[BS 3 531;AS 1948 485Art. 86; 1955 871Art. 118; 1959 902; 1969 737Art. 80 Bst.b ,767; 1977 237Ziff. II 3,862Art. 52 Ziff. 2,1323Ziff. III; 1978 688Art. 88 Ziff. 3,1450; 1979 42; 1980 31Ziff. IV,1718Art. 52 Ziff. 2,1819Art. 12 Abs. 1; 1982 1676Anhang Ziff. 13; 1983 1886Art. 36 Ziff. 1; 1986 926Art. 59 Ziff. 1; 1987 226Ziff. II 1,1665Ziff. II; 1988 1776Anhang Ziff. II 1; 1989 504Art. 33 Bst.a ; 1990 938Ziff. III Abs. 5; 1992 288; 1993 274Art. 75 Ziff. 1,1945Anhang Ziff. 1; 1995 1227Anhang Ziff. 3,4093Anhang Ziff. 4; 1996 508Art. 36,750Art. 17,1445Anhang Ziff. 2,1498Anhang Ziff. 2; 1997 1155Anhang Ziff. 6,2465Anhang Ziff. 5; 1998 2847Anhang Ziff. 3,3033Anhang Ziff. 2; 1999 1118Anhang Ziff. 1,3071Ziff. I 2; 2000 273Anhang Ziff. 6,416Ziff. I 2,505Ziff. I 1,2355Anhang Ziff. 1,2719; 2001 114Ziff. I 4,894Art. 40 Ziff. 3,1029Art. 11 Abs. 2; 2002 863Art. 35,1904Art. 36 Ziff. 1,2767Ziff. II,3988Anhang Ziff. 1; 2003 2133Anhang Ziff. 7,3543Anhang Ziff. II 4 Bst.a ,4557Anhang Ziff. II 1; 2004 1985Anhang Ziff. II 1,4719Anhang Ziff. II 1; 2005 5685Anhang Ziff. 7.AS 2006 1205Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (SR 173.110 ). ↩
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1 commentary
Verwaltungsstrafakten können von Steuerbehörden/ im Steuerverfahren zur Sachverhaltsfeststellung bzw. Veranlagung beigezogen werden.
“Zwar dürfen Beweismittel, welche aufgrund der Mitwirkungspflichten im Verwaltungsverfahren erhoben werden konnten, im Verwaltungsstrafverfahren aufgrund des strafprozessualen Verbots des Selbstbelastungszwangs (vgl. E. 3.1.2) unter Umständen nicht verwendet werden. Hingegen ist es in der Regel unproblematisch, im Verwaltungsverfahren auf die Sachverhaltsfeststellung des Strafverfahrens abzustellen. Beweismittel, die im Rahmen eines Verwaltungsstrafverfahrens zulässigerweise erhoben wurden, können im parallelen Steuererhebungsverfahren auch grundsätzlich verwendet werden. Insoweit ist nämlich von einem Beizug der Verwaltungsstrafakten auszugehen, was gesetzlich erlaubt ist (Art. 36 Abs. 2 VStG; Urteile des BVGer A-2396/2022 vom 13. September 2023 E. 3.2.8 [bestätigt durch das BGer mit Urteil 9C_681/2023 vom 4. Dezember 2023]; A-2592/2019 vom 8. Juni 2022 E. 4.3.3 [angefochten vor BGer]; Teilurteil und Zwischenentscheid des BVGer A-592/2016 vom 22. Juni 2017 E. 4.5.3). Das Bundesgericht hat mit Bezug auf die direkten Bundessteuern festgehalten, dass sich aus dem nemo-tenetur-Grundsatz keine Vorgaben für die Gestaltung des Nachsteuerverfahrens ergeben, und zwar unabhängig davon, ob dieses vor, parallel oder nach dem Steuerstrafverfahren durchgeführt wird. Die hypothetische Möglichkeit, dass die Behörden im (Verwaltungs-)Strafverfahren die gültigen Gesetzesbestimmungen bzw. die anwendbaren Verfahrensgarantien missachten, ist für das Veranlagungsverfahren nicht schädlich und begründet insofern keine «Vorwirkung» des nemo-tenetur-Grundsatzes (BGE 144 II 427 E. 2.3.3; Urteile des BGer 2C_509/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 2.2; 2C_288/2018 vom 1. Februar 2019 E. 2.4).”