Se il contraente che ha disposto della sua eredità è insolvente al momento dell’apertura della sua successione, e gli eredi non soddisfano i creditori, il rinunciante ed i suoi eredi possono essere richiesti del pagamento dei debiti in quanto, negli ultimi cinque anni dalla morte del disponente, abbiano ricevuto una controprestazione sul di lui patrimonio e se ne trovino ancora arricchiti al momento dell’aperta successione.
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In der Lehre ist umstritten, ob Erbverzichtsverträge (insbesondere unentgeltliche Erbverzichte) nach Art. 288 SchKG paulianisch anfechtbar sind; die Meinungen in der Literatur und Kommentaren sind uneinheitlich und die Praxis ebenfalls nicht einheitlich.
“Aufgrund dieses Bundesgerichtsentscheids wird in der Lehre teilweise - jeweils ohne weitere Begründung - postuliert, Erbverzichtsverträge seien gemäss Art. 288 SchKG anfechtbar (Peter Breitschmid/Philip R. Bornhauser, in: Gei- ser/Wolf [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 7. Aufl., Basel 2023, N 10 zu Art. 495 ZGB, anders hingegen N 1 zu Art. 497 ZGB; Stefan Grundmann, in: Abt/Weibel [Hrsg.], Praxiskommentar Erbrecht, 5. Aufl., Basel 2023, N 14a und 25a zu Art. 495 ZGB, anders hingegen N 5 zu Art. 497 ZGB; Ivo Schwander, in: Geiser/Wolf [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 7. Aufl., Basel 2023, N 2 zu Art. 578 ZGB; Stephan Wolf/Ricarda Stoppelhaar, Paulianische Anfechtung und Schutz der Erbengläubiger gemäss Art. 578 ZGB - ein Vergleich, in: Mar- kus/Hrubesch-Millauer/Rodriguez [Hrsg.], Festschrift für Jolanta Kren Kostkiewicz, Bern 2018, S. 705).”
Der unentgeltliche Erbverzicht des Schuldners wird regelmäßig nicht als anfechtbare Rechtshandlung angesehen, weil er lediglich eine unpfändbare Anwartschaft betrifft.
“Denn wie das Bundesgericht im selben Entscheid festhielt, disponiert der Schuldner, welcher erbvertraglich auf eine zukünftige Erbschaft verzichtet, weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hin- sicht über sein Vermögen (BGE 138 III 497 E. 6.3). Er veräussert kein Aktivum (BGE 138 III 497 E. 6.3), sondern verzichtet lediglich auf eine Anwartschaft, wel- che nicht zu seinem pfändbaren Vermögen gehört (BGE 138 III 497 E. 3.4). Für die Gläubiger stellt die Erbanwartschaft denn auch keine gesicherte Kreditie- rungsbasis, sondern eine blosse Hoffnung auf zukünftigen Anfall von Vollstre- ckungssubstrat dar (BGE 138 III 497 E. 3.4). Unter Verweis auf diese Rechtspre- chung vertritt ein anderer Teil der Lehre die Ansicht, der Erbverzicht unterliege nicht der Anfechtungsklage gemäss Art. 285 ff. SchKG (Kathrin Kriesi, Actio Pauli- ana: Anfechtbare Handlungen nach Art. 285 ff. SchKG, Genf 2020, S. 35 und 43; Paul-Henri Steinauer, Le droit des successions, 2. Aufl., Bern 2015, N 652 und Fn. 22; vgl. auch Grundmann, a.a.O., N 3 ff. zu Art. 497 ZGB). Vor dem Hintergrund der Zwecksetzung der Anfechtungsklage, den früheren Vermögensstand wieder- herzustellen, ist diese Ansicht überzeugend. Denn kommt es nicht zu einer Ver- äusserung von Aktiven, sondern lediglich zu einem Verzicht auf eine unpfändbare Anwartschaft, so führt der Erbverzichtsvertrag nicht zu einer Veränderung des pfändbaren schuldnerischen Vermögens. Damit liegt auch kein gemäss Art. 285 Abs. 1 SchKG verpönter Entzug von Vermögenswerten vor. Der unentgeltliche Erbverzicht des Schuldners ist daher keine im Sinne von Art. 288 SchKG anfecht- bare Rechtshandlung.”
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