LRNI_2001189•Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz neu zu bewerten waren
LRNI_2001189Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz neu zu bewerten warenGazette31.10.2001
Gliederungszahl
8310/1–1
Titel
Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz neu zu bewerten waren
Ausgabedatum
31.10.2001
Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz neu zu bewerten waren
8310/1–0
Stammverordnung
49/92
1992-04-10
Blatt 1, 2
8310/1–1
189/01
2001-10-31
Blatt 1
Ausgegeben am31.10.2001
Jahrgang 2001189. Stück
Die NÖ Landesregierung hat am 4. September 2001 aufgrund des § 39 Abs. 18 Z. 6 des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 139/1979 in der Fassung BGBl. I Nr. 47/2001 , verordnet:
Änderung der Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz
neu zu bewerten waren
Artikel I
Die Verordnung über die Voraussetzungen für die Vermietung von Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz neu zu bewerten waren, LGBl. 8310/1, wird wie folgt geändert:
Im § 3 Abs. 3 werden die Beträge in der Tabelle wie folgt ersetzt:
“S 12.500,–” durch “€ € 908,41”
“S 10.000,–” durch “€ 726,73”
“S 5.000,–” durch “€ 363,36”
Artikel II
Artikel I tritt am 1. Jänner 2002 in Kraft.
Niederösterreichische Landesregierung:Landeshauptmann-StellvertreterProkop
Niederösterreichische Landesregierung:LandesratKnotzer
§ 1
Betroffene Wohnungen
(1) Wohnungen, die gemäß dem Schillingeröffnungsbilanzgesetz, BGBl. Nr. 190/1954, neu zu bewerten waren und bis zum 31. Dezember 1981 den gemäß § 58 Abs. 3 Z. 2 des Mietrechtsgesetzes außer Kraft getretenen Bindungen des Zinsstopgesetzes, BGBl. Nr. 132/1954, unterlagen, dürfen nur nach Verlautbarung (§ 6) nur solchen Personen, die der Bauvereinigung die Voraussetzungen des § 2 nachweisen, in Miete oder sonstige Nutzung überlassen werden.
(2) Abs. 1 gilt nicht für Bauvereinigungen, die auf die Überlassung von Wohnungen an einen bestimmten Personenkreis beschränkt sind, solange die gewährten Finanzhilfen nicht getilgt sind. (§ 8 Abs. 2 Z. 2 WGG, BGBl. Nr. 139/1979 in der Fassung BGBl. Nr. 68/1991).
§ 2
Begünstigte Personen
Begünstigt sind Personen,
§ 3
Einkommen
(1) Als Einkommen unselbständig Erwerbstätiger gilt das Nettoeinkommen (Einkommen gemäß § 2 Abs. 3 EStG 1988, BGBl. Nr. 400/1988 in der Fassung BGBl. Nr. 695/1991, minus Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer, ohne Familienbeihilfe und Hilflosenzuschuß). Für die übrigen Einkunftsarten ist der § 2 Abs. 4 EStG 1988, BGBl. Nr. 400/1988 in der Fassung BGBl. Nr. 695/1991 (vermindert um die Einkommenssteuer) maßgebend, wobei zur Berechnung der Einkünfte nicht buchführungspflichtiger Land- und Forstwirte 4,16 % des Einheitswertes monatlich herangezogen werden.
(2) Als Haushaltseinkommen ist die Summe aller Einkommen der in einem Haushalt lebenden Personen zu verstehen.
(3) Das monatliche Haushaltseinkommen darf nicht übersteigen:
bei einem Erwachsenen
€ 908,41
für jeden weiteren Erwachsenen
für jedes Kind (solangeFamilienbeihilfe bezogen wird).
(4) Kann eine Wohnung sechs Monate nach der ersten Verlautbarung (§ 6) nicht vermietet werden, so sind die im § 14 Abs. 2 des NÖ Wohnungsförderungsgesetzes, LGBl. 8304, angeführten Einkommensgrenzen anzuwenden.
§ 4
Wohnungsbedarf
(1) Ein dringender Wohnungsbedarf liegt vor, wenn
(2) Als Nachweise gelten
§ 5
Indexanpassung
Die Beträge nach § 3 Abs. 3 verändern sich entsprechend der mittleren vorjährigen Veränderung des vom Österreichischen Statistischen Zentralamt verlautbarten Verbraucherpreisindex 1986 oder des an seine Stelle tretenden Index. Dabei sind Änderungen solange nicht zu berücksichtigen, als sie 5 % der bis dahin maßgebenden Beträge nicht übersteigen.
§ 6
Verlautbarung
Die gemeinnützigen Bauvereinigungen haben ein Verzeichnis der freien Wohnungen monatlich in geeigneter Weise zu verlautbaren (z.B. in den Amtlichen Nachrichten der NÖ Landesregierung) sowie den Bezirkshauptmannschaften und den Magistraten vorzulegen, in deren Sprengel die Wohnungen liegen.
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