Nuovo testo giusta l’all. n. 2 della LF del 6 ott. 2006 (5arevisione dell’AI), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 5129;FF 2005 3989). ↩
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Per gli assicurati che beneficiano di indennità giornaliere si appliÊ la limitazione a un minimo di 720 giorni nell'arco di 900 giorni (art. 72 cpv. 3 LAMal); l'art. 67 LPGA non è applicabile in questo contesto.
“1 KVG vereinbart der Versicherer mit dem Versicherungsnehmer das versicherte Taggeld. Sie können die Deckung auf Krankheit und Mutterschaft beschränken. Die übernommenen Leistungen werden der Periode der Arbeitsunfähigkeit zugeordnet (Art. 72 Abs. 1bis KVG). Gemäss Art. 72 Abs. 2 KVG entsteht der Taggeldanspruch, wenn die versicherte Person mindestens zur Hälfte arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ist. Ist nichts anderes vereinbart, so entsteht der Anspruch am dritten Tag nach der Erkrankung. Der Leistungsbeginn kann gegen eine entsprechende Herabsetzung der Prämie aufgeschoben werden. Wird für den Anspruch auf Taggeld eine Wartefrist vereinbart, während welcher der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist, so kann die Mindestbezugsdauer des Taggeldes um diese Frist verkürzt werden. Das Taggeld ist für eine oder mehrere Erkrankungen während mindestens 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen zu leisten. Art. 67 ATSG ist nicht anwendbar (Art. 72 Abs. 3 KVG). Nach Art. 72 Abs. 4 KVG wird bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit ein entsprechend gekürztes Taggeld während der in Abs. 3 vorgesehenen Dauer geleistet. Der Versicherungsschutz für die restliche Arbeitsfähigkeit bleibt erhalten.”
La sospensione temporanê dell'indennità per l'assistenza nel febbraio 2020 a causa di un ricovero ospedaliero (in base all'art. 67 cpv. 2 LPGA) non è stata presa in considerazione nel dispositivo e non è stata contestata in modo sostanziato dal ricorrente. Pertanto, questo punto è al di fuori dell'oggetto dell'impugnazione e della controversia.
“Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 4. Juni 2020 (AB 139). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Hilflosenentschädigung und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin die laufende Hilflosenentschädigung für leichte Hilflosigkeit aufgrund lebenspraktischer Begleitung per 31. März 2020 zu Recht aufhob. Die vorübergehende Einstellung der Hilflosenentschädigung im Februar 2020 im Zusammenhang mit der Hospitalisation im Zentrum D.________ (vgl. AB 130/2, 131) gestützt auf Art. 67 Abs. 2 ATSG fand keinen Eingang in das Dispositiv (Entscheidformel; AB 139/2, vgl. auch AB 144/1), wurde seitens des Beschwerdeführers auch nicht substanziiert gerügt und bewegt sich somit ausserhalb des Anfechtungs- und Streitgegenstandes.”
Per i minorenni vale una disciplina diversa, calcolata a giorni: secondo l'art. 42bis e l'art. 42ter LAI hanno diritto all'indennità per impotenza soltanto nei giorni in cui non si trovano in un istituto (ovvero — diversamente dall'art. 67 cpv. 2 LPGA — non in un istituto di cura a carico dell'assicurazione sociale). Il supplemento per cure intensive non viene neppure concesso durante un soggiorno in un istituto.
“Gemäss Art. 42bis Abs. 4 IVG in der hier massgebenden Fassung haben Minderjährige nur an den Tagen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung, an denen sie sich nicht in einem Heim oder, in Abweichung von Art. 67 Abs. 2 ATSG, nicht in einer Heilanstalt zulasten der Sozialversicherung aufhalten. Die Höhe der Hilflosenentschädigung bestimmt sich nach Art. 42ter IVG und basiert bei minderjährigen Versicherten auf dem Konzept der tageweisen Abrechnung. Die Hilflosenentschädigung für Minderjährige, die zusätzlich eine intensive Betreuung brauchen, wird um einen Intensivpflegezuschlag erhöht, wobei auch dieser Zuschlag bei einem Aufenthalt in einem Heim nicht gewährt wird (Art. 42ter Abs. 3 IVG in der vorliegend anwendbaren Fassung). Die Einzelheiten werden im Übrigen gemäss Art. 42ter Abs. 3 IVG letzter Satz durch den Bundesrat geregelt.”
In deroga all'art. 67 cpv. 2 LPGA, i minorenni che, a carico dell'assicurazione sociale, soggiornano in un istituto di cura conservano, anche dopo il trascorrere di un mese di calendario intero, il diritto all'indennità per bisogno di assistenza, purché l'istituto di cura confermi ogni 30 giorni che la presenza regolare dei genitori o di un genitore nell'istituto era necessaria e si è effettivamente verificata. Inoltre, il diritto dei minorenni rimane vigente durante un soggiorno in un istituto residenziale se i minorenni stessi sostengono i costi del soggiorno.
“Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass per 1. Januar 2021 bezüglich des Anspruchs Minderjähriger auf Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag neue Regelungen in Kraft getreten sind. So sieht Art. 42bis Abs. 4 IVG in der am 1. Januar 2021 in Kraft getretenen Fassung zwar unverändert vor, dass Minderjährige nur an den Tagen Anspruch auf Hilflosenentschädigung haben, an denen sie sich nicht in einem Heim aufhalten. Dementsprechend wird gemäss Art. 42ter Abs. 3 IVG auch der Intensivpflegezuschlag bei einem Aufenthalt in einem Heim nicht gewährt. Gemäss dem zweiten Satz von Art. 42bis Abs. 4 IVG haben neu jedoch Minderjährige, die sich zulasten einer Sozialversicherung in einer Heilanstalt aufhalten, in Abweichung von Art. 67 Abs. 2 ATSG auch nach Ablauf eines vollen Kalendermonats Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung, sofern die Heilanstalt alle 30 Tage bestätigt, dass die regelmässige Anwesenheit der Eltern oder eines Elternteils in der Heilanstalt notwendig ist und tatsächlich erfolgte. Zudem bleibt der Anspruch Minderjähriger auf Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag gemäss den per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzten Änderungen von Art. 35bis Abs. 2ter IVV und Art. 36 Abs. 2 IVV auch während eines Heimaufenthalts bestehen, wenn die Minderjährigen die Kosten für diesen selber tragen.”
“1 Le litige porte sur le bien-fondé de la décision de l’OAI diminuant le degré de gravité de l’API, singulièrement déterminer si l’assuré à besoin de l’aide d’autrui pour manger. 6.2 On précisera que les conclusions constatatoires prises par le recourant, en principe irrecevables (cf. ATF 129 V 289 consid. 2.1), n’ont pas de portée propre, puisqu’elles ne visent qu’à asseoir le fondement juridique des conclusions en réforme de la décision, qualifiées par le recourant de « reformulation ». 7. Selon l’art. 42bis al. 1 LAI, les ressortissants suisses mineurs qui n’ont pas leur domicile (art. 13 al. 1 LPGA) en Suisse sont assimilés aux assurés en ce qui concerne l’allocation pour impotent, à la condition qu’ils aient leur résidence habituelle (art. 13 al. 2 LPGA) en Suisse. Selon l’al. 2 de cette même disposition, les étrangers mineurs ont également droit à l’allocation pour impotent s’ils remplissent les conditions prévues à l’art. 9 al. 3 LAI. Les mineurs n’ont droit à l’allocation pour impotent que pour les jours qu’ils ne passent pas dans un home. En dérogation à l’art. 67 al. 2 LPGA, les mineurs qui séjournent dans un établissement hospitalier aux frais de l’assurance sociale ont également droit à une allocation pour impotent passé le délai d’un mois civil entier, pour autant que l’établissement hospitalier atteste tous les 30 jours que la présence régulière des parents ou de l’un des parents dans l’établissement en question est indispensable et effective (art. 42bis al. 4 LAI, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2021). Les mineurs n’ont pas droit à l’allocation pour impotent s’ils ont uniquement besoin d’un accompagnement pour faire face aux nécessités de la vie (art. 42bis al. 5 LAI). 8. Pour évaluer l’impotence des assurés mineurs, on applique par analogie les règles valables pour l’impotence des adultes selon les art. 9 LPGA et 37 RAI. Toutefois, l’application par analogie de ces dispositions n’exclut pas la prise en considération de circonstances spéciales, telles qu’elles peuvent apparaître chez les enfants et les jeunes gens. Ce qui est déterminant, c’est le supplément d’aide et de surveillance par rapport à ce qui est nécessaire dans le cas d’un mineur non invalide du même âge que l’intéressé (ATF 113 V 17 consid.”
Secondo la giurisprudenza del KGer BL (E.3), il diritto all'indennità per impotenza nel caso concreto può sorgere al più presto al momento delle dimissioni dall'ospedale; la sentenza riguarÚ un minorenne e rileva che l'art. 42bis LAI, su questo punto, si discosta dall'art. 67 cpv. 2 LPGA.
“Als Erstes ist der Beginn des Leistungsanspruchs von A.____ festzulegen. Nach Art. 42bis Abs. 4 IVG haben Minderjährige nur an den Tagen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung, an denen sie sich nicht in einem Heim oder, in Abweichung von Art. 67 Abs. 2 ATSG, nicht in einer Heilanstalt zu Lasten der Sozialversicherung aufhalten. Da A.____ unbestrittenermassen am 15. Juni 2017 aus dem B.____ ausgetreten ist, kann der Anspruch auf Hilflosenentschädigung gemäss Art. 42bis Abs. 4 IVG frühestens ab Spitalaustritt entstehen.”
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