III-2 Ws 217-218/14•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2014-08-15, III-2 Ws 217-218/14
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2014-08-15, III-2 Ws 217-218/14
III-2 Ws 217-218/14Tribunal Superior15 de ago. de 2014
Regest
In dem begrenzten Rahmen des § 121 Abs. 2 Nr. 3 GVG sind die in der obergerichtlichen Rechtsprechung umstrittenen Fragen, unter welchen Voraussetzungen bei der Überprüfung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (§ 67e StGB) die mündliche Anhörung des Untergebrachten durch den beauftragten Richter erfolgen kann und die mündliche Anhörung eines externen Sachverständigen, der von der forensischen Klinik nach dem landesrechtlichen Maßregelvollzugsgesetz beauftragt wurde, erforderlich ist, einer Divergenzvorlage an den Bundesgerichtshof nicht zugänglich.
Texto completo
Oberlandesgericht Düsseldorf — III-2 Ws 217-218/14 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2014-08-15
Aktenzeichen: III-2 Ws 217-218/14
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2014:0815.III2WS217.218.14.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 2. Strafsenat
Normen: GVG § 121 Abs. 2 Nr. 3; StPO § 454 Abs. 1 Satz 3 u. Abs. 2 Satz 3; StPO § 463 Abs. 3 Satz 1 u. Abs. 4 Satz 4; StGB § 67d Abs. 2 u. Abs. 6, § 67e; MRVG NW § 16 Abs. 3
Leitsätze
In dem begrenzten Rahmen des § 121 Abs. 2 Nr. 3 GVG sind die in der obergerichtlichen Rechtsprechung umstrittenen Fragen, unter welchen Voraussetzungen bei der Überprüfung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (§ 67e StGB) die mündliche Anhörung des Untergebrachten durch den beauftragten Richter erfolgen kann und die mündliche Anhörung eines externen Sachverständigen, der von der forensischen Klinik nach dem landesrechtlichen Maßregelvollzugsgesetz beauftragt wurde, erforderlich ist, einer Divergenzvorlage an den Bundesgerichtshof nicht zugänglich.
Tenor
Die sofortige Beschwerde wird als unbegründet verworfen.
Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Rechtsmittels.
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