(Art. 30 Abs. 1 Bst. k AIG)
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Dez. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 6273). ↩
10 commentaries
Die Rückkehrfrist von zwei Jahren seit Ausreise gilt praktisch streng als Ausschlussgrund für einen Wiederzulassungsanspruch; liegt die Ausreise mehr als zwei Jahre zurück, scheitert die Wiederzulassung in der Praxis häufig.
“Ein anderweitiger potenzieller Bewilligungsanspruch ist sodann nicht ersichtlich und wird nicht geltend gemacht. Namentlich kann die Beschwerdeführerin, deren ursprüngliche Bewilligung erloschen ist und die sich zuletzt vor vier Jahren in der Schweiz aufhielt, aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne, keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 [SR 0.101] und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [SR 101]) ableiten (vgl. BGr, 27. Februar 2024, 2C_124/2024, E. 3.4 mit Hinweis insbesondere auf BGE 149 I 66 E. 4.5-4.8). 5. Schliesslich ist die Verweigerung der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung aufgrund eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls (Art. 30 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 31 VZAE) respektive des Wiederzulassungstatbestands (Art. 30 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 VZAE) durch die Vorinstanz nicht rechtsverletzend. So scheiterte eine Berufung auf die letztgenannte Bestimmung zur Wiederzulassung bereits an den zeitlichen Voraussetzungen, lag die Ausreise der Beschwerdeführerin bei Einreichung des streitgegenständlichen Gesuchs doch bereits mehr als zwei Jahre zurück (vgl. dazu Art. 49 VZAE). Die Beschwerdeführerin wuchs sodann in Vietnam auf und verfügt dort über ein intaktes Beziehungsnetz bzw. wird dort seit Jahren von ihrer Mutter und ihrer Schwester insbesondere bei finanziellen und gesundheitlichen Angelegenheiten unterstützt. Sie kehrte 2020 freiwillig nach Vietnam zurück und es sind keine Gründe ersichtlich, die ihr den Verbleib im Heimatland in Zukunft erschweren würden. In der Schweiz hat sich die Beschwerdeführerin demgegenüber nicht in einem über das bei ihrer Aufenthaltsdauer zu erwartende Mass hinaus integriert. Wie sie selbst einräumt, vermochte sie sich in beruflicher Hinsicht nicht zu integrieren und hätte sie auch im Fall ihrer Rückkehr kaum Chancen, im hiesigen Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.”
“Namentlich kann die Beschwerdeführerin, deren ursprüngliche Bewilligung erloschen ist und die sich zuletzt vor vier Jahren in der Schweiz aufhielt, aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne, keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 [SR 0.101] und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [SR 101]) ableiten (vgl. BGr, 27. Februar 2024, 2C_124/2024, E. 3.4 mit Hinweis insbesondere auf BGE 149 I 66 E. 4.5-4.8). 5. Schliesslich ist die Verweigerung der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung aufgrund eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls (Art. 30 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 31 VZAE) respektive des Wiederzulassungstatbestands (Art. 30 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 VZAE) durch die Vorinstanz nicht rechtsverletzend. So scheiterte eine Berufung auf die letztgenannte Bestimmung zur Wiederzulassung bereits an den zeitlichen Voraussetzungen, lag die Ausreise der Beschwerdeführerin bei Einreichung des streitgegenständlichen Gesuchs doch bereits mehr als zwei Jahre zurück (vgl. dazu Art. 49 VZAE). Die Beschwerdeführerin wuchs sodann in Vietnam auf und verfügt dort über ein intaktes Beziehungsnetz bzw. wird dort seit Jahren von ihrer Mutter und ihrer Schwester insbesondere bei finanziellen und gesundheitlichen Angelegenheiten unterstützt. Sie kehrte 2020 freiwillig nach Vietnam zurück und es sind keine Gründe ersichtlich, die ihr den Verbleib im Heimatland in Zukunft erschweren würden. In der Schweiz hat sich die Beschwerdeführerin demgegenüber nicht in einem über das bei ihrer Aufenthaltsdauer zu erwartende Mass hinaus integriert. Wie sie selbst einräumt, vermochte sie sich in beruflicher Hinsicht nicht zu integrieren und hätte sie auch im Fall ihrer Rückkehr kaum Chancen, im hiesigen Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Soziale Kontakte unterhielt sie lediglich zu ihrem Ehemann und anfänglich noch zu dessen Familie. Auch in finanzieller Hinsicht war und ist sie von ihm abhängig. 6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 65a Abs.”
Art. 49 Abs. 1 VZAE erleichtert die Wiederzulassung nach freiwilliger Ausreise, wenn zuvor ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt bestanden hat; dies gilt für Kurz- oder Aufenthalte und ermöglicht eine erleichterte Wiedereinreise bis zu zwei Jahren nach Ausreise.
“1 Ist die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Auslandaufenthalts erloschen, ist weder eine direkte Wiedererteilung gestützt auf Art. 34 Abs. 3 AIG in Verbindung mit Art. 61 VZAE (vgl. BVGr, 11. April 2017, F-139/2016, E. 5.2; VGr, 16. März 2022, VB.2021.00850, E. 2.1, mit ausführlicher Auseinandersetzung mit gegenteiligen Lehrmeinungen) noch eine vorzeitige Erteilung gestützt auf Art. 34 Abs. 4 AIG in Verbindung mit Art. 62 VZAE möglich, da im einen wie im anderen Fall ein vorbestehendes und fortbestehendes Anwesenheitsrecht vorausgesetzt wird (VGr, 25. September 2024, VB.2024.00118, E. 3.1; VGr, 23. August 2023, VB.2023.00412, E. 1.1; vgl. auch aktuelle Weisungen und Erläuterungen Ausländerbereich [Weisungen AIG] des Staatssekretariats für Migration [SEM] vom Oktober 2013 [Stand am 1. Juni 2024; abrufbar auf www.sem.admin.ch], Ziff. 3.5.3.2.1). Da das ursprüngliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 7. Juni 2023 datiert, ist die direkte Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung nach dargelegter Rechtslage nicht möglich. 3.2 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE ist eine (erleichterte) Wiederzulassung möglich, sofern der betroffene Ausländer oder die betroffene Ausländerin früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung war, der Voraufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre dauerte und nicht bloss vorübergehender Natur war und die freiwillige Ausreise nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf die vorstehenden”
“Par conséquent, le risque est, en l'état, patent que la recourante doive recourir à l'aide sociale dans une large mesure une fois le mariage conclu. Dans ces circonstances, force est d'admettre qu'il apparaît très improbable que la recourante puisse être autorisée à séjourner en Suisse après son mariage. 3.5 Au vu de ce qui précède, le SPoMi a par conséquent refusé à juste titre d'octroyer à la recourante une autorisation temporaire de séjour en vue du mariage. 4. La recourante n'entre dans aucun cas ordinaire d'admission au séjour prévu par les art. 18 à 29 LEI, ce qu'elle ne conteste pas. Elle estime toutefois avoir droit à une autorisation de séjour fondée sur l'art. 30 al. 1 let. b ou k LEI. 4.1. Selon l'art. 30 al. 1 LEI, il est en effet possible de déroger aux conditions d’admission (art. 18 à 29) pour tenir compte des cas individuels d’une extrême gravité ou d’intérêts publics majeurs (let. b) ainsi que pour faciliter la réadmission en Suisse d’étrangers qui ont été titulaires d’une autorisation de séjour ou d’établissement (let. k). 4.2. 4.2.1. L'art. 49 al. 1 OASA prévoit que les étrangers qui ont déjà été en possession d’une autorisation de séjour ou d’établissement peuvent obtenir une autorisation de séjour ou de courte durée si leur précédent séjour en Suisse a duré cinq ans au moins et n’était pas seulement de nature temporaire et si leur libre départ de Suisse ne remonte pas à plus de deux ans. 4.2.2. Selon la jurisprudence, la durée minimale de cinq ans du séjour antérieur doit avoir été effectuée intégralement au titre d'une autorisation de séjour durable. Le calcul de cette durée ne saurait dès lors prendre en considération les séjours de "nature temporaire", du reste expressément exclus par la disposition, ni les séjours menés à la faveur d'une admission provisoire ou d'une tolérance (laquelle découlerait entre autres motifs de l'effet suspensif d'un recours), encore moins les séjours illégaux. Bien que cela ne soit expressément mentionné ni à l’art. 30 al. 1 let. k LEI, ni à l’art. 49 OASA, la jurisprudence requiert la réalisation de la condition des moyens financiers suffisants (arrêt TC FR 601 2020 113 du 15 octobre 2020 consid.”
“Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE können an Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligungen erteilt werden, wenn ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur war (lit.”
“La réadmission en Suisse d'étrangers est régie en première ligne par l'art. 30 al. 1 let. k LEI ainsi que par les art. 49 à 51 de l’ordonnance fédérale du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA; RS 142.201). Aux termes de l’art. 30 al. 1 let. k LEI, il est possible de déroger aux conditions d’admission (art. 18 à 29 LEI) dans le but de faciliter la réadmission en Suisse d’étrangers qui ont été titulaires d’une autorisation de séjour ou d’établissement. L'art. 49 al. 1 OASA, en particulier, dispose que les étrangers qui ont déjà été en possession d'une autorisation de séjour ou d'établissement peuvent obtenir une autorisation de séjour ou de courte durée si leur précédent séjour en Suisse a duré cinq ans au moins et n'était pas seulement de nature temporaire (let.”
Die Zwei‑Jahresfrist für die Wiederzulassung (Erleichterung gilt bis zwei Jahre nach freiwilliger Ausreise) ist maßgeblich; bei Rückkehr nach mehr als zwei Jahren entfällt der Anspruch auf Wiederzulassung nach Art. 30 Abs. 1 lit. k (bzw. entsprechender Regelung) grundsätzlich.
“1 Ist die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Auslandaufenthalts erloschen, ist weder eine direkte Wiedererteilung gestützt auf Art. 34 Abs. 3 AIG in Verbindung mit Art. 61 VZAE (vgl. BVGr, 11. April 2017, F-139/2016, E. 5.2; VGr, 16. März 2022, VB.2021.00850, E. 2.1, mit ausführlicher Auseinandersetzung mit gegenteiligen Lehrmeinungen) noch eine vorzeitige Erteilung gestützt auf Art. 34 Abs. 4 AIG in Verbindung mit Art. 62 VZAE möglich, da im einen wie im anderen Fall ein vorbestehendes und fortbestehendes Anwesenheitsrecht vorausgesetzt wird (VGr, 25. September 2024, VB.2024.00118, E. 3.1; VGr, 23. August 2023, VB.2023.00412, E. 1.1; vgl. auch aktuelle Weisungen und Erläuterungen Ausländerbereich [Weisungen AIG] des Staatssekretariats für Migration [SEM] vom Oktober 2013 [Stand am 1. Juni 2024; abrufbar auf www.sem.admin.ch], Ziff. 3.5.3.2.1). Da das ursprüngliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 7. Juni 2023 datiert, ist die direkte Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung nach dargelegter Rechtslage nicht möglich. 3.2 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE ist eine (erleichterte) Wiederzulassung möglich, sofern der betroffene Ausländer oder die betroffene Ausländerin früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung war, der Voraufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre dauerte und nicht bloss vorübergehender Natur war und die freiwillige Ausreise nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf die vorstehenden”
“17'580.- als anrechenbar. Die jüngste Tochter der Beschwerdeführerin bestätigte zwar schriftlich, dass die Beschwerdeführerin kostenlos bei ihr wohnen könne. Rechtlich dazu verpflichtet, die Beschwerdeführerin bei sich wohnen zu lassen, ist diese jedoch nicht. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass künftig zusätzliche Kosten für die Wohnungsmiete anfallen. Wäre dies der Fall, müsste die Beschwerdeführerin jedes Jahr einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts verwenden. Die Beschwerdeführerin ist 64 Jahre alt, mithin für eine Rentnerin verhältnismässig jung. Mit ihrer Rente und ihrem Vermögen könnte sie ihre Ausgaben lediglich während knapp acht Jahren decken. Vor diesem Hintergrund liegt der Schluss des Beschwerdegegners, der Beschwerdeführerin keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 28 AIG zu erteilen noch im Rahmen seines Ermessensspielraums und ist nicht rechtsverletzend. 6. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE können an Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligungen erteilt werden, wenn ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur war (lit. a) und ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz nicht länger als zwei Jahre zurückliegt (lit. b). Die Beschwerdeführerin reiste Ende 2017 aus der Schweiz aus. Erst im November 2022 kehrte sie in die Schweiz zurück und ersuchte um eine Aufenthaltsbewilligung. Ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz liegt damit länger als zwei Jahre zurück. Damit erfüllt sie die zeitlichen Voraussetzungen für eine Wiederzulassung gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG nicht. 7. Die Vorinstanzen haben das Vorliegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls verneint und davon abgesehen, der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Dabei handelt es sich um einen Ermessensentscheid (vgl.”
Bei Härtefallgesuchen handeln die Ausländerbehörden aufgrund des öffentlichen Interesses an einer restriktiven Einwanderungspolitik besonders zurückhaltend und dürfen solche Gesuche strikt ablehnen.
Bei früherer Erteilung einer Niederlassungsbewilligung oder langjährigem früheren Aufenthalt kann die starre Zweijahresgrenze situativ relativiert oder ausnahmsweise ausserhalb der Zweijahresfrist geprüft werden; die umfassende Umständeprüfung kann Ausnahmen begründen.
“Der Beschwerdeführer hat vor seiner Ausreise am 1. Juli 2018 rund 11 Jahre in der Schweiz gelebt. Seine freiwillige Ausreise lag jedoch mehr als zwei Jahre zurück, als er sich nach seiner Rückkehr das erste Mal wieder bei den Behörden meldete und seinen Aufenthaltsstatus regeln wollte (vgl. vorne Bst. A). Somit erfüllt er die Voraussetzungen von Art. 49 Abs. 1 VZAE grundsätzlich nicht. Die starre Obergrenze von zwei Jahren gemäss Art. 49 Abs. 1 Bst. b VZAE wird jedoch mitunter kritisch gesehen; das gilt namentlich bei Personen, die – wie der Beschwerdeführer – früher über eine Niederlassungsbewilligung verfügten. Es wird die Ansicht vertreten, Art. 49 Abs. 1 VZAE sei nicht abschliessend zu verstehen, sondern es seien sämtliche Umstände des konkreten Falles in die Würdigung miteinzubeziehen (ausführlich BVR 2019 S. 314 E. 6.3 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 2C_292/2019 vom 8.4.2019]; vgl. auch JTA 2022/198 vom”
“Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE können an Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligungen erteilt werden, wenn ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur war (lit.”
Bei Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. k (LEI/AIG) kommt der Ermessensausübung der Behörden zentrale Bedeutung zu; Ablehnungen erfolgen häufig, wenn ordentliche Voraussetzungen bereits erfüllt sind oder die Umstände dies nicht rechtfertigen.
“En effet, cette affaire concerne un étranger qui, contrairement au recourant, a bénéficié d'une autorisation d'établissement pendant plus de 10 ans (à savoir 13 ans) et n'a quitté la Suisse que pour une durée inférieure à 6 ans. En outre, si le Tribunal administratif fédéral a admis le recours de l'étranger, c'est uniquement parce que l'autorité cantonale compétente n'avait pas, contrairement à la situation prévalant dans la présente cause, statué sur l'octroi d'une autorisation de séjour avant de se prononcer sur l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement. Il ne porte ainsi pas sur l'examen de l'octroi anticipé d'une autorisation établissement fondée sur l'art. 34 al. 3 LEI; que le recourant se prévaut également de l'art. 30 al. 1 let. k LEI pour fonder un droit à une autorisation d'établissement UE/AELE. Aux termes de cette disposition, il est possible de déroger aux conditions d’admission (art. 18 à 29 LEI) dans le but de faciliter la réadmission en Suisse d’étrangers qui ont été titulaires d’une autorisation de séjour ou d'établissement; que, selon l'art. 49 al. 1 OASA, disposition d’exécution de l’art. 30 al. 1 k LEI, les étrangers qui ont déjà été en possession d’une autorisation de séjour ou d’établissement peuvent obtenir une autorisation de séjour ou de courte durée si leur précédent séjour en Suisse a duré cinq ans au moins et n’était pas seulement de nature temporaire (let. a) et si leur libre départ de Suisse ne remonte pas à plus de deux ans (let. b); que le recourant se méprend toutefois sur la portée de ces dispositions, formulées par ailleurs de façon potestative (cf. arrêt TF 2C_233/2024 du 25 septembre 2024 consid. 1.3.1). En effet, l'art. 30 al. 1 let. k LEI permet de déroger uniquement aux conditions ordinaires auxquelles un étranger peut être admis en Suisse en vue de l'exercice ou non d'une activité lucrative, au sens des art. 18 à 29 LEI. Ces dispositions ne concernent cependant à l'évidence pas le recourant, qui remplit déjà les conditions ordinaires pour se voir octroyer une autorisation de séjour UE/AELE pour exercer une activité lucrative en Suisse, autorisation qu'il a du reste obtenue; que, par conséquent, l'autorité intimée n'a pas violé la loi ni commis d'abus ou d'excès de son pouvoir d'appréciation en rejetant la demande du recourant tendant à l'octroi d'une autorisation d'établissement UE/AELE; que, manifestement mal fondé, le recours doit être rejeté et la décision attaquée confirmée; qu'il appartient au recourant qui succombe de supporter les frais de procédure (art.”
“17'580.- als anrechenbar. Die jüngste Tochter der Beschwerdeführerin bestätigte zwar schriftlich, dass die Beschwerdeführerin kostenlos bei ihr wohnen könne. Rechtlich dazu verpflichtet, die Beschwerdeführerin bei sich wohnen zu lassen, ist diese jedoch nicht. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass künftig zusätzliche Kosten für die Wohnungsmiete anfallen. Wäre dies der Fall, müsste die Beschwerdeführerin jedes Jahr einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts verwenden. Die Beschwerdeführerin ist 64 Jahre alt, mithin für eine Rentnerin verhältnismässig jung. Mit ihrer Rente und ihrem Vermögen könnte sie ihre Ausgaben lediglich während knapp acht Jahren decken. Vor diesem Hintergrund liegt der Schluss des Beschwerdegegners, der Beschwerdeführerin keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 28 AIG zu erteilen noch im Rahmen seines Ermessensspielraums und ist nicht rechtsverletzend. 6. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE können an Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligungen erteilt werden, wenn ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur war (lit. a) und ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz nicht länger als zwei Jahre zurückliegt (lit. b). Die Beschwerdeführerin reiste Ende 2017 aus der Schweiz aus. Erst im November 2022 kehrte sie in die Schweiz zurück und ersuchte um eine Aufenthaltsbewilligung. Ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz liegt damit länger als zwei Jahre zurück. Damit erfüllt sie die zeitlichen Voraussetzungen für eine Wiederzulassung gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG nicht. 7. Die Vorinstanzen haben das Vorliegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls verneint und davon abgesehen, der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Dabei handelt es sich um einen Ermessensentscheid (vgl.”
Bei Wiedererteilung von Bewilligungen nach früheren Sozialhilfebezügen werden diese Bewilligungen in der Praxis oft nur befristet (z. B. 1 Jahr) erteilt.
“Entendue par l’OCPM le 13 novembre 2020, Mme A______ a déclaré que la famille avait déménagé en France pendant six mois, entre juillet 2016 et janvier 2017, mais qu’elle ne se souvenait pas des dates exactes. A la question « votre départ en France n’était-il pas dans l’optique d’avoir un appartement plus grand suite à la naissance de l’enfant E______ le ______ 2015 », elle a répondu « oui c’est bien cela ». Entre 2009 et 2020, elle et ses enfants étaient retournés au Brésil plusieurs fois pour des vacances. En 2018, ils y étaient restés pendant deux mois. Sa grand-mère, son père, sa sœur et plusieurs cousins et cousines vivaient dans ce pays. 18. Par courrier du 8 février 2021, relavant notamment que Mme A______ dépendait de l’aide sociale depuis le 1er mai 2012, pour un montant total à ce jour de plus de CHF 200'000.-, a informé cette dernière de son intention de maintenir son projet de constater la caducité de son autorisation et de celles des enfants, avec effet au 1er janvier 2016, soit six mois après le départ la famille en France. Toutefois, il avait l’intention de proposer au secrétariat d'État aux migrations (ci-après : le SEM) leur réadmission en Suisse, au sens de l’art. 49 OASA, à partir du 1er janvier 2017, tout en leur adressant un avertissement en raison de leur dépendance à l’aide sociale. 19. Par décision du 19 mars 2021, l'OCPM a constaté la caducité des autorisations de Mme A______ et des quatre enfants, a préavisé favorablement l’octroi de nouvelles autorisations de séjour en leur faveur (permis B), au sens des art. 30 al. 1 let. k, 44 et 96 de la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20), et a adressé à cette première un avertissement (art. 96 al. 2 LEI), en raison de son dépendance à l’aide sociale, tout en l’invitant à tout mettre en œuvre pour obtenir rapidement son indépendance financière. 20. Cette décision, non contestée, est entrée en force. 21. Le 9 avril 2021, Mme A______ a requis un visa de retour d’une durée de 25 jours, afin de se rendre au Brésil pour « enterrement famille ». 22. Le 8 octobre 2021, le SEM a approuvé l’octroi des autorisations de séjour en faveur de Mme A______ et ses enfants, en limitant leur validité à une année au motif que l’intéressée émergeait à l’assistance sociale.”
Bei Ermessensbewilligungen ist der Grad bzw. die Intensität der Integration in die Schweiz (enge Beziehungen, Intensität der Beziehung zur Schweiz) entscheidend und in der Praxis relevanter Entscheidungsgesichtspunkt.
Bei Ermessensentscheid nach Art. 49 Abs. 1 VZAE sind insbesondere frühere Verhalten (Integration, Straf‑ und Schuldenverhalten), finanzielle Selbständigkeit bzw. Bedürftigkeit und allgmeine Umstände der betroffenen Person zu prüfen; das frühere Verhalten und Beginn von Sozialleistungen (z. B. IV‑Rente) sind dabei relevant, wobei kürzlich begonnene Renten ein Integrationsdefizit nicht automatisch ausgleichen.
“Der Beschwerdeführer hat vor seiner Ausreise am 1. Juli 2018 rund 11 Jahre in der Schweiz gelebt. Seine freiwillige Ausreise lag jedoch mehr als zwei Jahre zurück, als er sich nach seiner Rückkehr das erste Mal wieder bei den Behörden meldete und seinen Aufenthaltsstatus regeln wollte (vgl. vorne Bst. A). Somit erfüllt er die Voraussetzungen von Art. 49 Abs. 1 VZAE grundsätzlich nicht. Die starre Obergrenze von zwei Jahren gemäss Art. 49 Abs. 1 Bst. b VZAE wird jedoch mitunter kritisch gesehen; das gilt namentlich bei Personen, die – wie der Beschwerdeführer – früher über eine Niederlassungsbewilligung verfügten. Es wird die Ansicht vertreten, Art. 49 Abs. 1 VZAE sei nicht abschliessend zu verstehen, sondern es seien sämtliche Umstände des konkreten Falles in die Würdigung miteinzubeziehen (ausführlich BVR 2019 S. 314 E. 6.3 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 2C_292/2019 vom 8.4.2019]; vgl. auch JTA 2022/198 vom”
“E. 4.3; Uebersax/Schlegel, Einreise und Anwesenheit, in Uebersax et al. [Hrsg.], Ausländerrecht, Eine umfassende Darstellung der Rechtsstellung von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz, 3. Aufl. 2022, N. 9.334). Wird eine Aufenthaltsbewilligung nicht bereits aufgrund der (unerfüllten) Zweijahresfrist verweigert, sondern Art. 49 Abs. 1 VZAE als nicht abschliessend verstanden, ist somit im Rahmen des mit Art. 30 Abs. 1 Bst. k AIG eröffneten Ermessensspielraums unter anderem das bisherige Verhalten der ausländischen Person in der Schweiz zu berücksichtigen (Straffälligkeit, Schulden usw.). Ebenfalls ist von Bedeutung, ob sie ihren Lebensunterhalt künftig allein finanzieren kann oder auf finanzielle Unterstützung (Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe) angewiesen ist (vgl. BVR 2019 S. 314 E. 6.4 mit Hinweisen). – Ob dem Beschwerdeführer aufgrund enger Beziehungen zur Schweiz unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände die Anwesenheit zu bewilligen ist, wurde bereits unter dem Aspekt des Anspruchs auf Schutz des Privatlebens geprüft. Massgeblich ist die Intensität der Beziehung zur Schweiz bzw. der Grad der Integration (vorne E. 3.2.1). Im Übrigen bringt der Beschwerdeführer keine Umstände vor, die zusätzlich zu dem bei Art. 8 EMRK Gesagten zu berücksichtigen wären. Nachdem die Verweigerung des Aufenthaltstitels mit dem Recht auf Privatleben vereinbar ist (vgl.”
“Er habe seit 2005 in den Kantonen Aargau, Zürich und Solothurn Sozialhilfe im Umfang von Fr. 668'334.10 bezogen. Auch nach seinem Zuzug in den Kanton Zürich am 24. November 2021 habe er weiter Sozialhilfe bezogen. Der Sozialhilfebezug müsse als erheblich bezeichnet werden, sei nur teilweise unverschuldet und ihm als Integrationsdefizit vorwerfbar. Der Beschwerdeführer erhalte rückwirkend per 1. August 2020 eine volle IV-Rente von monatlich Fr. 1'686.-. Diese Rente reiche nicht aus, um den Lebensbedarf zu decken, weshalb er auf Ergänzungsleistungen angewiesen sein werde. Vorliegend löse die IV-Rente und die Ergänzungsleistung lediglich die vorbestehende langjährige Sozialhilfeabhängigkeit des Rekurrenten ab. Unter Berücksichtigung der zürcherischen Rechtsprechung und dem Umstand, dass die Ablösung von der Sozialhilfe erst in jüngerer Zeit erfolgt sei, liege trotz Ausrichtung einer IV-Rente ein Integrationsdefizit gemäss Art. 58a Abs. 1 lit. d AIG vor. Gesamthaft gesehen mangle es dem Beschwerdeführer für eine Wiederzulassung nach Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG i.V.m. Art. 49 Abs. 1 VZAE an einer genügenden Integration.”
Für die Wiedereinreise (Wiederzulassung nach Art. 30 lit. k AIG) verlangt die Praxis einen früheren Aufenthalt in der Schweiz von mindestens fünf Jahren unter einer dauerhaften Bewilligung; Zeiten mit vorübergehenden Bewilligungen, Duldungen oder illegalen Aufenthalten werden nicht mitgerechnet.
“b) ainsi que pour faciliter la réadmission en Suisse d’étrangers qui ont été titulaires d’une autorisation de séjour ou d’établissement (let. k). 4.2. 4.2.1. L'art. 49 al. 1 OASA prévoit que les étrangers qui ont déjà été en possession d’une autorisation de séjour ou d’établissement peuvent obtenir une autorisation de séjour ou de courte durée si leur précédent séjour en Suisse a duré cinq ans au moins et n’était pas seulement de nature temporaire et si leur libre départ de Suisse ne remonte pas à plus de deux ans. 4.2.2. Selon la jurisprudence, la durée minimale de cinq ans du séjour antérieur doit avoir été effectuée intégralement au titre d'une autorisation de séjour durable. Le calcul de cette durée ne saurait dès lors prendre en considération les séjours de "nature temporaire", du reste expressément exclus par la disposition, ni les séjours menés à la faveur d'une admission provisoire ou d'une tolérance (laquelle découlerait entre autres motifs de l'effet suspensif d'un recours), encore moins les séjours illégaux. Bien que cela ne soit expressément mentionné ni à l’art. 30 al. 1 let. k LEI, ni à l’art. 49 OASA, la jurisprudence requiert la réalisation de la condition des moyens financiers suffisants (arrêt TC FR 601 2020 113 du 15 octobre 2020 consid. 4.2 et les références citées). Compte tenu de la formulation potestative de l'art. 30 al. 1 let. k LEI, l'étranger ne jouit d'aucun droit à l'obtention d'une autorisation (arrêt TF 2C_233/2024 du 25 septembre 2024 consid. 1.3.1). 4.3. 4.3.1. S'agissant du cas personnel d'extrême gravité, il ressort du texte de l’art. 30 al. 1 let. b LEI, qui est lui aussi rédigé en la forme potestative, que l’étranger n’a aucun droit à l’octroi d’une dérogation aux conditions d’admission pour cas individuel d’une extrême gravité et, partant, à l’octroi d’une autorisation de séjour fondée sur cette disposition à l'instar de ce qui prévaut pour les facilités de réadmission. En vertu de l'intérêt public visant une politique d'immigration restrictive, les conditions auxquelles la reconnaissance d’un cas individuel d’extrême gravité est soumise doivent être appréciées restrictivement (ATF 137 II 1 consid.”
“En l'occurrence, le recourant ne remplit pas les conditions de l'art. 49 OASA dans la mesure où son séjour au Sénégal a duré plus de deux ans. Certes, le recourant se prévaut de l'épidémie de Covid 19 pour alléguer son impossibilité de venir en Suisse entre fin 2019 et début 2022, soit pendant la période durant laquelle il aurait pu demander une réadmission sur la base de ces dispositions. Toutefois, rien n'empêchait le recourant d'écrire au SPOP pour expliquer sa situation ou de charger un tiers sur place de s'occuper de ses affaires administratives. Son inaction semble plutôt due à son ignorance des conséquences de son absence de longue durée de Suisse, le recourant s'étant fié à la date de validité indiquée sur son permis d'établissement. Dans ces conditions, une réadmission n'est pas envisageable en application de l'art. 30 al. 1 let. k LEI. Les circonstances particulières de la longue absence du recourant de Suisse devront en revanche être prises en considération dans le cadre de l'examen de l'existence d'un cas de rigueur (cf. consid. 5b ci-dessous).”
“consacré à la réadmission en Suisse d'étrangers selon l'art. 49 OASA des directives du Secrétariat d'Etat aux migrations (SEM), "I. Domaine des étrangers" (version d'octobre 2013, état au 1er janvier 2024), a la teneur suivante: "La réadmission en Suisse d’étrangers telle qu’autorisée par l’art. 49 OASA ne s’applique qu’aux personnes dont le précédent séjour en Suisse était durable et non seulement de nature temporaire, ce qui leur permettait ainsi d’exercer une activité lucrative. Leur précédent séjour en Suisse doit avoir duré au moins cinq ans et leur libre départ de Suisse ne pas remonter à plus de deux ans (révision de l’art. 49 OASA, en vigueur depuis le 1er janvier 2009). [...] La réadmission n’est soumise à aucun contingentement et relève de la compétence des autorités cantonales." Il y a lieu de préciser qu'en tant que disposition dérogatoire aux conditions d'admission, l'art. 30 al. 1 LEI constitue une "Kann-Vorschrift" (cf. également la nature potestative de la formulation de l'art. 49 al. 1 OASA) qui confère à l'autorité appelée à statuer sur la requête un pouvoir d'appréciation dans les limites du respect des principes de l'égalité, de l'interdiction de l'arbitraire et de la proportionnalité (cf. arrêt PE.2010.0623 du 6 décembre 2011 consid. 2c/bb; PE.2010.0584 du 29 septembre 2011 consid. 7b et les références citées). Par ailleurs, même s'ils ne l'indiquent pas expressément, les art. 30 al. 1 let. k LEI et 49 OASA visent à concrétiser, dans le cas particulier qu'ils définissent, la jurisprudence relative aux cas personnels d'extrême gravité fondée sur l'art. 13 let. f de l'ancienne ordonnance du 6 octobre 1986 limitant le nombre des étrangers (OLE de 1986, RO 1986 1791; cf.”
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