Testo rettificato dalla Commissione di redazione dell’AF (art. 33 LRC;RU 1974 1051). ↩
17 commentaries
Citazione: LPGA, art. 47 n. 17 Per una richiesta di accesso agli atti deve essere specificato quali atti siano concretamente richiesti; se non viene fornita una specificazione sostanziale dei documenti aggiuntivi mancanti, la richiesta può essere respinta ovvero l'eccezione può essere ritenuta infondata.
“Der Beschwerdeführer sieht im Vorgehen der Beschwerdegegnerin sodann einen Verstoss gegen Art. 29 BV in Verbindung mit Art. 46 und Art. 47 ATSG. Er macht namentlich geltend, die Beschwerdegegnerin setze sich im Einspracheentscheid nicht mit den Begründungen auseinander, welche auf die Akten Bezug nähmen, und sie habe ihm auch keine weiteren Akten im Sinne des Anspruchs auf rechtliches Gehör zugestellt (Urk. 11 S. 8). Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers verwies die Beschwerdegegnerin an mehreren Stellen im Einspracheentscheid auf medizinische Unterlagen aus den Verwaltungsakten, nahm mithin hinreichend auf diese Bezug (vgl. beispielsweise Urk. 2 S. 8). Auch aus Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. So macht er nicht substantiiert geltend, welche weiteren Akten ihm im Nachgang zu seiner Einsicht vom 5. August 2019 (Urk. 9/136) hätten zugestellt werden sollen und aus den Verwaltungsakten geht auch nicht hervor, dass die Beschwerdegegnerin zum massgeblichen Zeitpunkt über weitere Akten verfügt hätte (vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 8). Insbesondere wurden ihr die Akten der Invalidenversicherung erst am 3. Juni 2020 zugestellt (vgl. Urk. 9/3, Sedex-Meldung Aktenversand). Damit gehen die formellen Rügen des Beschwerdeführers ins Leere.”
Riferimento: LPGA art. 47 n. 16 La persona interessata può valutare da sé la rilevanza degli atti per il proprio caso. L'accesso agli atti si estenÞ, in linê di principio, anche a quei documenti procedurali che non incidono sulla decisione nel merito; un rifiuto generico fondato sull'affermazione che i documenti sarebbero 'irrilevanti' non è consentito. Di regola l'accesso agli atti è concesso su richiesta; un diniego è possibile soltanto nei casi eccezionali previsti dall'art. 48 LPGA.
“Gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG darf die betroffene Person in alle die sie betreffenden Akten Einsicht nehmen. Das Akteneinsichtsrecht bezieht sich somit auf sämtliche verfahrensbezogene Akten, die geeignet sind, Grundlage des Entscheids zu bilden. Die Akteneinsicht ist demnach auch zu gewähren, wenn dadurch der Entscheid in der Sache nicht beeinflusst werden kann. Die Einsicht in die Akten, die für ein bestimmtes Verfahren erstellt oder beigezogen wurden, kann demnach nicht mit der Begründung verweigert werden, die betreffenden Dokumente seien für den Verfahrensausgang belanglos. Es muss der betroffenen Person selbst überlassen sein, die Relevanz der Akten zu beurteilen (BGE 132 V 387 E. 3.2). Um Akteneinsicht zu erhalten, haben die betroffenen Personen grundsätzlich ein Gesuch einzureichen (BGE 132 V 387 E. 6.2).”
“Aus Art. 46 ATSG ergibt sich die Pflicht des Versicherungsträgers, alle Unterlagen, die für das Sozialversicherungsverfahren massgeblich sein können, systematisch zu erfassen. Art. 46 ATSG bietet somit Gewähr dafür, dass sämtliche, auch hinsichtlich ihrer spezifischen versicherungsrechtlichen Relevanz (noch) nicht eindeutig fassbaren Unterlagen von der Aktenführungspflicht erfasst sowie eingeordnet werden und auf Ersuchen der versicherten Person gleichsam ungefiltert nach Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG herausgegeben werden. Für den Fall, dass für den Versicherungsträger dennoch begründeter Anlass besteht, die Einsicht in ein Aktenstück zu verweigern (Anwendungsfall: Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2014, 9C_499/2013, E. 6.4.3.2.1 [verweigerte Einsicht in eine anonyme Anzeige, da sich daraus deren Verfasser identifizieren liess]), so darf er bei seinem Entscheid nur dann darauf abstellen, wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 48 ATSG erfüllt sind. Art. 48 ATSG bestimmt, dass bei einer Partei verweigerten Einsichtnahme in ein Aktenstück, auf dieses zum Nachteil der Partei nur dann abgestellt werden darf, wenn dieser der Versicherungsträger von seinem für die Sache wesentlichen Inhalt mündlich oder schriftlich in Kenntnis gesetzt und ihr ausserdem Gelegenheit gegeben hat, sich zu äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen.”
“L’objet du litige porte sur le contenu de la mission d’expertise et ses modalités, notamment en ce qui concerne les questions à l’attention des experts, les disciplines de l’expertise pluridisciplinaire et le droit d’accès du recourant à son dossier. 4. Le recourant a conclu à ce que l’intimée lui garantisse le droit d’accès complet à son dossier et lui transmette les données, documents et informations encore manquants qu’il avait sollicités. Il a également relevé, dans sa réplique, que l’intimée ne lui avait toujours pas donné accès à l’intégralité de son dossier. Ce grief, de nature formelle, doit être examiné en premier lieu (ATF 127 V 431 consid. 3d/aa ; 124 V 90 consid. 2 notamment). 4.1 La jurisprudence a déduit du droit d’être entendu (art. 29 al. 2 Cst.), en particulier, le droit pour le justiciable de s’expliquer avant qu’une décision ne soit prise à son détriment, celui de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui d’avoir accès au dossier, celui de participer à l’administration des preuves, d’en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (ATF 135 I 279 consid. 2.3 ; 135 II 286 consid. 5.1 ; 132 V 368 consid. 3.1). Selon l’art. 47 al. 1 LPGA, ont notamment le droit de consulter le dossier, dans la mesure où les intérêts privés prépondérants sont sauvegardés : l’assuré, pour les données qui le concernent (let. a) ; les parties, s’agissant des données qui leur sont nécessaires pour exercer un droit ou remplir une obligation qui découle d’une loi sur les assurances sociales ou pour faire valoir un moyen de droit contre une décision foncée sur cette même loi (let. b). 4.2 Le droit de consulter le dossier se rapporte en principe à tous les documents relatifs à la procédure ; en sont exclus, selon la pratique, les documents purement internes, destinés exclusivement à la formation interne de l’opinion et qui n’ont pas de caractère probatoire (ATF 125 II 473 consid. 4a et les références ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_50/2011 du 11 août 2011 consid. 2.2). Il n’est pas nécessaire que le dossier puisse effectivement influencer la décision sur le fond. La consultation des dossiers établis ou consultés pour une procédure déterminée ne peut donc pas être refusée au motif que les documents en question sont sans importance pour l’issue de la procédure ; il faut au contraire laisser à l’intéressé lui-même le soin d’évaluer la pertinence des dossiers (ATF 132 V 387 consid.”
Le perizie mediche consultive possono far parte degli atti e, su richiesta, sarebbero accessibili ai sensi dell'art. 47 LPGA. Se la prevista visione degli atti non viene concessa nonostante una corrispondente istanza, ciò può riguardare questioni relative al diritto di essere ascoltati; tuttavia una tale violazione del diritto di essere ascoltati può considerarsi sanata nel prosieguo del procedimento se la parte interessata si esprime nel merito della valutazione.
“Die Beschwerdegegnerin stellte die Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes Dr. B.___, auf welche sie in der Entscheidfindung wesentlich abstellte, dem Beschwerdeführer unbestritten erst mit dem Einspracheentscheid vom 29. März 2021 zu (vgl. Urk. 2 S. 9). Jedoch wies sie den Beschwerdeführer bereits in der Verfügung vom 10. Dezember 2020 erwägungsweise auf ihre Vorlage der medizinischen Unterlagen an den beratenden Arzt hin sowie auf dessen Beurteilung, wonach der Status quo sine vel ante spätestens am 25. März 2019 erreicht worden sei, und folgte dieser Einschätzung auch im Dispositiv der Verfügung mit der Einstellung der Leistungen per 26. März 2019 (Urk. 15/66). Der Beschwerdeführer hatte mithin Kenntnis sowohl von der Existenz als auch der Massgeblichkeit der Beurteilung des beratenden Arztes für die Anspruchsbeurteilung der Beschwerdegegnerin, reichte aber in der Folge seine Einsprache (Urk. 15/67) ein, ohne Akteneinsicht gemäss Art. 47 ATSG zu verlangen, welche ihm bei entsprechendem Begehren am Sitz der Beschwerdegegnerin zur gewähren gewesen wäre (Art. 8b Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). Eine Gehörsverletzung, zumindest eine derart schwerwiegende, welche einer Heilung in diesem Verfahren nicht zugänglich wäre, liegt damit nicht vor. Nachdem sich der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde vom 8. Mai 2021 inhaltlich umfassend zur Beurteilung des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin geäussert hat, wäre sodann bei Annahme einer Gehörsverletzung jedenfalls von einer Heilung derselben auszugehen (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen).”
LPGA art. 47 n. 14 Se mancano indicazioni per la notifiÊ o la designazione di un rappresentante o di un medico curante, la trasmissione del contenuto del fascicolo alla persona legittimata può essere sospesa, poiché l'autorità non è in grado di garantire la notifiÊ. Nella decisione citata non è pertanto avvenuta una consegna diretta; i fascicoli sono stati inveÎ messi a disposizione del tribunale, dove la persona interessata ha potuto prenderne visione.
“L’UAI non ha quindi ritenuto di dover inviare l’incarto completo alla signora RI 1, nemmeno all’indirizzo presso l’Avv. __________, in quanto egli non risulta essere il suo rappresentante legale bensì si presta unicamente a ricevere presso il suo ufficio la corrispondenza indirizzata all’assicurata. L’UAI ha inoltre contattato l’Autorità regionale di protezione ma quest’ultima non ha ritenuto di dover intervenire (v. doc. 223 e 234 incarto AI). Infine, l’assicurata non ha fornito alcun nominativo quale medico curante che potesse fare da tramite per l’invio dell’incarto, pertanto non si è potuto procedere nemmeno in tal senso. In ogni caso, va rilevato che l’incarto viene ora prodotto nella sua integralità a codesto lodevole Tribunale, presso il quale la ricorrente può prendere visione.” Ora, come ricordato sopra, il diritto di essere sentito include fra l’altro il diritto di consultazione degli atti, in ambito amministrativo sancito dall’art. 47 LPGA (cfr. anche Kieser, ATSG - Kommentar, 2020, art. 42 n. 42, pag. 748) L’art. 47 cpv. 1 LPGA sulla consultazione degli atti prevede che purché siano tutelati interessi privati preponderanti, hanno diritto di consultare gli atti: a. l'assicurato per i dati che lo riguardano; b. le parti per i dati di cui necessitano per tutelare un diritto o adempiere un obbligo conformemente a una legge d'assicurazione sociale oppure per far valere un rimedio giuridico contro una decisione emanata in base alla stessa legge; c. le autorità competenti per i ricorsi contro decisioni emanate in base a una legge d'assicurazione sociale, per i dati necessari per adempiere tale compito; d. la persona responsabile e il suo assicuratore per i dati di cui necessitano per valutare un regresso dell'assicurazione sociale (sottolineatura del redattore). Nel caso di dati riguardanti la salute, la cui comunicazione potrebbe ripercuotersi sfavorevolmente sulla salute della persona autorizzata a consultare gli atti, si può esigere che essa designi un medico, incaricato di comunicarle questi dati (cpv.”
Riferimento: LPGA art. 47 n. 13 Il diritto di accesso ai dati sanitari non è assoluto. Salvo il prevalere di interessi privati preponderanti, l'accesso può essere limitato o subordinato a condizioni. Se sussiste il rischio che la comunicazione influisÊ negativamente sulla salute della persona autorizzata all'accesso, si può esigere che quest'ultima indichi un medico o una mediÊ che le trasmetta i dati in questione.
“L’UAI non ha quindi ritenuto di dover inviare l’incarto completo alla signora RI 1, nemmeno all’indirizzo presso l’Avv. __________, in quanto egli non risulta essere il suo rappresentante legale bensì si presta unicamente a ricevere presso il suo ufficio la corrispondenza indirizzata all’assicurata. L’UAI ha inoltre contattato l’Autorità regionale di protezione ma quest’ultima non ha ritenuto di dover intervenire (v. doc. 223 e 234 incarto AI). Infine, l’assicurata non ha fornito alcun nominativo quale medico curante che potesse fare da tramite per l’invio dell’incarto, pertanto non si è potuto procedere nemmeno in tal senso. In ogni caso, va rilevato che l’incarto viene ora prodotto nella sua integralità a codesto lodevole Tribunale, presso il quale la ricorrente può prendere visione.” Ora, come ricordato sopra, il diritto di essere sentito include fra l’altro il diritto di consultazione degli atti, in ambito amministrativo sancito dall’art. 47 LPGA (cfr. anche Kieser, ATSG - Kommentar, 2020, art. 42 n. 42, pag. 748) L’art. 47 cpv. 1 LPGA sulla consultazione degli atti prevede che purché siano tutelati interessi privati preponderanti, hanno diritto di consultare gli atti: a. l'assicurato per i dati che lo riguardano; b. le parti per i dati di cui necessitano per tutelare un diritto o adempiere un obbligo conformemente a una legge d'assicurazione sociale oppure per far valere un rimedio giuridico contro una decisione emanata in base alla stessa legge; c. le autorità competenti per i ricorsi contro decisioni emanate in base a una legge d'assicurazione sociale, per i dati necessari per adempiere tale compito; d. la persona responsabile e il suo assicuratore per i dati di cui necessitano per valutare un regresso dell'assicurazione sociale (sottolineatura del redattore). Nel caso di dati riguardanti la salute, la cui comunicazione potrebbe ripercuotersi sfavorevolmente sulla salute della persona autorizzata a consultare gli atti, si può esigere che essa designi un medico, incaricato di comunicarle questi dati (cpv.”
“2 LPGA e conforme alla cifra marginale 5010 della Circolare sull’obbligo del segreto e sulla comunicazione dei dati nell’AVS/AI/IPG/PC/AF/AFam, e, dall’altra parte, che “(…) copia del suo incarto è stato trasmesso al Dr. __________ in data 5 febbraio 2020, al Dr. __________ e al Dr. __________ in data 21 febbraio 2020 [ndr. recte: 24 febbraio 2020 cfr. doc. AI 148/613 e 149/614]. (…)” (doc. AI 150/615). L’Ufficio AI, con lettera raccomandata 2 giugno 2020 (doc. AI 163/633), ha poi assegnato all’assicurata un ultimo termine per completare le osservazioni 10 febbraio 2020 (doc. AI 144/605-606) formulate contro il progetto di decisione del 21 gennaio 2020 (doc. AI 136/590-597), ciò che ella ha puntualmente fatto con complemento 17 giugno 2020 (doc. AI 164/634-638). Ora, come ricordato sopra, il diritto di essere sentito include fra l’altro il diritto di consultazione degli atti, in ambito amministrativo sancito dall’art. 47 LPGA (cfr. anche Kieser, ATSG - Kommentar, 2020, art. 42 n. 42, pag. 748). L’art. 47 cpv. 1 LPGA sulla consultazione degli atti prevede che purché siano tutelati interessi privati preponderanti, hanno diritto di consultare gli atti: a. l'assicurato per i dati che lo riguardano; b. le parti per i dati di cui necessitano per tutelare un diritto o adempiere un obbligo conformemente a una legge d'assicurazione sociale oppure per far valere un rimedio giuridico contro una decisione emanata in base alla stessa legge; c. le autorità competenti per i ricorsi contro decisioni emanate in base a una legge d'assicurazione sociale, per i dati necessari per adempiere tale compito; d. la persona responsabile e il suo assicuratore per i dati di cui necessitano per valutare un regresso dell'assicurazione sociale (sottolineatura del redattore). Nel caso di dati riguardanti la salute, la cui comunicazione potrebbe ripercuotersi sfavorevolmente sulla salute della persona autorizzata a consultare gli atti, si può esigere che essa designi un medico, incaricato di comunicarle questi dati (cpv.”
“(Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), le droit d’être entendu garantit notamment à la personne concernée le droit d’avoir accès au dossier pour connaître préalablement les éléments dont dispose l’autorité et jouir ainsi d’une réelle possibilité de faire valoir ses arguments avant qu’une décision ne soit prise touchant sa situation juridique (ATF 146 IV 218 consid. 3.1.1 ; 144 II 427 consid. 3.1 ; 142 III 48 consid. 4.1.1 et les références). Selon la jurisprudence, la garantie constitutionnelle de l’accès au dossier comprend le droit de consulter des pièces au siège de l’autorité, de prendre des notes et de faire des photocopies, pour autant qu’il n’en résulte pas un surcroît de travail excessif pour l’autorité (ATF 126 I 7 consid. 2b ; 122 I 109 consid. 2b). Le droit de consulter le dossier n’est cependant pas absolu et son étendue doit être définie de cas en cas, en tenant compte des intérêts en présence et de toutes les circonstances de l’espèce. Il peut être restreint, voire supprimé, pour la sauvegarde d’un intérêt public prépondérant, dans l’intérêt d’un particulier ou dans l’intérêt de la partie requérante elle-même (ATF 144 II 427 consid. 3.1.1 ; 126 I 7 consid. 2b et les références). L’art. 47 LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) précise, pour les procédures menées par les assureurs sociaux, les modalités de consultation du dossier de l’assureur. Le premier alinéa énumère les personnes qui ont le droit de consulter le dossier, en soumettant toutefois la consultation à la condition que les intérêts privés prépondérants soient sauvegardés. Quant au second alinéa de cette disposition, il prévoit que s’il s’agit de données sur la santé dont la communication pourrait entraîner une atteinte à la santé de la personne autorisée à consulter le dossier, celle-ci peut être tenue de désigner un médecin qui les lui communiquera. Le droit d’être entendu est une garantie de nature formelle, dont la violation entraîne en principe l’annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; 142 II 218 consid. 2.8.1 ; 137 I 195 consid. 2.2). Selon la jurisprudence, sa violation peut cependant être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s’exprimer devant une autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen (ATF 145 I 167 consid.”
LPGA art. 47 n. 12 Se la richiesta di accesso agli atti è presentata solo immediatamente prima della scadenza di un termine di presentazione stabilito dalla legge, nemmeno la consegna tempestiva degli atti consente di fruire dell'accesso prima della scadenza del termine. Nella giurisprudenza citata non è stata ravvisata una violazione rilevante del diritto di essere ascoltati, soprattutto perché tale diritto ha natura formale e non è stata dimostrata alcuna grave irregolarità procedurale.
“6/64) hat die Beschwerdeführerin gleichentags als Einschreiben der Post übergeben, was mittels «Track & Trace» zur Sendungsnummer … (vgl. Urk. 6/64/4) überprüft werden kann. Mit Blick auf Art. 39 Abs. 1 ATSG ist ausgehend vom Empfang des Vorbescheides am 23. Juni 2023 mit der Sendungsaufgabe am 24. August 2023 die Einwandfrist gemäss Art. 57a Abs. 3 IVG eingehalten. Indessen gilt es zu beachten, dass die Beschwerdeführerin unter nur summarischer Darlegung der Argumente für ihren Einwand in erster Linie, zwecks ausführlicherer Begründung um Zustellung der Akten und um eine Fristverlängerung ersuchte (Urk. 6/64/2). Was die Fristverlängerung betrifft, so handelt es sich bei der Frist gemäss Art. 57a Abs. 3 IVG um eine gesetzliche Frist, die einer Erstreckung nicht zugänglich ist. Die Nichtgewährung einer Fristerstreckung durch die Beschwerdegegnerin kann mithin nicht bemängelt werden und stellt keine Gehörsverletzung dar. Was die nicht zugestellten Akten betrifft, liegt zwar ein Mangel vor, garantiert insbesondere Art. 47 ATSG das Recht auf Akteinsicht, doch bestand aufgrund der Gesuchstellung unmittelbar vor Ablauf der Einwandfrist selbst bei unverzüglicher Zustellung der Akten keine Möglichkeit mehr zur Akteneinsicht vor Fristablauf. Zwar ist der Gehörsanspruch formeller Natur, auf einen effektiven Nachteil kommt es mithin nicht an, in der gegebenen Konstellation kann jedoch nicht von einem gravierenden Verfahrensmangel ausgegangen werden, zumal nicht geltend gemacht wird, die Beschwerdegegnerin hätte eine Akteneinsicht grundsätzlich nicht gewähren wollen. Auf die im Einwandschreiben vom 24. August 2023 sodann angeführten Argumente, das heisst namentlich der Einwand, selbst eine angepasste Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar, und der Einwand, der medizinische Sachverhalt sei nicht hinreichend abgeklärt, weswegen die Einholung eines Gutachtens mit Durchführung einer EFL nötig sei (Urk. 6/64/2), ist die Beschwerdeführerin in der Verfügungsbegründung sodann eingegangen. Unter den genannten Gesichtspunkten ist eine massgebliche Verletzung des Gehörsanspruchs nicht gegeben, was eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung aus diesem Grund nicht gestattet.”
“6/64) hat die Beschwerdeführerin gleichentags als Einschreiben der Post übergeben, was mittels «Track & Trace» zur Sendungsnummer … (vgl. Urk. 6/64/4) überprüft werden kann. Mit Blick auf Art. 39 Abs. 1 ATSG ist ausgehend vom Empfang des Vorbescheides am 23. Juni 2023 mit der Sendungsaufgabe am 24. August 2023 die Einwandfrist gemäss Art. 57a Abs. 3 IVG eingehalten. Indessen gilt es zu beachten, dass die Beschwerdeführerin unter nur summarischer Darlegung der Argumente für ihren Einwand in erster Linie, zwecks ausführlicherer Begründung um Zustellung der Akten und um eine Fristverlängerung ersuchte (Urk. 6/64/2). Was die Fristverlängerung betrifft, so handelt es sich bei der Frist gemäss Art. 57a Abs. 3 IVG um eine gesetzliche Frist, die einer Erstreckung nicht zugänglich ist. Die Nichtgewährung einer Fristerstreckung durch die Beschwerdegegnerin kann mithin nicht bemängelt werden und stellt keine Gehörsverletzung dar. Was die nicht zugestellten Akten betrifft, liegt zwar ein Mangel vor, garantiert insbesondere Art. 47 ATSG das Recht auf Akteinsicht, doch bestand aufgrund der Gesuchstellung unmittelbar vor Ablauf der Einwandfrist selbst bei unverzüglicher Zustellung der Akten keine Möglichkeit mehr zur Akteneinsicht vor Fristablauf. Zwar ist der Gehörsanspruch formeller Natur, auf einen effektiven Nachteil kommt es mithin nicht an, in der gegebenen Konstellation kann jedoch nicht von einem gravierenden Verfahrensmangel ausgegangen werden, zumal nicht geltend gemacht wird, die Beschwerdegegnerin hätte eine Akteneinsicht grundsätzlich nicht gewähren wollen. Auf die im Einwandschreiben vom 24. August 2023 sodann angeführten Argumente, das heisst namentlich der Einwand, selbst eine angepasste Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar, und der Einwand, der medizinische Sachverhalt sei nicht hinreichend abgeklärt, weswegen die Einholung eines Gutachtens mit Durchführung einer EFL nötig sei (Urk. 6/64/2), ist die Beschwerdeführerin in der Verfügungsbegründung sodann eingegangen. Unter den genannten Gesichtspunkten ist eine massgebliche Verletzung des Gehörsanspruchs nicht gegeben, was eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung aus diesem Grund nicht gestattet.”
Il diritto di accesso agli atti ai sensi dell'art. 47 cpv. 1 LPGA fa parte del diritto di essere ascoltati (art. 29 cpv. 2 Cost.). Si tratta di un diritto di natura procedurale che spetta alla persona assicurata interessata — purché siano salvaguardati preponderanti interessi privati — per i dati che la riguardano e si estenÞ, in linê di principio, a tutti gli atti relativi al procedimento. Fa parte del nucleo essenziale del diritto di essere ascoltati il fatto che la persona interessata, prima dell'emanazione di un atto amministrativo a suo svantaggio, possa prendere posizione sul risultato probatorio e indicare o designare prove idonî; il diritto di accesso agli atti è una condizione preliminare a ciò.
“] unvollständig sei und sie nach wie vor an verschiedenen Beschwerden (Kopfschmerzen, Schwindel, Atembeschwerden, Beeinträchtigung des Gehörs und eingeschränkte Belastbarkeit des ganzen Körpers) leide. Was die Zahnproblematik betrifft, bringt sie vor, der Zahnarzt Prof. Dr. C____, D____, habe eine Unfallkausalität vermutet aber nicht eindeutig verneint. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Begehren um eine Zweitmeinung ignoriert. Sinngemäss kommt die Beschwerdeführerin zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin den Fall zu Unrecht abgeschlossen habe und eine erneute medizinische Beurteilung notwendig sei. 2.3. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin bezüglich des Unfalls vom 31. März 2018 zu Recht den Fallabschluss verfügt und ihre Leistungen eingestellt hat. Insbesondere ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin für die von der Beschwerdeführerin beklagten Zahnbeschwerden sowie die weiteren nach wie vor beklagten Beschwerden leistungspflichtig ist. 3. 3.1. Zunächst ist auf die Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, sie habe von der Beschwerdegegnerin keine Akteneinsicht erhalten, obwohl sie diese verlangt habe. 3.2. Die versicherte Person hat gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ein Recht auf Akteneinsicht. Dieses Recht ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. dazu Art. 42 ATSG) im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101; BV; vgl. BGE 143 V 71, 72 E. 4.1, BGE 132 V 368, 371 E. 3.1 mit Hinweisen und BGE 132 V 387, 388 E. 3.1 sowie Urteil des Bundesgerichts 9C_612/2017 vom 27. Dezember 2017 E. 1.1). Rechtsprechungsgemäss folgt daraus, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der von der Verfügung betroffene Person vor Erlass eines für sie nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden und gleichsam dessen Vorbedingung. Nur, wenn ihr die Möglichkeit gegeben wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat, kann sich die versicherte Person wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen (BGE 132 V 387, 388 f.”
“Das Akteneinsichtsrecht gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Es handelt sich um einen verfahrensrechtlich begründeten Anspruch, welcher der versicherten Person, sofern überwiegende Privatinteressen gewahrt bleiben, für die sie betreffenden Daten zusteht und sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten bezieht (BGE 140 V 464 E. 4.1 S. 467). Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der Verfügungsadressat vor Erlass eines ihm nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die versicherte Person kann sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihr die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat (BGE 132 V 387 E. 3.1 S. 388, 115 V 297 E. 2e S. 302; RKUV 1992 U 152 S. 198 E. 2c).”
“Das Akteneinsichtsrecht gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Es handelt sich um einen verfahrensrechtlich begründeten Anspruch, welcher der versicherten Person, sofern überwiegende Privatinteressen gewahrt bleiben, für die sie betreffenden Daten zusteht und sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten bezieht (BGE 140 V 464 E. 4.1 S. 467). Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der Verfügungsadressat vor Erlass eines ihm nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die versicherte Person kann sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihr die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat (BGE 132 V 387 E. 3.1 S. 388, 115 V 297 E. 2e S. 302; RKUV 1992 U 152 S. 198 E. 2c).”
Riferimento: LPGA art. 47 n. 10 L'avente diritto deve indicare concretamente in quale misura un interesse privato prevalente si opponga all'accesso; in mancanza di tale specificazione, non risulta dimostrata una limitazione dell'accesso agli atti (cfr. decisione sull'acquisizione dei fascicoli migratori).
“Mai 2010 auch alle in der Anmeldung nicht explizit erwähnten Amtsstellen dazu ermächtigte, die für die Klärung des Anspruchs nötigen Auskünfte zu erteilen und alle hierfür nötigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen (Urk. 11/76/9). Vor diesem Hintergrund lässt sich der Beizug der Akten des Migrationsamtes des Kantons Zürich im Grundsatz nicht beanstanden. Ein solcher lag im Ermessen der Beschwerdegegnerin. Der Untersuchungsgrundsatz verpflichtet den Sozialversicherungsträger zur Vornahme der zur Überprüfung nötigen Abklärungen (Art. 43 ATSG). Inwiefern die beigezogenen Akten für die Überprüfung des Leistungsanspruchs im Vornherein ohne Bedeutung sind (Urk. 1 S. 13), legte der Beschwerdeführer konkret nicht dar. Nicht konkretisiert hat er überdies, inwiefern hinsichtlich gewisser Unterlagen aus dem Dossier des Migrationsamtes ein überwiegendes Privatinteresse dem Abklärungsinteresse der Beschwerdegegnerin entgegengestanden hat, was die Einsicht in die betreffenden Akten entsprechend tatsächlich einschränkt (Art. 47 ATSG). Ein Verfahrensmangel im Zusammenhang mit dem Beizug der Akten des Migrationsamtes des Kantons Zürich, das heisst eine Überschreitung oder ein Missbrauch des der Beschwerdegegnerin bei der Abklärung des Leistungsanspruchs zustehenden Ermessens, ist nicht ausgewiesen.”
L'accesso agli atti può essere, in via eccezionale, limitato per taluni documenti, in particolare per documenti puramente interni o per quelli la cui divulgazione comporterebbe l'identificazione di terzi. Un rifiuto di accesso può essere pronunciato soltanto nel rispetto dei presupposti previsti dall'art. 48 LPGA.
“Aus Art. 46 ATSG ergibt sich die Pflicht des Versicherungsträgers, alle Unterlagen, die für das Sozialversicherungsverfahren massgeblich sein können, systematisch zu erfassen. Art. 46 ATSG bietet somit Gewähr dafür, dass sämtliche, auch hinsichtlich ihrer spezifischen versicherungsrechtlichen Relevanz (noch) nicht eindeutig fassbaren Unterlagen von der Aktenführungspflicht erfasst sowie eingeordnet werden und auf Ersuchen der versicherten Person gleichsam ungefiltert nach Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG herausgegeben werden. Für den Fall, dass für den Versicherungsträger dennoch begründeter Anlass besteht, die Einsicht in ein Aktenstück zu verweigern (Anwendungsfall: Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2014, 9C_499/2013, E. 6.4.3.2.1 [verweigerte Einsicht in eine anonyme Anzeige, da sich daraus deren Verfasser identifizieren liess]), so darf er bei seinem Entscheid nur dann darauf abstellen, wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 48 ATSG erfüllt sind. Art. 48 ATSG bestimmt, dass bei einer Partei verweigerten Einsichtnahme in ein Aktenstück, auf dieses zum Nachteil der Partei nur dann abgestellt werden darf, wenn dieser der Versicherungsträger von seinem für die Sache wesentlichen Inhalt mündlich oder schriftlich in Kenntnis gesetzt und ihr ausserdem Gelegenheit gegeben hat, sich zu äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen.”
“L’objet du litige porte sur le contenu de la mission d’expertise et ses modalités, notamment en ce qui concerne les questions à l’attention des experts, les disciplines de l’expertise pluridisciplinaire et le droit d’accès du recourant à son dossier. 4. Le recourant a conclu à ce que l’intimée lui garantisse le droit d’accès complet à son dossier et lui transmette les données, documents et informations encore manquants qu’il avait sollicités. Il a également relevé, dans sa réplique, que l’intimée ne lui avait toujours pas donné accès à l’intégralité de son dossier. Ce grief, de nature formelle, doit être examiné en premier lieu (ATF 127 V 431 consid. 3d/aa ; 124 V 90 consid. 2 notamment). 4.1 La jurisprudence a déduit du droit d’être entendu (art. 29 al. 2 Cst.), en particulier, le droit pour le justiciable de s’expliquer avant qu’une décision ne soit prise à son détriment, celui de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui d’avoir accès au dossier, celui de participer à l’administration des preuves, d’en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (ATF 135 I 279 consid. 2.3 ; 135 II 286 consid. 5.1 ; 132 V 368 consid. 3.1). Selon l’art. 47 al. 1 LPGA, ont notamment le droit de consulter le dossier, dans la mesure où les intérêts privés prépondérants sont sauvegardés : l’assuré, pour les données qui le concernent (let. a) ; les parties, s’agissant des données qui leur sont nécessaires pour exercer un droit ou remplir une obligation qui découle d’une loi sur les assurances sociales ou pour faire valoir un moyen de droit contre une décision foncée sur cette même loi (let. b). 4.2 Le droit de consulter le dossier se rapporte en principe à tous les documents relatifs à la procédure ; en sont exclus, selon la pratique, les documents purement internes, destinés exclusivement à la formation interne de l’opinion et qui n’ont pas de caractère probatoire (ATF 125 II 473 consid. 4a et les références ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_50/2011 du 11 août 2011 consid. 2.2). Il n’est pas nécessaire que le dossier puisse effectivement influencer la décision sur le fond. La consultation des dossiers établis ou consultés pour une procédure déterminée ne peut donc pas être refusée au motif que les documents en question sont sans importance pour l’issue de la procédure ; il faut au contraire laisser à l’intéressé lui-même le soin d’évaluer la pertinence des dossiers (ATF 132 V 387 consid.”
L'ente di assicurazione sociale deve registrare in modo sistematico i documenti rilevanti per il caso (art. 46 LPGA) e, su apposita richiesta, trasmettere tali documenti al giudiÎ, di regola integralmente (cfr. art. 47 cpv. 1 lett. c LPGA).
“Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt bezüglich der Kausalität der gesundheitlichen Beeinträchtigungen zum Unfall vom 19. August 2017 näher abkläre. Insbesondere hat die Beschwerdegegnerin der Gutachterin Prof. Dr. med. F.________ den Bericht von Prof. Dr. med. G.________ vom 10. Dezember 2019 und die Beurteilungen von Dr. med. H.________ zur Stellungnahme zu unterbreiten. Die Rechtsprechung von BGE 137 V 210 steht der Rückweisung nicht entgegen, da vorderhand lediglich eine Ergänzung der gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 264 f.). Im Übrigen wird die Beschwerdegegnerin darauf hingewiesen, dass sie als Sozialversicherungsträgerin nicht nur verpflichtet ist, alle Unterlagen, die massgeblich sein können, systematisch zu erfassen (Art. 46 ATSG), sondern diese dem Gericht auf entsprechende Aufforderung (vgl. prozessleitende Verfügung vom 28. Januar 2021) grundsätzlich auch vollständig einzureichen (vgl. Art. 47 Abs. 1 lit. c ATSG).”
Il diritto di accesso agli atti ai sensi dell'art. 47 cpv. 1 lett. a LPGA fa parte del diritto di essere ascoltato. Si tratta di un diritto di natura procedurale spettante alla persona assicurata e riguarÚ, in linê di principio, tutti gli atti connessi al procedimento che la riguardano. L'accesso può tuttavia essere limitato se si oppongono interessi privati preponderanti.
“Das Akteneinsichtsrecht gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 Bundesverfassung BV; SR 101]). Es handelt sich um einen verfahrensrechtlich begründeten Anspruch, welcher der versicherten Person, sofern überwiegende Privatinteressen gewahrt bleiben, für die sie betreffenden Daten zusteht und sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten bezieht (BGE 140 V 464 E. 4.1 S. 467).”
“Das Akteneinsichtsrecht gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Es handelt sich um einen verfahrensrechtlich begründeten Anspruch, welcher der versicherten Person, sofern überwiegende Privatinteressen gewahrt bleiben, für die sie betreffenden Daten zusteht und sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten bezieht (BGE 140 V 464 E. 4.1 S. 467). Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der Verfügungsadressat vor Erlass eines ihm nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die versicherte Person kann sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihr die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat (BGE 132 V 387 E. 3.1 S. 388, 115 V 297 E. 2e S. 302; RKUV 1992 U 152 S. 198 E. 2c).”
“Der Beschwerdeführer macht weiter eine Rechtsverweigerung betreffend die von ihm im Verwaltungsverfahren verlangte Akteneinsichtnahme zu den Akten betreffend die Verfügung vom 6. September 2022 geltend und ersucht um Feststellung der Rechtsverweigerung sowie um Gewährung des Akteneinsichtsrechts (Urk. 1 S. 1 f.). Das Akteneinsichtsrecht gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Es handelt sich um einen verfahrensrechtlich begründeten Anspruch. Es steht der versicherten Person zu für die sie betreffenden Daten und bezieht sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten (BGE 125 II 473 E. 4a, 140 V 464 E. 4.1). Denn es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass die Adressaten eines Entscheids vor Erlass eines für sie nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen können. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die Betroffenen können sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihnen die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde gestützt hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2019 vom 5. Mai 2020 E. 4.1 mit Hinweis; vgl. auch BGE 132 V 387 E. 3.1 und 3.2). Die Aktenführungspflicht von Verwaltung und Behörden bildet das Gegenstück zum (aus Art.”
Questioni relative alla gestione dei fascicoli e alla conservazione o protezione dei dati personali riguardano aspetti della protezione dei dati e non rientrano nel diritto processuale di accesso agli atti ai sensi dell'art. 47 cpv. 1 LPGA. Tali richieste di informazioni devono essere regolate dalla normativa pertinente in materia di protezione dei dati (p.es. IDG/DSG) e, in linê di principio, non sono esaminate dal Tribunale delle assicurazioni sociali.
“Von den Fragen zur Daten- und Aktenablage ist insbesondere auch die Aufklärungs- und Beratungspflicht von Versicherungsträgern und Durchführungsorganen der einzelnen Sozialversicherungen, so auch der Beschwerdegegnerin, nach Art. 27 ATSG nicht betroffen und wurde nicht verletzt. Denn das individuelle Recht auf Beratung (Abs. 2) dient dazu, dem Berechtigten positiv den Weg aufzuzeigen, auf dem er zu der gesetzlich vorgesehenen Leistung gelangt (BGE 131 V 472 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_624/2007 vom 20. Mai 2008 E. 6.3.1.2). Die Fragen des Beschwerdeführers zur Verwaltung der Akten betrifft dagegen nicht die Verfolgung eines konkreten sozialversicherungsrechtlichen Anspruchs, sondern sie dienen der allgemeinen Information zum Verbleib und Schutz der persönlichen Daten. Sie betreffen mithin datenschutzrechtliche Belange, welche nicht vom Sozialversicherungsgericht zu beurteilen sind. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sehen im Übrigen zwar - ausserhalb des verfahrensrechtlichen Anspruchs auf Akteneinsicht (Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG; BGE 140 V 464 E. 4.1, 139 V 492 E. 3.2; § 20 Abs. 3 des Gesetzes über die Information und den Datenschutz, IDG; LS 170.4) - das Recht einer Person vor, dass ihr auf schriftliches Gesuch hin (§ 16 Abs. 1 der Verordnung über die Information und den Datenschutz, IDV; LS 170.41) an die betreffende Behörde, zu denen auch die Behörden und Verwaltungseinheiten der Gemeinden zählen (§ 3 Abs. 1 lit. b IDG), Zugang zu den eigenen Personendaten gewährt wird (Art. 20 f. IDG; vgl. auch Art. 8 f. des Bundesgesetzes über den Datenschutz, DSG). Ein Recht auf Auskunft über die spezifischen Verhältnisse der Datensammlung einer Behörde begründet indes auch das Datenschutzrecht nicht.”
LPGA art. 47 n. 5 Se un'informazione fornita in ritardo o incompleta comporta che, a titolo precauzionale, debba essere proposto un ricorso per rispettare i termini, le spese procedurali possono essere imposte all'autorità qualora la sua comunicazione ritardata abbia reso necessario il ricorso (cfr. decisione in fonte [0]).
“], Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, Bâle 2019, n° 82 ad art. 61), qu’en l’espèce, la recourante a rendu la procédure sans objet en retirant sa demande de reconsidération, pendante devant l’intimé, et en renonçant à contester la compensation de l’arriéré de rente avec des créances en restitution de prestation de la Caisse cantonale de compensation et d’institutions tierces, que l’intimé était toutefois informé, avant de rendre la décision litigieuse, du fait qu’une demande de reconsidération de la décision initiale d’allocation de rente était pendante, qui pouvait avoir une influence sur le droit aux prestations qui faisait l’objet de la décision litigieuse du 23 février 2021, qu’il a néanmoins rendu cette décision sans attendre l’issue de la procédure de reconsidération, que la Caisse cantonale de compensation n’a par ailleurs pas donné suite en temps utile à la demande de renseignements que lui avait adressée la recourante le 1er mars 2021 concernant la compensation, en dépit du droit de la recourante à consulter son dossier (art. 47 LPGA) et de son obligation de renseigner (art. 27 LPGA), que dès lors qu’il s’agissait d’une question relative non pas au droit à la rente comme tel, mais au calcul et au versement de la rente, la recourante s’est pourtant adressée à juste titre directement à la Caisse cantonale de compensation, comme le lui indiquait d’ailleurs la décision litigieuse, cette institution étant compétente pour préparer la décision de l’intimé en ce qui concerne ces questions (art. 60 al. 1 let. b et c LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité ; RS 831.20]), que la recourante s’est ainsi vue contrainte de recourir pour sauvegarder le délai de recours et n’a obtenu les renseignements nécessaires pour vérifier le bien-fondé de la compensation litigieuse qu’avec la réponse de l’intimé, qu’en statuant sans attendre l’issue de la procédure de reconsidération et en ne renseignant pas en temps utile la recourante, les organes de l’assurance-invalidité ont rendu le recours nécessaire, de sorte qu’ils doivent en supporter les coûts, que la recourante s’est pour le surplus limitée au strict nécessaire pour empêcher la décision litigieuse d’entrer en force avant d’avoir pu en vérifier le bien-fondé, qu’il convient par conséquent de mettre les frais de procédure, par 200 fr.”
L'autorità deve inserire nella propria decisione le motivazioni desunte dagli atti amministrativi e riferirsi in modo adeguato ai corrispondenti contenuti degli atti; a tal fine può essere sufficiente un rinvio generico alla documentazione mediÊ.
“Der Beschwerdeführer sieht im Vorgehen der Beschwerdegegnerin sodann einen Verstoss gegen Art. 29 BV in Verbindung mit Art. 46 und Art. 47 ATSG. Er macht namentlich geltend, die Beschwerdegegnerin setze sich im Einspracheentscheid nicht mit den Begründungen auseinander, welche auf die Akten Bezug nähmen, und sie habe ihm auch keine weiteren Akten im Sinne des Anspruchs auf rechtliches Gehör zugestellt (Urk. 11 S. 8). Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers verwies die Beschwerdegegnerin an mehreren Stellen im Einspracheentscheid auf medizinische Unterlagen aus den Verwaltungsakten, nahm mithin hinreichend auf diese Bezug (vgl. beispielsweise Urk. 2 S. 8). Auch aus Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. So macht er nicht substantiiert geltend, welche weiteren Akten ihm im Nachgang zu seiner Einsicht vom 5. August 2019 (Urk. 9/136) hätten zugestellt werden sollen und aus den Verwaltungsakten geht auch nicht hervor, dass die Beschwerdegegnerin zum massgeblichen Zeitpunkt über weitere Akten verfügt hätte (vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 8). Insbesondere wurden ihr die Akten der Invalidenversicherung erst am 3. Juni 2020 zugestellt (vgl. Urk. 9/3, Sedex-Meldung Aktenversand). Damit gehen die formellen Rügen des Beschwerdeführers ins Leere.”
Citazione: LPGA art. 47 n. 3 La nuova trasmissione di un provvedimento già passato in giudicato per presa visione costituisÎ accesso agli atti ai sensi dell'art. 47 cpv. 1 LPGA e, secondo la giurisprudenza, non determina l'apertura di un nuovo termine di ricorso.
“Mithin hatte die Beschwerdeführerin – entgegen ihrer Ansicht (Stellungnahme vom 30. November 2021 S. 1 Ziff. 1) – Gelegenheit, fristgerecht Beschwerde zu erheben. Folglich erfolgte die mit Eingabe vom 23. November 2021 gegen die am 18. Mai 2021 erlassene Verfügung (act. II 96) erhobene Beschwerde verspätet. Dass der Beschwerdeführerin auf Verlangen des Vaters mit Schreiben vom 28. Oktober 2021 (act. II 111) die Verfügung nochmals zur Kenntnisnahme zugesandt wurde, stellt keinen neuen Verfügungserlass, sondern eine reine Akteneinsicht i.S.v. Art. 47 Abs. 1 ATSG dar. Die Zusendung der bereits in Rechtskraft erwachsenen Verfügung konnte keine neue Rechtsmittelfrist auslösen.”
Secondo la giurisprudenza, fa parte dell'art. 47 cpv. 1 LPGA il diritto di accesso agli atti. In linê di principio, gli atti rilevanti ai fini probatori devono essere messi a disposizione delle parti nella misura in cui la decisione si fonÚ direttamente su tali documenti; il diritto di accesso agli atti è parte del diritto di essere ascoltato e quindi una condizione necessaria affinché la persona interessata possa esprimersi efficacemente e prendere posizione sul risultato probatorio. La giurisprudenza osserva inoltre che il diritto di accesso agli atti può, in linê di principio, estendersi a tutti gli atti.
“] unvollständig sei und sie nach wie vor an verschiedenen Beschwerden (Kopfschmerzen, Schwindel, Atembeschwerden, Beeinträchtigung des Gehörs und eingeschränkte Belastbarkeit des ganzen Körpers) leide. Was die Zahnproblematik betrifft, bringt sie vor, der Zahnarzt Prof. Dr. C____, D____, habe eine Unfallkausalität vermutet aber nicht eindeutig verneint. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Begehren um eine Zweitmeinung ignoriert. Sinngemäss kommt die Beschwerdeführerin zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin den Fall zu Unrecht abgeschlossen habe und eine erneute medizinische Beurteilung notwendig sei. 2.3. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin bezüglich des Unfalls vom 31. März 2018 zu Recht den Fallabschluss verfügt und ihre Leistungen eingestellt hat. Insbesondere ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin für die von der Beschwerdeführerin beklagten Zahnbeschwerden sowie die weiteren nach wie vor beklagten Beschwerden leistungspflichtig ist. 3. 3.1. Zunächst ist auf die Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, sie habe von der Beschwerdegegnerin keine Akteneinsicht erhalten, obwohl sie diese verlangt habe. 3.2. Die versicherte Person hat gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG ein Recht auf Akteneinsicht. Dieses Recht ist Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. dazu Art. 42 ATSG) im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101; BV; vgl. BGE 143 V 71, 72 E. 4.1, BGE 132 V 368, 371 E. 3.1 mit Hinweisen und BGE 132 V 387, 388 E. 3.1 sowie Urteil des Bundesgerichts 9C_612/2017 vom 27. Dezember 2017 E. 1.1). Rechtsprechungsgemäss folgt daraus, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der von der Verfügung betroffene Person vor Erlass eines für sie nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden und gleichsam dessen Vorbedingung. Nur, wenn ihr die Möglichkeit gegeben wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat, kann sich die versicherte Person wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen (BGE 132 V 387, 388 f.”
“Mit der [mit der] Beschwerdeantwort ins Recht gelegten CD lägen nun sämtliche Akten offen, womit praxisgemäss eine allfällige Heilung des rechtlichen Gehörs geheilt sei. Bezüglich der Begründungspflicht komme es nicht auf die Länge der Begründung an. Vorliegend sei die Höhe der Forderung massgeblich und der Umstand, dass davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer als einziges Mitglied des Verwaltungsrates (was mit dem Handelsregisterauszug belegt werde) die Höhe der Forderung kenne. 3.2. Im Sozialversicherungsverfahren haben die betroffenen Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101; BV). Vor Verfügungen, welche durch eine Einsprache anfechtbar sind, müssen sie jedoch nicht angehört werden (Art. 42 ATSG; vgl. auch BGE 143 V 71, 72 E. 4.1 und BGE 132 V 368, 371 E. 3.1 mit Hinweisen). Diese Regelung ist abschliessend (BGE 132 V 368, 373 E. 4.2). 3.3. Die versicherte Person hat gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a ATSG als Teil des rechtlichen Gehörs ein Recht auf Akteneinsicht. Rechtsprechungsgemäss folgt daraus, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der von der Verfügung betroffene Person vor Erlass eines für sie nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden und gleichsam dessen Vorbedingung. Nur wenn ihr die Möglichkeit gegeben wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat, kann sich die versicherte Person wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen (BGE 132 V 387, 388 f. E. 3.1). Die Akteneinsicht erstreckt sich allerdings grundsätzlich auf alle Akten, ohne dass es darauf ankäme, ob sie den Entscheid in der Sache tatsächlich beeinflussen könnten (Urteil des Bundesgerichts 9C_612/2017 vom 27.”
Se l'accesso agli atti non è stato richiesto prima della presentazione dell'opposizione, ciò non costituisÎ, secondo la giurisprudenza citata, in linê di principio una violazione insanabile del diritto d'udienza. In caso di richiesta tempestiva, l'accesso agli atti sarebbe stato concesso presso la seÞ dell'autorità (art. 8b cpv. 2 fr. 1 OPGA).
“Die Beschwerdegegnerin stellte die Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes Dr. B.___, auf welche sie in der Entscheidfindung wesentlich abstellte, dem Beschwerdeführer unbestritten erst mit dem Einspracheentscheid vom 29. März 2021 zu (vgl. Urk. 2 S. 9). Jedoch wies sie den Beschwerdeführer bereits in der Verfügung vom 10. Dezember 2020 erwägungsweise auf ihre Vorlage der medizinischen Unterlagen an den beratenden Arzt hin sowie auf dessen Beurteilung, wonach der Status quo sine vel ante spätestens am 25. März 2019 erreicht worden sei, und folgte dieser Einschätzung auch im Dispositiv der Verfügung mit der Einstellung der Leistungen per 26. März 2019 (Urk. 15/66). Der Beschwerdeführer hatte mithin Kenntnis sowohl von der Existenz als auch der Massgeblichkeit der Beurteilung des beratenden Arztes für die Anspruchsbeurteilung der Beschwerdegegnerin, reichte aber in der Folge seine Einsprache (Urk. 15/67) ein, ohne Akteneinsicht gemäss Art. 47 ATSG zu verlangen, welche ihm bei entsprechendem Begehren am Sitz der Beschwerdegegnerin zur gewähren gewesen wäre (Art. 8b Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). Eine Gehörsverletzung, zumindest eine derart schwerwiegende, welche einer Heilung in diesem Verfahren nicht zugänglich wäre, liegt damit nicht vor. Nachdem sich der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde vom 8. Mai 2021 inhaltlich umfassend zur Beurteilung des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin geäussert hat, wäre sodann bei Annahme einer Gehörsverletzung jedenfalls von einer Heilung derselben auszugehen (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen).”
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