(Art. 4 Abs. 1 Bst. e WG) Als Waffen gelten Elektroschockgeräte, die nicht den Bestimmungen der Verordnung vom 9. April 19971über elektrische Niederspannungserzeugnisse entsprechen. In Zweifelsfällen entscheidet die Zentralstelle Waffen.
[AS 1997 1016; 2000 734Art. 19 Ziff. 2,762Ziff. I 3; 2007 4477Ziff. IV 23; 2009 6243Anhang 3 Ziff. II 4; 2010 2583Anhang 4 Ziff. II 1,2749Ziff. I 1; 2013 3509Anhang Ziff. 2.AS 2016 105Art. 29]. Siehe heute: die V vom 25 Nov. 2015 (SR 734.26 ). ↩
1 commentary
Elektroschockgeräte mit Nennspannungsangaben weit über den Niederspannungsgrenzen (z. B. Herstellerangabe 200'000 V) gelten praktisch bzw. werden als Waffen im Sinne von Art. 4 Abs. 1 lit. e WG qualifiziert.
“Nach den Herstellerinformationen des Elektroschockgeräts Power 200 weist dieser eine Leistung vom 200'000 Volt auf (vgl. https://www.euro-security.info/de/ elektroschockgeraete/power-200.html). Gemäss Art. 1 NEV gilt diese für die elektrischen Niederspannungserzeugnisse zur Verwendung mit einer Nennspannung von 50 Volt bis 1000 Volt Wechselspannung oder von 75 Volt bis 1500 Volt Gleichspannung. Damit stellt das vorliegende Elektroschockgerät eine Waffe im Sinne von Art. 4 Abs. 4 lit. e WG i.V.m. Art. 2 WV dar.”
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