Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 19 sept. 2008, en vigueur depuis le 1erdéc. 2008 (RO 2008 4621). ↩
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Bei Änderungen bestehender Anlagen sind naturschutz-, gewässer- und walderhaltungsrechtliche Vorschriften sowie andere einschlägige Umweltschutzbereiche systematisch zu prüfen; dabei ist besonders auf Überschneidungen mehrerer Umweltschutzbereiche zu achten.
“Gemäss Art. 8 Umweltschutzgesetz (USG) werden Einwirkungen sowohl einzeln als auch gesamthaft und nach ihrem Zusammenwirken beurteilt. Be- vor eine Behörde über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen entscheidet, prüft sie möglichst frühzeitig die Umweltverträglichkeit (Art. 10a Abs. 1 USG). Wer eine Anlage, die der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) untersteht, planen, errichten oder ändern will, muss der zuständigen Be- hörde einen Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) unterbreiten. Dieser bildet die Grundlage der Umweltverträglichkeitsprüfung (Art. 10b Abs. 1 USG). Gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a UVPV unterliegen Änderungen bestehender An- lagen, die im Anhang aufgeführt sind, der Prüfung, wenn die Änderung we- sentliche Umbauten, Erweiterungen oder Betriebsänderungen betrifft. Bei der Prüfung wird nach Art. 3 Abs. 1 UVPV festgestellt, ob das Projekt den Vorschriften über den Schutz der Umwelt entspricht. Dazu gehören das USG und die Vorschriften, die den Natur- und Heimatschutz, den Landschafts- schutz, den Gewässerschutz, die Walderhaltung, die Jagd, die Fischerei und die Gentechnik betreffen.”
Die UVP prüft ausdrücklich auch Vorschriften zur Gentechnik, was bei Anlagen mit gentechnischen Auswirkungen relevant ist.
“Gemäss Art. 8 Umweltschutzgesetz (USG) werden Einwirkungen sowohl einzeln als auch gesamthaft und nach ihrem Zusammenwirken beurteilt. Be- vor eine Behörde über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen entscheidet, prüft sie möglichst frühzeitig die Umweltverträglichkeit (Art. 10a Abs. 1 USG). Wer eine Anlage, die der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) untersteht, planen, errichten oder ändern will, muss der zuständigen Be- hörde einen Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) unterbreiten. Dieser bildet die Grundlage der Umweltverträglichkeitsprüfung (Art. 10b Abs. 1 USG). Gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a UVPV unterliegen Änderungen bestehender An- lagen, die im Anhang aufgeführt sind, der Prüfung, wenn die Änderung we- sentliche Umbauten, Erweiterungen oder Betriebsänderungen betrifft. Bei der Prüfung wird nach Art. 3 Abs. 1 UVPV festgestellt, ob das Projekt den Vorschriften über den Schutz der Umwelt entspricht. Dazu gehören das USG und die Vorschriften, die den Natur- und Heimatschutz, den Landschafts- schutz, den Gewässerschutz, die Walderhaltung, die Jagd, die Fischerei und die Gentechnik betreffen.”
Bei Planverfahren (z. B. PAC) kann die Umweltverträglichkeits‐prüfung (EIE) bereits im Planverfahren durchgeführt werden; die EIE-Abschlussentscheidung im Genehmigungs- bzw. Planbewilligungsverfahren bildet die materielle Schlussentscheidung und gilt als endgültige bzw. entscheidende Bewilligungsgrundlage.
“1 RVOEIE, lorsque la réalisation d'une installation soumise à l'EIE est prévue par un plan d'affectation spécial – notamment un plan d'affectation cantonal –, l'EIE est mise en oeuvre dès l'élaboration du plan s'il comporte des mesures détaillées applicables à un projet dont il est possible de définir l'ampleur et la nature de l'impact sur l'environnement. En pareil cas, la procédure d'adoption et d'approbation du plan est la procédure décisive; l'EIE peut alors s'effectuer en deux étapes et se limiter dans une première étape aux éléments déterminants pour la procédure d'adoption et d'approbation du plan (art. 3 al. 2 RVOEIE). L’autorité compétente se fonde sur les conclusions de l'EIE pour décider, dans le cadre de la procédure décisive, de l’autorisation ou de l’approbation du projet, ou de l’octroi d’une concession pour l’exploitation de l’installation; de même, lorsque la réalisation d’un projet nécessite l’autorisation d’une autorité autre que l’autorité compétente (cf. art. 21 OEIE), cette autorité se prononce elle aussi en fonction des conclusions de l’EIE (art. 3 al. 2 OEIE). Par une décision dite "finale", l'autorité compétente apprécie la compatibilité du projet avec l'environnement, en se fondant, outre sur le rapport d'impact, sur les avis des autorités compétentes pour délivrer une autorisation, sur le résultat des enquêtes et sur les avis exprimés par des tierces personnes, des commissions, des organisations ou des autorités (art. 17 OEIE). Dans le cas particulier, l'EIE a ainsi été effectuée dans le cadre de la procédure d'établissement du PAC valant permis de construire. C'est pourquoi la décision d'approbation du PAC valant permis de construire, prise en application de l'art. 15 al. 1 LATC, est matériellement aussi la décision finale de l'EIE. Il s'agit en réalité d'une seule décision et il n'y a pas de possibilité de recours distincte contre la décision finale (cf. sur ces questions notamment arrêt CDAP AC.2019.0316 du 25 février 2020). Cette décision a aussi été coordonnée avec les autorisations spéciales nécessaires selon l'art. 120 LATC (cf.”
Die UVB-Beurteilung muss prüfen, ob die im Bericht gemachten Angaben zu Flora und Fauna vollständig und korrekt sind.
“Die Beschwerdeführer bemängeln nicht nur den UVB selbst, sondern auch die UVB-Beurteilung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 UVPV. Nach Art. 13 UVPV untersucht die Umweltschutzfachstelle anhand der Richtlinien, ob die für die Prüfung erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Abs. 1). Stellt sie Mängel fest, so beantragt sie bei der zuständigen Behörde, vom Gesuchsteller ergänzende Abklärungen zu verlangen oder Experten beizuziehen (Abs. 2). Sie beurteilt, ob die geplante Anlage den Vorschriften über den Schutz der Umwelt (Art. 3 UVPV) entspricht (Abs. 3). Ob das Handbuch des BAFU im UVB erwähnt ist oder nicht, sagt nichts über dessen Vollständigkeit aus. Die Dienststelle uwe bestätigte in ihrer UVB-Beurteilung, sie habe den UVB auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft und beurteilt. Dabei stellte sie fest, der UVB entspreche insgesamt den Anforderungen von Art. 10b Abs. 2 USG und ermögliche demnach eine Prüfung gemäss Art. 3 UVPV. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die UVB-Beurteilung anhand der Richtlinien (UVB-Handbuch) geprüft wurde. In der Beurteilung zur UVP wird einerseits erwähnt, dass die terrestrische Fauna mit deren Standorten (Reptilien, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Insekten) sowie die terrestrische Flora an Hand bestehender Daten im UVB aufgeführt wurde. Zudem wurde auf die Seiten 147 fortfolgende im UVB verwiesen, wo diese Angaben im Detail aufgeführt werden (vgl. UVB-Handbuch, Richtlinie des Bundes für die Umweltverträglichkeitsprüfung BAFU 2009, Modul 5, S. 31). Damit hat die Dienststelle uwe überprüft, ob die erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Art.”
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