| UE | Suisse |
|---|---|
| a. Expressions en français: | |
| fertilisant | engrais au sens de l’art. 2, al. 1, let. a |
| éléments nutritifs | éléments fertilisants |
| mise à disposition sur le marché | mise en circulation au sens de l’art. 2, al. 1, let. f |
| b. Expressions en allemand: | |
| Düngeprodukt, Düngemittel | Dünger |
| Bereitstellung auf dem Markt | Inverkehrbringen nach Art. 2, Abs. 1, Bst. f. |
| Gärrückstände | Gärgut |
| organisches Material | organische Substanz |
| c. Expressions en italien: | |
| prodotto fertilizzante | concime ai sensi dell’art. 2, cpv. 1, lett. a |
| nutriente | sostanza nutritiva |
| messa a disposizione sul mercato | messa in commercio ai sensi dell’art. 2, cpv. 2, lett. f |
| materia secca | sostanza secca |
Règlement (UE) 2019/1009 du Parlement européen et du Conseil du 5 juin 2019 établissant les règles relatives à la mise à disposition sur le marché des fertilisants UE, modifiant les règlements (CE) no1069/2009 et (CE) no1107/2009 et abrogeant le règlement (CE) no2003/2003, JO L 170 du 25.6.2019, p. 1; modifié par: le règlement délégué (UE) 2021/1768, JO L 356 du 8.10.2021, p. 8; le règlement délégué (UE) 2021/2086, JO L 427 du 30.11.2021, p. 120; le règlement délégué (UE) 2021/2087, JO L 427 du 30.11.2021, p. 130; le règlement délégué (UE) 2021/2088, JO L 427 du 30.11.2021, p. 140; le règlement délégué (UE) 2022/973, JO L 167 du 24.6.2022, p. 29; le règlement délégué (UE) 2022/1171, JO L 183 du 8.7.2022, p. 2; le règlement délégué (UE) 2022/1519, JO L 236 du 13.9.2022, p. 5; le règlement délégué (UE) 2023/409, JO L 59 du 24.2.2023, p. 1; le règlement (UE) 2024/2516, JO L, 2024/2516, 30.9.2024. ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 29 oct. 2025, en vigueur depuis le 1erjanv. 2026 (RO 2025 720). ↩
1 commentary
Pour la mise en circulation d'engrais, la décision exige une autorisation administrative (cf. renvoi à l'art. 2 OEng). La mise en circulation couvre déjà toute transmission ou cession d'un engrais, à titre onéreux ou gratuit (art. 5 al. 3 let. a OEng). Dès lors, selon la jurisprudenÎ citée, un usage privé du produit comme engrais ménager ou engrais liquiÞ peut également être considéré comme mise en circulation, dès lors qu'il est effectué par plusieurs personnes ou que cela est possible. À défaut d'une autorisation correspondante du BAFU (et éventuellement du BLV fondée sur l'OSPA), la décision exclut qu'il puisse être question d'une valorisation matérielle juridiquement licite.
“der Technologie des ExBio- Systems nicht zu einer eigentlichen Verwertung komme, sondern zu einer blossen Zersetzung bzw. einem Abbau (vgl. act. 17 Rz. 8 und 18; act. 2 Rz. 23). Sodann vermögen auch die rekurrentischen Hinweise zur Verwendung des Erzeugnisses der Maschine als Flüssigdünger keine abweichende Beurtei- lung herbeizuführen. Auch in dieser Hinsicht kann (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) nicht auf eine stoffliche Verwertung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 VVEA geschlossen werden. Wie die Rekursgegnerin zutreffend ausführt, regelt die DüV auch die Verwendung von Dünger (Art. 1 Abs. 1 DüV) und nicht bloss das Inverkehrbringen von Dünger. Nach Art. 1 Abs. 2 lit. a DüV kommt das Regelwerk nicht für Hofdünger im Sinne von Art. 5 Abs. 2 lit. a DüV zur Anwendung. Bei den hier zu beurteilenden Speiseresten handelt es sich nicht um Gülle und damit vergleichbare Abgänge und somit nicht um Hofdünger, womit die DüV grundsätzlich abwendbar ist. Für das Inver- kehrbringen von Dünger braucht es eine behördliche Zulassung (Art. 2 DüV), wobei als Inverkehrbringen bereits jede entgeltliche oder un- entgeltliche Übertragung oder Überlassung eines Düngers gilt (Art. 5 Abs. 3 lit. a DüV). Damit dürfte selbst schon eine private Verwendung des Erzeug- nisses der strittigen Maschine als Haus- bzw. Flüssigdünger – zumindest, wenn diese durch mehrere Personen erfolgt oder wenigstens möglich ist, wovon auszugehen ist – als Inverkehrbringen gelten. Da eine entsprechen- de Bewilligung des Bundesamts für Umwelt nicht aktenkundig ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht von einer (rechtlich zulässigen) stofflichen Verwer- tung ausgegangen werden. Unabhängig davon bräuchte es für die Ver- R2.2021.00048 Seite 12 wendung des Hausdüngers gemäss der Verordnung über tierische Neben- produkte (VTNP) sodann ohnehin auch einer Bewilligung durch das Bun- desamt für Lebensmittel und Veterinärwesen, nachdem Anhang 5 VTNP die zulässigen Verwertungsmethoden von tierischen Nebenprodukten re- gelt, dort aber die Verwertungsmethode durch das ExBio-System bzw.”
“der Technologie des ExBio- Systems nicht zu einer eigentlichen Verwertung komme, sondern zu einer blossen Zersetzung bzw. einem Abbau (vgl. act. 17 Rz. 8 und 18; act. 2 Rz. 23). Sodann vermögen auch die rekurrentischen Hinweise zur Verwendung des Erzeugnisses der Maschine als Flüssigdünger keine abweichende Beurtei- lung herbeizuführen. Auch in dieser Hinsicht kann (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) nicht auf eine stoffliche Verwertung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 VVEA geschlossen werden. Wie die Rekursgegnerin zutreffend ausführt, regelt die DüV auch die Verwendung von Dünger (Art. 1 Abs. 1 DüV) und nicht bloss das Inverkehrbringen von Dünger. Nach Art. 1 Abs. 2 lit. a DüV kommt das Regelwerk nicht für Hofdünger im Sinne von Art. 5 Abs. 2 lit. a DüV zur Anwendung. Bei den hier zu beurteilenden Speiseresten handelt es sich nicht um Gülle und damit vergleichbare Abgänge und somit nicht um Hofdünger, womit die DüV grundsätzlich abwendbar ist. Für das Inver- kehrbringen von Dünger braucht es eine behördliche Zulassung (Art. 2 DüV), wobei als Inverkehrbringen bereits jede entgeltliche oder un- entgeltliche Übertragung oder Überlassung eines Düngers gilt (Art. 5 Abs. 3 lit. a DüV). Damit dürfte selbst schon eine private Verwendung des Erzeug- nisses der strittigen Maschine als Haus- bzw. Flüssigdünger – zumindest, wenn diese durch mehrere Personen erfolgt oder wenigstens möglich ist, wovon auszugehen ist – als Inverkehrbringen gelten. Da eine entsprechen- de Bewilligung des Bundesamts für Umwelt nicht aktenkundig ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht von einer (rechtlich zulässigen) stofflichen Verwer- tung ausgegangen werden. Unabhängig davon bräuchte es für die Ver- R2.2021.00048 Seite 12 wendung des Hausdüngers gemäss der Verordnung über tierische Neben- produkte (VTNP) sodann ohnehin auch einer Bewilligung durch das Bun- desamt für Lebensmittel und Veterinärwesen, nachdem Anhang 5 VTNP die zulässigen Verwertungsmethoden von tierischen Nebenprodukten re- gelt, dort aber die Verwertungsmethode durch das ExBio-System bzw.”
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