351.11IRSVFederal Council Ordinance01.01.1983Originalquelle
Behörden des Bundes und der Kantone berechnen einander in der Regel weder Gebühren noch Entschädigungen für Zeit- oder Arbeitsaufwand zur Erledigung der im Rechtshilfegesetz geregelten Geschäfte.1
1bis. Kosten, die dem Bund bei der Anwendung von Artikel 79a Buchstabe b des Rechtshilfegesetzes entstehen, werden dem Kanton belastet.2
Wenn eine Bundesbehörde Haft anordnet, trägt der Bund die Kosten für folgende Massnahmen:
die Haft (Art. 47, 72 Abs. 2 und 102 Abs. 2 IRSG);
den Transport und die Begleitung von Häftlingen;
den amtlichen Beistand im Rechtshilfeverfahren (Art. 21 Abs. 1 IRSG);
die unerlässliche ärztliche Behandlung des Häftlings.
Footnotes
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. Dez. 1996, in Kraft seit 1. Febr. 1997 (AS 1997 132). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 9. Dez. 1996, in Kraft seit 1. Febr. 1997 (AS 1997 132). ↩
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