Dès le dépôt du recours, le pouvoir de traiter l’affaire, objet de la décision attaquée, passe à l’autorité de recours.
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Die Akten (einschliesslich Vergleichsvereinbarungen und sonstiger Vorakten) müssen mit Beschwerdeübergang vollständig an die Beschwerdeinstanz übermittelt werden; die Beschwerdeinstanz entscheidet sodann über Akteneinsicht und kann einzelne Aktenstücke wegen schutzwürdiger Privatinteressen sperren oder deren Umfang regeln.
“Die Vergleichsvereinbarungen, welche der Beschwerdeführer einsehen möchte, bildeten unbestritten Bestandteil der Akten in verschiedenen kartellrechtlichen Verfahren der WEKO. Diese nahm auf die Vereinbarungen in mehreren Verfügungen Bezug, dies namentlich bei der Bestimmung der Sanktionshöhe für die festgestellten Kartellrechtsverstösse (vgl. beispielsweise S. 200 ff. der in Sachverhalt Lit. A.a zitierten Verfügung der WEKO vom 19. August 2019). Die Behandlung der Sache, die Gegenstand der beim Bundesverwaltungsgericht angefochtenen Verfügungen der WEKO bildete, ging mit Einreichung der Beschwerden auf das Bundesverwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz über (vgl. Art. 54 VwVG [SR 172.021] i.V.m. Art. 37 VGG [SR 173.32]). Wie dies in den Verwaltungsgerichtsverfahren des Bundes und der Kantone üblich ist, sieht Art. 57 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG vor, dass das Bundesverwaltungsgericht nach Eingang einer nicht von vornherein unzulässigen oder unbegründeten Beschwerde die verfügende Behörde bzw. die Vorinstanz zur Vorlage der Akten auffordert. Die Vorinstanz ist verpflichtet, dem Bundesverwaltungsgericht die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens vollständig auszuhändigen (ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], VwVG - Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Rz. 21 zu Art. 57 mit Hinweisen). Es gibt keine Hinweise darauf, dass die WEKO dem Bundesverwaltungsgericht in den kartellrechtlichen Beschwerdeverfahren die Vorakten entgegen ihrer gesetzlichen Pflicht nicht vollständig ausgehändigt hätte bzw. dass sie dem Bundesverwaltungsgericht die Vergleichsvereinbarungen vorenthalten hätte. Mit dem Beschwerdeführer und entgegen der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Vergleichsvereinbarungen anlässlich der gegen die Verfügungen der WEKO erhobenen Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt wurden und diesem bekannt sind.”
“Mit Beschwerdeerhebung ist die Sache gestützt auf Art. 54 VwVG in den Zuständigkeitsbereich des Bundesverwaltungsgerichts übergegangen (sog. Devolutiveffekt). Es liegt daher in dessen Zuständigkeit, den Aktenbestand offenzulegen und Akteneinsicht zu gewähren, zu verweigern oder zu bestimmen, inwieweit die vorinstanzlichen Akten zugänglich zu machen sind. Unter anderem darf die Behörde die Einsichtnahme in Akten verweigern, wenn wesentliche private Interessen, insbesondere von Gegenparteien (Art. 27 Abs. 1 Bst. b VwVG), die Geheimhaltung erfordern. Die Verweigerung der Einsichtnahme darf sich nur auf die Aktenstücke erstrecken, für die Geheimhaltungsgründe bestehen (Art. 27 Abs. 2 VwVG).”
Verstösse gegen den Effekt der Devolution bzw. gegen den Effektus devolutivus können aus prozessökonomischen Gründen vom Beschwerdegericht geheilt werden; das Gericht kann auf Rückweisung verzichten.
“4 A titolo abbondanziale si osserva che, anche ammettendo un mancato obbligo da parte dell'autorità inferiore in punto alla richiesta di un rapporto medico dettagliato già nella procedura di prima istanza, un rinvio della causa all'autorità inferiore non sarebbe comunque giustificato, poiché la maturità di giudizio per il Tribunale è in ogni caso data. Infatti, nella procedura di ricorso il ricorrente ha trasmesso i rapporti medici dettagliati a questa istanza, che nell'esame di un'eventuale inesigibilità dell'esecuzione dell'allontanamento per motivi medici li valuta con piena cognizione. Inoltre, entrambe le parti si sono espresse in merito in codesta procedura ricorsuale. Nell'ipotesi di una violazione del principio inquisitorio, dunque, per motivi di economia processuale il Tribunale potrebbe decidere la presente causa, rinunciando a un rinvio all'autorità inferiore per ulteriori accertamenti (cfr. al proposito sentenza del TAF E-6762/2017 del 22 febbraio 2018 consid. 5 e 6.1 con riferimento a DTAF 2015/10 consid. 7.1). 3.5 Ferme queste premesse, nella fattispecie è irrilevante se l'autorità inferiore abbia commesso una lesione dell'effetto devolutivo (art. 54 PA), invitando il ricorrente pendente causa dinnanzi a questo Tribunale a presentare un rapporto medico dettagliato (F4). In questo caso, infatti, per i motivi suesposti (economia processuale) una sola lesione dell'effetto devolutivo non giustificherebbe l'annullamento della decisione impugnata e il rinvio della causa all'autorità inferiore. Inoltre, siccome il ricorrente ha prodotto egli stesso dei rapporti medici dettagliati (F4) dinnanzi al Tribunale, questi vengono considerati dalla presente istanza quali allegati rispettivamente mezzi di prova prodotti dall'insorgente, a prescindere da una eventuale nullità, conseguente a un'eventuale lesione dell'effetto devolutivo. 3.6 Riassumendo, l'autorità inferiore ha delucidato adeguatamente lo stato di salute del ricorrente e non è incorsa in un accertamento incompleto dei fatti. Richiedendo la predisposizione di un rapporto medico in fase di ricorso, la SEM non ha né riconosciuto il petito in ulteriore subordine del ricorso (di rinviare la causa per complemento istruttorio e rivalutazione) né vìolato la garanzia della via giudiziaria o del diritto a un ricorso effettivo e, in ogni caso, non si giustifica un rinvio della causa all'autorità inferiore.”
Die Verwaltung darf während der Rechtshängigkeit nur zurückhaltend Abklärungen vornehmen; Prozessökonomie kann Wiedererwägung bis zur Vernehmlassung rechtfertigen. Die Vorinstanz darf während hängiger Beschwerde nicht eigenständig eine neue Verfügung erlassen, sondern hat Wiedererwägung über den Schriftenwechsel zu beantragen; sie verliert ab Beschwerdeeinreichung die Befugnis, neue Instruktionsmassnahmen oder den Sachentscheid neu zu treffen.
“Mit Einreichung der Beschwerde geht die Zuständigkeit in der Sache grundsätzlich auf die Beschwerdeinstanz über (Prinzip des Devolutiveffekts, Art. 54 VwVG). Davon macht Art. 58 Abs. 1 VwVG insofern eine Ausnahme, als die Vorinstanz die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen und neu verfügen kann, sofern die Anpassung nicht zu Ungunsten der beschwerdeführenden Partei ausfällt (sog. reformatio in peius; Urteil des BVGer A-5000/2018, A-2996/2019 vom 5. Mai 2020 E. 1.6.1). Gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVG kann die Vorinstanz die angefochtene Verfügung bis zu ihrer Vernehmlassung in Wiedererwägung ziehen. Hinter der Ausnahmeregelung von Art. 58 Abs. 1 VwVG steht der Gedanke der Prozessökonomie im Sinne der Vereinfachung des Verfahrens. Die Verwaltung soll lite pendente auf ihre Verfügung zurückkommen können, wenn diese sich, allenfalls im Lichte der Vorbringen in der Beschwerde, als unrichtig erweist (BGE 127 V 228 E. 2 b/aa). In diesem Zusammenhang sind Abklärungsmassnahmen der Verwaltung während Rechtshängigkeit des Beschwerdeverfahrens zwar nicht schlechthin ausgeschlossen, jedoch zurückhaltend zuzulassen (BGE 127 V 228 E. 2 b/aa und 2 b/bb; Urteil des BVGer 2691/2018 vom 11.”
“Als das SEM die Verfügung vom 20. März 2024 erliess und seinen zuvor gefällten Entscheid vom 12. Januar 2024 damit ersetzte, war das Beschwerdeverfahren gegen die Verfügung vom 12. Januar 2024 beim Bundesverwaltungsgericht hängig (Verfahren D-1564/2024). Angesichts des Devolutiveffekts einer Beschwerdeerhebung, gemäss welchem die Behandlung der Sache, die Gegenstand der mit Beschwerde angefochtenen Verfügung bildet, mit Einreichung der Beschwerde auf die Beschwerdeinstanz übergeht (Art. 54 VwVG), ist der Vorinstanz die Herrschaft über den Streitgegenstand entzogen und sie darf sich grundsätzlich nicht mehr mit der Sache befassen. Zwar ergibt sich aus Art. 58 Abs. 1 VwVG insofern eine Relativierung, als die Vorinstanz die angefochtene Verfügung bis zu ihrer Vernehmlassung an die Beschwerdeinstanz in Wiedererwägung ziehen darf, womit jede Stellungnahme im Sinne von Art. 57 Abs. 2 VwVG gemeint ist, zu der die Vorinstanz von der Beschwerdeinstanz eingeladen worden ist (vgl. BVGE 2011/30 E. 5). Das SEM erliess seine Verfügung vom 20. März 2024 jedoch nicht im Rahmen eines Schriftenwechsels im (damals hängigen) Beschwerdeverfahren D-1564/2024. Korrekterweise hätte es das Gericht bei der Erkenntnis, seine Verfügung vom 12. Januar 2024 sei mangelhaft, um die Eröffnung eines Schriftenwechsels im besagten Beschwerdeverfahren ersuchen und seinen Entscheid vom 12. Januar 2024 in diesem Rahmen wiedererwägungsweise (ganz oder teilweise) aufheben müssen. Das SEM hat seine Verfügung vom 20. März 2024 dem Gericht im Übrigen auch nicht zur Kenntnis gebracht (vgl.”
“1 PA), ainsi qu'au paiement de l'avance de frais (cf. art. 63 al. 4 PA) sont en outre respectées. Le recours est ainsi recevable. 2. Dans le cadre de la présente procédure de recours, le pouvoir adjudicateur a, par décision du 4 septembre 2023, révoqué sa décision d'adjudication et a interrompu la procédure. Toutefois, dans ses écritures du 13 octobre 2023, il explique qu'en raison de la résiliation du contrat de maintenance par son prestataire actuel, il renonce à révoquer l'adjudication et à interrompre la procédure. Il indique qu'il entend remplacer sa décision du 4 septembre par une nouvelle conclusion subsidiaire visant à interrompre la procédure d'adjudication et à adjuger le marché de gré à gré. Néanmoins, il persiste à affirmer qu'il est en droit d'interrompre la procédure en tout temps, même lorsqu'un recours est pendant devant le tribunal. Il prétend par ailleurs qu'une limitation de cette possibilité en application des art. 54 et 58 PA consisterait en une modification de la jurisprudence. 2.1 Aux termes de l'art. 54 PA, dès le dépôt du recours, le pouvoir de traiter l'affaire, objet de la décision attaquée, passe à l'autorité de recours (effet dévolutif du recours ; sur cette notion, cf. ATF 130 V 138 consid. 4.2 ; Dubey/Zufferey, droit administratif général, 2014, no 2133). Ainsi, en matière administrative fédérale, la compétence de statuer sur la décision attaquée est en principe dévolue à l'autorité de recours, dont la décision se substitue aux prononcés antérieurs. Celle-ci peut revoir librement la décision en fait et en droit dans la même mesure que l'autorité inférieure, laquelle perd la maîtrise de l'objet de la contestation. Il en découle en principe qu'elle n'a plus notamment, dès ce moment, la faculté de statuer sur le fond de l'affaire, de procéder à des mesures d'instruction nouvelles ou complémentaires et d'accorder ou non l'accès au dossier (cf. ATF 143 I 177 consid. 2.5.2 et 130 V 138 consid. 4.2 ; arrêt du TF 5A_923/2018 du 6 mai 2019 consid. 3.2 ; Hanjörg Seiler, in : Praxiskommentar VwVG, 3ème éd.”
“54 PA, dès le dépôt du recours, le pouvoir de traiter l'affaire, objet de la décision attaquée, passe à l'autorité de recours (effet dévolutif du recours ; sur cette notion, cf. ATF 130 V 138 consid. 4.2 ; Dubey/Zufferey, droit administratif général, 2014, no 2133). Ainsi, en matière administrative fédérale, la compétence de statuer sur la décision attaquée est en principe dévolue à l'autorité de recours, dont la décision se substitue aux prononcés antérieurs. Celle-ci peut revoir librement la décision en fait et en droit dans la même mesure que l'autorité inférieure, laquelle perd la maîtrise de l'objet de la contestation. Il en découle en principe qu'elle n'a plus notamment, dès ce moment, la faculté de statuer sur le fond de l'affaire, de procéder à des mesures d'instruction nouvelles ou complémentaires et d'accorder ou non l'accès au dossier (cf. ATF 143 I 177 consid. 2.5.2 et 130 V 138 consid. 4.2 ; arrêt du TF 5A_923/2018 du 6 mai 2019 consid. 3.2 ; Hanjörg Seiler, in : Praxiskommentar VwVG, 3ème éd., no 3 ss ad art. 54 PA ; Moor/Poltier, Droit administratif, vol. II, 3ème éd., p. 811 s. et les réf. cit.). 2.2 Toutefois, ce principe est atténué par l'art. 58 PA. Selon cette disposition, l'autorité inférieure peut, jusqu'à l'envoi de sa réponse, procéder à un nouvel examen de la décision attaquée (al. 1) ; l'autorité de recours continue à traiter le recours, dans la mesure où la nouvelle décision de l'autorité inférieure ne l'a pas rendu sans objet, l'art. 57 étant applicable lorsque la nouvelle décision repose sur un état de fait notablement modifié ou crée une situation juridique sensiblement différente (al. 3). Si la nouvelle décision de l'autorité inférieure fait pleinement droit aux conclusions du recours, celui-ci devient sans objet et la cause peut être rayée du rôle (cf. arrêts du TF 9C_355/2017 du 22 décembre 2017 consid. 2.1 in fine et 2C_733/2010 du 16 février 2011 consid. 3.2 ; arrêts du TAF C-2298/2022 du 17 janvier 2023, A-6440/2016 du 3 juillet 2017 et B-3724/2013 du 2 septembre 2013). Il faut pour cela que la nouvelle décision remplace, dans son intégralité, la décision entreprise et que les conclusions du recours correspondent parfaitement au dispositif de la nouvelle décision ; la simple annulation de la décision ne suffit pas (cf.”
Fehlt eine Vorinstanzverfügung über das streitige Objekt, entfaltet die Devolutivwirkung nicht.
“Andreas Wildi, Rechtsanwalt, und MLaw Celine Weber, Rechtsanwältin, Beschwerdeführerin, gegen Bundesamt für Gesundheit, Schwarzenburgstrasse 157, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand KVG, Spezialitätenliste, Umteilung von B._______ in die IT-Gruppe (...), Rechtsverzögerung / Rechtsverweigerung. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die A._______ AG (nachfolgend: Gesuchstellerin / Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Wildi und Rechtsanwältin Celine Weber, mit Eingabe vom 2. Oktober 2024 beim Bundesverwaltungsgericht ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen einreichen liess mit dem Hauptrechtsbegehren, die Vorinstanz sei anzuweisen, B._______ und B._______ x._______ (allesamt BAG-Dossier [...]) umgehend in die IT-Gruppe (...) umzuteilen (BVGer-act. 1), dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen des BAG zuständig ist (vgl. Art. 31 VGG i.V.m. Art. 33 Bst. d VGG sowie Art. 5 VwVG), dass gemäss Art. 54 VwVG die Behandlung einer Sache, die Gegenstand der mit Beschwerde angefochtenen Verfügung bildet, mit Einreichung der Beschwerde auf die Beschwerdeinstanz übergeht, dass es vorliegend an einem Anfechtungsobjekt fehlt, hat die Vorinstanz doch gemäss Aktenlage bisher keine Verfügung betreffend die Umteilung der genannten Arzneimittel in eine andere IT-Gruppe erlassen, dass daher hinsichtlich der streitigen Umteilung in eine andere IT-Gruppe auch keine Devolutivwirkung eintreten konnte, und das Bundesverwaltungsgericht entsprechend weder befugt ist, über die Sache materiell zu entscheiden, noch vorsorgliche Massnahmen zu treffen (vgl. Hansjörg Seiler, in: Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, ad Art. 54 Rz. 3 ff., ad Art. 56 Rz. 21 ff.), dass infolgedessen auf das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen nicht eingetreten und die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Oktober 2024 als Rechtsverzögerungs- resp. Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegengenommen sowie die Vorinstanz mit gleicher Verfügung vom 8.”
Bei Gesundheits- oder gesundheitsrelevanten Fällen sind nachträgliche, entscheidrelevante Tatsachen vor der Beschwerdeinstanz zulässig und zu prüfen; es besteht somit kein striktes Novenverbot.
“In Verwaltungsbeschwerdeverfahren ist der Devolutiveffekt zu beachten (vgl. Art. 54 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht hat demnach seinen Entscheid auf jenen Sachverhalt zu stützen, der im Zeitpunkt des Urteils als erwiesen gelten kann. Entscheidrelevante Änderungen des Sachverhaltes, die im Laufe des Verfahrens eingetreten sind, müssen gerade auch im Bereich des Gesundheitspolizeirechts berücksichtigt werden (kein Novenverbot; vgl. Urteil des BVGer C-4612/2011 vom 29. Oktober 2013 E. 2.3). Grundsätzlich ist es Sache der Parteien, die neuen Sachverhaltselemente zu belegen, während das Bundesverwaltungsgericht in seinem Entscheid abzuwägen hat, inwiefern die neuen Tatsachen und Ereignisse geeignet sind, die angefochtene Entscheidung zu beeinflussen (vgl. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 2.207).”
Wenn die Beschwerde vollständig devolutive Wirkung entfaltet, sind prozessuale Nichtigkeits- oder Annullationsbegehren bzw. Anträge auf Aufhebung der Vorinstanz vor der Vorinstanz oder vor dem Tribunal administratif fédéral in der Regel unzulässig (die Vorinstanz verliert die Befugnis zur Neuentscheidung bzw. für neue Hauptbegehren).
“Étant donné l'effet dévolutif complet du recours devant le Tribunal administratif fédéral (cf. art. 54 PA; arrêt 9C_617/2022 du 29 juin 2023 consid. 1.2 et la référence), les conclusions en annulation de la décision de l'OFDF ne sont pas recevables (cf. ATF 146 II 335 consid. 1.1.2).”
“Compte tenu de l'effet dévolutif complet du recours devant le Tribunal administratif fédéral (cf. art. 54 PA; arrêt 9C_617/2022 du 29 juin 2023 consid. 1.2 et la référence), les conclusions en annulation de la décision de l'OFDF ne sont pas recevables et les griefs y relatifs ne seront pas traités (cf. ATF 146 II 335 consid. 1.1.2).”
“Compte tenu de l'effet dévolutif complet du recours devant le Tribunal administratif fédéral (art. 54 PA; arrêt 9C_617/2022 du 29 juin 2023 consid. 1.2 et la référence), les conclusions en annulation de la décision de l'autorité douanière ne sont pas recevables (cf. ATF 146 II 335 consid. 1.1.2).”
“Compte tenu de l'effet dévolutif complet du recours devant le Tribunal administratif fédéral (art. 54 PA; arrêt 9C_617/2022 du 29 juin 2023 consid. 1.2), les conclusions prises par la contribuable en annulation de la décision de l'OFDF sont irrecevables.”
Mit Weiterzug der Sache übernimmt die Beschwerdeinstanz die gesamte Sachentscheidungskompetenz und übt Vollprüfung sowie Substitutionsbefugnis; sie entscheidet als neue Instanz (Neuentscheidung).
“Présenté dans la forme et les délais prescrits par la loi, son recours est recevable (art. 50 al. 1 et 52 al. 1 PA). 2. 2.1 Le Tribunal examine les décisions qui lui sont soumises avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit. Le recourant peut ainsi invoquer devant le Tribunal la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation, la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents ainsi que l'inopportunité de la décision entreprise, sauf lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours (art. 49 PA). L'autorité de recours applique le droit d'office, sans être liée par les motifs invoqués par les parties (art. 62 al. 4 PA), ni par les considérants juridiques de la décision attaquée (cf. ATAF 2020 VII/4 consid. 2.2). Aussi peut-elle admettre ou rejeter le pourvoi pour d'autres motifs que ceux invoqués. Dans son arrêt, elle prend en considération l'état de fait existant au moment où elle statue (cf. ATAF 2021 IV/3 consid. 4.1.2). 2.2 En vertu de l'art. 54 PA, le recours auprès du Tribunal a plein effet dévolutif. Ainsi, la compétence de statuer sur la décision attaquée passe, sous réserve de l'art. 58 PA, entièrement à l'autorité de recours qui se substitue à l'autorité précédente (cf. ATAF 2019 VII/5 consid. 6.4). Dès lors, la requête du recourant du 6 septembre 2024 demandant au Tribunal d'inviter l'autorité inférieure à reconsidérer sa décision doit être rejetée, le Tribunal étant devenu compétent pour traiter de la présente cause. 3. 3.1 Selon l'art. 99 LEI (RS 142.20) en relation avec l'art. 40 al. 1 LEI, le Conseil fédéral détermine les cas dans lesquels les autorisations de courte durée, de séjour ou d'établissement, ainsi que les décisions préalables des autorités cantonales du marché du travail sont soumises à l'approbation du SEM (al. 1). Celui-ci peut refuser d'approuver une décision d'une autorité administrative cantonale ou d'une autorité cantonale de recours ; il peut également en limiter la durée de validité ou l'assortir de conditions et de charges (al.”
Die Devolutivwirkung beginnt mit der Aufgabe der Beschwerdeschrift bei der Post (Art. 21/21a VwVG); vor diesem Zeitpunkt kann die Verwaltung die Verfügung grundsätzlich noch ändern (Rücknahme bis zur Rechtskraft möglich unter Vertrauensschutz).
“Gemäss Art. 54 VwVG geht die Behandlung der Sache, die Gegenstand der mit Beschwerde angefochtenen Verfügung bildet, mit Einreichung der Beschwerde auf die Beschwerdeinstanz über. Art. 54 VwVG begründet den Devolutiveffekt des Beschwerdeverfahrens. In zeitlicher Hinsicht setzen die Wirkungen des Devolutiveffekts mit der rechtzeitigen Einreichung der Beschwerde ein; d.h. mit Aufgabe der Beschwerdeschrift nach den Vorschriften von Art. 21 oder 21a VwVG, welche unter anderem die Übergabe an die schweizerische Post vorsehen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verwaltung verfügungsberechtigt. Sie kann unter Vorbehalt des Vertrauensschutzes grundsätzlich frei, sohin ohne, dass die Voraussetzungen für einen Widerruf oder eine Wiedererwägung erfüllt sein müssen, auf ihre Verfügung zurückkommen, solange diese noch nicht rechtskräftig geworden ist (Hansjörg Seiler, in: VwVG-Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2023 N. 12 zu Art. 54). Der Devolutiveffekt zeitigt verschiedene Wirkungen. Zunächst bewirkt er die Rechtshängigkeit der Beschwerde. In der Folge geht die Zuständigkeit zum Entscheid über die formelle Zulässigkeit des Rechtsmittels und über die materielle Begründetheit der Sache auf die Rechtsmittelinstanz über.”
Bei Einreichung der Beschwerde können nachträglich eingegangene Zahlungen oder Leistungserbringungen die Rückerstattungsfestsetzung der Beschwerdeinstanz beeinflussen und sind zu berücksichtigen.
“Il salario effettivo sarebbe stato di gran lunga inferiore a quello stabilito nel contratto. In tali condizioni, la Corte cantonale non ha abusato del suo potere di apprezzamento (consid. 6.3 in fine), pretendendo la restituzione integrale dell'importo relativo alle indennità giornaliere percepite indebitamente. Alla luce di queste circostanze, non risulta leso il principio della proporzionalità. Occorre però anche considerare che in pendenza di ricorso cantonale, l'assicuratore ha ricevuto dall'AI fr. 28'947.-. Benché ne facciano menzione nei motivi, i giudici ticinesi hanno però confermato integralmente la decisione su opposizione, la quale include l'intero importo in restituzione. Tuttavia, al Tribunale delle assicurazioni è sfuggito manifestamente che con il deposito del ricorso, la trattazione della causa, oggetto della decisione impugnata passa all'autorità di ricorso (cfr. art. 31 della legge ticinese del 23 giugno 2008 di procedura per le cause davanti al Tribunale cantonale delle assicurazioni [Lptca; RL 3.4.1.1]; art. 54 PA [RS 172.021] e art. 74 cpv. 1 della legge ticinese del 24 settembre 2013 sulla procedura amministrativa [LPAmm; RL 3.3.1.1]). Il pagamento dell'AI, influendo sul giudicato della decisione su opposizione, imponeva per lo meno alla Corte cantonale ad accogliere parzialmente il ricorso per correggere l'importo in restituzione.” Le “Tabelle riassuntive stipendi pagati da __________ e RI 1 per tutto il 2022” di cui al doc. E, come pure il “Progetto di decisione rendita Al a favore del ricorrente” del 10 aprile 2024 di cui al doc. D, non consentono di giungere a una diversa conclusione. Gli atti devono pertanto essere ritornati all’amministrazione, affinché esegua ulteriori accertamenti (acquisizione bilanci, conti economici, schede contabili e movimenti bancari per gli anni 2021 e 2022, estratti bancari del ricorrente per il periodo 2021-2022, completamento della perizia contabile agli atti alla luce della documentazione acquisita, ecc.”
Das Gericht kann eine zunächst verletzte Akteneinsicht durch nachträgliche Gewährung im Beschwerdeverfahren heilen.
“Im Beschwerdeverfahren wurde der Beschwerdeführerin bzw. ihrem Rechtsvertreter in Bezug auf die besagten Vorakten Akteneinsicht gewährt (vgl. Bst. C.i). Seitens der Beschwerdeführerin bestand zudem eine Äusserungsmöglichkeit, welche wahrgenommen wurde (vgl. Bst. C.j). Das Akteneinsichtsrecht der Beschwerdeführerin, für welches im Beschwerdefall das Gericht zuständig ist (vgl. Art. 26 i.V.m. Art. 54 VwVG), kann damit als gewahrt bzw. eine entsprechende Verletzung kann als geheilt gelten.”
Bei pendente lite kann aus prozessökonomischen Gründen auf eine vorgängige Anhörung verzichtet werden.
“Soweit die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Wiedererwägung pendente lite eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt, ist ihr mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass es vor dem Erlass einer Wiedererwägungsverfügung pendente lite zugunsten der Beschwerdeführerin grundsätzlich keiner vorgängigen Anhörung bedarf, da hinter dieser Ausnahmeregelung zum Prinzip des Devolutiveffekts des Rechtsmittels (Art. 54 VwVG) der Gedanke der Prozessökonomie im Sinne der Vereinfachung des Verfahrens steht. Die Verwaltung soll pendente lite auf ihre Verfügung zurückkommen können, wenn diese sich, allenfalls im Lichte der Vorbringen in der Beschwerde, als unrichtig erweist. Die vorgängige Gewährung des rechtlichen Gehörs würde diesem prozessökonomischen Grundgendanken zuwiderlaufen und entspräche wohl auch aufgrund dessen inhaltlicher Bedeutung auch nicht mehr einer zulässigen punktuellen ergänzenden Abklärung (vgl. dazu BGE 127 V 228 E.2b/bb). Doch selbst wenn in diesem Zusammenhang eine Gehörsverletzung zu bejahen wäre, ist diese aufgrund des Umstands, dass das Bundesverwaltungsgericht über volle Kognition verfügt (vgl. Art. 49 VwVG und Art. 62 Abs. 4 VwVG) sowie der Tatsache, dass nach Erlass der Wiedererwägungsverfügung vom 30. Juni 2022 ein zweifacher Schriftenwechsel durchgeführt wurde, im Rahmen dessen sich die Beschwerdeführerin zum vorinstanzlich durchgeführten TQV eingehend äussern konnte, als geheilt zu betrachten (vgl.”
Wird die Vorinstanz vor Schluss der Akten erneut tätig (z.B. Erlass einer ersetzenden Verfügung), bleibt das Verfahren grundsätzlich bei der Beschwerdeinstanz zuständig bzw. die ersetzende Verfügung bildet das neue Anfechtungsobjekt, soweit das Verfahren dadurch nicht gegenstandslos wird oder besondere Zuständigkeitsregeln greifen.
“Le recours auprès du Tribunal administratif fédéral a un plein effet dévolutif (cf. art. 54 PA). Toutefois, en vertu de l'art. 58 al. 1 PA, l'autorité inférieure peut, jusqu'à l'envoi de sa réponse, voire jusqu'à la fin des échanges d'écritures, choisir de procéder à un nouvel examen de la décision attaquée (ATF 130 V 138 consid. 4.2; 127 V 228 consid. 2b) bb); arrêt 5A_923/2018 du 6 mai 2019 consid. 3.2; ALEXANDRE PFLEIDERER, in Verwaltungsverfahrensgesetz, Praxiskommentar [ci-après: Praxiskommentar], 3e éd. 2023, n° 36 ad art. 58 PA; WIEDERKEHR/MEYER/BÖHME, VwVG, Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren mit weiteren Erlassen, Kommentar, 2022, n° 5 ad art. 58 PA). Dans ce cas, le Tribunal administratif fédéral continue de traiter le recours, dans la mesure où cette nouvelle décision ne l'a pas rendu sans objet (art. 58 al. 3 PA). Si la nouvelle décision rend la procédure sans objet, la cause est rayée du rôle (art. 23 al. 1 let. a LTAF). Si, en revanche, la nouvelle décision est rendue après la clôture de l'échange d'écritures, elle est en principe nulle selon la jurisprudence (ATF 130 V 138 consid.”
Bei weiterem Schriftverkehr oder nachträglichen Eingaben der Vorinstanz sind diese Unterlagen umgehend bzw. zeitnah dem Bundesverwaltungsgericht zuzustellen.
“In Bezug auf das am 16. August 2024 von der Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz eingereichte Schreiben, welches diese als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen und in der Folge entschieden habe, ihren Entscheid vom 8. Juli 2024 nicht in Wiedererwägung zu ziehen, ist festzuhalten, dass damit zwar keine Wiedererwägungsverfügung im Sinne von Art. 58 Abs. 1 VwVG vorliegt (René Wiederkehr/Kaspar Plüss, Praxis des öffentlichen Verfahrensrechts, 2020, S. 971 f.). Aufgrund der potentiellen Auswirkungen auf das hängige Beschwerdeverfahren wären das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 16. August 2024 sowie die E-Mail-Nachricht der Vorinstanz vom 11. September 2024 dennoch zeitnah zur Kenntnisnahme an das Bundesverwaltungsgericht weiterzuleiten gewesen (vgl. Art. 54 VwVG).”
“1 PA» respectivement à «se déterminer sur une éventuelle possibilité de requérir de l'Autriche la reprise en charge de l'intéressé», a adressé aux autorités autrichiennes, le 3 octobre 2023, une demande aux fins de la reprise en charge de l'intéressé, avant de requérir du Tribunal - le lendemain - une prolongation du délai fixé dans la décision incidente du 29 septembre 2023, au motif d'«éclaircissements complémentaires en cours», sans toutefois informer le Tribunal des démarches entreprises le 3 octobre 2023. Le Tribunal a accordé cette prolongation de délai en date du 11 octobre 2023. Ce n'est qu'après le rejet par l'Autriche de la requête du SEM - respectivement la demande de réexamen de sa requête - que l'autorité inférieure a annulé sa décision du 12 septembre 2023. Cela étant, compte tenu de la radiation du rôle prononcée par le Tribunal le 7 novembre 2023 et de l'issue de la présente procédure de recours, la question de savoir si la manière de procéder de l'autorité inférieure constituait une violation du plein effet dévolutif attaché au dépôt du recours du 21 septembre 2023 (art. 54 PA) n'a pas à être examinée plus avant (arrêts du TAF E-1773/2021 du 14 mai 2021 p. 6 et F-1316/2016 du 5 mars 2018 consid. 5.2; voir également Andrea Pfleiderer, in: Waldmann/Krauskopf [éd.], Praxiskommentar VwVG, 3e éd. 2023, Art. 58 N 41 et 42). 7.Le Tribunal examinera, premièrement, si et dans quelle mesure l'échéance du délai de transfert Dublin de l'intéressé entre l'Autriche et la Bulgarie porte (encore) à conséquence, s'agissant de la détermination de l'Etat Dublin compétent (consid. 8). Deuxièmement, il se penchera sur les procédures de reprise en charge de l'intéressé, initiées par l'autorité inférieure aux mois d'avril 2022 et octobre 2023 (consid. 9). Troisièmement, il analysera si l'Etat Dublin compétent dans la présente procédure respecte la présomption de sécurité (consid. 10). Enfin, le Tribunal se prononcera sur l'application, dans le cas d'espèce, de la clause de souveraineté prévue par le règlement Dublin III, en lien avec les obligations internationales de la Suisse ou pour des motifs humanitaires (consid.”
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