Usa la pagina corrente come contesto per ricerca, sintesi, confronti e bozze.
115 commentaries
Bei Gesamtprojekten sind räumlich und funktional verknüpfte Teilanlagen gesamthaft zu beurteilen. Die von der Gesamtanlage erzeugten Lärmimmissionen dürfen grundsätzlich die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 1 USG). Werden die Planungswerte nicht eingehalten, ist zu prüfen, ob die in Art. 7 Abs. 2 bzw. Art. 10–11 LSV in Verbindung mit Art. 25 Abs. 2–3 USG vorgesehenen Erleichterungen gewährt werden können. Sodann darf der Betrieb der Gesamtanlage nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung des bestehenden Strassennetzes Immissionsgrenzwerte überschritten werden.
“Die lärmschutzrechtliche Qualifikation des Gesamtprojekts (WOV und Halbanschluss) als neue (Gesamt-) Anlage hat zur Folge, dass die von der Anlage erzeugten Lärmimmissionen grundsätzlich die Planungswerte nicht überschreiten dürfen (Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 1 USG). Im Gegensatz zur Plangenehmigung des UVEK und zum angefochtenen Urteil sind somit auch im Bereich des Halbanschlusses grundsätzlich die Planungswerte einzuhalten, wobei die von der Stammachse, dem Halbanschluss und gegebenenfalls von der WOV ausgehenden Verkehrslärmimmissionen gesamthaft zu beurteilen sind. Werden die Planungswerte für Verkehrslärmimmissionen nicht eingehalten, ist zu prüfen, ob Erleichterungen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 bzw. Art. 10 und 11 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 und Abs. 3 USG gewährt werden können. Der blosse Hinweis auf im Rahmen der früheren Lärmsanierung der Nationalstrasse N02 gewährte Erleichterungen genügt nicht (vgl. Urteil 1C_574/2020 vom 9. März 2023). Sodann darf der Betrieb der Gesamtanlage (WOV und Halbanschluss) grundsätzlich nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung des bestehenden Strassennetzes die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (Art. 9 lit. a LSV i.V.m. Art. 10 und 11 LSV).”
“Die lärmschutzrechtliche Qualifikation des Gesamtprojekts (WOV und Halbanschluss) als neue (Gesamt-)Anlage hat zur Folge, dass die von der Anlage erzeugten Lärmimmissionen grundsätzlich die Planungswerte nicht überschreiten dürfen (Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 1 USG). Im Gegensatz zur Plangenehmigung des UVEK und zum angefochtenen Urteil sind somit auch im Bereich des Halbanschlusses grundsätzlich die Planungswerte einzuhalten, wobei die von der Stammachse, dem Halbanschluss und gegebenenfalls von der WOV ausgehenden Verkehrslärmimmissionen gesamthaft zu beurteilen sind. Werden die Planungswerte für Verkehrslärmimmissionen nicht eingehalten, ist zu prüfen, ob Erleichterungen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 bzw. Art. 10 und 11 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 und Abs. 3 USG gewährt werden können. Der blosse Hinweis auf im Rahmen der früheren Lärmsanierung der Nationalstrasse N02 gewährte Erleichterungen genügt nicht (vgl. Urteil 1C_574/2020 vom 9. März 2023). Sodann darf der Betrieb der Gesamtanlage (WOV und Halbanschluss) grundsätzlich nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung des bestehenden Strassennetzes die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (Art. 9 lit. a LSV i.V.m. Art. 10 und 11 LSV). BGE 150 II 547 S. 563”
“Diese sind im vorliegenden Verfahren nach Art. 36 Abs. 2 lit. a LSV ebenfalls miteinzubeziehen. Wie dem Lärmgutachten vom 12. Juli 2021 entnommen werden kann, besteht zwischen den einzelnen Betrieben ein starker räumlicher Konnex, weshalb sich die Arbeitsbereiche der einzelnen Betriebe und damit auch deren Lärmquellen in räumlicher Hinsicht vermischen. Eine gesonderte Betrachtung der einzelnen Betriebe in lärmschutzrechtlicher Sicht ist folglich nicht angebracht. Vorliegend erscheint es vielmehr sachgerecht, wenn die drei Betriebe als Gesamtanlage beurteilt werden. Diese Gesamtanlage hat sich durch den Umstieg des Landwirtschaftsbetriebs von der Milchkuhhaltung zur Mutterkuhhaltung, den Neubau der Remise (vgl. Art. 36 Abs. 2 lit. a LSV) inklusive Wasch- und Umschlagplatz und insbesondere die Umnutzung zweier bestehender Gebäude in eine Schreinereiwerkstatt und eine mechanische Werkstatt funktional derart stark verändert, dass alle drei Betriebe gesamtheitlich nach den Voraussetzungen von Art. 25 Abs. 1 USG bzw. Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV zu beurteilen und damit die Planungswerte einzuhalten sind. 5. Die Beschwerdeführerinnen bringen vor, im Bewilligungsverfahren und insbesondere bei der Erstellung des Lärmgutachtens seien in mehrfacher Hinsicht Bestimmungen des USG und der LSV missachtet worden. Dies ist im Folgenden zu prüfen. 5.1 Nach Art. 36 Abs. 1 LSV ermittelt die Vollzugsbehörde die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen oder ordnet deren Ermittlung an, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist. Die Vollzugsbehörde berücksichtigt dabei die Zu- oder Abnahme der Lärmimmissionen, die unter anderem wegen der Errichtung, Änderung oder Sanierung ortsfester Anlagen, insbesondere, wenn entsprechende Projekte im Zeitpunkt der Ermittlung bereits bewilligt oder öffentlich aufgelegt worden sind, zu erwarten ist (Art. 36 Abs. 2 LSV). Die Beschwerdeführerinnen bringen vor, der Beschwerdegegner 4 habe es zu Unrecht unterlassen, ein Ermittlungsverfahren nach Art.”
Bei neuen ortsfesten Anlagen/Neubauten dürfen die im Umfeld ermittelten Beurteilungspegel die OPB‑Planungswerte nicht überschreiten. Anhang 6 der OPB legt die Wertegrenzen für Industrie/technische Anlagen fest; diese Werte gelten auch für haustechnische Installationen.
“Les bâtiments et installations agricoles sont soumis à l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41). L'annexe 6 de l'OPB définit les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers. Ces valeurs limites sont différentes selon la période de jour (7h00-19h00) et de nuit (19h00-7h00). Dans le cas d'une nouvelle construction, comme en l'espèce, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB).”
“En particulier, la Direction générale de l'environnement (Direction des ressources et du patrimoine naturels, Division géologie, sols et déchets - Eaux souterraines - DGE/DIRNA/GEODE/HG) a délivré l'autorisation spéciale nécessaire s'agissant d'un projet de construction de deux bâtiments et d'un parking souterrain dans un secteur Au de protection des eaux (art. 19 al. 2 de la loi fédérale du 24 janvier 1991 sur la protection des eaux [LEaux; RS 814.20]), en fixant plusieurs conditions pour protéger les eaux souterraines. La Direction générale de l'environnement (Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division air, climat et risques technologiques - DGE/DIREV/ARC) a donné un préavis favorable avec la motivation suivante, s'agissant de la lutte contre le bruit: "Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). […]" D. Le 13 septembre 2023, la Municipalité de Payerne (ci-après: la municipalité) a organisé une séance de conciliation avec les opposants. Lors de celle-ci, elle a indiqué avoir mandaté le bureau d'ingénieurs civils G._______ pour l'étude du réseau des canalisations du secteur sud-ouest de la commune, notamment la mise en séparatif de l'entier de ce secteur et le dimensionnement des collecteurs pour garantir une évacuation satisfaisante des eaux, et le bureau H._______ afin d'établir un concept global de mobilité pour le territoire communal. S'agissant de la mobilité pour le chemin du Bornalet, la municipalité a exposé les démarches déjà réalisées (suppression de deux places de parc situées dans la partie nord du chemin du Bornalet) et à réaliser (suppression de deux autres places de parc également situées dans la partie nord du chemin), ainsi que les études en cours, notamment la réalisation d'une place d'évitement sur la parcelle no 708 et l'élargissement de la chaussée, notamment au moyen d'une servitude de passage public à pied qui grèverait la parcelle no 714 et d'une servitude de passage public à pied et pour tous véhicules qui grèverait les parcelles nos 5610 et 5553, situées plus au sud par rapport à la parcelle no 714 et de l'autre côté du chemin du Bornalet.”
Bei Wärmepumpen sind die technischen akustischen Unterlagen des Herstellers vorzulegen. Zudem ist spätestens 30 Tage vor Beginn der Bauarbeiten ein Akustikbericht einzureichen, der Marke und Modell, die technischen akustischen Merkmale (Herstellerdokumentation), die genaue Lage/Implantation der Geräte auf Plänen, die für die Berechnungen herangezogenen, am stärksten exponierten lärmsensiblen Räume sowie die Rechenannahmen enthält und die Einhaltung von Art. 7 nachweist.
“41), au moyen du choix des appareils, de leur emplacement, du dimensionnement, de l'isolation acoustique, etc. et s'assurer du respect de l'installation des appareils selon les exigences du constructeur. Il recommandait également au maître d'ouvrage de mettre en œuvre des solutions permettant de réduire au mieux les nuisances sonores, par exemple en capitonnant le saut-de-loup avec un revêtement acoustique isolant, en mettant une grille anti-pluie insonorisée ou encore en équipant la PAC avec des conduits d'entrées et de sorties d'air isolés acoustiquement. Trente jours avant l'ouverture du chantier, le maître d'ouvrage devait fournir un rapport acoustique contenant la marque, le modèle et les caractéristiques techniques-acoustiques (document technique du constructeur), les implantations précises des appareillages et des sources d'émissions sonores sur un plan ainsi que la localisation des locaux à usage sensible aux bruits les plus exposés retenus pour les calculs, démontrant le respect des exigences de l'art. 7 OPB. Les autres instances consultées se sont prononcées favorablement sur le projet avec ou sans réserve. 5) Le 25 mai 2020, le Conseil d'État a approuvé le plan directeur communal (ci-après : PDCom) adopté par le Conseil Municipal de V______ le 17 décembre 2019. 6) Par décision du 15 juin 2020, publiée le même jour dans la Feuille d'avis officielle de la République et canton de Genève (ci-après : FAO), le département a délivré l'autorisation de construire DD 2______. Les conditions figurant notamment dans les préavis devaient être strictement respectées et faisaient partie intégrante de l'autorisation, étant précisé que les réserves figurant sur celle-ci primaient les plans visés ne varietur. À teneur de ces derniers, le bâtiment projeté, d'une hauteur de 9,26 m, comprenait un rez d'une SBP de 218,10 m2, un étage d'une SBP de 218,10 m2, ainsi qu'un attique d'une SBP de 142,31 m2, soit un total de 578,51 m2. Le même jour, le département a délivré l'autorisation de démolir M 3______. 7) Le 17 août 2020, M.”
Vollzugsbehörden verlangen oder empfehlen häufig technische und bauliche Minderungsmassnahmen, damit neue ortsfeste Anlagen die Planungswerte nach Art. 7 LSV einhalten. Konkrete, in den Quellen genannten Beispiele sind etwa schallgedämmte Vorbauten/Auvents, insonorisierte Regen-/Schutzgitter, Insonorisation von Schachtöffnungen (saut‑de‑loup), Schalldämpfer, schallgedämmte Gitter, Tore und Türen, Dämmung von Zuleitungen/Leitungen sowie Betriebsmodi mit besonders leisem Betrieb (z. B. «Flüstermodus») oder nächtlich gedämpfter Funktion.
“Il a aussi requis de fournir trente jours avant l'ouverture du chantier la production d'un rapport acoustique contenant la marque, le modèle et les caractéristiques techniques-acoustiques (document technique du constructeur), les implantations précises des appareillages et des sources d'émissions sonores sur un plan (ainsi que la localisation des locaux à usage sensible aux bruits les plus exposés retenus pour les calculs), ainsi qu'un calcul démontrant le respect des exigences de l'art. 7 OPB. Il ressort de l'autorisation de construire du 15 juin 2020 que ces conditions "doivent être strictement respectées" et "font partie intégrante de l'autorisation globale". S'agissant plus précisément de la limitation préventive des émissions, il est vrai que, dans son préavis, le SABRA recommande dans sa rubrique intitulée "souhaits" de mettre en oeuvre des solutions permettant de réduire au mieux les nuisances sonores, par exemple en capitonnant le saut-de-loup avec un revêtement acoustique isolant, en mettant une grille anti-pluie insonorisée ou encore en équipant la PAC de conduits d'entrées et de sorties d'air isolés acoustiquement. Le SABRA s'est cependant expressément référé à la Feuille de calcul "Cercle Bruit" qui conclut au respect de l'art. 7 OPB sous conditions de la mise en oeuvre des mesures constructives (grille anti-pluie insonorisée, petit saut-de-loup et insonorisation des sauts-de-loup). Il doit dès lors être considéré que le respect des conditions imposées par le SABRA qui vise à garantir le principe de prévention comprend implicitement le respect des mesures de limitation des émissions énumérées dans la Feuille de calcul précitée. Dans son écriture du 16 janvier 2023, l'intimée s'engage d'ailleurs, dans ces conditions, à respecter et à réaliser les mesures de limitation des émissions recommandées par le SABRA, à savoir l'insonorisation des saut-de-loup, l'ajout d'une grille anti-pluie insonorisée et l'isolation acoustique des conduits d'entrées et de sorties d'air de la PAC. S'ajoute à cela que dans ses déterminations devant le Tribunal fédéral, l'OFEV a constaté que les valeurs de planification déterminantes (45 dB (A)) étaient très bien respectées au niveau des fenêtres des lieux à utilisation sensible (LUS) des habitations voisines, que ce soit avec les mesures de limitation des émissions (22 dB (A)) ou sans elles (34 dB (A)).”
“S'agissant du bruit, la DGE, Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) préavisait favorablement au projet dont l'exécution devrait respecter les conditions impératives suivantes: "LUTTE CONTRE LE BRUIT (Réf. OM) Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Station de lavage L'annexe N° 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voiture situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). La station de lavage et les voisins les plus exposés aux nuisances sonores de la station de lavage sont situés en zone de degré de sensibilité au bruit de II. A la demande de la DGE/DIREC-ARC, un rapport acoustique a été réalisé par le Bureau D.________ le 2 juin 2020. Ce rapport a évalué les nuisances sonores de cette installation de lavage en tenant compte des paramètres suivants: - Couverture des 3 box de lavage avec un auvent phoniquement renforcé; - Niveau sonore d'une installation de lavage 87 dB(A) mesuré à 3 mètres; - Horaires d'ouverture: 7h-21h; - Aucun aspirateur n'est prévu. En tenant compte de ces paramètres, le rapport acoustique montre que les valeurs de planification de l'annexe N° 6 de l'OPB pour la période diurne et nocturne sont respectées pour les voisins les plus proches. Les mesures de réduction des nuisances sonores susmentionnées représentent des conditions impératives à l'octroi du permis de construire." C. Par décision du 30 juillet 2020, la municipalité a levé l'opposition et accordé le permis de construire n° 2019-14 pour l'installation d'une station de lavage de deux places sous couvert existant sur la parcelle n° 149.”
“Das Lärmgutachten des Ingenieurbüros B.________ GmbH vom 10. März 2022 berücksichtigt die angepassten Kaminhöhen, die korrekten Leistungen der Heizkessel sowie die korrekten LKW-Fahrten. Das Lärmgutachten kommt in seiner Schlussfolgerung zu folgendem Ergebnis: «Unter Berücksichtigung folgender Betriebsannahmen werden die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV bei den 42 exponiertesten Beurteilungspunkten an den Liegenschaften K.________weg 8, 14, 16, 18, 22, 24, 26, 28, 30, 31 und 37 eingehalten. - Es liegt ein Innenraumpegel von 81 dB(A) im Gebäudeinneren der Wärmeverbundzentrale vor. Grundlage: Messwert von uns bei einem anderen Projekt der E.________ aufgrund ähnlicher Anlagen in der Wärmeverbundzentrale mit denselben Schallleistungspegeln. - Die Aussenwände und das Dach der Heizzentrale bestehen aus 25cm Stahlbeton mit einem bewerteten Schalldämmmass Rw von 55 dB. - Die zwei Wetterschutzgitter bei der Zu- und Fortluftöffnung auf der Fassade Süd-Ost werden schallgedämmt ausgeführt und müssen eine Einfügungsdämmmass von mindestens 15 dB besitzen. - Das Hallentor auf der Fassade Nord-Ost der Wärmeverbundzentrale muss schallgedämmt ausgeführt werden (Rw mindestens 40 dB). - Die Eingangstüre auf der Fassade Süd-West der Wärmeverbundzentrale muss schallgedämmt ausgeführt werden (Rw mindestens 40 dB). - Die Schalldruckpegel in 1m Abstand von der jeweiligen Mündungsöffnung bei den vier Abgaskaminen aussen dürfen jeweils maximal 60 dB(A) betragen, die Schalldämpfer in den Zuleitungen sind entsprechend auszulegen.”
“Hinsichtlich der lärmschutzrechtlichen Vorschriften hat das AfU in seinem Gutachten vom 3. Juli 2019 namentlich ausgeführt, dass das Baugesuch vier Ventilatoren beinhaltet, welche Lärmbelästigungen bei der direkten Nachbarschaft verursachen können. Die Anforderungen von Art. 7 LSV müssten erfüllt werden. Die vorhandenen Angaben (im technischen Datenblatt des Herstellers) bezüglich der Ventilatoren seien "FE2owlet-ECblue - FN091 ZIGL-5P1" und "Schalldruck auf 7 m 45 dB(A) pro Einheit". Es befänden sich lärmempfindliche Räume auf der Ostseite, in der Nähe des Projekts; der entsprechende Abstand betrage 70 m und die Empfindlichkeitsstufe sei ES III. Aufgrund der vorhandenen Informationen und nach den Berechnungen des AfU halte die vorgesehene Lüftungsanlage die Planungswerte bei der direkten Nachbarschaft ein. Der erwartete Verkehr entspreche zirka 140 Fahrten pro Jahr, sprich weniger als 3 Fahrten pro Woche. Dies führe weder zu einer wahrnehmbaren Zunahme der Lärmimmissionen im Sinne der LSV noch zu einer Überschreitung der LSV-Grenzwerte. Als Bedingung wurde festgehalten, dass der Beschwerdegegner im Sinne des Vorsorgeprinzips alle Massnahmen treffen müsse, die technisch und betrieblich möglich sind, um die Lärmemissionen zu begrenzen. Dazu gehöre insbesondere, dass die technischen Apparate während der Nacht (19 Uhr bis 7 Uhr) sehr leise funktionieren und der allfällige "Flüstermodus" bzw.”
Bei einer markanten Verkehrs- und Lärmzunahme kann ein Bauvorhaben als «neue Anlage» im Sinne der Lärmschutzverordnung eingestuft werden und hat die Planungswerte nach Art. 7 LSV einzuhalten. Die Rechtsprechung verlangt in solchen Fällen konkret erforderliche Auflagen, etwa Ersatz/Ausbau von Lärmschutzwänden, Erhebung des durch das Projekt ausgelösten Mehrlärms und die Umsetzung von Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte sowie ein nachträgliches Langzeitmonitoring.
“Januar 2023 sei aufzuheben. 2. Die Plangenehmigung sei zur Neubeurteilung mit folgenden Bedingungen und Auflagen an die Vorinstanz zurückzuweisen: 2.1. Die [...] Lärmschutzwände haben mindestens die vorgängig kommunizierten und zugesicherten Dimensionen aufzuweisen. Die heute bestehende Lärmschutzwand muss vollumfänglich ersetzt, mindestens 317 m entlang der Ausfahrt Richtung Süden ausgebaut und auf 2.60 m erhöht werden. 2.2. Das Zusammenspiel zwischen WOV und Halbanschluss Altdorf Süd und der damit ausgelöste Mehrlärm sind zu erheben, Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte aufzuzeigen und im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin umzusetzen. 2.3. Das Projekt N02 "Halbanschluss Altdorf" ist aufgrund der markanten Zunahme des Verkehrs und der Lärmimmissionen als neue Anlage resp. die Anpassung des bestehenden Kreisels als wesentliche Veränderung und somit insgesamt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzverordnung einzustufen. Das Bauprojekt hat deshalb die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Ferner hat die Bauherrschaft nach dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG die Massnahmen zu ergreifen, um alle schädlichen und lästigen Einwirkungen zu vermeiden. 2.4. Der UVB ist zur Überarbeitung und Ergänzung mit den Massnahmen zur Einhaltung der Werte zur Luftreinhaltung an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. 2.5. Es ist nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses Altdorf Süd ein Langzeitmonitoring zur Luftqualitätsmessung einzuführen und zusätzliche Massnahmen zur Verminderung der Projektauswirkungen zu ergreifen. 2.6. Der technische Bericht ist zur Überarbeitung und Klärung der dynamischen Signalisation, der Dosieranlage sowie weiterer flankierender Massnahmen an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. Weitere Informationen zum zukünftigen Verkehrsregime bei der Ausfahrt des Halbanschlusses Altdorf Süd und dem geplanten Dosiersystem sind aufzuzeigen. 2.7. Das Auflageprojekt hat aufzuzeigen, dass während Stosszeiten, wie beispielsweise Ostern, Sommerferien, Feierabend usw.”
“Januar 2023 sei aufzuheben. 2. Die Plangenehmigung sei zur Neubeurteilung mit folgenden Bedingungen und Auflagen an die Vorinstanz zurückzuweisen: 2.1. Die [...] Lärmschutzwände haben mindestens die vorgängig kommunizierten und zugesicherten Dimensionen aufzuweisen. Die heute bestehende Lärmschutzwand muss vollumfänglich ersetzt, mindestens 317 m entlang der Ausfahrt Richtung Süden ausgebaut und auf 2.60 m erhöht werden. 2.2. Das Zusammenspiel zwischen WOV und Halbanschluss Altdorf Süd und der damit ausgelöste Mehrlärm sind zu erheben, Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte aufzuzeigen und im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin umzusetzen. 2.3. Das Projekt N02 "Halbanschluss Altdorf" ist aufgrund der markanten Zunahme des Verkehrs und der Lärmimmissionen als neue Anlage resp. die Anpassung des bestehenden Kreisels als wesentliche Veränderung und somit insgesamt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzverordnung einzustufen. Das Bauprojekt hat deshalb die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Ferner hat die Bauherrschaft nach dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG die Massnahmen zu ergreifen, um alle schädlichen und lästigen Einwirkungen zu vermeiden. 2.4. Der UVB ist zur Überarbeitung und Ergänzung mit den Massnahmenzur Einhaltung der Werte zur Luftreinhaltung an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. 2.5. Es ist nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses Altdorf Süd ein Langzeitmonitoring zur Luftqualitätsmessung einzuführen und zusätzliche Massnahmen zur Verminderung der Projektauswirkungen zu ergreifen. 2.6. Der technische Bericht ist zur Überarbeitung und Klärung der dynamischen Signalisation, der Dosieranlage sowie weiterer flankierender Massnahmen an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. Weitere Informationen zum zukünftigen Verkehrsregime bei der Ausfahrt des Halbanschlusses Altdorf Süd und dem geplanten Dosiersystem sind aufzuzeigen. BGE 150 II 547 S. 551 2.7. Das Auflageprojekt hat aufzuzeigen, dass während Stosszeiten, wie beispielsweise Ostern, Sommerferien, Feierabend usw.”
“1Die Dimensionierung der Lärmschutzwände haben mindestens die vorgängig kommunizierten und zugesicherten Dimensionen aufzuweisen. Die heute bestehende Lärmschutzwand muss vollumfänglich ersetzt, mindestens 317 m entlang der Ausfahrt Richtung Süden ausgebaut und auf 2.60 m erhöht werden. 1.2Die neue Lärmschutzwand muss im südlichen Bereich der Ausfahrt bis mindestens zu km 140.570 [recte: 145.570] ausgebaut und erweitert werden. 1.3Das Zusammenspiel zwischen WOV und Halbanschluss Altdorf Süd und der damit ausgelöste Mehrlärm sind zu erheben, Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte aufzuzeigen und im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin umzusetzen. 1.4.Das Projekt "N02 Halbanschluss Altdorf" ist aufgrund der markanten Zunahme des Verkehrs und der Lärmimmissionen als neue Anlage resp. die Anpassung des bestehenden Kreisels als wesentliche Veränderung und somit insgesamt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzverordnung einzustufen. Das Bauprojekt hat deshalb die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Ferner hat die Bauherrschaft nach dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG die Massnahmen zu ergreifen, um alle schädlichen und lästigen Einwirkungen zu vermeiden. 1.5.Der UVB ist zur Überarbeitung und Ergänzung mit den Massnahmen zur Einhaltung der Werte zur Luftreinhaltung an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. 1.6.Es ist nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses Altdorf Süd ein Langzeitmonitoring zur Luftqualitätsmessung einzuführen und zusätzliche Massnahmen zur Verminderung der Projektauswirkungen zu ergreifen. 1.7Der technische Bericht ist zur Überarbeitung und Klärung der dynamischen Signalisation, der Dosieranlage sowie weiterer flankierender Massnahmen an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. Weitere Informationen zum zukünftigen Verkehrsregime bei der Ausfahrt des Halbanschlusses Altdorf Süd und dem geplanten Dosiersystem sind aufzuzeigen. 1.8.Das Auflageprojekt hat aufzuzeigen, dass während Stosszeiten, wie beispielsweise Ostern, Sommerferien, Feierabend usw.”
Fehlen oder unzureichende Angaben zu Machbarkeit, Mehrkosten und zur zu erwartenden Lärmminderung können dazu führen, dass das Unterschreiten der 1%-Schwelle und die Erreichung einer mindestens 3‑dB‑Reduktion nicht nachgewiesen werden; in den genannten Entscheiden hatte dies zur Folge, dass die Behörden/Instanzen die 1%-Grenze als entscheidungsrelevante Vorgabe anwendeten.
“Elle affirme qu'une implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud permettrait de renoncer à l'installation d'une conduite à distance enterrée et aux travaux de terrassement et de maçonnerie que postulaient les deux variantes versées au dossier, qu'il suffirait de prolonger de quelques mètres l'alimentation de la pompe à chaleur au tube existant de l'ancien conduit de cheminée le long des façades et que le surcoût d'une telle prolongation représenterait un montant dérisoire. Elle ne donne aucune indication sur la faisabilité technique de ces différentes variantes et sur leur surcoût en sorte qu'il n'est pas possible de déterminer s'il serait inférieur au seuil de 1 % des coûts d'investissement de la variante retenue fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Elle ne prétend pas davantage que ce seuil serait excessivement bas et ne pourrait jamais ou que dans de rares cas être respecté, voire qu'il consacrerait un affaiblissement inadmissible du principe de prévention ancré dans la loi au détriment de la protection des voisins contre les nuisances sonores. En tout état de cause, l'éventuelle question de la compatibilité de l'art. 7 al. 3 OPB avec le droit supérieur n'a pas besoin d'être approfondie dans le cas particulier. En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles. Rien n'indique que ledit Office aurait omis des faits essentiels et déterminants dans son appréciation qui scelle ainsi le sort du grief.”
“Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient. La recourante ne prend pas position sur ces objections. Elle affirme qu'une implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud permettrait de renoncer à l'installation d'une conduite à distance enterrée et aux travaux de terrassement et de maçonnerie que postulaient les deux variantes versées au dossier, qu'il suffirait de prolonger de quelques mètres l'alimentation de la pompe à chaleur au tube existant de l'ancien conduit de cheminée le long des façades et que le surcoût d'une telle prolongation représenterait un montant dérisoire. Elle ne donne aucune indication sur la faisabilité technique de ces différentes variantes et sur leur surcoût en sorte qu'il n'est pas possible de déterminer s'il serait inférieur au seuil de 1 % des coûts d'investissement de la variante retenue fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Elle ne prétend pas davantage que ce seuil serait excessivement bas et ne pourrait jamais ou que dans de rares cas être respecté, voire qu'il consacrerait un affaiblissement inadmissible du principe de prévention ancré dans la loi au détriment de la protection des voisins contre les nuisances sonores. En tout état de cause, l'éventuelle question de la compatibilité de l'art. 7 al. 3 OPB avec le droit supérieur n'a pas besoin d'être approfondie dans le cas particulier. En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles.”
Erleichterungen können – etwa durch zeitliche Beschränkungen der Nutzung (z. B. Festlegung von Öffnungszeiten) oder vergleichbare Auflagen – erreicht werden, sofern dadurch die Immissionsgrenzwerte weiterhin eingehalten werden.
“Cette remarque est identique pour la 2e solution de paroi. Une autre solution envisageable serait de garder les installations sportives sur la place goudronnée et de limiter l’horaire d’utilisation de cette place à 7h-20h la semaine et 8h-20h le dimanche et jours fériés. Dans ce cas, il n’y aurait plus de dépassement des valeurs limites d’immission durant la période 20h-22h et une demande d’allégement pourrait être accordée pour les points où les valeurs de planification seraient dépassées. (…)" G. Par courrier du 25 avril 2019, le bureau ******** a informé la municipalité du fait que le Service Intercommunal du Centre sportif avait modifié le règlement d'utilisation du terrain de sport goudronné. Ce terrain, principalement utilisé par les élèves du collège lors des récréations, était désormais accessible au public du lundi au dimanche de 8h00 à 20h00. Le bureau ******** relevait qu'il n'y avait plus de dépassement des valeurs limites d'immissions. Il soulignait que, selon l'art. 7 al. 2 OPB, des allègements pouvaient être accordés lorsque les valeurs de planification étaient dépassées mais pas les valeurs limites d'immissions. Des fiches d'allègement élaborées sur les indications de la DGE étaient annexées. La DGE s'est prononcée sur la demande d'allègements dans un courrier adressé à la municipalité le 15 mai 2019. Dans ce courrier, elle relevait ce qui suit: "(…) Par la présente nous faisons suite à la demande d’allégement du bureau ******** datée du 25 avril 2019 avec ses annexes adressée à votre Municipalité. Ce type de projet est soumis à la Loi fédérale sur la protection de l’environnement du 7 octobre 1983 (LPE) ainsi qu’à l’Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB). L’aide à l’exécution de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV) pour la détermination et évaluation du bruit des installations sportives fixe les valeurs limites applicables pour les installations sportives. Les études acoustiques du bureau ******** datées du 6 mars et 3 octobre 2018 ont mis en évidences des dépassements des valeurs de planification de l’ordre de 4 dB(A) pour la période de la semaine de 20h à 22h et pour les logements situés au chemin des Sports.”
“In diesem Sinn müssen Lärmimmissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 Bst. a und b LSV). Steht fest oder ist zu erwarten, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden, sind die Emissionsbegrenzungen zu verschärfen (Art. 11 Abs. 3 USG), wobei der Bundesrat für die Beurteilung der schädlichen oder lästigen Einwirkungen Immissionsgrenzwerte festlegt (Art. 13 USG). Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen (Art. 25 Abs. 1 USG). Besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse, namentlich auch ein raumplanerisches Interesse an der Anlage und würde die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für ein Projekt führen, so können Erleichterungen gewährt werden. Dabei dürfen jedoch unter Vorbehalt von Art. 25 Abs. 3 USG die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Können bei der Errichtung von Strassen, Flughäfen, Eisenbahnanlagen oder anderen öffentlichen oder konzessionierten ortsfesten Anlagen durch Massnahmen an der Quelle die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden, müssen auf Kosten des Eigentümers der Anlage die vom Lärm betroffenen Gebäude durch Schallschutzfenster oder ähnliche bauliche Massnahmen geschützt werden (Art. 25 Abs. 3 USG). Ortsfeste Anlagen sind Bauten, Verkehrsanlagen, haustechnische Anlagen und andere nichtbewegliche Einrichtungen, die beim Betrieb Aussenlärm erzeugen; dazu gehören insbesondere auch Flughäfen (Art. 2 Abs. 1 LSV). Als neue ortsfeste Anlagen gelten namentlich auch ortsfeste Anlagen und Bauten, deren Zweck vollständig geändert wird (Art. 2 Abs. 2 LSV).”
In der Praxis kann zur Erreichung einer Pegelreduktion von 3 dB eine erhebliche Verschiebung des Aufstellortes erforderlich sein (z. B. rund 6 m; vgl. Quelle 0). Umgekehrt kann bei sehr tiefen Immissionspegeln – die Umgebungslärme liegen erfahrungsgemäss nachts häufig bei etwa 28–35 dB(A) – eine Versetzung keine spürbare Verbesserung bringen, sodass die Prüfung gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV entbehrlich sein kann (vgl. Quelle 1).
“Sind die Planungswerte wie hier klar eingehalten, so kommen weitere Massnahmen zur Emissionsbegrenzung nach Art. 7 Abs. 3 LSV nur infrage, wenn damit eine Pegelreduktion von 3 dB und mehr erzielt werden kann. Bezüglich des Aufstellungsortes des geplanten Aussengeräts präsentiert sich die Situation wie folgt: Gemäss bewilligtem Situationsplan soll das Aussengerät an der Nordfassade des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft aufgestellt werden. Der Abstand des Aussengeräts zur Fassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin und jener zum Nachbargebäude L.________strasse 19 ist, gemessen aus dem bewilligten Situationsplan, in etwa gleich gross. Um eine wesentliche Pegelreduktion von 3 dB bei der Liegenschaft der Beschwerdeführerin zu erreichen, müsste das Aussengerät um mindestens weitere 6 m verschoben werden. Die Platzierung der Wärmepumpe entlang der Ostfassade des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft würde die Immissionssituation gegenüber dem Gebäude der Beschwerdeführerin verschlechtern. Bei dieser Variante würde das Aussengerät näher an die Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin rücken, wie ein kurzer Blick auf den bewilligten Situationsplan zeigt.”
“Diese Aussage überzeugt hingegen nur bedingt. Dass ein vom Gebäude der Beschwerdeführerin abgewandter Aufstellungsort an der südöstlichen Ecke des Gebäudes (bahnseitig) aufgrund der Distanz und der Ausrichtung für die Beschwerdeführerin besser, d.h. weniger lärmbelastend, sein könnte bzw. müsste, leuchtet denn auch ein. Bei der Beurteilung, ob eine emissionsbegrenzende Massnahme im Rahmen der Vorsorge nötig und verhältnismässig ist, ist aber zuerst festzustellen, ob sie zu einer wesentlichen und wahrnehmbaren Reduktion des Immissionspegels führen würde. Vorliegend ist die Lärmbelastung beim Immissionsort am Wohnhaus der Beschwerdeführerin jedoch dermassen gering, dass die Emissionen der Wärmepumpe in den Umgebungsgeräuschen, welche sich erfahrungsgemäss selbst in der Nacht in ruhigen Wohnzonen zwischen ca. 28 bis 35 db(A) bewegen,38 untergehen. Mit anderen Worten, brächte eine Versetzung des Aufstellungsortes für die Beschwerdeführerin gar keine spürbare, wahrnehmbare Verbesserung. Damit erübrigt sich auch die Prüfung gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV, wonach bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, weitergehende Emissionsbegrenzungen nur – aber immerhin – zu treffen sind, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Zu beachten ist schliesslich im Zusammenhang mit dem Aufstellungsort der Anlage auch das Interesse der Beschwerdegegnerin bzw. der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner der drei Wohnungen am Schutz vor dem Betriebslärm der innen aufgestellten Anlage. Die von der Beschwerdeführerin geforderte Versetzung in die südöstlichen Ecke des Gebäudes käme mutmasslich im Bereich des Aussensitzplatzes im Erdgeschoss und der Balkone darüber zu liegen. Mit anderen Worten ist davon auszugehen, dass die Versetzung der Anlage im erwähnten Sinne zu einer erheblichen Verschlechterung der Lärmsituation für die Beschwerdegegnerin bzw. die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner der drei Wohnungen führen würde.”
Fehlt der Nachweis, dass eine alternative Standortvariante eine Lärmreduktion von mindestens 3 dB erbringt oder dass eine solche Reduktion mit vertretbaren Mehrkosten (im vorliegenden Entscheid bezogen auf etwa 1 % der Investitionskosten) erreichbar wäre, braucht die Behörde die Variante nicht zu bevorzugen oder weitergehende Emissionsbegrenzungen zu treffen. Das Nichterbringen dieses Nachweises rechtfertigt je nach Sachlage den Verzicht auf die Prüfung alternativer Lagen.
“En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles. Rien n'indique que ledit Office aurait omis des faits essentiels et déterminants dans son appréciation qui scelle ainsi le sort du grief. Dans ces conditions, on doit admettre que la recourante a échoué à démontrer que les variantes d'implantation extérieure en façade ouest ou en façade sud répondaient aux conditions fixées à l'art. 7 al. 3 OPB et devaient être privilégiées par rapport à la variante retenue.”
Ändert sich die Lage oder die Implantation gegenüber dem im Prüfverfahren zugrunde gelegten Projekt, hat die Behörde vor der Bewilligung zu verlangen, dass die Lärmbeurteilung auf die tatsächlich geplante Lage bzw. das konkrete Implantationskonzept abgestimmt ist. Sie muss prüfen, ob die am wenigsten lärmintensive Lage gewählt wurde und ob zusätzliche technisch und betrieblich realisierbare Massnahmen zur Emissionsminderung vorzusehen sind.
“Une telle installation fixe ne pouvait être construite, selon la loi, que si les immissions sonores engendrées ne dépassaient pas les valeurs de planification annexées à l'OPB, mais également si les émissions de bruit étaient suffisamment limitées par des mesures préventives réalisables sur le plan technique et d'exploitation et économiquement supportables. La protection contre le bruit était assurée par l'application cumulative des valeurs de planification et du principe de la limitation préventive des émissions. En l'occurrence, le SABRA n'avait pas respecté le principe de prévention ; le rapport acoustique versé à la procédure avait trait à un projet du bâtiment pour lequel la PAC était orientée sud alors que le projet autorisé prévoyait finalement une implantation nord. Cette modification n'avait pas été dictée par des motifs d'émission sonore. Le SABRA avait renoncé à l'application du principe de prévention en recommandant à titre de souhait uniquement de mettre en œuvre des solutions permettant de réduire les nuisances sonores et en invitant le maître d'ouvrage à indiquer, trente jours avant le début des travaux, l'implantation précise des installations et un calcul démontrant le respect des exigences de l'art. 7 OPB. En réalité, cette implantation était arrêtée par les plans visés ne varietur intégrés à l'autorisation litigieuse sans que les émissions produites soient connues, faute d'une étude acoustique réalisée sur le projet finalement autorisé. En n'imposant aucune condition supplémentaire concernant les émissions sonores de la future pompe, le département avait non seulement commis un excès négatif de son pouvoir d'appréciation, mais également violé le droit fédéral et cantonal en ne s'assurant pas que l'emplacement le moins bruyant avait été retenu pour la PAC et que d'autres mesures ne pouvaient pas être prises pour limiter les émissions. Or, ce dernier devait s'assurer que les conditions légales auxquelles devait répondre la construction soient réunies avant de l'autoriser. Enfin, les préavis, notamment de la CA, n'avaient pas été entièrement suivis dès lors que l'épaisseur de la terre végétale sur la dalle n'avait pas été augmentée pour permettre des plantations hautes. La commune, pourtant la mieux placée pour juger de la préservation du cadre que représentait le W______, n'avait pas été consultée suite aux modifications du projet alors qu'elle l'avait demandé.”
Das BAFU hat als Fachbehörde Erleichterungen in Einzelfällen zugestimmt; die Prüfung und allfällige Erteilung von Erleichterungen nach Art. 7 Abs. 2 LSV obliegt jedoch der zuständigen Vorinstanz bzw. Vollzugsbehörde und nicht dem Bundesverwaltungsgericht als erster Beschwerdeinstanz.
“ihrer Verfügung listet die Vorinstanz die einzelnen Erleichterungsanträge des ASTRA auf. Danach stellte sie im Wesentlichen fest, dass die Erleichterungen Immissionsgrenzwertüberschreitungen durch den Lärm der Nationalstrasse bzw. des Gesamtlärms beträfen. Die Eigentümer der von den Erleichterungsanträgen betroffenen Liegenschaften, unter anderem die Beschwerdeführerin, hätten sich nicht gegen die Erleichterungsanträge gewehrt. Das ASTRA habe die Erleichterungen in der Planunterlage «m7. Erleichterungen LSV» nachvollziehbar und stichhaltig begründet. Den Erleichterungen habe das BAFU als Fachbehörde für Lärm des Bundes zugestimmt. Im Sinne von Art. 7 Abs. 2 LSV würden deshalb alle Erleichterungen in Bezug auf die Nationalstrasse gewährt und die maximal zulässigen Lärmbelastungen unter Ziffer 6 des Dispositivs vermerkt. Bezüglich der Frage, ob die N04 auf der Ost- oder Westseite zu erweitern sei, gab die Vorinstanz in Erwägung”
“Die Vollzugsbehörde gewährt jedoch Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG). Das überwiegende öffentliche Interesse an der Erhöhung der Betriebsspannung der Gemmileitung zur Steigerung der Stromtransportkapazität für die Versorgung des Mittellandes ist vor dem Hintergrund der viel diskutierten Stromknappheit ohne Weiteres ausgewiesen. Die Gewährung von Erleichterungen ist daher grundsätzlich möglich. Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs. 3 LSV handelt und nicht um eine Neuanlage, ausschliesslich bzw. lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nach dem Gesagten gilt es aber, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder anderer Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an weiteren lärmempfindlichen Orten eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung und die allfällige Erteilung von Erleichterungen ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6).”
Bei Nachbarbeschwerden kann die Vollzugsbehörde anordnen, dass die Eigentümerin oder der Eigentümer eine Lärmbewertung auf eigene Kosten durchführen lässt. Ergibt die Bewertung, dass die einschlägigen Planungs‑/Immissionswerte nicht eingehalten werden, kann die Behörde die Sanierung der Anlage verlangen.
“Une synthèse CAMAC n° 194120 positive a été délivrée le 13 novembre 2020. Il en ressort en particulier que la Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) a préavisé favorablement au projet en indiquant notamment ce qui suit : "LUTTE CONTRE LE BRUIT / Réf. OM Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation). Pour ce projet en question, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). En application du principe de prévention (art. 11 LPE), la DGE/DIREV-ARC demande que le propriétaire prenne toutes les mesures nécessaires afin de limiter les émissions de nuisances sonores dans la mesure que le permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation et pour autant que cela soit économiquement supportable. Au sens de l'art. 11 LPE, la DGE/DIREV-ARC demande que les mesures suivantes soient prises : - Les horaires de fonctionnement de la pompe à chaleur de piscine seront de 07h00 à 19h00 exclusivement. En cas de plaintes du voisinage pour nuisances sonores de cette pompe à chaleur, une évaluation de la gêne sera effectuée au frais [sic] du propriétaire. Si cette évaluation montre que les exigences de la LPE ne sont pas respectées, un assainissement de cette installation sera exigé." D. Par décisions du 11 mai 2021, la Municipalité de la commune de Bussigny (ci-après : l'autorité intimée) a rejeté l'opposition des intéressés et accordé le permis de construire n° 2811 (CAMAC n° 194120) portant sur la mise en conformité de la piscine et l'installation d'une pompe à chaleur extérieure.”
Bei neuer Anlage oder wesentlicher Änderung sind vor Ort gemessene Immissionswerte an Nachbarpunkten massgeblich für die Beurteilung gegenüber den Planungswerten; Messungen zur Kontrolle nach Inbetriebnahme sind möglich. Die Behörde kann Auflagen verfügen, etwa Betriebszeiten, Vorgaben zur Begrenzung von Innen‑/Aussenlärm und Anforderungen an die Schallisolation (Verweis auf SIA 181). In Einzelfällen kann ein Langzeitmonitoring angeordnet werden.
“[…] La Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) préavise favorablement au présent projet dont l'exécution devra respecter les conditions impératives ci-dessous : LUTTE CONTRE LE BRUIT (réf. OM) Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de ce changement d'affectation, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Une mesure de contrôle pourra être effectuée après la mise en service de l'installation (art. 12 OPB). Degrés de sensibilité au bruit Les voisins les plus proches et le projet en question sont situés en zone de degré de sensibilité au bruit de III. Etablissement public Les exigences décrites dans la directive du 10 mars 1999 concernant la détermination et l'évaluation des nuisances sonores liées à l'exploitation des établissements publics (DEP) doivent être respectées. L'isolation phonique des bâtiments doit répondre aux exigences de la norme SIA 181:2006 de la Société suisse des ingénieurs et des architectes (art. 32 OPB). La DGE/DIREV-ARC préavise favorablement cette demande de permis de construire aux conditions suivantes : - Aucune diffusion de musique n'est autorisée à l'intérieur et à l'extérieur; - Horaires de l'établissement ( y compris extérieurs) 11h00-21h00, selon QP 11 daté du 17 juillet 2020 joint au dossier de mise à l'enquête; - Respect des exigences SIA 181:2006 pour les locaux sensibles voisins (superposés ou contigus).”
“1Die Dimensionierung der Lärmschutzwände haben mindestens die vorgängig kommunizierten und zugesicherten Dimensionen aufzuweisen. Die heute bestehende Lärmschutzwand muss vollumfänglich ersetzt, mindestens 317 m entlang der Ausfahrt Richtung Süden ausgebaut und auf 2.60 m erhöht werden. 1.2Die neue Lärmschutzwand muss im südlichen Bereich der Ausfahrt bis mindestens zu km 140.570 [recte: 145.570] ausgebaut und erweitert werden. 1.3Das Zusammenspiel zwischen WOV und Halbanschluss Altdorf Süd und der damit ausgelöste Mehrlärm sind zu erheben, Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte aufzuzeigen und im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin umzusetzen. 1.4.Das Projekt "N02 Halbanschluss Altdorf" ist aufgrund der markanten Zunahme des Verkehrs und der Lärmimmissionen als neue Anlage resp. die Anpassung des bestehenden Kreisels als wesentliche Veränderung und somit insgesamt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzverordnung einzustufen. Das Bauprojekt hat deshalb die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Ferner hat die Bauherrschaft nach dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG die Massnahmen zu ergreifen, um alle schädlichen und lästigen Einwirkungen zu vermeiden. 1.5.Der UVB ist zur Überarbeitung und Ergänzung mit den Massnahmen zur Einhaltung der Werte zur Luftreinhaltung an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. 1.6.Es ist nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses Altdorf Süd ein Langzeitmonitoring zur Luftqualitätsmessung einzuführen und zusätzliche Massnahmen zur Verminderung der Projektauswirkungen zu ergreifen. 1.7Der technische Bericht ist zur Überarbeitung und Klärung der dynamischen Signalisation, der Dosieranlage sowie weiterer flankierender Massnahmen an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. Weitere Informationen zum zukünftigen Verkehrsregime bei der Ausfahrt des Halbanschlusses Altdorf Süd und dem geplanten Dosiersystem sind aufzuzeigen. 1.8.Das Auflageprojekt hat aufzuzeigen, dass während Stosszeiten, wie beispielsweise Ostern, Sommerferien, Feierabend usw.”
Bei Überschreitung der anwendbaren Planungswerte kann die Baubewilligung erteilt werden, sofern die Lärmemissionen durch verhältnismässige, konkrete Lärmschutzauflagen begrenzt werden. Alternative Projektvarianten waren im vorliegenden Fall nicht zu prüfen, weil die Gesuchstellerin auf eine Modifikation ihres Bauvorhabens verzichtet hatte.
“Hierzu führt die Vorinstanz aus, die Gemeinde habe der Beschwerdeführerin die Möglichkeit eingeräumt, sich zum Gutachten zu äussern und Ergänzungsfragen zu stellen. Von dieser Möglichkeit habe sie Gebrauch gemacht, gewisse bauliche Massnahmen zur Diskussion gestellt und Fragen zu deren Wirksamkeit gestellt. Die Experten hätten diese Fragen beantwortet, soweit dies möglich gewesen sei, obwohl eine konkrete Alternativplanung gefehlt habe. Die Beschwerdeführerin habe sich dann auch zu diesen Antworten äussern können. Letztlich habe die Gemeinde aber das konkrete Baugesuch beurteilen müssen. Liege kein bewilligungsfähiges Gesuch vor, sei der Bauabschlag zu erteilen, während untergeordnete Mängel durch Nebenbestimmungen behoben werden könnten. Diese Erwägungen lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Wie erwähnt ist die Gemeinde als Baubewilligungsbehörde gestützt auf das schlüssige Gutachten zum Ergebnis gelangt, die anwendbaren Planungswerte der ES II würden überschritten, weshalb Lärmemissionen nach Massgabe von Art. 7 Abs. 1 LSV zu begrenzen seien. Dementsprechend hat sie aus Gründen der Verhältnismässigkeit die nachgesuchte Bewilligung für den Anbau des Vordachs zwar erteilt, zugleich aber verschiedene Lärmschutzmassnahmen angeordnet. Alternative Projektvarianten lagen ausserhalb des Streitgegenstands und waren von der Baubewilligungsbehörde nicht zu beurteilen, zumal die Beschwerdeführerin darauf verzichtet hat, ihr Bauvorhaben aufgrund der Ergebnisse des Lärmgutachtens zu modifizieren. Die Beschwerdeführerin bezeichnet die Auflagen, die angeordnet wurden, zwar beiläufig als "absolut unverhältnismässig", begründet dies aber im Einzelnen nicht, weshalb darauf nicht weiter eingegangen werden muss.”
“Hierzu führt die Vorinstanz aus, die Gemeinde habe der Beschwerdeführerin die Möglichkeit eingeräumt, sich zum Gutachten zu äussern und Ergänzungsfragen zu stellen. Von dieser Möglichkeit habe sie Gebrauch gemacht, gewisse bauliche Massnahmen zur Diskussion gestellt und Fragen zu deren Wirksamkeit gestellt. Die Experten hätten diese Fragen beantwortet, soweit dies möglich gewesen sei, obwohl eine konkrete Alternativplanung gefehlt habe. Die Beschwerdeführerin habe sich dann auch zu diesen Antworten äussern können. Letztlich habe die Gemeinde aber das konkrete Baugesuch beurteilen müssen. Liege kein bewilligungsfähiges Gesuch vor, sei der Bauabschlag zu erteilen, während untergeordnete Mängel durch Nebenbestimmungen behoben werden könnten. Diese Erwägungen lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Wie erwähnt ist die Gemeinde als Baubewilligungsbehörde gestützt auf das schlüssige Gutachten zum Ergebnis gelangt, die anwendbaren Planungswerte der ES II würden überschritten, weshalb Lärmemissionen nach Massgabe von Art. 7 Abs. 1 LSV zu begrenzen seien. Dementsprechend hat sie aus Gründen der Verhältnismässigkeit die nachgesuchte Bewilligung für den Anbau des Vordachs zwar erteilt, zugleich aber verschiedene Lärmschutzmassnahmen angeordnet. Alternative Projektvarianten lagen ausserhalb des Streitgegenstands und waren von der Baubewilligungsbehörde nicht zu beurteilen, zumal die Beschwerdeführerin darauf verzichtet hat, ihr Bauvorhaben aufgrund der Ergebnisse des Lärmgutachtens zu modifizieren. Die Beschwerdeführerin bezeichnet die Auflagen, die angeordnet wurden, zwar beiläufig als "absolut unverhältnismässig", begründet dies aber im Einzelnen nicht, weshalb darauf nicht weiter eingegangen werden muss.”
Für ortsfeste technische Anlagen in Gebäuden (Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Wärmepumpen) sind die Planungswerte der OPB (Anhang Nr. 6) massgeblich. In der Praxis wird bei Wärmepumpen insbesondere geprüft, ob die Planungswerte für die Nachtperiode für die nächstgelegenen Nachbarn eingehalten werden. Zudem wird die Lage/Einbauart der Anlage (z. B. in einer Ecke bzw. in eine Nische versus unmittelbar an der Fassade) als relevante Einflussgrösse genannt; betriebstechnische Massnahmen für möglichst leisen Nachtbetrieb (z. B. sogenannter «Flüstermodus») werden in den Behördengutachten ebenfalls berücksichtigt.
“En particulier, la Direction générale de l'environnement (Direction des ressources et du patrimoine naturels, Division géologie, sols et déchets - Eaux souterraines - DGE/DIRNA/GEODE/HG) a délivré l'autorisation spéciale nécessaire s'agissant d'un projet de construction de deux bâtiments et d'un parking souterrain dans un secteur Au de protection des eaux (art. 19 al. 2 de la loi fédérale du 24 janvier 1991 sur la protection des eaux [LEaux; RS 814.20]), en fixant plusieurs conditions pour protéger les eaux souterraines. La Direction générale de l'environnement (Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division air, climat et risques technologiques - DGE/DIREV/ARC) a donné un préavis favorable avec la motivation suivante, s'agissant de la lutte contre le bruit: "Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). […]" D. Le 13 septembre 2023, la Municipalité de Payerne (ci-après: la municipalité) a organisé une séance de conciliation avec les opposants. Lors de celle-ci, elle a indiqué avoir mandaté le bureau d'ingénieurs civils G._______ pour l'étude du réseau des canalisations du secteur sud-ouest de la commune, notamment la mise en séparatif de l'entier de ce secteur et le dimensionnement des collecteurs pour garantir une évacuation satisfaisante des eaux, et le bureau H._______ afin d'établir un concept global de mobilité pour le territoire communal. S'agissant de la mobilité pour le chemin du Bornalet, la municipalité a exposé les démarches déjà réalisées (suppression de deux places de parc situées dans la partie nord du chemin du Bornalet) et à réaliser (suppression de deux autres places de parc également situées dans la partie nord du chemin), ainsi que les études en cours, notamment la réalisation d'une place d'évitement sur la parcelle no 708 et l'élargissement de la chaussée, notamment au moyen d'une servitude de passage public à pied qui grèverait la parcelle no 714 et d'une servitude de passage public à pied et pour tous véhicules qui grèverait les parcelles nos 5610 et 5553, situées plus au sud par rapport à la parcelle no 714 et de l'autre côté du chemin du Bornalet.”
“La Centrale des autorisations en matière de construction (CAMAC) a rendu une synthèse positive le 7 novembre 2022. La DGE/DIREV/ARC, seule autorité concernée, a émis un préavis positif reproduit ci-dessous: "LUTTE CONTRE LE BRUIT Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Selon le formulaire d’attestation du respect des exigences de protection contre le bruit pour pompe à chaleur air-eau daté du 3 novembre 2022, les valeurs de planification pour la période nocturne sont respectées pour les voisins les plus proches." P. Une séance de conciliation s'est déroulée le 12 décembre 2022 devant la municipalité, à laquelle ont également participé le constructeur, les recourants et leurs avocats respectifs. Cette conciliation n'a pas abouti. Le procès-verbal de la séance figure au dossier de la municipalité. Des plans modifiés du 17 février 2023 ont par la suite été produits par les constructeurs. Q. Par décision du 26 juin 2023, la municipalité a levé l'opposition commune de A.________ et consorts et délivré le permis de construire pour le changement de la toiture de l'habitation n° ECA 2110, la pose de capteurs solaires, l'installation d'une PAC air-eau, la création d'une terrasse avec muret d'enceinte. Le permis de construire n° 2022-174 a été délivré le même jour aux constructeurs.”
“Le dossier a été transmis aux services spécialisés de l'administration cantonale, dont les autorisations et préavis ont été regroupés dans la synthèse établie le 29 septembre 2023 par la Centrale des autorisations en matière de construction (CAMAC; synthèse no 223463). La Direction générale de l'environnement, par sa Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC), a émis un préavis favorable, en exposant en particulier qu'avec le modèle de PAC prévu, les valeurs de planification pour la période nocturne seront respectées pour les voisins les plus proches. Ce préavis ajoute: "[l]a position de la pompe à chaleur est dans un angle rentrant de la façade et non pas proche de la façade". Par décision du 6 novembre 2023, la Municipalité de Romainmôtier-Envy (ci-après: la municipalité) a levé l'opposition de B.________ et A.________ et elle a délivré le permis de construire requis. Cette autorisation est assortie des "conditions particulières" suivantes: "Par rapport au bruit généré par la future pompe à chaleur (PAC), il est rappelé que les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront en aucun cas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Les remarques de la DGE/DIREV/ARC devront être impérativement respectées (voir synthèse CAMAC). En cas de litige ultérieur à l'installation de la PAC avec le voisinage, les propriétaires de l'ouvrage devront prouver à leur frais que l'installation est conforme." D. Agissant le 23 novembre 2023 par la voie du recours de droit administratif, les opposants B.________ et A.________, ainsi que les propriétaires de la parcelle no 376 C.________ et D.________ demandent à la Cour de droit administratif et public (CDAP) du Tribunal cantonal de prononcer que la PAC soit placée sur une autre face de la maison des époux E.________. Dans sa réponse du 5 février 2024, la municipalité conclut au rejet du recours, dans la mesure de sa recevabilité, et à la confirmation de la décision attaquée. Le 19 mars 2024, les constructeurs ont répondu au recours en concluant à son rejet et à la confirmation de la décision attaquée. Les recourants ont répliqué le 6 avril 2024, confirmant leurs conclusions.”
“Hinsichtlich der lärmschutzrechtlichen Vorschriften hat das AfU in seinem Gutachten vom 3. Juli 2019 namentlich ausgeführt, dass das Baugesuch vier Ventilatoren beinhaltet, welche Lärmbelästigungen bei der direkten Nachbarschaft verursachen können. Die Anforderungen von Art. 7 LSV müssten erfüllt werden. Die vorhandenen Angaben (im technischen Datenblatt des Herstellers) bezüglich der Ventilatoren seien "FE2owlet-ECblue - FN091 ZIGL-5P1" und "Schalldruck auf 7 m 45 dB(A) pro Einheit". Es befänden sich lärmempfindliche Räume auf der Ostseite, in der Nähe des Projekts; der entsprechende Abstand betrage 70 m und die Empfindlichkeitsstufe sei ES III. Aufgrund der vorhandenen Informationen und nach den Berechnungen des AfU halte die vorgesehene Lüftungsanlage die Planungswerte bei der direkten Nachbarschaft ein. Der erwartete Verkehr entspreche zirka 140 Fahrten pro Jahr, sprich weniger als 3 Fahrten pro Woche. Dies führe weder zu einer wahrnehmbaren Zunahme der Lärmimmissionen im Sinne der LSV noch zu einer Überschreitung der LSV-Grenzwerte. Als Bedingung wurde festgehalten, dass der Beschwerdegegner im Sinne des Vorsorgeprinzips alle Massnahmen treffen müsse, die technisch und betrieblich möglich sind, um die Lärmemissionen zu begrenzen. Dazu gehöre insbesondere, dass die technischen Apparate während der Nacht (19 Uhr bis 7 Uhr) sehr leise funktionieren und der allfällige "Flüstermodus" bzw.”
“Le préavis de la DGE est ainsi rédigé: "La Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Air, climat et risques technologiques (DTE/DGE/DIREV/ARC) préavise favorablement au présent projet dont l'exécution devra respecter les conditions impératives ci-dessous : LUTTE CONTRE LE BRUIT (Réf. OM) Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe N° 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Pompe à chaleur air/eau Selon le formulaire d'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit pour pompe à chaleur air/eau transmis à la DGE/DIREV-ARC, les valeurs de planification de l'annexe n° 6 de l'OPB pour la période nocturne sont respectées pour les voisins les plus proches. (…)" C. Par décision du 17 mars 2020, la Municipalité de Corsier-sur-Vevey (ci-après: la municipalité) a levé l'opposition et délivré le permis de construire aux conditions fixées dans la synthèse CAMAC du 20 décembre 2019. S'agissant des conditions spéciales communales, ledit permis prévoit notamment que l'abattage de l'épicéa peut être exécuté, qu'une plantation compensatoire de quatre arbres sera exécutée avant la fin des travaux et qu'un constat des bâtiments des opposants sera effectué conformément à un engagement pris par le constructeur le 28 janvier 2020. La municipalité a en outre indiqué avoir prié le constructeur d'ajourer les façades Nord des bâtiments, pour faire suite à une remarque des opposants.”
Bei bedingter Bewilligung oder wenn eine vorhandene akustische Studie fehlt oder nicht aktualisiert ist, kann die Bewilligung an die Nachreichung eines detaillierten akustischen Nachweises geknüpft werden. Der Nachweis soll konkrete Immissionsberechnungen sowie die Marke und das Modell der Geräte, ihre technischen akustischen Daten, die genauen Quellenpositionen/Implantationen auf Plänen und die Lage lärmsensibler Räume enthalten. Eine Frist zur Nachreichung (z. B. 30 Tage vor Baubeginn) kann verlangt werden.
“et s'assurer du respect de l'installation des appareils selon les exigences du constructeur. Il a ensuite recommandé au maître d'ouvrage de mettre en oeuvre des solutions permettant de réduire au mieux les nuisances sonores, par exemple en capitonnant le saut-de-loup avec un revêtement acoustique isolant, en mettant une grille anti-pluie insonorisée ou encore en équipant la PAC avec des conduits d'entrées et de sorties d'air isolés acoustiquement. Enfin, la position de la PAC ayant été modifiée depuis le rapport acoustique, le SABRA a requis du maître de l'ouvrage de fournir trente jours avant l'ouverture du chantier un nouveau rapport acoustique contenant la marque, le modèle et les caractéristiques techniques-acoustiques (document technique du constructeur), les implantations précises des appareillages et des sources d'émissions sonores sur un plan ainsi que la localisation des locaux à usage sensible aux bruits les plus exposés retenus pour les calculs, démontrant le respect des exigences de l'art. 7 OPB. Par décision du 15 juin 2020, le Département a délivré l'autorisation de construire: les conditions figurant notamment dans les préavis devaient être strictement respectées et faisaient partie intégrante de l'autorisation, étant précisé que les réserves figurant sur celle-ci primaient les plans visés ne varietur. Le même jour, le Département a délivré l'autorisation de démolir. A.________, B.________, C.________, D.________ et E.________ (ci-après: A.________ et consorts), propriétaires de parcelles voisines, ont interjeté recours devant le Tribunal administratif de première instance du canton de Genève (ci-après: TAPI) à l'encontre des deux décisions du 15 juin 2020. Par jugement du 1er décembre 2021, le TAPI a rejeté le recours en tant qu'il était dirigé contre l'autorisation de construire, et déclaré irrecevable le recours en tant qu'il était dirigé contre l'autorisation de démolir. Par arrêt du 28 juin 2022, la Chambre administrative de la Cour de justice du canton de Genève (ci-après: la Cour de justice) a rejeté le recours déposé contre le jugement du 1 er décembre 2021.”
“11 LPE, en se limitant à énoncer des souhaits, sans imposer de conditions. Ils estiment que le SABRA a basé son préavis du 23 décembre 2019 relatif à l'installation de la PAC sur une description ne correspondant pas aux plans initiaux du 25 mars 2019 ni à ceux du 9 octobre 2019. Ainsi que l'a considéré à juste titre le TAPI, il ressort de l'examen du dossier que le SABRA a expressément conditionné son préavis favorable du 23 décembre 2019 au respect de diverses conditions, lesquelles devront être contrôlées trente jours avant le début des travaux. Ainsi, relevant que la PAC n'était plus prévue au même endroit que précédemment et que la première étude acoustique n'avait pas été actualisée, il requérait en particulier la production d'un rapport acoustique contenant notamment les implantations précises des appareillages et des sources d'émissions sonores sur un plan ainsi que la localisation des locaux à usage sensible aux bruits les plus exposés retenus pour les calculs démontrant le respect des exigences de l'art. 7 OPB. Cette condition fait partie intégrante de l'autorisation querellée. Dès lors à ce stade, aucun élément ne permet de retenir que le département se serait basé sur un préavis incomplet concernant l'installation de la PAC. S'il devait être constaté que la PAC, une fois mise en place, engendrait des nuisances sonores dépassant ce qui est admissible, le département serait fondé à prendre d'éventuelles mesures, sur la base d'un constat concret effectué lors d'une inspection locale, pour y remédier (arrêt du Tribunal fédéral 1A.322/2000 du 1er juin 2001 consid. 3d), en faisant notamment intervenir le SABRA. Par conséquent, les craintes des recourants liées aux éventuelles nuisances sonores qui découleraient de la PAC apparaissent en l'état prématurées, ce d'autant que, comme l'a relevé l'intimée, les recommandations du SABRA concernent les futurs propriétaires de l'habitat groupés qui risquent d'auto-générer des nuisances sonores et non spécifiquement les voisins. Le grief sera en conséquence rejeté.”
Bei Neuanlagen verlangt die Behörde die Einhaltung der Planungswerte; weitergehende, rein vorsorgliche Emissionsbegrenzungen kommen nur in Betracht, wenn sich damit mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt. Für neue Luft-/Wasser‑Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder Trinkwassererwärmung dienen und die Planungswerte nicht überschreiten, ist dies nach al. 3 konkretisiert: eine zusätzliche Begrenzung ist nur zu verlangen, wenn damit mindestens 3 dB Reduktion bei Kosten von höchstens 1 % der Investitionskosten erzielt werden kann.
“Die Vorschriften unterscheiden, ob die fragliche Anlage bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 bereits bestand (altrechtliche Anlage, Art. 16 ff. USG) oder erst danach errichtet wurde. Im letzteren Fall (neurechtliche Anlage) setzen die Vorschriften zur Begrenzung der Lärmbelastung bereits bei der Errichtung der Anlage an. Neurechtliche Anlagen müssen nebst der Beachtung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) die Planungswerte einhalten (Art. 25 USG, Art. 7 Abs. 1 LSV).15 Altrechtliche Anlagen unterstehen ebenfalls dem Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG. Sie unterstehen einer Sanierungspflicht, sofern sie gegen dieses verstossen oder die Immissionsgrenzwerte überschreiten, wobei die Immissionsgrenzwerte weniger streng sind als die bei Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte. Da das Gebäude, in dem die Beschwerdeführerin ihren Betrieb führt, im Jahr 1998, also nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des USG am 1. Januar 1985 bewilligt worden ist, handelt es sich dabei um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Diese muss damit nebst dem Vorsorgeprinzip auch die Planungswerte einhalten. Diese betragen in der ES III gemäss Anhang 6 LSV nachts 50 dB(A) und tagsüber 60 dB(A) wie dies das KIGA im Rahmen der Baubewilligung für den Neubau der Gewerbehalle festgehalten hat.16 Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.17”
“– Simplifier le passage à des systèmes de chauffage moderne, déposée le 26 avril 2022 et adoptée en définitive par les deux Chambres). Le Conseil fédéral a dès lors adopté le 29 septembre 2023 une modification de l'OPB, complétant l'art. 7 OPB par l'adjonction d'un nouvel al. 3 ainsi libellé: "3 Les mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l’al. 1, let. a, ne s’appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d’au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d’investissement de l’installation." Dans un rapport explicatif concernant cette modification de l'OPB, publié par l'Office fédéral de l'environnement (OFEV – www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/83016.pdf), il est indiqué en titre que cela vise à une "concrétisation du principe de prévention pour les pompes à chaleur". Il est en outre exposé ce qui suit (p. 5): " Les conditions de respect du principe de prévention et des valeurs de planification sont cumulatives. En vertu de la jurisprudence du Tribunal fédéral, constante en la matière, lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires de protection contre le bruit à titre préventif n’entrent en ligne de compte que si elles permettent d’obtenir, moyennant un coût relativement faible, une réduction supplémentaire importante des émissions […].”
“aussi Robert Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, Zurich 2000, Art. 25 N 14). Le Conseil fédéral retient ainsi dans le nouvel art. 7 al. 3 OPB que, lorsque les valeurs de planification ne sont pas dépassées, une diminution du niveau sonore d'au moins 3 dB est nécessaire pour obtenir une réduction notable des immissions (en dessous des valeurs de planification) et fixe à 1% des coûts d'investissement le seuil pour le "coût relativement faible". Ces critères, qui n'ont pas une portée générale mais servent à définir abstraitement la portée du principe de prévention (art. 11 al. 2 LPE) pour un type particulier d'installation – les pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification –, sont objectifs et praticables. Par conséquent, les autorités administratives chargées d'appliquer la LPE dans une procédure de permis de construire doivent se prononcer sur la base de l'art. 7 OPB dans sa nouvelle teneur dès son entrée en vigueur le 1er novembre 2023 (cf. arrêts CDAP AC.2024.0009 du 29 mai 2024 consid. 2b-c et AC.2023.0410 du 30 avril 2024 consid. 2b-c).”
Bei Kumulation mehrerer ortsfester Anlagen ist im Einzelfall zu prüfen, ob die zusammenwirkenden Emissionen in der Nachbarschaft zu unrechtmässigen Immissionen führen.
“Januar 2013 für Waltalingen), und sie führen nicht zu erheblichem Mehrverkehr. Dass sich auf dem streitbetroffenen Grundstück neben den beiden Werkstätten auch noch ein ebenfalls zonenkonformer Landwirtschaftsbetrieb befindet, ist für die Zonenkonformität der beiden Werkstätten nicht massgebend. Auch wenn es sich bei der Kernzone grundsätzlich um eine Wohnzone handelt, passen die beiden Werkstätten auch funktional in die Kernzone K II, da in kleinen Dörfern mit schützenswerten Ortskernen in den Kernzonen häufig eine historisch gewachsene Vermischung von Wohn- und Gewerbenutzung vorliegt. Ob die Kumulation der verschiedenen Betriebe auf dem streitbetroffenen Areal in der Nachbarschaft zu unrechtmässigen Immissionen führt, ist im Rahmen der lärmschutzrechtlichen Beurteilung zu prüfen (vgl. dazu E. 4). 4. Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV; vgl. BGE 141 II 483 E. 3.1). Die Planungswerte sind nach der Rechtsprechung auch massgebend, wenn eine bestehende ortsfeste Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil, oder wenn eine vollständige Zweckveränderung nach Art. 2 Abs. 2 LSV vorliegt (BGE 141 II 483 E. 3.3.3 mit Hinweisen; VGr, 20. Mai 2021, VB.2020.00322, E. 4.4.1; vgl. Jonas Alig/Liliane Schärmeli, Die Beurteilung geänderter Altanlagen aus lärmschutzrechtlicher Sicht – Eine kritische Analyse der Praxis, URP 2019, S. 193 ff., S. 208 f.). Ferner sind die Emissionen im Rahmen der Vorsorge unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV]). Der Landwirtschaftsbetrieb und die Schreinereiwerkstatt des Beschwerdegegners 1 sowie die mechanische Werkstatt der Beschwerdegegnerin 2 befinden sich grundsätzlich alle auf dem Grundstück Kat.”
Erschliessungsstrassen und ähnliche verkehrsbezogene Projekte können als ortsfeste Anlagen im Sinne von Art. 7 LSV qualifiziert werden und haben als solche die Planungswerte einzuhalten. In der Praxis können im Bewilligungsverfahren bzw. in den Auflagen die zur Einhaltung der Werte erforderlichen, kompensatorischen Schutzmassnahmen (beispielsweise Lärmschutzwände) verlangt werden.
“Bei den vom Strassenbauprojekt betroffenen Gemeindestrassen inkl. Bushaltestellen im Neulandenquartier handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 8 Abs.2 LSV haben die durch eine bestehende, wesentlich geänderte Anlage erzeugten Lärmimmissionen die Immissionsgrenzwerte in der Umgebung einzuhalten. Nach Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch eine neue Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1; Urteil 1C_287/2021 vom 25. Juli 2022 E. 6.1). Laut Art. 47 Abs. 1 LSV gelten ortsfeste Anlagen grundsätzlich dann als neu, wenn der Entscheid, der den Beginn der Bauarbeiten gestattet, bei Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 noch nicht rechtskräftig war.”
“Januar 2023 sei aufzuheben. 2. Die Plangenehmigung sei zur Neubeurteilung mit folgenden Bedingungen und Auflagen an die Vorinstanz zurückzuweisen: 2.1. Die [...] Lärmschutzwände haben mindestens die vorgängig kommunizierten und zugesicherten Dimensionen aufzuweisen. Die heute bestehende Lärmschutzwand muss vollumfänglich ersetzt, mindestens 317 m entlang der Ausfahrt Richtung Süden ausgebaut und auf 2.60 m erhöht werden. 2.2. Das Zusammenspiel zwischen WOV und Halbanschluss Altdorf Süd und der damit ausgelöste Mehrlärm sind zu erheben, Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte aufzuzeigen und im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin umzusetzen. 2.3. Das Projekt N02 "Halbanschluss Altdorf" ist aufgrund der markanten Zunahme des Verkehrs und der Lärmimmissionen als neue Anlage resp. die Anpassung des bestehenden Kreisels als wesentliche Veränderung und somit insgesamt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzverordnung einzustufen. Das Bauprojekt hat deshalb die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Ferner hat die Bauherrschaft nach dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG die Massnahmen zu ergreifen, um alle schädlichen und lästigen Einwirkungen zu vermeiden. 2.4. Der UVB ist zur Überarbeitung und Ergänzung mit den Massnahmen zur Einhaltung der Werte zur Luftreinhaltung an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. 2.5. Es ist nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses Altdorf Süd ein Langzeitmonitoring zur Luftqualitätsmessung einzuführen und zusätzliche Massnahmen zur Verminderung der Projektauswirkungen zu ergreifen. 2.6. Der technische Bericht ist zur Überarbeitung und Klärung der dynamischen Signalisation, der Dosieranlage sowie weiterer flankierender Massnahmen an die Vorinstanz resp. Bauherrschaft zurückzuweisen. Weitere Informationen zum zukünftigen Verkehrsregime bei der Ausfahrt des Halbanschlusses Altdorf Süd und dem geplanten Dosiersystem sind aufzuzeigen. 2.7. Das Auflageprojekt hat aufzuzeigen, dass während Stosszeiten, wie beispielsweise Ostern, Sommerferien, Feierabend usw.”
“Es bleibt noch zu prüfen, ob das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin 2 die rechtlichen Voraussetzungen nach Art. 22 RPG erfüllt. Im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin 1 hat sich die Beschwerdegegnerin 2 zur beabsichtigten Nutzung geäussert: Die geplante Erschliessungsstrasse soll den nördlichen, abzuparzellierenden Teil des Grundstücks Nr. 414 (zukünftiges Grundstück Nr. 858) erschliessen, so dass in Zukunft ein Hightech-Produktionsbetrieb mit 60 bis maximal 100 Mitarbeitenden realisiert werden kann. Lärmrechtlich ist die Verlängerung der Erschliessungsstrasse als neue Anlage zu qualifizieren und hat als solche die Planungswerte einzuhalten (Art. 7 LSV). Zwar erzeugt die Strasse bis zur allfälligen Bewilligung eines Bauprojekts auf der Parzelle Nr. 858 a priori keine Lärmimmissionen. Da jedoch das Bauvorhaben auf der Parzelle Nr. 414 der Beschwerdegegnerin 1 und insbesondere die Verlängerung der Erschliessungsstrasse noch einmal neu beurteilt werden muss (vgl. oben E. 5), mangelt es der auf der Parzelle Nr. 858 zu bauenden Strasse - die eine weitere Verlängerung dieser Anlage darstellt - an der notwendigen Erschliessung und somit an einer Voraussetzung für die Baubewilligung nach Art. 22 RPG. Ausserdem sprechen auch Koordinationsüberlegungen dagegen, eine Erschliessungsstrasse zu bewilligen und zu bauen, wenn aus lärmrechtlichen oder anderen Gründen die beabsichtigte Anlage auf der Parzelle Nr. 858 gar nicht gebaut werden dürfte. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Bahnhofstrasse, wie bereits erwähnt, sanierungsbedürftig ist und ein Produktionsbetrieb mit 60 bis 100 Mitarbeitenden zu einem Mehrverkehr führen wird, der von der Bahnhofstrasse aufgenommen werden muss.”
Fehlende oder widersprüchliche lärmtechnische Unterlagen (z. B. unklare Angaben zur Dimensionierung von Lärmschutzwänden) machen weitergehende Abklärungen oder die Nachreichung von Unterlagen erforderlich, bevor beurteilt werden kann, ob Art. 7 Abs. 1 LSV eingehalten ist. Die mit einer Schutzmassnahme verbundenen Kosten und der zu erwartende Nutzen für die betroffenen Liegenschaften sind nachvollziehbar zu eruieren.
“Stufe Halbanschluss. Mit Blick auf die widersprüchlichen Angaben zur Dimensionierung der geplanten Lärmschutzwand in den verschiedenen Projektplänen und Berichten ist unklar, ob die prognostizierten Lärmimmissionen nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses mit oder ohne Erhöhung der Lärmschutzwand von 2,3 auf 2,6 m auch auf den ersten 47 m berechnet wurden. Unklar bleibt damit auch, ob die von der Vorinstanz übernommene Einschätzung des BAFU gemäss Fachbericht vom 20. August 2021 richtig ist, wonach es plausibel erscheine, dass eine Erhöhung der ersten 47 m der Lärmschutzwand sich nicht auf die Lärmbelastung im Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin auswirken würde. Damit die Frage beantwortet werden kann, ob die von der Beschwerdeführerin verlangte Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auch auf den ersten 47 m - wie vom UVEK und von der Vorinstanz angenommen - im Sinne von Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG unverhältnismässig sei, sind die dafür anfallenden Kosten und der mit der Massnahme verbundene Nutzen hinsichtlich des auf die betroffenen Liegenschaften einwirkenden Lärms möglichst zuverlässig zu eruieren. Dies ist vorliegend nicht geschehen und muss nachgeholt werden.”
“Das Inventar spricht weder von einem Ensemble noch bezeichnet es den Zwischentrakt als Bestandteil eines solchen. Mit Blick auf den Schutzzweck und die vorliegenden Pläne scheinen die Inventarobjekte durch die geplanten Umbauarbeiten am Zwischentrakt im Innenhof nicht beeinträchtigt zu werden. Es kann aber aufgrund der unvollständigen Unterlagen nicht abschliessend beurteilt werden, ob keine potenziell erhaltenswürdigen Teile der Inventarobjekte betroffen sind und der Schutzzweck nicht tangiert wird. Die Zulässigkeit des Verzichts auf weitere Schutzabklärungen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geprüft werden. 5. Die Beschwerdeführerin bringt als Nächstes vor, auf dem Dach des streitbetroffenen Zwischentrakts sei der Betrieb einer Aussenwirtschaft des Gebäudes G geplant. Die Vorinstanz habe zu Unrecht eine lärmrechtliche Überprüfung mittels Gutachten für entbehrlich gehalten. In diesem Zusammenhang macht sie weiter geltend, es läge mit dem Ersatz des Zwischentrakts eine neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV vor oder es wäre zumindest von einer wesentlichen Änderung im Sinn von Art. 8 Abs. 3 LSV auszugehen gewesen. 5.1 Bei der vorliegend zu beurteilenden Aussenwirtschaft handelt es sich um eine (ortsfeste) Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV). Die Umweltschutzgesetzgebung unterscheidet neu- und altrechtliche Anlagen und stellt unterschiedliche Anforderungen an den Lärmschutz, je nachdem, ob es sich um eine bei Inkrafttreten des Gesetzes (am 1. Januar 1985) bestehende, eine neue oder eine geänderte Anlage handelt: Während die von der Anlage allein erzeugten Lärmemissionen neuer Anlagen die Planungswerte der massgebenden Empfindlichkeitsstufe grundsätzlich nicht überschreiten dürfen (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV) und wesentlich geänderte Anlagen die Immissionsgrenzwerte respektieren müssen (Art. 8 Abs. 2 LSV), ordnet die Vollzugsbehörde die Sanierung einer Altanlage nur an, wenn diese wesentlich zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte beiträgt (Art.”
In der zitierten Entscheidung kam ein Lärmgutachten zum Schluss, dass unter den im Gutachten angenommenen Betriebsbedingungen die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV eingehalten würden; dieses Gutachten wurde für die lärmrechtliche Beurteilung herangezogen.
“Das erste Lärmgutachten des Ingenieurbüros B.________ GmbH vom 9. September 2020 hält fest, dass von technischen Anlagenteilen ausserhalb und innerhalb (Schallabstrahlung aus dem Innern über Aussenbauteile) des Gebäudes Geräuschemissionen zu erwarten seien. Konkret wurden ausserhalb des Gebäudes die vier Abgaskamine, die Silolüftung über Dach und die Anlieferung von Hackschnitzeln als relevante Schallquellen für die Lärmimmissionsbeurteilung genannt. Für die Berechnungen relevant seien zudem im Gebäudeinneren die vier Heizkessel, zwei Elektrofilter für die Holzschnitzelkessel und der Hydraulikantrieb der Förderschnecke für die Holzschnitzel. Für die lärmrechtliche Beurteilung wurden bei elf Liegenschaften in der Nähe des Bauvorhabens etliche Beurteilungspunkte festgelegt, darunter auch bei der Liegenschaft der Beschwerdeführerin. Das Lärmgutachten kam zum Schluss, dass unter Berücksichtigung der im Gutachten genannten Betriebsannahmen die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV eingehalten würden.”
Der Bundesrat hat Art. 7 OPB am 29.09.2023 ergänzt (Neufassung mit neuem Absatz 3). Diese Änderung trat am 1. November 2023 in Kraft und kann bei Bewilligungsentscheiden berücksichtigt werden.
“– Simplifier le passage à des systèmes de chauffage moderne, déposée le 26 avril 2022 et adoptée en définitive par les deux Chambres). Le Conseil fédéral a dès lors adopté le 29 septembre 2023 une modification de l'OPB, complétant l'art. 7 OPB par l'adjonction d'un nouvel al. 3 ainsi libellé: "3 Les mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l’al. 1, let. a, ne s’appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d’au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d’investissement de l’installation."”
“En l’espèce, le permis de construire indique que les directives de la Romande Energie du 15 décembre 2023 doivent être strictement respectées. Les recourants ne remettent pas en cause le contenu de cette condition du permis de construire, mais uniquement la date de la lettre envoyée par la Romande Energie. On ne voit toutefois pas en quoi la mention des recommandations faites par la Romande Energie pour des raisons de sécurité et qu’elle a valablement envoyées pendant le délai de la mise à l’enquête violerait les principes de la sécurité du droit et de la non-rétroactivité tels que rappelés ci‑dessus, dès lors que la municipalité tient compte des faits survenus et applique le droit en vigueur au jour où elle rend sa décision. C'est au demeurant ce qu'elle a fait ici en tenant notamment compte de l'entrée en vigueur, au 1er novembre 2023, du nouvel art. 7 OPB (cf. consid. 3 supra).”
Bei Um-, Erweiterungs- oder Rekonstruktionsfällen regelt die OPB die anzuwendenden Werte: War die ursprüngliche Bewilligung vor dem 1. Januar 1985 erteilt, sind die Immissionsgrenzwerte nach Art. 8 OPB massgeblich; wurde die Bewilligung nach dem 1. Januar 1985 erteilt, sind die Planungswerte nach Art. 7 OPB für die gesamten Anlagen einzuhalten.
“Division Air, climat et risques technologiques est le suivant: "Préavis tenant compte des oppositions Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas d'installations transformées, agrandies ou reconstruites, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage, pour l'ensemble des équipements, ne devront pas dépasser les valeurs limites d'immission si la partie existante des installations a été autorisée avant le 1er janvier 1985 (art. 8 OPB). Si par contre cette autorisation a été octroyée après le 1er janvier 1985, ce sont les valeurs de planification qui doivent être respectées pour l'ensemble des installations (art. 7 OPB). Les phases particulièrement bruyantes de l'exploitation doivent être effectuées portes et fenêtres fermées. Le local et les voisins les plus exposés sont situés en zone de village pour laquelle un degré de sensibilité au bruit de III a été attribué. Ce type d'activité artisanale est compatible avec la zone de village. Concernant les livraisons: Les livraisons hors des horaires de jour (7-19h) ne sont autorisées que par des véhicules légers (< 3.5t) via l'accès ******** – ******** au Nord-est de l'exploitation. Les livraisons par poids-lourds ne sont autorisées qu'entre 7 et 19h et de préférence par le même accès que les livraisons nocturnes. Trafic: Entreprise C.________: passage de 5 véhicules de < 3.5t entre 7h00 et 19h00 et 4 livraisons par semaine avec des véhicules de < 3.5t selon horaires des livraisons. Entreprise E.________: 1 camion durant la journée et aucune livraison. Selon les informations transmises à la DGE/DIREV-ARC, aucune activité n'est prévue à l'exception du stockage de matériel et le chargement/déchargement du matériel durant la journée.”
Als mögliche vorsorgliche Massnahmen nennt die Vollzugspraxis insbesondere die Innenaufstellung (wo technisch möglich), die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel und die Optimierung des Aufstellungsorts; diese Optionen sind in der Regel als verhältnismässige Massnahmen im Sinne von Art. 7 Abs. 3 LSV vorgesehen. Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände können ebenfalls eine Pegelreduktion von rund 3 dB bewirken, werden aber in der Vollzugshilfe häufig als kostenintensiver (regelmässig über 1% der Investitionskosten) und damit meist nicht im Rahmen der Vorsorge als verhältnismässig angesehen.
“des Cercle Bruit in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind Pegelreduktionen unterhalb der Planungswerte von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher aus Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.26 Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Tritt jedoch im Laufe des Verfahrens milderes Recht in Kraft, so ist nach den allgemeinen Regeln des Verwaltungsrechts das neuere, mildere Recht (lex mitior) für die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller anwendbar, da durch den Rückzug des Gesuches und dessen Neueinreichung ohne Weiteres die Anwendung des neuen Rechts erwirkt werden könnte.27 Die Regelung von Art.”
“Weitere technische oder bauliche Lärmschutzmassnahmen Hinsichtlich weiterer technischer oder baulicher Lärmschutzmassnahmen für das aussen aufgestellte Gerät fallen hier eine Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube, falls eine solche aus technischen Gründen überhaupt installiert werden könnte, in Betracht.[40] Damit liesse sich zwar eine Pegelreduktion von 3 dB gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV erreichen. So bewirken eine Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube gemäss der Vollzugshilfe”
Bei echten Bagatellfällen, d. h. wenn Emissionen nur zu äusserst geringfügigen Immissionen führen, sieht die Rechtsprechung danach keine Anordnung von Massnahmen vor. Das Bundesgericht hat jedoch in einem neueren Entscheid offen gelassen, ob diese Praxis zu revidieren ist und ob auch bei Bagatellemissionen zu prüfen sei, ob sich durch verhältnismässige Massnahmen eine Minderung erreichen lässt.
“6 und BGE 123 II 325 E. 4d/bb S. 335, je mit Hinweisen). Bei der Beurteilung, ob im Einzelfall eine unzumutbare Störung vorliegt, sind der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt und die Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (BGE 137 II 30 E. 3.4 S. 36, 133 II 292 E. 3.3 S. 296 f., 126 II 366 E. 2c S. 368; BGer 1C_161‑164/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3, 1C_299/2009 vom 12. Januar 2010 E. 2.3.1). Abzustellen ist dabei nicht auf das subjektive Lärmempfinden einzelner Personen; vielmehr ist eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von Personen mit erhöhter Empfindlichkeit gemäss Art. 13 Abs. 2 USG vorzunehmen (BGE 133 II 292 E. 3.3 S. 297, mit Hinweisen; BGer 1C_219/2018 vom 9. November 2018 E. 9.2). Zudem sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip; Art. 1 Abs. 2, Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Rechtsprechungsgemäss sind jedoch bei Vorliegen eines eigentlichen Bagatellfalles, mithin wenn Emissionen nur zu äusserst geringfügigen Immissionen führen, auch unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips keine Massnahmen zu treffen (BGer 1C_216/2010 vom 28. September 2010 E. 5). Aufgrund kritischer Stimmen in der Lehre hat das Bundesgericht jedoch in einem jüngeren Urteil offengelassen, ob nicht auf diese Praxis zurückzukommen und auch bei Bagatellemissionen zu prüfen sei, ob diese sich durch verhältnismässige Massnahmen vermindern liessen (vgl. BGer 1C_4/2020 vom 16. Juni 2020 E. 4.1, mit Hinweis auf BGer 1C_250/2013 vom 12. Dezember 2013 E. 3, nicht publiziert in BGE 140 II 33).”
Erleichterungen können gewährt werden, wenn die Einhaltung der Planungswerte eine unverhältnismässige Belastung für die Anlage bedeuten würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches, Interesse an der Anlage besteht. Die Gewährung setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus; bei Neuanlagen sind vorrangig Massnahmen an der Quelle zu prüfen. Die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.
“Neuanlagen dürfen die Planungswerte grundsätzlich nicht überschreiten (vgl. oben E. 5.4.1). Die Vollzugsbehörde gewährt jedoch Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG). Das überwiegende öffentliche Interesse an der Erhöhung der Betriebsspannung der Gemmileitung zur Steigerung der Stromtransportkapazität für die Versorgung des Mittellandes ist vor dem Hintergrund der viel diskutierten Stromknappheit ohne Weiteres ausgewiesen. Die Gewährung von Erleichterungen ist daher grundsätzlich möglich. Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs. 3 LSV handelt und nicht um eine Neuanlage, ausschliesslich bzw. lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nach dem Gesagten gilt es aber, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder anderer Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an weiteren lärmempfindlichen Orten eingehalten werden könnten.”
“Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 Lärmschutz-Verordnung [LSV, SR 814.41]). Lärmimmisionen sind also in erster Linie durch Massnahmen an der Quelle (Emissionsbegrenzungen) zu limitieren (Art. 11 USG). Die zuständige Behörde kann jedoch Erleichterungen erteilen, wenn ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht, und die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für das Projekt führen würde (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Dies setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus (Urteil 1C_252/2017 vom 5. Oktober 2018 E. 6; vgl. auch Urteile 1C_350/2019 vom 16. Juni 2020 E. 4.1; 1C_11/2017 vom 2. März 2018 E. 2.1). Die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden, unter Vorbehalt von Art. 25 Abs. 3 USG und Art. 10 LSV (vgl. BGE 131 II 616 E. 4). Unabhängig vom eigentlichen Betriebslärm darf gemäss Art. 9 LSV der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
Liegt eine neue ortsfeste Anlage vor, sind die Planungswerte anzuwenden: Der Betrieb der Anlage darf die dadurch verursachten Lärmimmissionen nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).
“Es hat allerdings befunden, es spreche vieles für eine derartige Qualifikation und hat die Streitsache zur Prüfung dieser Frage an den Gemeinderat Stansstad zurückgewiesen (Urteil 1C_13/2020 vom 13. Oktober 2020 E. 5.3). Im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht diese Frage nun geprüft und ist mit eingehender Begründung zum Schluss gelangt, die ursprünglich bewilligte Anlage sei derart verändert worden, dass lärmschutzrechtlich von einer Neuanlage auszugehen sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung zwar "vorsorglich". Sie macht diesbezüglich aber weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, noch begründet sie, weshalb die rechtliche Qualifikation unzutreffend sein soll. Dies ist angesichts der schlüssigen vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht zu sehen. Es ist daher nachfolgend vom Vorliegen einer neuen ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV auszugehen, weshalb der Betrieb der Beschwerdeführerin die Planungswerte nicht überschreiten darf (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).”
“Soweit die Vorinstanz dann in der Folge auf Grundlage der Annahme eines deutlich zu tiefen SVP bzw. dem daraus unrichtig festgestellten zu erwartenden Mehrverkehr wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen verneine, werde auf das bisher Gesagte verwiesen. Die Vorinstanz habe damit die massgeblichen lärmschutzrechtlichen Normen, namentlich Art. 11 USG, Art. 7 und Art. 9 LSV, aber auch Art. 36 LSV unrichtig angewendet und folglich Bundesrecht verletzt. Es werde daher erneut beantragt, ein Lärmgutachten betreffend die Einhaltung der Planungswerte auf Basis von 132 zusätzlichen Parkplätzen auf den Grundstücken Nrn. 0000__, 0001__, 0002__, 0003__ und 0004__ einzuholen (act. G 5 Ziffer IV/4/iv S. 14 f.). Bei der projektierten Parkierungsanlage handelt es sich unbestrittenermassen um eine neue ortsfeste Anlage. Emissionen einer neuen Anlage sind im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Gemäss Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Überdies darf der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen gemäss Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
Unabhängig vom Kostenvergleich ist für die Bevorzugung einer alternativen Aufstellungsvariante nach Art. 7 Abs. 3 LSV erforderlich, dass dargelegt wird, sie führe zu einer Emissionsminderung von mindestens 3 dB gegenüber der gewählten Variante. Fehlt ein solcher Nachweis, kann die Verlagerung nicht als vorrangig angesehen werden.
“En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles. Rien n'indique que ledit Office aurait omis des faits essentiels et déterminants dans son appréciation qui scelle ainsi le sort du grief. Dans ces conditions, on doit admettre que la recourante a échoué à démontrer que les variantes d'implantation extérieure en façade ouest ou en façade sud répondaient aux conditions fixées à l'art. 7 al. 3 OPB et devaient être privilégiées par rapport à la variante retenue.”
“Elle affirme qu'une implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud permettrait de renoncer à l'installation d'une conduite à distance enterrée et aux travaux de terrassement et de maçonnerie que postulaient les deux variantes versées au dossier, qu'il suffirait de prolonger de quelques mètres l'alimentation de la pompe à chaleur au tube existant de l'ancien conduit de cheminée le long des façades et que le surcoût d'une telle prolongation représenterait un montant dérisoire. Elle ne donne aucune indication sur la faisabilité technique de ces différentes variantes et sur leur surcoût en sorte qu'il n'est pas possible de déterminer s'il serait inférieur au seuil de 1 % des coûts d'investissement de la variante retenue fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Elle ne prétend pas davantage que ce seuil serait excessivement bas et ne pourrait jamais ou que dans de rares cas être respecté, voire qu'il consacrerait un affaiblissement inadmissible du principe de prévention ancré dans la loi au détriment de la protection des voisins contre les nuisances sonores. En tout état de cause, l'éventuelle question de la compatibilité de l'art. 7 al. 3 OPB avec le droit supérieur n'a pas besoin d'être approfondie dans le cas particulier. En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles. Rien n'indique que ledit Office aurait omis des faits essentiels et déterminants dans son appréciation qui scelle ainsi le sort du grief.”
“Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient. La recourante ne prend pas position sur ces objections. Elle affirme qu'une implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud permettrait de renoncer à l'installation d'une conduite à distance enterrée et aux travaux de terrassement et de maçonnerie que postulaient les deux variantes versées au dossier, qu'il suffirait de prolonger de quelques mètres l'alimentation de la pompe à chaleur au tube existant de l'ancien conduit de cheminée le long des façades et que le surcoût d'une telle prolongation représenterait un montant dérisoire. Elle ne donne aucune indication sur la faisabilité technique de ces différentes variantes et sur leur surcoût en sorte qu'il n'est pas possible de déterminer s'il serait inférieur au seuil de 1 % des coûts d'investissement de la variante retenue fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Elle ne prétend pas davantage que ce seuil serait excessivement bas et ne pourrait jamais ou que dans de rares cas être respecté, voire qu'il consacrerait un affaiblissement inadmissible du principe de prévention ancré dans la loi au détriment de la protection des voisins contre les nuisances sonores. En tout état de cause, l'éventuelle question de la compatibilité de l'art. 7 al. 3 OPB avec le droit supérieur n'a pas besoin d'être approfondie dans le cas particulier. En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles.”
Bei der Prüfung nach Art. 7 Abs. 1 LSV ist die Betrachtung projektbezogen: Massgeblich sind die Lärmimmissionen, die von der neuen ortsfesten Anlage allein ausgehen; diese dürfen die im Umfeld geltenden Planungswerte (VP) nicht überschreiten. Eine Berücksichtigung bereits vorhandener Immissionen erfolgt nur nach den dafür vorgesehenen Vorschriften (z.B. Art. 40 Abs. 2 LSV für die Addition gleichartiger Einwirkungen) und ist für die Prüfung nach Art. 7 Abs. 1 LSV nicht grundsätzlich entscheidend.
“Der Beschwerdegegner hält dagegen, dass gemäss Art. 38 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 Lärmimmissionen anhand von Berechnungen oder Messungen ermittelt würden. Logischerweise könnten bei Quartierplanungen die Lärmimmissionen lediglich durch Berechnungen ermittelt werden. Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV schreibe vor, dass die Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten Anlage soweit zu begrenzen seien, dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten würden. Im Lärmschutzrecht werde also eine projektbezogene Immissionsbetrachtung vorgeschrieben. Die von der Beschwerdeführerin angeblich durchgeführten privaten Messungen würden die heute vorhandenen Lärmimmissionen zeigen, die für die Beurteilung der im Quartierplan realisierbaren Bauten nicht relevant seien. Hinsichtlich der Lärmimmissionen sei in der Beurteilung des Berichts über die Umweltverträglichkeit durch die Umweltschutzfachstellen (UVB-Prüfbericht) vom 2. Mai 2018 ausdrücklich festgehalten, dass die neuen Anlagen die Planungswerte nicht überschreiten dürften. Der UVB selbst halte in Kapitel”
“2 annexe 3 OPB). c. De nouvelles installations fixes ne peuvent être construites que si les immissions causées par le bruit de ces seules installations ne dépassent pas les VP dans le voisinage ; l'autorité qui délivre l'autorisation peut exiger un pronostic de bruit (art. 25 al. 1 LPE). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des VP constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant, relevant notamment de l'aménagement du territoire. Néanmoins, en cette circonstance et sous réserve de l'al. 3, les VLI ne doivent pas être dépassées (art. 25 al. 2 LPE). Les émissions de bruit d'une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (let. a), et de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement à l'installation en cause ne dépassent pas les VP (let. a ; art. 7 al. 1 OPB). L'exploitation d'installations fixes nouvelles ou notablement modifiées ne doit pas entraîner un dépassement des VLI consécutif à l'utilisation accrue d'une voie de communication (let. a) ou la perception d'immissions de bruit plus élevées en raison de l'utilisation accrue d'une voie de communication nécessitant un assainissement (let. b ; art. 9 OPB). L'art. 9 OPB constitue la seule disposition réglant la question des nuisances secondaires. Elle a uniquement trait aux incidences du trafic d'une installation nouvelle ou notablement modifiée sur les voies existantes (Anne-Christine FAVRE, La protection contre le bruit dans la loi sur la protection de l'environnement - Le système - Les particularités liées à l'aménagement du territoire, 2002, n. 13.1.2.3 p. 308) L'art. 9 let. b OPB permet d'augmenter la circulation sur une route aux environs de laquelle les VLI sont déjà dépassées, pour autant que cela ne soit pas perceptible (Anne-Christine FAVRE, La protection contre le bruit dans la loi sur la protection de l'environnement - Le système - Les particularités liées à l'aménagement du territoire, 2002, n.”
“Mangels rechtsgenüglicher Auseinandersetzung mit der Expertenbeurteilung und mangels hinreichender Substanziierung kann darauf nicht näher eingetreten werden. Darüber hinaus sind auch die von ihnen offenbar mit einem Schallpegelgerät durchgeführten Messungen nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des Experten in Zweifel zu ziehen. Dies, zumal sich die hier in Frage stehende Beurteilung nicht auf Lärmmessungen, sondern vielmehr auf Lärmberechnungen zu stützen hat. Soweit die Beschwerdeführer 2-4 den Einbezug von Fluglärmimmissionen fordern, die im Zusammenhang mit dem Militärflugplatz Alpnach stehen, kann ihnen nicht gefolgt werden. Es trifft zwar zu, dass zur Ermittlung der Lärmbelastung die von mehreren Anlagen erzeugten Immissionen, soweit sie gleichartig sind, zusammenzuzählen sind (Art. 40 Abs. 2 LSV). Auch wenn es sich bei den von Zivilflughäfen und den von Militärflugplätzen ausgehenden Lärmimmissionen um gleichartige Einwirkungen handelt (vgl. dazu BGE 126 II 522 E. 48e S. 595), ist für die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte von neuen ortsfesten Anlagen (Art. 7 Abs. 1 LSV) nicht die Summe der Lärmimmissionen entscheidend (siehe dazu Art. 40 Abs. 2 Satz 2 LSV). Nicht näher einzugehen ist schliesslich auf den Hinweis der «keineswegs auszuschliessenden Fehler der Berechnungssoftware IMMPAC 3.3» und die behauptete Intransparenz der in den Fluglärmberechnungen eingesetzten Inputdaten, da die Beschwerdeführer keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte für die vermuteten respektive behaupteten Fehler vorbringen und solche aus den Akten auch nicht ersichtlich sind.”
Bei der Beschränkung der Emissionen nach Art. 7 Abs. 1 LSV ist zu prüfen, ob eine Minderung technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Diese Abwägung folgt dem Vorsorgeprinzip: Emissionen sind im Rahmen dieser Zumutbarkeitsprüfung so weit zu begrenzen, wie es die Umstände erlauben.
“Unabhängig davon, dass die von der (Gesamt-)Anlage erzeugten Lärmimmissionen grundsätzlich die Planungswerte nicht überschreiten dürfen, müssen die Lärmemissionen nach Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist.”
“Bei der umstrittenen Aussentreppe handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV, SR 814.41; vgl. auch Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG, SR 814.01]). Lärm wird gemäss Art. 11 Abs. 1 USG durch Massnahmen bei der Quelle begrenzt (sogenannte Emissionsbegrenzungen). Unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip; Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Die Emissionen betreffenden Grundsätze sind nicht so zu verstehen, dass jeder (im strengen Sinn) unnötige Lärm nach geltendem Recht völlig untersagt werden muss. Es gibt keinen Anspruch auf absolute Ruhe. Vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche Störungen hinzunehmen (vgl. Art. 15 USG; dazu BGE 133 II 169 E. 3.2 mit Hinweisen, auch zum Folgenden; ferner Peter Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht,”
“6 und BGE 123 II 325 E. 4d/bb S. 335, je mit Hinweisen). Bei der Beurteilung, ob im Einzelfall eine unzumutbare Störung vorliegt, sind der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt und die Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (BGE 137 II 30 E. 3.4 S. 36, 133 II 292 E. 3.3 S. 296 f., 126 II 366 E. 2c S. 368; BGer 1C_161‑164/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3, 1C_299/2009 vom 12. Januar 2010 E. 2.3.1). Abzustellen ist dabei nicht auf das subjektive Lärmempfinden einzelner Personen; vielmehr ist eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von Personen mit erhöhter Empfindlichkeit gemäss Art. 13 Abs. 2 USG vorzunehmen (BGE 133 II 292 E. 3.3 S. 297, mit Hinweisen; BGer 1C_219/2018 vom 9. November 2018 E. 9.2). Zudem sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip; Art. 1 Abs. 2, Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Rechtsprechungsgemäss sind jedoch bei Vorliegen eines eigentlichen Bagatellfalles, mithin wenn Emissionen nur zu äusserst geringfügigen Immissionen führen, auch unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips keine Massnahmen zu treffen (BGer 1C_216/2010 vom 28. September 2010 E. 5). Aufgrund kritischer Stimmen in der Lehre hat das Bundesgericht jedoch in einem jüngeren Urteil offengelassen, ob nicht auf diese Praxis zurückzukommen und auch bei Bagatellemissionen zu prüfen sei, ob diese sich durch verhältnismässige Massnahmen vermindern liessen (vgl. BGer 1C_4/2020 vom 16. Juni 2020 E. 4.1, mit Hinweis auf BGer 1C_250/2013 vom 12. Dezember 2013 E. 3, nicht publiziert in BGE 140 II 33).”
Bei Strassenprojekten sind Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte nur ausnahmsweise zulässig. Es sind strenge Anforderungen an das überwiegende öffentliche (insbesondere raumplanerische) Interesse zu stellen und alle emissionsmindernden Massnahmen sind auszuschöpfen. In sehr engen Ausnahmefällen können — sofern keine weiteren Minderungsmassnahmen in Betracht fallen — auch Überschreitungen der Alarmwerte gerechtfertigt sein.
“Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch (grundsätzlich) nicht überschritten werden (Art 25 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 LSV). Nur ausnahmsweise dürfen bei der Errichtung von Strassen Erleichterungen über den Immissionsgrenzwert hinaus erteilt werden. Dabei sind strenge Anforderungen an das öffentliche Interesse und die Ausschöpfung aller emissionsbegrenzenden Massnahmen zu stellen (BGE 131 II 616 E. 4.2). In dieser Hinsicht sind sogar Erleichterungen für eine Überschreitung der Alarmwerte nicht ausgeschlossen; eine derart hohe Belastung der vom Lärm Betroffenen kann aber nur ausnahmsweise durch das öffentliche Interesse gerechtfertigt werden, wenn keine weiteren emissionsmindernden Massnahmen in Betracht fallen (Urteil 1C_506/2014 E. 6.7).”
“Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch (grundsätzlich) nicht überschritten werden (Art 25 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 LSV). Nur ausnahmsweise dürfen bei der Errichtung von Strassen Erleichterungen über den Immissionsgrenzwert hinaus erteilt werden. Dabei sind strenge Anforderungen an das öffentliche Interesse und die Ausschöpfung aller emissionsbegrenzenden Massnahmen zu stellen (BGE 131 II 616 E. 4.2). In dieser Hinsicht sind sogar Erleichterungen für eine Überschreitung der Alarmwerte nicht ausgeschlossen; eine derart hohe Belastung der vom Lärm Betroffenen kann aber nur ausnahmsweise durch das öffentliche Interesse gerechtfertigt werden, wenn keine weiteren emissionsmindernden Massnahmen in Betracht fallen (Urteil 1C_506/2014 E. 6.7).”
Bei der Prüfung nach Art. 7 Abs. 3 LSV ist zwischen primären (planerischen) Massnahmen und weiteren technischen oder baulichen Massnahmen zu unterscheiden. Zu den primären Massnahmen zählen z. B. die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel, Aktivierung eines Flüstermodus, Innenaufstellung oder Optimierung des Aufstellungsorts; weitere Massnahmen können Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände sein. Gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit sind diese zu prüfenden Massnahmen nur dann zu realisieren, wenn ihre Kosten ein Prozent der Investitionskosten der Anlage nicht übersteigen.
“des Cercle Bruit. Dabei wird zwischen primär zu prüfenden (planerischen) Massnahmen und weiteren Massnahmen unterschieden. Zu den primären Massnahmen gehören die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel, die Aktivierung des Flüstermodus in der Nacht (falls vorhanden), die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden bereits geeignete Öffnungen für die Zu- und Abluft vorhanden sind) und die Optimierung des Aufstellungsortes.[27] Zu den weiteren Massnahmen zählen technische und bauliche Massnahmen wie beispielsweise Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände.[28] Wie oben erwähnt, sind die primären und weiteren zu prüfenden Massnahmen gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit und Art. 7 Abs. 3 LSV nur dann zu realisieren, wenn deren Kosten ein Prozent der Investitionskosten der Anlage nicht übersteigen.”
Bei Einhaltung der Planungswerte darf der von der Anlage ausgehende Lärm höchstens geringfügige Störungen verursachen. Zusätzliche vorsorgliche Massnahmen kommen nur in Betracht, wenn sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar sind und sich damit mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.
“Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlage allein verursachten Lärmimmissionen die unterhalb der Immissionsgrenzwerte liegenden Planungswerte nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 i.V.m. Art. 23 USG; Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV); mit der Festlegung der Planungswerte soll im Sinne der Vorsorge ein Ansteigen des Lärmpegels bis zur Lästigkeitsschwelle verhindert werden. Bei Einhaltung der Planungswerte darf der von einer Anlage ausgehende Lärm mithin höchstens geringfügige Störungen verursachen (vgl. Urteile des BGer 1C_139/2020 vom 26. August 2021 E. 3.1 und 1C_293/2017 vom 9. März 2018 E. 3.1.2, je mit Hinweisen). Die Planungswerte konkretisieren das Vorsorgeprinzip nicht abschliessend (vgl. Art. 7 Abs. 1 LSV); die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte (Art. 25 Abs. 1 USG) und der vorsorglichen Emissionsbegrenzungen (Art. 11 Abs. 2 USG) gelten kumulativ. Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge jedoch nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl. Urteil des BGer 1C_282/2021 vom 10. Juni 2022 E. 9.3 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Besteht ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an einer Anlage und würde die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für das Projekt führen, können Erleichterungen gewährt werden. Die Immissionsgrenzwerte dürfen grundsätzlich nicht überschritten werden. Erleichterungen über den Immissionsgrenzwert hinaus können nur ausnahmsweise bei öffentlichen oder konzessionierten Anlagen (Strassen, Schienen, Flugplätzen usw.”
“Sodann kann nicht von nennenswerten Beeinträchtigungen von Fussgängern/-innen – darunter die Beschwerdeführenden – durch den Motorenlärm bzw. übermässige Lärmimmissionen gesprochen werden. Geplant ist eine Unterniveaugarage mit neun Abstellplätzen. Die Ausfahrt soll im Bereich der südwestlichen Ecke des Mehrfamilienhauses erfolgen. Die geplante Tiefgarage stellt eine Aussenlärm erzeugende neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 2 Abs. 1 und Art. 7 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV, SR 814.41) dar. Als solche hat sie einerseits die einschlägigen Belastungsgrenzwerte der jeweiligen Empfindlichkeitsstufen einzuhalten (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV – hier [Empfindlichkeitsstufe II]: gemäss Anhang 3 zur LSV Planungswerte von 55 dB(A) am Tag/45 dB(A) in der Nacht) und andererseits darf nach dem in den Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01) und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV statuierten Vorsorgeprinzip verlangt werden, dass die Emissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch machbar und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Aus dem Vorsorgeprinzip kann kein absoluter Schutz vor Emissionen abgeleitet werden. Vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche Störungen hinzunehmen (Peter Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht,”
Bei neuen ortsfesten Anlagen kann die Bewilligungsbehörde eine Lärmprognose bzw. ein Lärmgutachten verlangen, um technisch und wirtschaftlich prüfbar nachzuweisen, dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV in Verbindung mit den einschlägigen USG-Grundsätzen).
“Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG). Dabei werden Lärmemissionen gemäss Art. 11 Abs. 1 USG durch Massnahmen bei der Quelle begrenzt. Im Rahmen der Vorsorge sind Emissionen sodann unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (vgl. Art. 11 Abs. 2 USG). Diese bundesgesetzlichen Vorgaben werden in der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) konkretisiert. Danach müssen Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (vgl. Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV), und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (vgl. Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen sind durch die Vollzugsbehörde zu ermitteln, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist (vgl. Art. 36 Abs. 1 LSV).”
“Soweit die Vorinstanz dann in der Folge auf Grundlage der Annahme eines deutlich zu tiefen SVP bzw. dem daraus unrichtig festgestellten zu erwartenden Mehrverkehr wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen verneine, werde auf das bisher Gesagte verwiesen. Die Vorinstanz habe damit die massgeblichen lärmschutzrechtlichen Normen, namentlich Art. 11 USG, Art. 7 und Art. 9 LSV, aber auch Art. 36 LSV unrichtig angewendet und folglich Bundesrecht verletzt. Es werde daher erneut beantragt, ein Lärmgutachten betreffend die Einhaltung der Planungswerte auf Basis von 132 zusätzlichen Parkplätzen auf den Grundstücken Nrn. 0000__, 0001__, 0002__, 0003__ und 0004__ einzuholen (act. G 5 Ziffer IV/4/iv S. 14 f.). Bei der projektierten Parkierungsanlage handelt es sich unbestrittenermassen um eine neue ortsfeste Anlage. Emissionen einer neuen Anlage sind im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Gemäss Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Überdies darf der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen gemäss Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
Akustische Gutachten benennen in konkreten Fällen technisch umsetzbare Massnahmen (z. B. Schalldämpfer/Silencer, schallabsorbierende/abdeckende Paneele, schallgedämmte Bauteile) zur Reduktion der Emissionen, mit dem Ziel, die einschlägigen Planungs- bzw. Nachtwerte einzuhalten. Solche Gutachten können als Grundlage für konkrete Auflagen und für Festlegungen zu Ausführungsfristen herangezogen werden.
“________ de lui fournir un plan d'assainissement des installations de ventilation avec le descriptif des travaux envisagés, leur efficacité en termes de réduction des nuisances sonores ainsi que le délai de réalisation. Le 3 mars 2022, A.________ a informé la DGE qu'elle avait contacté "divers prestataires et choisi une entreprise pour aller de l'avant". Elle a exposé qu'une entreprise spécialisée en acoustique rendrait prochainement un rapport ainsi qu'une proposition afin de "corriger la situation actuelle". Le 27 septembre 2022, la DGE a rappelé à A.________ qu'elle n'avait toujours pas reçu le rapport en question. Elle lui a demandé de le lui transmettre et de communiquer les mesures de protection contre le bruit qui avaient été prises. Le 11 octobre 2022, A.________ a transmis à la DGE un rapport intitulé "Etude d'impact acoustique – Aérorefrigérant – ******** – Vallorbe (Suisse)", dressé par D.________, du 22 mai 2022, mais sur la base de mesures acoustiques réalisées les 7 et 8 mars 2022. Ce rapport se référait à une zone de sensibilité au bruit DS III et indiquait qu'il s'agissait d'une installation nouvelle au sens de l'art. 7 OPB. Elle concluait notamment que "pour ne pas dégrader l'environnement sonore actuel, la contribution acoustique maximale des installations devra être inférieure à 36 dB (A) afin que le niveau d'évaluation associée soit inférieur à la valeur maximale d'immission autorisé LR= 50 dB(A) en période nuit". Différentes mesures étaient proposées pour réduire l'impact acoustique des installations, permettant "d'atteindre les objectifs fixés par l'OPB", à savoir (i) la "mise en place de silencieux cylindriques sur chacun des ventilateurs (x5) de l'aéroréfrigérant", (ii) la "mise en place de panneaux acoustiques [...] sur les faces nord, est et ouest" et (iii) la "mise en place d'un silencieux rectangulaires (sic) [...] sur la bouche de sortie du ventilateur d'extraction". Le 9 décembre 2022, la DGE a pris acte du rapport qui mettait en évidence un dépassement de la valeur limite fixée pour la période nocturne dans l'annexe 6 de l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.”
“Das Lärmgutachten des Ingenieurbüros B.________ GmbH vom 10. März 2022 berücksichtigt die angepassten Kaminhöhen, die korrekten Leistungen der Heizkessel sowie die korrekten LKW-Fahrten. Das Lärmgutachten kommt in seiner Schlussfolgerung zu folgendem Ergebnis: «Unter Berücksichtigung folgender Betriebsannahmen werden die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV bei den 42 exponiertesten Beurteilungspunkten an den Liegenschaften K.________weg 8, 14, 16, 18, 22, 24, 26, 28, 30, 31 und 37 eingehalten. - Es liegt ein Innenraumpegel von 81 dB(A) im Gebäudeinneren der Wärmeverbundzentrale vor. Grundlage: Messwert von uns bei einem anderen Projekt der E.________ aufgrund ähnlicher Anlagen in der Wärmeverbundzentrale mit denselben Schallleistungspegeln. - Die Aussenwände und das Dach der Heizzentrale bestehen aus 25cm Stahlbeton mit einem bewerteten Schalldämmmass Rw von 55 dB. - Die zwei Wetterschutzgitter bei der Zu- und Fortluftöffnung auf der Fassade Süd-Ost werden schallgedämmt ausgeführt und müssen eine Einfügungsdämmmass von mindestens 15 dB besitzen. - Das Hallentor auf der Fassade Nord-Ost der Wärmeverbundzentrale muss schallgedämmt ausgeführt werden (Rw mindestens 40 dB). - Die Eingangstüre auf der Fassade Süd-West der Wärmeverbundzentrale muss schallgedämmt ausgeführt werden (Rw mindestens 40 dB). - Die Schalldruckpegel in 1m Abstand von der jeweiligen Mündungsöffnung bei den vier Abgaskaminen aussen dürfen jeweils maximal 60 dB(A) betragen, die Schalldämpfer in den Zuleitungen sind entsprechend auszulegen.”
Bei neuen ortsfesten Anlagen dürfen die von der Anlage allein erzeugten Lärmemissionen die für die jeweilige Empfindlichkeitsstufe geltenden Planungswerte nicht überschreiten.
“Das Bundesgericht hat im ersten Rechtsgang nicht abschliessend entschieden, ob es sich beim Betrieb der Beschwerdeführerin lärmschutzrechtlich um eine neue ortsfeste Anlage handelt. Es hat allerdings befunden, es spreche vieles für eine derartige Qualifikation und hat die Streitsache zur Prüfung dieser Frage an den Gemeinderat Stansstad zurückgewiesen (Urteil 1C_13/2020 vom 13. Oktober 2020 E. 5.3). Im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht diese Frage nun geprüft und ist mit eingehender Begründung zum Schluss gelangt, die ursprünglich bewilligte Anlage sei derart verändert worden, dass lärmschutzrechtlich von einer Neuanlage auszugehen sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung zwar "vorsorglich". Sie macht diesbezüglich aber weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, noch begründet sie, weshalb die rechtliche Qualifikation unzutreffend sein soll. Dies ist angesichts der schlüssigen vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht zu sehen. Es ist daher nachfolgend vom Vorliegen einer neuen ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV auszugehen, weshalb der Betrieb der Beschwerdeführerin die Planungswerte nicht überschreiten darf (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).”
“Dezember 1986 [LSV]). Nach Artikel 15 USG sind die Immissionsgrenzwerte für Lärm so festzulegen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören. Zur Einhaltung der unter den Immissionsgrenzwerten liegenden Planungswerte (Art. 23 USG) dürfen die Lärmimmissionen höchstens geringfügig störend sein (vgl. BGE 137 II 30 E. 3.4 mit Hinweis). Bei der Beurteilung der Störwirkung sind insbesondere der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt der Lärmimmissionen, die Häufigkeit des Lärms sowie die Lärmempfindlichkeit und die Lärmvorbelastung der Zone zu berücksichtigen (BGE 133 II 292 E. 3.3 mit Hinweisen). Neue ortsfeste Anlagen (d. h. Anlagen, die nach Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 errichtet wurden; vgl. Art. 47 Abs. 3 LSV) dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).”
“Beim Betrieb der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG13 und Art. 2 Abs. 2 LSV14, die den bundesrechtlichen Umweltschutz- und Lärmbestimmungen unterliegt. Das bundesrechtliche Lärmschutzrecht soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Bauten und Anlagen erzeugt wird (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 7 USG, Art. 1 LSV). Die Vorschriften unterscheiden, ob die fragliche Anlage bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 bereits bestand (altrechtliche Anlage, Art. 16 ff. USG) oder erst danach errichtet wurde. Im letzteren Fall (neurechtliche Anlage) setzen die Vorschriften zur Begrenzung der Lärmbelastung bereits bei der Errichtung der Anlage an. Neurechtliche Anlagen müssen nebst der Beachtung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) die Planungswerte einhalten (Art. 25 USG, Art. 7 Abs. 1 LSV).15 Altrechtliche Anlagen unterstehen ebenfalls dem Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG. Sie unterstehen einer Sanierungspflicht, sofern sie gegen dieses verstossen oder die Immissionsgrenzwerte überschreiten, wobei die Immissionsgrenzwerte weniger streng sind als die bei Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte. Da das Gebäude, in dem die Beschwerdeführerin ihren Betrieb führt, im Jahr 1998, also nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des USG am 1. Januar 1985 bewilligt worden ist, handelt es sich dabei um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Diese muss damit nebst dem Vorsorgeprinzip auch die Planungswerte einhalten. Diese betragen in der ES III gemäss Anhang 6 LSV nachts 50 dB(A) und tagsüber 60 dB(A) wie dies das KIGA im Rahmen der Baubewilligung für den Neubau der Gewerbehalle festgehalten hat.16 Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.”
Bei Lärmschutzmassnahmen sind die in der Lärmberechnung zugrunde gelegten Annahmen und die darin berücksichtigte Schutzwirkung einzuhalten. Schutzbauwerke (z. B. Wände, Dämme) müssen der in der Modellierung angenommenen Ausführung/Qualität entsprechen; ebenso sind die in der Bewertung verwendeten Angaben (Maschinentypen, Schalldruckpegel, Anzahl, Betriebszeiten, Anzahl Schwerverkehrsfahrten o.ä.) zu beachten.
“Il relève notamment que le RIE correspond aux directives émises dans les Directives de la Confédération sur l’étude de l’impact sur l’environnement (Manuel EIE). Cas échéant, celui-ci doit décrire notamment les sources de vibrations, le périmètre d'influence, les mesures de réduction préventive des émissions, les mesures nécessaires à la source, sur le chemin de propagation sur le récepteur et indiquer, en matière de vibrations, lorsque les valeurs sont supérieures à la moitié des valeurs indicatives spécifiées dans la norme DIN (Deutsches Institut für Normung) 4150-2. Par ailleurs, il faut bien relever que, si l'exploitation devait produire, malgré tout, des nuisances excessives, le SEn devrait le constater et intervenir dans le cadre de la surveillance du chantier et de l'exploitation. Au surplus, en matière de bruit aérien, il convient de relever qu'initialement, le SEn avait rendu un préavis défavorable qu'il a toutefois pu modifier après précisions du RIE. Dans son préavis positif, il constate que les chiffres permettent maintenant l’évaluation du RIE et que, sur cette base, le projet est conforme à l'art. 7 OPB moyennant le respect des mesures prévues. Celles-ci consistent en la construction d’une paroi de protection au nord (paroi de 4 mètres de hauteur et 170 mètres de longueur), qui a pour fonctions de séparer visuellement l’exploitation de la route, assurer la sécurité des usagers et limiter les immissions de poussières et enfin limiter les nuisances sonores. Le SEn note cependant que cette paroi antibruit n'aurait pas été nécessaire pour respecter les valeurs légales de l’OPB. Elle devra correspondre à la qualité dont il a été tenu compte dans la modélisation des nuisances sonores. Une digue de 2.5 m de hauteur entre la route d’accès et la route cantonale sera également mise en place. Celle-ci est réalisée pour des raisons de sécurité, mais permettra également d’avoir une meilleure protection contre les nuisances sonores. Le SEn rappelle également que le projet doit correspondre aux données prises en compte dans les évaluations, notamment quant aux types de machines, à leur niveau sonore, à leur nombre, à leur durée d’utilisation journalière et au nombre de poids-lourds par jour pris en compte pour les évaluations selon les art.”
Bei der Beurteilung des Standorts sind die charakteristischen Verhältnisse des Quartiers und der betroffenen Strassen zu berücksichtigen. Zudem ist dem umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip Rechnung zu tragen; insoweit ist zu prüfen, ob die Anlage — soweit technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar — innerhalb des Gebäudes platziert werden kann.
“Cette disposition appartient aux normes de protection qui sont destinées à sauvegarder les particularités de chaque zone, en prohibant les inconvénients incompatibles avec le caractère d’une zone déterminée. Elle n’a toutefois pas pour but d’empêcher toute construction dans une zone à bâtir qui aurait des effets sur la situation ou le bien-être des voisins (ATA/1220/2020 du 1er décembre 2020 consid. 7a). La construction d’un bâtiment conforme aux normes ordinaires applicables au régime de la zone ne peut en principe pas être source d’inconvénients graves, notamment s’il n’y a pas d’abus de la part du constructeur. Le problème doit être examiné par rapport aux caractéristiques du quartier ou des rues en cause (ATA/285/2021 du 2 mars 2021 consid. 8b). c. L'OPB a pour but de protéger contre le bruit nuisible ou incommodant (art. 1 al. 1). Elle régit, entre autres, la limitation des émissions de bruit extérieur produites par l'exploitation d'installations nouvelles ou existantes au sens de l'art. 7 de la LPE (art. 1 al. 2 let. a). Selon l'art. 7 al. 1 OPB, les émissions de bruit d'une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution : dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable, et (let. a) de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement à l'installation en cause ne dépassent pas les valeurs de planification (let. b). Les immissions de bruit sont déterminées sous forme de niveau d'évaluation Lr ou de niveau maximum Lmax sur la base de calculs ou de mesures (art. 38 al. 1 OPB). Pour les bâtiments, les immissions de bruit seront déterminées au milieu de la fenêtre ouverte des locaux à usage sensible au bruit. Les immissions de bruit des avions peuvent aussi être déterminées à proximité des bâtiments (art. 39 al. 1 OPB). À teneur de l'art. 40 al. 1 OPB, l'autorité d'exécution évalue les immissions de bruit extérieur produites par les installations fixes sur la base des valeurs limites d'exposition selon les annexes 3 et suivantes.”
“dB(A).17 Der massgebliche Planungswert in der ES II von 45 dB(A) in der Nacht ist damit nur knapp eingehalten.18 Zu berücksichtigen ist weiter, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts im Rahmen des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips immer zu prüfen ist, ob eine Wärmepumpe innerhalb des Gebäudes eingebaut werden kann, wenn dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist.19 Die Wahl des geeigneten Standorts ist somit im Zusammenhang mit dem umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip relevant.20 Dem Vorsorgeprinzip ist unabhängig von der Einhaltung der Belastungsgrenzwerte der Lärmschutz-Verordnung (LSV)21 und der bestehenden Lärmbelastung Rechnung zu tragen (Art. 11 Abs. 2 USG22 und Art. 7 Abs. 1 LSV). Der Rüge der Beschwerdeführenden, es sei ungewöhnlich, dass der Standort einer Wärmepumpe durch Abstandsvorschriften bestimmt werde, wenn Luft-Wasser-Wärmepumpen Lärmwerte einhalten müssten, geht daher fehl.”
Bei der Prognose/Bewertung können zulässigerweise Projektionen verwendet werden. Diese dürfen sich auf den voraussichtlichen Nutzungscharakter (z. B. dauerhafte Publikumsnutzung), auf Erfahrungen aus früheren Projekten sowie auf fachtechnische Expertise stützen. Solche Projektionen müssen nachvollziehbar begründet sein.
“Selon le « croquis d'intention du trottoir jardin » présent dans le descriptif du projet, il ressortait très nettement que l'intention était de fournir à tout un chacun un espace d'accueil et de rencontre. Ces aménagements n'avaient rien de temporaires et les activités qui s'y dérouleraient provoqueraient des troubles analogues à ceux causés par l'exploitation de la terrasse d'un établissement actif dans la restauration et le débit de boissons – à la différence que le mobilier urbain serait de surcroît accessible à toutes heures du jour et de la nuit. Et même si une installation ne produisait pas, par elle-même, des nuisances sonores, « la nuisance acoustique que son usage est susceptible de générer devait être apprécié en fonction des critères généraux retenus par l'art. 15 de la loi fédérale sur la protection de l’environnement du 7 octobre 1983 (loi sur la protection de l’environnement, LPE - RS 814.01) à l'instar d'un jacuzzi, d'un éco-point ou d'une terrasse de café » (JTAPI/196/2022 du 1er mars 2022, consid 27). Ainsi, le mobilier urbain et son impact environnemental devaient être examinés conformément à l'art. 7 al. 1 OPB. 18. Par décision du 12 septembre 2023, le tribunal a déclaré recevables le recours du 30 mars 2023 interjeté par Mme G______ et consorts ainsi que les demandes d'intervention précitées. 19. Le 26 septembre 2023, la ville a dupliqué dans la procédure A/1216/2023. Elle devait impérativement réaliser les travaux sur le collecteur en sous-sol et, de ce fait, l'autorité exigeait qu'en sa qualité de propriétaire du domaine public, elle prenne des mesures pour assainir le bruit. Pour cette raison, l'aménagement prévu par la DD combinait plusieurs mesures qui devaient permettre de ramener les valeurs de bruit aux seuils admis par l'OPB. Tant le DT qu'elle même étaient parfaitement conscients que les chiffres annoncés étaient des projections, mais ils se fondaient sur les expériences résultant de précédentes réalisations ainsi que sur l'évolution de la technique (et l'expertise y relative). Cela étant, si les valeurs limites étaient toujours dépassées après la réalisation des aménagements, des mesures complémentaires seraient prises.”
“Selon le « croquis d'intention du trottoir jardin » présent dans le descriptif du projet, il ressortait très nettement que l'intention était de fournir à tout un chacun un espace d'accueil et de rencontre. Ces aménagements n'avaient rien de temporaires et les activités qui s'y dérouleraient provoqueraient des troubles analogues à ceux causés par l'exploitation de la terrasse d'un établissement actif dans la restauration et le débit de boissons – à la différence que le mobilier urbain serait de surcroît accessible à toutes heures du jour et de la nuit. Et même si une installation ne produisait pas, par elle-même, des nuisances sonores, « la nuisance acoustique que son usage est susceptible de générer devait être apprécié en fonction des critères généraux retenus par l'art. 15 de la loi fédérale sur la protection de l’environnement du 7 octobre 1983 (loi sur la protection de l’environnement, LPE - RS 814.01) à l'instar d'un jacuzzi, d'un éco-point ou d'une terrasse de café » (JTAPI/196/2022 du 1er mars 2022, consid 27). Ainsi, le mobilier urbain et son impact environnemental devaient être examinés conformément à l'art. 7 al. 1 OPB. 18. Par décision du 12 septembre 2023, le tribunal a déclaré recevables le recours du 30 mars 2023 interjeté par Mme G______ et consorts ainsi que les demandes d'intervention précitées. 19. Le 26 septembre 2023, la ville a dupliqué dans la procédure A/1216/2023. Elle devait impérativement réaliser les travaux sur le collecteur en sous-sol et, de ce fait, l'autorité exigeait qu'en sa qualité de propriétaire du domaine public, elle prenne des mesures pour assainir le bruit. Pour cette raison, l'aménagement prévu par la DD combinait plusieurs mesures qui devaient permettre de ramener les valeurs de bruit aux seuils admis par l'OPB. Tant le DT qu'elle même étaient parfaitement conscients que les chiffres annoncés étaient des projections, mais ils se fondaient sur les expériences résultant de précédentes réalisations ainsi que sur l'évolution de la technique (et l'expertise y relative). Cela étant, si les valeurs limites étaient toujours dépassées après la réalisation des aménagements, des mesures complémentaires seraient prises.”
Für Anlagen wie Gewerbebetriebe, Terrassen und öffentliche Einrichtungen sind die in der OPB festgelegten Anhangswerte (Anhang 6) relevant; zusätzlich werden technische und bauliche Anforderungen (z. B. SIA 181:2020) herangezogen. Konkrete Auflagen (z. B. Betriebszeiten, Verbot von Musikwiedergabe, Anforderungen an den Schallschutz von Nachbarräumen) werden in der Praxis häufig gestellt.
“ONI) Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe N°6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situées hors routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas d'installations transformées, agrandies ou reconstruites, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage, pour l'ensemble des équipements, ne devront pas dépasser les valeurs limites d'immission si la partie existante des installations a été autorisée avant le 1er janvier 1985 (art. 8 OPB). Si par contre cette autorisation a été octroyée après le 1er janvier 1985, ce sont les valeurs de planification qui doivent être respectées pour l'ensemble des installations (art. 7 OPB). Une mesure de contrôle pourra être effectuée après la mise en service de l'installation (art. 12 OPB). Établissement public Les exigences de l'aide à l'exécution 8.10 de Cercle bruit (version 2019) concernant la détermination et l'évaluation des nuisances sonores liées à l'exploitation des établissements publics (DEP) doivent être respectées. L'isolation phonique des bâtiments doit répondre aux exigences de la norme SIA 181:2020 de la Société suisse des ingénieurs et des architectes (art. 32 0P6). La DGE/DIREV-ARC préavise favorablement cette demande de permis de construire aux conditions suivantes : - Aucune diffusion de musique n'est autorisée dans cet établissement. - Horaires de l'établissement 7h00-23h00, selon QP 11 daté du 9 novembre 2020 joint au dossier de mise à l'enquête. - Respect des exigences SIA 181:2020 pour les locaux sensibles voisins (superposés ou contigus). La DGE-DIREV-ARC a évalué les nuisances sonores de la terrasse à l'aide de la méthode d'évaluation du bruit des terrasses.”
Bei Windenergieanlagen erfolgt die Beurteilung der lärmbedingten Immissionen anhand der vom BAFU/OFEV in Auftrag gegebenen EMPA‑Methode (EMPA‑Rapport). Erleichterungen gemäss Art. 7 Abs. 2 sind nur denkbar, wenn die Einhaltung der Planungswerte eine unverhältnismässige Belastung für die Anlage darstellt und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches, Interesse vorliegt; die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden. Die Emissionen sind vorbeugend zu begrenzen, soweit dies technisch und wirtschaftlich zumutbar ist.
“ci-dessus; ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent toutefois être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Sur mandat de l'OFEV, l'EMPA a établi le 22 janvier 2010 un rapport "Evaluation des émissions de bruit et mesures de limitation des émissions pour les installations éoliennes" (rapport EMPA) qui permet de déterminer les nuisances sonores dues aux éoliennes en vertu de l'annexe 6 OPB. Le but de la méthode, sur laquelle il n'y a pas lieu de revenir (cf. consid. 5.4 ci-dessus), est de quantifier les immissions sonores à l'aide d'une mesure de l'exposition au bruit qui reflète les caractéristiques du bruit ressenties comme gênantes par la population. Cette mesure de l'exposition (niveau d'évaluation Lr) se compose du niveau moyen équivalent de l'immission sonore Leq, d'une correction temporelle ainsi que de corrections de niveau (K1, K2, K3) qui tiennent compte des différentes caractéristiques de gêne spécifiques du bruit.”
“Le parc éolien projeté est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 LPE et 2 al. 1 de l'ordonnance du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB, RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB. Des allègements peuvent toutefois être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant, notamment en matière d'aménagement du territoire. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Les valeurs limites d'exposition sont fixées dans les annexes de l'OPB (art. 40 al. 1 OPB) en fonction du type d'installation et du degré de sensibilité au bruit attribué à la zone d'affectation. Les valeurs limites de planification sont inférieures aux valeurs limites d'immissions (art. 23 LPE). Lorsque les valeurs limites d'exposition font défaut, l'autorité d'exécution évalue les immissions de bruit au sens de l'art. 15 LPE en tenant compte des art. 19 et 23 de la loi (art. 40 al. 3 OPB; ATF 146 II 17 consid. 6.2-6.3; 133 II 292 consid. 3.3). Les valeurs limites d'immissions doivent donc être fixées de manière que, selon l'état de la science et l'expérience, les immissions inférieures à ces valeurs ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être (art.”
Bei der Erweiterung bzw. beim Neubau einer Deponie kann diese als «neue ortsfeste Anlage» für die Lärmprognose zu qualifizieren sein; die so ermittelten Immissionen sind – unter Vorbehalt allfälliger Erleichterungen durch die Vollzugsbehörde – an den zutreffenden Planungswerten zu messen.
“Bei der Deponie handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 LSV. Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Für die lärmrechtliche Beurteilung der Erweiterung der Deponie ist das Verwaltungsgericht im Entscheid vom 13. April 2021 - entsprechend der Lärmprognose vom 9. März 2020 - von einer Neuanlage ausgegangen. Gemäss Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch eine solche Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter dem Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1). Die Vollzugsbehörde beurteilt die ermittelten Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV (Art. 40 Abs. 1 LSV). Zur Diskussion steht vorliegend der Industrie- und Gewerbelärm der Deponie und die durch die Mehrbeanspruchung bestehender Verkehrsanlagen verursachte Lärmbelastung.”
“Bei der Deponie handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 LSV. Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Für die lärmrechtliche Beurteilung der Erweiterung der Deponie ist das Verwaltungsgericht im Entscheid vom 13. April 2021 - entsprechend der Lärmprognose vom 9. März 2020 - von einer Neuanlage ausgegangen. Gemäss Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch eine solche Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter dem Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1). Die Vollzugsbehörde beurteilt die ermittelten Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV (Art. 40 Abs. 1 LSV). Zur Diskussion steht vorliegend der Industrie- und Gewerbelärm der Deponie und die durch die Mehrbeanspruchung bestehender Verkehrsanlagen verursachte Lärmbelastung.”
Im Planungsstadium sind diejenigen Lärmschutzmassnahmen in den Plan aufzunehmen, die bereits als unerlässlich erscheinen, damit der Plan (gegebenenfalls unter Anpassungen im Baubewilligungsverfahren) die Anforderungen der OPB erfüllen kann.
“Le parc éolien est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 LPE et 2 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB (ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Au stade de la planification locale, cet examen ne peut avoir lieu de manière définitive; il s'agit d'une étude de faisabilité afin de définir, sur la base des éléments figurant dans le plan, si celui-ci pourra être réalisé conformément aux exigences du droit de protection de l'environnement, moyennant le cas échéant des adaptations à apporter dans la procédure d'autorisation de construire. Toutefois, les mesures qui apparaissent déjà indispensables au respect de l'OPB au stade de la planification doivent y figurer (arrêts 1C_564/2020 du 24 février 2022 consid. 5.1; 1C_388/2013 du 16 juin 2014 consid. 3.3; 1A.355/1996 du 20 août 1997 consid. 6d, in RDAF 1999 I, p. 612 et DEP 1998, p. 145; 1A.123/2003 7 juin 2004 consid. 3.1; cf. aussi ATF 131 II 103 consid.”
“Le parc éolien est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE; RS 814.01) et 2 al. 1 de l'ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB (ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Au stade de la planification locale, cet examen ne peut avoir lieu de manière définitive; il s'agit d'une étude de faisabilité afin de définir, sur la base des éléments figurant dans le plan, si celui-ci pourra être réalisé conformément aux exigences du droit de protection de l'environnement, moyennant le cas échéant des adaptations à apporter dans la procédure d'autorisation de construire. Toutefois, les mesures qui apparaissent déjà indispensables au respect de l'OPB au stade de la planification doivent y figurer (arrêts 1C_388/2013 du 16 juin 2014 consid. 3.3; 1A.355/1996 du 20 août 1997 consid. 6d, in RDAF 1999 I, p. 612 et DEP 1998, p. 145; 1A.123/2003 7 juin 2004 consid. 3.1; cf. aussi ATF 131 II 103 consid. 3.3).”
Die Vorinstanz hat zu prüfen, ob durch verhältnismässige, weniger eingreifende Massnahmen (z. B. weiterer Seiltausch) die Planungswerte eingehalten werden können. Sie darf jedoch von der Erörterung einer Erdverkabelung oder Standortverlegung absehen, da solche Eingriffe ein Sachplanverfahren nötig machen und im vorliegenden Fall als unverhältnismässig bzw. kostenmässig nicht verhältnismässig erachtet wurden.
“Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs.3 LSV handelt, lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten entlang der Gemmileitung überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nun gilt es, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder andere Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an den lärmempfindlichen Orten, unter anderem an jenen auf dem Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin, eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6). Dabei wird sie von der Prüfung einer Erdverkabelung oder Verlegung des Standorts der Gemmileitung absehen dürfen. Solche Massnahmen würde ein Sachplanverfahren notwendig machen, dessen Anordnung im vorliegenden Fall unverhältnismässig wäre (vgl. oben E.7.5.4 ). Ausserdem ist mit dem BAFU davon auszugehen, dass eine Verlegung des Standorts oder eine Erdverkabelung in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen würden, nachdem lediglich die Planungswerte überschritten werden. Erst die Überschreitung der Immissionsgrenzwerte gilt als schädlich oder lästig (vgl.”
Zur Beurteilung der Verhältnismässigkeit bzw. der wirtschaftlichen Tragbarkeit einer konkreten Lärmschutzmassnahme sind die dafür anfallenden Kosten und der mit der Massnahme verbundene Nutzen in nachvollziehbarer Form zu eruieren. Insbesondere wenn allein die Kosten-Nutzen-Abwägung darüber entscheidet, ob eine Massnahme nach Art. 7 Abs. 1 LSV unverhältnismässig ist, müssen diese Angaben zuverlässig ausgewiesen werden.
“Stufe Halbanschluss. Mit Blick auf die widersprüchlichen Angaben zur Dimensionierung der geplanten Lärmschutzwand in den verschiedenen Projektplänen und Berichten ist unklar, ob die prognostizierten Lärmimmissionen nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses mit oder ohne Erhöhung der Lärmschutzwand von 2,3 auf 2,6 m auch auf den ersten 47 m berechnet wurden. Unklar bleibt damit auch, ob die von der Vorinstanz übernommene Einschätzung des BAFU gemäss Fachbericht vom 20. August 2021 richtig ist, wonach es plausibel erscheine, dass eine Erhöhung der ersten 47 m der Lärmschutzwand sich nicht auf die Lärmbelastung im Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin auswirken würde. Damit die Frage beantwortet werden kann, ob die von der Beschwerdeführerin verlangte Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auch auf den ersten 47 m - wie vom UVEK und von der Vorinstanz angenommen - im Sinne von Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG unverhältnismässig sei, sind die dafür anfallenden Kosten und der mit der Massnahme verbundene Nutzen hinsichtlich des auf die betroffenen Liegenschaften einwirkenden Lärms möglichst zuverlässig zu eruieren. Dies ist vorliegend nicht geschehen und muss nachgeholt werden.”
“Stufe Halbanschluss. Mit Blick auf die widersprüchlichen Angaben zur Dimensionierung der geplanten Lärmschutzwand in den verschiedenen Projektplänen und Berichten ist unklar, ob die prognostizierten Lärmimmissionen nach Inbetriebnahme des Halbanschlusses mit oder ohne Erhöhung der Lärmschutzwand von 2,3 auf 2,6 m auch auf den ersten 47 m berechnet wurden. Unklar bleibt damit auch, ob die von der Vorinstanz übernommene Einschätzung des BAFU gemäss Fachbericht vom 20. August 2021 richtig ist, wonach es plausibel erscheine, dass eine Erhöhung der ersten 47 m der Lärmschutzwand sich nicht auf die Lärmbelastung im Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin auswirken würde. Damit die Frage beantwortet werden kann, ob die von der Beschwerdeführerin verlangte Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auch auf den ersten 47 m - wie vom UVEK und von der Vorinstanz angenommen - im Sinne von Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG unverhältnismässig sei, sind die dafür anfallenden Kosten und der mit der Massnahme verbundene Nutzen hinsichtlich des auf die betroffenen Liegenschaften einwirkenden Lärms möglichst zuverlässig zu eruieren. Dies ist vorliegend nicht geschehen und muss nachgeholt werden.”
“Soweit die Vorinstanz dann in der Folge auf Grundlage der Annahme eines deutlich zu tiefen SVP bzw. dem daraus unrichtig festgestellten zu erwartenden Mehrverkehr wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen verneine, werde auf das bisher Gesagte verwiesen. Die Vorinstanz habe damit die massgeblichen lärmschutzrechtlichen Normen, namentlich Art. 11 USG, Art. 7 und Art. 9 LSV, aber auch Art. 36 LSV unrichtig angewendet und folglich Bundesrecht verletzt. Es werde daher erneut beantragt, ein Lärmgutachten betreffend die Einhaltung der Planungswerte auf Basis von 132 zusätzlichen Parkplätzen auf den Grundstücken Nrn. 0000__, 0001__, 0002__, 0003__ und 0004__ einzuholen (act. G 5 Ziffer IV/4/iv S. 14 f.). Bei der projektierten Parkierungsanlage handelt es sich unbestrittenermassen um eine neue ortsfeste Anlage. Emissionen einer neuen Anlage sind im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Gemäss Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Überdies darf der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen gemäss Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
Wurde eine ortsfeste Anlage erstmals vor oder ab 1991 bewilligt, kann sie nach der zitierten Rechtsprechung als «neu» im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV gelten; in diesem Fall sind die strengeren Planungswerte einzuhalten. Entsprechend kann die Frage, ob nachträglich eine «wesentliche Änderung» im Sinn von Art. 8 LSV vorliegt, für die Lärmbeurteilung entbehrlich sein.
“Die Lüftungsanlage wurde im Jahr 1991 bewilligt. Dies hat zur Folge, dass es sich um eine neue ortsfeste Anlage handelt, welche die Planungswerte einhalten muss (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Insofern spielt es für die Lärmbeurteilung keine Rolle, ob die Anlage nach 1991 im Sinne von Art. 8 LSV wesentlich geändert wurde, weil so oder so die strengeren Anforderungen für neue Anlagen einzuhalten sind. Das Kantonsgericht war daher nicht verpflichtet, dieser (von den Beschwerdeführenden aufgeworfenen) Frage nachzugehen.”
“Die Lüftungsanlage wurde im Jahr 1991 bewilligt. Dies hat zur Folge, dass es sich um eine neue ortsfeste Anlage handelt, welche die Planungswerte einhalten muss (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Insofern spielt es für die Lärmbeurteilung keine Rolle, ob die Anlage nach 1991 im Sinne von Art. 8 LSV wesentlich geändert wurde, weil so oder so die strengeren Anforderungen für neue Anlagen einzuhalten sind. Das Kantonsgericht war daher nicht verpflichtet, dieser (von den Beschwerdeführenden aufgeworfenen) Frage nachzugehen.”
Kurzzeitige, seltene Verkehrsspitzen (z. B. Brems‑/Anfahrvorgänge von Bussen) rechtfertigen für sich allein in der Regel nicht weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Art. 7, sofern sie nur kurz andauern, nur vereinzelt auftreten und den für die Planung massgeblichen mittleren Lärmwert (Lr) nicht wesentlich beeinflussen; dies ergibt sich aus der genannten Rechtsprechung, die solche Spitzen als nur sehr geringe Fraktion der im Lärmkataster berücksichtigten Schalleistung ansieht, solange sich das tägliche Verkehrsaufkommen nicht ändert.
“Le service cantonal spécialisé en matière environnementale ne pouvait donc pas se contenter de se baser sur les données du cadastre routier déjà disponibles pour établir son pronostic, puisque celles-ci ne prenaient pas en compte les arrêts de bus et la décélération et l'accélération de ces véhicules lourds (cf. arrêt CJ GE ATA/70/2024 du 23 janvier 2024 consid. 5). 6.5 Or, dans la présente occurrence, on ne se trouve pas dans la même situation. Il faut d'abord relever que le trafic journalier moyen à la suite de l'implantation d'un nouvel arrêt de bus sur des lignes déjà existantes, comme en l'espèce, ne varie pas de la seule implantation d'un nouveau point d'arrêt. Seule l'augmentation de la cadence ou la création de nouvelles lignes de bus, ce qui n'est pas prévu, est susceptible d'avoir un impact sur le calcul du bruit routier. Il faut ensuite préciser que le trafic journalier moyen est estimé à 1'300 véhicules/jour, 120 poids lourds/jour et que, sur la base de ces informations, le SEn estime que les valeurs légales pour le bruit routier sont largement respectées auprès de l'habitation des recourants. Par conséquent, en l'absence de toute modification du trafic routier, l'installation litigieuse n'est pas considérée comme nouvelle au sens de l'art. 7 OPB ou comme notablement modifiée au sens de l'art. 8 al. 2 OPB. Partant, il n'existe aucun risque que les arrêts provoquent à eux-seuls une augmentation du bruit routier suffisante pour que les valeurs limites d'immissions soient dépassées au droit de la parcelle des recourants. Le niveau de puissance acoustique émis pendant quelques dizaines de secondes lors du pic de bruit dû à la décélération et l'accélération des bus, et ne se produisant que quelques fois par heure, ne représente en effet qu'une fraction très faible de la puissance acoustique totale prise en compte dans le calcul de la valeur moyenne Lr fondée sur le cadastre du bruit routier. C'est d'autant plus vrai lorsque la cadence des lignes de bus est limitée à l'heure, du lundi au vendredi, pour deux lignes et dans chaque sens de direction, avec un seul passage de nuit et par direction les nuits de vendredi à samedi et de samedi à dimanche. La Cour n'ignore pas le fait que ces pics de bruit puissent, de façon instantanée, émerger du bruit moyen, qu'ils soient perceptibles et qu'ils puissent déranger les recourants.”
Ein fachliches Lärmgutachten (z. B. SABRA) kann entgegenstehende Einwendungen entkräften, sofern es nachweist, dass die Lärmimmissionen die Anforderungen von Art. 7 einhalten.
“L’erreur de plume dans l’autorisation de construire concernant les propriétaires de la parcelle ne laissait aucun doute sur le bénéficiaire de celle-ci, la requérante en étant bien D______, une simple vérification au registre foncier permettant à tout tiers de lever le doute sur le propriétaire de la parcelle. L’erreur ne pouvait entraîner l’invalidation de l’autorisation de construire. Le défaut de publication officielle d’une dérogation, en l’espèce l’absence de mention de la dérogation selon la LEaux-GE, n’entraînait pas la nullité de l’autorisation délivrée mais empêchait tout au plus le délai de recours de courir, pour autant que des tiers aient subi un préjudice, ce qui n’était pas le cas en l’espèce. Aucun inconvénient grave ou nuisance n’étaient à déplorer. Sur la parcelle n° 2'533 appartenant à Mme A______ et M B______ était cadastré le bâtiment n° 3______ avec comme destination « garage privé ». De même, sur la parcelle du projet litigieux était cadastré le bâtiment n° 4______ avec comme destination « garage privé ». Ainsi, ces parties des deux parcelles précitées servaient déjà de desserte pour les véhicules motorisés. Les craintes relatives aux émissions sonores excessives étaient infondées au vu du préavis du SABRA, qui exigeait le respect de l’art. 7 OPB s’agissant de la rampe d’accès au parking. Quant aux « nuisances lumineuses » dues aux allées et venues des véhicules, conformes à la zone, celles-ci seraient fortement atténuées, à l’égard de la parcelle n° 2'533, par les aménagements existant en bordure de propriété de cette parcelle (garage, murs, claustras et cabanon), ainsi qu’il ressortait de l’APA 5______ qui leur avait permis d’étendre le mur et la claustra. Quant aux questions de sécurité routière, l’OCT avait émis un préavis favorable. Mme A______ et MM. B______ et C______ ne contestaient pas que le projet respectait les distances et vues droites légales. L’intimité des habitants n’était pas protégée par la loi, de sorte que ce grief devait être rejeté. La localisation des containers à ordures n’était pas problématique. Idéalement situés en bordure de route pour permettre la levée et à près de 10 m de la parcelle voisine, elle-même cloisonnée conformément à l’APA 5______ précitée, ces containers ne provoqueraient aucune nuisance.”
Bei der Prüfung, ob eine unzumutbare Störung vorliegt, sind der Charakter des Lärms sowie Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit des Empfängerorts und die bestehende Lärmvorbelastung zu berücksichtigen. Die von einer neuen Anlage ausgehenden Emissionen sind im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist.
“m erforderlich (vgl. VerwGE B 2015/14 vom 20. Januar 2017 E. 11.1 und VerwGE B 2018/52 vom 27. Februar 2019 E. 5.4). Eine neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz; SR 814.01, USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung (SR 814.41, LSV) hat den Planungswerten zu genügen (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV; B. Heer, a.a.O., Rz. 785-798). Bei der Beurteilung, ob im Einzelfall eine unzumutbare Störung vorliegt, sind der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (vgl. BGer 1C_161-164/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3 mit Hinweisen). Zudem sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Im Amtsbericht vom 9. Februar 2022 legte das TBA dar, die F.__-strasse erfülle die Anforderungen an das geometrische Normalprofil. Sie decke mit einer Breite von”
“Gemäss VSS-Norm SN 40 201 "Geometrisches Normalprofil" vom März 2019 beträgt das für einen Personenwagen erforderliche horizontale Lichtraumprofil 2 bis 2.1 m bei Geschwindigkeiten von 0 bis 40 km/h, für einen Lastwagen bzw. ein landwirtschaftliches Fahrzeug beträgt das horizontale Lichtraumprofil bei den erwähnten Geschwindigkeiten 2.7 bis 2.8 m und dasjenige eines Fahrradlenkers 0.9 bis 1.1 m. Bei stark reduzierter Geschwindigkeit (bis 30 km/h) ist beim Grundbegegnungsfall PW/Fahrrad eine Strassenbreite von mindestens 3.4 m (keine Steigungen), beim Begegnungsfall PW/PW eine Breite von mindestens 4.4 m und bei den Begegnungsfällen PW/LKW bzw. LKW/LKW solche von 5.1 m bzw. 6.5 m erforderlich (vgl. VerwGE B 2015/14 vom 20. Januar 2017 E. 11.1 und VerwGE B 2018/52 vom 27. Februar 2019 E. 5.4). Eine neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz; SR 814.01, USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung (SR 814.41, LSV) hat den Planungswerten zu genügen (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV; B. Heer, a.a.O., Rz. 785-798). Bei der Beurteilung, ob im Einzelfall eine unzumutbare Störung vorliegt, sind der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (vgl. BGer 1C_161-164/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3 mit Hinweisen). Zudem sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Im Amtsbericht vom 9. Februar 2022 legte das TBA dar, die F.__-strasse erfülle die Anforderungen an das geometrische Normalprofil. Sie decke mit einer Breite von 6.7 m und einem Längsgefälle von weniger als 3% den Grundbegegnungsfall LKW/LKW bei 50 km/h ab (VSS-Norm 40 201). Bei der von der Beschwerdeführerin angeführten Breite von 6.5 m sei der Begegnungsfall LKW/LKW bei 30 km/h aufgrund des geradlinigen und übersichtlichen Strassenverlaufs immer noch problemlos möglich.”
Gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nur dann anzuordnen, wenn mit höchstens 1 % der Investitionskosten der Anlage eine Emissionsminderung von mindestens 3 dB erreichbar ist. Es bedarf daher eines Nachweises sowohl der Mehrkosten (≤ 1 %) als auch der erreichbaren Minderungswirkung (≥ 3 dB). Liegt dieser Nachweis nicht vor oder übersteigen die Mehrkosten die 1 %-Schwelle, spricht der erwähnte gesetzliche Schwellenwert gegen die Verpflichtung zu strengeren Emissionsauflagen; dies entspricht der einschlägigen Rechtsprechung, die die 1 %-Grenze als massgebliche Abwägungsgrösse behandelt.
“Ces variantes auraient pour seul et unique effet de prolonger de quelques mètres la longueur de l'alimentation entre le tube existant de l'ancien conduit de cheminée et la pompe à chaleur sans que la pose d'une conduite enterrée et des travaux de terrassement ne soient nécessaires. Le coût de cette alimentation ne fait l'objet d'aucun poste dans les devis correspondant à un emplacement alternatif alors qu'il serait dérisoire et inférieur au seuil de 1 % fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Les intimés ont produit devant l'instance précédente différents devis afférents aux variantes d'implantation intérieure et extérieure de la pompe à chaleur. La recourante ne prétend pas qu'une implantation intérieure de l'installation s'imposait. Selon l'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit jointe à la demande de permis de construire, les constructeurs ont écarté cette solution en raison de ses coûts disproportionnés estimés à 54'770 fr. L'Office fédéral de l'environnement a jugé plausible cette appréciation. La Cour de céans ne dispose d'aucun élément susceptible de la remettre en cause et d'imposer une implantation intérieure de l'installation au regard de l'art. 7 al. 3 OPB. Suivant les devis établis par les intimés, le coût d'une implantation de la pompe à chaleur en façade nord s'élève à 40'617 fr., alors qu'il se chiffrerait respectivement à 51'452 fr. et à 58'563 fr. pour une implantation de l'installation côté ouest et côté sud, en limite avec les propriétés voisines. La différence de coût entre les variantes provient essentiellement des frais inhérents à l'aménagement d'une conduite à distance enterrée, estimés dans les deux cas à 700 fr., et aux travaux de terrassement et de maçonnerie, chiffrés à 7'924 fr. pour la variante côté ouest et à 14'777 fr. pour la variante côté sud. Les intimés n'ont pas établi de devis correspondant à une implantation extérieure de la pompe à chaleur en façade ouest et en façade sud. Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient.”
“La recourante soutient en outre, dans l'hypothèse où l'art 7 al. 3 OPB trouverait à s'appliquer, que les constructeurs n'auraient pas démontré que les variantes d'implantation extérieure de la pompe à chaleur en façade sud ou en façade ouest du bâtiment engendreraient une augmentation de plus de 1 % des coûts d'investissement de l'installation estimés à au moins 51'000 fr. Ces variantes auraient pour seul et unique effet de prolonger de quelques mètres la longueur de l'alimentation entre le tube existant de l'ancien conduit de cheminée et la pompe à chaleur sans que la pose d'une conduite enterrée et des travaux de terrassement ne soient nécessaires. Le coût de cette alimentation ne fait l'objet d'aucun poste dans les devis correspondant à un emplacement alternatif alors qu'il serait dérisoire et inférieur au seuil de 1 % fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Les intimés ont produit devant l'instance précédente différents devis afférents aux variantes d'implantation intérieure et extérieure de la pompe à chaleur. La recourante ne prétend pas qu'une implantation intérieure de l'installation s'imposait. Selon l'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit jointe à la demande de permis de construire, les constructeurs ont écarté cette solution en raison de ses coûts disproportionnés estimés à 54'770 fr. L'Office fédéral de l'environnement a jugé plausible cette appréciation. La Cour de céans ne dispose d'aucun élément susceptible de la remettre en cause et d'imposer une implantation intérieure de l'installation au regard de l'art. 7 al. 3 OPB. Suivant les devis établis par les intimés, le coût d'une implantation de la pompe à chaleur en façade nord s'élève à 40'617 fr., alors qu'il se chiffrerait respectivement à 51'452 fr. et à 58'563 fr. pour une implantation de l'installation côté ouest et côté sud, en limite avec les propriétés voisines.”
“Ces variantes auraient pour seul et unique effet de prolonger de quelques mètres la longueur de l'alimentation entre le tube existant de l'ancien conduit de cheminée et la pompe à chaleur sans que la pose d'une conduite enterrée et des travaux de terrassement ne soient nécessaires. Le coût de cette alimentation ne fait l'objet d'aucun poste dans les devis correspondant à un emplacement alternatif alors qu'il serait dérisoire et inférieur au seuil de 1 % fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Les intimés ont produit devant l'instance précédente différents devis afférents aux variantes d'implantation intérieure et extérieure de la pompe à chaleur. La recourante ne prétend pas qu'une implantation intérieure de l'installation s'imposait. Selon l'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit jointe à la demande de permis de construire, les constructeurs ont écarté cette solution en raison de ses coûts disproportionnés estimés à 54'770 fr. L'Office fédéral de l'environnement a jugé plausible cette appréciation. La Cour de céans ne dispose d'aucun élément susceptible de la remettre en cause et d'imposer une implantation intérieure de l'installation au regard de l'art. 7 al. 3 OPB. Suivant les devis établis par les intimés, le coût d'une implantation de la pompe à chaleur en façade nord s'élève à 40'617 fr., alors qu'il se chiffrerait respectivement à 51'452 fr. et à 58'563 fr. pour une implantation de l'installation côté ouest et côté sud, en limite avec les propriétés voisines. La différence de coût entre les variantes provient essentiellement des frais inhérents à l'aménagement d'une conduite à distance enterrée, estimés dans les deux cas à 700 fr., et aux travaux de terrassement et de maçonnerie, chiffrés à 7'924 fr. pour la variante côté ouest et à 14'777 fr. pour la variante côté sud. Les intimés n'ont pas établi de devis correspondant à une implantation extérieure de la pompe à chaleur en façade ouest et en façade sud. Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient.”
Liegt nach der Methode/Leitlinie (Cercle Bruit, Anhang 3) eine Indikation für einen störenden Lärmgrad vor, ist grundsätzlich davon auszugehen, dass das Immissionsmass nach Art. 7 Abs. 1 LSV für die betreffende Zeitperiode überschritten wird. Von abweichenden Beurteilungen ist nur mit Zurückhaltung Gebrauch zu machen, insbesondere wenn Anhang 3 eine erheblich oder stark störende Lärmbelastung indiziert.
“20) und das Amt für Umwelt und Energie weise diesen auf seinem Internetauftritt ausdrücklich als Beurteilungsgrundlage aus (vgl. angefochtener Entscheid E. 22, mit Hinweis auf http://www.aue.bs.ch/laerm/gastronomielaerm/beurteilungsgrundlage.html). Es wäre daher angezeigt gewesen, die Neuerungen im Cercle Bruit nachzuvollziehen und eine Auswertung des Lärmsachverhalts gemäss Anhang 3 vorzunehmen, was offenbar unterblieben sei (angefochtener Entscheid E. 22). Zwar bleibe für eine Einzelfallprüfung und die Berücksichtigung anderer Vollzugshilfen oder der kantonalen Praxis weiterhin Raum. Dieser werde jedoch insoweit eingeschränkt, als zahlreiche Faktoren, die zuvor anlässlich eines Augenscheins ermessensweise als Umstände des Einzelfalls Berücksichtigung gefunden hätten, in der Berechnung gemäss Anhang 3 des Cercle Bruit reflektiert und quantifiziert würden. Hieraus erhelle, dass bei der Indikation eines störenden Lärmgrads gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit grundsätzlich davon ausgegangen werden müsse, dass das zulässige Immissionsmass von Art. 7 Abs. 1 LSV für die jeweilige Zeitperiode überschritten werde (angefochtener Entscheid E. 23, mit Hinweis auf auch BRGE I Nr. 0094/2018 vom 13. Juli 2018 E. 5.2 ff.). Eine abweichende Beurteilung sei insbesondere dann nur mit Zurückhaltung vorzunehmen, wenn der Anhang 3 des Cercle Bruit eine erheblich störende oder gar stark störende Lärmbelastung indiziere (angefochtener Entscheid E. 23).”
Bei neuen ortsfesten Anlagen sind die Lärmemissionen nach Art. 7 Abs. 1 LSV insoweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich realisierbar sowie wirtschaftlich zumutbar ist.
“Il importe en premier lieu, à titre préventif et indépendamment des nuisances existantes, de limiter les émissions dans la mesure que permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation pour autant que cela soit économiquement supportable (premier niveau, art. 11 al. 2 LPE). En outre, s'il appert ou s'il y a lieu de présumer que les atteintes, eu égard à la charge actuelle de l'environnement, seront nuisibles ou incommodantes, les émissions doivent être limitées plus sévèrement (second niveau, art. 11 al. 3 LPE). Le Conseil fédéral édicte par voie d'ordonnance des valeurs limites d'immissions applicables à l'évaluation des atteintes nuisibles ou incommodantes (art. 13 al. 1 LPE). En vertu de l'art. 15 LPE, ces valeurs sont fixées de manière que les immissions inférieures au seuil ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être. Ce principe de l'art. 15 LPE, combiné avec le principe de la prévention selon l'art. 11 al. 2 LPE, ne confère pas un droit au silence ou à la tranquillité; une gêne qui n'est pas sensible ni significative doit être supportée (ATF 133 II 169 consid. 3.2; 126 II 300 consid. 4c/bb; TF 1C_156/2022 du 28 mars 2023 consid. 7.2). S'agissant des nouvelles installations, l'art. 7 al. 1 OPB prévoit que les émissions de bruit de celles-ci seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution, dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (let.”
Änderungen einer bestehenden ortsfesten Anlage können nach der Rechtsprechung einem Neubau gleichgestellt werden, wenn die Anlage derart konstruktiv oder funktional verändert wird, dass der erneuerte Teil gegenüber dem weiterbestehenden Teil von überwiegender Bedeutung erscheint (sog. übergewichtige Erweiterung). In diesem Fall gelten die Anforderungen von Art. 7 Abs. 1 LSV.
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog. übergewichtige Erweiterung); gleiches gilt bei einer vollständigen Zweckänderung nach Art. 2 Abs. 2 LSV (vgl. BGE 141 II 483 E. 3.3.3 mit Hinweisen).”
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog. übergewichtige Erweiterung); gleiches gilt bei einer vollständigen Zweckänderung nach Art. 2 Abs. 2 LSV (vgl. BGE 141 II 483 E. 3.3.3 mit Hinweisen).”
Änderungen am Strassenperimeter oder Eigentumswechsel (z. B. Übernahme durch den Bund) können dazu führen, dass die Immissionen im künftigen Zustand höher sind. Das OFROU hat neue Zufahrtsbretellen als neue bzw. geänderte Teile der Anlage behandelt und deren Einhaltung der Planungswerte geprüft. In dem entschiedenen Fall wurden als relevante Minderungs- bzw. Ausgleichsmassnahmen u. a. Geschwindigkeitsreduktion und eine Lärmschutzwand genannt.
“Il ajoute que le périmètre pris en compte dans l'étude comprend les routes du projet concernées par une modification notable. Il remarque que la limite sépare une zone relativement peu bâtie d'une zone plus densément construite dédiée à l'habitat. A l'est du chemin du Rionzi, seuls des travaux mineurs seront réalisés, tels que l'élargissement de la bande d'arrêt d'urgence, à l'exclusion de travaux sur les voies de circulation. Or, les bandes d'arrêt d'urgence ne sont pas destinées à la circulation des véhicules. Le bruit perçu ne sera pas plus élevé en raison du projet. Partant, ces secteurs sont sans obligation d'assainissement. En outre, ils ont déjà bénéficié d'un premier assainissement par une paroi antibruit. De plus, grâce à la réduction de vitesse prévue, ces bâtiments ne verront pas leurs immissions de bruit augmenter avec le projet. L'OFROU indique que les nouvelles bretelles d'entrée et sortie ont été considérées comme des parties nouvelles de l'installation existante modifiée et ont été évaluée sous l'angle du respect des VP (cf. art. 7 OPB). Selon les calculs réalisés dans le cadre du RIE, aucun dépassement des VP n'a été constaté. Les voies de débords ont été prises en compte avec l'ensemble de l'installation et évaluées sous l'angle de l'art. 8 OPB. En outre, la route d'Yverdon et la route du Mont deviennent, au droit de la jonction du Solitaire, propriété de la Confédération. La modification du périmètre des routes nationales a pour conséquence que les immissions de bruit seront à l'avenir plus élevées pour l'état futur par rapport à l'état actuel en raison du changement de propriétaire. 6.3.2 Par ailleurs, l'OFROU fait valoir que le plan de quartier Champ-Meunier a été approuvé en 2011 et qu'à ce moment le terrain n'était pas encore équipé au sens de l'art. 19 LAT. Selon l'art. 30 OPB, cette zone à bâtir n'aurait pu être équipée que dans la mesure où les VP étaient respectées. Or, le plan requiert des mesures architecturales seulement pour pallier aux dépassements des VLI. Si le plan de quartier avait prévu le respect des VP, il ne pourrait y avoir de dépassements des VLI, ni actuellement ni dans le futur, un doublement des charges de trafic correspondant à une augmentation de 3 dB(A).”
Für neue Luft/Wasser‑Wärmepumpen, die vorwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Immissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sehen die revidierten Vorschriften vor, dass weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Abs. 1 lit. a nur anzuordnen sind, wenn dadurch eine Lärmreduktion von mindestens 3 dB erzielt werden kann und die Kosten dafür höchstens 1 % der Investitionskosten betragen. Die Neuregelung konkretisiert damit, in Anwendung des Präventionsprinzips, unter welchen objektiven Voraussetzungen zusätzliche vorbeugende Massnahmen verlangt werden dürfen.
“– Simplifier le passage à des systèmes de chauffage moderne, déposée le 26 avril 2022 et adoptée en définitive par les deux Chambres). Le Conseil fédéral a dès lors adopté le 29 septembre 2023 une modification de l'OPB, complétant l'art. 7 OPB par l'adjonction d'un nouvel al. 3 ainsi libellé: "3 Les mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l’al. 1, let. a, ne s’appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d’au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d’investissement de l’installation." Dans un rapport explicatif concernant cette modification de l'OPB, publié par l'Office fédéral de l'environnement (OFEV – www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/83016.pdf), il est indiqué en titre que cela vise à une "concrétisation du principe de prévention pour les pompes à chaleur". Il est en outre exposé ce qui suit (p. 5): " Les conditions de respect du principe de prévention et des valeurs de planification sont cumulatives. En vertu de la jurisprudence du Tribunal fédéral, constante en la matière, lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires de protection contre le bruit à titre préventif n’entrent en ligne de compte que si elles permettent d’obtenir, moyennant un coût relativement faible, une réduction supplémentaire importante des émissions […].”
“Dans le concept de la LPE, l'obligation de respecter les valeurs de planification (art. 25 al. 1 LPE) ne dispense pas le détenteur de l'installation de respecter le principe énoncé à l'art. 11 al. 2 LPE qui dispose que, "indépendamment des nuisances existantes, il importe, à titre préventif, de limiter les émissions dans la mesure que permettent l’état de la technique et les conditions d’exploitation et pour autant que cela soit économiquement supportable" (principe de prévention). C'est pourquoi, s'agissant de la limitation des émissions de nouvelles installations fixes, l'OPB énonce également, à son art. 7 al. 1 let. a, une règle correspondant matériellement à l'art. 11 al. 2 LPE ("[l]es émissions de bruit d’une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l’autorité d’exécution dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l’exploitation et économiquement supportable"). L'art. 7 OPB a été récemment modifié par le Conseil fédéral dans le but de simplifier l’exécution des prescriptions en matière de protection contre le bruit s'appliquant aux pompes à chaleur. C’est ainsi que l’alinéa 3 nouvellement introduit dispose que "[l]es mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l’al. 1, let. a, ne s’appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d’au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d’investissement de l’installation". Auparavant, dans la jurisprudence relative à l'installation de nouvelles pompes à chaleur extérieures, il était rappelé la nécessité d'examiner chaque cas d'espèce à la lumière des critères définis par les art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB pour déterminer si le principe de prévention exigeait une limitation supplémentaire des émissions, nonobstant le respect des valeurs de planification.”
“aussi Robert Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, Zurich 2000, Art. 25 N 14). Le Conseil fédéral retient ainsi dans le nouvel art. 7 al. 3 OPB que, lorsque les valeurs de planification ne sont pas dépassées, une diminution du niveau sonore d'au moins 3 dB est nécessaire pour obtenir une réduction notable des immissions (en dessous des valeurs de planification) et fixe à 1% des coûts d'investissement le seuil pour le "coût relativement faible". Ces critères, qui n'ont pas une portée générale mais servent à définir abstraitement la portée du principe de prévention (art. 11 al. 2 LPE) pour un type particulier d'installation – les pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification –, sont objectifs et praticables. Par conséquent, les autorités administratives chargées d'appliquer la LPE dans une procédure de permis de construire doivent se prononcer sur la base de l'art. 7 OPB dans sa nouvelle teneur dès son entrée en vigueur le 1er novembre 2023 (cf. arrêts CDAP AC.2024.0009 du 29 mai 2024 consid. 2b-c et AC.2023.0410 du 30 avril 2024 consid. 2b-c).”
Bei der Zumutbarkeitsprüfung nach Art. 7 LSV sind insbesondere der Zeitpunkt, die Häufigkeit und der Charakter der Lärmimmissionen sowie die Lärmempfindlichkeit und die Vorbelastung (Hintergrundpegel) der betroffenen Nutzungszone zu berücksichtigen. Bei der Gesamtwürdigung steht den örtlich mit den Verhältnissen vertrauten Bewilligungsbehörden ein gewisser Beurteilungsspielraum zu.
“Es ist unbestritten, dass es sich bei der hier interessierenden Veranstaltungsstätte um eine neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 LSV handelt. Sie muss daher ein Immissionsniveau einhalten, bei dem höchstens geringfügige Störungen auftreten (BGE 130 II 32 E. 2.2 mit zahlreichen Hinweisen [Pra 94/2005 Nr. 16]; BVR 2000 S. 122 E. 4d/aa). Dabei sind im Einzelfall neben der zonenmässigen Zuordnung und der entsprechenden Empfindlichkeitsstufe auch der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung der Zone, in der die Immissionen auftreten, zu berücksichtigen (BGE 146 II 17 E. 6.2, 133 II 292 E. 3.3). Im Rahmen dieser Prüfung hat das Gericht schliesslich dem Umstand Rechnung zu tragen, dass den mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Bewilligungsbehörden ein gewisser Beurteilungsspielraum zukommt (BVR 2002 S. 356 E. 2c, 2000 S. 122 E. 4c).”
“Lärmquellen wie u.a. Strassenverkehr, Flugplätze, Industrie- und Gewerbebetriebe hat der Bundesrat in den Anhängen 3 bis 7 der LSV Belastungsgrenzwerte erlassen. Diese Belastungsgrenzwerte können bei menschlichem Verhaltenslärm aber nicht herangezogen werden, da sich die Art des Lärms und der Störungscharakter von technischem Lärm unterscheiden. Für den Alltagslärm, wie er u.a. durch eine Skateanlage bzw. deren Optimierung entsteht, fehlen somit konkrete Belastungsgrenzwerte. Die Lärmimmissionen der sanierten Anlage müssen von der Behörde im Einzelfall nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwerte) unter Berücksichtigung der Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG (Planungswerte) beurteilt werden (Art. 40 Abs. 3 LSV). Bei der Skateanlage handelt es sich unbestritten um eine neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 2 USG und Art. 2 Abs. 1 LSV, da sie nach dem 1. Januar 1985 erstellt wurde. Wird eine solche Anlage geändert, hat das zu beurteilende Bauvorhaben grundsätzlich den Anforderungen von Art. 7 LSV zu genügen (Art. 8 Abs. 4 LSV). Somit sind die Planungswerte einzuhalten und die Emissionen im Rahmen der Vorsorge grundsätzlich so weit als möglich zu begrenzen (Art. 7 Abs. 1 LSV). Nach der Rechtsprechung muss bei neuen ortsfesten Anlagen im Hinblick auf die Einhaltung der Planungswerte ein Immissionsniveau eingehalten werden, bei dem höchstens geringfügige Störungen auftreten. Dabei ist eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit vorzunehmen (vgl. Art. 13 Abs. 2 USG).17 Für die Beurteilung der Störung sind verschiedene Faktoren bei der Quelle und beim Empfänger zu berücksichtigen. So kommt es auf den Charakter des Lärms, den Zeitpunkt und die Häufigkeit der Lärmereignisse an sowie auf die Lärmempfindlichkeit des betroffenen Gebietes (ES) und die Lärmvorbelastung der betroffenen Nutzungszone (d.h. den normalen Hintergrundpegel).18”
Die Beschwerdeführerin macht keine Angaben dazu, ob und wie sich eine Lärmreduktion von mindestens 3 dB erzielen liesse. Damit bleibt die technische Machbarkeit der nach Art. 7 Abs. 3 LSV vorausgesetzten Minderungsoption unklar.
“Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient. La recourante ne prend pas position sur ces objections. Elle affirme qu'une implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud permettrait de renoncer à l'installation d'une conduite à distance enterrée et aux travaux de terrassement et de maçonnerie que postulaient les deux variantes versées au dossier, qu'il suffirait de prolonger de quelques mètres l'alimentation de la pompe à chaleur au tube existant de l'ancien conduit de cheminée le long des façades et que le surcoût d'une telle prolongation représenterait un montant dérisoire. Elle ne donne aucune indication sur la faisabilité technique de ces différentes variantes et sur leur surcoût en sorte qu'il n'est pas possible de déterminer s'il serait inférieur au seuil de 1 % des coûts d'investissement de la variante retenue fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Elle ne prétend pas davantage que ce seuil serait excessivement bas et ne pourrait jamais ou que dans de rares cas être respecté, voire qu'il consacrerait un affaiblissement inadmissible du principe de prévention ancré dans la loi au détriment de la protection des voisins contre les nuisances sonores. En tout état de cause, l'éventuelle question de la compatibilité de l'art. 7 al. 3 OPB avec le droit supérieur n'a pas besoin d'être approfondie dans le cas particulier. En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles.”
Die vorsorgliche Emissionsbegrenzung ist neben der Einhaltung der Planungswerte kumulativ zu prüfen. Selbst wenn eine Projektvariante die Planungswerte einhält, muss die Baubewilligungsbehörde prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen verlangt und sich nicht allein darauf beschränken, dem Gesuchsteller verschiedene planungswertekonforme Varianten anzubieten. Solche weitergehenden Massnahmen sind jedoch dem Verhältnismässigkeitsprinzip unterworfen; in der Regel kommen sie nur in Betracht, wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erzielt werden kann. Die Behörde hat diejenige Massnahme zu wählen, die im Rahmen des Vorsorge- und Verhältnismässigkeitsprinzips den besten Lärmschutz gewährleistet.
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2; 126 II 366 E. 2b). Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren.”
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2; 126 II 366 E. 2b). Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet (vgl. Urteil 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3, in: URP 2009 S. 541). Der Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm einer Wärmepumpe ist dabei auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage zu berücksichtigen (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2; Urteil 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.7). Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen jedoch zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl.”
“Unabhängig von der Einhaltung der Planungswerte sind die Vorgaben der vorsorglichen Emissionsbeschränkung nach Art. 11 Abs. 2 USG zu beachten. Dies ergibt sich auch aus der LSV: Nach Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019, E. 2.2; BGE 141 II 476 E. 3.2). Solche weitergehenden Massnahmen müssen jedoch verhältnismässig sein; dies setzt in der Regel voraus, dass mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 141 II 476 E. 3.2; 127 II 306 E. 8). Die Baubewilligungsbehörde hat sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet. Dies kann auch dazu führen, dass verschiedene Lärmschutzmassnahmen kumulativ anzuordnen sind (BGr, 12. Mai 2009, 1C_506/2008, E. 3.3; vgl. Alain Griffel/Heribert Rausch, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, Ergänzungsband zur 2. Auflage, 2011, N. 11 zu Art. 11). Bei Wärmepumpen hat das Bundesgericht – selbst im Rahmen nachträglicher Baubewilligungsverfahren bei einer bereits installierten Anlage – auch die Installation eines leiseren Modells bzw.”
“Neue ortsfeste Anlagen (d.h. Anlagen, die nach Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 errichtet wurden; vgl. Art. 47 Abs. 3 LSV) dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Grundsätzlich entbindet die Einhaltung der Planungswerte jedoch nicht von der Pflicht, vorsorgliche Emissionsbegrenzungen zu prüfen und anzuordnen (Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV; vgl. BGE 124 II 517 E. 4b S. 521; Urteil BGer 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3). Die von einer neuen ortsfesten Anlage verursachten Lärmimmissionen müssen somit sowohl die Planungswerte der jeweils massgebenden Empfindlichkeitsstufen einhalten, als auch der Vorsorge (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) genügen, d.h., die Einhaltung der Planungswerte und das Vorsorgeprinzip sind gleichwertig und bei der Beurteilung sind beide zu berücksichtigen (vgl. BGE 137 II 30). Solche weitergehenden Massnahmen müssen jedoch verhältnismässig sein; dies setzt in der Regel voraus, dass mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 124 II 517 E. 5a; 127 II 306 E. 8; siehe zum Ganzen auch Urteil BGer 1C_139/2020 vom 26. August 2021 E. 3).”
Die Behörde verlangt, dass vom Stand der Technik und unter wirtschaftlicher Zumutbarkeit her geeignete Emissionsminderungs‑ und Schallschutzmassnahmen getroffen werden. Soweit die Quellen dies zeigen, können dies sowohl technische Massnahmen (z. B. Schalldämpfer, Schallschutzwände, akustische Verkleidungen) als auch Betriebsauflagen umfassen (z. B. angepasste Betriebszeiten; besonders lärmintensive Arbeiten nur bei geschlossenen Türen/Fenstern).
“Le dossier a été soumis aux services concernés de l'administration cantonale. Les autorisations spéciales requises et les préavis des services cantonaux ont été regroupés dans la synthèse CAMAC n°205380 du 3 janvier 2022. La Direction générale de l'environnement (Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division air, climat et risques technologiques - DGE/DIREV/ARC), a donné un préavis favorable avec la motivation suivante, s'agissant de la lutte contre le bruit: "Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Selon les informations transmises à la DGE/DIREV-ARC, l'activité prévue dans ce bâtiment sera un atelier de charpente qui sera occupé uniquement par le propriétaire. Les machines fixes prévues dans cet atelier seront diverses, scies, raboteuses, toupies, etc… L'entreprise dispose d'un camion, d'une camionnette et d'une voiture. Une partie de l'activité est réalisée en atelier et une autre sur les chantiers. Les machines fixes ne fonctionnent donc pas toute la journée. Concernant le trafic, vu le nombre de véhicules appartenant à l'entreprise, ceux-ci ne vont pas générer de nuisances sonores excessives pour le voisinage. En application du principe de prévention (art. 11 LPE), la DGE/DIREV-ARC demande que l'exploitant prenne toutes les mesures nécessaires afin de limiter les émissions de nuisances sonores dans la mesure que le permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation et pour autant que cela soit économiquement supportable. Les phases particulièrement bruyantes de l'exploitation doivent être effectuées portes et fenêtres fermées.”
“En particulier, la Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) a émis un préavis favorable, avec la motivation suivante: "LUTTE CONTRE LE BRUIT Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe N° 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Suite à une mesure de contrôle de la DGE/DIREV-ARC, la station de lavage dans sa configuration actuelle engendre des dépassements des valeurs de planification pour les habitations situées sur la parcelle N° 4057. Suite à l'évaluation de la DGE/DIREV-ARC, les horaires d'exploitation de la station de lavage ont été modifiés comme suit : - Lundi au samedi : 07.00h-21.00h; - Dimanche : 08.00h-19.00h. Les horaires d'exploitation ont été réduits d'une heure en semaine et le dimanche durant la période nocturne. Le rapport acoustique du Bureau F.________ daté du 10 mai 2021 a évalué les mesures de protection contre le bruit en remplaçant une piste de lavage par un tunnel de lavage fermé. Les mesures de protection suivantes sont également prévues : - Paroi phonique d'une hauteur de 2 m en toiture du tunnel de lavage et débordant de 2 m du côté Ouest du tunnel; - Suppression de la paroi externe du box n° 5; - Paroi de 4 m de long et 2,75 m de hauteur le long de la parcelle N° 4015; - Rehaussement des parois Est des box 2 et 3 afin de réduire les réflexions de bruit.”
“________ de lui fournir un plan d'assainissement des installations de ventilation avec le descriptif des travaux envisagés, leur efficacité en termes de réduction des nuisances sonores ainsi que le délai de réalisation. Le 3 mars 2022, A.________ a informé la DGE qu'elle avait contacté "divers prestataires et choisi une entreprise pour aller de l'avant". Elle a exposé qu'une entreprise spécialisée en acoustique rendrait prochainement un rapport ainsi qu'une proposition afin de "corriger la situation actuelle". Le 27 septembre 2022, la DGE a rappelé à A.________ qu'elle n'avait toujours pas reçu le rapport en question. Elle lui a demandé de le lui transmettre et de communiquer les mesures de protection contre le bruit qui avaient été prises. Le 11 octobre 2022, A.________ a transmis à la DGE un rapport intitulé "Etude d'impact acoustique – Aérorefrigérant – ******** – Vallorbe (Suisse)", dressé par D.________, du 22 mai 2022, mais sur la base de mesures acoustiques réalisées les 7 et 8 mars 2022. Ce rapport se référait à une zone de sensibilité au bruit DS III et indiquait qu'il s'agissait d'une installation nouvelle au sens de l'art. 7 OPB. Elle concluait notamment que "pour ne pas dégrader l'environnement sonore actuel, la contribution acoustique maximale des installations devra être inférieure à 36 dB (A) afin que le niveau d'évaluation associée soit inférieur à la valeur maximale d'immission autorisé LR= 50 dB(A) en période nuit". Différentes mesures étaient proposées pour réduire l'impact acoustique des installations, permettant "d'atteindre les objectifs fixés par l'OPB", à savoir (i) la "mise en place de silencieux cylindriques sur chacun des ventilateurs (x5) de l'aéroréfrigérant", (ii) la "mise en place de panneaux acoustiques [...] sur les faces nord, est et ouest" et (iii) la "mise en place d'un silencieux rectangulaires (sic) [...] sur la bouche de sortie du ventilateur d'extraction". Le 9 décembre 2022, la DGE a pris acte du rapport qui mettait en évidence un dépassement de la valeur limite fixée pour la période nocturne dans l'annexe 6 de l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.”
Als Beispiele nennt die Praxis für die Planungswerte nach Art. 7 Abs. 1 LSV für Empfindlichkeitsstufen: ES II — Tag 55 dB(A), Nacht 45 dB(A) (vgl. Anhang 3 zur LSV); ES III — Tag 60 dB(A), Nacht 50 dB(A) (vgl. Anhang 6 zur LSV).
“Sodann kann nicht von nennenswerten Beeinträchtigungen von Fussgängern/-innen – darunter die Beschwerdeführenden – durch den Motorenlärm bzw. übermässige Lärmimmissionen gesprochen werden. Geplant ist eine Unterniveaugarage mit neun Abstellplätzen. Die Ausfahrt soll im Bereich der südwestlichen Ecke des Mehrfamilienhauses erfolgen. Die geplante Tiefgarage stellt eine Aussenlärm erzeugende neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 2 Abs. 1 und Art. 7 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV, SR 814.41) dar. Als solche hat sie einerseits die einschlägigen Belastungsgrenzwerte der jeweiligen Empfindlichkeitsstufen einzuhalten (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV – hier [Empfindlichkeitsstufe II]: gemäss Anhang 3 zur LSV Planungswerte von 55 dB(A) am Tag/45 dB(A) in der Nacht) und andererseits darf nach dem in den Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01) und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV statuierten Vorsorgeprinzip verlangt werden, dass die Emissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch machbar und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Aus dem Vorsorgeprinzip kann kein absoluter Schutz vor Emissionen abgeleitet werden. Vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche Störungen hinzunehmen (Peter Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht,”
“Beim Betrieb der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG13 und Art. 2 Abs. 2 LSV14, die den bundesrechtlichen Umweltschutz- und Lärmbestimmungen unterliegt. Das bundesrechtliche Lärmschutzrecht soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Bauten und Anlagen erzeugt wird (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 7 USG, Art. 1 LSV). Die Vorschriften unterscheiden, ob die fragliche Anlage bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 bereits bestand (altrechtliche Anlage, Art. 16 ff. USG) oder erst danach errichtet wurde. Im letzteren Fall (neurechtliche Anlage) setzen die Vorschriften zur Begrenzung der Lärmbelastung bereits bei der Errichtung der Anlage an. Neurechtliche Anlagen müssen nebst der Beachtung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) die Planungswerte einhalten (Art. 25 USG, Art. 7 Abs. 1 LSV).15 Altrechtliche Anlagen unterstehen ebenfalls dem Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG. Sie unterstehen einer Sanierungspflicht, sofern sie gegen dieses verstossen oder die Immissionsgrenzwerte überschreiten, wobei die Immissionsgrenzwerte weniger streng sind als die bei Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte. Da das Gebäude, in dem die Beschwerdeführerin ihren Betrieb führt, im Jahr 1998, also nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des USG am 1. Januar 1985 bewilligt worden ist, handelt es sich dabei um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Diese muss damit nebst dem Vorsorgeprinzip auch die Planungswerte einhalten. Diese betragen in der ES III gemäss Anhang 6 LSV nachts 50 dB(A) und tagsüber 60 dB(A) wie dies das KIGA im Rahmen der Baubewilligung für den Neubau der Gewerbehalle festgehalten hat.16 Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.”
Als vorsorgliche Massnahmen kommen insbesondere die Innenaufstellung der Wärmepumpe, die Wahl eines Geräts mit tiefem Schallleistungspegel und die Optimierung des Aufstellungsortes in Betracht. Gemäss der Vollzugshilfe sind Pegelreduktionen von weniger als 3 dB als nicht wesentlich anzusehen; Reduktionen von mehr als 3 dB sind umzusetzen, wenn der dafür erforderliche Aufwand relativ gering ist (bis etwa 1 % der Investitionskosten).
“Denn wenn sich abschätzen lässt, dass mit relativ wenig Aufwand für Schalldämpfungsmassnahmen ein für alle Betroffenen insgesamt viel leiserer Betrieb erreicht werden kann, so ist zur Erfüllung des Vorsorgeprinzips nur eine Anlage am alternativen Innen- oder Aussenstandort bewilligungsfähig.[14] Die Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) hat eine Vollzugshilfe zur lärmrechtlichen Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen erlassen. Gemäss dieser Vollzugshilfe in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind unterhalb der Planungswerte Pegelreduktionen von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher im Rahmen der Vorsorge nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der dafür erforderliche Aufwand relativ gering ist, was bis 1 Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage der Fall ist. Diese Konkretisierung des Vorsorgeprinzips wurden unterdessen mit der Änderung vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV übernommen. In Frage kommen als vorsorgliche Massnahmen insbesondere die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden die geeigneten Öffnungen für Zu- und Abluft bereits vorhanden sind), die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel und die Optimierung des Aufstellungsortes (möglichst geringe Lärmimmissionen, wobei auch technische Kriterien zu berücksichtigen sind). Bei den weiteren technischen und baulichen Massnahmen (Schalldämmhauben, Lärmschutzwände usw.) betragen die Kosten in der Regel mehr als 1 Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage, weshalb sie im Rahmen der Vorsorge regelmässig nicht verhältnismässig sind.[15] Inwiefern sich diese Aussagen in der Cercle Bruit-Vollzugshilfe bzw. die Regelung in Art. 7 Abs. 3 LSV mit der zuvor erwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbaren lässt, wird sich zeigen müssen. Unabhängig von dieser Frage ist jedoch klar, dass – auch wenn die Planungswerte eingehalten sind – im Einzelfall geprüft werden muss, ob im Rahmen des Vorsorgeprinzips zusätzliche Emissionsbegrenzungen erforderlich sind.”
Art. 7 Abs. 2 LSV konkretisiert Art. 25 USG: Erleichterungen nach den dort genannten Voraussetzungen betreffen die Beurteilung neuer ortsfester Anlagen; die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden. Vorbehalte für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen nach den einschlägigen Bestimmungen bleiben bestehen.
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog. übergewichtige Erweiterung); gleiches gilt bei einer vollständigen Zweckänderung nach Art. 2 Abs. 2 LSV (vgl. BGE 141 II 483 E. 3.3.3 mit Hinweisen).”
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog. übergewichtige Erweiterung); gleiches gilt bei einer vollständigen Zweckänderung nach Art. 2 Abs. 2 LSV (vgl. BGE 141 II 483 E. 3.3.3 mit Hinweisen).”
“In diesem Sinn müssen Lärmimmissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 Bst. a und b LSV). Steht fest oder ist zu erwarten, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden, sind die Emissionsbegrenzungen zu verschärfen (Art. 11 Abs. 3 USG), wobei der Bundesrat für die Beurteilung der schädlichen oder lästigen Einwirkungen Immissionsgrenzwerte festlegt (Art. 13 USG). Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen (Art. 25 Abs. 1 USG). Besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse, namentlich auch ein raumplanerisches Interesse an der Anlage und würde die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für ein Projekt führen, so können Erleichterungen gewährt werden. Dabei dürfen jedoch unter Vorbehalt von Art. 25 Abs. 3 USG die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Können bei der Errichtung von Strassen, Flughäfen, Eisenbahnanlagen oder anderen öffentlichen oder konzessionierten ortsfesten Anlagen durch Massnahmen an der Quelle die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden, müssen auf Kosten des Eigentümers der Anlage die vom Lärm betroffenen Gebäude durch Schallschutzfenster oder ähnliche bauliche Massnahmen geschützt werden (Art. 25 Abs. 3 USG). Ortsfeste Anlagen sind Bauten, Verkehrsanlagen, haustechnische Anlagen und andere nichtbewegliche Einrichtungen, die beim Betrieb Aussenlärm erzeugen; dazu gehören insbesondere auch Flughäfen (Art. 2 Abs. 1 LSV). Als neue ortsfeste Anlagen gelten namentlich auch ortsfeste Anlagen und Bauten, deren Zweck vollständig geändert wird (Art. 2 Abs. 2 LSV).”
“Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG). Mithin müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Bst. b). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG).”
Nach der Rechtsprechung sind weitere technische oder bauliche Emissionsminderungen, deren Kosten mehr als 1 % der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage ausmachen, im Sinne von Art. 7 Abs. 3 LSV als wirtschaftlich unverhältnismässig anzusehen. Hierzu zählen etwa Hutzen, Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände; gegebenenfalls ist eine solche Massnahme insbesondere dann nicht tragbar, wenn sie keine hörbare Verbesserung der Lärmsituation bewirkt.
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2023.0410 Autorité:, Date décision: CDAP, 30.04.2024 Juge: AJO Greffier: QAM Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________, B.________, C.________, D.________/Municipalité de Romainmôtier-Envy, E.________, F.________ IMMISSION ENVIRONNEMENT BRUIT PROTECTION CONTRE LE BRUIT ORDONNANCE SUR LA PROTECTION CONTRE LE BRUIT LIMITATION DES ÉMISSIONS LPE-11-2 LPE-25-1 LPE-7-7 OPB-2-1 OPB-7-1-a OPB-7-1-b OPB-7-3 Résumé contenant: Rejet du recours dirigé contre une décision octroyant un permis de construire pour l'installation d'une pompe à chaleur (PAC). Application du nouvel art. 7 al. 3 OPB. Le Conseil fédéral, chargé par le parlement de compléter l'OPB à la suite de l'ATF 141 II 476, a fait usage de sa marge de manoeuvre normative d'une manière conforme au droit supérieur. La PAC litigieuse respecte largement les valeurs de planification; vu son prix, il est manifeste que l'on ne parviendrait pas à réduire notablement les immissions moyennant tout au plus 1% des coûts d'investissement. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 30 avril 2024 Composition M. André Jomini, président; MM. Victor Desarnaulds et Jean-Claude Pierrehumbert, assesseurs; M. Quentin Ambrosini, greffier. Recourants 1. A.________, à ********, 2. B.________, à ********, 3. C.________, à ********, 4. D.________, à ********, Autorité intimée Municipalité de Romainmôtier-Envy, à Romainmôtier, représentée par Me Yves NICOLE, avocat à Yverdon-les-Bains, Constructeurs 1.”
“bezifferten Baukosten der Anlage würden sich damit massgebend verteuern. Gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV gelten bereits Kosten für weitere technische und bauliche Massnahmen von mehr als einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage als unverhältnismässig. Dasselbe gilt für sogenannte Hutzen. Vor diesem Hintergrund ist die wirtschaftliche Tragbarkeit einer Lärmschutzwand oder Schalldämmhaube als emissionsreduzierende Massnahmen zu verneinen. Im Übrigen könnte hier durch eine Schalldämmhaube, Lärmschutzwand oder Hutzen ohnehin keine hörbare Verbesserung der Lärmsituation beim Wohnhaus des Beschwerdeführers erreicht werden, da der hörbare Schalldruckpegel dort nachts deutlich unterhalb der ortsüblichen Umgebungslärmlage liegt (vgl. Erwägung 6f hievor). Auch aus diesem Grund scheiden weitere technische oder bauliche Lärmschutzmassnahmen aus.”
“bezifferten Baukosten der Anlage würden sich damit um mindestens rund 25 Prozent verteuern. Gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV gelten bereits Kosten für weitere technische und bauliche Massnahmen von mehr als einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage als unverhältnismässig. Dasselbe gilt für sogennante Hutzen. Vor diesem Hintergrund ist die wirtschaftliche Tragbarkeit einer Lärmschutzwand oder Schalldämmhaube als emissionsreduzierende Massnahmen zu verneinen. Im Übrigen könnte hier durch eine Schalldämmhaube, Lärmschutzwand oder Hutzen ohnehin keine hörbare Verbesserung der Lärmsituation beim Wohnhaus der Beschwerdeführerin erreicht werden, da der hörbare Schalldruckpegel bei der Liegenschaft der Beschwerdeführerin nachts deutlich unterhalb der ortsüblichen Umgebungslärmlage liegt. Auch aus diesem Grund scheiden weitere technische oder bauliche Lärmschutzmassnahmen hier aus.”
Auf der Stufe der Planung handelt es sich um eine Machbarkeitsprüfung, die klärt, ob ein Vorhaben unter den Anforderungen des Umweltrechts realisierbar ist. Massnahmen, die bereits im Planungsstadium als unabdingbar zur Einhaltung der OPB/LSV erscheinen, sind im Plan vorzusehen; detailliertere/definitive Abklärungen bleiben für spätere Bewilligungsverfahren vorbehalten.
“Le parc éolien est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 LPE et 2 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB (ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Au stade de la planification locale, cet examen ne peut avoir lieu de manière définitive; il s'agit d'une étude de faisabilité afin de définir, sur la base des éléments figurant dans le plan, si celui-ci pourra être réalisé conformément aux exigences du droit de protection de l'environnement, moyennant le cas échéant des adaptations à apporter dans la procédure d'autorisation de construire. Toutefois, les mesures qui apparaissent déjà indispensables au respect de l'OPB au stade de la planification doivent y figurer (arrêts 1C_564/2020 du 24 février 2022 consid. 5.1; 1C_388/2013 du 16 juin 2014 consid. 3.3; 1A.355/1996 du 20 août 1997 consid. 6d, in RDAF 1999 I, p. 612 et DEP 1998, p. 145; 1A.123/2003 7 juin 2004 consid. 3.1; cf. aussi ATF 131 II 103 consid.”
“Le parc éolien est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE; RS 814.01) et 2 al. 1 de l'ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB (ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Au stade de la planification locale, cet examen ne peut avoir lieu de manière définitive; il s'agit d'une étude de faisabilité afin de définir, sur la base des éléments figurant dans le plan, si celui-ci pourra être réalisé conformément aux exigences du droit de protection de l'environnement, moyennant le cas échéant des adaptations à apporter dans la procédure d'autorisation de construire. Toutefois, les mesures qui apparaissent déjà indispensables au respect de l'OPB au stade de la planification doivent y figurer (arrêts 1C_388/2013 du 16 juin 2014 consid. 3.3; 1A.355/1996 du 20 août 1997 consid. 6d, in RDAF 1999 I, p. 612 et DEP 1998, p. 145; 1A.123/2003 7 juin 2004 consid. 3.1; cf. aussi ATF 131 II 103 consid. 3.3).”
Vor der Gewährung von Erleichterungen ist zu prüfen, ob der Lärm durch betrieblich-technische oder sonstige zumutbare Massnahmen an der Quelle reduziert werden kann. Die Erteilung von Erleichterungen setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus.
“Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 Lärmschutz-Verordnung [LSV, SR 814.41]). Lärmimmisionen sind also in erster Linie durch Massnahmen an der Quelle (Emissionsbegrenzungen) zu limitieren (Art. 11 USG). Die zuständige Behörde kann jedoch Erleichterungen erteilen, wenn ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht, und die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für das Projekt führen würde (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Dies setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus (Urteil 1C_252/2017 vom 5. Oktober 2018 E. 6; vgl. auch Urteile 1C_350/2019 vom 16. Juni 2020 E. 4.1; 1C_11/2017 vom 2. März 2018 E. 2.1). Die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden, unter Vorbehalt von Art. 25 Abs. 3 USG und Art. 10 LSV (vgl. BGE 131 II 616 E. 4). Unabhängig vom eigentlichen Betriebslärm darf gemäss Art. 9 LSV der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
“Eine wesentlich geänderte Anlage muss die Immissionsgrenzwerte einhalten (Art. 8 Abs. 2 LSV). Diese sind nach Art. 40 Abs. 2 LSV auch überschritten, wenn die Summe gleichartiger Lärmimmissionen, die von mehreren Anlagen erzeugt werden, sie überschreitet. Die zuständige Behörde kann jedoch - wie bei Neuanlagen - Erleichterungen erteilen, wenn ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht, und die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für das Projekt führen würde (Art. 25 Abs. 2 und 3 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Dies setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus (Urteil 1C_465/2019 vom 8. Dezember 2020 E. 3.; 1C_350/2019 vom 16. Juni 2020 E. 4.1, in: URP 2021 74; je mit Hinweisen).”
“Falls die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht, können Erleichterungen gewährt werden. Dabei dürfen jedoch die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 2 LSV). Erleichterungen dürfen nicht dazu führen, dass es in der Nachbarschaft zu empfindlichen Beeinträchtigungen kommt.42 Der Beschwerdegegnerin wird mit dem Bauabschlag für die beantragte Erweiterung der Aussenplätze nicht verboten, den Gastwirtschaftsbetrieb im Rahmen fortzuführen, der 2009 bewilligt wurde. Ein Bauabschlag für die Erweiterung der Aussenplätze führt daher nicht zu einem Betriebsverbot. Die Erweiterung der Innenplätze und die Bierproduktion werden durch den Bauabschlag ohnehin nicht betroffen. Zudem muss auch im Falle von Erleichterungen zuerst geprüft werden, ob sich der Lärm mit betrieblichen oder anderen Massnahmen reduzieren lässt. Diesbezüglich war die Beschwerdegegnerin nicht bereit, eine Projektänderung vorzunehmen, sondern hielt unverändert an ihrem Bauvorhaben fest. Eine untragbare Belastung für die Beschwerdegegnerin ist nicht rechtsgenüglich dargetan. Inwiefern ein öffentliches Interesse an einem abendlichen gastwirtschaftlichen Betrieb mit 111 Plätzen im Aussenbereich besteht und ob dies entgegenstehende Interessen überwiegen würde, kann unter diesen Umständen offenbleiben.”
Kommt nur in Betracht, wenn die Planungswerte eingehalten sind und die Massnahme bei relativ geringem Aufwand eine spürbare zusätzliche Minderung bewirkt; konkret verlangt die Regelung eine Reduktion von mindestens 3 dB bei Kosten von höchstens 1 % der Investitionskosten (vgl. Rechtsprechung zur nur bei relativ geringem Aufwand geforderten zusätzlichen Minderungswirkung).
“et de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement par l'installation en cause ne dépassent pas les valeurs de planification (let. b). À teneur de l'art. 7 al. 3 OPB, en vigueur depuis le 1 er novembre 2023, les mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l'al. 1 let. a ne s'appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d'eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d'au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d'investissement de l'installation. Les valeurs limites d'exposition de l'annexe 6 OPB s'appliquent aux pompes à chaleur. Les conditions de respect du principe de prévention et des valeurs de planification sont cumulatives (ATF 141 II 476 consid. 3.2). Lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires de protection contre le bruit à titre préventif n'entrent en ligne de compte que si elles permettent d'obtenir, moyennant un coût relativement faible, une réduction supplémentaire importante des émissions (ATF 127 II 306 consid. 8; 124 II 517 consid.”
Erwägungen zur erheblichen Flächenerweiterung (z. B. fast Verdoppelung der Terrasse), auch wenn die Sitzplatzzahl unverändert bleibt, können nach Ansicht der Instanz dazu führen, dass der Betrieb als «neu» im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV zu qualifizieren ist. Vor diesem Hintergrund kann eine lärmrechtliche Überprüfung (z. B. durch ein Gutachten) erforderlich werden; dies ist jedoch fallabhängig zu prüfen.
“Die Vorinstanz habe zu Unrecht eine lärmrechtliche Überprüfung mittels Gutachten für entbehrlich gehalten. In diesem Zusammenhang macht sie weiter geltend, es läge mit dem Ersatz des Zwischentrakts eine neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV vor oder es wäre zumindest von einer wesentlichen Änderung im Sinn von Art. 8 Abs. 3 LSV auszugehen gewesen. 5.1 Bei der vorliegend zu beurteilenden Aussenwirtschaft handelt es sich um eine (ortsfeste) Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV). Die Umweltschutzgesetzgebung unterscheidet neu- und altrechtliche Anlagen und stellt unterschiedliche Anforderungen an den Lärmschutz, je nachdem, ob es sich um eine bei Inkrafttreten des Gesetzes (am 1. Januar 1985) bestehende, eine neue oder eine geänderte Anlage handelt: Während die von der Anlage allein erzeugten Lärmemissionen neuer Anlagen die Planungswerte der massgebenden Empfindlichkeitsstufe grundsätzlich nicht überschreiten dürfen (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV) und wesentlich geänderte Anlagen die Immissionsgrenzwerte respektieren müssen (Art. 8 Abs. 2 LSV), ordnet die Vollzugsbehörde die Sanierung einer Altanlage nur an, wenn diese wesentlich zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte beiträgt (Art. 13 Abs. 1 LSV). 5.2 Der Betrieb der Gastwirtschaft im Garten wurde mit Beschluss der Bausektion des Stadtrats vom 3. Oktober 1980 bewilligt. Im Anzeigeverfahren wurden sodann am 4. Januar 1984 auf dem Dach des Zwischenbaus (ebenfalls als Garten bezeichnet) offenbar weitere Aussensitzplätze bewilligt. Der Gastronomiebetrieb im Freien besteht dem aktuellen Baugesuch zufolge seit dem Jahr 1984. Ebenfalls gemäss Baugesuch ist im Aussenbereich keine Kapazitätserweiterung geplant: Zu den bestehenden 28 Sitzplätzen sollen keine neuen bzw. zusätzlichen hinzukommen. In den Baugesuchsplänen erwähnt sind entsprechend 28 Sitzplätze und zwar im Garten des Erdgeschosses; auf der Terrasse sind hingegen keine Aussensitzplätze eingetragen. Im Zusammenhang mit der geplanten Nutzung des Aussenbereichs und der Anzahl Sitzplätze lassen die Baugesuchsunterlagen allerdings Fragen offen: So wird die Fläche der Terrasse auf dem Dach des Zwischenbaus von 50 m2 auf 90 m2 beinahe verdoppelt.”
Die zuständige Behörde kann bei der Bewilligung einer neuen ortsfesten Anlage ein Lärmprognosegutachten verlangen. Sie hat zu prüfen, ob die Planungswerte im Umfeld eingehalten werden, und im Rahmen des Präventionsprinzips präventive Emissionsbegrenzungen zu verlangen, soweit dies technisch, betrieblich und wirtschaftlich zumutbar ist.
“La LPE régit notamment la limitation des émissions de bruit produites par des installations, le nouveau couvert à voitures, le nouveau garage et le nouvel accès devant être qualifiés d’installations au sens de cette législation (art. 7 al. 7 LPE, art. 2 al. 1 OPB). Lorsque l'autorité compétente se prononce sur la construction d'une nouvelle installation susceptible de provoquer des atteintes à l'environnement, comme du bruit, elle doit en principe examiner si des mesures préventives de limitation des émissions se justifient, dans la mesure que permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation, et pour autant que cela soit économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE). En vertu de l'art. 25 LPE (ou de l'art. 7 OPB qui a une portée identique), il faut en principe assurer, pour le bruit provenant d'une installation fixe nouvelle, le respect dans le voisinage des valeurs de planification; l'autorité qui délivre l'autorisation peut exiger un pronostic de bruit. Les émissions de bruit (au sortir de l'installation: art. 7 al. 2 LPE) doivent en outre être limitées par des mesures préventives en tant que cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). La protection contre le bruit est en effet assurée par l'application cumulative des valeurs de planification et du principe de la limitation préventive des émissions (cf. ATF 141 II 476 consid. 3.2 et les réf. cit.; voir aussi arrêt du TF 1C_161/2015 du 22 décembre 2015 consid. 2). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, en vertu du principe de prévention, les mesures à prendre doivent permettre d'éviter toutes émissions inutiles (ATF 133 II 169 consid. 3.1 et les références).”
“En vertu de l'art. 25 LPE (ou de l'art. 7 OPB qui a une portée identique), il faut en principe assurer, pour le bruit provenant d'une installation fixe nouvelle, le respect dans le voisinage des valeurs de planification (limitation des immissions au lieu de leur effet; cf. art. 7 al. 2 in fine LPE); l'autorité qui délivre l'autorisation peut exiger un pronostic de bruit. Les émissions de bruit (au sortir de l’installation; cf. art. 7 al. 2 LPE) doivent en outre être limitées par des mesures préventives en tant que cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). La protection contre le bruit est en effet assurée par l'application cumulative des valeurs de planification et du principe de la limitation préventive des émissions (cf. ATF 141 II 476 consid. 3.2 et les réf. cit.; voir aussi TF 1C_161/2015 du 22 décembre 2015 consid. 2). Dès lors que les valeurs de planification ne constituent pas des valeurs limites d'émissions au sens de l'art.”
Die Optimierung des Aufstellungsortes einer Luft/Wasser‑Wärmepumpe kann als weitergehende Massnahme im Sinne von Art. 7 Abs. 3 LSV gelten. Dazu gehört insbesondere die Wahl einer Position, die die Immissionen an lärmsensiblen Orten möglichst gering hält (z. B. Platzierung in einem eingesenkten Winkel oder in einem Bereich, der für das nachbar- bzw. lärmsensible Umfeld optimiert ist).
“L'aide à l'exécution présente les diverses mesures permettant d'obtenir une réduction sensible du niveau sonore. Elle distingue les mesures primaires de réduction des émissions (ch. 2.2.1) des mesures techniques et constructives additionnelles (ch. 2.2.2). Au nombre des mesures primaires préconisées (installation intérieure de la pompe à chaleur, choix d'une installation avec un faible niveau de puissance acoustique, activation du mode silencieux durant la nuit), elle mentionne l'optimisation de l'emplacement. En effet, l'emplacement des parties bruyantes de l'installation doit en principe être choisi de manière à ce que les immissions de bruit soient aussi faibles que possible à proximité de locaux à usage sensible au bruit et dans les espaces extérieurs où des personnes séjournent pendant une période prolongée (cf. ATF 141 II 476 consid. 3.4.1). La thèse de la recourante selon laquelle le choix du meilleur emplacement de la pompe à chaleur constituerait une mesure qui ne serait pas visée à l'art. 7 al. 3 OPB et que seules des mesures constructives constitueraient des mesures supplémentaires au sens de cette disposition ne trouve aucun appui dans le texte de la loi. Elle irait à l'encontre de l'objectif visé par l'introduction de cette disposition visant à simplifier les procédures et à définir à partir de quand une mesure préventive peut être tenue pour proportionnée. Par conséquent, la recourante ne saurait être suivie lorsqu'elle affirme que la question du choix de l'emplacement d'une pompe à chaleur ne constitue pas une véritable mesure selon l'art. 7 al. 1 let. a OPB (cf. arrêt 1C_569/2022 du 20 février 2024 consid. 5.3), respectivement une mesure supplémentaire au sens de l'alinéa 3 de cette disposition. C'est donc à juste titre que la Cour de droit administratif et public a fait application de l'art. 7 al. 3 OPB et examiné si les variantes d'implantation extérieure s'imposaient au regard de cette disposition.”
“Le calcul des niveaux d'évaluation Lr, qui a pu être revu par le service spécialisé de l'administration cantonale, n'est pas remis en cause. La marge est importante (près de 20 dB le jour et près de 15 dB la nuit). Quant au principe de prévention, celui-ci est mis en oeuvre par l'installation de la PAC dans un angle rentrant du bâtiment des constructeurs, dans l'interstice d'environ 2 m de large entre le droit de la façade et le mur de soutènement à l'arrière de la maison. La PAC se trouve pour ainsi dire dans un "trou", en contrebas, nettement à l'écart de l'immeuble du recourant. Le formulaire du Cercle bruit retient d'ailleurs que l'emplacement de la PAC est "optimisé pour le voisinage", tout en relevant qu'il s'agit d'une installation avec un faible niveau de puissance acoustique. Les valeurs de planification étant observées et le principe de prévention assuré par l'emplacement de la PAC, les exigences du droit fédéral en matière de protection contre le bruit sont, indépendamment du nouvel art. 7 al. 3 OPB, respectées.”
Behörden haben bei ihren Entscheiden die zum Entscheidszeitpunkt geltende Fassung von Art. 7 LSV (bzw. OPB) anzuwenden; dies umfasst auch die seit dem 1. November 2023 geltende Neufassung von Art. 7 Abs. 3.
“3 OPB, qui estime qu'il faut une diminution du niveau sonore d'au moins 3 dB pour obtenir une réduction notable des immissions (en dessous des valeurs de planification) et qui fixe à 1% des coûts d'investissement le seuil pour le "coût relativement faible". Ces critères, qui n'ont pas une portée générale mais servent à définir abstraitement la portée du principe de prévention (art. 11 al. 2 LPE) pour un type particulier d'installation – les pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification – sont objectifs et praticables. Il n'y a aucun motif de considérer que le Conseil fédéral, chargé par le parlement de compléter ponctuellement l'OPB, n'aurait pas fait usage de sa marge de manœuvre normative d'une manière conforme au droit supérieur, en particulier à la Constitution fédérale (cf. à ce propos: Commentaire romand de la Constitution fédérale [CR Cst.], Vincent Martenet, art. 190 N 32). Les autorités administratives chargées d'appliquer la LPE dans une procédure de permis de construire doivent par conséquent se prononcer sur la base de l'art. 7 OPB dans sa nouvelle teneur dès son entrée en vigueur le 1er novembre 2023 (à propos de l'application immédiate des règles de droit public, cf. notamment: Alex Dépraz, Changement de loi pendant la procédure de recours, in: Le droit public en mouvement, Lausanne 2020, p. 142). En l'espèce, il incombait donc à la municipalité, qui a statué sur la demande de permis de construire le 6 novembre 2023, d'appliquer le nouvel art. 7 al. 3 OPB.”
“En l’espèce, le permis de construire indique que les directives de la Romande Energie du 15 décembre 2023 doivent être strictement respectées. Les recourants ne remettent pas en cause le contenu de cette condition du permis de construire, mais uniquement la date de la lettre envoyée par la Romande Energie. On ne voit toutefois pas en quoi la mention des recommandations faites par la Romande Energie pour des raisons de sécurité et qu’elle a valablement envoyées pendant le délai de la mise à l’enquête violerait les principes de la sécurité du droit et de la non-rétroactivité tels que rappelés ci‑dessus, dès lors que la municipalité tient compte des faits survenus et applique le droit en vigueur au jour où elle rend sa décision. C'est au demeurant ce qu'elle a fait ici en tenant notamment compte de l'entrée en vigueur, au 1er novembre 2023, du nouvel art. 7 OPB (cf. consid. 3 supra).”
Bei speziellen Anlagen, namentlich Windenergieanlagen, erfolgt die Quantifizierung der Lärmauswirkung gemäss den annexbezogenen Methoden anhand des Bewertungniveaus Lr. Der Lr setzt sich gemäss dem EMPA‑Bericht aus dem äquivalenten Beurteilungspegel Leq, einer zeitlichen Korrektur sowie den Pegelkorrekturen K1, K2 und K3 zusammen.
“ci-dessus; ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent toutefois être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Sur mandat de l'OFEV, l'EMPA a établi le 22 janvier 2010 un rapport "Evaluation des émissions de bruit et mesures de limitation des émissions pour les installations éoliennes" (rapport EMPA) qui permet de déterminer les nuisances sonores dues aux éoliennes en vertu de l'annexe 6 OPB. Le but de la méthode, sur laquelle il n'y a pas lieu de revenir (cf. consid. 5.4 ci-dessus), est de quantifier les immissions sonores à l'aide d'une mesure de l'exposition au bruit qui reflète les caractéristiques du bruit ressenties comme gênantes par la population. Cette mesure de l'exposition (niveau d'évaluation Lr) se compose du niveau moyen équivalent de l'immission sonore Leq, d'une correction temporelle ainsi que de corrections de niveau (K1, K2, K3) qui tiennent compte des différentes caractéristiques de gêne spécifiques du bruit.”
“ci-dessus; ATF 147 II 319 consid. 11.1). Des allégements peuvent toutefois être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Sur mandat de l'OFEV, l'EMPA a établi le 22 janvier 2010 un rapport "Evaluation des émissions de bruit et mesures de limitation des émissions pour les installations éoliennes" (rapport EMPA) qui permet de déterminer les nuisances sonores dues aux éoliennes en vertu de l'annexe 6 OPB. Le but de la méthode, sur laquelle il n'y a pas lieu de revenir (cf. consid. 5.4 ci-dessus), est de quantifier les immissions sonores à l'aide d'une mesure de l'exposition au bruit qui reflète les caractéristiques du bruit ressenties comme gênantes par la population. Cette mesure de l'exposition (niveau d'évaluation Lr) se compose du niveau moyen équivalent de l'immission sonore Leq, d'une correction temporelle ainsi que de corrections de niveau (K1, K2, K3) qui tiennent compte des différentes caractéristiques de gêne spécifiques du bruit.”
Eine funktionale Änderung (z. B. Umwandlung eines Tea‑Rooms in ein Restaurant oder die Aufnahme eines Take‑away) oder eine wesentliche Erweiterung kann eine neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 LSV auslösen. Bei der Beurteilung sind insbesondere der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Lärmereignisse sowie die Lärmempfindlichkeit und die Lärmvorbelastung der betroffenen Nutzungszone zu berücksichtigen.
“1975/27 wurde der Um- und Ausbau zu einer Konditorei mit Tea Room im Jahr 1975 bewilligt. Ebenfalls vor Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes wurde westlich des Gebäudes eine Aussensitzfläche von 3,5 m x 6,5 m bewilligt. Der Tea Room mit dieser 3,5 m x 6,5 m grossen Terrasse bildet eine altrechtliche Anlage. Gemäss dem Lärmbeurteilungsbericht der KAPO führt die Erweiterung des bestehenden Gastgewerbebetriebs mit 50 Aussensitzplätzen um eine zusätzliche Aussenbewirtungsfläche mit 30 Sitzplätzen zu einer deutlichen Veränderung des zu erwartenden Immissionsniveaus, so dass die Planungswerte eingehalten werden müssten. Dies bedeute, dass an den Immissionsorten höchstens geringfügige Störungen auftreten dürften. Die Anwendbarkeit der Planungswerte auf das streitige Bauvorhaben wird nicht bestritten und ist überzeugend. Die BVD hat in einem anderen Verfahren die Vergrösserung der Aussenbestuhlungsfläche eines Gastgewerbebetriebs mit 14 Aussensitzplätzen um 22 zusätzliche Aussensitzplätze als Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV eingestuft.22 Mit der vorliegend von der KAPO angenommenen Vergrösserung der bestehenden Terrasse mit 50 Sitzplätzen um 30 weitere Sitzplätze wird zwar nicht dasselbe Vergrösserungsverhältnis erreicht; die Aussensitzplätze werden auch nicht verdoppelt wie im erwähnten Bundesgerichtsentscheid. Die KAPO hat aber zu Recht auch einbezogen, dass die Beschwerdegegnerin die Umwandlung des Tea-Rooms in ein klassisches Restaurant beabsichtige. Die Confiserie-Verkaufsfläche im Erdgeschoss solle aufgehoben werden. Mit den neuen Aussensitzplätzen auf der dem See zugewandten Gebäudeseite will die Beschwerdegegnerin Passanten ansprechen, die bei schönem Wetter unterwegs sind.23 Damit wird eine andere Klientel angezogen als mit dem bisherigen Tea Room. Die Bewirtung soll bei der neuen Aussensitzfläche in Form der Selbstbedienung ab dem geplanten Buffet erfolgen. Von dort sollen Mahlzeiten, Snacks und Getränke auch an «Take-away-Kundschaft» verkauft werden.24 Die Änderung des Nutzungskonzepts stellt eine funktionale Veränderung dar und trägt damit ebenfalls dazu bei, dass die Anwendung der Planungswerte als sachgerecht erscheint.”
“Für einige häufige, oft als besonders störend empfundene Schall- bzw. Lärmquellen wie u.a. Strassenverkehr, Flugplätze, Industrie- und Gewerbebetriebe hat der Bundesrat in den Anhängen 3 bis 7 der LSV Belastungsgrenzwerte erlassen. Diese Belastungsgrenzwerte können bei menschlichem Verhaltenslärm aber nicht herangezogen werden, da sich die Art des Lärms und der Störungscharakter von technischem Lärm unterscheiden.[20] Für den «untechnischen» Alltagslärm, welcher durch ein Take-away mit Lieferdienst entsteht (Verhalten der Gäste, Autoverkehr, Schlagen der Autotüren, etc.) fehlen somit konkrete Belastungsgrenzwerte. Die möglichen Lärmimmissionen müssen von der Behörde deshalb im Einzelfall nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwerte) unter Berücksichtigung der Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG (Planungswerte) beurteilt werden (Art. 40 Abs. 3 LSV).[21] Bei der Inbetriebnahme eines Take-aways in Räumlichkeiten, die vorher als Coiffeursalon gedient haben, handelt es sich um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Nach Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen zunächst im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Zudem dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV). Nach der Rechtsprechung muss bei neuen ortsfesten Anlagen im Hinblick auf die Einhaltung der Planungswerte ein Immissionsniveau eingehalten werden, bei dem höchstens geringfügige Störungen auftreten. Dabei ist eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit vorzunehmen (vgl. Art. 13 Abs. 2 USG).[22] Für die Beurteilung der Störung sind verschiedene Faktoren bei der Quelle und beim Empfänger zu berücksichtigen. So kommt es auf den Charakter des Lärms, den Zeitpunkt und die Häufigkeit der Lärmereignisse sowie auf die Lärmempfindlichkeit des betroffenen Gebietes (ES) und die Lärmvorbelastung der betroffenen Nutzungszone (d.”
Fachstellenpraxis: Art. 7 Abs. 1 LSV wird in der Praxis häufig dann als erfüllt angesehen, wenn fachgerechte Massnahmen zu höchstens geringfügigen Lärmimmissionen führen. Die Beurteilung erfolgt dabei anhand einschlägiger Vollzugshilfen (u. a. BAFU‑Vollzugshilfe 2017, Richtlinie Cercle Bruit 2019).
“Umweltschutzrechtlich sind nur solche Änderungen baubewilligungspflichtig, die zusätzlichen Lärm verursachen.19 Die Fachstelle gelangt in ihrem Bericht vom 4. März 2020 zum begründeten und nachvollziehbaren Ergebnis, dass die Massnahmen bei einer ordnungsgemässen Nutzung der Anlage und bei fachgerechter Bauausführung zu einer Minderung des Immissionsniveaus führen (vgl. etwa S. 9 des Berichts). Auch die Beschwerdeführenden 3 und 4 räumen ein, dass die vorgesehenen Optimierungsmassnahmen zu keiner Verstärkung der Lärmimmissionen führen.20 Ihre Befürchtung, die Frequentierung könnte zunehmen, dürfte überdies unbegründet sein, da die vorgesehenen Massnahmen zu einer Reduktion der vorhandenen Elemente und damit des bestehenden Angebots führen. Somit ist fraglich, inwiefern aus umweltrechtlicher Sicht überhaupt ein baubewilligungspflichtiger Sachverhalt vorliegt. Die Frage bedarf jedoch keiner abschliessenden Beurteilung, weil die Voraussetzungen von Art. 7 Abs. 1 LSV – Einhaltung der Planungswerte und des Vorsorgeprinzips – ohnehin erfüllt sind: Das Vorhaben und die nächsten zur Skatanlage bewohnten Liegenschaften befinden sich in der ES II (Art. 13 ÜV, Art. 211 GBR21). Die Fachstelle kommt in ihrem Bericht vom 4. März 2020 nachvollziehbar zum Schluss, das Bauvorhaben führe zu nicht mehr als geringfügigen Lärmimmissionen für die Anwohnerschaft. Die Fachstelle kennt die örtlichen Verhältnisse aufgrund der Vorgeschichte sehr gut, wie sie selbst festhält. Dennoch nahm sie erneut eine umfangreiche Prüfung vor und stütze ihre Ergebnisse auf die neusten Beurteilungsgrundlagen, namentlich die vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Jahr 2017 erlassene Vollzugshilfe «Ermittlung und Beurteilung von Sportlärm» sowie die am 1. Februar 2019 überarbeitete Richtlinie des Cercle bruit. Die BVD sieht daher keine Veranlassung, von der überzeugenden Einschätzung der Fachstelle, wonach das Vorhaben zu höchstens geringfügigen Störungen in der Anwohnerschaft führt, abzuweichen.”
“Die Rekurrierenden vermögen in keiner Weise aufzuzeigen, dass diese Einschätzung nicht zutreffend sein sollte. Die Rekurrierenden vermögen auch nicht aufzuzeigen, dass bei der Zuweisung des Gebiets zur LES III mit einer zunehmenden Belastung durch Lärm von Gewerbebetrieben (ausserhalb des Gastgewerbes) zu rechnen ist, zumal in der Innenstadt eher von einer Abnahme von Betrieben mit störenden Lärmemissionen wie etwa Garagen oder Produktionsbetrieben etc. auszugehen ist. Es ist daher richtig, dass die Zuordnung des Gebiets zur LES III sich primär bei den zulässigen Emissionen von Gastgewerbebetrieben resp. der Nutzung des öffentlichen Raums für eine entsprechende Nutzung auswirken wird. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass auch in der LES III die Lärmgrenzen auch mit Rücksicht auf die Wohnnutzung so festzulegen sind, dass die Wohnbevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört wird (Verwaltungsgericht St. Gallen, B 2009/93 vom 15. April 2010 E. 2.2.1). Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach Art. 7 Abs. 1 LSV so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a). Die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen dürfen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Soweit keine Belastungsgrenzwerte direkt oder analog angewendet werden können, muss die Vollzugsbehörde die Lärmimmissionen gemäss Art. 15 USG nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung beurteilen (Art. 40 Abs. 3 LSV). Immissionsgrenzwerte für Lärm sind dabei nach Art. 15 USG so festzulegen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung die zugelassenen Immissionen die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören. Dabei ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Einzelfallbeurteilung vorzunehmen, wobei der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen sind (VGE VD.2020.263 vom 3. September 2021, E. 2.1; BGE 133 II 292 E. 3.3 S. 296 f.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können fachlich abgestützte private Richtlinien, wie namentlich die von der Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) herausgegebene Vollzugshilfe zur Ermittlung und Beurteilung der Lärmbelastung im Zusammenhang mit dem Betrieb öffentlicher Lokale als Entscheidungshilfe für eine derartige, objektivierte Betrachtung berücksichtigt werden (BGer 1C_293/2017 vom 9.”
Bei Anordnungen ist von der Vollzugsbehörde eine einzelfallbezogene Abwägung vorzunehmen, die die technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Grenzen berücksichtigt. Fehlen anwendbare Belastungsgrenzwerte, sind die Emissionen nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung zu beurteilen; dabei sind namentlich Charakter, Zeitpunkt und Häufigkeit des Lärms sowie die Vorbelastung zu berücksichtigen. Geringfügige, nicht erhebliche Störungen sind hinzunehmen.
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV sind die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit.”
“Die Rekurrierenden vermögen in keiner Weise aufzuzeigen, dass diese Einschätzung nicht zutreffend sein sollte. Die Rekurrierenden vermögen auch nicht aufzuzeigen, dass bei der Zuweisung des Gebiets zur LES III mit einer zunehmenden Belastung durch Lärm von Gewerbebetrieben (ausserhalb des Gastgewerbes) zu rechnen ist, zumal in der Innenstadt eher von einer Abnahme von Betrieben mit störenden Lärmemissionen wie etwa Garagen oder Produktionsbetrieben etc. auszugehen ist. Es ist daher richtig, dass die Zuordnung des Gebiets zur LES III sich primär bei den zulässigen Emissionen von Gastgewerbebetrieben resp. der Nutzung des öffentlichen Raums für eine entsprechende Nutzung auswirken wird. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass auch in der LES III die Lärmgrenzen auch mit Rücksicht auf die Wohnnutzung so festzulegen sind, dass die Wohnbevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört wird (Verwaltungsgericht St. Gallen, B 2009/93 vom 15. April 2010 E. 2.2.1). Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach Art. 7 Abs. 1 LSV so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a). Die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen dürfen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Soweit keine Belastungsgrenzwerte direkt oder analog angewendet werden können, muss die Vollzugsbehörde die Lärmimmissionen gemäss Art. 15 USG nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung beurteilen (Art. 40 Abs. 3 LSV). Immissionsgrenzwerte für Lärm sind dabei nach Art. 15 USG so festzulegen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung die zugelassenen Immissionen die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören. Dabei ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Einzelfallbeurteilung vorzunehmen, wobei der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen sind (VGE VD.2020.263 vom 3. September 2021, E. 2.1; BGE 133 II 292 E. 3.3 S. 296 f.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können fachlich abgestützte private Richtlinien, wie namentlich die von der Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) herausgegebene Vollzugshilfe zur Ermittlung und Beurteilung der Lärmbelastung im Zusammenhang mit dem Betrieb öffentlicher Lokale als Entscheidungshilfe für eine derartige, objektivierte Betrachtung berücksichtigt werden (BGer 1C_293/2017 vom 9.”
“Sodann kann nicht von nennenswerten Beeinträchtigungen von Fussgängern/-innen – darunter die Beschwerdeführenden – durch den Motorenlärm bzw. übermässige Lärmimmissionen gesprochen werden. Geplant ist eine Unterniveaugarage mit neun Abstellplätzen. Die Ausfahrt soll im Bereich der südwestlichen Ecke des Mehrfamilienhauses erfolgen. Die geplante Tiefgarage stellt eine Aussenlärm erzeugende neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 2 Abs. 1 und Art. 7 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV, SR 814.41) dar. Als solche hat sie einerseits die einschlägigen Belastungsgrenzwerte der jeweiligen Empfindlichkeitsstufen einzuhalten (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV – hier [Empfindlichkeitsstufe II]: gemäss Anhang 3 zur LSV Planungswerte von 55 dB(A) am Tag/45 dB(A) in der Nacht) und andererseits darf nach dem in den Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01) und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV statuierten Vorsorgeprinzip verlangt werden, dass die Emissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch machbar und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Aus dem Vorsorgeprinzip kann kein absoluter Schutz vor Emissionen abgeleitet werden. Vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche Störungen hinzunehmen (Peter Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht,”
Die Beurteilung nach Art. 7 Abs. 1 LSV erfolgt in der Regel projektbezogen anhand von Lärmberechnungen. Einfache private Messungen der bestehenden Lärmsituation vermögen die berechneten Beurteilungen nicht ohne nähere, substantiierte Anhaltspunkte grundsätzlich zu widerlegen.
“Mangels rechtsgenüglicher Auseinandersetzung mit der Expertenbeurteilung und mangels hinreichender Substanziierung kann darauf nicht näher eingetreten werden. Darüber hinaus sind auch die von ihnen offenbar mit einem Schallpegelgerät durchgeführten Messungen nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des Experten in Zweifel zu ziehen. Dies, zumal sich die hier in Frage stehende Beurteilung nicht auf Lärmmessungen, sondern vielmehr auf Lärmberechnungen zu stützen hat. Soweit die Beschwerdeführer 2-4 den Einbezug von Fluglärmimmissionen fordern, die im Zusammenhang mit dem Militärflugplatz Alpnach stehen, kann ihnen nicht gefolgt werden. Es trifft zwar zu, dass zur Ermittlung der Lärmbelastung die von mehreren Anlagen erzeugten Immissionen, soweit sie gleichartig sind, zusammenzuzählen sind (Art. 40 Abs. 2 LSV). Auch wenn es sich bei den von Zivilflughäfen und den von Militärflugplätzen ausgehenden Lärmimmissionen um gleichartige Einwirkungen handelt (vgl. dazu BGE 126 II 522 E. 48e S. 595), ist für die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte von neuen ortsfesten Anlagen (Art. 7 Abs. 1 LSV) nicht die Summe der Lärmimmissionen entscheidend (siehe dazu Art. 40 Abs. 2 Satz 2 LSV). Nicht näher einzugehen ist schliesslich auf den Hinweis der «keineswegs auszuschliessenden Fehler der Berechnungssoftware IMMPAC 3.3» und die behauptete Intransparenz der in den Fluglärmberechnungen eingesetzten Inputdaten, da die Beschwerdeführer keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte für die vermuteten respektive behaupteten Fehler vorbringen und solche aus den Akten auch nicht ersichtlich sind.”
“Der Beschwerdegegner hält dagegen, dass gemäss Art. 38 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 Lärmimmissionen anhand von Berechnungen oder Messungen ermittelt würden. Logischerweise könnten bei Quartierplanungen die Lärmimmissionen lediglich durch Berechnungen ermittelt werden. Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV schreibe vor, dass die Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten Anlage soweit zu begrenzen seien, dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten würden. Im Lärmschutzrecht werde also eine projektbezogene Immissionsbetrachtung vorgeschrieben. Die von der Beschwerdeführerin angeblich durchgeführten privaten Messungen würden die heute vorhandenen Lärmimmissionen zeigen, die für die Beurteilung der im Quartierplan realisierbaren Bauten nicht relevant seien. Hinsichtlich der Lärmimmissionen sei in der Beurteilung des Berichts über die Umweltverträglichkeit durch die Umweltschutzfachstellen (UVB-Prüfbericht) vom 2. Mai 2018 ausdrücklich festgehalten, dass die neuen Anlagen die Planungswerte nicht überschreiten dürften. Der UVB selbst halte in Kapitel”
Die Verlängerung oder Schaffung einer Erschliessungsstrasse ist lärmrechtlich als neue ortsfeste Anlage zu qualifizieren und unterliegt den Planungswerten nach Art. 7 LSV. Vorbehaltlich einer abschliessenden Prüfung kann die Bewilligung einer Erschliessungsstrasse unterbleiben, wenn das mit ihr erschlossene Vorhaben aus lärmrechtlichen Gründen nicht realisierbar erscheint. Bei der Beurteilung sind koordinationsrechtliche Gesichtspunkte und das zu erwartende Mehrverkehrsaufkommen zu berücksichtigen.
“Es bleibt noch zu prüfen, ob das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin 2 die rechtlichen Voraussetzungen nach Art. 22 RPG erfüllt. Im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin 1 hat sich die Beschwerdegegnerin 2 zur beabsichtigten Nutzung geäussert: Die geplante Erschliessungsstrasse soll den nördlichen, abzuparzellierenden Teil des Grundstücks Nr. 414 (zukünftiges Grundstück Nr. 858) erschliessen, so dass in Zukunft ein Hightech-Produktionsbetrieb mit 60 bis maximal 100 Mitarbeitenden realisiert werden kann. Lärmrechtlich ist die Verlängerung der Erschliessungsstrasse als neue Anlage zu qualifizieren und hat als solche die Planungswerte einzuhalten (Art. 7 LSV). Zwar erzeugt die Strasse bis zur allfälligen Bewilligung eines Bauprojekts auf der Parzelle Nr. 858 a priori keine Lärmimmissionen. Da jedoch das Bauvorhaben auf der Parzelle Nr. 414 der Beschwerdegegnerin 1 und insbesondere die Verlängerung der Erschliessungsstrasse noch einmal neu beurteilt werden muss (vgl. oben E. 5), mangelt es der auf der Parzelle Nr. 858 zu bauenden Strasse - die eine weitere Verlängerung dieser Anlage darstellt - an der notwendigen Erschliessung und somit an einer Voraussetzung für die Baubewilligung nach Art. 22 RPG. Ausserdem sprechen auch Koordinationsüberlegungen dagegen, eine Erschliessungsstrasse zu bewilligen und zu bauen, wenn aus lärmrechtlichen oder anderen Gründen die beabsichtigte Anlage auf der Parzelle Nr. 858 gar nicht gebaut werden dürfte. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Bahnhofstrasse, wie bereits erwähnt, sanierungsbedürftig ist und ein Produktionsbetrieb mit 60 bis 100 Mitarbeitenden zu einem Mehrverkehr führen wird, der von der Bahnhofstrasse aufgenommen werden muss.”
Liegt eine Indikation eines störenden Lärmgrads gemäss Anhang 3 der Vollzugshilfe «Cercle Bruit» vor, ist grundsätzlich davon auszugehen, dass das zulässige Immissionsmass nach Art. 7 Abs. 1 LSV für die betreffende Zeitperiode überschritten wird. Von einer abweichenden Beurteilung ist nur mit Zurückhaltung auszugehen, namentlich auch dann, wenn Anhang 3 eine erheblich oder stark störende Lärmbelastung indiziert.
“20) und das Amt für Umwelt und Energie weise diesen auf seinem Internetauftritt ausdrücklich als Beurteilungsgrundlage aus (vgl. angefochtener Entscheid E. 22, mit Hinweis auf http://www.aue.bs.ch/laerm/gastronomielaerm/beurteilungsgrundlage.html). Es wäre daher angezeigt gewesen, die Neuerungen im Cercle Bruit nachzuvollziehen und eine Auswertung des Lärmsachverhalts gemäss Anhang 3 vorzunehmen, was offenbar unterblieben sei (angefochtener Entscheid E. 22). Zwar bleibe für eine Einzelfallprüfung und die Berücksichtigung anderer Vollzugshilfen oder der kantonalen Praxis weiterhin Raum. Dieser werde jedoch insoweit eingeschränkt, als zahlreiche Faktoren, die zuvor anlässlich eines Augenscheins ermessensweise als Umstände des Einzelfalls Berücksichtigung gefunden hätten, in der Berechnung gemäss Anhang 3 des Cercle Bruit reflektiert und quantifiziert würden. Hieraus erhelle, dass bei der Indikation eines störenden Lärmgrads gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit grundsätzlich davon ausgegangen werden müsse, dass das zulässige Immissionsmass von Art. 7 Abs. 1 LSV für die jeweilige Zeitperiode überschritten werde (angefochtener Entscheid E. 23, mit Hinweis auf auch BRGE I Nr. 0094/2018 vom 13. Juli 2018 E. 5.2 ff.). Eine abweichende Beurteilung sei insbesondere dann nur mit Zurückhaltung vorzunehmen, wenn der Anhang 3 des Cercle Bruit eine erheblich störende oder gar stark störende Lärmbelastung indiziere (angefochtener Entscheid E. 23).”
Die Vollzugsbehörde kann die Betriebszeiten einer neuen ortsfesten Anlage beschränken, um die Einhaltung der Planungswerte sicherzustellen und die Nachbarschaft zu schützen. Die Praxis zeigt konkrete zeitliche Beschränkungen (z.B. 07:00–19:00 oder 07:00–21:00; teils abweichende Sonntagszeiten). Bei Beschwerden sind laut Praxis Lärmbewertungen möglich; ergeben diese Überschreitungen, kann eine Sanierung der Anlage angeordnet werden.
“En particulier, la Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) a émis un préavis favorable, avec la motivation suivante: "LUTTE CONTRE LE BRUIT Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l'Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L'annexe N° 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Suite à une mesure de contrôle de la DGE/DIREV-ARC, la station de lavage dans sa configuration actuelle engendre des dépassements des valeurs de planification pour les habitations situées sur la parcelle N° 4057. Suite à l'évaluation de la DGE/DIREV-ARC, les horaires d'exploitation de la station de lavage ont été modifiés comme suit : - Lundi au samedi : 07.00h-21.00h; - Dimanche : 08.00h-19.00h. Les horaires d'exploitation ont été réduits d'une heure en semaine et le dimanche durant la période nocturne. Le rapport acoustique du Bureau F.________ daté du 10 mai 2021 a évalué les mesures de protection contre le bruit en remplaçant une piste de lavage par un tunnel de lavage fermé. Les mesures de protection suivantes sont également prévues : - Paroi phonique d'une hauteur de 2 m en toiture du tunnel de lavage et débordant de 2 m du côté Ouest du tunnel; - Suppression de la paroi externe du box n° 5; - Paroi de 4 m de long et 2,75 m de hauteur le long de la parcelle N° 4015; - Rehaussement des parois Est des box 2 et 3 afin de réduire les réflexions de bruit.”
“Le 23 juillet 2021, une demande d'autorisation complémentaire portant sur la hauteur des cheminées, ces dernières devant s'élever à 4 mètres au-dessus du toit du crématoire animalier projeté, a été déposée. L'enquête publique complémentaire a eu lieu du 1er septembre au 30 septembre 2021 (CAMAC no 205759). E. Le projet a suscité 536 oppositions. F. Les services concernés de l'administration cantonale ont délivré des autorisations spéciales regroupées dans les synthèses de la Centrale des autorisations en matière de construction (CAMAC) nos 200644 et 205759. La Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division Air, climat et risques technologiques (DGE) a préavisé favorablement le projet, exposant, dans la synthèse CAMAC no 200644 du 19 octobre 2021, notamment ce qui suit: "LUTTE CONTRE LE BRUIT [...] Bruit des installations techniques [...] Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). L'étude acoustique du Bureau AM.________ datée du 26 février 2021 a déterminé les niveaux d'évaluation des différentes installations techniques prévues dans le cadre de ce projet. Le rapport montre qu'en tenant compte d'un fonctionnement uniquement durant la période jour (7h-19h), la valeur de planification pour la période jour de l'annexe N° 6 de l'OPB est respectée pour les voisins les plus proches. [...] "PROTECTION DE L'AIR – Emissions [...] Crématoire animalier Valeurs limites d'émissions Pour les fours crématoires, les valeurs limites d'émission définies à l'annexe 1 OPair et au chiffre 86 de l'annexe 2 OPair doivent être respectées, quelles que soient les conditions d'exploitation. Contrôle des émissions Le maître de l'ouvrage et le constructeur sont responsables d'informer la [DGE] de la date de mise en exploitation (art. 13 OPair) de l'installation. Cette dernière devra faire l'objet d'un contrôle de réception et de mesures des émissions tous les deux ans, lors desquels le bon fonctionnement et le respect des normes fixées seront vérifiés.”
“Le 30 avril 2018, la Centrale des autorisations CAMAC a adressé à la Municipalité de Jouxtens-Mézery (ci-après: la municipalité) sa synthèse (n° ********), par laquelle l’autorisation spéciale et les préavis cantonaux nécessaires ont été octroyés. Il ressort en particulier ce qui suit du préavis de la Direction générale de l’environnement, Direction de l’environnement industriel, urbain et rural, Air, climat et risques technologiques (ci-après : la DGE) : "LUTTE CONTRE LE BRUIT Les exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale sur la protection de l’environnement (LPE) du 7 octobre 1983 ainsi que celles décrites dans l’Ordonnance fédérale sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB) sont applicables. Bruit des installations techniques L’annexe n° 6 de l’OPB fixe les valeurs limites d’exposition au bruit de l’industrie et des arts et métiers (bruits d’exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation). Pour ce projet en question, les niveaux d’évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). En application du principe de prévention (art. 11 LPE), la DGE/DIREV-ARC invite le propriétaire de prendre toutes les mesures nécessaires afin de limiter les émissions de nuisances sonores dans la mesure que le permettent l’état de la technique et les conditions d’exploitation et pour autant que cela soit économiquement supportable. Au sens de l’art. 11 LPE, la DGE/DIREV-ARC demande que les mesures suivantes soient prises : - Les horaires de fonctionnement de la pompe à chaleur de piscine seront de 07h00 à 19h00 exclusivement. En cas de plaintes du voisinage pour nuisances sonores de cette pompe à chaleur, une évaluation de la gêne sera effectuée aux frais du propriétaire. Si cette évaluation montre que les exigences de la LPE ne sont pas respectées, un assainissement de cette installation sera obligatoire". C. Par décision du 29 mai 2018, la municipalité a octroyé à C.________ et D.________ le permis de construire requis, formellement établi le 30 mai 2018 (permis n° ********).”
Bei bestehenden oder wesentlich geänderten Anlagen ist zu prüfen, ob durch zusätzlichen Seiltausch oder andere verhältnismässige Massnahmen die Planungswerte an lärmempfindlichen Orten eingehalten werden können; diese Beurteilung und die allfällige Erteilung von Erleichterungen ist von der Vorinstanz vorzunehmen. Die Vorinstanz kann von einer vertieften Prüfung von Erdverkabelung oder Standortverlegung absehen, weil solche Massnahmen ein Sachplanverfahren erforderlich machen und im konkreten Fall als unverhältnismässig bzw. kostenmässig nicht im Verhältnis zu den nur überschrittenen Planungswerten angesehen wurden.
“Die Vollzugsbehörde gewährt jedoch Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG). Das überwiegende öffentliche Interesse an der Erhöhung der Betriebsspannung der Gemmileitung zur Steigerung der Stromtransportkapazität für die Versorgung des Mittellandes ist vor dem Hintergrund der viel diskutierten Stromknappheit ohne Weiteres ausgewiesen. Die Gewährung von Erleichterungen ist daher grundsätzlich möglich. Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs. 3 LSV handelt und nicht um eine Neuanlage, ausschliesslich bzw. lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nach dem Gesagten gilt es aber, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder anderer Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an weiteren lärmempfindlichen Orten eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung und die allfällige Erteilung von Erleichterungen ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6).”
“Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs.3 LSV handelt, lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten entlang der Gemmileitung überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nun gilt es, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder andere Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an den lärmempfindlichen Orten, unter anderem an jenen auf dem Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin, eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6). Dabei wird sie von der Prüfung einer Erdverkabelung oder Verlegung des Standorts der Gemmileitung absehen dürfen. Solche Massnahmen würde ein Sachplanverfahren notwendig machen, dessen Anordnung im vorliegenden Fall unverhältnismässig wäre (vgl. oben E.7.5.4 ). Ausserdem ist mit dem BAFU davon auszugehen, dass eine Verlegung des Standorts oder eine Erdverkabelung in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen würden, nachdem lediglich die Planungswerte überschritten werden. Erst die Überschreitung der Immissionsgrenzwerte gilt als schädlich oder lästig (vgl.”
“Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs.3 LSV handelt, lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten entlang der Gemmileitung überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nun gilt es, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder andere Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an den lärmempfindlichen Orten, unter anderem an jenen auf dem Gemeindegebiet der Beschwerdeführerin, eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6). Dabei wird sie von der Prüfung einer Erdverkabelung oder Verlegung des Standorts der Gemmileitung absehen dürfen. Solche Massnahmen würde ein Sachplanverfahren notwendig machen, dessen Anordnung im vorliegenden Fall unverhältnismässig wäre (vgl. oben E.7.5.4 ). Ausserdem ist mit dem BAFU davon auszugehen, dass eine Verlegung des Standorts oder eine Erdverkabelung in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen würden, nachdem lediglich die Planungswerte überschritten werden. Erst die Überschreitung der Immissionsgrenzwerte gilt als schädlich oder lästig (vgl.”
Bei einer Änderung ist eine einheitliche Beurteilung der gesamten ortsfesten Anlage vorzunehmen. Bestehende und geplante Anlagenteile sind im Rahmen von Art. 7 zusammen zu bewerten; die Regelungen für neue ortsfeste Anlagen sind entsprechend anzuwenden.
“En cas de modification d'une installation fixe nouvelle, il y a lieu d'appliquer les dispositions concernant la limitation des émissions des installations fixes nouvelles (cf. art. 8 al. 4 OPB qui renvoie à l'art. 7 OPB), en procédant à une appréciation d'ensemble de l'installation, qui englobe l'installation déjà présente et les modifications prévues (cf. ATF 125 II 643 consid. 17). La station de lavage telle que modifiée par le projet litigieux ne peut par conséquent être autorisée que si les immissions sonores (cf. art. 7 al. 2 i.f LPE) qu'elle engendre ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB. L'annexe 6 de l'OPB définit les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers, qui s'appliquent en particulier au bruit produit par les installations industrielles et artisanales, ainsi que par le trafic sur l'aire d'exploitation de ces installations (cf. ch. 1 let. a et c). Cette annexe prévoit que les valeurs de planification sont, pour un degré de sensibilité III, de 60 dB(A) pour la période diurne (07h00-19h00) et de 50 dB(A) pour la période nocturne (19h00-07h00) (cf. ch. 2). Lors de l'évaluation des nuisances, il y a lieu d'imputer à l'installation fixe le bruit qui est directement lié à son exploitation normale, c'est-à-dire celui qui découle inéluctablement d'une utilisation conforme à sa destination (ATF 132 II 292 consid.”
“Le complexe sportif du Collège de Terre-Sainte a été autorisé postérieurement à 1985, si bien qu'il doit être qualifié d'installation nouvelle au sens de la LPE. Les constructions litigieuses (piscine, patinoire, restaurant avec terrasse) projetées sur le même complexe formeront un tout avec les installations existantes. Ces installations déjà construites et projetées visent toutes, à tout le moins en partie, à satisfaire les besoins d'infrastructures dans le domaine des sports scolaires et prévoient l'utilisation d'un parking commun à l'ensemble de ces structures; leur lien fonctionnel doit ainsi être considéré comme établi. Il y a lieu dès lors de qualifier la construction de la patinoire, de la piscine et du restaurant de modification d'une installation fixe nouvelle. Comme relevé dans l'arrêt AC.2015.0164, en cas de modification d'une installation fixe nouvelle, il y a lieu d'appliquer les dispositions concernant la limitation des émissions des installations fixes nouvelles (cf. art. 8 al. 4 OPB qui renvoie à l'art. 7 OPB), en procédant à une appréciation d'ensemble de l'installation, qui englobe l'installation déjà présente et les modifications prévues (cf. ATF 125 II 643 consid. 17; cf. également Heribert Rausch/Peter M. L.________, art. 8 LPE in KUSG [état mars 2011], ch. 15). En vertu de l'art. 25 LPE (ou de l'art. 7 OPB qui a une portée identique), il faut en principe assurer, pour le bruit provenant d'une installation fixe nouvelle, le respect dans le voisinage des valeurs de planification (ci-après VP) (limitation des immissions au lieu de leur effet; cf. art. 7 al. 2 in fine LPE). Les émissions de bruit (au sortir de l’installation; cf. art. 7 al. 2 LPE) doivent en outre être limitées par des mesures préventives en tant que cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). La protection contre le bruit est en effet assurée par l'application cumulative des valeurs de planification et du principe de la limitation préventive des émissions (cf.”
“Ces installations déjà construites et projetées visent toutes, à tout le moins en partie, à satisfaire les besoins d'infrastructures dans le domaine des sports scolaires et prévoient l'utilisation d'un parking commun à l'ensemble de ces structures; leur lien fonctionnel doit ainsi être considéré comme établi. Il y a lieu dès lors de qualifier la construction de la patinoire, de la piscine et du restaurant de modification d'une installation fixe nouvelle. Comme relevé dans l'arrêt AC.2015.0164, en cas de modification d'une installation fixe nouvelle, il y a lieu d'appliquer les dispositions concernant la limitation des émissions des installations fixes nouvelles (cf. art. 8 al. 4 OPB qui renvoie à l'art. 7 OPB), en procédant à une appréciation d'ensemble de l'installation, qui englobe l'installation déjà présente et les modifications prévues (cf. ATF 125 II 643 consid. 17; cf. également Heribert Rausch/Peter M. L.________, art. 8 LPE in KUSG [état mars 2011], ch. 15). En vertu de l'art. 25 LPE (ou de l'art. 7 OPB qui a une portée identique), il faut en principe assurer, pour le bruit provenant d'une installation fixe nouvelle, le respect dans le voisinage des valeurs de planification (ci-après VP) (limitation des immissions au lieu de leur effet; cf. art. 7 al. 2 in fine LPE). Les émissions de bruit (au sortir de l’installation; cf. art. 7 al. 2 LPE) doivent en outre être limitées par des mesures préventives en tant que cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). La protection contre le bruit est en effet assurée par l'application cumulative des valeurs de planification et du principe de la limitation préventive des émissions (cf. 141 II 476 consid. 3.2 et les références citées; voir également TF 1C_161/2015 du 22 décembre 2015 consid. 2). Dès lors que les VP ne constituent pas des valeurs limites d'émissions au sens de l'art. 12 al. 1 let. a LPE, leur respect ne signifie pas à lui seul que toutes les mesures de limitation imposées par le principe de prévention des émissions aient été prises et que le projet en cause satisfasse à la législation sur la protection sur l'environnement; il faut bien davantage examiner chaque cas d'espèce à la lumière des critères définis par les art.”
Art. 7 Abs. 3 LSV ist als milderes Recht (lex mitior) in noch nicht (letztinstanzlich) abgeschlossenen Verfahren, namentlich im Beschwerdeverfahren, zugunsten der Gesuchstellenden zu berücksichtigen. Die Neuregelung bezweckt, Vollzugsunsicherheiten zu minimieren und ist nach den zitierten Entscheiden milder als die bisher geltende Regelung.
“Vorliegend trat die Änderung zwar nach Erlass der erstinstanzlichen Verfügung in Kraft. Art. 7 Abs. 3 LSV ist jedoch im Beschwerdeverfahren als milderes Recht zu berücksichtigen.”
“November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Vorliegend hat es sich bei Art. 7 Abs. 3 LSV jedoch um eine bundesrechtliche Bestimmung. Diesfalls ist nach den allgemeinen Grundsätzen auf das im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Beurteilung in Kraft stehende Recht abzustellen.[24] Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist neues Recht sodann auf alle noch nicht (letztinstanzlich) abgeschlossene Verfahren anzuwenden, wenn zwingende Gründe für die sofortige Anwendung für die Anwendung des neuen Rechts sprechen oder dieses für die gesuchstellende Partei im konkreten Fall günstiger ist.[25] Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV bezweckt, die Unsicherheiten im Vollzug zu minimieren und der technischen Entwicklung im Bereich der Wärmepumpen angemessen Rechnung zu tragen.[26] Die neue Regelung der LSV in der Fassung vom 29. September 2023 ist somit milder als die bisher geltende Regelung in der Fassung vom 1. Juli”
“November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Tritt jedoch im Laufe des Verfahrens milderes Recht in Kraft, so ist nach den allgemeinen Regeln des Verwaltungsrechts das neuere, mildere Recht (lex mitior) für die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller anwendbar, da durch den Rückzug des Gesuches und dessen Neueinreichung ohne Weiteres die Anwendung des neuen Rechts erwirkt werden könnte.27 Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV bezweckt, die Unsicherheiten im Vollzug zu minimieren und der technischen Entwicklung im Bereich der Wärmepumpen angemessen Rechnung zu tragen.28 Die neue Regelung der LSV in der Fassung vom 29. September 2023 ist somit milder als die bisher geltende Regelung in der Fassung vom 1. Juli”
Bei neuen ortsfesten Anlagen sind die durch die Anlage verursachten Immissionen so zu begrenzen, dass sie die Planungswerte nicht überschreiten, soweit dies technisch, betrieblich und wirtschaftlich zumutbar ist. Die Immissionen werden als Beurteilungspegel Lr oder als Maximalpegel Lmax anhand von Berechnungen oder Messungen bestimmt.
“2 OPB prévoit que les installations fixes sont les constructions, les infrastructures destinées au trafic, les équipements des bâtiments et les autres installations non mobiles dont l'exploitation produit du bruit extérieur (al.1 1ère phr). Les limitations d'émissions sont des mesures techniques, de construction, d'exploitation, ainsi que d'orientation, de répartition, de restriction ou de modération du trafic, appliquées aux installations, ou des mesures de construction prises sur le chemin de propagation des émissions. Elles sont destinées à empêcher ou à réduire la formation ou la propagation du bruit extérieur (al. 3). Les valeurs limites d'exposition sont des valeurs limites d'immission, des valeurs de planification et des valeurs d'alarme. Elles sont fixées en fonction du genre de bruit, de la période de la journée, de l'affectation du bâtiment et du secteur à protéger (al. 5). Les locaux à usage sensible au bruit sont notamment les pièces des habitations, à l'exclusion des cuisines sans partie habitable, des locaux sanitaires et des réduits. Selon l'art. 7 al. 1 OPB, les émissions de bruit d'une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution : dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable, et (let. a) de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement à l'installation en cause ne dépassent pas les valeurs de planification (let. b). Les immissions de bruit sont déterminées sous forme de niveau d'évaluation Lr ou de niveau maximum Lmax sur la base de calculs ou de mesures (art. 38 al. 1 OPB). Pour les bâtiments, les immissions de bruit seront déterminées au milieu de la fenêtre ouverte des locaux à usage sensible au bruit. Les immissions de bruit des avions peuvent aussi être déterminées à proximité des bâtiments (art. 39 al. 1 OPB). À teneur de l'art. 40 al. 1 OPB, l'autorité d'exécution évalue les immissions de bruit extérieur produites par les installations fixes sur la base des valeurs limites d'exposition selon les annexes 3 et suivantes.”
Vorsorgemassnahmen können durch eine Kombination technischer Vorkehrungen und anschliessender Kontrollen ausgestaltet werden. In der Praxis werden prognostizierte Werte herangezogen; sollten nach Umsetzung der vorgesehenen Massnahmen die zulässigen Werte weiterhin überschritten werden, sind ergänzende Massnahmen zu treffen.
“Selon le « croquis d'intention du trottoir jardin » présent dans le descriptif du projet, il ressortait très nettement que l'intention était de fournir à tout un chacun un espace d'accueil et de rencontre. Ces aménagements n'avaient rien de temporaires et les activités qui s'y dérouleraient provoqueraient des troubles analogues à ceux causés par l'exploitation de la terrasse d'un établissement actif dans la restauration et le débit de boissons – à la différence que le mobilier urbain serait de surcroît accessible à toutes heures du jour et de la nuit. Et même si une installation ne produisait pas, par elle-même, des nuisances sonores, « la nuisance acoustique que son usage est susceptible de générer devait être apprécié en fonction des critères généraux retenus par l'art. 15 de la loi fédérale sur la protection de l’environnement du 7 octobre 1983 (loi sur la protection de l’environnement, LPE - RS 814.01) à l'instar d'un jacuzzi, d'un éco-point ou d'une terrasse de café » (JTAPI/196/2022 du 1er mars 2022, consid 27). Ainsi, le mobilier urbain et son impact environnemental devaient être examinés conformément à l'art. 7 al. 1 OPB. 18. Par décision du 12 septembre 2023, le tribunal a déclaré recevables le recours du 30 mars 2023 interjeté par Mme G______ et consorts ainsi que les demandes d'intervention précitées. 19. Le 26 septembre 2023, la ville a dupliqué dans la procédure A/1216/2023. Elle devait impérativement réaliser les travaux sur le collecteur en sous-sol et, de ce fait, l'autorité exigeait qu'en sa qualité de propriétaire du domaine public, elle prenne des mesures pour assainir le bruit. Pour cette raison, l'aménagement prévu par la DD combinait plusieurs mesures qui devaient permettre de ramener les valeurs de bruit aux seuils admis par l'OPB. Tant le DT qu'elle même étaient parfaitement conscients que les chiffres annoncés étaient des projections, mais ils se fondaient sur les expériences résultant de précédentes réalisations ainsi que sur l'évolution de la technique (et l'expertise y relative). Cela étant, si les valeurs limites étaient toujours dépassées après la réalisation des aménagements, des mesures complémentaires seraient prises.”
Änderungen bestehender ortsfester Anlagen können nach Art. 7 LSV in bestimmten Fällen wie die Erstellung eines Neubaus behandelt werden. Dies gilt insbesondere bei einer sogenannten übergewichtigen Erweiterung, d. h. wenn die Anlage in konstruktiver oder funktionaler Hinsicht derart verändert wird, dass der erneuerte Teil gegenüber dem weiterbestehenden Teil überwiegt.
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog.”
“Art. 7 LSV konkretisiert Art. 25 USG. Die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist, und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht; die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV). Vorbehalten bleiben Art. 10 und 11 LSV für öffentliche oder konzessionierte ortsfeste Anlagen. Die Rechtsprechung stellt Änderungen von Anlagen in bestimmten Fällen Neubauten gleich. Dies ist der Fall, wenn eine bestehende Anlage in konstruktiver oder funktionaler Beziehung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil (sog.”
“Diese Regelung ist (auch ohne Beizug der Verordnungsbestimmmungen der LSV) in sich konsistent und bedarf – im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung – einzig der Ergänzung dahingehend, dass in bestimmten Fällen eine vollständige Gleichstellung bestehender ortsfester Anlagen mit Neubauten geboten ist. Dies ist – wie erwähnt – der Fall, wenn eine beste- hende ortsfeste Anlage in konstruktiver oder funktionaler Bedeutung so weit verändert wird, dass der weiterbestehende Teil der Anlage von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil, oder wenn (gar) eine Zweckän- derung vorliegt (sog. übergewichtige Erweiterung; BGE 141 II 483, E. 3.3.3, mit Hinweisen). Gegen die von Jonas Alig und Liliane Schärmeli vertretene Auffassung spricht zudem, dass Art. 8 LSV – inhaltlich konsistent – von der Verord- nungssystematik her unter dem Titel "Neue und geänderte ortsfeste Anla- gen" (3. Kapitel, Art. 7 ff. LSV) figuriert. Auch der Titel von Art. 8 LSV ("Emissionsbegrenzungen bei geänderten ortsfesten Anlagen") lässt keine erheblichen Zweifel dahingehend offen, als dass Art. 8 LSV die Modalitäten gerade dieser Änderungen regeln will. Der vorhergehende Artikel (Art. 7 LSV) regelt die (völlige oder im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtspre- chung jedenfalls faktische) Neuerstellung von Anlagen. Die Autoren blen- R1S.2021.05010 Seite 19 den sodann aus, dass der Vorgang der Sanierung und die Frage der Rechtsfolgen konkreter Änderungen an einer Anlage in rechtlicher Hinsicht zwei verschiedene Vorgänge darstellen. So können, wie das USG aus- drücklich festhält, (auch) im Fall einer bereits durchgeführten Sanierung gewährte Erleichterungen bei Umbauten oder Erweiterungen (wieder) ein- geschränkt oder aufgehoben werden (Art. 18 Abs. 2 USG). Sodann konze- dieren die Autoren, dass bei der (alleinigen) Anwendung von Art. 25 USG auf Modifikationen Altanlagen dennoch der – ihrer Ansicht nach zu ver- drängende – Art. 20 USG (betreffend passive Schallschutzmassnahmen und deren Kostentragung) zur Anwendung gelangen sollte (Alig/Schärmeli, S. 193 ff. [212 f.]). Eine Kostentragung, wie sie bei der Erstellung von Neu- anlagen (gesamthafte Erstellung auf Kosten des Eigentümers; Art.”
Die in einer Lärmprognose zugrunde gelegten Angaben zu Maschinentypen, Schallpegeln, Anzahl, Betriebsdauer und Verkehrsaufkommen sind als Grundlage der Beurteilung zu verstehen. Die Vollzugsbehörde kann verlangen, dass das Projekt und die Schutzmassnahmen den in der Modellierung berücksichtigten Daten und der dort angenommenen Qualität entsprechen; entsprechende Auflagen in der Bewilligung sind möglich.
“Il relève notamment que le RIE correspond aux directives émises dans les Directives de la Confédération sur l’étude de l’impact sur l’environnement (Manuel EIE). Cas échéant, celui-ci doit décrire notamment les sources de vibrations, le périmètre d'influence, les mesures de réduction préventive des émissions, les mesures nécessaires à la source, sur le chemin de propagation sur le récepteur et indiquer, en matière de vibrations, lorsque les valeurs sont supérieures à la moitié des valeurs indicatives spécifiées dans la norme DIN (Deutsches Institut für Normung) 4150-2. Par ailleurs, il faut bien relever que, si l'exploitation devait produire, malgré tout, des nuisances excessives, le SEn devrait le constater et intervenir dans le cadre de la surveillance du chantier et de l'exploitation. Au surplus, en matière de bruit aérien, il convient de relever qu'initialement, le SEn avait rendu un préavis défavorable qu'il a toutefois pu modifier après précisions du RIE. Dans son préavis positif, il constate que les chiffres permettent maintenant l’évaluation du RIE et que, sur cette base, le projet est conforme à l'art. 7 OPB moyennant le respect des mesures prévues. Celles-ci consistent en la construction d’une paroi de protection au nord (paroi de 4 mètres de hauteur et 170 mètres de longueur), qui a pour fonctions de séparer visuellement l’exploitation de la route, assurer la sécurité des usagers et limiter les immissions de poussières et enfin limiter les nuisances sonores. Le SEn note cependant que cette paroi antibruit n'aurait pas été nécessaire pour respecter les valeurs légales de l’OPB. Elle devra correspondre à la qualité dont il a été tenu compte dans la modélisation des nuisances sonores. Une digue de 2.5 m de hauteur entre la route d’accès et la route cantonale sera également mise en place. Celle-ci est réalisée pour des raisons de sécurité, mais permettra également d’avoir une meilleure protection contre les nuisances sonores. Le SEn rappelle également que le projet doit correspondre aux données prises en compte dans les évaluations, notamment quant aux types de machines, à leur niveau sonore, à leur nombre, à leur durée d’utilisation journalière et au nombre de poids-lourds par jour pris en compte pour les évaluations selon les art.”
Auf neue Luft/Wasser‑Wärmepumpen im Sinne von Art. 7 Abs. 3 LSV finden die Werte der Anlage 6 (Annexe 6 OPB) Anwendung.
“et de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement par l'installation en cause ne dépassent pas les valeurs de planification (let. b). À teneur de l'art. 7 al. 3 OPB, en vigueur depuis le 1 er novembre 2023, les mesures supplémentaires de limitation des émissions prévues à l'al. 1 let. a ne s'appliquent aux nouvelles pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d'eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification que si les émissions peuvent être réduites d'au moins 3 dB moyennant au plus 1 % des coûts d'investissement de l'installation. Les valeurs limites d'exposition de l'annexe 6 OPB s'appliquent aux pompes à chaleur. Les conditions de respect du principe de prévention et des valeurs de planification sont cumulatives (ATF 141 II 476 consid. 3.2). Lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires de protection contre le bruit à titre préventif n'entrent en ligne de compte que si elles permettent d'obtenir, moyennant un coût relativement faible, une réduction supplémentaire importante des émissions (ATF 127 II 306 consid. 8; 124 II 517 consid.”
Bei der umweltrechtlichen Optimierung nach Art. 7 Abs. 1 LSV steht die Emissionsbegrenzung an der Quelle im Vordergrund. Gleichwohl kann verlangt werden, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt, oder dass ein weniger lärmerzeugendes Modell bzw. eine schalldämpfende Verkleidung eingebaut wird. Die Anforderungen sind im Rahmen der Verhältnismässigkeit zu begrenzen: sie gelten nur, soweit sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar sind.
“Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird. Dabei ist die Verhältnismässigkeit jedoch zu wahren, so ist die Begrenzung nur insoweit einzufordern, als sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV).”
“Das Vorsorgeprinzip kommt somit auch unterhalb der Planungswerte zum Tragen, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen kann gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG (und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) grundsätzlich nur die umweltrechtliche Optimierung eines Projekts und nicht eine alternative Neuplanung verlangt werden (BGE 124 II 517 E. 5d). Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird. Dabei ist die Verhältnismässigkeit jedoch zu wahren, so ist die Begrenzung nur insoweit einzufordern, als sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV).”
“Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird. Dabei ist die Verhältnismässigkeit jedoch zu wahren, so ist die Begrenzung nur insoweit einzufordern, als sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV).”
“Das Vorsorgeprinzip kommt somit auch unterhalb der Planungswerte zum Tragen, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen kann gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG (und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) grundsätzlich nur die umweltrechtliche Optimierung eines Projekts und nicht eine alternative Neuplanung verlangt werden (BGE 124 II 517 E. 5d). Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird.”
Die Behörde hat die Standortwahl im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 LSV gesamthaft zu prüfen. Ergibt sich aus den Plänen kein lärmmässig vorteilhafter, technisch/betrieblich möglicher und für die Bauherrschaft wirtschaftlich tragbarer Alternativstandort, ist eine umfassende Variantenprüfung nicht zwingend anzuordnen.
“Aus der Baubewilligung vom 27. Juli 2023 geht nicht hervor, dass Alternativstandorte für die Wärmepumpen/Klimageräte geprüft worden sind. Es wurde einzig verfügt, dass der Baubehörde ein Lärmgutachten einzureichen und nachzuweisen sei, dass die Wärmepumpen/Klimageräte die massgeblichen Planungswerte gemäss LSV einhalten. Die Vorinstanz hielt dazu fest, der Standort der Wärmepumpen/Klimageräte sei bereits mit dem vorliegend angefochtenen Entscheid bewilligt worden, während die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte vorbehalten wurde. Damit genüge die vorliegende Prüfung des Lärmschutzes betreffend Wärmepumpen/Klimageräte im Licht von Art. 7 Abs. 1 LSV nicht. Eine Rückweisung zur Vornahme der gebotenen gesamthaften Beurteilung im Sinne der Rechtsprechung erübrige sich jedoch. Wie den Plänen entnommen werden könne, sei kein anderer als der gewählte Standort ersichtlich, welcher in lärmmässiger Hinsicht für die Rekurrierenden vorteilhafter, technisch und betrieblich möglich sowie für die Bauherrschaft wirtschaftlich tragbar wäre. Der Standort der Anlagen auf dem Dach der geplanten Containerbaute befände sich bereits auf dem südwestlichen Teil der Bauparzelle Kat.-Nr. 01 und damit in grösstmöglicher Entfernung zu den Liegenschaften der Rekurrierenden. Dabei sei insbesondere zu beachten, dass eine Platzierung der diversen geplanten Wärmepumpen und Klimageräte – welche je eine Länge von rund einem Meter sowie eine Breite von fast einem halben Meter aufweisen – südwestlich der Containerbaute aufgrund der sich dort befindlichen Böschung nicht in Frage komme. Vor diesem Hintergrund sei vorliegend nicht ersichtlich, inwiefern ein anderer Standort in lärmmässiger Hinsicht für die Rekurrierenden vorteilhafter sein solle.”
“Auf die Abnahme eines Beweismittels wird nach ständiger Praxis verzichtet, wenn der für den Entscheid massgebliche Sachverhalt aufgrund der Akten feststeht oder wenn die zu beweisenden Tatsachen nicht rechtserheblich sind. Eine antizipierte Beweiswürdigung ist im Interesse der Verfahrensbeschleunigung zulässig. Vorausgesetzt wird, dass das Gericht ohne Willkür davon ausgehen darf, seine Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht infrage gestellt (Donatsch, § 60 N. 11). Aufgrund des vorliegenden Lärmschutznachweises scheint die Einhaltung der Planungswerte als erstellt und nähere Abklärungen diesbezüglich als nicht notwendig. 4.3 Allerdings darf sich eine Baubehörde nicht darauf beschränken, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten einer Anlage zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahmen zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips den besten Lärmschutz gewährleisten. Dabei ist dem Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage Rechnung zu tragen. Eine solche Prüfung nach Art. 7 Abs. 1 LSV hat gesamthaft zu erfolgen, d. h. über die immissionsrechtlichen Auswirkungen (Anlagetyp und Belastungsgrenzwerte) ist zusammen mit dem geplanten Standort zu befinden (vgl. BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019, E. 2.2). Dies wurde im vorliegenden Fall unterlassen. Der Standort der Anlage wurde bereits mit den Abänderungsplänen vom 1. Juli 2019 bewilligt, während die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte vorbehalten wurde. Damit genügt die vorliegende Prüfung der Rückkühlanlage im Licht von Art. 7 Abs. 1 LSV nicht. Eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Vornahme der gebotenen gesamthaften Beurteilung im Sinn der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung erübrigt sich jedoch. Wie den vorliegenden Planunterlagen ohne Weiteres zu entnehmen ist, ist kein anderer als der gewählte Standort ersichtlich, welcher in lärmmässiger Hinsicht für den Beschwerdeführer vorteilhafter, technisch und betrieblich möglich sowie für die Bauherrschaft wirtschaftlich tragbar wäre. Einerseits befindet sich der Standort der Anlage nicht auf der der Liegenschaft der Beschwerdeführenden zugewandten, sondern auf der abgewandten Dachhälfte.”
“3 Allerdings darf sich eine Baubehörde nicht darauf beschränken, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten einer Anlage zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahmen zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips den besten Lärmschutz gewährleisten. Dabei ist dem Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage Rechnung zu tragen. Eine solche Prüfung nach Art. 7 Abs. 1 LSV hat gesamthaft zu erfolgen, d. h. über die immissionsrechtlichen Auswirkungen (Anlagetyp und Belastungsgrenzwerte) ist zusammen mit dem geplanten Standort zu befinden (vgl. BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019, E. 2.2). Dies wurde im vorliegenden Fall unterlassen. Der Standort der Anlage wurde bereits mit den Abänderungsplänen vom 1. Juli 2019 bewilligt, während die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte vorbehalten wurde. Damit genügt die vorliegende Prüfung der Rückkühlanlage im Licht von Art. 7 Abs. 1 LSV nicht. Eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Vornahme der gebotenen gesamthaften Beurteilung im Sinn der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung erübrigt sich jedoch. Wie den vorliegenden Planunterlagen ohne Weiteres zu entnehmen ist, ist kein anderer als der gewählte Standort ersichtlich, welcher in lärmmässiger Hinsicht für den Beschwerdeführer vorteilhafter, technisch und betrieblich möglich sowie für die Bauherrschaft wirtschaftlich tragbar wäre. Einerseits befindet sich der Standort der Anlage nicht auf der der Liegenschaft der Beschwerdeführenden zugewandten, sondern auf der abgewandten Dachhälfte. Anderseits ist eine Einwandung der Rückkühlanlage geplant, welche gegenüber der beschwerdeführerischen Liegenschaft keine Öffnung aufweist. Es ergibt sich daher aus den Plänen, dass der Standort unter dem Aspekt der Lärmimmissionen aus Sicht der Liegenschaft der Beschwerdeführenden nicht zu beanstanden ist. Eine Rückweisung würde zu keiner anderen Erkenntnis führen und käme einem formalistischen Leerlauf gleich.”
Vorsorgliche Lärmschutzmassnahmen richten sich primär auf die Emissionsbegrenzung an der Quelle. Gestattet sind beispielsweise die Wahl eines standortbedingt lärmärmeren Standorts sowie der Einsatz eines weniger lärmerzeugenden Modells (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung). Die Begrenzung ist verhältnismässig und insofern nur insoweit einzufordern, als sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist.
“Das Vorsorgeprinzip kommt somit auch unterhalb der Planungswerte zum Tragen, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen kann gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG (und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) grundsätzlich nur die umweltrechtliche Optimierung eines Projekts und nicht eine alternative Neuplanung verlangt werden (BGE 124 II 517 E. 5d). Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird.”
“Das Vorsorgeprinzip kommt somit auch unterhalb der Planungswerte zum Tragen, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen kann gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG (und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) grundsätzlich nur die umweltrechtliche Optimierung eines Projekts und nicht eine alternative Neuplanung verlangt werden (BGE 124 II 517 E. 5d). Diese Einschränkung scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, wenn er eine umfassende Prüfung von Varianten verlangt (zum Ganzen: Urteil 1C_162/2015 vom 15. Juli 2016 E. 6.2). Es geht bei der umweltrechtlichen Optimierung der fraglichen Wärmepumpe somit primär um die Emissionsbegrenzung an der Quelle und nicht - zumindest nicht unmittelbar - um die Begrenzung der Lärmimmissionen bei Nachbargrundstücken. Entgegen seinen diesbezüglichen Ausführungen kann der Beschwerdeführer daher gestützt auf Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV nicht verlangen, dass ein in Bezug auf die Lärmimmissionen auf seinem Grundstück besonders günstiges Projekt gewählt wird. Hingegen kann er etwa verlangen, dass ein Standort gewählt wird, der insgesamt zu einer geringeren Lärmentwicklung führt. Ebenso kann er gestützt darauf fordern, dass ein weniger Lärm erzeugendes Modell (allenfalls mit schalldämpfender Verkleidung) eingebaut wird. Dabei ist die Verhältnismässigkeit jedoch zu wahren, so ist die Begrenzung nur insoweit einzufordern, als sie technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV).”
Bauliche Gastgewerbebetriebe, einschliesslich Terrassen und Aussensitzflächen, sind als ortsfeste Anlagen zu behandeln. Bei neuen ortsfesten Anlagen sind die Lärmemissionen nach Anordnung der Vollzugsbehörde so weit zu begrenzen, «als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist», und die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen dürfen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten.
“Nach der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes sollen Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche oder lästige Einwirkungen, insbesondere durch Lärm, geschützt werden (Art. 1 Abs. 1 USG20, Art. 1 Abs. 1 LSV21). Bauliche Anlagen für einen Gewerbebetrieb gelten als ortsfeste Anlagen im Sinne der Umweltschutzgesetzgebung (Art. 7 Abs. 7 USG, Art. 2 Abs. 1 LSV). Dies gilt insbesondere auch für Gastgewerbebetriebe mit Terrassen bzw. Aussensitzflächen (BGE 123 II 325 E. 4a/aa). Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG). Im Rahmen der Vorsorge sind Emissionen ausserdem so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Art. 7 Abs. 1 LSV bestimmt daher, dass die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden müssen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten.”
“Nach der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes sollen Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche oder lästige Einwirkungen, insbesondere durch Lärm, geschützt werden (Art. 1 Abs. 1 USG20, Art. 1 Abs. 1 LSV21). Bauliche Anlagen für einen Gewerbebetrieb gelten als ortsfeste Anlagen im Sinne der Umweltschutzgesetzgebung (Art. 7 Abs. 7 USG, Art. 2 Abs. 1 LSV). Dies gilt insbesondere auch für Gastgewerbebetriebe mit Terrassen bzw. Aussensitzflächen (BGE 123 II 325 E. 4a/aa). Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG). Im Rahmen der Vorsorge sind Emissionen ausserdem so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Art. 7 Abs. 1 LSV bestimmt daher, dass die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden müssen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten.”
Die Bestimmung setzt die bisherige Vollzugspraxis des «Cercle Bruit» formell fest: Reduktionen unterhalb von 3 dB gelten als nicht wesentlich und müssen aus Vorsorgegründen in der Regel nicht gefordert werden; weitergehende (präventive) Massnahmen kommen nur bei einer erheblichen Reduktion und vertretbarem Aufwand in Betracht. Die Regelung soll das Vorsorgeprinzip operationalisieren und das Prüfverfahren vereinfachen. Sie ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und ist von den Behörden bei der Beurteilung von neueren Gesuchen anzuwenden; im laufenden Verwaltungsverfahren ist gegebenenfalls die Anwendung des milderen neuen Rechts (lex mitior) zu prüfen.
“Concrètement, lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires ne doivent être considérées comme proportionnées que si les émissions peuvent être réduites d’au moins 3 dB moyennant tout au plus 1 % des coûts d’investissement de la pompe à chaleur. Grâce à ces lignes directrices claires, l’examen des mesures préventives sera nettement simplifié, ce qui peut également contribuer à accélérer les procédures d’autorisation et à accroître la sécurité juridique. La protection de la population contre le bruit reste garantie." Il est vrai que d'après la jurisprudence constante, l'application combinée des art. 25 al. 1 LPE et 11 al. 2 LPE implique que, lorsque les valeurs de planification sont respectées, des mesures supplémentaires de limitation (préventive) des émissions ne sont considérées comme économiquement supportables que si elles permettent une réduction importante du niveau de bruit avec un coût relativement faible (ATF 127 II 306 consid. 8, 124 II 517 consid. 5a; cf. aussi Robert Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, Zurich 2000, Art. 25 N 14). Tels sont bien les critères retenus par le Conseil fédéral dans le nouvel art. 7 al. 3 OPB, qui estime qu'il faut une diminution du niveau sonore d'au moins 3 dB pour obtenir une réduction notable des immissions (en dessous des valeurs de planification) et qui fixe à 1% des coûts d'investissement le seuil pour le "coût relativement faible". Ces critères, qui n'ont pas une portée générale mais servent à définir abstraitement la portée du principe de prévention (art. 11 al. 2 LPE) pour un type particulier d'installation – les pompes à chaleur air-eau qui sont majoritairement destinées au chauffage de locaux ou d’eau potable et dont les immissions de bruit ne dépassent pas les valeurs de planification – sont objectifs et praticables. Il n'y a aucun motif de considérer que le Conseil fédéral, chargé par le parlement de compléter ponctuellement l'OPB, n'aurait pas fait usage de sa marge de manœuvre normative d'une manière conforme au droit supérieur, en particulier à la Constitution fédérale (cf. à ce propos: Commentaire romand de la Constitution fédérale [CR Cst.], Vincent Martenet, art.”
“des Cercle Bruit in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind Pegelreduktionen unterhalb der Planungswerte von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher aus Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.[23] Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Vorliegend hat es sich bei Art. 7 Abs. 3 LSV jedoch um eine bundesrechtliche Bestimmung. Diesfalls ist nach den allgemeinen Grundsätzen auf das im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Beurteilung in Kraft stehende Recht abzustellen.[24] Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist neues Recht sodann auf alle noch nicht (letztinstanzlich) abgeschlossene Verfahren anzuwenden, wenn zwingende Gründe für die sofortige Anwendung für die Anwendung des neuen Rechts sprechen oder dieses für die gesuchstellende Partei im konkreten Fall günstiger ist.”
“des Cercle Bruit in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind Pegelreduktionen unterhalb der Planungswerte von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher aus Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.26 Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Tritt jedoch im Laufe des Verfahrens milderes Recht in Kraft, so ist nach den allgemeinen Regeln des Verwaltungsrechts das neuere, mildere Recht (lex mitior) für die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller anwendbar, da durch den Rückzug des Gesuches und dessen Neueinreichung ohne Weiteres die Anwendung des neuen Rechts erwirkt werden könnte.27 Die Regelung von Art.”
Erleichterungen gegenüber den Planungswerten können gewährt werden, wenn deren Einhaltung für die Anlage unverhältnismässige Belastungen bedeuten würde und ein überwiegendes öffentliches – namentlich raumplanerisches – Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei jedoch nicht überschritten werden.
“La décharge litigieuse est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 LPE et 2 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, elle ne peut être aménagée, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation ne dépassent pas les valeurs de planification dans le voisinage. Des allègements peuvent toutefois être accordés si le respect des valeurs de planification constituerait une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant, notamment en matière d'aménagement du territoire. Les valeurs limites d'immission ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, indépendamment des nuisances existantes, les émissions de bruit doivent être limitées à titre préventif dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Les valeurs limites d'exposition sont fixées dans les annexes 3 ss de l'OPB (art. 40 al. 1 OPB) en fonction du type d'installation et du degré de sensibilité au bruit attribué à la zone d'affectation. Les valeurs limites de planification sont inférieures aux valeurs limites d'immissions (art. 23 LPE). Lorsque les valeurs limites d'exposition font défaut, l'autorité d'exécution évalue les immissions de bruit au sens de l'art. 15 LPE en tenant compte des art. 19 et 23 de la loi (art. 40 al. 3 OPB; ATF 146 II 17 consid. 6.2 et 6.3; 133 II 292 consid. 3.3). Les valeurs limites d'immissions doivent donc être fixées de manière que, selon l'état de la science et l'expérience, les immissions inférieures à ces valeurs ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être (art.”
“Okto- ber 1983 (USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutzverordnung vom R1S.2023.05181 Seite 18 15. Dezember 1986 (LSV; vgl. BGr, 21. Oktober 2020, 1C_498/2019, E. 4.5). Sie stellen neue Anlagen im Sinn des Umweltschutzgesetzes dar (vgl. Art. 47 Abs. 1 LSV). Daher müssen die Lärmemissionen nach den An- ordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die Pla- nungswerte – durch die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen – eingehalten sind (Art. 11 Abs. 2 und Art. 25 Abs. 1 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a und b LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissions- grenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 25 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 2 LSV). Die Vollzugsbehörde ermittelt die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anla- gen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist (Art. 36 Abs. 1 und Art. 40 Abs. 1 LSV). Gemäss Art. 13 und 23 USG legt der Bundesrat Immissionsgrenzwerte und Planungswerte fest. Die Planungswerte liegen unter den Immissionsgrenzwerten. Für Gaststättenlärm hat der Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte festge- setzt (BGr 1C_293/20179 vom März 2018, E. 3.1.2, auch zum Folgenden). Die durch Gaststätten verursachten Immissionen sind daher von der Voll- zugsbehörde unmittelbar gestützt auf das Gesetz, in Anwendung von Art. 15 in Verbindung mit Art. 19 und Art. 23 USG, zu beurteilen (Art. 40 Abs. 3 LSV). Dabei muss die Obergrenze für den Lärm so festgelegt werden, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unter- halb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören (vgl.”
“Neue ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG). Mithin müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Bst. b). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG).”
“1 Beim vorliegend zu beurteilenden Bistro mit Aussenwirtschaft handelt es sich um eine (ortsfeste) Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; vgl. BGr, 21. Oktober 2020, 1C_498/2019, E. 4.5). Es stellt eine neue Anlage im Sinn des Umweltschutzgesetzes dar (vgl. Art. 47 Abs. 1 LSV). Daher müssen die Lärmemissionen nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die Planungswerte – durch die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen – eingehalten sind (Art. 11 Abs. 2 und Art. 25 Abs. 1 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a und b LSV). Die Vollzugsbehörde gewährt Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 25 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 2 LSV). 3.2 Die Vollzugsbehörde ermittelt die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist (Art. 36 Abs. 1 und Art. 40 Abs. 1 LSV). Gemäss Art. 13 und 23 USG legt der Bundesrat Immissionsgrenzwerte und Planungswerte fest. Die Planungswerte liegen unter den Immissionsgrenzwerten. 3.3 Für Gaststättenlärm hat der Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte festgesetzt (BGr, 9. März 2018, 1C_293/2017, E. 3.1.2, auch zum Folgenden). Die durch Gaststätten verursachten Immissionen sind daher von der Vollzugsbehörde unmittelbar gestützt auf das Gesetz, in Anwendung von Art. 15 in Verbindung mit Art. 19 und Art. 23 USG, zu beurteilen (Art. 40 Abs. 3 LSV). Dabei muss die Obergrenze für den Lärm so festgelegt werden, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören (vgl.”
Ändern oder Umbauen einer ursprünglich bewilligten Anlage kann dazu führen, dass sie lärmschutzrechtlich als neue ortsfeste Anlage zu qualifizieren ist; dies haben die Gerichte geprüft und in konkreten Fällen bejaht. Liegt eine solche Neueinordnung vor, darf der Betrieb die für Neuanlagen massgeblichen Planungswerte nicht überschreiten.
“Das Bundesgericht hat im ersten Rechtsgang nicht abschliessend entschieden, ob es sich beim Betrieb der Beschwerdeführerin lärmschutzrechtlich um eine neue ortsfeste Anlage handelt. Es hat allerdings befunden, es spreche vieles für eine derartige Qualifikation und hat die Streitsache zur Prüfung dieser Frage an den Gemeinderat Stansstad zurückgewiesen (Urteil 1C_13/2020 vom 13. Oktober 2020 E. 5.3). Im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht diese Frage nun geprüft und ist mit eingehender Begründung zum Schluss gelangt, die ursprünglich bewilligte Anlage sei derart verändert worden, dass lärmschutzrechtlich von einer Neuanlage auszugehen sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung zwar "vorsorglich". Sie macht diesbezüglich aber weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, noch begründet sie, weshalb die rechtliche Qualifikation unzutreffend sein soll. Dies ist angesichts der schlüssigen vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht zu sehen. Es ist daher nachfolgend vom Vorliegen einer neuen ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV auszugehen, weshalb der Betrieb der Beschwerdeführerin die Planungswerte nicht überschreiten darf (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).”
“Das Bundesgericht hat im ersten Rechtsgang nicht abschliessend entschieden, ob es sich beim Betrieb der Beschwerdeführerin lärmschutzrechtlich um eine neue ortsfeste Anlage handelt. Es hat allerdings befunden, es spreche vieles für eine derartige Qualifikation und hat die Streitsache zur Prüfung dieser Frage an den Gemeinderat Stansstad zurückgewiesen (Urteil 1C_13/2020 vom 13. Oktober 2020 E. 5.3). Im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht diese Frage nun geprüft und ist mit eingehender Begründung zum Schluss gelangt, die ursprünglich bewilligte Anlage sei derart verändert worden, dass lärmschutzrechtlich von einer Neuanlage auszugehen sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzung zwar "vorsorglich". Sie macht diesbezüglich aber weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend, noch begründet sie, weshalb die rechtliche Qualifikation unzutreffend sein soll. Dies ist angesichts der schlüssigen vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht zu sehen. Es ist daher nachfolgend vom Vorliegen einer neuen ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV auszugehen, weshalb der Betrieb der Beschwerdeführerin die Planungswerte nicht überschreiten darf (Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV).”
Wird eine ortsfeste Anlage als Neuanlage qualifiziert, sind neben den Immissionsgrenzwerten auch die tiefer liegenden Planungswerte bzw. die für Neuanlagen geltenden strengeren Anforderungen nach Art. 7 Abs. 1 LSV einzuhalten.
“im Neulandenquartier seien derart gewichtig, dass es sich rechtfertige, die Anlagen lärmschutzrechtlich als Neuanlagen zu qualifizieren. Dies habe zur Folge, dass nicht nur die Immissionsgrenzwerte, sondern auch die tieferen Planungswerte einzuhalten seien (Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). In diesem Zusammenhang erheben sie zunächst verschiedene Sachverhalts- und Verfahrensrügen.”
“Die Lüftungsanlage wurde im Jahr 1991 bewilligt. Dies hat zur Folge, dass es sich um eine neue ortsfeste Anlage handelt, welche die Planungswerte einhalten muss (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Insofern spielt es für die Lärmbeurteilung keine Rolle, ob die Anlage nach 1991 im Sinne von Art. 8 LSV wesentlich geändert wurde, weil so oder so die strengeren Anforderungen für neue Anlagen einzuhalten sind. Das Kantonsgericht war daher nicht verpflichtet, dieser (von den Beschwerdeführenden aufgeworfenen) Frage nachzugehen.”
Fussballstadien und andere Sportanlagen gelten — vorbehaltlich abweichender kantonaler Vorschriften — grundsätzlich nicht als «öffentliche Anlagen» i.S.d. USG. Dementsprechend kommen Erleichterungen nach Art. 7 Abs. 2 LSV nur ausnahmsweise in Betracht; die Immissionsgrenzwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.
“Das BAFU hält fest, das Stadion müsse als neue ortsfeste Anlage grundsätzlich die Planungswerte einhalten. Das öffentliche Interesse an der Anlage könne Erleichterungen rechtfertigen, allerdings dürften die IGW nicht überschritten werden (Abs. 25 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 2 LSV). Zwar könnten bei öffentlichen oder konzessionierten Anlagen ausnahmsweise Erleichterungen über die IGW hinaus erteilt werden (Art. 25 Abs. 3 USG). Für die Einstufung einer Anlage als öffentliche Anlage i.S.d. USG genüge es jedoch nicht, dass am Betrieb der Anlage ein öffentliches Interesse bestehe. Fussballstadien und andere Sportanlagen gälten grundsätzlich, vorbehältlich abweichender Vorschriften des kantonalen Rechts, nicht als öffentliche Anlagen i.S.d. USG (Vollzugshilfe Sportlärm S. 13; Urteil 1C_252/2017 vom 5. Oktober 2018 E. 7.1). Halte das Stadion die IGW ein, bestehe insofern kein Bedürfnis für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV für die Wohngebäude. Das BAFU stellt unter Berücksichtigung des UVB Gestaltungsplan fest, dass der zurzeit vorgesehene Betrieb des Stadions vorwiegend Spiele der”
Bei der Prüfung der in Art. 7 Abs. 3 LSV genannten 1%-Schwelle können auch vergleichsweise kleine Kostenpositionen berücksichtigt werden. In den angeführten Entscheiden wurden beispielsweise einzelne Posten von rund 700 Fr., 7'924 Fr. und 14'777 Fr. genannt; das Gericht hielt bestimmte Kostenpositionen zugleich für unerheblich bzw. unterhalb der 1%-Grenze.
“Ces variantes auraient pour seul et unique effet de prolonger de quelques mètres la longueur de l'alimentation entre le tube existant de l'ancien conduit de cheminée et la pompe à chaleur sans que la pose d'une conduite enterrée et des travaux de terrassement ne soient nécessaires. Le coût de cette alimentation ne fait l'objet d'aucun poste dans les devis correspondant à un emplacement alternatif alors qu'il serait dérisoire et inférieur au seuil de 1 % fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Les intimés ont produit devant l'instance précédente différents devis afférents aux variantes d'implantation intérieure et extérieure de la pompe à chaleur. La recourante ne prétend pas qu'une implantation intérieure de l'installation s'imposait. Selon l'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit jointe à la demande de permis de construire, les constructeurs ont écarté cette solution en raison de ses coûts disproportionnés estimés à 54'770 fr. L'Office fédéral de l'environnement a jugé plausible cette appréciation. La Cour de céans ne dispose d'aucun élément susceptible de la remettre en cause et d'imposer une implantation intérieure de l'installation au regard de l'art. 7 al. 3 OPB. Suivant les devis établis par les intimés, le coût d'une implantation de la pompe à chaleur en façade nord s'élève à 40'617 fr., alors qu'il se chiffrerait respectivement à 51'452 fr. et à 58'563 fr. pour une implantation de l'installation côté ouest et côté sud, en limite avec les propriétés voisines. La différence de coût entre les variantes provient essentiellement des frais inhérents à l'aménagement d'une conduite à distance enterrée, estimés dans les deux cas à 700 fr., et aux travaux de terrassement et de maçonnerie, chiffrés à 7'924 fr. pour la variante côté ouest et à 14'777 fr. pour la variante côté sud. Les intimés n'ont pas établi de devis correspondant à une implantation extérieure de la pompe à chaleur en façade ouest et en façade sud. Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient.”
“Ces variantes auraient pour seul et unique effet de prolonger de quelques mètres la longueur de l'alimentation entre le tube existant de l'ancien conduit de cheminée et la pompe à chaleur sans que la pose d'une conduite enterrée et des travaux de terrassement ne soient nécessaires. Le coût de cette alimentation ne fait l'objet d'aucun poste dans les devis correspondant à un emplacement alternatif alors qu'il serait dérisoire et inférieur au seuil de 1 % fixé à l'art. 7 al. 3 OPB. Les intimés ont produit devant l'instance précédente différents devis afférents aux variantes d'implantation intérieure et extérieure de la pompe à chaleur. La recourante ne prétend pas qu'une implantation intérieure de l'installation s'imposait. Selon l'attestation du respect des exigences de protection contre le bruit jointe à la demande de permis de construire, les constructeurs ont écarté cette solution en raison de ses coûts disproportionnés estimés à 54'770 fr. L'Office fédéral de l'environnement a jugé plausible cette appréciation. La Cour de céans ne dispose d'aucun élément susceptible de la remettre en cause et d'imposer une implantation intérieure de l'installation au regard de l'art. 7 al. 3 OPB. Suivant les devis établis par les intimés, le coût d'une implantation de la pompe à chaleur en façade nord s'élève à 40'617 fr., alors qu'il se chiffrerait respectivement à 51'452 fr. et à 58'563 fr. pour une implantation de l'installation côté ouest et côté sud, en limite avec les propriétés voisines. La différence de coût entre les variantes provient essentiellement des frais inhérents à l'aménagement d'une conduite à distance enterrée, estimés dans les deux cas à 700 fr., et aux travaux de terrassement et de maçonnerie, chiffrés à 7'924 fr. pour la variante côté ouest et à 14'777 fr. pour la variante côté sud. Les intimés n'ont pas établi de devis correspondant à une implantation extérieure de la pompe à chaleur en façade ouest et en façade sud. Ils se sont opposés à un emplacement direct en façade ouest au motif qu'il ne permettrait plus l'accès au nord de la parcelle depuis leur terrasse et à un emplacement en façade sud ou sur leur terrasse en façade ouest en raison des nuisances qu'elles leur occasionneraient.”
Als primäre (planerische) Vorsorgemassnahmen kommen in Betracht: Innenaufstellung der Wärmepumpe, Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel (inkl. nächtlichem Flüstermodus, falls vorhanden) und die Optimierung des Aufstellungsorts. Diese Massnahmen sind gemäss den Vollzugshinweisen vorrangig zu prüfen und — sofern damit eine Pegelreduktion von mindestens 3 dB zu erreichen ist — dann zu realisieren, wenn der Aufwand dafür in der Regel höchstens rund 1 % der Investitionskosten beträgt.
“Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der dafür erforderliche Aufwand relativ gering ist, was bis 1 Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage der Fall ist. Diese Konkretisierung des Vorsorgeprinzips wurden unterdessen mit der Änderung vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV übernommen. In Frage kommen als vorsorgliche Massnahmen insbesondere die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden die geeigneten Öffnungen für Zu- und Abluft bereits vorhanden sind), die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel und die Optimierung des Aufstellungsortes (möglichst geringe Lärmimmissionen, wobei auch technische Kriterien zu berücksichtigen sind). Bei den weiteren technischen und baulichen Massnahmen (Schalldämmhauben, Lärmschutzwände usw.) betragen die Kosten in der Regel mehr als 1 Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage, weshalb sie im Rahmen der Vorsorge regelmässig nicht verhältnismässig sind.[15] Inwiefern sich diese Aussagen in der Cercle Bruit-Vollzugshilfe bzw. die Regelung in Art. 7 Abs. 3 LSV mit der zuvor erwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbaren lässt, wird sich zeigen müssen. Unabhängig von dieser Frage ist jedoch klar, dass – auch wenn die Planungswerte eingehalten sind – im Einzelfall geprüft werden muss, ob im Rahmen des Vorsorgeprinzips zusätzliche Emissionsbegrenzungen erforderlich sind.”
“des Cercle Bruit. Dabei wird zwischen primär zu prüfenden (planerischen) Massnahmen und weiteren Massnahmen unterschieden. Zu den primären Massnahmen gehören die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel, die Aktivierung des Flüstermodus in der Nacht (falls vorhanden), die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden bereits geeignete Öffnungen für die Zu- und Abluft vorhanden sind) und die Optimierung des Aufstellungsortes.[27] Zu den weiteren Massnahmen zählen technische und bauliche Massnahmen wie beispielsweise Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände.[28] Wie oben erwähnt, sind die primären und weiteren zu prüfenden Massnahmen gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit und Art. 7 Abs. 3 LSV nur dann zu realisieren, wenn deren Kosten ein Prozent der Investitionskosten der Anlage nicht übersteigen.”
“Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der dafür erforderliche Aufwand relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage der Fall ist. Infrage kommen dafür die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden die geeigneten Öffnungen für Zu- und Abluft bereits vorhanden sind), die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel (bei Wärmepumpen mit einem schallreduzierten Nachtbetrieb ist zudem der Flüstermodus in der Nacht zu aktivieren) und die Optimierung des Aufstellungsortes (möglichst geringe Lärmimmissionen, wobei auch technische Kriterien zu berücksichtigen sind). Bei den weiteren technischen und baulichen Massnahmen (Schalldämmhauben, Lärmschutzwände usw.) betragen die Kosten in der Regel mehr als ein Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpen-Anlage, weshalb sie im Rahmen der Vorsorge regelmässig nicht verhältnismässig sind.37 Diese Praxis und die entsprechende Regelung in der Vollzugshilfe des Cercle Bruit sind seit dem 1. November 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV festgehalten. Danach sind bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen sind, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann.”
Bei lärmarmen Aussenanlagen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen, kann dem Vorsorgeprinzip nach Art. 7 Abs. 3 LSV ausreichend Rechnung getragen sein, wenn ein lärmarmes Aussengerät gewählt, der Nachtbetrieb aktiviert und ein aus immissionsschutzrechtlicher Sicht geeigneter Aussenstandort gewählt wird. Eine Innenaufstellung kann demgegenüber technisch nur beschränkt möglich sein, die Lärmsituation nicht verbessern und mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden sein, sodass sie nicht verlangt werden kann.
“Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beurteilung des AUE, wonach weitere Lärmschutzmassnahmen im Sinne der Vorsorge unverhältnismässig sind, überzeugt. Mit der Wahl eines lärmarmen Aussengeräts, der Aktivierung des Nachtbetriebs während der akustischen Nachtzeit und mit einem aus Sicht des Immissionsschutzes gut gewählten Aussenstandort wurde dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 3 LSV ausreichend Rechnung getragen. Eine Innenaufstellung wäre aus technischen Gründen nur sehr beschränkt möglich, würde die Lärmsituation nicht verbessern und wäre zudem mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann hier gestützt auf das Vorsorgeprinzip weder eine Innenaufstellung noch eine Versetzung der Ausseneinheit verlangt werden. Das Vorsorgeprinzip wurde ausreichend berücksichtigt und ist nicht verletzt. Somit ist der Ersatz der fossil betriebenen Ölheizung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe als erneuerbares Heizsystem aus lärmrechtlicher Sicht bewilligungsfähig. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.”
Bei der Bewilligung hat die Behörde gesamthaft zu prüfen, welche Massnahme — insbesondere Standort und Anlagentyp/-modell — unter Beachtung des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips den besseren Lärmschutz gewährleistet. Die Einhaltung der Planungswerte und die vorsorgliche Emissionsbegrenzung sind kumulativ zu prüfen. Auch wenn die Planungswerte eingehalten werden, können weitergehende vorsorgliche Beschränkungen verlangt werden; zusätzliche Massnahmen sind jedoch nur dann in Betracht zu ziehen, wenn sich damit mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erzielen lässt.
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert. Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet. Der Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm einer Wärmepumpe ist dabei auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage zu berücksichtigen. Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen jedoch zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl. BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019, E. 2.2).”
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2; 126 II 366 E. 2b). Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet (vgl. Urteil 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3, in: URP 2009 S. 541). Der Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm einer Wärmepumpe ist dabei auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage zu berücksichtigen (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2; Urteil 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.7). Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen jedoch zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl.”
“3 Allerdings darf sich eine Baubehörde nicht darauf beschränken, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten einer Anlage zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahmen zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips den besten Lärmschutz gewährleisten. Dabei ist dem Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage Rechnung zu tragen. Eine solche Prüfung nach Art. 7 Abs. 1 LSV hat gesamthaft zu erfolgen, d. h. über die immissionsrechtlichen Auswirkungen (Anlagetyp und Belastungsgrenzwerte) ist zusammen mit dem geplanten Standort zu befinden (vgl. BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019, E. 2.2). Dies wurde im vorliegenden Fall unterlassen. Der Standort der Anlage wurde bereits mit den Abänderungsplänen vom 1. Juli 2019 bewilligt, während die Prüfung der Einhaltung der Planungswerte vorbehalten wurde. Damit genügt die vorliegende Prüfung der Rückkühlanlage im Licht von Art. 7 Abs. 1 LSV nicht. Eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Vornahme der gebotenen gesamthaften Beurteilung im Sinn der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung erübrigt sich jedoch. Wie den vorliegenden Planunterlagen ohne Weiteres zu entnehmen ist, ist kein anderer als der gewählte Standort ersichtlich, welcher in lärmmässiger Hinsicht für den Beschwerdeführer vorteilhafter, technisch und betrieblich möglich sowie für die Bauherrschaft wirtschaftlich tragbar wäre. Einerseits befindet sich der Standort der Anlage nicht auf der der Liegenschaft der Beschwerdeführenden zugewandten, sondern auf der abgewandten Dachhälfte. Anderseits ist eine Einwandung der Rückkühlanlage geplant, welche gegenüber der beschwerdeführerischen Liegenschaft keine Öffnung aufweist. Es ergibt sich daher aus den Plänen, dass der Standort unter dem Aspekt der Lärmimmissionen aus Sicht der Liegenschaft der Beschwerdeführenden nicht zu beanstanden ist. Eine Rückweisung würde zu keiner anderen Erkenntnis führen und käme einem formalistischen Leerlauf gleich.”
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2 S. 479; 126 II 366 E. 2b S. 368). Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet (vgl. Urteil 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3, in: URP 2009 S. 541). Der Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm einer Wärmepumpe ist dabei auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage zu berücksichtigen (vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2 S. 480; Urteil 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.7). Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen jedoch zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl.”
Bei neuen ortsfesten Anlagen sind die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV einzuhalten. Emissionen sind vorrangig an der Quelle zu begrenzen (Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG). Als neue oder als neu zu beurteilende Änderungen von Anlagen unterliegen denselben Anforderungen und dürfen nicht dazu führen, dass einschlägige Immissionswerte überschritten werden.
“Bei den vom Strassenbauprojekt betroffenen Gemeindestrassen inkl. Bushaltestellen im Neulandenquartier handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 8 Abs.2 LSV haben die durch eine bestehende, wesentlich geänderte Anlage erzeugten Lärmimmissionen die Immissionsgrenzwerte in der Umgebung einzuhalten. Nach Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch eine neue Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1; Urteil 1C_287/2021 vom 25. Juli 2022 E. 6.1). Laut Art. 47 Abs. 1 LSV gelten ortsfeste Anlagen grundsätzlich dann als neu, wenn der Entscheid, der den Beginn der Bauarbeiten gestattet, bei Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 noch nicht rechtskräftig war.”
“Die geplante Parkieranlage ist eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch die Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter dem Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1). Gemäss dem zweistufigen Konzept des USG sind Emissionen grundsätzlich an der Quelle (Art. 11 Abs. 1 USG) zu begrenzen, und zwar unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge, so weit dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Die Emissionsbegrenzungen müssen verschärft werden, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art. 11 Abs. 3 USG). Die Vollzugsbehörde beurteilt die ermittelten Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV (Art. 40 Abs. 1 LSV).”
“Nach Art. 11 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) vom 7. Oktober 1983 werden Emissionen durch Massnahmen bei der Quelle begrenzt (Abs. 1). Unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Abs. 2). Dies geschieht insbesondere durch den Erlass von Verkehrs- oder Betriebsvorschriften (Art. 12 Abs. 1 lit. c USG). Gemäss Art. 25 Abs. 1 USG dürfen ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Dies gilt auch für die Änderung von bestehenden ortsfesten Anlagen, die nach Inkrafttreten des USG bewilligt wurden und deshalb lärmrechtlich als neue Anlagen gelten. Dies bestätigt Art. 8 Abs. 4 LSV, der für die Änderung neuer Anlagen auf Art. 7 LSV verweist. Danach müssen die Lärmemissionen neuer ortsfester Anlagen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (lit. a). Die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen dürfen die Planungswerte nicht übersteigen (lit. b). Gemäss Art. 9 LSV darf sodann der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit. a). Sind die Immissionsgrenzwerte bereits überschritten, dürfen gemäss Art. 9 lit. b LSV durch die Mehrbeanspruchung keine wahrnehmbar stärkeren Lärmimmissionen erzeugt werden (Urteil des Bundesgerichts 1C_10/2011 vom 28. September 2011 E. 3).”
“Die Vorschriften unterscheiden, ob die fragliche Anlage bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 bereits bestand (altrechtliche Anlage, Art. 16 ff. USG) oder erst danach errichtet wurde. Im letzteren Fall (neurechtliche Anlage) setzen die Vorschriften zur Begrenzung der Lärmbelastung bereits bei der Errichtung der Anlage an. Neurechtliche Anlagen müssen nebst der Beachtung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) die Planungswerte einhalten (Art. 25 USG, Art. 7 Abs. 1 LSV).15 Altrechtliche Anlagen unterstehen ebenfalls dem Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG. Sie unterstehen einer Sanierungspflicht, sofern sie gegen dieses verstossen oder die Immissionsgrenzwerte überschreiten, wobei die Immissionsgrenzwerte weniger streng sind als die bei Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte. Da das Gebäude, in dem die Beschwerdeführerin ihren Betrieb führt, im Jahr 1998, also nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des USG am 1. Januar 1985 bewilligt worden ist, handelt es sich dabei um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Diese muss damit nebst dem Vorsorgeprinzip auch die Planungswerte einhalten. Diese betragen in der ES III gemäss Anhang 6 LSV nachts 50 dB(A) und tagsüber 60 dB(A) wie dies das KIGA im Rahmen der Baubewilligung für den Neubau der Gewerbehalle festgehalten hat.16 Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.17”
Bei erheblichen Flächenausweitungen der Aussenanlage (z. B. Terrasse von 50 auf 90 m2) kann trotz unveränderter Zahl der Sitzplätze eine Prüfung erforderlich werden, ob es sich um eine neue oder wesentlich geänderte ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV handelt. Im vorliegenden Fall hielt die Vorinstanz eine lärmtechnische Überprüfung durch ein Gutachten zu Unrecht für entbehrlich.
“Die Vorinstanz habe zu Unrecht eine lärmrechtliche Überprüfung mittels Gutachten für entbehrlich gehalten. In diesem Zusammenhang macht sie weiter geltend, es läge mit dem Ersatz des Zwischentrakts eine neue ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 1 LSV vor oder es wäre zumindest von einer wesentlichen Änderung im Sinn von Art. 8 Abs. 3 LSV auszugehen gewesen. 5.1 Bei der vorliegend zu beurteilenden Aussenwirtschaft handelt es sich um eine (ortsfeste) Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV). Die Umweltschutzgesetzgebung unterscheidet neu- und altrechtliche Anlagen und stellt unterschiedliche Anforderungen an den Lärmschutz, je nachdem, ob es sich um eine bei Inkrafttreten des Gesetzes (am 1. Januar 1985) bestehende, eine neue oder eine geänderte Anlage handelt: Während die von der Anlage allein erzeugten Lärmemissionen neuer Anlagen die Planungswerte der massgebenden Empfindlichkeitsstufe grundsätzlich nicht überschreiten dürfen (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV) und wesentlich geänderte Anlagen die Immissionsgrenzwerte respektieren müssen (Art. 8 Abs. 2 LSV), ordnet die Vollzugsbehörde die Sanierung einer Altanlage nur an, wenn diese wesentlich zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte beiträgt (Art. 13 Abs. 1 LSV). 5.2 Der Betrieb der Gastwirtschaft im Garten wurde mit Beschluss der Bausektion des Stadtrats vom 3. Oktober 1980 bewilligt. Im Anzeigeverfahren wurden sodann am 4. Januar 1984 auf dem Dach des Zwischenbaus (ebenfalls als Garten bezeichnet) offenbar weitere Aussensitzplätze bewilligt. Der Gastronomiebetrieb im Freien besteht dem aktuellen Baugesuch zufolge seit dem Jahr 1984. Ebenfalls gemäss Baugesuch ist im Aussenbereich keine Kapazitätserweiterung geplant: Zu den bestehenden 28 Sitzplätzen sollen keine neuen bzw. zusätzlichen hinzukommen. In den Baugesuchsplänen erwähnt sind entsprechend 28 Sitzplätze und zwar im Garten des Erdgeschosses; auf der Terrasse sind hingegen keine Aussensitzplätze eingetragen. Im Zusammenhang mit der geplanten Nutzung des Aussenbereichs und der Anzahl Sitzplätze lassen die Baugesuchsunterlagen allerdings Fragen offen: So wird die Fläche der Terrasse auf dem Dach des Zwischenbaus von 50 m2 auf 90 m2 beinahe verdoppelt.”
In dem geprüften Fall verzichtete die Vollzugsbehörde wegen der mit Emissions‑ und Staubberechnungen verbundenen Unsicherheit auf weitergehende Modellauflagen und ordnete stattdessen konkrete Emissionsminderungsmassnahmen sowie eine Überwachung an (u. a. eine 4 m hohe Schutzwand, Einsatz von Maschinen hinter Schutzhindernissen und passive Staubniederschlagsüberwachung).
“Le SEn rappelle également que le projet doit correspondre aux données prises en compte dans les évaluations, notamment quant aux types de machines, à leur niveau sonore, à leur nombre, à leur durée d’utilisation journalière et au nombre de poids-lourds par jour pris en compte pour les évaluations selon les art. 7 et 9 OPB. Aucune activité ne pourra encore avoir lieu hors des périodes d’exploitation qui durent du lundi au vendredi, sauf jours fériés, en hiver de 7h45 à 12h00 et de 13h00 à 17h00, et en été de 7h00 à 12h00 et de 13h00 à 17h00. Les machines utilisées dans la gravière et les poids-lourds devront toujours être utilisés à l’abri d’un obstacle (buttes, talus, paroi de protection) afin qu’ils ne soient pas visibles depuis les fonds voisins. Enfin, les opérations ponctuelles de criblage devront être effectuées le plus loin possible des habitations, de préférence au sud du site et aucun traitement des matériaux, de type concassage, n'aura lieu sur le site. En réponse aux critiques des recourants, le SEn rappelle que l'analyse a été faite en utilisant les modèles de calcul habituels et que le projet est conforme à l’art. 7 OPB. Il estime qu'il n’est pas correct d’effectuer, comme le suggèrent les recourants, un calcul comme si aucun obstacle n'existait et que tous les éléments qui auraient été omis dans le cadre de l'examen de la demande préalable ont été depuis ajoutés et pris en compte. Enfin, en matière de qualité de l'air, le SEn relève que le RIE, qui évalue les émissions polluantes liées au trafic d’exploitation de la gravière et aux machines de chantier (NOx, PM10, PM2.5) et les émissions de poussières grossières liées aux activités prévues sur le site (extraction, entreposage), est en substance correct et complet. Tenant compte des oppositions, il n'estime pas nécessaire d’exiger l’intégration de quantifications supplémentaires dans le rapport. Il note qu'un calcul des émissions de polluants ou de poussières d’une gravière reste une estimation avec une importante incertitude et repose sur une appréciation qualitative des effets du projet sur la qualité de l’air. Cela étant, il rappelle qu'une paroi de 4 mètres de hauteur et 170 mètres de longueur sera construite le long de la route entre le site d’extraction et les locaux d'une entreprise industrielle et qu'une surveillance des retombées de poussières sera mise en place à l’aide d’un système passif d’échantillonnage.”
“Le SEn rappelle également que le projet doit correspondre aux données prises en compte dans les évaluations, notamment quant aux types de machines, à leur niveau sonore, à leur nombre, à leur durée d’utilisation journalière et au nombre de poids-lourds par jour pris en compte pour les évaluations selon les art. 7 et 9 OPB. Aucune activité ne pourra encore avoir lieu hors des périodes d’exploitation qui durent du lundi au vendredi, sauf jours fériés, en hiver de 7h45 à 12h00 et de 13h00 à 17h00, et en été de 7h00 à 12h00 et de 13h00 à 17h00. Les machines utilisées dans la gravière et les poids-lourds devront toujours être utilisés à l’abri d’un obstacle (buttes, talus, paroi de protection) afin qu’ils ne soient pas visibles depuis les fonds voisins. Enfin, les opérations ponctuelles de criblage devront être effectuées le plus loin possible des habitations, de préférence au sud du site et aucun traitement des matériaux, de type concassage, n'aura lieu sur le site. En réponse aux critiques des recourants, le SEn rappelle que l'analyse a été faite en utilisant les modèles de calcul habituels et que le projet est conforme à l’art. 7 OPB. Il estime qu'il n’est pas correct d’effectuer, comme le suggèrent les recourants, un calcul comme si aucun obstacle n'existait et que tous les éléments qui auraient été omis dans le cadre de l'examen de la demande préalable ont été depuis ajoutés et pris en compte. Enfin, en matière de qualité de l'air, le SEn relève que le RIE, qui évalue les émissions polluantes liées au trafic d’exploitation de la gravière et aux machines de chantier (NOx, PM10, PM2.5) et les émissions de poussières grossières liées aux activités prévues sur le site (extraction, entreposage), est en substance correct et complet. Tenant compte des oppositions, il n'estime pas nécessaire d’exiger l’intégration de quantifications supplémentaires dans le rapport. Il note qu'un calcul des émissions de polluants ou de poussières d’une gravière reste une estimation avec une importante incertitude et repose sur une appréciation qualitative des effets du projet sur la qualité de l’air. Cela étant, il rappelle qu'une paroi de 4 mètres de hauteur et 170 mètres de longueur sera construite le long de la route entre le site d’extraction et les locaux d'une entreprise industrielle et qu'une surveillance des retombées de poussières sera mise en place à l’aide d’un système passif d’échantillonnage.”
Ein geringer Mehraufwand — konkret: ein Mehraufwand von nur rund CHF — kann im Rahmen der Prüfung der Zumutbarkeit weitergehender Emissionsbegrenzungen nach Art. 7 Abs. 3 LSV relevant sein.
Die Lärmemissionen neuer ortsfester Anlagen sind durch Anordnungen der Vollzugsbehörde soweit zu begrenzen, «als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar» ist.
“Unabhängig davon, dass die von der (Gesamt-) Anlage erzeugten Lärmimmissionen grundsätzlich die Planungswerte nicht überschreiten dürfen, müssen die Lärmemissionen nach Art. 7 Abs. 1 LSV i.V.m. Art. 11 Abs. 1 und Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist.”
“Il importe en premier lieu, à titre préventif et indépendamment des nuisances existantes, de limiter les émissions dans la mesure que permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation pour autant que cela soit économiquement supportable (premier niveau, art. 11 al. 2 LPE). En outre, s'il appert ou s'il y a lieu de présumer que les atteintes, eu égard à la charge actuelle de l'environnement, seront nuisibles ou incommodantes, les émissions doivent être limitées plus sévèrement (second niveau, art. 11 al. 3 LPE). Le Conseil fédéral édicte par voie d'ordonnance des valeurs limites d'immissions applicables à l'évaluation des atteintes nuisibles ou incommodantes (art. 13 al. 1 LPE). En vertu de l'art. 15 LPE, ces valeurs sont fixées de manière que les immissions inférieures au seuil ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être. Ce principe de l'art. 15 LPE, combiné avec le principe de la prévention selon l'art. 11 al. 2 LPE, ne confère pas un droit au silence ou à la tranquillité; une gêne qui n'est pas sensible ni significative doit être supportée (ATF 133 II 169 consid. 3.2; 126 II 300 consid. 4c/bb; TF 1C_156/2022 du 28 mars 2023 consid. 7.2). S'agissant des nouvelles installations, l'art. 7 al. 1 OPB prévoit que les émissions de bruit de celles-ci seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution, dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (let.”
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV sind die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit.”
“Soweit die Vorinstanz dann in der Folge auf Grundlage der Annahme eines deutlich zu tiefen SVP bzw. dem daraus unrichtig festgestellten zu erwartenden Mehrverkehr wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen verneine, werde auf das bisher Gesagte verwiesen. Die Vorinstanz habe damit die massgeblichen lärmschutzrechtlichen Normen, namentlich Art. 11 USG, Art. 7 und Art. 9 LSV, aber auch Art. 36 LSV unrichtig angewendet und folglich Bundesrecht verletzt. Es werde daher erneut beantragt, ein Lärmgutachten betreffend die Einhaltung der Planungswerte auf Basis von 132 zusätzlichen Parkplätzen auf den Grundstücken Nrn. 0000__, 0001__, 0002__, 0003__ und 0004__ einzuholen (act. G 5 Ziffer IV/4/iv S. 14 f.). Bei der projektierten Parkierungsanlage handelt es sich unbestrittenermassen um eine neue ortsfeste Anlage. Emissionen einer neuen Anlage sind im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG sowie Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV). Gemäss Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Überdies darf der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen gemäss Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit.”
“2 annexe 3 OPB). c. De nouvelles installations fixes ne peuvent être construites que si les immissions causées par le bruit de ces seules installations ne dépassent pas les VP dans le voisinage ; l'autorité qui délivre l'autorisation peut exiger un pronostic de bruit (art. 25 al. 1 LPE). Des allégements peuvent être accordés si l'observation des VP constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant, relevant notamment de l'aménagement du territoire. Néanmoins, en cette circonstance et sous réserve de l'al. 3, les VLI ne doivent pas être dépassées (art. 25 al. 2 LPE). Les émissions de bruit d'une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l'autorité d'exécution dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (let. a), et de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement à l'installation en cause ne dépassent pas les VP (let. a ; art. 7 al. 1 OPB). L'exploitation d'installations fixes nouvelles ou notablement modifiées ne doit pas entraîner un dépassement des VLI consécutif à l'utilisation accrue d'une voie de communication (let. a) ou la perception d'immissions de bruit plus élevées en raison de l'utilisation accrue d'une voie de communication nécessitant un assainissement (let. b ; art. 9 OPB). L’art. 9 OPB constitue la seule disposition réglant la question des nuisances secondaires. Elle a uniquement trait aux incidences du trafic d’une installation nouvelle ou notablement modifiée sur les voies existantes (Anne-Christine FAVRE, La protection contre le bruit dans la loi sur la protection de l’environnement – Le système – Les particularités liées à l’aménagement du territoire, 2002, n. 13.1.2.3 p. 308). L’art. 9 let. b OPB permet d’augmenter la circulation sur une route aux environs de laquelle les VLI sont déjà dépassées, pour autant que cela ne soit pas perceptible (Anne-Christine FAVRE, op. cit., n. 5.1.3.5 p. 252 et n. 5.”
Die Vollzugspraxis des Cercle Bruit stuft Pegelreduktionen von weniger als 3 dB unterhalb der Planungswerte als nicht wesentlich ein; Massnahmen mit einer geringeren Wirkung müssen deshalb aus Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Massnahmen, die eine Pegelreduktion von mindestens 3 dB erzielen, sollen umgesetzt werden, wenn dies mit einem Aufwand von höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage erreicht werden kann. Diese Praxis wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert. Die Neuregelung ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und bezweckt, Unsicherheiten im Vollzug zu minimieren sowie der technischen Entwicklung im Bereich der Wärmepumpen Rechnung zu tragen.
“Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.[23] Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Vorliegend hat es sich bei Art. 7 Abs. 3 LSV jedoch um eine bundesrechtliche Bestimmung. Diesfalls ist nach den allgemeinen Grundsätzen auf das im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Beurteilung in Kraft stehende Recht abzustellen.[24] Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist neues Recht sodann auf alle noch nicht (letztinstanzlich) abgeschlossene Verfahren anzuwenden, wenn zwingende Gründe für die sofortige Anwendung für die Anwendung des neuen Rechts sprechen oder dieses für die gesuchstellende Partei im konkreten Fall günstiger ist.[25] Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV bezweckt, die Unsicherheiten im Vollzug zu minimieren und der technischen Entwicklung im Bereich der Wärmepumpen angemessen Rechnung zu tragen.[26] Die neue Regelung der LSV in der Fassung vom 29. September 2023 ist somit milder als die bisher geltende Regelung in der Fassung vom 1. Juli”
“des Cercle Bruit in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind Pegelreduktionen unterhalb der Planungswerte von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher aus Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.[23] Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt: Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB erzielt werden kann. Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 BauG). Vorliegend hat es sich bei Art. 7 Abs. 3 LSV jedoch um eine bundesrechtliche Bestimmung. Diesfalls ist nach den allgemeinen Grundsätzen auf das im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Beurteilung in Kraft stehende Recht abzustellen.[24] Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist neues Recht sodann auf alle noch nicht (letztinstanzlich) abgeschlossene Verfahren anzuwenden, wenn zwingende Gründe für die sofortige Anwendung für die Anwendung des neuen Rechts sprechen oder dieses für die gesuchstellende Partei im konkreten Fall günstiger ist.”
“des Cercle Bruit. Dabei wird zwischen primär zu prüfenden (planerischen) Massnahmen und weiteren Massnahmen unterschieden. Zu den primären Massnahmen gehören die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel, die Aktivierung des Flüstermodus in der Nacht (falls vorhanden), die Innenaufstellung der Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden bereits geeignete Öffnungen für die Zu- und Abluft vorhanden sind) und die Optimierung des Aufstellungsortes.31 Zu den weiteren Massnahmen zählen technische und bauliche Massnahmen wie beispielsweise Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände.32 Die primären und weiteren zu prüfenden Massnahmen sind gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit und Art. 7 Abs. 3 LSV nur dann zu realisieren, wenn deren Kosten ein Prozent der Investitionskosten der Anlage nicht übersteigen.”
Nach der Vollzugshilfe kann etwa mit einer Lärmschutzwand oder einer Schalldämmhaube eine Pegelreduktion von rund 3 dB erreicht werden. Zudem bestätigt die Rechtsprechung, dass die Kombination eines lärmarmen Aussengeräts, die Aktivierung des Nachtbetriebs während der Nachtzeit und eine aus immissionsschutzrechtlicher Sicht geeignete Aussenstandortwahl dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV ausreichend Rechnung tragen kann; eine Innenaufstellung oder Versetzung der Ausseneinheit war dort nicht erforderlich.
“Hinsichtlich weiterer technischer oder baulicher Lärmschutzmassnahmen für das aussen aufgestellte Gerät fallen hier eine Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube, falls eine solche aus technischen Gründen überhaupt installiert werden könnte, in Betracht.55 Damit liesse sich zwar eine Pegelreduktion von 3 dB gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV erreichen. So bewirken eine Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube gemäss der Vollzugshilfe”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beurteilung des AUE, wonach weitere Lärmschutzmassnahmen im Sinne der Vorsorge unverhältnismässig sind, überzeugt. Mit der Wahl eines lärmarmen Aussengeräts, der Aktivierung des Nachtbetriebs während der akustischen Nachtzeit und mit einem aus Sicht des Immissionsschutzes gut gewählten Aussenstandort wurde dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 3 LSV ausreichend Rechnung getragen. Eine Innenaufstellung wäre aus technischen Gründen nur sehr beschränkt möglich, würde die Lärmsituation nicht verbessern und wäre zudem mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann hier gestützt auf das Vorsorgeprinzip weder eine Innenaufstellung noch eine Versetzung der Ausseneinheit verlangt werden. Das Vorsorgeprinzip wurde ausreichend berücksichtigt und ist nicht verletzt. Somit ist der Ersatz der fossil betriebenen Ölheizung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe als erneuerbares Heizsystem aus lärmrechtlicher Sicht bewilligungsfähig. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.”
Fehlt die Substantiierung für alternative Standortvarianten (z. B. Verschiebung der Ausseneinheit), kann der Vortrag scheitern. Nach der Rechtsprechung ist nachzuweisen, dass eine Variante eine Emissionsminderung von mindestens 3 dB erzielt; dieser Nachweis muss geprüft und belegt werden.
“En effet, indépendamment des coûts des variantes, il faudrait encore pour que l'implantation de la pompe à chaleur en façade ouest ou en façade sud du bâtiment des intimés permette de réduire le niveau de bruit d'au moins 3 décibels par rapport à l'implantation projetée en façade nord. La recourante ne dit rien à ce propos. Elle ne répond pas aux objections des intimés à ce sujet et ne conteste pas davantage l'avis de l'Office fédéral de l'environnement suivant lequel, après un examen sommaire basé sur les distances entre les positions alternatives envisageables et les lieux d'utilisation sensibles au bruit voisins ou propres au bâtiment des intimés et sur une estimation succincte des coûts supplémentaires qu'engendrerait le déplacement de la pompe à chaleur à l'ouest ou au sud, la position au nord retenue est celle qui occasionne les immissions les plus faibles. Rien n'indique que ledit Office aurait omis des faits essentiels et déterminants dans son appréciation qui scelle ainsi le sort du grief. Dans ces conditions, on doit admettre que la recourante a échoué à démontrer que les variantes d'implantation extérieure en façade ouest ou en façade sud répondaient aux conditions fixées à l'art. 7 al. 3 OPB et devaient être privilégiées par rapport à la variante retenue.”
Die Vollzugsbehörde hat im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 LSV unter Beachtung des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips eine Massnahme zu wählen, die den bestmöglichen Lärmschutz gewährleistet. Bei Anlagen, die die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, sind weitergehende Emissionsbeschränkungen nur dann als verhältnismässig anzusehen, wenn sich damit mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.
“Gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV müssen die Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage nach den Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; vgl. auch Art. 11 Abs. 2 USG) und dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (lit. b). Im Bereich des Lärmschutzes gelten die Voraussetzungen der Einhaltung der Planungswerte und der vorsorglichen Emissionsbegrenzung kumulativ. Auch wenn ein Projekt die Planungswerte einhält, bedeutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emissionsbegrenzungen getroffen worden sind. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert. Daraus folgt, dass sich die Baubewilligungsbehörde nicht darauf beschränken darf, dem Baugesuchsteller die Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten für Wärmepumpen zu gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) den besten Lärmschutz gewährleistet. Der Schutz Dritter vor schädlichem und lästigem Lärm einer Wärmepumpe ist dabei auch im Rahmen der Standortwahl der neuen Anlage zu berücksichtigen. Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen jedoch zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (vgl. BGr, 27. Januar 2021, 1C_389/2019; E. 2.2).”
“Auch wenn ein Projekt die massgebenden Belastungsgrenzwerte einhält, be- deutet dies nicht ohne Weiteres, dass alle erforderlichen vorsorglichen Emis- sionsbegrenzungen getroffen wurden. Vielmehr ist anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV genannten Kriterien zu prüfen, ob das Vorsorgeprinzip weitergehende Beschränkungen erfordert (BGE 124 II 517 E. 4b). Ist der Planungswert aber eingehalten, so gelten nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weitergehende Emissionsbe- grenzungen nur dann als verhältnismässig, wenn mit relativ geringem Auf- wand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreicht wer- den kann (BGr 1C_283/2016 vom 11. Januar 2017, E. 6.3).”
“Unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip; Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV; BGE 141 II 476 E. 3.2). Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge jedoch nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (BGE 141 II 476 E. 3.2; 127 II 306 E. 8; Urteile 1C_389/2019 vom 27. Januar 2021 E. 2.2; 1C_418/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.2 und 5.1).”
Ein pauschaler Abzug von 5 dB für Innenaufstellung führt in der Praxis nicht zwingend zu einer Pegelreduktion von mindestens 3 dB (insbesondere nachts und im Tag/Nacht‑Schnitt). Liegt dadurch keine Reduktion von ≥3 dB vor, rechtfertigt Art. 7 Abs. 3 LSV die Anordnung weitergehender Emissionsbegrenzungen nicht.
“verursacht und daher nach Art. 7 Abs. 3 LSV nicht mehr verhältnismässig wäre. Gleiches gilt für die Öffnungen auf der Südseite. Zudem wäre dieser Standort weniger geeignet, da sich auf dieser Seite insbesondere die Gärten und Aussenaufenthaltsflächen der Liegenschaften A.________ 1-11 sowie die zweite Reihe der Siedlung, A.________ 2-10, befinden. Im Übrigen verursacht eine innen aufgestellte Wärmepumpe des gleichen Herstellers (T.________) mit ähnlicher Heizleistung mehr Lärm als die vorliegend geplante sehr leise Wärmepumpe.[36] Auch mit dem Abzug von 5 dB aufgrund der Innenaufstellung («Schacht, 1.5-2 m tief») hätte diese Massnahme jedenfalls nachts und im Schnitt Tag/Nacht keine deutliche Pegelreduktion von 3 dB zur Folge und könnte daher nach Art. 7 Abs. 3 LSV nicht verlangt werden.[37] Der nun vorgesehene Aussenstandort ist gegen den Wald und das Strässchen ausgerichtet und ist damit gut gewählt. Bei einer allfälligen Reflektion durch die zwei Nebengebäude würde der Schall nicht in Richtung der Liegenschaft des Beschwerdeführers zurückgeworfen.”
“verursacht und daher nach Art. 7 Abs. 3 LSV nicht mehr verhältnismässig wäre. Gleiches gilt für die Öffnungen auf der Südseite. Zudem wäre dieser Standort weniger geeignet, da sich auf dieser Seite insbesondere die Gärten und Aussenaufenthaltsflächen der Liegenschaften A.________ 1-11 sowie die zweite Reihe der Siedlung, A.________ 2-10, befinden. Im Übrigen verursacht eine innen aufgestellte Wärmepumpe des gleichen Herstellers (T.________) mit ähnlicher Heizleistung mehr Lärm als die vorliegend geplante sehr leise Wärmepumpe.[36] Auch mit dem Abzug von 5 dB aufgrund der Innenaufstellung («Schacht, 1.5-2 m tief») hätte diese Massnahme jedenfalls nachts und im Schnitt Tag/Nacht keine deutliche Pegelreduktion von 3 dB zur Folge und könnte daher nach Art. 7 Abs. 3 LSV nicht verlangt werden.[37] Der nun vorgesehene Aussenstandort ist gegen den Wald und das Strässchen ausgerichtet und ist damit gut gewählt. Bei einer allfälligen Reflektion durch die zwei Nebengebäude würde der Schall nicht in Richtung der Liegenschaft des Beschwerdeführers zurückgeworfen.”
Tierischer Lärm, der von einer neuen ortsfesten Anlage ausgeht (z. B. Quaken von Fröschen in einem Schwimmteich), ist der Anlage zuzurechnen. Soweit sich solche Tiere ansiedeln, darf der von ihnen verursachte Lärm in der Umgebung nur zu geringfügigen Störungen führen.
“Beim geplanten Schwimmteich mit Holzdeck handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV. Der Schwimmteich darf daher nur errichtet werden, wenn die durch ihn allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Es ist unbestritten, dass der Schwimmteich durch Frösche besiedelt werden könnte. Soweit sich im Schwimmteich Frösche ansiedeln, ist der Lärm, den diese Frösche verursachen, dem Schwimmteich zuzurechnen. Allfälliger Lärm von Fröschen aus dem Schwimmteich darf demnach in der Nachbarschaft höchstens zu geringfügigen Störungen führen. Frösche verfügen je nach Art über ein sehr kräftiges Organ, das ein sehr lautes Quaken erlaubt. Hinzu kommt, dass dieses Quaken in der Regel bei Fröschen eine ansteckende Wirkung hat. Fängt ein Frosch an zu quaken, besteht die Gefahr, dass die anderen ebenfalls einsetzen. Dies kann bei einer grösseren Population zu erheblichem Lärm führen. Bezüglich der Häufigkeit des Lärms ist davon auszugehen, dass ein Froschquaken unregelmässig auftritt, Frösche sind im Normalfall wenige Monate im Jahr (Frühling/Sommer) aktiv.”
“Beim geplanten Schwimmteich mit Holzdeck handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV. Der Schwimmteich darf daher nur errichtet werden, wenn die durch ihn allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Es ist unbestritten, dass der Schwimmteich durch Frösche besiedelt werden könnte. Soweit sich im Schwimmteich Frösche ansiedeln, ist der Lärm, den diese Frösche verursachen, dem Schwimmteich zuzurechnen. Allfälliger Lärm von Fröschen aus dem Schwimmteich darf demnach in der Nachbarschaft höchstens zu geringfügigen Störungen führen. Frösche verfügen je nach Art über ein sehr kräftiges Organ, das ein sehr lautes Quaken erlaubt. Hinzu kommt, dass dieses Quaken in der Regel bei Fröschen eine ansteckende Wirkung hat. Fängt ein Frosch an zu quaken, besteht die Gefahr, dass die anderen ebenfalls einsetzen. Dies kann bei einer grösseren Population zu erheblichem Lärm führen. Bezüglich der Häufigkeit des Lärms ist davon auszugehen, dass ein Froschquaken unregelmässig auftritt, Frösche sind im Normalfall wenige Monate im Jahr (Frühling/Sommer) aktiv.”
Gemeindestrassen (inkl. Bushaltestellen) sind als ortsfeste Anlagen im Sinne der LSV anzusehen. Nach Art. 47 Abs. 1 LSV gelten ortsfeste Anlagen als «neu», wenn der Entscheid, der den Beginn der Bauarbeiten gestattet, am 1. Januar 1985 (Inkraftrten des USG) noch nicht rechtskräftig war. Für neue ortsfeste Anlagen sind die Planungswerte gemäss Art. 7 LSV massgeblich; für bestehende, wesentlich geänderte Anlagen sind die Immissionsgrenzwerte gemäss Art. 8 LSV einzuhalten.
“Bei den vom Strassenbauprojekt betroffenen Gemeindestrassen inkl. Bushaltestellen im Neulandenquartier handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 8 Abs.2 LSV haben die durch eine bestehende, wesentlich geänderte Anlage erzeugten Lärmimmissionen die Immissionsgrenzwerte in der Umgebung einzuhalten. Nach Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch eine neue Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1; Urteil 1C_287/2021 vom 25. Juli 2022 E. 6.1). Laut Art. 47 Abs. 1 LSV gelten ortsfeste Anlagen grundsätzlich dann als neu, wenn der Entscheid, der den Beginn der Bauarbeiten gestattet, bei Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 noch nicht rechtskräftig war.”
Beschränkungen speziell lärmintensiver Betriebsphasen können ausreichend sein, um die Planungswerte sicherzustellen. Die DGE/DIREV hat in den Verfahren gefordert, besonders laute Tätigkeiten bei geschlossenen Türen und Fenstern durchzuführen und Lieferzeiten zu beschränken, anstatt vollständige Betriebsunterbrechungen anzuordnen.
“Le dossier a été soumis aux services concernés de l'administration cantonale. Les autorisations spéciales requises et les préavis des services cantonaux ont été regroupés dans la synthèse CAMAC n°205380 du 3 janvier 2022. La Direction générale de l'environnement (Direction de l'environnement industriel, urbain et rural, Division air, climat et risques technologiques - DGE/DIREV/ARC), a donné un préavis favorable avec la motivation suivante, s'agissant de la lutte contre le bruit: "Bruit des installations techniques L'annexe No 6 de l'OPB fixe les valeurs limites d'exposition au bruit de l'industrie et des arts et métiers (bruits d'exploitation). Ces valeurs limites sont aussi valables pour le bruit causé par les installations techniques des immeubles (chauffage, ventilation, climatisation), par les parcs à voitures situés hors des routes et par le trafic sur l'aire d'exploitation. Dans le cas de cette nouvelle construction, les niveaux d'évaluation mesurés dans le voisinage ne devront pas dépasser les valeurs de planification (art. 7 OPB). Selon les informations transmises à la DGE/DIREV-ARC, l'activité prévue dans ce bâtiment sera un atelier de charpente qui sera occupé uniquement par le propriétaire. Les machines fixes prévues dans cet atelier seront diverses, scies, raboteuses, toupies, etc… L'entreprise dispose d'un camion, d'une camionnette et d'une voiture. Une partie de l'activité est réalisée en atelier et une autre sur les chantiers. Les machines fixes ne fonctionnent donc pas toute la journée. Concernant le trafic, vu le nombre de véhicules appartenant à l'entreprise, ceux-ci ne vont pas générer de nuisances sonores excessives pour le voisinage. En application du principe de prévention (art. 11 LPE), la DGE/DIREV-ARC demande que l'exploitant prenne toutes les mesures nécessaires afin de limiter les émissions de nuisances sonores dans la mesure que le permettent l'état de la technique et les conditions d'exploitation et pour autant que cela soit économiquement supportable. Les phases particulièrement bruyantes de l'exploitation doivent être effectuées portes et fenêtres fermées.”
“al. 1 RPGA admet expressément dans la zone village et non pas d'une activité industrielle. Cette appréciation est du reste partagée par la DGE, qui relève qu'il s'agit d'un type d'activité artisanale compatible avec la zone village (cf. synthèse CAMAC du 15 avril 2021). Bien qu'il invoque des nuisances sonores, notamment liées aux livraisons, le recourant ne prétend au surplus pas, à juste titre, que les activités de la société C.________ induiraient des nuisances sonores susceptibles de poser problème au regard des exigences de la loi fédérale du 7 octobre 1983 sur la protection de l'environnement (LPE; RS 814.01) et de l'ordonnance du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB; RS 814.41). Aucun élément ne permet notamment de mettre en cause le respect des valeurs de planification, s'agissant des valeurs limites d'exposition au bruit des arts et métiers (degré de sensibilité au bruit III) (art. 7 OPB et annexe 6 OPB). Le même constat peut être fait en ce qui concerne le respect des exigences de l'art. 9 OPB, qui prévoit que l'utilisation d'installations fixes nouvelles ou notablement modifiées ne doit pas entraîner un dépassement des valeurs limites d'immissions consécutif à l'utilisation accrue d'une voie de communication ou la perception d'immissions de bruit plus élevées en raison de l'utilisation accrue d'une voie de communication nécessitant un assainissement. On rappelle en particulier que les employés de C.________ ont des horaires réguliers et que ceux occupés sur les chantiers y restent en principe toute la journée, ce qui réduit de manière importante les mouvements de véhicules sur la parcelle et les activités de manutention (chargement et déchargement de matériel). La législation en matière de bruit est également respectée sous l'angle du principe de prévention (cf. art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB), la DGE (service cantonal spécialisé en matière de protection contre le bruit) ayant posé comme conditions, d'une part, que les phases particulièrement bruyantes de l'exploitation soient effectuées portes et fenêtres fermées, d'autre part que les livraisons ne s'effectuent pas entre 19h et 7h (cf.”
Die Vollzugsbehörde beurteilt die Aussenlärmimmissionen anhand der Belastungsgrenzwerte in den Anhängen der LSV. Besteht Anlass zur Annahme, dass die Belastungsgrenzwerte überschritten werden, muss die Behörde die Lärmsituation abklären; sie ist dabei nicht verpflichtet, die Untersuchungen selbst durchzuführen oder in Auftrag zu geben, sondern kann vom Anlagenbetreiber ein Lärmgutachten verlangen.
“Die geplante Parkieranlage ist eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG (SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Ihr Betrieb verursacht Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 25 USG und Art. 7 LSV haben die durch die Anlage erzeugten Lärmimmissionen - unter dem Vorbehalt von Erleichterungen - die Planungswerte in der Umgebung einzuhalten (vgl. BGE 138 II 331 E. 2.1). Gemäss dem zweistufigen Konzept des USG sind Emissionen grundsätzlich an der Quelle (Art. 11 Abs. 1 USG) zu begrenzen, und zwar unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge, so weit dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Die Emissionsbegrenzungen müssen verschärft werden, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art. 11 Abs. 3 USG). Die Vollzugsbehörde beurteilt die ermittelten Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anhängen 3 ff. LSV (Art. 40 Abs. 1 LSV).”
“Da der Bahnübergang Anfang der 90iger Jahre und damit nach Inkrafttreten des USG bewilligt und erstellt wurde, handelt es sich um eine neue ortsfeste Anlage i.S.v. Art. 25 USG und Art. 7 LSV. Deshalb müssen die Lärmimmissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG, Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV); die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen dürfen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV), d.h. sie dürfen höchstens geringfügige Störungen verursachen. Die geltenden Belastungsgrenzwerte für Immissionen müssen nicht nur zum Bewilligungszeitpunkt, sondern grundsätzlich während der gesamten Betriebsdauer einer Anlage eingehalten werden.33 Wenn Grund zur Annahme besteht, dass der durch eine Anlage erzeugte Lärm die Belastungsgrenzwerte überschreitet, ist die Vollzugsbehörde verpflichtet, die Lärmsituation abzuklären (vgl. Art 36 LSV). Dabei muss sie allerdings die erforderlichen Untersuchungen nicht selber durchzuführen oder in Auftrag zu geben. Sie kann vielmehr von der Anlagebetreiberin bzw. dem Anlagebetreiber ein Lärmgutachten verlangen.”
Bei der Prüfung von Erleichterungen ist eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen. Dabei sind namentlich die Art der Nutzung, mögliche Auswirkungen auf die Produktion (z. B. Bridage/Leistungsminderung), sowie prüfbare und verhältnismässige Alternativmassnahmen zu berücksichtigen. Ebenso sind die technische und wirtschaftliche Tragbarkeit der in Betracht gezogenen Massnahmen zu prüfen.
“Une telle mesure, si elle n'est pas assimilable à un simple survitrage, intervient toutefois directement sur l'immeuble concerné et doit être considérée comme une mesure d'isolation acoustique du bâtiment au sens de l'art. 32 al. 2 OPB (cf. ATF 146 II 187 consid. 4.4.3). Elle est sans influence sur les émissions de l'installation au sens de l'art. 7 al. 1 OPB et ne peut être prise en compte dans l'évaluation du respect des valeurs de planification. D'autres mesures de réduction, d'ailleurs évoquées dans le complément de l'étude acoustique, pourraient être envisagées, comme une réduction de puissance (bridage), voire un arrêt de l'éolienne BGE 147 II 319 S. 334 concernée durant la période de nuit, pour autant qu'une telle mesure soit économiquement supportable au sens de l'art. 7 al. 1 let. a OPB. A ce sujet, le second arrêt de la CDAP relève que le bridage nécessaire impliquerait une réduction de production de 6 à 10 % pour l'éolienne concernée, ce qui n'est pas admissible au regard de l'intérêt national poursuivi. Par conséquent, un allégement devra formellement être accordé en application de l'art. 7 al. 2 OPB, nécessitant une pesée complète des intérêts en présence. Dans ce cadre, il y aura lieu de déterminer le mode d'occupation (permanent ou occasionnel) du bâtiment en question et tenir compte de la réduction de production qu'occasionneraient les mesures supplémentaires nécessaires au respect des valeurs de planification. Les décisions d'approbation et d'autorisation de construire doivent être complétées dans ce sens par l'ajout d'une condition supplémentaire.”
“Die Vollzugsbehörde gewährt jedoch Erleichterungen, soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für die Anlage führen würde und ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage besteht. Die Immissionsgrenzwerte dürfen jedoch nicht überschritten werden (Art. 7 Abs. 2 LSV i.V.m. Art. 25 Abs. 2 USG). Das überwiegende öffentliche Interesse an der Erhöhung der Betriebsspannung der Gemmileitung zur Steigerung der Stromtransportkapazität für die Versorgung des Mittellandes ist vor dem Hintergrund der viel diskutierten Stromknappheit ohne Weiteres ausgewiesen. Die Gewährung von Erleichterungen ist daher grundsätzlich möglich. Gemäss dem UVB wurden aufgrund der Annahme, dass es sich um eine wesentliche Änderung einer Anlage im Sinne von Art. 8 Abs. 3 LSV handelt und nicht um eine Neuanlage, ausschliesslich bzw. lediglich Massnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte geprüft, die ohne Massnahmen an 20 lärmempfindlichen Orten überschritten würden. Solche konnten in der Form eines Seiltauschs in acht Abspannabschnitten definiert werden. Nach dem Gesagten gilt es aber, das Bauvorhaben unter dem Aspekt von Art. 7 Abs. 2 LSV zu überprüfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch den Austausch weiterer Seile oder anderer Massnahmen in verhältnismässiger Weise die Planungswerte an weiteren lärmempfindlichen Orten eingehalten werden könnten. Diese Beurteilung und die allfällige Erteilung von Erleichterungen ist nicht vom Bundesverwaltungsgericht als erste Beschwerdeinstanz, sondern von der Vorinstanz vorzunehmen (vgl. Urteil 1C_293/2017 E. 3.6).”
“Le parc éolien projeté est une installation fixe nouvelle au sens des art. 7 al. 7 LPE et 2 al. 1 de l'ordonnance du 15 décembre 1986 sur la protection contre le bruit (OPB, RS 814.41), dont l'exploitation produit du bruit extérieur. A ce titre, il ne peut être construit, en vertu des art. 25 al. 1 LPE et 7 al. 1 let. b OPB, que si les immissions sonores dues à cette seule installation de production d'énergie ne dépassent pas les valeurs de planification fixées à l'annexe 6 de l'OPB. Des allégements peuvent toutefois être accordés si l'observation des valeurs de planification constitue une charge disproportionnée pour une installation présentant un intérêt public prépondérant, notamment en matière d'aménagement du territoire. Les valeurs limites d'immissions ne doivent cependant pas être dépassées (art. 7 al. 2 OPB). En outre, les émissions de bruit doivent être limitées par des mesures préventives dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l'exploitation et économiquement supportable (art. 11 al. 2 LPE et 7 al. 1 let. a OPB). Les valeurs limites d'exposition sont fixées dans les annexes de l'OPB (art. 40 al. 1 OPB) en fonction du type d'installation et du degré de sensibilité au bruit attribué à la zone d'affectation. Les valeurs limites de planification sont inférieures aux valeurs limites d'immissions (art. 23 LPE). Lorsque les valeurs limites d'exposition font défaut, l'autorité d'exécution évalue les immissions de bruit au sens de l'art. 15 LPE en tenant compte des art. 19 et 23 de la loi (art. 40 al. 3 OPB; ATF 146 II 17 consid. 6.2-6.3; 133 II 292 consid. 3.3). Les valeurs limites d'immissions doivent donc être fixées de manière que, selon l'état de la science et l'expérience, les immissions inférieures à ces valeurs ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être (art.”
Neben der Einhaltung der Planungswerte ist das Vorsorgeprinzip anzuwenden. Die Emissionen sind danach soweit zu begrenzen, «wie dies technisch und wirtschaftlich tragbar ist». Weitergehende Massnahmen sind nur möglich, wenn sie verhältnismässig sind; dies setzt in der Regel voraus, dass sich mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.
“41), en raison de l’augmentation du trafic routier que l’utilisation du dépôt projeté engendrera selon eux, alors que le secteur est déjà fortement impacté par les nuisances sonores occasionnées par la route de Berne, où, d’après un extrait du cadastre du bruit établi par l’OFEV, les valeurs limites sont déjà dépassées. La Direction de l’environnement industriel, urbain et rural, Division air, climat et risques technologiques (DGE/DIREV/ARC) a préavisé favorablement le projet, en le subordonnant au respect des exigences en matière de lutte contre le bruit de la loi fédérale du 7 octobre 1983 sur la protection de l’environnement (LPE; RS 814.01) et de l'OPB. En conséquence, il faudra que, pour cette nouvelle construction, les niveaux d’évaluation mesurés dans le voisinage ne dépassent pas les valeurs de planification prévues en matière d’exposition au bruit de l’industrie, des arts et métiers. Le projet litigieux est soumis aux exigences en matière de lutte contre le bruit définies dans la LPE et l’OPB. En vertu de l’art. 7 al. 1 OPB, les émissions de bruit d’une nouvelle installation fixe seront limitées conformément aux dispositions de l’autorité d’exécution: dans la mesure où cela est réalisable sur le plan de la technique et de l’exploitation et économiquement supportable (let. a), et de telle façon que les immissions de bruit dues exclusivement à l’installation en cause ne dépassent pas les valeurs de planification (let. b). Selon l’art. 9 OPB, l’exploitation d’installations fixes nouvelles ou notablement modifiées ne doit pas entraîner: un dépassement des valeurs limites d’immission consécutif à l’utilisation accrue d’une voie de communication (let.”
“Neue ortsfeste Anlagen (d.h. Anlagen, die nach Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 errichtet wurden; vgl. Art. 47 Abs. 3 LSV) dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Grundsätzlich entbindet die Einhaltung der Planungswerte jedoch nicht von der Pflicht, vorsorgliche Emissionsbegrenzungen zu prüfen und anzuordnen (Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV; vgl. BGE 124 II 517 E. 4b S. 521; Urteil BGer 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3). Die von einer neuen ortsfesten Anlage verursachten Lärmimmissionen müssen somit sowohl die Planungswerte der jeweils massgebenden Empfindlichkeitsstufen einhalten, als auch der Vorsorge (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV) genügen, d.h., die Einhaltung der Planungswerte und das Vorsorgeprinzip sind gleichwertig und bei der Beurteilung sind beide zu berücksichtigen (vgl. BGE 137 II 30). Solche weitergehenden Massnahmen müssen jedoch verhältnismässig sein; dies setzt in der Regel voraus, dass mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 124 II 517 E. 5a; 127 II 306 E. 8; siehe zum Ganzen auch Urteil BGer 1C_139/2020 vom 26. August 2021 E. 3).”
“Beim Betrieb der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG13 und Art. 2 Abs. 2 LSV14, die den bundesrechtlichen Umweltschutz- und Lärmbestimmungen unterliegt. Das bundesrechtliche Lärmschutzrecht soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Bauten und Anlagen erzeugt wird (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 7 USG, Art. 1 LSV). Die Vorschriften unterscheiden, ob die fragliche Anlage bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 bereits bestand (altrechtliche Anlage, Art. 16 ff. USG) oder erst danach errichtet wurde. Im letzteren Fall (neurechtliche Anlage) setzen die Vorschriften zur Begrenzung der Lärmbelastung bereits bei der Errichtung der Anlage an. Neurechtliche Anlagen müssen nebst der Beachtung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) die Planungswerte einhalten (Art. 25 USG, Art. 7 Abs. 1 LSV).15 Altrechtliche Anlagen unterstehen ebenfalls dem Vorsorgeprinzip nach Art. 11 USG. Sie unterstehen einer Sanierungspflicht, sofern sie gegen dieses verstossen oder die Immissionsgrenzwerte überschreiten, wobei die Immissionsgrenzwerte weniger streng sind als die bei Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte. Da das Gebäude, in dem die Beschwerdeführerin ihren Betrieb führt, im Jahr 1998, also nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des USG am 1. Januar 1985 bewilligt worden ist, handelt es sich dabei um eine Neuanlage im Sinne von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV. Diese muss damit nebst dem Vorsorgeprinzip auch die Planungswerte einhalten. Diese betragen in der ES III gemäss Anhang 6 LSV nachts 50 dB(A) und tagsüber 60 dB(A) wie dies das KIGA im Rahmen der Baubewilligung für den Neubau der Gewerbehalle festgehalten hat.16 Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt.”