Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung

0.172.030.4Multilateral International Treaty11 de mar. de 1973

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Abgeschlossen in Den Haag am 5. Oktober 1961
Von der Bundesversammlung genehmigt am 27. April 19721
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 10. Januar 1973
In Kraft getreten für die Schweiz am 11. März 1973

(Stand am 4. September 2024)

Die Unterzeichnerstaaten dieses Übereinkommens,

vom Wunsche geleitet, ausländische öffentliche Urkunden von der diplomatischen oder konsularischen Beglaubigung zu befreien,

haben beschlossen, zu diesem Zweck ein Übereinkommen zu schliessen, und haben die folgenden Bestimmungen vereinbart:

Art. 1

Dieses Übereinkommen ist auf öffentliche Urkunden anzuwenden, die in dem Hoheitsgebiet eines Vertragsstaates errichtet wurden und die in dem Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaates vorgelegt werden sollen.

Als öffentliche Urkunden im Sinne dieses Übereinkommens gelten:

  1. Urkunden einer an der staatlichen Rechtspflege beteiligten Behörde oder Amtsperson, einschliesslich der Urkunden, die von der Staatsanwaltschaft, einem Gerichtsschreiber oder einem Gerichtsbeamten ausgestellt sind;
  2. Urkunden der Verwaltungsbehörden;
  3. notarielle Urkunden;
  4. amtliche Bescheinigungen, die auf Privaturkunden angebracht sind, wie Eintragungsvermerke, Sichtvermerke zur Feststellung eines bestimmten Zeitpunktes und Beglaubigungen von Unterschriften.

Dieses Übereinkommen ist jedoch nicht anzuwenden:

  1. auf Urkunden, die von diplomatischen oder konsularischen Vertretern errichtet sind;
  2. auf Urkunden der Verwaltungsbehörden, die sich unmittelbar auf den Handelsverkehr oder auf das Zollverfahren beziehen.
Art. 2

Jeder Vertragsstaat befreit die Urkunden, auf die dieses Übereinkommen anzuwenden ist und die in seinem Hoheitsgebiet vorgelegt werden sollen, von der Beglaubigung. Unter der Beglaubigung im Sinne dieses Übereinkommens ist nur die Formalität zu verstehen, durch welche die diplomatischen oder konsularischen Vertreter des Landes, in dessen Hoheitsgebiet die Urkunde vorgelegt werden soll, die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist, bestätigen.

Art. 3

Die einzige Formalität, die zur Bestätigung der Echtheit der Unterschrift, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls der Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist, verlangt werden darf, ist die gemäss Artikel 4 angebrachte Apostille, welche durch die zuständige Behörde des Staates ausgestellt wird, in dem die Urkunde errichtet wurde.

Die im vorstehenden Absatz erwähnte Formalität darf jedoch nicht verlangt werden, wenn entweder die Gesetze, Verordnungen oder Gebräuche des Staates, in dem die Urkunde vorgelegt wird, oder eine Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Vertragsstaaten sie ausschliessen, sie vereinfachen oder die Urkunde von der Beglaubigung befreien.

Art. 4

Die in Artikel 3 Absatz 1 vorgesehene Apostille wird auf der Urkunde selbst oder einem Anhang angebracht; sie muss dem Muster entsprechen, das diesem Übereinkommen als Anlage beigefügt ist.

Die Apostille kann jedoch in der Amtssprache der Behörde, die sie ausstellt, abgefasst werden. Der vorgedruckte Text des Musters kann auch in einer zweiten Sprache wiedergegeben werden. Die Überschrift «Apostille (Convention de La Haye du 5 octobre 1961)» muss in französischer Sprache abgefasst sein.

Art. 5

Die Apostille wird auf Antrag des Unterzeichners oder des jeweiligen Inhabers der Urkunde ausgestellt.

Ist die Apostille ordnungsgemäss ausgefüllt, so bestätigt sie die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

Die Unterschrift und das Siegel oder der Stempel auf der Apostille bedürfen keiner Bestätigung.

Art. 6

Jeder Vertragsstaat bestimmt die Behörden, die zuständig sind, die Apostille nach Artikel 3 Absatz 1 auszustellen.

Er notifiziert diese Bestimmung dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande anlässlich der Hinterlegung seiner Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde oder seiner Erklärung über die Ausdehnung des Übereinkommens. Er notifiziert ihm auch jede Änderung, die in der Bestimmung dieser Behörden eintritt.

Art. 7

Jede nach Artikel 6 bestimmte Behörde hat ein Register oder eine Kartei zu führen, worin die Ausstellung der Apostillen eingetragen wird; dabei sind zu vermerken:

  1. die Ordnungsnummer und das Ausstellungsdatum der Apostille;
  2. der Name des Unterzeichners der öffentlichen Urkunde und die Eigenschaft, in der er gehandelt hat, oder bei Urkunden ohne Unterschrift die Behörde, die das Siegel oder den Stempel beigefügt hat.

Auf Antrag eines Beteiligten hat die Behörde, welche die Apostille ausgestellt hat, festzustellen, ob die Angaben, die in der Apostille enthalten sind, mit denen des Registers oder der Kartei übereinstimmen.

Art. 8

Besteht zwischen zwei oder mehreren Vertragsstaaten ein Vertrag, ein Übereinkommen oder eine Vereinbarung des Inhalts, dass die Bestätigung der Unterschrift, des Siegels oder des Stempels gewissen Formalitäten unterworfen ist, so greift dieses Übereinkommen nur ändernd ein, wenn jene Formalitäten strenger sind als die in den Artikeln 3 und 4 vorgesehenen.

Art. 9

Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, um zu vermeiden, dass seine diplomatischen oder konsularischen Vertreter Beglaubigungen in Fällen vornehmen, in denen dieses Übereinkommen von der Beglaubigung befreit.

Art. 10

Dieses Übereinkommen steht den Staaten, die auf der Neunten Tagung der Haager Konferenz für internationales Privatrecht vertreten waren, sowie Irland, Island, Liechtenstein und der Türkei zur Unterzeichnung offen.

Es bedarf der Ratifizierung, und die Ratifikationsurkunden sind beim Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande zu hinterlegen.

Art. 11

Dieses Übereinkommen tritt am sechzigsten Tage nach der in Artikel 10 Absatz 2 vorgesehenen Hinterlegung der dritten Ratifikationsurkunde in Kraft.

Das Übereinkommen tritt für jeden Unterzeichnerstaat, der es später ratifiziert, am sechzigsten Tage nach Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde in Kraft.

Art. 12

Jeder in Artikel 10 nicht genannte Staat kann diesem Übereinkommen beitreten, nachdem es gemäss Artikel 11 Absatz 1 in Kraft getreten ist. Die Beitrittsurkunde ist beim Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande zu hinterlegen.

Der Beitritt wirkt nur im Verhältnis zwischen dem beitretenden Staat und den Vertragsstaaten, die innerhalb von sechs Monaten nach Empfang der Notifikation gemäss Artikel 15 Buchstabe d) keinen Einspruch dagegen erhoben haben. Ein solcher Einspruch ist dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande zu notifizieren.

Das Übereinkommen tritt zwischen dem beitretenden Staat und den Staaten, die gegen den Beitritt keinen Einspruch erhoben haben, am sechzigsten Tage nach Ablauf der im vorstehenden Absatz vorgesehenen Frist von sechs Monaten in Kraft.

Art. 13

Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung, bei der Ratifizierung oder beim Beitritt erklären, dass dieses Übereinkommen auf alle oder auf eines oder mehrere der Gebiete ausgedehnt wird, deren internationale Beziehungen er wahrnimmt. Eine solche Erklärung wird wirksam, sobald das Übereinkommen für den Staat, der sie abgegeben hat, in Kraft tritt.

Später kann dieses Übereinkommen auf solche Gebiete durch eine an das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande gerichtete Notifikation ausgedehnt werden.

Wird die Erklärung über die Ausdehnung durch einen Staat abgegeben, der das Übereinkommen unterzeichnet und ratifiziert hat, so tritt das Übereinkommen für die in Betracht kommenden Gebiete gemäss Artikel 11 in Kraft. Wird die Erklärung über die Ausdehnung durch einen Staat abgegeben, der dem Übereinkommen beigetreten ist, so tritt das Übereinkommen für die in Betracht kommenden Gebiete gemäss Artikel 12 in Kraft.

Art. 14

Dieses Übereinkommen gilt für die Dauer von fünf Jahren, gerechnet von seinem Inkrafttreten gemäss Artikel 11 Absatz 1, und zwar auch für Staaten, die es später ratifizieren oder ihm später beitreten.

Ausser im Falle einer Kündigung gilt das Übereinkommen als stillschweigend um jeweils fünf Jahre erneuert.

Die Kündigung ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der Frist von fünf Jahren dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande zu notifizieren.

Sie kann sich auf einzelne der Gebiete, auf die das Übereinkommen anzuwenden ist, beschränken.

Die Kündigung ist nur für den Staat wirksam, der sie notifiziert hat. Für die anderen Vertragsstaaten bleibt das Übereinkommen in Kraft.

Art. 15

Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande notifiziert den in Artikel 10 bezeichneten Staaten sowie den Staaten, die gemäss Artikel 12 beigetreten sind:

  1. die Notifikationen gemäss Artikel 6 Absatz 2;
  2. die Unterzeichnungen und Ratifikationen gemäss Artikel 10;
  3. den Tag, an dem dieses Übereinkommen gemäss Artikel 11 Absatz 1 in Kraft tritt;
  4. die Beitrittserklärungen und Einsprüche gemäss Artikel 12 sowie den Tag, an dem die Beitrittserklärungen wirksam werden;
  5. die Erklärungen über die Ausdehnung gemäss Artikel 13 sowie den Tag, an dem sie wirksam werden;
  6. die Kündigungen gemäss Artikel 14 Absatz 3.

Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig ermächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterzeichnet.Geschehen in Den Haag am 5. Oktober 1961 in französischer und englischer Sprache, wobei im Falle von Abweichungen der französische Wortlaut massgebend ist, in einer einzigen Ausfertigung, die im Archiv der Regierung der Niederlande hinterlegt wird und wovon jedem der Staaten, welche auf der Neunten Tagung der Haager Konferenz für internationales Privatrecht vertreten waren, sowie Irland, Island, Liechtenstein und der Türkei auf diplomatischem Wege eine beglaubigte Abschrift übergeben wird.(Es folgen die Unterschriften)

Muster der Apostille

Die Apostille soll die Form eines Quadrats mit Seiten von mindestens 9 Zentimetern haben.

Apostille
(Convention de La Haye du 5 octobre 1961)
1.Land:
Diese öffentliche Urkunde
2.ist unterschrieben von
3.in seiner Eigenschaft als
4.sie ist versehen mit dem Siegel/Stempel des (der)
Bestätigt
5.in6. am
7.durch
8.unter Nr.
9.Siegel/Stempel:10. Unterschrift:

Verzeichnis der nach dem Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung für die Ausstellung der Apostille zuständigen schweizerischen Behörden

A. Behörde der Eidgenossenschaft:

Die Bundeskanzlei

Legalisationen

Gurtengasse 5

3003 Bern

Tel. +41 58 462 37 69

Email:legalisation@bk.admin.ch

B. Kantonale Behörden:

www.bk.admin.ch/bk/de/home/service/legalisationen.html

Übersicht über die ausländischen Behörden, die in den einzelnen Vertragsstaaten zuständig sind, die Apostille nach Artikel 3 Absatz 1 des Übereinkommens auszustellen

VertragsstaatenRatifikation
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)
Inkrafttreten
Albanien3. September2003 B9. Mai2004
Andorra15. April1996 B31. Dezember1996
Antigua und Barbuda1. Mai1985 N1. November1981
Argentinien*8. Mai1987 B18. Februar1988
Armenien19. November1993 B14. August1994
Aserbaidschan13. Mai2004 B2. März2005
Australien11. Juli1994 B16. März1995
Ashmore- und Cartier-Inseln11. Juli199416. März1995
Australisches Antarktis-
Territorium
11. Juli199416. März1995
Kokos-Inseln11. Juli199416. März1995
Korallensee-Territorium11. Juli199416. März1995
Norfolk-Insel11. Juli199416. März1995
Territorium der Insel Heard
und der McDonald-Inseln
11. Juli199416. März1995
Weihnachts-Insel11. Juli199416. März1995
Bahamas10. Mai1976 N10. Juli1973
Bahrain*10. April2013 B31. Dezember2013
Bangladesch29. Juli2024 B30. März2025
Barbados30. August1995 N30. November1966
Belarus*16. Juni1992 N31. Mai1992
Belgien11. Dezember19759. Februar1976
Belize17. Juli1992 B11. April1993
Bolivien6. September2017 B7. Mai2018
Bosnien und Herzegowina*23. August1993 N6. März1992
Botsuana16. September1968 N30. September1966
Brasilien*2. Dezember2015 B14. August2016
Brunei23. Februar1987 B3. Dezember1987
Bulgarien1. August2000 B29. April2001
Burundi10. Juni2014 B13. Februar2015
Chile*16. Dezember2015 B30. August2016
China*8. März2023 B7. November2023
Hongkong*16. Juni19971. Juli1997
Macau10. Dezember199920. Dezember1999
Cook-Inseln13. Juli2004 B30. April2005
Costa Rica6. April2011 B14. Dezember2011
Deutschland* **15. Dezember196513. Februar1966
Dominica22. Oktober2002 N3. November1978
Dominikanische Republik12. Dezember2008 B30. August2009
Dänemarka30. Oktober200629. Dezember2006
Färöer14. Oktober202113. Dezember2021
Ecuador*2. Juli2004 B2. April2005
El Salvador14. September1995 B31. Mai1996
Estland*11. Dezember2000 B30. September2001
Eswatini3. Juli1978 N6. September1968
Fidschi29. März1971 N10. Oktober1970
Finnland*27. Juni198526. August1985
Frankreich* **25. November196424. Januar1965
Französisch Guyana25. November196424. Januar1965
Französisch Polynesien25. November196424. Januar1965
Französische Süd- und
Antarktisgebiete
25. November196424. Januar1965
Guadeloupe25. November196424. Januar1965
Martinique25. November196424. Januar1965
Mayotte25. November196424. Januar1965
Neukaledonien25. November196424. Januar1965
Réunion25. November196424. Januar1965
Saint-Barthélemy25. November196424. Januar1965
St. Martin25. November196424. Januar1965
St. Pierre und Miquelon25. November196424. Januar1965
Wallis und Futuna25. November196424. Januar1965
Georgien*21. August2006 B14. Mai2007
Grenada17. Juli2001 B7. April2002
Griechenland19. März198518. Mai1985
Guatemala*19. Januar2017 B18. September2017
Guyana30. Juli2018 B18. April2019
Honduras20. Januar2004 B30. September2004
Indien26. Oktober2004 B14. Juni2005
Indonesien*5. Oktober2021 B4. Juni2022
Irland8. Januar19999. März1999
Island28. September200427. November2004
Israel11. November1977 B14. August1978
Italien13. Dezember197711. Februar1978
Jamaika2. November2020 B3. Juli2021
Japan28. Mai197027. Juli1970
Kanada12. Mai2023 B11. Januar2024
Kap Verde7. Mai2009 B13. Februar2010
Kasachstan*5. April2000 B30. Januar2001
Kirgisistan15. November2010 B31. Juli2011
Kolumbien*27. April2000 B30. Januar2001
Korea (Süd-)25. Oktober2006 B14. Juli2007
Kosovo*6. November2015 B14. Juli2016
Kroatien23. April1993 N8. Oktober1991
Lesotho24. April1972 N4. Oktober1966
Lettland*11. Mai1995 B30. Januar1996
Liberia24. Mai1995 B8. Februar1996
Liechtenstein19. Juli197217. September1972
Litauen*5. November1996 B19. Juli1997
Luxemburg4. April19793. Juni1979
Malawi24. Februar1967 B1. Dezember1967
Malta12. Juni1967 B2. März1968
Marokko27. November2015 B14. August2016
Marshallinseln18. November1991 B14. August1992
Mauritius20. Dezember1968 N12. März1968
Mexiko1. Dezember1994 B14. August1995
Moldau19. Juni2006 B16. März2007
Monaco24. April2002 B31. Dezember2002
Mongolei2. April2009 B31. Dezember2009
Montenegro30. Januar2007 N3. Juni2006
Namibia25. April2000 B30. Januar2001
Neuseelandb7. Februar2001 B22. November2001
Nicaragua7. September2012 B14. Mai2013
Niederlande**9. August19658. Oktober1965
Aruba1. März196730. April1967
Curaçao1. März196730. April1967
Karibische Gebiete (Bonaire,
Sint Eustatius und Saba)
1. März196730. April1967
Sint Maarten1. März196730. April1967
Niue10. Juni1998 B2. März1999
Nordmazedonien23. September1993 N17. November1991
Norwegen30. Mai198329. Juli1983
Oman*12. Mai2011 B30. Januar2012
Österreich*14. November196713. Januar1968
Pakistan*8. Juli2022 B9. März2023
Palau17. Oktober2019 B23. Juni2020
Panama30. Oktober1990 B4. August1991
Paraguay10. Dezember2013 B30. August2014
Peru13. Januar2010 B30. September2010
Philippinen*12. September2018 B14. Mai2019
Polen*17. November2004 B14. August2005
Portugal*6. Dezember19684. Februar1969
Portugiesische Gebiete22. Oktober196921. Dezember1969
Ruanda*6. Oktober2023 B5. Juni2024
Rumänien*7. Juni2000 B16. März2001
Russland*4. September1991 B31. Mai1992
Samoa18. Januar1999 B13. September1999
San Marino26. Mai1994 B13. Februar1995
Saudi-Arabien8. April2022 B7. Dezember2022
Schweden2. März19991. Mai1999
Schweiz*10. Januar197311. März1973
Senegal13. Juli2022 B23. März2023
Serbien*26. April2001 N24. Januar1965
Seychellen9. Juni1978 B31. März1979
Singapur18. Januar2021 B16. September2021
Slowakei6. Juni2001 B18. Februar2002
Slowenien8. Juni1992 N25. Juni1991
Spanien*27. Juli197825. September1978
St. Kitts und Nevis26. Februar1994 B14. Dezember1994
St. Lucia5. Dezember2001 B31. Juli2002
St. Vincent und die Grenadinen2. Mai2002 N27. Oktober1979
Suriname29. Oktober1976 N25. November1975
São Tomé und Príncipe19. Dezember2007 B13. September2008
Südafrika3. August1994 B30. April1995
Tadschikistan20. Februar2015 B31. Oktober2015
Tonga*28. Oktober1971 N4. Juni1970
Trinidad und Tobago28. Oktober1999 B14. Juli2000
Tschechische Republik23. Juni1998 B16. März1999
Tunesien10. Juli2017 B30. März2018
Türkei31. Juli198529. September1985
Ukraine*2. April2003 B22. Dezember2003
Ungarn*18. April1972 B18. Januar1973
Uruguay9. Februar2012 B14. Oktober2012
Usbekistan25. Juli2011 B15. April2012
Vanuatu1. August2008 N30. Juli1980
Venezuela1. Juli1998 B16. März1999
Vereinigte Staaten*24. Dezember1980 B15. Oktober1981
Vereinigtes Königreich21. August196424. Januar1965
Anguilla24. Februar196525. April1965
Bermudas24. Februar196525. April1965
Britische Jungferninseln24. Februar196525. April1965
Britisches Antarktis-Territorium24. Februar196525. April1965
Falklandinseln24. Februar196525. April1965
Gibraltar24. Februar196525. April1965
Guernsey21. August196424. Januar1965
Insel Man21. August196424. Januar1965
Jersey21. August196424. Januar1965
Kaimaninseln24. Februar196525. April1965
Montserrat24. Februar196525. April1965
St. Helena und Nebengebiete
(Ascension und Tristan da Cunha)
24. Februar196525. April1965
Turks- und Caicosinseln24. Februar196525. April1965
Zypern26. Juli1972 B30. April1973
* Vorbehalte und Erklärungen. ** Einwendungen. Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme der Vorbehalte und Erklärungen der Schweiz.
Die englischen Texte können auf der Internetseite des Depositars, des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande:
https://treatydatabase.overheid.nl/en/Treaty/Details/009051.htmleingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht (DV), Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. Die Einsprüche gegen Beitritte von Staaten gemäss Art. 12 Abs. 2 des Übereinkommens werden in der AS nicht publiziert. Sie können auf der Internetseite des Depositars:https://treatydatabase.overheid.nl/en/Treaty/Details/009051_db.htmleingesehen werden. a Das Übereinkommen gilt nicht für Grönland. b Das Übereinkommen gilt nicht für Tokelau.
Schweiz2Am 12. Juni 2018 teilte die Schweiz unter Bezugnahme auf eine Erklärung Serbiens vom 29. Mai 2017 mit, dass sie in Bezug auf öffentliche Urkunden, die auf dem Gebiet des Kosovo ausgestellt werden, nur solche Urkunden als authentisch anerkennen wird, für die von den vom Kosovo benannten zuständigen Behörden gemäss den Bestimmungen von Art. 6 des Übereinkommens eine Apostille ausgestellt wurde.

Footnotes

  1. Art. 1 Abs. 1 des BB vom 27. April 1972 (AS 1973 347)

  2. AS 2019 1135

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