LGBL_VO_19660127_1•Gemeindehebammengesetz
LGBL_VO_19660127_1GemeindehebammengesetzGazette27.01.1966
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}Auf Grund des § 1 Abs. 1 und 2 und des § 3 Abs. 2 des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, wird verordnet:
§ 1
(1) Die Zahl der zu bestellenden Gemeindehebammen hat zu betragen:
Für die Gemeinde Zahl der
Gemeindehebammen
Bludenz.........................................................3
Bregenz.........................................................4
Dornbirn........................................................5
Feldkirch.......................................................2
Hohenems........................................................2
Lustenau........................................................3
Für alle übrigen Gemeinden ist, sofern nicht nach Abs. 2 eine Gemeinde dem Hebammentätigkeitsbereich einer Nachbargemeinde zugewiesen wird, je eine Gemeindehebamme zu bestellen.
(2) Die folgenden Gemeinden werden dem Hebammentätigkeitsbereich einer Nachgemeinde zugewiesen, und zwar:
Die Gemeinde: der Nachgemeinde:
Bartholomäberg Schruns
Bildstein Schwarzach
Bizau Bezau
Blons Thürungerberg
Bludesch Thüringen
Buch Alberschwende
Bürs Bludenz
Bürserberg Brand
Damüls Au
Doren Sulzberg
Düns Schnifis
Fußach Höchst
Gaißau Höchst
Hohenweiler Hörbranz
Innderbraz Dalaas
Kennelbach Wolfurt
Klösterle Dalaas
Lorüns Bludenz
Mäder Koblach
Meiningen Rankweil
Möggers Eichenberg
Nüziders Bludenz
Reuthe Bezau
Riefensberg Hittisau
Röns Schlins
Röthis Sulz
St. Anton im Montafon Vandans
St. Gerold Thüringerberg
Stallehr Bludenz
Viktorsberg Sulz
Weiler Klaus
Zwischenwasser Sulz
§ 2
(1) Für die Vergütung der mit einer Geburt unmittelbar zusammenhängenden Hebammenhilfeleistung werden die folgenden Mindestsätze festgesetzt:
a) Für die Hilfe bei einer vollendeten Geburt ohne Rücksicht auf die
Dauer des Beistandes, einschließlich der vorgeschriebenen
Wochenbesuche (§ 28 Abs. 3 der Dienstordnung für Hebammen, BGBl. Nr.
21/1929) S 400.- bei einer Zwillingsgeburt S 500.-
b) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt einschließlich der
vorgeschriebenen Wochenbesuche S 200.-
c) für die Hilfeleistung bei nicht vollendeter Geburt
(Fehlgeburt) für jede angefangene Stunde S 25.-
d) für jeden gewünschten Besuch außerhalb der vorgeschriebenen
Wochenbesuche, falls dabei Untersuchungen und Verrichtungen durch die
Hebamme ausgeführt werden, sowie für Untersuchungen in der Wohnung der
Hebamme für jede angefangene Stunde
bei Tag.........................................................S 25.-
bei Nacht.......................................................S 50.-
(2) Die Vergütung der im Abs. 1 bezeichneten Hilfeleistungen in einem höheren Ausmaß entsprechenden den im einzelnen Fall allenfalls gegebenen besonderen Verhältnissen und die Vergütung für sonstige Hebammendienste, insbesondere Untersuchungen außerhalb der Zeit der Geburt, Beratungen, Ausstellung schriftlicher Zeugnisse, bleibt der freien Vereinbarung überlassen.
§ 3
Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung zur Durchführung des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 45/1949, in der Fassung LGBl. Nr. 1/1953, Nr. 14/1954, Nr. 14/1956, Nr. 15/1957, Nr. 20/1957, Nr. 16/1959, Nr. 29/1961 und Nr. 27/1962, außer Kraft.