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Nach der einschlägigen Literatur und Kommentierung verwaltet die Fondsleitung das Vermögen «in eigenem Namen» und nimmt die Rechte des vertraglichen Anlagefonds wahr; sie handelt damit für das Fondsvermögen und macht die dem Fonds zustehenden Ansprüche geltend. Gleichzeitig ist in Rechtsprechung und Lehre nicht einheitlich geklärt, wer in steuer- und verfahrensrechtlicher Hinsicht als Partei bzw. Vertreter zu qualifizieren ist; die Parteistellung kann je nach Fall sowohl der Fondsleitung als auch dem vertraglichen Anlagefonds zugeschrieben werden.
“25 LPCC, le fonds de placement contractuel est fondé sur un contrat de placement collectif par lequel une société de direction s’engage à faire participer l’investisseur à un fonds de placement proportionnellement aux parts qu’il a acquises et à gérer la fortune de façon indépendante et en son propre nom conformément aux dispositions du contrat de fonds de placement (al. 1). Une banque dépositaire est également partie à ce contrat et assure des tâches qui lui sont conférées par la loi et par le contrat (al. 2). Le fonds de placement contractuel étant fondé sur un contrat de placement, il ne dispose pas de la personnalité juridique. Cela a pour conséquence qu’il ne peut pas être créancier en cas de poursuite et qu’il ne peut exercer des prétentions à l’égard de tiers, de quelque nature qu’elles soient. Dès lors, la direction du fonds joue un rôle fondamental en tant que partie au contrat de fonds. C’est en effet à elle que revient la tâche d’exercer les droits relevant du fonds de placement contractuel (art. 30 let. d LPCC), en plus de gérer la fortune collective en son propre nom (art. 25 al. 1 LPCC) (Sierro in Loi sur les placements collectifs, 2012, p. 71 n. 46s. et les références). La LPCC ne détermine pas de façon explicite qui est propriétaire des actifs du fonds contractuel. L’exercice en son nom de la gestion et des droits de vote par la direction du fonds présuppose toutefois que celle-ci est propriétaire des actifs du fonds contractuel. De plus, comme le précise l’art. 78 al. 1 let. a LPCC, l’investisseur n’a envers la direction de fonds qu’une créance sous la forme d’une participation à la fortune et au revenu du fonds. Le fait que cette créance soit fondée à l’encontre de la direction de fonds et que cette dernière ait l’obligation d’exercer tous les droits relevant du fonds contractuel laisse entendre que la direction de fonds est l’unique propriétaire des avoirs du fonds. Elle est également propriétaire de tous les droits et créances attachés à ses actifs et c’est à elle que revient la tâche de les faire valoir (Sierro p. 74 n. 61 et les références). La direction du fonds de placement agit en son nom, pour le compte des investisseurs.”
“Es behielt sich dabei aber ausdrücklich vor, auf diese Beurteilung zurückzukommen, namentlich weil sich die Frage stellte, ob nicht bereits vorinstanzlich der Fonds als Gegenpartei hätte geführt werden müssen. Das Verwaltungsgericht gab dem kantonalen Steueramt, dem Fonds und der Fondsleitungsgesellschaft Gelegenheit, zur Parteistellung des Fonds und der Fondsleitungsgesellschaft im verwaltungs- und steuerrekursgerichtlichen Verfahren Stellung zu nehmen. Das kantonale Steueramt nahm mit Eingabe vom 24. Mai 2024 Stellung. Die Kammer erwägt: 1. 1.1 Wie das Verwaltungsgericht bereits in der Präsidialverfügung vom 16. April 2024 erwogen hat, unterliegen kollektive Kapitalanlagen mit direktem Grundbesitz nach § 69 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) der Gewinnsteuer für die Erträge aus direktem Grundbesitz. Ob dies bedeutet, dass vertragliche Anlagefonds, die nicht über Rechtspersönlichkeit verfügen, selbständige Steuer- und vor allem Steuerverfahrenssubjekte sind oder ob im Einklang mit Art. 25 Abs. 1 lit. b KAG die Fondsleitung auch steuerrechtlich in eigenem Namen für den Anlagefonds als Sondervermögen handelt, wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt (vgl. Toni Hess, Steuern kollektiver Kapitalanlagen, 2. A., Basel 2015, § 12 Rz. 17; Oesterhelt/Schreiber, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 4. A., Basel 2022 [KSS StHG], Art. 20 StHG N. 66; Felix Richner et al., Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 4. A. 2021, § 54 StG N. 30). 1.2 Das Bundesgericht erkennt in steuerrechtlichen Angelegenheiten die Parteistellung manchmal der Fondsleitungsgesellschaft zu (vgl. BGer, 7. Dezember 2023, 9C_312/2023; BGer, 28. März 2022, 2C_624/2021 [beide zu kantonalen Handänderungssteuern]; BGer, 28. Januar 2020, 2C_216/2019), zuweilen aber auch dem vertraglichen Anlagefonds mit direktem Grundbesitz (vgl. BGer, 13. März 2023, 9C_603/2022). Es scheint dabei jeweils die Qualifikation der kantonalen Instanzen zu übernehmen, ohne sie zu hinterfragen.”
Die Frage der Parteistellung ist umstritten: Literatur und Rechtsprechung sehen teils die Fondsleitung, teils den vertraglichen Anlagefonds als Partei. Das Bundesgericht hat in Einzelfällen beide Lösungen angenommen und scheint die kantonale Qualifikation zu übernehmen.
“Es behielt sich dabei aber ausdrücklich vor, auf diese Beurteilung zurückzukommen, namentlich weil sich die Frage stellte, ob nicht bereits vorinstanzlich der Fonds als Gegenpartei hätte geführt werden müssen. Das Verwaltungsgericht gab dem kantonalen Steueramt, dem Fonds und der Fondsleitungsgesellschaft Gelegenheit, zur Parteistellung des Fonds und der Fondsleitungsgesellschaft im verwaltungs- und steuerrekursgerichtlichen Verfahren Stellung zu nehmen. Das kantonale Steueramt nahm mit Eingabe vom 24. Mai 2024 Stellung. Die Kammer erwägt: 1. 1.1 Wie das Verwaltungsgericht bereits in der Präsidialverfügung vom 16. April 2024 erwogen hat, unterliegen kollektive Kapitalanlagen mit direktem Grundbesitz nach § 69 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) der Gewinnsteuer für die Erträge aus direktem Grundbesitz. Ob dies bedeutet, dass vertragliche Anlagefonds, die nicht über Rechtspersönlichkeit verfügen, selbständige Steuer- und vor allem Steuerverfahrenssubjekte sind oder ob im Einklang mit Art. 25 Abs. 1 lit. b KAG die Fondsleitung auch steuerrechtlich in eigenem Namen für den Anlagefonds als Sondervermögen handelt, wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt (vgl. Toni Hess, Steuern kollektiver Kapitalanlagen, 2. A., Basel 2015, § 12 Rz. 17; Oesterhelt/Schreiber, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 4. A., Basel 2022 [KSS StHG], Art. 20 StHG N. 66; Felix Richner et al., Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 4. A. 2021, § 54 StG N. 30). 1.2 Das Bundesgericht erkennt in steuerrechtlichen Angelegenheiten die Parteistellung manchmal der Fondsleitungsgesellschaft zu (vgl. BGer, 7. Dezember 2023, 9C_312/2023; BGer, 28. März 2022, 2C_624/2021 [beide zu kantonalen Handänderungssteuern]; BGer, 28. Januar 2020, 2C_216/2019), zuweilen aber auch dem vertraglichen Anlagefonds mit direktem Grundbesitz (vgl. BGer, 13. März 2023, 9C_603/2022). Es scheint dabei jeweils die Qualifikation der kantonalen Instanzen zu übernehmen, ohne sie zu hinterfragen.”
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