Ist der Widerspruch begründet, so wird die Eintragung ganz oder teilweise widerrufen; andernfalls wird der Widerspruch abgewiesen.
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Der Inhaber einer älteren Marke kann binnen drei Monaten nach Veröffentlichung der Eintragung beim IGE Widerspruch erheben. Relative Ausschlussgründe werden im Eintragungsverfahren nicht von Amtes wegen geprüft und entfalten nur Wirkung, wenn der Inhaber einer älteren Marke sie im Widerspruchsverfahren oder in einem Zivilprozess erfolgreich geltend macht.
“b), und Zeichen, die einer älteren Marke ähnlich und für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen bestimmt sind, so dass sich daraus eine Verwechslungsgefahr ergibt (lit. c). Auf diese relativen Ausschlussgründe kann sich nur der Inhaber der älteren Marke berufen (Art. 3 Abs. 3 MSchG). Sie werden vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) im Eintragungsverfahren nicht von Amtes wegen geprüft und entfalten erst Wirkung, wenn sie vom Inhaber einer älteren Marke im Widerspruchsverfahren oder in einem Zivilprozess erfolgreich geltend gemacht werden (Joller, in: Noth et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar MSchG, 2. Auflage, Bern 2017, Art. 3 N 393 und 408). Solange keine relativen Ausschlussgründe erfolgreich geltend gemacht worden sind, ist die jüngere Marke gültig und uneingeschränkt durchsetzbar (Joller, a.a.O., Art. 3 N 410). Der Inhaber einer älteren Marke kann innerhalb von drei Monaten nach der Veröffentlichung der Eintragung der Marke gestützt auf Art. 3 Abs. 1 MSchG beim IGE gegen die Eintragung Widerspruch erheben. Ist der Widerspruch begründet, so wird die Eintragung ganz oder teilweise widerrufen (Art. 33 MSchG). Das IGE löscht die Markeneintragung, wenn sie durch ein rechtskräftiges Gerichtsurteil nichtig erklärt wird (Art. 35 lit. c MSchG). Relative Ausschlussgründe sind Nichtigkeitsgründe. In Betracht kommen aber auch andere Gründe (Staub, in: Noth et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar MSchG, 2. Auflage, Bern 2017, Art. 52 N 44). Wenn sich der Beklagte die Marke angemasst hat, kann der Kläger anstatt auf Feststellung der Nichtigkeit der Markeneintragung auf Übertragung der Marke klagen (Art. 53 Abs. 1 MSchG). Diese Übertragungsklage setzt einen auf einem älteren Recht des Klägers beruhenden Nichtigkeitsgrund voraus (Staub, a.a.O., Art. 53 N 9). Das Markenregister zählt zu den öffentlichen Registern, die gemäss Art. 9 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) und Art. 179 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) für die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis erbringen, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhalts nachgewiesen ist (Wild, in: Noth et al. [Hrsg.”
Relative Ausschlussgründe können nur vom Inhaber der älteren Marke geltend gemacht werden; sie werden vom IGE im Eintragungsverfahren nicht von Amtes wegen geprüft und entfalten erst Wirkung, wenn sie im Widerspruchsverfahren oder in einem Zivilprozess erfolgreich geltend gemacht worden sind. Relative Ausschlussgründe gelten als Nichtigkeitsgründe.
“b), und Zeichen, die einer älteren Marke ähnlich und für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen bestimmt sind, so dass sich daraus eine Verwechslungsgefahr ergibt (lit. c). Auf diese relativen Ausschlussgründe kann sich nur der Inhaber der älteren Marke berufen (Art. 3 Abs. 3 MSchG). Sie werden vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) im Eintragungsverfahren nicht von Amtes wegen geprüft und entfalten erst Wirkung, wenn sie vom Inhaber einer älteren Marke im Widerspruchsverfahren oder in einem Zivilprozess erfolgreich geltend gemacht werden (Joller, in: Noth et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar MSchG, 2. Auflage, Bern 2017, Art. 3 N 393 und 408). Solange keine relativen Ausschlussgründe erfolgreich geltend gemacht worden sind, ist die jüngere Marke gültig und uneingeschränkt durchsetzbar (Joller, a.a.O., Art. 3 N 410). Der Inhaber einer älteren Marke kann innerhalb von drei Monaten nach der Veröffentlichung der Eintragung der Marke gestützt auf Art. 3 Abs. 1 MSchG beim IGE gegen die Eintragung Widerspruch erheben. Ist der Widerspruch begründet, so wird die Eintragung ganz oder teilweise widerrufen (Art. 33 MSchG). Das IGE löscht die Markeneintragung, wenn sie durch ein rechtskräftiges Gerichtsurteil nichtig erklärt wird (Art. 35 lit. c MSchG). Relative Ausschlussgründe sind Nichtigkeitsgründe. In Betracht kommen aber auch andere Gründe (Staub, in: Noth et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar MSchG, 2. Auflage, Bern 2017, Art. 52 N 44). Wenn sich der Beklagte die Marke angemasst hat, kann der Kläger anstatt auf Feststellung der Nichtigkeit der Markeneintragung auf Übertragung der Marke klagen (Art. 53 Abs. 1 MSchG). Diese Übertragungsklage setzt einen auf einem älteren Recht des Klägers beruhenden Nichtigkeitsgrund voraus (Staub, a.a.O., Art. 53 N 9). Das Markenregister zählt zu den öffentlichen Registern, die gemäss Art. 9 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) und Art. 179 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) für die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis erbringen, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhalts nachgewiesen ist (Wild, in: Noth et al. [Hrsg.”
Wer im Widerspruch unterliegt bzw. dessen Marke infolge eines Widerspruchs ganz oder teilweise widerrufen wird, kann vor dem Zivilrichter weiterklagen (z. B. auf Feststellung der Nichtigkeit oder auf Unterlassung/Cessation). Die in der Verwaltung und vor dem Verwaltungsgericht ergangenen Entscheide gelten als fachlich fundiert; weshalb die Erfolgsaussichten einer gegen eine Widerspruchsentscheidung gerichteten Zivilklage nicht besonders hoch sind, es sei denn, der Kläger kann zusätzliche, extrinsische Beweismittel vorbringen, die nicht aus dem Markenregister hervorgehen.
“Par conséquent, l’opposant qui a été débouté peut ouvrir action devant le juge civil en constatation de la nullité de la marque du défendeur, ainsi qu’en interdiction ou en cessation de l’usage de cette marque ; de son côté, le défendeur qui a vu l’enregistrement de sa marque révoqué, peut ouvrir action pour faire constater par le juge civil que le signe en question peut être protégé et valablement enregistré comme marque. L’IPI et le Tribunal administratif fédéral pratiquant de façon extensive le droit des marques et étant par conséquent supposés rendre, dans les procédures d’opposition, des décisions reposant sur une connaissance approfondie de la doctrine et de toute la casuistique jurisprudentielle, celui qui, débouté dans la procédure d’opposition, ouvrirait une action civile pour tenter d’aboutir à une décision inverse de celle rendue sur opposition devrait être conscient que les chances d’aboutissement favorable de son action ne sont pas élevées ; c’est évidemment sous réserve que le demandeur à l’action civile puisse invoquer des éléments extrinsèques au registre des marques (Mühlstein, Commentaire romand, Propriété intellectuelle, n. 3 ad art. 33 LPM). bb) En l’espèce, la défenderesse a intenté une procédure à forme de l’art. 31 LPM, laquelle est suspendue en raison de l’action pendante devant la Cour civile. Quant à la demanderesse, elle agit ici principalement sur la base de la LCD, alors que les conclusions IV et VI relèvent de la LPM, puisqu’elles tendent à déclarer nulle la marque « [...] » (IV), respectivement à constater le droit à la marque « [...] » pour la Suisse (VI). La cour de céans est l’autorité compétente pour l’action de l’art. 55 LPM et les procédures ouvertes sur la base de la LCD et de la LPM peuvent être cumulées, puisque l’attraction de compétence est possible (cf. arrêt de la Cour de Justice (GE) du 25 août 2021, ACJC/1084/2021). S’agissant de la conclusion IV, dès lors que la marque « [...] » n’est pas enregistrée, la demanderesse n’est pas titulaire de la marque au sens où l’exigent les actions découlant de la LPM et elle n’a pas la qualité pour agir contre la défenderesse. La conclusion IV de la demande doit donc être rejetée.”
Wer im Widerspruch unterliegt, hat vor dem Zivilgericht nur geringe Erfolgsaussichten, sofern er nicht zusätzliche ausserregisterliche Beweismittel vorlegt. Ferner fehlt einer Partei, deren Zeichen nicht eingetragen ist, nach den markenrechtlichen Regelungen oft die Parteistellung für klageweise Normbegehren aus dem Markenrecht.
“Par conséquent, l’opposant qui a été débouté peut ouvrir action devant le juge civil en constatation de la nullité de la marque du défendeur, ainsi qu’en interdiction ou en cessation de l’usage de cette marque ; de son côté, le défendeur qui a vu l’enregistrement de sa marque révoqué, peut ouvrir action pour faire constater par le juge civil que le signe en question peut être protégé et valablement enregistré comme marque. L’IPI et le Tribunal administratif fédéral pratiquant de façon extensive le droit des marques et étant par conséquent supposés rendre, dans les procédures d’opposition, des décisions reposant sur une connaissance approfondie de la doctrine et de toute la casuistique jurisprudentielle, celui qui, débouté dans la procédure d’opposition, ouvrirait une action civile pour tenter d’aboutir à une décision inverse de celle rendue sur opposition devrait être conscient que les chances d’aboutissement favorable de son action ne sont pas élevées ; c’est évidemment sous réserve que le demandeur à l’action civile puisse invoquer des éléments extrinsèques au registre des marques (Mühlstein, Commentaire romand, Propriété intellectuelle, n. 3 ad art. 33 LPM). bb) En l’espèce, la défenderesse a intenté une procédure à forme de l’art. 31 LPM, laquelle est suspendue en raison de l’action pendante devant la Cour civile. Quant à la demanderesse, elle agit ici principalement sur la base de la LCD, alors que les conclusions IV et VI relèvent de la LPM, puisqu’elles tendent à déclarer nulle la marque « [...] » (IV), respectivement à constater le droit à la marque « [...] » pour la Suisse (VI). La cour de céans est l’autorité compétente pour l’action de l’art. 55 LPM et les procédures ouvertes sur la base de la LCD et de la LPM peuvent être cumulées, puisque l’attraction de compétence est possible (cf. arrêt de la Cour de Justice (GE) du 25 août 2021, ACJC/1084/2021). S’agissant de la conclusion IV, dès lors que la marque « [...] » n’est pas enregistrée, la demanderesse n’est pas titulaire de la marque au sens où l’exigent les actions découlant de la LPM et elle n’a pas la qualité pour agir contre la défenderesse. La conclusion IV de la demande doit donc être rejetée.”
Das Widerspruchsverfahren ist als einfaches Verwaltungsverfahren mit eingeschränkter Kognition ausgestaltet. Entscheide des IGE (bzw. des Widerspruchsverfahrens) binden den Zivilrichter nicht. Die Kennzeichnungskraft der angefochtenen Marke ist im Widerspruchsverfahren kein Prüfungsgegenstand; deshalb haben die Entscheide im Widerspruchsverfahren nur vorläufigen Charakter und steht der Klageweg an den Zivilrichter offen.
“Das Gericht ist nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht an die Entscheide des IGE gebunden (BGE 135 III 359 E. 2.5.3; BGE 130 III 328 E. 3.2; BGE 129 III 225 E. 5.3; 128 III 447 E. 1.4). Seinem Sinn und Zweck gemäss ist das Widerspruchsverfahren ein einfaches Verwaltungsverfahren mit eingeschränkter Kognition. Das IGE und das Bundesverwaltungsgericht verfügen im Widerspruchsverfahren nicht über die gleiche Kognition wie der Zivilrichter. Die Kennzeichnungskraft der angefochtenen Marke bildet nicht Gegenstand des Widerspruchsverfahrens und kann nicht in Frage gestellt werden. Infolgedessen hat das Widerspruchsverfahren auch bloss vorläufigen Charakter. Will sich die Beschwerdeführerin mit dem Ergebnis des Widerspruchsverfahrens nicht zufriedengeben, steht ihr der Klageweg an den Zivilrichter offen (sic! 1999 S. 282 m.w.H.; Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Zürich HG120071-O E. 2.4.2.2.f. vom 8. Juli 2014; Gasser, in: Stämpflis Handkommentar, 2. Aufl. 2017, N 23 f. zu Art. 33 MSchG; David Lucas, Die Bindung des Zivilrichters ans verwaltungsrechtliche Präjudiz, sic! 2012 S. 429 ff., 440). IV.”
Die Kognition der Widerspruchsbehörde ist eng. Im Widerspruchsverfahren beurteilt das IGE den Zeichenkonflikt nach der Registerlage; vertragliche Einreden oder zivilrechtliche Ansprüche sind im Widerspruchsverfahren nicht zur Abwehr vorzubringen, sondern auf dem Weg des Zivilprozesses geltend zu machen.
“Die Beschwerdeführerin weist zutreffend darauf hin, dass es sich beim Feststellungsinteresse um eine Prozessvoraussetzung handelt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), die vom Gericht von Amtes wegen, also nicht nur auf Parteieinrede hin, zu prüfen ist (Art. 60 ZPO). Sie bestreitet ein Feststellungsinteresse der Beschwerdegegnerin jedoch zu Unrecht mit dem Einwand, das IGE könne im Rahmen der pendenten Widerspruchsverfahren gemäss Art. 31 Abs. 1 und Art. 33 MSchG mit voller Kognition prüfen, ob eine Verwechslungsgefahr bestehe und damit ein Eintragungshindernis vorliege. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, ist die Kognition der Widerspruchsbehörde eng begrenzt: Der Zeichenkonflikt ist so zu beurteilen, wie er sich aus dem Register ergibt (EUGEN MARBACH, Markenrecht, in: SIWR Bd. III/1, 2. Aufl. 2009, S. 346 Rz. 1158). Der Widerspruchsgegner kann sich im Widerspruchsverfahren vor dem IGE daher nicht etwa mit dem Argument verteidigen, der Widersprechende missachte vertragliche Absprachen (MARBACH, a.a.O., S. 347 Rz. 1164; BERNHARD VOLKEN, in: Basler Kommentar, 3. Aufl. 2017, N. 36 zu Art. 31 MSchG; GREGOR WILD, in: Noth/Bühler/Thouvenin [Hrsg.], Markenschutzgesetz [MSchG], 2. Aufl. 2017, N. 18 zu Art. 31 MSchG). Ein solcher vertraglicher Anspruch ist vielmehr auf dem Weg des Zivilprozesses geltend zu machen (BGE 138 III 304 E. 5.3.2 S. 315 f.; MARBACH, a.a.O., S. 348 Rz. 1168; VOLKEN, a.a.O., N. 36 zu Art. 31 MSchG). Ebenso wenig kann der Beschwerdeführerin gefolgt werden, wenn sie sich im gleichen Zusammenhang auf den Standpunkt stellt, es sei im vorliegenden Verfahren (materiellrechtlich) unerheblich, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund des zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses zur Registrierung der streitgegenständlichen Marken befugt sei, zumal das markenrechtliche Ausschliesslichkeitsrecht dem vertraglichen Anspruch vorgehe.”
Werden Widerspruchs- und Löschungsverfahren parallel geführt und wird im Widerspruch die fehlende Benutzung der älteren Marke gerügt, ist die Frage des ernsthaften Gebrauchs in beiden Verfahren zu prüfen. Wird in der Löschungsprozedur zuvor entschieden, dass die ältere Marke keinen ernsthaften Gebrauch aufweist, wirkt sich diese Feststellung auf das Ergebnis des Widerspruchsverfahrens aus.
“Elle se défend d'être responsable de la prolongation de la procédure, dans la mesure où elle ne ferait que défendre ses droits, ce que ferait d'ailleurs également la recourante (duplique p. 3). Elle estime enfin que la reprise de la procédure violerait l'égalité de traitement possiblement au détriment de la recourante qui pourrait perdre sa marque sans possibilité de porter l'affaire devant le Tribunal fédéral (duplique p. 4). 5. Pour trancher ce litige, il convient tout d'abord d'exposer les règles applicables aux procédures d'opposition à l'enregistrement d'une marque et de radiation d'une marque pour défaut d'usage, ainsi que les normes de coordination existantes. 5.1 La procédure d'opposition permet au titulaire d'une marque antérieure de former opposition contre un nouvel enregistrement en se fondant sur l'art. 3 al. 1 LPM (art. 31 al. 1 LPM). Si l'opposition est fondée, l'enregistrement (i.e. la marque attaquée) est révoqué en tout ou en partie ; dans le cas contraire, l'opposition est rejetée (art. 33 LPM). Si le défendeur invoque le non-usage de la marque antérieure en vertu de l'art. 12, al. 1, l'opposant doit rendre vraisemblable l'usage de sa marque ou l'existence de justes motifs pour son non-usage (art. 32 LPM). Toute personne peut déposer une demande de radiation de la marque pour défaut d'usage au sens de l'art. 12 al. 1 LPM (art. 35a al. 1 LPM). Dans cette procédure, il appartient au requérant de rendre vraisemblable le défaut d'usage. Il revient au titulaire de la marque attaquée de rendre vraisemblable l'usage ou un juste motif au défaut d'usage (art. 35b al. 1 let. a et b a contrario). Si le titulaire échoue à ce faire, la marque attaquée est radiée. 5.2 5.2.1 Lorsqu'une procédure de radiation est conduite parallèlement à une procédure d'opposition et si le défaut d'usage est invoqué dans l'opposition, la question de l'usage sérieux de la marque antérieure devra être traitée dans les deux procédures. 5.2.2 Si la radiation est tranchée en premier lieu et si la marque antérieure ne fait pas l'objet d'un usage sérieux, elle sera radiée (art.”
“Elle se défend d'être responsable de la prolongation de la procédure, dans la mesure où elle ne ferait que défendre ses droits, ce que ferait d'ailleurs également la recourante (duplique p. 3). Elle estime enfin que la reprise de la procédure violerait l'égalité de traitement possiblement au détriment de la recourante qui pourrait perdre sa marque sans possibilité de porter l'affaire devant le Tribunal fédéral (duplique p. 4). 5. Pour trancher ce litige, il convient tout d'abord d'exposer les règles applicables aux procédures d'opposition à l'enregistrement d'une marque et de radiation d'une marque pour défaut d'usage, ainsi que les normes de coordination existantes. 5.1 La procédure d'opposition permet au titulaire d'une marque antérieure de former opposition contre un nouvel enregistrement en se fondant sur l'art. 3 al. 1 LPM (art. 31 al. 1 LPM). Si l'opposition est fondée, l'enregistrement (i.e. la marque attaquée) est révoqué en tout ou en partie ; dans le cas contraire, l'opposition est rejetée (art. 33 LPM). Si le défendeur invoque le non-usage de la marque antérieure en vertu de l'art. 12, al. 1, l'opposant doit rendre vraisemblable l'usage de sa marque ou l'existence de justes motifs pour son non-usage (art. 32 LPM). Toute personne peut déposer une demande de radiation de la marque pour défaut d'usage au sens de l'art. 12 al. 1 LPM (art. 35a al. 1 LPM). Dans cette procédure, il appartient au requérant de rendre vraisemblable le défaut d'usage. Il revient au titulaire de la marque attaquée de rendre vraisemblable l'usage ou un juste motif au défaut d'usage (art. 35b al. 1 let. a et b a contrario). Si le titulaire échoue à ce faire, la marque attaquée est radiée. 5.2 5.2.1 Lorsqu'une procédure de radiation est conduite parallèlement à une procédure d'opposition et si le défaut d'usage est invoqué dans l'opposition, la question de l'usage sérieux de la marque antérieure devra être traitée dans les deux procédures. 5.2.2 Si la radiation est tranchée en premier lieu et si la marque antérieure ne fait pas l'objet d'un usage sérieux, elle sera radiée (art.”
Die Eintragung kann ganz oder nur teilweise, insbesondere hinsichtlich einzelner Waren oder Warenklassen, widerrufen werden.
“b Indes bejahte das Institut eine Gleichartigkeit zwischen den von den angefochtenen Marken beanspruchten Waren "Vêtements; articles chaussants; articles de chapellerie" in Klasse 25 und "sacs de campeurs, bagages de voyage, sacoches de selle, sacs de plage, sacs; sacs de sport et de loisirs non destinés à un contenu spécifique; sacs à dos à armature; malles; valises; sacs de voyage" in Klasse 18 und den von der Widerspruchsmarke in Klasse 28 beanspruchten Waren "Articles de gymnastique et de sport (compris dans la classe 28)". In Anbetracht der zwischen den Vergleichszeichen vorliegenden Übereinstimmung im Zeichenbestandteil "ADVENTUR" bejahte das Institut in beiden Fällen das Vorliegen einer Verwechslungsgefahr und hiess die Widersprüche bezüglich dieser Waren gut. B. B.a Mit Eingaben vom 3. Dezember 2020 (Posteingang: 7. Dezember 2020) erhob die Widersprechende (hiernach: Beschwerdeführerin) gegen die Widerspruchsentscheide Nr. 15888 und 15889 des Instituts (hiernach: Vorinstanz) jeweils Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Die Beschwerdeverfahren wurden unter den Verfahrensnummern B-6169/2020 (Widerspruch Nr. 15889) und B-6175/2020 (Widerspruch Nr. 15888) eröffnet. Die zusammengeführten Rechtsbegehren lauten wie folgt: 1.Die Entscheide in den Widerspruchsverfahren Nr. 15888 und Nr. 15889 seien aufzuheben und die Eintragung des angefochtenen Schweizer Anteils der Marken "ADVENTURE (fig.)" bzw. "ADVENTURE HIGHLAND CREEK (fig.)" sei gemäss Art. 33 MSchG für alle beanspruchten Waren zu widerrufen, weil der angefochtene Schweizer Anteil der angefochtenen Marke mit dem Schweizer Anteil der älteren Marke Widerspruchsmarken ähnlich ist und für identische bzw. ähnliche Waren bestimmt ist, sodass sich daraus eine Verwechslungsgefahr im Sinn des Art. 3 Abs. 1 lit. c MSchG ergibt. 2.Falls dem Hauptantrag nicht entsprochen werden kann, wird eventualiter beantragt, die erfolgte Glaubhaftmachung des Gebrauchs des Schweizer Anteils der Widerspruchsmarke festzustellen und die Angelegenheit zur Beurteilung der relativen Ausschlussgründe gegen die Eintragungen angefochtenen Marken an die Vorinstanz zurückzuverweisen. 3.Falls dem Hauptantrag oder dem ersten Eventualantrag nicht ohne weiteres entsprochen werden kann, wird eventualiter Antrag auf mündliche Verhandlung gestellt. 4.Die Entscheide in den Widerspruchsverfahren Nr. 15888 und Nr. 15889 zur Kostenverteilung seien aufzuheben. Die der Widersprechenden entstandenen Kosten seien gemäss Art. 34 MSchG der Widerspruchsgegnerin aufzuerlegen (Rechnung wird nachgereicht).”
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