Präambel
Aufgrund von Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 20. Oktober 2004 über die staatlichen Ausbildungsbeihilfen (Stipendiengesetz; StipG), LGBl. 2004 Nr. 262, verordnet die Regierung:
Art. 1 Anpassung an die Teuerung
Die Höchstbeträge nach dem Stipendiengesetz werden teuerungsbedingt angepasst und betragen in Bezug auf:
a) die Darlehensschuld nach Art. 9 Abs. 3 StipG: 111 200 Franken;
b) das Schulgeld nach Art. 10 StipG: 11 120 Franken;
c) die Kosten für Unterkunft und Verpflegung: 1. nach Art. 11 Abs. 1 Bst. a StipG: 7 800 Franken; 2. nach Art. 11 Abs. 1 Bst. b StipG: 5 600 Franken;
d) die Kosten für Lehrmittel nach Art. 13 Abs. 1 StipG: 1 670 Franken;
e) die Fahrtkosten nach Art. 14 StipG: 3 110 Franken;
f) die Pauschale für Basiskosten nach Art. 15 Abs. 1 StipG: 6 670 Franken;
g) den anerkennbaren Höchstbetrag nach Art. 16 Abs. 1 StipG: 27 800 Franken;
h) die Höchstbeträge für Abzüge bei der Ermittlung der Eigenleistung: 1. nach Art. 21 Abs. 2 Bst. c bis e StipG: 11 120 Franken; 2. nach Art. 21 Abs. 2 Bst. f und g StipG: 7 784 Franken.
Art. 2 Übergangsbestimmung
Diese Verordnung findet erstmals auf Anträge Anwendung, die sich auf einen Ausbildungsabschnitt beziehen, der mit oder nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung beginnt.
Art. 3 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den 1. August 2025 in Kraft.