Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 6 de la LF du 21 mars 2003 (4erévision AI), en vigueur depuis le 1erjanv. 2004 (RO 2003 3837;FF 2001 3045). ↩
Nouvelle teneur de la phrase selon le ch. I 4 de la LF du 17 juin 2005 sur le programme d’allégement budgétaire 2004, en vigueur depuis le 1erjanv. 2006 (RO 2005 5427;FF 2005 693). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 11 de la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1eroct. 1996 (RO 1996 1445;FF 1994 III 1597). ↩
Introduit par l’annexe ch. 9 de la LF du 18 mars 2016, en vigueur depuis le 1erjanv. 2018 (RO 2016 4277, 2017 2297;FF 2014 6693). ↩
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Während der ganzen Dauer eines Auslandseinsatzes oder eines befristeten Militärarbeitsverhältnisses erstreckt sich der Versicherungsschutz nach Art. 4 Abs. 1 MVG auch auf Schädigungen, die sich während der Freizeit bzw. der Ferien ereignen.
“Ergänzend ist festzuhalten: Das Versicherungsverhältnis zur Militärversicherung erstreckte sich auf die ganze Dauer des Swisscoy-Einsatzes vom August 2001 bis Oktober 2002 und des befristeten Arbeitsverhältnisses für die "Militärische Sicherheit" vom Mai 2003 bis April 2006 (vgl. Art. 3 Abs. 1 MVG). Innerhalb dieser beiden Zeiträume haftete die Militärversicherung für alle Schädigungen der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit des Beschwerdeführers sowie für deren unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen (vgl. Art. 4 Abs. 1 MVG) durchgehend auch während der Freizeit und den Ferien (vgl. JÜRG MAESCHI, a.a.O., N. 10 zu Art. 3 MVG) bzw. der freien Zeit (JÜRG MAESCHI, a.a.O., N. 23 zu Art. 3 MVG).”
Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Schadenereignis und psychischen Störungen in der Militärversicherung gelten dieselben Grundsätze wie in der Unfallversicherung.
“Inwieweit es sich bei den am 11. Januar 2018 der Suva-MV gemeldeten psychischen Gesundheitsstörungen um natürlich (teil-) kausale Folgen von einem der fünfzehn, zwischen 2005 und 2015 freiwillig geleisteten SKH-Einsätze handelt, kann offen bleiben, falls die Adäquanz des Kausalzusammenhanges als Rechtsfrage zu verneinen ist (vgl. SVR 2008 MV Nr. 2 S. 3, M 2/06 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. auch CHRISTOF STEGER-BRUHIN, a.a.O., S. 247 und JÜRG MAESCHI, a.a.O., N 8 zu Art. 6 MVG). Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Störung erfolgt in der Militärversicherung nach denselben Grundsätzen wie in der Unfallversicherung (BGE 123 V 137; Urteil 8C_241/2014 vom 8. Juli 2014 E. 4.1; vgl. auch JÜRG MAESCHI, a.a.O., N 29 zu Art. 4 MVG).”