814.600•Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen
814.600VVEAFederal Council Ordinance01.01.2016
(Abfallverordnung, VVEA)
vom 4. Dezember 2015 (Stand am 1. Januar 2026)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf die Artikel 29, 30a Buchstabe c, 30b Absatz 1, 30c Absatz 3, 30d Absätze 4 und 7, 30h Absatz 1, 39 Absatz 1, 45 und 46 Absatz 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 19831(USG),
und die Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe c, 16 Buchstabe c und 47 Absatz 1 des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 19912,3
verordnet:
Diese Verordnung soll:
Diese Verordnung gilt für die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen sowie für das Errichten und Betreiben von Abfallanlagen. Spezielle Vorschriften zu einzelnen Abfallarten in anderen Gesetzen und Verordnungen des Bundes bleiben vorbehalten.
In dieser Verordnung bedeuten: a.4 Siedlungsabfälle: 1. aus Haushalten stammende Abfälle, 2. aus Unternehmen mit weniger als 250 Vollzeitstellen stammende Abfälle, deren Zusammensetzung betreffend Inhaltsstoffe und Mengenverhältnisse mit Abfällen aus Haushalten vergleichbar ist, 3. aus öffentlichen Verwaltungen stammende Abfälle, deren Zusammensetzung betreffend Inhaltsstoffe und Mengenverhältnisse mit Abfällen aus Haushalten vergleichbar ist; b. Unternehmen : rechtliche Einheit mit einer eigenen Unternehmens-Identifikationsnummer oder solche in einem Konzern zusammengeschlossene Einheiten mit einem gemeinsam organisierten Abfallentsorgungssystem; c. Sonderabfälle: Abfälle, die im Abfallverzeichnis, das nach Artikel 2 der Verordnung vom 22. Juni 20055über den Verkehr mit Abfällen (VeVA) erlassen wurde, als Sonderabfälle bezeichnet sind; d. Biogene Abfälle: Abfälle pflanzlicher, tierischer oder mikrobieller Herkunft; e. Bauabfälle: Abfälle, die bei Neubau-, Umbau- oder Rückbauarbeiten von ortsfesten Anlagen anfallen; f. Aushub- und Ausbruchmaterial: Material, das bei Bauarbeiten ausgehoben oder ausgebrochen wird, ausgenommen ist abgetragener Ober- und Unterboden; fbis.6 Quecksilberabfälle : 1. Abfälle, die Quecksilber oder Quecksilberverbindungen enthalten, 2. aus der Behandlung von Quecksilberabfällen nach Ziffer 1 stammendes Quecksilber oder stammende Quecksilberverbindungen; davon ausgenommen ist Quecksilber, dessen Ausfuhr nach Anhang 1.7 Ziffer 2.2.4 oder 4.2 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung vom 18. Mai 20057(ChemRRV) bewilligt worden ist, 3. Quecksilber oder Quecksilberverbindungen, das oder die bei industriellen Prozessen nicht mehr benötigt wird oder werden; g. Abfallanlagen: Anlagen, in denen Abfälle behandelt, verwertet, abgelagert oder zwischengelagert werden, ausgenommen sind Materialentnahmestellen, in denen Aushub- und Ausbruchmaterial verwertet wird; h.8 … i. Kompostierungsanlagen: Abfallanlagen, in denen biogene Abfälle unter Luftzufuhr verrottet werden; j.9 Vergärungsanlagen: Abfallanlagen, in denen biogene Abfälle unter Luftabschluss vergärt werden; k. Deponien: Abfallanlagen, in denen Abfälle kontrolliert abgelagert werden; l. Thermische Behandlung : die Behandlung von Abfällen mit so hoher Temperatur, dass umweltgefährdende Stoffe zerstört oder durch Mineralisierung physikalisch oder chemisch gebunden werden; m. Stand der Technik: der aktuelle Entwicklungsstand von Verfahren, Einrichtungen und Betriebsweisen, der: 1. bei vergleichbaren Anlagen oder Tätigkeiten im In- oder Ausland erfolgreich erprobt ist oder bei Versuchen erfolgreich eingesetzt wurde und nach den Regeln der Technik auf andere Anlagen oder Tätigkeiten übertragen werden kann, und 2. für einen mittleren und wirtschaftlich gesunden Betrieb der betreffenden Branche wirtschaftlich tragbar ist.
Der Bund sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt dafür, dass bei der Aus- und Weiterbildung von Personen, die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Entsorgung von Abfällen ausüben, der Stand der Technik vermittelt wird.
Abfälle dürfen nicht mit anderen Abfällen oder mit Zuschlagstoffen vermischt werden, wenn dies in erster Linie dazu dient, den Schadstoff- oder Fremdstoffgehalt der Abfälle durch Verdünnen herabzusetzen und dadurch Vorschriften über die Abgabe, die Verwertung oder die Ablagerung einzuhalten.
Siedlungsabfälle und Abfälle vergleichbarer Zusammensetzung, Klärschlamm, brennbare Anteile von Bauabfällen und andere brennbare Abfälle müssen in geeigneten Anlagen thermisch behandelt werden, soweit sie nicht stofflich verwertet werden können.
Aus der leichtesten Fraktion, die bei der Zerkleinerung von metallhaltigen Abfällen entsteht (Leichtfraktion), sind Metallstücke zu entfernen und stofflich zu verwerten.
Elektroofenschlacke darf mit Zustimmung der kantonalen Behörde nur verwertet werden, wenn:26
Anlagen zur thermischen Behandlung von Abfällen dürfen errichtet oder in ihrer Kapazität erweitert werden, wenn die baulichen Einrichtungen gewährleisten, dass:33
Das BAFU gibt die minimalen Geodatenmodelle und Darstellungsmodelle für Geobasisdaten nach dieser Verordnung vor, für die es im Anhang 1 der Geoinformationsverordnung vom 21. Mai 200842als Fachstelle des Bundes bezeichnet ist.
Das BAFU erarbeitet zur Anwendung dieser Verordnung, insbesondere zum Stand der Technik der Abfallentsorgung, eine Vollzugshilfe. Es arbeitet dabei mit den betroffenen Bundesstellen, den Kantonen und den betroffenen Organisationen der Wirtschaft zusammen.
Die Technische Verordnung vom 10. Dezember 199043über Abfälle wird aufgehoben.
Die Änderung anderer Erlasse wird in Anhang 6 geregelt.
Filteraschen und -stäube aus der thermischen Behandlung von Holz, welches gemäss Anhang 5 Ziffer 31 Absatz 2 der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 198546(LRV) nicht als Holzbrennstoff gilt, dürfen bis 31. Dezember 2033 auf Deponien der Typen D und E (Anhang 5 Ziffer 4.1 und 5.1) abgelagert werden.
Rückstände aus der thermischen Behandlung von Abfällen sollen so wenig an Dioxinen (PCDD) und Furanen (PCDF) enthalten, als nach dem Stand der Technik möglich ist (Anhang 5 Ziffern 3.3 und 4.2). Bis zum 31. Dezember 2026 dürfen sie höchstens 3 µg Toxizitätsäquivalente (TEQ) pro kg enthalten.
…51
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.
(Art. 6 Abs. 1 und 27 Abs. 1)
| Code | Abfallbeschreibung |
|---|---|
| Kategorie 1: Chemische Abfälle | |
| 1101 | Nicht halogenierte Lösungsmittel |
| 1102 | Halogenierte Lösungsmittel |
| 1103 | Chemische Reaktionsrückstände |
| 1104 | Motorenöle |
| 1105 | Übrige technische Öle (ohne PCB) |
| 1106 | PCB-haltige Öle |
| 1107 | Teere und kohlehaltige Abfälle |
| 1108 | Säuren und Laugen |
| 1109 | Emulsionen |
| 1110 | Farb- und Lackabfälle |
| 1111 | Klebstoff- und Dichtmassenabfälle |
| 1112 | Explosive Abfälle, Munition |
| 1113 | Salzhaltige Abfälle |
| 1114 | Fotoabfälle und -chemikalien |
| 1115 | Druckfarbenabfälle |
| 1116 | Toner und Beschichtungspulver |
| 1117 | Katalysatoren |
| 1118 | Flüssige Brennstoffe |
| 1119 | Gase in Druckbehältern |
| 1120 | Biozide, Holzschutzmittel und ähnliche Chemikalien |
| 1121 | Andere chemische Sonderabfälle |
| 1301 | Nach VeVA nicht kontrollpflichtige chemische Abfälle |
| Kategorie 2: Medizinische Abfälle | |
| 2101 | Kontaminationsgefährliche und infektiöse Abfälle |
| 2102 | Altmedikamente und feste pharmazeutische Abfälle |
| 2103 | Medizinische Abfälle mit Verletzungsgefahr |
| 2104 | Nicht infektiöse Abfälle aus der Medizin |
| 2301 | Nach VeVA nicht kontrollpflichtige medizinische Abfälle |
| Kategorie 3: Metallische Abfälle | |
| 3101 | Altkabel, die gefährliche Stoffe enthalten |
| 3102 | Andere metallische Sonderabfälle |
| 3201 | Altkabel |
| 3202 | Schrottschutt und Wagenwischgut |
| 3301 | Metalle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 3302 | Nach VeVA nicht kontrollpflichtige metallische Abfälle |
| Kategorie 4: Mineralische Abfälle | |
| 4101 | Durch gefährliche Stoffe verschmutztes Aushubmaterial |
| 4102 | Ausbauasphalt mit einem Gehalt von mehr als 1000 mg PAK pro kg |
| 4103 | Gemischte Bauabfälle, die gefährliche Stoffe enthalten |
| 4104 | Abfälle aus der Ausbeutung von Bodenschätzen |
| 4105 | Asbesthaltige Abfälle |
| 4106 | Andere mineralische Sonderabfälle |
| 4107 | Feuerfeste Materialien |
| 4201 | Verschmutztes Aushubmaterial, das keine gefährlichen Stoffe enthält52 |
| 4202 | Ausbauasphalt mit einem Gehalt von 250 bis 1000 mg PAK pro kg |
| 4203 | Gemischte und verschmutzte Bauabfälle, die keine gefährlichen Stoffe enthalten |
| 4301 | Unverschmutztes Aushubmaterial53 |
| 4302 | Schwach verschmutztes Aushubmaterial54 |
| 4303 | Betonabbruch |
| 4304 | Mischabbruch |
| 4305 | Ziegelbruch |
| 4306 | Gips unverschmutzt |
| 4307 | Ausbauasphalt mit einem Gehalt von bis zu 250 mg PAK pro kg |
| 4308 | Strassenaufbruch |
| 4309 | Glasabfälle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 4310 | Andere nach VeVA nicht kontrollpflichtige Glasabfälle |
| 4311 | Andere nach VeVA nicht kontrollpflichtige mineralische Abfälle |
| Kategorie 5: Anlagen, Maschinen, Fahrzeuge und Zubehör sowie Elektro- und Elektronikgeräte | |
| 5101 | Bleibatterien und Bleiakkumulatoren |
| 5102 | Andere Batterien und Akkumulatoren |
| 5103 | PCB-haltige Bestandteile aus Elektro-/Elektronikgeräten |
| 5104 | Bestandteile aus Elektro-/Elektronikgeräten, die andere gefährliche Stoffe enthalten |
| 5105 | Teile aus Fahrzeugen und Maschinen |
| 5201 | Altfahrzeuge |
| 5202 | Altreifen |
| 5203 | Elektro-/Elektronikgeräte, die teil- oder vollhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) enthalten |
| 5204 | Andere Elektro-/Elektronikgeräte und Bestandteile |
| 5301 | Nach VeVA nicht kontrollpflichtige Bestandteile aus gebrauchten Elektro-/ Elektronikgeräten |
| Kategorie 6: Biogene Abfälle | |
| 6101 | problematische Holzabfälle |
| 6201 | Speiseöle und –fette ohne diejenigen, die aus kommunalen Sammlungen stammen |
| 6202 | Altholz |
| 6301 | Naturbelassenes Holz |
| 6302 | Restholz |
| 6303 | Biogene Abfälle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 6304 | Biogene Abfälle aus Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe |
| Kategorie 7: Schlämme und Behandlungsrückstände | |
| 7101 | Schlacken und Aschen |
| 7102 | Rauchgasreinigungs-Rückstände |
| 7103 | Brennbare Leichtfraktion aus der Zerkleinerung metallhaltiger Abfälle |
| 7104 | Filter-, Aufsaug- und Ionenaustauschmaterialien |
| 7105 | Strassen- und Hofsammlerschlämme |
| 7106 | Andere Schlämme und Industrieabwässer |
| 7107 | Ölhaltige Schlämme und Behandlungsrückstände |
| 7108 | Andere Behandlungsrückstände |
| 7201 | Feinmaterial aus der Bauabfallsortierung |
| 7301 | Klärschlamm aus der kommunalen Abwasserreinigung sowie Fäkalschlamm |
| 7302 | Nach VeVA nicht kontrollpflichtige Schlämme und Behandlungsrückstände |
| 7303 | Brennbare Schlämme und Behandlungsrückstände |
| Kategorie 8: Weitere Abfallkategorien | |
| 8101 | Sonderabfälle aus der kommunalen Sammlung |
| 8301 | Strassenwischgut |
| 8302 | Brandschutt |
| 8303 | Papier- und Kartonabfälle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 8304 | Andere Papier- und Kartonabfälle |
| 8305 | Kunststoffabfälle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 8306 | Andere Kunststoffabfälle |
| 8307 | Textilabfälle und Kleider aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 8308 | Andere Textilabfälle und Kleider |
| 8309 | Andere brennbare Abfälle aus kommunalen und übrigen Sammlungen |
| 8310 | Andere brennbare Abfälle |
(Art. 6 Abs. 3, 36 Abs. 1, 42 Abs. 2 und 43 Abs. 2)
1.1.1 Deponien dürfen nicht in Grundwasserschutzzonen und Grundwasserschutzarealen errichtet werden.
1.1.2 Der Deponiestandort darf nicht in einem überschwemmungs-, steinschlag-, rutschungs- oder besonders erosionsgefährdeten Gebiet liegen.
1.1.3 Deponien und Kompartimente der Typen B, C, D und E dürfen nicht über nutzbaren unterirdischen Gewässern und in den zu ihrem Schutz notwendigen Randgebieten liegen. Vorbehalten bleibt die Errichtung einer Deponie oder eines Kompartiments des Typs B im Randgebiet von nutzbaren unterirdischen Gewässern. Die Behörde kann für die vertikale oder horizontale Erweiterung in Betrieb stehender Deponien der Typen C, D und E, die vor dem 1. Juli 2007 errichtet worden sind, Ausnahmen nach Anhang 4 Ziffer 211 Absatz 1 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 199855(GSchV) gewähren, wenn der Nachweis erbracht wird, dass:
1.1.4 Deponien und Kompartimente der Typen A und B sowie eine Erweiterung bestehender Deponien der Typen C, D und E gemäss der Ausnahme nach Ziffer 1.1.3, die über nutzbaren unterirdischen Gewässern oder in den zu ihrem Schutz notwendigen Randgebieten liegen, müssen mindestens 2 m über dem natürlichen, zehnjährigen Grundwasserhöchstspiegel liegen. Liegt bei einer Grundwasseranreicherung der Grundwasserspiegel höher, so ist dieser massgebend.
1.1.5 Bei Ausnahmen nach Ziffer 1.1.3 ist das zusätzliche Deponievolumen in erster Linie mit einer vertikalen Erweiterung des bestehenden Deponiekörpers zu realisieren. Die Behörde kann in zweiter Linie eine horizontale Erweiterung genehmigen, wenn der Nachweis erbracht wird, dass der zusätzliche Bedarf an Deponievolumen nicht mit einer Erhöhung gedeckt werden kann.
1.1.6 Die kantonale Behörde teilt dem BAFU die gewährten Ausnahmebewilligungen gemäss Ziffer 1.1.3 mit.
1.2.1 Der Untergrund und die Umgebung der Deponie müssen, allenfalls unter Einbezug baulicher Massnahmen, Gewähr dafür bieten, dass die Deponie langfristig stabil bleibt und dass keine Verformungen auftreten, die insbesondere das Funktionieren der nach Ziffer 2 vorgeschriebenen Anlagen beeinträchtigen können.
1.2.2 Bei Deponien und Kompartimenten des Typs B im Randgebiet von nutzbaren unterirdischen Gewässern sowie der Typen C, D und E müssen die Mächtigkeit, die Homogenität und das Schadstoffrückhaltevermögen des Untergrunds und der Umgebung, allenfalls unter Einbezug technischer Massnahmen zu deren Verbesserung, Gewähr dafür bieten, dass das Grundwasser langfristig nicht beeinträchtigt wird. Es gelten dafür folgende Mindestanforderungen:
1.2.3 Bei Deponien und Kompartimenten der Typen C und D kann von den Anforderungen nach Ziffer 1.2.2 Buchstabe b abgewichen werden, wenn:
a. die Deponie oder das Kompartiment nicht an einem Standort errichtet werden kann, der die Anforderungen nach Ziffer 1.2.2 Buchstabe b erfüllt;
b. die Deponie oder das Kompartiment nicht im verkarstungsfähigen Gestein errichtet wird; und
c. der Untergrund nach den Regeln des Erdbaus durch 3 lagenweise geschüttete, homogene, mineralische Einbauschichten mit einem mittleren k von 1,0 × 10-9m/s, welche zusammen 80 cm mächtig sind, ergänzt wird. Für die Ergänzung des Untergrunds darf nur Material verwendet werden, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 1 einhält.
1.2.4 Die Einhaltung von Ziffer 1.2.1 ist mit Baugrunduntersuchungen und Setzungsberechnungen unter Berücksichtigung der abzulagernden Abfälle nachzuweisen. Die Einhaltung der Ziffern 1.2.2 und 1.2.3 ist mit geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen nachzuweisen.
2.1.1 Dimensionierung und Materialwahl müssen gewährleisten, dass die notwendigen Anlagen bis zum Ende der Nachsorgephase sicher funktionieren. Dabei sind physikalische, chemische und biologische Prozesse in der Deponie während der Errichtung, während des Betriebs und nach dem Abschluss zu berücksichtigen. 2.1.2 Deponien und Kompartimente des Typs B im Randgebiet von nutzbaren unterirdischen Gewässern sowie der Typen C, D und E müssen so errichtet werden, dass das Abwasser in freiem Gefälle bis zum Ort der Einleitung in ein Gewässer oder in die öffentliche Kanalisation abfliessen kann und nicht gestaut wird.
2.2.1 Deponien und Kompartimente der Typen C, D und E müssen an Basis und Flanken über Abdichtungen verfügen, die während dem Betrieb und bis zum Ende der Nachsorgephase verhindern, dass Abwasser versickern kann und die ermöglichen, dass Abwasser gesammelt werden kann. Zulässig sind:
2.2.2 Bei der Wahl der Abdichtung und deren Ausführung sind die Untergrundbeschaffenheit, die Neigung von Deponiebasis und -flanken sowie die Beschaffenheit der Entwässerungsschicht zu berücksichtigen.
2.2.3 Für mineralische Abdichtungen darf nur mineralisches Material verwendet werden, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 1 einhält.
2.2.4 Die Wirksamkeit der Abdichtungen muss während des Einbaus und vor der Aufnahme des Betriebs geprüft und dokumentiert werden.
2.3.1 Abtrennungen zwischen Kompartimenten der Typen A und B müssen gewährleisten, dass kein Wasser vom Kompartiment des Typs B in das Kompartiment des Typs A gelangt.
2.3.2 Abtrennungen zwischen Kompartimenten, bei denen mindestens eines dem Typ C, D oder E entspricht, müssen gewährleisten, dass zwischen den Kompartimenten kein Stoffaustausch stattfindet. Zulässig sind:
2.3.3 Abtrennungen von Kompartimenten sind möglichst vertikal auszuführen und die weniger setzungsempfindlicheren Abfälle müssen im unterem Kompartiment abgelagert werden.
2.3.4 Für mineralische Abtrennungen von Kompartimenten darf nur mineralisches Material verwendet werden, das die folgenden Grenzwerte einhält:
a. Anhang 3 Ziffer 1 Buchstabe c zwischen Kompartimenten des Typs A und anderen Kompartimenten;
b. Anhang 5 Ziffer 2.3 Buchstaben b und c zwischen Kompartimenten des Typs B und Kompartimenten der Typen C, D und E;
c. Anhang 5 Ziffer 4.4 zwischen Kompartimenten der Typen C, D und E.
2.4.1 Die Anlagen zur Entwässerung müssen gewährleisten, dass das anfallende Sickerwasser gesammelt und abgeleitet wird.
2.4.2 Deponien und Kompartimente des Typs A müssen über Anlagen zur Entwässerung verfügen, wenn eine Entwässerung zur Sicherstellung der Stabilität der Deponie oder des Kompartiments nötig ist.
2.4.3 Deponien und Kompartimente des Typs B müssen über Anlagen zur Entwässerung verfügen, wenn sie im Randgebiet von nutzbaren unterirdischen Gewässern liegen oder eine Entwässerung zur Sicherstellung der Stabilität der Deponie oder des Kompartiments nötig ist.
2.4.4 Deponien und Kompartimente der Typen C, D und E müssen über Anlagen zur Entwässerung aus folgenden Elementen verfügen:
2.4.5 Bestehen Deponien aus mehreren Kompartimenten, die Anlagen zur Entwässerung benötigen, so müssen die Anlagen der einzelnen Kompartimente voneinander unabhängig und einzeln kontrollierbar sein.
2.4.6 Gefasstes Sickerwasser muss gemäss den Vorgaben der Gewässerschutzgesetzgebung in ein Gewässer oder in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden.
2.4.7 Wird gefasstes, unbehandeltes Sickerwasser in ein Gewässer eingeleitet, ist durch bauliche Massnahmen sicherzustellen, dass das Abwasser jederzeit kontrolliert und nötigenfalls behandelt oder in eine Abwasserreinigungsanlage eingeleitet werden kann.
2.4.8 Entwässerungsleitungen sind so anzulegen, dass sie nach Abschluss der Setzungen ein Gefälle von mindestens 2 Prozent aufweisen.
2.4.9 Bei Hauptleitungen und anderen wesentlichen Anlagenteilen muss durch geeignete Zugangsmöglichkeiten sichergestellt werden, dass jederzeit Zustandskontrollen und Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden können.
2.4.10 Deponien oder Kompartimente der Typen C, D und E müssen über Anlagen wie Sammelleitungen oder Siphons an Entwässerungsleitungen verfügen, welche gewährleisten, dass die Abluft erfasst werden kann, sofern dies zur Gewährleistung der Bodenfruchtbarkeit oder aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
2.5.1 Werden keine Abfälle mehr abgelagert, ist die Oberfläche von Deponien wie folgt abzuschliessen:
2.5.2 Für das oberste Drittel der abdichtenden Massnahmen und die Entwässerungsschicht darf nur Material verwendet werden, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 1 einhält. Für darunterliegende Schichten von abdichtenden Massnahmen darf Material verwendet werden, das die Anforderungen zur Ablagerung auf dem entsprechenden Deponietyp erfüllt und sich für die Massnahme bautechnisch eignet.
2.5.3 Werden Massnahmen zur Verhinderung möglicher schädlicher oder lästiger Einwirkungen von Deponien auf die Umwelt getroffen, so muss für den endgültigen Oberflächenabschluss die Umsetzung der Massnahmen abgewartet werden, soweit dies für die Sicherstellung der Stabilität des Oberflächenabschlusses notwendig ist. Bis dahin muss Erosion mit geeigneten Massnahmen verhindert werden.
(Art. 17 Abs. 1 und 19)
1 Aushub- und Ausbruchmaterial ist gemäss Artikel 19 Absatz 1 zu verwerten, wenn es:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Antimon | 3 |
| Arsen | 15 |
| Blei | 50 |
| Cadmium | 1 |
| Chrom gesamt | 50 |
| Chrom (VI) | 0,05 |
| Kupfer | 40 |
| Nickel | 50 |
| Quecksilber | 0,5 |
| Zink | 150 |
| Cyanid gesamt | 0,5 |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 0,1 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 0,1 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 1 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 50 |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX)**** | 1 |
| Benzol | 0,1 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 3 |
| Benzo[a ]pyren | 0,3 |
| * Σ7 LCKW: Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlormethan,cis -1,2-Dichlorethylen, 1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethylen (Tri), Perchlorethylen (Per) | |
| ** Σ6 Kongenere × 4.3 (IUPAC-Nr.): 28, 52, 101, 138, 153, 180 | |
| *** ΣC | |
| **** Σ6BTEX: Benzol, Toluol, Ethylbenzol,o -Xylol,m -Xylol,p -Xylol | |
| ***** Σ16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, 1,2-Dihydroacenaphthylen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz[a ]anthracen, Chrysen, Benzo[a ]pyren, Benzo[b ]fluoranthen, Benzo[k] fluoranthen, Dibenz[a,h ]anthracen, Benzo[g,h,i ]perylen, Indeno[1,2,3-c,d ]pyren |
2 Aushub- und Ausbruchmaterial ist gemäss Artikel 19 Absatz 2 zu verwerten, wenn:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Antimon | 15 |
| Arsen | 15 |
| Blei | 250 |
| Cadmium | 5 |
| Chrom gesamt | 250 |
| Chrom (VI) | 0,05 |
| Kupfer | 250 |
| Nickel | 250 |
| Quecksilber | 1 |
| Zink | 500 |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 0,5 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 0,5 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 5 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 250 |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX)**** | 5 |
| Benzol | 0,5 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 12,5 |
| Benzo[a ]pyren | 1,5 |
| Gesamter organischer Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird (TOC400) | 10 000 |
| *, **, ***, ****, ***** gemäss Erläuterungen zu Ziffer 1 Buchstabe c |
3 Sind für Stoffe, die im Aushub- und Ausbruchmaterial festgestellt werden, keine Grenzwerte festgelegt, so beurteilt die Behörde die Abfälle mit Zustimmung des BAFU im Einzelfall nach den Vorschriften der Umwelt- und Gewässerschutzgesetzgebung.
(Art. 19 Abs. 3 und 24)
1.1 Abfälle dürfen als Rohmaterial bei der Herstellung von Zementklinker verwendet werden, wenn sie die nachfolgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten und der hergestellte Zementklinker die Anforderungen nach Ziffer 1.6 einhält:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Antimon | 30 |
| Arsen | 30 |
| Blei | 500 |
| Cadmium | 5 |
| Chrom gesamt | 500 |
| Cobalt | 250 |
| Kupfer | 500 |
| Nickel | 500 |
| Quecksilber | 1 |
| Thallium | 3 |
| Zink | 2 000 |
| Zinn | 100 |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 10 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 10 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 100 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 5 000 |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX)**** | 10 |
| Benzol | 1 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 250 |
| Benzo[a ]pyren | 10 |
| Gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) | 50 000 |
| * Σ7 LCKW: Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlormethan,cis -1,2-Dichlorethylen, 1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethylen (Tri), Perchlorethylen (Per) | |
| ** Σ6 Kongenere × 4.3 (IUPAC_Nr.): 28, 52, 101, 138, 153, 180 | |
| *** ΣC | |
| **** Σ6BTEX: Benzol, Toluol, Ethylbenzol,o -Xylol,m -Xylol,p -Xylol | |
| ***** Σ16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, 1,2-Dihydroacenaphthylen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz[a ]anthracen, Chrysen, Benzo[a ]pyren, Benzo[b ]fluoranthen, Benzo[k ]fluoranthen, Dibenz[a,h ]anthracen, Benzo[g,h,i ]perylen, Indeno[1,2,3-c,d ]pyren |
1.2 Die Behörde kann im Einzelfall höhere Gehalte an organischen Stoffen zulassen, wenn nachgewiesen ist, dass mit geeigneten Massnahmen die Anforderungen der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 198557(LRV) an die Emissionsbegrenzung der betroffenen Stoffe eingehalten werden.
1.3 Abfälle, die überwiegend aus Calcium, Aluminium, Eisen oder Silizium bestehen, dürfen als Rohmehlkorrekturstoffe verwendet werden, wenn sie:
1.4 Aushub- und Ausbruchmaterial darf für die Herstellung von Zementklinker verwendet werden, wenn:
a. die Grenzwerte nach Ziffer 1.1 nicht überschritten sind oder eine Überschreitung nicht auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen ist;
b. die Grenzwerte nach Ziffer 1.1 für Cadmium, Quecksilber, Thallium und organische Stoffe nicht überschritten sind oder die Voraussetzungen nach Ziffer 1.2 eingehalten werden; und
c. der hergestellte Zementklinker die Anforderungen nach Ziffer 1.6 einhält.
1.5 Schlämme aus der Aufbereitung von Aushub- und Ausbruchmaterial nach Ziffer 1.4 dürfen für die Herstellung von Zementklinker verwendet werden, wenn:
a. die Grenzwerte nach Ziffer 1.1 für Cadmium, Quecksilber, Thallium und organische Stoffe nicht überschritten sind oder die Voraussetzungen nach Ziffer 1.2 eingehalten werden; und
b. der hergestellte Zementklinker die Anforderungen nach Ziffer 1.6 einhält.
1.6 Der Schwermetallgehalt eines mit Abfällen hergestellten Zementklinkers darf die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten; ausgenommen ist eine Überschreitung, die nicht auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen ist:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg |
|---|---|
| Antimon | 15 |
| Arsen | 15 |
| Blei | 250 |
| Cadmium | 5 |
| Chrom gesamt | 250 |
| Cobalt | 125 |
| Kupfer | 250 |
| Nickel | 250 |
| Zink | 750 |
| Zinn | 50 |
2.1 Bei der Herstellung von Zementklinker dürfen als Brennstoffe folgende Abfälle in der Haupt- und Zweitfeuerung verwendet werden, wenn der hergestellte Zementklinker die Anforderungen nach Ziffer 1.6 einhält:
2.2 Andere Abfälle dürfen als Brennstoffe in der Haupt- und Zweitfeuerung verwendet werden, wenn der hergestellte Zementklinker die Anforderungen nach Ziffer 1.6 einhält und sie:
a. die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg |
|---|---|
| Antimon | 300 |
| Arsen | 30 |
| Blei | 500 |
| Cadmium | 5 |
| Chrom gesamt | 500 |
| Cobalt | 250 |
| Kupfer | 500 |
| Nickel | 500 |
| Quecksilber | 1 |
| Thallium | 3 |
| Zink | 4 000 |
| Zinn | 100 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)* | 10 |
| Halogenierte organische Stoffe, als Chlorid | 10 000 |
| * Σ6 Kongenere × 4.3 (IUPAC_Nr.): 28, 52, 101, 138, 153, 180 |
2.3 Die Behörde kann im Einzelfall höhere Gehalte zulassen, wenn nachgewiesen ist, dass:
a. mit geeigneten Massnahmen die Anforderungen der LRV an die Emissionsbegrenzung der betroffenen Stoffe eingehalten werden; und
b. der Schwermetallgehalt des hergestellten Zementklinkers die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreitet; ausgenommen ist eine Überschreitung, die nicht auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen ist:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg |
|---|---|
| Antimon | 7.5 |
| Arsen | 7.5 |
| Blei | 125 |
| Cadmium | 2.5 |
| Chrom gesamt | 125 |
| Cobalt | 62.5 |
| Kupfer | 125 |
| Nickel | 125 |
| Zink | 750 |
| Zinn | 25 |
3.1 Beim Mahlen von Zementklinker und bei der Herstellung von Zement und Beton dürfen folgende Abfälle als Zumahl- oder Zuschlagstoffe verwendet werden:
3.2 Bei der Herstellung von Zement dürfen ausserdem Stäube aus der Abluftfilterung von Anlagen zur Herstellung von Zementklinker als Zumahl- oder Zuschlagstoffe verwendet werden, wenn der Schwermetallgehalt des hergestellten Zements die folgenden Grenzwerte nicht überschreitet:
| Stoff | mg/kg |
|---|---|
| Cadmium | 2 |
| Quecksilber | 0,5 |
| Thallium | 2 |
4.1 Inhaberinnen und Inhaber von Anlagen zur Herstellung von Klinker, Zement oder Beton müssen nachweisen, dass die Anforderungen nach den Ziffern
1–3 eingehalten werden. Dabei können sie mit Zustimmung der Behörde die chemischen Analysen auf diejenigen Stoffe beschränken, bei denen aufgrund der Art und Herkunft der Abfälle mit einer Belastung zu rechnen ist.
4.2 Enthalten Abfälle umweltgefährdende Stoffe, für welche die Ziffern 1–3 keine Grenzwerte enthalten, legt die Behörde solche mit Zustimmung des BAFU im Einzelfall nach den Vorschriften der Umwelt- und Gewässerschutzgesetzgebung fest.
(Art. 19 Abs. 3, 25 Abs. 1, 39 Abs. 2 und 40 Abs. 3)
Auf Deponien und Kompartimenten des Typs A dürfen folgende Abfälle abgelagert werden, soweit sie nicht durch andere Abfälle verschmutzt sind:
2.1 Auf Deponien und Kompartimenten des Typs B dürfen folgende Abfälle abgelagert werden, soweit sie nicht durch andere Abfälle verschmutzt sind:
2.2 Verglaste Rückstände dürfen auf Deponien und Kompartimenten des Typs B abgelagert werden, wenn kein Stoffaustausch mit anderen Abfällen erfolgen kann und folgende Anforderungen eingehalten sind:
a. Die verglasten Rückstände müssen aus einem Prozess stammen, bei dem eine homogene Schmelze resultiert. Eine solche resultiert in der Regel dann, wenn die Schmelze eine Temperatur von mindestens 1200 °C erreicht.
b. Der Siliziumoxidgehalt muss mindestens 25 Gewichtsprozent betragen und das Gewichtsverhältnis von Siliziumoxid zu Calciumoxid muss mindestens 0,54 betragen.
c. Die verglasten Rückstände dürfen vor der Ablagerung nicht gemahlen werden.
d. Die Löslichkeit der verglasten Rückstände muss so gering sein, dass nach einer Auslaugung von drei Tagen bei 90 °C im Eluat die Konzentrationen von Silizium unter 12 mg/l und von Calcium unter 15 mg/l liegen. Für den Eluattest wird die Fraktion zwischen 100 und 125 μm der gemahlenen verglasten Rückstände verwendet. Dabei werden 50 mg der gemahlenen Rückstände in 100 ml Wasser untersucht.
e. Die in den Abfällen enthaltenen partikulären Metalle sind vor, während oder nach dem thermischen Prozess zurückzugewinnen.
f. Der Schwermetallgehalt der verglasten Rückstände darf die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg |
|---|---|
| Blei | 1000 |
| Cadmium | 10 |
| Chrom | 4000 |
| Kupfer | 3000 |
| Nickel | 500 |
| Zink | 6000 |
Im Rahmen der Betriebsbewilligung kann die kantonale Behörde mit Zustimmung des BAFU höhere Schwermetallwerte zulassen, wenn dadurch die Umwelt weniger belastet wird als durch eine andere Entsorgung.
2.3 Andere Abfälle dürfen auf Deponien und Kompartimenten des Typs B abgelagert werden, wenn:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Antimon | 30 |
| Arsen | 30 |
| Blei | 500 |
| Cadmium | 10 |
| Chrom gesamt | 500 |
| Chrom (VI) | 0,1 |
| Kupfer | 500 |
| Nickel | 500 |
| Quecksilber | 2 |
| Zink | 1 000 |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 1 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 1 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 10 |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 500 |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX)**** | 10 |
| Benzol | 1 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 25 |
| Benzo(a )pyren | 3 |
| Gesamter organischer Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird (TOC400) | 20 000 |
| * Σ7 LCKW: Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlormethan, cis -1,2-Dichlorethylen, 1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethylen (Tri), Perchlorethylen (Per) | |
| ** Σ6 Kongenere x 4.3 (IUPAC-Nr.): 28, 52, 101, 138, 153, 180 | |
| *** ΣC | |
| **** Σ6BTEX: Benzol, Toluol, Ethylbenzol,o -Xylol,m -Xylol,p -Xylol | |
| ***** Σ16 EPA-PAK: Naphthalin, 1,2 Dihydroacenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz[a ]anthracen, Chrysen, Benzo[a ]pyren, Benzo[b ]fluoranthen, Benzo[k ]fluoranthen, Dibenz[a,h ]anthracen, Benzo[g,h,i ]perylen, Indeno[1,2,3-c,d ]pyren |
| Stoff | Grenzwert |
|---|---|
| Ammoniak/Ammonium | 0,5 mg N/L |
| Fluoride | 2,0 mg/L |
| Nitrite | 1,0 mg/L |
| Gelöster organischer Kohlenstoff (DOC) | 20,0 mg C/L |
| Cyanid (frei) | 0,02 mg CN/L |
2.4 Der Grenzwert von Ziffer 2.3 Buchstabe b für den Gehalt an organischem Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird, gilt nicht für abgetragenen Ober- und Unterboden, wenn eine Überschreitung nicht auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen ist.
3.1 Auf Deponien und Kompartimenten des Typs C dürfen folgende Abfälle abgelagert werden, soweit sie die Anforderungen nach den Ziffern 3.2–3.5 erfüllen:
3.2 Die Abfälle müssen folgende Anforderungen erfüllen:
a. Es dürfen langfristig keine Schadstoffe freigesetzt werden.
b. Der Anteil löslicher Salze in den Abfällen darf 3 Gewichtsprozent nicht überschreiten.
c. Die Abfälle dürfen beim Kontakt mit anderen Abfällen, mit Wasser oder mit Luft weder Gase noch leicht wasserlösliche Stoffe bilden.
d. Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Grenzwerte dürfen im Eluat der Abfälle nicht überschritten werden. Dazu sind zwei Tests durchzuführen. Für Test 1 ist als Elutionsmittel kontinuierlich mit Kohlendioxid gesättigtes Wasser, für Test 2 destilliertes Wasser zu verwenden.
Test 1
| Stoff | Grenzwert |
|---|---|
| Aluminium | 10,0 mg/L |
| Arsen | 0,1 mg/L |
| Barium | 5,0 mg/L |
| Blei | 1,0 mg/L |
| Cadmium | 0,1 mg/L |
| Chrom-(III) | 2,0 mg/L |
| Cobalt | 0,5 mg/L |
| Kupfer | 0,5 mg/L |
| Nickel | 2,0 mg/L |
| Quecksilber | 0,01 mg/L |
| Zink | 10,0 mg/L |
| Zinn | 2,0 mg/L |
Test 2
| Stoff | Grenzwert |
|---|---|
| Ammoniak/Ammonium | 5,0 mg N/L |
| Cyanid (frei) | 0,1 mg CN-/L |
| Chrom (VI) | 0,1 mg/L |
| Fluoride | 10,0 mg/L |
| Nitrite | 1,0 mg/L |
| Sulfite | 1,0 mg/L |
| Sulfide | 0,1 mg/L |
| Phosphat | 10,0 mg P/L |
| Gelöster organischer Kohlenstoff (DOC) | 20,0 mg C/L |
| pH-Wert | 6 bis 12 |
3.3 Rückstände aus der thermischen Behandlung von Abfällen sollen so wenig an Dioxinen (PCDD) und Furanen (PCDF) enthalten, als nach dem Stand der Technik möglich ist, höchstens aber 1 µg Toxizitätsäquivalente (TEQ) pro kg. Die Berechnung des Gehalts erfolgt aufgrund von Toxizitätsäquivalenzfaktoren (TEF) nach dem Stand der Technik. 3.4 Der Organikagehalt der Abfälle nach Ziffer 3.1 Buchstaben c–e darf die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz | |
|---|---|---|
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 1 | |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 1 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 10 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 500 | |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX)**** | 10 | |
| Benzol | 1 | |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 25 | |
| Benzo(a )pyren | 3 | |
| Gesamter organischer Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird (TOC400) | 20 000 | |
| *, **, ***, ****, ***** gemäss Erläuterungen zu Ziffer 2.3 Buchstabe b |
3.5 Der Gesamtgehalt an Quecksilber darf in metallhaltigen, anorganischen und schwerlöslichen Abfällen nach Ziffer 3.1 Buchstabe e 5 mg pro kg, bezogen auf die Trockensubstanz, nicht überschreiten.
4.1 Auf Deponien und Kompartimenten des Typs D dürfen folgende Abfälle abgelagert werden:
4.2 Rückstände aus der thermischen Behandlung von Abfällen sollen so wenig an Dioxinen (PCDD) und Furanen (PCDF) enthalten, als nach dem Stand der Technik möglich ist, höchstens aber 1µg Toxizitätsäquivalente (TEQ) pro kg. Die Berechnung des Gehalts erfolgt aufgrund von Toxizitätsäquivalenzfaktoren (TEF) nach dem Stand der Technik.
4.3 Schlacke aus Anlagen, in denen Siedlungsabfälle oder Abfälle vergleichbarer Zusammensetzung verbrannt werden, darf auf Deponien oder Kompartimenten des Typs D abgelagert werden, wenn:
a. in der Schlacke enthaltene partikuläre Nicht-Eisenmetalle vorgängig zurückgewonnen wurden, mindestens aber so weit, dass ihr Anteil in der Schlacke 1 Gewichtsprozent nicht überschreitet; für die Bestimmung des Gehalts an partikulären Nicht-Eisenmetallen wird die Schlacke auf eine Korngrösse von 2 mm gemahlen;
b. sie höchstens 20 000 mg TOC pro kg enthält.
4.4 Aschen aus der thermischen Behandlung von Klärschlamm und nicht brennbares, mineralisches Kugelfangmaterial dürfen auf Deponien oder Kompartimenten des Typs D abgelagert werden, wenn:
a. sie die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz | |
|---|---|---|
| Antimon | 50 | |
| Arsen | 50 | |
| Blei | 2 000 | |
| Cadmium | 10 | |
| Chrom gesamt | 1 000 | |
| Chrom (VI) | 0,5 | |
| Kupfer | 5 000 | |
| Nickel | 1 000 | |
| Quecksilber | 5 | |
| Zink | 5 000 | |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 1 | |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 1 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 10 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 500 | |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe BTEX**** | 10 | |
| Benzol | 1 | |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 25 | |
| Benzo(a) pyren | 3 | |
| Gesamter organischer Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird (TOC400) | 20 000 | |
| *, **, ***, ****, ***** gemäss Erläuterungen zu Ziffer 2.3 Buchstabe b |
b. im Eluat der Abfälle der Grenzwert von 0,02 mg Cyanid (frei) pro L nicht überschritten wird; dazu sind die Abfälle in einem Test während 24 Stunden in destilliertem Wasser zu eluieren.
5.1 Auf Deponien und Kompartimenten des Typs E dürfen folgende Abfälle abgelagert werden:
5.2 Andere Abfälle dürfen auf Deponien und Kompartimenten des Typs E abgelagert werden, wenn:
a. sie die folgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz | |
|---|---|---|
| Antimon | 50 | |
| Arsen | 50 | |
| Blei | 2 000 | |
| Cadmium | 10 | |
| Chrom gesamt | 1 000 | |
| Chrom (VI) | 0,5 | |
| Kupfer | 5 000 | |
| Nickel | 1 000 | |
| Quecksilber | 5 | |
| Zink | 5 000 | |
| Leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW)* | 5 | |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)** | 10 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 100 | |
| Aliphatische Kohlenwasserstoffe C | 5 000 | |
| Monocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe BTEX**** | 100 | |
| Benzol | 1 | |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)***** | 250 | |
| Benzo(a )pyren | 10 | |
| Gesamter organischer Kohlenstoff, der bis 400 °C freigesetzt wird (TOC400) | 50 000 | |
| *, **, ***, ****, ***** gemäss Erläuterungen zu Ziffer 2.3 Buchstabe b |
5.3 Die kantonale Behörde kann im Einzelfall mit Zustimmung des BAFU die Ablagerung von Abfällen, die nicht in Ziffer 5.1 genannt werden und die Anforderungen nach Ziffer 5.2 nicht einhalten, bewilligen, sofern eine andere Entsorgung als die Ablagerung technisch nicht machbar ist.
5.4 Abfälle, die auf Deponien und Kompartimenten des Typs A zugelassen sind, dürfen auf Deponien und Kompartimenten des Typs E als Ausgleichsschicht vor dem Oberflächenabschluss abgelagert werden, soweit dafür nicht Abfälle nach den Ziffern 5.1‑5.3 verwendet werden können.
6.1 Inhaberinnen und Inhaber von Abfällen müssen nachweisen, dass die Anforderungen nach den Ziffern 1–5 eingehalten werden. Dabei können sie mit Zustimmung der kantonalen Behörde die chemischen Analysen auf diejenigen Stoffe beschränken, bei denen aufgrund der Art und Herkunft der Abfälle mit einer Belastung zu rechnen ist. 6.2 Enthalten Abfälle umweltgefährdende Stoffe, für welche die Ziffern 1–5 keine Grenzwerte enthalten, legt die kantonale Behörde solche mit Zustimmung des BAFU im Einzelfall nach den Vorschriften der Umwelt- und Gewässerschutzgesetzgebung fest.
(Art. 48)
Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:
…60
(Art. 14a )
Holzabfälle dürfen zur stofflichen Verwertung in Holzwerkstoffen eingesetzt werden, wenn sie die nachfolgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Arsen | 2 |
| Blei | 30 |
| Cadmium | 2 |
| Chrom | 30 |
| Kupfer | 20 |
| Quecksilber | 0,4 |
| Chlor | 600 |
| Fluor | 100 |
| Zink | 400 |
| Pentachlorphenol (PCP) | 3 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)* | 3 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)** | 25 |
| * ∑6 Kongenere × 4.3 (IUPAC_Nr.): 28, 52, 101, 138, 153, 180 | |
| ** ∑16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, 1,2-Dihydroacenaphthylen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz[a ]anthracen, Chrysen, Benzo[a ]pyren, Benzo[b ]fluoranthen, Benzo[k ]fluoranthen, Dibenz[a,h ]anthracen, Benzo[g,h,i ]perylen, Indeno[1,2,3-c,d ]pyren |
Holzabfälle dürfen in Altholzfeuerungen thermisch verwertet werden, wenn sie die nachfolgenden Grenzwerte (Gesamtgehalte) nicht überschreiten:
| Stoff | Grenzwert in mg/kg Trockensubstanz |
|---|---|
| Arsen | 5 |
| Blei | 500 |
| Cadmium | 5 |
| Chrom | 100 |
| Kupfer | 100 |
| Quecksilber | 1 |
| Chlor | 5 000 |
| Fluor | 200 |
| Zink | 1 000 |
| Pentachlorphenol (PCP) | 5 |
| Polychlorierte Biphenyle (PCB)* | 5 |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)** | 50 |
| *, ** Gemäss Erläuterungen zu Ziffer 1 |
SR 814.01 ↩
SR 814.20 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 29. Okt. 2025, in Kraft seit 1. Dez. 2025 (AS 2025 745). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
SR 814.610 ↩
Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 25. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5963). ↩
SR 814.81 ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, mit Wirkung seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Die Berichtigung vom 19. Juli 2016 betrifft nur den italienischen Text (AS 2016 2629). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass ausser in Art. 2 berücksichtigt. ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Sept. 2018, in Kraft seit 1. Nov. 2018 (AS 2018 3515). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Die Berichtigung vom 19. Juli 2016 betrifft nur den italienischen Text (AS 2016 2629). ↩
SR 814.12 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
SR 814.680 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Die Berichtigung vom 19. Juli 2016 betrifft nur den italienischen Text (AS 2016 2629). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, mit Wirkung seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Die Berichtigung vom 3. Okt. 2017 betrifft nur den französischen Text (AS 2017 5137). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Die Berichtigung vom 19. Juli 2016 betrifft nur den französischen Text (AS 2016 2629). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, mit Wirkung seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Febr. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 801). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
[AS 2001 522; 2003 940Anhang Ziff. 3,4793Ziff. I 7,4923; 2005 2695Ziff. II 18; 2007 6295; 2008 4377Anhang 5 Ziff. 12; 2010 2631Anhang Ziff. 3; 2011 2403,2699Anhang 8 Ziff. II 3; 2013 3971; 2015 1903Anhang 6 Ziff. 7; 2016 277Anhang Ziff. 8; 2018 4205; 2020 5125Anhang Ziff. 4; 2021 686; 2022 265Anhang Ziff. 2.AS 2023 711Anhang 5 Ziff. I]. siehe V vom 1. Nov. 2023 (SR 916.171 ). ↩
SR 814.81 ↩
SR 510.620 ↩
[AS 1991 169,628; 1993 3022Ziff. IV 4; 1996 905; 1998 2261Art. 26; 2000 703Ziff. II 15; 2004 3079Art. 43 Abs. 2 Ziff. 2; 2005 2695Ziff. II 11,4199Anhang 3 Ziff. II 6; 2007 2929,4477Ziff. IV 32; 2008 2809Anhang 2 Ziff. 10,4771Anhang Ziff. II 1; 2009 6259Ziff. II und III; 2011 2699 Anhang 8 Ziff. II 1] ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Febr. 2022, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 161). ↩
SR 814.318.142.1 ↩
SR 814.680 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2025, in Kraft seit 1. Aug. 2025 (AS 2025 453). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 2025, in Kraft seit 1. Jan. 2026 (AS 2025 799). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. Dez. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6283). ↩
Die Änd. kann unterAS 2025 745konsultiert werden. ↩
Aushub- und Ausbruchmaterial, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 2 nicht einhält. ↩
Aushub- und Ausbruchmaterial, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 1 einhält. ↩
Aushub- und Ausbruchmaterial, das die Anforderungen nach Anhang 3 Ziffer 2 einhält. ↩
SR 814.201 ↩
SR 814.20 ↩
SR 814.318.142.1 ↩
SR 814.12 ↩
SR 814.318.142.1 ↩
Die Änderungen können unterAS 2015 5699konsultiert werden. ↩
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