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Art. 25a

641.101OTBFederal Council Ordinance1 lug 1974Fonte originale
  1. Le banche e le società finanziarie di carattere bancario nel senso della legge federale dell’8 novembre 19341sulle banche e le casse di risparmio, la Banca nazionale svizzera e le controparti centrali ai sensi della legge del 19 giugno 20152sull’infrastruttura finanziaria sono negoziatori professionali ai sensi dell’articolo 14 capoverso 3 LTB.3
  2. I negoziatori di titoli secondo l’articolo 13 capoverso 3 lettera b numero 1 LTB possono esigere l’esonerazione dello stock commerciale solamente se hanno fornito la prova all’AFC che esercitano professionalmente il commercio con titoli imponibili.
  3. Lo stock commerciale nel senso dell’articolo 14 capoverso 3 LTB è la totalità dei titoli liberati che il negoziatore di titoli professionale ha acquistato per conto proprio con l’intenzione di rivenderli. I titoli acquistati dalla Banca nazionale svizzera per la realizzazione della sua politica monetaria sono considerati parte dello stock commerciale della Banca nazionale svizzera.
  4. Non appartengono allo stock commerciale i documenti imponibili che:
    1. 4 il negoziatore di titoli ha fatto iscrivere a bilancio al loro prezzo d’acquisto;
    2. 5 costituiscono partecipazioni durevoli ai sensi delle disposizioni di esecuzione della FINMA fondate sull’articolo 42 dell’ordinanza del 30 aprile 20146sulle banche;
    3. non sono negoziabili in qualsiasi momento e liberamente perché, per esempio:
    1. servono di garanzia o di pegno, in particolare per i crediti lombard, 2. sono detenuti dal negoziatore di titoli per conto di terzi, 3. incorporano un credito commerciale; d. sono assunti a fermo dal negoziatore di titoli all’atto di un’emissione.
  5. Il negoziatore di titoli professionali deve la metà della tassa per se stesso se trasferisce:
    1. titoli acquistati senza tassa di negoziazione dallo stock commerciale in un altro stock;
    2. titoli da un altro stock nello stock commerciale.

Footnotes

  1. RS 952.0

  2. RS 958.1

  3. Nuovo testo giusta l’all. 1 n. 7 dell’O del 25 nov. 2015 sull’infrastruttura finanziaria, in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 5413).

  4. Nuovo testo giusta l’all. dell’O del 9 giu. 2023, in vigore dal 1° set. 2023 (RU 2023 305).

  5. Nuovo testo giusta l’all. 2 n. 2 dell’O del 30 apr. 2014 sulle banche, in vigore dal 1° gen. 2015 (RU 2014 1269).

  6. RS 952.02

1 commentary

N1.Handelsbestandsbefreiung für Effektenhändler

Art.25a Abs.2 StV ist dahin auszulegen, dass die Handelsbestandsbefreiung nur solchen Effektenhändlern nach Art.13 Abs.3 lit. b Ziff.1 zukommt, die gegenüber der ESTV nachweisen, dass sie den Handel mit steuerbaren Urkunden gewerbsmässig betreiben. Vermittler nach Art.13 Abs.3 lit. b Ziff.2 haben keinen Anspruch auf diese Befreiung; die Feststellung des Vermittlerstatus wirkt sich zudem auf die Abgabebemessung und auf die Möglichkeit aus, die Abgabepflicht an an den Geschäften beteiligte Banken oder Händler zu delegieren.

Während das Merkmal der Gewerbsmässigkeit in Art. 13 Abs. 3 lit. b StG nicht erwähnt wird, befreit Art. 14 Abs. 3 StG den "gewerbsmässige[n] Effektenhändler gemäss Artikel 13 Absatz 3 Buchstabe a und b Ziffer 1" von dem auf ihn selbst entfallenden Teil der Umsatzabgaben für Geschäfte über steuerbare Urkunden in seinem Handelsbestand. Diese Bestimmung kann als Hinweis darauf gesehen werden, dass die Tätigkeit gewerbsmässiger Natur sein muss, damit jemand Händler nach Art. 13 Abs. 3 lit. b Ziff. 1 StG sein kann. Sie kann aber auch so verstanden werden, dass die Abgabebefreiung nur denjenigen unter den Händlern nach Art. 13 Abs. 3 lit. b Ziff. 1 StG zukommen soll, die gewerbsmässig tätig sind. Von diesem zweiten Verständnis scheint der Verordnungsgeber auszugehen, wenn er in Art. 25a Abs. 2 StV vorschreibt, dass Effektenhändler nach Art. 13 Abs. 3 lit. b Ziff. 1 StG die Befreiung erst beanspruchen können, wenn sie der ESTV den Nachweis erbracht haben, dass sie den Handel mit steuerbaren Urkunden gewerbsmässig betreiben. Damit besteht ein Unterschied zu den Effektenhändlern nach Art. 13 Abs. 3 lit. a StG (Banken etc.), die der Verordnungsgeber in Art. 25a Abs. 1 StG per se als gewerbsmässige Händler behandelt.
Mit der Feststellung des Vermittlerstatus beurteilte die ESTV im Übrigen nicht nur die Abgabepflicht, sondern auch die Grundlagen der Abgabebemessung. Denn Vermittler gemäss Art. 13 Abs. 3 lit. b Ziff. 2 StG haben - im Unterschied zu gewerbsmässigen Händlern - keinen Anspruch auf die Befreiung des Handelsbestands nach Art. 14 Abs. 3 StG (i.V.m. Art. 25a Abs. 2 StV). Zugleich bedeutete die Qualifikation als Vermittler für die Stiftungen, dass sie die Abgabepflicht bzw. die Abrechnung der Umsatzabgabe an die am selben Geschäft beteiligten Banken oder Händler delegieren könnten, was Händlern nicht möglich ist (Art. 21 Abs. 8 StV). Der verbindlich festgestellte Vermittlerstatus wirkte sich auf diese Weise direkt auf die Beträge aus, die die Stiftungen an Umsatzabgaben für den Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2016 zu bezahlen hatten und die die ESTV mit der jeweiligen Dispositivziffer 2 festsetzte.

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