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OPD art. 99 ch. 3 Le canton peut prolonger le délai de dépôt des demandes (initialement du 15 janvier au 15 mars) jusqu'au 1er mai dans des situations particulières, notamment lors d'adaptations des systèmes informatiques. Si, après le dépôt de la demanÞ, il apparaît que des indications figurant dans la demanÞ doivent être modifiées, celles-ci doivent être notifiées par écrit à l'autorité désignée par le canton compétent; la notification doit être faite avant toute modification de la conduite de l'exploitation. Les modifications ultérieures des cheptels, des surfaces, du nombre d'arbres et des cultures principales ainsi que les changements d'exploitant doivent être notifiés au plus tard le 1er mai.
“Das Gesuch für Direktzahlungen ist zwischen dem 15. Januar und dem 15. März bei der zuständigen kantonalen Behörde einzureichen. In besonderen Situationen kann der Kanton die Frist bis zum 1. Mai verlängern (Art. 99 Abs. 1 DZV). Stellt sich nach der Gesuchseinreichung heraus, dass die Angaben im Gesuch geändert werden müssen, hat der Bewirtschafter dies der zuständigen kantonalen Behörde schriftlich zu melden. Die Meldung hat vor den Anpassungen der Bewirtschaftung zu erfolgen (Art. 100 Abs. 1 DZV). Nachträgliche Veränderungen der Tierbestände, der Flächen, der Anzahl Bäume und der Hauptkulturen sowie Bewirtschafterwechsel sind bis zum 1. Mai zu melden (Art. 100 Abs. 2 DZV).”
“Sowohl Gesuche für Einzelkulturbeiträge, Getreidezulagen und grundsätzlich auch Gesuche für Direktzahlungen sind bei der zuständigen kantonalen Behörde zwischen dem 15. Januar und dem 15. März einzureichen. Der Kanton kann die Frist bei Anpassungen der Informatiksysteme oder in anderen besonderen Situationen bis zum 1. Mai verlängern (Art. 8 Abs. 1 EKBV; Art. 99 Abs. 1 DZV). Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin hat der vom zuständigen Kanton bezeichneten Behörde schriftlich zu melden, wenn sich nach der Gesuchseinreichung herausstellt, dass die Angaben im Gesuch geändert werden müssen (Art. 9 Abs.1 und 2 EKBV; Art. 100 Abs. 1 DZV). Die Meldung hat vor den Anpassungen der Bewirtschaftung zu erfolgen. Nachträgliche Veränderungen von Flächen und Hauptkulturen sowie Bewirtschafterwechsel sind bis zum 1. Mai zu melden (Art. 100 Abs. 2 DZV).”
Si le délai prévu à l'art. 99 al. 1 OPD est prolongé jusqu'au 1er mai, les modifications intervenant après le dépôt de la demanÞ doivent être signalées par écrit à l'autorité cantonale compétente. La notification doit être faite avant la mise en œuvre des adaptations de la conduite de l'exploitation; en particulier, tout changement des cheptels, des surfaces, du nombre d'arbres, des cultures principales ainsi que tout changement d'exploitant doit être notifié au plus tard le 1er mai.
“Das Gesuch für Direktzahlungen ist zwischen dem 15. Januar und dem 15. März bei der zuständigen kantonalen Behörde einzureichen. In besonderen Situationen kann der Kanton die Frist bis zum 1. Mai verlängern (Art. 99 Abs. 1 DZV). Stellt sich nach der Gesuchseinreichung heraus, dass die Angaben im Gesuch geändert werden müssen, hat der Bewirtschafter dies der zuständigen kantonalen Behörde schriftlich zu melden. Die Meldung hat vor den Anpassungen der Bewirtschaftung zu erfolgen (Art. 100 Abs. 1 DZV). Nachträgliche Veränderungen der Tierbestände, der Flächen, der Anzahl Bäume und der Hauptkulturen sowie Bewirtschafterwechsel sind bis zum 1. Mai zu melden (Art. 100 Abs. 2 DZV).”
OPD art. 99 n. 1 Le canton peut prolonger le délai de dépôt (notamment en cas d'adaptations informatiques). La pratique montre qu'après l'expiration du délai, les surfaces déclarées tardivement ne peuvent être prises en compte sans les pièces justificatives requises et qu'une absenÎ de collaboration malgré une mise en demeure peut entraîner des réductions des paiements directs.
“Im angefochtenen Entscheid bestätigte die Vorinstanz die vollständige Kürzung der Direktzahlungen 2021 um Fr. (...). Die Vorinstanz erwog, dass die Betriebsfläche dem ÖLN unterstehe und eine umfassende Kontrolle der Einhaltung des ÖLN nur mit vollständigen Daten gemäss Art. 98 DZV möglich sei. Der Beschwerdeführer habe die Erstinstanz erstmals am 2. Juni 2021 über die in Deutschland von B._______ gepachteten Auslandsflächen, die als Betriebsfläche zu deklarieren gewesen wären, informiert. Die Frist von Art. 99 DZV zur Einreichung des Gesuchs sei zu diesem Zeitpunkt bereits abgelaufen gewesen. Mit Schreiben vom 16. Juni 2021 habe die Erstinstanz den Beschwerdeführer aufgefordert, zur Überprüfung und Erfassung der Flächenanmeldungen bis am 25. Juni 2021 insbesondere eine Ergänzung des Parzellenverzeichnisses (gemäss Pachtvertrag) mit den angebauten Hauptkulturen 2021 und deren Flächen einzureichen. Am 20. Juli 2021 habe der Beschwerdeführer die Parzellenpläne der von B._______ gepachteten Flächen eingegeben. Da die Zuteilung der Kulturen auf die Parzellen-Nummern nicht möglich gewesen sei, sei der Beschwerdeführer ein weiteres Mal erfolglos aufgefordert worden, die fehlenden Unterlagen bis am 28. Juli 2021 einzureichen. Der Beschwerdeführer sei seiner Mitwirkungspflicht aber nicht nachgekommen. Ohne die verlangten Unterlagen und ohne Angaben zu den Hauptkulturen seien die von B._______ gepachteten Flächen nicht kontrollierbar gewesen. Gestützt auf Anhang 8 Ziff.”