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RéférenÎ : LPSan art. 10 n. 3 Selon la jurisprudenÎ, le diplôme «Bachelor Professional» n'est pas équivalent au «Bachelor of Science». Par conséquent, dans le cadre de l'examen d'équivalenÎ, un «Bachelor Professional» pour la profession réglementée d'optométriste ne peut pas être considéré comme équivalent au diplôme suisse «Bachelor of ScienÎ en optométrie HES».
“Heranzuziehen ist sodann das nationale Recht: Im Bereich der Augenoptik und der Optometrie kann heute in der Schweiz entweder das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder der Bachelor of Science in Optometrie erworben werden. Ein Abschluss auf Stufe der höheren Berufsbildung in Augenoptik (höhere Fachprüfung; "Meisterprüfung"; "Diplom") ist seit Anfang 2012 nicht mehr möglich (vgl. bereits das Urteil 2C_472/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.1). Art. 10 Abs. 1 GesBG wiederholt denn auch die bereits im Staatsvertrag von 1937 verankerte Anerkennung bei Gleichwertigkeit. Art. 12 GesBG regelt die Bewilligungsvoraussetzungen für die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung (Abs. 1). Nach Art. 12 Abs. 2 lit. f GesBG ist für die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung als Optometrist ein "Bachelor of Science in Optometrie FH" erforderlich. Der Abschluss des "Bachelor Professional" entspricht - unbestrittenermassen - nicht einem Bachelor of Science. Die Gleichwertigkeit mit einem inländischen Bildungsabschluss ist daher bei einem "Bachelor Professional" für den Optometristen nicht gegeben.”
La Croix-Rouge suisse (CRS) est compétente pour la reconnaissanÎ des diplômes étrangers dans les professions de la santé (art. 10 al. 3 LPSan en liaison avì art. 2 al. 1 ORPSan).
“Für die Anerkennung ausländischer Diplome über universitäre Medizinalberufe ist die MEBEKO zuständig (Art. 15 Abs. 3 MedBG), für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse in Gesundheitsberufen hingegen das SRK (Art. 10 Abs. 3 GesBG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GesBAV).”
L'art. 10 al. 1 exige, pour la reconnaissanÎ, l'équivalenÎ avì un diplôme de formation national selon l'art. 12 al. 2 LPSan. Pour les professions réglementées, il en découle qu'un diplôme antérieur ou de niveau inférieur peut ne pas suffire lorsque, selon le droit interne, l'exerciÎ autonome de la profession requiert une qualification supérieure (p. ex. l'art. 12 al. 2 let. f exige, pour l'exerciÎ en tant qu'optométriste, un B.Sc. en optométrie (HES) ; un opticien diplômé HFP ne donne dès lors pas droit à l'exerciÎ autonome de la profession d'optométriste).
“Die vom Beschwerdeführer beantragte Anerkennung verlangt aber explizit die Gleichwertigkeit "mit einem inländischen Bildungsabschluss nach Artikel 12 Absatz 2" (Art. 10 Abs. 1 GesBG; Hervorhebung hinzugefügt). Nach Art. 12 Abs. 2 Bst. f GesBG ist für die Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung als Optometrist ein B.Sc. in Optometrie FH vorausgesetzt. Auch nach innerstaatlichem Recht berechtigt demnach der (altrechtliche) Abschluss des dipl. Augenoptikers HFP nicht zur selbständigen Berufsausübung als Optometrist. Die zeitliche Anwendbarkeit der Vereinbarung 1937 ist mit anderen Worten zwar zu bejahen, hilft dem Beschwerdeführer aber nicht, eine Anerkennung zur Berufsausübung als Optometrist zu erreichen, denn sie verlangt die Anerkennung gleichartiger Abschlüsse. Sie hindert einen Staat sodann nicht, für die Ausübung eines bestimmten Berufes materiell eine höhere Qualifikation zu verlangen.”
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