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Art. 46

812.21LATerFederal Act1 gen 2002Fonte originale
  1. Chi immette in commercio un dispositivo medico deve poter provare che esso è stato sottoposto alle necessarie procedure di valutazione della conformità.
  2. Il Consiglio federale disciplina le procedure di valutazione della conformità. Determina segnatamente:
    1. i tipi di procedura;
    2. i dispositivi medici per i quali è necessario ricorrere a un organo di valutazione della conformità;
    3. i documenti richiesti e la durata della loro conservazione.
  3. Può:
    1. per determinati dispositivi medici, prescrivere lo svolgimento di sperimentazioni cliniche quali parte integrante della prova di conformità;
    2. per determinati dispositivi medici o gruppi di dispositivi medici, prevedere eccezioni alla valutazione della conformità.1

Footnotes

  1. Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 22 mar. 2019, in vigore dal 1° ago. 2020 (RU 2020 2961;FF 2019 1).

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N1.Obblighi della prima immettente di dispositivi medici

Secondo la giurisprudenza, per «prima immettente sul mercato» si intenÞ una persona stabilita in Svizzera che importa in Svizzera un dispositivo medico dall'estero; tale persona deve provare che le procedure di valutazione della conformità richieste sono state eseguite (art. 46 cpv. 1 LATer).

Wer ein Medizinprodukt in Verkehr bringt, muss nachweisen können, dass es die grundlegenden Anforderungen erfüllt (Art. 45 Abs. 2 HMG) sowie die erforderlichen Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt wurden (Art. 46 Abs. 1 HMG). Als (erstmalige) Inverkehrbringerin gilt eine Person mit Sitz in der Schweiz, welche ein bestimmtes Medizinprodukt herstellt oder vom Ausland in die Schweiz einführt und in der Schweiz oder einem EU-Staat ab- bzw. weitergibt (vgl. Urteil des BVGer C-2096/2006 vom 5. März 2007 E. 2.2.2).

N2.Definizione di immettitore ai sensi dell'art. 46 LATer

Si considera immettitore (per la prima immissione sul mercato) ai sensi dell'art. 46 cpv. 1 LATer la persona stabilita in Svizzera che in Svizzera fabbriÊ un dispositivo medico o lo importa dall'estero e lo ceÞ e/o trasferisÎ in Svizzera o in uno Stato membro dell'UE.

Wer ein Medizinprodukt in Verkehr bringt, muss nachweisen können, dass es die grundlegenden Anforderungen erfüllt (Art. 45 Abs. 2 HMG) sowie die erforderlichen Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt wurden (Art. 46 Abs. 1 HMG). Als (erstmalige) Inverkehrbringerin gilt eine Person mit Sitz in der Schweiz, welche ein bestimmtes Medizinprodukt herstellt oder vom Ausland in die Schweiz einführt und in der Schweiz oder einem EU-Staat ab- bzw. weitergibt (vgl. Urteil des BVGer C-2096/2006 vom 5. März 2007 E. 2.2.2).

N3.Certificazione obbligatoria e rischio sanitario per dispositivi medici

Riferimento: LATer art. 46 n. 1 Per taluni dispositivi medici la giurisprudenza preveÞ che la certificazione debba prevedere obbligatoriamente la partecipazione di un organismo notificato. In mancanza di una tale valutazione di conformità prescritta o del relativo certificato, ciò può giustificare l'assunzione che l'immissione in commercio possa mettere in pericolo la salute pubbliÊ.

Gemäss Art. 66 Abs. 1 HMG kann das Institut alle Verwaltungsmassnahmen treffen, die zum Vollzug des Gesetzes erforderlich sind. Das dem Institut dabei eingeräumte weite Ermessen hat es pflichtgemäss und insbesondere in verhältnismässiger Weise auszuüben (vgl. Urteil des BVGer C-2091/2006 vom 31. Oktober 2007 E. 3.1). Wer ein Medizinprodukt erstmals in Verkehr bringt, muss nachweisen können, dass es die vom Bundesrat festgelegten grundlegenden Anforderungen erfüllt (Art. 45 Abs. 2 und 3 aBst. a HMG) und den vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen wurde (Art. 46 Abs. 1 HMG). Der Z._______ und Y._______ Stab bzw. der W._______ Stab erfüllen diese Voraussetzungen auch unter Berücksichtigung der eingereichten PMCF Daten nicht (vgl. oben E. 6 ff.). Entsprechend war die Vorinstanz nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen zu treffen (Art. 66 Abs. 1 HMG und Art. 27 aMepV). Dabei erfordert ein Einschreiten jedoch nicht, dass die fraglichen Produkte eine konkrete Gesundheitsgefährdung hervorrufen. Vielmehr genügt es, dass das Inverkehrbringen die öffentliche Gesundheit gefährden könnte. Dass für die vorliegend umstrittenen Medizinprodukte eine Zertifizierung unter Beizug einer Zertifizierungsstelle zwingend vorgesehen ist, legt nahe, dass für diese Produkte nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie die öffentliche Gesundheit beinträchtigen könnten (vgl. Urteil des BGer 2A.626/2006 vom 1. Mai 2007 E. 3.2 [zu Arzneimitteln]; vgl. auch Jaisli/Schumacher-Bausch in: Basler Kommentar, Heilmittelgesetz, 2022, Art. 3 Rz. 23 mit Hinweisen).

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