Der Bundesrat regelt, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind.
59 commentaries
Für die Anwendung von Art. 37a RPG ist der Nachweis einer früheren rechtmässigen bzw. bewilligten gewerblichen Nutzung (z. B. durch historische Baubewilligungen) wesentlich. Ferner können — entsprechend der zitierten Praxis und Literatur — frühere Ausnahmeregelungen (z. B. DFU/LIA) oder ein objektiv begründeter Bedarf die Zulässigkeit nach Art. 37a RPG stützen.
“Bereits die Baubewilligung aus dem Jahr 1974 lässt erahnen, dass der Vater des Beschwerdegegners zumindest neben einem allfälligen Bauernbetrieb auch ein Transportunternehmen führte. Lastwagenanhänger könnten aber unter Umständen auch bei einem Bauernbetrieb Verwendung finden. Hingegen geht aus der Baubewilligung aus dem Jahr 1979, die die Gemeinde der "G.________, Transporte" erteile, eindeutig hervor, dass beim Gebäude A.________ Nr. 7 bereits zu diesem Zeitpunkt ein Transportunternehmen geführt wurde. Da die Gemeinde dem Unternehmen Baubewilligungen erteilte, kann der Beurteilung der Gemeinde gefolgt werden, wonach dieses Unternehmen rechtmässig betrieben wurde, resp. die Umnutzung rechtmässig erfolgte. Dieses Unternehmen, resp. die von ihm genutzte Fläche darf dementsprechend im Rahmen von Art. 37a RPG erweitert werden. Die entsprechende Rüge, der Betrieb bestehe erst seit 2008, erweist sich als unbegründet.”
“Das Bauvorhaben beansprucht eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 37a RPG und fällt nicht unter Art. 24 RPG. Es scheint aber sachgemäss, dass die Gemeinde diese Bestimmungen auch auf diesen Ausnahmetatbestand anwendet. Hingegen ist es mit dem Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbar, dass die Stadt Burgdorf Bauten, die eine Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone erfordern, mit solchen vergleicht, die zonenkonform sind. Auch wenn Bauernhäuser oft länger als 35 Meter sind, können diese für Bauten, die in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform sind, nicht als Referenz dienen. Der Betrieb eines Transportunternehmens ist auf grosse Hallen angewiesen, sowohl das Unterstellen von Lastfahrzeugen wie auch das Deponieren von Containern nimmt viel Platz in Anspruch. Der Beschwerdegegner betreibt allerdings bereits heute ein Transportunternehmen. Die abzubrechende Einstell- und Lagerhalle weist deutlich kleinere Dimensionen auf. Sie hält die maximal zulässigen Gebäudeabmessungen ein. Auf Grund der vorhandenen Unterlagen ist nicht ersichtlich, weshalb die neu zu erstellende Halle die zulässigen Masse nicht einhalten kann bzw.”
“Sostanzialmente, vi rientrano quindi gli edifici e impianti commerciali legalmente costruiti prima del 1° luglio 1972, allorquando non era ancora applicabile il regime della separazione delle zone edificabili da quelle non edificabili introdotto dalla LIA, rispettivamente quelli realizzati tra il 1° luglio 1972 ed il 1° gennaio 1980 in un comparto che si situava all'interno del PGC, rispettivamente del territorio edificabile ristretto (cfr. art. 19 LIA e 28 OPA; Rudolf Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [curatori], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zurigo/Basilea/Ginevra 2017, ad art. 37a n. 13). Gli art. 37a LPT e 43 OPT coprono anche tutti gli edifici ed impianti commerciali costruiti legittimamente dopo il 1° luglio 1980 (all'interno di una zona edificabile istituita dal PR oppure di una zona edificabile provvisoria ai sensi dell'art. 8 DEPT o dell'art. 36 cpv. 3 LPT) che, successivamente, sono divenuti non conformi alla destinazione della zona in seguito alla prima istituzione di un ordinamento d'utilizzazione conforme alla LPT o alla modifica dei piani di utilizzazione (cfr. Waldmann/Hänni, op. cit., ad art. 37a n. 3; Muggli, op. cit., ad art. 37a n. 13; cfr. pure ARE, op. cit., I, n. 2.4.5, pag. 48). Infine, le disposizioni federali all'esame si applicano pure agli edifici e agli impianti antecedenti al 1° gennaio 1980 e già al di fuori dell'area fabbricabile al momento della loro realizzazione, ma autorizzabili in quanto costruzioni a ubicazione vincolata secondo le disposizioni allora vigenti (LIA e decreto federale del 17 marzo 1972 su alcuni provvedimenti urgenti nell'ambito della pianificazione del territorio; DFU; RU 1972, 576) o perché sorretti da un bisogno oggettivamente fondato in assenza di interessi pubblici contrastanti (cfr.”
Art. 37a richtet sich nicht auf die Ansiedlung vollständig neuer Unternehmen in der Landwirtschaftszone; begünstigt sind Bauten, die zumindest einen wesentlichen Teil eines bereits bestehenden Unternehmens aufnehmen.
“37a; MUGGLI, in AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 2 ad. art. 37a LAT). Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.2; arrêt 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et les références citées). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manoeuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (ATF 146 II 376 consid. 4.1; MUGGLI, op. cit., n° 1 ad art. 37a LAT). Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l'art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l'entreprise. Ainsi, des locaux utilisés comme entrepôts par une entreprise commerciale implantée ailleurs ne peuvent-ils faire l'objet d'un changement d'affectation ou d'un agrandissement au titre de l'art. 37a LAT (MUGGLI, op., cit., n° 11 ad art. 37a LAT).”
Nach den Materialien zu Art. 37a RPG sind unter ‘Gewerbebauten’ insbesondere kleine und mittlere (produzierende) Betriebe zu verstehen. Das reine Vermieten von Wohnungen stellt nach der zitierten Rechtsprechung kein Gewerbe im Sinne von Art. 37a RPG dar.
“Januar 1980 erstellt oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind (rechtmässig erstelltes, altrechtliches Gewerbe), unter gewissen Voraussetzungen vollständige Zweckänderungen und Erweiterungen zu. Als Erweiterung des Bistros im Erdgeschoss kann die vorliegend strittige Umnutzung in den Obergeschossen schon deshalb nicht bewilligt werden, weil die Beschwerdeführerin diese gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss durch Niederlegung der Gastgewerbebewilligung inzwischen aufgegeben hat (vgl. Sachverhalt, Ziff. 3). Dazu kommt, dass – wie das AGR zu Recht ausführt – das zulässige Erweiterungspotenzial nach Art. 43 Abs. 2 RPV bei Weitem überschritten würde. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die gesamte Liegenschaft (und damit auch die oberen Stockwerke) sei schon immer gewerblich genutzt gewesen, so vermag dies an der fehlenden Bewilligungsfähigkeit nach Art. 37a RPG nichts zu ändern. So sind unter Gewerbebauten im Sinne dieser Bestimmung nach den Materialien zu schliessen kleine und mittlere (produzierende) Betriebe zu verstehen. Das blosse Vermieten von Wohnungen – wie es vorliegend passierte – stellt deshalb kein Gewerbe im Sinne von Art. 37a RPG dar.21”
“Januar 1980 erstellt oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind (rechtmässig erstelltes, altrechtliches Gewerbe), unter gewissen Voraussetzungen vollständige Zweckänderungen und Erweiterungen zu. Als Erweiterung des Bistros im Erdgeschoss kann die vorliegend strittige Umnutzung in den Obergeschossen schon deshalb nicht bewilligt werden, weil die Beschwerdeführerin diese gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss durch Niederlegung der Gastgewerbebewilligung inzwischen aufgegeben hat (vgl. Sachverhalt, Ziff. 3). Dazu kommt, dass – wie das AGR zu Recht ausführt – das zulässige Erweiterungspotenzial nach Art. 43 Abs. 2 RPV bei Weitem überschritten würde. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die gesamte Liegenschaft (und damit auch die oberen Stockwerke) sei schon immer gewerblich genutzt gewesen, so vermag dies an der fehlenden Bewilligungsfähigkeit nach Art. 37a RPG nichts zu ändern. So sind unter Gewerbebauten im Sinne dieser Bestimmung nach den Materialien zu schliessen kleine und mittlere (produzierende) Betriebe zu verstehen. Das blosse Vermieten von Wohnungen – wie es vorliegend passierte – stellt deshalb kein Gewerbe im Sinne von Art. 37a RPG dar.21”
Zweckänderungen nach Art. 37a RPG können bewilligt werden, wenn die bauliche Anlage rechtmässig erstellt oder geändert wurde und dadurch kein neuer bzw. kein neu erheblicher Einfluss auf Raum und Umwelt entsteht; dies entspricht den Voraussetzungen von Art. 43 RPV (OAT) und wird in der Rechtsprechung betont.
“Entré en vigueur le 1er septembre 2000, l'art. 37a LAT, qui se rapporte aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions et installations érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d.”
“a RPG können Bewilligungen erteilt werden, Bauten und Anlagen zu errichten oder ihren Zweck zu ändern, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 RPG). Erfordert die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen keine baulichen Massnahmen im Sinne von Art. 22 Abs. 1 RPG, so ist die Bewilligung zu erteilen, wenn dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a RPG). Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen wiederum können bewilligt werden, wenn die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist, keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen und die neue Nutzung nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist (Art. 37a RPG i.V.m. Art. 43 Abs. 1 RPV). Die vollständige Zweckänderung von als schützenswert anerkannten Bauten und Anlagen kann indes nur dann zugelassen werden, wenn diese von der zuständigen Behörde unter Schutz gestellt worden sind und ihre dauernde Erhaltung nicht anders sichergestellt werden kann (Art. 24d Abs. 2 RPG). Gemäss Art. 24d Abs. 3 RPG dürfen entsprechende Bewilligungen nur erteilt werden, wenn (a) die Baute oder Anlage für den bisherigen Zweck nicht mehr benötigt wird, für die vorgesehene Nutzung geeignet ist und keine Ersatzbaute zur Folge hat, die nicht notwendig ist, (b) die äussere Erscheinung und die bauliche Grundstruktur im Wesentlichen unverändert bleiben, (c) höchstens eine geringfügige Erweiterung der bestehenden Erschliessung notwendig ist und sämtliche Infrastrukturkosten, die im Zusammenhang mit der vollständigen Zweckänderung der Bauten und Anlagen anfallen, auf deren Eigentümer überwälzt werden, (d) die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des umliegenden Grundstücks nicht gefährdet ist und (e) keine überwiegenden Interessen entgegenstehen Für Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren erteilt die Oberamtsperson die Baubewilligung (Art.”
“La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op. cit, n° 10 ad art. 24c LAT). 29. Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2). 30. A la différence de l’art. 24c LAT, les art. 37a LAT et 43 LAT admettent les changements d’affectation non seulement partiels mais aussi dans certaines limites complètes. Tous deux peuvent être combinés, dans les limites de l’art. 24 cLAT, avec un agrandissement. 31. Le fait que les changements complets d'affectation soient autorisés ne signifie toutefois pas qu'une construction à usage commercial puisse être utilisée à n'importe quelle autre fin commerciale (selon le principe: « un commerce reste un commerce »). Ne sont admissibles que les changements d'affectation qui ne génèrent aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement (art. 43 al. 1 let. b OAT), qui exigent tout au plus une légère extension des équipements existants et qui sont conformes aux exigences majeures de l'aménagement du territoire. Les changements complets d'affectation doivent donc, eux aussi, s'en tenir à l'« empreinte » de la construction existante sur le territoire. Dans la tradition de la jurisprudence relative à l'art. 24 al. 2 aLAT et à l'art.”
Art. 37a RPG findet auf gewerblich genutzte Bauten und Anlagen Anwendung, die entweder vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die infolge einer Änderung des Nutzungsplans nachträglich zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet damit das massgebliche Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich von Art. 37a RPG.
“22 LAT interdit toute construction et transformation sans autorisation de l’autorité compétente (al. 1), qui la délivre si la construction ou l’installation est conforme à l’affectation de la zone (al. 2 let. a) et si le terrain est équipé (al. 1 let. b). Le droit fédéral prévoit des exceptions hors de la zone à bâtir (art. 24 LAT), notamment pour garantir les situation acquises (art. 24c et 37a LAT). Conformément à l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise et leur rénovation peut être autorisée. L’art. 41 al. 1 OAT limite l’application de cette disposition aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées avant l’attribution d’un bien-fonds à un territoire non constructible au sens de l’ancien droit fédéral, soit en premier lieu avant le 1er juillet 1972 (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L’art. 37a LAT, renvoyant aux conditions définies par le Conseil fédéral, s’applique aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, qui ont été érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone en raison d’une modification du plan d’affectation. Sont visées par cette disposition les petites et moyennes entreprises de production (ATF 140 II 509 consid. 3.3). Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al.”
“In der Landwirtschaftszone sind Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Art. 24 ff. RPG umschreiben die (Ausnahme-) Fälle, in denen andere Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone bewilligt werden können. Unter anderem können bestimmungsgemäss nutzbare Bauten oder Anlagen in der Landwirtschaftszone, auch wenn sie nicht mehr zonenkonform sind, im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV16 erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.”
“Unter anderem können bestimmungsgemäss nutzbare Bauten oder Anlagen in der Landwirtschaftszone, auch wenn sie nicht mehr zonenkonform sind, im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV16 erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.20 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein.”
“Come esposto sopra al consid. 7.2., secondo l'art. 24c cpv. 1 LPT, fuori delle zone edificabili, gli edifici e impianti utilizzabili in base alla loro destinazione ma non più conformi alla destinazione della zona, sono per principio protetti nella propria situazione di fatto. L'espressione "non più conformi alla destinazione di zona" si riferisce alle costruzioni erette in conformità col diritto materiale prima dell'introduzione, il 1° luglio 1972, del principio della separazione fra territorio edificabile e non, oppure alle costruzioni erette in zona edificabile dopo il 1° luglio 1972 ma che sono state in seguito inserite in zona non edificabile (cfr. art. 41 OPT; STF 1C_281/2015 del 28 giugno 2016 consid. 3.3; Muggli, op. cit., ad art. 24c n. 17; DTF 129 II 396, consid. 4.2.1. e rinvii). Giusta l'art. 37a LPT, per gli edifici e impianti utilizzati a scopi commerciali fa invece stato la data del 1° gennaio 1980 (cfr. supra, consid. 7.3). Le costruzioni e gli impianti posti fuori zona edificabile, non conformi al diritto perché costruiti o trasformati in contrasto con il diritto materiale non godono per contro della protezione delle situazioni acquisite. Ciò premesso, è vero che l'art. 15 cpv. 1 NAPUC rinvia al regime previsto agli art. 24c e 37a LPT (cfr. supra, consid. 11.1.). Tuttavia l'art. 27 cpv. 4 NAPUC risulta poco chiaro, poiché, come questa Corte ha più volte ricordato, anche opere mai formalmente autorizzate possono beneficiare della tutela e delle facilitazioni previste dall'art. 24c LPT, nella misura in cui sono state costruite in conformità con il diritto in vigore al momento in cui sono state realizzate (RtiD I-2016 n. 40 consid. 5.1.1. e rinvii). Qualora ciò non si avveri, l'opera va demolita o va tollerata se ne sono date le premesse (cfr. STA”
Unter Berufung auf Art. 37a sind nur dosierte, sachlich begründete und räumlich begrenzte Erweiterungen denkbar; das kantonale Amt hat insoweit ausdrücklich auf «agrandissements mesurés et limités» beim bestehenden Manège verwiesen. Die einzelnen Bauten sind differenziert zu prüfen; das Amt unterscheidet und beurteilt Manège, Paddock und Marcheur separat. Es ist namentlich zu prüfen, ob die Flächen mit den SDA vereinbar sind und die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt werden.
“Il a toutefois précisé ne pas avoir reçu, malgré ses demandes, un certain nombre de documents, notamment les répartitions SBPU/SA en sous-sol et les schémas y relatifs précités, importants pour un examen complet de la requête déposée. De même, le préavis de l’OAC précise que les documents cadastraux du géomètre, cohérents avec la dernière version du projet, n’ont pas été fournis. Dans ces conditions, les recourants n’ayant pas collaboré conformément à leurs obligations, ne peuvent se plaindre d’un manque de recherche de solutions cohérentes entre toutes les parties. 8) Les recourants ont insisté sur le rôle important de chacune des installations, paddock et marcheur compris. Le projet ne pouvait être viable que tel que proposé. Or, tous les préavis recueillis ont été défavorables au projet, au vu principalement des emprises sur les SDA, de la non-conformité à la zone agricole, des constructions érigées illégalement et sans bénéfice de droits acquis. L’OCAN a toutefois expressément relevé pouvoir entrer en matière, sous l’angle de l’art. 37a LAT, pour certains agrandissements mesurés et limités au manège existant. Les surfaces du paddock et du marcheur devaient être remises en état de manière à être compatibles avec les SDA. De même, l’office de l’urbanisme a rendu un préavis extrêmement détaillé. Il a ainsi retenu que la démolition/reconstruction du manège pouvait être justifiée par l’évolution des normes liées aux questions vétérinaires et pratiques du sport équestre, auxquelles les bâtiments existants ne répondaient plus et qui ne pouvaient pas être satisfaits au moyen d’un simple agrandissement de ces derniers. Il a surtout effectué une analyse sur l’opportunité de donner une suite favorable à la requête, nuançant, en détail, sa prise de position en fonction des constructions, distinguant le manège du paddock et du marcheur. Au vu de ce qui précède, le projet dans son ensemble, ne satisfait pas aux conditions des art. 37a LAT et 43 OAT. C’est ainsi sans violer le droit ni abuser de son pouvoir d’appréciation que le département a refusé l’autorisation préalable de construire.”
“Il a toutefois précisé ne pas avoir reçu, malgré ses demandes, un certain nombre de documents, notamment les répartitions SBPU/SA en sous-sol et les schémas y relatifs précités, importants pour un examen complet de la requête déposée. De même, le préavis de l’OAC précise que les documents cadastraux du géomètre, cohérents avec la dernière version du projet, n’ont pas été fournis. Dans ces conditions, les recourants n’ayant pas collaboré conformément à leurs obligations, ne peuvent se plaindre d’un manque de recherche de solutions cohérentes entre toutes les parties. 8) Les recourants ont insisté sur le rôle important de chacune des installations, paddock et marcheur compris. Le projet ne pouvait être viable que tel que proposé. Or, tous les préavis recueillis ont été défavorables au projet, au vu principalement des emprises sur les SDA, de la non-conformité à la zone agricole, des constructions érigées illégalement et sans bénéfice de droits acquis. L’OCAN a toutefois expressément relevé pouvoir entrer en matière, sous l’angle de l’art. 37a LAT, pour certains agrandissements mesurés et limités au manège existant. Les surfaces du paddock et du marcheur devaient être remises en état de manière à être compatibles avec les SDA. De même, l’office de l’urbanisme a rendu un préavis extrêmement détaillé. Il a ainsi retenu que la démolition/reconstruction du manège pouvait être justifiée par l’évolution des normes liées aux questions vétérinaires et pratiques du sport équestre, auxquelles les bâtiments existants ne répondaient plus et qui ne pouvaient pas être satisfaits au moyen d’un simple agrandissement de ces derniers. Il a surtout effectué une analyse sur l’opportunité de donner une suite favorable à la requête, nuançant, en détail, sa prise de position en fonction des constructions, distinguant le manège du paddock et du marcheur. Au vu de ce qui précède, le projet dans son ensemble, ne satisfait pas aux conditions des art. 37a LAT et 43 OAT. C’est ainsi sans violer le droit ni abuser de son pouvoir d’appréciation que le département a refusé l’autorisation préalable de construire.”
Bei Vorliegen von nicht vollständig behebbaren Rechtsmängeln können nach Art. 37a lediglich begrenzte, bemessene und mit den Behörden abgestimmte Erweiterungen in Betracht gezogen werden; ein gesamthaft umfangreiches Projekt kann trotz solcher Teilzugeständnisse wegen Nichtkonformität und illegaler Bauteile abgelehnt werden.
“Il a toutefois précisé ne pas avoir reçu, malgré ses demandes, un certain nombre de documents, notamment les répartitions SBPU/SA en sous-sol et les schémas y relatifs précités, importants pour un examen complet de la requête déposée. De même, le préavis de l’OAC précise que les documents cadastraux du géomètre, cohérents avec la dernière version du projet, n’ont pas été fournis. Dans ces conditions, les recourants n’ayant pas collaboré conformément à leurs obligations, ne peuvent se plaindre d’un manque de recherche de solutions cohérentes entre toutes les parties. 8) Les recourants ont insisté sur le rôle important de chacune des installations, paddock et marcheur compris. Le projet ne pouvait être viable que tel que proposé. Or, tous les préavis recueillis ont été défavorables au projet, au vu principalement des emprises sur les SDA, de la non-conformité à la zone agricole, des constructions érigées illégalement et sans bénéfice de droits acquis. L’OCAN a toutefois expressément relevé pouvoir entrer en matière, sous l’angle de l’art. 37a LAT, pour certains agrandissements mesurés et limités au manège existant. Les surfaces du paddock et du marcheur devaient être remises en état de manière à être compatibles avec les SDA. De même, l’office de l’urbanisme a rendu un préavis extrêmement détaillé. Il a ainsi retenu que la démolition/reconstruction du manège pouvait être justifiée par l’évolution des normes liées aux questions vétérinaires et pratiques du sport équestre, auxquelles les bâtiments existants ne répondaient plus et qui ne pouvaient pas être satisfaits au moyen d’un simple agrandissement de ces derniers. Il a surtout effectué une analyse sur l’opportunité de donner une suite favorable à la requête, nuançant, en détail, sa prise de position en fonction des constructions, distinguant le manège du paddock et du marcheur. Au vu de ce qui précède, le projet dans son ensemble, ne satisfait pas aux conditions des art. 37a LAT et 43 OAT. C’est ainsi sans violer le droit ni abuser de son pouvoir d’appréciation que le département a refusé l’autorisation préalable de construire.”
Renovationen, die weder eine Flächenausweitung noch eine Erhöhung der Kapazität bewirken und daher keine neuen erheblichen Auswirkungen auf Gebiet und Umwelt zur Folge haben, können nach Art. 37a RPG bewilligt werden.
“S'agissant du cabanon, il est rénové sans augmentation de sa taille, en transformant le vestiaire unique en deux vestiaires non mixtes séparés; deux douches sont ajoutées, deux bancs sont installés et les deux toilettes sont maintenues. Les installations techniques et les canalisations sont remplacées et les carrelages et peintures sont refaits. En raison de leur état de dégradation, les fenêtres existantes sont remplacées. Le projet prévoit encore le remplacement des dallettes en béton recouvrant les cheminements extérieurs. Comme le relève la cour cantonale, ces travaux ne comportent aucune augmentation de la surface au sol ou de la capacité des installations. Le nombre de places de parc reste également inchangé. La fréquentation ne peut ainsi être supérieure aux douze personnes que peuvent, actuellement déjà, accueillir simultanément les trois courts de tennis. Tel qu'il est ainsi décrit, le projet n'engendre aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement (art. 43 al. 1 let. a OAT) et peut ainsi être autorisé au titre de l'art. 37a LAT. Les objections des recourants, reprises par l'ARE, reposent sur l'existence de transformations allant au-delà de celles qui ont été autorisées, notamment l'agrandissement de la terrasse, des éclairages et un espace pour le basketball. Comme cela est relevé ci-dessus, tel n'est pas l'objet du litige, limité aux travaux effectivement autorisés. En particulier, les travaux en question ne permettent pas de pratiquer la nuit, faute d'éclairage, de sorte qu'un prolongement des nuisances de bruit après la tombée du jour n'apparaît pas à craindre. Le grief doit être écarté.”
Art. 37a ermöglicht dem Bundesrat, die Bedingungen zu regeln, unter denen Zweckänderungen und Erweiterungen zonenwidrig genutzter gewerblicher Bauten und Anlagen zulässig sind. Ziel dieser Regelung ist es, den Fortbestand, die Modernisierung oder die Umstrukturierung von Betrieben zu ermöglichen und damit gegebenenfalls Arbeitsplätze zu erhalten.
“Entré en vigueur le 1er septembre 2000, l'art. 37a LAT, qui se rapporte aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions et installations érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation.”
Art. 43 RPV präzisiert die vom Bundesrat befugten Bedingungen nach Art. 37a RPG. Danach kann die für vor dem 1. Januar 1980 erstellte gewerbliche Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone geltende Nutzung vorbehaltlich der dort genannten Voraussetzungen verändert oder erweitert werden; die für nicht zonenkonforme Nutzungsflächen genannte Vergrösserung beträgt bis zu 30 %, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Bauvolumens nur zur Hälfte angerechnet werden. Unter den dort genannten Voraussetzungen (insbesondere keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt und Erfüllung der weiteren Voraussetzungen gemäss RPV) sind auch vollständige Zweckänderungen möglich; Ziel der Regelung ist u. a. die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit betroffener Unternehmen.
“Entré en vigueur le 1er septembre 2000, l'art. 37a LAT, qui se rapporte aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions et installations érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation.”
“2 mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Eine teilweise Änderung im Sinne dieser Vorschrift muss die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen wahren (vgl. Art. 42 Abs. 1 RPV). Dies setzt voraus, dass die "Wesensgleichheit" der Baute hinsichtlich des Umfangs, der äusseren Erscheinung sowie der Zweckbestimmung gewahrt bleibt und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a; Urteil 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E. 2.5.2 mit Hinweis; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 27). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Art. 43 Abs. 1 RPV i.V.m. Art. 37a RPG lässt für vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellte gewerbliche Bauten und Anlagen eine weitergehende, d.h. auch vollständige, Zweckänderung zu, sofern keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (Art. 43 Abs. 1 lit. b RPV) und die allgemeinen Voraussetzungen nach Art. 43a RPV erfüllt sind. Dies bedeutet jedoch lediglich, dass gewerbliche Umnutzungen und damit verbundene bauliche Veränderungen unter den genannten Voraussetzungen bewilligt werden können, nicht aber, dass sie ohne Baubewilligung und ohne Zustimmung der gemäss Art. 25 Abs. 2 RPG zuständigen kantonalen Behörde realisiert werden dürfen.”
“Rispetto agli art. 24c LPT e 42 OPT, gli art. 37a LPT e 43 OPT costituiscono una lex specialis, applicabile soltanto a edifici e impianti utilizzati a scopi commerciali (aziendali), che estende la tutela delle situazioni acquisite sancita dall'art. 24c cpv. 1 LPT al fine di permetterne le ristrutturazioni e gli adeguamenti necessari per mantenerne la concorrenzialità (Waldmann/Hänni, op. cit., ad art. 37a n. 2 e rinvii). L'ordinamento retto dagli art. 37a LPT e 43 OPT è più favorevole perché non pone il requisito dell'identità della costruzione modificata, è applicabile a tutte le costruzioni (commerciali) erette legalmente prima del 1° gennaio 1980 e permette anche cambiamenti totali della destinazione (cfr. DTF 140 II 509 consid. 2.3 e 3.3; STA”
Art. 37a RPG gilt nach der zitierten Rechtsprechung auch für unterirdische Bauten und Anlagen. In konkreten Bewilligungen kann die Nutzung bzw. Zweckänderung unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde gestellt werden, sodass für unterirdische Zweckänderungen eine solche Zustimmung erforderlich sein kann.
“Das ARE führt aus, dass es raumplanerisch zweckmässig sein könne, für unterirdische Nutzungen eine andere Grenze zwischen Bau- und Nichtbauzone festzulegen als für oberirdische Nutzungen, d.h. vom Grundsatz der vertikalen Grenzziehung abzuweichen. Vorliegend sei dies jedoch, soweit ersichtlich, nicht geschehen. Die Artikel 24-24e und Art. 37a RPG gälten auch für unterirdische Bauten und Anlagen (mit Hinweis auf ALDO ZAUGG/PETER LUDWIG, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Auflage, 2017, N. 5 zu Art. 81, und BGE 114 Ib 317). Dementsprechend sei in der Baubewilligung von 1992 die Nebenbestimmung aufgenommen worden, wonach das Flaschenlager ohne Zustimmung des Kantons Graubünden (BAB) nicht zweckgeändert und/oder -genutzt werden dürfe. Der Auffassung der Vorinstanz, wonach für dessen heutige Nutzung als multifunktioneller Klubraum weder eine Baubewilligung noch eine Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde erforderlich sei, könne deshalb nicht beigepflichtet werden.”
“Das ARE führt aus, dass es raumplanerisch zweckmässig sein könne, für unterirdische Nutzungen eine andere Grenze zwischen Bau- und Nichtbauzone festzulegen als für oberirdische Nutzungen, d.h. vom Grundsatz der vertikalen Grenzziehung abzuweichen. Vorliegend sei dies jedoch, soweit ersichtlich, nicht geschehen. Die Artikel 24-24e und Art. 37a RPG gälten auch für unterirdische Bauten und Anlagen (mit Hinweis auf ALDO ZAUGG/PETER LUDWIG, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Auflage, 2017, N. 5 zu Art. 81, und BGE 114 Ib 317). Dementsprechend sei in der Baubewilligung von 1992 die Nebenbestimmung aufgenommen worden, wonach das Flaschenlager ohne Zustimmung des Kantons Graubünden (BAB) nicht zweckgeändert und/oder -genutzt werden dürfe. Der Auffassung der Vorinstanz, wonach für dessen heutige Nutzung als multifunktioneller Klubraum weder eine Baubewilligung noch eine Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde erforderlich sei, könne deshalb nicht beigepflichtet werden.”
Verfügungen des AGR über die Zonenkonformität sowie über Ausnahmegesuche nach Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid mit Baubeschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVD) angefochten werden. Die BVD ist für die Beurteilung solcher Beschwerden zuständig.
“Bauentscheide können nach Art. 40 BauG[3] mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Verfügungen des AGR über die Zonenkonformität bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone sowie über Ausnahmegesuche nach den Art. 24 bis 24e und Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die Beurteilung der Beschwerden zuständig.”
“Bauentscheide können nach Art. 40 BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Verfügungen des AGR über die Zonenkonformität bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone sowie über Ausnahmegesuche nach den Art. 24 bis 24e und Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die Beurteilung der Beschwerde zuständig.”
“Bauentscheide können nach Art. 40 BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Verfügungen des AGR über die Zonenkonformität bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone sowie über Ausnahmegesuche nach den Art. 24 bis 24e und Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren nachträgliches Projektänderungsgesuch abgewiesen wurde, sind durch die Verfügung des AGR und den Bauabschlag beschwert und daher zur Beschwerdeführung dagegen legitimiert. Als Adressaten der Wiederherstellungsanordnung in Dispositivziffer 2 des Bauentscheids vom 27. September 2021 sind sie auch durch diese beschwert und zu deren Anfechtung legitimiert (Art. 49 Abs. 1 BauG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.”
Nach Art. 37a RPG können Bewilligungen unter anderem für die Wiederherstellung nach teilweiser Zerstörung sowie für innere Umnutzungen in Betracht kommen, sofern dadurch keine Vergrösserung oder neue Aussenwirkung und keine Nutzungsänderung entsteht. Bei Rückbau- oder Wiederherstellungsauflagen ist auf den Zustand abzustellen, der unmittelbar vor der konkret beanstandeten Zweckänderung bestand, nicht auf einen früheren, allenfalls zonenwidrigen Zustand.
“Le bâtiment n° 4______, et ainsi les travaux envisagés, ne sont donc pas conformes à l’affectation de la zone agricole. Il a cependant été construit, à une date indéterminée, aux débuts des années 80 selon la recourante, entre 1986 et 1990 selon le SITG, sur la base de la DD 6______, accordée le 30 juillet 1980, soit avant que la parcelle ne soit classée en zone agricole. Il est constant que la culture de champignons telle qu’autorisée par la DD 6______ était conforme à la précédente affectation de la parcelle. Le bâtiment n° 4______ est donc susceptible de bénéficier de la garantie de la situation acquise. Cela a par ailleurs déjà été le cas lors de sa reconstruction, autorisée par la DD 8______ en 2012 à la suite de sa destruction partielle, soit postérieurement à l’affectation de la parcelle à la zone agricole. Le bâtiment n° 4______ sert à la culture de champignons et, constituant une petite entreprise, répond à la définition d’installation commerciale. La licéité des travaux d’agrandissement litigieux doit donc être analysée à l’aune des art. 37a LAT et 43 OAT, lex specialis par rapport aux art. 24c LAT et 42 OAT. Ces dispositions-ci s’appliquent en outre en premier lieu aux constructions érigées avant le 1er juillet 1972. L’art. 37a LAT est applicable aux travaux litigieux, dans la mesure où le bâtiment n° 4______ a été construit certes après le 1er janvier 1980, mais sur la base d’une autorisation de construire délivrée avant l’affectation de la parcelle à la zone agricole, soit conformément à la précédente zone, et devenue contraire à l’affectation de la zone actuelle. Le bâtiment n° 4______ a été construit au plus tard à la fin des année 80, partiellement détruit en 2012 puis reconstruit légalement, étant rappelé que cette reconstruction n’est pas terminée. Les travaux litigieux, dont le résultat sera peu visible de l’extérieur, n’entraînent aucun nouvel impact sur l’environnement et ne contreviennent à aucune autre loi fédérale. Ils auront pour effet de redonner au bâtiment l’apparence extérieure qu’il avait avant l’incendie.”
“C. Par arrêt du 17 août 2021 - après avoir rejeté une demande d'inspection locale formée par les recourants -, la CDAP a très partiellement admis le recours, dans la mesure où il était recevable (la question de la qualité pour agir de B.A.________ ayant été laissée indécise). Les recourants avaient agi en temps utile, soit dans les trente jours après la communication du 5 mai 2020. La contestation était limitée aux travaux autorisés, de sorte que la conclusion tendant à une remise en état était irrecevable. La question de l'exigence d'une enquête publique pouvait rester indécise puisque les recourants avaient pu recourir, consulter le dossier et faire valoir leurs objections. Les constructions et aménagements, à l'origine licites, ne pouvaient bénéficier de la protection de l'art. 24c de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire du 22 juin 1979 (LAT; RS 700) puisqu'ils avaient été érigés après le 1er juillet 1972. En revanche, les travaux pouvaient être autorisés en vertu des art. 37a LAT et 43 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT; RS 700.1) puisqu'il n'y avait pas d'agrandissement et que les réaménagements de l'espace intérieur du cabanon, de même que les modifications des ouvertures, étaient admissibles dans ce cadre. Il n'y avait pas de changement d'affectation ni d'impact sur le paysage, les possibilités d'accueil étant les mêmes. Aucune nouvelle terrasse n'avait été aménagée à l'extérieur. Les travaux pourraient aussi être autorisés en vertu de l'art. 80 de la loi cantonale sur l'aménagement du territoire et les constructions du 4 décembre 1985 (LATC; RS/VD 700.11). En revanche, l'installation du distributeur extérieur ne pouvait être dispensée d'autorisation, et les conditions posées aux art. 24 ss LAT n'étaient pas réunies, de sorte que toute décision autorisant implicitement une telle installation devait être annulée en tant que de besoin. Faute d'une nouvelle installation ou d'une modification notable, les valeurs de planification fixées dans l'ordonnance sur la protection contre le bruit du 15 décembre 1986 (OPB; RS 814.”
“Gleiches gilt für die ebenfalls angeordnete Entfernung des Kiesplatzes sowie den Rückbau der vorgenommenen Bodenveränderungen (Kies und allfällige Planierung), steht doch der Kiesplatz zweifelsfrei in Zusammenhang mit der bereits vollzogenen, widerrechtlichen und nicht bewilligungsfähigen Nutzungsänderung. So reichte der Beschwerdeführer anlässlich seines Vorprüfungsgesuchs vom 20. November 2009 diverse Fotoaufnahmen der ehemaligen Sägerei zu den Akten. Diesen Aufnahmen lässt sich entnehmen, dass sich das Gebäude – zum damaligen Zeitpunkt – «auf der grünen Wiese» befand und namentlich weder auf der Nord-, Ost-, Süd- oder Westseite ein Kies- oder sonstiger Vorplatz vorhanden war. Dass – wie der Beschwerdeführer vorbringt – der Vorplatz in den Jahren 1980 und 1998, als im Gebäude noch ein Sägereibetrieb untergebracht war, bedeutend grösser war als heute, ist nicht entscheidend, war doch der Vorplatz bereits damals – mangels einer entsprechenden Ausnahmebewilligung – nicht zonenkonform (wenn auch in seinem Bestand geschützt; vgl. Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 37a RPG i.Vm. Art. 43 RPV). Wenn die Vorinstanz die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verlangt, so ist damit auch nicht der (zonenfremde) Zustand der Jahre 1980 und 1998 gemeint. Vielmehr ist das Gelände vor der ehemaligen Sägerei in den Zustand zurückzuversetzen, wie er sich vor der vorliegend zu beurteilenden Zweckänderung präsentierte. Eine mildere Massnahme ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht vorgeschlagen.”
Für die privilegierte Anwendung von Art. 37a muss das betroffene Gebäude mindestens einen erheblichen Teil der betreffenden gewerblichen oder handwerklichen Unternehmung aufnehmen. Räumlichkeiten, die lediglich als Lager durch eine anderswo ansässige Geschäftseinheit dienen, gelten nach den genannten Quellen nicht als von Art. 37a erfasst.
“24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives (WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a; MUGGLI, in AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 2 ad. art. 37a LAT). Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.2; arrêt 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et les références citées). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manoeuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (ATF 146 II 376 consid. 4.1; MUGGLI, op. cit., n° 1 ad art. 37a LAT). Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l'art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l'entreprise. Ainsi, des locaux utilisés comme entrepôts par une entreprise commerciale implantée ailleurs ne peuvent-ils faire l'objet d'un changement d'affectation ou d'un agrandissement au titre de l'art. 37a LAT (MUGGLI, op., cit., n° 11 ad art. 37a LAT).”
“si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; 2 La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3 Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise. Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives (WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a; MUGGLI, in AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 2 ad. art. 37a LAT). Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.2; arrêt 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et les références citées). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manoeuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (ATF 146 II 376 consid. 4.1; MUGGLI, op. cit., n° 1 ad art. 37a LAT). Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l'art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l'entreprise. Ainsi, des locaux utilisés comme entrepôts par une entreprise commerciale implantée ailleurs ne peuvent-ils faire l'objet d'un changement d'affectation ou d'un agrandissement au titre de l'art. 37a LAT (MUGGLI, op., cit., n° 11 ad art.”
Renovationen oder Zweckänderungen an nach Art. 37a RPG erfassten gewerblich genutzten Bauten können bewilligt werden, wenn das Bauwerk legal errichtet war und die Änderung keine neuen erheblichen Auswirkungen auf Gebiet und Umwelt zur Folge hat (z. B. keine Vergrösserung der Nutzfläche oder keine Erhöhung der Kapazität/der Immissionen). Umfangreiche neu geschaffene Flächen oder sonstige räumlich bedeutsame Ergänzungen können hingegen erhebliche neue Auswirkungen begründen und die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 37a RPG ausschliessen.
“S'agissant du cabanon, il est rénové sans augmentation de sa taille, en transformant le vestiaire unique en deux vestiaires non mixtes séparés; deux douches sont ajoutées, deux bancs sont installés et les deux toilettes sont maintenues. Les installations techniques et les canalisations sont remplacées et les carrelages et peintures sont refaits. En raison de leur état de dégradation, les fenêtres existantes sont remplacées. Le projet prévoit encore le remplacement des dallettes en béton recouvrant les cheminements extérieurs. Comme le relève la cour cantonale, ces travaux ne comportent aucune augmentation de la surface au sol ou de la capacité des installations. Le nombre de places de parc reste également inchangé. La fréquentation ne peut ainsi être supérieure aux douze personnes que peuvent, actuellement déjà, accueillir simultanément les trois courts de tennis. Tel qu'il est ainsi décrit, le projet n'engendre aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement (art. 43 al. 1 let. a OAT) et peut ainsi être autorisé au titre de l'art. 37a LAT. Les objections des recourants, reprises par l'ARE, reposent sur l'existence de transformations allant au-delà de celles qui ont été autorisées, notamment l'agrandissement de la terrasse, des éclairages et un espace pour le basketball. Comme cela est relevé ci-dessus, tel n'est pas l'objet du litige, limité aux travaux effectivement autorisés. En particulier, les travaux en question ne permettent pas de pratiquer la nuit, faute d'éclairage, de sorte qu'un prolongement des nuisances de bruit après la tombée du jour n'apparaît pas à craindre. Le grief doit être écarté.”
“Les installations litigieuses ont en l'occurrence été autorisées sur la base de l'art. 37a LAT, disposition se rapportant aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, et qui habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Conformément à cette disposition, l'art. 43 OAT réglemente les constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit dans les termes suivants: 1 Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; 2 La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié.”
“Die befestigte Parkfläche befindet sich auf der gegenüberliegenden, bis anhin vollumfänglich landwirtschaftlich bewirtschafteten Strassenseite. Die neue Parkmöglichkeit für rund zehn Fahrzeuge auf einer 160 m2 grossen Fläche ist aus raumplanerischer Sicht nicht unbedeutend, zumal der Gesetzgeber bereits für zusätzlich zonenwidrig genutzte Flächen ab 100 m2 strengere Voraussetzungen aufstellt (Art. 43 Abs. 3 RPV; E. 8.1 hiervor). Das Vorhaben zeitigt somit wesentliche neue räumliche Auswirkungen und widerspricht Art. 43 Abs. 1 Bst. b RPV. Überdies sind die Parkplätze nicht mit den Schutzvorschriften zum Landschaftsschutzgebiet «...» vereinbar und erfüllen die Anforderungen an eine Ausnahmebewilligung nicht (vorne E. 7). Ihr stehen damit auch wichtige Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes entgegen (Art. 43a Bst. e RPV). Die Voraussetzungen für eine erleichterte Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 37a RPG sowie Art. 43 und 43a RPV sind offensichtlich nicht erfüllt.”
Eine ausdrückliche Forderung nach physischer Connexität zwischen bestehenden gewerblich genutzten Bauten und einer abgelegenen Nebenbauweise ergibt sich weder aus Art. 37a RPG noch aus Art. 43 OAT oder der zitierten Rechtsprechung. Art. 43 OAT begrenzt solche Vorhaben hinsichtlich Gabarit und verträglicher räumlicher bzw. umweltbezogener Wirkung; zudem ist die 30%-Grenze für Erweiterungen nichtkonformer Bauten zu beachten. Daraus folgt, dass die gesetzlich verankerten Begrenzungen (Gabarit/Umweltverträglichkeit, 30%-Grenze) massgebend sind und eine zusätzliche Voraussetzung der physischen Verbindung nicht ohne Weiteres verlangt werden kann.
“Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste.”
Als massgeblicher Referenzzustand gilt der Zustand der Baute oder Anlage zum Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet. Seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern diesen Referenzzustand nicht; sie sind als (teilweise) Ausschöpfung des zulässigen Erweiterungspotenzials zu werten und mindern somit das noch verbleibende Ausbaupotenzial. Das Erweiterungspotenzial im Rahmen von Art. 37a RPG kann nur einmal ausgeschöpft werden; nicht bewilligte Erweiterungen stehen einer weiteren Bewilligung in entsprechender Höhe entgegen.
“Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.19 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,20 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.21 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein. Das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie gemäss den erwähnten Vorschriften kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung eines Erweiterungsprojekts ist es daher erforderlich, den Referenzzustand sowie den Ausschöpfungsgrad durch bereits erfolgte Erweiterungen festzustellen. Gestützt darauf kann alsdann berechnet werden, ob und in welchem Umfang eine (zusätzliche) Erweiterung noch zulässig ist und ob das Bauvorhaben diesen Rahmen einhält.”
“Damit stünde der Neubau aber teilweise ohne Aussenwände da, was nicht im Interesse des Beschwerdeführers liegen kann und auch öffentlichen Interessen (Sicherheit, Ästhetik) zuwiderlaufen würde. Eine nur teilweise Rückbauverpflichtung ist daher offensichtlich nicht zielführend und kommt im Sinne einer milderen, ebenso gut geeigneten Massnahme zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht in Frage. Sinngemäss strebt der Beschwerdeführer wohl an, dass ihm die Änderung des widerrechtlich erstellten Gebäudes in der Weise erlaubt wird, dass ein kleiner dimensionierter Neubau resultiert. Auch ein in dieser Weise abgeändertes Projekt wäre baubewilligungspflichtig. Der Beschwerdeführer hat keine entsprechende Projektänderung eingereicht. Eine solche ist hier folglich nicht zu prüfen. In dem Fall, dass der Beschwerdeführer ein neues Baugesuch für einen kleineren Neubau einreichen würde, müsste erneut geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Bau- und Ausnahmebewilligung erfüllt sind. Dabei wäre insbesondere zu berücksichtigen, dass das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG bzw. Art. 37a RPG nur einmal ausgeschöpft werden kann. Der Bestand unbewilligter Erweiterungen zum Referenzzustand (bspw. in Form von ausserhalb von Gebäuden aufgestellten Containern) würde der Bewilligung von Erweiterungsvorhaben im entsprechenden Umfang entgegenstehen.”
“Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.20 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein.”
Für Art. 37a RPG gilt: Als Stichtag zur Bestimmung des massgeblichen Vergleichszustands für Bauten im Nichtbaugebiet ist der Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet massgebend (insbesondere der 1. Juli 1972). Für den sachlichen Geltungsbereich von Art. 37a RPG bildet der 1. Januar 1980 das Stichdatum. Erweiterungen, die vor dem 1. Januar 1980 vorgenommen wurden, vergrössern den Referenzzustand nicht, sondern gelten als teilweise Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten. Das auf der Besitzstandsgarantie gestützte Erweiterungspotenzial kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung von Zweckänderungen und Erweiterungen ist daher der Referenzzustand und der bereits durch frühere Erweiterungen erreichte Ausschöpfungsgrad festzustellen.
“Unter anderem können bestimmungsgemäss nutzbare Bauten oder Anlagen in der Landwirtschaftszone, auch wenn sie nicht mehr zonenkonform sind, im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.19 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,20 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.21 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein. Das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie gemäss den erwähnten Vorschriften kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung eines Erweiterungsprojekts ist es daher erforderlich, den Referenzzustand sowie den Ausschöpfungsgrad durch bereits erfolgte Erweiterungen festzustellen.”
“Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.19 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,20 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.21 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein. Das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie gemäss den erwähnten Vorschriften kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung eines Erweiterungsprojekts ist es daher erforderlich, den Referenzzustand sowie den Ausschöpfungsgrad durch bereits erfolgte Erweiterungen festzustellen. Gestützt darauf kann alsdann berechnet werden, ob und in welchem Umfang eine (zusätzliche) Erweiterung noch zulässig ist und ob das Bauvorhaben diesen Rahmen einhält.”
Nach Rechtsprechung kann eine vollständig neu erstellte, räumlich getrennte und funktional nicht verbundene selbständige Bauung in der Praxis als kein "Agrandissement"/keine "Zweckänderung" i.S.v. Art. 37a RPG betrachtet werden und damit nicht auf dieser Grundlage bewilligt werden (vgl. [0]). Eine generelle Erfordernis physischer Verbindung lässt sich dem Gesetz jedoch nicht entnehmen; die Beurteilung hängt von den konkreten Umständen und den voraussichtlichen räumlichen und umweltrelevanten Auswirkungen ab (vgl. [1]).
“En tout état de cause, la question de savoir si le potentiel d'agrandissement de la surface pour un usage non conforme à la zone relatif au bâtiment ECA n° 1689 est suffisant pour intégrer le couvert-dépôt litigieux peut demeurer ouverte. En effet, il s'impose de constater d'emblée que la réalisation d'une construction entièrement nouvelle (couvert-dépôt d'une surface de 36 m²) à une dizaine de mètres de distance du bâtiment principal d'exploitation de l'entreprise du recourant, bâtiment auquel elle n'est pas reliée directement et avec lequel elle ne présente pas de lien fonctionnel, ne saurait être considérée comme un "agrandissement" ou un "changement d'affectation" au sens des art. 37a LAT et 43 OAT. De la même façon, cette construction nouvelle et indépendante ne peut pas non plus bénéficier de la garantie de la situation acquise de l'art. 24c LAT, qui autorise seulement la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction des constructions existantes sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone. L'ouvrage litigieux ne saurait en conséquence se voir accorder une autorisation spéciale sous l'angle de l'art. 37a LAT.”
“6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste. Selon ce dernier, de nombreuses constructions ou installations n’auraient pas été autorisées, à tout le moins dans leurs dimensions actuelles. Il faut donc établir quelle était la surface des constructions et installations érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980, la pratique du département qu’il a exposée dans ses écritures du 24 novembre 2015 devant le TAPI et dont il n’y pas lieu de s’écarter, étant de tenir compte des constructions autorisées – même si non encore construites – avant le 1er janvier 1980.”
Für einzelne nachträglich erstellte Bauteile hat das Amt festgestellt, dass sie einer Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG zugänglich sein können (namentlich: Dachaufbau Pos. E, Anbau Pos. J und Dachflächenfenster Pos. K). Weitere ohne Bewilligung erstellte Bauteile wurden zusätzlich genannt und sind gesondert zu prüfen.
“Dezember 2016 reichte der Beschwerdeführer 1 bei der Gemeinde Oberlangenegg ein nachträgliches Baugesuch ein für die Erweiterung des Kleintierstalls zum Pferdestall, den Ausbau und die Anpassung des Allwetterplatzes mit Einfriedung höher als 1,20 m, die Erstellung eines Mistlagerplatzes und die Versiegelung von Verkehrsflächen. Zudem umfasste das Baugesuch den Neubau eines Geräteschopfs. Die als Bauparzellen genannten Grundstücke Nrn. F.________ und A.________ liegen in der Landwirtschaftszone und im Landschaftsschutzgebiet K.________. Der Beschwerdeführer 1 beantragte für das Bauen ausserhalb der Bauzone eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG6 und für das Bauen im Landschaftsschutzgebiet eine Ausnahme von den kommunalen Schutzvorschriften. Ferner beantragte er eine Ausnahmebewilligung für Bauten und Anlagen in Waldesnähe. Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) hielt mit Stellungnahme vom 11. Januar 20197 fest, ausser für die Versiegelung von Verkehrsflächen (Pos. B) könne keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24e RPG bzw. Art. 37a RPG für das Bauvorhaben (Pos. A: Neubau Geräteschuppen, Pos. C: Umnutzung/Vergrösserung des Kleintierstalls zu einem Pferdestall, Pos. D: Allwetterplatz mit Einfriedung höher als 1,20 m sowie Mistlagerplatz) in Aussicht gestellt werden. Das AGR wies darauf hin, dass nebst den im nachträglichen Baugesuch angeführten Bauarbeiten weitere Bauten oder Anlagen ohne Bewilligung erstellt worden seien. Dies betreffe einen Dachaufbau auf der Ostseite (Pos. E), einen Unterstand (Pos. F), der mit einem Parkplatz (Pos. G) erweitert worden sei, einen Abstellplatz westlich des Unterstandes (Pos. H), einen Folientunnel (Pos. I), einen Anbau über der ehemaligen Klärgrube (Pos. J) sowie zwei zusätzliche Dachflächenfenster auf der Dachfläche Ost (Pos. K). Der Anbau (Pos. J) sowie der Dachaufbau (Pos. E) und die Dachflächenfenster (Pos. K) seien einer Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG zugänglich. Mit Eingabe vom 15. März 20198 nahm der Beschwerdeführer 1 zur Kenntnis, dass für die Projektbestandteile B, E, J und K eine Ausnahmebewilligung nach RPG möglich sei.”
Bei der Berechnung der Bezugsmassstäbe nach Art. 37a RPG sind vor dem 1. Januar 1980 rechtskräftig bewilligte Bauten und Anlagen – auch wenn sie zum Stichtag noch nicht ausgeführt waren – in die Flächen-/Referenzberechnung einzubeziehen.
“6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste. Selon ce dernier, de nombreuses constructions ou installations n’auraient pas été autorisées, à tout le moins dans leurs dimensions actuelles. Il faut donc établir quelle était la surface des constructions et installations érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980, la pratique du département qu’il a exposée dans ses écritures du 24 novembre 2015 devant le TAPI et dont il n’y pas lieu de s’écarter, étant de tenir compte des constructions autorisées – même si non encore construites – avant le 1er janvier 1980.”
“6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste. Selon ce dernier, de nombreuses constructions ou installations n’auraient pas été autorisées, à tout le moins dans leurs dimensions actuelles. Il faut donc établir quelle était la surface des constructions et installations érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980, la pratique du département qu’il a exposée dans ses écritures du 24 novembre 2015 devant le TAPI et dont il n’y pas lieu de s’écarter, étant de tenir compte des constructions autorisées – même si non encore construites – avant le 1er janvier 1980.”
Nach der Rechtsprechung zu Art. 37a RPG ist für die Einführung einer Wohnnutzung bei zonenfremden Gewerbebauten ausserhalb der Bauzonen verlangt, dass diese sich aus einer neuen betrieblichen Ausrichtung ergibt und gegenüber der gewerblichen Nutzung akzessorisch bleibt (darf nicht im Vordergrund stehen).
“Gemäss der auszugsweise vorliegenden Baubewilligung von 2001 wurde die teilweise Umnutzung des Gebäudes zu Büroräumlichkeiten gestützt auf Art. 37a RPG bewilligt. Nach der Rechtsprechung zu Art. 37a RPG ist für die Einführung einer Wohnnutzung bei einem zonenfremden Gewerbegebäude ausserhalb der Bauzonen verlangt, dass sie sich aus einem Erfordernis der neuen betrieblichen Ausrichtung ergibt und im Verhältnis zur gewerblichen Nutzung nicht im Vordergrund steht bzw. akzessorisch ist (vgl. BGE 140 II 509 E. 2.7; BGr, 29. Mai 2017, 1C_256/2016, E. 2.3). Diese Schranken werden beim vorliegenden Vorentscheidgesuch offensichtlich überschritten.”
“Gemäss der auszugsweise vorliegenden Baubewilligung von 2001 wurde die teilweise Umnutzung des Gebäudes zu Büroräumlichkeiten gestützt auf Art. 37a RPG bewilligt. Nach der Rechtsprechung zu Art. 37a RPG ist für die Einführung einer Wohnnutzung bei einem zonenfremden Gewerbegebäude ausserhalb der Bauzonen verlangt, dass sie sich aus einem Erfordernis der neuen betrieblichen Ausrichtung ergibt und im Verhältnis zur gewerblichen Nutzung nicht im Vordergrund steht bzw. akzessorisch ist (vgl. BGE 140 II 509 E. 2.7; BGr, 29. Mai 2017, 1C_256/2016, E. 2.3). Diese Schranken werden beim vorliegenden Vorentscheidgesuch offensichtlich überschritten.”
Bei nachträglich erstellten, nicht bewilligten Bauten, für die eine Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG verweigert wird, können die Behörden Rückbauauflagen anordnen. Die in den vorliegenden Entscheiden festgelegten Auflagen umfassten konkret den vollständigen Rückbau einschliesslich Bodenplatten/Fundamenten sowie die Wiederherstellung des ursprünglich gewachsenen Terrainverlaufs und die Begrünung innerhalb bestimmter Fristen.
“Februar 2019 bei der Gemeinde Wädenswil bezüglich der Erstellung einer Remise am Ende der privaten Zufahrtsstrasse, eines Gartenhäuschens in der Nord-Ecke der Bauparzelle und und des Einbaus einer 1-Zimmer-Einliegerwohnung im Untergeschoss des bestehenden Gebäudes ein nachträgliches Baugesuch. Mit Gesamtverfügung vom 4. November 2019 erteilte die Baudirektion des Kantons Zürich dem Bauherrn für den Einbau der Einliegerwohnung nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700). Dies unter der Auflage, dass im Grundbuch zu Lasten des Baugrundstücks als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung eingetragen wird, das zulässige Mass für teilweise Änderungen im Sinne von Art. 24c RPG und Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) sei beim Wohnhaus Assek.-Nr. 7584 vollständig ausgeschöpft; namentlich Erweiterungen der zonenwidrigen Flächen (Wohn- und Nebennutzflächen) seien nicht mehr möglich. Für die beiden Nebengebäude (Gartenhaus und Remise) verweigerte die Baudirektion nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24e bzw. Art. 37a RPG. Mit Beschluss vom 16. Januar 2020 erteilte die Baukommission der Stadt Wädenswil dem Bauherrn die baurechtliche Bewilligung für die Einliegerwohnung unter Auflagen und forderte ihn auf, den rechtmässigen Zustand betreffend die beiden Nebengebäude innert 90 Tagen ab Rechtskraft des Beschlusses wiederherzustellen und dazu diese Gebäude vollständig, inklusive Bodenplatten und Fundamente, zurückzubauen. Nach dem Rückbau seien die überbauten Flächen zonenkonform zu begrünen. Der Bauherr focht diesen Beschluss der Baukommission und die ihm gleichzeitig mitgeteilte Gesamtverfügung der Baudirektion vom 4. November 2019 mit Rekurs an. Diesen wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich nach der Durchführung eines Augenscheins mit Entscheid vom 15. Februar 2021 ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde des Bauherrn wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 9. Dezember 2021 ab. C. Der Bauherr erhebt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Anträgen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 9.”
“September 2021 teilte das Regierungsstatthalteramt dem Rechtsamt der BVD mit, dass es bei der Bearbeitung des nachträglichen Baugesuchs der Beschwerdeführerin 1 zur Erkenntnis gelangt sei, dass der Umfang des nachträglichen Baugesuchs nicht mit den effektiv ausgeführten Ausmassen übereinstimme. Die Bauherrin habe weder in den Baugesuchsformularen noch im eingereichten Situationsplan für die baulichen Eingriffe im Wald nachträglich um eine Baubewilligung ersucht. Allerdings habe sie Schnittpläne eingereicht, welche nicht mit den Angaben im Situationsplan und den Formularen korrespondierten (betreffend Ausdehnung Zwischenlagerplatz, Lage und Breite der Zufahrt, Anzahl und Lage der Böschungen; letztere lägen teilweise sogar auf der Nachbarparzelle Nr. N.________). Beim Abgleich mit den verfügbaren Luftbildaufnahmen schienen die eingereichten Schnittpläne am ehesten den vollen Umfang der ausgeführten Arbeiten darzustellen. Im Baubewilligungsverfahren werde auf die Angaben in den Baugesuchsformularen abgestützt. Die Bauten im Wald und auf Parzelle Nr. N.________ seien nicht Gegenstand des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens. 9. Mit Verfügung vom 17. September 2021 verweigerte das AGR die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG für das nachträgliche Baugesuch der Beschwerdeführerin 1. Mit Gesamtentscheid vom 9. Februar 2022 eröffnete das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental die abschlägige Verfügung des AGR vom 17. September 2021 und erteilte dem nachträglichen Baugesuch der Beschwerdeführerin 1 den Bauabschlag (Dispositivziffer 1). Im Hinblick auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ordnete das Regierungsstatthalteramt an: «2.1 Spätestens 30 Tage vor Inangriffnahme der Rückbauarbeiten ist zu Handen der Baupolizibehörde von G.________ ein vollständiges Baustellen-Entsorgungskonzept zu erstellen und von dieser genehmigen zu lassen. 2.2 Bis spätestens 3 Jahre nach Rechtskraft dieses Entscheides sind der nachgesuchte Depotplatz mit mobiler Brecheranlage, der partiell eingebaute Schwarzbelag und die um den Depotplatz führende Kiesplanie vollständig zurückzubauen und es ist der ursprünglich gewachsene Terrainverlauf wiederherzustellen und zu begrünen. Der wiederherzustellende Boden hat sich bezüglich Mächtigkeit von Ober- und Unterboden nach dem vorhandenen Bodenaufbau auf der Nachbarsparzelle Nr.”
Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG kann versagt werden, wenn überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen. Die Gewährleistung der Sicherheit ist ein solches überwiegendes Interesse; liegt durch die Zweckänderung eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit im Schneesportbetrieb vor (z. B. durch erhöhte Unfallrisiken an Pistenknotenpunkten), kann dies der Erteilung der Ausnahme entgegenstehen.
“, dass keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV33). Die Schneebar am vorgesehenen Standort auf der Parzelle Adelboden Grundbuchblatt Nr. H.________ verunmöglicht die in diesem Bereich bis vor wenigen Jahren durchführende, gestützt auf die «ÜO Nr. I.________» zulässige Piste, was zu beengten Verhältnissen bei diesem Knotenpunkt führt. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko für Skifahrerinnen und Skifahrer. Die strittige Schneebar stellt ein Sicherheitsrisiko dar und führt entsprechend zu einer Beeinträchtigung des Schneesportbetriebs. Die Gewährleistung der Sicherheit ist ein wichtiges öffentliches Interesse. Kann diese – wie vorliegend aufgrund der strittigen Schneebar am vorgesehenen Standort – nicht mehr gewährleistet werden, so steht diesem Vorhaben ein überwiegendes öffentliches Interesse entgegen. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG scheitert daher bereits an dieser Voraussetzung. Auf die weiteren Voraussetzungen dieser Bestimmungen (insb. zu Art. 24 RPG und Art. 37a RPG), an welchen nach Ansicht des AGR die Erteilung einer Ausnahmebewilligung auch scheitert, sowie auf die diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführenden muss daher nicht eingegangen werden. Da die Situation beim Bergrestaurant L.________ hinsichtlich der Sicherheit anders zu beurteilen und damit nicht vergleichbar ist, können die Beschwerdeführenden daraus auch in diesem Zusammenhang nichts zu ihren Gunsten ableiten.”
“Das AGR kam in seiner Verfügung zum Schluss, dass der strittigen Schneebar keine Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG erteilt werden kann und diese auch nicht gestützt auf einen anderen Ausnahmetatbestand nach Art. 24 ff. RPG bewilligt werden kann. Voraussetzung sämtlicher Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 ff. RPG ist u.a., dass keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV33). Die Schneebar am vorgesehenen Standort auf der Parzelle Adelboden Grundbuchblatt Nr. H.________ verunmöglicht die in diesem Bereich bis vor wenigen Jahren durchführende, gestützt auf die «ÜO Nr. I.________» zulässige Piste, was zu beengten Verhältnissen bei diesem Knotenpunkt führt. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko für Skifahrerinnen und Skifahrer. Die strittige Schneebar stellt ein Sicherheitsrisiko dar und führt entsprechend zu einer Beeinträchtigung des Schneesportbetriebs. Die Gewährleistung der Sicherheit ist ein wichtiges öffentliches Interesse. Kann diese – wie vorliegend aufgrund der strittigen Schneebar am vorgesehenen Standort – nicht mehr gewährleistet werden, so steht diesem Vorhaben ein überwiegendes öffentliches Interesse entgegen.”
“, dass keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV33). Die Schneebar am vorgesehenen Standort auf der Parzelle Adelboden Grundbuchblatt Nr. H.________ verunmöglicht die in diesem Bereich bis vor wenigen Jahren durchführende, gestützt auf die «ÜO Nr. I.________» zulässige Piste, was zu beengten Verhältnissen bei diesem Knotenpunkt führt. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko für Skifahrerinnen und Skifahrer. Die strittige Schneebar stellt ein Sicherheitsrisiko dar und führt entsprechend zu einer Beeinträchtigung des Schneesportbetriebs. Die Gewährleistung der Sicherheit ist ein wichtiges öffentliches Interesse. Kann diese – wie vorliegend aufgrund der strittigen Schneebar am vorgesehenen Standort – nicht mehr gewährleistet werden, so steht diesem Vorhaben ein überwiegendes öffentliches Interesse entgegen. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG scheitert daher bereits an dieser Voraussetzung. Auf die weiteren Voraussetzungen dieser Bestimmungen (insb. zu Art. 24 RPG und Art. 37a RPG), an welchen nach Ansicht des AGR die Erteilung einer Ausnahmebewilligung auch scheitert, sowie auf die diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführenden muss daher nicht eingegangen werden. Da die Situation beim Bergrestaurant L.________ hinsichtlich der Sicherheit anders zu beurteilen und damit nicht vergleichbar ist, können die Beschwerdeführenden daraus auch in diesem Zusammenhang nichts zu ihren Gunsten ableiten.”
Sind für dieselben Bauten rechtskräftige Rückbau‑ oder Wiederherstellungsanordnungen ergangen, die die Anlagen als rechtswidrig erscheinen lassen, steht dies der Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG entgegen.
“Die heutige Baudirektion habe nämlich mit Entscheid vom 17. März 1992 eine Ausnahmebewilligung für einen Deponieplatz für Wandkies und einen Abstellplatz für Baumaschinen verweigert und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands angeordnet. Der Gemeinderat habe den Beschwerdeführer in der Folge mit Beschluss vom 19. Mai 1992 aufgefordert, das Wandkies und die Findlinge abzuführen sowie den Deponieplatz aufzuheben und zu begrünen; es dürfe kein neues Material mehr zugeführt werden. Des Weiteren habe der Gemeinderat angeordnet, die abgestellten Fahrzeuge und Maschinen vom Areal zu entfernen und den Abstellplatz aufzuheben sowie zu begrünen. Diese Entscheide der Baudirektion und des Gemeinderats seien nicht angefochten worden. Ihnen komme Rechtsbeständigkeit zu. Daher seien die streitgegenständlichen Bauten und Anlagen nicht rechtmässig, weshalb Art. 24c RPG keine Anwendung finde. Nachdem die Bauten gemäss dem rechtskräftigen Entscheid der Baudirektion rechtswidrig seien, falle auch eine Bewilligung gestützt auf Art. 24a oder Art. 37a RPG ausser Betracht. Da eine Parkierungsanlage wie die vorliegende nicht auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen sei, könne diese schliesslich auch nicht gestützt auf Art. 24 RPG bewilligt werden.”
Art. 37a RPG ist eine Sonderregelung der erweiterten Besitzstandsgarantie für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone. Er bezweckt, altrechtlichen Gewerbebetrieben (in der Praxis vorab produktionsorientierten KMU) zusätzlichen Spielraum für Modernisierungen und Umstrukturierungen zu gewähren, sofern die Bauten vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder durch eine Änderung der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind.
“22 LAT interdit toute construction et transformation sans autorisation de l’autorité compétente (al. 1), qui la délivre si la construction ou l’installation est conforme à l’affectation de la zone (al. 2 let. a) et si le terrain est équipé (al. 1 let. b). Le droit fédéral prévoit des exceptions hors de la zone à bâtir (art. 24 LAT), notamment pour garantir les situation acquises (art. 24c et 37a LAT). Conformément à l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise et leur rénovation peut être autorisée. L’art. 41 al. 1 OAT limite l’application de cette disposition aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées avant l’attribution d’un bien-fonds à un territoire non constructible au sens de l’ancien droit fédéral, soit en premier lieu avant le 1er juillet 1972 (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L’art. 37a LAT, renvoyant aux conditions définies par le Conseil fédéral, s’applique aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, qui ont été érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone en raison d’une modification du plan d’affectation. Sont visées par cette disposition les petites et moyennes entreprises de production (ATF 140 II 509 consid. 3.3). Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al.”
“Art. 37a RPG ist eine Sonderregelung der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c RPG für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone. Der Gesetzgeber beabsichtigte damit zusätzlichen Spielraum für Modernisierungen und Umstrukturierungen von altrechtlichen Gewerbebauten zu schaffen.15 Gewerbebetriebe, die 1980 bereits bestanden, sollen sich am bestehenden Standort in gewissem Masse weiterentwickeln können.”
Die Aufgabe der früheren Nutzung kann die Anwendbarkeit von Art. 37a RPG ausschliessen. Ebenso hat die Niederlegung einer gewerblichen Bewilligung in der Praxis wiederholt dazu geführt, dass Gerichte oder Behörden einen Anspruch auf Ausnahmebewilligung nach Art. 37a verneinten. Blosse, nicht formell bewilligte Tätigkeiten begründen nach den zitierten Entscheiden nicht ohne Weiteres einen Anspruch auf Art. 37a; das Vorliegen einer fortgeführten, ersichtlich bestehenden rechtserheblichen gewerblichen Nutzung ist entscheidend.
“Im Urteil 1C_347/2017 vom 23. März 2018 erwog das Bundesgericht, die Beschwerdeführerin führe keine landwirtschaftliche Tätigkeit aus, sondern führe einen reinen Pferdepensions- und Reitsportbetrieb. Eine ordentliche Baubewilligung nach Art. 22 Abs. 2 RPG (SR 700) komme mangels Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone nicht in Betracht (a.a.O., E. 3.4). Die Beschränkung der hobbymässigen Haltung gemäss Art. 24e RPG auf vier Tiere liege im Ermessensspielraum der kommunalen und kantonalen Behörden, wobei sich aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergebe, dass sie ohnehin nicht eine Hobbytierhaltung anstrebe, sondern ihre gewerbliche Pferdehaltung weiterführen möchte (a.a.O., E. 4.4.1). Eine Bewilligung gestützt auf Art. 37a RPG komme ebenso wenig in Frage, da die Zonenwidrigkeit nicht die Folge der Änderung von Nutzungsplänen sei, sondern der Aufgabe der früheren landwirtschaftlichen Tätigkeit (a.a.O., E. 5.3 f.). Auch die Kritik der Beschwerdeführerin an der Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands erachtete das Bundesgericht als unbegründet (a.a.O., E. 6). Im Urteil 1C_185/2019 vom 12. November 2019 legte das Bundesgericht dar, die Auffassung der kantonalen Vorinstanzen, dass kein Anspruch auf Wiedererwägung bestehe, halte vor Bundesrecht stand. Der rechtserhebliche Sachverhalt habe sich nicht geändert, weil nach wie vor die Schwelle zum Landwirtschaftsbetrieb nicht erreicht werde. Die Anerkennung eines landwirtschaftlichen Betriebs habe die Beschwerdeführerin nur erhalten, weil dabei die nicht zulässige Haltung von mehr als vier Pferden berücksichtigt worden sei (a.a.O., E. 4). Im hier angefochtenen Urteil erwog das Verwaltungsgericht zunächst, dass auf die bei ihm erhobene Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden könne, als sie unzureichend begründet sei oder über den Streitgegenstand hinausgehe.”
“Der Ausnahmetatbestand von Art. 37a RPG i.V.m. Art. 43 RPV lässt bei gewerblich genutzten Bauten und Anlagen, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind (rechtmässig erstelltes, altrechtliches Gewerbe), unter gewissen Voraussetzungen vollständige Zweckänderungen und Erweiterungen zu. Als Erweiterung des Bistros im Erdgeschoss kann die vorliegend strittige Umnutzung in den Obergeschossen schon deshalb nicht bewilligt werden, weil die Beschwerdeführerin diese gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss durch Niederlegung der Gastgewerbebewilligung inzwischen aufgegeben hat (vgl. Sachverhalt, Ziff. 3). Dazu kommt, dass – wie das AGR zu Recht ausführt – das zulässige Erweiterungspotenzial nach Art. 43 Abs. 2 RPV bei Weitem überschritten würde. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die gesamte Liegenschaft (und damit auch die oberen Stockwerke) sei schon immer gewerblich genutzt gewesen, so vermag dies an der fehlenden Bewilligungsfähigkeit nach Art. 37a RPG nichts zu ändern. So sind unter Gewerbebauten im Sinne dieser Bestimmung nach den Materialien zu schliessen kleine und mittlere (produzierende) Betriebe zu verstehen. Das blosse Vermieten von Wohnungen – wie es vorliegend passierte – stellt deshalb kein Gewerbe im Sinne von Art. 37a RPG dar.21”
“Sur cette base, elle ne pouvait pas se prévaloir de sa volonté de réaliser des constructions ou installations qui seraient destinées au développement interne de son exploitation puisque sa parcelle n’était pas dévolue principalement à une exploitation tributaire du sol, étant rappelé que la production indépendante devait demeurer accessoire. Les aménagements proposés n’étaient ainsi pas conformes à l’affectation de la zone agricole. L’art. 24 de la loi fédérale sur l’aménagement du territoire du 22 juin 1979 (LAT - RS 700) n’apparaissait pas applicable dès lors qu’il n’avait pas été démontré que les tunnels de production de champignons et le nouvel espace de stockage s’imposeraient par leur destination. Ces installations n’avaient pas leur place en zone agricole et pourraient être édifiées en zone à bâtir. La société ne pouvait pas se prévaloir de la mise en œuvre de l’art. 24a LAT, dès lors que les travaux de transformations prévus n’apparaissaient pas compatibles avec l’éventuel changement d’affectation auquel cette disposition faisait référence. Le bâtiment ayant été érigé après le 1er juillet 1972, la société ne pouvait pas se prévaloir de la situation acquise, garantie à l’art. 24c LAT. Enfin, les art. 37a LAT ainsi que 43 et 43a de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) n’apparaissaient pas pouvoir être mis en œuvre, le bâtiment ayant été édifié postérieurement au 1er janvier 1980 et tant l’OCAN que l’OU s’étant opposés à l’application de ces dispositions. i. Par décision du même jour, le département a notamment ordonné à la société de rendre la typologie et les affectations de base au bâtiment n° 4______ conforme à la DD 8______/1. Cette décision a été attaquée devant le Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI). La procédure (A/1728/2022) est actuellement suspendue. C. a. Par acte du 23 mai 2022, la société a interjeté recours contre la décision du 7 avril 2022 auprès du TAPI, concluant à son annulation et à la délivrance de la DD 8______/3. Elle a préalablement requis l’audition des parties et un transport sur place. b. Par jugement du 8 novembre 2023, le TAPI a rejeté le recours. Le litige portait sur la décision de refus de la demande d’autorisation de construire déposée en juillet 2019, dont l’objet était la réalisation de quatre tunnels de production de champignons, d’une surface de stockage à l’étage, d’une plateforme élévatrice et d’un escalier d’accès ainsi que de murs.”
“L’autorisation récemment octroyée portait uniquement sur la régularisation de deux places bétonnées situées devant trois bâtiments autorisés le 14 juillet 1967. Elle était sans influence sur le bâtiment n° 4______. La demande portait initialement sur la suppression des tunnels. Par courrier du 4 mars 2021, la société avait fait part de sa volonté de mettre en service ces tunnels, ce qui avait été considéré comme une volonté de les aménager alors qu’il n’était, à l’époque, toujours pas installés. Par ailleurs, l’espace de stockage n’avait jamais été autorisé. Aucun des plans des différentes autorisations délivrées (DD 6______, DD 8______/1 et DD 8______/2) n’y faisaient allusion. Le fait qu’une zone de production et de stockage ait préexisté n’avait pas pour conséquence que les aménagements en cause s’imposeraient par leur destination au sens de l’art. 24 LAT. L’art. 24c LAT était inapplicable au bâtiment n° 4______ qui avait été érigé certes légalement, mais postérieurement à 1972, ainsi qu’au 1er janvier 1980, ce qui excluait aussi l’application de l’art. 37a LAT. La société ne pouvait bénéficier de l’exception prévue par cette disposition au motif que le bâtiment n° 4______ s’inscrivait dans une exploitation autorisée depuis le 14 juillet 1967. La délivrance d’une autorisation ne créait aucun droit acquis et la société n’avait reçu aucune assurance quant à l’octroi d’une autorisation de construire complémentaire. c. Dans leur réplique et duplique, la société et le département ont persisté dans leurs conclusions, ensuite de quoi la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. Interjeté en temps utile devant la juridiction compétente, le recours est recevable (art. 132 de la loi sur l’organisation judiciaire du 26 septembre 2010 - LOJ ‑ E 2 05 ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 ‑ LPA ‑ E 5 10). 2. 2.1 La recourante sollicite une audience de comparution des parties, l’audition de témoins et un transport sur place alors que le département s’y oppose. La recourante fait par ailleurs grief au TAPI d’avoir violé son droit d’être entendue en refusant de les ordonner avant de rendre son jugement.”
Art. 37a RPG gewährt die erweiterte Besitzstandsgarantie nur für gewerblich genutzte Bauten und Anlagen, die einst rechtmässig errichtet oder rechtmässig transformiert worden sind. Bei der Anwendung von Art. 37a ist als massgeblicher Referenzzustand der Bestand der Baute oder Anlage zum Zeitpunkt ihrer Zuweisung zum Nichtbaugebiet (Zuweisung/Umzonierung) zugrunde zu legen.
“Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.19 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,20 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.21 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein. Das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie gemäss den erwähnten Vorschriften kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung eines Erweiterungsprojekts ist es daher erforderlich, den Referenzzustand sowie den Ausschöpfungsgrad durch bereits erfolgte Erweiterungen festzustellen. Gestützt darauf kann alsdann berechnet werden, ob und in welchem Umfang eine (zusätzliche) Erweiterung noch zulässig ist und ob das Bauvorhaben diesen Rahmen einhält.”
“Nach geltendem Recht ist die Nutzung der fraglichen Fläche auf der Parzelle Nr. K.________ bei der Grundstückzufahrt als dauerhafter Parkplatz fraglos baubewilligungspflichtig (Art. 1a BauG). Der Parkplatz liegt zudem in der Landwirtschaftszone und er ist unbestritten nicht zonenkonform. Das Raumplanungsrecht des Bundes kennt für zonenwidrig gewordene Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone mit Art. 24c und Art. 37a RPG eine eigene Regelung, die Art. 3 BauG vorgeht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Bewilligt werden können unter anderem Zweckänderungen und Erweiterungen, soweit diese mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sind.13 Diese Bestimmungen sind jedoch nur anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 Bst. a RPV14). Grundsätzlich gilt, dass Bauarbeiten, die nicht aus einer Baubewilligung oder den genehmigten Plänen hervorgehen, nicht bewilligt worden sind. Es ist Sache der Bauherrschaft, diese Vermutung zu zerstören.15”
“Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art. 43 al. 3 OAT). 5) Dans ce cadre, le Tribunal fédéral a été amené à préciser que le but de l’art. 37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège.”
Sind die verbleibenden Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG nicht ausreichend für alle beantragten Projektteile, ist dem Gesuchsteller aus Gehörsgründen Gelegenheit zu geben, die Prioritätsfolge bzw. die Projektteile zu bezeichnen, denen Vorrang eingeräumt werden soll.
“Der Beschwerdeführer 1 hatte im vorinstanzlichen Verfahren kein Baugesuch für die Positionen J (Anbau über der ehemaligen Klärgrube) und K (fünf weitere Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche) eingereicht und sein Baugesuch vom 20. Dezember 2016 auch nicht mittels Projektänderung auf diese Positionen ausgedehnt (vgl. oben Erwägung 3). Entsprechend hätte darüber kein Bauentscheid gefällt werden dürfen. Das Bau- und Ausnahmegesuch für Position B (Versiegelung von Verkehrsflächen auf der Parzelle Nr. A.________) hätte gestützt auf eine Ermittlung der gewerblich genutzten Fläche im Referenzzeitpunkt, und die seither erfolgten Erweiterungen bzw. eine Berechnung der danach noch verbleibenden Erweiterungsmöglichkeit nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV beurteilt werden müssen. Dasselbe gilt hinsichtlich des erweiterten Kleintierstalls (Pos. C), welchen der Beschwerdeführer 1 gemäss der Projektänderung vom 15. März 2019 bzw. 25. Mai 2020 gewerblich nutzen will. Sollte sich gestützt auf die Berechnungen herausstellen, dass noch Raum für Erweiterungen besteht, jedoch nicht genügend für eine Bewilligung sowohl für Position B als auch für Position C, so müsste dem Beschwerdeführer 1 im Rahmen seines Gehörsanspruchs Gelegenheit gegeben werden zur Bezeichnung des Projektteils, dem Priorität zukommen soll. Ein ähnliches Vorgehen drängt sich auch hinsichtlich der Position K auf. Diese betrifft Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche des Bauernhauses, die zusätzlich zu den rechtskräftig bewilligten Dachflächenfenstern (vgl. oben Erwägung 3a) erstellt wurden. Eine diesbezügliche Wiederherstellungsanordnung würde den Beschwerdeführer 1 möglicherweise schwerer treffen als eine Anordnung zum Rückbau von Bauten und Anlagen ausserhalb des Hauptgebäudes.”
“Sollte sich gestützt auf die Berechnungen herausstellen, dass noch Raum für Erweiterungen besteht, jedoch nicht genügend für eine Bewilligung sowohl für Position B als auch für Position C, so müsste dem Beschwerdeführer 1 im Rahmen seines Gehörsanspruchs Gelegenheit gegeben werden zur Bezeichnung des Projektteils, dem Priorität zukommen soll. Ein ähnliches Vorgehen drängt sich auch hinsichtlich der Position K auf. Diese betrifft Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche des Bauernhauses, die zusätzlich zu den rechtskräftig bewilligten Dachflächenfenstern (vgl. oben Erwägung 3a) erstellt wurden. Eine diesbezügliche Wiederherstellungsanordnung würde den Beschwerdeführer 1 möglicherweise schwerer treffen als eine Anordnung zum Rückbau von Bauten und Anlagen ausserhalb des Hauptgebäudes. Dem Beschwerdeführer 1 müsste daher aus Verhältnismässigkeitsgründen Gelegenheit gegeben werden, die fraglichen Dachflächenfenster gemäss Position K mittels einer Projektänderung zum Gegenstand seines Bau- und Ausnahmegesuches zu machen und die Prioritätsfolge zwischen den Positionen B, C und K anzugeben für den Fall, dass die Berechnungen ergeben, dass die noch verbleibenden Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV nicht für alle genannten Projektteile ausreichen.”
Aus Art. 37a RPG und der zugehörigen Praxis ergibt sich nicht ausdrücklich eine Pflicht zur physischen Connexität zwischen den betroffenen Bauten; räumliche Nähe kann für die Beurteilung ausreichend sein. Eine darüber hinausgehende Forderung nach physischer Verbindung ist nach der zitierten Rechtsprechung unbegründet.
“Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste.”
Für die Anwendbarkeit von Art. 37a RPG ist nachzuweisen, dass vor dem 1. Januar 1980 ein rechtmässig bewilligtes (oder bewilligungsfähiges) Gewerbe bestanden hat. Das blosse Lagern von Gegenständen an diesem Ort gilt nicht als Gewerbebetrieb i.S.v. Art. 37a RPG. Die Beweislast für das Vorliegen einer solchen rechtmässigen Nutzung trägt die Bauherrschaft; bei fehlendem Nachweis können die daraus begehrten Bewilligungen abgelehnt werden.
“In jedem Fall dürfen der Bewilligung keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Der Nachweis, dass eine Baute einst rechtmässig bewilligt worden ist (oder bewilligungsfähig gewesen wäre), obliegt grundsätzlich der Bauherrschaft; diese trägt auch die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit (BGE 146 II 304, unpubl. E. 6.2.1 [BGer 1C_22/2019 und 1C_476/2019 vom 6.4.2020]; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 3 N. 2 mit weiteren Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat als Beleg für eine bereits länger bestehende rechtmässige gewerbliche Nutzung die seinem Rechtsvorgänger am 15. Februar 1978 erteilte kleine Baubewilligung für das Aufstellen einer alten Baubaracke als Lagerschopf eingereicht (Beschwerdebeilage Nr. 15). Aus dem zugehörigen Situationsplan geht hervor, dass es sich dabei um den Einstellraum auf der Parzelle Nr. 1________ (…weg …a) oder jedenfalls um eine Baute an derselben Stelle mit einer Grundfläche von 9,2 m x 6,2 m handelte. Damit wurde ein Lagerraum, aber kein Gewerbebetrieb im Sinn von Art. 37a RPG bewilligt. Als solche gelten kleine und mittlere (produzierende) Betriebe (BGE 140 II 509 E. 3.3). Das blosse Lagern von Gegenständen für gewerbliche Tätigkeiten, die an einem anderen Ort verrichtet werden, fällt nicht darunter. Der Beschwerdeführer vermag daher nicht nachzuweisen, dass am 1. Januar 1980 auf dem Grundstück ein rechtmässig bewilligtes oder bewilligungsfähiges Gewerbe betrieben wurde, was nach dem soeben Gesagten indessen Voraussetzung für eine auf Art. 37a RPG i.V.m. Art. 43 RPV gestützte Bewilligung wäre. Die Vorinstanz durfte diese daher für den «Werkhof» und die Stützmauer verweigern, ohne Recht zu verletzen.”
Neu errichtete, räumlich getrennte Bauten können in concreto nicht als «Agrandissement/Transformation» nach Art. 37a angesehen werden, wenn kein direkter funktionaler Zusammenhang besteht (vgl. Entscheid in Quelle 0). Gleichzeitig ergibt sich aus der Praxis und Lehre nicht, dass eine physische Connexität grundsätzlich erforderlich wäre; massgeblich sind vielmehr der funktionale Zusammenhang und die Raum‑/Umweltwirkungen sowie die Beschränkungen gemäss Art. 43 OAT (vgl. Quelle 1).
“En tout état de cause, la question de savoir si le potentiel d'agrandissement de la surface pour un usage non conforme à la zone relatif au bâtiment ECA n° 1689 est suffisant pour intégrer le couvert-dépôt litigieux peut demeurer ouverte. En effet, il s'impose de constater d'emblée que la réalisation d'une construction entièrement nouvelle (couvert-dépôt d'une surface de 36 m²) à une dizaine de mètres de distance du bâtiment principal d'exploitation de l'entreprise du recourant, bâtiment auquel elle n'est pas reliée directement et avec lequel elle ne présente pas de lien fonctionnel, ne saurait être considérée comme un "agrandissement" ou un "changement d'affectation" au sens des art. 37a LAT et 43 OAT. De la même façon, cette construction nouvelle et indépendante ne peut pas non plus bénéficier de la garantie de la situation acquise de l'art. 24c LAT, qui autorise seulement la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction des constructions existantes sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone. L'ouvrage litigieux ne saurait en conséquence se voir accorder une autorisation spéciale sous l'angle de l'art. 37a LAT.”
“37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art.”
Ist ein Gebäude nach dem 1. Januar 1980 errichtet worden, scheidet die Anwendung von Art. 37a RPG aus. Dass die Behörde in der Vergangenheit bestimmte Bauten oder Einrichtungen bewilligt hat, begründet nach der zitierten Rechtsprechung keinen Anspruch darauf, diese Bewilligungen «ad aeternam» zu wiederholen; die Behörde ist daher nicht verpflichtet, eine identische erneute Erlaubnis zu erteilen und kann ein entsprechendes Gesuch ablehnen.
“En effet, leur implantation n’était à l’évidence pas imposée, par leur destination, hors de la zone à bâtir. Ils n’étaient dictés par aucune nécessité technique, économique ou inhérente à la nature du sol propre à justifier une dérogation générale au sens de l’art. 24 LAT. La recourante ne pouvait pas non plus se prévaloir de l’art. 24a LAT puisque des travaux de transformation au sens de l’art. 22 al. 1 LAT avaient été sollicités. On ne se trouvait donc pas dans un cas de changement d’affectation sans incidence sur le territoire. La dérogation de l’art. 24c LAT, précisée à l’art. 42 OAT, requérait, en tant que condition préalable, que les constructions et installations en cause existent déjà physiquement. Or, tel n’était le cas en l’espèce ni des quatre tunnels de production de champignons, ni de la nouvelle surface de stockage à l’étage, ni de la plateforme élévatrice, ni de l’escalier d’accès, ni des murs requis. Une dérogation sur la base de cette disposition légale n’était donc pas possible. En dernier lieu, les art. 37a LAT ainsi que 43 et 43a OAT ne pouvaient pas être appliqués puisque le bâtiment en cause avait été édifié postérieurement au 1er janvier 1980 et que tant l’OCAN que l’OU s’étaient opposés à une telle mise en œuvre. Le refus du département était fondé. Le fait qu’il ait autorisé dans le passé une certaine construction, respectivement installation n’impliquait nullement qu’il soit tenu ad aeternam par une telle autorisation. La jurisprudence avait retenu qu’une autorisation de construire ne créait pas de droits acquis. Partant, le fait que le département ait autorisé dans les années 1980, puis en 2012-2013, six tunnels de production de champignons – dont deux avaient été construits – ne signifiait pas qu’il doive à nouveau autoriser les quatre tunnels restants. Une telle autorisation serait d’ailleurs sans réel objet, ces tunnels étant déjà été autorisés et le département exigeant au surplus leur réalisation. Il en allait de même pour la surface de stockage à l’étage et de l’escalier. Quand bien même ces éléments auraient été autorisés en 1980, le département n’avait pas l’obligation de les autoriser à nouveau suite à la demande de juillet 2019.”
“L’autorisation récemment octroyée portait uniquement sur la régularisation de deux places bétonnées situées devant trois bâtiments autorisés le 14 juillet 1967. Elle était sans influence sur le bâtiment n° 4______. La demande portait initialement sur la suppression des tunnels. Par courrier du 4 mars 2021, la société avait fait part de sa volonté de mettre en service ces tunnels, ce qui avait été considéré comme une volonté de les aménager alors qu’il n’était, à l’époque, toujours pas installés. Par ailleurs, l’espace de stockage n’avait jamais été autorisé. Aucun des plans des différentes autorisations délivrées (DD 6______, DD 8______/1 et DD 8______/2) n’y faisaient allusion. Le fait qu’une zone de production et de stockage ait préexisté n’avait pas pour conséquence que les aménagements en cause s’imposeraient par leur destination au sens de l’art. 24 LAT. L’art. 24c LAT était inapplicable au bâtiment n° 4______ qui avait été érigé certes légalement, mais postérieurement à 1972, ainsi qu’au 1er janvier 1980, ce qui excluait aussi l’application de l’art. 37a LAT. La société ne pouvait bénéficier de l’exception prévue par cette disposition au motif que le bâtiment n° 4______ s’inscrivait dans une exploitation autorisée depuis le 14 juillet 1967. La délivrance d’une autorisation ne créait aucun droit acquis et la société n’avait reçu aucune assurance quant à l’octroi d’une autorisation de construire complémentaire. c. Dans leur réplique et duplique, la société et le département ont persisté dans leurs conclusions, ensuite de quoi la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. Interjeté en temps utile devant la juridiction compétente, le recours est recevable (art. 132 de la loi sur l’organisation judiciaire du 26 septembre 2010 - LOJ ‑ E 2 05 ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 ‑ LPA ‑ E 5 10). 2. 2.1 La recourante sollicite une audience de comparution des parties, l’audition de témoins et un transport sur place alors que le département s’y oppose. La recourante fait par ailleurs grief au TAPI d’avoir violé son droit d’être entendue en refusant de les ordonner avant de rendre son jugement.”
“En effet, leur implantation n’était à l’évidence pas imposée, par leur destination, hors de la zone à bâtir. Ils n’étaient dictés par aucune nécessité technique, économique ou inhérente à la nature du sol propre à justifier une dérogation générale au sens de l’art. 24 LAT. La recourante ne pouvait pas non plus se prévaloir de l’art. 24a LAT puisque des travaux de transformation au sens de l’art. 22 al. 1 LAT avaient été sollicités. On ne se trouvait donc pas dans un cas de changement d’affectation sans incidence sur le territoire. La dérogation de l’art. 24c LAT, précisée à l’art. 42 OAT, requérait, en tant que condition préalable, que les constructions et installations en cause existent déjà physiquement. Or, tel n’était le cas en l’espèce ni des quatre tunnels de production de champignons, ni de la nouvelle surface de stockage à l’étage, ni de la plateforme élévatrice, ni de l’escalier d’accès, ni des murs requis. Une dérogation sur la base de cette disposition légale n’était donc pas possible. En dernier lieu, les art. 37a LAT ainsi que 43 et 43a OAT ne pouvaient pas être appliqués puisque le bâtiment en cause avait été édifié postérieurement au 1er janvier 1980 et que tant l’OCAN que l’OU s’étaient opposés à une telle mise en œuvre. Le refus du département était fondé. Le fait qu’il ait autorisé dans le passé une certaine construction, respectivement installation n’impliquait nullement qu’il soit tenu ad aeternam par une telle autorisation. La jurisprudence avait retenu qu’une autorisation de construire ne créait pas de droits acquis. Partant, le fait que le département ait autorisé dans les années 1980, puis en 2012-2013, six tunnels de production de champignons – dont deux avaient été construits – ne signifiait pas qu’il doive à nouveau autoriser les quatre tunnels restants. Une telle autorisation serait d’ailleurs sans réel objet, ces tunnels étant déjà été autorisés et le département exigeant au surplus leur réalisation. Il en allait de même pour la surface de stockage à l’étage et de l’escalier. Quand bien même ces éléments auraient été autorisés en 1980, le département n’avait pas l’obligation de les autoriser à nouveau suite à la demande de juillet 2019.”
Ergeben die Berechnungen, dass die nach Art. 37a RPG verbleibende Erweiterungsmöglichkeit nicht für alle beantragten Projektteile ausreicht, ist dem Gesuchsteller im Rahmen des Gehörs Gelegenheit zu geben, die Priorität zwischen den Projektteilen zu bezeichnen. Die zuständige Behörde hat den Umfang der zulässigen Erweiterung nachvollziehbar darzulegen bzw. die zugrunde liegenden Berechnungen zu klären.
“Sollte sich gestützt auf die Berechnungen herausstellen, dass noch Raum für Erweiterungen besteht, jedoch nicht genügend für eine Bewilligung sowohl für Position B als auch für Position C, so müsste dem Beschwerdeführer 1 im Rahmen seines Gehörsanspruchs Gelegenheit gegeben werden zur Bezeichnung des Projektteils, dem Priorität zukommen soll. Ein ähnliches Vorgehen drängt sich auch hinsichtlich der Position K auf. Diese betrifft Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche des Bauernhauses, die zusätzlich zu den rechtskräftig bewilligten Dachflächenfenstern (vgl. oben Erwägung 3a) erstellt wurden. Eine diesbezügliche Wiederherstellungsanordnung würde den Beschwerdeführer 1 möglicherweise schwerer treffen als eine Anordnung zum Rückbau von Bauten und Anlagen ausserhalb des Hauptgebäudes. Dem Beschwerdeführer 1 müsste daher aus Verhältnismässigkeitsgründen Gelegenheit gegeben werden, die fraglichen Dachflächenfenster gemäss Position K mittels einer Projektänderung zum Gegenstand seines Bau- und Ausnahmegesuches zu machen und die Prioritätsfolge zwischen den Positionen B, C und K anzugeben für den Fall, dass die Berechnungen ergeben, dass die noch verbleibenden Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV nicht für alle genannten Projektteile ausreichen.”
“Der Beschwerdeführer 1 hatte im vorinstanzlichen Verfahren kein Baugesuch für die Positionen J (Anbau über der ehemaligen Klärgrube) und K (fünf weitere Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche) eingereicht und sein Baugesuch vom 20. Dezember 2016 auch nicht mittels Projektänderung auf diese Positionen ausgedehnt (vgl. oben Erwägung 3). Entsprechend hätte darüber kein Bauentscheid gefällt werden dürfen. Das Bau- und Ausnahmegesuch für Position B (Versiegelung von Verkehrsflächen auf der Parzelle Nr. A.________) hätte gestützt auf eine Ermittlung der gewerblich genutzten Fläche im Referenzzeitpunkt, und die seither erfolgten Erweiterungen bzw. eine Berechnung der danach noch verbleibenden Erweiterungsmöglichkeit nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV beurteilt werden müssen. Dasselbe gilt hinsichtlich des erweiterten Kleintierstalls (Pos. C), welchen der Beschwerdeführer 1 gemäss der Projektänderung vom 15. März 2019 bzw. 25. Mai 2020 gewerblich nutzen will. Sollte sich gestützt auf die Berechnungen herausstellen, dass noch Raum für Erweiterungen besteht, jedoch nicht genügend für eine Bewilligung sowohl für Position B als auch für Position C, so müsste dem Beschwerdeführer 1 im Rahmen seines Gehörsanspruchs Gelegenheit gegeben werden zur Bezeichnung des Projektteils, dem Priorität zukommen soll. Ein ähnliches Vorgehen drängt sich auch hinsichtlich der Position K auf. Diese betrifft Dachflächenfenster auf der östlichen Dachfläche des Bauernhauses, die zusätzlich zu den rechtskräftig bewilligten Dachflächenfenstern (vgl. oben Erwägung 3a) erstellt wurden. Eine diesbezügliche Wiederherstellungsanordnung würde den Beschwerdeführer 1 möglicherweise schwerer treffen als eine Anordnung zum Rückbau von Bauten und Anlagen ausserhalb des Hauptgebäudes.”
“Im vorliegenden Verfahren stehen weitere Bauten und Anlagen zur Diskussion, die dem fraglichen Gewerbe dienen sollen. Es muss daher geklärt werden, in welchem Umfang die nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV zulässige Erweiterungsmöglichkeit schon ausgeschöpft wurde bzw. in welchem Umfang noch eine Erweiterungsmöglichkeit besteht. Das AGR hält dazu in der angefochtenen Verfügung vom 16. August 2019 fest, mit den Bauvorhaben B, E, J und K und der damaligen Baubewilligung aus dem Jahr 2006 sei das mögliche Erweiterungspotential nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV vollständig ausgeschöpft und eine nochmalige Erweiterung sei ausgeschlossen. Für die Positionen F, G, H und I könne deshalb keine Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG in Aussicht gestellt werden. Nähere Angaben zur Berechnung des Umfangs der zulässigen Erweiterung werden nicht angeführt.”
“Für die Beurteilung der Projektteile, die vom Bau- und Projektänderungsgesuch umfasst werden, ist zu klären, welche Gebäude und Anlagen am 1. Januar 1980 gewerblich genutzt wurden und – bei teilweise gewerblicher Nutzung – in welchem Umfang. Dem Beschwerdeführer 1 ist Gelegenheit zur Verbesserung des diesbezüglichen Berechnungsnachweises zu geben. Weiter ist zu klären, in welchem Umfang die Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV durch früher bewilligte Projekte bereits ausgeschöpft sind. Gestützt darauf ist zu beurteilen, ob die Projektteile, die Gegenstand des nachträglichen Bau- und Projektänderungsgesuches bilden, das noch verbleibende Mass zulässiger Erweiterungen einhalten. Die Priorisierung der verschiedenen Projektteile richtet sich nach den diesbezüglich noch einzuholenden Erklärungen des Beschwerdeführers”
Für ein Bewilligungsverfahren nach Art. 37a RPG ist ein vollständiger Dossier vorzulegen. Erforderlich sind gestaffelte, massstabsgerechte Projekt- und Bestandspläne aller Geschosse (inkl. Dach/Attika) sowie die für die Beurteilung erforderlichen Nachweise; dies umfasst insbesondere die brandschutztechnischen Unterlagen einschliesslich des Formulars O01 und das Berechnungsformular gemäss Art. 43 OAT mit zugehörigem Schema, soweit diese der Abklärung von Erweiterungsmöglichkeiten dienen. Die Anforderungen der BewD (Art. 10 ff.; namentlich Art. 14 ff. zu Projektplänen) sind zu beachten.
“Dans sa réponse, le mandataire avait complété un plan au 1/100e du 1er étage, daté du 3 mars 2023, indiquant en rose une nouvelle affectation « zone commerciale », un plan du rez supérieur, daté du 28 septembre 2022, indiquant en rose une surface affectée actuellement à une activité commerciale pour laquelle un changement d'affectation en salon de massage était requise et enfin un extrait de plan du registre foncier sur lequel il était indiqué en rose la surface inconstructible à 30 m du cours d'eau et en rose clair la limite inconstructible à 50 m. Les plans remis ne précisaient cependant pas les surfaces totales ni n'apportaient de précisions quant au parking qui avait été réalisé. Il manquait également un plan des combles comportant les mêmes indications, ainsi qu'un plan du rez inférieur. La police du feu avait requis un nouveau dossier de plans d'architecte de tous les niveaux du bâtiment et les coupes nécessaires à la compréhension du projet à l'échelle 1/100 au minimum. Tous les aménagements intérieurs devaient être visibles. Elle a aussi notamment requis le formulaire O01 rempli et signé par un spécialiste en protection incendie. Cette instance avait souligné qu'en l'état, le dossier ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie. Or, aucun de ces éléments n'avait été transmis. La DAC avait constaté l'absence du formulaire de calcul selon l'art. 43 OAT et son schéma explicatif, lesquels étaient nécessaires afin d'examiner les possibilités d'agrandissement selon les art. 37a LAT, 43 OAT et 27C LaLAT. Elle avait aussi relevé qu'il manquait les plans de tous les niveaux du bâtiment précisant les affectations autorisées et projetées ainsi que le plan de toiture, précisant que l'ensemble des modifications, constructions et installations qui n'avaient pas fait l'objet d'une autorisation de construire devaient figurer en teintes conventionnelles et rappelant que l'activité de dancing n'avait jamais été autorisée et que des plans devaient être modifiées pour faire apparaitre cette nouvelle affectation. Au surplus, aucun élément démontrant le caractère indispensable de l'agrandissement au maintien de l'entreprise n'avait été fourni. Dans son courrier du 21 mars 2023, le mandataire avait indiqué que les surfaces autorisées s'élevaient à 518 m2, ce qui correspondait à 20% « de la construction ». Il n'avait cependant produit aucun formulaire de calcul selon l'art. 43 OAT ni schémas ou plans claires et précis permettant de vérifier son calcul. Dans la mesure ou sa demande visait la régularisation d'une construction, hors zone à bâtir, il était essentiel de fournir des documents précis et clairs afin que l'autorité puisse comprendre le projet et en contrôler sa conformité au droit.”
“Wenn geklärt ist, welche Projektteile das Bau- und Ausnahmegesuch des Beschwerdeführers 1 umfasst und wie diese im Hinblick auf die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG priorisiert werden sollen, ist deren Bewilligungsfähigkeit zu prüfen. Dafür ist erforderlich, dass das Baugesuch den Anforderungen nach Art. 10 ff. BewD entspricht. Insbesondere müssen Projektpläne eingereicht werden, aus denen alle relevanten Informationen hervorgehen (vgl. Art. 14 f. BewD). Das Vorgehen für den Fall, dass das Baugesuch diesen Anforderungen nicht entspricht, ist in Art. 17 f. BewD geregelt.”
Art. 37a RPG zielt darauf ab, bestehenden gewerblich genutzten Bauten ausserhalb der Bauzone die Fortführung, Modernisierung und Umstrukturierung zu ermöglichen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Nach der vom Bundesrat erlassenen Konkretisierung (Art. 43 OAT) ist dies nur unter kumulativen Voraussetzungen zulässig: Die betroffenen Bauten oder Anlagen müssen legal errichtet oder legal transformiert worden sein; die Nutzungsänderung oder das Erweiterungsvorhaben darf keine neuen wesentlichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt zur Folge haben; und die neue Nutzung darf nicht gegen andere Bundesgesetze verstossen. Die Regelung dient der Flexibilität bestehender Betriebe und nicht der Zulassung völlig neuer Unternehmen oder grundlegend andersartiger Nutzungen in der Nichtbauzone. (Weitergehende quantitative und operative Vorgaben zu Erweiterungen sind in Art. 43 OAT geregelt.)
“Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation. Il s'agit d'une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et la référence citée). Ni l'ordonnance ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid.”
“Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art. 43 al. 3 OAT). 5) Dans ce cadre, le Tribunal fédéral a été amené à préciser que le but de l’art. 37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) a. À juste titre, les recourants ne contestent pas l’application de l’art. 43 OAT, à savoir le changement d’affectation et l’existence de constructions devenues contraires à l’affectation de la zone.”
“Secondo l'art. 37a LPT, il Consiglio federale stabilisce a quali condizioni sono autorizzati i cambiamenti di destinazione degli edifici e impianti utilizzati a scopi commerciali eretti prima del 1° gennaio 1980 o non più conformi alla destinazione della zona in seguito a modifica dei piani di utilizzazione. Con questa disposizione il legislatore federale ha essenzialmente inteso permettere alle imprese commerciali situate fuori della zona edificabile di continuare la loro attività, di modernizzarsi e di ristrutturarsi in modo tale da mantenere i posti di lavoro, dandosene il caso cambiando l'orientamento (DTF 140 II 509 consid. 2.7; STF 1C_145/2015 del 29 maggio 2015 in RtiD I-2016 n. 41 consid. 3.2, 1C_348/2008 del 27 ottobre 2008 consid. 2.2 e rinvii; Ufficio federale dello sviluppo territoriale, Nuovo diritto della pianificazione del territorio, Berna 2001, ad art. 43 OPT n. 2.4.5, pag. 47). Dando seguito al mandato conferitogli, il Consiglio federale, con l'art. 43 cpv. 1 OPT, ha stabilito che cambiamenti di destinazione e ampliamenti di edifici e impianti usati a scopo commerciale divenuti non conformi alla destinazione della zona possono essere autorizzati se, cumulativamente: a.”
Fehlende oder unvollständige Unterlagen zu raum- und umweltrelevanten Auswirkungen verhindern nach den vorliegenden Entscheidsausführungen die überprüfbare Beurteilung, ob eine Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG erteilt werden kann; in solchen Fällen kann der Entscheid als mangelhaft erscheinen.
“Schliesslich darf das Bauvorhaben nicht mit wesentlichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt verbunden sein (Art. 43 Abs. 1 Bst. b RPV) und es dürfen ihm insbesondere auch keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Abs. 1 Bst. e RPV). Auch hierzu fehlen entsprechende Angaben in den vorhandenen Unterlagen. Es kann dementsprechend auch nicht überprüft werden, mit was für Auswirkungen das Bauvorhaben auf den Raum und die Umwelt verbunden sein wird und ob diese Auswirkungen zulässig sind, resp. das Interesse am Bauvorhaben gegenüber allfälligen gegenteiligen (öffentlichen) Interessen überwiegt. Insgesamt betrachtet fehlen wesentliche Abklärungen zum entscheidrelevanten Sachverhalt resp. solche sind aus den vorhandenen Unterlagen nicht ersichtlich. Eine Beurteilung, ob eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 37a RPG erteilt werden kann, ist aufgrund der Akten nicht möglich. Daher kann nicht überprüft werden, ob der vorinstanzliche Entscheid sowie die Verfügung des AGR korrekt sind. Der Gesamtentscheid der Gemeinde Burgdorf resp. die Ausnahmebewilligung des AGR erweist sich als mangelhaft.”
“Schliesslich darf das Bauvorhaben nicht mit wesentlichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt verbunden sein (Art. 43 Abs. 1 Bst. b RPV) und es dürfen ihm insbesondere auch keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Abs. 1 Bst. e RPV). Auch hierzu fehlen entsprechende Angaben in den vorhandenen Unterlagen. Es kann dementsprechend auch nicht überprüft werden, mit was für Auswirkungen das Bauvorhaben auf den Raum und die Umwelt verbunden sein wird und ob diese Auswirkungen zulässig sind, resp. das Interesse am Bauvorhaben gegenüber allfälligen gegenteiligen (öffentlichen) Interessen überwiegt. Insgesamt betrachtet fehlen wesentliche Abklärungen zum entscheidrelevanten Sachverhalt resp. solche sind aus den vorhandenen Unterlagen nicht ersichtlich. Eine Beurteilung, ob eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 37a RPG erteilt werden kann, ist aufgrund der Akten nicht möglich. Daher kann nicht überprüft werden, ob der vorinstanzliche Entscheid sowie die Verfügung des AGR korrekt sind. Der Gesamtentscheid der Gemeinde Burgdorf resp. die Ausnahmebewilligung des AGR erweist sich als mangelhaft.”
Übersteigt die ausserhalb des bestehenden Volumens neu genutzte Fläche 100 m², ist eine Bewilligung nur möglich, wenn die Erweiterung für den Erhalt des Betriebs unerlässlich ist.
“Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art. 42 OAT (ATA/255/2024 du 27 février 2024 consid. 4.7). En tout état de cause, selon l’art.”
“Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art. 42 OAT (ATA/255/2024 du 27 février 2024 consid. 4.7). En tout état de cause, selon l’art.”
Bei der Prüfung nach Art. 37a RPG ist insbesondere die Standortgebundenheit der beantragten Nutzung zu beurteilen; diese kann positiv oder negativ ausfallen. Daneben ist eine Abwägung mit überwiegenden öffentlichen Interessen vorzunehmen. Die Rechtsprechung qualifiziert etwa einen Veranstaltungsparkplatz als positiv standortgebunden und das Abstellen von Campingfahrzeugen als negativ standortgebunden.
“In letzterem sei es um eine Nutzung als Materiallager und um das Abstellen von Baumaschinen gegangen, während es im hier streitigen Gesuch um die Nutzung als Veranstaltungsparkplatz bzw. um das Abstellen von Campingfahrzeugen gehe. Massvolle Änderungen seien gemäss Art. 24c RPG zulässig. Subsidiär wären die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24a und Art. 37a RPG erfüllt. Weil der Veranstaltungsparkplatz positiv standortgebunden und der Abstellplatz für Campingfahrzeuge negativ standortgebunden seien und zudem keine überwiegenden entgegenstehenden Interessen vorliegen würden, könne die Anlage auch nach Art. 24 RPG bewilligt werden.”
Völlig neu errichtete, räumlich und funktional vom Hauptbetrieb unabhängige Bauten gelten nicht als Zweckänderung i.S.v. Art. 37a RPG und können nicht gestützt auf diesen Artikel eine Spezialbewilligung erhalten.
“Il fait par ailleurs valoir qu'il serait usuel de prévoir des dépôts externes ou annexes dans la configuration d'une entreprise de menuiserie, de scierie et de charpenterie, ne serait-ce que pour des problèmes d'incendie en raison du bois, ainsi qu'afin de ne pas entraver les locaux de production avec des dépôts ou d'autres éléments techniques. En tout état de cause, la question de savoir si le potentiel d'agrandissement de la surface pour un usage non conforme à la zone relatif au bâtiment ECA n° 1689 est suffisant pour intégrer le couvert-dépôt litigieux peut demeurer ouverte. En effet, il s'impose de constater d'emblée que la réalisation d'une construction entièrement nouvelle (couvert-dépôt d'une surface de 36 m²) à une dizaine de mètres de distance du bâtiment principal d'exploitation de l'entreprise du recourant, bâtiment auquel elle n'est pas reliée directement et avec lequel elle ne présente pas de lien fonctionnel, ne saurait être considérée comme un "agrandissement" ou un "changement d'affectation" au sens des art. 37a LAT et 43 OAT. De la même façon, cette construction nouvelle et indépendante ne peut pas non plus bénéficier de la garantie de la situation acquise de l'art. 24c LAT, qui autorise seulement la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction des constructions existantes sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone. L'ouvrage litigieux ne saurait en conséquence se voir accorder une autorisation spéciale sous l'angle de l'art. 37a LAT.”
Art. 37a RPG gilt nur für rechtmässig erstellte Bauten und Anlagen; rechtswidrig oder ohne erforderliche Bewilligung errichtete Anlagen sind nicht erfasst.
“Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) a. À juste titre, les recourants ne contestent pas l’application de l’art. 43 OAT, à savoir le changement d’affectation et l’existence de constructions devenues contraires à l’affectation de la zone. b. Le paddock de 3'097 m2 et le marcheur de 241 m2 n’ont jamais fait l’objet d’une autorisation, ce que les recourants ne contestent pas. N’ayant en conséquence pas été érigés légalement, les installations ne remplissent pas la première condition nécessaire et cumulative de l’art. 43 al. 1 let. a OAT. Les recourants ne peuvent en conséquence pas s’en prévaloir au titre de la situation acquise (Rudolf MUGGLI, in Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.], Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 23 ad art. 37a LAT). La condition de l’al. 1 n’étant pas remplie, l’exception de l’al. 3 ne trouve dès lors pas non plus application. c. Les recourants se prévalent du jugement prononcé le 16 décembre 2021 par le TAPI et annulant l’ordre de remise en état pour le paddock et considèrent que celui-ci doit être comptabilisé comme déjà construit. Ils ne peuvent toutefois pas être suivis. Le fait de renoncer à exiger la remise en état d’une construction ne fait en effet pas de celle-ci une construction dûment autorisée. d. Les recourants soutiennent que la construction du nouveau sous-sol ne fait pas partie d’un agrandissement au sens de l’art. 43 al. 2 OAT. Tout au plus pourrait-il compter pour la moitié de sa surface car il appartient déjà au volume bâti. Le DT a retenu que le sous-sol était hors volume bâti puisqu’il n’existait pas en l’état. Dans la présente procédure, il a relevé que, même à retenir qu’il en ferait partie, hypothèse la plus favorable au recourant, les 30 % étaient dépassés. Conformément à la jurisprudence citée par l’autorité intimée, la construction d’un garage, nouveau, sous le bâtiment existant doit être qualifié de construction en dehors du volume bâti (arrêt du Tribunal fédéral 1C_559/2010 du 18 mai 2011, consid.”
“Da die Parkierungsanlage auf der Parzelle Kat. Nr. 7055 rechtswidrig ist, fallen Art. 24a bzw. Art. 37a RPG als Bewilligungsgrundlage ebenfalls ausser Betracht. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, gelten beide Normen nur für rechtmässige Bauten (vgl. für Art. 24a RPG Urteil 1C_619/2017 vom 29. August 2018 E. 4.1; für Art. 37a RPG ausdrücklich Art. 43 Abs. 1 lit. a RPV [SR 700.1]).”
Art. 37a RPG ist Teil der bundesrechtlichen Regelung zur Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet und legt Voraussetzungen für Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten ausserhalb der Bauzone fest. Das Bau- und Baupolizeirecht bleibt in der Kompetenz der Kantone; diese können demnach für ausserhalb der Bauzone eigene bau- oder baupolizeirechtliche Vorschriften erlassen. Soweit Art. 37a gilt, dürfen kantonale Regelungen dessen zwingende Anwendungsbereiche nicht einschränken.
“Nach Art. 22 Abs. 3 RPG bleiben für eine Baubewilligung nebst den Voraussetzungen nach Abs. 2 (Bst. a Zonenkonformität; Bst. b Erschliessung) die übrigen Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts vorbehalten (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 22 N. 64, 66, 68 f.). Die Art. 24 ff. RPG regeln nur die Ausnahmen von der grundsätzlich vorausgesetzten Zonenkonformität; sie betreffen namentlich die übrigen Voraussetzungen des kantonalen Rechts folglich nicht (vgl. Art. 24 RPG: «Abweichend von Art. 22 Abs. 2 Bst. a RPG […]»; BVR 2009 S. 87 E. 3.3; Waldmann/Hänni, a.a.O., Vorbemerkungen Art. 24 ff. N. 1, 6). Das entspricht der Kompetenzordnung, wonach der Bund im Rahmen seiner Grundsatzgesetzgebungskompetenz im Bereich der Raumplanung (Art. 75 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) die Zonenkonformität und die Ausnahmen vom Grundsatz der Zonenkonformität ausserhalb der Bauzonen regelt (Art. 16a ff., Art. 24-24d und Art. 37a RPG). Die entsprechenden Bestimmungen erweisen sich als Dreh- und Angelpunkt für die Konkretisierung des verfassungsrechtlichen Gebots der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet, einer Frage von gesamtschweizerischem Interesse, die einer einheitlichen Lösung bedarf (BVR 2009 S. 87 E. 3.3; Waldmann/Hänni, a.a.O., Vorbemerkungen Art. 24 ff. N. 2, Art. 25 N. 34 f.). Die Art. 24 ff. RPG sind unmittelbar anwendbar und unter Vorbehalt von Art. 27a RPG, soweit die Bundeskompetenz betreffend, abschliessend (BVR 2018 S. 383 E. 3.1 mit Hinweisen; Alain Griffel, in Basler Kommentar, 2015, Art. 75 BV N. 25 ff.; vgl. auch Muggli/Jäger, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 27a N. 18). Das Bau- und Baupolizeirecht bleibt demgegenüber in der Kompetenz der Kantone (Alain Griffel, a.a.O., Art. 75 N. 27 f.). Ihnen und – nach Massgabe des kantonalen Rechts – den Gemeinden steht es deshalb frei, (auch) für das Gebiet ausserhalb der Bauzone Bauvorschriften, wie z.B. Gestaltungsvorschriften, zu erlassen (vgl.”
“Posizione, quest'ultima, che appare più convincente a questa Corte per diverse ragioni. Anzitutto, i lavori preparatori in vista dell'introduzione dell'art. 27a LPT non fanno menzione dell'intenzione di includere nel suo campo di applicazione anche l'art. 37a LPT (cfr. in particolare Messaggio del Consiglio federale su una revisione parziale del diritto sulla pianificazione del territorio del 2 dicembre 2005, FF 2005, pag. 6322-6323). Il tenore dell'art. 27a LPT non è stato modificato neppure in seguito, e ciò malgrado che anche nell'ambito della revisione parziale della LPT del 23 dicembre 2011 sia stato adattato. Ammettere la possibilità di introdurre limitazioni a quanto prevede l'art. 37a LPT appare inoltre in contrasto con lo spirito del legislatore federale che, come esposto sopra al consid. 7.3., ha voluto agevolare gli interventi sugli edifici commerciali per mantenerne la concorrenzialità. Di conseguenza è da ritenere che l'enumerazione delle disposizioni di diritto federale che i cantoni possono limitare sia esaustiva e che l'art. 37a LPT ne sia stato volutamente escluso.”
Voraussetzung für eine Bewilligung nach Art. 37a RPG (i.V.m. Art. 43 RPV/OAT) ist, dass die gewerbliche Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder umgebaut worden ist. Zudem darf die Zweckänderung bzw. die neue Nutzung keine neuen wesentlichen Auswirkungen auf Raum/Territorium und Umwelt zur Folge haben. Ferner darf die geplante Nutzung nicht gegen andere Bundesgesetze verstossen.
“Entré en vigueur le 1er septembre 2000, l'art. 37a LAT, qui se rapporte aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions et installations érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation.”
“2 mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Eine teilweise Änderung im Sinne dieser Vorschrift muss die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen wahren (vgl. Art. 42 Abs. 1 RPV). Dies setzt voraus, dass die "Wesensgleichheit" der Baute hinsichtlich des Umfangs, der äusseren Erscheinung sowie der Zweckbestimmung gewahrt bleibt und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a; Urteil 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E. 2.5.2 mit Hinweis; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 27). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Art. 43 Abs. 1 RPV i.V.m. Art. 37a RPG lässt für vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellte gewerbliche Bauten und Anlagen eine weitergehende, d.h. auch vollständige, Zweckänderung zu, sofern keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (Art. 43 Abs. 1 lit. b RPV) und die allgemeinen Voraussetzungen nach Art. 43a RPV erfüllt sind. Dies bedeutet jedoch lediglich, dass gewerbliche Umnutzungen und damit verbundene bauliche Veränderungen unter den genannten Voraussetzungen bewilligt werden können, nicht aber, dass sie ohne Baubewilligung und ohne Zustimmung der gemäss Art. 25 Abs. 2 RPG zuständigen kantonalen Behörde realisiert werden dürfen.”
Art. 37a richtet sich darauf, bestehenden gewerblichen oder handwerklichen Betrieben ausserhalb der Bauzone die nötige Flexibilität für Erhalt, Modernisierung, Umstrukturierung und damit Wahrung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu gewähren. Nicht vorgesehen ist damit die Ermöglichung von völlig neuen Betriebsansiedlungen (insbesondere in der Landwirtschaftszone) oder die Öffnung leerstehender gewerblicher Bauten für ganz andere Nutzungen.
“Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art. 42 OAT (ATA/255/2024 du 27 février 2024 consid. 4.7). En tout état de cause, selon l’art.”
“Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.7; TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 précité consid. 2.2 et la référence citée; CDAP AC.2020.0140 du 17 août 2021 consid. 5d; AC.2019.0169 du 6 janvier 2020 consid. 5; AC.2015.0148 du 6 octobre 2016 consid. 3d). Avec cette réglementation spéciale, le législateur fédéral entendait donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (Rudolf Muggli, in Heinz Aemisegger, Pierre Moor, Alexander Ruch, Pierre Tschannen [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 1 ad art. 37a LAT; TF 1C_53/2022 du 15 mai 2023 consid. 2.2.2).”
“24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives (WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a; MUGGLI, in AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 2 ad. art. 37a LAT). Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.2; arrêt 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et les références citées). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manoeuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (ATF 146 II 376 consid. 4.1; MUGGLI, op. cit., n° 1 ad art. 37a LAT). Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l'art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l'entreprise. Ainsi, des locaux utilisés comme entrepôts par une entreprise commerciale implantée ailleurs ne peuvent-ils faire l'objet d'un changement d'affectation ou d'un agrandissement au titre de l'art. 37a LAT (MUGGLI, op., cit., n° 11 ad art. 37a LAT).”
Die zonenwidrig genutzte Fläche darf gemäss der Rechtsprechung und der Verordnung um maximal 30 % erhöht werden. Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet. Überschreitungen dieses Rahmens werden nicht mehr als «massvolle» Erweiterungen angesehen und können zur Verweigerung der Ausnahmebewilligung führen.
“2 und 3 RPV begrenzt und damit zum Ausdruck gebracht, dass bei dessen Überschreitung in jedem Fall nicht mehr eine massvolle Erweiterung vorliegt und es damit an einer wesentlichen Voraussetzung für eine Bewilligung nach Art. 43 RPV fehlt.26 Die durch den Verordnungsgeber in Art. 43 RPV getroffene Regelung ist verbindlich und ihre Angemessenheit kann bei der Anwendung im Einzelfall nicht mehr in Frage gestellt werden. Vorliegend steht eine Erweiterung um 72 % in Frage, was entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ohnehin keinesfalls als «massvoll» bezeichnet werden könnte. Für die vom Beschwerdeführer propagierte Auslegung, wonach es sich bei den 30 % um einen blossen Richtwert handle und Art. 43 Abs. 2 RPV im Einzelfall auch eine deutlich grössere – hier mehr als doppelt so grosse – Erweiterung zulasse, fehlt jeder Hinweis. Das Bundesgericht geht in konstanter Praxis davon aus, dass die in Art. 43 Abs. 2 RPV genannten 30 % einen Maximalwert darstellen. Es hat dies entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers in einem Leitentscheid (BGE 127 II 215 E. 3d) explizit festgehalten: «Nach Art. 43 Abs. 2 RPV darf in [den in Art. 37a RPG geregelten] Fällen die zonenwidrig genutzte Fläche um maximal 30 Prozent erhöht werden». Ob ein Bauvorhaben wesentliche neue Auswirkungen auf Raum und Umwelt zeitigt oder nicht (Art. 43 Abs. 1 Bst. b RPV), ist demnach nur zu prüfen, wenn die maximal zulässigen Erweiterungsmasse nach Art. 43 Abs. 2 und 3 RPV eingehalten sind. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Art. 43 RPV grundsätzlich nicht von den in Art. 42 RPV getroffenen Regelungen.27 Entsprechendes gilt auch für die allgemeinen Voraussetzungen nach Art. 43a RPV, insbesondere die Interessenabwägung nach Art. 43a Bst. e RPV. Diese kann nicht dazu führen, dass eine Erweiterung, die den Rahmen von Art. 43 Abs. 2 und 3 RPV sprengt, dennoch bewilligungsfähig wird.”
“Der Beschwerdegegner hat ein Ausnahmegesuch gemäss Art. 37a RPG gestellt. Laut dieser Norm regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Gemäss der vom Bundesrat entsprechend erlassenen Verordnung können Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen bewilligt werden, wenn: die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist (a); keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (b); die neue Nutzung nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist (Art. 43 Abs. 1 RPV). Die zonenwidrig genutzte Fläche darf um 30 Prozent erweitert werden; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet Art. 43 Abs. 2 RPV). Soll die zonenwidrig genutzte Fläche ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens um mehr als 100 m2 erweitert werden, darf dies nur dann bewilligt werden, falls die Erweiterung für die Fortführung des Betriebs erforderlich ist (Art.”
Fehlende physische Connexität zwischen Gebäuden schliesst eine Zweckänderung nach Art. 37a RPG nicht per se aus. Massgeblich ist vielmehr, ob das Vorhaben die in Art. 43 OAT genannten Grenzen hinsichtlich wesentlicher Auswirkungen auf Raum und Umwelt einhält; ferner sind die in den einschlägigen Bestimmungen vorgesehenen quantitativen Beschränkungen (z.B. die 30%-Regel für Flächenerweiterungen) zu beachten.
“Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT. L’exigence supplémentaire posée par le département aux conditions prévues par la loi s’avère donc infondée. 7) Se pose ensuite la question de savoir si l’agrandissement prévu, soit une surface de 148,8 m2 ne dépasse pas le 30 % de la surface des constructions et installations non conformes à la zone et autorisées avant le 1er janvier 1980, ce que le département conteste.”
“37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège. Il convient donc en premier lieu d’examiner si cette construction est susceptible d’être couverte par les notions de transformation et d’agrandissement tels que prévues aux art. 37a LAT et 43 al. 2 OAT, ce que le département met en doute, estimant qu’il n’existe pas de lien matériel entre les bâtiments existants du manège et celui projeté. L’exigence du lien physique entre les bâtiments, tel que le requiert le département, ne ressort pas expressément des art. 37a LAT ou 43 OAT, ni de la doctrine ou de la jurisprudence. L’art. 43 al. 1 let. b OAT limite les projets à ceux qui n’ont pas d’impact important sur le territoire et l’environnement. La doctrine relève que ces dispositions s’opposent à un projet dont les dimensions sur le plan qualitatif et/ou quantitatif sont différentes si le projet est susceptible d’accroître sensiblement les incidences spatiales du projet (Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : construire hors zone à bâtir, 2017, n. 24 et 25 ad art. 37a LAT p. 375). L’auteur relève que ce libellé indique néanmoins que tout nouvel impact n’est pas exclu. Toutefois, ces considérations ne permettent pas d’exiger la connexité physique de l’annexe dont le gabarit sera de toutes façons limité par les exigences de l’art.”
Sind die zur Prüfung der Voraussetzungen erforderlichen Angaben nicht klar ersichtlich, kann die Behörde die Einreichung ergänzter Unterlagen verlangen, insbesondere Flächenberechnungen und ein erläuterndes Schema. Werden solche Nachweise nicht vorgelegt und damit die Einhaltung der für eine Bewilligung erforderlichen Voraussetzungen nicht dargetan, kann das Gesuch als nicht ausreichend erachtet und abgewiesen werden.
“En l'espèce, selon le document F3, ces surfaces avaient sensiblement augmenté. Il s'agissait dès lors de réduire leur emprise à celle de 1980 et de prévoir une remise en état des sols, y compris leur végétalisation ; - le 23 janvier 2023, l'office cantonal des transports (ci-après : OCT) s'est prononcé favorablement au projet, sans observation ; - le 6 février 2023, la police du feu a requis la production de pièces complémentaires, relevant que le dossier présenté ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie ; - le 6 février 2023, la CMNS a réitéré son préavis du 8 août 2022 et n'est pas entrée en matière sur la mise en conformité de la terrasse du rez inférieur et la fermeture de la pergola à l'étage ; - le 13 mars 2023, reprenant la teneur de ses précédents préavis défavorables, la direction des autorisations de construire (ci-après: DAC) a préavisé défavorablement le projet. L'objet de la requête nécessitait une dérogation au sens de l'art. 37a LAT et 27C LaLAT. Le respect des conditions pour l'octroi d'une telle dérogation n'était pas démontré et, à cette fin, il convenait de joindre un calcul au sens de l'art. 43 OAT et son schéma explicatif. Le dossier n'était pas conforme aux critères réglementaires de dépose d'une demande définitive (art. 9 de la loi sur les constructions et les installations diverses du 27 février 1978 [RCI – L 5 05.01]). Les plans de tous les niveaux du bâtiment avec affectations autorisées et projetées et le plan de toiture étaient à remettre. Sur les plans, l'ensemble des modifications, constructions et installations qui n'avaient pas fait l'objet d'une autorisation de construire devaient figurer en teintes conventionnelles. La référence pour représenter les transformations et les nouvelles constructions (y compris les « pergolas ») était l'état autorisé : les plans des requêtes non autorisées ou des demandes de renseignements n'étaient pas à prendre en compte. Pour le changement d'affectation du restaurant en dancing, le dossier de demande de renseignements n'était pas une autorisation de construire.”
“Or, si certaines surfaces en sous-sol entrent dans les SBPu, à l’instar des couloirs, corridors, escaliers ou rampes notamment, les garages pour les véhicules à moteur ne font pas partie des SBPu (par analogie aux surfaces utiles secondaires au sens de la norme SIA 416 [1993] ; ARE, « Autorisation au sens de l’art. 24c LAT : modification apportée aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone », p. 21). Dans ces conditions, il est probable qu’une partie des 992 m² de sous-sol, partiellement affectés à des places de stationnement, ne doive pas être comprise dans les 30 % de l’art. 43 al. 2 OAT. Le recourant n’a cependant pas donné les documents nécessaires au département, malgré les demandes de celui-ci, afin de pouvoir calculer précisément les surfaces concernées. Il n’a pas non plus fourni les schémas explicatifs. À teneur du recours, l’emprise au sol du bâtiment prévu dans le projet serait de 1'994 m². La chambre de céans a considéré, dans son arrêt du 30 août 2022, qu’un bâtiment de 1’599 m² existait à la date pertinente du 1er janvier 1980 (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 13 ad art. 37a LAT). Un agrandissement de 30 % correspond à 479 m². Or, l’augmentation de l’emprise au sol au rez-de-chaussée représente déjà 395 m². Ne restent, sur les 992 m2 prévus, que 84 m² sur l’entier de l’aménagement du sous-sol pour respecter les 30 % de l’art. 43 al. 2 OAT. La condition n’est en conséquence pas remplie. 7) Les recourants invoquent une violation de la prescription trentenaire et du principe de la bonne foi. a. À l'inverse de ce qui prévaut pour les zones à bâtir, l'obligation de rétablir un état conforme au droit ne s'éteint pas après trente ans s'agissant de bâtiments et installations érigés illégalement en dehors de la zone à bâtir. En particulier, s'il peut certes être tenu compte de situations exceptionnelles par le biais de solutions spécifiques, notamment par la fixation d'un délai de remise en état plus long, une utilisation illégale, qui contrevient au principe fondamental en matière d'aménagement du territoire de la séparation du territoire bâti et non bâti, ne doit pas se poursuivre indéfiniment sur la base du simple écoulement du temps (ATF 147 II 309).”
Gewerblich betriebene Pferdeaktivitäten ohne unmittelbaren Bezug zur landwirtschaftlichen Produktion (z. B. Reitschulen, Pferdevermietung, kommerzielle Pferdehaltung zu Sport-/Freizeitzwecken) fallen nach den zitierten Entscheiden nicht unter den durch Art. 37a RPG geschützten landwirtschaftlichen Tatbestand. Solche Nutzungen sind demnach eher als gewerbliche oder in speziellen Bauzonen zu verortende Nutzungen zu betrachten und sind — soweit ausserhalb der Bauzone und zonenwidrig — nach den Voraussetzungen für nichtkonforme gewerbliche Bauten zu beurteilen; dabei ist insbesondere Art. 43 OAT relevant.
“Les recourants ne se prévalent à juste titre pas de cette dernière disposition dans la mesure où les chevaux qu'ils détiennent ne sont pas liés à une activité agricole, mais qu’il s’agit d’activités sportives et de loisirs exercées dans un but commercial en lien avec des chevaux (garde de chevaux à des fins commerciales, école d’équitation, location de chevaux, etc). Ces dernières activités ont leur place en zone à bâtir ou dans une zone spéciale, car contrairement aux exploitations agricoles, ces activités n’ont aucun lien direct avec la production agricole et l’exploitation du sol (selon la définition donnée par l'office du développement territorial dans sa publication « comment l'aménagement du territoire appréhende les activités liées au cheval » éd. 2015, ci-après : publication ARE, p. 20). 4) a. Les constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, tels les centres équestres ou autres activités commerciales en rapport avec le cheval, créées légalement avant le 1er janvier 1980 et en activité, peuvent être transformés aux condition fixées à l’art. 43 OAT (art. 37a LAT ; « Comment l’aménagement du territoire appréhende les activités liées au cheval », juillet 2015, office fédéral du développement territorial ARE (ci-après : publication ARE), p. 20). b. Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art.”
“Les recourants ne se prévalent à juste titre pas de cette dernière disposition dans la mesure où les chevaux qu'ils détiennent ne sont pas liés à une activité agricole, mais qu’il s’agit d’activités sportives et de loisirs exercées dans un but commercial en lien avec des chevaux (garde de chevaux à des fins commerciales, école d’équitation, location de chevaux, etc). Ces dernières activités ont leur place en zone à bâtir ou dans une zone spéciale, car contrairement aux exploitations agricoles, ces activités n’ont aucun lien direct avec la production agricole et l’exploitation du sol (selon la définition donnée par l'office du développement territorial dans sa publication « comment l'aménagement du territoire appréhende les activités liées au cheval » éd. 2015, ci-après : publication ARE, p. 20). 4) a. S’agissant de constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, tels les centres équestres ou autres activités commerciales en rapport avec le cheval, créées légalement avant le 1er janvier 1980 et en activité peuvent être transformés aux condition fixées à l’art. 43 OAT (art. 37a LAT ; publication ARE, p. 20). b. Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art. 43 al. 3 OAT). 5) Dans ce cadre, le Tribunal fédéral a été amené à préciser que le but de l’art.”
Ist ein nachträgliches Projektteil und die dafür erforderliche Ausnahme nach Art. 37a RPG nicht unabhängig von weiteren noch nicht rechtskräftig beurteilten Projektteilen, sind die Verfahren zu vereinigen; der Gesuchsteller ist zu befähigen, eine Prioritätsfolge zu bezeichnen.
“Der Beschwerdeführer 1 hat für den Anbau über der ehemaligen Klärgrube (Pos. J) am 25. Januar 2022 ein nachträgliches Baugesuch eingereicht.38 Auch diese Baute soll gewerblich genutzt werden. Entsprechend dem in Erwägung 2d Gesagten können dieses Baugesuch und die dafür nötige Ausnahme nach Art. 37a RPG nicht unabhängig von den weiteren noch nicht rechtskräftig beurteilten Projektteilen (Positionen B und C sowie – im Falle einer entsprechenden Projektänderung gemäss Erwägung 5c hiervor – Position K) beurteilt werden. Das Baubewilligungsverfahren betreffend den Anbau über der ehemaligen Klärgrube (Pos. J) muss daher mit dem vorliegend streitigen Baubewilligungsverfahren vereinigt werden, und der Beschwerdeführer 1 muss Gelegenheit erhalten, die Prioritätsfolge auch hinsichtlich der Position J zu bezeichnen.”
Art. 37a RPG ist als lex specialis auf gewerblich bzw. kommerziell genutzte Bauten und Anlagen zugeschnitten. Nach dem von Art. 37a vorgesehenen Regelungsrahmen sind auch vollständige Zweckänderungen zulässig, sofern der kommerzielle Charakter der Bauten erhalten bleibt. Fragen der Erneuerung und der Rekonstruktion sind hingegen vorrangig nach Art. 24c zu prüfen.
“Sia gli art. 24c LPT e 42 OPT, sia gli art. 37a LPT e 43 OPT, concernono dunque essenzialmente edifici o impianti costruiti o modificati/trasformati a suo tempo in conformità al diritto materiale, ma che per effetto di modifiche posteriori di atti legislativi o piani sono divenuti non conformi alla funzione della zona di utilizzazione. Rispetto agli art. 24c LPT e 42 OPT, gli art. 37a LPT e 43 OPT costituiscono una lex specialis, applicabile soltanto a edifici ed impianti utilizzati a scopi commerciali, che estende la tutela delle situazioni acquisite per principio disciplinata dall'art. 24c LPT, al fine di permettere le ristrutturazioni e gli adeguamenti necessari per mantenerne la concorrenzialità (cfr. Waldmann/ Hänni, op. cit., ad art. 37a n. 2 e rimandi). In tal senso, l'ordinamento retto dagli art. 37a LPT e 43 OPT è più favorevole sotto svariati punti di vista. Anzitutto, permette anche cambiamenti totali di destinazione, purché il carattere commerciale degli stabili sia preservato (cfr. DTF 140 II 509 consid. 2.3 e 3.3; STA”
“Nel caso di costruzioni commerciali è dunque in base all'ordinamento retto dagli art. 37a LPT e 43 OPT che conviene giudicare i cambiamenti di destinazione e gli ampliamenti. Gli interventi di rinnovamento e di ricostruzione vanno invece esaminati in base agli art. 24c LPT e 42 OPT (cfr. STF 1A.289/2004 del 7 giugno 2005 consid. 2.5). L'art. 24c (cpv. 1) LPT resta pure applicabile per quanto concerne il mero mantenimento della situazione di fatto esistente. Nuove costruzioni, alle quali vanno assimilati edifici o impianti sostitutivi che per dimensioni e destinazione non corrispondono a quelli demoliti, ricadono per contro nel campo di applicazione dell'art. 24 LPT (cfr. STF 1A.289/2004 citata consid. 2.5.1 e 2.5.2).”
Nach Art. 43 OAT ist eine Ausweitung der für eine zonenwidrige Nutzung genutzten Fläche um bis zu 30 % zulässig; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Bauvolumens werden bei dieser 30‑%‑Berechnung nur zur Hälfte angerechnet. Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Volumens, die 100 m2 überschreiten, können nur bewilligt werden, wenn sie für den Fortbestand bzw. den Erhalt des Unternehmens unabdingbar sind.
“Faisant usage de cette faculté, le Conseil fédéral a prévu ce qui suit à l'art. 43 OAT: "Constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit (art. 37a LAT) 1Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation. Il s'agit d'une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et la référence citée). Ni l'ordonnance ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid.”
“Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art. 43 al. 3 OAT). 5) Dans ce cadre, le Tribunal fédéral a été amené à préciser que le but de l’art. 37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) a. À juste titre, les recourants ne contestent pas l’application de l’art. 43 OAT, à savoir le changement d’affectation et l’existence de constructions devenues contraires à l’affectation de la zone.”
“Les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (art. 43 al. 1 let. a OAT) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (art. 43 al. 2 OAT). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (art. 43 al. 3 OAT). 5) Dans ce cadre, le Tribunal fédéral a été amené à préciser que le but de l’art. 37a LAT était de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant, en changeant d’orientation (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid. 3.1). Seules les constructions et les installations à usage commercial érigées ou transformées légalement, soit en conformité avec les normes en vigueur avant le 1er janvier 1980 peuvent bénéficier d’un changement d’affectation ou d’un agrandissement. Il n’y a en effet aucune raison d’étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiées illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises (arrêt du Tribunal fédéral 1A.12/2003 précité consid. 3.2). 6) En l’espèce, la demande d’autorisation porte non pas sur un agrandissement d’un bâtiment ou d’une installation, mais sur une construction annexe située à une dizaine de mètres des autres bâtiments du manège.”
Nach der in den Quellen zitierten Rechtsprechung ist die Aufzählung der Bestimmungen, deren Anwendung die Kantone einschränken können (Art. 27a RPG), als abschliessend zu verstehen; Art. 37a wurde dabei offenbar bewusst nicht einbezogen. Aus den Vorarbeiten, dem unveränderten Wortlaut und dem gesetzgeberischen Zweck ergibt sich daher die Auffassung, dass kantonale Einschränkungen von Art. 37a durch Art. 27a nicht gestützt sind bzw. nicht ohne Weiteres zulässig erscheinen.
“22 e 26; Rudolf Muggli/Jochen Jäger in: Heinz Aemisegger/Pierre Moor/Alexander Ruch/Pierre Tchannen (ed.), Kommentar RPG, Ginevra/Zurigo/Basilea 2010, ad art. 27a n. 18 e 19; cfr. anche infra consid. 10.5). L'art. 27a LPT non menziona esplicitamente l'art. 37a LPT. In considerazione del fatto che quest'ultimo è ritenuto una lex specialis per rapporto all'art. 24c LPT, Muggli e Jäger ritengono nondimeno che esso sia incluso nel campo di applicazione dell'art. 27a LPT (cfr. Muggli, op. cit., ad art. 27a n. 12; Muggli/Jäger, op. cit., ad art. 27a n. 11). La giurisprudenza (vodese) sembra invece ritenere esaustivo l'art. 27a LPT (cfr. Benoit Bovay/Denis Sulliger, Aménagement du territoire, droit public des constructions et permis de construire in: RDAT 2013, pag. 105 segg., pag. 130 lett. c). Posizione, quest'ultima, che appare più convincente a questa Corte per diverse ragioni. Anzitutto, i lavori preparatori in vista dell'introduzione dell'art. 27a LPT non fanno menzione dell'intenzione di includere nel suo campo di applicazione anche l'art. 37a LPT (cfr. in particolare Messaggio del Consiglio federale su una revisione parziale del diritto sulla pianificazione del territorio del 2 dicembre 2005, FF 2005, pag. 6322-6323). Il tenore dell'art. 27a LPT non è stato modificato neppure in seguito, e ciò malgrado che anche nell'ambito della revisione parziale della LPT del 23 dicembre 2011 sia stato adattato. Ammettere la possibilità di introdurre limitazioni a quanto prevede l'art. 37a LPT appare inoltre in contrasto con lo spirito del legislatore federale che, come esposto sopra al consid. 7.3., ha voluto agevolare gli interventi sugli edifici commerciali per mantenerne la concorrenzialità. Di conseguenza è da ritenere che l'enumerazione delle disposizioni di diritto federale che i cantoni possono limitare sia esaustiva e che l'art. 37a LPT ne sia stato volutamente escluso.”
Eine kantonale Verwaltungsstelle (z. B. das AGR) kann für eine Stellungnahme oder einen Entscheid über die Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone bzw. über eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. und Art. 37a RPG Gebühren von rund 50 bis 1000 Taxpunkten erheben (i.S. der GebV26/Anhang 4A).
“Das AGR gehört der kantonalen Verwaltung an, womit sich die Gebühren des AGR nach der GebV26 richten. Für eine Stellungnahme oder Entscheid über die Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone und über eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. sowie Art. 37a RPG kann das AGR zwischen 50 und 1000 Taxpunkte erheben (Anhang 4A Ziff.”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens von mehr als 100 m2 dürfen nur bewilligt werden, sofern die Erweiterung für die Fortführung des Betriebs erforderlich ist.
“Der Beschwerdegegner hat ein Ausnahmegesuch gemäss Art. 37a RPG gestellt. Laut dieser Norm regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Gemäss der vom Bundesrat entsprechend erlassenen Verordnung können Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen bewilligt werden, wenn: die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist (a); keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (b); die neue Nutzung nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist (Art. 43 Abs. 1 RPV). Die zonenwidrig genutzte Fläche darf um 30 Prozent erweitert werden; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet Art. 43 Abs. 2 RPV). Soll die zonenwidrig genutzte Fläche ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens um mehr als 100 m2 erweitert werden, darf dies nur dann bewilligt werden, falls die Erweiterung für die Fortführung des Betriebs erforderlich ist (Art.”
“Der Beschwerdegegner hat ein Ausnahmegesuch gemäss Art. 37a RPG gestellt. Laut dieser Norm regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Gemäss der vom Bundesrat entsprechend erlassenen Verordnung können Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen bewilligt werden, wenn: die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist (a); keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (b); die neue Nutzung nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist (Art. 43 Abs. 1 RPV). Die zonenwidrig genutzte Fläche darf um 30 Prozent erweitert werden; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet Art. 43 Abs. 2 RPV). Soll die zonenwidrig genutzte Fläche ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens um mehr als 100 m2 erweitert werden, darf dies nur dann bewilligt werden, falls die Erweiterung für die Fortführung des Betriebs erforderlich ist (Art.”
Für die Bemessung zulässiger Erweiterungen nach Art. 37a RPG ist der Umfang der gewerblichen Nutzung am 1. Januar 1980 als Referenzzustand massgeblich. Vor diesem Datum vorgenommene Erweiterungen vergrössern den Referenzzustand nicht; sie sind als (teilweise) Ausschöpfung der nach Art. 37a RPG zulässigen Erweiterungsmöglichkeiten zu qualifizieren und mindern folglich das noch verbleibende Ausnutzungsvolumen.
“Unter anderem können bestimmungsgemäss nutzbare Bauten oder Anlagen in der Landwirtschaftszone, auch wenn sie nicht mehr zonenkonform sind, im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV16 erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.20 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein.”
“Gemäss den Ausführungen des Beschwerdeführers wird auch das Gebäude Nr. J.________ seit 1978 gewerblich genutzt. Beim Bauernhaus (Gebäude Nr. H.________) und beim Gebäude Nr. J.________ auf Parzelle Nr. F.________ handelt es sich um altrechtliche Bauten.39 Der Bauernbetrieb war bereits ca. 1970 aufgegeben worden.40 Am 16. Juni 1977 wurde die Zweckentfremdung des ehemaligen Bauernhauses (Gebäude Nr. H.________) zum Wohnen gestützt auf Art. 24 aBauG bewilligt (Baubewilligungsakten Nr. 1977/80). Das Gebäudevolumen und der Grundriss wurden dafür nicht erweitert.41 Bauliche Erweiterungen der Gebäude Nr. H.________ und Nr. J.________ vor dem Jahr 1980 sind nicht dokumentiert. Der Umfang, in dem die altrechtlichen Gebäude Nr. H.________ und Nr. J.________ am 1. Januar 1980 gewerblich genutzt wurden, bildet demnach den Referenzzustand, anhand dessen sich die Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV bemessen. Weiter ist zu klären, in welchem Umfang die Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV bereits ausgeschöpft wurden. Mit dem Einbau einer Dachlukarne und eines Dachflächenfensters auf der westseitigen Dachfläche des Gebäudes Nr. H.________ gemäss Baubewilligung Nr. 30/2006 vom 11. Mai 2006 fand gemäss der diesbezüglichen Verfügung des AGR vom 12. April 2006 eine teilweise Ausschöpfung statt; deren Ausmass ist aber aus den Akten nicht ersichtlich. Dies ist noch zu klären, damit die hier zu beurteilenden Erweiterungen darauf geprüft werden können, ob sie das danach noch verbleibende Mass der zulässigen Erweiterungen einhalten.”
“Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.20 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein.”
Bei Unsicherheiten hinsichtlich der Voraussetzungen für eine Ausnahme nach Art. 37a RPG können die Behörden die Einreichung eines detaillierten Flächennachweises sowie des Berechnungsformulars und des erläuternden Schemas nach Art. 43 OAT verlangen. Ebenfalls gefordert werden in der Praxis vollständige Pläne aller Geschosse mit Angabe der autorisierten und geplanten Nutzungen; als Bezugsgrösse kann der Zustand von 1980 herangezogen werden.
“En l'espèce, selon le document F3, ces surfaces avaient sensiblement augmenté. Il s'agissait dès lors de réduire leur emprise à celle de 1980 et de prévoir une remise en état des sols, y compris leur végétalisation ; - le 23 janvier 2023, l'office cantonal des transports (ci-après : OCT) s'est prononcé favorablement au projet, sans observation ; - le 6 février 2023, la police du feu a requis la production de pièces complémentaires, relevant que le dossier présenté ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie ; - le 6 février 2023, la CMNS a réitéré son préavis du 8 août 2022 et n'est pas entrée en matière sur la mise en conformité de la terrasse du rez inférieur et la fermeture de la pergola à l'étage ; - le 13 mars 2023, reprenant la teneur de ses précédents préavis défavorables, la direction des autorisations de construire (ci-après: DAC) a préavisé défavorablement le projet. L'objet de la requête nécessitait une dérogation au sens de l'art. 37a LAT et 27C LaLAT. Le respect des conditions pour l'octroi d'une telle dérogation n'était pas démontré et, à cette fin, il convenait de joindre un calcul au sens de l'art. 43 OAT et son schéma explicatif. Le dossier n'était pas conforme aux critères réglementaires de dépose d'une demande définitive (art. 9 de la loi sur les constructions et les installations diverses du 27 février 1978 [RCI – L 5 05.01]). Les plans de tous les niveaux du bâtiment avec affectations autorisées et projetées et le plan de toiture étaient à remettre. Sur les plans, l'ensemble des modifications, constructions et installations qui n'avaient pas fait l'objet d'une autorisation de construire devaient figurer en teintes conventionnelles. La référence pour représenter les transformations et les nouvelles constructions (y compris les « pergolas ») était l'état autorisé : les plans des requêtes non autorisées ou des demandes de renseignements n'étaient pas à prendre en compte. Pour le changement d'affectation du restaurant en dancing, le dossier de demande de renseignements n'était pas une autorisation de construire.”
“Dans sa réponse, le mandataire avait complété un plan au 1/100e du 1er étage, daté du 3 mars 2023, indiquant en rose une nouvelle affectation « zone commerciale », un plan du rez supérieur, daté du 28 septembre 2022, indiquant en rose une surface affectée actuellement à une activité commerciale pour laquelle un changement d'affectation en salon de massage était requise et enfin un extrait de plan du registre foncier sur lequel il était indiqué en rose la surface inconstructible à 30 m du cours d'eau et en rose clair la limite inconstructible à 50 m. Les plans remis ne précisaient cependant pas les surfaces totales ni n'apportaient de précisions quant au parking qui avait été réalisé. Il manquait également un plan des combles comportant les mêmes indications, ainsi qu'un plan du rez inférieur. La police du feu avait requis un nouveau dossier de plans d'architecte de tous les niveaux du bâtiment et les coupes nécessaires à la compréhension du projet à l'échelle 1/100 au minimum. Tous les aménagements intérieurs devaient être visibles. Elle a aussi notamment requis le formulaire O01 rempli et signé par un spécialiste en protection incendie. Cette instance avait souligné qu'en l'état, le dossier ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie. Or, aucun de ces éléments n'avait été transmis. La DAC avait constaté l'absence du formulaire de calcul selon l'art. 43 OAT et son schéma explicatif, lesquels étaient nécessaires afin d'examiner les possibilités d'agrandissement selon les art. 37a LAT, 43 OAT et 27C LaLAT. Elle avait aussi relevé qu'il manquait les plans de tous les niveaux du bâtiment précisant les affectations autorisées et projetées ainsi que le plan de toiture, précisant que l'ensemble des modifications, constructions et installations qui n'avaient pas fait l'objet d'une autorisation de construire devaient figurer en teintes conventionnelles et rappelant que l'activité de dancing n'avait jamais été autorisée et que des plans devaient être modifiées pour faire apparaitre cette nouvelle affectation. Au surplus, aucun élément démontrant le caractère indispensable de l'agrandissement au maintien de l'entreprise n'avait été fourni. Dans son courrier du 21 mars 2023, le mandataire avait indiqué que les surfaces autorisées s'élevaient à 518 m2, ce qui correspondait à 20% « de la construction ». Il n'avait cependant produit aucun formulaire de calcul selon l'art. 43 OAT ni schémas ou plans claires et précis permettant de vérifier son calcul. Dans la mesure ou sa demande visait la régularisation d'une construction, hors zone à bâtir, il était essentiel de fournir des documents précis et clairs afin que l'autorité puisse comprendre le projet et en contrôler sa conformité au droit.”
Werden Ausnahmegesuche nach Art. 37a RPG zusammen mit einem Baugesuch eingereicht, ist klar zu bestimmen, welche Projektteile das Bau- und Ausnahmegesuch umfassen und wie diese zu priorisieren sind. Für die Bewilligungsprüfung muss das Baugesuch den formellen Anforderungen von Art. 10 ff. BewD genügen (insbesondere sind die erforderlichen Projektpläne gemäss Art. 14 f. BewD einzureichen; bei unvollständigem Gesuch ist das Vorgehen nach Art. 17 f. BewD zu beachten).
“Sachverhalt 1. Der Beschwerdegegner reichte am 13. November 2019 bei der Stadt Burgdorf ein Baugesuch ein für einen Ersatz-/Erweiterungsbau einer Einstell- und Lagerhalle auf den Parzellen Burgdorf Grundbuchblätter Nrn. I.________. Die Parzellen liegen in der Landwirtschaftszone sowie im Gewässerschutzbereich S3. Zusammen mit dem Baugesuch hat er je ein Ausnahmegesuch für das Überschreiten der Gebäudehöhe und der Gebäudelänge gestellt. Am 10. Dezember 2019 hat er zudem bei der Gemeinde ein Ausnahmegesuch nach Art. 37a RPG1 i.V.m. Art. 43 RPV2 eingereicht. Gegen das Bauvorhaben erhoben die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführer 2 je Einsprache. Mit Verfügung vom 3. Januar 2020 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) dem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG. Mit Gesamtentscheid vom 29. Mai 2020 erteilte die Gemeinde Burgdorf dem Bauvorhaben die Baubewilligung. 2. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin 1 am 2. Juni 2020 Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Die Beschwerde des Beschwerdeführers vom 1. Juni 2020 (Postaufgabe 2. Juni) ging am 3. Juni 2020 bei der Stadt Burgdorf ein, welche diese gleichentags an die BVD weiterleitete und dort am darauf folgenden Tag eintraf. Sowohl die Beschwerdeführerin 1 als auch der Beschwerdeführer beantragen die Aufhebung des Gesamtentscheids vom 29. Mai 2020. 3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet,3 vereinigte die beiden Beschwerdeverfahren und holte die Vorakten ein. Zudem gab es dem Beschwerdegegner, der Gemeinde, dem Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) sowie dem AGR Gelegenheit, zur eingereichten Beschwerde Stellung zu nehmen.”
“Wenn geklärt ist, welche Projektteile das Bau- und Ausnahmegesuch des Beschwerdeführers 1 umfasst und wie diese im Hinblick auf die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG priorisiert werden sollen, ist deren Bewilligungsfähigkeit zu prüfen. Dafür ist erforderlich, dass das Baugesuch den Anforderungen nach Art. 10 ff. BewD entspricht. Insbesondere müssen Projektpläne eingereicht werden, aus denen alle relevanten Informationen hervorgehen (vgl. Art. 14 f. BewD). Das Vorgehen für den Fall, dass das Baugesuch diesen Anforderungen nicht entspricht, ist in Art. 17 f. BewD geregelt.”
Art. 37a RPG ist — zusammen mit Art. 43 RPV — als lex specialis für gewerblich genutzte Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone zu verstehen. Danach können Zweckänderungen, Umnutzungen und unter den dort genannten Voraussetzungen auch vollständige Nutzungsänderungen bewilligt werden, wenn die bauliche Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist, der gewerbliche Charakter des Objekts gewahrt bleibt und dadurch keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen.
“2 mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Eine teilweise Änderung im Sinne dieser Vorschrift muss die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen wahren (vgl. Art. 42 Abs. 1 RPV). Dies setzt voraus, dass die "Wesensgleichheit" der Baute hinsichtlich des Umfangs, der äusseren Erscheinung sowie der Zweckbestimmung gewahrt bleibt und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a; Urteil 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E. 2.5.2 mit Hinweis; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 27). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Art. 43 Abs. 1 RPV i.V.m. Art. 37a RPG lässt für vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellte gewerbliche Bauten und Anlagen eine weitergehende, d.h. auch vollständige, Zweckänderung zu, sofern keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (Art. 43 Abs. 1 lit. b RPV) und die allgemeinen Voraussetzungen nach Art. 43a RPV erfüllt sind. Dies bedeutet jedoch lediglich, dass gewerbliche Umnutzungen und damit verbundene bauliche Veränderungen unter den genannten Voraussetzungen bewilligt werden können, nicht aber, dass sie ohne Baubewilligung und ohne Zustimmung der gemäss Art. 25 Abs. 2 RPG zuständigen kantonalen Behörde realisiert werden dürfen.”
“Rispetto agli art. 24c LPT e 42 OPT, gli art. 37a LPT e 43 OPT costituiscono una lex specialis, applicabile soltanto a edifici e impianti utilizzati a scopi commerciali (aziendali), che estende la tutela delle situazioni acquisite sancita dall'art. 24c cpv. 1 LPT al fine di permetterne le ristrutturazioni e gli adeguamenti necessari per mantenerne la concorrenzialità (Waldmann/Hänni, op. cit., ad art. 37a n. 2 e rinvii). L'ordinamento retto dagli art. 37a LPT e 43 OPT è più favorevole perché non pone il requisito dell'identità della costruzione modificata, è applicabile a tutte le costruzioni (commerciali) erette legalmente prima del 1° gennaio 1980 e permette anche cambiamenti totali della destinazione (cfr. DTF 140 II 509 consid. 2.3 e 3.3; STA”
“Les installations litigieuses ont en l'occurrence été autorisées sur la base de l'art. 37a LAT, disposition se rapportant aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l'affectation de la zone, et qui habilite le Conseil fédéral à définir les conditions auxquelles sont autorisés les changements d'affectation de telles constructions érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone en raison d'une modification du plan d'affectation. Conformément à cette disposition, l'art. 43 OAT réglemente les constructions et installations à usage commercial érigées selon l'ancien droit dans les termes suivants: 1 Les changements d'affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l'affectation de la zone peuvent être autorisés: a. si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; 2 La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30 %, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié.”
Art. 37a RPG wird durch Verordnungsbestimmungen des Bundesrats (vgl. Art. 43 OAT) konkretisiert. Er gilt für ausserhalb der Bauzone gelegene gewerbliche Bauten, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder durch Planänderung zonenwidrig geworden sind; angesprochen werden insbesondere kleine und mittlere Produktionsbetriebe. Nach Art. 43 OAT sind Zweckänderungen und Vergrösserungen solcher Bauwerke möglich unter den Voraussetzungen, dass die Anlage rechtmässig errichtet oder umgebaut worden ist, kein neuer wesentlicher Einfluss auf Gebiet und Umwelt resultiert und die neue Nutzung nicht gegen andere Bundesgesetze verstösst. Die für ausserzonale nichtkonforme Flächen erlaubte Erweiterung ist auf 30% begrenzt; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Volumens werden anteilsmässig (zur Hälfte) angerechnet.
“22 LAT interdit toute construction et transformation sans autorisation de l’autorité compétente (al. 1), qui la délivre si la construction ou l’installation est conforme à l’affectation de la zone (al. 2 let. a) et si le terrain est équipé (al. 1 let. b). Le droit fédéral prévoit des exceptions hors de la zone à bâtir (art. 24 LAT), notamment pour garantir les situation acquises (art. 24c et 37a LAT). Conformément à l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise et leur rénovation peut être autorisée. L’art. 41 al. 1 OAT limite l’application de cette disposition aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées avant l’attribution d’un bien-fonds à un territoire non constructible au sens de l’ancien droit fédéral, soit en premier lieu avant le 1er juillet 1972 (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L’art. 37a LAT, renvoyant aux conditions définies par le Conseil fédéral, s’applique aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, qui ont été érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone en raison d’une modification du plan d’affectation. Sont visées par cette disposition les petites et moyennes entreprises de production (ATF 140 II 509 consid. 3.3). Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al.”
“22 LAT interdit toute construction et transformation sans autorisation de l’autorité compétente (al. 1), qui la délivre si la construction ou l’installation est conforme à l’affectation de la zone (al. 2 let. a) et si le terrain est équipé (al. 1 let. b). Le droit fédéral prévoit des exceptions hors de la zone à bâtir (art. 24 LAT), notamment pour garantir les situation acquises (art. 24c et 37a LAT). Conformément à l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise et leur rénovation peut être autorisée. L’art. 41 al. 1 OAT limite l’application de cette disposition aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées avant l’attribution d’un bien-fonds à un territoire non constructible au sens de l’ancien droit fédéral, soit en premier lieu avant le 1er juillet 1972 (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L’art. 37a LAT, renvoyant aux conditions définies par le Conseil fédéral, s’applique aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, qui ont été érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone en raison d’une modification du plan d’affectation. Sont visées par cette disposition les petites et moyennes entreprises de production (ATF 140 II 509 consid. 3.3). Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al.”
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