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Bei Schwindelverdacht kann die Behörde eine Kontrollfahrt anordnen, die oft ergänzende Abklärungen zur Fahreignung rechtfertigt, auch wenn eine negative Haaranalyse vorgelegt wurde.
“Juni 2021 wesentlich geändert haben und der Entscheid nachträglich fehlerhaft geworden sein könnte. 3.2 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfügen (Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 [SVG]). Bestehen Zweifel an der Fahreignung einer Person, so wird diese einer Fahreignungsuntersuchung unterzogen (Art. 15d Abs. 1 SVG, Art. 28a Abs. 1 der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr vom 27. Oktober 1976 [VZV]). Bei solchen verkehrsmedizinischen Fragestellungen ordnet die kantonale Behörde eine Fahreignungsuntersuchung durch einen Arzt bzw. eine Ärztin mit dem Titel "Verkehrsmediziner/-in SGRM" bzw. einem als von der SGRM (Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin) als gleichwertig anerkannten Titel und einer Anerkennung mindestens der Stufe 4 an (Art. 28a Abs. 1 lit. a i. V. m. Art. 5abis Abs. 1 lit. d und Art. 5b Abs. 4 VZV, Art. 28a Abs. 2 lit. a VZV). Zudem kann die kantonale Behörde zur Abklärung der notwendigen Massnahmen eine Kontrollfahrt mit einem Verkehrsexperten anordnen (Art. 29 Abs. 1 VZV). Zu Zweifeln an der Fahreignung haben vorliegend namentlich eine Schwindelproblematik und Hinweise auf einen übermässigen Alkoholkonsum geführt (s. VGr, 23. August 2019, VB.2019.00321, E. 4.3, zur Verfügung betreffend den vorsorglichen Führerausweisentzug vom 17. Januar 2019). Die Behörden haben daher gemäss dem Vorstehenden eine medizinische Untersuchung und eine Kontrollfahrt angeordnet. Die diesbezüglichen Entscheide sind in Rechtskraft erwachsen; eine ursprüngliche Fehlerhaftigkeit wird von der Beschwerdeführerin denn auch nicht geltend gemacht. 3.3 Seit dem Erlass der Verfügung vom 23. Juni 2021 hat die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben die medizinische Verkehrstauglichkeitsprüfung als Schiffsführerin bestanden und eine privat veranlasste Haaranalyse einer medizinischen Fachperson der Anerkennungsstufe 1 vom 27. September 2021 zu den Akten gereicht, welche für eine Alkoholabstinenz oder äusserst seltene Alkoholaufnahme spricht. Diese Vorbringen vermögen aber die Zweifel an der Fahreignung, insbesondere diejenigen aufgrund der Schwindelproblematik, nicht so weit auszuräumen, dass sie geeignet wären, ein anderes Ergebnis beim Entscheid in der Sache herbeizuführen.”
Bei Nichtbestehen bzw. Durchfallergebnis ist für die Neuerteilung allein ein vollständiges Fahrprüfungspaket (theoretisch und praktisch) Voraussetzung; eine Wiederholung der Kontrollfahrt ist ausgeschlossen und die Sache gilt als endgültig geprüft.
“Si la personne concernée ne réussit pas la course de contrôle, le permis de conduire lui est retiré ou l’usage du permis de conduire étranger lui est interdit. La personne concernée peut demander un permis d’élève conducteur (art. 29 al. 2 let. a OAC). La course de contrôle ne peut pas être répétée (art. 29 al. 3 OAC). Si le candidat à l'échange échoue à la course de contrôle, il ne lui est pas possible de répéter cette course et il ne peut être autorisé à conduire en Suisse qu'à la condition de se soumettre avec succès à un examen complet de conduite, aussi bien théorique que pratique (arrêt CR.2023.0023 du 24 juillet 2023, consid. 2a).”
“A titre subsidiaire, le recourant conclut à ce qu'une nouvelle course de contrôle soit organisée dans une langue qu'il comprend. Selon le nouvel art. 44 al. 1bis OAC, entré en vigueur le 15 juillet 2023, la course de contrôle ne peut pas être répétée. Même si cette modification de l'ordonnance est postérieure à la décision rendue le 17 mai 2023 par le SAN, elle n'a fait que concrétiser le principe qui ressortait déjà de l'art. 29 al. 3 OAC, applicable à la procédure d'échange de permis de conduire de l'art. 44 OAC et selon lequel la course de contrôle ne pouvait pas être répétée (arrêts CR.2023.0023 précité, consid. 2a; CR.2020.0029 du 19 février 2021 consid. 4a et les références citées). Dès lors qu'il n'y a pas lieu de se départir des conclusions de l'expert du SAN, la conclusion subsidiaire du recourant devra également être rejetée.”