6 commentaries
Ausstandsbegehren müssen konkret begründet werden: Es ist darzulegen, welcher gesetzliche Ausstandsgrund gegen welche namentlich bezeichnete Gerichtsperson geltend gemacht wird; ansonsten ist nicht einzutreten. Ablehnungs- oder Ausstandsgründe sind unverzüglich nach Kenntnis geltend zu machen; es genügt der objektive Anschein der Befangenheit.
“Art. 34 BGG enthält einen Katalog von Ausstandsgründen, die für das bundesverwaltungsgerichtliche Verfahren sinngemäss zur Anwendung kommen (vgl. Art. 38 VGG i. V. m. Art. 34 BGG). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, welcher der gesetzlichen Gründe gegen welche konkrete Gerichtsperson erfüllt sein oder inwiefern eine allfällige Mitgliedschaft bei den genannten Bünden einen Ausstandsgrund bewirken sollte. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen daher keinen Ausstand einer am Bundesverwaltungsgericht tätigen Gerichtsperson zu begründen. Ein separates Ausstandsverfahren muss deshalb nicht durchgeführt werden. Auf das Ausstandsbegehren ist vielmehr nicht einzutreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 2C_71/2010 vom 22. September 2010 E. 2.2).”
“Die Bestimmungen von Art. 34 ff. BGG über den Ausstand sind im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss anwendbar (Art. 38 VGG).”
“Ob diese Garantien verletzt sind, prüft das Bundesgericht frei. Sie werden verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit begründen. Voreingenommenheit und Befangenheit werden nach der Rechtsprechung angenommen, wenn Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit eines Mitglieds des Spruchkörpers zu erwecken. Solche Umstände können in einem bestimmten Verhalten der betreffenden Person oder in gewissen äusseren Gegebenheiten funktioneller und organisatorischer Natur begründet sein. Nicht verlangt wird, dass die Person tatsächlich voreingenommen ist, sondern es genügt der objektiv gerechtfertigte Anschein (vgl. BGE 147 I 173 E. 5.1; 140 I 240 E. 2.2; 137 I 227 E. 2.1). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss der Ablehnungs- oder Ausstandsgrund unverzüglich nach Kenntnisnahme geltend gemacht werden (vgl. BGE 144 IV 35 E. 2.2 i.f.; 140 I 240 E. 2.4; 126 III 249 E. 3c). Gemäss Art. 38 VGG gelten die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes über den Ausstand im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss (vgl. Art. 34 ff. BGG).”
Bei bestrittenem Ausstandsgrund entscheidet die Abteilung/des Bundesverwaltungsgerichts abschliessend und zwar ohne Teilnahme der betroffenen Gerichtsperson; das Verfahren wird durch Entscheid/Urteil der Abteilung erledigt (nicht durch Instruktionsverfügung).
“Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren nach dem VwVG (Art. 37 VGG). Die Bestimmungen des BGG über den Ausstand gelten im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss (vgl. Art. 38 VGG). Bestreitet die Gerichtsperson, deren Ausstand verlangt wird, oder ein Richter beziehungsweise eine Richterin der Abteilung den Ausstandsgrund, so entscheidet die Abteilung unter Ausschluss der betroffenen Gerichtsperson über den Ausstand (Art. 37 Abs. 1 BGG). Praxisgemäss urteilt das Bundesverwaltungsgericht in einem solchen Fall in der Besetzung von drei Richtern (statt vieler Zwischenentscheid A-6907/2024 E. 1).”
“der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 (RVOV, SR 172.010.1) erklärt den EDÖB zur Verwaltungseinheit der dezentralen Bundesverwaltung und ordnet ihn administrativ der Bundeskanzlei zu. Der EDÖB gilt deshalb als Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Urteil des BVGer A-4781/2019 vom 17. Juni 2020 E. 1.1). Da zudem kein Ausnahmegrund vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht daher voraussichtlich im Hauptverfahren zuständig. Entsprechendes gilt somit für den Entscheid über das vorliegende Ausstandsbegehren. Nach Art. 38 VGG gelten die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) über den Ausstand im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Ausstandsbegehren grundsätzlich und auch im vorliegenden Verfahren in der Besetzung von drei Richtern (vgl. Zwischenentscheid des BVGer A-3787/2023 vom 15. August 2023 E. 1 m.H.). Nach dem Gesagten ist auf das form- und fristgerecht eingereichte Ausstandsbegehren einzutreten. Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren nach dem VwVG (Art. 37 VGG).”
“Jede Person hat nach Art. 30 Abs. 1 BV Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Der Gesetzgeber hat diesen Anspruch in Art. 34 BGG für die Verfahren vor Bundesgericht und - entsprechend Art. 38 VGG - vor Bundesverwaltungsgericht konkretisiert. Demnach treten Richterinnen und Richter sowie Gerichtsschreiberinnen und Gerichtsschreiber (Gerichtspersonen) in den Ausstand, wenn sie an der Sache ein persönliches Interesse haben (Bst. a), in einer anderen Stellung in der gleichen Sache tätig waren (Bst. b), mit Verfahrensbeteiligten in einer Ehe, eingetragenen Partnerschaft oder dauernden Lebensgemeinschaft leben (Bst. c), mit diesen verwandt oder verschwägert sind (Bst.”
“i.V.m. Art. 31 und 33 VGG sowie Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Im Rahmen dieser Verfahren ist das Bundesverwaltungsgericht auch zur abschliessenden Beurteilung von Ausstandsbegehren zuständig (Art. 38 VGG i.V.m. Art. 37 BGG; vgl. BVGE 2007/4 E. 1.1). Für Ausstandsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht kommen die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes - konkret Art. 34-38 BGG - sinngemäss zu Anwendung (Art. 38 VGG).”
“Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt nach Art. 31 VGG Beschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, soweit diese von einer Vor-instanz nach Art. 33 VGG erlassen worden sind und kein Ausnahmegrund gemäss Art. 32 VGG vorliegt. Entscheide des Bundesamtes für Gesundheit sind beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar (Art. 33 Bst. d VGG). Da zudem kein Ausnahmegrund vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht daher voraussichtlich im Hauptverfahren zuständig. Entsprechendes gilt somit für den Entscheid über das vorliegende Ausstandsbegehren. Nach Art. 38 VGG gelten die Bestimmungen des BGG über den Ausstand im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Ausstandsbegehren grundsätzlich und auch im vorliegenden Verfahren in der Besetzung von drei Richterinnen und Richtern (vgl. Zwischenentscheid des BVGer A-3787/2023 vom 15. August 2023 E. 1). Nach dem Gesagten ist auf das form- und fristgerecht eingereichte Ausstandsbegehren vom 25. April 2024 einzutreten. Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren nach dem VwVG (Art. 37 VGG).”
“Ausstandsbegehren sind aufgrund der spezialgesetzlichen Vorgaben gemäss Art. 38 VGG i.V.m. Art. 37 BGG mittels Entscheid beziehungsweise Urteil abzuschliessen (vgl. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 3.58ff.). Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die von einem Ausstandsbegehren betroffene Person zwar unter bestimmten Voraussetzungen an der Entscheidung über das Ausstandsbegehren mitwirken (vgl. Urteil des BGer 2C_912/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 2.2 mit Verweis auf BGE 129 III 445 E. 4.2.2), darüber aber nicht im Rahmen einer Instruktionsverfügung selbständig befinden kann. Der hier anwendbare Art. 37 BGG sieht vielmehr eine Entscheidung der Abteilung vor, die im Übrigen praxisgemäss auch bei Feststellung der Unzulässigkeit in der Besetzung mit drei Richtern beziehungsweise Richterinnen ergeht (vgl. etwa Urteil des BGer 9C_509/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 3; Urteile des BVGer F-2463/2019 vom 5. Juni 2019 E. 2 und D-857/2022 vom 18. Mai 2022 E. 1.3). Ein Gerichtsentscheid enthält das Rubrum, die Erwägungen sowie das Dispositiv und ergeht einzelrichterlich oder im Spruchkörper unter Mitwirkung einer Gerichtsschreiberin oder eines Gerichtsschreibers.”
“Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel - wie auch vorliegend - endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]). Im Rahmen dieser Verfahren ist das Bundesverwaltungsgericht auch zur abschliessenden Beurteilung von Ausstandsbegehren zuständig (Art. 38 VGG i.V.m. Art. 37 BGG; vgl. BVGE 2007/4 E. 1.1).”
Art. 38 VGG verweist auf bzw. macht sinngemäss anwendbar die Ausstandsregeln des Bundesgerichts (Art. 34–38 BGG / Art. 34 ff. LTF‑/Récusation‑Praxis) für das Bundesverwaltungsgericht und andere erstinstanzliche eidgenössische Fachgerichte; die Praxis des Bundesgerichts ist daher massgeblich.
“La recevabilité de la demande de révision est également subordonnée à l'existence d'un intérêt juridique digne de protection, la personne requérante devant avoir un intérêt particulier et actuel à la modification de la décision formant l'objet de la demande de révision, laquelle doit être propre à lui procurer le succès escompté (cf. notamment arrêt du TF 4F_2/2019 du 28 février 2019 consid. 1.3 et les réf. citées). 6. 6.1 Conformément à l'art. 121 let. a LTF, la révision peut notamment être demandée si les dispositions concernant la composition du tribunal ou la récusation n'ont pas été observées. Cette disposition consacre un motif de révision spécifique découlant également (comme les art. 34 ss LTF, cf. supra consid. 2.1) du droit - garanti par les art. 30 al. 1 Cst. et 6 par. 1 CEDH - de toute personne à ce que sa cause soit portée devant un tribunal établi par la loi, compétent, indépendant et impartial (cf. ATF 144 IV 35 consid. 2.2). Une demande de révision pour ce motif doit être déposée dans les 30 jours qui suivent la découverte du motif de récusation, respectivement qui suivent la notification complète de l'arrêt (cf. art. 124 al. 1 let. a et b LTF). 6.2 Si la loi règle les motifs et la procédure de récusation aux art. 34 ss LTF (applicables par le renvoi de l'art. 38 LTAF ; cf. supra consid. 2.1) et qu'il suffit dès lors de s'y référer, elle est muette sur ce qu'il faut considérer comme une violation de la composition du tribunal ouvrant la voie à une révision (cf. notamment arrêt du TF 4F_17/2018 du 9 octobre 2018 consid. 3.2 ; ATAF 2013/29 consid. 4.2.1; Elisabeth Escher, in : Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz, 3e éd. 2018 [ci-après : BSK-BGG], art. 121 n 5). La portée d'une telle disposition est limitée dans la pratique ; la doctrine cite comme exemple de violation une composition (soit un nombre de juges) non prévue par la loi (cf. Christian Denys, in : Commentaire LTF, 2e éd. 2022, art. 121 n° 11 ; André Moser et al, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3e éd. 2022, n° 5.56a ; Escher, BSK-BGG art. 121 n° 5 ; pour quelques exemples : ATF 144 IV 35 consid. 2.1, 140 II 141 consid. 1.2, 129 V 340 consid. 3.1, ATF 125 V 499 consid. 3c ; arrêts du TF 6B_113/2010 du 22 mars 2010 consid. 1.3 et 5A_523/2014 du 13 janvier 2015 consid. 2.2). 6.”
“II) ; et, d'autre part, par la requête en révision de l'arrêt A-6467/2023 (cf. consid. III). Par ailleurs, le Tribunal doit également statuer sur une demande d'assistance judiciaire (cf. consid. IV). 1.2 Il ressort de l'art. 83 let. t LTF que, en matière d'octroi d'une autorisation d'exercer une profession qui implique l'évaluation des capacités intellectuelles ou physiques ou de l'aptitude d'un candidat, comme en l'espèce pour les pilotes d'avion, le Tribunal administratif fédéral statue définitivement (cf. ATF 138 II 32 consid. 1.1). Dans le cadre de ces procédures, le Tribunal est également compétent pour statuer définitivement sur des questions de nature formelle, y compris en principe sur les requêtes en récusation et d'assistance judiciaire (cf. ATAF 2007/4 consid. 1.1 et les réf. citées ; toutefois arrêt du TF 2C_487/2019 du 11 juin 2019 consid. 4 qui concerne une procédure cantonale). II. Requête en récusation 2. 2.1 En matière de récusation, les art. 34 ss LTF s'appliquent par analogie devant le Tribunal (cf. art. 38 LTAF). L'art. 34 LTF concrétise les art. 30 al. 1 Cst. et 6 par. 1 CEDH, qui ont de ce point de vue la même portée (cf. parmi d'autres : ATF 144 I 159 consid. 4.3), et garantit le droit de toute personne d'être jugée par un tribunal établi par la loi, compétent, indépendant et impartial (cf. parmi d'autres : ATF 149 I 14 consid. 5.3.2). L'indépendance institutionnelle des autorités judiciaires est consacrée à l'art. 191c Cst. qui précise qu'elles ne sont soumises qu'à la loi. L'art. 34 al. 1 LTF énumère de manière exhaustive les motifs de récusation. Cela étant, comme les art. 30 al. 1 Cst. et 6 par. 1 CEDH posent des règles minimales, pour le cas où une situation de récusation échapperait à l'art. 34 LTF, la récusation pourrait être prononcée en vertu du droit constitutionnel, indépendamment du droit de procédure (cf. ATF 139 III 120 consid. 3.2.1 ; Florence Aubry Girardin, in : Commentaire de la LTF, 3e éd. 2022, art. 34 n°13). 2.2 Conformément à l'art. 34 al. 1 LTF, il y a motif de récusation lorsque les juges et les greffiers ont un intérêt personnel dans la cause (let.”
“i.V.m. Art. 31 und 33 VGG sowie Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Im Rahmen dieser Verfahren ist das Bundesverwaltungsgericht auch zur abschliessenden Beurteilung von Ausstandsbegehren zuständig (Art. 38 VGG i.V.m. Art. 37 BGG; vgl. BVGE 2007/4 E. 1.1). Für Ausstandsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht kommen die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes - konkret Art. 34-38 BGG - sinngemäss zu Anwendung (Art. 38 VGG).”
“59 PA, l'autorità di ricorso non può affidare l'istruzione del ricorso a persone dell'autorità inferiore né ad altre persone che abbiano avuto una parte nell'elaborazione della decisione impugnata; l'art. 47 cpv. 2 fino a 4 PA è inoltre applicabile se la decisione impugnata poggia su istruzioni dell'autorità di ricorso. L'art. 59 PA riunisce la problematica secondo cui tra l'autorità che esperisce l'istruttoria e quella che emana formalmente il giudizio non devono sussistere conflitti d'interesse. Il campo d'applicazione dell'art. 59 PA riguarda l'obbligo di ricusa limitatamente ai procedimenti di ricorso nel quadro di una procedura amministrativa interna (cfr. Feller/Kunz-Notter, VwVG - Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Kommentar, 2a ed., 2019, n. 4 ad art. 59 PA; Breitenmoser/Weyeneth in: Waldmann/Krauskopf [ed.], Praxiskommentar VwVG, 3a ed. 2023, n. 3 ad art. 59 PA). L'art. 59 PA non contempla i procedimenti dinanzi al Tribunale amministrativo federale che in materia di ricusazione sono retti dagli artt. 34-38 LTF in virtù del rinvio nell'art. 38 LTAF (idem). L'UFAG esercita l'alta vigilanza sull'esecuzione delle disposizioni in materia di pagamenti diretti da parte dei Cantoni e può ridurre o negare i contributi ai Cantoni che eseguono manchevolmente la legge (cfr. art. 179 LAgr). Per questo, nell'ambito dell'istruttoria e della preparazione di una sentenza in materia di pagamenti diretti il Tribunale adito ritiene opportuno, per prassi, chiedere un parere dell'UFAG in qualità di autorità specializzata che rientra nella categoria degli "altri interessati" ai sensi dell'art. 57 cpv. 1 PA. Un simile modo di procedere appare indicato, tanto più che l'UFAG non riveste né la funzione di autorità di ricorso, né quella di autorità di istruzione o decidente nei procedimenti anteriori e nemmeno nel presente procedimento. Di contro, la resa di una decisione sulla questione incombe in ultima analisi unicamente allo scrivente Tribunale. Pertanto, non essendo ravvisabile alcun conflitto di interesse ed essendo stata data alla ricorrente la facoltà di esprimersi, la richiesta della ricorrente di escludere il parere dell'UFAG non può essere accolta (sentenze del TAF B-3106/2021 del 21 luglio 2023 3.”
“Nach Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Die Vorinstanz ist ein erstinstanzliches eidgenössisches Fachgericht mit Rechtsprechungsaufgaben in Enteignungssachen. Ihre Mitglieder sind in ihrer Tätigkeit unabhängig. Die Vorinstanz gilt somit als richterliche Behörde i.S.v. Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK (BGE 144 II 167 Sachverhalt A, 119 Ib 447 E. 1; vgl. statt vieler auch Urteil des BVGer A-6568/2018 vom 4. Juli 2019 E. 1.4.1). Deren Mitglieder unterstehen den für den Ausstand von Gerichtspersonen des Bundesverwaltungsgerichts geltenden Regeln (Art. 62 des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930 [EntG, SR 711]). Art. 38 VGG wiederum verweist auf das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110), in dem die Ausstandsgründe in Art. 34 Abs. 1 Bst. a-e aufgeführt werden.”
“Nach Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Die Vorinstanz ist ein erstinstanzliches eidgenössisches Fachgericht mit Rechtsprechungsaufgaben in Enteignungssachen. Ihre Mitglieder sind in ihrer Tätigkeit unabhängig. Die Vorinstanz gilt somit als richterliche Behörde im Sinn von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK (BGE 144 II 167 Sachverhalt A, 119 Ib 447 E. 1; vgl. statt vieler auch Urteil des BVGer A-6568/2018 vom 4. Juli 2019 E. 1.4.1). Deren Mitglieder unterstehen den für den Ausstand von Gerichtspersonen des Bundesverwaltungsgerichts geltenden Regeln (Art. 62 EntG). Art. 38 VGG wiederum verweist auf das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110), in dem die Ausstandsgründe in Art. 34 Abs. 1 Bst. a-e aufgeführt werden.”
“Nach Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Die Vorinstanz ist ein erstinstanzliches eidgenössisches Fachgericht mit Rechtsprechungsaufgaben in Enteignungssachen. Ihre Mitglieder sind in ihrer Tätigkeit unabhängig. Die Vorinstanz gilt somit als richterliche Behörde im Sinne von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK (BGE 144 II 167 Sachverhalt A, 119 Ib 447 E. 1; vgl. statt vieler auch Urteil des BVGer A-6568/2018 vom 4. Juli 2019 E. 1.4.1). Deren Mitglieder unterstehen den für den Ausstand von Gerichtspersonen des Bundesverwaltungsgerichts geltenden Regeln (Art. 62 EntG). Art. 38 VGG wiederum verweist auf das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110), in dem die Ausstandsgründe in Art. 34 Abs. 1 Bst. a-e aufgeführt werden.”
“31 LTAF (RS 173.32), connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA (RS 172.021) prises par les autorités mentionnées à l'art. 33 LTAF. 1.2 En particulier, les décisions rendues par le SEM concernant l'asile peuvent être contestées devant le Tribunal, lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi [RS 142.31] et art. 83 let. d ch. 1 LTF [RS 173.110]), exception non réalisée en l'espèce. 1.3 Le Tribunal est donc compétent pour connaître du recours et statuer définitivement. 1.4 Comme relevé, l'intéressé estime nécessaire la nomination d'un juge assesseur issu de sa région, de sa culture ou de sa tribu. Le Tribunal rappelle que la composition du collège est en principe aléatoire et répond à des règles prédéfinies, dont il n'est possible de s'écarter qu'en présence de motifs de récusation (cf. art. 34 à 38 LTF, applicables par renvoi de l'art. 38 LTAF), dont le recourant ne se prévaut pas en l'espèce et dont il n'existe au demeurant aucun indice. Aucune suite ne sera donc donnée à sa demande. 1.5 L'intéressé a qualité pour recourir (art. 48 al. 1 PA, applicable par renvoi de l'art. 37 LTAF). Interjeté dans la forme (art. 52 al. 1 PA) et le délai (art. 108 al. 1 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable. 1.6 Il est renoncé à un échange d'écritures (art. 111a al. 1 LAsi) 2. 2.1 Sont des réfugiés les personnes qui, dans leur Etat d'origine ou dans le pays de leur dernière résidence, sont exposées à de sérieux préjudices ou craignent à juste titre de l'être en raison de leur race, de leur religion, de leur nationalité, de leur appartenance à un groupe social déterminé ou de leurs opinions politiques. Sont notamment considérées comme de sérieux préjudices la mise en danger de la vie, de l'intégrité corporelle ou de la liberté, de même que les mesures qui entraînent une pression psychique insupportable. Il y a lieu de tenir compte des motifs de fuite spécifiques aux femmes (art.”
Bei Revisions- oder Revisionsgesuchen ist häufig streitig, ob eine abweichende Richterzahl/Rechtsverletzung in der Zusammensetzung revisionswürdig ist; vorfrageweise sind Ausstandsfragen vor dem Bundesverwaltungsgericht oft entscheidrelevant und die 30‑Tage‑Frist nach Entdeckung eines Ausstandsgrunds praktisch bedeutend.
“La recevabilité de la demande de révision est également subordonnée à l'existence d'un intérêt juridique digne de protection, la personne requérante devant avoir un intérêt particulier et actuel à la modification de la décision formant l'objet de la demande de révision, laquelle doit être propre à lui procurer le succès escompté (cf. notamment arrêt du TF 4F_2/2019 du 28 février 2019 consid. 1.3 et les réf. citées). 6. 6.1 Conformément à l'art. 121 let. a LTF, la révision peut notamment être demandée si les dispositions concernant la composition du tribunal ou la récusation n'ont pas été observées. Cette disposition consacre un motif de révision spécifique découlant également (comme les art. 34 ss LTF, cf. supra consid. 2.1) du droit - garanti par les art. 30 al. 1 Cst. et 6 par. 1 CEDH - de toute personne à ce que sa cause soit portée devant un tribunal établi par la loi, compétent, indépendant et impartial (cf. ATF 144 IV 35 consid. 2.2). Une demande de révision pour ce motif doit être déposée dans les 30 jours qui suivent la découverte du motif de récusation, respectivement qui suivent la notification complète de l'arrêt (cf. art. 124 al. 1 let. a et b LTF). 6.2 Si la loi règle les motifs et la procédure de récusation aux art. 34 ss LTF (applicables par le renvoi de l'art. 38 LTAF ; cf. supra consid. 2.1) et qu'il suffit dès lors de s'y référer, elle est muette sur ce qu'il faut considérer comme une violation de la composition du tribunal ouvrant la voie à une révision (cf. notamment arrêt du TF 4F_17/2018 du 9 octobre 2018 consid. 3.2 ; ATAF 2013/29 consid. 4.2.1; Elisabeth Escher, in : Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz, 3e éd. 2018 [ci-après : BSK-BGG], art. 121 n 5). La portée d'une telle disposition est limitée dans la pratique ; la doctrine cite comme exemple de violation une composition (soit un nombre de juges) non prévue par la loi (cf. Christian Denys, in : Commentaire LTF, 2e éd. 2022, art. 121 n° 11 ; André Moser et al, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3e éd. 2022, n° 5.56a ; Escher, BSK-BGG art. 121 n° 5 ; pour quelques exemples : ATF 144 IV 35 consid. 2.1, 140 II 141 consid. 1.2, 129 V 340 consid. 3.1, ATF 125 V 499 consid. 3c ; arrêts du TF 6B_113/2010 du 22 mars 2010 consid. 1.3 et 5A_523/2014 du 13 janvier 2015 consid. 2.2). 6.”
Die bloße frühere Mitwirkung desselben Richters (etwa in einem früheren BVA-/BVGer‑Verfahren oder in verfahrensverwandten/ähnlichen Fällen) begründet allein nicht automatisch einen Ausstandsgrund; konkrete Umstände sind erforderlich. Gleiches gilt, wenn externe Gutachterbehörden ohne Entscheidspielraum oder ohne frühere Verfahrensbeteiligung involviert sind.
“], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl., 2018, Art. 121 N 1; Nicolas von Werdt in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar SHK, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2015, Art. 121 N 9), dass der Gesuchsteller als Revisionsgrund die Verletzung der Vorschriften über die Besetzung des Gerichts sowie über den Ausstand (Art. 121 Bst. a BGG) geltend macht, dass er zur Begründung vorbringt, der im Verfahren E-3443/2024 zuständige Einzelrichter habe zuvor bereits im Verfahren E-3363/2024 seine Beschwerde betreffend die Verweigerung der Einreise und die Zuweisung eines Aufenthaltsorts am Flughafen abgewiesen, dass die beiden Verfahren zwar unterschiedliche rechtliche Aspekte zum Gegenstand hätten, sie aber miteinander verbunden seien, zumal sie sowohl denselben Gesuchsteller als auch denselben Sachverhalt beträfen, dass die Mitwirkung eines Richters in einem früheren Verfahren des Bundesverwaltungsgerichts für sich allein keinen Ausstandsgrund bildet (Art. 34 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 38 VGG), dass den Akten keine Hinweise auf eine Befangenheit des vorsitzenden Richters des Verfahrens E-3443/2024 zu entnehmen sind und es dem Gesuchsteller auch nicht gelingt, in substanziierter Weise Gründe darzulegen, die den Anschein der Befangenheit zu begründen vermöchten, dass in diesem Zusammenhang insbesondere darauf hinzuweisen ist, dass die beiden Verfahren E-3443/2024 (Nichteintreten auf sein Asylgesuch und Anordnung der Wegweisung sowie des Wegweisungsvollzugs) und E-3363/2024 (Verweigerung der Einreise in die Schweiz, vorübergehende Zuweisung des Transitbereichs als Aufenthaltsort) unterschiedliche Verfahrensgegenstände hatten, dass im Übrigen - entgegen der Darstellung des Gesuchstellers in seiner Eingabe vom 9. Juli 2024 - seine Beschwerde im Verfahren E-3363/2024 sodann nicht abgewiesen, sondern auf diese nicht eingetreten wurde, dass weder die allgemeinen Ausführungen im Revisionsgesuch zu Art. 2, Art. 3 und Art. 13 des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.”
“Vorweg ist festzustellen, dass die Mitwirkung eines Richters in einem früheren Verfahren des Bundesverwaltungsgerichts für sich allein keinen Ausstandsgrund bildet (Art. 34 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 38 VGG).”
“59 PA, l'autorità di ricorso non può affidare l'istruzione del ricorso a persone dell'autorità inferiore né ad altre persone che abbiano avuto una parte nell'elaborazione della decisione impugnata; l'art. 47 cpv. 2 fino a 4 PA è inoltre applicabile se la decisione impugnata poggia su istruzioni dell'autorità di ricorso. L'art. 59 PA riunisce la problematica secondo cui tra l'autorità che esperisce l'istruttoria e quella che emana formalmente il giudizio non devono sussistere conflitti d'interesse. Il campo d'applicazione dell'art. 59 PA riguarda l'obbligo di ricusa limitatamente ai procedimenti di ricorso nel quadro di una procedura amministrativa interna (cfr. Feller/Kunz-Notter, VwVG - Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Kommentar, 2a ed., 2019, n. 4 ad art. 59 PA; Breitenmoser/Weyeneth in: Waldmann/Krauskopf [ed.], Praxiskommentar VwVG, 3a ed. 2023, n. 3 ad art. 59 PA). L'art. 59 PA non contempla i procedimenti dinanzi al Tribunale amministrativo federale che in materia di ricusazione sono retti dagli artt. 34-38 LTF in virtù del rinvio nell'art. 38 LTAF (idem). L'UFAG esercita l'alta vigilanza sull'esecuzione delle disposizioni in materia di pagamenti diretti da parte dei Cantoni e può ridurre o negare i contributi ai Cantoni che eseguono manchevolmente la legge (cfr. art. 179 LAgr). Per questo, nell'ambito dell'istruttoria e della preparazione di una sentenza in materia di pagamenti diretti il Tribunale adito ritiene opportuno, per prassi, chiedere un parere dell'UFAG in qualità di autorità specializzata che rientra nella categoria degli "altri interessati" ai sensi dell'art. 57 cpv. 1 PA. Un simile modo di procedere appare indicato, tanto più che l'UFAG non riveste né la funzione di autorità di ricorso, né quella di autorità di istruzione o decidente nei procedimenti anteriori e nemmeno nel presente procedimento. Di contro, la resa di una decisione sulla questione incombe in ultima analisi unicamente allo scrivente Tribunale. Pertanto, non essendo ravvisabile alcun conflitto di interesse ed essendo stata data alla ricorrente la facoltà di esprimersi, la richiesta della ricorrente di escludere il parere dell'UFAG non può essere accolta (sentenze del TAF B-3106/2021 del 21 luglio 2023 3.”
“], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl., 2018 Art. 121 N 1; Nicolas von Werdt in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer, Stämpflis Handkommentar SHK, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, Art. 121 N 9), dass der Gesuchsteller als Revisionsgründe die Verletzung der Vorschriften über die Besetzung des Gerichts sowie über den Ausstand (Art. 121 Bst. a BGG) geltend macht, dass er zur Begründung vorbringt, die im Verfahren E-3743/2024 zuständige Einzelrichterin, welche am 17. Juni 2024 auf sein Revisionsgesuch vom 13. Juni 2024 nicht eingetreten sei, sei gleichzeitig Mitrichterin im Verfahren E-3322/2022 gewesen, in welchem am 19. Juni 2024 sein weiteres Revisionsgesuch vom 25. Mai 2024 abgewiesen worden sei, dass der Umstand, dass eine Richterin an zwei Verfahren beteiligt war, welche die Einreise des Gesuchstellers in die Schweiz beziehungsweise seinen Aufenthalt im Flughafentransitbereich zum Gegenstand hatten, nach dem Willen des Gesetzgebers für sich allein kein Ausstandsgrund darstellt (vgl. Art. 38 VGG i.V.m. Art. 34 Abs. 2 BGG), dass der Gesuchsteller in diesem Zusammenhang sodann nicht in substantiierter Weise hinzutretende Umstände darlegt, welche den Anschein der Befangenheit (vgl. Isabelle Hänner in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger [Hrsg.] Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, Art. 34 N. 22 S. 448) zu begründen vermögen, dass insbesondere der Umstand, dass die Einzelrichterin im Verfahren E-3743/2024 auf das Revisionsgesuch wegen bereits abgeurteilter Sache nicht eintrat und als Mitrichterin am Verfahren E-3322/2024 beteiligt war, in welchem nach einer inhaltlichen Prüfung der Revisionsgründe eine Abweisung erfolgte, entgegen der Auffassung des Gesuchstellers keine Befangenheit zu begründen vermag, wobei ergänzend anzumerken ist, dass sich die beiden Revisionsverfahren auf verschieden Beschwerdeentscheide beziehen und die jeweiligen Revisionsbegehren unterschiedlich begründet wurden, dass auch mittels den in den Revisionsgesuchen enthaltenen allgemeinen Ausführungen zu Art.”
“i.V.m. Art. 31 und 33 VGG sowie Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Im Rahmen dieser Verfahren ist das Bundesverwaltungsgericht auch zur abschliessenden Beurteilung von Ausstandsbegehren zuständig (Art. 38 VGG i.V.m. Art. 37 BGG; vgl. BVGE 2007/4 E. 1.1). Für Ausstandsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht kommen die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes - konkret Art. 34-38 BGG - sinngemäss zu Anwendung (Art. 38 VGG).”
Gerichtspersonen (einschliesslich Gerichtsschreiberinnen und -schreibern) müssen bei engen persönlichen Beziehungen zu Verfahrensbeteiligten oder bei sonstiger relevanter persönlicher Beziehung in den Ausstand treten.
“der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 (RVOV, SR 172.010.1) erklärt den EDÖB zur Verwaltungseinheit der dezentralen Bundesverwaltung und ordnet ihn administrativ der Bundeskanzlei zu. Der EDÖB gilt deshalb als Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Urteil des BVGer A-4781/2019 vom 17. Juni 2020 E. 1.1). Da zudem kein Ausnahmegrund vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht daher voraussichtlich im Hauptverfahren zuständig. Entsprechendes gilt somit für den Entscheid über das vorliegende Ausstandsbegehren. Nach Art. 38 VGG gelten die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) über den Ausstand im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Ausstandsbegehren grundsätzlich und auch im vorliegenden Verfahren in der Besetzung von drei Richtern (vgl. Zwischenentscheid des BVGer A-3787/2023 vom 15. August 2023 E. 1 m.H.). Nach dem Gesagten ist auf das form- und fristgerecht eingereichte Ausstandsbegehren einzutreten. Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren nach dem VwVG (Art. 37 VGG).”
“Jede Person hat nach Art. 30 Abs. 1 BV Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Der Gesetzgeber hat diesen Anspruch in Art. 34 BGG für die Verfahren vor Bundesgericht und - entsprechend Art. 38 VGG - vor Bundesverwaltungsgericht konkretisiert. Demnach treten Richterinnen und Richter sowie Gerichtsschreiberinnen und Gerichtsschreiber (Gerichtspersonen) in den Ausstand, wenn sie an der Sache ein persönliches Interesse haben (Bst. a), in einer anderen Stellung in der gleichen Sache tätig waren (Bst. b), mit Verfahrensbeteiligten in einer Ehe, eingetragenen Partnerschaft oder dauernden Lebensgemeinschaft leben (Bst. c), mit diesen verwandt oder verschwägert sind (Bst.”
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