823.111AVVFederal Council Ordinance01.07.1991Originalquelle
(Art. 9 Abs. 3 AVG)
Der Stellensuchende, der nach Abschluss des Arbeitsvertrages die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit im Land, in welches er vermittelt wurde, nicht erhält, schuldet dem Vermittler keine Vermittlungsprovision, jedoch:
die Hälfte der entstandenen Auslagen und der nachgewiesenen Aufwendungen des Vermittlers; und
die ganze festgelegte Entschädigung für besonders vereinbarte Dienstleistungen.
Im Einzelfall kann der Stellensuchende sich durch schriftliche Abrede verpflichten, mehr als die Hälfte der entstandenen Auslagen und der nachgewiesenen Aufwendungen des Vermittlers zu bezahlen. Die dadurch bewirkte Belastung des Stellensuchenden darf den Betrag der zulässigen Vermittlungsprovision nicht überschreiten.
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