1 RVs 97 und 99/19•Oberlandesgericht Köln, 2019-06-19, 1 RVs 97 und 99/19
Oberlandesgericht Köln, 2019-06-19, 1 RVs 97 und 99/19
1 RVs 97 und 99/19Tribunal Superior19 de jun. de 2019
Regest
1. §§ 73 und 73a n. F. StGB genießen keinen Vorrang vor § 73b n. F. StGB. 2. Zu den notwendigen Feststellungen im Falle der Einziehung beim Drittbegünstigten. 3. Zur Anwendung von § 433 Abs. 4 S. 2 StPO n. F. 4. Täter und Drittbegünstigter haften für die Einziehung ggf. als Gesamtschuldner.
Texto completo
Oberlandesgericht Köln — 1 RVs 97 und 99/19 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2019-06-19
Aktenzeichen: 1 RVs 97 und 99/19
ECLI: ECLI:DE:OLGK:2019:0619.1RVS97UND99.19.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 1. Strafsenat
Normen: §§ 73, 73a und b n. F. StGB
Leitsätze
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§§ 73 und 73a n. F. StGB genießen keinen Vorrang vor § 73b n. F. StGB.
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Zu den notwendigen Feststellungen im Falle der Einziehung beim Drittbegünstigten.
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Zur Anwendung von § 433 Abs. 4 S. 2 StPO n. F.
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Täter und Drittbegünstigter haften für die Einziehung ggf. als Gesamtschuldner.
Tenor
Das angefochtene Urteil wird mit seinen Feststellungen aufgehoben.
Die Sache wird zu erneuter Verhandlung und Entscheidung – auch über die Kosten der Revision – an eine andere Abteilung des Amtsgerichts Köln zurückverwiesen.
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