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Ausnahmebewilligungen werden auf kantonaler Ebene durch die Kantonspolizei erteilt (Kanton Zürich).
“Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 3. Abteilung VB.2023.00187 Urteil der 3. Kammer vom 29. Februar 2024 Mitwirkend: Abteilungspräsident André Moser (Vorsitz), Verwaltungsrichter Daniel Schweikert, Verwaltungsrichter Franz Kessler Coendet, Gerichtsschreiber Serafin Ritscher. In Sachen A, vertreten durch RA B, Beschwerdeführer, gegen Kantonspolizei Zürich, Beschwerdegegnerin, betreffend waffenrechtliche Ausnahmebewilligung, hat sich ergeben: I. A, geboren 1981, stellte am 19. Januar 2022 ein Gesuch um Erteilung einer kantonalen Ausnahmebewilligung zum Zwecke des Erwerbs von Waffen bzw. Waffenbestandteilen im Sinn von Art. 5 Abs. 1 lit. b und c des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz [WG; SR 514.54]). Als Erwerbs- bzw. Ausnahmegrund gab er an, Sportschütze zu sein (Art. 5 Abs. 6 in Verbindung mit Art. 28c und Art. 28d WG). Die Kantonspolizei Zürich wies das Gesuch mit Verfügung vom 1. März 2022 ab. II. Dagegen liess A am 6. April 2022 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion erheben und beantragen, es sei die Verfügung der Kantonspolizei Zürich vom 1. März 2022 aufzuheben und diese anzuweisen, ihm die nachgesuchte Ausnahmebewilligung zu erteilen. Mit Entscheid vom 15. März 2023 wies die Sicherheitsdirektion den Rekurs ab. Die Verfahrenskosten auferlegte sie A. Eine Parteientschädigung sprach sie ihm nicht zu. III. Am 6. April 2023 liess A Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, es sei der Beschluss der Sicherheitsdirektion aufzuheben und die Kantonspolizei Zürich anzuweisen, ihm die Ausnahmebewilligung zu erteilen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Mit Schreiben vom 13. April 2023 verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung. Die Kantonspolizei Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. April 2023 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von A.”
Für Sportschützen kann eine Ausnahmebewilligung auch für als verboten eingestufte Halbautomaten (z. B. Sturmgewehr Fass 90) möglich sein; bei solchen sportlichen Ausnahmebewilligungen ist der tatsächliche Verwendungszweck (z. B. Tir sportif) entscheidend.
“A suivre les dispositions précitées, il lui serait reproché d’avoir emprunté une arme interdite sans autorisation exceptionnelle, soit un Fass 90 avec un chargeur de plus de dix cartouches au sens des art. 4 al. 2bis et 5 al. 1 let. c LArm. Or, c’est bel et bien l’état de fait décrit dans l’acte d’accusation, au demeurant ici parfaitement compréhensible par lui, qui fonde le renvoi du prévenu et qui lie le tribunal, à savoir la possession d’une arme Fass 90 sans permis, et non l’appréciation juridique qu’en fait le ministère public (cf. ATF 143 IV 63 consid. 2.2 ; art. 350 CPP). 3.3.4. Selon la systématique de la LArm, certaines armes sont interdites en Suisse ; il en va ainsi par exemple d’armes à feu semi-automatiques à percussion centrale, à savoir d’armes à feu à épauler équipées d’un chargeur de grande capacité (cf. art. 5 al. 1 let. c ch. 2 LArm), le chargeur de grande capacité devant être supérieur à dix cartouches (cf. art. 4 al. 2bis let. b LArm), comme par exemple un Fass 90 avec un chargeur de plus de dix cartouches. Ce type d’arme interdite peut être exceptionnellement autorisé, par exemple pour du tir sportif (art. 28d LArm). La LArm prévoit également que l’acquisition d’armes qui ne sont pas interdites est en principe soumise à un permis d’acquisition (art. 8 LArm) et pose des exceptions à ce régime d’acquisition ordinaire (cf. art. 10 LArm), en prévoyant une acquisition par simple déclaration consistant en un contrat écrit qui, pour les armes à feu, doit être transmis dans un délai de 30 jours à l’office compétent (art. 11 LArm). En l’occurrence, l’appelant ne conteste pas qu’il détenait à son domicile un Fass 90 sans permis, depuis la mi-août 2021 jusqu’à sa restitution à la police le 31 août 2021 et qu’il l’avait obtenu de B.________ sans établissement d’un quelconque document pour ce transfert. Comme ce fusil d’assaut n’était pas accompagné d’un chargeur de grande capacité, il n’était pas nécessaire d’obtenir une autorisation exceptionnelle pour sa possession. Par contre, cette arme n’entre pas dans la catégorie des armes qui peuvent être acquises sans permis d’acquisition au sens de l’art. 10 LArm, comme l’a relevé le premier juge sans être contredit.”
Kantonale Praxis prüft Sportschützen als mögliche Anspruchsberechtigte; in den vorliegenden Fällen erfolgte eine Ablehnung durch die Kantonspolizei.
“Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 3. Abteilung VB.2023.00187 Urteil der 3. Kammer vom 29. Februar 2024 Mitwirkend: Abteilungspräsident André Moser (Vorsitz), Verwaltungsrichter Daniel Schweikert, Verwaltungsrichter Franz Kessler Coendet, Gerichtsschreiber Serafin Ritscher. In Sachen A, vertreten durch RA B, Beschwerdeführer, gegen Kantonspolizei Zürich, Beschwerdegegnerin, betreffend waffenrechtliche Ausnahmebewilligung, hat sich ergeben: I. A, geboren 1981, stellte am 19. Januar 2022 ein Gesuch um Erteilung einer kantonalen Ausnahmebewilligung zum Zwecke des Erwerbs von Waffen bzw. Waffenbestandteilen im Sinn von Art. 5 Abs. 1 lit. b und c des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz [WG; SR 514.54]). Als Erwerbs- bzw. Ausnahmegrund gab er an, Sportschütze zu sein (Art. 5 Abs. 6 in Verbindung mit Art. 28c und Art. 28d WG). Die Kantonspolizei Zürich wies das Gesuch mit Verfügung vom 1. März 2022 ab. II. Dagegen liess A am 6. April 2022 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion erheben und beantragen, es sei die Verfügung der Kantonspolizei Zürich vom 1. März 2022 aufzuheben und diese anzuweisen, ihm die nachgesuchte Ausnahmebewilligung zu erteilen. Mit Entscheid vom 15. März 2023 wies die Sicherheitsdirektion den Rekurs ab. Die Verfahrenskosten auferlegte sie A. Eine Parteientschädigung sprach sie ihm nicht zu. III. Am 6. April 2023 liess A Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, es sei der Beschluss der Sicherheitsdirektion aufzuheben und die Kantonspolizei Zürich anzuweisen, ihm die Ausnahmebewilligung zu erteilen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Mit Schreiben vom 13. April 2023 verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung. Die Kantonspolizei Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. April 2023 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von A.”
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