LGBL_VO_19530124_1•Gemeindehebammengesetz, Abänderung der Durchführungsverordnung.
LGBL_VO_19530124_1Gemeindehebammengesetz, Abänderung der Durchführungsverordnung.Gazette24.01.1953
Die §§ 1 und 3 der Verordnung der Vorarlberger Landesregierung, LGBl. Nr. 45/1949, zur Durchführung des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, werden teilweise abgeändert und haben zu lauten:
§ 1
(1) Die Zahl der in den einzelnen Gemeinden gemäß § 1 Abs. (1) des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, zu bestellenden Gemeindehebammen beträgt:
Für die Gemeinde: Zahl der Gemeinde-
Hebammen:
Bludenz, ohne die Ortschaft
Außerbraz 2
Bregenz 3
Dornbirn 5
Feldkirch 3
Hohenems 2
Laterns 2
Lustenau 3
Für alle übrigen Gemeinden ist unbeschadet der Bestimmung des Abs. (2) je eine Gemeindehebamme zu bestellen.
(2) Die folgenden Gemeinden (Gemeindeteile) werden gemäß § 1 Abs. (2) und (3) des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, dem Hebammentätigkeitsbereich einer Nachbargemeinde zugewiesen, und zwar:
Die Gemeinde der Nachbar-
(der Gemeindeteil) gemeinde
Ortschaft Außerbraz der
Gemeinde Bludenz Innerbraz
Bildstein Schwarzach
Blons Thüringerberg
Bludesch Thüringen
Buch Alberschwende
Bürserberg Brand
Düns Schnifis
Dünserberg Schnifis
Fußach Höchst
Gaißau Höchst
Hohenweiler Hörbranz
Kennelbach Wolfurt
Lorüns Blsdenz
Mäder Koblach
Meiningen Rankweil
Möggers Eichenberg
Nüziders Bludenz
Reuthe Bezau
Röns Schlins
Röthis Sulz
St. Anton Vandans
St. Gerold Thüringerberg
Stallehr Bludenz
Viktorsberg Sulz
Weiler Klaus
§ 3
(1) Für die Vergütung der mit einer Geburt unmittelbar zusammenhängenden Hebammenhilfeleistungen werden gemäß § 3 Abs. (2) des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, die folgenden Mindestsätze festzgesetzt:
bei Nacht S 8.—
(2) Die Vergütung der im Abs. (1) bezeichneten Hilfeleistungen in einem höheren Ausmaß entsprechend den im einzelnen Fall allenfalls gegebenen besonderen Verhältnissen und die Vergütung für sonstige Hebammendienste, insbesonders Untersuchungen außerhalb der Zeit der Geburt, Beratungen, Ausstellung schriftlicher Zeugnisse, bleibt der freien Vereinbarung überlassen.
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