In diesem Gesetz bedeuten:
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Für Zweifelsfälle enthält Art. 3 lit. b Satz 2 RHG eine widerlegbare Vermutung, dass eine Niederlassung in der Gemeinde gegeben ist, in der das erforderliche Dokument hinterlegt worden ist.
“b RHG voraussetzt. Für Zweifelsfälle im internationalen Verhältnis ist daran zu erinnern, dass Art. 3 lit. b Satz 2 RHG eine (widerlegbare) Vermutung für das Vorliegen einer Niederlassung in der (Schweizer) Gemeinde enthält, wo das erforderliche Dokument hinterlegt worden ist (vgl. BGr, 3. Oktober 2016, 2C_341/2016, E. 4). 4.4.4 Schliesslich ist noch festzuhalten, dass § 5 MERV zu einer Inländerdiskriminierung, d. h. einer Schlechterstellung von schweizerischen gegenüber ausländischen Staatsangehörigen, führt, die sich kaum sachlich rechtfertigen liesse. Blosse praktische Schwierigkeiten bei der Feststellung der massgebenden tatsächlichen Verhältnisse bzw. der Vorteil eines klaren Anknüpfungspunkts in der Schweiz vermögen dies nicht zu begründen. Ferner bestünde dieses Missbrauchspotenzial wohl auch bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern ohne schweizerische Staatsbürgerschaft. 4.5 Zusammenfassend ist § 5 MERV die Anwendung zu versagen, weil die Bestimmung gegen übergeordnetes Recht (Art. 24 BV; Art. 3 RHG) verstösst und nicht gesetzmässig zustande gekommen ist. 5. 5.1 Weder die Gemeinde C noch die Vorinstanz haben geprüft, ob beim Beschwerdeführer in C die Voraussetzungen einer Niederlassung oder aber eines Aufenthalts gemäss Art. 3 RHG bzw. § 1 MERG erfüllt sind, weil sie sich auf den Standpunkt stellen, dass immer eine Niederlassung begründe, wer als Schweizer keinen anderen "Wohnsitz" in der Schweiz habe bzw. in keiner anderen Schweizer Gemeinde angemeldet sei. 5.2 Nach § 7 Abs. 1 VRG untersucht die Verwaltungsbehörde den”
Nach Art. 3 LHR gilt eine Gemeinde als Gemeinde des Aufenthalts, wenn eine Person dort ohne Absicht, dauerhaft zu wohnen, aber für mindestens drei Monate, zusammenhängend oder verteilt innerhalb eines Jahres, verweilt.
“Le litige concerne une inscription au registre cantonal des habitants tenu, à Genève, par l’OCPM (art. 2 let. a LaLHR). Les recourants contestent avoir leur résidence principale dans le canton de Genève, à l’adresse verniolane précitée. Ils s’opposent pour ce motif à l’enregistrement litigieux et demandent à être inscrits dans le registre genevois des habitants en tant que résident « hebdomadaire ». 3.1 La loi fédérale sur l’harmonisation des registres des habitants et d’autres registres officiels de personnes du 23 juin 2006 (LHR - RS 431.02) s’applique aux registres cantonaux et communaux des habitants (art. 2 al. 2 let. a LHR). Elle vise à simplifier (art. 1 al. 1 LHR) : la collecte de données à des fins statistiques par l’harmonisation des registres officiels de personnes (registres ; let. a) et l’échange, prévu par la loi, de données personnelles entre les registres (let. b). À cette fin, elle fixe, à l’art. 1 al. 2 LHR, le principe de l’exhaustivité et de l’exactitude des registres (let. c) et l’obligation de mettre à jour les registres des habitants (let. d). 3.2 L’art. 3 LHR pose plusieurs définitions. Par registre des habitants, elle vise le registre, tenu de manière informatisée ou manuelle par le canton ou la commune, dans lequel sont inscrites toutes les personnes qui y sont établies ou en séjour (let. a). Selon l’art. 3 let. b LHR, la commune d’établissement est la commune dans laquelle une personne réside, de façon reconnaissable pour des tiers, avec l’intention d’y vivre durablement et d’y avoir le centre de ses intérêts personnels ; une personne est réputée établie dans la commune où elle a déposé le document requis ; elle ne peut avoir qu’une commune d’établissement. L’art. 3 let. c LHR définit la commune de séjour en ces termes : il s’agit de la commune dans laquelle une personne réside dans un but particulier sans intention d’y vivre durablement, mais pour une durée d’au moins trois mois consécutifs ou répartis sur une même année, notamment la commune dans laquelle une personne séjourne pour y fréquenter les écoles ou est placée dans un établissement d’éducation, un hospice, un hôpital ou une maison de détention.”
Art. 3 RHG definiert die Begriffe der Niederlassungs- und der Aufenthaltsgemeinde. Die RHG-Definitionen stützen sich auf den zivilrechtlichen Wohnsitzbegriff (Art. 23 ZGB) und auf kantonale Praxis; kantonale Abweichungen in der begrifflichen Bestimmung werden durch das Bundesrecht überlagert.
“Mit der Niederlassung im Sinn dieser Bestimmung ist jedenfalls primär die polizeiliche Niederlassung im weiten Sinn (auch polizeiliches Domizil genannt) gemeint. Dieser Begriff umfasst sowohl die polizeiliche Niederlassung im engen Sinn (auch polizeiliche Hauptniederlassung oder polizeiliches Hauptdomizil genannt) als auch den polizeilichen Aufenthalt (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2P.49/2007 vom 3. August 2007 E. 2.2 f.). Die Begriffe der Niederlassungs- und der Aufenthaltsgemeinde im registerrechtlichen oder schriftenpolizeilichen Sinn und damit auch die Begriffe der polizeilichen Niederlassung im engen Sinn und des polizeilichen Aufenthalts werden in Art. 3 des Registerharmonisierungsgesetzes (RHG, SR 431.02) definiert (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.2.3 f. und 2.3.2; Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 2019, S. 591, 601 f.). Gemäss Art. 3 RHG bedeuten im Sinn dieses Gesetzes Niederlassungsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, um dort den Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen, welcher für Dritte erkennbar sein muss» (lit. b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9.”
“3 RHG bedeuten im Sinn dieses Gesetzes Niederlassungsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, um dort den Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen, welcher für Dritte erkennbar sein muss» (lit. b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.3.2; Marti, a.a.O., S. 601 f.), kommt den Definitionen von § 3 NAG gegenüber denjenigen von Art. 3 RHG keine eigenständige Bedeutung zu. Die Definition der Niederlassung und des Aufenthalts in Art. 3 RHG stützt sich auf den Begriff des Wohnsitzes im Sinn von Art. 23 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) sowie die Praxis der Kantone und Gemeinden (vgl. Botschaft zur Harmonisierung amtlicher Personenregister, in: BBl 2006, S. 427, 457; BGer 2C_270/2012 vom 1. Dezember 2012 E. 2.1, 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.3 f.). Auch wenn sich der Begriff der (polizeilichen) Niederlassung (im engen Sinn) auf denjenigen des zivilrechtlichen Wohnsitzes stützt, sind die beiden Begriffe aber zu unterscheiden (BGer 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.5). Die (polizeiliche) Niederlassung (im engen Sinn) und der (polizeiliche) Aufenthalt sind auch vom steuerrechtlichen Wohnsitz und vom steuerrechtlichen Aufenthalt zu unterscheiden (vgl. BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 3.2). Dies ändert aber nichts daran, dass die Kriterien für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes und des steuerrechtlichen Aufenthalts grundsätzlich auch zur Bestimmung der polizeilichen Niederlassung (im engen Sinn) und des polizeilichen Aufenthalts herangezogen werden können (vgl.”
Die (polizeiliche) Niederlassung (im engen Sinn) und der (polizeiliche) Aufenthalt stützen sich auf den zivilrechtlichen Wohnsitz (Art. 23 ZGB), sind jedoch von diesem und vom steuerrechtlichen Wohnsitz bzw. steuerrechtlichen Aufenthalt zu unterscheiden. Zur Auslegung können kantonale Praxis sowie die für den steuerrechtlichen Wohnsitz/—aufenthalt angewandten Kriterien herangezogen werden.
“b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.3.2; Marti, a.a.O., S. 601 f.), kommt den Definitionen von § 3 NAG gegenüber denjenigen von Art. 3 RHG keine eigenständige Bedeutung zu. Die Definition der Niederlassung und des Aufenthalts in Art. 3 RHG stützt sich auf den Begriff des Wohnsitzes im Sinn von Art. 23 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) sowie die Praxis der Kantone und Gemeinden (vgl. Botschaft zur Harmonisierung amtlicher Personenregister, in: BBl 2006, S. 427, 457; BGer 2C_270/2012 vom 1. Dezember 2012 E. 2.1, 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.3 f.). Auch wenn sich der Begriff der (polizeilichen) Niederlassung (im engen Sinn) auf denjenigen des zivilrechtlichen Wohnsitzes stützt, sind die beiden Begriffe aber zu unterscheiden (BGer 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.5). Die (polizeiliche) Niederlassung (im engen Sinn) und der (polizeiliche) Aufenthalt sind auch vom steuerrechtlichen Wohnsitz und vom steuerrechtlichen Aufenthalt zu unterscheiden (vgl. BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 3.2). Dies ändert aber nichts daran, dass die Kriterien für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes und des steuerrechtlichen Aufenthalts grundsätzlich auch zur Bestimmung der polizeilichen Niederlassung (im engen Sinn) und des polizeilichen Aufenthalts herangezogen werden können (vgl.”
“3 RHG bedeuten im Sinn dieses Gesetzes Niederlassungsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, um dort den Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen, welcher für Dritte erkennbar sein muss» (lit. b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.3.2; Marti, a.a.O., S. 601 f.), kommt den Definitionen von § 3 NAG gegenüber denjenigen von Art. 3 RHG keine eigenständige Bedeutung zu. Die Definition der Niederlassung und des Aufenthalts in Art. 3 RHG stützt sich auf den Begriff des Wohnsitzes im Sinn von Art. 23 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) sowie die Praxis der Kantone und Gemeinden (vgl. Botschaft zur Harmonisierung amtlicher Personenregister, in: BBl 2006, S. 427, 457; BGer 2C_270/2012 vom 1. Dezember 2012 E. 2.1, 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.3 f.). Auch wenn sich der Begriff der (polizeilichen) Niederlassung (im engen Sinn) auf denjenigen des zivilrechtlichen Wohnsitzes stützt, sind die beiden Begriffe aber zu unterscheiden (BGer 2C_478/2008 vom 23. September 2008 E. 3.5). Die (polizeiliche) Niederlassung (im engen Sinn) und der (polizeiliche) Aufenthalt sind auch vom steuerrechtlichen Wohnsitz und vom steuerrechtlichen Aufenthalt zu unterscheiden (vgl. BGer 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 3.2). Dies ändert aber nichts daran, dass die Kriterien für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes und des steuerrechtlichen Aufenthalts grundsätzlich auch zur Bestimmung der polizeilichen Niederlassung (im engen Sinn) und des polizeilichen Aufenthalts herangezogen werden können (vgl.”
Für die Bestimmung der Niederlassung sind objektive, für Dritte erkennbare Merkmale massgeblich; massgeblich ist der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen, d. h. der Ort, zu dem die engsten Beziehungen bestehen, weshalb die Anmeldung dort zu erfolgen hat. Bei konkurrierenden Bindungen kann der persönliche Mittelpunkt den beruflichen Vorrang haben. Aufenthalte im Sinn von Art. 3 lit. c RHG werden anhand der in der Gesetzesformulierung genannten Dreimonatsfristen beurteilt.
“a MERG, dass sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen. Aufenthalt liegt nach § 1 lit. b MERG vor, wenn sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht des dauernden Verbleibens mindestens während dreier Monate innerhalb eines Jahres in einer Gemeinde aufhält. 2.3 Die Frage der Niederlassung betrifft das polizeiliche Domizil. Davon zu unterscheiden sind der zivilrechtliche Wohnsitz und Spezialwohnsitze wie beispielsweise das Steuerdomizil, der politische Wohnsitz und der Sozialleistungswohnsitz mit jeweils eigenständigen Anknüpfungspunkten (BGr, 23. August 2012, 2C_173/2012, E. 3.2, mit weiteren Hinweisen). 2.4 Wenn sich eine Person regelmässig an mehreren Orten aufhält, so bestimmt sich der Ort ihrer Niederlassung in der Regel nach denselben Merkmalen wie der zivilrechtliche Wohnsitz. Massgebendes Kriterium ist grundsätzlich in beiden Fällen die Absicht des dauernden Verbleibens bzw. der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen (Art. 3 RHG; Art. 23 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210]; § 1 MERG). Wenn Arbeitsort und Wohnort auseinanderfallen, gilt der Wohnort als Niederlassung, wenn eine Person mehr oder weniger regelmässig dahin zurückkehrt, jedenfalls bei täglicher, aber auch bei wöchentlicher Rückkehr. Der Arbeitsort hat Vorrang bei stärkerer persönlicher Bindung, z. B. wenn sich dort die persönlichen Effekten befinden oder die Freizeit mehrheitlich dort verbracht wird (VGr, 20. September 2018, VB.2017.00728, E. 2.2; 24. August 2016, VB.2016.00195, E. 2.3). Die Anmeldung hat somit am Ort zu erfolgen, zu dem die engsten Beziehungen bestehen, wofür objektive Merkmale und nicht die subjektive Verbundenheit mit einem Ort ausschlaggebend sind. Sowohl die Absicht des dauernden Verbleibens an einem Ort wie auch der Lebensmittelpunkt einer Person müssen sich durch feststellbare”
“Le droit fiscal consacre également la prévalence des relations personnelles sur les relations professionnelles ou sur les attaches économiques ; ainsi, le contribuable marié qui exerce une activité dépendante sans assumer de fonction dirigeante est considéré comme ayant son domicile fiscal au lieu de résidence de la famille, pour autant qu'il y rentre régulièrement pendant son temps libre, par exemple en fin de semaine (ATF 132 I 29 consid. 4.2 et 4.3). Il n'en va pas différemment, selon le Tribunal fédéral, pour déterminer la commune d'établissement d'une personne au sens de l'art. 3 let. b LHR, car cette disposition prévoit aussi le principe de l'unité de la commune d'établissement (3e phrase) et désigne expressément le centre des relations personnelles comme seul critère pertinent à prendre en considération (1ère phrase), sans même faire mention des relations professionnelles, contrairement à la jurisprudence relative à l'art. 23 al. 1 CC (arrêt du Tribunal fédéral 2C_413/2011 précité consid. 3.3). 3.7.2 Dans une affaire zurichoise examinant l’existence de l’établissement et du séjour au sens des let. b et c de l’art. 3 LHR à l’aune des critères développés par la jurisprudence fédérale relative au domicile fiscal, le Tribunal fédéral a admis que l’approche du droit fiscal pouvait être reprise pour interpréter ces notions de la LHR, en précisant que ces deux domaines juridiques se distinguaient même s’ils étaient sans doute plus proches entre eux que la LHR par rapport au CC. Dans la pratique juridique quotidienne, il existait un lien non négligeable entre le droit des registres et le droit fiscal, en ce sens que le traitement au sens du droit des registres revêtait au minimum le caractère d’indice sous l’angle fiscal. Il n’était ainsi pas arbitraire de s’appuyer sur les critères du droit fiscal pour résoudre une question portant sur le registre, ce d’autant plus que ceux-ci étaient plus précis que les définitions légales de la LHR (arrêt du Tribunal fédéral 2C_919/2011 du 9 février 2012 consid. 3.2). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral relative à la double imposition intercantonale, le domicile fiscal (principal) d'une personne physique exerçant une activité lucrative dépendante se trouve au lieu où elle réside avec l'intention de s'y établir durablement, soit au lieu où la personne a le centre de ses intérêts personnels.”
“Mit der Niederlassung im Sinn dieser Bestimmung ist jedenfalls primär die polizeiliche Niederlassung im weiten Sinn (auch polizeiliches Domizil genannt) gemeint. Dieser Begriff umfasst sowohl die polizeiliche Niederlassung im engen Sinn (auch polizeiliche Hauptniederlassung oder polizeiliches Hauptdomizil genannt) als auch den polizeilichen Aufenthalt (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2P.49/2007 vom 3. August 2007 E. 2.2 f.). Die Begriffe der Niederlassungs- und der Aufenthaltsgemeinde im registerrechtlichen oder schriftenpolizeilichen Sinn und damit auch die Begriffe der polizeilichen Niederlassung im engen Sinn und des polizeilichen Aufenthalts werden in Art. 3 des Registerharmonisierungsgesetzes (RHG, SR 431.02) definiert (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.2.3 f. und 2.3.2; Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 2019, S. 591, 601 f.). Gemäss Art. 3 RHG bedeuten im Sinn dieses Gesetzes Niederlassungsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, um dort den Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen, welcher für Dritte erkennbar sein muss» (lit. b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9.”
Mit Erlass des RHG wurden die Begriffe «Niederlassung» und «Aufenthalt» auf Bundesebene definiert und dadurch für die kantonalen und kommunalen Einwohnerregister harmonisiert. Diese Harmonisierung diente primär statistischen Zwecken, wirkt sich aber zugleich auf das von den Kantonen weiterhin geregelte Einwohnerkontroll- und -meldewesen aus. Das Bundesgericht stellt fest, dass das heutige Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber bezüglich der genannten Begriffe keinen definitorischen Spielraum mehr lässt und den Gemeinden keinen eigenen geschützten Autonomiebereich für deren Auslegung gewährt; Unterschiede können allenfalls noch auf technisch-administrativer Ebene verbleiben.
“1 Mit Erlass des RHG wurde unter anderem die Unterscheidung zwischen Niederlassung und Aufenthalt für die kantonalen und kommunalen Einwohnerregister bundesrechtlich vorgeschrieben und die Auslegung dieser Begriffe bzw. der Begriffe "Niederlassungsgemeinde" und "Aufenthaltsgemeinde" auf Bundesebene umschrieben (zu den Definitionen E. 2.1). Diese Begriffsvereinheitlichung erfolgte zwar – entsprechend der Verfassungsgrundlage in Art. 65 Abs. 2 BV – primär zur Erleichterung und Verbesserung der bundesrechtlich geregelten Statistik, doch wirkt sie sich sinngemäss und nötigerweise auch direkt auf das im Übrigen weiterhin von den Kantonen geregelte Einwohnerkontroll- und -meldewesen aus, zumal dessen Daten für die Bundesstatistik direkt herbeigezogen werden (Art. 14 RHG; vgl. Arnold Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz – weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 120/2019, 591 ff., 601). Das Bundesrecht (Art. 3 RHG) und das Recht des Kantons Zürich (§ 1 MERG) kennen heute eine übereinstimmende Begrifflichkeit hinsichtlich Niederlassung und Aufenthalt, was zur Erreichung des Harmonisierungsziels unerlässlich ist. Das Bundesgericht hält dazu ausdrücklich fest, das heutige Bundesrecht überlasse dem kantonalen Gesetzgeber trotz der bestehenden kantonalen Kompetenzen im Bereich des Register- und Schriftenpolizeirechts bezüglich der erwähnten Begriffe keinen definitorischen Spielraum mehr und gewähre auch für die Rechtsanwendung in den Gemeinden keinen geschützten Autonomiebereich mehr. Die Fragen rechtlicher Natur im Zusammenhang mit den erwähnten Begriffen seien harmonisiert; das Ziel der Registerharmonisierung könne lediglich in der Praxis noch auf technisch-administrativ unterschiedliche Weise verwirklicht werden (BGr, 9. Februar 2012, 2C_919/2011, E. 2.3.2). Die Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden beschränkt sich in diesem Bereich auf die Kontrolle und Registrierung der Einwohner (BGE 148 I 97 E.”
“1 Mit Erlass des RHG wurde unter anderem die Unterscheidung zwischen Niederlassung und Aufenthalt für die kantonalen und kommunalen Einwohnerregister bundesrechtlich vorgeschrieben und die Auslegung dieser Begriffe bzw. der Begriffe "Niederlassungsgemeinde" und "Aufenthaltsgemeinde" auf Bundesebene umschrieben (zu den Definitionen E. 3.1). Diese Begriffsvereinheitlichung erfolgte zwar – entsprechend der Verfassungsgrundlage in Art. 65 Abs. 2 BV – primär zur Erleichterung und Verbesserung der bundesrechtlich geregelten Statistik, doch wirkt sie sich sinngemäss und nötigerweise auch direkt auf das im Übrigen weiterhin von den Kantonen geregelte Einwohnerkontroll- und -meldewesen aus, zumal dessen Daten für die Bundesstatistik direkt herbeigezogen werden (Art. 14 RHG; vgl. Arnold Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz – weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 120/2019, 591 ff., 601). Das Bundesrecht (Art. 3 RHG) und das Recht des Kantons Zürich (§ 1 MERG) kennen heute eine übereinstimmende Begrifflichkeit hinsichtlich Niederlassung und Aufenthalt, was zur Erreichung des Harmonisierungsziels unerlässlich ist. Das Bundesgericht hält dazu ausdrücklich fest, das heutige Bundesrecht überlasse dem kantonalen Gesetzgeber trotz der bestehenden kantonalen Kompetenzen im Bereich des Register- und Schriftenpolizeirechts bezüglich der erwähnten Begriffe keinen definitorischen Spielraum mehr und gewähre auch für die Rechtsanwendung in den Gemeinden keinen geschützten Autonomiebereich mehr. Die Fragen rechtlicher Natur im Zusammenhang mit den erwähnten Begriffen seien harmonisiert; das Ziel der Registerharmonisierung könne lediglich in der Praxis noch auf technisch-administrativ unterschiedliche Weise verwirklicht werden (BGr, 9. Februar 2012, 2C_919/2011, E. 2.3.2). Die Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden beschränkt sich in diesem Bereich auf die Kontrolle und Registrierung der Einwohner (BGE 148 I 97 E.”
“1 Mit Erlass des RHG wurde unter anderem die Unterscheidung zwischen Niederlassung und Aufenthalt für die kantonalen und kommunalen Einwohnerregister bundesrechtlich vorgeschrieben und die Auslegung dieser Begriffe bzw. der Begriffe "Niederlassungsgemeinde" und "Aufenthaltsgemeinde" auf Bundesebene umschrieben (zu den Definitionen E. 2.1). Diese Begriffsvereinheitlichung erfolgte zwar – entsprechend der Verfassungsgrundlage in Art. 65 Abs. 2 BV – primär zur Erleichterung und Verbesserung der bundesrechtlich geregelten Statistik, doch wirkt sie sich sinngemäss und nötigerweise auch direkt auf das im Übrigen weiterhin von den Kantonen geregelte Einwohnerkontroll- und -meldewesen aus, zumal dessen Daten für die Bundesstatistik direkt herbeigezogen werden (Art. 14 RHG; vgl. Arnold Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz – weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 120/2019, 591 ff., 601). Das Bundesrecht (Art. 3 RHG) und das Recht des Kantons Zürich (§ 1 MERG) kennen heute eine übereinstimmende Begrifflichkeit hinsichtlich Niederlassung und Aufenthalt, was zur Erreichung des Harmonisierungsziels unerlässlich ist. Das Bundesgericht hält dazu ausdrücklich fest, das heutige Bundesrecht überlasse dem kantonalen Gesetzgeber trotz der bestehenden kantonalen Kompetenzen im Bereich des Register- und Schriftenpolizeirechts bezüglich der erwähnten Begriffe keinen definitorischen Spielraum mehr und gewähre auch für die Rechtsanwendung in den Gemeinden keinen geschützten Autonomiebereich mehr. Die Fragen rechtlicher Natur im Zusammenhang mit den erwähnten Begriffen seien harmonisiert; das Ziel der Registerharmonisierung könne lediglich in der Praxis noch auf technisch-administrativ unterschiedliche Weise verwirklicht werden (BGr, 9. Februar 2012, 2C_919/2011, E. 2.3.2). Die Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden beschränkt sich in diesem Bereich auf die Kontrolle und Registrierung der Einwohner (BGE 148 I 97 E.”
Zur Bestimmung, ob eine Person im Sinne von Art. 3 RHG «etabliert» ist, richtet sich die Auslegung nach dem zivilrechtlichen Wohnsitzbegriff. Nach der Rechtsprechung bestimmen der zivilrechtliche Wohnsitz und die besonderen Wohnsitze, nicht umgekehrt, das Etablierungsmerkmal des Art. 3 LHR/RHG. Nach Art. 23 ZGB setzt der zivilrechtliche Wohnsitz die Absicht voraus, sich an einem Ort niederzulassen, sowie die tatsächliche Einrichtung der Wohnstätte; Art. 24 ZGB regelt den Fortbestand bzw. Wechsel des Wohnsitzes.
“Selon la jurisprudence, ce sont le domicile civil et les domiciles spéciaux qui continuent à déterminer si une personne est établie dans une commune donnée au sens de l’art. 3 LHR et non l'inverse (arrêts TF 2C_25/2023 du 5 mai 2023 consid. 5.1.3; 2C_341/2016 du 3 octobre 2016 consid. 4.2; 2C_791/2011 du 4 avril 2012 consid. 1.3). On rappelle à cet égard qu’en droit civil, selon l'art. 23 al. 1 CC, le domicile de toute personne est au lieu où elle réside avec l'intention de s'y établir. Ainsi, l'établissement se définit, d'une part, par la volonté de s'installer définitivement dans un lieu et, d'autre part, par l'expression de cette volonté par l'installation effective de sa résidence dans ce lieu (Marti, op. cit., p. 603). Selon l'art. 24 CC, toute personne conserve son domicile aussi longtemps qu’elle ne s’en est pas créé un nouveau (al. 1); le lieu où elle réside est considéré comme son domicile, lorsque l’existence d’un domicile antérieur ne peut être établie ou lorsqu’elle a quitté son domicile à l’étranger et n’en a pas acquis un nouveau en Suisse (al. 2). Il ne faut cependant pas perdre de vue que le Code civil et la LHR poursuivent des buts différents (arrêt TF 2C_919/2011 du 9 février 2012 consid.”
“Selon la jurisprudence, ce sont le domicile civil et les domiciles spéciaux qui continuent à déterminer si une personne est établie dans une commune donnée au sens de l’art. 3 LHR et non l'inverse (arrêts TF 2C_25/2023 du 5 mai 2023 consid. 5.1.3; 2C_341/2016 du 3 octobre 2016 consid. 4.2; 2C_791/2011 du 4 avril 2012 consid. 1.3). On rappelle à cet égard qu’en droit civil, selon l'art. 23 al. 1 CC, le domicile de toute personne est au lieu où elle réside avec l'intention de s'y établir. Ainsi, l'établissement se définit, d'une part, par la volonté de s'installer définitivement dans un lieu et, d'autre part, par l'expression de cette volonté par l'installation effective de sa résidence dans ce lieu (Marti, op. cit., p. 603). Selon l'art. 24 CC, toute personne conserve son domicile aussi longtemps qu’elle ne s’en est pas créé un nouveau (al. 1); le lieu où elle réside est considéré comme son domicile, lorsque l’existence d’un domicile antérieur ne peut être établie ou lorsqu’elle a quitté son domicile à l’étranger et n’en a pas acquis un nouveau en Suisse (al. 2). Il ne faut cependant pas perdre de vue que le Code civil et la LHR poursuivent des buts différents (arrêt TF 2C_919/2011 du 9 février 2012 consid.”
Die Gemeinde der Niederlassung ist diejenige Gemeinde, in der sich eine Person erkennbar für Dritte mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhält und dort den Mittelpunkt ihrer persönlichen Interessen begründet. Eine Person kann nur eine Gemeinde der Niederlassung haben.
“Mit der Niederlassung im Sinn dieser Bestimmung ist jedenfalls primär die polizeiliche Niederlassung im weiten Sinn (auch polizeiliches Domizil genannt) gemeint. Dieser Begriff umfasst sowohl die polizeiliche Niederlassung im engen Sinn (auch polizeiliche Hauptniederlassung oder polizeiliches Hauptdomizil genannt) als auch den polizeilichen Aufenthalt (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2P.49/2007 vom 3. August 2007 E. 2.2 f.). Die Begriffe der Niederlassungs- und der Aufenthaltsgemeinde im registerrechtlichen oder schriftenpolizeilichen Sinn und damit auch die Begriffe der polizeilichen Niederlassung im engen Sinn und des polizeilichen Aufenthalts werden in Art. 3 des Registerharmonisierungsgesetzes (RHG, SR 431.02) definiert (vgl. BGer 2C_649/2020 vom 10. November 2020 E. 6.1, 2C_919/2011 vom 9. Februar 2012 E. 2.2.3 f. und 2.3.2; Marti, Entwicklung und heutiger Stand des Einwohnerkontroll- und -meldewesens in der Schweiz weitreichende Veränderungen durch das Registerharmonisierungsgesetz des Bundes, in: ZBl 2019, S. 591, 601 f.). Gemäss Art. 3 RHG bedeuten im Sinn dieses Gesetzes Niederlassungsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, um dort den Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen, welcher für Dritte erkennbar sein muss» (lit. b), und Aufenthaltsgemeinde die «Gemeinde, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zweck ohne Absicht dauernden Verbleibens mindestens während dreier aufeinander folgender Monate oder dreier Monate innerhalb eines Jahres aufhält» (lit. c). Gemäss § 3 des basel-städtischen Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt (NAG, SG 122.200) liegt eine Niederlassung vor, «[w]enn sich eine Person in der Absicht des dauernden Verbleibens in einer Gemeinde aufhält, um dort den für Dritte erkennbaren Mittelpunkt ihres Lebens zu begründen» (lit. a), und ein Aufenthalt, «[w]enn sich eine Person mindestens während dreier aufeinander folgender Monate in einer Gemeinde aufhält und die Voraussetzungen von lit. a nicht erfüllt» (lit. b). Da das Bundesrecht dem kantonalen Gesetzgeber keinen definitorischen Spielraum belässt (BGer 2C_919/2011 vom 9.”
Die Gemeinde der Niederlassung ist diejenige, in der eine Person für Dritte erkennbar mit der Absicht wohnt, dauerhaft dort zu leben und den Mittelpunkt ihrer persönlichen Interessen zu haben. Eine Gemeinde des Aufenthalts liegt vor, wenn eine Person ohne die Absicht, dauerhaft dort zu wohnen, für mindestens drei aufeinanderfolgende Monate oder verteilt auf dasselbe Jahr dort wohnt.
“1 LCH, le contrôle des habitants des communes est destiné à fournir aux administrations publiques les renseignements dont elles ont besoin sur l'identité, l'état civil et le lieu d'établissement ou de séjour des personnes résidant plus de trois mois sur le territoire communal. A l'exception des détenus (art. 13 LCH), toute personne, y compris les mineurs et les interdits, doit être annoncée et inscrite à son lieu de résidence effective, quel que soit le lieu de son domicile civil (art. 3 du règlement d'application du 28 décembre 1983 de la LCH; RLCH; BLV 142.0.1). Celui qui cesse de résider dans la commune ou dont la durée du séjour n'atteint plus trois mois par an, est tenu d'annoncer sans délai son départ, la date et sa destination (art. 6 LCH). Lorsqu'une personne n'est plus établie de manière policièrement régulière sur le territoire d'une commune, il convient que l'autorité compétente prononce l'annulation de son inscription au registre des habitants (cf. arrêts CDAP GE.2019.0197 du 16 décembre 2019 consid. 3c; GE.2011.0218 du 12 avril 2012 consid. 3). Selon l'art. 3 LHR, la commune d'établissement est la "commune dans laquelle une personne réside, de façon reconnaissable pour des tiers, avec l'intention d'y vivre durablement et d'y avoir le centre de ses intérêts personnels; une personne est réputée établie dans la commune où elle a déposé le document requis; elle ne peut avoir qu'une commune d'établissement" (let. b). La commune de séjour est la "commune dans laquelle une personne réside dans un but particulier sans intention d’y vivre durablement, mais pour une durée d’au moins trois mois consécutifs ou répartis sur une même année, notamment la commune dans laquelle une personne séjourne pour y fréquenter les écoles ou est placée dans un établissement d’éducation, un hospice, un hôpital ou une maison de détention" (let. c).”
“4 de la loi sur le séjour et l'établissement des Confédérés du 28 août 2008 - LSEC - F 2 05). L'OCPM est notamment l'autorité compétente pour corriger d'office, si nécessaire en collaborant avec d'autres services de l'État, les données inscrites dans le registre cantonal de la population, s'il s'avère que les renseignements ne correspondent pas à la situation de fait (art. 4 al. 4 let. d LSEC). c. La LHR vise à ce que les différents registres soumis à cette loi contiennent des données actuelles, exactes et complètes (art. 5 LHR) en rapport avec chaque personne établie ou en séjour (art. 6 LHR). d. Est tenu de s'annoncer ou de communiquer toute modification de données le concernant celui qui : a) arrive dans le canton ; b) réside ou séjourne dans le canton ; c) entend s'établir hors du canton ou mettre fin à son séjour (art. 5 al. 1 LaLHR). Toute annonce ou communication doit être faite auprès de l'OCPM (art. 5 al. 2 LaLHR) dans les quatorze jours dès la survenance du fait (art. 5 al. 3 LaLHR). 4) a. Les notions d'établissement et de séjour sont définies à l'art. 3 LHR. Selon l'art. 3 let. b LHR, la commune d'établissement est celle dans laquelle une personne réside, de façon reconnaissable pour des tiers, avec l'intention d'y vivre durablement et d'y avoir le centre de ses intérêts personnels. Elle est réputée être établie dans la commune où elle a déposé les documents requis et ne peut avoir qu'une seule commune d'établissement. Selon l'art. 3 let. c LHR, la commune de séjour est celle dans laquelle une personne réside dans un but particulier sans avoir l'intention d'y vivre durablement, mais pour une durée d'au moins trois mois consécutifs ou répartis sur une même année, notamment une commune dans laquelle une personne séjourne pour y fréquenter les écoles ou est placée dans un établissement d'éducation, un hospice, un hôpital ou une maison de détention. La notion d'établissement (au sens étroit), selon l'art. 3 let. b LHR, et celle de séjour au sens de l'art. 3 let. c LHR constituent les deux facettes de celle d'établissement (au sens large), laquelle constitue une notion de police (arrêts du Tribunal fédéral 2C_599/2011 du 13 décembre 2011 consid.”