641.411.1•Verordnung über die Biersteuer
641.411.1BStVFederal Council Ordinance01.07.2007
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}(Biersteuerverordnung, BStV)
vom 15. Juni 2007 (Stand am 1. Januar 2022)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf Artikel 43 Absatz 1 des Biersteuergesetzes vom 6. Oktober 20061(BStG),
verordnet:
(Art. 4 Bst. a BStG)
(Art. 4 Bst. a BStG)
(Art. 10 Abs. 1 BStG) Bei Mischungen von Bier nach Artikel 3 Buchstabe b BStG wird für die Berechnung des Stammwürzegehalts der Anteil des dem Bier zugefügten Zuckers oder der Zuckergehalt des beigemischten Getränks nicht berücksichtigt.
(Art. 10 Abs. 1 BStG)
(Art. 10 Abs. 1 BStG)
(Art. 13 Abs. 1 BStG)
Bier ist nicht zu Genusszwecken bestimmt, wenn es verwendet wird:
(Art. 13 Abs. 1 und 2 Bst. b BStG) Für Bier, das nach Artikel 13 Absätze 1 und 2 Buchstabe b BStG von der Steuer befreit ist, muss die steuerpflichtige Person dem BAZG die Steuerbefreiung vor Entstehung der Steuerforderung beantragen.
(Art. 13 Abs. 2 Bst. a BStG)
(Art. 14 Abs. 1, 4 und 5 BStG)
(Art. 14 Abs. 8 BStG)
(Art. 14 Abs. 1 und 5 BStG)
(Art. 14 Abs. 4 und 5 BStG) In Lizenz hergestelltes Bier liegt vor, wenn ein Herstellungsbetrieb Bier nach der Rezeptur eines anderen Herstellungsbetriebs (Lizenzgeber) herstellt und dieses unter der Marke des Lizenzgebers vertreibt. Das Lizenzbier kann auch vom Lizenzgeber selber vertrieben werden.
(Art. 17 BStG)
(Art. 18 BStG) Das BAZG kann auf die Erhebung der Steuer verzichten, wenn der Erhebungsaufwand den Steuerbetrag offensichtlich übersteigt.
(Art. 20 BStG) Für ausgeführtes oder zurückgenommenes Bier muss die Steuerrückerstattung in der Steueranmeldung geltend gemacht werden. Übersteigt der Erstattungsbetrag die Steuerschuld, so wird die Differenz zur späteren Verrechnung gutgeschrieben oder auf Antrag ausbezahlt.
(Art. 20 BStG) Nimmt eine Herstellerin oder ein Hersteller versteuertes Bier in den Herstellungsbetrieb zurück (Retourbier), so wird die Steuer nur zurückerstattet, wenn das Bier ausserhalb des Herstellungsbetriebs nicht be- oder verarbeitet worden ist.
(Art. 27 BStG) Das BAZG legt die Höhe der Sicherheitsleistung fest; es berücksichtigt dabei die Biermenge, die vom Herstellungsbetrieb voraussichtlich in den steuerrechtlich freien Verkehr übergeführt wird.
(Art. 28 BStG)
(Art. 28 Abs. 4 BStG) Das BAZG kann im Rahmen der Steueraufsicht von Getränken, die der Biersteuer unterliegen oder unterliegen können, sowie von Stoffen, die zur Herstellung solcher Waren bestimmt sind, unentgeltlich Proben zur Untersuchung entnehmen.
Die Gebührenerhebung richtet sich nach der Verordnung vom 4. April 20075über die Gebühren des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit.
(Art. 25 Abs. 4 und Art. 31 BStG)
Folgende Verordnungen werden aufgehoben:
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2007 in Kraft.
SR 641.411 ↩
Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 20 Abs. 2 der Publikationsverordnung vom 7. Okt. 2015 (SR 170.512.1 ) auf den 1. Jan.2022 angepasst (AS 2021 589).Diese Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen. ↩
SR 941.204 ↩
Fassung gemäss Art. 39 Ziff. 1 der Mengenangabeverordnung vom 5. Sept. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 5275). ↩
SR 631.035 ↩
[BS 6 283.AS 1974 1955; 2007 1469Anhang 4 Ziff. 27] ↩
[AS 1999 196; 2001 3381] ↩