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Es erscheint zweifelhaft, dass Art. 30a Abs. 2 OAT ausschliesslich auf Neuausweisungen anzuwenden ist. Die Rechtsprechung deutet an, dass im Rahmen von Planungsrevisionen auch bestehende Arbeitszonen auf einen möglichen Überbedarf hin zu überprüfen sind.
“Dans le cadre de la révision de sa planification, il appartient à l'autorité communale de tenir compte des principes d'aménagement du territoire découlant de la législation fédérale et de procéder à une pesée complète des intérêts (art. 3 al. 1 OAT; cf. ATF 145 II 70 consid. 3.2; arrêt 1C_575/2019 du 1er mars 2022 consid. 9.1). Dans ce contexte, il apparaît douteux que l'art. 30a al. 2 OAT, singulièrement le système de gestion des zones d'activités, ne s'applique qu'aux nouvelles zones à l'exclusion des zones existantes. Le raisonnement de la recourante conduirait en effet au maintien sans condition de zones d'activités existantes indépendamment du besoin effectif; cela contreviendrait à l'art. 15 LAT, qui commande, à son alinéa premier, de définir les zones à bâtir en fonction des besoins prévisibles, et ordonne, à l'al. 2, leur réduction en cas de surdimensionnement; il ne serait pas non plus tenu compte des exigences d'examen régional imposées par l'al.”
“Dans le cadre de la révision de sa planification, il appartient à l'autorité communale de tenir compte des principes d'aménagement du territoire découlant de la législation fédérale et de procéder à une pesée complète des intérêts (art. 3 al. 1 OAT; cf. ATF 145 II 70 consid. 3.2; arrêt 1C_575/2019 du 1er mars 2022 consid. 9.1). Dans ce contexte, il apparaît douteux que l'art. 30a al. 2 OAT, singulièrement le système de gestion des zones d'activités, ne s'applique qu'aux nouvelles zones à l'exclusion des zones existantes. Le raisonnement de la recourante conduirait en effet au maintien sans condition de zones d'activités existantes indépendamment du besoin effectif; cela contreviendrait à l'art. 15 LAT, qui commande, à son alinéa premier, de définir les zones à bâtir en fonction des besoins prévisibles, et ordonne, à l'al. 2, leur réduction en cas de surdimensionnement; il ne serait pas non plus tenu compte des exigences d'examen régional imposées par l'al.”
Massgeblich für die kantonale Anrechnung der Bauzonenfläche ist der kantonsweit ermittelte Wert pro Einwohnerin/Einwohner und pro Beschäftigten‑Vollzeitäquivalent. Übersteigt der kommunale Wert diesen Wert und liegt er über demjenigen Wert, den die Hälfte der vergleichbaren Gebietseinheiten erreicht, darf höchstens dieser tiefere (Median‑)Wert angerechnet werden.
“und zeitgerecht, spätestens aber fünf Jahre nach Festlegung der planungsrechtlichen Massnahmen, zum Mittel der Ersatzvornahme zu greifen, sofern die zuständige Gemeinde bis dahin keinen Beschluss zur Umsetzung gefasst hat (Abs. 3 lit. d). Kantone mit zu grossen Bauzonen zeigen zusätzlich, mit welchen Massnahmen und innerhalb welcher Frist sie die Anforderungen nach Art. 15 RPG erfüllen werden. Sind die Bauzonen deutlich zu gross, so macht der Kanton die notwendigen Vorgaben, um die Bauzonen insgesamt zu verkleinern (Abs.4). Die pro Einwohnerin und Einwohner und pro Beschäftigten-Vollzeitäquivalent beanspruchte Bauzonenfläche, die sich ein Kanton bei der Beurteilung seiner Wohn‑, Misch- und Zentrumszonen nach Art. 15 Abs. 1 und 2 RPG höchstens anrechnen lassen darf, entspricht nach Art. 30a RPV dem für die Gemeinden des Kantons ermittelten Werts. Ist der Wert für eine Gemeinde höher als der Wert, den die Hälfte der vergleichbaren Gebietseinheiten erreicht, so darf nur dieser tiefere Wert angerechnet werden.”
“und zeitgerecht, spätestens aber fünf Jahre nach Festlegung der planungsrechtlichen Massnahmen, zum Mittel der Ersatzvornahme zu greifen, sofern die zuständige Gemeinde bis dahin keinen Beschluss zur Umsetzung gefasst hat (Abs. 3 lit. d). Kantone mit zu grossen Bauzonen zeigen zusätzlich, mit welchen Massnahmen und innerhalb welcher Frist sie die Anforderungen nach Art. 15 RPG erfüllen werden. Sind die Bauzonen deutlich zu gross, so macht der Kanton die notwendigen Vorgaben, um die Bauzonen insgesamt zu verkleinern (Abs.4). Die pro Einwohnerin und Einwohner und pro Beschäftigten-Vollzeitäquivalent beanspruchte Bauzonenfläche, die sich ein Kanton bei der Beurteilung seiner Wohn‑, Misch- und Zentrumszonen nach Art. 15 Abs. 1 und 2 RPG höchstens anrechnen lassen darf, entspricht nach Art. 30a RPV dem für die Gemeinden des Kantons ermittelten Werts. Ist der Wert für eine Gemeinde höher als der Wert, den die Hälfte der vergleichbaren Gebietseinheiten erreicht, so darf nur dieser tiefere Wert angerechnet werden.”
Art. 30a RPV unterscheidet zwischen Wohn‑/Misch‑/Zentrumszonen und Arbeitszonen. Für Arbeitszonen ist nicht die Bauzonenfläche pro Einwohner massgebend; ihre Dimensionierung erfolgt nach qualitativen Vorgaben und aus einer regionalen Perspektive. Wohn‑/Misch‑/Zentrumszonen einerseits und Arbeitszonen andererseits sind getrennt zu behandeln und dürfen nicht gegeneinander verrechnet werden. Die Lage und Dimensionierung von Zonen ohne Wohnnutzung sind im Rahmen von Gesamtrevisionen der Ortsplanung oder projektspezifischen Revisionen zu überprüfen.
“Im angefochtenen Entscheid führt die Vorinstanz aus, zwar könnten auch Arbeits-, Industrie- und Gewerbezonen überdimensioniert sein. Bauzonen, welche keine Wohnnutzung zulassen würden, seien aber nicht Teil der kantonalen Rückzonungsstrategie, weil diese Zonen für die Berechnung der Einwohnerkapazität nicht relevant seien. Diese Differenzierung ergebe sich direkt aus dem Bundesrecht, indem in Art. 30a RPV zwischen Wohn-, Misch- und Zentrumszonen einerseits und Arbeitszonen anderseits unterschieden werde. Anders als bei Wohn-, Misch- und Zentrumszonen sei bei Arbeitszonen die zulässige Grösse nicht die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohner – und somit ein quantitatives Kriterium – massgebend, sondern es solle über qualitative Vorgaben und aus einer regionalen Optik dimensioniert werden. Diese Vorgabe werde mit dem erforderlichen regionalen Arbeitszonenmanagement (Ziff. S6-4 des kantonalen Richtplans) berücksichtigt. Entsprechend sei die Reduktion der Wohn- und Mischzonen einerseits und der Arbeitszonen andererseits getrennt voneinander vorzunehmen, und diese Bauzonen könnten nicht gegeneinander "verrechnet" werden. Die Dimensionierung der Zonen ohne Wohnnutzung und ihre raumplanerische Lage würden spezifisch im Rahmen von Gesamtrevisionen der Ortsplanung oder von projektspezifischen Revisionen überprüft.”
“Im angefochtenen Entscheid führt die Vorinstanz aus, zwar könnten auch Arbeits-, Industrie- und Gewerbezonen überdimensioniert sein. Bauzonen, welche keine Wohnnutzung zulassen würden, seien aber nicht Teil der kantonalen Rückzonungsstrategie, weil diese Zonen für die Berechnung der Einwohnerkapazität nicht relevant seien. Diese Differenzierung ergebe sich direkt aus dem Bundesrecht, indem in Art. 30a RPV zwischen Wohn-, Misch- und Zentrumszonen einerseits und Arbeitszonen anderseits unterschieden werde. Anders als bei Wohn-, Misch- und Zentrumszonen sei bei Arbeitszonen die zulässige Grösse nicht die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohner – und somit ein quantitatives Kriterium – massgebend, sondern es solle über qualitative Vorgaben und aus einer regionalen Optik dimensioniert werden. Diese Vorgabe werde mit dem erforderlichen regionalen Arbeitszonenmanagement (Ziff. S6-4 des kantonalen Richtplans) berücksichtigt. Entsprechend sei die Reduktion der Wohn- und Mischzonen einerseits und der Arbeitszonen andererseits getrennt voneinander vorzunehmen, und diese Bauzonen könnten nicht gegeneinander "verrechnet" werden. Die Dimensionierung der Zonen ohne Wohnnutzung und ihre raumplanerische Lage würden spezifisch im Rahmen von Gesamtrevisionen der Ortsplanung oder von projektspezifischen Revisionen überprüft.”
Für die Berechnung der Baulandreserven und die Dimensionierung der Wohn‑, Misch‑ und Zentrumszonen bilden Art. 30a RPV sowie die gemeinsam von Bund und Kantonen erarbeiteten technischen Richtlinien die konkrete Grundlage; die technischen Richtlinien sind dabei massgeblich für die konkrete Berechnungsweise.
“Sodann sind weitere Kriterien zu beachten, um das Siedlungswachstum nach aussen zu begrenzen (Abs. 3 und 4). Der kantonale Richtplan (Art. 8 RPG) hat im Bereich Siedlung aufzuzeigen, wie sichergestellt wird, dass die Bauzonen den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechen (Art. 8a Abs. 1 Bst. d RPG; vgl. auch Art. 5a der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Überdimensionierte Bauzonen sind zu reduzieren (Art. 15 Abs. 2 RPG). Als überdimensioniert gelten grundsätzlich alle Bauzonen, die nicht im Einklang stehen mit den Kriterien von Art. 15 RPG und den übrigen Planungsgrundsätzen. Identifizieren lassen sie sich anhand einer Gegenüberstellung des voraussichtlichen Baulandbedarfs für die nächsten 15 Jahre einerseits und den Bauzonenreserven andererseits (Aemisegger/Kissling, in Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, 2016 [nachfolgend: Praxiskommentar RPG], Art. 15 N. 59; Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, Art. 15 N. 38 mit Beispielen). Die konkrete Art und Weise der Berechnung richtet sich nach Art. 30a RPV in Verbindung mit den technischen Richtlinien, welche Bund und Kantone zusammen erarbeiten (Art. 15 Abs. 5 RPG; Daniela Thurnherr, Überprüfung und Redimensionierung bestehender Bauzonen, in Zufferey/Waldmann [Hrsg.], Revision Raumplanungsgesetz 2014, Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?, 2015, S. 219 ff., 224). Diese Regelungen beziehen sich auf die Wohn‑, Misch- und Zentrumszonen (WMZ), welche 70 % aller Bauzonenflächen und 79 % aller Einwohnerinnen und Einwohner und Beschäftigten erfassen (Technische Richtlinien Bauzonen, beschlossen von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz am”
“Sodann sind weitere Kriterien zu beachten, um das Siedlungswachstum nach aussen zu begrenzen (Abs. 3 und 4). Der kantonale Richtplan (Art. 8 RPG) hat im Bereich Siedlung aufzuzeigen, wie sichergestellt wird, dass die Bauzonen den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechen (Art. 8a Abs. 1 Bst. d RPG; vgl. auch Art. 5a der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Überdimensionierte Bauzonen sind zu reduzieren (Art. 15 Abs. 2 RPG). Als überdimensioniert gelten grundsätzlich alle Bauzonen, die nicht im Einklang stehen mit den Kriterien von Art. 15 RPG und den übrigen Planungsgrundsätzen. Identifizieren lassen sie sich anhand einer Gegenüberstellung des voraussichtlichen Baulandbedarfs für die nächsten 15 Jahre einerseits und den Bauzonenreserven andererseits (Aemisegger/Kissling, in Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, 2016 [nachfolgend: Praxiskommentar RPG], Art. 15 N. 59; Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, Art. 15 N. 38 mit Beispielen). Die konkrete Art und Weise der Berechnung richtet sich nach Art. 30a RPV in Verbindung mit den technischen Richtlinien, welche Bund und Kantone zusammen erarbeiten (Art. 15 Abs. 5 RPG; Daniela Thurnherr, Überprüfung und Redimensionierung bestehender Bauzonen, in Zufferey/Waldmann [Hrsg.], Revision Raumplanungsgesetz 2014, Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?, 2015, S. 219 ff., 224). Diese Regelungen beziehen sich auf die Wohn‑, Misch- und Zentrumszonen (WMZ), welche 70 % aller Bauzonenflächen und 79 % aller Einwohnerinnen und Einwohner und Beschäftigten erfassen (Technische Richtlinien Bauzonen, beschlossen von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz am”
Für Arbeitszonen sehen die übergeordneten Vorgaben keine gesamtschweizerischen quantitativen Messgrössen vor. Stattdessen schreiben die Leitlinien/TRB und Art. 30a RPV ein Arbeitszonenmanagement bzw. eine Arbeitszonenbewirtschaftung vor, mit dem Ziel, die Nutzung der Arbeitszonen aus einer übergeordneten regionalen Perspektive laufend zu optimieren.
“Insbesondere könne die Flächenbeanspruchung nicht in einen direkten Zusammenhang mit der Anzahl Personen, die diese Fläche nutzen, gebracht werden, wie das für die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen der Fall sei. Die Frage, welcher Bedarf für die nächsten 15 Jahre gegeben sei, müsse daher für diese Zonentypen – wie nach bisherigem Recht – im konkreten Einzelfall nach allgemeinen Plausibilitätskriterien beantwortet werden. Dazu kämen für einzelne Zonentypen punktuelle Massnahmen und Vorgaben, welche die haushälterische Ausscheidung und Nutzung solcher Zonen fördern sollten (TRB Ziff. 4 S. 10). Für die weiteren Zonen (z.B. Arbeitszonen) werden daher keine Messgrössen, sondern allgemeine Grundsätze formuliert. Arbeitszonen sind von der Art und der Intensität der Nutzung her derart unterschiedlich, dass deren Bedarf nicht mittels einer gesamtschweizerischen Richtlinie erfasst werden kann. Für die Arbeitszonen schreiben die TRB stattdessen ein Arbeitszonenmanagement bzw. eine Arbeitszonenbewirtschaftung vor (vgl. auch Art. 30a RPV), wobei aus einer übergeordneten, regionalen Sicht die Nutzung der Arbeitszonen laufend optimiert werden soll (vgl. Aemisegger/Kissling, a.a.O., Art. 15 RPG N 124 f. mit Hinweisen).”
Fehlen quantitative Vorgaben, sind kantonal qualitative Kriterien heranzuziehen. Zudem verlangt Art. 30a Abs. 2 RPV die Einführung eines kantonalen Bewirtschaftungssystems für Arbeitszonen, das gesamthaft eine rationelle bzw. angemessene Nutzung der Arbeitszonen gewährleistet und anschliessend die Bereitstellung von Flächen und die Entwicklung der Standorte im Rahmen der von Behörden oder politischen Instanzen vorgegebenen Orientierungen unterstützt.
“S'agissant plus particulièrement de la détermination des besoins en territoires constructibles, la question est réglée par l'art. 15 LAT qui définit, de manière générale, la zone à bâtir; s'agissant plus particulièrement des critères en matière de détermination des zones d'activités, ceux-ci sont précisés à l'art. 30a de l'ordonnance fédérale du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1) ainsi que dans les directives techniques sur les zones à bâtir du 17 mars 2014 établies par le Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication (DETEC; disponibles sur le site www.are.admin.ch, consulté le 25 juin 2021) en application de l'art. 15 al. 5 LAT (cf. également art. 30 al. 3 OAT). L'art. 30a al. 2 OAT prévoit que la délimitation de nouvelles zones d'activités économiques requiert l'introduction par le canton d'un système de gestion des zones d'activités garantissant, globalement, leur utilisation rationnelle. Quant aux directives du DETEC, elles précisent à ce propos que, faute de critères quantitatifs, il faut faire appel à des critères qualitatifs. Les classements en zone à bâtir seront conditionnés à l'existence dans le canton d'une gestion des zones d'activités économiques qui puisse justifier les besoins définis. La gestion des zones d'activités économiques a pour but d'optimiser en permanence, du point de vue régional, l'utilisation des zones d'activités économiques pour qu'elle aille dans le sens d'une utilisation mesurée et appropriée du sol. Elle s'attache par ailleurs à mettre à disposition les surfaces et les locaux demandés par l'économie et à soutenir le développement des sites dans le respect des orientations données par les autorités et les responsables politiques. Son rayon d'action couvre les entreprises déjà implantées (entreprises locales) et les entreprises susceptibles de s'implanter et issues des secteurs d'activités ciblés (directives DETEC, ch.”
“S'agissant plus particulièrement de la détermination des besoins en territoires constructibles, la question est réglée par l'art. 15 LAT qui définit, de manière générale, la zone à bâtir; s'agissant plus particulièrement des critères en matière de détermination des zones d'activités, ceux-ci sont précisés à l'art. 30a de l'ordonnance fédérale du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1) ainsi que dans les directives techniques sur les zones à bâtir du 17 mars 2014 établies par le Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication (DETEC; disponibles sur le site www.are.admin.ch, consulté le 25 juin 2021) en application de l'art. 15 al. 5 LAT (cf. également art. 30 al. 3 OAT). L'art. 30a al. 2 OAT prévoit que la délimitation de nouvelles zones d'activités économiques requiert l'introduction par le canton d'un système de gestion des zones d'activités garantissant, globalement, leur utilisation rationnelle. Quant aux directives du DETEC, elles précisent à ce propos que, faute de critères quantitatifs, il faut faire appel à des critères qualitatifs. Les classements en zone à bâtir seront conditionnés à l'existence dans le canton d'une gestion des zones d'activités économiques qui puisse justifier les besoins définis. La gestion des zones d'activités économiques a pour but d'optimiser en permanence, du point de vue régional, l'utilisation des zones d'activités économiques pour qu'elle aille dans le sens d'une utilisation mesurée et appropriée du sol. Elle s'attache par ailleurs à mettre à disposition les surfaces et les locaux demandés par l'économie et à soutenir le développement des sites dans le respect des orientations données par les autorités et les responsables politiques. Son rayon d'action couvre les entreprises déjà implantées (entreprises locales) et les entreprises susceptibles de s'implanter et issues des secteurs d'activités ciblés (directives DETEC, ch.”
“S'agissant plus particulièrement de la détermination des besoins en territoires constructibles, la question est réglée par l'art. 15 LAT qui définit, de manière générale, la zone à bâtir; s'agissant plus particulièrement des critères en matière de détermination des zones d'activités, ceux-ci sont précisés à l'art. 30a de l'ordonnance fédérale du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1) ainsi que dans les directives techniques sur les zones à bâtir du 17 mars 2014 établies par le Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication (DETEC; disponibles sur le site www.are.admin.ch, consulté le 25 juin 2021) en application de l'art. 15 al. 5 LAT (cf. également art. 30 al. 3 OAT). L'art. 30a al. 2 OAT prévoit que la délimitation de nouvelles zones d'activités économiques requiert l'introduction par le canton d'un système de gestion des zones d'activités garantissant, globalement, leur utilisation rationnelle. Quant aux directives du DETEC, elles précisent à ce propos que, faute de critères quantitatifs, il faut faire appel à des critères qualitatifs. Les classements en zone à bâtir seront conditionnés à l'existence dans le canton d'une gestion des zones d'activités économiques qui puisse justifier les besoins définis. La gestion des zones d'activités économiques a pour but d'optimiser en permanence, du point de vue régional, l'utilisation des zones d'activités économiques pour qu'elle aille dans le sens d'une utilisation mesurée et appropriée du sol. Elle s'attache par ailleurs à mettre à disposition les surfaces et les locaux demandés par l'économie et à soutenir le développement des sites dans le respect des orientations données par les autorités et les responsables politiques. Son rayon d'action couvre les entreprises déjà implantées (entreprises locales) et les entreprises susceptibles de s'implanter et issues des secteurs d'activités ciblés (directives DETEC, ch.”
Für die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen bildet die Bauzonenflächenbeanspruchung (die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohner bzw. pro Beschäftigten‑Vollzeitäquivalent) die grundlegende Bemessungs‑ und Reduktionsgrösse im Sinne von Art. 30a RPV.
“Zwar unterscheidet Art. 15 Abs. 2 RPG mit seiner Vorgabe, dass überdimensionierte Bauzonen zu reduzieren sind, nicht zwischen unterschiedlichen Bauzonentypen. Grundsätzlich ist daher davon auszugehen, dass von dieser Bestimmung nicht nur Wohn-, Misch- und Zentrumszonen erfasst sind, sondern auch weitere Bauzonen wie etwa Arbeits-, Gewerbe- und Industriezonen. Auch die Koordinationsaufgabe S1-9 des KRP 2015 differenziert gemäss ihrem Wortlaut nicht in Bezug auf einzelne Bauzonentypen. Indessen findet sich diese Unterscheidung in den TRB, die mit Ziff. 3 ("Vorgaben zur Bestimmung der Grösse der Wohn-, Misch- und Zentrumszonen") und Ziff. 4 ("Vorgaben bezüglich weiterer Zonentypen im Kanton") diesbezüglich je einen separaten Abschnitt enthalten. Grundlage für die Bauzonendimensionierung in den Wohn-, Misch- und Zentrumszonen im Kanton bildet die Bauzonenflächenbeanspruchung, d.h. die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohnerin oder Einwohner und pro Beschäftigten-Vollzeitäquivalent gemäss Art. 30a RPV. Mit diesen drei Zonentypen werden 70 Prozent aller Bauzonenflächen und 79 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner und Beschäftigten erfasst (TRB Ziff. 3 S. 4). Für die anderen Bauzonentypen als die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen sei es aufgrund der Komplexität und Heterogenität der realen Situation nicht möglich, vertretbare Messgrössen für die Beurteilung der Grösse der Bauzonen festzulegen. Insbesondere könne die Flächenbeanspruchung nicht in einen direkten Zusammenhang mit der Anzahl Personen, die diese Fläche nutzen, gebracht werden, wie das für die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen der Fall sei. Die Frage, welcher Bedarf für die nächsten 15 Jahre gegeben sei, müsse daher für diese Zonentypen – wie nach bisherigem Recht – im konkreten Einzelfall nach allgemeinen Plausibilitätskriterien beantwortet werden. Dazu kämen für einzelne Zonentypen punktuelle Massnahmen und Vorgaben, welche die haushälterische Ausscheidung und Nutzung solcher Zonen fördern sollten (TRB Ziff. 4 S. 10). Für die weiteren Zonen (z.”
Für andere Zonentypen (z. B. Arbeits-, Gewerbe‑, Industriezonen) gelten nach der Rechtsprechung und den TRB nicht die einheitlichen Flächenkennzahlen, die Art. 30a RPV für Wohn‑, Misch‑ und Zentrumszonen zugrunde legt. Aufgrund der Heterogenität dieser Zonen ist ihre Dimensionierung in der Regel im Einzelfall nach qualitativen Plausibilitätskriterien vorzunehmen; ergänzend kommen punktuelle Vorgaben und ein regionales Arbeitszonenmanagement zur Anwendung.
“Zwar unterscheidet Art. 15 Abs. 2 RPG mit seiner Vorgabe, dass überdimensionierte Bauzonen zu reduzieren sind, nicht zwischen unterschiedlichen Bauzonentypen. Grundsätzlich ist daher davon auszugehen, dass von dieser Bestimmung nicht nur Wohn-, Misch- und Zentrumszonen erfasst sind, sondern auch weitere Bauzonen wie etwa Arbeits-, Gewerbe- und Industriezonen. Auch die Koordinationsaufgabe S1-9 des KRP 2015 differenziert gemäss ihrem Wortlaut nicht in Bezug auf einzelne Bauzonentypen. Indessen findet sich diese Unterscheidung in den TRB, die mit Ziff. 3 ("Vorgaben zur Bestimmung der Grösse der Wohn-, Misch- und Zentrumszonen") und Ziff. 4 ("Vorgaben bezüglich weiterer Zonentypen im Kanton") diesbezüglich je einen separaten Abschnitt enthalten. Grundlage für die Bauzonendimensionierung in den Wohn-, Misch- und Zentrumszonen im Kanton bildet die Bauzonenflächenbeanspruchung, d.h. die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohnerin oder Einwohner und pro Beschäftigten-Vollzeitäquivalent gemäss Art. 30a RPV. Mit diesen drei Zonentypen werden 70 Prozent aller Bauzonenflächen und 79 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner und Beschäftigten erfasst (TRB Ziff. 3 S. 4). Für die anderen Bauzonentypen als die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen sei es aufgrund der Komplexität und Heterogenität der realen Situation nicht möglich, vertretbare Messgrössen für die Beurteilung der Grösse der Bauzonen festzulegen. Insbesondere könne die Flächenbeanspruchung nicht in einen direkten Zusammenhang mit der Anzahl Personen, die diese Fläche nutzen, gebracht werden, wie das für die Wohn-, Misch- und Zentrumszonen der Fall sei. Die Frage, welcher Bedarf für die nächsten 15 Jahre gegeben sei, müsse daher für diese Zonentypen – wie nach bisherigem Recht – im konkreten Einzelfall nach allgemeinen Plausibilitätskriterien beantwortet werden. Dazu kämen für einzelne Zonentypen punktuelle Massnahmen und Vorgaben, welche die haushälterische Ausscheidung und Nutzung solcher Zonen fördern sollten (TRB Ziff. 4 S. 10). Für die weiteren Zonen (z.”
“Im angefochtenen Entscheid führt die Vorinstanz aus, zwar könnten auch Arbeits-, Industrie- und Gewerbezonen überdimensioniert sein. Bauzonen, welche keine Wohnnutzung zulassen würden, seien aber nicht Teil der kantonalen Rückzonungsstrategie, weil diese Zonen für die Berechnung der Einwohnerkapazität nicht relevant seien. Diese Differenzierung ergebe sich direkt aus dem Bundesrecht, indem in Art. 30a RPV zwischen Wohn-, Misch- und Zentrumszonen einerseits und Arbeitszonen anderseits unterschieden werde. Anders als bei Wohn-, Misch- und Zentrumszonen sei bei Arbeitszonen die zulässige Grösse nicht die beanspruchte Bauzonenfläche pro Einwohner – und somit ein quantitatives Kriterium – massgebend, sondern es solle über qualitative Vorgaben und aus einer regionalen Optik dimensioniert werden. Diese Vorgabe werde mit dem erforderlichen regionalen Arbeitszonenmanagement (Ziff. S6-4 des kantonalen Richtplans) berücksichtigt. Entsprechend sei die Reduktion der Wohn- und Mischzonen einerseits und der Arbeitszonen andererseits getrennt voneinander vorzunehmen, und diese Bauzonen könnten nicht gegeneinander "verrechnet" werden. Die Dimensionierung der Zonen ohne Wohnnutzung und ihre raumplanerische Lage würden spezifisch im Rahmen von Gesamtrevisionen der Ortsplanung oder von projektspezifischen Revisionen überprüft.”
Kantonale Planungen sollen den Erhalt und nach Möglichkeit die Verdichtung bestehender Arbeitszonen fördern und vorhandene Reserven nutzen, um einem späteren Bedarf an neuen Arbeitszonen vorzubeugen. Dies schliesst eine Steuerung der Nutzung (z. B. Zurückhaltung bei tertiären Nutzungen in Arbeitszonen) ein, soweit dies dem Ziel dient, ausreichend Flächenpotenzial für sekundäre und handwerkliche Betriebe vorzuhalten.
“A teneur de l'art. 30a al. 2 OAT, la délimitation de nouvelles zones d’activités économiques requiert l’introduction par le canton d’un système de gestion des zones d’activités garantissant, globalement, leur utilisation rationnelle. Le PDCn traite la question de la valorisation du tissu économique dans sa ligne d'action D1, plus particulièrement - et notamment - dans sa mesure D11 relative aux pôles de développement. Il retient que la superficie des zones d'activités a diminué ces dernières années, en raison principalement de reconversions en zones d'habitation et mixte, et que le canton de Vaud connaîtra une pénurie de telles surfaces à l'horizon 2030 dans la plupart des agglomérations. Pour y remédier, le PDCn recommande notamment le maintien et si possible la densification des zones d'activités existantes dans les agglomérations, la maîtrise de l'implantation des activités tertiaires dans les zones d'activités afin de disposer d'un potentiel suffisant pour les activités secondaires et artisanales, et l'utilisation des réserves existantes (ligne d'action D1).”
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