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Die Fachstelle darf bei einer vollständigen UVB-Beurteilung keine zusätzlichen Abklärungen verlangen, sofern keine Mängel festgestellt wurden; die UVB-Beurteilung kann dann insbesondere ausreichen, wenn bei Flora-/Fauna-Daten keine Mängel vorliegen.
“Die Beschwerdeführer bemängeln nicht nur den UVB selbst, sondern auch die UVB-Beurteilung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 UVPV. Nach Art. 13 UVPV untersucht die Umweltschutzfachstelle anhand der Richtlinien, ob die für die Prüfung erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Abs. 1). Stellt sie Mängel fest, so beantragt sie bei der zuständigen Behörde, vom Gesuchsteller ergänzende Abklärungen zu verlangen oder Experten beizuziehen (Abs. 2). Sie beurteilt, ob die geplante Anlage den Vorschriften über den Schutz der Umwelt (Art. 3 UVPV) entspricht (Abs. 3). Ob das Handbuch des BAFU im UVB erwähnt ist oder nicht, sagt nichts über dessen Vollständigkeit aus. Die Dienststelle uwe bestätigte in ihrer UVB-Beurteilung, sie habe den UVB auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft und beurteilt. Dabei stellte sie fest, der UVB entspreche insgesamt den Anforderungen von Art. 10b Abs. 2 USG und ermögliche demnach eine Prüfung gemäss Art. 3 UVPV. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die UVB-Beurteilung anhand der Richtlinien (UVB-Handbuch) geprüft wurde. In der Beurteilung zur UVP wird einerseits erwähnt, dass die terrestrische Fauna mit deren Standorten (Reptilien, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Insekten) sowie die terrestrische Flora an Hand bestehender Daten im UVB aufgeführt wurde.”
Ein nach Prüfung durch die Umweltschutzfachstelle erstellter Bericht kann faktisch als amtliche Expertise gelten; technische Gutachten in Umfeldberichten haben gegenüber reinen privaten Expertisen eine höhere Beweiskraft.
“Cette disposition ne s’appliquait toutefois pas lorsque la personne qualifiée était sollicitée par des privés pour établir un plan, comme un plan de quartier. Dans ce cas, la municipalité n’était pas liée par les propositions des propriétaires (Bovay/Didisheim/Sulliger/Thonney, Droit fédéral et vaudois de la construction, 4ème éd., Bâle 2010, ch. 2 ad art. 5a LATC). Le spécialiste chargé de rédiger un chapitre du RIE n'est pas dans la même position qu'un mandataire ordinaire du maître de l'ouvrage, car le cadre de son travail est aussi défini préalablement par l'administration dans le cahier des charges prévu à l'art. 8 OEIE; l'objet du mandat implique ainsi une objectivité et un devoir de diligence particuliers (cf. arrêt TF 1A.123/1999 du 1er mai 2000 consid. 2c). En d'autres termes, le rapport d'impact, en tant qu'il contient des informations scientifiques ou techniques, a en quelque sorte valeur d'expertise officielle, étant donné qu'après son évaluation par le service spécialisé de la protection de l'environnement (la DGE – cf. art. 13 OEIE), il a été reconnu comme complet et exact (à propos de la portée de ces documents ou avis, cf. ATF 131 II 470 consid. 3.1 et 124 II 460 consid. 4b; arrêt TF 1C_429/2009 du 19 juillet 2010 consid. 2.2; cf. aussi, pour l'ensemble de ce paragraphe, CDAP AC.2019.0372 du 28 juin 2022 consid. 2b/dd; AC.2016.0243, AC.2016.0249 du 30 septembre 2019 consid. 2b).”
“p. 298). En particulier, les résultats issus d'une expertise privée sont soumis au principe de la libre appréciation des preuves et sont considérés comme de simples allégués de parties (ATF 142 II 355 consid. 6; 141 IV 369 consid. 6 p. 372 s.). En revanche, un rapport technique, tel un rapport acoustique, faisant partie intégrante d'un rapport d'impact sur l'environnement ne saurait être assimilé à une expertise privée, assimilable à un simple allégué de partie (cf. ATF 142 II 355 consid. 6); les auteurs d'un tel document sont en effet soumis à un cadre de travail défini préalablement par l'administration, conformément aux exigences de l'art. 8 OEIE, et dont les résultats font en outre l'objet d'une évaluation officielle, ce qui leur confère une valeur probante supérieure à celle d'une simple expertise privée (cf. art. 13 OEIE; TF 1C_407/2020 du 27 octobre 2022 consid. 3, non publié in DEP 2023 p. 123; 1A.123/1999 du 1er mai 2000 consid. 2c; pour l'ensemble de ce paragraphe, cf. TF 1C_335/2021 du 1er novembre 2023 consid. 4.2).”
Die Aufsichtsbehörde verlangt ergänzende Abklärungen oder die Beiziehung von Experten nur, wenn sie Mängel in der Feststellung der UVB-Daten feststellt; andernfalls kann sie auf solche ergänzenden Abklärungen verzichten.
“3 UVPV. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die UVB-Beurteilung anhand der Richtlinien (UVB-Handbuch) geprüft wurde. In der Beurteilung zur UVP wird einerseits erwähnt, dass die terrestrische Fauna mit deren Standorten (Reptilien, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Insekten) sowie die terrestrische Flora an Hand bestehender Daten im UVB aufgeführt wurde. Zudem wurde auf die Seiten 147 fortfolgende im UVB verwiesen, wo diese Angaben im Detail aufgeführt werden (vgl. UVB-Handbuch, Richtlinie des Bundes für die Umweltverträglichkeitsprüfung BAFU 2009, Modul 5, S. 31). Damit hat die Dienststelle uwe überprüft, ob die erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Art. 13 Abs. 1 UVPV). Da sie keine Mängel – insbesondere auch nicht in Bezug auf die Erhebung der Daten und den Beizug von Informationen zur Flora und Fauna – festgestellt hat, verlangte sie nachvollziehbarerweise auch keine ergänzenden Abklärungen und machte keine weiteren Ausführungen in ihrer Beurteilung des UVB (Art. 13 Abs. 2 UVPV). Die UVB-Beurteilung ist deshalb nicht zu beanstanden.”
Die UVB-Beurteilung hat festzustellen, ob die UVB anhand des UVB‑Handbuchs vollständig und richtig geprüft wurde; die bloße Erwähnung des Handbuchs sagt nichts über die Vollständigkeit der Prüfung aus.
“Die Beschwerdeführer bemängeln nicht nur den UVB selbst, sondern auch die UVB-Beurteilung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 UVPV. Nach Art. 13 UVPV untersucht die Umweltschutzfachstelle anhand der Richtlinien, ob die für die Prüfung erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Abs. 1). Stellt sie Mängel fest, so beantragt sie bei der zuständigen Behörde, vom Gesuchsteller ergänzende Abklärungen zu verlangen oder Experten beizuziehen (Abs. 2). Sie beurteilt, ob die geplante Anlage den Vorschriften über den Schutz der Umwelt (Art. 3 UVPV) entspricht (Abs. 3). Ob das Handbuch des BAFU im UVB erwähnt ist oder nicht, sagt nichts über dessen Vollständigkeit aus. Die Dienststelle uwe bestätigte in ihrer UVB-Beurteilung, sie habe den UVB auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft und beurteilt. Dabei stellte sie fest, der UVB entspreche insgesamt den Anforderungen von Art. 10b Abs. 2 USG und ermögliche demnach eine Prüfung gemäss Art. 3 UVPV. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die UVB-Beurteilung anhand der Richtlinien (UVB-Handbuch) geprüft wurde. In der Beurteilung zur UVP wird einerseits erwähnt, dass die terrestrische Fauna mit deren Standorten (Reptilien, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Insekten) sowie die terrestrische Flora an Hand bestehender Daten im UVB aufgeführt wurde.”
Die UVB-Beurteilung stützt sich auf das UVB-Handbuch; sie muss nachweislich anhand dieses Handbuchs erfolgen, damit die Vollständigkeit und Richtigkeit belegt sind.
“Die Beschwerdeführer bemängeln nicht nur den UVB selbst, sondern auch die UVB-Beurteilung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 UVPV. Nach Art. 13 UVPV untersucht die Umweltschutzfachstelle anhand der Richtlinien, ob die für die Prüfung erforderlichen Angaben im Bericht vollständig und richtig sind (Abs. 1). Stellt sie Mängel fest, so beantragt sie bei der zuständigen Behörde, vom Gesuchsteller ergänzende Abklärungen zu verlangen oder Experten beizuziehen (Abs. 2). Sie beurteilt, ob die geplante Anlage den Vorschriften über den Schutz der Umwelt (Art. 3 UVPV) entspricht (Abs. 3). Ob das Handbuch des BAFU im UVB erwähnt ist oder nicht, sagt nichts über dessen Vollständigkeit aus. Die Dienststelle uwe bestätigte in ihrer UVB-Beurteilung, sie habe den UVB auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft und beurteilt. Dabei stellte sie fest, der UVB entspreche insgesamt den Anforderungen von Art. 10b Abs. 2 USG und ermögliche demnach eine Prüfung gemäss Art. 3 UVPV. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die UVB-Beurteilung anhand der Richtlinien (UVB-Handbuch) geprüft wurde. In der Beurteilung zur UVP wird einerseits erwähnt, dass die terrestrische Fauna mit deren Standorten (Reptilien, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Insekten) sowie die terrestrische Flora an Hand bestehender Daten im UVB aufgeführt wurde.”
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