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Die 60‑Tage‑Frist für Rückerstattungsanträge beginnt grundsätzlich ab dem Zahlungstag, auch wenn zuvor die Voraussetzungen von Art. 23 VStG erfüllt waren bzw. die Zahlung verspätet (z. B. aufgrund Liquidation) erfolgte; bei Liquidation ist häufig der Zeitpunkt des Dividendenbeschlusses relevant für die Fristberechnung.
“Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.15 (corrispondenti al 55% di fr. 26'249.35). Si tratta quindi di stabilire se il diritto al rimborso dell’imposta preventiva fosse già estinto, come sostenuto sia dall’UT nella decisione impugnata sia dall’AFC nelle sue osservazioni al ricorso, oppure non lo fosse ancora, come vorrebbe la ricorrente.”
“La scadenza della prestazione imponibile e la conseguente nascita del credito fiscale (art. 12 cpv. 1 LIP) fanno partire il termine dal 1° gennaio dell’anno successivo (anno n+1) a quello della scadenza (anno n) e concludere al 31 dicembre di tre anni dopo (anno n+4). Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.”
Die Antragsfrist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit; Rückerstattungsansprüche müssen innert der Frist des Art. 32 Abs. 1 VStG bei der ESTV geltend gemacht werden, andernfalls sind sie verwirkt.
“Eine juristische Person hat Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer, wenn sie bei Fälligkeit der steuerbaren Leistung ihren Sitz im Inland hatte (Art. 24 Abs. 2 VStG), die mit der Verrechnungssteuer belasteten Einkünfte ordnungsgemäss als Ertrag verbucht hat (Art. 25 Abs. 1 VStG e contrario) und bei Fälligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Vermögenswertes besass (Art. 21 Abs. 1 Bst. a VStG). Der Antrag auf Rückerstattung muss innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, bei der ESTV eingereicht werden (Art. 32 Abs. 1 VStG e contrario).”
“2 VStG vorgeht, sondern dass es sich um zwei nebeneinander bestehende Verwirkungsgründe handelt, wobei Art. 32 VStG zeitlicher Natur, Art. 23 VStG hingegen sachlicher Natur sei (vorinstanzliche Erwägung 3c S. 8). Inwiefern sie damit Recht verletzen soll, erhellt auch mit Blick auf die Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht: Soweit die Beschwerdeführer Abs. 2 von Art. 23 VStG isoliert betrachten, zielt dies ins Leere. Abs. 2 ist vielmehr im Sinne einer Relativierung des in Abs. 1 dargelegten sachlichen Verwirkungsgrundes zu verstehen (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3a S. 7). Mit der vorinstanzlichen Argumentation setzen sich die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Entgegen der Beschwerdeführer verkommt Art. 23 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 70d VStG für "Fälligkeiten 2014" (und 2015) durch die Auslegung der Vorinstanz nicht grundsätzlich zu einem toten Buchstaben. Die Auslegung führt jedoch zu einer Einschränkung des Rechts auf Rückforderung dahingehend, dass ein (allfälliger) Rückforderungsanspruch in jedem Fall innert der Frist nach Art. 32 Abs. 1 VStG geltend zu machen ist. Inwiefern der Hinweis auf das "Nachsteuerverfahren" im Text von Art. 23 Abs. 2 VStG einer solchen Auslegung entgegenstehen soll, wird weder substanziiert noch ist dies ersichtlich. Anhaltspunkte dafür, dass sich mit der Einführung von Art. 23 Abs. 2 VStG etwas an der auch für von Anbeginn weg vollständig Deklarierende geltenden Verwirkungsfrist nach Art. 32 Abs. 1 VStG ändern sollte, bestehen keine. Der Hinweis auf den Grundsatz "Lex posterior derogat legi priori" verfängt dabei ebenso wenig wie der Verweis auf Art. 70d VStG, der - wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat (vorinstanzliche Erwägung 3c S. 8 f.) - einzig im Zusammenhang mit Art. 23 Abs. 2 VStG zu lesen ist. Was die Beschwerdeführer mit dem Verweis auf den vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägigen Abs. 2 von Art. 32 VStG zu ihren Gunsten ableiten wollen, erhellt nicht. Hinzunehmen ist schliesslich die den Beschwerdeführern in finanzieller Hinsicht entstehende zusätzliche Belastung (vgl. BEUSCH/SEILER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer, 3.”
Der dreijährige Rückerstattungsanspruch/verjährungs- bzw. Rückforderungsanspruch ist strikt einzuhalten; verspätet eingereichte Formulare (z. B. Form. 25, 106) führen zur Verwirkung des Anspruchs.
Die Frist nach Art. 32 Abs. 1 VStG ist eine Verwirkungsfrist; sie kann weder gehemmt noch unterbrochen oder erstreckt werden. Bei Fristversäumnis ist nicht auf den Rückerstattungsantrag einzutreten bzw. gilt die Rückerstattung als verloren.
“Der Antrag auf Rückerstattung muss innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, bei der ESTV eingereicht werden (Art. 32 Abs. 1 VStG e contrario). Bei dieser Frist handelt es sich um eine Verwirkungsfrist (Urteile des BGer 2C_128/2011 vom 10. Juni 2011 E. 3.2, 2A.65/2007 vom 7. Februar 2007 E. 3). Entsprechend kann sie weder gehemmt, unterbrochen noch erstreckt werden (statt vieler: Urteil des BVGer A-3737/2017 vom 7. Juni 2018 E. 2.4.3; Beusch/Seiler, Kommentar VStG, Art. 32 Rz. 5). Wird die Frist zur Geltendmachung des Rückerstattungsanspruchs nicht eingehalten, ist demzufolge auf den Antrag nicht einzutreten (zum Ganzen: Urteile des BVGer A-457/2017 vom 31. Januar 2018 E. 4.6, A-5744/2016 vom 11. Dezember 2017 E. 3.3; vgl. auch Pfund/Zwahlen, Die Eidgenössische Verrechnungssteuer, II. Teil, 1985, Art. 32 Abs. 1 Rz. 2.4).”
“Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 2 weder mit dem Formular 25 vom 19. Mai 2021 noch mit dem Formular 106 vom 29. November 2017 die dreijährige Verwirkungsfrist von Art. 32 Abs. 1 VStG (31. Dezember 2020) gewahrt hat.”
Die Verwirkungsfrist aus Art. 32 Abs. 1 VStG gilt zwingend für Rückforderungsansprüche; sie ist auch bei von Anfang an vollständig deklarierenden Steuerpflichtigen zu beachten und darf nicht durch Art. 23 VStG umgangen werden. Der Rückforderungsanspruch muss in jedem Fall innert der Frist von Art.32 Abs.1 VStG geltend gemacht werden.
“Die Auslegung führt jedoch zu einer Einschränkung des Rechts auf Rückforderung dahingehend, dass ein (allfälliger) Rückforderungsanspruch in jedem Fall innert der Frist nach Art. 32 Abs. 1 VStG geltend zu machen ist. Inwiefern der Hinweis auf das "Nachsteuerverfahren" im Text von Art. 23 Abs. 2 VStG einer solchen Auslegung entgegenstehen soll, wird weder substanziiert noch ist dies ersichtlich. Anhaltspunkte dafür, dass sich mit der Einführung von Art. 23 Abs. 2 VStG etwas an der auch für von Anbeginn weg vollständig Deklarierende geltenden Verwirkungsfrist nach Art. 32 Abs. 1 VStG ändern sollte, bestehen keine. Der Hinweis auf den Grundsatz "Lex posterior derogat legi priori" verfängt dabei ebenso wenig wie der Verweis auf Art. 70d VStG, der - wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat (vorinstanzliche Erwägung 3c S. 8 f.) - einzig im Zusammenhang mit Art. 23 Abs. 2 VStG zu lesen ist. Was die Beschwerdeführer mit dem Verweis auf den vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägigen Abs. 2 von Art. 32 VStG zu ihren Gunsten ableiten wollen, erhellt nicht. Hinzunehmen ist schliesslich die den Beschwerdeführern in finanzieller Hinsicht entstehende zusätzliche Belastung (vgl. BEUSCH/SEILER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer, 3. Aufl. 2024, N. 5 zu Art. 32 VStG).”
Bei Beanstandung durch die ESTV beginnt praktisch eine neue 60‑Tage‑Frist für Rückerstattungsanträge ab dem Zeitpunkt der Steuerentrichtung/Zahlung.
“Der Vollständigkeit halber kann hier auf Art. 32 VStG verwiesen werden. Demnach erlischt der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer grundsätzlich, wenn der Antrag nicht innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, gestellt wurde (Art. 32 Abs. 1 VStG). Wurde aber die Verrechnungssteuer erst auf Grund einer Beanstandung der ESTV entrichtet und überwälzt und ist die Frist gemäss Abs. 1 bereits abgelaufen oder verbleiben von der Entrichtung der Steuer bis zu ihrem Ablauf nicht mindestens 60 Tage, so beginnt mit der Entrichtung der Steuer eine neue Frist von 60 Tagen zur Einreichung des Antrages (Art. 32 Abs. 2 VStG).”
Unabhängig von einem Nachsteuerverfahren müssen Rückforderungsansprüche zwingend innert der Frist des Art. 32 Abs. 1 VStG geltend gemacht werden.
“2 VStG vorgeht, sondern dass es sich um zwei nebeneinander bestehende Verwirkungsgründe handelt, wobei Art. 32 VStG zeitlicher Natur, Art. 23 VStG hingegen sachlicher Natur sei (vorinstanzliche Erwägung 3c S. 8). Inwiefern sie damit Recht verletzen soll, erhellt auch mit Blick auf die Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht: Soweit die Beschwerdeführer Abs. 2 von Art. 23 VStG isoliert betrachten, zielt dies ins Leere. Abs. 2 ist vielmehr im Sinne einer Relativierung des in Abs. 1 dargelegten sachlichen Verwirkungsgrundes zu verstehen (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3a S. 7). Mit der vorinstanzlichen Argumentation setzen sich die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Entgegen der Beschwerdeführer verkommt Art. 23 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 70d VStG für "Fälligkeiten 2014" (und 2015) durch die Auslegung der Vorinstanz nicht grundsätzlich zu einem toten Buchstaben. Die Auslegung führt jedoch zu einer Einschränkung des Rechts auf Rückforderung dahingehend, dass ein (allfälliger) Rückforderungsanspruch in jedem Fall innert der Frist nach Art. 32 Abs. 1 VStG geltend zu machen ist. Inwiefern der Hinweis auf das "Nachsteuerverfahren" im Text von Art. 23 Abs. 2 VStG einer solchen Auslegung entgegenstehen soll, wird weder substanziiert noch ist dies ersichtlich. Anhaltspunkte dafür, dass sich mit der Einführung von Art. 23 Abs. 2 VStG etwas an der auch für von Anbeginn weg vollständig Deklarierende geltenden Verwirkungsfrist nach Art. 32 Abs. 1 VStG ändern sollte, bestehen keine. Der Hinweis auf den Grundsatz "Lex posterior derogat legi priori" verfängt dabei ebenso wenig wie der Verweis auf Art. 70d VStG, der - wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat (vorinstanzliche Erwägung 3c S. 8 f.) - einzig im Zusammenhang mit Art. 23 Abs. 2 VStG zu lesen ist. Was die Beschwerdeführer mit dem Verweis auf den vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägigen Abs. 2 von Art. 32 VStG zu ihren Gunsten ableiten wollen, erhellt nicht. Hinzunehmen ist schliesslich die den Beschwerdeführern in finanzieller Hinsicht entstehende zusätzliche Belastung (vgl. BEUSCH/SEILER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer, 3.”
Wenn die Verrechnungssteuer erst nach amtlicher Beanstandung entrichtet bzw. überwälzt wird, beginnt für den Rückerstattungs-/Rückforderungsantrag eine neue 60‑Tage‑Frist ab dem Tag der effektiven Zahlung.
“Der Vollständigkeit halber kann hier auf Art. 32 VStG verwiesen werden. Demnach erlischt der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer grundsätzlich, wenn der Antrag nicht innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, gestellt wurde (Art. 32 Abs. 1 VStG). Wurde aber die Verrechnungssteuer erst auf Grund einer Beanstandung der ESTV entrichtet und überwälzt und ist die Frist gemäss Abs. 1 bereits abgelaufen oder verbleiben von der Entrichtung der Steuer bis zu ihrem Ablauf nicht mindestens 60 Tage, so beginnt mit der Entrichtung der Steuer eine neue Frist von 60 Tagen zur Einreichung des Antrages (Art. 32 Abs. 2 VStG).”
“Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.15 (corrispondenti al 55% di fr. 26'249.35). Si tratta quindi di stabilire se il diritto al rimborso dell’imposta preventiva fosse già estinto, come sostenuto sia dall’UT nella decisione impugnata sia dall’AFC nelle sue osservazioni al ricorso, oppure non lo fosse ancora, come vorrebbe la ricorrente.”
“La scadenza della prestazione imponibile e la conseguente nascita del credito fiscale (art. 12 cpv. 1 LIP) fanno partire il termine dal 1° gennaio dell’anno successivo (anno n+1) a quello della scadenza (anno n) e concludere al 31 dicembre di tre anni dopo (anno n+4). Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.”
Die 60-tägige Rückerstattungsfrist beginnt unter Umständen neu, wenn die ESTV eine nachträgliche Überwälzung feststellt bzw. wenn die Steuer nach Beanstandung entrichtet wird.
“Der Vollständigkeit halber kann hier auf Art. 32 VStG verwiesen werden. Demnach erlischt der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer grundsätzlich, wenn der Antrag nicht innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, gestellt wurde (Art. 32 Abs. 1 VStG). Wurde aber die Verrechnungssteuer erst auf Grund einer Beanstandung der ESTV entrichtet und überwälzt und ist die Frist gemäss Abs. 1 bereits abgelaufen oder verbleiben von der Entrichtung der Steuer bis zu ihrem Ablauf nicht mindestens 60 Tage, so beginnt mit der Entrichtung der Steuer eine neue Frist von 60 Tagen zur Einreichung des Antrages (Art. 32 Abs. 2 VStG).”
Bei Unsicherheit über das genaue Fälligkeitsdatum einer Leistung kann die Frist für den Rückerstattungsantrag am 1. Januar des Folgejahres beginnen.
“Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.15 (corrispondenti al 55% di fr. 26'249.35). Si tratta quindi di stabilire se il diritto al rimborso dell’imposta preventiva fosse già estinto, come sostenuto sia dall’UT nella decisione impugnata sia dall’AFC nelle sue osservazioni al ricorso, oppure non lo fosse ancora, come vorrebbe la ricorrente.”
Der Rückerstattungsanspruch setzt voraus, dass die betreffenden Beträge als Ertrag deklariert und im Inland eingesetzt bzw. deklariert wurden; der Antrag ist bei der ESTV einzureichen.
“Eine juristische Person hat Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer, wenn sie bei Fälligkeit der steuerbaren Leistung ihren Sitz im Inland hatte (Art. 24 Abs. 2 VStG), die mit der Verrechnungssteuer belasteten Einkünfte ordnungsgemäss als Ertrag verbucht hat (Art. 25 Abs. 1 VStG e contrario) und bei Fälligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Vermögenswertes besass (Art. 21 Abs. 1 Bst. a VStG). Der Antrag auf Rückerstattung muss innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung fällig geworden ist, bei der ESTV eingereicht werden (Art. 32 Abs. 1 VStG e contrario).”
Bei Bezifferungsposten genügt die Einreichung des Moduls 102 als fristwahrende Rückerstattungsanfrage.
“Per il decorso di questo termine non è dunque fondamentale sapere quando precisamente la prestazione imponibile è scaduta (Beusch/Seiler, in: Zweifel/Beusch/Bauer-Balmelli [a cura di], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, VStG, 3a ed., Basilea 2024, n. 6 ad art. 32 LIP, p. 1092). Secondo l’art. 32 cpv. 2 LIP, se l’imposta preventiva è pagata e trasferita soltanto in forza di una contestazione fatta dall’AFC e se il termine stabilito dal capoverso 1 è trascorso, o se non rimangono almeno 60 giorni da quello del pagamento sino alla decorrenza del termine, un nuovo termine di 60 giorni per presentare l’istanza decorre dal pagamento dell’imposta. L’estinzione del diritto al rimborso a causa del tempo trascorso, secondo l’art. 32 LIP, presuppone necessariamente che un simile diritto sia nato e che non si sia già estinto per altri motivi, in particolar modo perché non sono adempiute le condizioni previste dall’art. 23 LIP (Beusch/Seiler, loc. cit., n. 2 ad art. 32 LIP, p. 1090). 2. 2.1. Venendo al caso in disamina, la __________ è stata messa in liquidazione il 14 luglio 2017. Per quanto concerne il reddito litigioso, la __________ ha inoltrato all’AFC il Modulo 102 il 19 luglio 2021, dichiarando l’avvenuto versamento del dividendo straordinario di fr. 74'998.10 relativo al periodo fiscale 2018, con scadenza 31 dicembre 2018. Il verbale dell’Assemblea generale che ha deliberato il versamento del dividendo non è agli atti e non è nota in particolare la data in cui l’assemblea si è tenuta. Ora, i ricorrenti chiedono che siano loro rimborsati fr. 14'437.15 (corrispondenti al 55% di fr. 26'249.35). Si tratta quindi di stabilire se il diritto al rimborso dell’imposta preventiva fosse già estinto, come sostenuto sia dall’UT nella decisione impugnata sia dall’AFC nelle sue osservazioni al ricorso, oppure non lo fosse ancora, come vorrebbe la ricorrente.”
Die Wiederherstellung verwirkter Fristen nach den Regeln des VwVG (bzw. Art. 32 VStG betreffend Verwirkungsfolgen) ist möglich, wenn ein unverschuldetes Hindernis vorliegt und das fristgemässe Gesuch innert 30 Tagen geltend gemacht wird.
“Eine nach Art. 32 VStG verwirkte Frist kann jedoch grundsätzlich nach Massgabe von Art. 24 Abs. 1 VwVG wiederhergestellt werden. Eine Wiederherstellung erfolgt nur dann, wenn die gesuchstellende Person oder ihre Vertreterin unverschuldet davon abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln. Hierfür muss sie innert 30 Tagen seit Wegfall des Hindernisses ein begründetes Begehren um Wiederherstellung einreichen und zugleich die versäumte Rechtshandlung nachholen (Art. 24 Abs. 1 VwVG; vgl. ausführlich zur Wiederherstellung im Rückerstattungsverfahren: Urteil des BVGer A-5744/2016 vom 11. Dezember 2017 E. 3.4 m.w.H.).”
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