Le parti sono tenute a collaborare all’accertamento dei fatti determinanti per l’applicazione della LCit. In particolare devono:
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L'onere della prova cirÊ l'esistenza di un fatto rilevante incombe sull'autorità; la persona interessata è obbligata a collaborare ai sensi dell'art. 21 OCit. Spesso si tratta di fatti intimi, appartenenti alla sfera privata, non direttamente accessibili all'autorità e che per loro natura sono difficilmente comprovabili in modo diretto. Tali circostanze possono di norma essere ricostruite soltanto in via indiretta, sulla base di indizi e di inferenze probabilistiche fondate sull'esperienza di vita.
“Es gilt namentlich der Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG). Die Behörde hat daher von Amtes wegen zu untersuchen, ob der betroffenen Person die Täuschung über eine Einbürgerungsvoraussetzung vorgeworfen werden kann, wozu insbesondere die Existenz eines beidseitig intakten und gelebten Ehewillens gehört. Da die Nichtigerklärung in die Rechte der betroffenen Person eingreift, liegt die Beweislast bei der Behörde. Allerdings geht es in der Regel um innere, dem Kern der Privatsphäre zugehörige Sachverhalte, die der Behörde nicht bekannt und einem Beweis naturgemäss kaum zugänglich sind. Sie können regelmässig nur indirekt durch Indizien erschlossen werden. Die Behörde kann sich daher veranlasst sehen, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfolge) zu schliessen. Dabei handelt es sich um Wahrscheinlichkeitsfolgerungen, die aufgrund der Lebenserfahrung gezogen werden. Wie bereits erwähnt ist die betroffene Person bei der Sachverhaltsabklärung mitwirkungspflichtig (Art. 21 BüV; BGE 140 II 65 E. 2.2; 135 II 161 E. 3 je m.H.).”
Nel procedimento di naturalizzazione facilitata vige il principio dell'istruttoria. Il suo limite è costituito dall'obbligo di collaborazione delle parti (art. 21 OCit). Le parti sono quindi tenute a collaborare; ciò comprenÞ anche l'obbligo di fornire informazioni o di dichiarare fatti che possono avere effetti a loro sfavore.
“Im Verfahren um erleichterte Einbürgerung gilt - wie im Verwaltungsverfahren allgemein - der Untersuchungsgrundsatz. Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest, wobei sie sich der zulässigen und zumutbaren Möglichkeiten der Sachaufklärung bedient. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze in der Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG; Art. 21 BüV). In dieser Hinsicht hält Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG fest, dass Parteien in einem durch eigenes Begehren eingeleiteten Verfahren verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Diese prozessuale Obliegenheit besteht selbst dann, wenn sich der von der gesuchstellenden Person zu erbringende Beitrag zu ihrem Nachteil auswirkt (vgl. Urteil des BGer 1C_238/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 6.4. m.H.).”
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