Les frais de maladie et d’invalidité sont remboursés aux conditions suivantes:
9 commentaries
RéférenÎ : LPC art. 15 n. 9 Lors d'une suspension du paiement de la rente (p. ex. en cas de détention), cela peut entraîner la suspension du versement de la prestation complémentaire (PC) ; toutefois, le remboursement des frais de maladie et d'invalidité demeure possible si les conditions d'octroi étaient remplies pendant la périoÞ concernée. En outre, la PC peut continuer d'être versée pour certaines prestations prises en compte dans le calcul (en particulier les prestations destinées à garantir l'entretien des proches). (Fondé sur la sourÎ [0].)
“Si l’on se réfère à la ratio legis de cette disposition, il y a lieu de relever qu’une personne détenue entretenue par la collectivité durant l’exécution de sa peine ne retire aucun avantage économique si elle continue, pendant ce temps, de toucher de telles prestations en nature. Le sort de ces deux types de prestations doit ainsi être différencié. Le remboursement des frais de maladie et d’invalidité est d’ailleurs également ouvert aux personnes qui remplissent les conditions générales donnant droit à une prestation complémentaire annuelle mais sans en bénéficier en raison d’un excédent de revenus, les frais n’étant toutefois remboursés que dans la mesure où ils dépassent l’excédent de revenus (art. 14 al. 6 LPC). 5. L’intimée fait valoir que l’art. 14 LPC dispose que les cantons remboursent les frais de maladie et d’invalidité uniquement aux bénéficiaires d’une prestation complémentaire annuelle. D’après elle, le recourant n’est plus au bénéfice d’une prestation complémentaire annuelle du fait de sa détention. En effet, selon l’art. 15 LPC, les frais de maladie sont remboursés notamment si les frais sont intervenus à une époque pendant laquelle le requérant remplissait les conditions fixées aux art. 4 à 6 LPC. Or, selon l’art. 4 al. 1 let c LPC, les personnes qui ont leur domicile et leur résidence habituelle en Suisse ont droit à des prestations complémentaires dès lors qu’elles ont droit à une rente de l’AI sans interruption pendant six mois au moins. L’intimée estime que, dès lors que le recourant n’a plus droit à une rente AI, il ne bénéficie plus des prestations complémentaires. La caisse fait une fausse interprétation de ces dispositions. L’application de l’art. 21 al. 5 LPGA n’engendre que la suspension du versement de la prestation complémentaire lorsque, à la suite d’une mesure ou une peine privative de liberté, le versement de la rente AI (ou des indemnités journalières de l’AI) est suspendu (TF 8C_139/2007 du 30 mai 2008 ; Valterio, op. cit., p. 52, ad art. 8 LPC). En revanche, la PC continue d’être versée pour toutes les personnes comprises dans le calcul, soit les prestations destinées à l’entretien des proches.”
RéférenÎ : LPC art. 15 n° 8 L'art. 15 LPC concerne l'exigenÎ formelle de la présentation en temps utile de la demanÞ de remboursement des frais de maladie et d'invalidité. La jurisprudenÎ et la doctrine soulignent que la présentation en temps utile de la demanÞ constitue une condition préalable au remboursement.
“3 des Gesetzes über die Behindertenhilfe, BHG; SG 869.700). Demgemäss sind Ansprüche nach dem ELG vorrangig gegenüber Leistungen der Behindertenhilfe. 5.10. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der in Art. 14 Abs. 3 lit. a Ziff. 1 ELG festgelegte Betrag von Fr. 25000.00 bei der Festlegung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten nicht unterschritten werden darf. Die in § 13 KBV vorgenommene Beschränkung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten erweist sich damit als bundesrechtswidrig. 5.11. Das ASB hat gegen den eingeforderten Betrag an sich nichts eingewendet, Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer diesen zu Unrecht geltend macht, sind nicht ersichtlich. Weiter fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Juli 2021 insgesamt angefallenen Krankheits- und Behinderungskosten den Höchstbetrag gemäss § 6 EG/ELG resp. Art. 14 Abs. 3-5 ELG erreichten oder gar überschritten. Schliesslich wurde die Vergütung rechtzeitig geltend gemacht (Art. 15 ELG). Der Beschwerdeführer hat daher - über die bereits bezogene Kostenbeteiligung von Fr. 800.00 pro Monat und dem Ersatz der Patientenbeteiligung - Anspruch auf Ergänzungsleistungen im Umfang von Fr. 628.00 für den Zeitraum Januar bis März 2021. 6. 6.1. Die Beschwerde ist gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 6. September 2021 aufzuheben, soweit er die Ablehnung der über den Betrag von Fr. 800.00 pro Monat und der Patientenbeteiligung Spitex hinausgehenden Kosten betrifft. Das ASB hat dem Beschwerdeführer für den Zeitraum Januar bis März 2021 den Betrag von Fr. 628.00 unter dem Titel Behinderungs- und Krankheitskosten nachzuzahlen. 6.2. Das Verfahren ist kostenlos. 6.3. Das ASB hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung auszurichten. Das Sozialversicherungsgericht spricht im Sinne einer Richtlinie in durchschnittlichen Fällen bei vollem Obsiegen eine Parteientschädigung von Fr. 3750.00 (inklusive Auslagen) zuzüglich Mehrwertsteuer (7.7 %) zu.”
“Diesbezüglich führte es aus: Die bundesrechtliche Regelung lässt Einschränkungen durch das kantonale Recht in zweierlei Hinsicht zu: Einerseits darf die Vergütung der Franchise auf deren Minimalbetrag beschränkt werden, wenn für die Krankenversicherung eine erhöhte Franchise gewählt wurde. Dies entspricht der früheren bundesrechtlichen Ordnung (Art. 7 der bis 31. Dezember 2007 geltenden Verordnung vom 29. Dezember 1997 über die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten bei den Ergänzungsleistungen [aELKV; AS 1998 239 resp. 2003 4299]), die in das kantonale Recht übernommen wurde. Anderseits ist es zulässig, für die Vergütung der gesamten jährlichen Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14 Abs. 1 lit. a-g ELG) einen Höchstbetrag festzulegen, wovon der kantonale Gesetz- resp. Verordnungsgeber Gebrauch machte. Darüber hinaus belässt das Bundesrecht in Bezug auf die hier interessierende Kostenbeteiligung keinen Raum für eine Beschränkung der Vergütung; vorbehalten bleibt einzig das formelle Erfordernis der rechtzeitigen Geltendmachung des Anspruchs (vgl. Art. 15 ELG). Das Bundesgericht kam zum Schluss, es liesse sich nicht sachlich begründen, die im Rahmen der Ergänzungsleistungen zu vergütende Kostenbeteiligung von vornherein auf jährlich Fr. 1000.00 zu beschränken. Solches Vorgehen sei bundesrechtswidrig: Zulässig sei - unter Vorbehalt des Höchstbetrages gemäss Art. 14 Abs. 3-5 ELG - lediglich die Verweigerung der Mehrkosten für eine allfällig gewählte höhere Franchise, weshalb sich die Limitierung auf den Betrag von Fr. 1000.00 pro Jahr nur auf die Kostenbeteiligung gemäss KVG beziehen könne, nicht aber auf deren Vergütung im Rahmen der Ergänzungsleistungen (Urteil des Bundesgerichts vom 31. August 2013, 9C_406/2013, E. 3.2.1 und 3.2.2.). 4.4. Eine weitergehende Regelungszuständigkeit der Kantone besteht bei den Krankheits- und Behinderungskosten insoweit, als in diesem Bereich das ELG als Rahmengesetz dient (vgl. Botschaft zur Ausführungsgesetzgebung zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen [NFA] vom 7.”
“3 des Gesetzes über die Behindertenhilfe, BHG; SG 869.700). Demgemäss sind Ansprüche nach dem ELG vorrangig gegenüber Leistungen der Behindertenhilfe. 5.10. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der in Art. 14 Abs. 3 lit. a Ziff. 1 ELG festgelegte Betrag von Fr. 25000.00 bei der Festlegung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten nicht unterschritten werden darf. Die in § 13 KBV vorgenommene Beschränkung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten erweist sich damit als bundesrechtswidrig. 5.11. Das ASB hat gegen den eingeforderten Betrag an sich nichts eingewendet, Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer diesen zu Unrecht geltend macht, sind nicht ersichtlich. Weiter fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Juli 2021 insgesamt angefallenen Krankheits- und Behinderungskosten den Höchstbetrag gemäss § 6 EG/ELG resp. Art. 14 Abs. 3-5 ELG erreichten oder gar überschritten. Schliesslich wurde die Vergütung rechtzeitig geltend gemacht (Art. 15 ELG). Der Beschwerdeführer hat daher - über die bereits bezogene Kostenbeteiligung von Fr. 800.00 pro Monat und dem Ersatz der Patientenbeteiligung - Anspruch auf Ergänzungsleistungen im Umfang von Fr. 628.00 für den Zeitraum Januar bis März 2021. 6. 6.1. Die Beschwerde ist gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 6. September 2021 aufzuheben, soweit er die Ablehnung der über den Betrag von Fr. 800.00 pro Monat und der Patientenbeteiligung Spitex hinausgehenden Kosten betrifft. Das ASB hat dem Beschwerdeführer für den Zeitraum Januar bis März 2021 den Betrag von Fr. 628.00 unter dem Titel Behinderungs- und Krankheitskosten nachzuzahlen. 6.2. Das Verfahren ist kostenlos. 6.3. Das ASB hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung auszurichten. Das Sozialversicherungsgericht spricht im Sinne einer Richtlinie in durchschnittlichen Fällen bei vollem Obsiegen eine Parteientschädigung von Fr. 3750.00 (inklusive Auslagen) zuzüglich Mehrwertsteuer (7.7 %) zu.”
Il convient de respecter les dispositions d'exécution cantonales : les cantons peuvent adopter leurs propres ordonnances d'exécution de la LPC et règlements (ex. : canton du Tessin). Pour les frais dentaires, les règles cantonales se réfèrent à l'ordonnanÎ tarifaire accidents/militaire/AI (AINF/AM/AI) ; devis et factures doivent correspondre aux postes de cette ordonnanÎ tarifaire. Les règles cantonales prévoient en outre des prescriptions (p. ex. délais) pour le remboursement.
“3-18 dell'Ordinanza sul rimborso delle spese di malattia e delle spese dovute all'invalidità in materia di prestazioni complementari (OMPC) nella versione in vigore il 31 dicembre dell'anno precedente l'entrata in vigore della Legge federale del 6 ottobre 2006 che emana e modifica atti legislativi per la nuova impostazione della perequazione finanziaria e della ripartizione dei compiti tra Confederazione e Cantoni si applicano per analogia, ma per una durata massima di tre anni dall'entrata in vigore della legge. Riguardo al rimborso delle spese, il Cantone Ticino ha emanato la Legge di applicazione della LPC del 23 ottobre 2007 (LaLPC), che è entrata in vigore il 1° gennaio 2008, contemporaneamente quindi alla nuova LPC e rendendo così non applicabile l'OMPC. A differenza di quanto regolato fino al 31 dicembre 2007, con la nuova impostazione della perequazione finanziaria e della ripartizione dei compiti tra Confederazione e Cantoni (NPC), dal 1° gennaio 2008 sono i Cantoni - e non più la Confederazione - a finanziare le prestazioni di cui all'art. 14 LPC (art. 16 LPC). Così, gli artt. 5-24 LaLPC definiscono il rimborso delle spese su rinvio del citato art. 14 cpv. 2 LPC. L'art. 7 LaLPC riprende l'art. 15 LPC e prevede che le spese sono rimborsate se la domanda di rimborso è presentata entro quindici mesi dalla fatturazione (lett. a), le spese sono insorte in un periodo in cui il richiedente adempiva una delle condizioni menzionate nell'art. 4 LPC (lett. b) e il termine di carenza previsto nell'art. 5 LPC è adempiuto (lett. c). Per quanto attiene al caso in esame, l'art. 13 LaLPC relativo ai trattamenti dentari dispone quanto segue: " 1Le spese per trattamenti dentari semplici, economici e adeguati sono rimborsate. 2Per il rimborso è determinante la tariffa dell'assicurazione infortuni, dell'assicurazione militare e dell'assicurazione invalidità (tariffa AINF/AM/AI) per gli onorari delle prestazioni dentarie e la tariffa AINF/AM/AI per i lavori di tecnica dentaria. 3I preventivi e le fatture devono rispettare le posizioni tariffali della tariffa AINF/AM/AI.". Sempre in merito ai trattamenti dentari, l'art. 4 RLaLPC (Regolamento della LaLPC del 19 dicembre 2007, in vigore dal 1° gennaio 2008) prevede: " 1Sono rimborsate solo le spese fatturate da dentisti in possesso di un diploma federale o da dentisti che sono in possesso di un'autorizzazione cantonale per esercitare la professione.”
Selon l'art. 15 let. a LPC, en matière de frais de maladie et d'invalidité s'applique le principe du remboursement des frais. La personne assurée devient débitriÎ de la facture vis‑à‑vis du prestataire, mais elle a envers l'assureur un droit au remboursement. Comme la créanÎ de remboursement de la personne assurée ne naît qu'au moment de l'émission de la facture, le délai de 15 mois pour faire valoir ce remboursement commenÎ à courir à partir de l'émission de la facture.
“ff. WEL) – gesetzlich nicht explizit geregelt. Allerdings ist Art. 15 ELG zu beachten (vgl. Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl. 2015, Art. 12 N. 730). Gemäss Art. 15 lit. a ELG werden Krankheits- und Behinderungskosten nur vergütet, wenn die Vergütung innert 15 Monaten nach der Rechnungsstellung geltend gemacht wird. Demnach gilt bei den Krankheits- und Behinderungskosten nicht das Naturalleistungs-, sondern das Kostenvergütungsprinzip. Infolgedessen ist die versicherte Person Schuldnerin der Leistungserbringer. Sie hat jedoch einen Anspruch darauf, dass der Versicherungsträger ihr die Kosten ersetzt (vgl. zum Naturalleistungs- und Kostenvergütungsprinzip Ueli Kieser, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 14 N. 14 ff.). Da die versicherten Personen erst durch die Fakturierung mit zusätzlichen Kosten ihrer Krankheit oder Invalidität konfrontiert werden, beginnt die Frist i.S.v. Art. 15 lit. a ELG zur Geltendmachung der Vergütung ab diesem Zeitpunkt (Müller, a.a.O., Art. 15 N. 858). Es entspricht dem Wesen des Kostenvergütungsprinzips, dass die Vergütungsforderung der versicherten Person nicht vor dem Zeitpunkt des Kostenanfalls durch die Rechnungsstellung entstehen kann, weshalb bei der Frage des Beginns des Leistungsanspruchs jedenfalls nicht auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen ist.”
“ff. WEL) – gesetzlich nicht explizit geregelt. Allerdings ist Art. 15 ELG zu beachten (vgl. Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl. 2015, Art. 12 N. 730). Gemäss Art. 15 lit. a ELG werden Krankheits- und Behinderungskosten nur vergütet, wenn die Vergütung innert 15 Monaten nach der Rechnungsstellung geltend gemacht wird. Demnach gilt bei den Krankheits- und Behinderungskosten nicht das Naturalleistungs-, sondern das Kostenvergütungsprinzip. Infolgedessen ist die versicherte Person Schuldnerin der Leistungserbringer. Sie hat jedoch einen Anspruch darauf, dass der Versicherungsträger ihr die Kosten ersetzt (vgl. zum Naturalleistungs- und Kostenvergütungsprinzip Ueli Kieser, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 14 N. 14 ff.). Da die versicherten Personen erst durch die Fakturierung mit zusätzlichen Kosten ihrer Krankheit oder Invalidität konfrontiert werden, beginnt die Frist i.S.v. Art. 15 lit. a ELG zur Geltendmachung der Vergütung ab diesem Zeitpunkt (Müller, a.a.O., Art. 15 N. 858). Es entspricht dem Wesen des Kostenvergütungsprinzips, dass die Vergütungsforderung der versicherten Person nicht vor dem Zeitpunkt des Kostenanfalls durch die Rechnungsstellung entstehen kann, weshalb bei der Frage des Beginns des Leistungsanspruchs jedenfalls nicht auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen ist.”
Condition formelle : la condition de versement est que le droit soit fait valoir en temps utile (cf. art. 15 LPC).
“Diesbezüglich führte es aus: Die bundesrechtliche Regelung lässt Einschränkungen durch das kantonale Recht in zweierlei Hinsicht zu: Einerseits darf die Vergütung der Franchise auf deren Minimalbetrag beschränkt werden, wenn für die Krankenversicherung eine erhöhte Franchise gewählt wurde. Dies entspricht der früheren bundesrechtlichen Ordnung (Art. 7 der bis 31. Dezember 2007 geltenden Verordnung vom 29. Dezember 1997 über die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten bei den Ergänzungsleistungen [aELKV; AS 1998 239 resp. 2003 4299]), die in das kantonale Recht übernommen wurde. Anderseits ist es zulässig, für die Vergütung der gesamten jährlichen Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14 Abs. 1 lit. a-g ELG) einen Höchstbetrag festzulegen, wovon der kantonale Gesetz- resp. Verordnungsgeber Gebrauch machte. Darüber hinaus belässt das Bundesrecht in Bezug auf die hier interessierende Kostenbeteiligung keinen Raum für eine Beschränkung der Vergütung; vorbehalten bleibt einzig das formelle Erfordernis der rechtzeitigen Geltendmachung des Anspruchs (vgl. Art. 15 ELG). Das Bundesgericht kam zum Schluss, es liesse sich nicht sachlich begründen, die im Rahmen der Ergänzungsleistungen zu vergütende Kostenbeteiligung von vornherein auf jährlich Fr. 1000.00 zu beschränken. Solches Vorgehen sei bundesrechtswidrig: Zulässig sei - unter Vorbehalt des Höchstbetrages gemäss Art. 14 Abs. 3-5 ELG - lediglich die Verweigerung der Mehrkosten für eine allfällig gewählte höhere Franchise, weshalb sich die Limitierung auf den Betrag von Fr. 1000.00 pro Jahr nur auf die Kostenbeteiligung gemäss KVG beziehen könne, nicht aber auf deren Vergütung im Rahmen der Ergänzungsleistungen (Urteil des Bundesgerichts vom 31. August 2013, 9C_406/2013, E. 3.2.1 und 3.2.2.). 4.4. Eine weitergehende Regelungszuständigkeit der Kantone besteht bei den Krankheits- und Behinderungskosten insoweit, als in diesem Bereich das ELG als Rahmengesetz dient (vgl. Botschaft zur Ausführungsgesetzgebung zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen [NFA] vom 7.”
“Diesbezüglich führte es aus: Die bundesrechtliche Regelung lässt Einschränkungen durch das kantonale Recht in zweierlei Hinsicht zu: Einerseits darf die Vergütung der Franchise auf deren Minimalbetrag beschränkt werden, wenn für die Krankenversicherung eine erhöhte Franchise gewählt wurde. Dies entspricht der früheren bundesrechtlichen Ordnung (Art. 7 der bis 31. Dezember 2007 geltenden Verordnung vom 29. Dezember 1997 über die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten bei den Ergänzungsleistungen [aELKV; AS 1998 239 resp. 2003 4299]), die in das kantonale Recht übernommen wurde. Anderseits ist es zulässig, für die Vergütung der gesamten jährlichen Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14 Abs. 1 lit. a-g ELG) einen Höchstbetrag festzulegen, wovon der kantonale Gesetz- resp. Verordnungsgeber Gebrauch machte. Darüber hinaus belässt das Bundesrecht in Bezug auf die hier interessierende Kostenbeteiligung keinen Raum für eine Beschränkung der Vergütung; vorbehalten bleibt einzig das formelle Erfordernis der rechtzeitigen Geltendmachung des Anspruchs (vgl. Art. 15 ELG). Das Bundesgericht kam zum Schluss, es liesse sich nicht sachlich begründen, die im Rahmen der Ergänzungsleistungen zu vergütende Kostenbeteiligung von vornherein auf jährlich Fr. 1000.00 zu beschränken. Solches Vorgehen sei bundesrechtswidrig: Zulässig sei - unter Vorbehalt des Höchstbetrages gemäss Art. 14 Abs. 3-5 ELG - lediglich die Verweigerung der Mehrkosten für eine allfällig gewählte höhere Franchise, weshalb sich die Limitierung auf den Betrag von Fr. 1000.00 pro Jahr nur auf die Kostenbeteiligung gemäss KVG beziehen könne, nicht aber auf deren Vergütung im Rahmen der Ergänzungsleistungen (Urteil des Bundesgerichts vom 31. August 2013, 9C_406/2013, E. 3.2.1 und 3.2.2.). 4.4. Eine weitergehende Regelungszuständigkeit der Kantone besteht bei den Krankheits- und Behinderungskosten insoweit, als in diesem Bereich das ELG als Rahmengesetz dient (vgl. Botschaft zur Ausführungsgesetzgebung zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen [NFA] vom 7.”
Une demanÞ de remboursement au titre de l'art. 15 LPC (délai : 15 mois) peut être considérée comme tardive, comme constaté dans la décision citée. Dans de tels cas, il convient d'examiner si la restauration du délai au sens de l'art. 41 LPGA est envisageable (entre autres, la restauration du délai n'est possible que si, dans les 30 jours suivant la disparition du motif d'empêchement, une demanÞ motivée de restauration est déposée et la démarche omise est accomplie).
“3 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations prévues à l’art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’assurance-vieillesse, survivants et invalidité du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30). Elle statue aussi, en application de l'art. 134 al. 3 let. a LOJ, sur les contestations prévues à l'art. 43 de la loi cantonale sur les prestations complémentaires cantonales du 25 octobre 1968 (LPCC - J 4 25). Sa compétence pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 2. Interjeté dans les forme et délai prescrits par la loi, le recours est recevable (art. 56 et 60 LPGA; art. 89B LPA). 3. Le litige porte sur le bien-fondé du refus de l’intimé de rembourser au recourant ses frais médicaux. 4. 4.1 Selon l'art. 15 LPC, les frais de maladie et d'invalidité sont remboursés aux conditions suivantes : a. le remboursement est demandé dans les quinze mois à compter de la facturation; b. les frais sont intervenus à une époque pendant laquelle le requérant remplissait les conditions fixées aux art. 4 à 6. En l’occurrence, début 2023, soit bien au-delà du délai de quinze mois prescrit par la loi, le recourant a sollicité du SPC le remboursement de divers frais médicaux intervenus entre 2016 et 2021. Sa demande est donc intervenue tardivement, ce qu’il ne conteste au demeurant pas. 4.2 En vertu de l’art. 41 LPGA, si le requérant ou son mandataire a été empêché, sans sa faute, d’agir dans le délai fixé, celui-ci est restitué pour autant que, dans les trente jours à compter de celui où l’empêchement a cessé, le requérant ou son mandataire ait déposé une demande motivée de restitution et ait accompli l’acte omis. Dans la procédure administrative en matière d'assurances sociales, les dispositions en matière de délai prévues aux art.”
Le remboursement des frais de maladie et d'invalidité n'est effectué que sur demanÞ (art. 15 LPC). La demanÞ doit en principe être déposée dans les 15 mois suivant la date de facturation. De plus, seules sont prises en compte les dépenses rattachables à l'année civile au cours de laquelle la prestation a été fournie (les mises en œuvre cantonales de la LPC confirment cette règle).
“En outre, la recourante n'établit aucun motif susceptible de permettre leur examen ici, étant de surcroît relevé que ni un assuré ni le juge ne sauraient contraindre la Caisse de reconsidérer ces décisions (cf. ATF 119 V 189 consid. 2b). Partant, autant que la recourante conclut à l'octroi de PC de décembre 2019 à mai 2021, cela est irrecevable. Seul doit être examiné ici si un droit à des prestations PC existait dès le 1er juin 2021, mois du dépôt de la nouvelle demande de PC, conformément à l'art. 12 al. 1 LPC. 2. 2.1. La décision sur opposition ayant été prise le 15 mars 2022, les faits déterminants amènent l'application de la LPC et de l'OPC-AVS/AI dans leur teneur respective dès le 1er janvier 2022 et le 1er juillet 2021, (cf. ATF 144 V 210 consid. 4.3.1). 2.2. L'objectif de la LPC est de compléter les prestations servies par l'AVS et l'AI pour le cas où elles ne suffiraient pas à couvrir de façon appropriée les besoins vitaux d'un assuré (arrêt TF 9C_846/2010 du 12 août 2011 consid. 4.2.1). 2.3. Les PC se composent de la PC annuelle (art. 3 al. 1 let. a LPC), prestation en espèces (art. 3 al. 2 LPC) payée mensuellement (art. 19 al. 1 LPGA), et du remboursement, sur demande (cf. art. 15 LPC), des frais de maladie et d'invalidité, prestation en nature (art. 3 al. 1 let. b et al. 2 LPC). S'agissant de la PC annuelle, son calcul se fonde en général sur les revenus obtenus au cours de de l'année précédant celle pour laquelle la prestation est servie (art. 23 al. 1 OPC-AVS/AI); toutefois, la PC annuelle doit toujours être calculée compte tenu des revenus déterminants que sont les rentes, pensions et autres prestations périodiques en cours (cf. art. 11 al. 1 let. d LPC; évaluation "actuelle", cf. Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3ème éd., 2021, n. 681). Revenus déterminants et dépenses reconnues se déterminent sur une base annuelle (cf. art. 10 et 11 LPC; arrêt TF 9C_553/2021 du 21 avril 2022 consid. 5). Conformément à l'art. 9 al. 1 LPC, la PC annuelle correspond à la part des dépenses reconnues qui excède les revenus déterminants, mais au moins au plus élevé des montants suivants: la réduction des primes la plus élevée prévue par le canton pour les personnes ne bénéficiant ni de prestations complémentaires ni de prestations d’aide sociale (let.”
“le spese sono insorte in un periodo in cui il richiedente adempiva le condizioni di cui agli artt. 4-6 LPC. Gli artt. 5-24 LaLPC definiscono il rimborso delle spese su rinvio del citato art. 14 cpv. 2 LPC. Per l'art. 6 cpv. 1 LaLPC, le spese di malattia, d'invalidità e per i mezzi ausiliari debitamente comprovate sono rimborsate soltanto per l'anno civile in cui ha avuto luogo la cura o è stato fatto l'acquisto. L'art. 7 LaLPC riprende l'art. 15 LPC e prevede che le spese sono rimborsate se:”
“c LPC, le persone domiciliate e dimoranti abitualmente in Svizzera hanno diritto alle prestazioni complementari se hanno diritto a una rendita di invalidità. Le prestazioni complementari comprendono la prestazione complementare annua (art. 3 cpv. 1 lett. a LPC), che è una prestazione pecuniaria (art. 3 cpv. 2 LPC) e il rimborso delle spese di malattia e d'invalidità (art. 3 cpv. 1 lett. b LPC), che è una prestazione in natura (art. 3 cpv. 2 LPC). Per quanto concerne il rimborso delle spese di malattia e di invalidità, l'art. 14 cpv. 1 LPC dispone che i Cantoni rimborsano ai beneficiari di una prestazione complementare annua delle spese comprovate dell'anno civile in corso, fra cui, per ciò che è qui di interesse, le spese di dentista (lett. a). Secondo l'art. 14 cpv. 2 LPC, i Cantoni designano le spese che possono essere rimborsate secondo il capoverso 1. Possono limitare il rimborso alle spese necessarie nell'ambito di una fornitura di prestazioni economica e appropriata. L'art. 15 LPC fissa il termine per esercitare il diritto al rimborso e prevede che le spese di malattia e d'invalidità sono rimborsate se il rimborso è fatto valere entro 15 mesi dalla fatturazione (lett. a) e le spese sono insorte in un periodo in cui il richiedente adempiva le condizioni di cui agli artt. 4-6 LPC (lett. b). La disposizione transitoria dell'art. 34 LPC dispone che finché i Cantoni non hanno designato le spese che possono essere rimborsate secondo l'art. 14 cpv.1, gli artt. 3-18 dell'Ordinanza sul rimborso delle spese di malattia e delle spese dovute all'invalidità in materia di prestazioni complementari (OMPC) nella versione in vigore il 31 dicembre dell'anno precedente l'entrata in vigore della Legge federale del 6 ottobre 2006 che emana e modifica atti legislativi per la nuova impostazione della perequazione finanziaria e della ripartizione dei compiti tra Confederazione e Cantoni si applicano per analogia, ma per una durata massima di tre anni dall'entrata in vigore della legge.”
“3-18 dell'Ordinanza sul rimborso delle spese di malattia e delle spese dovute all'invalidità in materia di prestazioni complementari (OMPC) nella versione in vigore il 31 dicembre dell'anno precedente l'entrata in vigore della Legge federale del 6 ottobre 2006 che emana e modifica atti legislativi per la nuova impostazione della perequazione finanziaria e della ripartizione dei compiti tra Confederazione e Cantoni si applicano per analogia, ma per una durata massima di tre anni dall'entrata in vigore della legge. Riguardo al rimborso delle spese, il Cantone Ticino ha emanato la Legge di applicazione della LPC del 23 ottobre 2007 (LaLPC), che è entrata in vigore il 1° gennaio 2008, contemporaneamente quindi alla nuova LPC e rendendo così non applicabile l'OMPC. A differenza di quanto regolato fino al 31 dicembre 2007, con la nuova impostazione della perequazione finanziaria e della ripartizione dei compiti tra Confederazione e Cantoni (NPC), dal 1° gennaio 2008 sono i Cantoni - e non più la Confederazione - a finanziare le prestazioni di cui all'art. 14 LPC (art. 16 LPC). Così, gli artt. 5-24 LaLPC definiscono il rimborso delle spese su rinvio del citato art. 14 cpv. 2 LPC. L'art. 7 LaLPC riprende l'art. 15 LPC e prevede che le spese sono rimborsate se la domanda di rimborso è presentata entro quindici mesi dalla fatturazione (lett. a), le spese sono insorte in un periodo in cui il richiedente adempiva una delle condizioni menzionate nell'art. 4 LPC (lett. b) e il termine di carenza previsto nell'art. 5 LPC è adempiuto (lett. c). Per quanto attiene al caso in esame, l'art. 13 LaLPC relativo ai trattamenti dentari dispone quanto segue: " 1Le spese per trattamenti dentari semplici, economici e adeguati sono rimborsate. 2Per il rimborso è determinante la tariffa dell'assicurazione infortuni, dell'assicurazione militare e dell'assicurazione invalidità (tariffa AINF/AM/AI) per gli onorari delle prestazioni dentarie e la tariffa AINF/AM/AI per i lavori di tecnica dentaria. 3I preventivi e le fatture devono rispettare le posizioni tariffali della tariffa AINF/AM/AI.". Sempre in merito ai trattamenti dentari, l'art. 4 RLaLPC (Regolamento della LaLPC del 19 dicembre 2007, in vigore dal 1° gennaio 2008) prevede: " 1Sono rimborsate solo le spese fatturate da dentisti in possesso di un diploma federale o da dentisti che sono in possesso di un'autorizzazione cantonale per esercitare la professione.”
Quiconque demanÞ dans les délais le remboursement des frais de maladie et d'invalidité au titre de l'art. 15 LPC peut obtenir un versement rétroactif; la jurisprudenÎ citée accorÞ, dans un tel cas régulièrement invoqué, un paiement rétroactif. Selon les considérants de la décision, les prestations complémentaires sont prioritaires par rapport à l'aiÞ aux personnes handicapées et, lors de la fixation du montant du remboursement, il convient de respecter le montant minimum mentionné de Fr. 25'000.
“3 des Gesetzes über die Behindertenhilfe, BHG; SG 869.700). Demgemäss sind Ansprüche nach dem ELG vorrangig gegenüber Leistungen der Behindertenhilfe. 5.10. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der in Art. 14 Abs. 3 lit. a Ziff. 1 ELG festgelegte Betrag von Fr. 25000.00 bei der Festlegung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten nicht unterschritten werden darf. Die in § 13 KBV vorgenommene Beschränkung der Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten erweist sich damit als bundesrechtswidrig. 5.11. Das ASB hat gegen den eingeforderten Betrag an sich nichts eingewendet, Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer diesen zu Unrecht geltend macht, sind nicht ersichtlich. Weiter fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Juli 2021 insgesamt angefallenen Krankheits- und Behinderungskosten den Höchstbetrag gemäss § 6 EG/ELG resp. Art. 14 Abs. 3-5 ELG erreichten oder gar überschritten. Schliesslich wurde die Vergütung rechtzeitig geltend gemacht (Art. 15 ELG). Der Beschwerdeführer hat daher - über die bereits bezogene Kostenbeteiligung von Fr. 800.00 pro Monat und dem Ersatz der Patientenbeteiligung - Anspruch auf Ergänzungsleistungen im Umfang von Fr. 628.00 für den Zeitraum Januar bis März 2021. 6. 6.1. Die Beschwerde ist gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 6. September 2021 aufzuheben, soweit er die Ablehnung der über den Betrag von Fr. 800.00 pro Monat und der Patientenbeteiligung Spitex hinausgehenden Kosten betrifft. Das ASB hat dem Beschwerdeführer für den Zeitraum Januar bis März 2021 den Betrag von Fr. 628.00 unter dem Titel Behinderungs- und Krankheitskosten nachzuzahlen. 6.2. Das Verfahren ist kostenlos. 6.3. Das ASB hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung auszurichten. Das Sozialversicherungsgericht spricht im Sinne einer Richtlinie in durchschnittlichen Fällen bei vollem Obsiegen eine Parteientschädigung von Fr. 3750.00 (inklusive Auslagen) zuzüglich Mehrwertsteuer (7.7 %) zu.”
En matière de frais de maladie et d'invalidité, selon l'art. 15 LPC le remboursement ne peut être réclamé que s'il est demandé dans les 15 mois suivant la facturation. Le délai commenÎ au moment de la facturation ou — si la facture n'a été connue que plus tard — au moment de la prise de connaissanÎ, et non au moment de la prestation.
“ff. WEL) – gesetzlich nicht explizit geregelt. Allerdings ist Art. 15 ELG zu beachten (vgl. Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl. 2015, Art. 12 N. 730). Gemäss Art. 15 lit. a ELG werden Krankheits- und Behinderungskosten nur vergütet, wenn die Vergütung innert 15 Monaten nach der Rechnungsstellung geltend gemacht wird. Demnach gilt bei den Krankheits- und Behinderungskosten nicht das Naturalleistungs-, sondern das Kostenvergütungsprinzip. Infolgedessen ist die versicherte Person Schuldnerin der Leistungserbringer. Sie hat jedoch einen Anspruch darauf, dass der Versicherungsträger ihr die Kosten ersetzt (vgl. zum Naturalleistungs- und Kostenvergütungsprinzip Ueli Kieser, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 14 N. 14 ff.). Da die versicherten Personen erst durch die Fakturierung mit zusätzlichen Kosten ihrer Krankheit oder Invalidität konfrontiert werden, beginnt die Frist i.S.v. Art. 15 lit. a ELG zur Geltendmachung der Vergütung ab diesem Zeitpunkt (Müller, a.a.O., Art. 15 N. 858). Es entspricht dem Wesen des Kostenvergütungsprinzips, dass die Vergütungsforderung der versicherten Person nicht vor dem Zeitpunkt des Kostenanfalls durch die Rechnungsstellung entstehen kann, weshalb bei der Frage des Beginns des Leistungsanspruchs jedenfalls nicht auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen ist.”
“ff. WEL) – gesetzlich nicht explizit geregelt. Allerdings ist Art. 15 ELG zu beachten (vgl. Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl. 2015, Art. 12 N. 730). Gemäss Art. 15 lit. a ELG werden Krankheits- und Behinderungskosten nur vergütet, wenn die Vergütung innert 15 Monaten nach der Rechnungsstellung geltend gemacht wird. Demnach gilt bei den Krankheits- und Behinderungskosten nicht das Naturalleistungs-, sondern das Kostenvergütungsprinzip. Infolgedessen ist die versicherte Person Schuldnerin gegenüber dem Leistungserbringer. Sie hat jedoch einen Anspruch darauf, dass der Versicherungsträger ihr die Kosten ersetzt (vgl. zum Naturalleistungs- und Kostenvergütungsprinzip Ueli Kieser, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 14 N. 14 ff.). Da die versicherten Personen erst durch die Fakturierung mit zusätzlichen Kosten ihrer Krankheit oder Invalidität konfrontiert werden, beginnt die Frist i.S.v. Art. 15 lit. a ELG zur Geltendmachung der Vergütung ab diesem Zeitpunkt (Müller, a.a.O., Art. 15 N. 858). Es entspricht dem Wesen des Kostenvergütungsprinzips, dass die Vergütungsforderung der versicherten Person nicht vor dem Zeitpunkt des Kostenanfalls durch die Rechnungsstellung entstehen kann, weshalb bei der Frage des Beginns des Leistungsanspruchs jedenfalls nicht auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen ist.”
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