RS 235.1 ↩
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La decisione di primo grado ha rilevato che l'art. 38 LFINMA costituisÎ una base formale-legale che consente di trasmettere dati personali acquisiti dalla FINMA nel procedimento di vigilanza alle autorità nazionali di perseguimento penale, purché, nel singolo caso, i dati siano indispensabili per l'adempimento dei loro compiti di legge. Lo scambio è limitato alle informazioni necessarie alla cooperazione e all'adempimento dei compiti; una comunicazione può essere rifiutata ai sensi dell'art. 40 LFINMA.
“Für das Bearbeiten von Personendaten durch Bundesorgane bedarf es einer gesetzlichen Grundlage (vgl. Art. 5 Abs. 1 BV; Art. 17 ff. aDSG; BGE 147 II 227 E. 4.3.1; BGE 148 II 349 E. 4.3). Gemäss Art. 19 Abs. 1 aDSG dürfen Bundesorgane Personendaten nur bekanntgeben, wenn dafür eine Rechtsgrundlage im Sinne von Art. 17 aDSG besteht oder wenn bestimmte Voraussetzungen (Bst. a ff.) gegeben sind (BGE 147 II 227 E. 4.3.1), unter anderem, wenn die Daten für den Empfänger im Einzelfall zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgabe unentbehrlich sind (Bst. a). Die Vorinstanz verfügt mit Art. 38 FINMAG über eine formell-gesetzliche Grundlage, die es ihr erlaubt, Personendaten, welche sie im Aufsichtsverfahren erlangt und bearbeitet hat (vgl. Art. 23 Abs. 1 FINMAG, BGE 141 I 201 E. 4.5.1), an die inländischen Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln (Lüscher, Rechtshilfepraxis, GesKR 2021 277, 280). Es handelt sich dabei um eine Rechtsgrundlage im Sinne von Art. 17 aDSG, die den Umfang der bekanntzugebenden Daten im spezifischen Bereich der Zusammenarbeit zwischen der Vorinstanz und den Strafbehörden regelt. Dabei sind «die im Rahmen der Zusammenarbeit und zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Informationen» auszutauschen. Die Vorinstanz kann die Bekanntgabe wie erwähnt nach Massgabe von Art. 40 FINMAG verweigern.”
LFINMA art. 23 n. 3 Nel procedimento in materia di protezione dei dati, il diritto di accesso ai sensi dell'aDSG prevale (lex specialis) sul diritto di consultazione degli atti ai sensi del VwVG. Il diritto di accesso riguarÚ soltanto i dati personali della persona che presenta la richiesta; i dati personali di terzi e i dati di fatto non devono essere comunicati.
“BVGE 2024 IV/2 Entscheiddatum: 03.04.2024Publikationsdatum: 09.12.2024 2024 IV/2 Auszug aus dem Urteil der Abteilung II i.S. A. gegen Eidgenössische Finanzmarktaufsicht B—915/2022 vom 3. April 2024 Datenschutz. Auskunfts- und Akteneinsichtsrecht. Art. 13 Abs. 2, Art. 29 Abs. 2 BV. Art. 26, Art. 27 VwVG. aArt. 23 Abs. 1 FINMAG. Art. 8, Art. 9 aDSG. 1. Umfang und Zweck des Akteneinsichtsrechts nach VwVG im Vergleich zum Auskunftsrecht nach DSG. In datenschutzrechtlichen Verfahren ist das Auskunftsrecht lex specialis zum Akteneinsichtsrecht (E. 4.2-4.4). 2. Das Auskunftsrecht nach DSG ist auf die Personendaten der gesuchstellenden Person begrenzt, weshalb Personendaten Dritter und Sachdaten nicht offenzulegen sind (E. 6). Protection des données. Droit d'accès et droit de consulter des pièces. Art. 13 al. 2, art. 29 al. 2 Cst. Art. 26, art. 27 PA. aArt. 23 al. 1 LFINMA. Art. 8, art. 9 aLPD. 1. Etendue et but du droit de consulter des pièces selon la PA comparativement au droit d'accès selon la LPD. Dans la procédure prévue par le droit de la protection des données, le droit d'accès est une lex specialis par rapport au droit de consulter des pièces (consid. 4.2-4.4). 2. Le droit d'accès selon la LPD se limite aux données personnelles de la personne requérante, raison pour laquelle les données personnelles de tiers et les données matérielles ne doivent pas être divulguées (consid.”
Nel procedimento in materia di protezione dei dati (in relazione all'art. 23 cpv. 1 LFINMA) il diritto di informazione ai sensi della LPD è lex specialis rispetto al generale diritto di accesso agli atti; tale diritto si estenÞ soltanto ai dati personali della persona richiedente. Di conseguenza, i dati personali di terzi e i dati fattuali non devono, in linê di principio, essere divulgati.
“BVGE 2024 IV/2 Entscheiddatum: 03.04.2024Publikationsdatum: 09.12.2024 2024 IV/2 Auszug aus dem Urteil der Abteilung II i.S. A. gegen Eidgenössische Finanzmarktaufsicht B—915/2022 vom 3. April 2024 Datenschutz. Auskunfts- und Akteneinsichtsrecht. Art. 13 Abs. 2, Art. 29 Abs. 2 BV. Art. 26, Art. 27 VwVG. aArt. 23 Abs. 1 FINMAG. Art. 8, Art. 9 aDSG. 1. Umfang und Zweck des Akteneinsichtsrechts nach VwVG im Vergleich zum Auskunftsrecht nach DSG. In datenschutzrechtlichen Verfahren ist das Auskunftsrecht lex specialis zum Akteneinsichtsrecht (E. 4.2-4.4). 2. Das Auskunftsrecht nach DSG ist auf die Personendaten der gesuchstellenden Person begrenzt, weshalb Personendaten Dritter und Sachdaten nicht offenzulegen sind (E. 6). Protection des données. Droit d'accès et droit de consulter des pièces. Art. 13 al. 2, art. 29 al. 2 Cst. Art. 26, art. 27 PA. aArt. 23 al. 1 LFINMA. Art. 8, art. 9 aLPD. 1. Etendue et but du droit de consulter des pièces selon la PA comparativement au droit d'accès selon la LPD. Dans la procédure prévue par le droit de la protection des données, le droit d'accès est une lex specialis par rapport au droit de consulter des pièces (consid. 4.2-4.4). 2. Le droit d'accès selon la LPD se limite aux données personnelles de la personne requérante, raison pour laquelle les données personnelles de tiers et les données matérielles ne doivent pas être divulguées (consid.”
Secondo l'ATF 143 I 253 la raccolta di dati «Gewähr» va qualificata come profilo della personalità ovvero come un'ingerenza grave nel diritto all'autodeterminazione informativa e richieÞ una base formale di legge. L'art. 23 LFINMA può costituire una tale base nel contesto dell'esigenza della «Gewähr» in altre leggi sui mercati finanziari, purché le informazioni inserite nella raccolta di dati siano «dati accertati relativi alla persona in combinazione con dati affidabili sull'attività d'impresa» (p. es. dati provenienti da procedimenti connessi a diritti di parte o da altre fonti affidabili). La sentenza ha inoltre ritenuto conforme alla legge la versione allora vigente dell'ordinanza sui dati della FINMA; adeguamenti successivi (in particolare gli obblighi informativi nei confronti dei soggetti vigilati e le modifiche dei contenuti ammessi) devono essere considerati nel riesame dei provvedimenti.
“Im bereits vorstehend und auch von der Vorinstanz erwähnten Urteil BGE 143 I 253 (gefällt am 22. März 2017) hatte das Bundesgericht bereits Gelegenheit, die Datenbearbeitung durch die Vorinstanz unter dem hier einschlägigen datenschutzrechtlichen Blickwinkel zu beurteilen. Es gelangte dabei zum Schluss, dass die Datensammlung Gewähr ein schwerer Eingriff in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung sowie ein Persönlichkeitsprofil sei und daher einer formell-gesetzlichen Grundlage bedürfe (E. 4.8). Eine ausreichende Grundlage liege mit aArt. 23 FINMAG im Zusammenhang mit dem Erfordernis der Gewähr in weiteren Finanzmarktgesetzen vor (E. 6.5.2), solange es sich bei den in die Datensammlung Gewähr aufgenommenen Informationen um " erhärtete Angaben zur Person in Verbindung mit zuverlässigen Daten zur Geschäftstätigkeit " handle, wozu Daten " aus mit Parteirechten verbundenen Verfahren [...] oder aus weiteren zuverlässigen Quellen " zählten (E. 6.5.3). Es beurteilte auch die (damalige Fassung der) aDatenverordnung-FINMA als gesetzeskonform (E. 7.2.2). Die angefochtene Verfügung gibt diese Rechtsprechung korrekt wieder und steht damit grundsätzlich im Einklang. Zu beachten ist freilich, dass nach diesem Urteil eine Anpassung der aDatenverordnung-FINMA vorgenommen wurde, die insbesondere eine Pflicht zur Information der Beaufsichtigten über erfolgte Einträge in die Datensammlung Gewähr vorsah (Art. 5a aDatenverordnung-FINMA) sowie die Liste zulässiger Inhalte in Art. 3 aDatenverordnung-FINMA anpasste. Vor diesem Hintergrund ist die Verfügung der Vorinstanz zu beurteilen.”
“Im bereits vorstehend und auch von der Vorinstanz erwähnten Urteil BGE 143 I 253 (vom 22. März 2017) hatte das Bundesgericht bereits Gelegenheit, die Datenbearbeitung durch die Vorinstanz unter dem hier einschlägigen datenschutzrechtlichen Blickwinkel zu beurteilen. Es gelangte dabei zum Schluss, dass die Datensammlung Gewähr ein schwerer Eingriff in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung sowie ein Persönlichkeitsprofil sei und daher einer formell-gesetzlichen Grundlage bedürfe (E. 4.8). Eine ausreichende Grundlage liege mit aArt. 23 FINMAG im Zusammenhang mit dem Erfordernis der Gewähr in weiteren Finanzmarktgesetzen vor (E. 6.5.2), solange es sich bei den in die Datensammlung Gewähr aufgenommenen Informationen um "erhärtete Angaben zur Person in Verbindung mit zuverlässigen Daten zur Geschäftstätigkeit" handle, wozu Daten "aus mit Parteirechten verbundenen Verfahren [...] oder aus weiteren zuverlässigen Quellen" zählten (E. 6.5.3). Es beurteilte auch die (damalige Fassung der) aDatenverordnung-FINMA als gesetzeskonform (E. 7.2.2). Die angefochtene Verfügung gibt diese Rechtsprechung korrekt wieder und steht damit grundsätzlich im Einklang. Zu beachten ist freilich, dass nach diesem Urteil eine Anpassung der aDatenverordnung-FINMA vorgenommen wurde, die insbesondere eine Pflicht zur Information der Beaufsichtigten über erfolgte Einträge in die Datensammlung Gewähr vorsah (Art. 5a aDatenverordnung-FINMA) sowie die Liste zulässiger Inhalte in Art. 3 aDatenverordnung-FINMA anpasste. Vor diesem Hintergrund ist die Verfügung der Vorinstanz zu beurteilen.”
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