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Art. 40

916.401OFEFederal Council Ordinance1 sept. 1995Source originale
  1. Les sous-produits animaux doivent être éliminés conformément aux dispositions de l’OSPA1, à moins que la présente ordonnance ne prescrive un traitement spécial.2
  2. Ils ne doivent pas être transportés avec des animaux.

Footnotes

  1. RS 916.441.22

  2. Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 23 juin 2004, en vigueur depuis le 1erjuil. 2004 (RO 2004 3065).

1 commentary

N1.Verbrennungspflicht bei Massenkadavern

Bei Massenbefunden – etwa 24 Kadavern – greift die in der VTNP vorgesehene Ausnahmeregel für das Vergraben "einzelner kleiner Tiere" (bis 10 kg) nicht; Tierkörper der Kategorie 1 sind nach VTNP (Art. 5 lit. a i.V.m. Art. 22 lit. a) durch direkte Verbrennung zu entsorgen. Dies entspricht der Auslegung von Art. 40 Abs. 1 TSV in der zitierten Rechtsprechung.

Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist die Beschlagnahme der Tierkadaver und deren Entsorgung ebenfalls gerechtfertigt, wie dies bereits die Vorinstanz in E. 8.6.2 ausführlich dargelegt hat. Tierische Nebenprodukte müssen nach den Vorschriften der Verordnung über tierische Nebenprodukte entsorgt werden, sofern die TSV keine besondere Behandlung vorschreibt (Art. 40 Abs. 1 TSV; vorne E. 3.4). Dabei sind Tierkörper als tierische Nebenprodukte der Kategorie 1 durch direkte Verbrennung zu entsorgen (Art. 5 lit. a i.V.m. Art. 22 lit. a der Verordnung über tierische Nebenprodukte vom 25. Mai 2011 [VTNP; SR 916.44.1.22]), was die Behörde auch getan hat. Zwar dürfen "einzelne kleine Tiere" bis zu einem Gewicht von zehn Kilo auf Privatgrund vergraben werden (Art. 25 Abs. 1 lit. d VTNP). 24 Tierkadaver sprengen diese Ausnahmeregel jedoch bei Weitem. Schon dadurch ergibt sich ohne Weiteres, dass der Verzicht auf eine Rückgabe der Kadaver der zehn euthanasierten Katzen rechtskonform war.

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