1 commentary
RéférenÎ : OAStup art. 8 ch. 1 Selon la jurisprudenÎ, la délivranÎ de très grandes quantités de stupéfiants ne peut avoir lieu que dans le cadre d’un encadrement étroit ; lorsqu’il n’existe aucun élément laissant présumer un tel encadrement et que la délivranÎ ne paraît dès lors possible que de manière non contrôlée, cela peut constituer une violation de l’obligation d’exercer sa profession avì soin et conscienÎ.
“Die Vorinstanz stellte willkürfrei fest, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 28. Mai 2014 grosse Mengen der rezeptpflichtigen und kontrollierten Arzneimittel Dormicum und Pethidin bestellt sowie gelagert hatte und zog den haltbaren Schluss, dass sie diese Betäubungsmittel ihren Patientinnen und Patienten abgegeben hatte (vgl. E. 6.3 hiervor). Aufgrund des Umstands, dass die Abgabe derart grosser Mengen an Betäubungsmitteln nur unkontrolliert und nicht im Rahmen einer engmaschigen Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgen konnte (vgl. auch Art. 8 Abs. 1 BetmSV), liegt ein Verstoss gegen die Pflicht vor, den Beruf sorgfältig und gewissenhaft auszuüben (vgl. Art. 40 lit. a MedBG). Ein Verweis im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. b MedBG ist vor dem Hintergrund dieser Berufspflichtverletzung ohne Weiteres gerechtfertigt. Die vorinstanzliche Bestätigung der Disziplinarmassnahme ist daher nicht zu beanstanden.”
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