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Anspruch auf Familienzulagen besteht nach Art. 13 Abs. 1 FamZG für als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer obligatorisch in der AHV versicherte Personen. In der zitierten Entscheidung wurde der Anspruch der Arbeitnehmerin bestätigt, obwohl die leibliche Tochter zuvor entführt worden war und der Mutter die elterliche Sorge gerichtlich zugesprochen worden war.
“Fest steht und insoweit zwischen den Parteien zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz (vgl. act. II 1/12 ff.) nach Schweizer Recht grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen hat (Art. 13 Abs. 1 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindesverhältnisses zur Tochter E.________ (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt (vgl. act. II 1/8 ff.). Aufgrund der Akten ist weiter erstellt, dass die am TT.MM 20XX geborene leibliche Tochter der Beschwerdeführerin (act. II 1/2 Ziff. 4, 1/5 und 11) am TT.MM 2009 vom Kindsvater nach ... entführt wurde (act. I unpaginiert [Verfügung des Untersuchungsrichteramtes H.________ vom 26. Januar 2010]). Die Ehe der Beschwerdeführerin mit dem Kindsvater wurde im Jahr 20XX geschieden, wobei der Beschwerdeführerin die elterliche Sorge und Obhut für die Tochter zugesprochen wurde (Entscheid des Regionalgerichts I.________ vom TT.MM 20XX [act. I unpaginiert]). Die Tochter wuchs nach dem Tod des Kindsvaters im Jahr 20XX bei den Grosseltern in ... auf (act. I unpaginiert). Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 1) reiste die Tochter E.________ nach ihrem”
Der Bundesrat regelt das Verfahren für den Anspruch auf Familienzulagen nach dem Erlöschen des Lohnanspruchs. In der Praxis werden dabei nur ganze Zulagen ausgerichtet.
“Der Anspruch entsteht und erlischt mit dem Lohnanspruch. Der Bundesrat regelt den Anspruch nach dem Erlöschen des Lohnanspruchs (Art. 13 Abs. 1 FamZG).”
“Der Anspruch entsteht und erlischt mit dem Lohnanspruch. Der Bundesrat regelt den Anspruch nach dem Erlöschen des Lohnanspruchs (Art. 13 Abs. 1 FamZG). Es werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Dieser Betrag entspricht im Jahr 2021 und 2022 597 Franken pro Monat bzw. 7170 Franken pro Jahr (vgl. Rz 507 der Wegleitung über die Familienzulagen (FamZWL, Stand 1. Januar 2021 und 1. Januar 2022).”
Vermögensrechtliche Berücksichtigung: Nicht beanspruchte oder ausgezahlte Familienzulagen sind bei der Liquidation patrimonialer Verhältnisse (z. B. Scheidungs- oder Erbverfahren) zu berücksichtigen, sofern die anspruchsberechtigte Person während der betreffenden Zeit als Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer bei der AHV obligatorisch versichert war und somit Anspruch auf Familienzulagen bestand.
“x 6 mois (juillet à décembre 2018)] + [300 fr. x 8 mois (janvier à août 2019)]). 3.2 Les premiers juges ont retenu qu’en omettant de faire valoir son droit aux allocations familiales pour son fils, l’appelant a unilatéralement réduit sans motif valable la contribution d’entretien provisionnelle de C.N.________, de sorte qu’il devait être reconnu débiteur de l’intimée des allocations familiales dues pour la période susmentionnée. Cette appréciation est exempte de critique. Le qualificatif « éventuelles » ne signifie pas que les allocations familiales ne font pas partie de la contribution d’entretien. Cet adjectif est usuellement ajouté dans les dispositifs afin de tenir compte du fait que, dans certains cas, le débiteur de la contribution d’entretien n’a pas droit aux allocations familiales. Or, tel n’est manifestement pas le cas en espèce. En effet, durant la période litigieuse, l’appelant était salarié en Suisse et obligatoirement assuré à l’AVS, de sorte qu’il avait droit aux allocations familiales pour C.N.________ (art. 13 al. 1 LAFam [loi sur les allocations familiales et les aides financières allouées aux organisations familiales du 24 mars 2006 ; RS 836.2]). L’appelant admet du reste qu’il disposait d’un tel droit. A l’inverse, l’intimée n’avait pas droit aux allocations familiales dès lors que, si elle travaillait certes en Suisse, elle était salariée de [...]. Il n’y a donc pas lieu de réduire la créance en liquidation du régime matrimonial de l’intimée dans la mesure requise par l’appelant, celui-ci ne contestant pour le surplus pas le fait que les allocations familiales non réclamées pour C.N.________ doivent, sur le principe, être prises en compte dans le cadre de la liquidation des rapports patrimoniaux des parties. Mal fondé, ce grief est rejeté. 4. 4.1 L’appelant fait grief au tribunal de ne pas avoir renoncé à partager par moitié entre les parties leurs avoirs de prévoyance professionnelle accumulés durant le mariage. Le fait que l'intimée ait cotisé plus longtemps que l’appelant à la retraite française justifierait à lui seul de s’écarter du principe précité.”
Bei einem 100%-Pensum ist zweifelsohne anzunehmen, dass der Lohn den Schwellenwert gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG erreicht.
“Zu prüfen ist, ob die durch die Beschwerdegegnerin erfolgte Auszahlung des Taggeldzuschlages an die Beschwerdeführerin zweifellos unrichtig war. Eine zweifellose Unrichtigkeit liegt nicht nur vor, wenn die in Wiedererwägung zu ziehende Verfügung auf Grund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde, sondern auch, wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Eine gesetzwidrige Leistungszusprechung gilt deshalb regelmässig als zweifellos unrichtig (BGE 126 V 399, 401 E. 2b./bb). 4.2. Aus den vorliegenden Unterlagen ist ersichtlich, dass G____ (geboren 1971), der Lebenspartner der Beschwerdeführerin und Vater von C____ und D____ [...], seit dem 1. Oktober 2010 100 % für die H____ AG in Basel arbeitet (vgl. die Anmeldung von G____ zum Bezug von Familienzulagen; Beilage 2 zur Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 10. Juni 2022). In Anbetracht der Tatsache, dass G____ ein 100%-Pensum verrichtet, ist zweifelsohne davon auszugehen, dass sein Lohn den jeweiligen Schwellenwert gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG (vgl.”
Werdeinkommen aus mehreren Arbeitgebern sind kumulativ zu prüfen; bleibt das zusammengerechnete Jahreseinkommen unter der gesetzlichen Mindestschwelle, besteht kein Anspruch auf Familienzulagen.
“23'970.-- bzw. im Monat Fr. 1'997.50 (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'170.--) und im Jahr 2023 Fr. 24'150.-- bzw. pro Monat Fr. 2'012.-- (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'350.--) übersteigt (vgl. auch Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL] Rz. 507 f.). Aufgrund der am 19. September 2023 durch die B. AG eingereichten Unterlagen steht fest, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2022 einen Bruttolohn von Fr. 11'137.-- bzw. einen Nettolohn von Fr. 10'728.-- bezog, weshalb er darauf keine AHV-Beiträge entrichten musste. Zudem lag dieses Einkommen deutlich unter dem für den Anspruch auf Familienzulagen erforderlichen Lohn von Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.--. Daran ändert sich auch nichts, wenn zu den bei der B. AG erzielten Einkünften noch das Einkommen bei der C. AG vom Oktober 2022 bis September 2023 in Höhe von Fr. 6'847.85 hinzugerechnet wird. Auch dann hätte der Beschwerdeführer bei einem Gesamtnettoeinkommen von Fr. 17'576.40 weniger als die erforderlichen Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.-- verdient. Gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG in Verbindung mit Art. 6quater Abs. 2 AHVV besteht unter diesen Umständen kein Anspruch auf Familienzulagen (vgl. FamZWL Rz. 509).”
“Der 1952 geborene Beschwerdeführer bezieht eine AHV-Rente. Gestützt auf die vorstehend gemachten Ausführungen untersteht daher nur der Teil seines Erwerbseinkommens der AHV-Beitragspflicht, der im Sinne von Art. 13 Abs. 3 FamZG in Verbindung mit Art 6quater AHVV im Jahr 2022 Fr. 23'970.-- bzw. im Monat Fr. 1'997.50 (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'170.--) und im Jahr 2023 Fr. 24'150.-- bzw. pro Monat Fr. 2'012.-- (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'350.--) übersteigt (vgl. auch Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL] Rz. 507 f.). Aufgrund der am 19. September 2023 durch die B. AG eingereichten Unterlagen steht fest, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2022 einen Bruttolohn von Fr. 11'137.-- bzw. einen Nettolohn von Fr. 10'728.-- bezog, weshalb er darauf keine AHV-Beiträge entrichten musste. Zudem lag dieses Einkommen deutlich unter dem für den Anspruch auf Familienzulagen erforderlichen Lohn von Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.--. Daran ändert sich auch nichts, wenn zu den bei der B. AG erzielten Einkünften noch das Einkommen bei der C. AG vom Oktober 2022 bis September 2023 in Höhe von Fr. 6'847.85 hinzugerechnet wird. Auch dann hätte der Beschwerdeführer bei einem Gesamtnettoeinkommen von Fr. 17'576.40 weniger als die erforderlichen Fr.”
Bei unregelmässiger Erwerbstätigkeit kann trotz Erreichens des Mindesterwerbs nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nur ein zeitweiser (monatsweiser) Anspruch auf Familienzulagen bestehen. Fehlen hierzu aussagekräftige Unterlagen, drängen sich ergänzende Abklärungen — gegebenenfalls unter Mitwirkung des Gesuchstellers und/oder der zuständigen Familienausgleichskasse — auf, um festzustellen, ob ein durchgehender Zulagenanspruch vorliegt und ein ständiger Wechsel der leistungsbeziehenden Person vermieden werden kann.
“So macht der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend, dass seine Ehefrau nur zeitweise erwerbstätig sei und mitunter über mehrere Monate hinweg nicht arbeite (vgl. Urk. 2, wonach sie in den Monaten März bis August 2023 nicht erwerbstätig [gewesen] sei). Bereits in der Einsprache hatte er ausgeführt, dass es Monate gebe, in denen sie gar nichts verdiene, da sie «per Auftrag angestellt» sei (vgl. Urk. 5/5). Somit ist jedenfalls davon auszugehen, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers eine unregelmässige Beschäftigung ausübt (vgl. auch IK-Auszug vom 20. September 2023, welcher für die Monate Oktober bis Dezember 2022 keine Eintragungen ausweist; Urk. 6/17). Daher und da die Akten im Übrigen keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Erwerbstätigkeit der Ehefrau enthalten, kann mit Blick auf die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht ohne Weiteres angenommen werden, dass sie seit 1. September 2022 einen durchgehenden Anspruch auf Familienzulagen hat, bestehen doch bei unregelmässiger Erwerbstätigkeit Konstellationen, in denen - selbst bei Erzielung des vorausgesetzten Mindesterwerbs nach Art. 13 Abs. 3 FamZG - nur ein zeitweiser (monatsweiser) Anspruch auf Familienzulagen gegeben ist (vgl. zum Ganzen Rz 510 FamZWL). Auch wenn es grundsätzlich zulässig ist, das Gesuch in Konstellationen abzuweisen, in denen sich eine prinzipiell nachrangige Person zum Leistungsbezug anmeldet, wurde vorliegend jedoch geltend gemacht, dass im Wohnsitzkanton des Kindes keine durchgehende Anspruchsberechtigung besteht (Urk. 1 S. 2). Mithin drängen sich ergänzende Abklärungen auf (unter Mitwirkung des Beschwerdeführers und/oder der für die Ehefrau zuständigen Familienausgleichskasse). Denn sollte die Ehefrau effektiv über keinen durchgehenden Zulagenanspruch verfügen und weil vermieden werden soll, dass die Person, welche die Zulagen bezieht, ständig wechselt (E. 1.6 hiervor), wäre ein koordinierendes Vorgehen mit der für die Ehefrau zuständigen Familienausgleichskasse einzuschlagen (E. 1.6 hiervor).”
“So macht der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend, dass seine Ehefrau nur zeitweise erwerbstätig sei und mitunter über mehrere Monate hinweg nicht arbeite (vgl. Urk. 2, wonach sie in den Monaten März bis August 2023 nicht erwerbstätig [gewesen] sei). Bereits in der Einsprache hatte er ausgeführt, dass es Monate gebe, in denen sie gar nichts verdiene, da sie «per Auftrag angestellt» sei (vgl. Urk. 5/5). Somit ist jedenfalls davon auszugehen, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers eine unregelmässige Beschäftigung ausübt (vgl. auch IK-Auszug vom 20. September 2023, welcher für die Monate Oktober bis Dezember 2022 keine Eintragungen ausweist; Urk. 6/17). Daher und da die Akten im Übrigen keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Erwerbstätigkeit der Ehefrau enthalten, kann mit Blick auf die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht ohne Weiteres angenommen werden, dass sie seit 1. September 2022 einen durchgehenden Anspruch auf Familienzulagen hat, bestehen doch bei unregelmässiger Erwerbstätigkeit Konstellationen, in denen - selbst bei Erzielung des vorausgesetzten Mindesterwerbs nach Art. 13 Abs. 3 FamZG - nur ein zeitweiser (monatsweiser) Anspruch auf Familienzulagen gegeben ist (vgl. zum Ganzen Rz 510 FamZWL). Auch wenn es grundsätzlich zulässig ist, das Gesuch in Konstellationen abzuweisen, in denen sich eine prinzipiell nachrangige Person zum Leistungsbezug anmeldet, wurde vorliegend jedoch geltend gemacht, dass im Wohnsitzkanton des Kindes keine durchgehende Anspruchsberechtigung besteht (Urk. 1 S. 2). Mithin drängen sich ergänzende Abklärungen auf (unter Mitwirkung des Beschwerdeführers und/oder der für die Ehefrau zuständigen Familienausgleichskasse). Denn sollte die Ehefrau effektiv über keinen durchgehenden Zulagenanspruch verfügen und weil vermieden werden soll, dass die Person, welche die Zulagen bezieht, ständig wechselt (E. 1.6 hiervor), wäre ein koordinierendes Vorgehen mit der für die Ehefrau zuständigen Familienausgleichskasse einzuschlagen (E. 1.6 hiervor).”
Anspruchsberechtigung: Obligatorisch AVS‑versicherte Arbeitnehmer eines nach diesem Gesetz unterstellten Arbeitgebers haben Anspruch auf Familienzulagen; die Leistungen richten sich nach dem kantonalen Zulageregime gemäss Art. 12 Abs. 2 FamZG. Der Anspruch entsteht und erlischt mit dem Lohnanspruch; der Bundesrat regelt das Recht nach dem Erlöschen des Lohnanspruchs. Nach der Praxis und der Ausführungsverordnung sieht die Regelung Übergangszeiten vor, wonach bei bestimmten Arbeitsverhinderungen die Zulagen trotz Wegfalls des Lohnanspruchs weiter für den laufenden Monat und die drei folgenden Monate geleistet werden können und in weiteren Fällen bei Fortdauer von Taggeldleistungen Anspruchsvoraussetzungen gelten.
“e) ; à la personne dont le revenu soumis à l’AVS et provenant d’une activité lucrative indépendante est le plus élevé (let. f). L’art. 7 LAFam s’applique dès que plusieurs personnes ont droit aux allocations familiales pour le même enfant et non pas seulement à partir du moment où deux personnes ont effectivement déposé une demande d’allocations familiales, la LAFam excluant le libre choix de l’ayant droit prioritaire (ATF 139 V 429 consid. 4.2). c) Les personnes assujetties à la LAFam sont tenues de s’affilier à une caisse de compensation pour allocations familiales dans le canton dont le régime d’allocations familiales leur est applicable (art. 12 al. 1 LAFam). Les employeurs et les personnes exerçant une activité lucrative indépendante sont en principe assujettis au régime d’allocations familiales du canton dans lequel l’entreprise a un siège, ou à défaut d’un tel siège, de leur canton de domicile. Les succursales des employeurs sont assujetties au régime d’allocations familiales du canton où elles sont établies (art. 12 al. 2 LAFam). d) Selon l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. A teneur de l’art. 13 al. 2bis LAFam, les personnes exerçant une activité lucrative indépendante qui sont obligatoirement assurées à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont également réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le Conseil fédéral règle les modalités de naissance et d’expiration du droit aux allocations. e) Pour avoir droit aux allocations familiales, la personne doit payer des cotisations AVS sur un revenu annuel provenant d’une activité lucrative et correspondant au minimum à la moitié du montant annuel de la rente de vieillesse complète minimale de l’AVS (art. 13 al.”
“Le Message du 8 septembre 2014 accompagnant le projet de loi modifiant la loi sur la justice précise que le Tribunal cantonal doit siéger à cinq juges lorsqu’il s’agit de constater que le droit cantonal n’est pas conforme au droit supérieur: la législation fédérale et internationale, en particulier la Constitution fédérale et la CEDH. La formation extraordinaire du Tribunal cantonal se justifie en raison de l’importance que revêt une décision comportant une contradiction entre la législation cantonale et le droit supérieur puisqu’elle touche au processus législatif démocratique (Message 2014-DSJ-70, p. 8). En l’espèce, dans la mesure où la présente décision traite notamment de la conformité de l’art. 14 al. 2 de la loi fribourgeoise du 26 septembre 1990 sur les allocations familiales (LAFC; RSF 836.1) à l’art. 25 al. 2 LPGA (ci-après: consid. 5.4), la Ie Cour des assurances sociales siège à cinq juges. 3. Dispositions applicables aux allocations familiales 3.1. Aux termes de l’art. 2 LAFam, les allocations familiales sont des prestations en espèces, uniques ou périodiques, destinées à compenser partiellement la charge financière représentée par un ou plusieurs enfants. 3.2. En vertu de l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les allocations sont réglées par le régime d'allocations familiales du canton visé à l'art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. Le Conseil fédéral règle le droit aux allocations familiales après l’expiration du droit au salaire. 3.3. L’art. 10 al. 1 de l’ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21) précise que si le salarié est empêché de travailler pour l’un des motifs énoncés à l’art. 324a al. 1 et 3 de la loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (CO; RS 220), les allocations familiales sont versées, dès le début de l’empêchement de travailler, pendant le mois en cours et les trois mois suivants, même si le droit légal au salaire a pris fin. En outre, si un salaire et/ou des indemnités journalières fondées sur les allocations pour perte de gain, sur l’assurance-invalidité ou sur l’assurance militaire sont encore versés au terme des trois mois pour un montant mensuel total d’au moins CHF 597.”
Wechselt die Erwerbstätigkeit von einem Elternteil auf den anderen, geht nach der Rechtspraxis der Anspruch auf Familienzulagen in der Regel auf die dann erwerbstätige Person über. Etwaig bereits vom früher Erwerbstätigen bezogene Zulagen sind gegebenenfalls an die nun anspruchsberechtigte Person zu überweisen; ein Rückgriffs‑/Rückforderungsanspruch kann gestützt auf die einschlägigen Verjährungsregeln rückwirkend geltend gemacht werden.
“Die Erwägungen der Vorinstanz blieben zwar unangefochten, sind aber offensichtlich unrichtig (E. II.4.). Der Gesuchsgegner erhielt von der L._____ AG seit September 2021 monatlich Fr. 400.– an Kinderzulagen (siehe Urk. 10/13). Dies war auch in den Monaten Juli 2022 bis und mit Oktober 2022 so (Urk. 78/64/3). Es bestehen mit Blick auf die Dauer keine Anhaltspunkte dafür, dass die Zahlungen unfreiwillig erfolgt wären. Wie es sich seit November 2022 verhält, ist unklar. Die Gesuchstellerin bezieht jedenfalls keine Kinderzulagen (siehe Urk. 64/8; Urk. 78/72/7). Der Anspruch kann rückwirkend auf fünf Jahre geltend gemacht werden (Art. 1 Abs. 1 FamZG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 1 ATSG). Er beträgt im Kanton Zürich für ein Kind Fr. 200.– bis zur Vollendung des zwölften Altersjahrs (§ 4 Abs. 1 EG FamZG ZH). Da seit November 2022 nur noch die Gesuchstellerin erwerbstätig ist, ist davon auszugehen, dass sie ab diesem Zeitpunkt die Kinderzulagen beziehen wird (siehe Art. 13 Abs. 1 FamZG). Sollte sie der Gesuchsgegner bezogen haben, so wäre er verpflichtet, diese zusätzlich zu allfälligen Unterhaltsbeiträgen ab 1. November 2022 an die Gesuchstellerin zu überweisen.”
Ergeben die Akten keine hinreichend verlässliche Auskunft darüber, ob das erzielte jährliche Erwerbseinkommen den in Art. 13 Abs. 3 FamZG vorausgesetzten Mindestbetrag erreicht, sind ergänzende Abklärungen zur Feststellung der Höhe des Erwerbseinkommens vorzunehmen; nur so lässt sich der Zulagenanspruch nach der gesetzlich vorgesehenen Zuordnungsordnung korrekt bestimmen.
“a FamZG sicherstellen wollte, dass die Zulagen für Erwerbstätige den Zulagen für Nichterwerbstätige prinzipiell vorangehen, ist immerhin vorausgesetzt, dass eine ausgeübte Erwerbstätigkeit auch den Anspruch auf die Zulage (als erwerbstätige Person) begründet, wozu das Erreichen des nötigen Mindesteinkommens vorausgesetzt ist (Art. 13 Abs. 3 FamZG; vgl. zum Ganzen auch Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 7 Rz 44 ff.). Ob der Kindsvater im streitbetroffenen Zeitraum (ab November 2021) Einkünfte in der Höhe jedenfalls des Mindesteinkommens nach Art. 13 Abs. 3 FamZG erzielte bzw. erzielt, ist vorliegend jedoch nicht ersichtlich, geht aus den Akten doch lediglich hervor, dass er Arbeitnehmer ist (vgl. Aktennotiz der Beschwerdegegnerin in Urk. 6/18). Von einer hinreichenden Erwerbstätigkeit kann nach Lage der Akten auch nicht ohne weiteres ausgegangen werden (vgl. Urk. 6/3; wonach die Beschwerdeführerin nicht wisse, wieviele Stunden er arbeite, und es auch unregelmässig sei), weshalb ergänzende Abklärungen hierzu unerlässlich sind. Denn wäre der Kindsvater zwar erwerbstätig, erzielte jedoch kein den Grenzwert von Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichendes Einkommen, stünde der Zulagenanspruch gestützt auf Art. 7 Abs. 1 lit. c FamZG der Beschwerdeführerin (selbst als Nichterwerbstätige) zu. Erlaubt die Aktenlage daher keine hinreichend zuverlässige Zuordnung des Zulagenanspruchs, ist der angefochtene Entscheid zwecks vollständiger Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts aufzuheben.”
“Wie die Beschwerdegegnerin im Lichte der Regelung von Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG an sich im Grundsatz zu Recht ausführte, steht der Anspruch auf die Zulagen vorrangig dem erwerbstätigen Elternteil zu. Jedoch kann vorliegend - selbst wenn die Beschwerdeführerin auch für die Belange der Familienzulagen als Nichterwerbstätige zu gelten hätte (vgl. dazu nachfolgend E. 4.3) - ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Familienzulagen (als Nichterwerbstätige) gestützt auf die Akten nicht von vorneherein ausgeschlossen werden. Denn auch wenn der Gesetzgeber mit dem Vorrang der erwerbstätigen Person nach Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG sicherstellen wollte, dass die Zulagen für Erwerbstätige den Zulagen für Nichterwerbstätige prinzipiell vorangehen, ist immerhin vorausgesetzt, dass eine ausgeübte Erwerbstätigkeit auch den Anspruch auf die Zulage (als erwerbstätige Person) begründet, wozu das Erreichen des nötigen Mindesteinkommens vorausgesetzt ist (Art. 13 Abs. 3 FamZG; vgl. zum Ganzen auch Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 7 Rz 44 ff.). Ob der Kindsvater im streitbetroffenen Zeitraum (ab November 2021) Einkünfte in der Höhe jedenfalls des Mindesteinkommens nach Art. 13 Abs. 3 FamZG erzielte bzw. erzielt, ist vorliegend jedoch nicht ersichtlich, geht aus den Akten doch lediglich hervor, dass er Arbeitnehmer ist (vgl. Aktennotiz der Beschwerdegegnerin in Urk. 6/18). Von einer hinreichenden Erwerbstätigkeit kann nach Lage der Akten auch nicht ohne weiteres ausgegangen werden (vgl. Urk. 6/3; wonach die Beschwerdeführerin nicht wisse, wieviele Stunden er arbeite, und es auch unregelmässig sei), weshalb ergänzende Abklärungen hierzu unerlässlich sind. Denn wäre der Kindsvater zwar erwerbstätig, erzielte jedoch kein den Grenzwert von Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichendes Einkommen, stünde der Zulagenanspruch gestützt auf Art. 7 Abs. 1 lit. c FamZG der Beschwerdeführerin (selbst als Nichterwerbstätige) zu. Erlaubt die Aktenlage daher keine hinreichend zuverlässige Zuordnung des Zulagenanspruchs, ist der angefochtene Entscheid zwecks vollständiger Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts aufzuheben.”
“Nach dem Gesagten hat die Verwaltung den Anspruch des Beschwerdeführers zu Recht anhand der vom Gesetz vorgegebenen Ordnung geprüft. Wenn sie dessen Anspruch - gestützt auf Art. 7 Abs. 1 lit. c FamZG - verneinte bzw. bei der Mutter sah, ist jedoch festzustellen, dass die vorliegenden Akten diese Zuordnung nicht abschliessend erlauben. So ist (mit Blick auf Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG) aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers im Anmeldeformular zwar ersichtlich, dass nicht nur der Beschwerdeführer, sondern (seit 1. Oktober 2019) auch die Kindsmutter einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgeht (vgl. Urk. 7/2 S. 3 bzw. Urk. 7/13 S. 3). Da der Gesetzgeber mit dem Vorrang der erwerbstätigen Person nach Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG sicherstellen wollte, dass die Zulagen für Erwerbstätige den Zulagen für Nichterwerbstätige prinzipiell vorangehen, ist jedoch jeweils auch vorausgesetzt, dass eine Erwerbstätigkeit auch den Anspruch auf die Zulage (als erwerbstätige Person) begründet, wozu das Erreichen des nötigen Mindesteinkommens vorausgesetzt ist (Art. 13 Abs. 3 FamZG; vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 7 Rz 44 ff.). Ob dies im Falle der Kindsmutter zutrifft, ist aus den Akten jedoch nicht ersichtlich, ist diesen doch einzig zu entnehmen, dass deren Einkommen niedriger als dasjenige des Beschwerdeführers ist (vgl. wiederum Urk. 7/2 S. 3 bzw. Urk. 7/13 S. 3). Nach Lage der Akten lässt sich mithin nicht beantworten, ob auch die Kindsmutter als Erwerbstätige im Sinne von Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG gilt, weshalb zur Höhe der Erwerbseinkünfte der Kindsmutter ergänzende Abklärungen notwendig sind (vgl. denn auch bereits den entsprechenden Hinweis in Urk. 7/9). Sollten die Abklärungen eine anspruchsbegründende Erwerbstätigkeit auch der Kindsmutter ergeben und damit eine Zuordnung des Anspruchs gestützt auf Art. 7 Abs. 1 lit. a FamZG nicht möglich sein, und nachdem auch das Kriterium nach Art. 7 Abs. 1 lit. b FamZG mit Blick auf die vereinbarte gemeinsame elterliche Sorge keine Zuordnung erlaubt, wäre weiter das Kriterium nach Art. 7 Abs. 1 lit. c FamZG (Person, bei der das Kind überwiegend lebt) zu prüfen.”
Anspruch auf Familienzulagen setzt voraus, dass auf einem jährlichen Erwerbseinkommen AHV‑Beiträge entrichtet werden und dieses Einkommen mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen AHV‑Rente entspricht (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Als Beispiele nennt die Praxis für die Schwelle verschiedene Jahreswerte: 2017/2018 Fr. 7'050.--, 2019 Fr. 7'110.--, für 2021 Fr. 7'110.-- (entsprechend Fr. 597.-- pro Monat) sowie für 2022 Fr. 7'170.-- und für 2023 Fr. 7'350.--.
“Es werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Dieser Wert betrug in den Jahren 2017 und 2018 Fr. 7‘050.-- bzw. im Jahr 2019 Fr. 7‘110.--.”
“Der Anspruch entsteht und erlischt mit dem Lohnanspruch. Der Bundesrat regelt den Anspruch nach dem Erlöschen des Lohnanspruchs (Art. 13 Abs. 1 FamZG). Es werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Dieser Betrag entspricht im Jahr 2021 und 2022 597 Franken pro Monat bzw. 7170 Franken pro Jahr (vgl. Rz 507 der Wegleitung über die Familienzulagen (FamZWL, Stand 1. Januar 2021 und 1. Januar 2022).”
“Es werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Dieser Wert betrug im Jahr 2022 Fr. 7'170.-- bzw. beträgt im Jahr 2023 Fr. 7'350.-- (vgl. Rz 507 der Wegleitung zum Familienzulagengesetz, FamZWL, je in der für 2022 und 2023 gültigen Fassung).”
“3 FamZG umfassen die Familienzulagen die Kinder- und die Ausbildungszulagen. Anspruch auf Familienzulagen haben die Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von einem dem FamZG unterstellten Arbeitgeber beschäftigt sind. Der Anspruch entsteht und erlischt jeweils mit dem Lohnanspruch der Arbeit nehmenden Person (Art. 13 Abs. 1 FamZG). Laut Art. 13 Abs. 3 FamZG werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruchsberechtigt ist dabei, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag einer minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet. Massgebend für die Anspruchsberechtigung einer in unselbständiger Tätigkeit erwerbstätigen Person ist demnach das nach AHV-Kriterien ermittelte Einkommen. Diese Erwerbsschwelle belief sich für das Jahr 2021 – wie die Kasse richtig festhält – auf Fr. 7'110.--, was der Hälfte der jährlichen minimalen vollen Altersrente entspricht. Mit der Kasse ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG als Selbständigerwerbende nur dann Anspruch auf Familienzulagen hat, wenn sie ein Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 7'110.-- (ab 2022 Fr. 7'350.--) erzielen würde. Gemäss Steuerveranlagung für das Jahr 2021 hat die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende ein Einkommen von Fr. 1'000.-- erzielt. Demzufolge hat sie als Selbständigerwerbende keinen Anspruch auf Familienzulagen, da sie die Voraussetzungen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erfüllt. 2.2 Weil die Beschwerdeführerin die Einkommensschwelle als Selbständigerwerbende gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG von Fr. 7'110.-- nicht erreicht, gilt sie als Nichterwerbstätige. Gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG gelten nämlich Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, als Nichterwerbstätige. Der Anspruch auf Familienzulagen für Nichterwerbstätige ist gemäss Art. 19 Abs. 2 FamZG an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden.”
Bei gleichzeitigem Anspruch mehrerer Personen gilt die gesetzliche Vorrangregelung; ein freies Wahlrecht des vorrangigen Leistungsberechtigten ist ausgeschlossen.
“e) ; à la personne dont le revenu soumis à l’AVS et provenant d’une activité lucrative indépendante est le plus élevé (let. f). L’art. 7 LAFam s’applique dès que plusieurs personnes ont droit aux allocations familiales pour le même enfant et non pas seulement à partir du moment où deux personnes ont effectivement déposé une demande d’allocations familiales, la LAFam excluant le libre choix de l’ayant droit prioritaire (ATF 139 V 429 consid. 4.2). c) Les personnes assujetties à la LAFam sont tenues de s’affilier à une caisse de compensation pour allocations familiales dans le canton dont le régime d’allocations familiales leur est applicable (art. 12 al. 1 LAFam). Les employeurs et les personnes exerçant une activité lucrative indépendante sont en principe assujettis au régime d’allocations familiales du canton dans lequel l’entreprise a un siège, ou à défaut d’un tel siège, de leur canton de domicile. Les succursales des employeurs sont assujetties au régime d’allocations familiales du canton où elles sont établies (art. 12 al. 2 LAFam). d) Selon l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. A teneur de l’art. 13 al. 2bis LAFam, les personnes exerçant une activité lucrative indépendante qui sont obligatoirement assurées à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont également réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le Conseil fédéral règle les modalités de naissance et d’expiration du droit aux allocations. e) Pour avoir droit aux allocations familiales, la personne doit payer des cotisations AVS sur un revenu annuel provenant d’une activité lucrative et correspondant au minimum à la moitié du montant annuel de la rente de vieillesse complète minimale de l’AVS (art. 13 al.”
Ergibt das tatsächlich bezogene Krankentaggeld ein jährliches Erwerbseinkommen unter dem in Art. 13 Abs. 3 FamZG geforderten Mindestbetrag, entfällt nach dieser Norm der Anspruch auf Familienzulagen. In der zitierten Entscheidungsbegründung wird für 2020 ausgeführt, dass wegen des ungenügenden Krankentaggelds kein Anspruch auf Kinderzulagen bestand und dies folglich bei der Neuberechnung von Leistungsansprüchen (z. B. EL) zu berücksichtigen ist.
“a FamZG) unter Umständen auch die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers (Stiefmutter) Anspruch auf die Kinderzulage (Art. 4 Abs. 1 lit. b FamZG), wohl nicht hingegen ein allfälliger neuer Ehegatte der abgeschiedenen Ehefrau (Stiefvater), weil das Kind gemäss Angaben des Beschwerdeführers nicht überwiegend in deren Haushalt lebt(e) (vgl. Replik S. 3; Art. 4 Abs. 1 FamZV [vgl. E. 4.1.3 hiervor] und Rz. 232 der Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL], gültig ab 1. Januar 2009). Bei solchen Konstellationen, hier mit wohl drei potenziellen Anspruchsberechtigten, bestimmt sich der Anspruch nach Art. 7 FamZG (Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Praxiskommentar, 2010, N. 30 zu Art. 4 FamZG). Art. 7 Abs. 1 FamZG statuiert als erstes Kriterium die Erwerbstätigkeit. Bis zum 31. Januar 2021 war der Beschwerdeführer als ... angestellt bzw. unselbständig erwerbstätig, indes seit dem 26. Februar 2019 arbeitsunfähig (act. II 5 S. 4). Weil das Krankentaggeld nicht mehr das Mindesteinkommen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichte (act. II 5; Kieser/Reichmuth, a.a.O., N. 25 zu Art. 13 FamZG), bestand pro 2020 für den Beschwerdeführer kein Anspruch mehr (Kieser/Reichmuth, a.a.O. N. 66 f. zu Art. 13 FamZG). Gemäss (unbelegt gebliebener) Angabe des Beschwerdeführers war und ist auch die abgeschiedene Ehefrau erwerbstätig (Eingabe vom 23. Oktober 2024 S. 3). Zudem hätte nach dem Gesagten auch die neue Ehefrau des Beschwerdeführers erwerbstätig sein können (vgl. E. 3.2.1 ff. hiervor). Da nach Lage der Akten nicht erstellt ist, ob und inwieweit die abgeschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers im hier massgebenden Zeitraum erwerbstätig war und gegebenenfalls für die Tochter C.________ Kinderzulagen bezog, kann die Anspruchsberechtigung nach Art. 7 lit. a FamZG nicht geklärt werden. Mithin ist der Sachverhalt hinsichtlich der Kinderzulagen ungenügend abgeklärt. Diesbezüglich ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Kinderzulagen abkläre und anschliessend den EL-Anspruch des Beschwerdeführers neu berechne.”
Nach den in den Akten dargestellten Umständen hatte die in der Schweiz unselbständig erwerbstätige Beschwerdeführerin trotz der Entführung ihrer Tochter und des Aufenthalts der Tochter im Ausland Anspruch auf Familienzulagen gestützt auf Art. 13 Abs. 1 FamZG.
“Fest steht und insoweit zwischen den Parteien zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz (vgl. act. II 1/12 ff.) nach Schweizer Recht grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen hat (Art. 13 Abs. 1 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindesverhältnisses zur Tochter E.________ (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt (vgl. act. II 1/8 ff.). Aufgrund der Akten ist weiter erstellt, dass die am TT.MM 20XX geborene leibliche Tochter der Beschwerdeführerin (act. II 1/2 Ziff. 4, 1/5 und 11) am TT.MM 2009 vom Kindsvater nach ... entführt wurde (act. I unpaginiert [Verfügung des Untersuchungsrichteramtes H.________ vom 26. Januar 2010]). Die Ehe der Beschwerdeführerin mit dem Kindsvater wurde im Jahr 20XX geschieden, wobei der Beschwerdeführerin die elterliche Sorge und Obhut für die Tochter zugesprochen wurde (Entscheid des Regionalgerichts I.________ vom TT.MM 20XX [act. I unpaginiert]). Die Tochter wuchs nach dem Tod des Kindsvaters im Jahr 20XX bei den Grosseltern in ... auf (act. I unpaginiert). Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 1) reiste die Tochter E.________ nach ihrem”
“Fest steht und insoweit zwischen den Parteien zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz (vgl. act. II 1/12 ff.) nach Schweizer Recht grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen hat (Art. 13 Abs. 1 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindesverhältnisses zur Tochter E.________ (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt (vgl. act. II 1/8 ff.). Aufgrund der Akten ist weiter erstellt, dass die am TT.MM 20XX geborene leibliche Tochter der Beschwerdeführerin (act. II 1/2 Ziff. 4, 1/5 und 11) am TT.MM 2009 vom Kindsvater nach ... entführt wurde (act. I unpaginiert [Verfügung des Untersuchungsrichteramtes H.________ vom 26. Januar 2010]). Die Ehe der Beschwerdeführerin mit dem Kindsvater wurde im Jahr 20XX geschieden, wobei der Beschwerdeführerin die elterliche Sorge und Obhut für die Tochter zugesprochen wurde (Entscheid des Regionalgerichts I.________ vom TT.MM 20XX [act. I unpaginiert]). Die Tochter wuchs nach dem Tod des Kindsvaters im Jahr 20XX bei den Grosseltern in ... auf (act. I unpaginiert). Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 1) reiste die Tochter E.________ nach ihrem”
Im entschiedenen Fall bestand wegen der unselbständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz Anspruch auf Familienzulagen nach Art. 13 FamZG. Dass die Mutter der Kinder wegen fehlender Erwerbstätigkeit selbst keinen Anspruch hatte, beeinträchtigte diesen Anspruch des in der Schweiz Erwerbstätigen nicht. Dies galt im Urteil auch für die gemeinsam mit der Mutter wohnhaften Kinder.
“Es ist zu Recht unbestritten, dass aufgrund der unselbstständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Zeit vom 7. April 2017 bis 30. Juni 2020 in der Schweiz grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen besteht (Art. 13 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindsverhältnisses zu den zwei Kindern (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt. Ferner ist unbestritten, dass die Mutter der beiden Kinder, welche alle drei in ... wohnhaft sind und die ... Staatsbürgerschaft besitzen (AB 1/11-13), infolge fehlender Erwerbstätigkeit (absolviert eine Ausbildung; AB 1/6 Ziff. 6), keinen Anspruch auf Familienzulagen hat.”
Für Selbständigerwerbende ist der Anspruch nach Art. 13 Abs. 3 FamZG an das nach AHV-Kriterien ermittelte jährliche Erwerbseinkommen gebunden; dieses muss mindestens dem halben jährlichen Betrag einer minimalen vollen AHV-Altersrente entsprechen (Schwelle: 2021 Fr. 7'110; 2022 Fr. 7'350). Erreicht das nach AHV-/Steuerveranlagung ermittelte Einkommen diese Schwelle nicht, besteht kein Zulagenanspruch als Selbständigerwerbende; solche Personen gelten sodann gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG als Nichterwerbstätige, sodass für einen allfälligen Zulagenanspruch die in Art. 19 Abs. 2 FamZG genannten Voraussetzungen massgeblich sind.
“--, was der Hälfte der jährlichen minimalen vollen Altersrente entspricht. Mit der Kasse ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG als Selbständigerwerbende nur dann Anspruch auf Familienzulagen hat, wenn sie ein Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 7'110.-- (ab 2022 Fr. 7'350.--) erzielen würde. Gemäss Steuerveranlagung für das Jahr 2021 hat die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende ein Einkommen von Fr. 1'000.-- erzielt. Demzufolge hat sie als Selbständigerwerbende keinen Anspruch auf Familienzulagen, da sie die Voraussetzungen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erfüllt. 2.2 Weil die Beschwerdeführerin die Einkommensschwelle als Selbständigerwerbende gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG von Fr. 7'110.-- nicht erreicht, gilt sie als Nichterwerbstätige. Gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG gelten nämlich Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, als Nichterwerbstätige. Der Anspruch auf Familienzulagen für Nichterwerbstätige ist gemäss Art. 19 Abs. 2 FamZG an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden. Der anderthalbfache Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV betrug im Jahr 2021 Fr. 43'020.-- (im Jahr 2022 ebenfalls Fr. 43'020.-- und im Jahr 2023 Fr. 44'100.--). Da das Renteneinkommen der Beschwerdeführerin als Witwe im Jahr 2021 Fr. 60'901.-- betrug, hat sie auch als Nichterwerbstätige keinen Anspruch auf Familienzulagen. 2.3 Auch aus der kantonalen Regelung in § 5 EG FamZG ergibt sich kein Anspruch auf Familienzulagen für die Beschwerdeführerin. Diese Bestimmung sieht kein Abweichen von der in Art. 19 Abs. 2 FamZG festgehaltenen bundesrechtlichen Regelung, wonach das steuerbare Einkommen von Nichterwerbstätigen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente nicht übersteigen darf, vor.”
“Anspruchsberechtigt ist dabei, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag einer minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet. Massgebend für die Anspruchsberechtigung einer in unselbständiger Tätigkeit erwerbstätigen Person ist demnach das nach AHV-Kriterien ermittelte Einkommen. Diese Erwerbsschwelle belief sich für das Jahr 2021 – wie die Kasse richtig festhält – auf Fr. 7'110.--, was der Hälfte der jährlichen minimalen vollen Altersrente entspricht. Mit der Kasse ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG als Selbständigerwerbende nur dann Anspruch auf Familienzulagen hat, wenn sie ein Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 7'110.-- (ab 2022 Fr. 7'350.--) erzielen würde. Gemäss Steuerveranlagung für das Jahr 2021 hat die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende ein Einkommen von Fr. 1'000.-- erzielt. Demzufolge hat sie als Selbständigerwerbende keinen Anspruch auf Familienzulagen, da sie die Voraussetzungen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erfüllt. 2.2 Weil die Beschwerdeführerin die Einkommensschwelle als Selbständigerwerbende gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG von Fr. 7'110.-- nicht erreicht, gilt sie als Nichterwerbstätige. Gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG gelten nämlich Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, als Nichterwerbstätige. Der Anspruch auf Familienzulagen für Nichterwerbstätige ist gemäss Art. 19 Abs. 2 FamZG an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden. Der anderthalbfache Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV betrug im Jahr 2021 Fr. 43'020.-- (im Jahr 2022 ebenfalls Fr. 43'020.-- und im Jahr 2023 Fr. 44'100.--). Da das Renteneinkommen der Beschwerdeführerin als Witwe im Jahr 2021 Fr. 60'901.-- betrug, hat sie auch als Nichterwerbstätige keinen Anspruch auf Familienzulagen. 2.3 Auch aus der kantonalen Regelung in § 5 EG FamZG ergibt sich kein Anspruch auf Familienzulagen für die Beschwerdeführerin.”
Anspruchsberechtigt sind nach Art. 13 Abs. 2bis FamZG auch Selbstständigerwerbende, sofern sie AHV-Beiträge auf ein jährliches Erwerbseinkommen entrichten, das mindestens dem halben Betrag der minimalen vollen AHV-Altersrente entspricht (vgl. Art. 13 Abs. 3; nähere Ausführungen in den zitierten Entscheiden/Weisungen).
“c) Les personnes assujetties à la LAFam sont tenues de s’affilier à une caisse de compensation pour allocations familiales dans le canton dont le régime d’allocations familiales leur est applicable (art. 12 al. 1 LAFam). Les employeurs et les personnes exerçant une activité lucrative indépendante sont en principe assujettis au régime d’allocations familiales du canton dans lequel l’entreprise a un siège, ou à défaut d’un tel siège, de leur canton de domicile. Les succursales des employeurs sont assujetties au régime d’allocations familiales du canton où elles sont établies (art. 12 al. 2 LAFam). d) Selon l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. A teneur de l’art. 13 al. 2bis LAFam, les personnes exerçant une activité lucrative indépendante qui sont obligatoirement assurées à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont également réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le Conseil fédéral règle les modalités de naissance et d’expiration du droit aux allocations. e) Pour avoir droit aux allocations familiales, la personne doit payer des cotisations AVS sur un revenu annuel provenant d’une activité lucrative et correspondant au minimum à la moitié du montant annuel de la rente de vieillesse complète minimale de l’AVS (art. 13 al. 3 LAFam). En 2022, ce montant minimal s’élevait à 7'170 fr. (cf. art. 34 al. 5 LAVS dans sa teneur alors en vigueur). L’art. 10b OAFam (ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales ; RS 836.21) précise que si une personne est employée auprès de plusieurs employeurs ou si elle exerce simultanément une activité indépendante et une activité salariée, les différents revenus sont additionnés pour déterminer le revenu.”
“Gemäss Art. 13 Abs. 2bis FamZG haben die als Selbstständigerwerbende in der AHV obligatorisch versicherten Personen Anspruch auf Familienzulagen. Die Leistungen richten sich nach der Familienzulagenordnung des Kantons gemäss Art. 12 Abs. 2 FamZG. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). In der AHV obligatorisch versicherte Personen, die bei der AHV als nichterwerbstätige Personen erfasst sind, gelten als Nichterwerbstätige (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 FamZG). Die Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbstständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert sind und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, gelten ebenfalls als Nichterwerbstätige (Art. 19 Abs. 1bis FamZG). Der Anspruch auf Familienzulagen ist an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden (Art.”
Unrechtmässig bezogene Familienzulagen sind grundsätzlich zurückzuerstatten. Gegen eine Rückerstattungsentscheidung ist binnen 30 Tagen Einsprache/Opposition möglich; anschliessend steht der Rechtsweg vor dem kantonalen Versicherungsgericht/Tribunal offen.
“Les décisions sur opposition – et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte – prises par les caisses de compensation pour allocations familiales peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton dont le régime d’allocations familiales est appliqué (art. 56 al. 1 LPGA et 22 LAFam), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) Vu la valeur litigieuse inférieure à 30’000 fr., la cause est de la compétence du juge unique (art. 94 al. 1 let. a LPA-VD). 2. Le litige porte sur la remise de l’obligation de restituer un montant de 2'254 fr. 65 au titre d’allocations familiales perçues à double par la recourante. 3. a) Les allocations familiales sont des prestations en espèces, uniques ou périodiques, destinées à compenser partiellement la charge financière représentée par un ou plusieurs enfants (art. 2 LAFam). b) Selon l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d'allocations familiales du canton visé à l'art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. 4. a) Aux termes de l’art. 25 al. 1 LPGA, les prestations indûment touchées doivent être restituées. Les prestations allouées sur la base d’une décision formellement passée en force et sur laquelle une autorité judiciaire ne s’est pas prononcée sous l’angle matériel ne peuvent toutefois être répétées que lorsque les conditions d’une reconsidération (art. 53 al. 2 LPGA) ou d’une révision procédurale (art. 53 al. 1 LPGA) sont remplies (ATF 142 V 259 consid. 3.2). b) Le destinataire d’une décision de restitution qui entend la contester dispose en réalité de deux moyens qu’il convient de distinguer de façon claire : s’il prétend qu’il avait droit aux prestations en question ou conteste que les conditions d’une reconsidération ou d’une révision procédurale sont réunies, il doit s’opposer à la décision de restitution dans un délai de trente jours.”
“Les décisions sur opposition – et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte – prises par les caisses de compensation pour allocations familiales peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton dont le régime d’allocations familiales est appliqué (art. 56 al. 1 LPGA et 22 LAFam), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) Vu la valeur litigieuse inférieure à 30’000 fr., la cause est de la compétence du juge unique (art. 94 al. 1 let. a LPA-VD). 2. Le litige porte sur la remise de l’obligation de restituer un montant de 2'254 fr. 65 au titre d’allocations familiales perçues à double par la recourante. 3. a) Les allocations familiales sont des prestations en espèces, uniques ou périodiques, destinées à compenser partiellement la charge financière représentée par un ou plusieurs enfants (art. 2 LAFam). b) Selon l’art. 13 al. 1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d'allocations familiales du canton visé à l'art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. 4. a) Aux termes de l’art. 25 al. 1 LPGA, les prestations indûment touchées doivent être restituées. Les prestations allouées sur la base d’une décision formellement passée en force et sur laquelle une autorité judiciaire ne s’est pas prononcée sous l’angle matériel ne peuvent toutefois être répétées que lorsque les conditions d’une reconsidération (art. 53 al. 2 LPGA) ou d’une révision procédurale (art. 53 al. 1 LPGA) sont remplies (ATF 142 V 259 consid. 3.2). b) Le destinataire d’une décision de restitution qui entend la contester dispose en réalité de deux moyens qu’il convient de distinguer de façon claire : s’il prétend qu’il avait droit aux prestations en question ou conteste que les conditions d’une reconsidération ou d’une révision procédurale sont réunies, il doit s’opposer à la décision de restitution dans un délai de trente jours.”
Bei einem Aufenthalt des Kindes im Ausland können Ansprüche aus anderen Sozialversicherungen (insbesondere der IV/LAI) vorrangig oder einschränkend sein. Die Übernahme von Rehabilitationsmassnahmen fällt regelmässig in den Zuständigkeitsbereich der IV, wobei Kinder selbst einen eigenen Leistungsanspruch haben können. Fehlt ein inländischer Wohnsitz, kann dies zum Ausschluss solcher Leistungen führen. Solche Umstände betreffen die IV und rechtfertigen nach der Rechtsprechung keine Infragestellung der Definition der «Formation» nach Art. 3 LAFam bzw. keine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes.
“En tout état de cause, quant à une éventuelle inégalité de traitement qui découlerait uniquement du fait que l'enfant de la recourante n'est pas domicilié en Suisse, on rappellera que le Tribunal fédéral a déjà jugé qu'en soumettant l'octroi d'allocations familiales pour les enfants domiciliés dans un Etat étranger à la condition que celui-ci ait conclu avec la Suisse, sur ce point, une convention en matière de sécurité sociale (voir art. 4 al. 3 LAFam et art. 7 al. 1 OAFam; ce qui n'est pas le cas en l'espèce) ne viole pas le principe de l'égalité de traitement ainsi que de l'interdiction des discriminations (ATF 138 V 392 c. 4, 136 I 297 c. 7.4; voir également Matthey/Mahon, Les allocations familiales, in: Ulrich Meyer [édit.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 2016, p. 2009, n. 31). 5.5 Enfin, il convient de souligner que la prise en charge des mesures de réadaptation des enfants handicapés relève non pas de la LAFam (qui désigne les parents en tant qu'ayants droit aux prestations fondées sur cette loi, voir art. 13 LAFam) mais de la LAI, dont il ressort en particulier que les enfants peuvent bénéficier eux-mêmes d'un droit à des prestations (voir art. 8 et 9 LAI), éventuellement par le biais de l'assujettissement à la LAI par leurs parents. Néanmoins, ainsi que la recourante l'a encore mentionné dans son recours, son enfant ne peut en l'espèce pas bénéficier de mesures de réadaptation, dans la mesure où il est âgé de plus de 20 ans et qu'il n'est pas domicilié en Suisse (voir art. 9 al. 1bis à 3 et art. 1b LAI, en relation avec l'art. 1a al. 1 let. a LAVS). Ces circonstances sont toutefois sans rapport avec la LAFam et ne justifient en tous les cas pas non plus de remettre en question la définition de la notion de "formation", au sens des art. 3 LAFam, 1 OAFam et 49bis RAVS. 6. En conclusion, le recours doit être rejeté. 6.1 Aux termes de l'art. 61 let. a LPGA, la procédure doit (sauf témérité ou légèreté, voir p. ex. TF 8C_232/2020 du 6 octobre 2020 c. 4.1) être gratuite pour les parties, raison pour laquelle la recourante n'a pas à supporter de frais de procédure malgré sa succombance.”
“En tout état de cause, quant à une éventuelle inégalité de traitement qui découlerait uniquement du fait que l'enfant de la recourante n'est pas domicilié en Suisse, on rappellera que le Tribunal fédéral a déjà jugé qu'en soumettant l'octroi d'allocations familiales pour les enfants domiciliés dans un Etat étranger à la condition que celui-ci ait conclu avec la Suisse, sur ce point, une convention en matière de sécurité sociale (voir art. 4 al. 3 LAFam et art. 7 al. 1 OAFam; ce qui n'est pas le cas en l'espèce) ne viole pas le principe de l'égalité de traitement ainsi que de l'interdiction des discriminations (ATF 138 V 392 c. 4, 136 I 297 c. 7.4; voir également Matthey/Mahon, Les allocations familiales, in: Ulrich Meyer [édit.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 2016, p. 2009, n. 31). 5.5 Enfin, il convient de souligner que la prise en charge des mesures de réadaptation des enfants handicapés relève non pas de la LAFam (qui désigne les parents en tant qu'ayants droit aux prestations fondées sur cette loi, voir art. 13 LAFam) mais de la LAI, dont il ressort en particulier que les enfants peuvent bénéficier eux-mêmes d'un droit à des prestations (voir art. 8 et 9 LAI), éventuellement par le biais de l'assujettissement à la LAI par leurs parents. Néanmoins, ainsi que la recourante l'a encore mentionné dans son recours, son enfant ne peut en l'espèce pas bénéficier de mesures de réadaptation, dans la mesure où il est âgé de plus de 20 ans et qu'il n'est pas domicilié en Suisse (voir art. 9 al. 1bis à 3 et art. 1b LAI, en relation avec l'art. 1a al. 1 let. a LAVS). Ces circonstances sont toutefois sans rapport avec la LAFam et ne justifient en tous les cas pas non plus de remettre en question la définition de la notion de "formation", au sens des art. 3 LAFam, 1 OAFam et 49bis RAVS. 6. En conclusion, le recours doit être rejeté. 6.1 Aux termes de l'art. 61 let. a LPGA, la procédure doit (sauf témérité ou légèreté, voir p. ex. TF 8C_232/2020 du 6 octobre 2020 c. 4.1) être gratuite pour les parties, raison pour laquelle la recourante n'a pas à supporter de frais de procédure malgré sa succombance.”
Wer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist oder gleichzeitig selbstständig und unselbstständig erwerbstätig ist, werden die verschiedenen jährlichen Erwerbseinkommen zur Bestimmung des massgebenden Einkommens zusammengerechnet; dieses ist mit der in Art. 13 Abs. 3 FamZG genannten Mindestgrenze zu vergleichen.
“1 LAFam, les salariés au service d’un employeur assujetti qui sont obligatoirement assurés à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le droit naît et expire avec le droit au salaire. A teneur de l’art. 13 al. 2bis LAFam, les personnes exerçant une activité lucrative indépendante qui sont obligatoirement assurées à l’AVS à ce titre ont droit aux allocations familiales. Les prestations sont également réglées par le régime d’allocations familiales du canton visé à l’art. 12 al. 2 LAFam. Le Conseil fédéral règle les modalités de naissance et d’expiration du droit aux allocations. e) Pour avoir droit aux allocations familiales, la personne doit payer des cotisations AVS sur un revenu annuel provenant d’une activité lucrative et correspondant au minimum à la moitié du montant annuel de la rente de vieillesse complète minimale de l’AVS (art. 13 al. 3 LAFam). En 2022, ce montant minimal s’élevait à 7'170 fr. (cf. art. 34 al. 5 LAVS dans sa teneur alors en vigueur). L’art. 10b OAFam (ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales ; RS 836.21) précise que si une personne est employée auprès de plusieurs employeurs ou si elle exerce simultanément une activité indépendante et une activité salariée, les différents revenus sont additionnés pour déterminer le revenu. 4. a) En l’occurrence, la recourante soutient avoir perçu un revenu total de 8'010 fr. des activités exercées durant l’année 2022 en qualité d’indépendante. Ce montant étant supérieur à 7'170 fr., l’intimé aurait dû, selon elle, reconnaître qu’elle avait droit aux allocation familiales et qu’elle en était l’ayant droit prioritaire, compte tenu de l’art. 7 al. 1 let. d LAFam, son époux exerçant une activité professionnelle salariée dans le canton de [...], soit dans un autre canton que celui de leur domicile. b) Dans le cadre de la présente procédure, l’intimé a modifié sa position et admis que le revenu déterminant AVS définitif réalisé par la recourante en tant qu’indépendante durant l’année 2022 était suffisant pour que les allocations familiales lui soient versées à ce titre et a constaté qu’il devait, en conséquence, rendre une nouvelle décision.”
“Gemäss Art. 13 Abs. 1 und Verbindung mit Art. 13 Abs. 3 FamZG haben die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in der AHV obligatorisch versicherten Personen, die von einem diesem Gesetz unterstellten Arbeitgeber beschäftigt werden, Anspruch auf Familienzulagen, wenn sie auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV (2022: Fr. 7'170.--; 2023: Fr. 7'350.--) entspricht, AHV- Beiträge entrichten. Ist eine Person bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt oder ist sie gleichzeitig selbstständig und unselbstständig erwerbstätig, so werden zur Bestimmung des Einkommens die Einkommen zusammengezählt (Art. 10b Abs. 1 der Verordnung über die Familienzulagen [FamZV] vom 31. Oktober 2007).”
“Gemäss Art. 13 Abs. 1 und Verbindung mit Art. 13 Abs. 3 FamZG haben die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in der AHV obligatorisch versicherten Personen, die von einem diesem Gesetz unterstellten Arbeitgeber beschäftigt werden, Anspruch auf Familienzulagen, wenn sie auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV (2022: Fr. 7'170.--; 2023: Fr. 7'350.--) entspricht, AHV- Beiträge entrichten. Ist eine Person bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt oder ist sie gleichzeitig selbstständig und unselbstständig erwerbstätig, so werden zur Bestimmung des Einkommens die Einkommen zusammengezählt (Art. 10b Abs. 1 der Verordnung über die Familienzulagen [FamZV] vom 31. Oktober 2007).”
Erreicht das jährliche Erwerbseinkommen die in Art. 13 Abs. 3 genannte Schwelle nicht, gilt die betroffene Person gemäss Art. 19 Abs. 1bis LAFam als Person ohne Erwerbstätigkeit und ist entsprechend zu behandeln.
“Guide de l'Office fédéral des assurances sociales pour l'application de l'Accord sur la libre circulation des personnes entre la Suisse et l'Union européenne dans le domaine des prestations familiales, point 3.1). 4. Il sied donc d’examiner si la recourante a le droit à des allocations familiales en application du droit suisse. a) Selon l'art. 19 al. 1 LAFam, les personnes obligatoirement assurées à l'AVS en tant que personnes sans activité lucrative sont considérées comme sans activité lucrative. Elles ont droit aux allocations familiales prévues aux art. 3 et 5. L'art. 7 al. 2, n'est pas applicable. Elles relèvent du canton dans lequel elles sont domiciliées. En application de l’art. 19 al. 1bis LAFam, les personnes qui sont obligatoirement assurées à l’AVS en tant que salariés ou en tant que personnes exerçant une activité lucrative indépendante et qui n’atteignent pas le revenu minimal visé à l’art. 13, al. 3, sont également considérées comme sans activité lucrative. Le revenu minimal au sens de l’art. 13 al. 3 LAFam correspond à la moitié du montant annuel de la rente de vieillesse complète minimale de l’AVS, à savoir, en 2021 et 2022, 7170 fr. (cf. art. 34 al. 5 LAVS ; (1195 x 12) / 2). b) En l’occurrence, il n’est pas contesté que les revenus réalisés par la recourante durant l’année 2021 s’élevaient à moins de 7170 fr. (à savoir 3'800 fr. selon l’intimée et 3645 fr. selon la recourante). Quant à l’année 2022, le revenu a été arrêté provisoirement à 4200 fr., ce que ne conteste pas non plus la recourante. En application de l’art. 19 al. 1bis LAFam, la recourante doit ainsi être considérée comme une personne sans activité lucrative, dans le domaine des allocations familiales. Or, comme l’a relevé à juste titre l’intimée, l’octroi d’allocations familiales à une personne sans activité lucrative nécessite impérativement qu’elle soit domiciliée en Suisse (cf. 19 al. 1, 3e phrase LAFam). Conformément à l’art. 13 al. 1 LPGA (applicable par le renvoi de l’art. 1 LAFam), le domicile doit se comprendre au sens des art.”
“- par mois à partir de laquelle les personnes exerçant une activité lucrative indépendante peuvent prétendre aux allocations familiales en vertu de l’art. 13 al. 2bis et 3 LAFam. Il en va d’ailleurs de même de la période allant du 1er septembre au 31 décembre 2016, dans la mesure où le revenu annuel 2016 s’élève à CHF 648.- (avis de taxation 2016, dossier, pièce 22, annexe 5.5). La décision du 12 mars 2019, reconsidérant celles du 15 décembre 2016 et du 27 janvier 2017 et refusant le droit de A.________ aux allocations familiales pour personne indépendante du 1er septembre 2016 au 31 décembre 2017 peut dès lors être confirmée. Partant, la demande de restitution du montant de CHF 3'920.- perçu à tort par A.________, qui n’est plus litigieuse qu’à hauteur de CHF 2'940.- au stade du présent recours – la restitution des CHF 980.- relatifs aux allocations perçues en 2016 n’étant pas contestée par les recourants – est également confirmée. 4.2. Allocation pour personnes sans activité lucrative Cela étant, compte tenu du fait que son revenu d’indépendante est inférieur à la limite prévue par l’art. 13 al. 3 LAFam, A.________ doit désormais être considérée comme une personne sans activité lucrative, conformément à l’art. 19 al. 1bis LAFam, Il en va de même de B.________, au bénéfice d’une rente entière de l’assurance-invalidité depuis le 1er avril 2017, dont le contrat de travail a été résilié avec effet au 20 avril 2018 mais inscrit à la Caisse de compensation comme personne sans activité lucrative dès le mois de janvier 2017 (dossier, pièce 22, annexe 6). Il convient dès lors d’examiner, pour chacun d’eux, s’ils remplissent les conditions pour l’octroi d’allocations familiales pour personnes sans activité lucrative pour l’année 2017. 4.2.1. Conformément à l’art. 19 al. 2 LAFam, le droit aux allocations familiales n’est accordé que si le revenu imposable est égal ou inférieur à une fois et demie le montant d’une rente de vieillesse complète maximale de l’AVS et qu’aucune prestation complémentaire de l’AVS/AI n’est perçue. Cette limite, pour l’année 2017, se monte à CHF 42'300.- par an. Selon l’avis de taxation 2017 du couple, le revenu imposable sur l’impôt fédéral direct est de CHF 44'190.”
Liegt das AHV‑beitragspflichtige Jahreseinkommen unter der nach Art. 13 Abs. 3 FamZG (in Verbindung mit Art. 6quater AHVV) massgeblichen Schwelle, besteht kein Anspruch auf Familienzulagen. In den zitierten Entscheidungsgrundlagen werden als Beispiel die Jahresgrenzen von Fr. 23'970.-- (2022) bzw. Fr. 24'150.-- (2023) genannt; bei Einkommen darunter entfällt der Anspruch.
“Der 1952 geborene Beschwerdeführer bezieht eine AHV-Rente. Gestützt auf die vorstehend gemachten Ausführungen untersteht daher nur der Teil seines Erwerbseinkommens der AHV-Beitragspflicht, der im Sinne von Art. 13 Abs. 3 FamZG in Verbindung mit Art 6quater AHVV im Jahr 2022 Fr. 23'970.-- bzw. im Monat Fr. 1'997.50 (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'170.--) und im Jahr 2023 Fr. 24'150.-- bzw. pro Monat Fr. 2'012.-- (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'350.--) übersteigt (vgl. auch Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL] Rz. 507 f.). Aufgrund der am 19. September 2023 durch die B. AG eingereichten Unterlagen steht fest, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2022 einen Bruttolohn von Fr. 11'137.-- bzw. einen Nettolohn von Fr. 10'728.-- bezog, weshalb er darauf keine AHV-Beiträge entrichten musste. Zudem lag dieses Einkommen deutlich unter dem für den Anspruch auf Familienzulagen erforderlichen Lohn von Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.--. Daran ändert sich auch nichts, wenn zu den bei der B. AG erzielten Einkünften noch das Einkommen bei der C. AG vom Oktober 2022 bis September 2023 in Höhe von Fr. 6'847.85 hinzugerechnet wird. Auch dann hätte der Beschwerdeführer bei einem Gesamtnettoeinkommen von Fr. 17'576.40 weniger als die erforderlichen Fr.”
“23'970.-- bzw. im Monat Fr. 1'997.50 (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'170.--) und im Jahr 2023 Fr. 24'150.-- bzw. pro Monat Fr. 2'012.-- (Fr. 16'800.-- + Fr. 7'350.--) übersteigt (vgl. auch Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL] Rz. 507 f.). Aufgrund der am 19. September 2023 durch die B. AG eingereichten Unterlagen steht fest, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2022 einen Bruttolohn von Fr. 11'137.-- bzw. einen Nettolohn von Fr. 10'728.-- bezog, weshalb er darauf keine AHV-Beiträge entrichten musste. Zudem lag dieses Einkommen deutlich unter dem für den Anspruch auf Familienzulagen erforderlichen Lohn von Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.--. Daran ändert sich auch nichts, wenn zu den bei der B. AG erzielten Einkünften noch das Einkommen bei der C. AG vom Oktober 2022 bis September 2023 in Höhe von Fr. 6'847.85 hinzugerechnet wird. Auch dann hätte der Beschwerdeführer bei einem Gesamtnettoeinkommen von Fr. 17'576.40 weniger als die erforderlichen Fr. 23'970.-- bzw. Fr. 24'150.-- verdient. Gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG in Verbindung mit Art. 6quater Abs. 2 AHVV besteht unter diesen Umständen kein Anspruch auf Familienzulagen (vgl. FamZWL Rz. 509).”
Bei unselbständiger Erwerbstätigkeit in der Schweiz besteht grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen nach Art. 13 FamZG; in den beiden angeführten Fällen war zudem die Anspruchsvoraussetzung des Kindsverhältnisses unbestrittenermassen erfüllt.
“Es ist zu Recht unbestritten, dass nach Schweizer Recht aufgrund der unselbstständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz (vgl. AB 1 Ziff. 1) grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen besteht (Art. 13 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindsverhältnisses zur Tochter E.________ (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt (vgl. AB 8). Ferner ist unbestritten, dass die Kindsmutter in der Schweiz ein tieferes AHV-pflichtigen Einkommen erwirtschaftet hat (vgl. AB 2 Ziff. 3a), weshalb sie keinen Anspruch auf Familienzulagen hatte (Art. 7 Abs. 1 lit. e FamZG).”
“Es ist zu Recht unbestritten, dass aufgrund der unselbstständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Zeit vom 7. April 2017 bis 30. Juni 2020 in der Schweiz grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen besteht (Art. 13 FamZG), insbesondere ist auch die Anspruchsvoraussetzung des Kindsverhältnisses zu den zwei Kindern (Art. 4 Abs. 1 lit. a FamZG) unbestrittenermassen erfüllt. Ferner ist unbestritten, dass die Mutter der beiden Kinder, welche alle drei in ... wohnhaft sind und die ... Staatsbürgerschaft besitzen (AB 1/11-13), infolge fehlender Erwerbstätigkeit (absolviert eine Ausbildung; AB 1/6 Ziff. 6), keinen Anspruch auf Familienzulagen hat.”
Erfüllt das aus bezogenem Krankentaggeld resultierende jährliche Erwerbseinkommen nicht das in Art. 13 Abs. 3 FamZG geforderte Mindesteinkommen (und werden deshalb keine AHV-Beiträge entrichtet), besteht kein Anspruch nach Art. 13 Abs. 3 FamZG.
“a FamZG) unter Umständen auch die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers (Stiefmutter) Anspruch auf die Kinderzulage (Art. 4 Abs. 1 lit. b FamZG), wohl nicht hingegen ein allfälliger neuer Ehegatte der abgeschiedenen Ehefrau (Stiefvater), weil das Kind gemäss Angaben des Beschwerdeführers nicht überwiegend in deren Haushalt lebt(e) (vgl. Replik S. 3; Art. 4 Abs. 1 FamZV [vgl. E. 4.1.3 hiervor] und Rz. 232 der Wegleitung zum Familienzulagengesetz [FamZWL], gültig ab 1. Januar 2009). Bei solchen Konstellationen, hier mit wohl drei potenziellen Anspruchsberechtigten, bestimmt sich der Anspruch nach Art. 7 FamZG (Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Praxiskommentar, 2010, N. 30 zu Art. 4 FamZG). Art. 7 Abs. 1 FamZG statuiert als erstes Kriterium die Erwerbstätigkeit. Bis zum 31. Januar 2021 war der Beschwerdeführer als ... angestellt bzw. unselbständig erwerbstätig, indes seit dem 26. Februar 2019 arbeitsunfähig (act. II 5 S. 4). Weil das Krankentaggeld nicht mehr das Mindesteinkommen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichte (act. II 5; Kieser/Reichmuth, a.a.O., N. 25 zu Art. 13 FamZG), bestand pro 2020 für den Beschwerdeführer kein Anspruch mehr (Kieser/Reichmuth, a.a.O. N. 66 f. zu Art. 13 FamZG). Gemäss (unbelegt gebliebener) Angabe des Beschwerdeführers war und ist auch die abgeschiedene Ehefrau erwerbstätig (Eingabe vom 23. Oktober 2024 S. 3). Zudem hätte nach dem Gesagten auch die neue Ehefrau des Beschwerdeführers erwerbstätig sein können (vgl. E. 3.2.1 ff. hiervor). Da nach Lage der Akten nicht erstellt ist, ob und inwieweit die abgeschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers im hier massgebenden Zeitraum erwerbstätig war und gegebenenfalls für die Tochter C.________ Kinderzulagen bezog, kann die Anspruchsberechtigung nach Art. 7 lit. a FamZG nicht geklärt werden. Mithin ist der Sachverhalt hinsichtlich der Kinderzulagen ungenügend abgeklärt. Diesbezüglich ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Anspruch auf Kinderzulagen abkläre und anschliessend den EL-Anspruch des Beschwerdeführers neu berechne.”
Bei Selbständigerwerbenden ist der Anspruch nach Art. 13 Abs. 3 FamZG anhand des nach AHV‑Kriterien konkret ermittelten jährlichen Erwerbseinkommens zu beurteilen. Wird die dort genannte Mindesteinkommensschwelle nicht erreicht, besteht kein Anspruch; die betroffene Person gilt nach Art. 19 Abs. 1bis FamZG als Nichterwerbstätige und unterliegt damit der Anspruchsprüfung für Nichterwerbstätige (insbesondere Art. 19 Abs. 2 FamZG).
“3 FamZG umfassen die Familienzulagen die Kinder- und die Ausbildungszulagen. Anspruch auf Familienzulagen haben die Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von einem dem FamZG unterstellten Arbeitgeber beschäftigt sind. Der Anspruch entsteht und erlischt jeweils mit dem Lohnanspruch der Arbeit nehmenden Person (Art. 13 Abs. 1 FamZG). Laut Art. 13 Abs. 3 FamZG werden nur ganze Zulagen ausgerichtet. Anspruchsberechtigt ist dabei, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag einer minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet. Massgebend für die Anspruchsberechtigung einer in unselbständiger Tätigkeit erwerbstätigen Person ist demnach das nach AHV-Kriterien ermittelte Einkommen. Diese Erwerbsschwelle belief sich für das Jahr 2021 – wie die Kasse richtig festhält – auf Fr. 7'110.--, was der Hälfte der jährlichen minimalen vollen Altersrente entspricht. Mit der Kasse ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG als Selbständigerwerbende nur dann Anspruch auf Familienzulagen hat, wenn sie ein Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 7'110.-- (ab 2022 Fr. 7'350.--) erzielen würde. Gemäss Steuerveranlagung für das Jahr 2021 hat die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende ein Einkommen von Fr. 1'000.-- erzielt. Demzufolge hat sie als Selbständigerwerbende keinen Anspruch auf Familienzulagen, da sie die Voraussetzungen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erfüllt. 2.2 Weil die Beschwerdeführerin die Einkommensschwelle als Selbständigerwerbende gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG von Fr. 7'110.-- nicht erreicht, gilt sie als Nichterwerbstätige. Gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG gelten nämlich Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, als Nichterwerbstätige. Der Anspruch auf Familienzulagen für Nichterwerbstätige ist gemäss Art. 19 Abs. 2 FamZG an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden.”
“Anspruchsberechtigt ist dabei, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag einer minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet. Massgebend für die Anspruchsberechtigung einer in unselbständiger Tätigkeit erwerbstätigen Person ist demnach das nach AHV-Kriterien ermittelte Einkommen. Diese Erwerbsschwelle belief sich für das Jahr 2021 – wie die Kasse richtig festhält – auf Fr. 7'110.--, was der Hälfte der jährlichen minimalen vollen Altersrente entspricht. Mit der Kasse ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG als Selbständigerwerbende nur dann Anspruch auf Familienzulagen hat, wenn sie ein Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 7'110.-- (ab 2022 Fr. 7'350.--) erzielen würde. Gemäss Steuerveranlagung für das Jahr 2021 hat die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende ein Einkommen von Fr. 1'000.-- erzielt. Demzufolge hat sie als Selbständigerwerbende keinen Anspruch auf Familienzulagen, da sie die Voraussetzungen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erfüllt. 2.2 Weil die Beschwerdeführerin die Einkommensschwelle als Selbständigerwerbende gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG von Fr. 7'110.-- nicht erreicht, gilt sie als Nichterwerbstätige. Gemäss Art. 19 Abs. 1bis FamZG gelten nämlich Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, als Nichterwerbstätige. Der Anspruch auf Familienzulagen für Nichterwerbstätige ist gemäss Art. 19 Abs. 2 FamZG an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden. Der anderthalbfache Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV betrug im Jahr 2021 Fr. 43'020.-- (im Jahr 2022 ebenfalls Fr. 43'020.-- und im Jahr 2023 Fr. 44'100.--). Da das Renteneinkommen der Beschwerdeführerin als Witwe im Jahr 2021 Fr. 60'901.-- betrug, hat sie auch als Nichterwerbstätige keinen Anspruch auf Familienzulagen. 2.3 Auch aus der kantonalen Regelung in § 5 EG FamZG ergibt sich kein Anspruch auf Familienzulagen für die Beschwerdeführerin.”
“Gemäss Art. 13 Abs. 2bis FamZG haben die als Selbstständigerwerbende in der AHV obligatorisch versicherten Personen Anspruch auf Familienzulagen. Die Leistungen richten sich nach der Familienzulagenordnung des Kantons gemäss Art. 12 Abs. 2 FamZG. Anspruch auf Zulagen hat, wer auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindestens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV entspricht, AHV-Beiträge entrichtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). In der AHV obligatorisch versicherte Personen, die bei der AHV als nichterwerbstätige Personen erfasst sind, gelten als Nichterwerbstätige (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 FamZG). Die Personen, die als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer oder als Selbstständigerwerbende in der AHV obligatorisch versichert sind und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht erreichen, gelten ebenfalls als Nichterwerbstätige (Art. 19 Abs. 1bis FamZG). Der Anspruch auf Familienzulagen ist an die Voraussetzung geknüpft, dass das steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Altersrente der AHV nicht übersteigt und keine Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden (Art. 19 Abs. 2 FamZG). Für die Bemessung des Einkommens der Nichterwerbstätigen ist das steuerbare Einkommen nach dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11) massgebend (Art. 17 der Verordnung vom 31. Oktober 2007 über die Familienzulagen [FamZV; SR 836.21]).”
Bei gleichzeitig ausgeübter selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit ist gemäss Art. 11 Abs. 1bis FamZV vorrangig die Familienausgleichskasse des Arbeitgebers zuständig, sofern das Arbeitsverhältnis unbefristet oder für mehr als sechs Monate eingegangen worden ist und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG erreicht wird. In diesem Fall geht der Anspruch aus unselbständiger Erwerbstätigkeit demjenigen aus selbständiger Erwerbstätigkeit vor.
“Ist eine Person gleichzeitig selbständig und unselbständig erwerbend, so ist die Familienausgleichskasse ihres Arbeitgebers zuständig, sofern das Arbeitsverhältnis für mehr als sechs Monate eingegangen worden oder unbefristet ist und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses erreicht wird (Art. 11 Abs. 1bis FamZV). Mit dieser Regelung wird die Priorität dem Anspruch aus unselbständiger Erwerbstätigkeit gegeben (vgl. zum Vorrang des Anspruchs aus unselbständiger Erwerbstätigkeit die Erläuterungen des EDI vom 26. Oktober 2011 zur Änderung vom 26. November 2011, S. 5, Art. 11 Abs. 1bis FamZV).”
“1bis FamZV bei gleichzeitigem Vorliegen einer selbständigen wie auch unselbständigen Erwerbstätigkeit die Familienausgleichskasse des Arbeitgebers vorrangig zuständig, sofern das Arbeitsverhältnis für mehr als sechs Monate eingegangen worden oder unbefristet ist, und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses erreicht wird (Art. 11 Abs. 1bis FamZV). Diese Voraussetzungen waren bei der Beschwerdeführerin in den Jahren 2017 bis 2019 - teilweise gar bei mehreren Arbeitgebern - erfüllt (vgl. E. 3.1). Damit ging aber der Anspruch auf Zulagen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit demjenigen für Selbständigerwerbende vor (zum Vorrang des Anspruchs aus unselbständiger Erwerbstätigkeit vgl. wiederum E. 1.4.3). Die Ausrichtung von Zulagen für Selbständigerwerbende stand somit aber nicht in Übereinstimmung mit der gesetzlichen Ordnung, weshalb sie jedenfalls unrichtig war, und zwar unabhängig davon, ob die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichte oder nicht.”
“Bereits in ihrer Anmeldung zum Bezug von Familienzulagen für Selbständigerwerbende hatte die Beschwerdeführerin am 1. Februar 2018 angegeben, dass sie neben ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit im Kanton Zürich im Spital C.___, D.___ eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt (Urk. 6/61/1). Auch in den Jahren 2017 und 2019 war sie unselbständig erwerbstätig (E. 3.1 hiervor). Wie erwähnt (E. 1.4.3) ist nach Art. 11 Abs. 1bis FamZV bei gleichzeitigem Vorliegen einer selbständigen wie auch unselbständigen Erwerbstätigkeit die Familienausgleichskasse des Arbeitgebers vorrangig zuständig, sofern das Arbeitsverhältnis für mehr als sechs Monate eingegangen worden oder unbefristet ist, und das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses erreicht wird (Art. 11 Abs. 1bis FamZV). Diese Voraussetzungen waren bei der Beschwerdeführerin in den Jahren 2017 bis 2019 - teilweise gar bei mehreren Arbeitgebern - erfüllt (vgl. E. 3.1). Damit ging aber der Anspruch auf Zulagen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit demjenigen für Selbständigerwerbende vor (zum Vorrang des Anspruchs aus unselbständiger Erwerbstätigkeit vgl. wiederum E. 1.4.3). Die Ausrichtung von Zulagen für Selbständigerwerbende stand somit aber nicht in Übereinstimmung mit der gesetzlichen Ordnung, weshalb sie jedenfalls unrichtig war, und zwar unabhängig davon, ob die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende das Mindesteinkommen nach Art. 13 Abs. 3 FamZG erreichte oder nicht.”