Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 23 dic. 2011, in vigore dal 1° nov. 2012 (RU 2012 5535;FF 2011 63156329). ↩
Introdotto dalla cifra I della LF del 23 dic. 2011, in vigore dal 1° nov. 2012 (RU 2012 5535;FF 2011 63156329). ↩
Introdotto dalla cifra I della LF del 23 dic. 2011, in vigore dal 1° nov. 2012 (RU 2012 5535;FF 2011 63156329). ↩
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Der Landschafts- und Ortsbildschutz gehört zu den wichtigen Anliegen der Raumplanung im Sinne von Art. 24c Abs. 5 RPG. Aspekte wie erhaltenswerte Panoramasichten sowie die Schutzfunktion von Wäldern für Flora und Fauna können bei der Interessenabwägung erhebliches Gewicht erhalten und damit die Erteilung einer Ausnahmebewilligung verhindern oder ausschlaggebend gegen sie sprechen.
“1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art. 25 Abs. 3 RPG i.V.m. Art. 84 BauG, Art. 108a der Bauverordnung vom 6. März 1985 [BauV; BSG 721.1] und Art. 12 Bst. e der Verordnung über die Organisation und die Aufgaben der Direktion für Inneres und Justiz [Organisationsverordnung DIJ, OrV DIJ; BSG 152.221.131]). 3.2 Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass das vorgesehene Dachmaterial unabhängig von der Farbe an diesem Standort grundsätzlich nicht mit den kommunalen Gestaltungsvorschriften vereinbar sei; die gegenteilige Auffassung der Gemeinde sei rechtlich nicht haltbar. Damit verletze das Vorhaben ein wichtiges Anliegen der Raumplanung (Ortsbild- und Landschaftsschutz), dem ausserhalb der Bauzonen besonderes Gewicht zukomme, und scheitere eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG bereits an überwiegenden entgegenstehenden Interessen (Art.”
“Aus den gleichen Gründen ist die Beurteilung der Vorinstanz nicht zu bemängeln, wonach einer Bewilligung das überwiegende Interesse des Landschaftsschutzes entgegensteht (vgl. aArt. 24c Abs. 2 Satz 2 RPG; Art. 24c Abs. 5 RPG). Auch wenn sich das Grundstück der Beschwerdeführerin nicht direkt am Hallwilersee befindet, liegt es aber dennoch im Perimeter des BLN-Objekts "Hallwilersee" (BLN-Inventar 1303) und damit in einer besonders schützenswerten Landschaft, die grundsätzlich ungeschmälert zu erhalten oder jedenfalls grösstmöglich zu schonen ist (Art. 6 Abs. 1 NHG; vgl. E. 4 hiervor). Daran ändert auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts, wonach der Garten gerade aufgrund seiner Gestaltung ein wertvoller Lebensraum verschiedenster Tierarten bilde; dies wird im Übrigen auch nicht näher begründet.”
“La destination du chalet à une villégiature hebdomadaire devait par ailleurs également être tenue pour licite; il était établi "avec une vraisemblance suffisante" que cette construction avait été affectée en chalet de week-end, si ce n'est dès l'origine (antérieurement à 1877), du moins à partir de 1961, époque à laquelle une autorisation spéciale de changement d'affectation n'était pas nécessaire. La cour cantonale n'a en revanche pas formellement examiné si le projet de reconstruction répondait aux autres conditions d'une autorisation dérogatoire, dès lors qu'elle a confirmé le refus de l'autorisation au motif que les exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT n'étaient pas satisfaites; il en allait essentiellement ainsi sous l'angle de la protection de la forêt; des considérations d'ordre paysagères entraient également en ligne de compte.”
“2 LTF) - que le secteur en cause bénéficie d'une vue panoramique sur les Alpes et qu'il est libre de construction, hormis la présence d'un bûcher et d'un réservoir d'eau dissimulé sous un dôme végétalisé. A cette même occasion, la municipalité - bien que favorable à une reconstruction - a pour sa part évoqué le caractère emblématique du secteur. L'autorité communale avait d'ailleurs déjà souligné, en réponse au recours cantonal (cf. réponse du 28 mars 2018), que l'emplacement du cabanon surplombait le Jorat et offrait aux promeneurs un point de vue exceptionnel sur les Alpes. A cela s'ajoute, comme l'indique à juste titre la DGTL, que la forêt contribue, en tant que telle, à la protection de la nature et du paysage en préservant la flore et la faune, les formations géologiques, les paysages naturels et les écosystèmes (cf. Message du Conseil fédéral du 29 juin 1988 concernant la loi fédérale sur la conservation des forêts et la protection contre les catastrophes naturelles, FF 1988 III ch. 21 p. 172). Enfin, la recourante ne conteste pas, sur le principe, que la protection du paysage constitue l'une des exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT, dont il convient de tenir compte dans le cadre de la pesée complète des intérêts exigées par cette disposition (cf. art. 1 et 3 LAT, en particulier art. 3 al. 2 LAT; voir également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors de la zone à bâtir, 2017, n. 44 s. ad art. 24c LAT et n. 21 ad art. 24 LAT).”
Ein mit dem Wohnteil zusammengebauter Ökonomieteil gilt nach Art. 24c Abs. 3 RPG regelmässig als einheitliche Baute mit dem Wohnhaus. Deshalb kann es in der Praxis schwierig oder nicht sinnvoll sein, nur den Wohnteil separiert abparzellieren oder allein wiederaufbauen/erneuern zu wollen; dies spricht dafür, bei der Anwendung von Art. 24c Abs. 3 die Einheit von Wohn- und Ökonomieteil zu berücksichtigen.
“10, Rz 4) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin und ihr mittlerweile verstorbene Ehegatte auch nach 2004 das Wohnhaus rechtmässig bzw. zonenkonform nutzten (BGE 147 II 25 E. 3.2 und Regeste; Art. 34 Abs. 3 RPV), womit Art. 24c RPG mangels Zonenwidrigkeit der bisherigen Nutzung keine Anwendung findet (BGE 147 II 25 E. 3.8 f.). Entgegen der Sichtweise der Beschwerdeführerin (act. 7, Rz 30 ff.) besteht sodann kein Anlass für eine analoge Anwendung von Art. 24c RPG, ist doch nicht erkennbar, dass das RPG hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Konstellation lückenhaft wäre (zum Begriff der ausfüllungsbedürftigen Gesetzeslücke siehe BGE 134 V 15 E. 2.3.1). Denn auf die vorliegend umstrittene Nutzungsänderung findet Art. 24a RPG Anwendung (siehe E. 2.2.5 hiernach), der zu keinen sachlich unhaltbaren Rechtsfolgen führt. Damit besteht kein Raum für einen lückenfüllenden Analogieschluss. Weil Art. 24c RPG vorliegend nicht anwendbar ist, kann offenbleiben, ob einer Abparzellierung einzig des Wohnhauses ohne Einbezug des angebauten Ökonomieteils (zum Zusammenbau siehe etwa act. 7, Rz 16) bei Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG der Umstand entgegensteht, dass der angebaute Ökonomieteil das rechtliche Schicksal des Wohnhauses teilt (siehe hierzu BGE 147 II 25 E. 3.8; siehe auch den erläuternden Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung ARE zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom Oktober 2012, S. 7 unten, wonach ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude, das mit einer Wohnbaute zusammengebaut ist, als eine einheitliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG gilt). Mit dem Gesuch der Beschwerdeführerin wird eine Änderung des bisherigen zonenkonformen Zwecks (Nutzung als Altenteil) einer Baute ausserhalb der Bauzone ohne bauliche Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG angestrebt. Dieser Sachverhalt wird ausdrücklich von Art. 24a Abs. 1 RPG erfasst (BGer 1C_135/2016 vom 1. September 2016 E. 2.3; siehe auch Hänni, a.a.O. S. 230, der u.a. den Anwendungsfall der Umnutzung ohne Aus- und Umbauten von ehemals landwirtschaftlich genutzten Wohnräumen anführt), weshalb die Vorinstanz zu Recht dessen Anwendbarkeit bejahte.”
“Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des - 2- Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde. Der Bundesrat erlässt Vorschriften, um negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu vermeiden (Abs. 3). Art. 41 Abs. 1 RPV hält sodann fest, dass Art. 24c RPG auf Bauten und Anlagen anwendbar ist, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Abs. 2 grenzt die Anwendbarkeit sodann wie folgt ein: «Er ist nicht anwendbar auf allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen.» 6. Dem Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates vom 22. August 2011 zur Standesinitiative, welche zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes geführt hat (https://www.parlament.ch/ centers/documents/de/bericht-urek-n-08-314-2011-08-22-d.pdf), ist zu entnehmen, Art. 24c Abs. 3 RPG bewirke die Gleichstellung altrechtlicher landwirtschaftlicher Wohnbauten, einschliesslich der zum Teil angebauten Ökonomieteile mit den entsprechenden nichtlandwirtschaftlichen Wohnbauten. Die angebauten Ökonomiebauten seien neu in den Entwurf aufgenommen worden. Grund dafür sei die Überlegung gewesen, dass der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bildeten und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll sei, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen. Der Gesetzgeber hatte somit klassische Mehrzweckbauten vor Augen, die teilweise aus einem Wohntrakt und im Übrigen aus einem Ökonomieteil bestehen und als Ganzes eine Einheit bilden. Einen anderen Schluss lässt auch der Erläuternde Bericht des Bundesamtes für Raumentwicklung zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom Oktober 2012 nicht zu (file:///C:/Users/B042PHZ/AppData/Local/Temp/erlaeuterungen_zurrevisionderr pvvom10102012.pdf). Auch hier wird von (teilweise) bewohnten Bauten ausgegangen, wenn ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut ist.”
Art. 24c Abs. 1 RPG schützt im Bestand ausserhalb der Bauzonen bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen. Damit begründet die Bestimmung eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für solche Baute, die ursprünglich rechtskonform erstellt oder genutzt wurden und infolge einer Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. Erwähnung der Rechtsänderung vom 1. Juli 1972 in den Quellen).
“a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art.”
“Demgegenüber vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, auf ihr Gesuch sei nicht Art. 24a RPG, sondern Art. 24c RPG (analog) anwendbar (act. 7, Rz 30 ff.). Zu Recht unbestritten ist dabei, dass Art. 24d Abs. 1 RPG auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, weil diese Bestimmung nur für landwirtschaftliche Wohnbauten gilt, die nach dem 1. Juli 1972 erstellt worden sind (P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage 2022, S. 237). Art. 24a Abs. 1 RPG bestimmt, dass die Bewilligung für die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage, die keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, ausserhalb der Bauzonen zu erteilen ist, wenn (lit. a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl.”
“sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl.”
Bei Projekten, die unter Art. 24c fallen (z. B. Erneuerungen/Ersatzbauten), setzt deren Bewilligung eine umfassende Interessenabwägung voraus; dabei können Auflagen zur besseren Einfügung in die Landschaft erlassen werden. Zudem ist die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (insbesondere den Zielen und Prinzipien von Art. 1 und 3 sowie einschlägigen Fachgesetzen) zu prüfen.
“3 NHG grundsätzlich zu beachten, auch wenn es sich vorliegend nicht um eine zusätzlich zu erstellende Baute, sondern um einen Ersatzbau, handle. Dieser orientiere sich an der bestehenden Baute und werde im Volumen reduziert, weshalb er in der Landschaft gar weniger stark in Erscheinung treten werde. Die Landschaft prägende Elemente – wie z.B. die südöstlich über der Strasse gelegenen geschützten Hecken bzw. Feldgehölze – würden durch das Bauvorhaben nicht tangiert. Ebenfalls würden keine massgeblichen Terrainveränderungen vorgenommen. Zudem würden mittels Auflagen weitere Massnahmen verfügt, welche die Einfügung der Baute in die Landschaft verbesserten. Vor diesem Hintergrund sei nicht ersichtlich, inwiefern der sorgfältig geplante und kleinere Ersatzbau die geschützte Landschaft bzw. das Landschaftsschutzgebiet beeinträchtigen sollte. Jedenfalls habe auch das fachkundige ANJF gemäss Darstellung der kantonalen Bewilligungsbehörde keinerlei Einwände gegen das Bauvorhaben vorgebracht. Das Schongebot nach Art. 3 NHG sei somit vom Bauvorhaben grundsätzlich nicht betroffen. Selbst wenn dem so wäre, sei vorliegend im Rahmen von Art 24c RPG eine umfassende Interessenabwägung vorgenommen und die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung geprüft worden, wobei auch die Landschaftsschutzinteressen, insbesondere durch den Erlass von Auflagen und Bedingungen sowie den Einbezug von entsprechenden Fachleuten, mitberücksichtigt worden seien. Zudem habe die Unterinstanz im angefochtenen Entscheid Art. 60 BO erwähnt und in Erwägung gezogen. Diesbezüglich habe die städtische Baubewilligungskommission insbesondere auf eine besonders gute Gestaltung geachtet und zu Recht die erhöhten Anforderungen genügende Einordnung der Baute in die Landschaft bejaht. Nach dem Gesagten verletze das Bauvorhaben Art. 3 NHG bzw. die diesbezüglichen Schutzvorschriften nicht. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, zu den wichtigen Anliegen der Raumplanung gehöre auch die Auseinandersetzung mit dem kommunalen Landschaftsschutzgebiet, die schon deshalb zu erhöhten Qualitätsansprüchen führen müssten, weil die entsprechende Schutzzone auch typische Streusiedlungsbauten und damit auch wichtige kulturgeschichtliche Zeugnisse der Kulturlandschaft umfasse.”
“En présence d'un projet répondant aux conditions de l'art. 24c LAT (et aux conditions générales de l'art. 24 LAT; cf. MUGGLI, op. cit., n. 14 ad art. 24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid.”
Für die Zulässigkeitsprüfung eines Wiederaufbaus ist nach Art. 24c RPG auf den Zustand und die rechtmässige Nutzung der betreffenden Bau- oder Anlage vor deren Zerstörung bzw. Abbruch abzustellen. Eine Wiederaufbau-Genehmigung kommt nur in Betracht, wenn das Bauwerk vor der Zerstörung noch entsprechend seiner Bestimmung nutzbar war; hierzu gehört namentlich, dass tragende Strukturen, Böden und Dach im Wesentlichen intakt sind. Ruinen, unbrauchbare oder baufällig zum Einsturz bereite Bauten sind vom Schutz grundsätzlich ausgenommen.
“a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination.”
“Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. Pour qu'un bâtiment puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid.”
“Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. Pour qu'un bâtiment puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.3; 1A.76/1993 du 24 janvier 1994 consid. 4a et b; cf. également Muggli, art. 24c LAT n. 16). La destruction peut résulter des forces naturelles ou de la démolition de l'ouvrage, pour autant que cette dernière n'ait pas été la conséquence du rétablissement d'une situation conforme au droit (arrêt TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011 consid. 3.1). La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date; il ne faut en effet pas que les ruines puissent être transformées en constructions nouvelles (arrêts TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid. 3.1; TC FR 602 2019 91 du 23 novembre 2020 p. 5; DFJP/OFAT, Etude relative à la loi fédérale sur l'aménagement du territoire, 1981, art. 24 n. 44; Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, p. 279). La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu (arrêts TF 1A.”
Blosse Grundstücksnutzungen ohne ins Gewicht fallende bauliche Investitionen (z. B. ein einfacher Weg) fallen nicht unter die Besitzstandsgarantie des Art. 24c Abs. 1 RPG. Anlagen oder Einrichtungen, die zum Zeitpunkt der Umzonung bzw. des Stichtags noch nicht bestanden, sind nicht durch die erweiterte Besitzstandsgarantie gedeckt. Umfangreiche Umnutzungen, Aufstockungen, Ersatzinstallationen oder neu geschaffene Anlagen können als Neuanlagen qualifiziert werden und damit den Schutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG ausschliessen.
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Der Anwendungsbereich der Besitzstandsgarantie ist auf Bauten und Anlagen beschränkt, die unter altem Recht rechtmässig erstellt worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil einer Nichtbauzone im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 RPV). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, also das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung, das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 mit Hinweisen; Urteil 1C_285/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 4.1). Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass der Flurweg von der damaligen Eigentümerschaft bereits seit den Fünfzigerjahren für landwirtschaftsfremde Zwecke genutzt worden sei. Der Tatbestand von Art. 24c RPG greift bereits deshalb nicht, weil blosse Grundstücksnutzungen - vorliegend die Nutzung eines Wegs -, die nicht mit ins Gewicht fallenden baulichen Investitionen einhergingen und deshalb nach früherem kantonalen Recht nicht bewilligungspflichtig waren, der Besitzstandsgarantie nach Art.”
“Zusammenfassend existierte der Sitzplatz im Zeitpunkt der Zuweisung des Landes zur Nichtbauzone noch nicht (vgl. vorne E. 2.2). Damit fällt die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG für den Sitzplatz – respektive die Sitzbank – ausser Betracht.”
“La rénovation d'un dépôt (couvert) non autorisé à l'époque et sa transformation en bâtiment d'activités ne peut se prévaloir de la prescription trentenaire (ATA/635/2018 précité consid. 9b). L'agrandissement et la transformation d'un hangar à bateaux en logement ne peut bénéficier de la garantie d'une situation acquise (ATA/771/2014 du 30 septembre 2014 consid. 9). Le démontage d'une piscine amovible et son remplacement par une piscine enfouie constituent une nouvelle installation (ATA/738/2010 du 2 novembre 2010 consid. 5). La transformation d'un garage en studio ne peut bénéficier de la prescription trentenaire (ATA/678/2006 du 19 décembre 2006 consid. 7). Une charpente en mauvais état et risquant de s'effondrer, des travaux d'entretien longtemps non effectués faute de moyens, rendaient un bâtiment originellement affecté à une étable avec remise, bûcher et four, clairement inutilisable comme habitation permanente et la réfection totale de la toiture ne pouvait être destinée à rétablir la symétrie et bénéficier de la situation acquise de l'art. 24c al. 1 LAT (arrêt du Tribunal fédéral 1C_5889/2017 précité, consid. 2.2). e. Les critères de l'aptitude et de la subsidiarité sont particulièrement concernés lorsqu'un ordre de démolition pur et simple est envisagé. Ils impliquent en effet de déterminer si une - ou plusieurs - autres mesures administratives pourraient être préférées, cas échéant en combinaison. La proportionnalité au sens étroit implique une pesée des intérêts. C'est à ce titre que l'autorité renonce à ordonner la remise en conformité si les dérogations à la règle sont mineures, si l'intérêt public lésé n'est pas de nature à justifier le dommage que la démolition causerait au maître de l'ouvrage, si celui-ci pouvait de bonne foi se croire autorisé à construire ou encore s'il y a des chances sérieuses de faire reconnaître la construction comme conforme au droit qui aurait changé dans l'intervalle. Le postulat selon lequel le respect du principe de la proportionnalité s'impose même envers un administré de mauvaise foi est relativisé, voire annihilé, par l'idée que le constructeur qui place l'autorité devant le fait accompli doit s'attendre à ce que cette dernière se préoccupe davantage de rétablir une situation conforme au droit que des inconvénients qui en découlent pour lui constructeur (Nicolas WISARD/Samuel BRÜCKNER/Milena PIREK, Les constructions « illicites » en droit public, Notions, mesures administratives, sanctions, in Journées suisses du droit de la construction, Fribourg 2019, p.”
“Gleiches gilt für die ebenfalls angeordnete Entfernung des Kiesplatzes sowie den Rückbau der vorgenommenen Bodenveränderungen (Kies und allfällige Planierung), steht doch der Kiesplatz zweifelsfrei in Zusammenhang mit der bereits vollzogenen, widerrechtlichen und nicht bewilligungsfähigen Nutzungsänderung. So reichte der Beschwerdeführer anlässlich seines Vorprüfungsgesuchs vom 20. November 2009 diverse Fotoaufnahmen der ehemaligen Sägerei zu den Akten. Diesen Aufnahmen lässt sich entnehmen, dass sich das Gebäude – zum damaligen Zeitpunkt – «auf der grünen Wiese» befand und namentlich weder auf der Nord-, Ost-, Süd- oder Westseite ein Kies- oder sonstiger Vorplatz vorhanden war. Dass – wie der Beschwerdeführer vorbringt – der Vorplatz in den Jahren 1980 und 1998, als im Gebäude noch ein Sägereibetrieb untergebracht war, bedeutend grösser war als heute, ist nicht entscheidend, war doch der Vorplatz bereits damals – mangels einer entsprechenden Ausnahmebewilligung – nicht zonenkonform (wenn auch in seinem Bestand geschützt; vgl. Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 37a RPG i.Vm. Art. 43 RPV). Wenn die Vorinstanz die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verlangt, so ist damit auch nicht der (zonenfremde) Zustand der Jahre 1980 und 1998 gemeint. Vielmehr ist das Gelände vor der ehemaligen Sägerei in den Zustand zurückzuversetzen, wie er sich vor der vorliegend zu beurteilenden Zweckänderung präsentierte. Eine mildere Massnahme ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht vorgeschlagen.”
Art. 24c RPG gewährt Veränderungsmöglichkeiten für altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten, namentlich auch für solche Objekte, die infolge der Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs funktionslos geworden sind. Dagegen findet Art. 24c auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone keine Anwendung, soweit die vorhandene Betriebsleiterwohnung bzw. das Altenteil weiterhin als landwirtschaftlicher Verwendungszweck genutzt wird.
“1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und”
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9).”
“1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und Regeste; so auch ausdrücklich Art. 34 Abs. 3 der Raumplanungsverordnung, SR 700.1, RPV). Voraussetzung für eine zonenkonforme Nutzung von Wohnraum in der Landwirtschaftszone durch die abtretende Generation bzw. für dieses sogenannte Altenteilrecht (BGer 1C_457/2017, 1C_463/2017 und 1C_471/2017 vom 25.”
Die zuständige Behörde kann im konkreten Fall eine vor dem Referenzdatum (hier: 1.1.1972) bestehende Anlage als von der Bestandsgarantie erfasst ansehen, sodass sie nach Art. 24c Abs. 2 RPG für Renovation, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung oder Wiederaufbau in Betracht gezogen werden kann.
“Or cette synthèse contenait plusieurs autorisations des instances cantonales sans que l'OFEV ne précise clairement la décision qu'il souhaite entreprendre. Au vu des motifs invoqués à l'appui de son recours, le Tribunal considère qu'il conteste manifestement les autorisations spéciales délivrées par la DGTL et la DGE/DIRNA/BIODIV, à l'exclusion des décisions prises par l'ECA ou les autres sections de la DGE. Pour la municipalité et les constructeurs, les travaux litigieux ne portent atteinte ni au paysage, ni aux éléments et structures caractéristiques du site marécageux, et ne portent pas atteinte à un site de reproduction des batraciens. La DGE et la DGTL relèvent que la parcelle n° 892 se situe dans un "Territoire occupé par les constructions isolées et leurs abords" et que cette zone est construite de longue date; la DGTL précise que le bâtiment ECA n° 391 a été érigé bien avant la date de référence du 1er janvier 1972 et qu'elle a estimé qu'elle bénéficiait de la garantie de la situation acquise et pouvait faire l'objet de rénovation, de transformation partielle, d'agrandissement mesuré ou de reconstruction au sens de l'art. 24c al. 2 LAT. S'agissant des batraciens, la DGE relève encore que les aménagements litigieux ne sont pas de nature à occasionner une atteinte supplémentaire à la fonctionnalité du biotope ni à faire obstacle à la migration des batraciens.”
Bei erheblichen Erweiterungen (z. B. bei Überschreitung der in der Praxis relevanten Schwellen wie 100 m2 oder der geltenden prozentualen Grenzen) ist vom Gesuchsteller vorzulegen und zu begründen, dass die Erweiterung objektiv notwendig ist. Bei gewerblichen/handwerklichen Nutzungen ist dies – gestützt auf die in den Quellen dargestellte Auslegung – umso dann erforderlich, wenn die Vergrösserung für den Fortbestand oder eine rationelle, den aktuellen Anforderungen entsprechende Betriebsführung notwendig ist. Bei altrechtlichen Wohnbauten bzw. schützenswerten Gebäuden ist nachzuweisen, dass die Erweiterung zur Sicherung des Erhalts bzw. ohne Verletzung der Identität des Gebäudes erforderlich ist. Grosszügige oder zweckfremde Änderungen, die die Identität oder die raumplanerischen Auswirkungen wesentlich verändern, sind damit nicht gedeckt.
“Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art.”
“, n° 2, 3, 12 et 18 ad art. 37a). 19. Par ailleurs, le cadre défini par le droit constitutionnel commande de ne pas prendre à la légère le critère de la nécessité de l'agrandissement pour le maintien de l'entreprise. Il ne suffit pas que l'agrandissement envisagé soit pratique ou commode. Eu égard aux intentions du législateur, il faut en toute logique admettre qu’un agrandissement n'est indispensable au maintien de l’entreprise que dans la mesure où il apparaît, d’après le plan de développement de cette dernière, objectivement nécessaire à une exploitation rationnelle et conforme aux exigences actuelles. Cette notion juridique indéterminée ne fournit cependant aucune limite supérieure chiffrée ; elle ne fait qu’exclure les agrandissements dont la nécessité ne peut être établie. L’ampleur maximale des agrandissements est toutefois limitée par le critère du respect de l’identité des constructions, critère qui s’applique ici du simple fait que les agrandissements s’appuient sur l’art. 24c LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., 2010, n° 14 ad art. 37a, citant en particulier l'arrêt du Tribunal fédéral 1A.227/2004 du 6 avril 2005 consid. 3.2). 20. Aux termes de l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al.”
“4, LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié; c. les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire." 3.2.3. D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; la transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêts TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Les limites d'agrandissement définies par l'art. 42 OAT constituent d’ailleurs l'une des composantes de cette identité (cf. art. 42 al. 3, 2ème phrase OAT; arrêt TF 1C_415/2013 du 1er octobre 2015 consid. 3.8; Muggli, art. 24c LAT n. 35). En ce qui concerne plus précisément l'art. 24c al. 4 LAT, des constructions sont admissibles si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore si elles visent une meilleure intégration dans le paysage. En raison du principe de la séparation entre les zones à bâtir et les zones inconstructibles, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de manière restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses, offrant aux occupants un confort appréciable, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable (arrêt TC FR 602 2022 104 du 24 mai 2022 consid. 3.1). 3.2.4. En l’espèce, il ressort de la feuille de calcul pour les transformations hors de la zone à bâtir figurant au dossier que l’agrandissement des SBPu est de 51,5% et dépasse ainsi largement la limite autorisée fixée à 30%. De plus, la somme des SPBu et des SA est de 125.7 m2, soit plus que les 100 m2 admissibles. C’est le lieu de souligner que les recourants avaient été rendus attentifs dans la décision d’autorisation spéciale de la DIME du 19 mars 2010 que toute extension de la partie habitable serait exclue.”
“Die Schaffung neuer Wohneinheiten ausserhalb der Bauzo- nen sei deshalb nur zulässig, wenn diese innerhalb des bestehenden Volu- mens liegen würden und dadurch keine nachteiligen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstünden. Die geplante massive Erhöhung von einer auf sieben Wohneinheiten bringe sehr grosse Auswirkungen auf Raum und Umwelt mit sich und sei vorliegend nicht mit den übergeordneten Zielen der Raumplanung vereinbar. Aus der Bestandesgarantie könne kein Anspruch auf eine zeitgemässe Erschliessung abgeleitet werden. Art. 43a RPV unter- sage bei sämtlichen Ausnahmebewilligungen ausserhalb der Bauzone einen mehr als geringfügigen Ausbau der bestehenden Erschliessungen. Er- schliessungen, die über punktuelle Strassenausbauten und neue Kanalisati- onen hinausgehen würden, seien somit unzulässig. Schliesslich könne beim geplanten Projekt nicht von einer vollständigen Zweckänderung ausgegangen werden, da ein Teil des bestehenden Gebäu- des bereits zu Wohnzwecken genutzt werde. Das Erweiterungspotential richte sich demnach nach Art. 24c RPG (altrechtliche Wohnbauten). Abwei- chungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b der Raumpla- nungsverordnung (RPV) geltende Mass hinausgehen würden, seien insofern nur möglich, wenn diese nachweislich für die Sicherung des Erhalts der Lie- genschaft notwendig seien. Dies sei vorliegend nicht nachgewiesen worden, R4.2021.00152 Seite 7 weshalb die Wohnraumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfol- gen habe, bisweilen aber im vorliegenden Bauvorhaben nicht eingehalten werde. Zu den Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 24c RPG in Verbin- dung mit Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV erwog die Baudirektion, die Erweite- rung der Wohnnutzfläche übersteige mit 129,9 % respektive 241,8 m 2 den zulässigen Rahmen deutlich, ebenso die neu erstellten zonenwidrigen Flä- chen (Wohn- und Nebennutzflächen insgesamt) mit 134,2% respektive 317,4 m 2 .”
“Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestalten seien, könne die für das geplante Vorhaben je- weils günstigste Norm angewandt werden (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Das Er- weiterungspotential von zonenfremden Wohngebäuden (mit und ohne an- grenzenden Ökonomieteil) ausserhalb der Bauzone richte sich in erster Linie nach Art. 24c RPG (altrechtliche Wohnbauten). Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV geltende Mass hinausgehen würden, seien nur möglich, wenn sie im Sinne von Art. 24d Abs. 2 Bst. b RPG nachweislich für die Sicherung des Erhalts von schützenswerten Ge- bäuden notwendig seien. Im vorliegenden Fall solle das Dachgeschoss des bestehenden Wohnteils sowie der gesamte Ökonomieteil zu sieben Wohneinheiten ausgebaut wer- den. Beim Einbau der vier Wohneinheiten im ehemaligen Ökonomieteil handle es sich nicht um geringfügige Anpassungen. Grosse Teile der Aus- senfassade des Ökonomieteils sowie die komplette Feinerschliessung der Wohnungen, die innenliegenden Wände, Zwischenböden, u.v.m. seien um- bzw. einzubauen. Eine solche Erweiterung überschreite das gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV zulässige Mass deutlich. Deshalb sei geprüft worden, ob das Vorhaben gestützt auf Art. 24d Abs. 2 RPG zum Erhalt des Schutzobjektes bewilligt werden könne. Die entsprechenden Vo- raussetzungen würden jedoch ebenfalls nicht erfüllt. Es habe nicht nachge- wiesen werden können, dass das Gebäude nur erhalten werden könne, wenn der Ökonomieteil vollständig ausgebaut werde, weshalb die Wohn- raumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfolgen habe.”
Bei rechtswidrig errichteten, aber geduldeten Bauten ausserhalb der Bauzone findet Art. 24c RPG keine Anwendung. Solche Bauten dürfen nach der Rechtsprechung lediglich unterhalten werden, soweit die hierzu notwendigen Arbeiten keiner Bewilligung bedürfen. Arbeiten, die bewilligungspflichtig sind, insbesondere Renovationen, Teilumwandlungen, Vergrösserungen oder ein Wiederaufbau nach Zerstörung, sind nicht gestützt. (vgl. die zitierten Entscheide und Kommentare.)
“Le propriétaire d'une construction érigée illégalement hors de la zone à bâtir, qui doit être tolérée en vertu de la protection de la bonne foi, peut entretenir celle-ci pour autant que les travaux nécessaires ne requièrent pas d'autorisation. Il ne peut en revanche pas prétendre la rénover, la transformer partiellement, l'agrandir ou la reconstruire en exécutant des travaux soumis à autorisation (cf. TF 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5; 1C_558/2018 du 9 juillet 2019 consid. 4.3; 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1A.17/2004 du 19 mai 2004 consid. 2 publié in ZBl 106/2005 p. 384 avec une note d'Arnold Marti; Rudolf Muggli, Commentaire LAT, 2010, n.11 s. ad art. 24c LAT, et les références citées). Une construction illégale détruite volontairement ou accidentellement ne peut être rebâtie (cf. TF 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.2). La garantie constitutionnelle de la propriété (art. 26 Cst.) ne protège que l’exercice de la propriété privée conforme au droit (TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.3, et les références citées). Le caractère illicite d’une construction tolérée exclut en conséquence l’application de l’art. 24c LAT (cf. CDAP AC.2018.0163 du 26 juillet 2019 consid. 7a). Un propriétaire ne saurait ainsi invoquer l’art. 662 CC – même par analogie – pour obtenir par la suite des avantages supplémentaires, en dérogation aux règles sur l’aménagement du territoire et les constructions, par exemple en agrandissant le bâtiment concerné ou en en changeant l’affectation. Admettre le contraire aurait pour conséquence que l’ensemble des restrictions de droit public à la construction ne s’appliqueraient plus après un délai de trente ans (cf.”
“Le propriétaire d'une construction érigée illégalement hors de la zone à bâtir, qui doit être tolérée en vertu de la protection de la bonne foi, peut entretenir celle-ci pour autant que les travaux nécessaires ne requièrent pas d'autorisation. Il ne peut en revanche pas prétendre la rénover, la transformer partiellement, l'agrandir ou la reconstruire en exécutant des travaux soumis à autorisation (cf. TF 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5; 1C_558/2018 du 9 juillet 2019 consid. 4.3; 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1A.17/2004 du 19 mai 2004 consid. 2 publié in ZBl 106/2005 p. 384 avec une note d'Arnold Marti; Rudolf Muggli, Commentaire LAT, 2010, n.11 s. ad art. 24c LAT, et les références citées). Une construction illégale détruite volontairement ou accidentellement ne peut être rebâtie (cf. TF 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.2). La garantie constitutionnelle de la propriété (art. 26 Cst.) ne protège que l’exercice de la propriété privée conforme au droit (TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.3, et les références citées). Le caractère illicite d’une construction tolérée exclut en conséquence l’application de l’art. 24c LAT (cf. CDAP AC.2018.0163 du 26 juillet 2019 consid. 7a). Un propriétaire ne saurait ainsi invoquer l’art. 662 CC – même par analogie – pour obtenir par la suite des avantages supplémentaires, en dérogation aux règles sur l’aménagement du territoire et les constructions, par exemple en agrandissant le bâtiment concerné ou en en changeant l’affectation. Admettre le contraire aurait pour conséquence que l’ensemble des restrictions de droit public à la construction ne s’appliqueraient plus après un délai de trente ans (cf. TF 1C_2/2020 du 13 mai 2020 consid. 2.2).”
Ein Geräteunterstand gilt nach der Rechtsprechung (BGer 1C_284/2017 E.5.2) nicht als «zeitgemässe Wohnnutzung». Eine lediglich mittelbare Verbindung zum Wohnen (z. B. Lagerung von Geräten zur Unterstützung einer Heizungsanlage) reicht demgegenüber nicht aus, da sonst die gesetzliche Zulässigkeitsvoraussetzung entwertet würde.
“Das Bundesgericht hat im Urteil BGer 1C_284/2017 vom 1. März 2018 E. 5.2 hinsichtlich des Kriteriums von Art. 24c Abs. 4 RPG ausdrücklich ausgeführt, dass bei einem Geräteunterstand keine zeitgemässe Wohnnutzung vorliege, da doch dieser Unterstand dem Einstellen von Maschinen und nicht dem Wohnen diene. Daran ändere nichts, dass die Geräte, insbesondere mit Blick auf ihre Bedeutung für die Holzheizung, indirekt das Wohnen erleichtern oder unterstützen könnten, denn eine solche mittelbare Anknüpfung lasse sich bei fast jeder baulichen Veränderung herstellen, womit die gesetzliche Zulässigkeitsvoraussetzung jegliche Kontur verlöre. Diese Rechtsprechung muss auch im vorliegenden Fall gelten (soweit das Kriterium nach Art. 24c Abs. 4 RPG nach der vorerwähnten neuesten Rechtsprechung überhaupt anwendbar ist). Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass mit den Baubewilligungen im Jahr 2008 bzw. 2012 sämtliche Bewilligungen erteilt wurden, welche für das zeitgemässe Wohnen (ausserhalb der Bauzone) erforderlich sind. Das bestehende Wohnhaus mit Studio wurde im Jahr 2008 östlich des altrechtlichen Wohn- und Ökonomiegebäudes neu erstellt und es ist damit bereits aufgrund des Baujahrs zu schliessen, dass es den Ansprüchen an zeitgemässes Wohnen grundsätzlich entspricht.”
Liegt für ein Nebengebäude keine ausdrückliche Erschliessungszusage in der ursprünglichen Bewilligung vor und ergibt sich eine Zufahrt nicht aus dem bewilligten Nutzungszweck, begründet das Nebengebäude keinen Anspruch auf zusätzlichen Besitzstand nach Art. 24c RPG (insbesondere nicht auf Inanspruchnahme zusätzlichen Landwirtschaftslandes für eine Zufahrt).
“Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden: Das hier umstrittene Nebengebäude stellt keine bauliche Investition dar, die bei Aufgabe der nichtlandwirtschaftlichen Nutzung des Flurwegs preisgegeben werden müsste (vgl. das bereits zitierte Urteil 1C_469/2019 E. 7.1). Es wurde gemäss der Verfügung aus dem Jahr 1974 als Ersatzbaute eines abgebrochenen Schopfes bewilligt, die dem Wohngebäude zur Kompensation des fehlenden Kellergeschosses dienen sollte. Diesen Zweck vermag das Nebengebäude unabhängig von der Zufahrt über den Flurweg zu erfüllen. Da in der Bewilligung von 1974 zudem keine Rede von einer Erschliessung bzw. Zufahrt über den Flurweg war und sich eine solche nicht aus dem bewilligten Nutzungszweck ableiten lässt, kann entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers auch nicht davon ausgegangen werden, dass der damalige Bau des Nebengebäudes auf der Nutzung des Flurwegs beruht hätte. Aus der Nutzung des Flurwegs bzw. der Errichtung des Nebengebäudes vermag der Beschwerdeführer somit keinen Besitzstand im Sinn von Art. 24c RPG abzuleiten, der es ihm erlauben würde, für die Zufahrt zu seinem bereits hinreichend über die Langgass (vgl. E. 4.4) erschlossenen Grundstück (zusätzliches) Landwirtschaftsland in Anspruch zu nehmen.”
Die in Abs. 4 aufgezählten Fälle sind abschliessend und alternativ: Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds sind nur zulässig, wenn sie in eines der drei genannten Ziele fallen. Abschnitt 4 findet Anwendung bei sonst als minimalen Änderungen. Die Erfüllung von Abs. 4 ist erforderlich, aber nicht bereits ausreichend: Zusätzlich ist zu prüfen, ob die Identität der Baute (die wesentlichen Züge) gewahrt bleibt.
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'.uipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT dans la révision partielle de la LAT de 2011, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois hypothèses sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“Sur la plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels non seulement les dimensions mais aussi l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1; CDAP AC.2015.0045 du 29 août 2016 consid. 3c et les arrêts cités). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau bâtiment soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), à savoir ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, in Heinz Aemisegger, Pierre Moor, Alexander Ruch, Pierre Tschannen [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l'art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli /Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l'art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, Commentaire pratique, op.”
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0183 précité consid. 4c; AC.2019.0004 du 10 septembre 2019 consid. 5/cc). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit. , art. 24c LAT N. 27). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli, Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Rudolf Muggli, op. cit., art. 24c LAT N. 36).”
“Sur la plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels non seulement les dimensions mais aussi l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5. ; 11C_486/2015 précité consid. 3.3.1; AC.2015.0045 du 29 août 2016 consid. 3c et les arrêts cités). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit. , art. 24c LAT N. 27). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli, Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Rudolf Muggli, op. cit.”
Erweiterungen nach Art. 24c Abs. 2 RPG kommen nicht in Betracht, wenn durch sie erhebliche Terrainveränderungen, eine erhebliche Veränderung des äusseren Erscheinungsbildes oder eine massive Vergrösserung/neubau bewirkt wird, weil in solchen Fällen die Identität bzw. Wesensgleichheit der Baute verneint werden kann.
“Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wenn er in der Stellungnahme vom 12. Februar 2021 vorbringt, optisch seien die beiden Fahrrinnen mit Grasnarbe in der Mitte in der leichten Hanglage kaum sichtbar. So sind – wie ausgeführt – neben dem eigentlichen Weg – auch Terrainanpassungen nötig. Auch der geplante Wendeplatz, welcher grössere Aufschüttungen nötig macht und markante Stützmauern vorsieht, verändert das Umgebungsbild vor dem Chalet in erheblicher Weise. Bereits eine erhebliche Terrainveränderung kann zur Verneinung der Identität führen.16 Vorliegend plant der Beschwerdeführer nicht nur eine deutlich wahrnehmbare Geländeveränderung, sondern verändert mit der Zufahrt sowie dem Autounterstand mit Wendeplatz auch das äussere Erscheinungsbild in erheblicher Weise. Dies führt dazu, dass die Wesensgleichzeit zu verneinen ist und die Identität der Baute nicht mehr gewahrt bleibt. Das umstrittene Bauvorhaben geht damit unabhängig von den flächenmässigen Beschränkungen nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV über eine Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG hinaus. Ebenso kann offen bleiben, ob das Vorhaben für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig ist, wie dies der Beschwerdeführer mit Verweis auf das erstrittene Notwegrecht geltend zu machen scheint. Denn die Wesensgleichheit – welche vorliegend verneint werden muss – bleibt stets vorbehalten.17”
“Regeste Art. 24 und Art. 24c Abs. 2 RPG; Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV; Art. 2 Abs. 1 lit. b und Art. 6 Abs. 2 NHG; Neubau eines Keltereigebäudes in der Grünzone einer Gemeinde mit schützenswertem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Die kommunale Grünzone, deren Hauptzweck der Schutz des Ortsbildes ist, ist als Nichtbauzone zu qualifizieren (E. 4.1-4.3). Der ausserhalb der Bauzone geplante Neubau bedürfte einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG. Einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG für das nicht im nationalen Interesse liegende Bauprojekt steht der ISOS-Eintrag der Gemeinde Malans entgegen. Dieser schliesst eine Überbauung im Rebgebiet des Malanser Dorfkerns aus. Angesichts der massiven Vergrösserung des geplanten Neubaus im Vergleich zur bestehenden Remise kommt auch keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV in Betracht (E. 4.4).”
Nicht bewilligte Vorarbeiten oder eine Vielzahl nicht genehmigter Änderungen können dazu führen, dass die ursprüngliche Identität des Gebäudes nicht mehr festgestellt werden kann; in solchen Fällen kann eine nachträgliche Regularisierung abgelehnt werden. Die kantonalen Behörden müssen in jedem relevanten Fall prüfen, ob die Licitität und die Identität des Bestandsbaus festgestellt werden können und ob eine Regularisierung möglich ist.
“Projet Bâtiment ECA no 2233 et abords Travaux réalisés hors du volume du bâtiment Les travaux réalisés hors du volume du bâtiment (extension de la véranda, agrandissement du sas d'entrée, nouvelles surfaces semi-enterrées) représentent des modifications de l'aspect extérieurs du bâtiment devant trouver justification au sens de l'article 24c al. 4 LAT. En l'occurrence, ces travaux ne sont ni nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, ni nécessaire à un assainissement énergétique. En outre, ils ne permettent pas une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage et augmentent l'emprise du bâtiment sur un territoire non constructible. Par conséquent ces travaux ne sont pas admissibles au sens de l'article 24c LAT. Création de lucarnes en toiture Cette intervention représente une modification de la toiture du bâtiment qui est un des éléments caractéristiques constitutif de l'identité d'une construction au sens des articles 24c LAT et 42 OAT. En l'état, sans éléments permettant de vérifier que ces lucarnes auraient été présentes au 1er juillet 1972, cette intervention ne peut pas être envisagée. Identité du bâtiment - en général L'identité d'un bâtiment au sens des art. 24c LAT et 42 OAT correspond aux caractéristiques du bâtiment au moment où le bien-fonds a été attribué à un territoire non constructible. Au sens des dispositions contraignantes des articles 24c LAT et 42 OAT, les habitations licites hors de la zone à bâtir jouissent de la garantie de la situation acquise mais ne peuvent être transformées de manière conséquente. En l'espèce, les nombreux travaux réalisés — sans autorisation - sur le bâtiment ECA n o 2233 et ses abords ne permettent pas de considérer que l'identité du bâtiment au 1er juillet 1972 est respectée au sens des articles 24c LAT et 42 OAT. Les aménagements extérieurs réalisés accentuent le caractère résidentiel non conforme à l'affectation de la zone et ne sont pas admissibles du point de vue du droit dérogatoire. De nouveaux travaux - y compris la création d'une mini-step - ne pourront être autorisés sur le bien-fonds que lorsque la licéité des constructions et installations aura pu être constatée par notre direction. Couvert à moutons, abri-tunnel, serre Selon le préavis de la DGAVI le projet n'est pas lié à une exploitation agricole reconnue au sens de l'OTerm.”
“La création de multiples ouvertures en façade et l'adjonction d'une véranda en bois clair s'écartent notablement de ce style. Les travaux projetés sur la toiture viendront encore accentuer la modification de l'identité du bâtiment et renforceront le caractère résidentiel du chalet. Il en va de même des travaux réalisés aux abords du chalet, à savoir l'installation des socles en béton avec des mâts le long du mur de soutènement sud. Le chalet, initialement édifié au milieu d'un pâturage et accessible uniquement à pied est désormais accessible par une piste carrossable, bordée d'un mur de soutènement, qui donne jusqu'à sa porte d'entrée. En d'autres termes et comme le soutient à raison la DGTL, il y a lieu d'admettre que ces travaux ont changé de manière très importante l'identité du bâtiment. Contrairement à ce que soutient la recourante dans son recours, il n'est pas pertinent à l'aune de l'art. 24c LAT et de l'art. 42 OAT de déterminer si ces modifications sont venues "valoriser la construction" ou que le chalet soit resté en vente durant 20 ans sans succès. En effet, ces éléments ne justifient pas de déroger à l'exigence du maintien de l'identité du bâtiment qui a été rappelé ci-dessus (cf. supra consid. 4). Dans ces conditions, c'est à juste titre que la DGTL est arrivée à la conclusion que les travaux déjà réalisés sur le chalet et à ses abords immédiats (socles en béton, mâts, prolongation des voies d'accès et du mur de soutènement) ne pouvaient pas être régularisés et que les travaux projetés sur la toiture du bâtiment devaient être refusés. En effet, force est de constater que la recourante n'a pas préservé l'identité de la construction (art. 42 OAT). Dans ces conditions, il n'apparait pas nécessaire de déterminer si les modifications apportées, respectivement projetés, seraient admissible à l'aune de l'art. 24c al. 4 LAT. Les travaux effectués ne peuvent pas être régularisés.”
“Concernant la remise en état des autres aspects, soit le bûcher (ch. 12), la terrasse et le couvert (ch. 13 s.), le recourant se borne pour l'essentiel à reprendre les arguments qu'il a développés en lien avec le respect de l'identité du bâtiment, sans exposer concrètement en quoi son intérêt privé au maintien de ces éléments l'emporterait sur les autres intérêts publics contraires, en particulier l'intérêt public, particulièrement important, lié à la séparation de l'espace bâti et non bâti, summa divisio du droit de l'aménagement du territoire. L'élargissement des avant-toits des lucarnes a modifié l'identité du chalet des Râpes et dépasse dès lors ce qui peut être admis au titre de transformation partielle au sens de l'art. 24c LAT (cf. supra consid. 2d)bb): la DGTL n'avait d'autre choix que d'ordonner le rétablissement d'une situation conforme au droit, compte tenu de l'intérêt public à la limitation des dimensions des constructions hors zone à bâtir. Quant au bûcher, à la terrasse et à la remise, ces aménagements aggravent l'illégalité des modifications effectuées et modifient les abords du chalet. Ils doivent par conséquent être supprimés, l'ordre de remise en état étant proportionné.”
Kosmetische oder rein dekorative Änderungen der Fassade, die nicht zur Erreichung der in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Zwecke nötig sind, rechtfertigen grundsätzlich keine Ausnahmebewilligung, da an die Voraussetzungen hohe Anforderungen zu stellen sind.
“An die Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG sind gemäss der bundesgerichtlichen und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung hohe Anforderungen zu stellen.34 Beim Tatbestand der zeitgemässen Wohnnutzung sind Änderungen am äusseren Erscheinungsbild grundsätzlich nur zulässig, wenn sie nötig sind, um die ursprüngliche Wohnnutzung auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. So können beispielsweise Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnflächen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Insgesamt sind Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild im Sinn von Art. 24c Abs. 4 RPG bzw. Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im Sinn von Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV enge Grenzen gesetzt.35 Unter Umständen können auch weitere Bauten oder Bauteile unter diesem Titel nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein Balkon oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.36”
Allein persönliche Komfortgründe genügen für die Zulassung von Änderungen nach Art. 24c RPG regelmässig nicht. Erforderlichkeit muss objektiv nachvollziehbar und nachweisbar sein; rein subjektive Bedürfnisse (z. B. Komfortlösungen) begründen die Notwendigkeit im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nicht.
“nicht erforderlich ist, wenn das Brennholz in zumutbarer Weise an anderen Orten - z.B. im Heizraum oder in anderen Räumen - eingelagert werden kann, da die blosse Vereinfachung des Heizbetriebs nicht genügt (Urteil 1C_284/2017 vom 1. März 2018 E. 4, ins. E. 4.2 - 4.4; vgl. ferner: VEREINIGUNG KANTONALER FEUERVERSICHERUNGEN, Brandschutzrichtlinie, Wärmetechnische Anlagen, 1. Januar 2017, S. 15 f. Ziff. 6.3, die in separaten Heizräumen das Lagern von max. 10 m3 Holzbrennstoffe im Abstand von 1 m zum Feuerungsgerät zulässt). Dieser Grundsatz hat auch bezüglich der Erforderlichkeit eines Holzunterstands für die Wohnnutzung im Sinne von Art. 24 Abs. 4 RPG zu gelten (vgl. RUDOLF M UGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 36 zu Art. 24c RPG, der ausführt, bei der Notwendigkeit für eine zeitgemässe Wohnnutzung könne es nicht darum gehen, grosszügige und komfortable Lösungen zu erlauben).”
“24c RPG, dass die Änderung einer Baute oder Anlage nur möglich sei, wenn deren Identität einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibe, wobei eine Verbesserung gestalterischer Art zulässig sei (Abs. 1). Weiter lege Art. 24c Abs. 4 RPG einschränkend fest, dass Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein müssten, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Das geplante Bauvorhaben sei für die zeitgemässe Wohnnutzung nicht notwendig, weil der Bedarf rein subjektiver Natur sei. Der streitige Geräteraum diene lediglich einer komfortableren Lösung, angeschaffte Gerätschaften zu lagern. Auch bezwecke das Bauvorhaben keine energetische Sanierung und es sei nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Bereits im Rahmen des Neubaus des Wohnhauses seien die notwendigen und zulässigen Wohn- und Nebenräume bewilligt worden, nach denen ein Bedürfnis bestanden hätte, und auf dem Grundstück seien weitere Nebenbauten ersichtlich, welche zu Einstellzwecken genutzt werden könnten. Die RIMU stellte daher fest, dass das Vorhaben die Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht erfülle und eine entsprechende Baubewilligung ausgeschlossen sei. Schliesslich erweise sich das Vorhaben auch nicht als standortgebunden im Sinne von Art. 24 RPG, da es nicht aus objektiven Gründen erfolgen solle; vielmehr lasse die Begründung des Gesuchs und die weiteren Umstände auf ein persönliches Interesse der Beschwerdeführer und mithin auf das Vorliegen subjektiver Gründe schliessen, die im Rahmen von Art. 24 RPG nicht berücksichtigt werden könnten. Am 14. September 2021 verweigerte auch die Gemeinde die Erteilung einer Baubewilligung; dies namentlich unter Verweis auf den abschlägigen Entscheid der RIMU, welcher gleichzeitig eröffnet wurde. E. Die Beschwerdeführer haben am 12. Oktober 2021 Beschwerde gegen diese Entscheide erhoben. Sie beantragen insbesondere, dass die Baubewilligung und die Sonderbewilligung für den Anbau eines Geräteraums an den bestehenden Autounterstand zu erteilen seien. Eventualiter sei die Angelegenheit zu neuem Entscheid im Sinne der”
“Une piscine naturelle ne sert en outre pas non plus à permettre au propriétaire d'assurer, sur le plan économique, la conservation de l'objet protégé. En effet, cela a déjà été rendu possible en autorisant l'affectation de celui-ci à des fins d'habitation. La DIME ne soutient à juste titre pas qu'une piscine se révèle nécessaire pour répondre à l'objectif de protection du moulin à long terme. Au contraire, la piscine tend exclusivement à offrir aux propriétaires un confort supplémentaire dans l'usage de leur habitation individuelle. Dans un tel contexte, tous les arguments allégués par la DIME, afin de justifier le projet, relatifs à la biodiversité, aux baignades plus saines ou écologiques, à l'absence de produits chimiques ou à l'intégration réussie dans les alentours du moulin ne sont manifestement pas pertinents. De surcroit, au regard du principe de la séparation des zones constructibles de celles qui ne le sont pas, il n'est pas concevable que l'art. 24d al. 2 LAT autorise, pour une habitation privée, des modifications plus étendues que celles admissibles selon l'art. 24c LAT. Si, comme on l'a vu ci-dessus au consid. 3, l'installation d'une piscine naturelle n'est pas nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles et partant pas admissible en application de la garantie de l'acquis consacrée à l'art. 24c LAT, elle ne peut pas non plus l'être à la lumière de l'art. 24d al. 2 LAT. Dans le contexte de l'art. 24c al. 4 LAT et pour être complet, on ne saurait soutenir que l'intégration du moulin et des bâtiments existants ainsi que la présence d'un jardin potager sont insatisfaisants au regard de leur intégration dans le paysage. Les intimés et la DIME ne peuvent tirer aucun argument du fait que le projet s'intègre bien dans le paysage. Il résulte de tout ce qui précède que ni les autres arguments avancés par les intimés – soit le paiement d'un acompte pour la piscine, les frais de la présente procédure, la tolérance dans le passé d'une piscine hors-sol, la taille de l'installation projetée, la compétence de l'ARE à interjeter des recours ou l'existence d'une directive de la DIME – ni le projet de vie qu'ils invoquent ne peuvent à l'évidence primer sur les règles strictes de la protection de la zone agricole, dont il sied de rappeler que le but primaire ne consiste pas en l'habitation sans lien avec l'agriculture.”
“0287 du 16 février 2017, dans lequel la CDAP a confirmé le refus d’autoriser, hors zone à bâtir, la construction d'un couvert à piscine destiné à permettre à la fille des recourants, atteinte dans sa santé, de pratiquer régulièrement des exercices propres à ralentir la progression d'une maladie génétique. L'installation d'un abri de piscine en zone inconstructible ne répondait objectivement à aucune nécessité technique, économique ou inhérente à l'exploitation du sol, mais était uniquement guidée par des considérations subjectives en lien avec la situation familiale des recourants (cf. consid. 4b), ce qui se distingue, encore une fois, de la situation du recourant. dd) En définitive, compte tenu de l’ensemble des circonstances, la cour doute sérieusement du fait que l'on puisse nier la nécessité, pour le recourant, de continuer à vivre sur l'exploitation après la retraite. La question de la conformité du projet à l'affectation de la zone agricole peut cependant rester ouverte, dans la mesure où le recours doit de toute façon être admis pour les motifs qui suivent. 4. a) A teneur de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d’habitation agricoles et des bâtiments d’exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l’agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al.”
Nach Art. 24c Abs. 1 RPG sind ausserhalb der Bauzonen bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen, die infolge nachträglicher Erlass‑ oder Planänderungen nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich in ihrem Bestand geschützt.
“Weiter zu prüfen ist die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV[14]). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs.”
“Das bestehende Chalet liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass das bestehende Chalet der Beschwerdegegnerinnen vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und Art. 24c RPG zur Anwendung gelangt.”
“Näher zu prüfen ist jedoch Art. 24c RPG. Das Gebäude B.________ auf Parzelle Meiringen Grundbuchblatt Nr. F.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass Gebäude vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art.”
“2) umfasst der Begriff "Bauten und Anlagen" im Sinne des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG; LS 700.1) unter anderem Bauten, die im Boden eingelassen oder mit einer gewissen Ortsbezogenheit darauf stehend ihrem Umfang nach geeignet sind, die Umgebung durch Luft- oder Lichtverdrängung, Überlagerung einer freien Bodenfläche oder durch sonstige Einwirkungen zu beeinflussen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf vorausgesetzt werden, dass die grundsätzliche Bewilligungspflicht für Bauvorhaben – erst recht in der Landwirtschaftszone – allgemein bekannt ist (BGr, 23. März 2018, 1C_347/2017, E. 6.3). 2.2 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG; BGE 141 II 245 E. 2.1; BGr, 7. März 2012, 1C_351/2011, E. 7.2). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Bestimmung ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden, durch die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen jedoch zonenwidrig geworden sind. Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E.”
“Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Der Anwendungsbereich der Besitzstandsgarantie ist auf Bauten und Anlagen beschränkt, die unter altem Recht rechtmässig erstellt worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil einer Nichtbauzone im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 RPV [SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (Urteile 1C_469/2019 vom 28. April 2021 E. 6.2 mit Hinweisen).”
Massgeblicher Referenzzeitpunkt für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist grundsätzlich der Zustand der Baute bzw. Anlage zum Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet; nach Art. 41 OAT und der einschlägigen Rechtsprechung ist als Stichtag in der Regel der 1. Juli 1972 anzusehen (Einführung der früheren Gewässerschutzgesetzgebung, die die Trennung Bau‑/Nichtbaugebiet verankerte).
“1 LAT), respectivement, en dérogation à ce principe, si l'implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (art. 24 LAT). L'art. 24c LAT institue cependant une garantie générale de la situation acquise en faveur des constructions hors de la zone à bâtir qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais ne sont plus conformes à l'affectation de la zone (al. 1). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies (al. 5). L'art. 41 al. 1 OAT précise que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 p. 398). L'art. 42 OAT définit de façon qualitative et quantitative la transformation partielle et l'agrandissement mesuré. Cette disposition a la teneur suivante: "1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. 2 Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible.”
“24c LAT est restreint aux constructions et aux installations sises hors de la zone à bâtir, qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (art. 41 de l'ordonnance fédérale du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire [OAT, RS 700.1]). La date déterminante à ce propos est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution (abrogée à l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 24 janvier 1991 sur la protection des eaux [LEaux, RS 814.20] le 1er novembre 1991), qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 147 II 309 c. 5.2, 129 II 396 c. 4.2.1; TF 1C_139/2014 du 17 mars 2015 c. 2.1.1). La protection de la situation acquise instituée par l'art. 24c LAT ne s'étend toutefois pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 c. 5.1 et références). En outre, en cas d'abandon de l'usage du bien, à savoir soit en abandonnant le bien en tant que tel, soit en excluant toute réutilisation future à des fins au moins comparables, la garantie de la situation acquise peut cesser de s'appliquer. Tel est notamment le cas si la construction ou l'installation existante n'est plus entretenue et ne se prête donc plus à une utilisation en raison de sa dégradation. Le simple fait d'être inoccupé pendant une durée temporaire, par exemple parce qu'il n'y a pas d'utilisateur approprié entre-temps, ne suffit pas en soi. Dans le même sens, selon la jurisprudence du Tribunal fédéral relative à l'ancienne disposition de l'art. 24 al. 2 LAT (RO 1979 1573), partiellement comparable à l'art. 24c LAT, la garantie des droits acquis ne disparaissait pas en cas d'interruption de quelques années de l'utilisation prévalant jusqu'alors, mais seulement en cas d'interruption d'une durée de 20 ans (TF 1C_168/2015 du 11 mai 2016 c.”
“1 Die Beschwerdeführenden nutzen das ehemalige Bauernhaus in der Landwirtschaftszone zonenfremd und benötigen für die verschiedenen bereits durchgeführten oder geplanten baulichen Veränderungen unbestrittenermassen eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG. Sie berufen sich auf die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zusätzlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Abs. 4). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). 3.2 Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Baute und Anlagen; Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 147 II 309 E. 5.4, 129 II 396 E. 4.2.1; BVR 2016 S. 471 E. 3.2 mit Hinweisen). – Unter den Verfahrensbeteiligten ist nicht bestritten, dass es sich bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden um eine rechtmässig erstellte, altrechtliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG handelt. 3.3 Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs.”
Im Grundbuch kann vermerkt werden, dass das Gebäude ab dem massgeblichen Referenzdatum als Wochenend-/Ferienchalet genutzt wird. Ebenfalls kann eingetragen werden, dass das nach Art. 24c RPG (jeweils in Verbindung mit Art. 42 OAT/RPV) verfügbare Transformations‑/Umnutzungspotenzial erschöpft ist.
“Le recourant demande enfin que l'exigence d'une mention (au registre foncier) relative à l'utilisation du chalet des Râpes comme chalet de week-end et à l'épuisement du potentiel de transformation alloué par l'art. 24c LAT (ch. 19 du dispositif de la décision attaquée) soit supprimée. Le fait que le chalet des Râpes est utilisé comme chalet de vacances depuis 1947 (et donc à la date déterminante de 1972) n'est pas contesté. Il n'est pas davantage contesté que le potentiel de transformation est épuisé, le recourant ayant proposé de condamner certains espaces afin de respecter la limite légale déterminante (cf. supra consid. d)cc). Partant, une mention au registre foncier, fondée sur ces constats, n'est pas critiquable (cf. art. 44 al. 2 OAT).”
“Aus dem Gesagten folgt, dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzte, wenn sie den Grundbucheintrag bestätigte, wonach das zulässige Mass für teilweise Änderungen im Sinne von Art. 24c RPG und Art. 42 RPV beim Wohnhaus des Beschwerdeführers vollständig ausgeschöpft ist.”
“Rappelant notamment que plusieurs travaux avaient été réalisés sans autorisation et que le projet de transformation et de mise en conformité avait fait l'objet de plusieurs préavis du SDT, ce service a délivré son autorisation spéciale en imposant notamment les conditions impératives suivantes: "3. EXAMEN DU PROJET 3a. Examen quantitatif La surface brute de plancher imputable au 1er juillet 1972 du bâtiment ECA n° 141 se monte à 105.60 m2. Une telle surface offre selon les dispositions légales une extension de la surface brute de plancher imputable dans le volume du bâtiment de 63.36 m2 (60% de 105.60 m2). Les travaux réalisés en 1973 et 1977, qui ont consisté en une extension de la surface brute de plancher imputable d’environ 160.50 m2, ont largement épuisé le potentiel d’extension offert par le droit dérogatoire (160.50 m2 > 63.36 m2). Cependant, ces travaux étant antérieurs aux années 1980 et à l’entrée en vigueur de la LAT, notre service considère que ceux-ci peuvent être admis. Toutefois, ils ont pour conséquence d’avoir largement épuisés [sic] le potentiel d’extension offert par le droit dérogatoire (art. 24c LAT et 42 OAT). Une mention précisant que le potentiel de transformation est épuisé sera inscrite au registre foncier par notre service. Concernant les travaux réalisés en 1990, leur réalisation a eu pour conséquence d’augmenter les surfaces brutes de plancher imputable (véranda) mais également de modifier l’identité du bâtiment ECA n° 141. Au vu de ce qui précède, ils ne peuvent pas être régularisés et figurent donc comme éléments à supprimer sur les plans soumis à l’enquête. Pour le surplus, le présent projet de transformation du bâtiment n’a pas d’incidence sur les surfaces brutes de plancher imputable. Seule une réorganisation des surfaces habitable est effectuée. 3b. Examen qualitatif Les travaux réalisés en 2006 et qui ont consisté en la création de plusieurs nouveaux jours ainsi que d’un bardage bois ont fortement modifiés l’identité de la façade nord. Le présent projet permettra à la façade nord de retrouver des caractéristiques et une identité proche de celle à la date de référence.”
Wurde eine Bauanlage materiell rechtswidrig erstellt oder geändert, kommt Art. 24c Abs. 2 RPG in der Regel nicht zur Anwendung; in solchen Fällen ist die Versagung entsprechender Bewilligungen gerichtlich bestätigt worden.
“Ein öffentliches Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist im Allgemeinen gegeben, da das Interesse an der Einhaltung der bau- und umweltschutzrechtlichen Bestimmungen und an der konsequenten Verhinderung von Bauten und Anlagen, die der baurechtlichen Ordnung widersprechen, generell gross ist.[28] Das gilt auch hier. Das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist insbesondere auch unter umweltschutzrechtlichen Gesichtspunkten erheblich und überwiegt entgegenstehende private Interessen des Beschwerdeführers. Mildere Massnahmen, mit denen die öffentlichen Interessen an der konsequenten Verhinderung unbewilligter Bauten und Ablagerungen und am Umweltschutz ebenso gut erreicht werden können, sind nicht ersichtlich. Alle beanstandeten Bauten und Ablagerungen sind in der Landwirtschaftszone zonenwidrig; sie dienen nicht der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder dem produzierenden Gartenbau (Art. 16a RPG). Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass er das rechtmässig erstellte Ferienhaus nach Art. 24c Abs. 2 RPG auch erweitern dürfe. Eine entsprechende Bau- und Ausnahmebewilligung könnte aber für den bestehenden baufälligen Anbau nicht erteilt werden. Auch der Zelt-Unterstand und die Ablagerungen könnten nicht bewilligt werden, da für sie keine ersichtliche Ausnahme für das Bauen ausserhalb der Bauzone beansprucht werden kann. Gemäss summarischer Prüfung sind demnach die beanstandeten Bauten und Ablagerungen nicht nur formell, sondern auch materiell rechtswidrig. Die angefochtenen Wiederherstellungsanordnungen sind unter diesem Aspekt nicht unverhältnismässig.”
“En l'espèce, le couvert à voitures et le goudronnage du chemin d'accès n'ont jamais été mis au bénéfice d'un permis de construire et n'ont pas été érigés ou transformés conformément au droit matériel en vigueur à l'époque; ces aménagements ne sont pas non plus devenus contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. Ils n'ont donc pas été réalisés légalement au sens de l'art. 24c LAT. Les recourants étaient d'ailleurs conscients de cette illégalité puisqu'un permis leur a été refusé à de nombreuses reprises (refus de prolongation de l'autorisation de construire du 4 août 2008; refus d'accorder un permis de construire du 19 décembre 2013; préavis défavorable de la CCC du 29 septembre 2016). De plus, les constructions litigieuses ne peuvent pas être utilisées conformément à leur destination (sur cette notion: voir infra consid. 5.1), dans la mesure où un abri à voitures et une route bitumée ne sauraient trouver leur place dans un secteur à vocation initialement agricole. Par conséquent, c'est à bon droit que l'instance précédente a confirmé le refus d'octroyer une autorisation dérogatoire au sens de l'art. 24c LAT. Le grief peut être écarté, sans qu'il soit nécessaire d'examiner si les constructions litigieuses peuvent constituer un agrandissement ou une transformation au sens de l'art. 24c al. 2 LAT.”
“Mit seinem Einwand, die ursprüngliche Baubewilligung der Wohnbaute sei durch die beiden später bewilligten Erweiterungen der Wohnfläche, im Rahmen derer die kantonalen Ämter mitgewirkt hatten, mitbewilligt worden, macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die bundesrechtlich geforderte Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde sei stillschweigend nachträglich erteilt worden (vgl. BGE 132 II 21 E. 3.2.2; Urteil 1C_260/2021 vom 1. Dezember 2022 E. 6.2). Wie es sich damit verhält, braucht nicht weiter vertieft zu werden: Ungeachtet der Frage, ob die Baubewilligungen bzw. Zustimmungen widerrufen werden könnten (Art. 28 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 [sGS 951.1]; vgl. bereits zitiertes Urteil 1C_260/2021 E. 6.3 f.) oder die ursprüngliche Baubewilligung gar nichtig ist, ergibt sich aus den Erwägungen der kantonalen Instanzen, dass die Feststellung des unrechtmässigen Vorbestands und das Verbot baulicher Nutzungserweiterungen sowie des Wiederaufbaus die Inanspruchnahme der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG ausschliessen sollen. Andere Rechtsgrundlagen sind weder ersichtlich noch werden sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Nachfolgend ist deshalb zu prüfen, ob Art. 24c RPG vorliegend grundsätzlich zur Anwendung gelangen könnte; diesfalls erwiese sich die Rüge als begründet. Dazu müsste der nicht zu landwirtschaftlichen Zwecken errichtete Wohnteil rechtmässig erstellt oder geändert worden sein, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c RPG; Art. 41 Abs. 1 RPV). Stichtag ist dabei grundsätzlich der 1. Juli 1972, also das Datum des Inkrafttretens des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes vom 8. Oktober 1971 (aGSchG; AS 1972 950), mit dem erstmals strikt zwischen Bau- und Nichtbauzone unterschieden wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 mit Hinweisen).”
Geräte‑, Lager‑ oder landwirtschaftliche Unterstände bzw. reine Geräteräume gelten regelmässig nicht als "nötig" im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG, soweit sie nicht in einem direkten und unmittelbaren Zusammenhang mit der Wohnnutzung stehen. Eine allenfalls lediglich indirekte Erleichterung oder Unterstützung des Wohnens (z. B. Lagerung von Heizmaterial oder Unterstellung landwirtschaftlicher Fahrzeuge) reicht danach nicht aus; es ist erforderlich, dass der bauliche Züg unmittelbar der zeitgemässen Wohnnutzung dient (und dass Fahrzeuge nur dann einen Abstellraum rechtfertigen, wenn das Fahrzeug selbst für die Wohnnutzung notwendig ist).
“Das Bundesgericht hat im Urteil BGer 1C_284/2017 vom 1. März 2018 E. 5.2 hinsichtlich des Kriteriums von Art. 24c Abs. 4 RPG ausdrücklich ausgeführt, dass bei einem Geräteunterstand keine zeitgemässe Wohnnutzung vorliege, da doch dieser Unterstand dem Einstellen von Maschinen und nicht dem Wohnen diene. Daran ändere nichts, dass die Geräte, insbesondere mit Blick auf ihre Bedeutung für die Holzheizung, indirekt das Wohnen erleichtern oder unterstützen könnten, denn eine solche mittelbare Anknüpfung lasse sich bei fast jeder baulichen Veränderung herstellen, womit die gesetzliche Zulässigkeitsvoraussetzung jegliche Kontur verlöre. Diese Rechtsprechung muss auch im vorliegenden Fall gelten (soweit das Kriterium nach Art. 24c Abs. 4 RPG nach der vorerwähnten neuesten Rechtsprechung überhaupt anwendbar ist). Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass mit den Baubewilligungen im Jahr 2008 bzw. 2012 sämtliche Bewilligungen erteilt wurden, welche für das zeitgemässe Wohnen (ausserhalb der Bauzone) erforderlich sind. Das bestehende Wohnhaus mit Studio wurde im Jahr 2008 östlich des altrechtlichen Wohn- und Ökonomiegebäudes neu erstellt und es ist damit bereits aufgrund des Baujahrs zu schliessen, dass es den Ansprüchen an zeitgemässes Wohnen grundsätzlich entspricht.”
“Was die Beschwerdeführenden gegen diese überzeugenden Erwägungen vorbringen, verfängt nicht: Soweit in der nordwestlichen Ecke der Werkstatt hinter dem Schiebetor früher ein geschlossener Unterstand vorhanden war (vorne E. 3.1), ändert dies nichts daran, dass die Fläche des neuen, offenen Unterstands offensichtlich deutlich grösser ist. Das Mistlager war sodann ein betonierter Platz ohne Dach. Es kann daher entgegen den Beschwerdeführenden nicht die Rede davon sein, dass keine zusätzlichen Gebäudevolumina erstellt worden sind (Beschwerde Rz. 30). Die Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds wären folglich nur zulässig, wenn sie den Anforderungen von Art. 24c Abs. 4 RPG genügen würden (vorne E. 4.2.2). Die Notwendigkeit der neuen Unterstände begründen die Beschwerdeführenden damit, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge viel Platz benötigten und die bestehenden Garagen und Unterstände nicht ausreichten. Sie legen aber mit keinem Wort dar, weshalb für eine zeitgemässe (landwirtschaftsfremde) Wohnnutzung landwirtschaftliche Fahrzeuge untergestellt werden müssen (Beschwerde Rz. 32). Das leuchtet denn auch nicht ein, zumal die Erweiterung nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung direkt der Wohnnutzung zu dienen hat und nicht bloss mittelbar das Wohnen erleichtern oder unterstützen darf (BGer 1C_284/2017 vom”
“De plus, comme la recourante l’explique elle-même, depuis des années un agriculteur s'occupe déjà de l'entretien de la route (communale) en compagnie du mari de la recourante. En d’autres termes, des solutions peuvent si nécessaire être trouvées auprès de tiers pour le dégagement et l’entretien de la route. Par ailleurs, il résulte de ce qui précède que la situation actuelle est praticable, puisqu’elle dure déjà depuis longtemps. La modification projetée n'est donc induite que par des raisons de confort, non admises hors de la zone à bâtir. Finalement, la recourante ne peut rien tirer à son avantage de Information ISCB no 7/721.0/14.220, laquelle justifierait à son avis l’abri pour le tracteur. D’après ce document, est considéré comme nécessaire pour un usage d’habitation répondant aux normes usuelles un espace pour véhicule couvert, ouvert sur deux côtés au moins. A la lumière de la jurisprudence du TF, il faut comprendre qu’un couvert pour véhicule ne peut être considéré comme nécessaire au sens de l’art. 24c al. 4 LAT que si le véhicule est lui-même « nécessaire pour un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ». Autrement dit, il faut que le véhicule en question soit en lien direct avec l'habitation, c'est-à-dire que seul un véhicule destiné au transport des habitants et habitantes du logement en question peut justifier un abri couvert et ouvert sur deux côtés au moins. En définitive, le critère de la nécessité s’agissant de la mise aux normes usuelles d'habitation n’est pas réalisé.”
“Les recourants ne contestent pas avoir procédé, sans droit, à l'agrandissement de leur garage. Ils estiment toutefois que cette mesure constructive est justifiée par la taille des véhicules automobiles actuels. Pour la DGTL, ces travaux portent atteinte à l'identité du bâtiment, sans qu'ils ne relèvent d'un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, qu'ils poursuivent un but d'assainissement énergétique ou qu'ils visent à une meilleure intégration dans le paysage (cf. art. 24c al. 4 LAT), raison pour laquelle elle a ordonné la remise en état du garage (ch. 8 de la rubrique B. du dispositif). Lors de l'inspection locale, la CDAP a constaté que les recourants avaient procédé à l'agrandissement de leur garage, comme décrit par l'autorité intimée, par la création de murs avec une porte latérale et une porte d'accès voiture sous le balcon. Les recourants ne contestent pas que ces interventions ont causé une atteinte significative à l'apparence sud du bâtiment. L'ordre de remise en état ne peut être que confirmé, leur argument relatif à la taille des véhicules, qu'ils n'étayent nullement, n'étant pas de nature à renverser l'appréciation de la DGTL.”
“La recourante critique aussi le refus de la DGTL d'autoriser la réalisation d'un abri-tunnel. Elle expose que cet abri-tunnel répondra à un usage d'habitation et qu'il n'aura aucun impact sur l'identité du chalet. Pour les mêmes motifs que la serre évoquée ci-dessus, force est toutefois de constater que cet abri-tunnel n'est absolument pas nécessaire pour répondre à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. C'est d'autant plus le cas que le chalet dispose déjà d'une cave qui permet le stockage de certains objets. La recourante ne saurait prétendre à l'édification d'un abri-tunnel en zone agricole. La décision de la DGTL doit dès lors être confirmée sur ce point également.”
Bei einer Zweckänderung ohne bauliche Massnahmen findet in der Regel Art. 24a RPG Anwendung; eine analoge Anwendung von Art. 24c RPG kommt danach nicht in Betracht.
“8) und das AREG (Stellungnahme vom 18. März 2022, act. 11.12) beantragten (sinngemäss) die Abweisung des Rekurses. Am 25. Januar 2023 führte das BUD einen Augenschein durch (siehe das Protokoll vom 27. Januar 2023 samt Fotografien, act. 11.22), dem ein weiterer Schriftenwechsel folgte (act. 11.27 ff.). Mit Entscheid Nr. 93/2023 vom 27. September 2023 hiess das BUD den Rekurs von B.__ und C.__ gut. Es hob den angefochtenen Beschluss des Gemeinderates vom 17. November 2021 sowie die raumplanungsrechtliche Teilverfügung des AREG vom 4. Dezember 2020 auf; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A.__. Zur Begründung führte es zusammengefasst aus, mit dem umstrittenen Vorhaben solle bestehender landwirtschaftlicher Wohnraum ohne bauliche Massnahmen zu zonenfremdem Wohnraum umgenutzt werden. Auf altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt werden, sei – entgegen der Sichtweise des AREG – nicht Art. 24c RPG, sondern Art. 24a RPG anwendbar. Würde das Wohnhaus abparzelliert, hätte ein Landwirtschaftsbetrieb aufgrund seiner möglichen Grösse ohne Weiteres Anspruch auf einen Neubau (sowohl für eine Ökonomiebaute als auch allenfalls für zusätzlichen Wohnraum) am Standort in Z.__. Ein solches Vorgehen würde insbesondere der raumplanungsrechtlichen Zielsetzung zuwiderlaufen und widerspreche auch dem zentralen Trennungsgrundsatz. Ausserdem führe allein schon die unmittelbare Nähe zwischen (zonenfremdem) Wohnen und der landwirtschaftlichen Nutzung der mit dem Wohnhaus zusammengebauten und teilweise nur durch eine einfache Bretterwand getrennten Scheune mit den verwinkelten Strukturen zu absehbaren Problemen sowohl für die Bewohner des Wohnhauses als auch den Landwirtschaftsbetrieb, etwa hinsichtlich absehbarer Immissionen. Sodann gestalte sich die Erschliessung mit der Zufahrt zur Garage über den Hofbereich sowie der geplanten Abtrennung des Zugangs bei der Scheune (ehemaliger Pferdestall) als problembehaftet.”
“Insgesamt ist aus objektiver Sicht mit der Vorinstanz (act. 2, E. 4.5, und act. 10, Rz 4) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin und ihr mittlerweile verstorbene Ehegatte auch nach 2004 das Wohnhaus rechtmässig bzw. zonenkonform nutzten (BGE 147 II 25 E. 3.2 und Regeste; Art. 34 Abs. 3 RPV), womit Art. 24c RPG mangels Zonenwidrigkeit der bisherigen Nutzung keine Anwendung findet (BGE 147 II 25 E. 3.8 f.). Entgegen der Sichtweise der Beschwerdeführerin (act. 7, Rz 30 ff.) besteht sodann kein Anlass für eine analoge Anwendung von Art. 24c RPG, ist doch nicht erkennbar, dass das RPG hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Konstellation lückenhaft wäre (zum Begriff der ausfüllungsbedürftigen Gesetzeslücke siehe BGE 134 V 15 E. 2.3.1). Denn auf die vorliegend umstrittene Nutzungsänderung findet Art. 24a RPG Anwendung (siehe E. 2.2.5 hiernach), der zu keinen sachlich unhaltbaren Rechtsfolgen führt. Damit besteht kein Raum für einen lückenfüllenden Analogieschluss. Weil Art. 24c RPG vorliegend nicht anwendbar ist, kann offenbleiben, ob einer Abparzellierung einzig des Wohnhauses ohne Einbezug des angebauten Ökonomieteils (zum Zusammenbau siehe etwa act. 7, Rz 16) bei Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG der Umstand entgegensteht, dass der angebaute Ökonomieteil das rechtliche Schicksal des Wohnhauses teilt (siehe hierzu BGE 147 II 25 E. 3.8; siehe auch den erläuternden Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung ARE zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom Oktober 2012, S. 7 unten, wonach ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude, das mit einer Wohnbaute zusammengebaut ist, als eine einheitliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG gilt). Mit dem Gesuch der Beschwerdeführerin wird eine Änderung des bisherigen zonenkonformen Zwecks (Nutzung als Altenteil) einer Baute ausserhalb der Bauzone ohne bauliche Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG angestrebt. Dieser Sachverhalt wird ausdrücklich von Art. 24a Abs. 1 RPG erfasst (BGer 1C_135/2016 vom 1. September 2016 E. 2.”
“In Anbetracht dieser Verhältnisse kann keine Rede davon sein, die Beschwerdeführerin habe keinen Einfluss mehr auf das Schicksal des landwirtschaftlichen Betriebs bzw. dessen (teilweise) Aufrechterhaltung durch Dritte (wie die Beschwerdegegner) genommen. Dass sie weiterhin die Gestaltung des landwirtschaftlichen Betriebs mitbestimmt, zeigt sich auch bei ihrem erfolgreichen Widerstand gegen die von den Beschwerdegegnern auf dem Hof in der mit dem Wohnhaus verbundenen Scheune (Vers.-Nr. 0003_) trotz erheblichen Minderwerts des Gebäudes (vgl. hierzu act. 7, Rz 14 f.) betriebene Gänsehaltung (180 Gänse; siehe hierzu das Kündigungsschreiben der Beschwerdeführerin vom 24. Oktober 2016 sowie ihr Schreiben vom 14. September 2020, Rz 4, beide in act. 11.3, Beilagen, und act. 19, Rz 25). Insgesamt ist aus objektiver Sicht mit der Vorinstanz (act. 2, E. 4.5, und act. 10, Rz 4) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin und ihr mittlerweile verstorbene Ehegatte auch nach 2004 das Wohnhaus rechtmässig bzw. zonenkonform nutzten (BGE 147 II 25 E. 3.2 und Regeste; Art. 34 Abs. 3 RPV), womit Art. 24c RPG mangels Zonenwidrigkeit der bisherigen Nutzung keine Anwendung findet (BGE 147 II 25 E. 3.8 f.). Entgegen der Sichtweise der Beschwerdeführerin (act. 7, Rz 30 ff.) besteht sodann kein Anlass für eine analoge Anwendung von Art. 24c RPG, ist doch nicht erkennbar, dass das RPG hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Konstellation lückenhaft wäre (zum Begriff der ausfüllungsbedürftigen Gesetzeslücke siehe BGE 134 V 15 E. 2.3.1). Denn auf die vorliegend umstrittene Nutzungsänderung findet Art. 24a RPG Anwendung (siehe E. 2.2.5 hiernach), der zu keinen sachlich unhaltbaren Rechtsfolgen führt. Damit besteht kein Raum für einen lückenfüllenden Analogieschluss. Weil Art. 24c RPG vorliegend nicht anwendbar ist, kann offenbleiben, ob einer Abparzellierung einzig des Wohnhauses ohne Einbezug des angebauten Ökonomieteils (zum Zusammenbau siehe etwa act. 7, Rz 16) bei Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG der Umstand entgegensteht, dass der angebaute Ökonomieteil das rechtliche Schicksal des Wohnhauses teilt (siehe hierzu BGE 147 II 25 E.”
“24c RPG, ist doch nicht erkennbar, dass das RPG hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Konstellation lückenhaft wäre (zum Begriff der ausfüllungsbedürftigen Gesetzeslücke siehe BGE 134 V 15 E. 2.3.1). Denn auf die vorliegend umstrittene Nutzungsänderung findet Art. 24a RPG Anwendung (siehe E. 2.2.5 hiernach), der zu keinen sachlich unhaltbaren Rechtsfolgen führt. Damit besteht kein Raum für einen lückenfüllenden Analogieschluss. Weil Art. 24c RPG vorliegend nicht anwendbar ist, kann offenbleiben, ob einer Abparzellierung einzig des Wohnhauses ohne Einbezug des angebauten Ökonomieteils (zum Zusammenbau siehe etwa act. 7, Rz 16) bei Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG der Umstand entgegensteht, dass der angebaute Ökonomieteil das rechtliche Schicksal des Wohnhauses teilt (siehe hierzu BGE 147 II 25 E. 3.8; siehe auch den erläuternden Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung ARE zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom Oktober 2012, S. 7 unten, wonach ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude, das mit einer Wohnbaute zusammengebaut ist, als eine einheitliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG gilt). Mit dem Gesuch der Beschwerdeführerin wird eine Änderung des bisherigen zonenkonformen Zwecks (Nutzung als Altenteil) einer Baute ausserhalb der Bauzone ohne bauliche Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG angestrebt. Dieser Sachverhalt wird ausdrücklich von Art. 24a Abs. 1 RPG erfasst (BGer 1C_135/2016 vom 1. September 2016 E. 2.3; siehe auch Hänni, a.a.O. S. 230, der u.a. den Anwendungsfall der Umnutzung ohne Aus- und Umbauten von ehemals landwirtschaftlich genutzten Wohnräumen anführt), weshalb die Vorinstanz zu Recht dessen Anwendbarkeit bejahte. Die vorinstanzliche Auseinandersetzung mit einer im Schrifttum geäusserten gegenteiligen Auffassung (R. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG, 2017, N 12 zu Art. 24a RPG), die zu restriktiv sei (act. 2, E. 4.2), ist im Übrigen bei richtiger Lesart überzeugend und entgegen der Beschwerdeführerin (act. 7, Rz 9, und act. 19, Rz 5 ff.) nicht widersprüchlich. Der von Muggli geäusserten Auffassung, dass eine vollständige Zweckänderung eines ehemaligen Bauernhauses in ein nichtlandwirtschaftliches Wohnhaus zwangsläufig zu einer nichtlandwirtschaftlichen Nutzungsinsel bedeutenden Ausmasses mit entsprechend langfristigen Folgen führe und deshalb eine Bewilligung nach Art.”
Die in der Quelle dokumentierte Praxis geht dahin, dass die Zuständigkeit für die Prüfung nach Art. 24c RPG beim kantonalen Amt (z. B. AGR) liegt; die Gemeinde konnte gestützt auf den genannten Entscheid hierfür keinen Aufwand in Rechnung stellen.
“pro Stunde in Rechnung stellen. Vorliegend musste vorallem geprüft werden, ob das Häuschen unter dem Gesichtspunkt von Art. 24c RPG bewilligungsfähig ist. Dafür ist das AGR zuständig, weshalb die Gemeinde diesbezüglich keinen Aufwand in Rechnung stellen kann. Zudem äusserte sich die Gemeinde insbesondere zur Frage, ob das Pförtnerhäuschen durch die Reduktion der Höhe bewilligungsfrei werden könnte. Ansonsten handelt es sich – wie bereits oben erwähnt – um ein einfaches Bauvorhaben. Mit Blick auf das Äquivalenzprinzip kann dafür ein Aufwand von zwei Stunden und damit CHF”
“pro Stunde in Rechnung stellen. Vorliegend musste vorallem geprüft werden, ob das Häuschen unter dem Gesichtspunkt von Art. 24c RPG bewilligungsfähig ist. Dafür ist das AGR zuständig, weshalb die Gemeinde diesbezüglich keinen Aufwand in Rechnung stellen kann. Zudem äusserte sich die Gemeinde insbesondere zur Frage, ob das Pförtnerhäuschen durch die Reduktion der Höhe bewilligungsfrei werden könnte. Ansonsten handelt es sich – wie bereits oben erwähnt – um ein einfaches Bauvorhaben. Mit Blick auf das Äquivalenzprinzip kann dafür ein Aufwand von zwei Stunden und damit CHF”
Art. 24c kommt nur zur Anwendung auf Bauten und Anlagen, die zum massgeblichen Zeitpunkt materiell rechtmässig errichtet oder verändert worden sind (d. h. legal bestanden), bevor das Grundstück der Nichtbauzone zugewiesen wurde. Rechtswidrig errichtete oder veränderte Bauten fallen nicht unter Art. 24c, selbst wenn eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands aus Gründen der Verhältnismässigkeit, Verwirkung oder Verjährung nicht durchgesetzt werden konnte. Ebenso kann lang geduldetes, von den Behörden toleriertes rechtswidriges Bauen, bei dem der Eigentümer in gutem Glauben geschützt ist, die Anwendbarkeit von Art. 24c ausschliessen.
“Selon la doctrine, la volonté du législateur était, par l'adoption de ces dispositions, que les constructions existantes contraires à l'affectation de la zone puissent faire l'objet de certaines modifications allant au-delà de la garantie de la situation acquise conférée par le droit constitutionnel, pour empêcher que ces constructions, en principe soumises à l'interdiction de bâtir, ne tombent petit à petit en ruine. Le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques (art. 42 al. 1 OAT), les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (art. 24c al. 4 LAT ; Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, ad. art. 24c LAT n. 7 et 10). 23. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Cette disposition n’est ainsi pas applicable aux constructions qui sont transformées ou érigées illégalement, même si le rétablissement de l’état conforme au droit n’a pas pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption.”
“24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Cette disposition n’est ainsi pas applicable aux constructions qui sont transformées ou érigées illégalement, même si le rétablissement de l’état conforme au droit n’a pas pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu’une construction illicite en zone agricole a été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire est dès lors protégé dans sa bonne foi, empêche également l’application de l’art. 24c LAT et s’oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt du Tribunal fédéral 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.1 et les références citées). 24. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon son alinéa 1, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’alinéa 2 dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. 25. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
“24e LAT prévoit que des travaux de transformation sont autorisés dans les bâtiments et les parties de bâtiments inhabités et conservés dans leur substance s’ils permettent aux personnes qui habitent à proximité d’y détenir des animaux à titre de loisir dans des conditions respectueuses (al. 1). 5.3 Selon l’art. 27C LaLAT, lequel traite des « constructions et installations existantes sises hors de la zone à bâtir et devenues non conformes à l’affectation de la zone », le département peut autoriser la rénovation, la transformation partielle, l’agrandissement mesuré ou la reconstruction de constructions ou installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l’époque, mais qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone à la suite d’une modification de la législation ou des plans d’affectation du sol, dans les limites des art. 24c et 37a LAT et 41 à 43 OAT et aux conditions fixées par ces dispositions (al. 1). Les constructions visées à l’art. 43 OAT sont régies par les normes de la 4e zone. Les autres constructions existantes sont régies par les normes de la 5e zone (al. 2). 5.4 Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid.”
Wenn jemand eigenmächtig wesentliche Beweismittel durch unerlaubte Demolierung oder gleichartige Eingriffe beseitigt, kann der Bestandsschutz nach Art. 24c entfallen; ein etwaiger Zweifel am Zustand des Bauwerks nützt demjenigen nicht, der selbst die Beweismittel zerstört hat.
“Ces préavis favorables ne changent rien au fait que la construction doit être qualifiée de ruine, au vu de l’état avancé de délabrement qu’elle présentait. De même, le conflit régnant entre le recourant et le précédent locataire de la construction n’a pas d’influence sur cette qualification. Au vu de ce qui précède, il apparaît que la construction ne permettait manifestement plus une utilisation conforme à sa destination et que son utilisation ne répondait plus à un besoin. Cela étant, à supposer qu'il y ait eu un doute sur l'état de la construction, celui-ci n'aurait pas pu profiter à celui qui a lui-même décidé de détruire les moyens de preuve en procédant sans autorisation à une démolition-reconstruction (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.3; 1C_136/2009 du 4 novembre 2009 consid. 5.2). Dans ces circonstances, la construction ne saurait bénéficier de la garantie de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT. Il n’est donc pas nécessaire d’examiner les autres conditions de l’art. 24c LAT. On peut malgré tout relever que l’identité de la construction n’a pas été respectée puisque, comme l’a constaté la DIME dans ses observations du 14 juin 2022, hormis le socle en béton, il ne reste rien de l’ancien four à pain. 3.3. 3.3.1. L’art. 24e al. 1 LAT prévoit que des travaux de transformation sont autorisés dans les bâtiments et les parties de bâtiments inhabités et conservés dans leur substance s’ils permettent aux personnes qui habitent à proximité d’y détenir des animaux à titre de loisir dans des conditions respectueuses. L’exigence d’un bâtiment conservé dans sa substance vise à empêcher que des ruines ne soient transformées pour y détenir des animaux à titre de loisir (cf. arrêt TF 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid. 5; Muggli, art. 24e LAT n. 9). 3.3.2. En l’espèce, le recourant expose dans ses contre-observations du 12 septembre 2022 qu’il a réaménagé la construction et qu’il y détient des poules. Au vu des photographies produites à l’appui de ses contre-observations, il n’est pas contesté que le recourant a réaménagé un espace de la construction pour y détenir des poules.”
Die Schutzwirkung von Art. 24c RPG setzt voraus, dass die betroffene Baute oder Anlage bestimmungsgemäss nutzbar ist. Fehlt diese Voraussetzung, begründet Art. 24c RPG keinen Anspruch auf Bestandesschutz oder auf Gleichbehandlung im Unrecht.
“Eine gesetzwidrige Praxis vermag somit nur dann einen Anspruch auf Gleichbehandlung zu begründen, wenn die Sachverhalte vergleichbar sind (vgl. dazu auch Urteil 1C_173/2020 vom 24. März 2021 E. 5.4, in: ZBl 123/2022 S. 380). Da nach dem Ausgeführten die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit der Baute oder Anlage eine unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG darstellt und es an dieser Voraussetzung im vorliegenden Fall fehlt, hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müssen, dass im Kanton Luzern in gesetzeswidriger Weise Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG auch für nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen erteilt worden wären. Dass dies der Fall ist, behauptet er jedoch nicht. Er kann somit nicht gestützt auf 8 Abs. 1 BV eine Gleichbehandlung im Unrecht fordern.”
Die nichtlandwirtschaftliche Wohnnutzung darf gemäss Art. 24c Abs. 3 RPG in einen angebauten Ökonomieteil ausgedehnt werden. Diese Ermöglichung gilt jedoch nur innerhalb der Beschränkungen der anrechenbaren Bruttogeschossfläche nach Art. 42 RPV; ein Überschreiten des dort festgelegten zulässigen Umfangs steht einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c entgegen.
“3 lit. a und b RPV geltende Mass hinausgehen würden, seien nur mög- lich, wenn dies für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig sei (vgl. Art. 24d Abs. 2 lit. b RPG). Funktionslos gewordene altrechtliche landwirtschaftliche Bauten dürfen samt einem angebauten Ökonomieteil nach Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG in den Grenzen von Art. 42 RPV zu nicht landwirtschaftlichem Wohnraum umge- nutzt, erweitert und sogar wieder aufgebaut werden. Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien.”
“3 lit. a und b RPV geltende Mass hinausgehen würden, seien nur mög- lich, wenn dies für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig sei (vgl. Art. 24d Abs. 2 lit. b RPG). Funktionslos gewordene altrechtliche landwirtschaftliche Bauten dürfen samt einem angebauten Ökonomieteil nach Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG in den Grenzen von Art. 42 RPV zu nicht landwirtschaftlichem Wohnraum umge- nutzt, erweitert und sogar wieder aufgebaut werden. Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien.”
Geringfügige Erweiterungen können im Einzelfall als «massvoll» («mesuré») im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG angesehen werden. Im zitierten Entscheid wurde ein Überschreiten von 2,5 % (entsprechend 1,4 m2 bei einem kleinen Gebäude) unter Hinweis auf die geringe absolute Fläche und weitere standortbezogene Verbesserungen als «mesuré» akzeptiert.
“Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.20) et la loi fédérale sur les forêts du 4 octobre 1991 (LFo – RS 921.0), ainsi que par leurs lois d'application, dont les buts étaient respectivement de protéger les cours d'eau et les rives (titre II LEaux-GE) et de protéger les forêts en tant que milieu naturel (art. 1 LFo). L'agrandissement devait ainsi être considéré comme « mesuré » au sens des art. 24c al. 2 LAT et 15 al. 6 LEaux-GE, ou encore « léger » au sens de l'art. 11 al. 2 LForêts. 5) a. Mme C______ a déposé, le 18 décembre 2015, une demande d’autorisation de construire portant sur la construction d’une villa et d’un couvert à voitures (DD 7______) ainsi qu’une demande d’autorisation de démolir les deux bâtiments nos 3______ et 2______ (M 8______) sis sur la parcelle n° 1______. La future SBP indiquée dans le formulaire de demande d’autorisation était de 134 m2. b. Le 27 juin 2016, le DT a délivré l’autorisation de construire DD 7______ et l’autorisation de démolir M 8______. c. Par acte du 31 août 2016, Monsieur et Mme A______, et M. B______ ont recouru contre ces deux autorisations auprès du TAPI, concluant préalablement à ce qu’une entreprise spécialisée dans la détection d’amiante soit mandatée et établisse un rapport et, au fond, à l’annulation de l’autorisation de construire, impliquant implicitement aussi l’autorisation de démolir. d. Par jugement du 1er mars 2017, le TAPI a admis partiellement le recours.”
“Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.20) et la loi fédérale sur les forêts du 4 octobre 1991 (LFo – RS 921.0), ainsi que par leurs lois d'application, dont les buts étaient respectivement de protéger les cours d'eau et les rives (titre II LEaux-GE) et de protéger les forêts en tant que milieu naturel (art. 1 LFo). L'agrandissement devait ainsi être considéré comme « mesuré » au sens des art. 24c al. 2 LAT et 15 al. 6 LEaux-GE, ou encore « léger » au sens de l'art. 11 al. 2 LForêts. 5) a. Mme C______ a déposé, le 18 décembre 2015, une demande d’autorisation de construire portant sur la construction d’une villa et d’un couvert à voitures (DD 7______) ainsi qu’une demande d’autorisation de démolir les deux bâtiments nos 3______ et 2______ (M 8______) sis sur la parcelle n° 1______. La future SBP indiquée dans le formulaire de demande d’autorisation était de 134 m2. b. Le 27 juin 2016, le DT a délivré l’autorisation de construire DD 7______ et l’autorisation de démolir M 8______. c. Par acte du 31 août 2016, Monsieur et Mme A______, et M. B______ ont recouru contre ces deux autorisations auprès du TAPI, concluant préalablement à ce qu’une entreprise spécialisée dans la détection d’amiante soit mandatée et établisse un rapport et, au fond, à l’annulation de l’autorisation de construire, impliquant implicitement aussi l’autorisation de démolir. d. Par jugement du 1er mars 2017, le TAPI a admis partiellement le recours.”
Im vorliegenden Entscheid wurde ein 2022 neubauähnlich vollständig erneuertes Gartenhaus nicht als für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig noch als darauf ausgerichtet zur Verbesserung der Einpassung in die Landschaft beurteilt; deshalb kam eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 4 RPG nicht in Betracht.
“Ein Gartenhaus erfordert grundsätzlich keinen Standort ausserhalb der Bauzone, weswegen kein Ausnahmegrund nach Art. 24 RPG vorliegt. Auch der Ausnahmegrund nach Art. 24c RPG greift vorliegend nicht: Es ergibt sich aus den Akten nicht, ob das Hauptgebäude auf der Parzelle Worben Grundbuchblatt Nr. E.________ überhaupt in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt, was die Voraussetzung wäre, dass das Gartenhaus als Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG geprüft werden könnte. Ohnehin sind Bauten ohne körperlichen Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute – hier nicht anwendbare Ausnahmefälle vorbehalten – als eigenständige Bauvorhaben zu behandeln und können nicht als Erweiterung einer besitzstandsgeschützten Hauptbaute im Sinne von Art. 24c RPG gelten. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könnte schliesslich auch deshalb nicht erteilt werden, da das 2022 neubauähnlich, vollständig erneuerte Gartenhaus weder für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig ist noch darauf ausgerichtet ist, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Andere Ausnahmetatbestände kommen von vornherein nicht in Betracht. Die umstrittene Baute könnte daher nicht bewilligt werden.”
Bei altrechtlichen Bauten in der Landwirtschaftszone ist, soweit technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Innenaufstellung von Wärmepumpen grundsätzlich vorzuziehen; dies folgt aus dem raumplanungsrechtlichen Trennungsgrundsatz und dem Ziel, zusätzliche aussenliegende technische Anlagen im Nichtbaugebiet zu vermeiden. Aussen aufgestellte Anlagen können ausnahmsweise bewilligt werden, wenn im Einzelfall Lärm-, Erscheinungsbild‑ und sonstige Interessen geprüft und gewahrt sind und überwiegende öffentliche Interessen (z. B. im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung und der Reduktion von CO2‑Emissionen) die Ausnahme rechtfertigen.
“Eine Inneninstallation ist im Nichtbaugebiet grundsätzlich vorzuziehen und entspricht dem Ziel, den schleichenden Verlust des landwirtschaftlichen Charakters zu verhindern (vgl. BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Soweit es im Einzelfall technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, ist es daher bei altrechtlichen Bauten in der Landwirtschaftszone angezeigt, Anlagen für eine Wärmepumpe im Innenraum aufzustellen. Das gilt nicht nur im Kontext von Art. 24c Abs. 4 RPG («nötig», vgl. David Inauen, Bewilligungen nach Art. 24c RPG – unter besonderer Berücksichtigung von Wohnbauten, Diss. St. Gallen 2021, N. 465), sondern ergibt sich nach dem Gesagten letztlich allgemein aus dem raumplanungsrechtlichen Trennungsgrundsatz (vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24c N. 36). Die Beschwerdeführenden bestreiten vor Verwaltungsgericht nicht mehr, dass ihnen die Inneninstallation einer Wärmepumpe zumutbar ist. Mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz setzen sie sich nicht auseinander. Die Voraussetzungen nach Art. 24c RPG sind nicht erfüllt, womit den Beschwerdeführenden auch für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aussengerät keine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. 7. Streitig ist schliesslich die Baubewilligung für die Montage von HPL-Platten an der Westfassade der Liegenschaft. 7.1 Die betroffene Fassade befindet sich in einem schlechten Zustand. Der weisse Verputz ist an mehreren Stellen abgebröckelt, so dass die darunterliegenden Ziegelsteine zum Vorschein kommen (vgl. Protokoll Augenschein S. 7; Fotos Augenschein Nrn. 45-46). Die Beschwerdeführenden planen, die Fassade mit einem Wetterschutz aus weissen HPL-Platten zu verkleiden, die auf einem Holzrost an die bestehende Fassade angebracht werden. Die dadurch entstehende Lücke zwischen Fassade und Platten dient der Hinterlüftung. Die Platten messen 3,05 m auf 1,3 m und sind 8 mm dick (Baugesuch vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5B pag. 1 ff.). Gemäss Angaben der Beschwerdeführenden zu der von ihnen nachgereichten Montageanleitung werden sie mit einer Fuge von 5-8 mm auf dem Holzrost montiert (vgl.”
“24c Abs. 5 i.V.m. Art. 1 RPG). Nach dem Trennungsgrundsatz stellt die Landwirtschaftszone grundsätzlich Nichtbaugebiet dar. Er bezweckt allgemein die Freihaltung der Landwirtschaftszonen von allen nicht landwirtschaftlichen und nicht standortgebundenen Bauten (BGE 147 II 309 E. 5.5). Insofern ist von Bedeutung, dass Wärmepumpen – wie hier – auch in Innenräumen aufgestellt und damit zusätzliche technische Anlagen ausserhalb von Gebäuden vermieden werden können. Eine Inneninstallation ist im Nichtbaugebiet grundsätzlich vorzuziehen und entspricht dem Ziel, den schleichenden Verlust des landwirtschaftlichen Charakters zu verhindern (vgl. BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Soweit es im Einzelfall technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, ist es daher bei altrechtlichen Bauten in der Landwirtschaftszone angezeigt, Anlagen für eine Wärmepumpe im Innenraum aufzustellen. Das gilt nicht nur im Kontext von Art. 24c Abs. 4 RPG («nötig», vgl. David Inauen, Bewilligungen nach Art. 24c RPG – unter besonderer Berücksichtigung von Wohnbauten, Diss. St. Gallen 2021, N. 465), sondern ergibt sich nach dem Gesagten letztlich allgemein aus dem raumplanungsrechtlichen Trennungsgrundsatz (vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24c N. 36). Die Beschwerdeführenden bestreiten vor Verwaltungsgericht nicht mehr, dass ihnen die Inneninstallation einer Wärmepumpe zumutbar ist. Mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz setzen sie sich nicht auseinander. Die Voraussetzungen nach Art. 24c RPG sind nicht erfüllt, womit den Beschwerdeführenden auch für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aussengerät keine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. 7. Streitig ist schliesslich die Baubewilligung für die Montage von HPL-Platten an der Westfassade der Liegenschaft. 7.1 Die betroffene Fassade befindet sich in einem schlechten Zustand. Der weisse Verputz ist an mehreren Stellen abgebröckelt, so dass die darunterliegenden Ziegelsteine zum Vorschein kommen (vgl. Protokoll Augenschein S. 7; Fotos Augenschein Nrn.”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass der strittigen aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen. Sie entspricht vollumfänglich den bau- und umweltrechtlichen Vorschriften und ist für die energetische Sanierung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig. Ebenso bleibt das äussere Erscheinungsbild des bestehenden Gebäudes in seinen Grundzügen gewahrt. Die geplante Wärmepumpenanlage ermöglicht es der Beschwerdegegnerschaft, ihre durch Besitzstand geschützte Wohnnutzung im bisherigen Umfang weiterzuführen, was dem Sinn und Zweck von Art. 24c RPG entspricht und auch mit dem Trennungsgrundsatz von Bau- und Nichtbaugebiet vereinbar ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist der Lärmschutz durch die Aussenaufstellung der strittigen Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft am besten gewährleistet (vgl. Erwägung 8). Andere alternative, erneuerbare Heizsysteme, die im Innern des Gebäudes installiert werden könnten, sind nicht besser geeignet. Die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass die Lärmimmissionen der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe bezogen auf ihr Gebäude als störend oder lästig empfunden werden, ist unbegründet. Vielmehr werden die Geräusche der geplanten Wärmepumpenanlage nach der schlüssigen Beurteilung des AUE beim Wohnteil der Beschwerdeführerin nachts nicht oder kaum hörbar sein. Der aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe stehen damit auch keine überwiegenden privaten Interessen entgegen. Demgegenüber besteht an der Errichtung der fraglichen Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Blick auf die Senkung der CO2-Immisionen im Gebäudebereich ein grosses öffentliches Interesse.”
Vertrauensschutz: Kenntnis der Grundeigentümer von seit längerem bekannten Rückzonungsabsichten und das Fehlen detailliert ausgearbeiteter Projektpläne können das Gewicht ihres Schutzinteresses vermindern. Bereits realisierte Bauten auf dem Grundstück geniessen hingegen Bestandesschutz nach Art. 24c RPG und sind bei der Verhältnismässigkeitsabwägung angemessen zu berücksichtigen.
“Indessen ist auch darauf hinzuweisen, dass das Kriterium der manifestierten Bauabsichten der Sache nach einen Aspekt des Vertrauensschutzes umfasst. Allfällige bereits erfolgte Überbauungsabsichten resp. auf deren Umsetzung gerichtete Projektierungs- und Realisierungshandlungen von Grundeigentümern sollen in die Interessenabwägung im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung einfliessen und gebührend berücksichtigt und gewichtet werden. In dieser Hinsicht ist festzuhalten, dass den Grundeigentümern die Rückzonungsabsichten der Gemeinde seit über zehn Jahren bekannt sind. Der einzelne von den Beschwerdeführern eingereichte Beleg lässt überdies nicht auf detailliert ausgearbeitete Projektpläne hinsichtlich einer Überbauung des Gebiets schliessen. Die Beschwerdeführer machen denn auch keine substantiierten Angaben zu aktuellen privaten Interessen an der weiteren Überbauung des Gebiets. Hinzu kommt, dass die bereits realisierten Bauten, Anlagen und Nutzungen auf den Grundstücken der Beschwerdeführer Bestandesschutz geniessen (Art. 24c RPG), was bei Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften auch Ausnahmebewilligungen für Erneuerungen, teilweise Änderungen, massvolle Erweiterungen oder den Wiederaufbau umfasst.”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens können nach Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig sein; dabei ist das Identitätserfordernis des Gebäudes zu wahren (z. B. Volumen, Struktur/Typologie, äusseres Erscheinungsbild, Zweckbestimmung). Bei Ersatzbauten ist eine geringfügige Abweichung des Standorts zulässig.
“Damit Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild zulässig sind, müssen sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Eine Baute oder Anlage darf schliesslich nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wieder aufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder -anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen (Art. 42 Abs. 4 RPV).”
“24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs. 3) könnte zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen, insbesondere bei Abbruch und Wiederaufbau (Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone", BBI 2011 7084, 7087 und 7090; siehe auch Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c RPG N. 36). Der Bundesrat hat bei Erlass der Ausführungsbestimmungen Art. 24c Abs. 4 RPG dementsprechend direkt in den Zusammenhang mit der Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens gestellt (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV; Urteil BGer 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3). Da bei einer Umgebungsgestaltung grundsätzlich keine derartige Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens vorliegt, ist sie nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist (lediglich) zu untersuchen, ob das Identitätserfordernis erfüllt ist (so auch Urteile BGer 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4 betreffend Stützmauern, einen künstlichen Flachwasserteich mit den umgebenden Kiesflächen und Stellriemen in der Landwirtschaftszone; 1C_128/2018 vom 28. September 2018 E. 6 betreffend Hochbeet, Sitzplatz mit Pergola, Gartenplatten und Festkiesbelag als Fussweg, Holzrost als Aussensitzplatz zur Einliegerwohnung, Aussentreppe und Gartenplatten sowie Zierbrunnen und Bodenbefestigungen; 1C_99/2017 vom 20. Juni 2017 E. 3.3 betreffend den Ersatz eines Maschendrahtzauns durch einen verstärkten anthrazitfarbenen Zaun, wobei auf jeder Seite Solarpanels angebracht werden sollten; siehe auch Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3.”
“- Un projet similaire (extension de la surface habitable par une extension de la cuisine) a été refusé par notre service (première synthèse du dossier CAMAC n° 180408). B. CONTEXTE LÉGAL Comme précédemment précisé (CAMAC n° 180408), tous travaux effectués sur le bâtiment d'habitation doit (sic) être analysés sous l'angle des articles 24c LAT et 42 OAT qui permettent des transformations partielles de constructions et installations sous réserve du respect de l'identité du bâtiment à la date de référence (1er juillet 1972). L'identité du bâtiment se traduit par des caractéristiques propres constituées d'éléments tangibles et identifiables objectivement tels que le volume, la structure, la typologie, l'aspect extérieur et/ou les particularités spécifiques du bâtiment. Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment (extension hors du volume du bâtiment) doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (art. 24c al. 4 LAT) et respecter le critère quantitatif d'extension des surfaces admissible hors volume (30 % de la surface existante au 1er juillet 1972). C. EXAMEN DU PROJET Selon notre décision du dossier CAMAC n° 180408, le potentiel d'extension hors volume restant est d'environ 45.60 m2. Le projet prévoit une extension de la surface habitable d'environ 18.20 m2 par la création d'un bureau hors du volume du bâtiment. Par conséquent, d'un point de vue strictement quantitatif, l'extension de la SPBI entre dans le cadre des dispositions dérogatoires en vigueur (18.20 m2 < 46.50 m2). Toutefois, outre cet aspect purement quantitatif, le projet doit respecter l'identité du bâtiment et celle de ses abords. A cet égard, un projet qui entre dans le cadre "quantitatif" peut tout à fait être refusé si les travaux devaient être jugés comme étant de nature à modifier les caractéristiques du bâtiment et ses abords. A ce sujet, le projet prévoit une extension hors du volume en lieu et place d'un espace ouvert et végétalisé caractéristique du bâtiment.”
Schutzinteressen, namentlich der Waldschutz, können die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 5 verhindern; landschaftliche Erwägungen können daneben mitwirken.
“La destination du chalet à une villégiature hebdomadaire devait par ailleurs également être tenue pour licite; il était établi "avec une vraisemblance suffisante" que cette construction avait été affectée en chalet de week-end, si ce n'est dès l'origine (antérieurement à 1877), du moins à partir de 1961, époque à laquelle une autorisation spéciale de changement d'affectation n'était pas nécessaire. La cour cantonale n'a en revanche pas formellement examiné si le projet de reconstruction répondait aux autres conditions d'une autorisation dérogatoire, dès lors qu'elle a confirmé le refus de l'autorisation au motif que les exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT n'étaient pas satisfaites; il en allait essentiellement ainsi sous l'angle de la protection de la forêt; des considérations d'ordre paysagères entraient également en ligne de compte.”
Art. 24c RPG ist auf altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, die weiterhin als Betriebsleiterwohnung oder als Altenteil genutzt werden, nicht anwendbar. Solche betriebsnotwendigen Wohnräume sind von den Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG ausgeschlossen. Gegebenenfalls kommt stattdessen die Erstellung eines zonenkonformen Neubaus in der Landwirtschaftszone in Betracht.
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9).”
“Die Erstellung nicht zonenkonformer Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone kann bewilligt werden, wenn die Voraussetzungen einer Ausnahme gemäss den Bestimmungen von Art. 24 ff. RPG erfüllt sind. Hier fällt zunächst Art. 24c RPG in Betracht. Nach dieser Bestimmung geniessen bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, Bestandesschutz und können bei gegebenen Voraussetzungen auch teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Der Bestandesschutz gilt auch für altrechtliche Wohnbauten, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Allerdings ist Art. 24c RPG gemäss der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts17 auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, die noch als Betriebsleiterwohnung bzw. als Altenteil genutzt wird, nicht anwendbar. Solche Wohnbauten seien betriebsnotwendig, solange dieser Wohnraum landwirtschaftlich genutzt werde. Die entsprechenden Bauten (allenfalls mit angebautem Ökonomieteil) fielen demzufolge gesamthaft nicht unter Art. 24c Abs. 3 RPG und seien von den Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG ausgeschlossen. Ein praktizierender Landwirtschaftsbetrieb sei für eine zeitgemässe Wohnnutzung nicht auf eine Erweiterung eines altrechtlichen Gebäudes nach Art. 24c RPG angewiesen, sondern könne gegebenenfalls einen in der Landwirtschaftszone zonenkonformen Neubau erstellen. Auch hier gilt dementsprechend, dass eine Erweiterung des Wohnraums für eine landwirtschaftliche Nutzung nicht unter dem Aspekt einer Ausnahme nach Art. 24c RPG beansprucht werden kann, wenn die Voraussetzungen der Zonenkonformität nicht erfüllt sind.”
Genehmigungspflichtige Einrichtungen (z. B. bestimmte Schwimmbäder) unterliegen einer gesonderten Prüfung; nicht jede Anlage ist ohne weiteres vom Schutzbereich von Art. 24c erfasst.
“Il résulte de ce qui précède que c’est à juste titre que la DGTL a refusé de délivrer l’autorisation spéciale pour la piscine démontable projetée. On relèvera à toutes fins utiles que les considérations qui précèdent ne concernent que les piscines qui sont soumises à autorisation (et par conséquent pas une piscine démontable de 10 m3 telle que celle que la DGTL a admis en avril 2021). Elles ne concernent également pas les piscines liées à un bâtiment conforme à l'affectation de la zone dès lors que cette situation n'est pas régie par l'art. 24c LAT.”
Die blosse öffentliche Verfügbarkeit kantonaler Direktiven (z. B. online) enthebt Gesuchstellende nicht von ihrer Pflicht, ein gesetzeskonformes Eingabedossier vorzulegen. Werden die Eingabeanforderungen nicht erfüllt, obliegt dem Gesuchsteller die Darlegungs‑ und Beweislast für die Rechtmässigkeit des Gesuchs im Sinne von Art. 24c RPG.
“L'allongement inutile de la procédure qui en découlerait est en effet incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (cf. ATF 137 I 195 consid. 2.3.2; arrêts TF 5A_897/2015 du 1er février 2016 consid. 3.2.1 et 5A_126/2018 du 14 septembre 2018 consid. 5). Sur ce dernier point, la jurisprudence précise que le droit d'être entendu n'est pas une fin en soi; il constitue un moyen d'éviter qu'une procédure judiciaire ne débouche sur un jugement vicié en raison de la violation du droit des parties de participer à la procédure, notamment à l'administration des preuves. Lorsqu'on ne voit pas quelle influence la violation du droit d'être entendu a pu avoir sur la procédure, il n'y a pas lieu d'annuler la décision attaquée, sous peine de prolonger inutilement la procédure (cf. arrêts TF 2P.20/2005 du 13 avril 2005 consid. 3.2, 6B_734/2016 du 18 juillet 2017 consid. 1.1 non publié in ATF 143 IV 308, et 2C_759/2017 du 16 mai 2018 consid. 3.4). 2.3. En l'espèce, il est d'abord fait reproche à la DIME de ne pas avoir explicitement mentionné qu'elle disposait d'une directive concernant les situations réglées par l'art. 24c LAT. Or, la Cour ne voit pas de quelle manière cela pourrait consister en une violation du droit d'être entendu. En effet, la motivation de la décision litigieuse est claire et les recourants ont parfaitement, et sans ambiguïté, été en mesure de saisir son contenu pour la contester devant le Tribunal cantonal, ainsi qu'en attestent les griefs soulevés à l'appui de leur recours. Les recourants semblent ensuite d'avis qu'ils auraient pu modifier leur projet pour le rendre conforme à la LAT s'ils avaient eu connaissance de cette directive. Or, ils perdent de vue que ce sont eux-mêmes qui sont responsables de présenter un dossier de mise à l'enquête conforme à la loi. La DIME les avait en outre informés par courrier du 17 août 2022 qu'elle entendait refuser l'autorisation spéciale et il leur incombait de prendre, le cas échéant, les renseignements relatifs aux conditions fixées par l'art. 24c LAT, ce d'autant plus lorsque la directive est librement à disposition de tout un chacun sur le site internet de l'Etat de Fribourg (cf.”
“En l'espèce, il est d'abord fait reproche à la DIME de ne pas avoir explicitement mentionné qu'elle disposait d'une directive concernant les situations réglées par l'art. 24c LAT. Or, la Cour ne voit pas de quelle manière cela pourrait consister en une violation du droit d'être entendu. En effet, la motivation de la décision litigieuse est claire et les recourants ont parfaitement, et sans ambiguïté, été en mesure de saisir son contenu pour la contester devant le Tribunal cantonal, ainsi qu'en attestent les griefs soulevés à l'appui de leur recours. Les recourants semblent ensuite d'avis qu'ils auraient pu modifier leur projet pour le rendre conforme à la LAT s'ils avaient eu connaissance de cette directive. Or, ils perdent de vue que ce sont eux-mêmes qui sont responsables de présenter un dossier de mise à l'enquête conforme à la loi. La DIME les avait en outre informés par courrier du 17 août 2022 qu'elle entendait refuser l'autorisation spéciale et il leur incombait de prendre, le cas échéant, les renseignements relatifs aux conditions fixées par l'art. 24c LAT, ce d'autant plus lorsque la directive est librement à disposition de tout un chacun sur le site internet de l'Etat de Fribourg (cf. https://www.fr.ch/territoire-amenagement-et-constructions/permis-de-construire-et-autorisations/permis-de-construire/constructions-hors-zone-a-batir > Documents > Directive sur les transformations partielles de bâtiments Hors Zone à bâtir, consulté le 18 mars 2024). Dans ce contexte, il peut également être rappelé que l'autorisation spéciale se rapporte aux plans et documents qui ont été mis à l'enquête et que seuls ceux-ci sont à examiner par les autorités. Il ne leur appartient pas d'examiner et d'imaginer toutes les différentes variantes conformes à la loi et de présenter celles-ci aux requérants. Tel n'est pas leur rôle. 2.4. Partant, le grief des recourants tiré de la violation de leur droit d'être entendus est manifestement dénué de tout fondement et le recours doit être rejeté sur ce point. 3. 3.1. Selon l'art. 22 al. 1 LAT, aucune construction ou installation ne peut être créée ou transformée sans autorisation de l'autorité compétente.”
Art. 24c Abs. 1 RPG begründet einen Bestandsschutz für bestimmungsgemäss nutzbare, ausserhalb der Bauzone gelegene Bauten und Anlagen, die nicht mehr zonenkonform sind. Nach Art. 24c Abs. 2 RPG sind unter Voraussetzungen auch Erneuerungen, teilweise Änderungen, massvolle Erweiterungen oder Wiederaufbauten möglich; dies wird in der Lehre und Rechtsprechung als erweiterte Besitzstandsgarantie bezeichnet. Nach Art. 42 RPV sind Änderungen/Erweiterungen nur zulässig, wenn die Identität der Baute bzw. Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Art. 42 Abs. 3 RPV enthält zudem quantitative Obergrenzen, deren Überschreitung die Identität in jedem Fall ausschliesst.
“Lag der Standort ursprünglich im Wald, konnten solche Bauten und Anlagen – jedenfalls in neuerer Zeit – nur mit einer Rodungsbe- willigung rechtmässig verwirklicht werden. Wurde die Fläche rechtmässig mittels einer Rodungsbewilligung aus dem Waldareal entlassen und an- schliessend überbaut, handelt es sich bei der bebauten Fläche nicht mehr um Wald im Rechtssinn, weshalb erleichterte Ausnahmebewilligungen nach den genannten Vorschriften des Raumplanungsgesetzes nicht ausgeschlos- sen werden können (Rz 477). Während der verfassungsrechtliche Schutz des bisherigen Bestandes alt- rechtlicher Bauten entfällt, wenn der Wert der früheren baulichen Investition durch periodischen Unterhalt und zeitgemässe Erneuerung nicht mehr auf- rechterhalten werden kann, hat der Bundesgesetzgeber in Art. 24c RPG die verfassungsrechtliche Besitzstandsgarantie stark ausgeweitet, indem er über die Aufrechterhaltung des bisherigen Bestands auch gewisse Verände- rungen und Erweiterungen sowie den Wiederaufbau zulässt ("erweiterte Be- sitzstandsgarantie"; Bernhard Waldmann/Peter Hänni, Raumplanungsge- setz, Bern 2006, Art. 24c). Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen kön- nen mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig er- stellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Voraussetzung für die Anwend- R4.2024.00076 Seite 9 barkeit dieser Bestimmung ist gemäss Art. 41 der Raumplanungsverordnung (RPV) vom 28. Juni 2000, dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstim- mung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (vgl.”
“Nach Art. 24c Abs. 1 RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, wobei die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung in jedem Fall vorbehalten bleibt (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Dabei legt Art. 42 Abs. 3 RPV quantitative Obergrenzen fest, bei deren Überschreiten dies jedenfalls nicht mehr der Fall ist. Ansonsten ist darauf abzustellen, ob eine Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist (BGE 132 II 21 E. 7.1.1; vgl. aus neuerer Zeit etwa BGer 1C_79/2022 vom”
“Art. 24c Abs. 1 RPG sieht (sowohl in seiner aktuellen als auch in der alten Fassung) vor, dass bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt werden. Nach Abs. 2 können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Die alte Fassung von Art. 24c Abs. 2 RPG (aArt. 24c RPG, in Kraft seit dem 1. September 2000) hat den gleichen Wortlaut, enthält jedoch in Satz 2 den Zusatz, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibe. Dies entspricht Art. 24c Abs. 5 RPG in der aktuellen Fassung. Der Bundesrat hat bereits unter der Geltung des alten Rechts in Art. 42 RPV (SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von aArt. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Nach Art. 42 Abs. 1 RPV sind Änderungen zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig.”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Gemäss Art. 41 Abs. 1 RPV ist Art. 24c RPG auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Dazu gehören in erster Linie Bauten und Anlagen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt.”
Bei äusseren Änderungen, die über minimale Eingriffe hinausgehen, sind gemäss Art. 24c Abs. 4 nur die dort ausdrücklich genannten Alternativtatbestände (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung oder bessere Einpassung in die Landschaft) zu prüfen. Die kantonale Rechtsprechung hat Anträge wiederholt abgewiesen, weil keine der drei Voraussetzungen erfüllt war (z. B. Vergrösserungen von Remisen, Aufstockung/Umgestaltung von Club‑Houses, Erweiterungen in der Landwirtschaftszone).
“Ainsi, procédant par appréciation anticipée des preuves, le Tribunal estime que les mesures d'instructions proposées par les recourants ne sauraient modifier le constat que la remise litigieuse a été construite avant le 25 juin 1968, mais qu'elle a été agrandie entre le 1er juin 1981 et le 7 septembre 1992. Ces éléments temporels sont suffisants pour l'examen de la solution du litige, de sorte que la question de savoir précisément la date à laquelle ces événements sont intervenus peut rester ouverte. Il y a donc lieu de rejeter les réquisitions de preuve des recourants en ce sens. 4.3.3. Il convient ainsi d'examiner dans quelle mesure cet agrandissement peut être légalisé en application de l'art. 24c LAT. Dans ce contexte, on ne peut toutefois que confirmer la position de la DIME; selon l'art. 42 al. 3 let. b OAT, à l'extérieur du volume bâti existant, un agrandissement n'est admissible que si les modifications apportées à l'aspect extérieur de la construction restent dans les limites de l'art. 24c al. 4 LAT, c'est‑à-dire si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, à un assainissement énergétique ou à une meilleure intégration dans le paysage (cf. Muggli, Praxiskommentar RPG, 2017, art. 24c no 32). Or, aucune de ces conditions n'est satisfaite en l’espèce. Pouvoir disposer d'un agrandissement d'une remise ne répond, en particulier, pas aux normes usuelles liées à l'habitation. Partant, les recourants ne peuvent pas soutenir qu'en application de l'art. 42 al. 3 let. b OAT, ils ont le droit d'augmenter la surface de la remise de 30%. 4.4. Il s'ensuit que les travaux effectués après 1972, soit la construction du couvert à voitures fermé et l'agrandissement de la remise, ne peuvent pas être mis au bénéfice d'une autorisation dérogatoire au sens de l'art. 24c LAT et que le recours doit être rejeté sur ce point. 5. 5.1. L'art. 24 LAT régit les exceptions prévues hors de la zone à bâtir. Selon cette disposition, des autorisations peuvent être délivrées pour de nouvelles constructions ou installations, ou pour tout changement d'affectation, en dérogation à l'art.”
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2019.0394 Autorité:, Date décision: CDAP, 16.06.2021 Juge: SSE Greffier: MAR Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: Municipalité d'Echandens/Direction générale du territoire et du logement PERMIS DE CONSTRUIRE ZONE AGRICOLE EXCEPTION{DÉROGATION} LAT-24c-4 (01.11.2012) Résumé contenant: Recours de la municipalité propriétaire d'un club-house de tennis situé en zone protégée du couloir de la Venoge contre le refus du SDT de remplacer le toit à deux pans du bâtiment par un étage supplémentaire avec un toit plat. Ce projet ne respecte aucune des trois conditions alternatives posées exhaustivement par l'art. 24c al. 4 LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 16 juin 2021 Composition M. Serge Segura, président; M. Gilles Grosjean Giraud, assesseur, et Mme Dominique von der Mühll, assesseure; Mme Marie-Christine Bernard, greffière. Recourante Municipalité d’Echandens, à Echandens, représentée par Me Alain Thévenaz, avocat, à Lausanne Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement, Service juridique, Objet autorisation cantonale spéciale Recours Municipalité d'Echandens c/ décision du Service du développement territorial du 12 novembre 2019 refusant la transformation du club-house de tennis et la réfection de son enveloppe, parcelle n° 243, CAMAC 188622 Vu les faits suivants: A. Bordée à l'est par les berges de la Venoge, la parcelle n° 243 de la commune d'Echandens est partiellement comprise à cet endroit dans le périmètre 2, à savoir "les couloirs de la Venoge et du Veyron, comprenant les berges, les zones alluviales, les zones de libre évolution des cours d'eau, la végétation riveraine, les surfaces nécessaires à leur restauration, ainsi que le delta de la Venoge", au sens du Plan d'affectation cantonal de la Venoge n° 284 (ci-après: PAC Venoge) et de son règlement (ci-après: RPAC Venoge) approuvés par le Département des infrastructures le 28 août 1997, puis le 6 mai 2003.”
“2020 Juge: MPB Greffier: JEG Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________, B.________/Municipalité de Grens, Direction générale du territoire et du logement PERMIS DE CONSTRUIRE CONFORMITÉ À LA ZONE ZONE AGRICOLE AUTORISATION DÉROGATOIRE{PERMIS DE CONSTRUIRE} AMÉNAGEMENT DU TERRITOIRE ET DROIT PUBLIC DES CONSTRUCTIONS LATC-120-1-aLATC-81-1LAT-22LAT-23LAT-24c (01.11.2012)LAT-24c-4 (01.11.2012)LAT-25-2OAT-41-1 (01.11.2012)OAT-42 (01.11.2012) Résumé contenant: Recours contre le refus par la DGTL d'accorder l'autorisation spéciale requise pour l'agrandissement, en dehors du volume du bâtiment existant, d'un appartement situé au rez-de-chaussée d'une villa, dont la parcelle est entièrement située en zone agricole. En l'espèce, le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l'art. 24c al. 4 LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 27 novembre 2020 Composition Mme Marie-Pierre Bernel, présidente; MM. Christian-Jacques Golay et Gilles Giraud, assesseurs; M. Jérôme Gurtner, greffier. Recourantes 1. A.________ à ********, 2. B.________ à ********, toutes deux représentées par Me Alain THÉVENAZ, avocat à Lausanne, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), anciennement Service du développement territorial (SDT), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Grens, à Grens. Objet permis de construire Recours A.________ et consort c/ décision du Service du développement territorial, Division Hors zone à bâtir, du 10 septembre 2019, refusant l'autorisation spéciale requise pour l'agrandissement du bâtiment ECA n° 129 sis sur la parcelle n° 91 de la commune de Grens (CAMAC n° 186659) Vu les faits suivants: A.”
“2), il n'appartient pas à la Cour de céans de déterminer les circonstances exactes de cette erreur, ni d'établir les responsabilités de chacun. En particulier, la question de la bonne foi des recourants et celle de savoir si l'autorité aurait pu identifier plus tôt l'erreur commise par l'auteur des plans sont sans incidence. La seule question qui se pose est celle de savoir si, en l'état, l'augmentation de la hauteur de 1,23 m effectivement réalisée peut être justifiée au regard de l'art. 24c al. 4 LAT. Ainsi, même à admettre que l'augmentation initialement prévue de 40 cm fût nécessaire pour garantir un usage du bâtiment d'habitation répondant aux normes usuelles – ce qui est d'ailleurs sujet à caution, dès lors que l'ancienne ferme remplissait déjà ces conditions –, une erreur dans l'élaboration du projet ayant entraîné une surélévation supplémentaire d'environ 80 cm ne saurait en aucun cas être justifiée par ce motif. 3.4.2. Les considérations qui précèdent s'appliquent également aux autres conditions alternatives prévues à l'art. 24c al. 4 LAT. A supposer même que les plans initialement déposés prévoyaient une hauteur supplémentaire de 40 cm et que cette augmentation pût être justifiée par un assainissement énergétique du bâtiment ou une meilleure intégration dans le paysage, l'erreur commise par l'auteur des plans lors de l'élaboration du projet, laquelle a conduit à tripler l'augmentation initialement souhaitée par ce dernier (passant de +40 cm à +1.23 m), ne saurait pour sa part être considérée comme nécessaire à l'assainissement énergétique ou à une meilleure intégration paysagère. En tout état de cause, les recourants se bornent à alléguer qu'une augmentation de la hauteur de 40 cm sur chevrons permettait d'améliorer le rendement énergétique du bâtiment par rapport à l'ancienne ferme qui était mal isolée. Or, dès lors qu'il s'agit désormais de régulariser un volume plus important encore en raison de l'erreur commise par l'auteur des plans, il est difficile de concevoir en quoi ce rendement énergétique serait amélioré. Par ailleurs, aucun élément du dossier ne permet de remettre en cause le constat de l'autorité intimée et il convient de confirmer que la surélévation de 1,23 m du bâtiment n'est pas nécessaire à son assainissement énergétique.”
Bei der Prüfung der Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 5 RPG sind kantonale und kommunale Gestaltungsvorschriften sowie einschlägige Merkblätter bei der Beurteilung von Identität und gestalterischer Verträglichkeit zu berücksichtigen.
“Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn ein Bauvorhaben einen Gegensatz zur bestehenden Überbauung schafft, der erheblich stört. Das Gemeindebaureglement (GBR)22 verlangt für Bauten in der Landwirtschaftszone eine lage- und gestaltungsmässige Integration in die Landschaft, so dass das Landschaftsbild und der Erholungswert der Landschaft weitgehend erhalten bleiben. Es verweist auf das Raumplanungsgesetz und empfiehlt die Einreichung einer Bauvoranfrage u.a. hinsichtlich der Gestaltung (Art. 44 GBR). Bei der Beurteilung von Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen sind nebst den kantonalen und kommunalen Gestaltungsvorschriften auch die bundesrechtlichen Voraussetzungen und Einschränkungen zu beachten. Rechtmässige altrechtliche Bauten in der Landwirtschaftszone dürfen nach Art. 24c RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Die dafür nötige Ausnahmebewilligung setzt voraus, dass die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV23). Nach Art. 24c Abs. 5 RPG muss die Ausnahmebewilligung mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein. Es dürfen ihr keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a RPV). Das AGR hat die Gestaltungsgrundsätze für das Bauen ausserhalb der Bauzone in Merkblättern festgehalten. Für die Änderung altrechtlicher Bauten gemäss Art. 24c RPG ist das Merkblatt «Gestaltungsgrundsätze zu Artikel 24c RPG – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen» vom März 2018 einschlägig. Nach diesem sind Verbesserungen der Belichtungsmöglichkeiten zulässig, wenn sie auf das Objekt abgestimmt sind. Verglasungen von bestehenden Öffnungen wie bspw. Tenntoren sind zulässig. Die typischen Gestaltungsmerkmale (Stilelemente) der einzelnen Gebäudeteile müssen dabei aber erhalten bleiben. Die Beschwerdeführenden weisen darauf hin, dass die Tenn-Türen neu Wohnungseingänge seien. Stilistisch sind aber die Gestaltungselemente des Bestehenden massgebend. Die von den Beschwerdeführenden eingereichte Fotografie («Eingang West» vom 9.”
“Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 44 ff. zu Art. 24c RPG) und die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV vorbehalten. Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Damit soll sichergestellt werden, dass die maximal zulässigen änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten zwar möglicherweise in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal ausgenutzt werden können.”
Nach einem nachträglichen Abbruch kann die zuständige Behörde die Einreichung eines Gesuchs für einen Ersatzneubau verlangen; in der zitierten Rechtssache wurde ein solches Gesuch angeordnet und die Bauarbeiten untersagt.
“Mit Entscheid vom 6. Dezember 2012 erteilte der Gemeinderat Oberkirch A.________ die Baubewilligung für die Restaurierung des Wohnhauses und der Scheune, den Einbau eines Heizraums und den Rückbau von Kleinbauten. Die kantonale Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) hatte zuvor am 30. Oktober 2012 die notwendige Ausnahmebewilligung nach Art. 24d RPG (SR 700) für die landwirtschaftsfremde Wohnnutzung erteilt. Bereits am 15. November 2012 erkundigte sich der damalige Architekt von A.________ beim Gemeindeschreiber, ob aufgrund der am 1. November 2012 in Kraft getretenen Revision des Raumplanungsgesetzes ein Abbruch des Wohnhauses und der Scheune sowie ein Wiederaufbau zulässig sei. Der Gemeindeschreiber leitete die Frage der Dienststelle rawi weiter, die sie am 30. Januar 2013 bejahte. Am 16. Oktober 2014 bewilligte der Gemeinderat eine Planänderung für die Erweiterung des Wohnraums des Wohnhauses, nachdem die Dienststelle rawi am 1. Oktober 2014 die erforderliche Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt hatte. Am 23. Januar 2019 wurde festgestellt, dass das Wohnhaus abgetragen, ein Aushub erstellt und Vorbereitungsarbeiten für die Erstellung einer Bodenplatte getroffen worden waren. Daraufhin verfügte der Gemeinderat mit Entscheid vom 1. März 2019 die Einstellung der Bauarbeiten. A.________ wurde gleichzeitig verpflichtet, innert 30 Tagen die Gesuchsunterlagen für einen Ersatzneubau des Wohnhauses einzureichen. Am 15. Januar 2020 (Eingangsstempel) reichte A.________ ein Baugesuch für den Abbruch und Ersatzneubau des Wohnhauses ein. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2021 verweigerte die Dienststelle rawi die notwendigen raumplanungsrechtlichen Ausnahmebewilligungen. Gestützt darauf verweigerte der Gemeinderat mit Entscheid vom 7. April 2022 die nachträgliche Baubewilligung. Er verfügte weiter, dass zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands die Baugrube zu hinterfüllen und für die landwirtschaftliche Nutzung zu rekultivieren sei. Zudem traf er insbesondere Anordnungen zur Wiederherstellung der Festigkeit des Gebäudes Nr.”
Wichtige Schutzanliegen (z. B. Landschafts-, Natur‑ und Heimatschutz sowie Umfeldbelange) sind gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG in die umfassende Interessenabwägung einzubeziehen. Diese Anliegen können in der Abwägung erhebliches Gewicht erhalten und damit den Ausgang des Verfahrens entscheidend beeinflussen.
“Das ARE ist der Auffassung, als Bewilligungsgrundlage falle einzig Art. 24c RPG betreffend bestehende zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen in Betracht. Die in dieser Bestimmung verankerte Besitzstandsgarantie dauere jedoch gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur so lange an, als die Identität der Baute und ihr ursprünglicher Zweck nicht aufgegeben worden seien. Wesentlich sei somit, ob die Baute auch in der Zeit, in der sie teilweise bewohnt worden sei, als Bienenhaus genutzt worden sei. Auch bauliche Veränderungen am und im Bienenhaus sprächen dafür, dass dessen Identität verloren gegangen sei. Bei der umfassenden Interessenabwägung gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG komme zudem wichtigen Schutzanliegen eine grosse Bedeutung zu. Schliesslich gelte nach der Rechtsprechung, dass die Folgen der Beweislosigkeit trage, wer eigenmächtig Umbauten vornehme, wenn sich der ursprüngliche bauliche Zustand nicht mehr feststellen lasse.”
“2 RPG geregelte erweiterte Besitzstandsgarantie in zulässiger Weise durch die kantonale Gesetzgebung (vgl. Art. 27a RPG) eingeschränkt worden ist. Dabei lässt sich fragen, ob eine kantonale Verordnung dazu eine ausreichende gesetzliche Grundlage darstellt, selbst wenn sie wie vorliegend vom kantonalen Gesetzgeber erlassen worden ist (vgl. MUGGLI/JÄGER, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 26 zu Art. 27a RPG). Zudem wäre auch präzise aufzuzeigen, wie sich die Zweckbestimmung von Art. 2 Abs. 3 VNH/AI, wonach Anordnungen so zu treffen sind, dass die Rechte der Eigentümerschaft nicht mehr als notwendig beschränkt werden, mit der vorgenommenen Auslegung von Art. 10 Abs. 2 VNH/AI in Einklang bringen liesse. In Zusammenhang mit der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201) hat das Bundesgericht festgehalten, es sei nicht davon auszugehen, dass die Besitzstandesgarantie nach Art. 24c RPG auf Verordnungsstufe eingeschränkt werde. Jedoch seien die in der GSchV verfolgten Ziele als öffentliches Interesse anzuerkennen und dementsprechend gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG als wichtige Anliegen der Raumplanung einzubeziehen (vgl. Urteile 1C_43/2015 vom 6. November 2015 E. 7.3; 1C_345/2014 vom 17. Juni 2015 E. 4.1.3). So wäre grundsätzlich auch mit den vorliegend einschlägigen Zielsetzungen des Natur- und Heimatschutzes umzugehen, auf welche sich Art. 1 VNH/AI bezieht (vgl. dazu bspw. Urteile 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4 und 1C_79/2022 vom 30. September 2022 E. 4 und 6 betreffend ein Grundstück, welches zusätzlich vom Perimeter eines im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung [BLN] verzeichneten Objekts erfasst war).”
“2 LTF) - que le secteur en cause bénéficie d'une vue panoramique sur les Alpes et qu'il est libre de construction, hormis la présence d'un bûcher et d'un réservoir d'eau dissimulé sous un dôme végétalisé. A cette même occasion, la municipalité - bien que favorable à une reconstruction - a pour sa part évoqué le caractère emblématique du secteur. L'autorité communale avait d'ailleurs déjà souligné, en réponse au recours cantonal (cf. réponse du 28 mars 2018), que l'emplacement du cabanon surplombait le Jorat et offrait aux promeneurs un point de vue exceptionnel sur les Alpes. A cela s'ajoute, comme l'indique à juste titre la DGTL, que la forêt contribue, en tant que telle, à la protection de la nature et du paysage en préservant la flore et la faune, les formations géologiques, les paysages naturels et les écosystèmes (cf. Message du Conseil fédéral du 29 juin 1988 concernant la loi fédérale sur la conservation des forêts et la protection contre les catastrophes naturelles, FF 1988 III ch. 21 p. 172). Enfin, la recourante ne conteste pas, sur le principe, que la protection du paysage constitue l'une des exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT, dont il convient de tenir compte dans le cadre de la pesée complète des intérêts exigées par cette disposition (cf. art. 1 et 3 LAT, en particulier art. 3 al. 2 LAT; voir également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors de la zone à bâtir, 2017, n. 44 s. ad art. 24c LAT et n. 21 ad art. 24 LAT).”
Bei Belags‑ oder sonstigen Infrastrukturmassnahmen (z. B. Deckbelag auf Naturstrassen, Platzbefestigungen) ist der Erfordernisbegriff eng auszulegen; es sind sorgfältige Abklärungen zur tatsächlichen Notwendigkeit vorzunehmen. Für solche Vorhaben gelten hohe Anforderungen; eine umfassende Interessenabwägung ist durchzuführen.
“Eu égard au principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses et confortables, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable dans chacun des trois cas visés (Aemisegger/Moor/ Ruch/Tschannen, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c n. 36). En l'espèce, considérant que la demande porte sur l'aménagement d'une place en dur, d’une surface de 104,7 m2 revêtue d'un radier en béton, qui est, en l'état, fonctionnelle et utilisable, il n'est dès lors pas soutenable de prétendre qu'un tel aménagement remplit les exigences de nécessité et qu'il ne constitue pas uniquement une amélioration pour un plus grand confort des recourants. Les travaux litigieux ne sont pas, en d'autres termes, indispensables. En particulier, il n'est pas établi que le label bio les imposerait, les recourants se bornant à l'affirmer. C'est dès lors à raison que la DIME a estimé que ces derniers ne pouvaient pas se prévaloir de l'art. 24c LAT, sans qu'il ne soit nécessaire d'examiner encore si les autres conditions sont remplies. 4.3. L'art. 24 LAT permet à l'autorité de délivrer des autorisations en dérogation à l'art. 22 al. 2 let. a LAT pour de nouvelles constructions et installations ou pour tout changement d'affectations si l'implantation de ces nouvelles constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination (let. a) et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (let. b), ces conditions étant cumulatives (arrêt TF 1C_131/2019 du 17 juin 2019 consid. 3.4). Selon la jurisprudence, une construction est imposée par sa destination au sens de l'art. 24 let. a LAT lorsqu'elle est adaptée aux besoins qu'elle est censée satisfaire et qu'elle ne peut remplir son rôle que si elle est réalisée à l'endroit prévu: une nécessité particulière, tenant à la technique, aux conditions d'exploitation d'une entreprise, ou encore à la configuration ou à la nature du sol, doit imposer le choix de l'endroit. De même, l'implantation hors de la zone à bâtir peut se justifier si l'ouvrage en question ne peut être édifié à l'intérieur de celle-ci en raison des nuisances qu'il occasionne (Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, no 575).”
“Zudem dient sie der Gemeinde als Zufahrt zum Wasserreservoir S.________11 und für Unterhaltsarbeiten an den zahlreichen Wanderwegen. Die D.________strasse erschliesst demnach überwiegend Bauten und Anlagen, die in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform sind (vgl. Art. 16a RPG). Nach der Schätzung der Gemeinde stehen zwar momentan rund zwei Drittel der Fahrten in Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. Der geplante Belagseinbau ist jedoch nicht landwirtschaftlich begründet: Es ist weder erkennbar noch wird geltend gemacht, dass der Belagseinbau für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist, was Voraussetzung für eine Bewilligung nach Art. 16a RPG ist (vgl. Art. 34 Abs. 4 Bst. a RPV12). Die Asphaltierung bezweckt vielmehr eine Reduktion des Unterhaltsaufwandes für die Gemeinde. Unter den Beteiligten ist denn auch unbestritten, dass das Vorhaben gemäss Art. 16a RPG nicht zonenkonform ist und einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG13 bedarf. Näher zu prüfen sind einzig die Ausnahmetatbestände von Art. 24 RPG und Art. 24c RPG; die übrigen Ausnahmetatbestände von Art. 24 ff. RPG finden auf das umstrittene Bauvorhaben keine Anwendung. Die Anforderungen für eine ausnahmsweise Bewilligung von Deckbelägen auf bestehenden Naturstrassen sind hoch. Einem Belagseinbau sollten deshalb stets sorgfältige Abklärungen der Notwendigkeit und eine umfassende Interessenabwägung vorausgehen.14”
Bei Ferienhäusern wird der Platzbedarf für Balkone und Nebenflächen restriktiver beurteilt; Erweiterungen, die über den für eine zeitgemässe Wohnnutzung notwendigen Standard hinausgehen oder nicht für eine energetische Sanierung bzw. zur Verbesserung der Einpassung in die Landschaft dienen, gelten nach Art. 24c Abs. 4 RPG in der Regel als nicht bewilligungsfähig.
“Es würde zwar nicht zu einem anderen Ergebnis führen, wenn es sich hier nicht um ein Ferienhaus, sondern um ein ganzjährig bewohntes Wohnhaus handeln würde. Denn so oder anders geht die Fläche der neu geplanten Balkone für eine zeitgemässe Wohnnutzung zu weit. Auch bei Ferienhäusern können Veränderungen grundsätzlich mit der Notwendigkeit der zeitgemässen Wohnnutzung begründet werden. Jedoch wird der Platzbedarf von Ferienhäusern und -wohnungen restriktiver beurteilt, als derjenige von ganzjährig bewohnten Bauten.37 Da die Balkone auch nicht für eine energetische Sanierung nötig sind und – entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners – nicht darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern, kann dieses Vorhaben gestützt auf Art. 24c Abs. 4 RPG nicht bewilligt werden. Dazu kommt hier, dass sich das äussere Erscheinungsbild auch sonst stark verändert (vgl. E. 6c/d) und insbesondere die zahlreichen zusätzlichen Fenster und Terrassen- und Balkontüren sowie die Änderungen bei den Dachaufbauten für eine zeitgemässe Wohnnutzung nicht nötig sind. Auch diese Veränderungen überschreiten das nach Art. 24c Abs. 4 RPG zulässige Mass. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob die ebenfalls umstrittenen Veränderungen der Raumhöhen gestützt auf diese Bestimmung bewilligungsfähig wären.”
“m genügt zum zeitgemässen Wohnen vollauf. Es ist nicht nachvollziehbar, wieso der Balkon mit der bestehenden Fläche nur als Stauraum nutzbar sein soll. Das Aufstellen eines Tisches mit mehreren Stühlen sowie eine gleichzeitige Benutzung durch mehrere Personen ist mit der bestehenden Balkonfläche durchaus möglich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist der vorhandene Balkon sinnvoll nutzbar und genügt in seinem Ausmass für eine zeitgemässe Wohnnutzung. Zu berücksichtigen ist zusätzlich, dass das Ferienhaus auch über eine hauseigene Terrasse verfügt, welche von den Eigentümern oder Feriengästen ebenfalls in Anspruch genommen werden kann. Die ersuchte Erweiterung des Balkons dient damit der Befriedigung von über den üblichen Standard hinausgehenden Komfortansprüchen und sprengt den Rahmen der zeitgemässen Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies gilt umso mehr, als dass hier mit der ersuchten Balkonerweiterung zusätzliche Nebenfläche für ein Ferienhaus geschaffen werden soll. Es würde zwar nicht zu einem anderen Ergebnis führen, wenn es sich hier nicht um ein Ferienhaus, sondern um ein ganzjährig bewohntes Wohnhaus handeln würde. Denn so oder anders genügt die Fläche des bestehenden Balkons zum zeitgemässen Wohnen vollauf. Auch bei Ferienhäusern können Veränderungen grundsätzlich mit der Notwendigkeit der zeitgemässen Wohnnutzung begründet werden. Jedoch wird der Platzbedarf von Ferienhäusern und -wohnungen restriktiver beurteilt, als derjenige von ganzjährig bewohnten Bauten, so dass Erweiterungen zur Schaffung von zusätzlichen Wohn- und Nebenflächen in der Regel nicht bewilligungsfähig sind.13 Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die Balkonerweiterung – wie dies das AGR zusätzlich vorbringt – auch das Erscheinungsbild des Gebäudes in unzulässiger Weise beeinträchtigen würde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass dem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung gemäss Art.”
Liegt bei einer Umnutzung keine Vergrösserung des bestehenden Grundrisses vor, kann davon ausgegangen werden, dass keine physische Erweiterung der Nebennutzfläche vorliegt; eine rein innere Umnutzung kann somit nicht als Erweiterung i.S.v. Art. 24c RPG gelten.
“% sowohl die relative Grenze gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV von 60 % sowie die relative Grenze gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV von 30 % leicht überschritten waren. Trotzdem erteilte das AGR dem Vorhaben die Bewilligung nach Art. 24c RPG. Mit anderen Worten war die Erweiterungsmöglichkeit nach Art. 24c RPG bezüglich der Bruttogeschossfläche mit dem Vorhaben im Jahr 2013 offensichtlich ausgeschöpft, wie es das AGR zutreffend auch in seiner Stellungnahme vom 2. September 2021 in vorliegendem Beschwerdeverfahren präzisiert. Für die Nebennutzfläche ist jedoch zu differenzieren. Insofern ging die summarische Einschätzung des Rechtsamts vom 12. August 2021 von falschen Tatsachen («vollständige Ausschöpfung der Erweiterungsmöglichkeiten») aus. Den vorliegenden Bauplänen ist zu entnehmen, dass bei der Umnutzung der Doppelgarage in einen Pferdestall keine Vergrösserung des Grundrisses des Gebäudes B.________ Nr. O.________ vorgenommen wurde,35 mithin liegt keine physische Erweiterung der Nebennutzfläche beim Gebäude Nr. O.________ zum Vorzustand vor.36 Damit wurde insgesamt eine Fläche von”
Renovation im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG bezeichnet ein über das periodische, laufende Unterhaltsgeschäft hinausgehendes «grosses» Unterhaltsvorhaben. Solche Renovationen dienen nicht nur der Erhaltung, sondern führen typischerweise zu einer wirtschaftlichen Wertsteigerung und zu einer weitgehenden Erneuerung des Bauwerks. Art. 24c Abs. 2 erlaubt dergestalt Renovationen gestützt auf die erweiterte Garantie der Bestandslage; massgeblich können die konkreten Auswirkungen der Arbeiten auf die Identität und das äussere Erscheinungsbild des Gebäudes sein.
“3 Il en va de même des bâtiments d’habitation agricoles et des bâtiments d’exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l’agriculture. 4 Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies ." Les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone peuvent être entretenues du seul fait de la garantie de la propriété (art. 26 Cst.). Un simple entretien ne requiert pas d'autorisation de construire, la question de la base légale sur laquelle se fonderait une autorisation ne se pose pas (Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, ad art. 24c, let. B, N. 1, p. 269). Par rénovation au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, il faut entendre le "gros" entretien non périodique, allant au-delà d'un entretien courant, que requiert par exemple le maintien d'une construction dans un état conforme aux normes usuelles (adaptation aux besoins actuels). Une rénovation ne sert donc pas seulement, comme l'entretien périodique à assurer le maintien – couvert par la garantie de la propriété – de la valeur de la construction, mais implique en général, du point de vue économique, un accroissement de cette valeur. Après rénovation, une construction est comme neuve, ce qui accroît davantage sa durée de vie que ne le ferait un entretien courant (Muggli, op. cit., ad art. 24c, let. B, N. 2, p. 269). Comme l'art 24c al. 2 LAT autorise les rénovations en vertu de la garantie étendue de la situation acquise, une distinction conceptuelle entre rénovation et entretien courant, ainsi également qu'entre rénovation et transformation partielle n'est pas nécessaire, tous deux étant également admissibles. Peuvent toutefois se révéler déterminantes les incidences concrètes des travaux sur l'identité et l'aspect extérieur de la construction (Muggli, op.”
Massive, komfortable Aussenkonstruktionen – etwa eine 30 m2 schwere Metallkonstruktion – können nach der Rechtsprechung das für eine Ausnahme Erforderliche überschreiten und sind nicht durch Art. 24c Abs. 4 RPG gedeckt. Solche Vorhaben können zudem die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzen. Hinsichtlich Fahrzeugunterständen hat sich in der Praxis gezeigt, dass für eine Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Unterstand von rund 20 m2 als nötig gilt; deutlich grössere Carports wurden als zu weitgehend angesehen.
“einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung im oben erwähnten Sinne dar. Es handelt sich vielmehr um eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im oben erwähnten Sinne und damit um eine «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Mit den Vorgaben dieser Bestimmung steht das Vorhaben sodann nicht im Einklang: Die Metallkonstruktion mit einer Grösse von 30 m2 geht nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch wegen ihrer massiven Bauweise für einen Sonnenschutz deutlich über das objektiv Erforderliche hinaus und stellt vielmehr eine grosszügige und komfortable Lösung dar, welche angesichts der strengen Rechtsprechung nicht unter den Titel des zeigemässen Wohnens subsumiert werden kann. Sie ist sodann weder für eine energetische Sanierung nötig noch ist sie darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG scheitert damit bereits an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dazu kommt, dass mit diesem Vorhaben auch die die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzt wird. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt.[18] Aufgrund der auffälligen und massiven Bauweise tritt die strittige Konstruktion markant in Erscheinung und verändert das Umgebungsbild auf der südwestlichen Seite des Wohnhauses massgebend. Zusammen mit der ausrollbaren Markise/Sonnenstore kann im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht mehr von einer Änderung von untergeordneter Natur gesprochen werden.”
“Zudem ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die Beschwerdeführenden hinsichtlich des ohne Baubewilligung erstellten Gartenblockhauses mit Betonboden als gutgläubig gelten würden, was ebenfalls dagegen spricht, teilweise auf die Wiederherstellung zu verzichten. Wie schon die Vorinstanz erwogen hat, ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Gemeinde in der Wiederherstellungsverfügung zur Anordnung, den vormaligen Boden wiederherzustellen, als Alternative festgehalten hat, den Boden zu begrünen oder mit Kies zu befestigen. 4.5 Die Vorinstanz hat folglich auch die angeordnete Wiederherstellungsmassnahme zu Recht bestätigt. Die von der Gemeinde angesetzte Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens abgelaufen (vorne Bst. A). Es ist daher eine neue Frist anzusetzen (Art. 46 Abs. 3 Bst. e BauG). 5. Für den Carport gilt Folgendes: 5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Carport stelle eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar, weshalb eine Ausnahmebewilligung nur erteilt werden könne, sofern dieser für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sei (Art. 24c Abs. 4 RPG; vorne E. 3.1). Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S.”
Fehlende oder unvollständige Pläne/Unterlagen können eine abschliessende Beurteilung nach Art. 24c RPG verhindern. In den entschiedenen Fällen führten dies zu Anforderungen von ergänzenden Plänen bzw. Unterlagen oder zu einer Rückweisung/zurückzuweisenden Behandlung des Gesuchs, damit die zuständige Behörde die Voraussetzungen von Art. 24c RPG prüfen kann.
“À cet égard, il convient aussi de relever que le plan du rez supérieur du 18 octobre 2022 comportait des erreurs importantes au sujet des affectations autorisées, dès lors qu'il indiquait notamment « ancienne affectation dancing sans changement », alors que l'affectation de dancing n'a manifestement jamais été autorisée, étant précisé que la quittance d'enregistrement d'une demande de renseignement ne suffit pas pour faire valider un changement d'affectation. Cette erreur manifeste justifiait ainsi la demande de production de plans complémentaires conformes. S'agissant des autres affectations, sur les plans complémentaires produits, il est uniquement indiqué « ancienne affectation zone commerciale nouvelle affectation salon de massage », sans autre précision ni respect des teintes conventionnelles jaune et rouge. S'agissant des compléments demandés par l'OCEau, notamment d'un plan permettant d'examiner la question de l'octroi d'une dérogation selon l'art. 15 LEaux-GE sous l'angle de la garantie de la situation acquise, cette exigence vise à permettre l'examen de la conformité au projet sous l'angle de l'art. 24c LAT, de sorte que cette exigence de l'OCEau est similaire dans son but à celle formulée par la DAC à cet égard. Ce constat a également pour corolaire de démontrer davantage la nécessité de la production du formulaire de calcul et du schéma explicatif des surfaces sous l'angle de l'art. 43 OAT. Au surplus, le raisonnement développé précédemment sous l'angle des demandes de compléments de la DAC peut être repris mutadis mutandis. Concernant les documents complémentaires sollicités par la police du feu, le dossier ne comporte à l'évidence pas les plans de tous les étages du bâtiment et ceux produits restent généraux, sans que les aménagements intérieurs ne soient visibles, à l'instar de ceux exigés notamment à l'art. 9 al. 2 let. f RCI, de sorte que cette instance de préavis ne peut en l'état pas examiner le respect des prescriptions incendie. Concernant le questionnaire sécurité incendie O01, si le dossier en comporte certes une version datée du 25 mai 2022 indiquant un degré 1 de l'assurance qualité, dans son préavis défavorable du 6 février 2023, la police du feu a relevé que vu le contexte et les éléments communiqués, le dossier était classifié dans le degré 2 de l'assurance qualité en protection incendie, étant rappelé, à toutes fins utiles, que c'est l'autorité de protection incendie qui fixe le degré de l'assurance qualité attendu en fonction de l'affectation du bâtiment, de sa géométrie (hauteur, étendue), du type de construction et des risques d'incendie particuliers qu'il présente (Association des établissements cantonaux d’assurance incendie, Directive de protection incendie – assurance qualité en protection incendie, 2021 ch.”
“Der rechtserhebliche Sachverhalt ist insoweit unvollständig erstellt und es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, als erste Instanz entsprechende Abklärungen zu treffen. 4.6 In ihrer Vernehmlassung vom 5. August 2022 verweist die Beschwerdegegnerin 2 auf den beigelegten Mitbericht des Amts für Raumentwicklung vom 3. August 2022. Darin erklärt das Amt für Raumentwicklung, die Wesensgleichheit des geplanten Ersatzbaus im Vergleich zum bestehenden Gebäude sei nicht gegeben, weil das neue Gebäude erhöht werden solle. Der Beschwerdeführer widerspricht in seiner Stellungnahme vom 26. September 2022. Die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid und die Beschwerdegegnerin 2 in ihrer Verfügung vom 12. Juli 2021 haben sich mit dem vom Amt für Raumentwicklung neu aufgeworfenen Punkt nicht auseinandergesetzt, zumal sie die Erteilung einer Bewilligung nach Art. 24c RPG schon aus den genannten Gründen ausgeschlossen hatten, ohne die weiteren Voraussetzungen näher zu prüfen. Es ist unter den gegebenen Umständen wiederum nicht Sache des Verwaltungsgerichts, als erste Instanz darüber zu befinden, ob das Identitätserfordernis nach Art. 41 Abs. 1 RPV i.V.m. Art. 24c RPG schon wegen der Höhe des geplanten Ersatzbaus nicht erfüllt sei. 5. 5.1 Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid vom 1. Juni 2022, die Verfügung der Beschwerdegegnerin 2 vom 12. Juli 2021 und die Verfügung der Beschwerdegegnerin 1 vom 2. November 2021 sind aufzuheben. Die Sache ist zur weiteren Behandlung des Baugesuchs an die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 zurückzuweisen, zumal Abklärungen zu treffen sind, für welche diese besser geeignet sind als die Vorinstanz (zur Zulässigkeit einer solchen Sprungrückweisung Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 64 N. 4 mit Hinweisen). Jedenfalls sofern die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht schon an einer anderen Voraussetzung scheitert, wird die Beschwerdegegnerin 2 abzuklären und darüber zu befinden haben, ob das Dachgeschoss dem vor dem 1. Juli 1972 geltenden materiellen Recht entsprach, was bei der Flächenberechnung nach Art.”
“À cette occasion, les parties sont convenues de compenser, sur la surface de cette même pièce, la surface annexe qui fait défaut dans la chambre parentale (no 1), que les recourants souhaitent conserver en l'état, en l'augmentant encore dans la mesure correspondante (6 m2). La DGTL a donné son accord de principe, sous réserve de la production, par les intéressés, de plans en bonne et due forme permettant de vérifier la légalité de cette solution. Il ne ressort toutefois pas du dossier que les recourants ont remis de tels plans, ni même qu'ils ont manifesté leur intention de procéder à de tels travaux. La décision de l'autorité intimée doit dès lors être confirmée, la situation n'étant pas conforme aux art. 24c LAT et 42 OAT. Dans le cadre de l'exécution des travaux, les recourants sont toutefois libres, moyennant accord préalable de la DGTL, de mettre en oeuvre la solution esquissée lors de l'inspection locale, selon les modalités convenues au cours de celle-ci. En lien avec la surface annexe excédentaire, la DGTL a enfin sollicité la condamnation du local de jardin (cf. ch. 9 de la rubrique B. du dispositif), afin de compenser la création, hors du volume du bâtiment, du local technique (surface de 20 m2), en sous-sol, dans lequel a été aménagée l'installation de chauffage au gaz des recourants. Elle a demandé, dans ce cadre, de rendre le local de jardin (surface de 18 m2) inaccessible et inutilisable. Quant à eux, les recourants ne contestent pas que la réalisation de ce local technique entraîne un accroissement de la surface annexe, dans une mesure contraire aux art. 24c LAT et 42 OAT: se déterminant sur le procès-verbal d'inspection locale le 17 avril 2023, ils ont d'ailleurs déclaré que "s'il le faudra, il[s] fermer[ont] à l'intérieur pour rendre inutilisable le dépôt-jardin [.”
Eine blosse Eigentümer- oder Vorbesitzererklärung sowie das frühere Wissen oder die Duldung der Gemeinde ersetzen nicht die nach dem Recht erforderlichen Genehmigungen. Zur Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG muss die Rechtmässigkeit der bestehenden Baute erwiesen sein; eine solche Erklärung allein begründet diese Rechtmässigkeit nicht.
“Les recourants se contentent pour leur part de produire une déclaration du précédent propriétaire selon laquelle toutes les constructions sur la parcelle ont été érigées légalement. Manifestement, une telle attestation ne saurait remplacer ni le permis de construire ni l'autorisation spéciale nécessaires pour construire hors de la zone à bâtir. Le fait que, selon les recourants, la commune a depuis toujours eu connaissance de cette construction et qu'elle a toléré son existence ne remplace pas non plus l'autorisation; tout grief en lien avec la bonne foi des recourants relève par ailleurs de la procédure relative au rétablissement de l’état conforme au droit et est dès lors exorbitante au présent litige. Partant, il n'est nullement établi que le couvert à voitures initial ait été érigé légalement et que l'on est en présence d’un remplacement d'une construction conforme au droit. 5. Il reste ainsi à examiner si le couvert à voitures peut être considéré comme un agrandissement licite du bâtiment d'habitation principal en application de l'art. 24c al. 4 LAT. 5.1. Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al.”
Art. 24c Abs. 3 RPG schützt auch landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert wurden, bevor das Grundstück zum Nichtbaugebiet nach Bundesrecht wurde. Als altrechtlich gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind.
“Wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, das Bauvorhaben hätte von der Beschwerdegegnerin 2 als zonenkonforme oder als ausserhalb der Bauzonen standortgebundene Baute bewilligt werden müssen. Er macht aber geltend, die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG seien erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine solche nicht hätte verweigern dürfen. 3. 3.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398; BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 6.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 3.2 Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art möglich sind.”
“Wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, das Bauvorhaben hätte von der Beschwerdegegnerin 2 als zonenkonforme oder als ausserhalb der Bauzonen standortgebundene Baute bewilligt werden müssen. Er macht aber geltend, die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG seien erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine solche nicht hätte verweigern dürfen. 3. 3.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398; BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 6.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 3.2 Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art möglich sind.”
Gerichtliche/administrative Entscheide haben die Neuerstellung von Erschliessungswegen von über 100 m sowie Parkflächen von über 100 m2 nicht als «geringfügige» bzw. «massvolle» Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG angesehen; in den zitierten Fällen führte dies zur Verweigerung der Ausnahmebewilligung, soweit keine besondere landwirtschaftliche Rechtfertigung oder sonstige tragfähige Begründung vorlag.
“Referenz: R 23 40 Im BAB-Entscheid vom 2. März 2023 erteilte das ARE die BAB- Bewilligung für das Bauvorhaben a). Das ARE kam gestützt auf die Stellungnahme des ALG vom 5. Januar 2023 zum Schluss, dass nur die Erstellung eines Bewirtschaftungswegs im steileren Abschnitt auf einer Länge von ca. 40 m (Bauvorhaben a) landwirtschaftlich begründet werden könne. Der restliche Abschnitt der temporar erstellten Baupiste (Bauvorhaben b) sei gemäss ALG nicht landwirtschaftlich begründet. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könne nicht erteilt werden. Zum Referenzzeitpunkt von 1972 habe keine Erschliessung der ehemaligen landwirtschaftlichen Temporärwohnbaute bestanden. Die Neuerstellung eines Zufahrtsweges von über 100 m könne nicht mehr als geringfügige Erweiterung im Sinne der Raumplanungsverordnung angesehen werden. Die nachträgliche BAB-Bewilligung für das Bauvorhaben b) wurde deshalb nicht erteilt.”
“b OAT, qui n’autorise pas d’agrandissement supérieur à 100 m2 pour un usage non conforme à l’affectation de la zone. La surface en cause ne peut en conséquence être autorisée en tant qu’agrandissement mesuré au sens de l’art. 24c LAT. A cela s’ajoute que la surface de stationnement ne respecte pas l’identité des abords du bâtiment. L’examen des vues aériennes des années 1974, 1980, 1998 et 2004 ainsi que des photographies des lieux et des différents aménagements figurant au dossier permettent en effet de constater que la surface de stationnement en tout-venant, en outre de 100 m2 et qui correspond à l’aménagement de trois places de parc, a remplacé une surface couverte d’herbe et bordée d’arbres. Elle a ainsi un impact important sur son environnement et, en modifiant l’aspect des abords du bâtiment, contribue à en accentuer le caractère résidentiel, et ce alors même que le bien-fonds est quasiment entouré de toutes parts de forêts et de champs (cf. le site Internet google.maps). L’ouvrage litigieux ne saurait en conséquence être autorisé sous l’angle des art. 24c LAT ainsi que 41 et 42 OAT, tels qu’en vigueur en”
Eine Überschreitung der in Art. 42 OAT/den einschlägigen quantitativen Grenzen (z. B. 30%/60% bzw. die dort geregelten Potenziale) kann dazu führen, dass die im Referenzzustand bestehende Identität des Bauwerks im Sinne von Art. 24c RPG nicht mehr als gewahrt gilt; die Rechtsprechung verlangt in diesem Punkt strikte Beachtung der festgelegten Grenzen. Bereits geringe Überschreitungen können in konkreten Fällen entscheidend sein; umgekehrt steht in den Entscheiden, dass bei Einhaltung der quantitativen Grenzen die Identität erhalten sein kann.
“En outre, au niveau de la toiture, cette comparaison expose aussi que la cheminée a également été supprimée. Dans ces conditions, contrairement à ce qu'affirme le recourant, ces modifications extérieures ne se situent pas uniquement sur des parties non visibles de la construction, mais touchent également aux façades du bâtiment, étant au surplus précisé que la visibilité de la modification ne constitue pas en soi un élément déterminant quant au respect de l'identité du bâtiment. Ainsi, on peut raisonnablement douter du respect de la condition de l'identité du bâtiment. Concernant l'escalier extérieur, le recourant admet que la création de cet élément a pour effet que les surfaces SBPu + SA dépasse le ratio maximal de 30%, même s'il s'agit d'un faible dépassement (2.7 %), ce qui suffit pour confirmer que l'identité du bâti n'est pas respectée, dès lors que les limites chiffrées de l'art. 43 al. 3 OAT ne sauraient être appliquées avec souplesse. Concernant le sous-sol, son habitabilité au sens de l'art. 76 LCI n'est pas déterminante à la lumière de l'art. 24c LAT. En effet, comme l'indique la directive de l'ARE à son sujet, l'art. 24c LAT se réfère à la notion de SBPu, laquelle prend en compte les surfaces tant au-dessus du sol qu'au-dessous. Le critère déterminant pour la prise en compte des surfaces est uniquement celui de savoir si les locaux concernés peuvent être utilisés pour l'habitation ou le travail. Or, en l'occurrence, il ressort du tableau transmis le 8 septembre 2023 par le recourant que la surface de la salle de jeux/atelier a été comptabilisée, comme le reste du sous-sol, en tant que surface annexe. En outre, le recourant ne saurait se prévaloir du fait que l'espace salle de jeux/atelier aurait été autorisé dans le cadre de la DD 3______/1, dès lors que la surface dédiée à cet espace a augmenté de”
“Il ressortait par ailleurs de la systématique de la loi que si les éléments quantitatifs étaient impératifs, les autres éléments relatifs à l’identité de la construction laissaient une certaine marge d’appréciation à l’autorité. Or, il n’était plus contesté que le projet litigieux respectait l’ampleur admissible de l’agrandissement fixé par la législation. L’identité du bâtiment était préservée. Pour le surplus, ses arguments seront repris en tant que de besoin dans la partie en droit du présent arrêt. Les dérogations avaient été accordées après un examen minutieux du dossier par les services spécialisés. 13) Dans leur réplique, les voisins ont confirmé que, si l’augmentation de 30 % de la SBP était respectée, il n’en allait pas de même pour les autres points permettant de juger de l’augmentation mesurée d’une ancienne construction. De même, le changement d’identité n’était pas acceptable. Ils produisaient une publication de l’office des affaires communales et de l’organisation du territoire du canton de Berne détaillant l’application de l’art. 24c LAT. 14) À la demande du juge délégué, le dossier relatif à la DP 6______ a été versé à la procédure. L’autorisation portait sur la transformation et agrandissement d’une villa. Selon les plans visés ne varietur, la surface de l’agrandissement prévu était de 40 m2. Le bâtiment n° 2______ était démoli alors que le n° 3______ était conservé. La hauteur maximale du bâtiment projeté était de 5,25 m. 15) Un transport sur place s’est tenu le 21 octobre 2021 aux fins principalement de photographier les lieux. Quelques dalles permettent l’accès au bâtiment n° 3______, composé d’une entrée desservant à droite une cuisine, dans laquelle donnent trois fenêtres et où un radiateur électrique est visible, et à gauche une chambre à coucher, dans laquelle seul le lit peut trouver place. L’intérieur est en bois. Un étroit corridor comprenant quelques marches donne accès au bâtiment n° 2______, comprenant une salle de bains, et une grande pièce, séparée par un rideau, la première partie faisant office de bureau et l’arrière, avec le poêle à bois, de salon.”
“27 m2 Potentiel d'agrandissement de la SBPI (art. 42 al. 3 let. b OAT) 30% de 186.27 m2 = 55.88 m2 Agrandissement de la SBPI réalisé en 1973 Rez (35.51 m2 + 68.27 m2/2) 69.64 m2 Etage (24.44 m2 + 43.96 m2/2) 46.42 m2 Total 116.06 m2 Nous constatons que le potentiel d'agrandissement de la SBPI au sens de l'article 42 alinéa 3 lettre b OAT est largement dépassé par les travaux réalisés en 1973 (116.06 m2 > 55.88 m2). Le calcul de l'agrandissement de la surface totale ne peut pas être effectué de manière complète, les surfaces des combles n'étant pas représentées sur les plans. Ce calcul n'est toutefois pas nécessaire, car dès lors que la limite du potentiel d'agrandissement de la SBPI est dépassée, l'identité du bâtiment au sens des articles 24c LAT et 42 OAT ne peut d'ores et déjà plus être considérée comme étant respectée. Etant donné ce qui précède, les travaux de transformation réalisés en 1973 sur le bâtiment ECA no 2924 ont un impact tel qu'ils dépassent la notion de transformation partielle (art. 24c LAT et 42 OAT). En conséquence, l'identité du bâtiment n'est plus respectée pour l'essentiel et aucune nouvelle transformation du bâtiment ECA no 2924 ou de ses abords ne peut être admise, à l'exception d'interventions visant uniquement à réduire l'impact de l'ensemble bâti ou à revenir vers son état d'origine. 3.2. Examen qualitatif Les interventions projetées consistent d'une part à créer un avant-toit sur une partie de la façade sud-ouest du bâtiment, d'autre part à créer une importante baie vitrée (3.32 m x 2.2 m) à l'étage en façade sud à la place de deux modestes ouvertures existantes. Ces travaux ne visent pas à diminuer l'impact de l'ensemble bâti et provoquent une atteinte supplémentaire à l'identité du bâtiment à l'état de référence. La réalisation d'une importante baie vitrée avec un garde-corps en verre à l'étage du bâtiment ou seules existent de modestes ouvertures représente par ailleurs à elle seule une modification importante de l'aspect extérieur du bâtiment qui peinerait à être admise sous l'angle des articles 24c LAT et 42 OAT.”
“Seules les surfaces correspondant effectivement à un agrandissement du volume du bâtiment sont comptées en entier. Cela étant, nous présentons tout de même au point suivant, le calcul du potentiel d'agrandissement qui serait effectué dans le cas où l'entier des travaux réalisés en 1973 devrait être considéré comme étant situé à l'intérieur du volume bâti existant. 2. Calcul au sens de l'article 42 alinéa 3 lettre a OAT SBPI existante au 1er juillet 1972 : 186.27 m2 Potentiel d'agrandissement de la SBPI au sens de l'article 42 al. 3 let. a OAT: 60% de 186.27 m2=111.7 m2 Agrandissement réalisé en 1973: Rez: 35.51 m2 + 68.27 m2 = 103.78 m2 Etage: 24.44 m2 + 43.96 m2 =68.4 m2 Total: 103.78 m2 + 68.4 m2 = 172.18 m2 Nous constatons que même dans le cas où l'entier des travaux réalisés en 1973 devait être considéré comme étant situé à l'intérieur du volume bâti existant, la limite du potentiel d'agrandissement de la SBPI au sens de l'article 42 alinéa 3 lettre a OAT serait largement dépassée par ces travaux (172.18 m2 >111.7 m2). Dans tous les cas, l'identité du bâtiment au sens des art. 24c LAT et 42 OAT ne peut donc plus être considérée comme respectée. […]" La DGTL a par ailleurs repris le préavis de la DGE-DIREN du 4 décembre 2020 dont sont extraits les passages suivants: "La Directive départementale du Département du territoire et de l'environnement (DTE) relative à l'examen des projets d'assainissement énergétique de bâtiments sis hors des zones à bâtir à l'attention du SDT-HZB et de la DGE-DIREN définit notamment qu'un projet permettant d'améliorer de 2 classes la performance de l'enveloppe d'un bâtiment (selon le CECB), pourra être reconnu comme une mesure d'assainissement énergétique au sens de l'art. 24c alinéa 4 LAT. Dans le meilleur des cas, le gain de 2 classes sur l'efficacité de l'enveloppe d'un bâtiment correspond à une amélioration de l'ordre de 50 kWh/m2. Les apports d'une fenêtre performante de 7 m2, orientée au Sud, permettront en hiver, une économie d'environ 5 kWh par jour. En revanche, les pertes journalières de cet élément d'enveloppe s'élèveront à 2 kWh lorsque la température est de 9°C (température moyenne annuelle).”
Nach der zitierten Rechtsprechung verlangt Art. 24c RPG keinen aktuellen oder künftig zu erzielenden landwirtschaftlichen Nutzen. Die Norm dient dem Besitzstandsschutz bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter, zonenwidriger Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone und erlaubt deren ausnahmsweise Veränderung nur unter den in Art. 24c genannten Voraussetzungen.
“Das Gebäudevolumen darf nur so weit wiederaufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Abs. 3 Bst. a (zur maximal zulässigen Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens) ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. 3.4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern. Offenbar gebe es politische Anstrengungen, «um diese Teile […] wieder zu korrigieren» (Beschwerde S. 3). – Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Veränderungen nach Art. 24c RPG einen «landwirtschaftlichen Nutzen» voraussetzen. Die Bestimmung regelt vielmehr den Besitzstand bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, d.h. im Nichtbaugebiet. Solche nicht zonenkonformen Bauten und Anlagen dürfen insbesondere vor dem Hintergrund der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 1 RPG) nur ausnahmsweise, unter den Voraussetzungen von Art. 24c RPG verändert und erweitert werden. Die Beschwerdeführenden können aus ihrer Kritik an der bestehenden Regelung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese ist für die rechtsanwendenden Behörden verbindlich. Allfällige zukünftige politische Bestrebungen oder Rechtsänderungen sind nicht zu beachten. 4. Zum Abbruch des Anbaus und dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus ergibt sich folgendes: 4.1 Die BVD hat erwogen, die Beschwerdeführenden hätten den alten Anbau komplett abgebrochen und anschliessend einen neuen Anbau erstellt, weshalb Art. 42 Abs. 4 RPV und damit die quantitativen Obergrenzen von Art.”
“Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern. Offenbar gebe es politische Anstrengungen, «um diese Teile […] wieder zu korrigieren» (Beschwerde S. 3). – Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Veränderungen nach Art. 24c RPG einen «landwirtschaftlichen Nutzen» voraussetzen. Die Bestimmung regelt vielmehr den Besitzstand bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, d.h. im Nichtbaugebiet. Solche nicht zonenkonformen Bauten und Anlagen dürfen insbesondere vor dem Hintergrund der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 1 RPG) nur ausnahmsweise, unter den Voraussetzungen von Art. 24c RPG verändert und erweitert werden. Die Beschwerdeführenden können aus ihrer Kritik an der bestehenden Regelung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese ist für die rechtsanwendenden Behörden verbindlich. Allfällige zukünftige politische Bestrebungen oder Rechtsänderungen sind nicht zu beachten.”
Zunächst ist zu prüfen, ob die beabsichtigte Änderung des äusseren Erscheinungsbilds nach Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig ist (nur die dort genannten Voraussetzungen — zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung oder bessere Einpassung — kommen in Betracht). Wird dies bejaht, ist in einem zweiten, gesonderten Schritt zu prüfen, ob die Identität der Bauwerks bzw. der Anlage im Sinne von Art. 42 OAT für das Wesentliche gewahrt bleibt. Das Erfüllen von Art. 24c Abs. 4 ist damit notwendig, aber nicht bereits ausreichend.
“3, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. 21. A teneur de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let. b) ; les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire (let. c). Concernant la marche à suivre, il convient donc d’abord d’examiner si une modification de l’aspect extérieur du bâtiment est admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT puis, si tel est le cas, d’évaluer dans un deuxième temps si l’identité de la construction est préservée au sens de l’art. 42 al. 3 let. b OAT. A l’inverse, l’appréciation selon laquelle les conditions définies par l’art. 24c al. 4 LAT ne sont pas réalisées justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 3.2). 22. Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies (24c al. 5 LAT). 23. Lorsque la loi autorise l'autorité administrative à déroger à l'une de ses dispositions, notamment en ce qui concerne les constructions admises dans une zone, elle confère à cette dernière un pouvoir d'appréciation qui n'est limité que par l'excès ou l'abus, les juridictions de recours n'ayant pas compétence pour apprécier l'opportunité des décisions prises (art. 61 al. 2 LPA ; ATA/45/2019 du 15 janvier 2019 consid. 5c; ATA/1273/2017 du 12 septembre 2017 consid. 11b ; ATA/659/2017 du 13 juin 2017 consid.”
“1), une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel, sous réserve des améliorations d'ordre esthétique. La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3 OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; CDAP AC.2022.0067 du 30 novembre 2023 consid. 2b/bb). Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b et les références). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la référence). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art.”
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0183 précité consid. 4c; AC.2019.0004 du 10 septembre 2019 consid. 5/cc). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art. 24c al. 4 LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (cf. Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). b) Il n'est pas contesté en l'espèce que le bâtiment d'habitation du recourant entre dans le champ d'application de l'art. 24c LAT, dès lors qu'il a été construit et utilisé à des fins d'habitation avant la date déterminante du 1er juillet 1972. Dès lors que le projet vise à transformer et agrandir l’appartement du rez-de-chaussée, il convient d’examiner si l’identité de la construction est maintenue. c) La décision attaquée indique que l'agrandissement envisagé respecte les limites chiffrées posées par l'art. 42 al. 3 let.”
Bei der Prüfung von Art. 24c Abs. 5 ist auf allfällige Widersprüche im behördlichen Vorgehen zu achten; solche Inkonsistenzen können die Glaubwürdigkeit der geltend gemachten öffentlichen Interessen beeinträchtigen. Ebenso ist zu prüfen, ob kommunale Planwerke Privaten gegenüber wirklich entgegengehalten werden können, da deren Nicht‑Opponierbarkeit die Begründung eines überwiegenden öffentlichen Interesses entkräften kann.
“En l’espèce, le DT ne prétendait pas que la pergola ne respecterait pas l’identité de la construction de sorte qu’à ce titre, s’agissant d’une amélioration esthétique répondant aux conditions posées par l’art. 42 OAT, elle aurait dû être admise. Le comportement du département était en outre contradictoire. Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes. L’argument de l’intérêt public poursuivi devait être rejeté, le PDCant 2030 n’étant pas opposable aux particuliers. Le département ne saurait enfin justifier son refus sur la base de l’art. 24c al. 5 LAT, alors qu’il ressortait des photos aériennes et de la parcelle qu’il produisait, que la pergola envisagée ne contreviendrait nullement à la protection du paysage, telle que souhaitée par l’art. 3 al. 2 LAT. Il a joint un chargé de pièces. 14. Le département a dupliqué en date du 13 mai 2024, persistant dans ses écritures précédentes. L’art. 42 al. 1 OAT ne précisait pas l’art. 24c al. 4 LAT mais indiquait dans quel cas une transformation était considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré, soit des notions évoquées dans cette dernière disposition. Pour le surplus, le recourant ne pouvait être suivi quand il alléguait que le principe selon lequel les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT devaient être réalisées avant d’analyser si l’identité de la construction était préservée, ne serait applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment impliquant une augmentation de la surface habitable. La pergola induisait aussi un agrandissement des surfaces annexes de sorte que le projet entrait bien dans le champ d’application de l’art.”
Bei Hanglagen kann eine eingeschränkte, minimal eingreifende Erweiterung im Erdgeschoss, die überwiegend eingegraben ist und weitgehend von Taluspartien verdeckt wird (z. B. zwischen Gebäude und Stützmauer), nach Art. 24c Abs. 4 RPG mit Rücksicht auf Imperative der Terrainstabilisierung und zur Sicherung des Gebäudes gerechtfertigt sein. Solche Massnahmen können es ermöglichen, ein dem Wohngebrauch entsprechendes Nutzungsniveau herzustellen.
“L'extension au nord est habile, d'intervention minimale, presque entièrement enterrée au niveau du rez, occupant l'espace entre le chalet et le mur de soutènement. Pour l'essentiel masqué par des talus, cet agrandissement, au niveau du rez, ne porte pas atteinte à l'identité du chalet et peut se justifier au regard de l'art. 42 al. 1er OAT. Par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, on peut admettre, même si ce cas est limite, que l'aménagement répond à des impératifs de stabilisation du terrain, pour sécuriser le bâtiment, et qu'il permet ainsi un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. Ainsi, au rez, le local technique et le cellier sont régularisables par le biais d'une procédure conforme aux art. 103 ss LATC. Il n'en va pas de même de l'extension du volume à l'étage des combles, qui doit être supprimée, faute de potentiel d'agrandissement encore disponible. Cette extension des combles est également plus visible que celle réalisée au rez; elle ne peut pas se justifier par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, aucune des hypothèses qui y sont mentionnées n'étant réalisée en l'espèce.”
“42 OAT et propose, pour cette raison, de condamner l'antichambre et le réduit réalisés dans les combles (cf. recours, page 11 et procès-verbal d'inspection locale, page 2). Sur le plan qualitatif, il soutient que l'extension ne compromet pas l'identité du bâtiment, cette dernière étant peu visible de l'extérieur. Sur le plan quantitatif, la suppression de l'antichambre et du réduit à l'étage des combles (10,36 m2 et 3,56 m2), ainsi que de l'atelier/dépôt sous la terrasse (12 m2), qui représente au total 25,92 m2, suffit pour que le potentiel fixé par l'art. 42 al. 3 let. b OAT soit respecté, à 0,4 m2 près (selon les chiffres de la DGTL, partiellement contestés par le recourant: 26,32 m2 – 25,92 m2 = 0,4 m2). L'extension au nord est habile, d'intervention minimale, presque entièrement enterrée au niveau du rez, occupant l'espace entre le chalet et le mur de soutènement. Pour l'essentiel masqué par des talus, cet agrandissement, au niveau du rez, ne porte pas atteinte à l'identité du chalet et peut se justifier au regard de l'art. 42 al. 1er OAT. Par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, on peut admettre, même si ce cas est limite, que l'aménagement répond à des impératifs de stabilisation du terrain, pour sécuriser le bâtiment, et qu'il permet ainsi un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. Ainsi, au rez, le local technique et le cellier sont régularisables par le biais d'une procédure conforme aux art. 103 ss LATC. Il n'en va pas de même de l'extension du volume à l'étage des combles, qui doit être supprimée, faute de potentiel d'agrandissement encore disponible. Cette extension des combles est également plus visible que celle réalisée au rez; elle ne peut pas se justifier par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, aucune des hypothèses qui y sont mentionnées n'étant réalisée en l'espèce.”
“L'extension au nord est habile, d'intervention minimale, presque entièrement enterrée au niveau du rez, occupant l'espace entre le chalet et le mur de soutènement. Pour l'essentiel masqué par des talus, cet agrandissement, au niveau du rez, ne porte pas atteinte à l'identité du chalet et peut se justifier au regard de l'art. 42 al. 1er OAT. Par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, on peut admettre, même si ce cas est limite, que l'aménagement répond à des impératifs de stabilisation du terrain, pour sécuriser le bâtiment, et qu'il permet ainsi un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. Ainsi, au rez, le local technique et le cellier sont régularisables par le biais d'une procédure conforme aux art. 103 ss LATC. Il n'en va pas de même de l'extension du volume à l'étage des combles, qui doit être supprimée, faute de potentiel d'agrandissement encore disponible. Cette extension des combles est également plus visible que celle réalisée au rez; elle ne peut pas se justifier par rapport à l'art. 24c al. 4 LAT, aucune des hypothèses qui y sont mentionnées n'étant réalisée en l'espèce.”
Die nach Art. 24c eingeräumten Möglichkeiten können nur einmal in Anspruch genommen werden.
“Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5).”
“Selon la doctrine, la volonté du législateur était, par l'adoption de ces dispositions, que les constructions existantes contraires à l'affectation de la zone puissent faire l'objet de certaines modifications allant au-delà de la garantie de la situation acquise conférée par le droit constitutionnel, pour empêcher que ces constructions, en principe soumises à l'interdiction de bâtir, ne tombent petit à petit en ruine. Le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques (art. 42 al. 1 OAT), les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (art. 24c al. 4 LAT ; Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, ad. art. 24c LAT n. 7 et 10). 23. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Cette disposition n’est ainsi pas applicable aux constructions qui sont transformées ou érigées illégalement, même si le rétablissement de l’état conforme au droit n’a pas pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption.”
Bei der Abwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG ist eine Gesamtprüfung vorzunehmen, die namentlich raumordnerische, landschaftliche und umweltbezogene Auswirkungen sowie die Kostenfolgen einbezieht. Für die Beurteilung von Erneuerung, Erweiterung oder Wiederaufbau ist insbesondere zu prüfen, ob die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt.
“Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Le fait de satisfaire aux limites de l'agrandissement maximal autorisé ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doive être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la construction est préservée (AC.2019.0123 du 9 octobre 2019 consid. 3b/bb; AC.2018.0034 du 14 février 2019 consid. 2b/bb; AC.2017.0092 du 18 décembre 2017 consid. 3b/bb; Muggli, op. cit., N. 35 s. ad art. 24c LAT). L'art. 24c al. 5 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. L'autorité cantonale, qui examine a posteriori si des travaux de transformation ou de reconstruction déjà réalisés sans autorisation cantonale peuvent être régularisés ou si au contraire un ordre de remise en état ou de démolition doit être prononcé, doit constater les faits pertinents et elle doit examiner d'office la possibilité d'une régularisation (AC.2019.0197 du 5 juin 2020 et les références).”
“Näher zu prüfen ist jedoch Art. 24c RPG. Das Gebäude B.________ auf Parzelle Meiringen Grundbuchblatt Nr. F.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass Gebäude vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“16a RPG bewilligt werden können und auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen sind. Der Beschwerdeführer selber hat sich bei seinem nachträglichen Baugesuch nicht auf die Zonenkonformität gestützt, sondern ein Ausnahmegesuch nach Art. 24 ff. RPG eingereicht.10 Ebenso steht fest, dass eine Ausnahmebewilligung nach den Artikeln 24a, 24b, 24d, 24e und 37a RPG von vornherein ausser Betracht fällt. Solches macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend. Näher zu prüfen ist daher einzig Art. 24c RPG. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 41 RPV11 werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden und die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Eine Baute oder Anlage darf nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht (Art. 42 Abs. 4 Satz 1 RPV). Bestimmungsgemäss nutzbar ist eine Baute dann, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch einen angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich darin, dass sie gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind.12”
“Das Wohnhaus auf Parzelle Nr. G.________ gehört nicht zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe (vgl. Art. 16a Abs. 1 RPG) und wird daher in der Landwirtschaftszone zonenfremd genutzt. Auf dem Luftbild der Swisstopo von 1970 ist ersichtlich, dass das Gebäude bereits vor dem 1. Juli 1972 bestand. Dieser Zeitpunkt ist raumplanungsrechtlich relevant, weil damals mit Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde.18 Das Gebäude (samt seiner Umgebung) fällt daher unter die erweiterte Bestandesgarantie von Art. 24c RPG. Solche altrechtlichen Gebäude und Anlagen können mit einer Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Die zulässigen Änderungen sind in Art. 42 RPV konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand ist der Zustand, in dem sich die Baute im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet (rechtmässig) befand (vgl. Art. 42 Abs. 2 RPV), das heisst der bereits erwähnte Stichtag vom 1. Juli”
Art. 24c Abs. 3 schützt landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert wurden, bevor das Grundstück später im Sinne des Bundesrechts zum Nichtbaugebiet erklärt wurde. Die Regelung erfasst demnach Bauten, die ursprünglich zonenkonform waren, deren Konformität aber durch nachfolgende Gebietsausweisungen verloren ging.
“La révision partielle de 2011 de la LAT, entrée en vigueur le 1er novembre 2012, a étendu le champ d'application de l'art. 24c LAT aux constructions agricoles érigées avant l'introduction de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire qui étaient restées conformes à l'affectation de la zone, mais n'étaient désormais plus conformes en raison de mutations subséquentes (voir art. 24c al. 3 LAT). Précédemment, la modification d'un bâtiment qui avait perdu sa vocation agricole après le 1er juillet 1972 devait être appréhendée sous l'angle de la réglementation d'exception de l'art. 24d al. 1 LAT, dont les conditions sont globalement plus restrictives (TF 1C_101/2009 du 11 décembre 2009 consid. 2.3).”
Art. 24c Abs. 1 RPG schützt grundsätzlich in ihrem Bestand bestehende, bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die infolge nachträglicher Rechtsänderungen nicht mehr zonenkonform sind. Voraussetzung ist, dass sie zum relevanten Zeitpunkt rechtmässig erstellt oder geändert worden sind; die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung bleibt vorbehalten.
“2 Das streitbetroffene Baugrundstück liegt in der Landwirtschaftszone (vgl. Art. 16 RPG) und damit ausserhalb der Bauzonen. Sowohl das bestehende als auch das neu geplante Wohnhaus sind in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform (vgl. Art. 16a RPG), weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine Bewilligung nach Art. 22 RPG verweigerte. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24 RPG schloss die Beschwerdegegnerin 2 wegen fehlender Standortgebundenheit des Bauvorhabens aus. Weiter prüfte und verneinte die Beschwerdegegnerin 2 die Erteilung einer Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24c RPG. Wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, das Bauvorhaben hätte von der Beschwerdegegnerin 2 als zonenkonforme oder als ausserhalb der Bauzonen standortgebundene Baute bewilligt werden müssen. Er macht aber geltend, die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG seien erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine solche nicht hätte verweigern dürfen. 3. 3.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen).”
“Der Referenzzustand habe sich auch bei diesen Gebäuden auf den aktenkundigen, bewilligten Zustand zu beziehen. Der Rekurrent habe sich erst am 6. April 2020 und somit nach dem Erwerb der Liegenschaft (20. März 2020) zur Abklärung der Ausbaumöglichkeiten an die kantonale Fachstelle Landschaft gewandt und von dieser am 15. April 2020 die Auskunft erhalten, dass für die Bemessung des Referenzzustandes die bewilligten Pläne aus dem Jahre 1953 herbeizuziehen seien. Mit dem Kauf ohne vorgängige Abklärungen sei er ein gewisses Risiko eingegangen. Eine Durchsetzung von Bundesrecht und die Gleichbehandlung aller Gesuchsteller stelle deshalb keine unzumutbare Härte dar. Dass die Wohnfläche klein sei, sei dabei ebenso wenig massgebend wie das Ausmass der Abweichungen, zumal es nicht um eine Verhältnismässigkeitsprüfung, sondern um messbare Vorgaben gehe. 8. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wieder aufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Dabei bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Unter Art. 24c RPG fallen nur jene Bauten und Anlagen, die zum Zeitpunkt der Bewilligung zonenkonform waren und durch Rechtsänderungen – die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen – zonenwidrig geworden sind (Art. 41 RPV). Faktische Zweckänderungen oder illegal erstellte Bauten und Anlagen erfüllen das Rechtmässigkeitserfordernis nicht und sind den von Art. 24c RPG eröffneten Möglichkeiten daher nicht zugänglich (VB.2007.00227, E. 5.3 = BEZ 2007 Nr. 38; Rudolf Muggli, Kommentar RPG, 2010, zu Art. 24c, Rz 11; BGr, 2. Juli 2003, 1A.12/2003, E. 3.2; Bundesamt für Raumentwicklung, Neues Raumplanungsrecht: Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, 2000, Teil I, S.”
Ein Wiederaufbau nach Art. 24c RPG kommt bei über längere Zeit verlassenen Bauten regelmässig nicht in Betracht. Eine Besitzstandsgarantie wird in der Rechtsprechung für eine Baute, die mehr als etwa 20 Jahre zuvor abgebrochen wurde, grundsätzlich verneint. Ferner wird gefordert, dass bei Zerstörung oder Abbruch der Wiederaufbau nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug bzw. innert nützlicher Frist in Angriff genommen wird.
“Mit Bezug auf das ununterbrochene Interesse an der Weiternutzung kommt ein Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG von vornherein nicht in Betracht für über längere Zeit verlassene Bauten (vgl. BUNDESAMT FÜR RAUMENTWICKLUNG, Neues Raumplanungsrecht - Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, 2001, S. 46; Urteil 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003 E. 4.3, in: ZBl 106/2005 S. 158). Am geforderten andauernden Interesse an der Weiternutzung der Baute fehlt es auch, wenn zwischen Abbruch bzw. Zerstörung der Baute und Wiederaufbau allzu viel Zeit verstreicht (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG). In BGE 116 Ib 228 wurde festgehalten, dass eine Besitzstandsgarantie für eine mehr als 20 Jahre vorher abgebrochene Baute offensichtlich nicht besteht (a.a.O., E. 3b S. 234). Gemäss MUGGLI (a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG) muss verlangt werden, dass der Wiederaufbau einer zerstörten Baute nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug an die Hand genommen wird. WALDMANN/HÄNNI (Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N. 23 zu Art. 24c RPG, fünfter Spiegelstrich) halten dafür, der Wiederaufbau müsse innert nützlicher Frist an die Hand genommen werden. MARK GISLER (Das Wiederaufbaurecht - unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kanton Schwyz, 2003, S. 115) spricht sich für eine Einzelfallbeurteilung beim Kriterium des ununterbrochenen Interesses aus, so auch zur hinnehmbaren Zeitspanne zwischen dem Untergang der Baute und der Einreichung des Gesuchs um Wiederaufbau.”
“Mit Bezug auf das ununterbrochene Interesse an der Weiternutzung kommt ein Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG von vornherein nicht in Betracht für über längere Zeit verlassene Bauten (vgl. BUNDESAMT FÜR RAUMENTWICKLUNG, Neues Raumplanungsrecht - Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, 2001, S. 46; Urteil 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003 E. 4.3, in: ZBl 106/2005 S. 158). Am geforderten andauernden Interesse an der Weiternutzung der Baute fehlt es auch, wenn zwischen Abbruch bzw. Zerstörung der Baute und Wiederaufbau allzu viel Zeit verstreicht (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG). In BGE 116 Ib 228 wurde festgehalten, dass eine Besitzstandsgarantie für eine mehr als 20 Jahre vorher abgebrochene Baute offensichtlich nicht besteht (a.a.O., E. 3b S. 234). Gemäss MUGGLI (a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG) muss verlangt werden, dass der Wiederaufbau einer zerstörten Baute nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug an die Hand genommen wird. WALDMANN/HÄNNI (Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N. 23 zu Art. 24c RPG, fünfter Spiegelstrich) halten dafür, der Wiederaufbau müsse innert nützlicher Frist an die Hand genommen werden. MARK GISLER (Das Wiederaufbaurecht - unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kanton Schwyz, 2003, S. 115) spricht sich für eine Einzelfallbeurteilung beim Kriterium des ununterbrochenen Interesses aus, so auch zur hinnehmbaren Zeitspanne zwischen dem Untergang der Baute und der Einreichung des Gesuchs um Wiederaufbau.”
“Mit Bezug auf das ununterbrochene Interesse an der Weiternutzung kommt ein Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG von vornherein nicht in Betracht für über längere Zeit verlassene Bauten (vgl. BUNDESAMT FÜR RAUMENTWICKLUNG, Neues Raumplanungsrecht - Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, 2001, S. 46; Urteil 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003 E. 4.3, in: ZBl 106/2005 S. 158). Am geforderten andauernden Interesse an der Weiternutzung der Baute fehlt es auch, wenn zwischen Abbruch bzw. Zerstörung der Baute und Wiederaufbau allzu viel Zeit verstreicht (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG). In BGE 116 Ib 228 wurde festgehalten, dass eine Besitzstandsgarantie für eine mehr als 20 Jahre vorher abgebrochene Baute offensichtlich nicht besteht (a.a.O., E. 3b S. 234). Gemäss MUGGLI (a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG) muss verlangt werden, dass der Wiederaufbau einer zerstörten Baute nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug an die Hand genommen wird. WALDMANN/HÄNNI (Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N. 23 zu Art. 24c RPG, fünfter Spiegelstrich) halten dafür, der Wiederaufbau müsse innert nützlicher Frist an die Hand genommen werden.”
Wenn eine zonenfremde Vorplatzanlage in unmittelbarem Zusammenhang mit einer bereits vollzogenen, widerrechtlichen und nicht bewilligungsfähigen Nutzungsänderung steht, kann die Entfernung bzw. der Rückbau und die Wiederherstellung des Zustands vor dieser beanstandeten Nutzungsänderung angeordnet werden. Dabei ist nicht auf einen früheren (ebenfalls zonenfremden) Zustand abzustellen, sondern auf den Zustand unmittelbar vor der zu beurteilenden Zweckänderung.
“Gleiches gilt für die ebenfalls angeordnete Entfernung des Kiesplatzes sowie den Rückbau der vorgenommenen Bodenveränderungen (Kies und allfällige Planierung), steht doch der Kiesplatz zweifelsfrei in Zusammenhang mit der bereits vollzogenen, widerrechtlichen und nicht bewilligungsfähigen Nutzungsänderung. So reichte der Beschwerdeführer anlässlich seines Vorprüfungsgesuchs vom 20. November 2009 diverse Fotoaufnahmen der ehemaligen Sägerei zu den Akten. Diesen Aufnahmen lässt sich entnehmen, dass sich das Gebäude – zum damaligen Zeitpunkt – «auf der grünen Wiese» befand und namentlich weder auf der Nord-, Ost-, Süd- oder Westseite ein Kies- oder sonstiger Vorplatz vorhanden war. Dass – wie der Beschwerdeführer vorbringt – der Vorplatz in den Jahren 1980 und 1998, als im Gebäude noch ein Sägereibetrieb untergebracht war, bedeutend grösser war als heute, ist nicht entscheidend, war doch der Vorplatz bereits damals – mangels einer entsprechenden Ausnahmebewilligung – nicht zonenkonform (wenn auch in seinem Bestand geschützt; vgl. Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 37a RPG i.Vm. Art. 43 RPV). Wenn die Vorinstanz die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verlangt, so ist damit auch nicht der (zonenfremde) Zustand der Jahre 1980 und 1998 gemeint. Vielmehr ist das Gelände vor der ehemaligen Sägerei in den Zustand zurückzuversetzen, wie er sich vor der vorliegend zu beurteilenden Zweckänderung präsentierte. Eine mildere Massnahme ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht vorgeschlagen.”
In konkreten Fällen kann der verfassungsrechtliche Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbauzonen (Art. 1 Abs. 1 LAT i.V.m. Art. 75 BV) die Bestandsgarantie nach Art. 24c Abs. 5 RPG überwiegen und dadurch die Erteilung einer Ausnahmebewilligung verhindern.
“al1 Résumé : Admission du recours de la commune contre l’octroi d’une autorisation dérogatoire fondée sur l’art. 24c LAT aux propriétaires d’un pavillon de week-end en bois, en bon état, utilisé de manière temporaire, situé en zone agricole et ayant été légalement autorisé sous l’ancien droit (permis de construire de 1945 et permis d’habiter de 1949). Le projet litigieux consiste en une reconstruction du pavillon existant, soit une démolition de celui-ci et son remplacement par une nouvelle construction entièrement isolée sous l’angle thermique, avec raccordement au réseau séparatif et électrique, l’aménagement d’une salle de douche avec WC et une cuisine ainsi que l’installation d’un chauffage fixe (pompe à chaleur). Limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 let. b OAT respectées. Violation de la condition posée par l’art. 42 al. 3 let. c OAT, selon laquelle les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l’utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire, de sorte que la condition de l’identité n’est pas in casu remplie. Violation de l’art. 24c al. 5 LAT prévoyant que, dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies. Le principe de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT), de rang constitutionnel (art. 75 al. 1 Cst.), l’emporte in casu sur la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. Les travaux litigieux ont différents impacts sur l’utilisation du pavillon habité initialement de manière temporaire : amélioration de l’isolation thermique, du confort et des usages possibles, en particulier celui de l’habiter en permanence, et augmentation de sa durée de vie dans une mesure supérieure à celle d’un entretien convenable usuel du bâtiment existant. En fait En droit RÉPUBLIQUE ET CANTON DE GENÈVE POUVOIR JUDICIAIRE A/155/2021-LCI ATA/974/2022 COUR DE JUSTICE Chambre administrative Arrêt du 27 septembre 2022 3ème section dans la cause COMMUNE DE A______ représentée par Me François Bellanger, avocat contre DÉPARTEMENT DU TERRITOIRE et Madame et Monsieur B______ représentés par Me Mark Muller, avocat _________ Recours contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 (JTAPI/42/2022) EN FAIT 1) Le pavillon en bois litigieux se trouve sur la parcelle n° 1'988, d’une surface de 1'431 m2, sise en zone agricole, dans la commune de A______ (ci-après : la commune), au nord du village, dans le ______, au ______.”
“Enfin, l’argument selon lequel les propriétaires sont obligés par la commune de procéder aux raccordements séparatif et électrique, est sans pertinence in casu, puisqu’ils ne font pas partie des éléments susmentionnés ayant conduit la chambre de céans aux conclusions précitées s’agissant de l’application des art. 24c LAT et 42 OAT. Il en va de même concernant la conclusion subsidiaire des propriétaires, excluant l’installation d’un chauffage fixe de la demande d’autorisation litigieuse, étant précisé qu’une telle installation dans un bâtiment principalement non chauffé, comme en l’espèce, est expressément considérée par l’ARE comme une modification importante de son utilisation (rapport ARE 2012, p. 10), sans que l’absence d’un tel chauffage ne conduise in casu à la conclusion contraire pour les raisons évoquées plus haut. Par conséquent, le projet litigieux ne respecte pas l’art. 42 al. 3 let. c OAT, de sorte que la condition du respect de l’identité n’est pas remplie, malgré les apparences extérieures semblant relativement similaires entre le bâtiment envisagé et le pavillon actuel ainsi que le respect des limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 let. b OAT comme exposé plus haut. En outre, pour les raisons sus-évoquées et en application de l’art. 24c al. 5 LAT, le principe constitutionnel de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT en lien avec l’art. 75 al. 1 Cst.) l’emporte in casu sur la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. Le recours de la commune doit donc être admis. Le jugement querellé et l’autorisation litigieuse DD 3______ seront annulés. 8) Vu l'issue du litige, un émolument de CHF 1'500.- sera mis à la charge solidaire des propriétaires qui succombent (art. 87 al. 1 LPA). Une indemnité de procédure de CHF 1'500.- sera allouée à la commune, conformément à la jurisprudence constante de la chambre administrative, pour une commune de moins de dix mille habitants qui a dû recourir aux services d'un mandataire (ATA/723/2020 du 4 août 2020 consid. 7 et les références citées). Une moitié sera mise à la charge solidaire des intimés et l'autre à celle de l'État (département du territoire) (art. 87 al. 2 LPA). * * * * * PAR CES MOTIFS LA CHAMBRE ADMINISTRATIVE à la forme : déclare recevable le recours interjeté le 21 février 2022 par la commune de A______ contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; au fond : l'admet ; annule le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; annule la décision du département du territoire DD 3______ du 25 novembre 2020 ; met un émolument de CHF 1'500.”
Äussere Änderungen, die das Erscheinungsbild beeinflussen (z. B. Änderung des Dachmaterials), sind in der Landwirtschaftszone nur innerhalb enger Grenzen zulässig und können bewilligungspflichtig sein. Liegt ein zuvor als problematisch beurteiltes Projekt vor, ist eine vorgängige behördliche Kontrolle angezeigt, um die Einhaltung der Nutzungsordnung sicherzustellen.
“Der Beschwerdeführer hat zwar das Projekt nicht so ausgeführt, wie er es ursprünglich plante. Die Firsthöhe wurde entgegen dem abgewiesenen Projekt nicht angehoben und das Gebäudevolumen damit nicht in dem Ausmass erweitert, wie es im Ursprungsprojekt vorgesehen war. Der Beschwerdeführer wollte damit wohl den Beanstandungen des AGR gegenüber dem Ursprungsprojekt Rechnung tragen. Dass das Projekt im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften verbessert worden ist, befreit allerdings nach dem Gesagten nicht von der Pflicht, vorgängig zur Bauausführung eine behördliche Bewilligung einzuholen. Nebst der – offenbar geringfügigeren, aber immer noch vorhandenen – Erweiterung des Gebäudevolumens fällt auch ins Gewicht, dass das Vorhaben weiterhin eine Änderung des Dachmaterials (Profilblech statt Dachziegel) umfasst. Die Veränderung des Dachmaterials beeinflusst das äussere Erscheinungsbild, was in der Landwirtschaftszone nur innerhalb enger Grenzen zulässig ist (vgl. Art. 24c Abs. 4 RPG). Auch mit dem angepassten Vorhaben werden demnach Vorschriften tangiert, d.h. es wirkt sich auf die Nutzungsordnung aus. Nachdem sich das Vorgängerprojekt als problematisch erwiesen hat, drängt sich eine präventive behördliche Kontrolle auf, um sicherzustellen, dass die Vorschriften der Nutzungsordnung mit den vorgenommenen Anpassungen nun eingehalten sind. Demnach ist davon auszugehen, dass die ausgeführten Arbeiten baubewilligungspflichtig sind.”
Eine Lage ausserhalb der Bauzone kann nach Art. 24c RPG als „implantation imposée“ gelten, wenn sie durch technische Gründe oder Erfordernisse der betrieblichen Nutzung diktiert ist (z. B. Bergrestaurant). Dagegen genügen rein subjektive Motive des Gesuchstellers (z. B. Wunsch nach mehr Komfort oder Funktionalität) für diese Begründung nicht. Bestehende nicht zonenkonforme Bauten rechtfertigen Erweiterungen nur insoweit, als diese Erweiterungen selbst die Voraussetzungen einer durch die Bestimmung erzwungenen Lage erfüllen.
“L'implantation d'une construction est imposée par sa destination au sens de cette disposition d'une part lorsqu'un emplacement hors de la zone à bâtir est dicté par des motifs techniques ou des impératifs liés à l'exploitation d'une entreprise (implantation imposée positivement, p. ex. restaurant de montagne, cabane du club alpin) ou, d'autre part, lorsque l'ouvrage est exclu de la zone à bâtir pour des motifs particuliers (implantation imposée négativement; p. ex nuisances non tolérables en zone à bâtir). Les motifs dits subjectifs, c'est-à-dire liés à la personne du requérant, notamment le souhait d'améliorer la fonctionnalité, l'utilité ou le confort d'un bâtiment, ne suffisent pas pour que l'implantation d'une construction puisse être considérée comme imposée par sa destination.5 Une construction existante non conforme à l'affectation de la zone ne justifie, en tant que telle, que les extensions qui remplissent elles-mêmes le critère de l'implantation imposée par la destination de la construction ou les critères d'une autre disposition dérogatoire.6 Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les construction et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). En vertu de l'art. 41 al. 1 OAT7, l'art. 24c LAT est applicable aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit), c'est-à-dire avant le 1er juillet”
Fehlt die Vereinbarkeit mit wichtigen Anliegen der Raumplanung, kann dies die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 5 RPG verhindern; insbes. Schutz von Ortsbild und Landschaft kann ausschlaggebend sein. Andererseits begründet eine gewisse Zunahme von Lärm oder Verkehr nicht automatisch ein überwiegendes Entgegenstehen, wenn diese Auswirkungen am Standort unproblematisch sind.
“1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art. 25 Abs. 3 RPG i.V.m. Art. 84 BauG, Art. 108a der Bauverordnung vom 6. März 1985 [BauV; BSG 721.1] und Art. 12 Bst. e der Verordnung über die Organisation und die Aufgaben der Direktion für Inneres und Justiz [Organisationsverordnung DIJ, OrV DIJ; BSG 152.221.131]). 3.2 Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass das vorgesehene Dachmaterial unabhängig von der Farbe an diesem Standort grundsätzlich nicht mit den kommunalen Gestaltungsvorschriften vereinbar sei; die gegenteilige Auffassung der Gemeinde sei rechtlich nicht haltbar. Damit verletze das Vorhaben ein wichtiges Anliegen der Raumplanung (Ortsbild- und Landschaftsschutz), dem ausserhalb der Bauzonen besonderes Gewicht zukomme, und scheitere eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG bereits an überwiegenden entgegenstehenden Interessen (Art.”
“steht nicht zur Diskussion. Schliesslich stehen der Umnutzung auch keine überwiegenden Interessen entgegen (Art. 43a Bst. e RPV, auch Art. 24c Abs. 5 RPG). Zwar geht mit der neuen kurzfristigen und touristischen Vermietungsform eine gewisse Zunahme der Nutzungsintensität einher, was in gewissem Ausmass auch zu mehr Lärm und Verkehr führen kann (vgl. bereits E. 3e). Der Standort der C.________ an der bereits jetzt stark befahrenen Strasse ohne Wohnhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft ist in dieser Hinsicht jedoch unproblematisch. Entsprechend gingen im Rahmen der Publikation des strittigen Vorhabens auch keine Einsprachen ein. Dem strittigen Vorhaben kann daher eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden. Entsprechend ist der Bauabschlag des Regierungsstatthalteramts vom 2. Mai 2022 und die Verfügung des AGR vom 2. November 2021 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben.”
Fehlende formelle Verfügungen fachlich zuständiger Stellen (z. B. AGR) müssen im Beschwerdeverfahren nicht zwingend nachgeholt werden, wenn die fachliche Beurteilung bereits schriftlich oder im Verfahren eingeholt wurde und daraus ersichtlich ist, dass die Verfügung ebenfalls abgelehnt worden wäre. Aus prozessökonomischen Gründen kann die Beschwerdeinstanz den formellen Mangel in der Sache heilen und auf eine Rückweisung an die Vorinstanz verzichten.
“Das Versäumnis der Vorinstanz, beim AGR eine Verfügung einzuholen, schliesst weder die richtige Beurteilung aus, noch erschwert es diese. In der Stellungnahme vom 28. Juli 2022 hat sich das AGR mit den Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG auseinandergesetzt. Anlässlich des Augenscheins vom 9. September 2022 wurde festgehalten, dass sämtliche neu erstellten Bauten nach Prüfung durch das AGR nicht zonenkonform seien. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren hat das AGR mit Stellungnahme vom 21. November 2022 erneut bestätigt, dass die Bauvorhaben den Rahmen von Art. 24c Abs. 4 RPG sprengen würden. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass das AGR die Ausnahmebewilligung auch nicht verfügt hätte. Die Beschwerdeführerinnen hatten sowohl im vorinstanzlichen Verfahren als auch im Beschwerdeverfahren Gelegenheit, zur Einschätzung des AGR Stellung zu nehmen. Aus prozessökonomischen Gründen erscheint es daher wenig sinnvoll, das Verfahren von Amtes wegen aufzuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen, um die fehlende Verfügung des AGR einzuholen. Ebenso wäre es einem formalistischen Leerlauf gleichgekommen, eine Verfügung des AGR im Beschwerdeverfahren nachzuverlangen. Der BVD kommt als Beschwerdeinstanz die volle Kognition zu (vgl. Art. 40 Abs. 3 BauG). Der formelle Mangel des vorinstanzlichen Verfahrens kann mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache geheilt werden. Eine Aufhebung von Amtes wegen ist nicht angezeigt.”
Nach Art. 24c ist bei der Berechnung der SBPu auch die Fläche unter dem Boden zu berücksichtigen, wenn die Räume dauerhaft für Wohnen oder für Arbeit nutzbar sind (z. B. Atelier, «salle de jeux»). Die Frage der formellen Habitabilität nach Art. 76 LCI ist dafür nicht ausschlaggebend; massgeblich ist die tatsächliche Nutzbarkeit für Wohnen oder Arbeiten. Eine dadurch bewirkte Gesamtzunahme der SBPu (zusammen mit SA) kann – namentlich bei Überschreitung des 30%-‑Verhältnisses – die erforderliche Wahrung der Identität des Bestands beeinträchtigen.
“En outre, au niveau de la toiture, cette comparaison expose aussi que la cheminée a également été supprimée. Dans ces conditions, contrairement à ce qu'affirme le recourant, ces modifications extérieures ne se situent pas uniquement sur des parties non visibles de la construction, mais touchent également aux façades du bâtiment, étant au surplus précisé que la visibilité de la modification ne constitue pas en soi un élément déterminant quant au respect de l'identité du bâtiment. Ainsi, on peut raisonnablement douter du respect de la condition de l'identité du bâtiment. Concernant l'escalier extérieur, le recourant admet que la création de cet élément a pour effet que les surfaces SBPu + SA dépasse le ratio maximal de 30%, même s'il s'agit d'un faible dépassement (2.7 %), ce qui suffit pour confirmer que l'identité du bâti n'est pas respectée, dès lors que les limites chiffrées de l'art. 43 al. 3 OAT ne sauraient être appliquées avec souplesse. Concernant le sous-sol, son habitabilité au sens de l'art. 76 LCI n'est pas déterminante à la lumière de l'art. 24c LAT. En effet, comme l'indique la directive de l'ARE à son sujet, l'art. 24c LAT se réfère à la notion de SBPu, laquelle prend en compte les surfaces tant au-dessus du sol qu'au-dessous. Le critère déterminant pour la prise en compte des surfaces est uniquement celui de savoir si les locaux concernés peuvent être utilisés pour l'habitation ou le travail. Or, en l'occurrence, il ressort du tableau transmis le 8 septembre 2023 par le recourant que la surface de la salle de jeux/atelier a été comptabilisée, comme le reste du sous-sol, en tant que surface annexe. En outre, le recourant ne saurait se prévaloir du fait que l'espace salle de jeux/atelier aurait été autorisé dans le cadre de la DD 3______/1, dès lors que la surface dédiée à cet espace a augmenté de”
“Le recourant ne démontrait pas le contraire. Si son MPQ indiquait dans son courrier du 9 mars 2022 avoir produit une feuille de calcul et un schéma, de tels documents ne figuraient pas en annexe de ce courrier. Par ailleurs, la création d'un velux en toiture modifiait l'aspect extérieur du bâtiment ainsi que son identité. Au demeurant, même si cet élément était autorisable, il ne pouvait l'admettre à lui seul dans le cadre de la DD 6______, puisqu'il n'avait pas la compétence de scinder la demande d'autorisation de construire. Il ressortait de la feuille de calcul produite dans le cadre de la présente procédure que la création de l'escalier extérieur augmentait les SBPu + SA de plus de 30%. Les prétendus motifs liés à la sécurité ou à l'amélioration de l'habitabilité ne modifiaient pas ce constat. Selon l'annexe 1 des explications relatives aux autorisations au sens de l'art. 24c LAT publiées par l'office fédéral du développement territorial (ci-après: ARE), toutes les surfaces des étages en dessous et en dessus du sol, y compris les surfaces des murs et des parois dans leur section horizontale, utilisable en permanence pour l'habitation ou le travail, entraient dans le calcul des SBPu. Les surfaces d'une hauteur de moins d'un mètre ainsi que les surfaces annexes n'entraient pas en considération. En l'occurrence, si les surfaces en sous-sol n'étaient pas habitables, leur utilisation en tant qu'espace de travail pouvait être envisagée et n'était pas interdite par l'art. 76 LCI. Elles n'étaient d'ailleurs pas seulement affectées à une salle de jeux, mais également à un atelier. Le refus d'autorisation de construire ne mentionnait pas la butte de terre, de sorte qu'il ne faisait pas l'objet de cette décision. L'évacuation de cette butte correspondait à l'exécution de l'ordre de remise en état prononcé le 21 juillet 2023, ce dont il prenait acte. S'agissant de l'ordre de remise en état, le recourant ne pouvait être suivi lorsqu'il affirmait que les constructions réalisées sans autorisation l'avaient été par un tiers, dès lors qu'il admettait, dans ses échanges et son acte de recours, avoir rénové le portail litigieux ainsi qu'avoir procédé à l'installation de la clôture périphérique.”
Massive oder nicht durch die während des Bewilligungsverfahrens eingereichten Pläne belegte Abweichungen (z. B. Versetzen, wesentliche Vergrösserungen, geänderte Bauweise oder auffällige gestalterische Abweichungen) sind im Verfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen und können dazu führen, dass eine Nachbewilligung bzw. Legalisation nach Art. 24c RPG verweigert wird. Die Beurteilung stützt sich auf die zur Auflage gelegten Pläne als massgebliche Grundlage.
“Leur conclusion principale revient ainsi à modifier le projet de construction au stade de la procédure de recours, ce qui n'est – comme exposé ci-dessus – pas admissible. Cas échéant, ils auraient dû déposer une nouvelle demande de permis, respectivement une demande de permis de construire complémentaire dans ce sens. Par conséquent, la Cour constate que la conclusion principale des recourants, visant à modifier les décisions attaquées en ce sens que la mise en conformité du couvert à voitures est autorisée à la condition du retrait des lambris, dépasse manifestement le cadre de l'objet de la contestation – et des analyses effectuées, tant par les services étatiques dans leurs préavis que par les autorités intimées dans leurs décisions – de sorte qu'elle est irrecevable. Dès lors, la Cour examinera les griefs soulevés dans le recours sur la base des plans mis à l'enquête, sans tenir compte des modifications nouvellement proposées par les recourants, lesquelles ne sont du reste concrétisées par aucun plan. 3. Les recourants soutiennent que la question de savoir si le couvert à voitures à cet emplacement est conforme ou non à l'art. 24c LAT ne devrait plus être analysée, sous peine de violer le principe de la bonne foi, puisque cette question aurait déjà été tranchée favorablement dans les autorisations précédentes de 2016. 3.1. En l'occurrence, le permis de construire initial de 2016 autorisait la construction d'un couvert à voitures ouvert de toutes parts, avec un mur de soutènement de 1,20 m à l'arrière, s'étendant de manière diagonale sur le côté nord du couvert. Un escalier était prévu sur le côté sud, sans qu'aucun mur ne soit planifié de ce côté. Toutefois, le couvert en question n'a pas été érigé conformément aux plans approuvés. En effet, il a été déplacé par rapport à l'emplacement initialement prévu et a été construit différemment, étant désormais entièrement fermé à l'arrière et en grande partie sur ses côtés par des murs dépassant largement la hauteur de ceux prévus à l'origine. Si le rehaussement exact des murs est difficile à déterminer en l'absence de cotes précises sur les plans mis à l'enquête, il appert néanmoins très clairement non seulement desdits plans mais également des photographies versées au dossier par les recourants.”
“Dans ces circonstances, la Cour n'a aucun motif – et les recourants n'en invoquent d'ailleurs aucun – de ne pas appliquer strictement la directive précitée (cf. ég. arrêt TF 1C_567/2021 du 23 janvier 2023). On doit ainsi constater que le couvert à voitures, tel que soumis à légalisation, ne respecte pas la condition de l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords au moment déterminant. Au demeurant, on ne saurait valablement soutenir que le couvert, tel qu'érigé par les recourants – en contradiction manifeste avec les plans soumis précédemment –, a été construit ou transformé en conformité avec le droit matériel en vigueur à l'époque. De plus, cet aménagement n'est pas non plus devenu contraire à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement, puisque la parcelle concernée était déjà hors zone à bâtir au moment de sa construction. En conséquence, c'est à bon droit que la DIME a refusé d'octroyer une autorisation spéciale au sens de l'art. 24c LAT. 6. Dans un second temps, la DIME a examiné si le projet pouvait être autorisé sous l'angle de l'art. 24 LAT. 6.1. L'art. 24 LAT régit les exceptions prévues hors de la zone à bâtir. Selon cette disposition, des autorisations peuvent être délivrées pour de nouvelles constructions ou installations, ou pour tout changement d'affectation, en dérogation à l'art. 22 al. 2 let. a LAT, lorsque sont réunies deux conditions. D'une part, l'implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination (let. a). D'autre part, aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (let. b). Ces conditions sont cumulatives (cf. arrêt TF 1C_276/2021 du 17 mars 2022 consid. 4.1). L'implantation d'une construction est imposée par sa destination au sens de l'art. 24 let. a LAT, lorsqu'un emplacement hors de la zone à bâtir est dicté par des motifs techniques (p. ex., antenne de téléphonie mobile), des impératifs liés à l'exploitation d'une entreprise, la nature du sol (p.”
“Der geforderte Rückbau durch Entfernen der Pflästerung und Erneuerung des Zugangs [zum Grundstück] gemäss Rücksprache und Vorgaben des AGR ist geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass der von den Beschwerdeführenden verwendete Farbton der Pflästerung in der Landwirtschaftszone fremd ist, das äussere Erscheinungsbild erheblich verändert und damit gegen die Vorgaben von Art. 24c RPG verstösst (Nichtwahrung der Identität, überwiegende entgegenstehende Interessen). Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist der Kontrast durch den rot-bräunlichen Farbton zur asphaltierten Strasse deutlich erkennbar. Es kann demnach nicht gesagt werden, die Pflästerung entspricht der natürlichen Umgebung einer Baute im ländlichen Raum, wie es die Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c RPG vorsehen. Vielmehr haben die Beschwerdeführenden eine neue Zufahrt erstellt, welche so gemäss den erwähnten Gestaltungsgrundsätzen nicht zulässig ist. Dies geht auch aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG kommen ebenfalls nicht in Frage, was die Beschwerdeführenden auch nicht geltend machen. Eine separate, summarische Beurteilung der materiellen Bewilligungsfähigkeit der geometrischen bzw. flächenmässigen Abweichung vom baubewilligten Zustand erübrigt sich demnach, da die Pflästerung bereits gestützt auf die Abweichung des Farbtons nicht bewilligungsfähig ist. Das Vorbringen der Beschwerdeführenden, ihnen seien keine konkreten Vorgaben des AGR für die Ausgestaltung der Pflästerung der Zufahrt bekannt, verfängt zudem nicht. Ihnen wurde bereits im ordentlichen Baubewilligungsverfahren die Gestaltungsgrundsätze mit der Stellungnahme des AGR vom 27. Dezember 2017 zugestellt.42 Wirtschaftliche Interessen – also die Kosten des Rückbaus und verlorene Kosten der Investition – allein haben nach der Rechtsprechung kaum je ausschlaggebendes Gewicht.”
Bei Aussenanbringungen von Wärmepumpen fällt das Aussengerät unter Art. 24c Abs. 4 RPG, wenn es als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens zu qualifizieren ist. Teil der Erforderlichkeitsprüfung nach Art. 24c Abs. 4 ist insb. die Frage, ob innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens ein geeigneter und zumutbar nutzbarer Aufstellraum vorhanden ist; liegt solcher Raum vor, kann dies die erforderliche Ausnahme nach Art. 24c Abs. 4 RPG verneinen.
“24c RPG und folglich eine nachträgliche Teilbaubewilligung verweigert hat. 6. Die Beschwerdeführenden ersuchen weiter um eine Baubewilligung für den Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 6.1 Vorgesehen ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung, d.h. mit einem Aussen- und einem Innengerät. Das Aussengerät mit einer Breite von 1,05 m, einer Höhe von 1,02 m und einer Tiefe von 0,48 m wollen die Beschwerdeführenden an der Südwestfassade ihrer Liegenschaft aufstellen, links neben einem bestehenden Signalverstärker des lokalen Telekommunikationsunternehmens (vgl. Baugesuch vom 18.8.2021 mit Beilagen, Akten Gemeinde 5C pag. 1 ff.; Baupläne vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5C1; Fotos Augenschein Nrn. 48-49; Protokoll Augenschein S. 9). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde.”
Fehlen in den Akten Bewilligungen für ausserhalb der Bauzone stehende, nicht zonenkonforme Bauten, kann die blosse Präsenz auf historischen Fotografien nicht zwingend die Bestandesgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG begründen. In der zitierten Entscheidung wurde ausgeführt, dass das Nichtvorliegen dokumentierter Bewilligungen vielmehr dafür sprechen kann, dass die Errichtung rechtswidrig war.
“Le principe de la proportionnalité exigeait que les objets E, F et I soient mis au bénéfice du principe de la garantie de la situation acquise, au besoin par le truchement de l'allègement du fardeau de la preuve prévu par la jurisprudence. Il exigeait également que les constructions litigieuses qui étaient présentes sur la parcelle depuis plusieurs dizaines d'années (soit environ cinquante, septante, quatre-vingt ou nonante ans) soient maintenues, quand bien même le Tribunal fédéral avait récemment considéré que le délai de péremption de trente ans ne devait en principe pas s'appliquer à la remise en état hors zone à bâtir. Un chargé de pièces comprenant notamment des photographies aériennes de la parcelle en 1932, 1946, 1976, 1983 et 2020 était joint. 9) Le 14 janvier 2022, le DT a conclu au rejet du recours. Mme E______ ne contestait pas que les objets E, F et I étaient soumis à autorisation de construire et qu'ils n'étaient pas conformes aux normes applicables à la zone agricole. Elle soutenait cependant qu'ils tombaient dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Or, en l'espèce, malgré ses recherches, il n'avait trouvé aucune autorisation de construire qui aurait été délivrée pour ces objets dans ses archives. La présence des objets F et I sur les photographies historiques de 1963, voire 1954, ne permettait pas de présumer qu'ils avaient été érigés légalement, l'absence d'autorisation de construire dans les archives tendant au contraire à démontrer qu'ils l'avaient été de manière illicite. Ils ne tombaient dès lors pas dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Quant à l'objet E, il était visible sur la photographie aérienne de 1983 soit postérieurement à l'année de référence (1972) retenue par la jurisprudence. Par ailleurs, le terrain de tennis qu'il aurait remplacé, selon la recourante, était encore visible sur la photographie aérienne de 1972 que Mme E______ produisait. Manifestement érigé après 1972, cet objet ne pouvait donc pas bénéficier de la garantie accordée par l'art. 24c al. 1 LAT. Faute pour les objets E, F et I de pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise, l'ordre de remise en état prononcé était dès lors bien-fondé.”
Mauer- und Wandquerschnitte sowie Erschliessungs- und Verkehrsflächen (Eingänge, Korridore, Treppen, Aufzugsschächte) sind bei der Ermittlung der anrechenbaren Bruttogeschossfläche/SUL nach Art. 24c RPG zu berücksichtigen. Unbeheizte Estrich- oder Kellerräume gehören hingegen grundsätzlich nicht zur aBGF; sie sind nur dann anzurechnen, wenn sie durch Massnahmen wie Dämmung und Fenstereinbau zu dauerhaft bewohnbaren (beheizbaren) Räumen umgewandelt werden.
“Mauer- und Wandquerschnitte zählen nach den Vollzugsempfehlungen des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) betreffend Bewilligungen nach Art. 24c RPG zur aBGF und sind Teil des Gebäudevolumens (Vollzugshilfe des ARE, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, Bern 2001, Anhang 1, S. 21, einsehbar unter: <www.are.admin.ch>, Rubriken «Raumentwicklung und Raumplanung/Raumplanungsrecht/Bauen ausserhalb der Bauzonen/Erläuterungen zur RPV und Empfehlungen für den Vollzug [2000/2001]»). Gemäss Bundesgericht ist die Umschreibung des ARE massgeblich für den Begriff der aBGF (vgl. BGer 1C_590/2021 vom”
“Nach dieser Umschreibung resultiert die anrechenbare Bruttogeschossfläche aus der Summe aller Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten genutzt werden können. Nicht angerechnet werden Flächen mit einer lichten Höhe von weniger als 1 m sowie die Nebenflächen (Bruttonebenflächen, umfassend Funktionsflächen und Nebennutzflächen). Zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche zählen die Teile der Nutzfläche eines Gebäudes, die für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zur Erschliessung der entsprechenden Wohn- und Arbeitsräume dienenden Verkehrsflächen (Flure, Korridore, Eingangshallen; Treppen und Rampen; Aufzugsschächte). Nicht an die Bruttogeschossfläche angerechnet werden zu Wohnungen gehörende Keller-, Estrich- und Trockenräume [...]. Demnach sind zu Wohnungen gehörende unbewohnte Nebennutzflächen, wie Kellerräume, nicht zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche zu zählen (Urteil 1C_572/2020 vom 30. November 2021 E. 4.5; RUDOLF MUGGLI, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 31 zu Art. 24c RPG). Wird jedoch beispielsweise ein kalter, d.h. nicht wärmeisolierter Estrich durch das Anbringen einer Isolation und den Einbau von Fenstern zu einem beheizbaren und damit dauerhaft bewohnbaren Raum umgebaut, so ist er der Bruttogeschossfläche anzurechnen (Urteil 1C_572/2020 vom 30. November 2021 E. 4.5 mit Hinweisen; vgl. auch ARE, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungs-verordnung, 2001, S. 46).”
“Gemäss Rechtsprechung und Lehre ist in Bezug auf den in der Raumplanungsverordnung nicht definierten Begriff der aBGF die Umschreibung massgeblich, die das ARE in der Vollzugshilfe, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, Bern 2001 (Kapitel V, Bewilligungen nach Art. 24c; Anh. 1 S. 21) formulierte (Urteile 1C_48/2017 vom 22. Dezember 2017 E. 4.2; 1A.42/2006 vom 6. Juni 2006 E. 3.3; 1A.10/2005 vom 13. Juli 2005 E. 3.2; MUGGLI, a.a.O., N. 30 Fn. 64 zu Art. 24c RPG). Nach dieser Umschreibung resultiert die aBGF aus der Summe aller Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten genutzt werden können. Nicht angerechnet werden Flächen mit einer lichten Höhe von weniger als 1 m sowie die Nebenflächen (BNF, umfassend Funktionsflächen und Nebennutzflächen). Zur aBGF zählen die Teile der Nutzfläche eines Gebäudes, die für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zur Erschliessung der entsprechenden Wohn- und Arbeitsräume dienenden Verkehrsflächen (Flure, Korridore, Eingangshallen; Treppen und Rampen; Aufzugsschächte). Nicht an die aBGF angerechnet werden zu Wohnungen gehörende Keller-, Estrich- und Trockenräume [...]. Demnach sind zu Wohnungen gehörende unbewohnte Nebennutzflächen, wie Estrichräume, nicht zur aBGF zu zählen (MUGGLI, a.a.O., N. 31 zu Art. 24c RPG). Wird ein kalter, d.h. nicht wärmeisolierter Estrich durch das Anbringen einer Dachisolation und den Einbau von Fenstern zu einem beheizbaren und damit dauerhaft bewohnbaren Raum umgebaut, so ist er jedoch der BGF anzurechnen (Urteil 1C_145/2019 vom 20.”
Bereits einzelne äussere Gestaltungsmerkmale (beispielsweise der Farbton einer Belagsfläche) können nach Art. 24c RPG die materielle Bewilligungsfähigkeit beeinträchtigen, wenn sie das äussere Erscheinungsbild in der Landschaft erheblich verändern und damit die Identität nichtwiderlegbar beeinträchtigen.
“Der geforderte Rückbau durch Entfernen der Pflästerung und Erneuerung des Zugangs [zum Grundstück] gemäss Rücksprache und Vorgaben des AGR ist geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass der von den Beschwerdeführenden verwendete Farbton der Pflästerung in der Landwirtschaftszone fremd ist, das äussere Erscheinungsbild erheblich verändert und damit gegen die Vorgaben von Art. 24c RPG verstösst (Nichtwahrung der Identität, überwiegende entgegenstehende Interessen). Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist der Kontrast durch den rot-bräunlichen Farbton zur asphaltierten Strasse deutlich erkennbar. Es kann demnach nicht gesagt werden, die Pflästerung entspricht der natürlichen Umgebung einer Baute im ländlichen Raum, wie es die Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c RPG vorsehen. Vielmehr haben die Beschwerdeführenden eine neue Zufahrt erstellt, welche so gemäss den erwähnten Gestaltungsgrundsätzen nicht zulässig ist. Dies geht auch aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG kommen ebenfalls nicht in Frage, was die Beschwerdeführenden auch nicht geltend machen. Eine separate, summarische Beurteilung der materiellen Bewilligungsfähigkeit der geometrischen bzw. flächenmässigen Abweichung vom baubewilligten Zustand erübrigt sich demnach, da die Pflästerung bereits gestützt auf die Abweichung des Farbtons nicht bewilligungsfähig ist.”
Langjährige behördliche Duldung kann einen Vertrauenstatbestand und damit Gutglaubensschutz des Eigentümers begründen. Das führt nicht dazu, dass die Rechtswidrigkeit einer Erstellung unkenntlich wird; wohl aber kann dies die Anwendung von Art. 24c RPG ausschliessen bzw. einer Anordnung zur Wiederherstellung entgegenstehen oder deren Durchsetzung einschränken (etwa durch längere Wiederherstellungsfristen oder die Zusprechung von Entschädigungen).
“1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Cette disposition n’est ainsi pas applicable aux constructions qui sont transformées ou érigées illégalement, même si le rétablissement de l’état conforme au droit n’a pas pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu’une construction illicite en zone agricole a été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire est dès lors protégé dans sa bonne foi, empêche également l’application de l’art. 24c LAT et s’oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt du Tribunal fédéral 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.1 et les références citées). 24. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon son alinéa 1, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’alinéa 2 dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. 25. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
“War die Bauherrschaft gutgläubig und hat die Baubehörde durch ihr langjähriges Nichteinschreiten (ausnahmsweise) einen Vertrauenstatbestand geschaffen, kann dem durch Ansetzung einer längeren Wiederherstellungsfrist Rechnung getragen werden, bis zur Amortisation getätigter Investitionen oder um Unternehmen Zeit zu geben, ein neues Betriebsgelände in der Gewerbezone zu finden. Unter Umständen kann auch eine Entschädigung für gutgläubig getätigte, nutzlos gewordene Investitionen zugesprochen werden. Stossende Ergebnisse können schliesslich mittels Anpassung des Zonenplans behoben werden. Hätte die Berufungsbeklagte gestützt auf eine vor Erlass der KSV erteilte Baubewilligung ihr Projekt realisiert, so hätte es sich dabei nicht um illegale Bauten gehandelt, sondern um Bauten, die zwar in der Zukunft, nach erfolgter Überprüfung durch die vorerwähnte Arbeitsgruppe womöglich als Folge einer Zonenplanänderung nicht mehr zonenkonform, aber gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt wären. Bauten, die gänzlich ohne rechtmässige Baubewilligung ausserhalb der Bauzone erstellt werden, fallen demgegenüber nicht unter den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG. Damit dürften die in einer Dorfzone erstellten Häuser der Berufungsbeklagten, wäre für sie vor dem 15. Mai 2020 eine Baubewilligung erhältlich gemacht worden, und wären sie somit ohne Verstoss gegen die KSV gebaut worden, Bestandsgarantie geniessen. Mit der am 4. Oktober 2022 in Kraft getretenen PBV-Revision bräuchte die Berufungsbeklagte nicht zu fürchten, die Bauten später wieder zurückbauen zu müssen. Gegen eine echte Rückwirkung mit Anwendung auf bereits rechtskräftig erteilte Baubewilligungen sprach sich selbst die Berufungsbeklagte in der Duplik aus. Bestehende zonenwidrige Bauten können gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Ausserdem bestimmt der am 8. Oktober 2022 in Kraft getretene § 15a Abs. 1 PBV, dass bestehende Bauten in Erhaltungszonen im Sinn von Art. 33 RPV erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder umgenutzt werden dürfen, wenn die Charakteristik der Gebäude im Wesentlichen erhalten bleibt.”
Der erweiterte Bestandesschutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG erstreckt sich nicht auf Anlagen, die zum Zeitpunkt der Zuweisung zur Nichtbauzone noch nicht bestanden; neu entstandene Einrichtungen nach der Umzonung fallen somit ausser Betracht.
Freistehende, nicht baulich mit dem Hauptgebäude verbundene Anlagen (z. B. Photovoltaik‑Aufbauten auf Ständern, freistehende Store‑Strukturen) werden in der Rechtsprechung nicht als von Art. 24c Abs. 4 gedeckt angesehen und sind als Neuanlagen bzw. bewilligungspflichtige Installationen zu beurteilen.
“Leur installation – dans la mesure où elle ne se fait pas sur un bâtiment légalisé et existant (cf. pour cette condition, arrêt TF 1C_456/2015 du 8 juin 2016 consid. 5.1) – constitue un élément nouveau, clairement séparé du chalet existant et modifiant l'identité des constructions présentes à cet endroit, augmentant ainsi l'impact de l'affectation non conforme à la zone (cf. pour des panneaux solaires montés sur une clôture, arrêt TF 1C_99/2017 du 20 juin 2017). Elle ne peut pas non plus être qualifiée d’assainissement énergétique ni ne vise à une meilleure intégration de la construction principale dans le paysage. La pose de panneaux solaires sur des supports ne rentre finalement pas non plus dans le cadre de ce qui peut être admis comme étant nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. En effet, le cabanon étant déjà relié au réseau de fourniture électrique, il ne se justifie pas d'augmenter les constructions sur cette parcelle pour ce motif. Aucune des conditions alternatives de l'art. 24c al. 4 LAT n’apparaît donc remplie. Au surplus, le fait que la commune ait invité le recourant à placer les panneaux sur des supports ne peut pas le libérer de l'obligation de disposer d'un permis de construire, et encore moins remplacer l'autorisation spéciale. Or, comme on vient de le voir, les panneaux photovoltaïques sur des supports ne peuvent pas bénéficier d'une autorisation spéciale.”
“En l'espèce, le tribunal a constaté lors de l'audience que la structure de store rétractable est - même lorsque le store n'est pas déployé - importante, et qu'elle confère indéniablement un caractère résidentiel aux abords du bâtiment et modifie ainsi son aspect extérieur. Elle est par conséquent soumise à un permis de construire communal préalable et, hors des zones à bâtir, à une autorisation spéciale de la DGTL. Par ailleurs, elle ne remplit aucun des trois critères de l'art. 24c al. 4 LAT. Au surplus, comme l'a relevé la DGTL dans ses déterminations du 14 novembre 2019, l'installation n'ayant pas de lien physique avec le bâtiment principal, elle doit être considérée comme une nouvelle installation qui ne pourrait être admise que si elle pouvait être considérée comme imposée par sa destination hors des zones à bâtir (art. 24 LAT), ce qui n'est manifestement pas le cas. C'est dès lors à juste titre que la DGTL a refusé de la régulariser.”
Für gewerblich oder handwerklich genutzte Bauten ausserhalb der Bauzone besteht ein erweitertes Besitzstandschutzregime nach Art. 37a RPG in Verbindung mit Art. 43 RPV/OAT. Diese Bestimmungen erlauben unter Voraussetzungen Zweckänderungen sowie Aus- und Umbauten beziehungsweise Vergrösserungen, sofern die Bauten rechtmässig bestanden oder verändert waren und weitere gesetzliche Anforderungen erfüllt sind. Als einschlägiger Referenzstichtag für die Frage, welche Objekte Art. 37a erfasst, gilt in der Praxis häufig der 1. Januar 1980. Art. 37a ist bei der Anwendung von Art. 24c als lex specialis zu berücksichtigen; dies schränkt die Auslegung von Art. 24c insoweit ein, als für betroffene gewerbliche/handwerkliche Objekte die spezialgesetzlichen Regelungen vorrangig sind.
“Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al. 2). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3).”
“Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.18 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,19 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.20 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein.”
“24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives (WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a; MUGGLI, in AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 2 ad. art. 37a LAT). Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.2; arrêt 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et les références citées). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manoeuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (ATF 146 II 376 consid. 4.1; MUGGLI, op. cit., n° 1 ad art. 37a LAT). Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l'art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l'entreprise. Ainsi, des locaux utilisés comme entrepôts par une entreprise commerciale implantée ailleurs ne peuvent-ils faire l'objet d'un changement d'affectation ou d'un agrandissement au titre de l'art. 37a LAT (MUGGLI, op., cit., n° 11 ad art. 37a LAT).”
Fehlende dekorative Gestaltung oder sehr schlichte Ausführungen (z. B. schmale weisse Rahmen ohne Zierleisten) können — insbesondere ausserhalb solcher Zonen, in denen das Aussenerscheinungsbild besondere Bedeutung hat — dazu führen, dass der Ersatz von Bauteilen nicht als geringfügige Veränderung angesehen wird und damit eine formelle Unzulässigkeit wahrscheinlich erscheint.
“Par conséquent, il n’est pas visible si ces fenêtres ont des cadres blancs ou des croisillons. Mais les photos du recourant annexées à son courrier du 12 septembre 2022 montrent aussi que la porte fenêtre et trois petites fenêtres sur le devant de la maison ont des cadres blancs et n’ont pas de croisillons. De plus, une photo du recourant (annexe 3 du recours) montre les fenêtres sur l’arrière du bâtiment avec des cadres blancs et sans croisillons. Pour ces raisons et vu que le recourant fait valoir que le maire lui avait proposé d’installer des fenêtres « sans décoration » pour faciliter le nettoyage, les allégations de la commune que le recourant a partout posé des fenêtres avec des cadres blancs et sans croisillons sont crédibles. Par conséquent, la modification du bâtiment par le remplacement des fenêtres et porte-fenêtre ne semble pas être peu importante et l'illicéité formelle paraît probable. Cela vaut d’autant plus que le parcelle est situé hors zone où l'aspect extérieur d'un bâtiment a une importance particulière (cf. aussi l'art. 24c al. 4 LAT). La commune n’avait donc pas de marge de manœuvre et a prononcé l'arrêt des travaux à bon droit et le recours est rejeté. Cette interdiction doit rester valable jusqu’à ce qu'un permis de construire pour les modifications soit octroyé ou que la procédure de rétablissement de l'état conforme à la loi soit achevée. La question de savoir si le recourant était de bonne foi et peut demander la protection de la confiance par rapport à une éventuelle promesse du maire, va être tranchée dans cette procédure. Il en va de même pour le souci de la commune en ce qui concerne le chauffage et l’affectation.”
Für die Anwendung von Art. 24c RPG ist nach den dargestellten Entscheiden nachzuweisen, dass die betroffene Bau- oder Anlage vor dem 1. Juli 1972 nicht zonenkonform (z. B. nicht landwirtschaftlich) genutzt wurde. Zwar haben die Behörden im Verwaltungsverfahren nach dem inquisitorischen Prinzip Akten und Archivunterlagen zu sichten; gleichwohl obliegt es dem Gesuchsteller, die relevanten tatsächlichen Voraussetzungen darzulegen und zu beweisen. Können die erforderlichen Belege nicht erbracht werden, führt dies dazu, dass Art. 24c nicht zur Anwendung kommt.
“Juni 1972, wobei sich der Besitzstand nur auf rechtmässig erstellte oder geänderte Bauten bezieht (Art. 41 RPV). Entscheidend für die Qualifizierung als Temporärwohnbaute ist somit, ob das Gebäude im Referenzzeitpunkt vom 1. Juli 1972 ein (bewilligter) Dauerwohnsitz war oder nur sporadisch bewohnt wurde (vgl. E. 2c). Dieser Nachweis obliegt grundsätzlich der Bauherrschaft; diese trägt auch die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit (vgl. Art. 8 ZGB[15]).[16] Wenn die Beschwerdeführenden aus den angeblichen Umständen, dass die strittige Alphütte schon immer ganzjährig nutzbar gewesen und auch schon vor 1972 im Winter als Feriendomizil genutzt worden sei, abzuleiten versuchen, dass eine ganzjährige Nutzung oder eine Dauernutzung vom Besitzstand gemäss Art. 24c RPG umfasst sei, so kann ihnen nicht gefolgt werden. Vorab ist festzuhalten, dass sich die von ihnen eingereichten Bestätigungsschreiben von ehemaligen Mietern primär auf die Zeit ab 1972 beziehen, welche nach dem Gesagten für den Besitzstand nach Art. 24c RPG nicht relevant ist; die Beschwerdeführenden vermögen daher für die Zeit vor dem 1. Juni 1972 keine regelmässige Winternutzung, und schon gar nicht eine ganzjährige Dauernutzung der betreffenden Alphütte zu belegen oder glaubhaft zu machen. Eine regelmässige Nutzung der strittigen Alphütte als Feriendomizil im Winter geschweige denn eine Nutzung als Dauerwohnsitz vor 1972 erscheint auch nicht plausibel zu sein. So dürfte die Alphütte aufgrund der Höhenlage, der in den 1950er und 1960er Jahren schneereicheren Winter und der Tatsache, dass die Gondelbahn G.________ erst im Jahr 1973 gebaut wurde[17], im Winter nicht ohne weiteres zugänglich gewesen sein. Selbst wenn aber die strittige Alphütte auch schon in diesen Zeiten als gelegentliches Feriendomizil im Winter genutzt worden sein sollte, können die Beschwerdeführenden daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Eine tatsächliche Dauernutzung der Alphütte vor 1972 ist damit nicht belegt und ist nach dem Gesagten auch nicht glaubhaft. Das gelegentliche Nutzen dieser Alphütte für Ferien im Winter vermag nichts an deren eigentlichen Zweck zu ändern bzw.”
“Conformément au principe inquisitoire, il apparaît que le dossier de la cause a été instruit et documenté à suffisance par les autorités intimées, celles-ci ayant recherché dans leurs archives des photographies et documents probants, lesquels ont été versés au dossier. Le recourant ayant sollicité en l'espèce un avantage de la part de l'Etat (un permis de construire soumis à autorisation spéciale), c'est à lui qu'il appartenait de prouver que les conditions (dérogatoires) pour l'obtention d'un tel permis étaient, en l'occurrence, remplies, ce qu'il n'a, de toute évidence, pas fait. En effet, à défaut d'avoir pu démontrer que la construction était, avant 1972, utilisée à des fins contraires à l’affectation de la zone (agricole) dans laquelle elle est située, l’art. 24c LAT ne peut s'appliquer en l'espèce. Il appartient par conséquent au recourant de subir les conséquences de cette absence de preuve (cf. Muggli, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c n. 20; ég. supra consid. 2.3). Il s’ensuit que c’est à juste titre que la DIME a jugé inapplicable au cas d’espèce l’art. 24c LAT. 6. En vertu de l'art. 24a al. 1 LAT (disposition étant restée inchangée depuis son entrée en vigueur au 1er septembre 2000), lorsque le changement d'affectation de constructions et d'installations sises hors de la zone à bâtir ne nécessite pas de travaux de transformation au sens de l'art. 22 al. 1 LAT, l'autorisation doit être accordée si ce changement d'affectation n'a pas d'incidence sur le territoire, l'équipement et l'environnement (art. 24 al. 1 let. a LAT) et s'il ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. b; cf. arrêt TF 1C_84/2015 du 16 février 2016 consid. 4.1.1). En l’occurrence, il ne faut pas perdre de vue que l'art. 24a LAT suppose l'absence de travaux de transformation. Or, en l'espèce et ainsi que cela ressort de la demande de permis rétroactif et des explications détaillées figurant au considérant qui précède, les travaux réalisés doivent être qualifiés de conséquents et soumis à l'obligation de permis de construire. Partant, l'on ne se trouve manifestement pas dans une situation comme le requiert l'art.”
“Comme il n'existait encore aucune limite quantitative sous le régime de l'art. 24 al. 2 aLAT (c'est-à-dire jusqu'en août 2000), on peut imaginer que les limites définies à l'art. 42 al. 3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Dans la pratique, la question se pose de savoir comment procéder lorsqu'on ne dispose pas de preuves suffisantes attestant que la construction était utilisée à des fins non agricoles avant le 1er juillet 1972. Selon le principe inquisitoire prévalant dans les procédures de droit public, le fardeau de la preuve incombe aux autorités, qui doivent donc rechercher dans leurs archives des indications probantes. S'il n'est pas possible de prouver que la construction était autrefois utilisée à des fins contraires à l'affectation de la zone, l'art. 24c LAT ne peut être appliqué. Comme c'est le requérant qui subit donc en fin de compte les conséquences d'une absence de preuve, celui-ci aura tout intérêt à collaborer à la constatation des faits (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 20). 4.4. Il est encore précisé qu'en l'occurrence, il n'est pas contesté que, pour les chambres situées sous les combles, une autorisation spéciale formelle n'a jamais été octroyée pour l'affectation litigieuse. Pour cette partie de la demande de permis de construire, on se trouve ainsi en présence d'une procédure de mise en conformité en application de l'art. 167 de la loi fribourgeoise du 2 décembre 2008 sur l'aménagement du territoire et les constructions (LATeC; RSF 710.1). Dans une telle procédure de régularisation, l'autorisation ne peut être accordée que si la construction n'est pas matériellement illégale, cette question s'examinant en principe selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués. On applique toutefois le droit en vigueur au moment où l'autorité statue si celui-ci est plus favorable au requérant (ATF 127 II 209 consid.”
Beim Wiederaufbau nach Art. 24c Abs. 2 RPG gelten die in Art. 42 RPV vorgesehenen Flächenobergrenzen. Das Gebäudevolumen darf nur soweit wiederhergestellt werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 zulässige Fläche umfassen kann. Art. 42 Abs. 3 Bst. a (Beschränkung der aBGF‑Erweiterung innerhalb des bestehenden Volumens auf 60 %) ist beim Wiederaufbau nicht anwendbar. Sofern objektiv geboten, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage geringfügig vom früheren Standort abweichen. Ein Wiederaufbau ist nur zulässig, wenn die Baute zum Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht.
“Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt (BGer 1C_518/2021 vom 12.6.2023 E. 3.2, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 2.1). So darf innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens die anrechenbare Bruttogeschossfläche (aBGF) nicht um mehr als 60 % erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Bst. a). Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf sowohl bezüglich der aBGF als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von aBGF und Brutto-Nebenfläche) weder 30 % noch 100 m2 überschreiten, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur halb angerechnet werden (Bst. b). Art. 42 Abs. 4 RPV enthält Vorschriften zum Wiederaufbau von Bauten und Anlagen gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG. Eine Baute oder Anlage darf nur wiederaufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wiederaufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Abs. 3 Bst. a (zur maximal zulässigen Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens) ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. 3.4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern.”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Bauvolumens sind nur restriktiv zuzulassen. Von der Anforderung eines körperlichen Zusammenhangs mit der bestehenden Baute darf nur ausnahmsweise abgewichen werden, etwa wenn ein direktes Anbauen aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich ist und die Nebenbaute für eine zeitgemässe Wohnnutzung bzw. eine energetische Sanierung gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG erforderlich ist (z. B. gedeckter Holzunterstand bei Umstellung auf eine Holzheizung).
“November 2012 in Kraft getretene vierte Absatz von Art. 24c RPG verlangt, dass Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild (von altrechtlichen Bauten) für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein müssen, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen, die einen schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften verhindern sollen, gelten namentlich für Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens (Urteil 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3). Entsprechend führt das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern im Themenblatt A1, Bauen ausserhalb der Bauzonen, sinngemäss aus, bei Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Bauvolumens durch Nebenbauten dürfe nur ausnahmsweise vom Erfordernis des körperlichen Zusammenhangs mit der bestehenden Baute abgewichen werden, wenn ein direktes Anbauen aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich und eine Nebenbaute für das zeitgemässe Wohnen gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG erforderlich sei. Dazu könne bei der Umstellung auf eine Hauptholzheizung ein mindestens zweiseitig offener Holzunterstand nötig sein, wenn innerhalb des Volumens (für die Lagerung des Brennholzes) kein Platz vorhanden sei (S. 3). Diese Voraussetzungen entsprechen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach bezüglich der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 lit. a RPG ein gedeckter Holzunterstand zum Betrieb einer Holzheizung (selbst bei der Bewirtschaftung einer Waldparzelle in einer Distanz von rund 720”
Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen oder Vergrösserungen können zeitlich gestaffelt vorgenommen werden, dürfen jedoch gesamthaft das höchstzulässige Änderungs-/Vergrösserungsmass nicht überschreiten. Bei der Gesamtbeurteilung sind bereits erteilte Bewilligungen zu früheren Änderungen oder Erweiterungen zu berücksichtigen; sie können dazu führen, dass weitere Änderungen nicht mehr zugelassen werden.
“Nicht von Bedeutung ist, dass es nicht die «Schuld» der Beschwerdeführenden sei, wenn die gesetzlich erlaubte Erweiterung bereits mit den früheren, durch die Behörden bewilligten Umbauten überschritten worden sei. Wie die BVD zutreffend festgehalten hat, können die maximal zulässigen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten allenfalls in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal, ausgenutzt werden (vgl. z.B. BGer 1C_434/2022 vom 25.8.2023 E. 4.1.2, 1C_79/2022 vom 30.9.2022 E. 6.3; Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28 und 34). Die Bewilligungen für die früheren Bauvorhaben sind zwar in Rechtskraft erwachsen und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, jedoch bei der Beurteilung der hier umstrittenen weiteren Änderungen mitzuberücksichtigen (vgl. BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 4.2). 4.3 Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt. 4.4 Im Fall des Bauabschlags entscheidet die Baubewilligungsbehörde zugleich darüber, ob und inwieweit der rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist (Art. 46 Abs. 2 Bst. e BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 46 N. 9 mit weiteren Hinweisen). Die Wiederherstellung kann ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 S.”
“Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, kann das Umnutzungsgesuch aus dem Jahr 2020 nicht losgelöst von dem im Jahr 2018 gestützt auf Art. 24c RPG bewilligten und 2019 ausgeführten Abbruch und Wiederaufbau beurteilt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass das höchstzulässige Mass der Änderung bzw. Erweiterung nach Art. 24c Abs. 2 RPG nicht überschritten und dem Erfordernis der Gesamtbeurteilung gemäss Art. 42 Abs. 3 RPV Nachachtung verschafft wird, selbst wenn von den Änderungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten dieser Bestimmung in mehreren Etappen Gebrauch gemacht wird. Der Auffassung der Beschwerdeführenden, wonach die Identität der früheren und späteren Baute bereits abschliessend im Rahmen der im Jahr 2018 erteilten Bewilligung untersucht worden sei, kann nicht gefolgt werden. Dass das vorliegende Gesuch eine blosse Umnutzung zum Gegenstand hat, ändert daran nichts, da wie gesehen auch die Nutzungsart in die Gesamtbeurteilung einfliesst (vgl. vorne E. 4.1.1; ferner Urteil 1C_281/2015 vom 28. Juni 2016 E. 6).”
“Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung im Übrigen darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Gefordert ist nicht völlige Gleichheit von Alt und Neu. Vielmehr bezieht sich die Identität auf die «wesentlichen Züge», also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt.[9] Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf die Möglichkeit, zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone zu vergrössern, nur einmal benützt werden.[10] Es ist zwar zulässig, gestützt auf Art. 24c RPG mehrere zeitlich getrennte Änderungen an einem Objekt vorzunehmen, diese dürfen indessen insgesamt das zulässige Änderungsmass nicht überschreiten.”
Für die Voraussetzung von Art. 24c Abs. 2 (dass das Gebäude «rechtmässig erstellt oder geändert worden» sei) kann in der Praxis die Vorlage der ursprünglich erteilten Bau- und Bewohnbarkeitsbewilligungen als Nachweis gelten. Dies folgt aus dem entschiedenen Fall, in dem genau solche historischen Bewilligungen herangezogen wurden.
“3 OAT, l’office du registre foncier radie d’office les mentions lorsque le bien-fonds est définitivement classé en zone à bâtir. Dans les autres cas, il ne peut radier une mention que lorsque l’autorité compétente a pris une décision constatant que les conditions qui avaient justifié la mention n’existent plus. 7) Le présent litige porte sur une autorisation de construire dérogatoire, en ce sens qu’elle permet, à certaines conditions, une affectation non conforme à la zone agricole, entraînant ainsi une entorse au principe fondamental de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT). a. Cette dérogation est expressément prévue par l’art. 24c LAT et présuppose en premier lieu la réalisation des conditions légales de cette disposition. Parmi celles-ci, figurent l’utilisation du bâtiment « conformément à [sa] destination » (art. 24c al. 1 LAT et 42 al. 4 phr. 1 OAT), le fait que cet usage « ne [soit] plus conforme à l’affectation de la zone » (art. 24c al. 1 LAT) et que le bâtiment existant ait été construit « ou transform[é] légalement » (art. 24c al. 2 LAT), étant précisé qu’il ne s’agit pas d’un bâtiment agricole, ce qui n’est pas contesté. Pour les cas de reconstruction, l’art. 42 al. 4 OAT ajoute que l’utilisation de la construction existante « répond toujours à un besoin » (phr. 1). En l’espèce, les parties ne contestent pas que le pavillon litigieux a été construit en 1945 en respectant le cadre légal de l’époque, l’autorisation de le construire et le permis de l’habiter étant joints au dossier. Ainsi, le TAPI relève, à bon droit, que le pavillon a été autorisé comme « pavillon de week-end » conformément au règlement de quartier du plan d’aménagement n° 21'443 du 16 mars 1945, applicable à la parcelle. Comme l’art. 2 de ce règlement précisait que le « quartier » (issu du morcellement de l’ancienne parcelle n° 1'303) était destiné à la résidence exclusivement et les bâtiments, définis comme des « pavillons dits de week-end », à l’habitation, le TAPI conclut à raison que l’affectation autorisée visait une « villégiature hebdomadaire dans [le pavillon en cause], le week-end ».”
Gewässerschutzinteressen können einer raumplanungsrechtlichen Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG entgegenstehen; überwiegen diese öffentlichen Interessen, ist die Ausnahme zu verweigern. Gleichzeitig lässt die Rechtsprechung erkennen, dass Umbauten grundsätzlich zulässig bleiben können, sofern sie die Funktionen des Gewässerraums nicht zusätzlich beeinträchtigen.
“Besonders die Fensterfront für die Belichtung des Dachgeschosses und die Befensterung des Erdgeschosses wirken sich negativ auf das äussere Erscheinungsbild aus.21 Sie verändern den ursprünglich landwirtschaftlichen Charakter des Gebäudes und damit die Identität der Baute erheblich. Auch das AGR äusserte sich in der Stellungnahme vom 15. September 2020 kritisch zum äusseren Erscheinungsbild des Gebäudes. Es ist daher fraglich, ob unter diesen Umständen die Identität des Gebäudes in den wesentlichen Zügen gewahrt ist. Diese Frage muss hier aber nicht abschliessend beurteilt werden. Wie erwähnt, ist das Grundstück nicht genügend erschlossen und der Umbau und die Umnutzung widersprechen den Vorschriften des Gewässerschutzes. Einer Ausnahmebewilligung stehen damit überwiegende Interessen des Gewässerschutzes entgegen (vgl. E. 4). Das AGR hat eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG i.V.m. Art. 39 RPV und nach Art. 24c RPG somit zu Recht verweigert. Bei diesem Ergebnis kann auch die Frage, ob im vorliegenden Fall Art. 24c RPG im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGer 1C_145/2019 vom 20. Mai 2020) anwendbar wäre, offengelassen werden. Die Beschwerde ist auch diesbezüglich unbegründet.”
“Oktober 2017 sodann befunden, der Beschwerdegegnerin könne eine Ausnahmebewilligung für das Bauen im Gewässerraum in Aussicht gestellt werden, zumal das Gebiet der Harissenbucht dicht überbaut sei. Dieser Einschätzung widerspricht das BAFU in seiner Vernehmlassung zurecht: Die Harissenbucht liegt - sowohl bei einer das gesamte Gemeindegebiet umfassenden Betrachtungsweise, als auch bei einem engeren Fokus - eher peripher an einem Aussenstandort der Gemeinde. Die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin grenzt im Wesentlichen an unüberbaute Parzellen und an Waldgebiet. Es ist damit nicht im Sinne von Art. 41c der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) weitgehend überbaut (vgl. dazu eingehend BGE 143 II 77 E. 2 S. 79 ff. mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Nach Art. 41c Abs. 2 GSchV sind Anlagen im Gewässerraum in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt, sofern sie rechtmässig erstellt wurden und bestimmungsgemäss nutzbar sind. Gemäss der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Bestandesschutz für Bauten im Gewässerraum nach Art. 41c Abs. 2 GSchV allerdings enger zu verstehen als derjenige nach Art. 24c RPG und umfasst grundsätzlich nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten (zur Publikation bestimmtes Urteil 1C_22/2019 vom 6. April 2020 E. 9). Das Bundesgericht hat im zitierten Leitentscheid indes unter Berücksichtigung des Normzwecks und des Verhältnismässigkeitsprinzips auch festgehalten, dass Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren, zulässig bleiben. Dabei hat es den Fall der Installation von Solarzellen auf einer bestehenden Baute erwähnt. In der hier zu beurteilenden Situation verhält es sich ähnlich: Das geplante Vordach für eine bestehende und schon bisher gastgewerblich genutzte Seeterrasse beeinträchtigt die Funktionen des Gewässerraums (vgl. Art. 36a Abs. 1 GSchG) nicht zusätzlich, ist doch das Seeufer auf der Höhe des Restaurants der Beschwerdeführerin bereits stark verbaut. Zum gleichen Schluss kommt im Ergebnis auch das BAFU, welches das Bauvorhaben aus gewässerschutzrechtlicher Sicht ebenfalls für zulässig hält. Zusammenfassend ergibt sich, dass der nachgesuchten Baubewilligung keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen, weshalb die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung nicht zu beanstanden ist.”
In einem kantonalen Urteil vom 27. November 2020 wurde ein Gesuch um Erlaubnis zur baulichen Erweiterung in der Landwirtschaftszone abgewiesen, da das Projekt keines der alternativen Erfordernisse nach Art. 24c Abs. 4 RPG erfüllte.
“2020 Juge: MPB Greffier: JEG Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________, B.________/Municipalité de Grens, Direction générale du territoire et du logement PERMIS DE CONSTRUIRE CONFORMITÉ À LA ZONE ZONE AGRICOLE AUTORISATION DÉROGATOIRE{PERMIS DE CONSTRUIRE} AMÉNAGEMENT DU TERRITOIRE ET DROIT PUBLIC DES CONSTRUCTIONS LATC-120-1-aLATC-81-1LAT-22LAT-23LAT-24c (01.11.2012)LAT-24c-4 (01.11.2012)LAT-25-2OAT-41-1 (01.11.2012)OAT-42 (01.11.2012) Résumé contenant: Recours contre le refus par la DGTL d'accorder l'autorisation spéciale requise pour l'agrandissement, en dehors du volume du bâtiment existant, d'un appartement situé au rez-de-chaussée d'une villa, dont la parcelle est entièrement située en zone agricole. En l'espèce, le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l'art. 24c al. 4 LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 27 novembre 2020 Composition Mme Marie-Pierre Bernel, présidente; MM. Christian-Jacques Golay et Gilles Giraud, assesseurs; M. Jérôme Gurtner, greffier. Recourantes 1. A.________ à ********, 2. B.________ à ********, toutes deux représentées par Me Alain THÉVENAZ, avocat à Lausanne, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), anciennement Service du développement territorial (SDT), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Grens, à Grens. Objet permis de construire Recours A.________ et consort c/ décision du Service du développement territorial, Division Hors zone à bâtir, du 10 septembre 2019, refusant l'autorisation spéciale requise pour l'agrandissement du bâtiment ECA n° 129 sis sur la parcelle n° 91 de la commune de Grens (CAMAC n° 186659) Vu les faits suivants: A.”
Carports können unter Art. 24c RPG bewilligungsfähig sein. Bei Anlagen zum Abstellen oder für Veranstaltungen ist die (positive bzw. negative) Standortgebundenheit relevant für die Bewilligungsfähigkeit. Freizeit-/Erholungsanlagen (z. B. Pool, Sauna) erfüllen nach Rechtsprechung regelmässig nicht die in Art. 24c Abs. 4 genannten Zwecke (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung, bessere Einpassung) und sind daher häufig nicht zulässig.
“Im Unterschied zum Bauernhaus hält die Vorinstanz, wie schon das AGR, den Carport für nach Art. 24c RPG bewilligungsfähig. Dabei ging sie offenbar davon aus, eine Bewilligung nach Art. 24 RPG i.V.m. Art. 39 RPV sei ausgeschlossen. Das überzeugt, weil diese Bestimmungen auf die Umnutzung bestehender Wohnbauten abzielen und Neubauten (auch Abbruch und Wiederaufbau) nicht zulassen (AGR, Bauen ausserhalb der Bauzone, Themenblatt A4, Bauwerke in Streusiedlungsgebieten Wohnen oder örtliches Kleingewerbe [nachfolgend: Themenblatt A4], S. 1, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzone/Themenblätter»; betr. Wiederaufbau BGE 137 II 338 E. 2.4 ff.). Denn Schutzobjekt bildet im Streusiedlungsgebiet nicht nur die landschaftsprägende Baute, sondern die durch die Baute geprägte und sie umgebende Landschaft als Ganze (Amt für Raumentwicklung [ARE], Neues Raumplanungsrecht. Erläuterungen zur RPV und Empfehlungen für den Vollzug, 2001, einsehbar unter: <www.are.admin.ch>, Rubriken «Raumentwicklung&Raumplanung/Bauen ausserhalb der Bauzone/Erläuterungen zur RPV und Empfehlungen für den Vollzug (2000/2001)» [nachfolgend: Erläuterungen ARE], I Allgemeiner Teil, Ziff.”
“In letzterem sei es um eine Nutzung als Materiallager und um das Abstellen von Baumaschinen gegangen, während es im hier streitigen Gesuch um die Nutzung als Veranstaltungsparkplatz bzw. um das Abstellen von Campingfahrzeugen gehe. Massvolle Änderungen seien gemäss Art. 24c RPG zulässig. Subsidiär wären die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24a und Art. 37a RPG erfüllt. Weil der Veranstaltungsparkplatz positiv standortgebunden und der Abstellplatz für Campingfahrzeuge negativ standortgebunden seien und zudem keine überwiegenden entgegenstehenden Interessen vorliegen würden, könne die Anlage auch nach Art. 24 RPG bewilligt werden.”
“Zu beurteilen ist und bleibt in diesem Fall die Nutzungsänderung des Holzschopfs von BNF in BGF im Kontext der gesamten Liegenschaft auf der Bauparzelle. Die rechtliche Beurteilung der Wesensgleichheit einer Baute hat sich mit der Rechtsänderung des RPG per 1. November 2012 nicht verändert, weshalb für deren Beurteilung auf die oben zitierten Ausführungen im Entscheid der BVE vom 26. Mai 2014 verwiesen werden kann. Hinzu kommt, dass in den oberinstanzlichen Entscheiden des Jahres 2014 noch das alte Recht zur Anwendung kam. Nach heute geltendem und vorliegend für die materielle Beurteilung des Baugesuchs des Beschwerdeführers anwendbaren Art. 24c Abs. 4 RPG ist eine Erweiterung ausserhalb des am 1. Januar 1972 bestehenden Volumens nur zulässig, wenn sie der zeitgemässen Wohnnutzung, der energetischen Sanierung oder der ästhetischen Verbesserung dient. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild bzw. Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind damit enge Grenzen gesetzt. Ausnahmen nach Art. 24c RPG sind diesbezüglich strenger als unter dem bis zur Revision vom 1. November 2012 geltenden Recht zu handhaben.19 Die Umnutzung von BNF in eine Sauna mit Garderobe erfüllt offensichtlich keinen der in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Zwecke, weshalb bereits deswegen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern wäre.”
“En l'occurrence, il n'est pas contesté que les travaux exécutés ne sont pas nécessaires à une exploitation agricole et n'ont pas de vocation agricole, de sorte que ceux-ci ne sont pas conformes à l'affectation de la zone. Partant, il convient d'analyser si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT pourrait être délivrée. L'examen des conditions des art. 24, 24a, 24b, 24c, 24d et 24e LAT semble en effet pouvoir être d'emblée écarté, étant donné qu’il s’agit de constructions hors de la zone à bâtir qui ne sont pas imposées par leur destination (art. 24), qu'il ne s'agit pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b), qu’il ne s’agit pas non plus d’une installation qui peut être utilisée conformément à sa destination mais qui n’est plus conforme à l'affectation de la zone (art. 24c), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1), ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2), et que la construction n'est pas destinée à détenir des animaux (art. 24e). A l’égard de l’art. 24c LAT, on ne voit pas comment la construction d’une piscine avec couvert et pergola pourraient être nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore contribuer à une meilleure intégration de l’habitation dans le paysage. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, l'installation d'une piscine en zone agricole constitue une infraction manifeste aux principes de la préservation des zones non constructibles et la distinction fondamentale entre espace bâti et non-bâti (arrêt TF 1C_564/2010 du 7 juillet 2011 consid. 2.4). La Haute Cour qualifie les piscines d’installations d'agrément qui ne sont plus autorisées en zone agricole en application du droit actuel (arrêt TF 1C_464/2015 du 14 juin 2016 consid. 2.4.). En ce qui concerne le permis de construire que la recourante a obtenu pour construire une piscine naturelle en zone agricole, le Tribunal ne peut que s’étonner de la différence que la DAEC fait entre la construction d’une piscine naturelle et d’une piscine "ordinaire".”
Die von aussen, namentlich von der Zufahrtsstrasse gut erkennbare Sichtbarkeit von Fassadenänderungen kann in die Ermessensprüfung nach Art. 24c RPG einfliessen und so die Frage der Bewilligungsfähigkeit mitbeeinträchtigen.
“Mit den geplanten, grossformatigen HPL-Platten mit Fugenbändern sehen die Beschwerdeführenden bei ihrem Gebäude ein neues Fassadenelement vor, welches sich optisch von den übrigen, in Holz und Stein gehaltenen Fassaden[40] deutlich unterscheidet. Dadurch resultiert eine Abwertung des äusseren Erscheinungsbildes des Gebäudes, welche sich noch dadurch verschärft, dass es sich um die Fassade handelt, welche von der Zufahrtsstrasse gut erkennbar ist.[41] Es erscheint daher fraglich, ob mit der strittigen neuen Fassade die Identität des Gebäudes im Sinne von Art. 42 RPV noch gewahrt bleibt. Letztlich kann dies aber offen bleiben, da die notwendige Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus anderem Grund scheitert (vgl. nachfolgend).”
Zur Untermauerung ergänzender Feststellungen kann ein Nachweis des Baujahrs oder des Eigentums (z. B. notarielle Kaufurkunde) als massgeblicher Beleg für die zeitliche Einordnung des Gebäudes herangezogen werden.
“Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art. 24c al. 4 LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (cf. Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). b) Il n'est pas contesté en l'espèce que le bâtiment d'habitation du recourant entre dans le champ d'application de l'art. 24c LAT, dès lors qu'il a été construit et utilisé à des fins d'habitation avant la date déterminante du 1er juillet 1972. Dès lors que le projet vise à transformer et agrandir l’appartement du rez-de-chaussée, il convient d’examiner si l’identité de la construction est maintenue. c) La décision attaquée indique que l'agrandissement envisagé respecte les limites chiffrées posées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. La DGTL a ensuite changé de position en soutenant, dans ses déterminations du 14 décembre 2020, que le potentiel d'agrandissement hors volume aurait été épuisé lors de la construction de l'appartement du rez-de-chaussée, qui daterait de 1990 selon les précisions fournies par le recourant à l'inspection locale. Elle en conclut que les travaux litigieux ne peuvent, pour ce motif déjà, pas être autorisés en vertu de l'art. 24c LAT. La DGTL ne saurait toutefois être suivie sur ce point. Avec ses déterminations du 15 janvier 2021, le recourant a produit un extrait de l'acte de vente notarié établi à l'occasion du rachat du domaine en 1986.”
Aussen angebrachte Geräte können in einzelnen Entscheiden als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG gewertet werden und so die zulässigen Grenzen überschreiten. In anderen Fällen wurde die Aufstellung einer Luft‑Wasser‑Wärmepumpe dagegen als für eine energetische Sanierung «nötig» i.S.v. Art. 24c Abs. 4 RPG beurteilt. Massgeblich ist eine Gesamtbetrachtung, die etwa die Auswirkung auf die Identität des Gebäudes und die Erforderlichkeit für die Sanierung berücksichtigt.
“Mit Stellungnahme vom 15. September 2021 führte das AGR aus, dass das Aufstellen einer Wärmepumpe als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens gelte. Im Raum neben der Waschküche sei genügend Platz vorhanden, so dass eine Wärmepumpe nicht aussen aufgestellt werden müsse. Die aussen aufgestellte Wärmepumpe sprenge damit den Rahmen von Art. 24c Abs. 4 RPG. In seiner negativen Verfügung vom 27. Oktober 2021 kam das AGR sodann zu folgenden Schlüssen: «[…] Die Stellungnahme des Gesuchstellers vom 21. September 2021 vermag keine Ausnahme nach Art. 24c RPG zu begründen. Dass ein Signalverstärker westlich der Liegenschaft erstellt wurde, kann nicht als Begründung für das Aufstellen einer Wärmepumpe herangezogen werden. Der Standortvorschlag in der Rückweisung erfolgte anhand des Erdgeschossgrundrissplanes. Auf diesem Plan sind keine Schlafräume erkennbar. Im Grundriss sind aber noch andere Nebenräume eingezeichnet, welche als mögliche Standorte für eine Wärmepumpe in Frage kommen. Das Rechtsamt BVD (vormals BVE) hat im Entscheid RA Nr. 110/2016/174 vom 30. Mai 2017 folgendes festgehalten: Es trifft zu, dass die geplante Umgebungsgestaltung mit Autounterstand, Terrasse etc. erheblich dazu beiträgt, dass das heutige Wohnhaus nicht mehr mit dem früher bestehenden Wohnhaus vergleichbar ist. Das Gleiche trifft auf den Balkon und die Wärmepumpe zu.”
“Dies erfordert unter Umständen einen Anbau ausserhalb des Gebäudes. Damit wäre aus Sicht des Raumplanungsrechts verglichen mit einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe nichts gewonnen. Zu beachten ist weiter, dass bei der Verbrennung von Pellets – wenn auch in geringem Mass – Stickoxide und Feinstaub entstehen, welche die Luft belasten können, wohingegen die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe keine derartigen Emissionen verursacht. Schliesslich sprechen auch die Gesamtkosten gegen eine Pelletheizung. Diese sind aufgrund der höheren Betriebs- und Unterhaltskosten über eine Lebensdauer der Heizsysteme von 20 Jahren betrachtet um rund 17 Prozent höher als bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dies zeigt die Berechnung mit dem öffentlich zugänglichen Programm «Heizkostenrechner für kleine Gebäude» von energieschweiz.68 Die Aufstellung der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft erweist sich damit der Beurteilung des AGR folgend für die energetische Sanierung als nötig im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden.”
Für Erweiterungen bzw. bauliche Mehrungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens stellt Art. 24c Abs. 4 RPG hohe Anforderungen. Solche Vorhaben sind nur in Ausnahmefällen zulässig und nur, soweit sie tatsächlich «nötig» sind (eng auszulegen) für eine zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung oder eine bessere Einpassung in die Landschaft. Zulassungen dürfen nicht über das objektiv Erforderliche hinausgehen und sind restriktiv zu erteilen.
“a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.[17] Bei der vorliegend strittigen Sonnenstorenkonstruktion handelt es sich zwar nicht um eine eigentliche Volumenerweiterung des altrechtlichen Gebäudes. Dennoch fällt diese Konstruktion in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG, da diese Bestimmung gemäss der erwähnten Rechtsprechung zwar «vorab», aber damit auch nicht ausschliesslich auf Volumenerweiterungen beschränkt ist. Eine solche absolute Beschränkung auf blosse Volumenerweiterungen liesse sich mit dem klaren Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbaren. Nicht darunter fallen zwar nach der erwähnten Rechtsprechung die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung, wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen.”
“4 […]" D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage. Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT (ATF 127 II 215 consid. 3a et 3b p. 218 s.; 123 II 256 consid. 4 p. 261; TF 1C_401/2018 du 24 septembre 2019 consid. 3.1; 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1). L'exigence de maintien de l'identité du bâtiment ne va toutefois pas jusqu'à empêcher d'effectuer, dans le cadre des transformations autorisées, des améliorations esthétiques sur des constructions ou installations dont l'aspect esthétique n'était pas satisfaisant (TF 1C_335/2012 du 19 mars 2013 consid. 5.1). Il découle de l’art. 42 al. 3 let. b, 1ère phrase OAT qu’un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ne peut être réalisé qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art.”
“Auch eine energetische Sanierung des bestehenden Wohnhauses sei problemlos möglich und erfordere keinen Abbruch und Wiederaufbau. Schliesslich bestehe auch kein Anlass, das bestehende Gebäude aus Gründen der Einpassung in die Landschaft abzubrechen und durch einen wesentlich anderen Neubau zu ersetzen. Auch die Beschwerdeführenden 6 bis 10 argumentieren, das bestehende Gebäude verfüge über eine grosse Gesamtfläche, bei welcher nicht behauptet werden könne, dass für das zeitgemässe Wohnen eine Erweiterung nötig sei. Beim Gebäude sei sodann keine energetische Sanierung vorgesehen und von einer besseren Einpassung in die Landschaft könne keine Rede sein. Erweiterungen ausserhalb des Volumens würden wegen Art. 24c Abs. 4 RPG nur in seltenen Fällen bewilligt. Da das bestehende Chalet nicht unterkellert sei, sei die Erstellung eines neuen Untergeschosses nicht bewilligungsfähig. Der Beschwerdegegner argumentiert, da es sich nicht um eine landwirtschaftliche Wohnbaute handle, sei es im Lichte der Entstehungsgeschichte von Art. 24c Abs. 4 RPG fraglich, ob diese Bestimmung bei einem Abbruch und Neubau eines Ferienhauses uneingeschränkt Geltung habe. Ungeachtet dessen genüge die geplante Volumenerweiterung diesen Vorgaben vollumfänglich. Die Erweiterungen im Vergleich zum altrechtlichen Bestand würden hauptsächlich unterirdische Bauteile betreffen. Diese würden nicht als Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild gelten und nicht in den Anwendungsbereich dieser Bestimmung fallen. Die oberirdischen Erweiterungen seien insbesondere durch Wahrung der Raumhöhen an die Mindesthöhe von”
“Même en considérant que le bâtiment initialement sis sur la parcelle no H.________ aurait été construit conformément au droit matériel applicable avant le 1er juillet 1972, le projet doit aussi être refusé. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral et la doctrine, un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ou une modification de l'aspect extérieur du bâtiment ne peuvent être effectués qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé. Ces travaux doivent être nécessaires à la mise aux normes usuelles d'habitation, à l'assainissement énergétique ou à l'amélioration de l'intégration dans le paysage. Eu égard au principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive. Ce régime, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager, dans la zone inconstructible, les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage.11”
“einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung im oben erwähnten Sinne dar. Es handelt sich vielmehr um eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im oben erwähnten Sinne und damit um eine «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Mit den Vorgaben dieser Bestimmung steht das Vorhaben sodann nicht im Einklang: Die Metallkonstruktion mit einer Grösse von 30 m2 geht nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch wegen ihrer massiven Bauweise für einen Sonnenschutz deutlich über das objektiv Erforderliche hinaus und stellt vielmehr eine grosszügige und komfortable Lösung dar, welche angesichts der strengen Rechtsprechung nicht unter den Titel des zeigemässen Wohnens subsumiert werden kann. Sie ist sodann weder für eine energetische Sanierung nötig noch ist sie darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG scheitert damit bereits an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dazu kommt, dass mit diesem Vorhaben auch die die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzt wird. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt.[18] Aufgrund der auffälligen und massiven Bauweise tritt die strittige Konstruktion markant in Erscheinung und verändert das Umgebungsbild auf der südwestlichen Seite des Wohnhauses massgebend. Zusammen mit der ausrollbaren Markise/Sonnenstore kann im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht mehr von einer Änderung von untergeordneter Natur gesprochen werden.”
Als massgeblicher Stichtag für die Anwendung der Besitzstandsgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG gilt in der Regel der 1. Juli 1972. Die Garantie kommt nur für Bauten und Anlagen in Betracht, die sich in dem Zustand befanden, in dem sie zum Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet nach Bundesrecht bereits errichtet oder verändert waren.
“Ein negativer Vorentscheid, mit dem die zuständige Behörde die baurechtliche Bewilligung für das konkrete Projekt ablehnt, schliesst das Baubewilligungsverfahren ab und erweist sich als verfahrensabschliessender Endentscheid (vgl. § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a VRG; BGr, 15. November 2018, 1C_391/2018, E. 1.1 mit Hinweisen). 1.3 Die Beschwerdeführenden sind als Eigentümer des Baugrundstücks zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legitimiert (§ 338a PBG). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [RPG; SR 700]; BGE 147 II 309 E. 5.5 mit Hinweisen). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Art. 24c Abs. 2 RPG bestimmt, dass mit Bewilligung der zuständigen Behörde solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Art. 24c RPG ist auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist grundsätzlich der 1. Juli 1972 (BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 03 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 2.2 Art. 24c Abs. 3 RPG dehnt seit der Revision vom 23. Dezember 2011 diese sogenannte "erweiterte Besitzstandsgarantie" auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten aus, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde.”
“Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Der Anwendungsbereich der Besitzstandsgarantie ist auf Bauten und Anlagen beschränkt, die unter altem Recht rechtmässig erstellt worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil einer Nichtbauzone im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 RPV [SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (Urteile 1C_469/2019 vom 28. April 2021 E. 6.2 mit Hinweisen).”
“Aux termes de l'art. 24c al. 1 LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination et qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 [OAT; RS 700.1]). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.”
Wenn die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG nicht erfüllt sind, kann das AGR die Ausnahmebewilligung verweigern; in einem solchen Fall können ergänzende Einwände (etwa zur flächenmässigen Erweiterung) unbeachtlich sein.
“Nach dem Gesagten verweigerte das AGR die Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG für vorliegendes Bauvorhaben zu Recht. Die weiteren Begründungen des Beschwerdeführers bezüglich der flächenmässigen Erweiterung sind demnach unbeachtlich und brauchen nicht weiter geprüft zu werden. Der verfügte Bauabschlag der Gemeinde Saanen ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist diesbezüglich unbegründet und daher abzuweisen.”
Nach der Praxis des AGR gilt für die Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG pro Wohnung als erforderlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m².
“Die Vorinstanz hat erwogen, der Carport stelle eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar, weshalb eine Ausnahmebewilligung nur erteilt werden könne, sofern dieser für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sei (Art. 24c Abs. 4 RPG; vorne E. 3.1). Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S.”
Bei altrechtlichen Wegen/Zufahrten kann Art. 24c RPG punktuelle Befestigungen abdecken, etwa der Einbau von Fahrspuren oder eine auf einzelne kritische, steile Stellen beschränkte Vollasphaltierung bzw. Spurwege. Eine flächige Verbreiterung oder eine durchgehende Vollasphaltierung über die gesamte Strecke kann hingegen den Rahmen von Art. 24c RPG überschreiten.
“In Bezug auf ein allfälliges nachträgliches Baugesuch wären folgende Grundsätze zu berücksichtigen: Die Zufahrt ist nicht zonenkonform, da sie weder zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung noch für den produzierenden Gartenbau nötig ist (Art. 16a RPG). Eine Ausnahmebewilligung für nicht zonenkonforme Bauten kann gestützt auf Art. 24 RPG nur dann erteilt werden, wenn deren Zweck einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Das Bundesgericht lehnt es in ständiger Rechtsprechung ab, die Standortgebundenheit mit der Zugehörigkeit zu einer Baute zu rechtfertigen, welche selbst zonenfremd und nicht standortgebunden ist. Auch Erschliessungsanlagen und Anbauten, die einzig dazu dienen, den Komfort oder die Möglichkeiten der Benützung eines besitzstandsgeschützten landwirtschaftsfremden Hauptgebäudes zu erhöhen, gelten nicht als standortgebunden.39 Eine Ausnahmebewilligung nach dem Grundtatbestand von Art. 24 RPG ist daher in Fällen wie dem vorliegenden nicht möglich. Beim vorliegend umstrittenen Weg handelt es sich um eine altrechtliche Baute, welche grundsätzlich gemäss Art. 24c RPG erneuert, teilweise geändert und massvoll erweitert werden kann. Von der Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG umfasst sein können beispielsweise bei kritischen Stellen wie starken Steigungen der punktuelle Einbau von Fahrspuren in eine Naturstrasse oder eine auf einzelne Stellen beschränkte Vollasphaltierung.40 Eine Verbreiterung und Asphaltierung des Wanderweges zu Fahrzwecken würde hingegen den Rahmen von Art. 24c RPG sprengen, zumal aus dieser Bestimmung kein Anspruch auf zeitgemässe Erschliessung altrechtlicher Wohnbauten ausserhalb der Bauzone abgeleitet werden kann.41 Gelegenheit für die Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs müsste gegeben werden, soweit eine Baubewilligung nicht offensichtlich ausser Frage steht.42 Ein allfälliges nachträgliches Baugesuch wäre vom Regierungsstatthalteramt und allenfalls unter Beizug des zuständigen Oberingenieurkreises des Tiefbauamtes (vgl. Art. 33 Abs. 3 SV) zu beurteilen, da die Gemeinde für einen Teil des Weges als Grundeigentümerin betroffen ist und es sich um einen Wanderweg handelt, für dessen Unterhalt sie zuständig ist.”
“Zwar mag sich der hier interessierende Strassenabschnitt seit dem Stichtag im Jahr 1972 baulich nicht wesentlich verändert haben, soweit sich dies anhand des eingereichten Luftbilds überhaupt beurteilen lässt. Allerdings ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdeführerin aus diesem Umstand zu ihren Gunsten ableiten könnte: Wohl kann beim punktuellen Einbau von Fahrspuren in eine Naturstrasse oder bei einer auf einzelne kritische Stellen beschränkten Vollasphaltierung regelmässig noch von einer teilweisen Änderung bzw. massvollen Erweiterung ausgegangen werden, die von der (erweiterten) Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG umfasst wird (VGE 2018/154 vom”
“Zur Frage der Identität gehört auch die Nutzung und Zwecktauglichkeit von Erschliessungs- und Infrastrukturanlagen. Eine Strasse muss ihren Zweck erfüllen können, d.h. befahrbar und verkehrssicher sein. Bei steilen Strassen ist oftmals eine Befestigung geboten. Dies bedeutet aber nicht zwingend, dass es sich um eine ganzflächige bituminöse Befestigung auf der gesamten Strecke handeln muss. Nach der Rechtsprechung erscheint eine Befestigung in den steilsten Bereichen und Kurven im Licht der raumplanungsrechtlichen Vorgaben von Art. 24c RPG nicht zum Vornherein unzulässig, solange die Identität der Zufahrtsstrasse in ihren wesentlichen Zügen gewahrt bleibt.32 Die D.________strasse ist im Bereich des Bauvorhabens sehr steil; im unteren Teil beträgt die Längsneigung bis zu 27 Prozent. Nach Aussagen der Gemeinde besteht für Fussgänger und Fahrzeuglenkende eine Unfallgefahr, weil der Kies durch die Fahrzeuge aufgerieben wird und locker auf der Strasse aufliegt. Der OIK I schlug im vorliegenden Fall als Alternative einen Spurweg, d.h. Fahrspuren aus Beton oder Asphalt vor. Die Gemeinde macht geltend, wegen den immer breiteren landwirtschaftlichen Fahrzeugen und den Quads müssten die Fahrspuren mindestens 70 cm breit sein. Angesichts der Strassenbreite von ca. 250 cm, verblieben am Rand nur Streifen von ca. 25 cm und in der Mitte ein Streifen von ca. 60 cm. Die schmalen, nicht befestigten Streifen würden bei Regen umso stärker ausgeschwemmt. Der OIK I hält dem entgegen, dass es in der Schweiz viele Beispiele von Wegen gebe, auch von steilen, auf denen Fahrspuren beispielsweise aus Beton eingebaut worden seien.”
Ufer- und Gewässerzonen sind grundsätzlich frei von Bauten zu halten bzw. nach Möglichkeit wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuführen; Bauten an Ufern sind nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zu tolerieren.
“Nuovamente, il ricorrente non si confronta con tale accertamento e non sostanzia arbitrio alcuno. Alla luce dell'entità di questo ampliamento, non è dato di vedere per quali ragioni la Corte cantonale avrebbe violato l'art. 42 OPT ritenendo che il pontile a sud non rispettava il requisito dell'identità. 5. 5.1. Ad ogni modo, a prescindere dalla questione di sapere se i precedenti pontili siano stati edificati legalmente o meno, rispettivamente se quelli ricostruiti rispettino o meno il requisito dell'identità, la Corte cantonale ha in concreto negato il rilascio di un'autorizzazione eccezionale siccome l'intervento edilizio era incompatibile con le importanti esigenze della pianificazione territoriale giusta l'art. 24c cpv. 5 LPT. Questa disposizione presuppone, analogamente all'art. 24 lett. b LPT, una ponderazione degli interessi (sentenza 1C_43/2015 del 6 novembre 2015 consid. 7.3 e rinvii; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, n. 44 e 46 all'art. 24c LPT). Al riguardo, il diritto pianificatorio prevede che devono essere protette le basi naturali della vita, come il suolo, l'aria, l'acqua, il bosco e il paesaggio (art. 1 cpv. 2 lett. a LPT). Secondo l'art. 3 cpv. 2 LPT, il paesaggio deve essere rispettato; in particolare occorre tenere libere le rive dei laghi e dei fiumi ed agevolarne il pubblico accesso e percorso (lett. c), nonché conservare i siti naturali e gli spazi ricreativi (lett. d). I laghi e le loro rive devono di principio essere attribuiti a una zona protetta (art. 17 cpv. 1 lett. a LPT) o tutelati mediante altre misure adatte (art. 17 cpv. 2 LPT). L'art. 18 cpv. 1bis LPN prevede inoltre che devono essere segnatamente protette le zone ripuali. Da quanto esposto risulta quindi che le superfici e le rive dei laghi devono di principio essere mantenute libere da costruzioni (sentenza 1C_43/2015, citata, consid. 7.5; sentenza 1C_634/2013 del 10 marzo 2014 consid. 5.4, in: URP 2014 pag. 663). Come rettamente rilevato dalla Corte cantonale, lo scopo delle citate disposizioni non è soltanto quello di evitare che le rive dei laghi e dei fiumi vengano ulteriormente edificate, ma anche quello di riportarle nel corso del tempo al loro stato naturale (sentenze 1A.”
Nicht zonenkonforme, bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sind in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Bewilligung der zuständigen Behörde können sie erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Änderungen am äusseren Erscheinungsbild sind nur zulässig, soweit sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung, für eine energetische Sanierung oder zur Verbesserung der Einpassung in die Landschaft nötig sind; in jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten.
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
“Nach Art. 24c Abs. 1 RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, wobei die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung in jedem Fall vorbehalten bleibt (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Dabei legt Art. 42 Abs. 3 RPV quantitative Obergrenzen fest, bei deren Überschreiten dies jedenfalls nicht mehr der Fall ist. Ansonsten ist darauf abzustellen, ob eine Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist (BGE 132 II 21 E. 7.1.1; vgl. aus neuerer Zeit etwa BGer 1C_79/2022 vom”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind mengenmässig begrenzt: Die gesamte Erweiterung darf weder bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche noch bezüglich der Gesamtfläche (anrechenbare BGF plus Brutto‑Nebenfläche) 30 % oder 100 m2 überschreiten. Erweiterungen innerhalb des bestehenden Volumens werden bei der Berechnung grundsätzlich nur zur Hälfte angerechnet.
“un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l’agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu’il s’agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié ;”
“Ausserhalb des bestehenden Gebäudes können Erweiterungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG regelmässig zu einer Erhöhung des Gebäudevolumens führen. Art. 24c Abs. 4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.”
Anwendbar ist Art. 24c Abs. 2 RPG nur auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück dem Nichtbaugebiet zugewiesen wurde. Als massgeblicher Vergleichs‑ bzw. Stichtag gilt in der Regel der 1. Juli 1972 (Inkrafttreten des aGSchG); dieser Zeitpunkt dient häufig als Referenzzustand etwa für Identitäts‑ und Erweiterungsprüfungen.
“24 RPG schloss die Beschwerdegegnerin 2 wegen fehlender Standortgebundenheit des Bauvorhabens aus. Weiter prüfte und verneinte die Beschwerdegegnerin 2 die Erteilung einer Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24c RPG. Wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, das Bauvorhaben hätte von der Beschwerdegegnerin 2 als zonenkonforme oder als ausserhalb der Bauzonen standortgebundene Baute bewilligt werden müssen. Er macht aber geltend, die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG seien erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine solche nicht hätte verweigern dürfen. 3. 3.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.”
“Näher zu prüfen ist jedoch Art. 24c RPG. Das Gebäude B.________ auf Parzelle Meiringen Grundbuchblatt Nr. F.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass Gebäude vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“In der Landwirtschaftszone sind Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Art. 24 ff. RPG umschreiben die (Ausnahme-) Fälle, in denen andere Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone bewilligt werden können. Unter anderem können bestimmungsgemäss nutzbare Bauten oder Anlagen in der Landwirtschaftszone, auch wenn sie nicht mehr zonenkonform sind, im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.”
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Art. 24c Abs. 2 RPG). Nach Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet (und damit am 1. Juli 1972) befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). Für Erweiterungen sind dabei die quantitativen Grenzen zu beachten (Abs. 3 Bst. a und b). Erweiterungen ausserhalb des Gebäudevolumens führen zu einer Veränderung am äusseren Erscheinungsbild. Die Zulässigkeit von Erweiterungen ausserhalb des Gebäudevolumens knüpft zusätzlich an die Einhaltung der Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG: Damit Veränderungen ausserhalb des Gebäudevolumens zulässig sind, müssen sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art.”
“24 LAT, des autorisations peuvent être délivrées pour des nouvelles constructions ou installations ou pour tout changement d’affectation si l’implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose. Ces conditions cumulatives sont reprises par l’art. 27 LaLAT. Selon la jurisprudence, l'implantation d'une construction était imposée par sa destination si elle était justifiée par des motifs objectifs, comme des raisons d'ordre technique, liées à l'économie d'une entreprise ou découlant de la configuration du sol (arrêt du Tribunal fédéral 1C_383/2010 du 11 avril 2011 consid. 4.1) Hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (art. 24c al. 2 LAT). Cette réglementation est reprise à l’art. 27C LaLAT. Cette dérogation facilitée s’applique aux constructions ou installation qui ont été érigées conformément au droit matériel avant l’introduction, le 1er juillet 1972, de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire (entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, abrogée depuis le 1er novembre 1992) ; ou qui ont été érigées en zone à bâtir après le 1er juillet 1972, mais qui ont par la suite été affectées à la zone de non-bâtir. À contrario, la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT ne bénéficie pas aux constructions et installations érigées en zone de non-bâtir, au titre de constructions conformes à l’affectation de la zone, après le 1er juillet 1972, c’est-à-dire, selon « le nouveau droit » (Rudolf MUGGLI, dans : Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.], Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, ad art.”
Nach der von der Rechtsprechung und dem AGR vertretenen Praxis kann für die Beurteilung nach Art. 24c Abs. 4 RPG pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von etwa 20 m2 als für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig erachtet werden. Grössere, zusätzliche gedeckte und befestigte Abstellplätze für dieselbe Wohneinheit gehen dieser Praxis zufolge regelmässig über das als nötig Angesehene hinaus und werden daher häufig nicht bewilligt.
“Zudem ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die Beschwerdeführenden hinsichtlich des ohne Baubewilligung erstellten Gartenblockhauses mit Betonboden als gutgläubig gelten würden, was ebenfalls dagegen spricht, teilweise auf die Wiederherstellung zu verzichten. Wie schon die Vorinstanz erwogen hat, ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Gemeinde in der Wiederherstellungsverfügung zur Anordnung, den vormaligen Boden wiederherzustellen, als Alternative festgehalten hat, den Boden zu begrünen oder mit Kies zu befestigen. 4.5 Die Vorinstanz hat folglich auch die angeordnete Wiederherstellungsmassnahme zu Recht bestätigt. Die von der Gemeinde angesetzte Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens abgelaufen (vorne Bst. A). Es ist daher eine neue Frist anzusetzen (Art. 46 Abs. 3 Bst. e BauG). 5. Für den Carport gilt Folgendes: 5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Carport stelle eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar, weshalb eine Ausnahmebewilligung nur erteilt werden könne, sofern dieser für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sei (Art. 24c Abs. 4 RPG; vorne E. 3.1). Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S.”
“Danach müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (vgl. auch E. 2d). Näher zu untersuchen ist hier einzig die Frage der zeitgemässen Wohnnutzung; die anderen beiden Tatbestände (energetische Sanierung und Verbesserung der Einpassung in die Landschaft) fallen von vornherein ausser Betracht. Das AGR stützte sich in seiner Beurteilung auf die in der BSIG Nr. 7/721.0/14.2[27] abgebildete Praxis, wonach unter dem Titel des zeitgemässen Wohnens u.a. ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand zulässig sein kann. Präzisierend führte das AGR vorliegend zu dieser Praxis aus, dass pro Wohnung ein Abstellplatz mit einer Fläche von 20 m2 als zulässig beurteilt werde. Angesichts des wichtigen raumplanerischen Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie der strengen Rechtsprechung zur Frage des zeitgemässen Wohnens nach Art. 24c Abs. 4 RPG (vgl. E. 2d) ist diese Praxis des AGR nicht zu beanstanden. Ein zweiseitig offener Fahrzeugunterstand für ein Fahrzeug pro Wohnung kann noch als nötig bezeichnet werden, um die ursprüngliche Wohnnutzung auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. Ein zweiter, gedeckter und befestigter Abstellplatz für bloss eine Wohneinheit dagegen geht über die üblichen Komfortbedürfnisse hinaus. Dass die nächste Bushaltestelle rund 750 m entfernt ist, scheint bei einem Wohnsitz inmitten der Landwirtschaftszone nicht unüblich. Wenn die Beschwerdeführenden ihren festen (zonenfremden) Wohnsitz in der Landwirtschaftszone begründen, so können sie daraus daher nichts zu ihren Gunsten ableiten. Selbst wenn die Beschwerdeführenden auf ein zweites Auto angewiesen sein sollten, vermag daher die nach Ansicht der Beschwerdeführenden schlechte Anbindung an den öffentlichen Verkehr unter dem Titel des zeitgemässen Wohnens keinen zweiten gedeckten sowie asphaltierten Abstellplatz zu legitimieren. Im Übrigen ist es bei einer Distanz von 750 m (und damit einer Laufzeit von rund 10 min) durchaus zumutbar, den öffentlichen Verkehr regelmässig zu nutzen.”
Für Moorlandschaften gilt – gestützt auf Art. 23d NHG – Folgendes: Der laufende Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen sind grundsätzlich zulässig, sofern die für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten erhalten bleiben. Im Unterschied zu Art. 24c RPG sind Erweiterungen oder ein Wiederaufbau von Gebäuden in Moorlandschaften unzulässig.
“Hingegen verbietet die Verfassung nicht den Weiterbestand rechtmässig bestehender Anlagen, jedenfalls nicht derjenigen, die vor dem 1. Juni 1983 erstellt wurden (s. Übergangsbestimmung zu Art. 24sexies aBV sowie Art. 25b NHG). Gemäss Art. 23d Abs. 1 NHG sind die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter dieser Voraussetzung sind insbesondere unter anderem der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen zulässig (Art. 23d Abs. 2 Bst. b NHG). Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
“Hingegen verbietet die Verfassung nicht den Weiterbestand rechtmässig bestehender Anlagen, jedenfalls nicht derjenigen, die vor dem 1. Juni 1983 erstellt wurden (s. Übergangsbestimmung zu Art. 24sexies aBV sowie Art. 25b NHG). Gemäss Art. 23d Abs. 1 NHG sind die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter dieser Voraussetzung sind insbesondere unter anderem der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen zulässig (Art. 23d Abs. 2 Bst. b NHG). Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
Wenn das nach Art. 24c RPG zulässige Erweiterungspotenzial durch frühere Bewilligungen oder bauliche Veränderungen bereits vollständig ausgeschöpft ist, kommt eine weitere Ausnahmebewilligung grundsätzlich nicht mehr in Betracht. Bereits erfolgte Ausnutzungen des gesetzlich eingeräumten Spielraums sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen und verhindern, dass spätere Änderungen noch als geringfügig oder bewilligungsfähig gelten.
“Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Vorbringen gegen die Ausführungen der Vorinstanz nicht durch. Auch diesbezüglich setzt er sich über weite Strecken nur ungenügend mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander und bringt wiederholt Sachverhaltsergänzungen vor, ohne darzulegen, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung von Art. 95 BGG erfolgt ist (vgl. vorne E. 3.4). In der Sache lässt er insbesondere ausser Acht, dass es sich vorliegend nicht um das erste Gesuch um die Änderung der bestehenden zonenwidrigen Baute ausserhalb der Bauzone handelt. Vielmehr sind bereits mehrere solcher Änderungsgesuche eingereicht und teilweise auch bewilligt worden. Dabei ist im Jahre 2005 rechtskräftig entschieden worden, dass das zulässige Mass an Erweiterungen gemäss Art. 24c RPG auf dem betroffenen Grundstück bereits vollständig ausgeschöpft ist. Entsprechend kann gestützt auf Art. 24c RPG grundsätzlich keine Ausnahmebewilligung mehr erteilt werden. Weshalb dies vorliegend anders sein soll, legt der Beschwerdeführer weder dar noch ist dies ersichtlich. Dass die vorgenommenen Änderungen im und um das Wohnhaus bewilligungspflichtig wären, sollten sie sich als nicht zonenkonform erweisen, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Umnutzung und die verschiedenen baulichen Massnahmen nicht bewilligt hat.”
“Als Stichtag für die Bestimmung des Umfangs der zulässigen Erweiterungen gilt der 1. Juli 1972, als mit Inkrafttreten des aGSchG18 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Als Sonderfall zu Art. 24c RPG sind im Rahmen von Art. 37a RPG und Art. 43 RPV Zweckänderungen und Erweiterungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig, die vor dem 1. Januar 1980 rechtmässig erstellt wurden oder die nach dem 1. Januar 1980 zonenkonform erstellt wurden, dann aber als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Der 1. Januar 1980 bildet hier das Stichdatum für den sachlichen Geltungsbereich, d.h. für die Frage, welche Bauten und Anlagen nach Art. 37a RPG geändert werden dürfen. Die erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV kann dabei nur für Objekte in Anspruch genommen werden, die im aktuellen Umfang rechtmässig bestehen, also auch bisher nur im Rahmen des rechtlich Zulässigen weiterentwickelt worden sind.19 Da Art. 37a RPG als lex specialis zu Art. 24c RPG zu qualifizieren ist,20 gilt bei der Anwendung von Art. 37a RPG auch Art. 42 Abs. 2 RPV, der besagt, dass als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet gilt.21 Allfällige seitherige Erweiterungen vor dem 1. Januar 1980 vergrössern also nicht den Referenzzustand, sondern bilden eine (teilweise) Ausnutzung der gesetzlichen Erweiterungsmöglichkeiten und schränken somit die noch verbleibende Erweiterungsmöglichkeit entsprechend ein. Das Erweiterungspotenzial gestützt auf die Besitzstandsgarantie gemäss den erwähnten Vorschriften kann nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung eines Erweiterungsprojekts ist es daher erforderlich, den Referenzzustand sowie den Ausschöpfungsgrad durch bereits erfolgte Erweiterungen festzustellen. Gestützt darauf kann alsdann berechnet werden, ob und in welchem Umfang eine (zusätzliche) Erweiterung noch zulässig ist und ob das Bauvorhaben diesen Rahmen einhält.”
“De nouvelles surfaces annexes ont cependant été réalisées pour atteindre le maximum du potentiel autorisé. Dans l'autorisation spéciale délivrée le 24 mai 1989, il est indiqué que "toute nouvelle demande de permis d'agrandissement ou de constructions nouvelles ne pourrait être admise, les limites autorisées en la matière, concernant cette propriété située hors de la zone à bâtir, étant atteintes". Or, le présent projet prévoit de mettre en conformité des SBPu supplémentaires réalisées sans permis, respectivement d'en ajouter dans le dépôt se situant au rez-de-chaussée. Sans devoir se prononcer sur le droit applicable au moment où les combles ont été rendues habitables, il est patent que les possibilités d'agrandissement ont entièrement été consommées par les différentes transformations ayant eu lieu en 1975 et en 1989 (renvoi est fait à la fiche Construction: Moment de la modification du droit 1.7.1972). La Cour de céans précise encore que les possibilités d'agrandissement ont été élargies dans l'art. 24c LAT actuellement en vigueur, de sorte que l'application de l'art. 42 OAT dans sa teneur actuelle pour l'ensemble du projet n'a pas désavantagé la recourante. Finalement, dans un tel contexte, on ne peut pas justifier la transformation du dépôt en surface habitable par des motifs liés à l'écologie (isolation) comme le soutient la recourante. Celle-ci peut en outre – si elle estime nécessaire d'isoler des conduites etc. – procéder à de telles mesures d'isolation sans devoir changer l'affectation de ce local. C'est ainsi à bon droit que la DIME a considéré que l'entier du potentiel constructible offert par le droit avait été épuisé par les travaux antérieurs et qu'elle n'a par conséquent accordé qu'une autorisation spéciale partielle. 6. Sur le vu de ce qui précède, c'est à juste titre que la DIME a partiellement refusé l'octroi de l'autorisation spéciale et que le préfet a partiellement refusé la délivrance du permis de construire litigieux. Mal fondé, le recours doit être rejeté. 7. Il appartient à la recourante qui succombe de supporter les frais de procédure en application de l'art.”
“4, LAT sont remplies; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes); les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié; c. les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire." 4.3. D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêt TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Comme il n'existait encore aucune limite quantitative sous le régime de l'art. 24 al. 2 aLAT (c'est-à-dire jusqu'en août 2000), on peut imaginer que les limites définies à l'art. 42 al. 3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Dans la pratique, la question se pose de savoir comment procéder lorsqu'on ne dispose pas de preuves suffisantes attestant que la construction était utilisée à des fins non agricoles avant le 1er juillet 1972.”
“Wie oben dargelegt, schöpft der 1992 erstellte Garagenanbau das Erweiterungspotenzial gestützt auf Art. 24c RPG vollständig aus. Die Baubewilligungen für das Gartenhaus und den Holzunterstand sind daher bereits aus diesem Grund zu verweigern. Sodann müsste nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung für die Inanspruchnahme einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG wie bereits nach Art. 24 Abs. 2 aRPG grundsätzlich ein körperlicher Zusammenhang zwischen der bestehenden Bausubstanz und der beabsichtigten Erweiterung bestehen (VGr, 27. Februar 2003, VB.2002.00496, E. 3b). Dass in der Umgebung ebenfalls viele Hauptbauten mit Nebenbauten stehen und dass die streitgegenständlichen Nebenbauten für den Beschwerdeführer praktisch sind, stellt keinen besonderen Grund dar, um von diesem Grundsatz abzuweichen. Denn die Erstellung einer freistehenden, nicht der Landwirtschaft dienenden Baute inmitten der Landwirtschaftszone widerspricht dem gewichtigen raumplanerischen Interesse an einer Trennung zwischen Bauzonen und Nichtbauzone (VGr, 30. April 2009, VB.2009.00010, E. 4.1). Als besondere Gründe genügen daher nur Interessen, welche dieses Interesse überwiegen.”
“Die Baurechtswidrigkeit des überdachten Sitzplatzes ist vorliegend erstellt, da die Wesensgleichheit beziehungsweise Identität der bestehenden Baute nicht mehr gewahrt ist. Unbesehen der genauen Abmessungen der Sitzplatzüberdachung sowie davon, ob ihr die Qualität einer Kleinbaute zukommt, handelt es sich nicht mehr um eine geringfügige Abweichung von den Bauvorschriften. Zumal bereits die 2004 bewilligten Umbauten das gemäss Art. 24c RPG bewilligungsfähige Mass an Veränderungen nachweislich ausgeschöpft hatten, hat die Vorinstanz den Regelverstoss zu Recht nicht mehr als geringfügig betrachtet. Wenn, wie vorliegend, nicht bloss wenig von den Bauvorschriften abgewichen wurde, ist ein allfälliger Nutzen irrelevant.”
“Im Weiteren machen die Beschwerdeführenden eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) geltend und bringen vor, sie hätten darauf vertrauen dürfen, dass der Ersatz der Sitzplatzüberdachung ohne Weiteres bewilligungsfähig sei und sie damit nicht gegen materielle Bauvorschriften verstossen würden. Die Vorinstanz wies zu Recht darauf hin, dass bereits 2004 Umbauten am betreffenden Wohnhaus bewilligt wurden und in der damaligen Baubewilligung festgehalten wurde, dass das gemäss Art. 24c RPG bewilligungsfähige Mass an Veränderungen ausgeschöpft sei. Folglich mussten die Beschwerdeführenden damit rechnen, dass eine weitere Veränderung baubewilligungspflichtig ist, und konnten sie nicht davon ausgehen, eine Baubewilligung werde ohne Weiteres erteilt. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass dem damaligen Um- und Anbau in der Baubewilligung gleichzeitig eine gewisse Verbesserung der bestehenden Situation zugeschrieben wurde. Auf welcher Grundlage sich eine Vertrauensgrundlage ableiten lassen könnte, ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführenden auch nicht dargelegt. Insofern ist die diesbezügliche Rüge abzuweisen, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich begründet wurde (vgl. E. 2 hiervor).”
Die Rechtskraft einer früheren Bewilligung erfasst nur die konkret bewilligte Anlage. Bei einer wesentlichen Änderung ist die Standortgebundenheit der gesamten Anlage erneut zu prüfen; wird diese verneint, führt dies zur Verweigerung des Änderungsgesuchs, nicht zur Beseitigung der rechtskräftig bestehenden Anlage.
“und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). Nach Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die kantonale Behörde – im Kanton St. Gallen das AREG –, ob für ein nicht zonenkonformes Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Die Rechtskraft einer früheren Bewilligung erfasst nur die bewilligte Anlage (Art. 24c RPG). Bei einer wesentlichen Änderung der bewilligten Anlage ist die Standortgebundenheit der gesamten Anlage erneut zu überprüfen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt der Ausbau bzw. die Erweiterung einer Mobilfunkantenne mit einem neuen Frequenzband und einer Erhöhung der Sendeleistung (in jenem Fall um 2'400 Watt) keine massvolle Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG, sondern eine wesentliche Änderung dar, welche die Voraussetzungen der Standortgebundenheit nach Art. 24 RPG erfüllen muss (BGE 133 II 409 E. 3). Allerdings führt die Verneinung der Standortgebundenheit in einem solchen Fall – sofern keine Widerrufsgründe vorliegen – nur zur Verweigerung des Änderungsgesuchs und nicht zur Beseitigung der rechtskräftig bewilligten bestehenden Anlage (BGE 133 II 409 E. 4.1). Bei der Bewilligung von Infrastrukturanlagen ist das Gebot der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet zu beachten. So sind ausserhalb von Bauzonen geplante Mobilfunkantennen, welche auf die Abdeckung von Grundstücken in den Bauzonen ausgerichtet sind, in der Regel nicht zonenkonform.”
“und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). Nach Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die kantonale Behörde – im Kanton St. Gallen das AREG –, ob für ein nicht zonenkonformes Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Die Rechtskraft einer früheren Bewilligung erfasst nur die bewilligte Anlage (Art. 24c RPG). Bei einer wesentlichen Änderung der bewilligten Anlage ist die Standortgebundenheit der gesamten Anlage erneut zu überprüfen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt der Ausbau bzw. die Erweiterung einer Mobilfunkantenne mit einem neuen Frequenzband und einer Erhöhung der Sendeleistung (in jenem Fall um 2'400 Watt) keine massvolle Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG, sondern eine wesentliche Änderung dar, welche die Voraussetzungen der Standortgebundenheit nach Art. 24 RPG erfüllen muss (BGE 133 II 409 E. 3). Allerdings führt die Verneinung der Standortgebundenheit in einem solchen Fall – sofern keine Widerrufsgründe vorliegen – nur zur Verweigerung des Änderungsgesuchs und nicht zur Beseitigung der rechtskräftig bewilligten bestehenden Anlage (BGE 133 II 409 E. 4.1). Bei der Bewilligung von Infrastrukturanlagen ist das Gebot der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet zu beachten. So sind ausserhalb von Bauzonen geplante Mobilfunkantennen, welche auf die Abdeckung von Grundstücken in den Bauzonen ausgerichtet sind, in der Regel nicht zonenkonform.”
Bauten, die vor dem Stichtag 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurden, können unter Art. 24c RPG nachträglich bewilligt bzw. reguliert werden. Historische Beweismittel (z. B. Fotografien) können die Vorexistenz und damit die mögliche Rechtmässigkeit stützen; dies kann auch für Teile oder Anbauten gelten.
“Les recourants soutiennent ensuite que les travaux entrepris devraient pouvoir être régularisés. Comme relevé ci-dessus, les aménagements faisant l’objet d’un ordre de remise en état, réalisés sur une parcelle située en dehors de la zone à bâtir, impliquaient la délivrance d'une autorisation spéciale. Dès lors que celle-ci n’a pas été requise, ni a fortiori délivrée à l’époque de la réalisation des travaux, il faut examiner, ainsi que le fait la décision attaquée, si les constructions litigieuses peuvent être autorisées a posteriori. Le bâtiment ECA n° 578 n'ayant jamais eu d’usage agricole mais ayant été érigé légalement avant le 1er juillet 1972, il est soumis aux art. 24c LAT et 42 de l’ordonnance fédérale du 28 juin 2000 sur l’aménagement du territoire (OAT; RS 700.1).”
“Certo è anzitutto che lo stabile in oggetto, che formava un tempo un'unica casa colonica eretta nel XIX secolo, può essere considerato un edificio costruito e trasformato legalmente prima che il fondo in questione diventasse parte della zona non edificabile ai sensi del diritto federale (con l'entrata in vigore della LCIA, il 1° luglio 1972; art. 41 cpv. 1 OPT; supra consid. 2.2). Non ne va diversamente per il censurato corpo ampliato al secondo piano, ricavato al posto di una terrazza aperta (ca. 4 x 6 m). In assenza di concreti indizi contrari, non vi è alcun motivo di dubitare che anche questo corpo sia coperto dalla tutela delle situazioni acquisite ex art. 24c LPT (cfr. STF 1C_303/2022 del 12 giugno 2023 consid. 4). Seppur realizzato in data imprecisata, anch'esso risale infatti a un periodo antecedente il 1° luglio 1972, come chiaramente dimostra la fotografia del settembre 1970 prodotta dai resistenti davanti al Governo (cfr. duplica, allegato doc. 4). Non porta ad altra conclusione il fatto che non sia stata reperita rispettivamente prodotta anche la relativa licenza edilizia. Questa circostanza non permette in effetti di escludere che tale corpo sia stato costruito a suo tempo in conformità al diritto materiale (cfr. in tal senso art. 41 OPT, nella versione in vigore fino al 1° nov. 2012; ARE, Rapporto esplicativo dell'ottobre 2012 alla revisione parziale dell'OPT, commento all'art. 41 pag. 8; STA”
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Der Anwendungsbereich der Besitzstandsgarantie ist auf Bauten und Anlagen beschränkt, die unter altem Recht rechtmässig erstellt worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil einer Nichtbauzone im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 RPV [SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, also das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 129 II 396 E. 4.2.1; Urteil 1C_538/2021 vom 25. Juli 2023 E. 4.2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass die abgebrannte Garage/der Abstellraum (Assek-Nr. 265c) bereits vor dem 1. Juli 1972 zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken genutzt worden sei. Sie falle damit unter die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG und könne gestützt darauf wiederaufgebaut werden.”
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2022.0141 Autorité:, Date décision: CDAP, 08.07.2024 Juge: AJO Greffier: QAM Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________ et B.________ /Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Jorat-Mézières DROIT ACQUIS PROTECTION DE LA SITUATION ACQUISE ZONE AGRICOLE AUTORISATION DÉROGATOIRE{PERMIS DE CONSTRUIRE} AUTORISATION SUBSÉQUENTE PERMIS DE CONSTRUIRE LAT-24c (01.11.2012) LAT-24c-2 (01.11.2012) LAT-25-2 OAT-41-1 (01.11.2012) OAT-42 OAT-42-1 Résumé contenant: Admission du recours dirigé contre un refus d'autorisation spéciale de la DGTL - et partant contre un refus municipal de permis de construire - pour la régularisation d'une place goudronnée en zone agricole. La décision de la DGTL contrevient aux art. 24c LAT et 42 OAT: du point de vue quantitatif, la surface visée correspond à la place aménagée, avant 1972, par l'ancien propriétaire pour les besoins de son entreprise de transports. Du point de vue qualitatif, le nouvel enrobé est une amélioration esthétique de la place. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 8 juillet 2024 Composition M. André Jomini, président; Mme Renée-Laure Hitz et M. Jean-Marie Marlétaz, assesseurs; M. Quentin Ambrosini, greffier. Recourants 1. A.________, à ********, 2. B.________, à ********, tous deux représentés par Me John-David BURDET, avocat à Lausanne, Autorités intimées 1. Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, 2. Municipalité de Jorat-Mézières, à Carrouge. Objet Recours A.________ et B.________ c/ décision de la Municipalité de Jorat-Mézières du 7 avril 2022 refusant un permis de construire pour la rénovation de la place devant la maison sise sur la parcelle no 212 et décision du 15 mars 2022 de la Direction générale du territoire et du logement (DGTL) refusant de délivrer l’autorisation spéciale pour ce projet (CAMAC no 196861) Vu les faits suivants: A.”
Bei Nutzungsänderungen kann aufgrund der geänderten räumlichen Disposition und funktionalen Zuweisung ein ehemals als Nebenraum bezeichnetes Lokal (z. B. cave → salle de bain; Spielraum → Atelier) neu in die Kategorie SBPu fallen. Entscheidend ist die Abweichung von der in den Quellen genannten Auffassung von SA (z. B. Buanderie, grenier, cave, débarras, garage, locaux à poubelles).
“m2, avec la suppression de la cave au profit d'une salle de bain, et que le projet prévoit un nouvel accès indépendant par le biais d'un escalier extérieur et une modification des ouvertures apportant de la lumière naturelle (sauts-de-loup). Dans ces circonstances, vu les modifications apportées à la disposition et l'affectation des locaux, il est possible d'admettre que la salle de jeux/atelier doit désormais être incluse à la notion de SBPu, dès lors que son affectation s'écarte de la notion de SA, laquelle comprend par exemple la buanderie, le grenier, la cave, les débarras, les garages et les locaux à poubelles. La question de la butte de terre ne fait manifestement pas l'objet du refus d'autorisation de construire, mais concerne uniquement l'ordre de remise en état subséquent, et sera dès lors examinée ci-après. Partant, c'est à juste titre que le département a refusé de délivrer une autorisation de construire sous l'angle de l'art. 24c LAT. À toutes fins utiles, il sera relevé que les autres dérogations, soit celles des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT ne sont pas pertinentes en l'espèce. En conséquence, le tribunal parvient à la conclusion que c'est sans commettre d'excès ou d'abus de son pouvoir d'appréciation que le département a refusé de délivrer l'autorisation de construire visant la régularisation de l'infraction I-5______.”
“m2, avec la suppression de la cave au profit d'une salle de bain, et que le projet prévoit un nouvel accès indépendant par le biais d'un escalier extérieur et une modification des ouvertures apportant de la lumière naturelle (sauts-de-loup). Dans ces circonstances, vu les modifications apportées à la disposition et l'affectation des locaux, il est possible d'admettre que la salle de jeux/atelier doit désormais être incluse à la notion de SBPu, dès lors que son affectation s'écarte de la notion de SA, laquelle comprend par exemple la buanderie, le grenier, la cave, les débarras, les garages et les locaux à poubelles. La question de la butte de terre ne fait manifestement pas l'objet du refus d'autorisation de construire, mais concerne uniquement l'ordre de remise en état subséquent, et sera dès lors examinée ci-après. Partant, c'est à juste titre que le département a refusé de délivrer une autorisation de construire sous l'angle de l'art. 24c LAT. À toutes fins utiles, il sera relevé que les autres dérogations, soit celles des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT ne sont pas pertinentes en l'espèce. En conséquence, le tribunal parvient à la conclusion que c'est sans commettre d'excès ou d'abus de son pouvoir d'appréciation que le département a refusé de délivrer l'autorisation de construire visant la régularisation de l'infraction I-5______.”
Massgeblich für Umnutzung/Transformation nach Art. 24c ist, dass die betreffende Baute auf einer vollständig der Landwirtschaft gewidmeten Parzelle liegt. Die Frage, ob das Gebäude am 1. Juli 1972 landwirtschaftlich genutzt war, ist nach der Novelle von Art. 24c für die Beurteilung nicht mehr entscheidend.
“Les recourantes insistent en premier lieu sur le fait que leur immeuble n'aurait jamais été une ferme, ce qui impliquerait selon elles d'appliquer l'art. 24c al. 4 LAT "avec beaucoup de retenue dans le cas d'espèce". On relèvera à ce sujet que la question de l'usage agricole ou non du bâtiment en cause au 1er juillet 1972 – centrale sous l'ancien droit (cf. Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national [CEATE-N], Initiative cantonale "Constructions hors des zones à bâtir", Rapport explicatif, FF 2011 6533 ss, p. 6534) – n'est pas déterminante selon la nouvelle teneur des art. 24c LAT et 42 OAT (voir aussi TF 1C_247/2015 consid. 4.3). En effet, cette dernière réforme vise à permettre que les bâtiments d'habitation érigés sous l'ancien droit, ainsi que ceux pourvus de bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus, bénéficient de possibilités de transformation identiques, que leur usage d'habitation ou leur utilisation en 1972 ait été de nature agricole ou non agricole (cf. FF 2011 6533 ss, p. 6537). La question de l'usage agricole ou non du bâtiment au 1er juillet 1972 n'est dès lors pas pertinente dans le cas d'espèce. Est en revanche déterminant le fait que la construction des recourantes soit érigée sur une parcelle affectée entièrement en zone agricole.”
“Celles-ci bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Cette disposition concerne depuis octobre 2012 aussi des constructions qui avaient certes été érigées avant le 1er juillet 1972, mais qui étaient restées conformes à l'affectation de la zone et qui n'étaient désormais plus utilisées à des fins conformes à cette affectation (jusqu'à fin octobre 2012, de tels bâtiments ne pouvaient être que réaffectés au titre de l'art. 24d al. 1 LAT, sans pouvoir être agrandis ou démolis puis reconstruits). L'art. 24d al. 1 LAT vise l'utilisation de bâtiments d'habitation agricoles conservés dans leur substance affectée à des fins d'habitation sans rapport avec l'agriculture selon le principe "une habitation reste une habitation". Comme le changement d'affectation des bâtiments d'habitation ayant perdu leur vocation agricole qui ont été érigés avant le 1er juillet 1972 (selon l'ancien droit) relèvent, depuis la révision partielle de 2011 de la LAT, de la "garantie étendue de la situation acquise" conférée par l'art. 24c LAT, l'art. 24d al. 1 LAT ne s'applique plus, depuis le 1er octobre 2012, qu'aux bâtiments d'habitation agricoles érigés plus tard ("selon le nouveau droit"; cf. Muggli, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24d n. 1 et art. 24c n. 19). L'art. 24d al. 2 LAT consiste en une règle spécifique relative aux bâtiments protégés: la réaffectation des constructions dignes d'être protégées à des fins quelconques vise à en assurer la conservation à long terme, en vue de quoi peut être autorisé, dans certaines limites, un changement d'affectation partiel ou complet (Muggli, art. 24d n. 1). Les bâtiments d'habitation agricoles érigés selon l'ancien droit peuvent, depuis la révision partielle de la LAT de 2011 (entrée en vigueur en octobre 2012), être réaffectés aussi bien au titre de l'art. 24c al. 3 qu'à celui de l'art. 24d al. 2 LAT. Comme les conditions à remplir sont très différentes dans les deux cas, le requérant pourra opter pour la disposition la plus favorable à son projet, les limites de ce qui peut être admis correspondant au cadre défini par la disposition la plus favorable (Muggli, art.”
Art. 24c RPG eröffnet für altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten mit angebauten Ökonomiebauten erweiterte Veränderungsmöglichkeiten. Die Neufassung verfolgt insbesondere das Ziel, solche Veränderungen für Wohnbauten zu ermöglichen, die infolge Aufgabes des Landwirtschaftsbetriebs funktionslos geworden sind. Die Zulässigkeit von Veränderungen hängt jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit durch eine Planänderung oder durch tatsächliches Verhalten (z. B. Aufgabe des Betriebs) entstanden ist. Art. 24c findet keine Anwendung, wenn die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das Altenteil weiterhin als solche genutzt wird.
“1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und”
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9).”
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9).”
Im Vergleich zu Art. 24c Abs. 2 RPG ist die Bestandsgarantie in Moor- bzw. geschützten Feuchtgebieten enger: Zulässig sind im Wesentlichen Unterhalt und Renovation zur Erhaltung der Substanz innerhalb der normalen Lebensdauer. Teilweise Erweiterungen, Zweckänderungen und Rekonstruktionen sind nach der einschlägigen Rechtsprechung und Kommentierung regelmässig nicht zu berücksichtigen.
“La protection fédérale des sites marécageux prime le droit cantonal et les plans d'aménagement cantonaux (art. 49 al. 1 Cst.), même lorsque ceux-ci ont été adoptés sous l'empire de la LAT (ATF 127 II 184 consid. 5b/aa; cf. aussi arrêt 1C_489/2011 du 21 juin 2012 consid. 2.1). Ces règles du droit fédéral s'imposent donc aux cantons qui ne peuvent pas prévoir, dans leur réglementation (loi cantonale, plan d'affectation cantonal ou communal), d'autoriser des constructions dans un site marécageux qui ne correspondraient pas aux exigences de l'art. 23d LPN (art. 46 al. 1 Cst.; ATF 127 II 184 consid. 5b/aa). De la comparaison avec les prescriptions de l'art. 24c al. 2 LAT, il ressort que, dans le cadre de l'art. 23d LPN, n'entrent en considération ni un changement partiel de la construction existante (agrandissement ou modification partielle de son but), ni une reconstruction. La protection des sites marécageux d'une beauté particulière prévoit donc une garantie de la situation acquise plus restreinte que celle de l'art. 24c al. 2 LAT et se limite à la conservation de la substance au moyen de l'entretien (régulier) et de la rénovation (sous forme des mesures nécessaires au maintien de la construction et à sa modernisation dans le cadre de sa durée de vie normale) (Keller, Commentaire LPN, op. cit., n. 14 ad art. 23d LPN).”
“3a/aa) et impérative: elle n'autorise pas à procéder dans chaque cas particulier à une pesée des intérêts entre cette interdiction constitutionnelle et d'autres intérêts. Cela signifie que si un projet est contraire aux objectifs de protection, il est inadmissible indépendamment du poids des autres intérêts en jeu (ATF 138 II 281 consid. 6.2 et 6.5; 127 II 184 consid. 5b, et les références citées; 1C_515/2012 du 17 septembre 2013 consid. 5.4). La protection fédérale des sites marécageux prime le droit cantonal et les plans d'aménagement cantonaux (art. 49 al. 1 Cst.), même lorsque ceux-ci ont été adoptés sous l'empire de la LAT (ATF 127 II 184 consid. 5b/aa; cf. aussi arrêt 1C_489/2011 du 21 juin 2012 consid. 2.1). Ces règles du droit fédéral s'imposent donc aux cantons qui ne peuvent pas prévoir, dans leur réglementation (loi cantonale, plan d'affectation cantonal ou communal), d'autoriser des constructions dans un site marécageux qui ne correspondraient pas aux exigences de l'art. 23d LPN (art. 46 al. 1 Cst.; ATF 127 II 184 consid. 5b/aa). De la comparaison avec les prescriptions de l'art. 24c al. 2 LAT, il ressort que, dans le cadre de l'art. 23d LPN, n'entrent en considération ni un changement partiel de la construction existante (agrandissement ou modification partielle de son but), ni une reconstruction. La protection des sites marécageux d'une beauté particulière prévoit donc une garantie de la situation acquise plus restreinte que celle de l'art. 24c al. 2 LAT et se limite à la conservation de la substance au moyen de l'entretien (régulier) et de la rénovation (sous forme des mesures nécessaires au maintien de la construction et à sa modernisation dans le cadre de sa durée de vie normale) (Keller, Commentaire LPN, op. cit., n. 14 ad art. 23d LPN).”
Erweiterungen sind quantitativ beschränkt: Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf weder bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche (aBGF) noch bezüglich der Gesamtfläche (aBGF plus Brutto‑Nebenfläche) 30% oder 100 m2 überschreiten. Erweiterungen innerhalb des bestehenden Volumens werden bei dieser Berechnung nur zur Hälfte angerechnet; zudem gilt für Erweiterungen innerhalb des Volumens eine fixe Obergrenze von 60% aBGF.
“Wie ausgeführt (E. 3c) kann gestützt auf die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG eine altrechtliche und rechtmässig erstellte Baute gemäss Art. 42 Abs. 4 RPV abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden, sofern die bestehende Baute im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Dabei ist gemäss dieser Bestimmung zu beachten, dass das Gebäudevolumen nur soweit wieder aufgebaut werden darf, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann, wobei ausdrücklich festgehalten wird, dass Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV nicht anwendbar ist. Damit muss Art. 42 Abs. 3 Bst b RPV beachten werden. Gemäss dieser Bestimmung gilt im Zusammenhang mit der Wahrung der Identität in jedem Fall folgende Regel: Unter den Voraussetzungen von Artikel 24c Absatz 4 RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erfolgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet.”
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Bei den Änderungen kann es sich sowohl um innere Umbauten als auch um äussere Erweiterungen oder Zweckänderungen handeln. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 erster Satz RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind fixe quantitative Obergrenzen festgelegt, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche um nicht mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV).59”
“4, LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié; c. les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire." 3.2.3. D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; la transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêts TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Les limites d'agrandissement définies par l'art. 42 OAT constituent d’ailleurs l'une des composantes de cette identité (cf. art. 42 al. 3, 2ème phrase OAT; arrêt TF 1C_415/2013 du 1er octobre 2015 consid. 3.8; Muggli, art. 24c LAT n. 35). En ce qui concerne plus précisément l'art. 24c al. 4 LAT, des constructions sont admissibles si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore si elles visent une meilleure intégration dans le paysage. En raison du principe de la séparation entre les zones à bâtir et les zones inconstructibles, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de manière restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses, offrant aux occupants un confort appréciable, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable (arrêt TC FR 602 2022 104 du 24 mai 2022 consid. 3.1). 3.2.4. En l’espèce, il ressort de la feuille de calcul pour les transformations hors de la zone à bâtir figurant au dossier que l’agrandissement des SBPu est de 51,5% et dépasse ainsi largement la limite autorisée fixée à 30%. De plus, la somme des SPBu et des SA est de 125.7 m2, soit plus que les 100 m2 admissibles. C’est le lieu de souligner que les recourants avaient été rendus attentifs dans la décision d’autorisation spéciale de la DIME du 19 mars 2010 que toute extension de la partie habitable serait exclue.”
Verfahrensrechtlich ist zu prüfen, ob ein Vorhaben nach Art. 24c RPG zumindest teilweise bewilligt werden kann; lehnt die Behörde Teile ab, muss sie dies nachvollziehbar begründen. Fehlt eine solche Begründung, kann darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegen.
“Im nachträglichen Baubewilligungsverfahren ist zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Das AGR verweigerte die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht für das gesamte Bauvorhaben, sondern nur für die in Ziffer 1 seiner Verfügung genannten Teile. In Ziffer 2 gewährte das AGR «für die übrigen Projektänderungen» die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Dennoch erteilte die Gemeinde dem gesamten Bauvorhaben den Bauabschlag. Dem Bauentscheid ist nicht zu entnehmen, weshalb die Gemeinde diejenigen Teile des Bauvorhabens, für die das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG gewährte, nicht als bewilligungsfähig beurteilt. Die fehlende Begründung stellt zugleich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG).”
“Im nachträglichen Baubewilligungsverfahren ist zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Das AGR verweigerte die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht für das gesamte Bauvorhaben, sondern nur für die in Ziffer 1 seiner Verfügung genannten Teile. In Ziffer 2 gewährte das AGR «für die übrigen Projektänderungen» die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Dennoch erteilte die Gemeinde dem gesamten Bauvorhaben den Bauabschlag. Dem Bauentscheid ist nicht zu entnehmen, weshalb die Gemeinde diejenigen Teile des Bauvorhabens, für die das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG gewährte, nicht als bewilligungsfähig beurteilt. Die fehlende Begründung stellt zugleich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG).”
Eine aussen angebrachte Annexe zum Holzlager ist nach Art. 24c RPG nur dann mit dem Gebot sparsamen Flächengebrauchs vereinbar, wenn innerhalb des bestehenden Bauvolumens kein geeigneter Lagerraum zur Verfügung steht. Dies hat das erwähnte Urteil im konkreten Fall so beurteilt.
“L’art. 24c LAT ne permet l’agrandissement mesuré (y compris sous forme d’une construction annexe) de bâtiments érigés avant le 1er juillet 1972 que si les exigences majeures de l’aménagement du territoire sont remplies (art. 24c al. 5 LAT). Au nombre de ces exigences fondamentales figurent l’utilisation mesurée du sol et la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 LAT).24. En application de ces principes, une annexe extérieure destinée au stockage du bois n’est admissible – en cas de chauffage principal au bois – que s’il n’y a pas de place à l’intérieur du volume bâti.25 Au vu de la documentation photographique au dossier, il apparaît que le bâtiment no 43, en tant (probablement) qu’ancienne ferme, offrirait largement de tels espaces au rez-de-chaussée. C’est ce que relève la commune à juste titre dans la décision attaquée (consid. 1.3.2). Le recourant ne le conteste pas. Pour ce qui est du stationnement, le couvert à voitures est en tout cas trop grand, puisqu’il était censé servir aux deux bâtiments ainsi que le relève le recourant.”
Im Gewässerraum ist der Bestandsschutz nach Rechtsprechung enger auszulegen; er umfasst grundsätzlich nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt, Erweiterungen sind nur ausnahmsweise bei Unberührtheit der Gewässerraumfunktionen denkbar (je nach Einzelfall engerer Schutz; vgl. Quelle). Freizeitinstallationen wie Schwimmbäder gelten in landwirtschaftlichen Zonen nach Rechtsprechung regelmässig nicht als schutzwürdige Bestandteile im Sinne von Art. 24c RPG.
“Der bereits 2006 bewilligte Deponiekörper reicht, wie die für Deponiezwecke ausgeschiedene MZ (vgl. oben E. 6.1), bis 5 m an die Uferlinie heran. Aufgrund der Baupläne, insbesondere der Querprofile gegen den Bach hin, lässt sich der Befund des BAFU nachvollziehen, wonach die Deponie-Erweiterung zu einer Zunahme der vertikalen Ausdehnung im Streifen zwischen 5 m und 8 m ab der Uferlinie führt. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Besitzstandsschutz für Bauten und Anlagen im Gewässerraum nach Art. 41c Abs. 2 GSchV enger zu verstehen als derjenige nach Art. 24c RPG (SR 700) und umfasst grundsätzlich nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt. Zulässig bleiben immerhin Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren (vgl. BGE 146 II 304 E. 9.2). Letzteres trifft bei grossräumigen Aufschüttungen im Gewässerraum nicht zu, weil damit der gewässerrechtswidrige Zustand verstärkt wird. Entgegen dem Verwaltungsgericht und der Beschwerdegegnerin erstreckt sich der Besitzstandsschutz gemäss Art. 41c Abs. 2 GSchV vorliegend somit an sich nur auf den 2006 bewilligten Deponiekörper und nicht auf seine Erweiterung innerhalb von 8 m ab der Uferlinie. Beim Urteil 1C_39/2017 vom 13. November 2017 ragte eine im öffentlichen Interesse liegende Mischwasseranlage nur äusserst geringfügig, nämlich um 40 bis 50 cm, in den 20 m breiten, übergangsrechtlichen Gewässerraum hinein. Das Bundesgericht hielt dort die Annahme für berechtigt, dass die künftige Gewässerraum- und Revitalisierungsplanung dadurch weder negativ präjudiziert noch nennenswert beeinträchtigt werde (a.”
“En l'occurrence, il n'est pas contesté que les travaux exécutés ne sont pas nécessaires à une exploitation agricole et n'ont pas de vocation agricole, de sorte que ceux-ci ne sont pas conformes à l'affectation de la zone. Partant, il convient d'analyser si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT pourrait être délivrée. L'examen des conditions des art. 24, 24a, 24b, 24c, 24d et 24e LAT semble en effet pouvoir être d'emblée écarté, étant donné qu’il s’agit de constructions hors de la zone à bâtir qui ne sont pas imposées par leur destination (art. 24), qu'il ne s'agit pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b), qu’il ne s’agit pas non plus d’une installation qui peut être utilisée conformément à sa destination mais qui n’est plus conforme à l'affectation de la zone (art. 24c), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1), ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2), et que la construction n'est pas destinée à détenir des animaux (art. 24e). A l’égard de l’art. 24c LAT, on ne voit pas comment la construction d’une piscine avec couvert et pergola pourraient être nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore contribuer à une meilleure intégration de l’habitation dans le paysage. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, l'installation d'une piscine en zone agricole constitue une infraction manifeste aux principes de la préservation des zones non constructibles et la distinction fondamentale entre espace bâti et non-bâti (arrêt TF 1C_564/2010 du 7 juillet 2011 consid. 2.4). La Haute Cour qualifie les piscines d’installations d'agrément qui ne sont plus autorisées en zone agricole en application du droit actuel (arrêt TF 1C_464/2015 du 14 juin 2016 consid. 2.4.). En ce qui concerne le permis de construire que la recourante a obtenu pour construire une piscine naturelle en zone agricole, le Tribunal ne peut que s’étonner de la différence que la DAEC fait entre la construction d’une piscine naturelle et d’une piscine "ordinaire".”
Für die Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 2 RPG ist die materielle Rechtmässigkeit zum Zeitpunkt der Errichtung massgebend. Formell rechtswidrig erstellte Baute oder Anlagen gelten als «rechtmässig erstellt oder geändert», soweit sie materiell mit dem damals geltenden Recht übereinstimmten. Materielle Unrechtmässigkeiten schliessen Art. 24c Abs. 2 aus; ausserhalb der Bauzonen kommt zudem eine Konstellation in Betracht, in der der Verzicht auf die Anordnung der Wiederherstellung aus Gründen von Treu und Glauben die Anwendung von Art. 24c ausschliesst.
“1 RPV beabsichtigte keine inhaltliche Änderung. Massgebend blieb die materielle Rechtmässigkeit (VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00205, E. 3.2; Erläuternder Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung vom Oktober 2012 zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, S. 8). Von der Konstellation der formell rechtswidrigen, aber in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht errichteten Baute oder Anlage zu unterscheiden ist die Konstellation, in welcher bei einer materiell unrechtmässigen Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verzichtet wurde und die Anwendung von Art. 24c RPG ausgeschlossen ist (BGr, 6. Juni 2012, 1C_514/2011, E. 5.4; 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2; Muggli, S. 249 Rz. 15). 4.5.2 Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid – ohne zwischen formeller und materieller Rechtmässigkeit zu unterscheiden – aus, illegal erstellte Bauten und Anlagen würden das Rechtmässigkeitserfordernis nach Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 Abs. 1 RPV nicht erfüllen. Sie stellte fest, dass das Dachgeschoss des bestehenden Gebäudes formell baurechtswidrig errichtet worden sei (vgl. E. 4.4 hiervor). Daraus folgerte sie, das Gebäude sei nicht im Sinne dieser Bestimmungen rechtmässig erstellt oder geändert worden und die illegal erstellte Wohnfläche dürfe für die Berechnung der zulässigen Erweiterung keine Rolle spielen. Entscheidend ist nach der dargelegten Rechtsprechung jedoch, ob das Dachgeschoss, so wie es im Jahr 1949 bzw. jedenfalls vor dem 1. Juli 1972 tatsächlich errichtet wurde (vgl. E. 4.3 hiervor), in Übereinstimmung mit dem damals geltenden materiellen Recht erstellt wurde. Nur wenn das vor dem 1. Juli 1972 erstellte Dachgeschoss materiell dem damaligen Recht widersprechen würde, müsste die unrechtmässig errichtete Wohnfläche für die Berechnung der zulässigen Erweiterung unbeachtet bleiben. Daran würde sich wiederum nichts ändern, wenn die zuständigen Behörden eine allfällige materielle Unrechtmässigkeit bewusst geduldet bzw.”
“1 RPV beabsichtigte keine inhaltliche Änderung. Massgebend blieb die materielle Rechtmässigkeit (VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00205, E. 3.2; Erläuternder Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung vom Oktober 2012 zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, S. 8). Von der Konstellation der formell rechtswidrigen, aber in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht errichteten Baute oder Anlage zu unterscheiden ist die Konstellation, in welcher bei einer materiell unrechtmässigen Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verzichtet wurde und die Anwendung von Art. 24c RPG ausgeschlossen ist (BGr, 6. Juni 2012, 1C_514/2011, E. 5.4; 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2; Muggli, S. 249 Rz. 15). 4.5.2 Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid – ohne zwischen formeller und materieller Rechtmässigkeit zu unterscheiden – aus, illegal erstellte Bauten und Anlagen würden das Rechtmässigkeitserfordernis nach Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 Abs. 1 RPV nicht erfüllen. Sie stellte fest, dass das Dachgeschoss des bestehenden Gebäudes formell baurechtswidrig errichtet worden sei (vgl. E. 4.4 hiervor). Daraus folgerte sie, das Gebäude sei nicht im Sinne dieser Bestimmungen rechtmässig erstellt oder geändert worden und die illegal erstellte Wohnfläche dürfe für die Berechnung der zulässigen Erweiterung keine Rolle spielen. Entscheidend ist nach der dargelegten Rechtsprechung jedoch, ob das Dachgeschoss, so wie es im Jahr 1949 bzw. jedenfalls vor dem 1. Juli 1972 tatsächlich errichtet wurde (vgl. E. 4.3 hiervor), in Übereinstimmung mit dem damals geltenden materiellen Recht erstellt wurde. Nur wenn das vor dem 1. Juli 1972 erstellte Dachgeschoss materiell dem damaligen Recht widersprechen würde, müsste die unrechtmässig errichtete Wohnfläche für die Berechnung der zulässigen Erweiterung unbeachtet bleiben. Daran würde sich wiederum nichts ändern, wenn die zuständigen Behörden eine allfällige materielle Unrechtmässigkeit bewusst geduldet bzw.”
Ein freiwilliger Abbruch altrechtlicher Bauten führt grundsätzlich zum Wegfall des Bestandsschutzes, es sei denn, der Abbruch steht im Zusammenhang mit einem Wiederaufbau nach Art. 24c RPG. In der Praxis wird dies so beurteilt; zugleich existiert in der Rechtsprechung eine abweichende Auffassung, wonach Art. 24c RPG einen freiwilligen Abbruch und anschliessenden Wiederaufbau zulässt.
“4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern. Offenbar gebe es politische Anstrengungen, «um diese Teile […] wieder zu korrigieren» (Beschwerde S. 3). – Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Veränderungen nach Art. 24c RPG einen «landwirtschaftlichen Nutzen» voraussetzen. Die Bestimmung regelt vielmehr den Besitzstand bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, d.h. im Nichtbaugebiet. Solche nicht zonenkonformen Bauten und Anlagen dürfen insbesondere vor dem Hintergrund der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 1 RPG) nur ausnahmsweise, unter den Voraussetzungen von Art. 24c RPG verändert und erweitert werden. Die Beschwerdeführenden können aus ihrer Kritik an der bestehenden Regelung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese ist für die rechtsanwendenden Behörden verbindlich. Allfällige zukünftige politische Bestrebungen oder Rechtsänderungen sind nicht zu beachten. 4. Zum Abbruch des Anbaus und dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus ergibt sich folgendes: 4.1 Die BVD hat erwogen, die Beschwerdeführenden hätten den alten Anbau komplett abgebrochen und anschliessend einen neuen Anbau erstellt, weshalb Art. 42 Abs. 4 RPV und damit die quantitativen Obergrenzen von Art. 42 Abs. 3 RPV gälten. Die Privilegierung von Erweiterungen im Gebäudeinnern gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV sei jedoch bei einem Wiederaufbau nach einem freiwilligen Abbruch des Objekts ausdrücklich ausgeschlossen. Der strittige Anbau stelle daher eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar, die hinsichtlich der aBGF und der Gesamtfläche weder 30 % noch 100 m2 überschreiten dürfe.”
“Die Beschwerdeführer erklären in ihrer Beschwerde, dass sie allenfalls das altrechtliche, gemäss ihren Angaben seit 1978 gewerblich genutzte Gebäude Nr. J.________ zugunsten der Bewilligungsfähigkeit des erweiterten Stalls (Gebäude Nr. I.________, Pos. C) abbrechen wollen. Allfällige Projektänderungen können der zuständigen Behörde nicht alternativ oder in Form eines Eventualbegehrens eingereicht werden.46 Die Auswirkungen einer solchen Projektanpassung wären nur dann zu beurteilen, wenn die Beschwerdeführer ein entsprechendes formelles Projektänderungsgesuch einreichen. Ohnehin erscheint es zweifelhaft, dass der Abbruch des Gebäudes Nr. J.________ den Anliegen der Beschwerdeführer dienlich wäre. Der Abbruch eines altrechtlichen Gebäudes hat grundsätzlich den Verlust des Besitzstandsanspruchs zur Folge, sofern er nicht im Zusammenhang mit einem Wiederaufbau nach Art. 24c RPG erfolgt. Letzteres wäre beim Szenario, das die Beschwerdeführer in Betracht ziehen, wohl nicht der Fall.”
“m beträgt. Solle diese Mindesthöhe mit der zusätzlichen Isolation jedoch bestehen bleiben, führe dies automatisch zu einer Volumenerhöhung. Die Hauptnutzfläche werde im Vergleich zum heutigen Zustand sogar leicht reduziert. Die Balkone würden die bestehende ausladende Seitenlaube ersetzen, welche optisch wenig ansprechend sei. Die Balkone würden daher auch eine gestalterische Verbesserung darstellen. Die Auffassung, wonach die Wahl eines Abbruch- und Neubauprojekts anstelle einer Erneuerung grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstelle, sei systemwidrig. Art. 24c RPG lasse den freiwilligen Abbruch und Wiederaufbau ausdrücklich und bedingungslos zu.”
Erneuerungen des Dachs, die die vorhandenen Höhen und Neigungen beibehalten, können nach Art. 24c RPG bewilligungsfähig sein; geringfügige Anpassungen wie eine leichte Erweiterung der Traufe wurden in der entschiedenen Praxis ebenfalls als zulässig angesehen.
“In concreto, il progetto prevede il rifacimento del tetto in tegole dell'edificio esistente sulla part. __________, mantenendo le quote e le pendenze esistenti, ma una leggera estensione delle gronde, così come indicato in narrativa. Sia l'autorità dipartimentale, che il Governo hanno ritenuto che tale intervento rientrasse nei limiti delle possibilità d'intervento date dall'art. 24c LPT e potesse essere approvato. A giusta ragione.”
Bei Abbruch und Wiederaufbau mit reduziertem Gesamtvolumen muss nicht zwingend dargelegt werden, welche konkreten Veränderungen des äusseren Erscheinungsbilds jeweils erforderlich sind; soweit Veränderungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG im Grundsatz zulässig sind, kann Art. 24c Abs. 4 auch beim Wiederaufbau einschlägig sein, und die Identität des Gebäudes kann in den wesentlichen Zügen gewahrt bleiben.
“176 PBG (sGS 731.1), Art. 115 PBG. Streitig war der Abbruch eines bestehenden zonenfremden Kreuzfirsthauses in der Landwirtschaftszone und dessen Wiederaufbau in geringerem Volumen nach Art. 24c RPG. Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen eines Schutzobjekts nach Art. 115 PBG zu Recht. Weitergehenden Anforderungen wie der Erhalt des Gebäudes oder die Notwendigkeit einer vorgängigen Abklärung der Sanierungsfähigkeit können nicht Inhalt von Art. 24c RPG sein. Sind Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG im Grundsatz zulässig, ist bei einem Abbruch und Wiederaufbau nicht erforderlich, aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen des äusseren Erscheinungsbilds dafür notwendig sind, mindestens dann nicht, wenn das Gesamtvolumen reduziert wird. Weil hier Veränderungen am äusseren Erscheinungsbilds wegen des Alters des Gebäudes und wegen der niedrigen Raumhöhen für eine zeitgemässe Nutzung und die energetische Sanierung notwendig sind, kann die Frage, ob Art. 24c Abs. 4 RPG bei Wiederaufbauten im reduzierten Gebäudevolumen überhaupt einschlägig ist, offengelassen werden. Trotz Änderungen an den Fassaden und der Proportionen ist i.c. die Identität des wiederaufgebauten Gebäudes in den wesentlichen Zügen (noch) gewahrt. Mit den verfügten gestalterischen Auflagen verletzt das Bauvorhaben im zu beurteilenden Fall auch die zu beachtenden Landschaftsschutzvorgaben nicht. Abweisung der Beschwerde (Verwaltungsgericht, B 2020/176). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 12. Juni 2023 gutgeheissen (Verfahren 1C_518/2021). Entscheid vom 1. Juli 2021 Besetzung Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Steiner; Gerichtsschreiber Huber Verfahrensbeteiligte Stiftung X.__, Beschwerdeführerin, gegen Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen, Vorinstanz, sowie A.__, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marc Wolfer, Gründler + Partner Rechtsanwälte AG, Schützengasse 10, Postfach 717, 9001 St.”
Frühere, rechtskräftig bewilligte Arbeiten können das nach Art. 24c Abs. 2 RPG bestehende Erweiterungspotenzial erschöpfen.
“et corrigé le 01.03.2007) ainsi que pour l'extension du séjour à l'emplacement de l'ancienne terrasse sud." Pour rappel, les travaux autorisés en 2007 consistaient notamment à: agrandir à l'étage le séjour en direction du sud par le déplacement de la façade de 191 cm, agrandir la partie nord du bâtiment, créer une salle de douche-WC dans l'angle nord-est et modifier plusieurs galandages intérieurs; au rez-de-chaussée, un sas d'entrée fermé a été autorisé sur la façade est, depuis lequel un escalier fermé latéralement (selon les plans du 1er mars 2007) permettait d'accéder à l'étage devant la salle de douche-WC. Le permis de construire n° P-2004-050-1-E délivré le 11 juin 2007, qui intégrait notamment l'autorisation de l'ancien SAT, est entré en force sans avoir été contesté. Il se justifie ainsi de retenir que le potentiel d'agrandissement (art. 24c al. 2 LAT et art. 42 al. 3 OAT) a été épuisé par les travaux autorisés en 2007 et qu'il n'y a pas lieu de revenir sur les calculs qui n'avaient alors pas été contestés.”
Bei zonenwidrigen, gewerblich genutzten Bauten gelten Art. 37a RPG und die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen als lex specialis gegenüber Art. 24c RPG. Das aus Art. 37a/zugehörigen Verordnungsbestimmungen resultierende Regime ist in der Praxis restriktionsmilder und ermöglicht unter den dort genannten Voraussetzungen weitergehende Umnutzungen und Anpassungen mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der betrieblichen Nutzung zu erhalten.
“Le bâtiment n° 4______, et ainsi les travaux envisagés, ne sont donc pas conformes à l’affectation de la zone agricole. Il a cependant été construit, à une date indéterminée, aux débuts des années 80 selon la recourante, entre 1986 et 1990 selon le SITG, sur la base de la DD 6______, accordée le 30 juillet 1980, soit avant que la parcelle ne soit classée en zone agricole. Il est constant que la culture de champignons telle qu’autorisée par la DD 6______ était conforme à la précédente affectation de la parcelle. Le bâtiment n° 4______ est donc susceptible de bénéficier de la garantie de la situation acquise. Cela a par ailleurs déjà été le cas lors de sa reconstruction, autorisée par la DD 8______ en 2012 à la suite de sa destruction partielle, soit postérieurement à l’affectation de la parcelle à la zone agricole. Le bâtiment n° 4______ sert à la culture de champignons et, constituant une petite entreprise, répond à la définition d’installation commerciale. La licéité des travaux d’agrandissement litigieux doit donc être analysée à l’aune des art. 37a LAT et 43 OAT, lex specialis par rapport aux art. 24c LAT et 42 OAT. Ces dispositions-ci s’appliquent en outre en premier lieu aux constructions érigées avant le 1er juillet 1972. L’art. 37a LAT est applicable aux travaux litigieux, dans la mesure où le bâtiment n° 4______ a été construit certes après le 1er janvier 1980, mais sur la base d’une autorisation de construire délivrée avant l’affectation de la parcelle à la zone agricole, soit conformément à la précédente zone, et devenue contraire à l’affectation de la zone actuelle. Le bâtiment n° 4______ a été construit au plus tard à la fin des année 80, partiellement détruit en 2012 puis reconstruit légalement, étant rappelé que cette reconstruction n’est pas terminée. Les travaux litigieux, dont le résultat sera peu visible de l’extérieur, n’entraînent aucun nouvel impact sur l’environnement et ne contreviennent à aucune autre loi fédérale. Ils auront pour effet de redonner au bâtiment l’apparence extérieure qu’il avait avant l’incendie. Sa surface sera en définitive augmentée par la construction de la dalle intermédiaire d’environ 776 m2.”
“A/1706/2022 ATA/1072/2024 du 10.09.2024 sur JTAPI/1238/2023 ( LCI ) , ADMIS Descripteurs : AMÉNAGEMENT DU TERRITOIRE ET DROIT PUBLIC DES CONSTRUCTIONS;CONFORMITÉ À LA ZONE;AUTORISATION DÉROGATOIRE(ART. 24 LAT);PROTECTION DE LA SITUATION ACQUISE Normes : LAT.24; LAT.37a; OAT.43 Résumé : Recours d’une société exploitant une culture de champignons contre le refus d’effectuer des travaux complémentaires dans un bâtiment sis sur une parcelle en zone agricole, servant à une telle culture, construit au plus tard à la fin des années 1980, partiellement détruit en 2012, et en reconstruction depuis lors. Le bâtiment, servant à une culture hors sol non accessoire, n’était pas conforme à l’affectation de la zone. Il avait cependant été construit légalement, sur la base d’une autorisation délivrée avant l’affectation de la parcelle à la zone agricole en 1986. Il bénéficiait dès lors de la protection de la situation acquise, sur la base de art. 37a LAT et 43 OAT, lex specialis par rapport aux art. 24c LAT et 42 OAT pour les constructions répondant à la définition d’installation commerciale. Les conditions des articles précités ainsi que de l’art. 43a OAT étant remplies, l’autorisation de construire aurait dû être délivrée. Recours admis. En fait En droit république et canton de genève POUVOIR JUDICIAIRE A/1706/2022-LCI ATA/1072/2024 COUR DE JUSTICE Chambre administrative Arrêt du 10 septembre 2024 3ème section dans la cause A______ Sàrl recourante représentée par Me Christophe GAL, avocat contre DÉPARTEMENT DU TERRITOIRE intimé _________ Recours contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 8 novembre 2023 (JTAPI/1238/2023) EN FAIT A. a. A______, devenue depuis le 2 juin 2022 A______ Sàrl (ci-après : la société), inscrite au registre du commerce le 25 octobre 2011, a pour but l’exploitation rurale d’une culture de champignons ainsi que toutes activités d’horticulture, paysagiste et pépiniériste. b. Elle est propriétaire de la parcelle n° 2'020 (ci-après : la parcelle) de la commune de B______ (ci-après : la commune), d’une superficie de 28'132 m2, sise à 95.”
“Beim …betrieb der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine nicht zonenkonforme, gewerblich genutzte Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzone, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurde. Nach Art. 37a RPG regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen solcher Bauten und Anlagen zulässig sind. Art. 37a RPG ist bezogen auf die erweiterte Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c RPG als lex specialis für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone zu verstehen (Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, in: Neues Raumplanungsrecht, 2001, S. 47). Gemäss Art. 43 Abs. 1 RPV können Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen bewilligt werden, wenn die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist (Bst. a), keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (Bst.”
“Sia gli art. 24c LPT e 42 OPT, sia gli art. 37a LPT e 43 OPT, concernono dunque essenzialmente edifici o impianti costruiti o modificati/trasformati a suo tempo in conformità al diritto materiale, ma che per effetto di modifiche posteriori di atti legislativi o piani sono divenuti non conformi alla funzione della zona di utilizzazione. Rispetto agli art. 24c LPT e 42 OPT, gli art. 37a LPT e 43 OPT costituiscono una lex specialis, applicabile soltanto a edifici ed impianti utilizzati a scopi commerciali, che estende la tutela delle situazioni acquisite per principio disciplinata dall'art. 24c LPT, al fine di permettere le ristrutturazioni e gli adeguamenti necessari per mantenerne la concorrenzialità (cfr. Waldmann/ Hänni, op. cit., ad art. 37a n. 2 e rimandi). In tal senso, l'ordinamento retto dagli art. 37a LPT e 43 OPT è più favorevole sotto svariati punti di vista. Anzitutto, permette anche cambiamenti totali di destinazione, purché il carattere commerciale degli stabili sia preservato (cfr. DTF 140 II 509 consid. 2.3 e 3.3; STA”
Art. 24c RPG begründet eine erweiterte Besitzstandsgarantie, die über eine rein schützende Bestandesgarantie hinausgeht und weitergehende Änderungen des Bestehenden zulassen kann. Ergibt sich, dass ein Bauvorhaben diese Anforderungen der erweiterten Besitzstandsgarantie nicht erfüllt, kann es nicht gestützt auf die Eigentumsgarantie bewilligt werden.
“E. 4.2; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 2 N. 1). Die Bestandesgarantie als Teilgehalt der Eigentumsgarantie umfasst nur das Recht auf den Weiterbestand der ursprünglich rechtmässig bewilligten Baute, indem sie unterhalten und – damit ihr Wert nicht kontinuierlich abnimmt – erneuert werden darf. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG geht darüber hinaus und lässt wesentlich mehr Änderungen des Bestehenden zu. In diesem Sinn stellen Art. 24c RPG – aber auch Art. 24b, 24d und 24e RPG – Fälle einer aus besonderen Gründen «erweiterten Besitzstandsgarantie» dar (vgl. Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 11). Erfüllt ein Bauvorhaben – wie hier – bereits die Anforderungen nach der erweiterten Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG nicht (vgl. vorne E. 3), kann es somit erst recht nicht gestützt auf die Eigentumsgarantie nach Art. 26 BV und Art. 24 KV bewilligt werden. Die Verweigerung der Baubewilligung stellt demnach keinen (unzulässigen) Eingriff in die Eigentumsgarantie dar.”
Massvolle Erweiterungen oder geringfügige Adjunktionen können unter Art. 24c Abs. 2 RPG zulässig sein, wenn Identität und gute Integration der Anlage gewahrt bleiben. Dagegen können erhebliche Änderungen — etwa der Ausbau einer Mobilfunkantenne mit neuem Frequenzband und deutlich erhöhter Sendeleistung — als wesentliche Änderung angesehen werden; in solchen Fällen ist die Standortgebundenheit der gesamten Anlage erneut zu prüfen.
“Du point de vue de son aspect – la forme de la toiture asymétrique, la couleur des poutres et poteaux en bois, le type de couverture du toit (tôle foncée), la structure des murs de soutènement –, le couvert a été conçu en reprenant les caractéristiques du bâtiment auquel il est adossé. Il a pu être constaté, lors de l'inspection locale, que cet élément construit était bien intégré au bâtiment ancien et à l'annexe plus récente; cette adjonction, sur la façade ouest, est peut-être même favorable, sous l'angle de l'esthétique et de l'intégration (decrescendo de volumes, depuis le corps principal de l'ancienne laiterie). Les représentants de la municipalité ont du reste indiqué que l'autorisation communale avait été délivrée en 2011 précisément parce que l'ouvrage avait été considéré comme bien intégré. En définitive, cet agrandissement ou adjonction, qui couvre une place déjà aménagée pour les véhicules et un passage entre deux murs de soutènement, ne porte pas atteinte à l'identité de la construction et de ses abords. Aussi les critères qualitatifs du droit fédéral (art. 42 al. 1 OAT) sont-ils respectés. L'art. 24c al. 2 LAT (dans sa teneur en 2011) dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. La loi fédérale rappelle ainsi que l'autorité qui statue sur une demande de dérogation hors de la zone à bâtir (art. 24ss LAT) doit appliquer la méthode de la pesée globale des intérêts en présence (cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, Art. 24c N. 46). En l'occurrence cependant, vu la nature de l'ouvrage litigieux, cette clause n'impose pas un examen du projet selon des critères distincts de ceux qui ont été appliqués plus haut, dans le cadre défini par l'art. 42 OAT.”
“und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). Nach Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die kantonale Behörde – im Kanton St. Gallen das AREG –, ob für ein nicht zonenkonformes Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Die Rechtskraft einer früheren Bewilligung erfasst nur die bewilligte Anlage (Art. 24c RPG). Bei einer wesentlichen Änderung der bewilligten Anlage ist die Standortgebundenheit der gesamten Anlage erneut zu überprüfen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt der Ausbau bzw. die Erweiterung einer Mobilfunkantenne mit einem neuen Frequenzband und einer Erhöhung der Sendeleistung (in jenem Fall um 2'400 Watt) keine massvolle Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG, sondern eine wesentliche Änderung dar, welche die Voraussetzungen der Standortgebundenheit nach Art. 24 RPG erfüllen muss (BGE 133 II 409 E. 3). Allerdings führt die Verneinung der Standortgebundenheit in einem solchen Fall – sofern keine Widerrufsgründe vorliegen – nur zur Verweigerung des Änderungsgesuchs und nicht zur Beseitigung der rechtskräftig bewilligten bestehenden Anlage (BGE 133 II 409 E. 4.1). Bei der Bewilligung von Infrastrukturanlagen ist das Gebot der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet zu beachten. So sind ausserhalb von Bauzonen geplante Mobilfunkantennen, welche auf die Abdeckung von Grundstücken in den Bauzonen ausgerichtet sind, in der Regel nicht zonenkonform. Solche Anlagen können deshalb ausserhalb der Bauzonen nur bewilligt werden, wenn sie standortgebunden sind, was in der Regel nicht zutrifft. Nach der Rechtsprechung sind Mobilfunkanlagen im Sinne von Art. 24 lit. a RPG absolut standortgebunden, wenn eine Deckungs- oder Kapazitätslücke aus funktechnischen Gründen mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzonen nicht in genügender Weise beseitigt werden kann.”
Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität der Baute ist der Zustand zum Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet.
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV5). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Mass-geblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique (art. 42 al. 1 OAT). Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (art. 42 al. 2 OAT). Selon l'art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : - à l'intérieur du volume bâti existant, la SBP imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d'une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l'intérieur du volume bâti existant (let. a) ; - un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la SBP ou de la surface totale (somme de la SBP et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let. b) ; - les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire (let. c). c. Selon l'art. 27C al. 1 LaLAT, traitant des « constructions et installations existantes sises hors de la zone à bâtir et devenues non conformes à l'affectation de la zone », le département peut autoriser la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction de constructions ou installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'affectation du sol, dans les limites des art.”
Bei der Prüfung von Gesuchen nach Art. 24c RPG sind kommunale Gestaltungs- und Ortsbildvorschriften sowie die durch Spezialgesetze geschützten Interessen (z. B. LPN, LPE) zu berücksichtigen. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, kann dies die Erteilung der Ausnahmebewilligung rechtfertigen.
“Selbst bei einer Begrünung des Holzzaunes ist davon auszugehen, dass dieser nach wie vor kompakt und als Kontrast in Erscheinung treten würde, da sich die Form und Geschlossenheit der Holzzaunelemente durch eine Bewachsung nicht verändert. Die Auslegung der Gemeinde, dass der Holzzaun nicht den strengen Gestaltungsrichtlinien im Ortsbildschutzperimeter entspricht, ist daher nachvollziehbar und rechtlich vertretbar. In diesem Zusammenhang ist schliesslich unbeachtlich, dass im Rahmen der Baupublikation keine Einsprachen eingegangen sind – eine Baubewilligung kann unabhängig von allfälligen Einsprachen nur erteilt werden, wenn das Bauvorhaben sämtliche bau- und planungsrechtlichen Vorschriften der massgebenden Erlasse einhält (vgl. Art. 2 Abs. 1 BauG). Nach dem Gesagten ist das Bauvorhaben somit nicht bewilligungsfähig, da es den kommunalen Ästhetikvorschriften widerspricht. Bereits aus diesem Grund ist der Bauabschlag zu erteilen. Dazu kommt, dass dem Bauvorhaben überwiegende Interessen entgegenstehen. Das AGR hat daher zu Recht die Bewilligung nach Art. 16a RPG (sowie die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG) verweigert und die Gemeinde hat zu Recht den Bauabschlag verfügt.”
“En présence d'un projet répondant aux conditions de l'art. 24c LAT (et aux conditions générales de l'art. 24 LAT; cf. MUGGLI, op. cit., n. 14 ad art. 24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid.”
“24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid. 3.1; arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; cf. MUGGLI, op. cit., n. 48 ad art. 24c LAT; ZEN-RUFFINEN/GUY-ECABERT, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, n. 614 p. 287).”
Mit der Teilrevision 2011/2012 (in Kraft seit 1. November 2012) sind altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten ausdrücklich von Art. 24c RPG erfasst. Danach hängt die Zulässigkeit von Erneuerung, Änderungen oder Erweiterungen solcher Bauten nicht mehr davon ab, ob die fehlende Zonenkonformität auf eine Planänderung bzw. Zonenänderung oder auf ein tatsächliches Verhalten (insbesondere die Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs) zurückzuführen ist.
“1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und”
“Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9).”
“Erfolgt die Erweiterung einer Baute ganz oder teilweise ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens, ist die Identität jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn die anrechenbare Bruttogeschossfläche oder die Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) um mehr als 30 % oder um mehr als 100 m² erweitert wird (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV, wonach Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zur Hälfte angerechnet werden, ist vorliegend nicht anwendbar, weil eine bestehende Baute abgebrochen und wieder aufgebaut werden soll (vgl. Art. 42 Abs. 4 Satz 3 RPV). 3.3 Seit der Revision von Art. 24c RPG vom 23. Dezember 2011 hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist. Somit dürfen der Landwirtschaftszone zugewiesene altrechtliche Wohnbauten, deren landwirtschaftliche Wohnnutzung vor oder nach dieser Zuweisung aufgegeben wurde, gemäss Art. 24c RPG verändert werden (BGE 147 II 25 E. 3.2 S. 28 und E. 3.5 S. 29 f.; BGr, 30. November 2021, 1C_572/2020, E. 2.1; VGr, 24. August 2023, VB.2022.00704, E. 2.3). 4. 4.1 In ihrer Verfügung vom 12. Juli 2021 stellte die Beschwerdegegnerin 2 dem geplanten Ersatzneubau für die Beurteilung der Wesensgleichheit bzw. der Identität das Gebäude gegenüber, welches auf den vom Beschwerdeführer selber eingereichten Plänen vom Oktober 1947 ersichtlich ist. Die Beschwerdegegnerin 2 stellte fest, gewisse Räume seien zwar anders ausgeführt und genutzt worden als auf den eingereichten Plänen ersichtlich. Die Gesuchsteller hätten jedoch keine Dokumente oder Unterlagen vorweisen können, welche die Rechtmässigkeit dieser Anpassungen belegen würden. Gemäss Praxis der Beschwerdegegnerin 2 würden für die Bestimmung des rechtmässigen Zustands die vorhandenen Pläne herangezogen. Immerhin habe sie im Untergeschoss des bestehenden Gebäudes einen Zugangsstreifen der Wohnfläche statt den Nebenflächen zugerechnet, weil die Gesuchsteller glaubhaft dargelegt hätten, dass der Eingang im Untergeschoss als Haupteingang des Gebäudes fungiert habe.”
“La révision partielle de 2011 de la LAT, entrée en vigueur le 1er novembre 2012, a étendu le champ d'application de l'art. 24c LAT aux constructions agricoles érigées avant l'introduction de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire qui étaient restées conformes à l'affectation de la zone, mais n'étaient désormais plus conformes en raison de mutations subséquentes (voir art. 24c al. 3 LAT). Précédemment, la modification d'un bâtiment qui avait perdu sa vocation agricole après le 1er juillet 1972 devait être appréhendée sous l'angle de la réglementation d'exception de l'art. 24d al. 1 LAT, dont les conditions sont globalement plus restrictives (TF 1C_101/2009 du 11 décembre 2009 consid. 2.3).”
Eine Baute gilt als bestimmungsgemäss nutzbar, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch angemessenen Unterhalt ein fortbestehendes Interesse an der Weiternutzung dokumentiert. Dies zeigt sich darin, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind. Umbauten von Bauruinen bzw. deren Abbruch und Wiederaufbau sind ausgeschlossen. Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten sind nur im Rahmen der normalen Lebensdauer zulässig.
“Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die wie das Weidhaus dem Zonenzweck nicht (mehr) entsprechen, gelten grundsätzlich als materiell baurechtswidrig (vgl. Art. 22 Abs. 2 Bst. a RPG). Ist eine Baute nicht mehr zonenkonform, aber noch bestimmungsgemäss nutzbar, ist sie nach Art. 24c Abs. 1 RPG allerdings grundsätzlich in ihrem Bestand geschützt und gilt insofern als rechtmässig. Bestimmungsgemäss nutzbar ist eine Baute, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich darin, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind. Ein Umbau von Bauruinen zu wieder nutzbaren Bauten bzw. deren Abbruch und Wiederaufbau ist ausgeschlossen (BGE 1C_111/2020 vom”
“Wie weiter oben erwähnt, ergibt sich die Möglichkeit, rechtmässig errichtete Bauten und Anlagen - im Rahmen der normalen Lebensdauer - in ihrem Bestand zu erhalten und die dafür nötigen Unterhaltsarbeiten vorzunehmen, aus der verfassungsrechtlichen Bestandesgarantie des Eigentums (Art. 26 BV). Mit deren Inhalt hatte sich das Bundesgericht auch im Zusammenhang mit Art. 24c Abs. 1 RPG zu befassen. Diese Bestimmung erlaubt - neben anderen, weitergehenden Tatbeständen - ebenfalls Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten im Rahmen der normalen Lebensdauer einer Baute. Darunter fallen nach der Rechtsprechung sämtliche Arbeiten zur Instandhaltung (Reparaturen) und Modernisierung (Renovationen), soweit Umfang, Erscheinung, Bestimmung und Wert der Anlage unverändert bleiben. Nicht darunter fallen dagegen namentlich Massnahmen zur Steigerung des Komforts bzw. der Verschönerung der Räume, zur Verbesserung der Belichtung oder zum Anschluss von Bürogeräten (Urteil 1C_283/2017 vom 23. August 2017 E. 3.1; BERNHARD WALDMANN in: Griffel/Liniger/Rausch/Thurnherr, Öffentliches Baurecht, 2016, N.”
Ein kompletter Ersatz oder ein Wechsel der Materialien (z. B. Dacheindeckung) kann zwar als zulässige gestalterische oder strukturelle Verbesserung gelten. Gleichzeitig kann gerade ein anderes Material oder ein abweichender Farbton das äussere Erscheinungsbild wesentlich verändern und deshalb bewilligungspflichtig sein. Bei zonenfremden, besitzstandsgeschützten Bauten ist darauf zu achten, dass die Identität der Baute in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt.
“4; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3). Le texte français de l'art. 42 al. 1 OAT mentionne, en relation avec l'identité, "les améliorations de nature esthétique". Il n'est pas évident de déterminer si le nouveau revêtement de la place en constitue une amélioration esthétique. Dans ce contexte, il convient plutôt de se référer aux versions en langues allemande ("Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig") et italienne ("Sono ammessi miglioramenti volti a cambiare l’aspetto esterno") de la seconde phrase de l'art. 42 al. 1 OAT pour admettre que le remplacement de la pose d'un nouvel enrobé est une amélioration de la structure ou de l'aspect de cette place. Cette partie de la parcelle étant peu visible, à cause de l'arborisation et des bâtiments existants, on ne voit pas quels motifs d'aménagement du territoire, au sens large, pourraient être invoqués pour refuser l'autorisation spéciale. Il en découle que la décision de la DGTL viole les art. 24c LAT et 42 OAT. Les griefs des recourants sont dès lors fondés.”
“Die Baubewilligungspflicht hat eine präventive Funktion; sie soll vorsorglich verhindern, dass die massgebenden Vorschriften verletzt werden, und muss daher greifen, bevor feststeht, dass dies der Fall ist (BVR 2020 S. 380 E. 6.2, 2015 S. 541 E. 3.3; zum Ganzen VGE 2021/206 vom 21.9.2022 [noch nicht rechtskräftig] E. 4.2 f.). 2.4 Der Beschwerdeführer beabsichtigt, das Eternitdach der Alphütte vollständig durch ein Aluminiumdach zu ersetzen. Ein kompletter Ersatz der Dacheindeckung kann dazu führen, dass sich das äussere Erscheinungsbild einer Baute erheblich verändert, unterscheiden sich die möglichen Bedachungsmaterialien in Struktur und Eigenschaften doch sehr und sind unzählige Farbtöne denkbar. Jedenfalls dann, wenn das neue Dach in Bezug auf Material und Farbton nicht identisch mit dem ursprünglich bewilligten ist, ist deshalb mit der Vorinstanz von einem bewilligungspflichtigen Vorgang auszugehen. Das gilt umso mehr bei besitzstandsgeschützten zonenfremden Bauten in der Landwirtschaftszone, deren Identität es zu wahren gilt (Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilligungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd.”
“1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilligungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art.”
Art. 24c ist eng auszulegen; insbesondere stellen Erweiterungen hohe Anforderungen und werden restriktiv überprüft, weil das Regelungsziel erkennbar darin liegt, den regionaltypischen Landschaftscharakter zu erhalten. Umfangreiche Volumenvergrösserungen werden deshalb nur in engen Grenzen zugelassen.
“3 OAT sont respectées ensuite d’un agrandissement, est donnée par la somme de toutes les surfaces en-dessous et en-dessus du sol de la construction existante qui sont utilisables en permanence pour l’habitation ou le travail; à cela, il faut ajouter la somme des surfaces annexes, comme les caves et les garages (cf. directive ARE, ch. 3.2 et annexe 1). La directive précitée prévoit en outre que la surface de référence permettant d’effectuer les calculs prévus à l’art. 42 al. 3 let. a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins.”
“Im vorliegenden Fall solle das Dachgeschoss des bestehenden Wohnteils sowie der gesamte Ökonomieteil zu sieben Wohneinheiten ausgebaut wer- den. Beim Einbau der vier Wohneinheiten im ehemaligen Ökonomieteil handle es sich nicht um geringfügige Anpassungen. Grosse Teile der Aus- senfassade des Ökonomieteils sowie die komplette Feinerschliessung der Wohnungen, die innenliegenden Wände, Zwischenböden, u.v.m. seien um- bzw. einzubauen. Eine solche Erweiterung überschreite das gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV zulässige Mass deutlich. Deshalb sei geprüft worden, ob das Vorhaben gestützt auf Art. 24d Abs. 2 RPG zum Erhalt des Schutzobjektes bewilligt werden könne. Die entsprechenden Vo- raussetzungen würden jedoch ebenfalls nicht erfüllt. Es habe nicht nachge- wiesen werden können, dass das Gebäude nur erhalten werden könne, wenn der Ökonomieteil vollständig ausgebaut werde, weshalb die Wohn- raumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfolgen habe.”
Die Voraussetzung der Wahrung der Identität (Wesensgleichheit) ist unabhängig von den in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Gründen zu prüfen. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung bilden die Voraussetzungen von Abs. 4 — nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung, nötig für eine energetische Sanierung oder ausgerichtet auf eine Verbesserung der Einpassung in die Landschaft — regelmässig einen strengeren Massstab als die in Abs. 2 bzw. die Identitätsanforderung und können daher trotz gewahrter Identität Änderungen am äusseren Erscheinungsbild ausschliessen.
“Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben (nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung, oder darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern), stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs. 3) könnte zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen, insbesondere bei Abbruch und Wiederaufbau (Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22.”
“Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben (nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung, oder darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern), stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs. 3) könnte zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen, insbesondere bei Abbruch und Wiederaufbau (Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone", BBI 2011 7084, 7087 und 7090; siehe auch Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c RPG N. 36). Der Bundesrat hat bei Erlass der Ausführungsbestimmungen Art. 24c Abs.”
“24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.26 Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand. Diese Bauteile dürfen nur erstellt werden, wenn innerhalb des bestehenden Volumens kein Platz vorhanden ist. Die Bauten sind soweit möglich als Anbauten und die Anlagen mit einem körperlichen Zusammenhang zur Hauptbaute auszuführen.27 Fehlt der körperliche Zusammenhang, gelten baubewilligungspflichtige Änderungen in der Umgebung eines besitzstandsgeschützten Gebäudes als eigenständige Bauvorhaben und fallen nicht in den Anwendungsbereich von Art.”
Punktuelle, kleinräumige Eingriffe (z. B. punktueller Einbau von Fahrspuren, teilweiser Vollasphaltierung) können nach Praxis weiterhin als teilweise Änderung bzw. als massvolle Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG gelten (vgl. [0]). Bei sichtbaren Volumenzunahmen ist jedoch eine strengere Prüfung angezeigt; bereits geringe Überhöhungen des Gebäudekörpers können als nicht zulässige Vergrösserung beurteilt werden (vgl. [1]). Geringfügige prozentuale Überschreitungen können bei sehr kleinen Bauten unter den konkreten Umständen als unerheblich hingenommen werden (vgl. [2]).
“Zwar mag sich der hier interessierende Strassenabschnitt seit dem Stichtag im Jahr 1972 baulich nicht wesentlich verändert haben, soweit sich dies anhand des eingereichten Luftbilds überhaupt beurteilen lässt. Allerdings ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdeführerin aus diesem Umstand zu ihren Gunsten ableiten könnte: Wohl kann beim punktuellen Einbau von Fahrspuren in eine Naturstrasse oder bei einer auf einzelne kritische Stellen beschränkten Vollasphaltierung regelmässig noch von einer teilweisen Änderung bzw. massvollen Erweiterung ausgegangen werden, die von der (erweiterten) Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG umfasst wird (VGE 2018/154 vom”
“[Toutefois], les exigences valables pour l’agrandissement du volume visible du bâtiment seront de fait plus élevées. Cela s’inscrit dans la tendance visant à concentrer les agrandissements en particulier sur les volumes construits existants." (Rapport CEATE-N, op. cit., p. 6540). Ainsi, l'art. 24c al. 4 LAT vise également à rendre plus difficiles les projets d'agrandissement en dehors du volume bâti existant. Ce sont en effet bien les reconstructions et les agrandissements qui sont le plus susceptibles de créer des atteintes au paysage rural (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2; CDAP AC.2020.0139 précité consid. 2d). Dans ce contexte, compte tenu de l'ensemble des éléments susmentionnés, il y a lieu de retenir que la surélévation de la toiture excède de quelque 3 cm celle autorisée et implique une augmentation de la SBPI de l'ordre de 2 à 3 m2. Une interprétation stricte du droit fédéral à la lumière du Rapport CEATE-N conduit à considérer que ces agrandissements du volume bâti sont contraires aux art. 24c LAT et 42 OAT.”
“L'autorisation portait « sur l'implantation, la destination, le gabarit, le volume et la dévestiture du projet » (avec une référence à l'art. 5 al. 1 de la loi sur les constructions et les installations diverses du 14 avril 1988 - LCI - L 5 05). Par décision du même jour, le département a délivré l'autorisation de démolir le bâtiment n° 2______. b. Par acte unique du 22 novembre 2011, Monsieur B______ et Madame A______ notamment (ci-après : les voisins), voisins immédiats de la parcelle litigieuse, ont recouru auprès du Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) contre l'autorisation de construire précitée en contestant sa conformité aux art. 15 al. 6 LEaux-GE, 11 al. 2 LForêts et 42 de la loi fédérale sur l’aménagement du territoire du 22 juin l979 (LAT - RS 700), ainsi qu'à l'art. 14 al. 1 LCI. c. Le TAPI a rejeté ce recours par jugement du 7 mai 2012. d. Après avoir effectué un transport sur place, la chambre administrative de la Cour de justice (ci-après : la chambre administrative) a rejeté le recours déposé par les voisins contre ce jugement par arrêt du 10 septembre 2013 (ATA/601/2013). L'art. 24c LAT était applicable. La surface brute de plancher (ci-après : SBP) initiale était de 52 m2 (23 m2 + 29 m2). En prévoyant le remplacement du bâtiment de 23 m2 par un autre de 40 m2, l'agrandissement était de 17 m2 (32,5 % de la SBP), soit un dépassement de surface de 1,4 m2 de surface par rapport aux 30 % susmentionnés (30 % de 52 m2 représentant 15,6 m2). Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.”
Eine vollflächige Asphaltierung kann das Erscheinungsbild eines Weges erheblich verändern, sich nicht der Einpassung in die Landschaft widmen und optisch neubauähnlich wirken. Dementsprechend ist in der Regel von einem Neubau auszugehen, wenn ein bestehender Weg asphaltiert wird, was die Zulässigkeit nach Art. 24c Abs. 4 RPG beeinträchtigen kann.
“Der Belag ist für die Erscheinung einer Strasse ein prägendes Merkmal. Es ist nicht bekannt, in welchem Zustand sich die D.________strasse am massgebenden Stichtag (1. Juli 1972) befand. Nach der allgemeinen Erfahrung erscheint es eher als unwahrscheinlich, dass diese Naturstrasse vor fast 50 Jahren schon wie heute ausgeebnet und mit feinem Kiesbelag bedeckt war. Insofern dürfte bereits der heutige Zustand mit dem regelmässig eingebrachten Fremdmaterial eine Veränderung gegenüber dem Referenzzustand darstellen. Auch wenn die Breite und der Verlauf der Strasse nicht geändert würden, ändert sich das Erscheinungsbild der Strasse mit einer vollflächigen Asphaltierung auf einer Länge von rund 475 m erheblich. Diese Änderung ist nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (vgl. Art. 24c Abs. 4 RPG). Wie die eingereichten Fotos zeigen, ist die Naturstrasse im Gelände gut eingebettet und fügt sich zusammen mit den angrenzenden Wegelementen (Steinmäuerchen, Zäune aus grob behauenem Holz) harmonisch in die Berglandschaft ein. Ein vollflächiger bituminöser Belag würde auffallen und sich nachteilig auf die schöne Umgebung auswirken. Auch die Anklänge an den historischen Weg gingen damit weitgehend verloren. Das Vorhaben wirkt optisch als neubauähnlich. In der Regel ist denn auch von einem Neubau auszugehen, wenn ein bestehender Weg asphaltiert wird.31”
Auch Pergolen können unter Art. 24c Abs. 4 RPG fallen, wenn durch sie ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens neue Nebenflächen entstehen oder bestehende Aussenflächen deutlich vergrössert werden. Im zitierten Entscheid wurde die Herstellung einer Pergola als Schaffung einer annexe Fläche ausserhalb des Volumens von 37.60 m2 gewertet; damit fiel das Vorhaben in den Anwendungsbereich von Art. 42 Abs. 3 lit. b OAT und die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG waren zu prüfen. Selbst ohne Erfüllung der Begriffsgrenzen von Art. 42 OAT stellt eine solche Pergola jedenfalls eine Änderung des äusseren Erscheinungsbilds i.S. von Art. 24c Abs. 4 RPG dar, die nur zulässig ist, wenn eine der in dieser Bestimmung genannten Voraussetzungen vorliegt.
“Le département a dupliqué en date du 13 mai 2024, persistant dans ses écritures précédentes. L’art. 42 al. 1 OAT ne précisait pas l’art. 24c al. 4 LAT mais indiquait dans quel cas une transformation était considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré, soit des notions évoquées dans cette dernière disposition. Pour le surplus, le recourant ne pouvait être suivi quand il alléguait que le principe selon lequel les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT devaient être réalisées avant d’analyser si l’identité de la construction était préservée, ne serait applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment impliquant une augmentation de la surface habitable. La pergola induisait aussi un agrandissement des surfaces annexes de sorte que le projet entrait bien dans le champ d’application de l’art. 42 al. 3 let. b OAT. Ceci était d’ailleurs corroboré par les pièces produites par le recourant à teneur desquelles la réalisation de la pergola créerait une surface annexe à l’extérieur du volume existant de 37.60 m2. La condition de l’art. 24c al. 4 LAT était également applicable à ce titre. En tout état, même sans agrandissement au sens de l’art. 42 OAT, il s’agissait d’une modification apportée à l’aspect extérieur du bâtiment au sens de l’art. 24c al. 4 LAT, laquelle ne pouvait être autorisée que si l’une des trois hypothèses prévues par cette disposition était respectée. EN DROIT 1. Le Tribunal administratif de première instance connaît des recours dirigés, comme en l’espèce, contre les décisions prises par le département en application de la loi sur les constructions et les installations diverses du 14 avril 1988 (LCI - L 5 05) (art. 115 al. 2 et 116 al. 1 de la loi sur l’organisation judiciaire du 26 septembre 2010 - LOJ - E 2 05 ; art. 143 et 145 al. 1 LCI). 2. Interjeté en temps utile et dans les formes prescrites devant la juridiction compétente, le recours est recevable au sens des art. 60 et 62 à 65 de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 (LPA - E 5 10). 3. Selon l'art.”
“Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes. L’argument de l’intérêt public poursuivi devait être rejeté, le PDCant 2030 n’étant pas opposable aux particuliers. Le département ne saurait enfin justifier son refus sur la base de l’art. 24c al. 5 LAT, alors qu’il ressortait des photos aériennes et de la parcelle qu’il produisait, que la pergola envisagée ne contreviendrait nullement à la protection du paysage, telle que souhaitée par l’art. 3 al. 2 LAT. Il a joint un chargé de pièces. 14. Le département a dupliqué en date du 13 mai 2024, persistant dans ses écritures précédentes. L’art. 42 al. 1 OAT ne précisait pas l’art. 24c al. 4 LAT mais indiquait dans quel cas une transformation était considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré, soit des notions évoquées dans cette dernière disposition. Pour le surplus, le recourant ne pouvait être suivi quand il alléguait que le principe selon lequel les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT devaient être réalisées avant d’analyser si l’identité de la construction était préservée, ne serait applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment impliquant une augmentation de la surface habitable. La pergola induisait aussi un agrandissement des surfaces annexes de sorte que le projet entrait bien dans le champ d’application de l’art. 42 al. 3 let. b OAT. Ceci était d’ailleurs corroboré par les pièces produites par le recourant à teneur desquelles la réalisation de la pergola créerait une surface annexe à l’extérieur du volume existant de 37.60 m2. La condition de l’art. 24c al. 4 LAT était également applicable à ce titre. En tout état, même sans agrandissement au sens de l’art.”
Überschreiten die zonenwidrigen Erweiterungen die nach Art. 24c RPG (und den hierzu angewendeten quantitativen Grenzen) zulässigen Masse, ist eine nachträgliche Legalisierung der zusätzlichen Wohnnutzungen und diesbezüglichen Umgestaltungen regelmässig nicht möglich. In der Praxis haben Behörden und Gerichte in solchen Fällen die Ausnahmebewilligung verweigert und die Entfernung nicht zulässiger Ergänzungen (z. B. Treppen, Fenster, Küchen- oder Sanitäreinbauten), soweit sie der nicht zulässigen Erweiterung zuzurechnen sind, angeordnet.
“A lui seul, il épuise donc l'agrandissement maximal autorisé limité à 100 m2. La conséquence directe de ce constat est que toute transformation ultérieure ne peut être autorisée, qu'il s'agisse du bureau à l'étage, de l'escalier métallique, de la cafétéria, des wc ou de la douche construits dans l'ancien boiton, mais aussi de la cuisine de l'appartement aménagée dans les volumes existants. Dans ces conditions, l'autorité intimée n'a pas méconnu les principes applicables sur la base de l'art. 24c LAT en constatant notamment que la cuisine du nouvel appartement ne pouvait pas être régularisée en l'état, à savoir en cas de maintien sans changement de l'atelier de mécanique. C'est donc à juste titre que l'autorité intimée a ordonné leur suppression. Dès lors que les aspects quantitatifs ne sont pas respectés, les éléments qualitatifs des transformations apportées à la ferme n'ont pas besoin d'être examinés plus avant. En particulier, le second appartement n'étant pas régularisable, l'escalier le desservant et la nouvelle fenêtre construite dans la cuisine n'ont pas de justification et devront être supprimés.”
“Von der Anrechnung ausgenommen sind nur eigentliche Kellerräume, Heizungs- oder Tankräume oder Waschküchen (aArt. 93 Abs. 2 Bst. a und c BauV). Das AGR rechnete vorliegend den «Abstellraum» nur zur Hälfte an (ausmachend 13,33 m2) und berücksichtigte damit, dass die Dusche in einen grossen Raum eingebaut ist, der auch noch anderen Zwecken dient. Das aussen aufgestellte WC-Häuschen (1 m2) dient dem Wohnen und stellt eine anrechenbare Erweiterung dar. Der Umstand, dass diese Erweiterung ausserhalb des Gebäudevolumens erfolgte, führt nicht dazu, dass im Gebäudeinnern deshalb sogar eine zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit bestünde. Massgebend bleiben die einschränkenden Voraussetzungen gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV, welche sicherstellen sollen, dass die Identität von traditionell nur zeitweise bewohnten Bauten gewahrt bleibt. Die unbewilligte Erweiterung beträgt total 31,92 m2 und überschreitet das zulässige Erweiterungsmass von 8,56 m2 deutlich. Die Berechnung und Beurteilung des AGR ist nicht zu beanstanden; die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG wurde zu Recht verweigert. Die Gemeinde erteilte dem Bauvorhaben zu Recht den Bauabschlag.”
“Die Schaffung neuer Wohneinheiten ausserhalb der Bauzo- nen sei deshalb nur zulässig, wenn diese innerhalb des bestehenden Volu- mens liegen würden und dadurch keine nachteiligen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstünden. Die geplante massive Erhöhung von einer auf sieben Wohneinheiten bringe sehr grosse Auswirkungen auf Raum und Umwelt mit sich und sei vorliegend nicht mit den übergeordneten Zielen der Raumplanung vereinbar. Aus der Bestandesgarantie könne kein Anspruch auf eine zeitgemässe Erschliessung abgeleitet werden. Art. 43a RPV unter- sage bei sämtlichen Ausnahmebewilligungen ausserhalb der Bauzone einen mehr als geringfügigen Ausbau der bestehenden Erschliessungen. Er- schliessungen, die über punktuelle Strassenausbauten und neue Kanalisati- onen hinausgehen würden, seien somit unzulässig. Schliesslich könne beim geplanten Projekt nicht von einer vollständigen Zweckänderung ausgegangen werden, da ein Teil des bestehenden Gebäu- des bereits zu Wohnzwecken genutzt werde. Das Erweiterungspotential richte sich demnach nach Art. 24c RPG (altrechtliche Wohnbauten). Abwei- chungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b der Raumpla- nungsverordnung (RPV) geltende Mass hinausgehen würden, seien insofern nur möglich, wenn diese nachweislich für die Sicherung des Erhalts der Lie- genschaft notwendig seien. Dies sei vorliegend nicht nachgewiesen worden, R4.2021.00152 Seite 7 weshalb die Wohnraumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfol- gen habe, bisweilen aber im vorliegenden Bauvorhaben nicht eingehalten werde. Zu den Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 24c RPG in Verbin- dung mit Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV erwog die Baudirektion, die Erweite- rung der Wohnnutzfläche übersteige mit 129,9 % respektive 241,8 m 2 den zulässigen Rahmen deutlich, ebenso die neu erstellten zonenwidrigen Flä- chen (Wohn- und Nebennutzflächen insgesamt) mit 134,2% respektive 317,4 m 2 .”
Bei ausserhalb der Bauzone ausgeführten, nicht zonenkonformen Arbeiten kann die zuständige Behörde die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands anordnen. Solche Rückbauverfügungen unterliegen einer Verhältnismässigkeitsprüfung; die Rechtsprechung hat in Einzelfällen die Anordnung bestätigt.
“L'ordre de remise en état tel que réformé apparaît au demeurant proportionné. Comme on l'a vu, les travaux, non conformes aux prescriptions des art. 24c LAT et 42 OAT, ne peuvent être régularisés. Dans cette situation, la DGTL était tenue de prononcer le rétablissement de l'état de droit. Sous l'angle de la proportionnalité au sens strict, l'intérêt public à la séparation de l'espace bâti et non bâti est important et doit demeurer d'application strict. Il l'emporte sur le faible intérêt privé du recourant à bénéficier de constructions et d'aménagements litigieux en zone à protéger. Le recourant ne peut en outre se prévaloir de sa bonne foi comme il a été démontré ci-dessus, dès lors qu'il était pleinement conscient que son bâtiment se situait hors de la zone à bâtir. Ainsi, en mettant l'autorité devant le fait accompli des travaux effectués, il devait s'attendre à ce qu'une situation conforme au droit soit rétablie. Du point de vue de la règle de l'aptitude, l'ordre de remise en état est objectivement de nature à atteindre le but d'intérêt public visé (découlant du droit de l'aménagement du territoire), et, sous l'angle de la nécessité, on ne voit pas quelle mesure moins incisive pourrait être prononcée, étant en outre souligné que seuls des travaux de faible importance sont confirmés par le présent arrêt.”
“Nachdem die Gemeinde feststellte, dass bereits bauliche Aktivitäten im Gang sind, forderte sie den Beschwerdeführer mit Baueinstellungsverfügung vom 30. November 2020 auf, die Bauarbeiten sofort einzustellen. Eine vom Beschwerdeführer gegen diese Baueinstellungsverfügung erhobene Beschwerde wies die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) mit Entscheid vom 11. Februar 2021 ab (BVD 120/2020/90). Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 3. Die Kantonale Denkmalpflege (KDP) beantragte mit Fachbericht vom 18. Dezember 2020, das Bauvorhaben unter der Auflage, wonach das neue Dachflächenfenster in seinem äusseren Ausdruck identisch mit dem nebenanliegenden bestehenden Dachflächenfenster sein müsse, zu bewilligen. Anfangs Januar 2021 stellte die Gemeinde fest, dass der Beschwerdeführer das Dachflächenfenster trotz Baustopp fertigstellte. Nachdem das AGR dem Vorhaben mit Verfügung vom 21. Mai 2021 zuerst eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG1 unter Auflagen erteilte, kam es auf diese Verfügung zurück und verweigerte dem Vorhaben mit Verfügung vom 7. Juli 2021 die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Gestützt auf diese Verfügung erteilte die Gemeinde mit Entscheid vom 26. Oktober 2021 den Bauabschlag und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands durch Rückbau des Dachflächenfensters innert 3 Monaten ab Rechtskraft des Bauentscheids an. 4. Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 20. November 2021 Beschwerde bei der BVD ein. Er beantragt die Aufhebung des Entscheids vom 26. Oktober 2021 und der Verfügung des AGR vom 7. Juli 2021. Eventualiter sei auf die Wiederherstellung zu verzichten. Subeventualiter sei die Wiederherstellung aufzuschieben, bis ein Entscheid über eine allfällige Umzonung des Grundstücks erfolgt sei. 5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet2, führte den Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Das AGR beantragt mit Stellungnahme vom 6. Dezember 2021 die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde verzichtete mit Eingabe vom 14. Dezember 2021 auf eine Stellungnahme. Mit Verfügung vom 6. Januar 2022 edierte das Rechtsamt bei der Gemeinde sowie beim AGR weitere Vorakten.”
“Oktober 2020 reichte er die vervollständigte Eingabe ein (datiert vom 14. Oktober 2020). 3. Das AWA stimmte dem Einbau der zwei vorgesehenen Fäkalientanks mit Amtsbericht vom 18. Februar 2021 mit Auflagen zu, die Gemeinde erteilte am 24. Februar 2021 eine separate Gewässerschutzbewilligung. 4. Die Gemeinde teilte dem Beschwerdeführer mit, dass sie das Bauvorhaben vorerst nur dem AGR zur Stellungnahme unterbreite. Mit Verfügung vom 5. Februar 2021 verweigerte das AGR folgenden Vorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG (Ziffer 1): «1. Die Erweiterung der Bruttogeschossfläche, soweit sie das Maximalmass von 12 m2 überschreitet (6,65 m2) und damit wohl auch die gegenüber dem bewilligten Projekt verschobene Treppe EG-DG. 2. Die Erweiterung des Vorplatzes im Dachgeschoss. 3. Die (Neu-)Einwandung der Laube West. 4. Der Einbau einer zusätzlichen, neuen Tür im Erdgeschoss Ost.» In Ziffer 2 der Verfügung erteilte das AGR für die übrigen Projektänderungen die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. 5. Die Gemeinde brachte dem Beschwerdeführer den Inhalt der Verfügung des AGR zur Kenntnis und gab ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass sie für die nicht bewilligungsfähigen Teile des Bauvorhabens ein Wiederherstellungsverfahren einleiten müsse. Der Beschwerdeführer nahm mit Schreiben vom 2. März 2021 ausführlich Stellung. 6. Mit Verfügung vom 16. Juli 2021 erteilte die Gemeinde dem «eingangs beschriebenen Bauvorhaben» (Seite 1: «Interne Anpassungen, Fassadenänderungen, Präzisierung von Fäkalientank und Entwässerung») den Bauabschlag und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes wie folgt an (Ziffer 1.2 des Entscheids): «Spätestens 3 Monate nach Rechtskraft dieses Bauabschlags ist der rechtmässige Zustand herzustellen. Es sind folgende Massnahmen durchzuführen: 1. Die Erweiterung der Bruttogeschossfläche, soweit sie das Maximalmass von 12 m2 überschreitet (6,65 m2) und damit wohl auch die gegenüber dem bewilligten Projekt verschobene Treppe EG-DG.”
“Danach zog die Beschwerdeführerin das Baugesuch für den Um- und Ausbau der «A.________hütte» mit Schreiben vom 24. August 2018 zurück. Im gleichen Schreiben teilte die Beschwerdeführerin der Gemeinde mit, sie sei nun daran, einige dringende Unterhaltsarbeiten zu tätigen sowie ein neues Schindeldach zu erstellen. Eine formelle Abschreibungsverfügung des Baugesuchsverfahrens findet sich in den Akten nicht. 2. Am 31. Oktober 2019 reichte die Beschwerdeführerin bei der Gemeinde Hasliberg wiederum ein Baugesuch ein für bauliche Veränderungen an der «A.________hütte». Das Baugesuch umfasste unter anderem die Totalsanierung des Daches inklusive einer Wärmedämmung, den Ersatz von Fassadenteilen, den Einbau eines WC’s und den Anschluss an die Kanalisation. Die Sanierung an Dach und Fassaden führte die Beschwerdeführerin nach den Akten bereits im Herbst 2018 ohne Baubewilligung aus. Nach den Angaben der Beschwerdeführerin ist das WC noch nicht eingebaut. Mit Verfügung vom 18. September 2020 verweigerte das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. In der Folge verfügte die Gemeinde Hasliberg, obschon sie gegenüber der Beschwerdeführerin grundsätzlich eine zustimmende Haltung zum Bauvorhaben signalisierte, Folgendes: «1. Aufgrund der negativen Verfügung des Amtes für Gemeinden und Raumordnung vom 18.09.2020 und ergänzendem Schreiben vom 06.01.2021 sowie der Aufforderung des Regierungsstatthalters vom 18.01.2021, wird die Baubewilligung für das nachträgliche Baugesuch vom 29.10.2019 nicht erteilt. 2. Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes wird aufgrund der Verfügung des AGR vom 18.09.2020 wie folgt verfügt: a.) Die Schindeldachkonstruktion ist um das Mass der Wärmedämmung (12 cm gemäss Schemaschnitt Dachaufbau vom 23.09.2019) zu redimensionieren. Das heisst, die Wärmedämmung und die Konstruktionshöhe sind rückgängig zu machen. Ausführung Dachkonstruktion des Hauptdaches analog Dachkonstruktion Schopf gemäss Baueingabe Dachdetails Plan vom 23.09.2019, eingegangen bei der Gemeinde am 31.10.2019 b.) Die Rückbaumassnahmen sind vor Wintereinbruch des kommenden Winters 2021-2022 vorzunehmen.”
Wenn bei einer Bewilligung nach Art. 24c der Eindruck entsteht, dass Umbaumassnahmen mit dem Ziel eines späteren Zweck‑ oder Nutzungswechsels erfolgen, empfiehlt die einschlägige Richtlinie, eine Änderung der Nutzung zu verbieten; eine Sperrfrist von zehn Jahren wird in der Richtlinie als vernünftig bezeichnet.
“1 LAT exigeant l’utilisation du bâtiment « conformément à [sa] destination » n'est pas remplie lorsque celui-ci cumule les éléments suivants : délabrement très avancé démontré par des photographies ; mauvais état technique du bâtiment, attesté par des rapports ; des planchers en partie percés ; des structures porteuses intérieures en grande partie détruites ; des murs extérieurs considérablement dégradés ; l’inexistence d’installations sanitaires, de chauffage et d’installation de cuisine (arrêt du Tribunal fédéral 1A.76/1993 du 24 janvier 1994 consid. 4b, cité par la directive ARE 2007, point 2.3, p. 7). En outre, le but de l’art. 24c LAT est d’atténuer les effets des restrictions des possibilités de transformer et d’agrandir des bâtiments situés sur des bien-fonds qui ont été classés en zone non constructible. On ne saurait donc autoriser en vertu de cette disposition des transformations ou des agrandissements excédant les possibilités qui existaient avant la modification déterminante du droit (directive ARE 2007, point 3.4, p. 10). Par ailleurs, concernant l’autorisation au sens de l’art. 24a LAT (permettant, à certaines conditions, le changement d’affectation hors de la zone à bâtir lorsque des travaux de transformation ne sont pas nécessaires), la directive ARE 2007 souligne que s’il semble, dès l’octroi d’une autorisation fondée sur l’art. 24c LAT, que des travaux de transformation sont effectués en vue d’un changement d’affectation ultérieur, il convient de statuer une interdiction de changement d’affectation, une durée de dix ans semblant raisonnable (point 5.3.2, p. 17). e. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon l’art. 42 al. 1 OAT, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’al. 2 de l’art. 42 OAT dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
“En outre, le but de l’art. 24c LAT est d’atténuer les effets des restrictions des possibilités de transformer et d’agrandir des bâtiments situés sur des bien-fonds qui ont été classés en zone non constructible. On ne saurait donc autoriser en vertu de cette disposition des transformations ou des agrandissements excédant les possibilités qui existaient avant la modification déterminante du droit (directive ARE 2007, point 3.4, p. 10). Par ailleurs, concernant l’autorisation au sens de l’art. 24a LAT (permettant, à certaines conditions, le changement d’affectation hors de la zone à bâtir lorsque des travaux de transformation ne sont pas nécessaires), la directive ARE 2007 souligne que s’il semble, dès l’octroi d’une autorisation fondée sur l’art. 24c LAT, que des travaux de transformation sont effectués en vue d’un changement d’affectation ultérieur, il convient de statuer une interdiction de changement d’affectation, une durée de dix ans semblant raisonnable (point 5.3.2, p. 17). b. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon l’art. 42 al. 1 OAT, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’al. 2 de l’art. 42 OAT dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
Bei einem geringfügigen Überschreiten des zulässigen Ausmasses kann dies als «massvoll» im Sinne von Art. 24c Abs. 2 gewertet werden, wenn der Überschreitung wirksame Ausgleichsmassnahmen gegenüberstehen (z. B. Rückbau eines nahen Bestandsbaus oder andere konkrete Verbesserungen der betroffenen Schutzgüter), durch die die Schutzziele spürbar verbessert werden.
“Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.20) et la loi fédérale sur les forêts du 4 octobre 1991 (LFo – RS 921.0), ainsi que par leurs lois d'application, dont les buts étaient respectivement de protéger les cours d'eau et les rives (titre II LEaux-GE) et de protéger les forêts en tant que milieu naturel (art. 1 LFo). L'agrandissement devait ainsi être considéré comme « mesuré » au sens des art. 24c al. 2 LAT et 15 al. 6 LEaux-GE, ou encore « léger » au sens de l'art. 11 al. 2 LForêts. 5) a. Mme C______ a déposé, le 18 décembre 2015, une demande d’autorisation de construire portant sur la construction d’une villa et d’un couvert à voitures (DD 7______) ainsi qu’une demande d’autorisation de démolir les deux bâtiments nos 3______ et 2______ (M 8______) sis sur la parcelle n° 1______. La future SBP indiquée dans le formulaire de demande d’autorisation était de 134 m2. b. Le 27 juin 2016, le DT a délivré l’autorisation de construire DD 7______ et l’autorisation de démolir M 8______. c. Par acte du 31 août 2016, Monsieur et Mme A______, et M. B______ ont recouru contre ces deux autorisations auprès du TAPI, concluant préalablement à ce qu’une entreprise spécialisée dans la détection d’amiante soit mandatée et établisse un rapport et, au fond, à l’annulation de l’autorisation de construire, impliquant implicitement aussi l’autorisation de démolir. d. Par jugement du 1er mars 2017, le TAPI a admis partiellement le recours.”
Das Vorliegen eines energetischen Sanierungsbedarfs kann — je nach den konkreten Umständen — bereits durch das Fehlen einer Bodendämmung begründet sein; in einem entschiedenen Fall wurden deshalb äussere Erscheinungsveränderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG als gerechtfertigt erachtet.
“Les transformations prévues permettront enfin en principe de diminuer la consommation d'énergie de chauffage du bâtiment, qui ne comporte pas d'isolation au sol (cf. supra, Faits, let. B). La troisième exigence d'assainissement énergétique de l’art. 24c al. 4 LAT paraît donc également réalisée.”
“L'Office AI a lui-même reconnu la nécessité des modifications architecturales prévues, en acceptant de contribuer aux frais de réaménagement du domicile ainsi qu'aux frais d'établissement d'une rampe pour fauteuil roulant (v. les deux communications du 3 avril 2019 produites avec le recours). Sous cet angle déjà, le projet respecte donc l’art. 24c al. 4 LAT. bb) On relève ensuite que le bâtiment à transformer figure au recensement architectural avec la note *6*, soit comme objet sans intérêt. La vision locale a permis de constater que la façade ouest est en mauvais état. Dans ses déterminations du 14 décembre 2020, la DGTL souligne elle-même "l’état vétuste de la véranda". L’extension projetée ne met donc pas en péril l’aspect extérieur de l’immeuble, qui ne présente pas de qualités esthétiques remarquables qui mériteraient d'être préservées. Les modifications apportées permettront au contraire d'améliorer l’apparence de la construction et, ainsi, son intégration dans le paysage au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. cc) Les transformations prévues permettront enfin en principe de diminuer la consommation d'énergie de chauffage du bâtiment, qui ne comporte pas d'isolation au sol (cf. supra,”
Für die Beurteilung nach Art. 24c Abs. 4 RPG bleibt die Zonenzuweisung (Agrarzone) massgeblich: Dass eine Parzelle derzeit nicht landwirtschaftlich genutzt ist, in der Vergangenheit nicht Landwirtschaft diente oder von Einfamilienhäusern umgeben ist, ändert nichts daran, dass sie der Landwirtschaftszone zugewiesen bleibt und die für diese Zone geltenden Vorschriften anzuwenden sind.
“Cette appréciation justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise, sans qu’il soit nécessaire d’examiner les exigences de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, la condition préalable à la délivrance d'une autorisation dérogatoire fondée sur cette disposition (« si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ») n’étant en l'espèce pas réalisée. Il s'ensuit que la question du respect de l’identité du bâtiment, des limites quantitatives et de l’esthétique de la pergola - soulevée par le recourant - peut également demeurer indécise (art. 42 al. 1 et 42 al. 3 let. b 2ème phrase OAT). 29. Le recourant, se prévalant du préavis favorable de l’OCAN, fait encore valoir que le projet refusé ne porte aucune atteinte à la zone agricole. 30. En l’occurrence, si l’OCAN a certes retenu, que le projet ne portait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains voisins et ne lésait aucun intérêt prépondérant de l’agriculture, ces éléments ne permettent pas encore de retenir que l’installation de la pergola serait conforme aux exigences de l’art. 24c al. 4 LAT. Pour le surplus, le fait que la parcelle en cause ne soit pas utilisée à des fins agricoles et qu’elle soit entourée de zones villas n’est pas déterminant, puisque cela ne change rien au fait qu’elle demeure affectée à la zone agricole et, partant, aux prescriptions applicables à cette zone (ATA/405/2022 précité, consid. 9b ; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 1C_164/2007 du 13 septembre 2007 consid. 4.3; ATA/290/2016 du 5 avril 2016 consid. 7a ; ATA/1190/2015 du 3 novembre 2015 consid. 4b). 31. En définitive, le grief fondé sur la violation des art. 24c al. 4 LAT et 42 OAT s'avère entièrement mal fondé et sera rejeté. 32. Le recourant se prévaut d’une violation de l’art. 25a LAT, au motif que les préavis rendus par l’OCAN et l’OU seraient contradictoires. 33. Selon cette disposition, une autorité chargée de la coordination est désignée lorsque l’implantation ou la transformation d’une construction ou d’une installation nécessite des décisions émanant de plusieurs autorités (al.”
“Le recourant, se prévalant du préavis favorable de l’OCAN, fait encore valoir que le projet refusé ne porte aucune atteinte à la zone agricole. 30. En l’occurrence, si l’OCAN a certes retenu, que le projet ne portait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains voisins et ne lésait aucun intérêt prépondérant de l’agriculture, ces éléments ne permettent pas encore de retenir que l’installation de la pergola serait conforme aux exigences de l’art. 24c al. 4 LAT. Pour le surplus, le fait que la parcelle en cause ne soit pas utilisée à des fins agricoles et qu’elle soit entourée de zones villas n’est pas déterminant, puisque cela ne change rien au fait qu’elle demeure affectée à la zone agricole et, partant, aux prescriptions applicables à cette zone (ATA/405/2022 précité, consid. 9b ; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 1C_164/2007 du 13 septembre 2007 consid. 4.3; ATA/290/2016 du 5 avril 2016 consid. 7a ; ATA/1190/2015 du 3 novembre 2015 consid. 4b). 31. En définitive, le grief fondé sur la violation des art. 24c al. 4 LAT et 42 OAT s'avère entièrement mal fondé et sera rejeté. 32. Le recourant se prévaut d’une violation de l’art. 25a LAT, au motif que les préavis rendus par l’OCAN et l’OU seraient contradictoires. 33. Selon cette disposition, une autorité chargée de la coordination est désignée lorsque l’implantation ou la transformation d’une construction ou d’une installation nécessite des décisions émanant de plusieurs autorités (al. 1). Les décisions ne doivent pas être contradictoires (al. 3). Le principe de coordination formelle et matérielle ancré à l’art. 25a LAT garantit que tous les aspects d’un projet de construction soient traités de manière coordonnée pour que les autorisations ne fassent l’objet que d’une seule procédure de recours (ATF 122 I 120 consid. 4 ; 120 Ib 400 consid. 5 ; 116 Ib 50 consid. 4). De même, le département est tenu de coordonner les procédures lorsque plusieurs législations ayant entre elles un lien matériel étroit sont applicables (art. 12A LPA). Le Tribunal fédéral a dégagé les principes imposant une coordination matérielle et formelle des décisions fondées, en tout ou partie, sur le droit fédéral de l’environnement ou de l’aménagement du territoire.”
“3 al. 2 LAT. Le recourant faisait également valoir que la pergola projetée respecterait l’identité du bâtiment auquel elle venait s’accoler conformément à l’art. 42 al. 1 OAT. Or, ce critère ne pouvait être analysé que s’il était établi qu’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment était admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, tel n’était pas le cas et ce motif justifiait déjà à lui seul le refus. Par ailleurs, les critiques du recourant relatives à la motivation des préavis défavorables de la DAC et de l’OU n’était pas convaincantes. Le recourant prétendait que l’affectation en zone agricole ne serait pas compromise par la construction refusée, citant le préavis de l’OCAN, selon lequel celle-ci ne porterait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants et ne lèserait aucun intérêt prépondérant lié à l’agriculture. Or, il ne s’agissait pas là de conditions permettant de considérer que la pergola serait conforme à la zone d’affectation agricole ni que l’art. 24c al. 4 LAT serait respecté. La conformité de la construction à l’affectation de la zone agricole était en outre une question qui relevait du ressort de l’OU, instance spécialisée en matière d’aménagement du territoire. De son côté, l’OCAN avait pour mission de préserver les terres agricoles et vérifier dans ce cadre que les intérêts liés à l’activité agricole étaient préservés. Il n’y avait donc aucune contradiction entre leurs préavis respectifs. Quand bien même, il n’y aurait pas de violation de l’exigence de coordination consacrée par l’art. 25a LAT, les préavis n’étant pas des décisions. Au surplus, tant l’OU que la DAC avaient énoncé les motifs pour lesquels ils considéraient que l’art. 24c al. 4 LAT n’était pas respecté. Enfin, l’absence de passé agricole de la parcelle, le fait qu’elle ne soit pas assujettie à la loi fédérale sur le droit foncier rural du 4 octobre 1991 (LDFR - RS 211.412.11) ou encore la présence de villas aux alentours ne constituaient pas des arguments permettant d’écarter les normes applicables à la zone agricole, affectation à laquelle la parcelle demeurait assujettie.”
Anwendungsbereich: Art. 24c Abs. 1 schützt in der Non‑Bauzone grundsätzlich nur solche Bauten und Anlagen, die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung oder Veränderung materiellrechtlich rechtmässig waren. Massgeblicher Stichtag ist in der Praxis regelmässig der 1. Juli 1972. Soweit ein Objekt nach diesem Stichtag bereits in einer Nichtbauzone errichtet wurde (nach dem "neuen Recht"), kommt die erweiterte Garantie der Lage nicht zur Anwendung.
“24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). 5.4.1 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole au sens de l’art. 24c al. 1 LAT concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non‑constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées. Ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n.”
“Aux termes de l'art. 24c al. 1 LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination et qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 [OAT; RS 700.1]). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.”
“Ces dispositions sont complétées ou reprises par les art. 26, 26A et 27 LaLAT. En vertu de l’art. 24 LAT, des autorisations peuvent être délivrées pour des nouvelles constructions ou installations ou pour tout changement d’affectation si l’implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose. Ces conditions cumulatives sont reprises par l’art. 27 LaLAT. Selon la jurisprudence, l'implantation d'une construction était imposée par sa destination si elle était justifiée par des motifs objectifs, comme des raisons d'ordre technique, liées à l'économie d'une entreprise ou découlant de la configuration du sol (arrêt du Tribunal fédéral 1C_383/2010 du 11 avril 2011 consid. 4.1) Hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (art. 24c al. 2 LAT). Cette réglementation est reprise à l’art. 27C LaLAT. Cette dérogation facilitée s’applique aux constructions ou installation qui ont été érigées conformément au droit matériel avant l’introduction, le 1er juillet 1972, de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire (entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, abrogée depuis le 1er novembre 1992) ; ou qui ont été érigées en zone à bâtir après le 1er juillet 1972, mais qui ont par la suite été affectées à la zone de non-bâtir. À contrario, la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT ne bénéficie pas aux constructions et installations érigées en zone de non-bâtir, au titre de constructions conformes à l’affectation de la zone, après le 1er juillet 1972, c’est-à-dire, selon « le nouveau droit » (Rudolf MUGGLI, dans : Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.”
Äusserliche Änderungen an altrechtlichen Bauten sind nur zulässig, soweit die Identität der Baute in ihren wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Bei der Prüfung sind insbesondere Umfang, äusseres Erscheinungsbild und Zweck sowie die Auswirkungen auf Erschliessung, Nutzungsordnung und Umwelt unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen. Erfüllt eine geplante Änderung eines der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG, so entbindet dies im Grundsatz nicht von der Prüfung der Wesensgleichheit.
“Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1). Ob für eine Baute eine Baubewilligung vorlag, ist somit nicht massgebend, solange die Baute dem materiellen Recht entsprach. 2.3 Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Auch wenn einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung, bessere Einpassung in die Landschaft) erfüllt ist, befreit dies im Grundsatz nicht vom Erfordernis der Wesensgleichheit. Entsprechend steht im Verordnungsrecht das Identitätserfordernis nach wie vor an erster Stelle (BGr, 3. April 2017, 1C_312/2016, E. 3.1). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a f.). In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt. Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbilds ist entscheidend, ob das geplante Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht (BGr, 3.”
“Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt. Gefordert ist nicht völlige Gleichheit von Alt und Neu; die Identität bezieht sich auf die "wesentlichen Züge", also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt. Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbildes ist entscheidend, ob das geplante Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht. Fehlt es an der Identität, liegt eine vollständige Änderung vor und die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG fällt ausser Betracht. Auch wenn einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung, bessere Einpassung in die Landschaft) erfüllt ist, befreit dies im Grundsatz nicht vom Erfordernis der Wesensgleichheit (zum Ganzen Urteil 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.3 mit Hinweisen).”
“Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0183 précité consid. 4c; AC.2019.0004 du 10 septembre 2019 consid. 5/cc). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
Umfassende Aus- und Umnutzungen können das zulässige «massvolle Erweitern» nach Art. 24c RPG überschreiten; in solchen Fällen fallen grosse Umbauten nicht mehr unter dessen Schutz.
“Im vorliegenden Fall solle das Dachgeschoss des bestehenden Wohnteils sowie der gesamte Ökonomieteil zu sieben Wohneinheiten ausgebaut wer- den. Beim Einbau der vier Wohneinheiten im ehemaligen Ökonomieteil handle es sich nicht um geringfügige Anpassungen. Grosse Teile der Aus- senfassade des Ökonomieteils sowie die komplette Feinerschliessung der Wohnungen, die innenliegenden Wände, Zwischenböden, u.v.m. seien um- bzw. einzubauen. Eine solche Erweiterung überschreite das gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV zulässige Mass deutlich. Deshalb sei geprüft worden, ob das Vorhaben gestützt auf Art. 24d Abs. 2 RPG zum Erhalt des Schutzobjektes bewilligt werden könne. Die entsprechenden Vo- raussetzungen würden jedoch ebenfalls nicht erfüllt. Es habe nicht nachge- wiesen werden können, dass das Gebäude nur erhalten werden könne, wenn der Ökonomieteil vollständig ausgebaut werde, weshalb die Wohn- raumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfolgen habe.”
Wird das nach Art. 24c RPG massgebliche maximale Erweiterungspotenzial überschritten bzw. ist das zulässige Erweiterungsausmass bereits ausgeschöpft, ist eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG in der Regel zu verweigern.
“m2 (vgl. diese Erwägung, oben) deutlich überschritten, weshalb das Bauvorhaben den Vorgaben von Art. 42 Abs. 4 RPV i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV widerspricht. Damit steht fest, dass das Bauvorhaben wegen der Überschreitung des maximal zulässigen Erweiterungspotenzials der anrechenbaren BGF die Identität der bestehenden Baute nicht wahrt, weshalb – entgegen der Beurteilung des AGR – eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern ist. Auf eine zusätzliche Berechnung der Gesamtfläche, welche gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV ebenfalls die Grenzen von 30 % und 100 m2 einzuhalten hat, kann damit verzichtet werden. Auch erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführenden zu Art. 24c RPG einzugehen.”
“Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Vorbringen gegen die Ausführungen der Vorinstanz nicht durch. Auch diesbezüglich setzt er sich über weite Strecken nur ungenügend mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander und bringt wiederholt Sachverhaltsergänzungen vor, ohne darzulegen, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung von Art. 95 BGG erfolgt ist (vgl. vorne E. 3.4). In der Sache lässt er insbesondere ausser Acht, dass es sich vorliegend nicht um das erste Gesuch um die Änderung der bestehenden zonenwidrigen Baute ausserhalb der Bauzone handelt. Vielmehr sind bereits mehrere solcher Änderungsgesuche eingereicht und teilweise auch bewilligt worden. Dabei ist im Jahre 2005 rechtskräftig entschieden worden, dass das zulässige Mass an Erweiterungen gemäss Art. 24c RPG auf dem betroffenen Grundstück bereits vollständig ausgeschöpft ist. Entsprechend kann gestützt auf Art. 24c RPG grundsätzlich keine Ausnahmebewilligung mehr erteilt werden. Weshalb dies vorliegend anders sein soll, legt der Beschwerdeführer weder dar noch ist dies ersichtlich. Dass die vorgenommenen Änderungen im und um das Wohnhaus bewilligungspflichtig wären, sollten sie sich als nicht zonenkonform erweisen, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Umnutzung und die verschiedenen baulichen Massnahmen nicht bewilligt hat.”
Ist das nach Art. 24c RPG zulässige Erweiterungs‑Mass auf einem Grundstück bereits früher rechtskräftig als ausgeschöpft festgestellt worden (z. B. 2005), kann grundsätzlich keine weitere Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden.
“Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Vorbringen gegen die Ausführungen der Vorinstanz nicht durch. Auch diesbezüglich setzt er sich über weite Strecken nur ungenügend mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander und bringt wiederholt Sachverhaltsergänzungen vor, ohne darzulegen, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung von Art. 95 BGG erfolgt ist (vgl. vorne E. 3.4). In der Sache lässt er insbesondere ausser Acht, dass es sich vorliegend nicht um das erste Gesuch um die Änderung der bestehenden zonenwidrigen Baute ausserhalb der Bauzone handelt. Vielmehr sind bereits mehrere solcher Änderungsgesuche eingereicht und teilweise auch bewilligt worden. Dabei ist im Jahre 2005 rechtskräftig entschieden worden, dass das zulässige Mass an Erweiterungen gemäss Art. 24c RPG auf dem betroffenen Grundstück bereits vollständig ausgeschöpft ist. Entsprechend kann gestützt auf Art. 24c RPG grundsätzlich keine Ausnahmebewilligung mehr erteilt werden. Weshalb dies vorliegend anders sein soll, legt der Beschwerdeführer weder dar noch ist dies ersichtlich. Dass die vorgenommenen Änderungen im und um das Wohnhaus bewilligungspflichtig wären, sollten sie sich als nicht zonenkonform erweisen, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Umnutzung und die verschiedenen baulichen Massnahmen nicht bewilligt hat.”
Bei der Gesamtbeurteilung ist zu prüfen, ob die Identität bzw. Wesensgleichheit der Baute — verstanden als Wahrung der wesentlichen Züge — erhalten bleibt, d.h. ob die Änderung bei der Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Massgeblich sind Umfang, äusseres Erscheinungsbild und Zweckbestimmung; zudem dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden.
“Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist gemäss Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu aArt. 24c Abs. 2 RPG, welche weiterhin anwendbar ist (vgl. Urteile 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1; 1C_486/2015 vom 24. Mai 2016 E. 3.2.2), ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a und b; Urteile 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1; 1C_281/2015 vom 28. Juni 2016 E. 4.1 und 6.1). Gefordert ist nicht völlige Gleichheit von Alt und Neu, sondern die Identität bezieht sich - wie Art. 42 Abs. 1 RPV verdeutlicht - auf die "wesentlichen Züge", also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken (vgl. Urteile 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1; 1C_488/2010 vom 8.”
“Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, kann das Umnutzungsgesuch aus dem Jahr 2020 nicht losgelöst von dem im Jahr 2018 gestützt auf Art. 24c RPG bewilligten und 2019 ausgeführten Abbruch und Wiederaufbau beurteilt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass das höchstzulässige Mass der Änderung bzw. Erweiterung nach Art. 24c Abs. 2 RPG nicht überschritten und dem Erfordernis der Gesamtbeurteilung gemäss Art. 42 Abs. 3 RPV Nachachtung verschafft wird, selbst wenn von den Änderungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten dieser Bestimmung in mehreren Etappen Gebrauch gemacht wird. Der Auffassung der Beschwerdeführenden, wonach die Identität der früheren und späteren Baute bereits abschliessend im Rahmen der im Jahr 2018 erteilten Bewilligung untersucht worden sei, kann nicht gefolgt werden. Dass das vorliegende Gesuch eine blosse Umnutzung zum Gegenstand hat, ändert daran nichts, da wie gesehen auch die Nutzungsart in die Gesamtbeurteilung einfliesst (vgl. vorne E. 4.1.1; ferner Urteil 1C_281/2015 vom 28. Juni 2016 E. 6).”
Wird ein ausserhalb der Bauzone liegendes Gebäude während Arbeiten teilweise zerstört oder ersetzt, bleibt das Vorhaben grundsätzlich als «teilweise Änderung» zu beurteilen, sofern die Identität des Bauwerks im Wesentlichen gewahrt bleibt.
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2021.0341 Autorité:, Date décision: CDAP, 31.05.2022 Juge: AJO Greffier: CFV Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________ /Municipalité de Savigny, Direction générale du territoire et du logement ZONE AGRICOLE AUTORISATION DÉROGATOIRE{ART. 24 LAT} TRAVAUX DE CONSTRUCTION LAT-24c (01.09.2000)OAT-42OAT-42-3OAT-42-4 Résumé contenant: Recours de la propriétaire contre une décision de la municipalité relative à la reconstruction du bâtiment sis sur sa parcelle, située hors zone à bâtir. La recourante a obtenu de l'autorité cantonale une autorisation pour la transformation partielle de son bâtiment en vertu des art. 24c LAT et 42 OAT. Le permis de construire a ensuite été délivré par la municipalité. La destruction accidentelle de parties du bâtiment durant les travaux ne modifie pas la nature du projet de transformation partielle. L'art. 42 al. 4, 3e phrase, OAT n'est pas applicable. Admission du recours, annulation de la décision et renvoi de la cause à l'autorité intimée pour nouvelle décision dans le sens des considérants. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 31 mai 2022 Composition M. André Jomini, président; M. François Kart et Mme Imogen Billotte, juges; Mme Cécile Favre, greffière. Recourante A.________ à ******** représentée par Me Yves NICOLE, avocat à Yverdon-Les-Bains, Autorité intimée Municipalité de Savigny, à Savigny, Autorité concernée Direction générale du territoire et du logement, à Lausanne, Objet permis de construire Recours A.”
“aussi rapport CEATE-N précité, FF 2011 6540, où l'adaptation des fenêtres aux besoins modernes est mentionnée comme exemple de modification nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles). Une autre solution, qui consisterait à créer des ouvertures dans la toiture, voire des lucarnes – puisque la pièce du 1er étage ne pourrait pas être éclairée directement par des ouvertures aménagées sur d'autres façades – ne serait pas objectivement préférable (cf. à ce propos arrêt CDAP AC.2013.0499 du 12 août 2014, à propos de la création de grandes lucarnes augmentant le volume des chambres concernées). En outre, même si, comme l'expose l'autorité cantonale dans sa dernière écriture, la création de la baie vitrée en façade sud-ouest n'a pas l'effet d'un assainissement énergétique proprement dit (cf. art. 24c al. 4 LAT), puisque le gain final est faible, cette mesure permet néanmoins une certaine économie d'énergie et va donc dans le sens d'une amélioration de l'habitation. Ainsi, une appréciation globale du projet de nouvelle baie vitrée démontre que l'identité de la construction est pour l'essentiel respectée et qu'il s'agit d'une transformation partielle conforme à l'art. 24c LAT ainsi qu'à l'art. 42 OAT. La décision du SDT (DGTL) qui refuse l'autorisation spéciale pour ce projet viole par conséquent le droit fédéral.”
Vorhandene Garagen oder Unterstände genügen nach der Rechtsprechung häufig weiterhin für Abstell- und Lagerzwecke; Erweiterungen zum Lagern sind nur zulässig, wenn die tatsächliche Notwendigkeit dargelegt ist und innerhalb des bestehenden Volumens kein geeigneter Platz vorhanden ist. Bequemlichkeitsgründe (z. B. minimale Höhenerhöhungen oder zusätzliches Lagerflächenbedürfnis für übliche Garten- oder Sportgeräte) rechtfertigen demgegenüber in der Regel keine Erweiterung.
“Cela étant, le nouveau garage projeté constitue un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, agrandissement qui doit donc impérativement respecter l'une des trois conditions de l'art. 24c al. 4 LAT (cf. art. 42 al. 3 let. b OAT). Or, tel n'est pas le cas ici. Sous l'angle de la nécessité des modifications pour un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, on constate tout d'abord que les garage et couvert actuels peuvent en l'état continuer d'être utilisés de manière satisfaisante selon leur destination originale et dans la volumétrie existante, sans qu'il soit nécessaire d'en augmenter la hauteur ou la surface. Un rehaussement de 50 cm de la hauteur au faîte de la toiture, afin de pouvoir ouvrir entièrement le coffre d'une petite voiture stationnée dans le garage, relève à cet égard de motifs de convenance personnelle et non d'une véritable nécessité. Il en va de même de l'agrandissement de 12 m2 hors volume du garage pour stocker des outils de jardinage, des vélos ou encore des motos, étant précisé que les garage et couvert actuels permettent déjà à l'heure actuelle d'entreposer du matériel de sport, des motos et des vélos (cf. photos figurant dans le Rapport amiante du 17 janvier 2021).”
“24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.26 Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand. Diese Bauteile dürfen nur erstellt werden, wenn innerhalb des bestehenden Volumens kein Platz vorhanden ist. Die Bauten sind soweit möglich als Anbauten und die Anlagen mit einem körperlichen Zusammenhang zur Hauptbaute auszuführen.27 Fehlt der körperliche Zusammenhang, gelten baubewilligungspflichtige Änderungen in der Umgebung eines besitzstandsgeschützten Gebäudes als eigenständige Bauvorhaben und fallen nicht in den Anwendungsbereich von Art.”
Der Bestandesschutz nach Art. 24c RPG kommt nur für solche Bauten und Anlagen in Betracht, die zum massgeblichen Zeitpunkt rechtmässig (konform mit dem damals geltenden materiellen Recht) errichtet oder verändert worden sind. Bauten, die erst nach der Zuordnung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet entstanden sind oder rechtswidrig errichtet wurden, fallen nicht unter diese Garantie. Massgeblicher Zeitpunkt bzw. die einschlägigen Perioden sind in der Praxis geregelt (vgl. u. a. Hinweise zur Bedeutung des Datums 1. Juli 1972 und der späteren Rechtsentwicklungen).
“Les autres constructions existantes sont régies par les normes de la 5e zone (al. 2). 5.4 Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). 5.4.1 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole au sens de l’art. 24c al. 1 LAT concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non‑constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées. Ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n.”
“24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone, bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut en autoriser la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction, pour autant qu'elles aient été érigées ou transformées légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments destinés à l'habitation agricole et à l'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites (al. 5). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite en revanche qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 OAT; cf. ATF 127 II 209 consid. 2c). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; arrêt TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1). En application de l'art. 24c LAT, l'art. 42 al. 1 OAT prévoit qu'une transformation doit être considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation, ainsi que de ses abords, est respectée pour l'essentiel (al.”
“Il y a lieu d'admettre, vu leurs caractéristiques, que ces ouvrages augmentent l'emprise au sol dans la zone non constructible, contrevenant de ce fait à l'objectif de préservation des rives du lac recherché par le PEC no 4a et le plan des zones communal. Ils ne sauraient, dans ces conditions, être considérés comme conformes à l'affectation de la zone. La recourante ne conteste pas que ses aménagements empiètent sur la zone de non-bâtir. Elle ne critique pas non plus – du moins pas sérieusement – l'interdiction qui lui est faite de construire dans cet espace. La recourante se prévaut uniquement de la garantie de la situation acquise. Cependant, comme le relève de manière pertinente la DGTL (aussi bien dans sa réponse que dans la synthèse CAMAC), le bâtiment ayant été construit après que le terrain a été classé hors de la zone à bâtir et étant non conforme à l'affectation de la zone, l'atteinte à la zone de non-bâtir ne peut pas être augmentée par une extension des surfaces utiles ou par une intensification de leur utilisation. Cette argumentation est conforme au droit fédéral, en particulier aux art. 24c LAT et 41 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1). L'art. 24c LAT garantit, à son al. 1, la situation acquise des constructions et installations qui, hors de la zone à bâtir, peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone ("constructions et installations existantes sises hors de la zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone"). L'art. 41 OAT, qui définit le champ d’application de l’art. 24c LAT, précise que la garantie de la situation acquise ne profite qu'aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement "avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible". La présente occurrence a ceci de particulier que l'hôtel-restaurant, bâtiment qui a fait l'objet des travaux litigieux, a été construit après l'adoption du PEC no 4a. Autrement dit, ce plan était déjà en vigueur au moment de la construction de l'hôtel, dans les années 1950: l'hôtel-restaurant a d'ailleurs fait l'objet, à l'époque, d'autorisations exceptionnelles, afin de permettre sa réalisation puis son agrandissement dans l'espace inconstructible défini par le PEC.”
“Als möglichen Bewilligungstitel nennen die Beschwerdeführenden Art. 24c RPG. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, handelt es sich beim Fussweg nicht um eine altrechtliche Anlage im Sinne dieser Bestimmung (vgl. dazu Urteile 1C_321/2023 vom 12. Juli 2024 E. 3.1; 1C_15/2022 vom 7. August 2023 E. 5.5), wurde er doch unbestrittenermassen um das Jahr 2003 erstellt. Was die Beschwerdeführenden aus der Praxis zu Abbruch und Wiederaufbau von ursprünglich zonenkonformen, nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Wohnhäusern vorliegend zu ihren Gunsten ableiten wollen, ist nicht ersichtlich. Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24c RPG scheidet damit aus.”
Art. 24c RPG begründet keine eigenständigen denkmal‑ oder ortsbildrechtlichen Erhaltungspflichten. Weitergehende Anforderungen an den Erhalt eines Gebäudes setzen vielmehr spezifische Schutzmassnahmen bzw. eine formelle Schutzwürdigkeit voraus; sind solche nicht gegeben, lässt sich der Erhalt nicht auf Art. 24c stützen. Erweist sich der Abbruch aus denkmal‑ oder ortsbildrechtlichen Gründen als unzulässig, ist eine weitergehende Prüfung nach Art. 24c nicht erforderlich.
“Ebenso wenig können aus Gründen der Denkmal- und/oder Ortsbildpflege zusätzliche Anforderungen an und Bedingungen für den geplanten Abbruch und Wiederaufbau gestellt werden. Namentlich kann nicht verlangt werden, das Gebäude müsse in erster Linie saniert und dürfe nicht abgebrochen werden, oder es müsse in (genau) gleicher gestalterischer Form wiederaufgebaut werden. Davon ist bei der weiteren Beurteilung auszugehen, was deshalb zu betonen und klarzustellen ist, weil die Beschwerdeführerin in ihrer Argumentation verschiedentlich die denkmal- und ortsbildrechtlichen Belange (trotz fehlender Schutzwürdigkeit) mit dem raumplanungsrechtlichen Identitätserfordernis von Art. 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 RPV gleichzusetzen scheint und daher denn auch vermischt. Sie verkennt dabei insbesondere, dass entsprechende weitergehende Forderungen nach Erhalt eines Gebäudes nicht Inhalt von Art. 24c RPG sein können, sondern vielmehr die Notwendigkeit spezifischer Schutzmassnahmen zwingend voraussetzen. Die Vorschriften von Art. 24c RPG und Art. 42 RPV vermögen denkmal- oder ortsbildschutzrechtlich erforderliche Massnahmen gerade nicht zu ersetzen (vgl. BGer 1C_626/2017, 1C_628/2017 vom 16. August 2018 E. 6 in: ZBl 120/2019, S. 336 ff. mit Bemerkungen). Soweit die Beschwerdeführerin noch landschaftsschützerische Überlegungen zur Stützung ihrer Begehren anführt, ist darauf grundsätzlich im Rahmen der Interessenabwägung einzugehen (siehe E. 7 hernach). Immerhin ist bereits hier anzuführen, dass der vom kantonalen Richtplan gebotene Schutz der Landschaft, der in erster Linie den Charakter der Landschaft erhalten und vor Beeinträchtigungen schützen will (vgl. kantonaler Richtplan, Teil Natur und Landschaft, Kapitel V31 Vorranggebiete Natur und Landschaft, Landschaftsschutzgebiete S. 4), wie auch der dieses Anliegen konkretisierende Art. 60 der Bauordnung der Stadt Y.__ vom 9. August 2002 / 23. Februar 2006 mit Nachtrag I vom 30. Januar 2017 und Nachtrag II vom 2. Februar 2016 (nachfolgend BO) einem Abbruch und Wiederaufbau eines Gebäudes nicht entgegenstehen (vgl.”
“publiziert in: ZBl 117/2016 S. 261 ff., insbesondere die Bemerkungen dazu von A. Marti, S. 267). Erweist sich demnach ein Abbruch schon aus denkmalrechtlichen Aspekten als unzulässig, braucht die Zulässigkeit eines Abbruchs und Wiederaufbaus nach Art. 24c RPG nicht weiter geprüft zu werden. Dementsprechend ist als erster Schritt die Frage zu beantworten, ob dem Abbruch solche Gründe entgegengestehen. Weil die Stadt Y.__ über eine Schutzverordnung verfügt, die älter als 15 Jahre ist, prüfte die Vorinstanz in Anwendung von Art. 176 Abs. 2 Bst. b PBG, ob das streitbetroffene Gebäude ein schutzwürdiges Objekt darstellt, welches von Gesetzes wegen geschützt ist (sog. ex-lege-Schutz; vgl. J. Frei in: Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], Kommentar zum Planungs- und Baugesetz des Kantons St. Gallen, Basel 2020, N 4 zu Art. 176 PBG mit Hinweis auf W. Engeler in: Ehrenzeller/Engeler [Hrsg.], Handbuch Heimatschutzrecht, Zürich/St. Gallen 2020, § 7 N 121 ff.). Gemäss der Legaldefinition des geltenden PBG (in Vollzug seit 1. Oktober 2017) gelten als Baudenkmäler herausragende bauliche Objekte und Ensembles von besonderem kulturellem Zeugniswert, wie Ortsbilder, Baugruppen, Bauten und Bauteile, Anlagen sowie deren Umgebung, feste Ausstattungen und Zugehör (Art.”
Fassadenänderungen können nach Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig sein, wenn sie nachweislich notwendig sind, um eine zeitgemässe Wohnnutzung (etwa zur Beseitigung von Barrieren für eine behindertengerechte Nutzung), eine energetische Sanierung oder eine verbesserte Einpassung in die Landschaft zu erreichen. Im zitierten Entscheid wurden die Änderungen als unentbehrlich für die behindertengerechte Nutzung qualifiziert; ferner wurden sowohl eine Verbesserung der Aussenwirkung als auch eine voraussichtliche Reduktion des Heizenergiebedarfs genannt.
“L'Office AI a lui-même reconnu la nécessité des modifications architecturales prévues, en acceptant de contribuer aux frais de réaménagement du domicile ainsi qu'aux frais d'établissement d'une rampe pour fauteuil roulant (v. les deux communications du 3 avril 2019 produites avec le recours). Sous cet angle déjà, le projet respecte donc l’art. 24c al. 4 LAT. bb) On relève ensuite que le bâtiment à transformer figure au recensement architectural avec la note *6*, soit comme objet sans intérêt. La vision locale a permis de constater que la façade ouest est en mauvais état. Dans ses déterminations du 14 décembre 2020, la DGTL souligne elle-même "l’état vétuste de la véranda". L’extension projetée ne met donc pas en péril l’aspect extérieur de l’immeuble, qui ne présente pas de qualités esthétiques remarquables qui mériteraient d'être préservées. Les modifications apportées permettront au contraire d'améliorer l’apparence de la construction et, ainsi, son intégration dans le paysage au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. cc) Les transformations prévues permettront enfin en principe de diminuer la consommation d'énergie de chauffage du bâtiment, qui ne comporte pas d'isolation au sol (cf. supra,”
“le rapport de diagnostic amiante figurant au dossier de la municipalité). En réalité, la suppression des barrières architecturales existantes ne sera possible qu'à la condition d'augmenter la surface habitable. Les travaux prévus constituent le minimum exigible pour répondre aux besoins du recourant et lui permettre de continuer à vivre décemment sur l'exploitation durant sa retraite, étant rappelé que le volume supplémentaire envisagé reste modeste et prendra place sur la terrasse existante. Il s’ensuit que les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment sont indispensables à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles pour un couple dont l'un des conjoints est en situation de handicap. L'Office AI a lui-même reconnu la nécessité des modifications architecturales prévues, en acceptant de contribuer aux frais de réaménagement du domicile ainsi qu'aux frais d'établissement d'une rampe pour fauteuil roulant (v. les deux communications du 3 avril 2019 produites avec le recours). Sous cet angle déjà, le projet respecte donc l’art. 24c al. 4 LAT. bb) On relève ensuite que le bâtiment à transformer figure au recensement architectural avec la note *6*, soit comme objet sans intérêt. La vision locale a permis de constater que la façade ouest est en mauvais état. Dans ses déterminations du 14 décembre 2020, la DGTL souligne elle-même "l’état vétuste de la véranda". L’extension projetée ne met donc pas en péril l’aspect extérieur de l’immeuble, qui ne présente pas de qualités esthétiques remarquables qui mériteraient d'être préservées. Les modifications apportées permettront au contraire d'améliorer l’apparence de la construction et, ainsi, son intégration dans le paysage au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. cc) Les transformations prévues permettront enfin en principe de diminuer la consommation d'énergie de chauffage du bâtiment, qui ne comporte pas d'isolation au sol (cf. supra,”
In Landschafts- und ähnlichen Schutzgebieten können die darin festgehaltenen Schutzbestimmungen dem Bestandsschutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG entgegenstehen. Die zitierte Schutzverordnung verbietet insbesondere Geländeveränderungen und Ablagerungen; solche Verbote können die Bewilligungsfähigkeit konkreter Eingriffe (z. B. eines Erdwalls) ausschliessen.
“1417 des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (Lützelsee – Seeweidsee – Uetziker Riet) und in der Landschaftsschutzzone III A gemäss der (kantonalen) Verordnung zum Schutz des Lützelseegebiets vom 11. November 1997 (ABl 1997 S. 1447 ff.) liegen. Gemäss Ziff. 5 der Schutzverordnung sind in dieser Zone alle Bauten und Anlagen, Vorkehren und Einrichtungen verboten, welche im Landschaftsbild in Erscheinung treten oder den Wert des Schutzgebiets beeinträchtigen könnten. Insbesondere sind Geländeveränderungen und Ablagerungen aller Art verboten (vgl. auch § 13 der Verordnung zum Schutze des Lützelsees, des Seeweidsees und des Uetzikerrietes vom 1. Dezember 1966; LS 702.422). Als derartige Geländeveränderung bzw. Ablagerung ist der streitgegenständliche Erdwall zu betrachten. Gegen dessen Bewilligungsfähigkeit sprechen somit Vorschriften des Landschaftsschutzes. Die darin zum Ausdruck kommenden Landschaftsschutzinteressen überwiegen das private Interesse an der Vermeidung von unter jeglichen Grenzwerten liegenden Immissionen deutlich. 5. 5.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Bewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 RPG). Die teilweise Änderung ist so weit zulässig, als die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer vom Bauwilligen beeinflussbaren Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV]). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art.”
Aussen angebrachte haustechnische Kleinanlagen (z. B. Luft‑Wasser‑Wärmepumpen) können unter Art. 24c Abs. 4 RPG fallen, sofern die Identität des Objekts in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. PV‑Anlagen an Fassaden werden in der Praxis aus ästhetischen Gründen häufig als nicht zulässig beurteilt.
“Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss in Bezug auf Umfang, äusseres Erscheinungsbild sowie Zweckbestimmung gewahrt bleiben und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen werden. Gefordert wird nicht die völlige Gleichheit von Alt und Neu. Vielmehr bezieht sich die Identität auf die «wesentlichen Züge», also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt.”
“Deswegen entschied die Gemeinde, das Gesuch direkt dem AGR zur Prüfung zu unterbreiten, ohne vorgängig eine Verbesserung der formellen Mängel (insbesondere fehlende Unterschrift unter dem Baugesuchsformular eBau) gemäss Art. 18 BewD10 zu verlangen.11 In seiner Antwort vom 2. September 2021 hielt das AGR fest, das aktuelle Baugesuch wie auch dasjenige aus dem Jahr 2015 (vgl. Ziffer 2 oben) würden die Umnutzung des Holzschopfs zu Bruttogeschossfläche (BGF) beinhalten und entsprächen der in den Entscheiden der BVE und des VGE aus dem Jahr 2014 behandelten Ausführung. Über die Umnutzung des Holzschopfes zu Sauna, Garderobe und WC mit Einbau Fensterfront Südwest – Umwandlung Bruttonebenfläche (BNF) zu BGF – sei bereits entscheiden worden. Das Erstellen einer Gartenhalle mit integriertem, im Boden versenktem Pool, das Erstellen eines Sitzplatzes und einer Rampe und eines Zugangsweges, das Erstellen eines Vordachs mit Türe und Windschutz auf der Südostseite des Wohnhauses sowie die Verglasung der bestehenden Türe auf der Nordseite würden sodann die engen gesetzlichen Grenzen von Art. 24c Abs. 4 RPG sprengen. Die erforderliche Ausnahmebewilligung könne nicht in Aussicht gestellt werden. Demgegenüber könne für den Einbau einer Wärmepumpe mit Speicher und Boiler im bestehenden Gebäudevolumen des Haupthauses eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24c RPG in Aussicht gestellt werden, da dies der energetischen Sanierung diene. Die PV-Anlage müsse jedoch auf das Hauptdach verschoben werden. Aus ästhetischen Gründen sei das Anbringen von PV-Anlagen an den Fassaden Südwest und als Absturzsicherung bei der Terrasse Nordwest in der Landwirtschaftszone sowie als aufgeständerte Anlage auf dem Nebengebäude nicht möglich.12 Daraufhin setzte die Gemeinde dem Beschwerdeführer eine Frist zur Stellungnahme gemäss Art. 24 BewD.13 Der Beschwerdeführer nahm mit E-Mail vom 15. September 2021 Stellung und hielt an seinem Baugesuch fest. Am 19. Oktober 2021 beschloss die Baukommission der Gemeinde Unterlangenegg gestützt auf Informationen, welche sie im Rahmen des Baugesuchs des Beschwerdeführers gemäss Ziffer 3 hiervor erhielt, beim Beschwerdeführer eine Baukontrolle bezüglich der Liegenschaft und ihrer Umgebungsgestaltung (Pool, Terrassenvergrösserung rund um den Pool) durchzuführen.”
Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (z. B. HPL‑Platten) werden als Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens qualifiziert und sind deshalb nach Art. 24c Abs. 4 RPG zu prüfen. Im zugrunde liegenden Entscheid wurden solche Fassadenaufbauten als ausserhalb des Volumens gewertet; eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG wurde in diesem Fall nicht erteilt.
“Als einzige nachhaltige Option seien ihnen die HPL-Platten empfohlen worden (Beschwerde S. 4 f.). 7.3 Mauer- und Wandquerschnitte zählen nach den Vollzugsempfehlungen des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) betreffend Bewilligungen nach Art. 24c RPG zur aBGF und sind Teil des Gebäudevolumens (Vollzugshilfe des ARE, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, Bern 2001, Anhang 1, S. 21, einsehbar unter: <www.are.admin.ch>, Rubriken «Raumentwicklung und Raumplanung/Raumplanungsrecht/Bauen ausserhalb der Bauzonen/Erläuterungen zur RPV und Empfehlungen für den Vollzug [2000/2001]»). Gemäss Bundesgericht ist die Umschreibung des ARE massgeblich für den Begriff der aBGF (vgl. BGer 1C_590/2021 vom 13.2.2023 E. 7.7.1 mit weiteren Hinweisen). Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (vgl. dazu Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV) wie die hier vorgesehenen HPL-Platten sind daher Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG geprüft. Die entsprechenden Erwägungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Sie werden von den Beschwerdeführenden nicht substanziiert bestritten (vgl. E. 7.2 hiervor). Ihr unbegründetes und nicht belegtes Vorbringen, dass die HPL-Platten die «einzige nachhaltige Lösung» für die Erneuerung der Fassade seien, vermag am Ergebnis der Vorinstanz nichts zu ändern. Damit ist auch für die Erweiterung der Fassade mit den HPL-Platten keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu erteilen. 8. 8.1 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde in allen Teilen als unbegründet und ist abzuweisen, ohne dass zur Klärung des rechtserheblichen”
“E. 7.7.1 mit weiteren Hinweisen). Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (vgl. dazu Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV) wie die hier vorgesehenen HPL-Platten sind daher Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG geprüft. Die entsprechenden Erwägungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Sie werden von den Beschwerdeführenden nicht substanziiert bestritten (vgl. E. 7.2 hiervor). Ihr unbegründetes und nicht belegtes Vorbringen, dass die HPL-Platten die «einzige nachhaltige Lösung» für die Erneuerung der Fassade seien, vermag am Ergebnis der Vorinstanz nichts zu ändern. Damit ist auch für die Erweiterung der Fassade mit den HPL-Platten keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu erteilen.”
Eine kumulative Anwendung verschiedener Ausnahstatbestände mit Art. 24c RPG ist ausgeschlossen. Vielmehr ist die für das konkrete Vorhaben günstigste einschlägige Norm heranzuziehen; deren Rahmen bildet die Grenze des Zulässigen.
“nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art. 24c RPG hätte bewilligt werden können.”
“S. 39; Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 43). Nicht nur die äussere Erscheinung der Baute selbst (Art. 39 Abs. 3 RPV), sondern auch deren unmittelbare Umgebung, die das Landschaftsbild beeinflusst, soll daher nur vorsichtig verändert werden (BVR 2012 S. 74 E. 3.2.2, wo für die Konkretisierung auf die Rechtsprechung zu Art. 24d Abs. 3 Bst. b RPG verwiesen wird). Zulässig sind unter dem Titel notwendige Nebennutzflächen deshalb allenfalls zum Wohnen gehörende Parkplätze oder offene ungedeckte Sitzflächen (Themenblatt A4 S. 2), nicht jedoch ein dreiseitig geschlossener, massiver Carport. Fraglich ist, ob für den Neubau des Carports stattdessen eine Bewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden durfte, d.h. nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art. 24c RPG hätte bewilligt werden können.”
“Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien. Dies läuft auf eine unerlaubte Ku- mulation der Erweiterungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG hinaus. Bei Schutzobjekten grundsätzlich denkbar ist die separate Beurteilung von Zweckänderungen von an landwirtschaftliche Wohnbauten angebauten Öko- nomiebauten nach Massgabe von Art. 24d Abs. 2 RPG, während Bauvorha- ben betreffend den Wohnteil nach Art. 24c RPG beurteilt werden. Eine da- hingehend getrennte Beurteilung des Bauvorhabens scheitert vorliegend da- ran, dass die Wohnungen über ein gemeinsames Treppenhaus mit Lift im Ökonomieteil erschlossen werden.”
Laufender Unterhalt und Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen sind zulässig; eine laufende Erneuerung, die auf die Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, wird von der Rechtsprechung als zulässig angesehen. Demgegenüber erstreckt sich der Bestandsschutz nicht auf Gebäude in Ruine, unbrauchbare oder einsturzgefährdete Anlagen. Bei Aufgabe oder dauerhafter Nichtnutzung kann die Garantie der Lage (Bestandsschutz) entfallen; die Praxis zieht hierfür eine Orientierungslinie von rund 20 Jahren heran, wobei in Einzelfällen auch längere Zeiträume (z. B. >30 Jahre) zum Wegfall des Schutzes geführt haben.
“Hingegen verbietet die Verfassung nicht den Weiterbestand rechtmässig bestehender Anlagen, jedenfalls nicht derjenigen, die vor dem 1. Juni 1983 erstellt wurden (s. Übergangsbestimmung zu Art. 24sexies aBV sowie Art. 25b NHG). Gemäss Art. 23d Abs. 1 NHG sind die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter dieser Voraussetzung sind insbesondere unter anderem der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen zulässig (Art. 23d Abs. 2 Bst. b NHG). Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
“Als Ergebnis ist festzuhalten, dass Unterhalt und Erneuerung bestehender Bauten nach NHG zulässig sind (BGE 123 II 248 E. 3a/cc). Jedenfalls bei vor dem 1. Juni 1983 rechtmässig erstellten Gebäuden kann das blosse Weiterbestehen der Baute nicht als Schutzzielwidrigkeit betrachtet werden, die dazu führen könnte, eine nach Art. 23d Abs. 2 Bst. b zulässige Unterhalts- oder Erneuerungstätigkeit mit dem Hinweis auf Art. 23d Abs. 1 NHG zu untersagen. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann daher nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der «normalen Lebensdauer» abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
“5.2, 129 II 396 c. 4.2.1; TF 1C_139/2014 du 17 mars 2015 c. 2.1.1). La protection de la situation acquise instituée par l'art. 24c LAT ne s'étend toutefois pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 c. 5.1 et références). En outre, en cas d'abandon de l'usage du bien, à savoir soit en abandonnant le bien en tant que tel, soit en excluant toute réutilisation future à des fins au moins comparables, la garantie de la situation acquise peut cesser de s'appliquer. Tel est notamment le cas si la construction ou l'installation existante n'est plus entretenue et ne se prête donc plus à une utilisation en raison de sa dégradation. Le simple fait d'être inoccupé pendant une durée temporaire, par exemple parce qu'il n'y a pas d'utilisateur approprié entre-temps, ne suffit pas en soi. Dans le même sens, selon la jurisprudence du Tribunal fédéral relative à l'ancienne disposition de l'art. 24 al. 2 LAT (RO 1979 1573), partiellement comparable à l'art. 24c LAT, la garantie des droits acquis ne disparaissait pas en cas d'interruption de quelques années de l'utilisation prévalant jusqu'alors, mais seulement en cas d'interruption d'une durée de 20 ans (TF 1C_168/2015 du 11 mai 2016 c. 3.5.1, 1C_178/2015 du 11 mai 2016 c. 4.5.1 et références [en particulier à l'arrêt TF 1A.265/1997 du 19 mars 1998 qui pose la limite de 20 ans]). Enfin, la garantie de la propriété ne confère aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 c. 5.1 et les références). La suppression des constructions illicites hors de la zone à bâtir sert à la mise en œuvre du principe fondamental en droit de l'aménagement du territoire de la séparation des territoires constructibles et non constructibles qui est considéré comme un droit constitutionnel non écrit. Il en résulte une interdiction de construire en dehors de la zone à bâtir qui doit être préservée de toute construction qui n'est pas liée à l'exploitation agricole ou imposée par sa destination.”
“Celui-ci supporte également les conséquences d'une éventuelle absence de preuve (TF 1C_22/2019 du 6 avril 2020 c. 6.2.1, non publié in ATF 146 II 304). Or, malgré une demande du juge instructeur en ce sens, ni l'intimée, ni la Commune n'ont été en mesure de fournir le permis de construire de cet ancien réservoir. En tout état de cause, indépendamment de la légalité initiale du réservoir, il est établi et non contesté que celui-ci n'est plus utilisé depuis 1993. Son utilisation a pris fin par la mise en service d'un nouveau réservoir destiné à le remplacer (courrier de la Commune du 6 mai 2024). Il y a donc une claire interruption de l'usage et une exclusion d'une nouvelle utilisation future comparable, compte tenu de la construction du nouveau réservoir remplissant les mêmes fonctions que le réservoir en cause. Celui-ci n'a donc plus servi depuis plus de 30 ans, ce qui est largement supérieur à la limite de 20 ans, fixée par la jurisprudence, au-delà de laquelle la protection de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT cesse de s'appliquer. Aucune dérogation ne permettant de justifier la présence de ce réservoir désaffecté en ce lieu, celle-ci découle d'une simple tolérance de la part des autorités. Or, la remise en état conforme à la loi des constructions situées hors de la zone à bâtir n'étant soumise à aucun délai de péremption, elle peut être ordonnée en tout temps si les conditions en sont réunies (voir c. 4.2.1 ci-dessus). 4.3 En l'espèce, l'intimée a retenu comme emplacement pour l'antenne litigieuse le site du réservoir, à l'exclusion de deux variantes en zone à bâtir. Elle a également exclu qu'il y ait d'autres alternatives hors zone à bâtir (voir Justification de site hors zone à bâtir du 13 février 2018 de l'intimée [dos. Préfecture n° 1 23 ss]). A ce propos, la faible emprise au sol de l'antenne litigieuse du fait de sa construction sur le réservoir a été utilisée comme justification dans le choix du site tant par l'intimée (dos. Préfecture n° 1 30) que par l'autorité précédente lors de son examen des conditions de l'art.”
“Au demeurant, si l'ancien réservoir venait à ne pas être détruit, que ce soit en raison d'une future prescription de l'obligation de remise en état conforme ou de la bonne foi du propriétaire, il n'en perdrait pas pour autant son caractère illicite, empêchant toute rénovation, transformation partielle, agrandissement mesuré ou reconstruction au sens de l'art. 24c al. 2 LAT (TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 c. 2.1.1 et les références, 1A.190/2006 du 11 juin 2007 c. 10.3 et les références). Une reconstruction du réservoir serait en outre également exclue en raison de sa situation en forêt (voir art. 25 al. 1 de la loi cantonale du 5 mai 1997 sur les forêts [LCFo, RS 921.11]). 4.4 En définitive, l'intimée ne peut se prévaloir des conditions dérogatoires des art. 24 ss LAT pour construire son installation de communication mobile sur l'ancien réservoir encore existant hors de la zone à bâtir. En particulier, étant désaffecté depuis plus de 30 ans, celui-ci ne bénéficie plus de la garantie de la situation acquise prévue à l'art. 24c LAT, sa remise en état n'étant au demeurant pas exclue. Le réservoir est ainsi uniquement toléré par les autorités, empêchant toute modification partielle et en particulier son utilisation comme fondement pour le projet de construction en cause. Ce projet ne saurait par conséquent être autorisé et c'est ainsi à tort que la préfète a octroyé le permis de construire à l'intimée, respectivement que l'autorité précédente a confirmé cette décision. 5. 5.1 Sur le vu de ce qui précède, le recours doit être admis et la décision sur recours attaquée annulée. Le permis de construire visant à ériger une installation de communication mobile déposé par l'intimée est refusé. 5.2 Les frais judiciaires pour la présente procédure de recours, fixés forfaitairement à Fr. 3'500.-, sont mis à la charge de l'intimée qui succombe dans ses conclusions (art. 108 al. 1 LPGA), la Commune municipale n'ayant pour sa part pas pris de conclusions. L'avance de frais de Fr. 3'500.- versée par les recourants leur sera restituée à l'entrée en force du présent jugement.”
Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG erstreckt sich nicht auf Gebäude, die sich in einem ruinösen, unbrauchbaren oder einsturzgefährdeten Zustand befinden. Voraussetzung des Schutzes ist, dass die Bausubstanz — namentlich die tragenden Konstruktionen und das Dach — mehrheitlich intakt bleibt. Fehlt diese im Wesentlichen erhaltene Substanz, kommt der Bestandsschutz nicht zum Tragen; ein anschliessender Wiederaufbau oder eine umfassende Neuschaffung kann dann als neue Erstellung und nicht als Fortbestand des alten Gebäudes zu qualifizieren sein.
“Ces préavis favorables ne changent rien au fait que la construction doit être qualifiée de ruine, au vu de l’état avancé de délabrement qu’elle présentait. De même, le conflit régnant entre le recourant et le précédent locataire de la construction n’a pas d’influence sur cette qualification. Au vu de ce qui précède, il apparaît que la construction ne permettait manifestement plus une utilisation conforme à sa destination et que son utilisation ne répondait plus à un besoin. Cela étant, à supposer qu'il y ait eu un doute sur l'état de la construction, celui-ci n'aurait pas pu profiter à celui qui a lui-même décidé de détruire les moyens de preuve en procédant sans autorisation à une démolition-reconstruction (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.3; 1C_136/2009 du 4 novembre 2009 consid. 5.2). Dans ces circonstances, la construction ne saurait bénéficier de la garantie de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT. Il n’est donc pas nécessaire d’examiner les autres conditions de l’art. 24c LAT. On peut malgré tout relever que l’identité de la construction n’a pas été respectée puisque, comme l’a constaté la DIME dans ses observations du 14 juin 2022, hormis le socle en béton, il ne reste rien de l’ancien four à pain. 3.3. 3.3.1. L’art. 24e al. 1 LAT prévoit que des travaux de transformation sont autorisés dans les bâtiments et les parties de bâtiments inhabités et conservés dans leur substance s’ils permettent aux personnes qui habitent à proximité d’y détenir des animaux à titre de loisir dans des conditions respectueuses. L’exigence d’un bâtiment conservé dans sa substance vise à empêcher que des ruines ne soient transformées pour y détenir des animaux à titre de loisir (cf. arrêt TF 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid. 5; Muggli, art. 24e LAT n. 9). 3.3.2. En l’espèce, le recourant expose dans ses contre-observations du 12 septembre 2022 qu’il a réaménagé la construction et qu’il y détient des poules. Au vu des photographies produites à l’appui de ses contre-observations, il n’est pas contesté que le recourant a réaménagé un espace de la construction pour y détenir des poules.”
“La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date; il ne faut en effet pas que les ruines puissent être transformées en constructions nouvelles (arrêts TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid. 3.1; TC FR 602 2019 91 du 23 novembre 2020 p. 5; DFJP/OFAT, Etude relative à la loi fédérale sur l'aménagement du territoire, 1981, art. 24 n. 44; Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, p. 279). La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu (arrêts TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid. 3.1; 1A.214/1992 du 10 mars 1993 consid. 6b). 3.2.4. En l’espèce, le recourant avance que la DIME a violé l’art. 24c LAT en retenant que la construction était une ruine puisque celle-ci a toujours été utilisée sans discontinuité. La DIME a considéré que les travaux de démolition et de reconstruction du pavillon à l’emplacement de l’ancien four à pain ne pouvaient pas être considérés comme conformes à l’art. 24c LAT en raison de l’état de délabrement avancé du bâtiment, lequel ne pouvait pas être exploité conformément à sa destination avant sa démolition. Elle a estimé, au vu des photographies en sa possession, qu’une partie des structures porteuses, ainsi que les façades et les fenêtres étaient très délabrées. Le tribunal retient, avec la DIME, qu'avant les travaux, le bâtiment en cause était extrêmement vétuste et délabré. Sur la base des photographies figurant au dossier, force est de constater que les structures porteuses du bâtiment étaient en très mauvais état et que certaines planches de bois constituant les façades manquaient ou risquaient de tomber. En outre, la toiture s’affaissait et menaçait de s’effondrer et les fenêtres étaient cassées. Il ressort ainsi clairement du dossier que les structures porteuses et la toiture de l’ancien four à pain n’étaient, en majeure partie, plus intactes avant la démolition de ce dernier. Par ailleurs, sur la base des informations fournies par le recourant lui-même, le tribunal considère qu'il a explicitement reconnu l’état délabré de l’ancien four à pain.”
“La destruction peut résulter des forces naturelles ou de la démolition de l'ouvrage, pour autant que cette dernière n'ait pas été la conséquence du rétablissement d'une situation conforme au droit (arrêt TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011 consid. 3.1). La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date; il ne faut en effet pas que les ruines puissent être transformées en constructions nouvelles (arrêts TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid. 3.1; TC FR 602 2019 91 du 23 novembre 2020 p. 5; DFJP/OFAT, Etude relative à la loi fédérale sur l'aménagement du territoire, 1981, art. 24 n. 44; Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, p. 279). La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu (arrêts TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid. 3.1; 1A.214/1992 du 10 mars 1993 consid. 6b). 3.2.4. En l’espèce, le recourant avance que la DIME a violé l’art. 24c LAT en retenant que la construction était une ruine puisque celle-ci a toujours été utilisée sans discontinuité. La DIME a considéré que les travaux de démolition et de reconstruction du pavillon à l’emplacement de l’ancien four à pain ne pouvaient pas être considérés comme conformes à l’art. 24c LAT en raison de l’état de délabrement avancé du bâtiment, lequel ne pouvait pas être exploité conformément à sa destination avant sa démolition. Elle a estimé, au vu des photographies en sa possession, qu’une partie des structures porteuses, ainsi que les façades et les fenêtres étaient très délabrées. Le tribunal retient, avec la DIME, qu'avant les travaux, le bâtiment en cause était extrêmement vétuste et délabré. Sur la base des photographies figurant au dossier, force est de constater que les structures porteuses du bâtiment étaient en très mauvais état et que certaines planches de bois constituant les façades manquaient ou risquaient de tomber. En outre, la toiture s’affaissait et menaçait de s’effondrer et les fenêtres étaient cassées.”
“24c LAT concerne les bâtiments agricoles et n’est donc pas pertinent dans la présente affaire, la nature du local à boîtes aux lettres et poubelles ainsi que de l’atelier litigieux n’étant, comme déjà dit, pas agricole, ce qu’aucune des parties ne conteste. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, la protection de la situation acquise instituée par les art. 24c et 24d LAT ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler ; il ne faut en effet pas que de tels bâtiments puissent être transformés en constructions nouvelles. La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu. En effet, pour qu'un bâtiment d'habitation puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5. 1 ; 1C_589/2017 du 16 novembre 2018 consid. 2.1, 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid.”
“Gemäss Art. 24c RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche altrechtlichen Gebäude und Anlagen können mit einer Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung der Besitzstandsgarantie ist, dass das Gebäude noch eine gut erhaltene Bausubstanz aufweist. Nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten geniessen in der Landwirtschaftszone keinen Besitzstand.18 Die Baute muss daher gemessen an ihrer Zweckbestimmung noch gebrauchstauglich sein, die tragenden Konstruktionen müssen mehrheitlich intakt sein. Ein Umbau von Bauruinen zu wieder nutzbaren Bauten bzw. deren Abbruch und Wiederaufbau ist ausgeschlossen.19”
“Cette question n'a toutefois pas d'importance en l'espèce, puisque le statut de ce bâtiment a été défini par le Tribunal fédéral dans son arrêt du 6 octobre 1988, lorsqu'il a jugé que les travaux effectués sur ce bâtiment en 1987 ne pouvaient pas être autorisés. Il ressort en effet clairement des considérants de cet arrêt que le bâtiment no ECA 1246 est un ancien rural, qui a été abandonné au point de tomber en ruine jusqu'à ce qu'il fasse l'objet de travaux en 1987 pour servir de dépôt pour une entreprise de ferblanterie. Le Tribunal fédéral a considéré que ce bâtiment n'avait plus d'affectation déterminée, de sorte que les travaux effectués en 1987 ne pouvaient être qualifiés ni de travaux de rénovation ni de travaux de transformation partielle. La garantie de la situation acquise prévue actuellement à l'art. 24c LAT ne concerne que les constructions qui peuvent être utilisées conformément à leur destination (AC.2016.0280 du 23 novembre 2018 consid. 6c; AC.2015.0199 du 25 septembre 2017 consid. 4e). Or, une construction est réputée pouvoir être utilisée conformément à sa destination lorsque son propriétaire a prouvé sur la foi de mesures d'entretien appropriées, qu'il a toujours eu un intérêt à l'utiliser. Cela se traduit par le fait que sa structure porteuse est en majeure partie intacte. La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler; il ne faut en effet pas que les ruines puissent être transformées en constructions nouvelles. La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu (arrêts du TF 1C_125/2012 et 1C_137/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.1 et les références citées; AC.”
Aussen aufgestellte haustechnische Anlagen (z. B. Luft‑Wasser‑Wärmepumpen) fallen in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Sie können bewilligungsfähig sein, wenn die Identität der Baute bzw. Anlage in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt – namentlich hinsichtlich Umfang, äusserem Erscheinungsbild und Zweck – und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist. Bei der Identitätsprüfung ist auf die Gesamtbetrachtung und die Bedeutung der Änderung abzustellen.
“Zu beachten ist, dass es sich bei der fraglichen Luft-Wasser-Wärmepumpe um eine technische Anlage handelt. Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung ist.”
“Zu beachten ist, dass es sich bei der fraglichen Luft-Wasser-Wärmepumpe um eine technische Anlage handelt. Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss in Bezug auf Umfang, äusseres Erscheinungsbild sowie Zweckbestimmung gewahrt bleiben und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen werden. Gefordert wird nicht die völlige Gleichheit von Alt und Neu.”
“Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss in Bezug auf Umfang, äusseres Erscheinungsbild sowie Zweckbestimmung gewahrt bleiben und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen werden. Gefordert wird nicht die völlige Gleichheit von Alt und Neu. Vielmehr bezieht sich die Identität auf die «wesentlichen Züge», also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt.”
“Zu beachten ist, dass es sich bei der fraglichen Luft-Wasser-Wärmepumpe um eine technische Anlage handelt. Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung ist.”
Trotz der im Text verwendeten 'Kann'-Formulierung besteht, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, ein Anspruch auf die Bewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG.
“4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 44 ff. zu Art. 24c RPG) und die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art.”
Bei der Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG ist praxisnah zu prüfen, ob die Änderung des äusseren Erscheinungsbilds geringfügig ist und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Nutzungsordnung, Erschliessung oder Umwelt hat. Bei aussen aufgestellten Luft‑Wasser‑Wärmepumpen sind zudem die positiven Klimawirkungen sowie die faktische Förderwürdigkeit zu berücksichtigen; diese Gesichtspunkte können die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung begünstigen, sind aber in der Abwägung zu gewichten.
“Dem Bauvorhaben stehen keine spezialgesetzlichen Regelungen entgegen. Es bleibt damit zu prüfen, ob die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Art. 24c Abs. 5 RPG vereinbar ist. Die Regelung von Art. 24c Abs. 5 RPG hält fest, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibt. Dies bedingt eine Interessenabwägung, was sich auch aus Art. 43a Bst. e RPV ergibt. Nach Lehre und Rechtsprechung des Bundesgerichts bestimmen sich die wichtigen Anliegen im Sinne von Art. 24c Abs. 5 RPG in erster Linie nach den in Art. 1 und 3 RPG definierten Zielen und Grundsätzen der Raumplanung, wozu auch die Anliegen des Umwelt- und des Landschaftsschutzes gehören.70 Aus der Erwägung 10e folgt, dass die Änderung des äusseren Erscheinungsbilds geringfügig ist und nicht ins Gewicht fällt. Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe werden überdies keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen. Im Gegenteil: Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe kann der CO2-Ausstoss reduziert werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin widerspricht die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe auch nicht dem Grundsatz der haushälterischen Nutzung des Bodens.”
“Auch bleibt die Identität des bestehenden Wohngebäudes der Beschwerdegegnerschaft einschliesslich seiner Umgebung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe gewahrt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Bundesgericht keine völlige Gleichheit verlangt. Zu beachten ist auch, dass die Installation von Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Erreichung der Klimaziele als Schlüsseltechnologie angesehen und finanziell gefördert wird. Daher ist bei der Installation einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe mit grösserer Zurückhaltung als bei anderen Änderungen davon auszugehen, die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung werde erheblich beeinträchtigt. Diesem Gedanken ist auch bei der Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG Rechnung zu tragen (vgl. Erwägung 10g). Vorliegend befindet sich das Wohnhaus der Beschwerdegegnerschaft in einer optisch wenig sensiblen und heterogenen Umgebung. Das Wohnhaus liegt weder in einem geschützten Ortsbild noch in einem Landschaftsschutzgebiet, wie dem Zonenplan entnommen werden kann. Auch steht das Gebäude der Beschwerdegegnerschaft nicht unter Denkmalschutz. Aufgrund seiner Dimensionen (143 cm breit, 68 cm tief und 114 cm hoch) und seiner Lage auf der Nordseite ist die optische Wirkung des Aussengeräts begrenzt und wird höchstens aus kurzer Distanz erkennbar. Die Aussenanlage wird daher das Erscheinungsbild des Hauptgebäudes und die Aussenraumgestaltung kaum beeinflussen. Sie wird optisch auch nicht als Erweiterung des Gebäudevolumens wahrgenommen. In Bezug auf das bestehende Gebäude und die Umgebung ist die Änderung daher von untergeordneter Bedeutung. Die streitgegenständliche Luft-Wasser-Wärmepumpe befindet sich zudem auf der Nordseite und beeinträchtigt daher nicht die für das Gebäude charakteristische südseitige Giebelfassade, die aus einer Holzfassade mit gemauertem Sockel besteht.”
Die Feststellung des unrechtmässigen Vorbestands und das damit verbundene Verbot von Nutzungserweiterungen bzw. des Wiederaufbaus schliessen die Anwendung der erweiterten Besitzstandsgarantie nach Art. 24c Abs. 2 RPG aus.
“Mit seinem Einwand, die ursprüngliche Baubewilligung der Wohnbaute sei durch die beiden später bewilligten Erweiterungen der Wohnfläche, im Rahmen derer die kantonalen Ämter mitgewirkt hatten, mitbewilligt worden, macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die bundesrechtlich geforderte Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde sei stillschweigend nachträglich erteilt worden (vgl. BGE 132 II 21 E. 3.2.2; Urteil 1C_260/2021 vom 1. Dezember 2022 E. 6.2). Wie es sich damit verhält, braucht nicht weiter vertieft zu werden: Ungeachtet der Frage, ob die Baubewilligungen bzw. Zustimmungen widerrufen werden könnten (Art. 28 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 [sGS 951.1]; vgl. bereits zitiertes Urteil 1C_260/2021 E. 6.3 f.) oder die ursprüngliche Baubewilligung gar nichtig ist, ergibt sich aus den Erwägungen der kantonalen Instanzen, dass die Feststellung des unrechtmässigen Vorbestands und das Verbot baulicher Nutzungserweiterungen sowie des Wiederaufbaus die Inanspruchnahme der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG ausschliessen sollen. Andere Rechtsgrundlagen sind weder ersichtlich noch werden sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Nachfolgend ist deshalb zu prüfen, ob Art. 24c RPG vorliegend grundsätzlich zur Anwendung gelangen könnte; diesfalls erwiese sich die Rüge als begründet. Dazu müsste der nicht zu landwirtschaftlichen Zwecken errichtete Wohnteil rechtmässig erstellt oder geändert worden sein, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c RPG; Art. 41 Abs. 1 RPV). Stichtag ist dabei grundsätzlich der 1. Juli 1972, also das Datum des Inkrafttretens des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes vom 8. Oktober 1971 (aGSchG; AS 1972 950), mit dem erstmals strikt zwischen Bau- und Nichtbauzone unterschieden wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 mit Hinweisen).”
Fehlende rechtliche Zufahrtsrechte bzw. das Nichtgewähren einer Überfahrt kann zur Verweigerung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG führen; die tatsächliche Verfügbarkeit einer Zufahrt ist prüfungsrelevant.
“Die Parzelle befindet sich in der Landwirtschaftszone und ist über einen Weg erschlossen, welcher zuerst über die Parzelle Nr. A.________ und dann über die Parzelle Nr. B.________ führt. Ein Fahrwegrecht besteht nur bezüglich der Parzelle Nr. A.________, nicht aber bezüglich der Parzelle Nr. B.________, welche im Eigentum der Gemeinde steht. Im Grundbuch angemerkt ist bei allen drei Liegenschaften ein öffentlicher Fussweg von 1.5 m Breite. 2. Nach dem Erwerb der Liegenschaft und einer grundsätzlich positiven Voranfrage per Mail stellten die Beschwerdeführenden ein Baugesuch insbesondere für eine «Parkplatzbefestigung für Wohnungsvermietung». Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) verweigerte dafür die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG1, da die Gemeinde die Überfahrt über ihr Grundstück nicht gewähre und mit der Bewilligung der Abstellplätze ein Zustand geschaffen würde, welche das offensichtlich widerrechtliche Befahren des Zufahrtswegs zur Liegenschaft nur noch fördere. Damit erübrige sich eine weitergehende Prüfung, ob eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden könnte. Gestützt darauf erteilte die Gemeinde dem Vorhaben am 17. Dezember 2020 den Bauabschlag. 3. Mit Gesuch vom 22. Januar 2021 stellte der damalige Anwalt der Beschwerdeführerden ein unpräjudizielles Gesuch um Erteilung eines Notwegrechts mit einer Breite von drei Metern bzw. einer Breite, welche für das Befahren mit Motorfahrzeugen geeignet und öffentlich-rechtlich bewilligungsfähig ist. Dies lehnte die Gemeinde mit Schreiben vom 22. Februar 2021 ab. 4. Mit Schreiben vom 10. November 2022 teilte die Gemeinde den Beschwerdeführenden mit, dass auf ihrem Grundstück eine baubewilligungspflichtige Wegverbreiterung stattgefunden habe und kündigte am 9. Dezember 2022 einen Augenschein an. Die Beschwerdeführenden reichten eine schriftliche Stellungnahme ein, nahmen jedoch nicht am Augenschein teil. Dafür entschuldigten sie sich. Die Gemeinde sistierte das Verfahren bis im Frühling und führte den Augenschein am 4. April 2023 durch. Mit Verfügung vom 4. Mai 2023 stellte die Gemeinde fest, dass auf Parzelle Nr.”
Behördliche Verweigerungen mit Bezug auf die Schutzinteressen nach Art. 24c Abs. 5 LAT dürfen nicht widersprüchlich sein und müssen durch tatsächliche Anhaltspunkte gestützt werden. Im entschiedenen Fall war die Berufung auf Art. 24c Abs. 5 LAT nicht gerechtfertigt, weil die vorgelegten Bilder und Unterlagen keine Beeinträchtigung des Landschaftsschutzes zeigten; das Departement hatte zudem zuvor vergleichbare Volumenerhöhungen bewilligt. Das Interesse der Allgemeinheit war zurückzuweisen, da der PDCant 2030 gegenüber Privaten nicht direkt verbindlich ist. Schliesslich konnte das Departement seinen Entscheid nicht mit Art. 24c Abs. 5 LAT begründen, da aus den beigelegten Luftaufnahmen und der Parzelle ersichtlich war, dass die geplante Pergola den landschaftsrechtlichen Schutz nach Art. 3 Abs. 2 LAT nicht beeinträchtigen würde.
“En l’espèce, le DT ne prétendait pas que la pergola ne respecterait pas l’identité de la construction de sorte qu’à ce titre, s’agissant d’une amélioration esthétique répondant aux conditions posées par l’art. 42 OAT, elle aurait dû être admise. Le comportement du département était en outre contradictoire. Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes. L’argument de l’intérêt public poursuivi devait être rejeté, le PDCant 2030 n’étant pas opposable aux particuliers. Le département ne saurait enfin justifier son refus sur la base de l’art. 24c al. 5 LAT, alors qu’il ressortait des photos aériennes et de la parcelle qu’il produisait, que la pergola envisagée ne contreviendrait nullement à la protection du paysage, telle que souhaitée par l’art. 3 al. 2 LAT. Il a joint un chargé de pièces. 14. Le département a dupliqué en date du 13 mai 2024, persistant dans ses écritures précédentes. L’art. 42 al. 1 OAT ne précisait pas l’art. 24c al. 4 LAT mais indiquait dans quel cas une transformation était considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré, soit des notions évoquées dans cette dernière disposition. Pour le surplus, le recourant ne pouvait être suivi quand il alléguait que le principe selon lequel les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT devaient être réalisées avant d’analyser si l’identité de la construction était préservée, ne serait applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment impliquant une augmentation de la surface habitable. La pergola induisait aussi un agrandissement des surfaces annexes de sorte que le projet entrait bien dans le champ d’application de l’art.”
Massgeblicher Vergleichszustand für die Frage, ob die Identität gewahrt bleibt, ist der Zustand der Baute bzw. Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet. Art. 42 RPV konkretisiert diese Beurteilung und enthält unter anderem quantitative Vorgaben (z. B. höchstens +60% anrechenbare Bruttogeschossfläche innerhalb des bestehenden Volumens; äussere Erweiterungen sind durch Obergrenzen wie 30% bzw. 100 m2 limitiert), deren Überschreitung regelmässig das Fehlen der wesentlichen Wahrung der Identität begründet.
“2 Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de la modification de la législation ou des plans d’aménagement. 3 La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées: a. à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %; b. lorsqu’un agrandissement n’est pas possible ou ne peut pas être exigé à l’intérieur du volume bâti existant, il peut être réalisé à l’extérieur; l’agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone ni 100 m2; les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié. 4 [...] Il n'est pas nécessaire, dans le présent arrêt, de citer les art. 24c LAT et 42 OAT dans leur teneur mise en vigueur le 1er novembre 2012, étant donné que dans une telle procédure de régularisation, la question de la légalité matérielle de la construction litigieuse s'examine en principe selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués, en l'occurrence en automne 2011 (cf. arrêts TF 1C_102/2022 du 9 juillet 2024 consid. 2.1 et 7.2.1; 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.1).”
“Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zusätzlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Abs. 4). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). 3.2 Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Baute und Anlagen; Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 147 II 309 E. 5.4, 129 II 396 E. 4.2.1; BVR 2016 S. 471 E. 3.2 mit Hinweisen). – Unter den Verfahrensbeteiligten ist nicht bestritten, dass es sich bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden um eine rechtmässig erstellte, altrechtliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG handelt. 3.3 Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt (BGer 1C_518/2021 vom 12.6.2023 E. 3.2, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 2.1). So darf innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens die anrechenbare Bruttogeschossfläche (aBGF) nicht um mehr als 60 % erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Bst.”
“4 Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies." A teneur de l'art. 41 al. 1 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1), l'art. 24c LAT est applicable aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de l'ancienne loi fédérale du 6 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution (RO 1972 I 958) – abrogée par la loi fédérale du 24 janvier 1991 sur la protection des eaux (LEaux; RS 814.20) – qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 p. 666; TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1). L'art. 42 OAT, qui concrétise l'art. 24c LAT, précise ce qui suit: "Art. 42 Modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l’ancien droit 1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. 2 Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. 3 La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées: a. à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant; b.”
Die Prüfung der Vereinbarkeit gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG erfolgt als Interessenabwägung. Zu den «wichtigen Anliegen der Raumplanung» gehören – wie Lehre und Rechtsprechung ausführen – vorrangig die in Art. 1 und 3 RPG genannten Ziele und Grundsätze, namentlich Umwelt‑ und Landschaftsschutz. Überwiegende Schutzinteressen können daher eine Bewilligung trotz Bestandsschutz verhindern.
“Dem Bauvorhaben stehen keine spezialgesetzlichen Regelungen entgegen. Es bleibt damit zu prüfen, ob die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Art. 24c Abs. 5 RPG vereinbar ist. Die Regelung von Art. 24c Abs. 5 RPG hält fest, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibt. Dies bedingt eine Interessenabwägung, was sich auch aus Art. 43a Bst. e RPV ergibt. Nach Lehre und Rechtsprechung des Bundesgerichts bestimmen sich die wichtigen Anliegen im Sinne von Art. 24c Abs. 5 RPG in erster Linie nach den in Art. 1 und 3 RPG definierten Zielen und Grundsätzen der Raumplanung, wozu auch die Anliegen des Umwelt- und des Landschaftsschutzes gehören.70 Aus der Erwägung 10e folgt, dass die Änderung des äusseren Erscheinungsbilds geringfügig ist und nicht ins Gewicht fällt. Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe werden überdies keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen. Im Gegenteil: Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe kann der CO2-Ausstoss reduziert werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin widerspricht die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe auch nicht dem Grundsatz der haushälterischen Nutzung des Bodens. Der zusätzliche Flächenverbrauch ist äusserst gering. Es wird lediglich eine Fläche von knapp einem Quadratmeter beansprucht. Die Aussenanlage liegt zudem in unmittelbarer Nähe der Hausfassade und steht teilweise unter dem Vordach des Wohnhauses, wie auf dem Foto in den Akten zu erkennen ist.”
“2 RPG geregelte erweiterte Besitzstandsgarantie in zulässiger Weise durch die kantonale Gesetzgebung (vgl. Art. 27a RPG) eingeschränkt worden ist. Dabei lässt sich fragen, ob eine kantonale Verordnung dazu eine ausreichende gesetzliche Grundlage darstellt, selbst wenn sie wie vorliegend vom kantonalen Gesetzgeber erlassen worden ist (vgl. MUGGLI/JÄGER, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 26 zu Art. 27a RPG). Zudem wäre auch präzise aufzuzeigen, wie sich die Zweckbestimmung von Art. 2 Abs. 3 VNH/AI, wonach Anordnungen so zu treffen sind, dass die Rechte der Eigentümerschaft nicht mehr als notwendig beschränkt werden, mit der vorgenommenen Auslegung von Art. 10 Abs. 2 VNH/AI in Einklang bringen liesse. In Zusammenhang mit der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201) hat das Bundesgericht festgehalten, es sei nicht davon auszugehen, dass die Besitzstandesgarantie nach Art. 24c RPG auf Verordnungsstufe eingeschränkt werde. Jedoch seien die in der GSchV verfolgten Ziele als öffentliches Interesse anzuerkennen und dementsprechend gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG als wichtige Anliegen der Raumplanung einzubeziehen (vgl. Urteile 1C_43/2015 vom 6. November 2015 E. 7.3; 1C_345/2014 vom 17. Juni 2015 E. 4.1.3). So wäre grundsätzlich auch mit den vorliegend einschlägigen Zielsetzungen des Natur- und Heimatschutzes umzugehen, auf welche sich Art. 1 VNH/AI bezieht (vgl. dazu bspw. Urteile 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4 und 1C_79/2022 vom 30. September 2022 E. 4 und 6 betreffend ein Grundstück, welches zusätzlich vom Perimeter eines im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung [BLN] verzeichneten Objekts erfasst war).”
“Eine Ausnahmebewilligung kommt ebenfalls nicht in Frage: Die Standortgebundenheit gemäss Art. 24 RPG (gilt seit aRPG 80) ist für einen als privaten Lager- und Werkzeugraum genutzten Anbau zu verneinen. Da der Anbau zudem bereits im Zeitpunkt seiner Realisierung den Vorgaben des kantonalen Naturschutzgebiets widersprach, stehen einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 Abs. 1 Bst. b aRPG 80 überwiegende Interessen des Naturschutzes entgegen. Erst Recht gilt dies nach aktuellem Recht (Art. 24 Bst. b RPG), zumal der Naturwert dieser Parzelle durch die Aufnahme in weitere Schutzgebiete von nationaler Bedeutung (BLN, Auengebiet, Amphibienlaichgebiet) zusätzlich an Gewicht gewann. Damit scheitert auch eine Ausnahmebewilligung unter dem Titel der erweiterten Besitzstandsgarantie (Art. 24 Abs. 2 aRPG 80 und [ab 1. September 2000] Art. 24c RPG), setzt diese doch ebenfalls schon immer voraus, dass dem Vorhaben keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art 24 Abs. 1 Bst. b aRPG 80 und Art. 24 Abs. 3 Bst. e aRPV 89 sowie Art. 24c Abs. 5 RPG und Art. 43a Bst. e RPV19). Es ist daher irrelevant, dass das 1964 bewilligte Gartenhaus grundsätzlich in den Anwendungsbereich dieses Ausnahmetatbestands fallen würde, da es vor dem für diese Bestimmung massgebenden Zeitpunkt vom 1. Juli 1972 (Zeitpunkt der erstmaligen Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet) erstellt wurde. Fraglich ist zudem, ob die Erweiterung des damals bewilligten Gartenhauses mit einem Anbau von nahezu gleicher Grundfläche noch als teilweise Änderung im Sinne von Art. 24 Abs. 2 aRPG 80 gelten konnte. Aufgrund der überwiegenden, entgegenstehenden Interessen des Naturschutzes kann dies aber offen bleiben. Nach den ab 1. September 2000 eingeführten und bis heute geltenden, maximalen Erweiterungsmassen (Art. 42 aRPV 2000 und Art. 42 RPV) jedenfalls überschreitet der Anbau das zulässige Mass bei Weitem, so dass sich die Beschwerdeführerin nicht auf milderes Recht berufen kann. Neben der fehlenden Identitätswahrung scheitert der Anbau nach geltendem Recht schliesslich auch an den Voraussetzungen von Art.”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV5). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Mass-geblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
Ist die Identität der bestehenden, ausserhalb der Bauzone liegenden Anlage nicht gewahrt, kann das Vorhaben nicht als einfache Rekonstruktion oder als zulässige teilweise Änderung/massvolle Erweiterung im Sinne von Art. 24c angesehen werden; in diesem Fall sind die Voraussetzungen für eine Ausnahme nach Art. 24c nicht erfüllt.
“24c LAT et 42 OAT, desquels il ressortait que les conditions permettant d'octroyer des dérogations afin d'ériger des constructions hors de la zone à bâtir n'étaient pas remplies. Dans la mesure où la construction prévue empièterait pour 117 m2 sur une zone inconstructible, les travaux ne pouvaient être autorisés que pour autant qu'il s'agisse d'une transformation partielle, d'un agrandissement mesuré ou de la reconstruction de la villa préexistante. Or, l'identité de la construction n'était en l'espèce pas respectée. Il était évident que le projet ne pouvait pas être considéré comme une simple reconstruction de la ville unifamiliale existante. Ce n'était dès lors que si les conditions préalables à une dérogation avaient été remplies que les préavis des différentes instances spécialisées auraient eu une portée afin de guider le département dans l'exercice de son pouvoir d'appréciation. Le TAPI n'avait pas examiné le grief relatif à une violation de l'art. 59 al. 4 LCI dans la mesure où il avait fondé son argumentation sur la violation avérée de l'art. 24c LAT. Si la chambre administrative devait admettre les recours, le dossier devrait être renvoyé au TAPI afin qu'il examine la question de la compatibilité avec le caractère, l’harmonie et l’aménagement du quartier afin de garantir le double degré de juridiction. 21) Le 26 novembre 2021, M. B______ s'est rallié aux conclusions formulées par A______. 22) Le 10 décembre 2021, le département a conclu à l'admission des recours. Dans la mesure où le TAPI s'était fondé principalement sur l'ampleur du projet, en se fondant sur des SBP et un nombre de logements erronés, pour justifier l'annulation de l'autorisation de construire, son jugement devait être annulé. Le projet autorisé prévoyant une construction plus éloignée de la lisière forestière et du N______, sur une surface moindre, de 117 m2 en zone inconstructible, la situation projetée s'avérait nettement améliorée et poursuivait bel et bien les buts de protection de la zone en question, ce qu'avaient retenu à juste titre les instances spécialisées dans leurs préavis favorables.”
“Le préavis de la CA du 6 octobre 2020 indiquait d'ailleurs que l'échelle du territoire communal n'avait pas été analysée par cette instance, de sorte que la dérogation à l'art. 59 al. 4 LCI avait été accordée en dépit des conditions prévues par la loi. 20) Le 25 novembre 2021, la commune a conclu au rejet du recours. L'erreur du TAPI, que la chambre administrative pouvait corriger, quant à la SBP et au nombre de logements du projet abouti, n'avait aucune conséquence, puisque le projet empiétait, pour 117 m2 de SBP, sur la surface inconstructible de la parcelle. La suppression d'un logement de 56 m2 de SBP n'était pas susceptible de modifier le raisonnement juridique du TAPI. Outre le fait que le nombre d'étages de le construction projetée était correct (trois niveaux hors-sol), les recourants se plaignaient plutôt d'une violation du droit, et non d'une constatation inexacte des faits pertinents. Le fait que le TAPI ait écarté les arguments de la société et de M. B______ ne constituait pas une violation de leur droit d'être entendu. Le TAPI s'était limité à appliquer la loi, en particulier les art. 24c LAT et 42 OAT, desquels il ressortait que les conditions permettant d'octroyer des dérogations afin d'ériger des constructions hors de la zone à bâtir n'étaient pas remplies. Dans la mesure où la construction prévue empièterait pour 117 m2 sur une zone inconstructible, les travaux ne pouvaient être autorisés que pour autant qu'il s'agisse d'une transformation partielle, d'un agrandissement mesuré ou de la reconstruction de la villa préexistante. Or, l'identité de la construction n'était en l'espèce pas respectée. Il était évident que le projet ne pouvait pas être considéré comme une simple reconstruction de la ville unifamiliale existante. Ce n'était dès lors que si les conditions préalables à une dérogation avaient été remplies que les préavis des différentes instances spécialisées auraient eu une portée afin de guider le département dans l'exercice de son pouvoir d'appréciation. Le TAPI n'avait pas examiné le grief relatif à une violation de l'art. 59 al. 4 LCI dans la mesure où il avait fondé son argumentation sur la violation avérée de l'art.”
Nach der Praxis des AGR (seit 2016) werden vollunterirdische Erweiterungsvolumen, die gegen aussen nicht in Erscheinung treten, bei der Volumenberechnung nicht mitgezählt; sie bleiben hingegen bei der Flächenberechnung voll zu berücksichtigen. Diese Praxis wird mit Art. 24c Abs. 4 RPG in Verbindung gebracht.
“m3. Dies entspreche den Erfahrungen des AGR in ähnlich gelagerten Fällen. Aufgrund von Art. 24c Abs. 4 RPG könnten auch Erweiterungen ausserhalb des Gebäudevolumens im Sinne von Art. 43 Abs. 3 Bst. c RPV nur noch realisiert werden, wenn sie gegen aussen nicht wahrnehmbar in Erscheinung treten würden. Daher habe das AGR im Jahr 2016 die Praxis entwickelt, dass voll unterirdische Volumen, welche gegen aussen nicht in Erscheinung treten, bei der Volumenberechnung nicht mitzuzählen seien (hingegen vollumfänglich bei der Flächenberechnung).”
Art. 24c RPG schützt nur Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Auf rechtswidrig errichtete oder veränderte Bauten findet Art. 24c grundsätzlich keine Anwendung, auch nicht wegen langandauernder Duldung durch die Behörden. Eine langandauernde Tolerierung kann allenfalls dazu führen, dass aus Billigkeitsgründen von einer Wiederherstellungsanordnung abgesehen wird, begründet aber nicht automatisch die Anwendung von Art. 24c.
“Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites; que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l’ordonnance du 28 juin 2000 sur l’aménagement du territoire [OAT; RS 700.1]; ATF 127 II 209 consid. 2c). L'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3): que, selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. La destruction peut résulter des forces naturelles ou de la démolition de l'ouvrage, pour autant que cette dernière n'ait pas été la conséquence du rétablissement d'une situation conforme au droit, comme par exemple dans le cas de l'échéance d'une concession (arrêt TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011, consid. 3.1). La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date (arrêt TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid.”
Eine erhöhte Nutzungsintensität (z. B. touristische Kurzzeitvermietung) schliesst eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 5 RPG nicht per se aus, sofern keine überwiegenden Nachbarschafts- oder Raumplanungsinteressen entgegenstehen (im entschiedenen Fall: verträgliche Lage an stark befahrener Strasse, keine Einsprachen).
“steht nicht zur Diskussion. Schliesslich stehen der Umnutzung auch keine überwiegenden Interessen entgegen (Art. 43a Bst. e RPV, auch Art. 24c Abs. 5 RPG). Zwar geht mit der neuen kurzfristigen und touristischen Vermietungsform eine gewisse Zunahme der Nutzungsintensität einher, was in gewissem Ausmass auch zu mehr Lärm und Verkehr führen kann (vgl. bereits E. 3e). Der Standort der C.________ an der bereits jetzt stark befahrenen Strasse ohne Wohnhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft ist in dieser Hinsicht jedoch unproblematisch. Entsprechend gingen im Rahmen der Publikation des strittigen Vorhabens auch keine Einsprachen ein. Dem strittigen Vorhaben kann daher eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden. Entsprechend ist der Bauabschlag des Regierungsstatthalteramts vom 2. Mai 2022 und die Verfügung des AGR vom 2. November 2021 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben.”
Bei Gesuchen nach Art. 24c sind die im Bundesrecht verankerten Schutzziele zu berücksichtigen, namentlich solche der LPN und LPE sowie die in den Inventaren erfassten Objekte (BLN). Insbesondere sind BLN‑Objekte grundsätzlich ungeschmälert zu erhalten; Eingriffe sind nur zulässig, wenn die bundesrechtlich geschützten Interessen gewahrt bleiben oder durch gleichwertige Ersatzmassnahmen kompensiert werden.
“En présence d'un projet répondant aux conditions de l'art. 24c LAT (et aux conditions générales de l'art. 24 LAT; cf. MUGGLI, op. cit., n. 14 ad art. 24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.”
“Streitig ist die Bewilligungspflicht gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG (SR 700) (nachfolgend E. 5), die nachträgliche Bewilligungsfähigkeit gestützt auf Art. 24c RPG (nachfolgend E. 6) sowie die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands hinsichtlich diverser Objekte der Gartengestaltung (nachfolgend E. 7 bis 9), welche sich rund um das Wohnhaus der Beschwerdeführerin auf der Parzelle Nr. 184 in der Gemeinde Meisterschwanden befinden. Die streitgegenständliche Parzelle liegt nicht nur in der Landwirtschaftszone und im Schutzgebiet des Hallwilerseeschutzdekrets, sondern darüber hinaus auch im Perimeter des im BLN verzeichneten Objekts "Hallwilersee" (BLN-Inventar 1303). Bei der Erfüllung einer Bundesaufgabe sind die BLN-Objekte ungeschmälert zu erhalten, oder jedenfalls unter Berücksichtigung von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen, grösstmöglich zu schonen (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über dem Natur- und Heimatschutz [NHG; SR 451]). Die Erteilung von Bewilligungen für das Bauen ausserhalb der Bauzone stellt eine Bundesaufgabe nach Art. 2 NHG dar. Schwere Eingriffe in ein Schutzziel, die ein Abweichen von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinne der Inventare zur Folge haben, dürfen nur in Erwägung gezogen werden, wenn bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art.”
Bei ganzjährig bewohnten, abgelegenen Wohnbauten kann die Schaffung nahegelegener Parkplätze grundsätzlich als eine massvolle, annexe Änderung im Sinne von Art. 24c gelten. Soweit aus den vorhandenen Erschliessungsverhältnissen ein enger funktionaler Zusammenhang mit dem Wohngebäude folgt, kann dieser auch bei fehlender Asphaltierung des Zugangs angenommen werden.
“Cette bâtisse peut donc en principe être mise au bénéfice de l'art. 24c LAT en tant qu'installation existante non conforme à l'affectation de la zone. C'est sous cet angle, à savoir celui de la possibilité de construire des places de parc comme installation annexe à celle du chalet existant, que l'application de l'art. 24c LAT doit être examinée. Au titre de l'art. 24c LAT, les recourants peuvent envisager un agrandissement mesuré de la maison d'habitation présente sur la parcelle no ********, en particulier sous la forme d'une modification des espaces extérieurs. En l'occurrence, le chalet est habité à l'année depuis plus de vingt ans au moins. La route qui y conduit se situe à plus de 5 kilomètres de la zone à bâtir la plus proche. La localisation de places de parc en zone à bâtir n'est donc pas une option raisonnablement envisageable. Dans ces conditions, il faut admettre qu'il est légitime, pour les résidents du chalet, de prétendre à bénéficier d'une zone de parcage proche de leur lieu d'habitation. Une telle possibilité, pour un bâtiment habité à l'année, entre dans les standards usuels en matière d'habitation. La présence d'un arrêt du train ******** à environ 400 mètres en contrebas, ligne ferroviaire à vocation essentiellement touristique et aux horaires restreints, ne modifie pas cette appréciation. Depuis le domaine public, le chalet concerné bénéficie d'un chemin d'accès goudronné conduisant jusqu'au pied de la parcelle litigieuse; au-delà, aucun chemin asphalté ne mène jusqu'à l'habitation, que l'on rejoint par une bande herbeuse.”
“________/Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Blonay - Saint-Légier, Direction générale de l'environnement DGE-DIRNA PLACE DE PARC IMPLANTATION IMPOSÉE PAR LA DESTINATION ZONE AGRICOLE INTÉRÊT PUBLIC PESÉE DES INTÉRÊTS PROTECTION DES EAUX ORDONNANCE SUR LA PROTECTION DES EAUX ZONE DE PROTECTION DES EAUX LOI FÉDÉRALE SUR LA PROTECTION DES EAUX PROPORTIONNALITÉ RÉTABLISSEMENT DE L'ÉTAT ANTÉRIEUR LATC-105LATC-105-1LAT-24 (01.09.2000)LAT-24c (01.09.2000)LAT-24c-2 (01.11.2012)LAT-24c-4 (01.11.2012)LEaux-20LEaux-20-1OAT-42 (01.11.2012)OEaux-OEaux-31-1 Résumé contenant: Un large espace de stationnement goudronné répond à la définition d'installation soumise à autorisation au sens de l'art. 22 LAT, ce d'autant plus s'il est susceptible d'avoir des effets sur l'environnement (c. 4). Un parking situé en zone agricole n'est pas imposé par sa destination au sens de l'art. 24 LAT s'il est destiné à servir une construction non agricole située hors zone à bâtir (c. 7). La disponibilité d'une place de parc pour une construction sans affectation agricole habitée à l'année correspond à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c LAT (c. 8). A l'issue de la pesée des intérêts, une telle place, située en zone S2 de protection des eaux, ne saurait toutefois être régularisée au vu des risques qu'elle fait courir aux eaux souterraines. La garantie de la situation acquise n'est pas invocable lorsque la loi elle-même exclut la possibilité de s'en prévaloir, tel qu'il en est pour les constructions situées en zone S2 (c. 9). Ordre de remise en état confirmé (c. 10). Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 12 décembre 2022 Composition Mme Annick Borda, présidente; M. François Kart et Mme Imogen Billotte, juges. Recourants 1. A.________, à ********, 2. B.________, à ********, 3. C.________, à ********, tous représentés par Me Pascal NICOLLIER, avocat, à La Tour-de-Peilz, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, Autorité concernée Autorité concernée Municipalité de Blonay – Saint-Légier, à St-Légier-La Chiésaz, Direction générale de l'environnement (DGE/DIRNA), à Lausanne.”
“La présence d'un arrêt du train ******** à environ 400 mètres en contrebas, ligne ferroviaire à vocation essentiellement touristique et aux horaires restreints, ne modifie pas cette appréciation. Depuis le domaine public, le chalet concerné bénéficie d'un chemin d'accès goudronné conduisant jusqu'au pied de la parcelle litigieuse; au-delà, aucun chemin asphalté ne mène jusqu'à l'habitation, que l'on rejoint par une bande herbeuse. Dans ces conditions, l'éloignement entre la zone de stationnement et l'habitation qu'elle dessert est conditionnée par les aménagements existants en termes d'accès: cette zone ne peut être raisonnablement aménagée plus près de l'habitation car le chemin n'est pas goudronné plus avant et donc plus difficilement empruntable avec une voiture de tourisme. Même si ces places ne sont pas aux abords directs du chalet, elles disposent donc d'un lien fonctionnel étroit avec lui. Leur emplacement répond à des motifs objectifs, qui justifient par conséquent leur éloignement. Dans ces conditions particulières, et sous réserve de la question de son dimensionnement, les recourants pourraient donc se prévaloir de l'art. 24c LAT pour être autorisés à disposer d'une place de stationnement au pied de leur parcelle.”
Nach dem im Verwaltungsverfahren geltenden Inquisitionsprinzip obliegt die Beweis- bzw. Recherchepflicht der Behörde, die in ihren Akten nach tragfähigen Hinweisen zu suchen hat. Kann nicht nachgewiesen werden, dass eine Nutzung bereits vor dem 1. Juli 1972 entgegen der Zonenzuweisung bestanden hat, ist Art. 24c RPG nicht anwendbar. Da der Gesuchsteller letztlich die negativen Folgen einer fehlenden Beweisführung zu tragen haben kann, ist es für ihn sachgerecht, aktiv Unterlagen beizubringen und die Ermittlungen zu unterstützen.
“3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Dans la pratique, la question se pose de savoir comment procéder lorsqu'on ne dispose pas de preuves suffisantes attestant que la construction était utilisée à des fins non agricoles avant le 1er juillet 1972. Selon le principe inquisitoire prévalant dans les procédures de droit public, le fardeau de la preuve incombe aux autorités, qui doivent donc rechercher dans leurs archives des indications probantes. S'il n'est pas possible de prouver que la construction était autrefois utilisée à des fins contraires à l'affectation de la zone, l'art. 24c LAT ne peut être appliqué. Comme c'est le requérant qui subit donc en fin de compte les conséquences d'une absence de preuve, celui-ci aura tout intérêt à collaborer à la constatation des faits (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 20). 4.4. Il est encore précisé qu'en l'occurrence, il n'est pas contesté que, pour les chambres situées sous les combles, une autorisation spéciale formelle n'a jamais été octroyée pour l'affectation litigieuse. Pour cette partie de la demande de permis de construire, on se trouve ainsi en présence d'une procédure de mise en conformité en application de l'art. 167 de la loi fribourgeoise du 2 décembre 2008 sur l'aménagement du territoire et les constructions (LATeC; RSF 710.1). Dans une telle procédure de régularisation, l'autorisation ne peut être accordée que si la construction n'est pas matériellement illégale, cette question s'examinant en principe selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués. On applique toutefois le droit en vigueur au moment où l'autorité statue si celui-ci est plus favorable au requérant (ATF 127 II 209 consid. 2b; 123 II 248 consid. 3a/bb; 102 Ib 64 consid. 4). L'application du nouveau droit peut également être justifiée si des raisons impératives le commandent (ATF 125 II 591 consid.”
Die Sichtbarkeit einer Solaranlage allein rechtfertigt nicht ohne Weiteres die Verweigerung einer Bewilligung nach Art. 24c RPG. Bei der Abwägung ist die gebotene Zurückhaltung in der Gestaltung zu berücksichtigen (z. B. dachbündige Anordnung, reflexionsarme Ausführung, an den Dachton angepasste Farbe, Begrenzung transparenter Glasmodule). Zudem ist das gesetzgeberische Anliegen zur Förderung der Nutzung von Sonnenenergie in die Interessenabwägung einzubeziehen.
“Was die Solaranlage betrifft, lässt die vorinstanzliche Würdigung ausser Betracht, dass das ehemalige bäuerliche Wohnhaus zwar in der Landwirtschaftszone liegt, aber in einem engen räumlichen Zusammenhang zum Weiler F steht. Insofern rechtfertigt es sich, bezüglich der Solaranlage einen weniger strengen Massstab anzuwenden, als wenn das Wohnhaus in einer von rein landwirtschaftlichen Bauten geprägten Umgebung stünde. Dazu kommt, dass das westlich gelegene Nachbarsgebäude, ein neu erstelltes Mehrfamilienhaus, ebenso ein modernes Element in der Umgebung darstellt, wodurch der Kontrast der modernen Solaranlage nicht mehr derart stark wirkt, wie es die Vorinstanz angenommen hat. Zwar ist der Vorinstanz insofern zuzustimmen, als dass aufgrund der Eindeckung der Dachlukarne die Solaranlage von der Strasse aus sichtbar ist. Die Sichtbarkeit der Solaranlage alleine darf allerdings unter Berücksichtigung der im Art. 18a RPG zum Ausdruck kommenden gesetzgeberischen Bestrebungen, wonach solche Anlagen auch auf der Ebene des Raumplanungsrechts zu fördern sind, nicht zur Verweigerung einer Bewilligung im Rahmen von Art. 24c RPG führen; ist doch davon auszugehen, dass Solaranlagen auf (Schräg-)Dächern in der Regel sichtbar sind. Sodann soll die Solaranlage zurückhaltend gestaltet werden (dachbündig, reflexionsarm, an den Dachton angepasste Farbe, wenige Glasmodule). Somit kann die vorliegend zu beurteilende Solaranlage gestützt auf Art. 24c RPG bewilligt werden. 4.6 Damit erübrigt sich eine Prüfung weiterer Ausnahmebewilligungen gemäss Art. 24 ff. RPG. Insbesondere betreffend Art. 24d Abs. 2 RPG erschiene ohnehin fraglich, ob die Voraussetzungen – insbesondere die Notwendigkeit des vorliegenden Umbauprojekts für den Schutzzweck – vorliegend erfüllt wären. 5. 5.1 In Art. 18a Abs. 3 RPG in Verbindung mit Art. 32b RPV wird festgelegt, dass Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung dieselben nicht wesentlich beeinträchtigen dürfen. Dadurch stellt der Gesetzgeber höhere Anforderungen an Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern, bringt aber gleichzeitig zum Ausdruck, dass dem Interesse an der Nutzung der Sonnenenergie gegenüber dem Interesse am Schutz von Kultur- und Naturdenkmälern vermehrtes Gewicht zukommen soll.”
Wurden an einem zonenwidrig gewordenen Bau bereits Änderungen gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV bewilligt, fallen solche Bauten grundsätzlich nicht mehr unter Art. 24c RPG. Eine erneute Anwendung von Art. 24c kommt nur in Betracht, wenn die bereits ausgeführten Änderungen auch nach Art. 24c hätten bewilligt werden können und das für Art. 24c vorgesehene Kontingent noch nicht ausgeschöpft ist. Vorinstanzliche Feststellungen zur Erschöpfung des nach Art. 24c zulässigen Veränderungsmasses sind dabei zu beachten.
“Fraglich ist, ob für den Neubau des Carports stattdessen eine Bewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden durfte, d.h. nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art. 24c RPG hätte bewilligt werden können.”
“S. 39; Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 43). Nicht nur die äussere Erscheinung der Baute selbst (Art. 39 Abs. 3 RPV), sondern auch deren unmittelbare Umgebung, die das Landschaftsbild beeinflusst, soll daher nur vorsichtig verändert werden (BVR 2012 S. 74 E. 3.2.2, wo für die Konkretisierung auf die Rechtsprechung zu Art. 24d Abs. 3 Bst. b RPG verwiesen wird). Zulässig sind unter dem Titel notwendige Nebennutzflächen deshalb allenfalls zum Wohnen gehörende Parkplätze oder offene ungedeckte Sitzflächen (Themenblatt A4 S. 2), nicht jedoch ein dreiseitig geschlossener, massiver Carport. Fraglich ist, ob für den Neubau des Carports stattdessen eine Bewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden durfte, d.h. nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art.”
“S. 39; Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 43). Nicht nur die äussere Erscheinung der Baute selbst (Art. 39 Abs. 3 RPV), sondern auch deren unmittelbare Umgebung, die das Landschaftsbild beeinflusst, soll daher nur vorsichtig verändert werden (BVR 2012 S. 74 E. 3.2.2, wo für die Konkretisierung auf die Rechtsprechung zu Art. 24d Abs. 3 Bst. b RPG verwiesen wird). Zulässig sind unter dem Titel notwendige Nebennutzflächen deshalb allenfalls zum Wohnen gehörende Parkplätze oder offene ungedeckte Sitzflächen (Themenblatt A4 S. 2), nicht jedoch ein dreiseitig geschlossener, massiver Carport. Fraglich ist, ob für den Neubau des Carports stattdessen eine Bewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden durfte, d.h. nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art. 24c RPG hätte bewilligt werden können.”
“nach einem anderen Ausnahmetatbestand mit anderen Voraussetzungen. Denn gemäss den Erläuterungen und Empfehlungen des ARE fallen Bauten, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV erweitert worden sind, grundsätzlich nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, es sei denn, die bereits vorgenommenen Änderungen hätten auch gestützt auf Art. 24c RPG (bzw. aArt. 24 Abs. 2 RPG in der bis zum 31. August 2000 geltenden Fassung [AS 1979 S. 1573]) bewilligt werden können und das Kontingent sei noch nicht ausgeschöpft (Erläuterungen ARE, V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 5.2.1, 5.2.2, 5.8; vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N. 34, der eine kumulative Anwendung von Art. 24 Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 39 RPV mit einer erleichterten Ausnahmebewilligung nach Art. 24b-e RPG ebenfalls ablehnt). Eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für den Carport setzt folglich voraus, dass das Vorhaben als Ganzes nach Art. 24c RPG hätte bewilligt werden können.”
“Im Weiteren machen die Beschwerdeführenden eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) geltend und bringen vor, sie hätten darauf vertrauen dürfen, dass der Ersatz der Sitzplatzüberdachung ohne Weiteres bewilligungsfähig sei und sie damit nicht gegen materielle Bauvorschriften verstossen würden. Die Vorinstanz wies zu Recht darauf hin, dass bereits 2004 Umbauten am betreffenden Wohnhaus bewilligt wurden und in der damaligen Baubewilligung festgehalten wurde, dass das gemäss Art. 24c RPG bewilligungsfähige Mass an Veränderungen ausgeschöpft sei. Folglich mussten die Beschwerdeführenden damit rechnen, dass eine weitere Veränderung baubewilligungspflichtig ist, und konnten sie nicht davon ausgehen, eine Baubewilligung werde ohne Weiteres erteilt. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass dem damaligen Um- und Anbau in der Baubewilligung gleichzeitig eine gewisse Verbesserung der bestehenden Situation zugeschrieben wurde. Auf welcher Grundlage sich eine Vertrauensgrundlage ableiten lassen könnte, ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführenden auch nicht dargelegt. Insofern ist die diesbezügliche Rüge abzuweisen, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich begründet wurde (vgl. E. 2 hiervor).”
Massgeblich ist, dass die Identität des Gebäudes im Wesentlichen gewahrt bleibt. Massnahmen, die einer Demolition‑Rekonstruktion gleichkommen, gelten in der Regel als Änderungen, die die Identität verletzen können. Ebenso können die nachträgliche Installation einer festen Heizung oder der Anschluss ans Elektrizitätsnetz — sowie im Einzelfall sehr hohe Investitionen im Verhältnis zum Gebäudewert — als Indizien für eine «wesentliche Änderung der Nutzung» gewertet werden, die dem Erhalt der Identität entgegenstehen und damit die Bewilligungsfähigkeit nach Art. 24c verhindern können.
“4 et consid. non publié 6.2; 129 II 396 consid. 4.2.1; arrêt 1C_162/2019 du 25 novembre 2019 consid. 3.1 et les références citées). Selon l'art. 42 al. 1 OAT, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel, sous réserve des améliorations d'ordre esthétique. Selon l'art. 42 al. 3 let. c OAT, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances; la règle selon laquelle les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire doit en tout cas être respectée. Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (arrêts 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2 et les références; 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4).”
“Que le pavillon puisse prétendument déjà être occupé indépendamment de la température extérieure en raison de son raccordement ultérieur à l'électricité - raccordement dont l'autorisation n'est du reste pas établie - et de la possibilité d'utiliser des chauffages d'appoint qui en découle est sans pertinence s'agissant de l'affectation initialement admise. En effet, à la lumière des éléments autorisés en 1945, l'utilisation que permettrait le projet litigieux dépasse objectivement, sur le plan juridique, l'affectation originelle d'habitation de week-end sans chauffage. Cela constitue une modification importante d'une habitation initialement temporaire (cf. art. 42 al. 3 let. c OAT), appréciation confortée par le montant des travaux (135'000 fr.) par rapport à la valeur du bâtiment (cf. arrêt 1C_491/2020 consid. 2.5.4 et la référence), que celle-ci soit arrêtée à 165'900 fr., comme le prétendaient les recourants devant l'instance précédente, ou à 43'639 fr., comme l'a établi cette dernière. Or, une telle modification, si elle devait être admise, contreviendrait à la volonté du législateur d'éviter que de telles habitations temporaires soient réaffectées, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent dans une zone par définition inconstructible (cf. arrêt 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2.; voir également ARE/ODT, Rapport explicatif, Révision partielle de l'OAT, octobre 2012, p. 10); cela conduit à exclure, comme l'a jugé l'instance précédente, que le critère de l'identité de la construction soit réalisé. Au surplus, contrairement à ce que soutient le DT, on ne discerne pas que la Cour de justice aurait, en niant l'identité - pourtant reconnue par la Commission cantonale d'architecture et l'Office de l'urbanisme - contrevenu à la jurisprudence commandant à l'autorité de recours une certaine retenue dans l'appréciation des circonstances locales dont une autorité locale ou spécialisée aurait une meilleure connaissance qu'elle (cf. ATF 147 I 393 consid. 5.3.2; arrêt 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2). En effet, les motifs qui ont conduit l'instance précédente à nier l'identité de la construction portent sur des critères objectifs qui ne relèvent pas d'aspects techniques ou de l'appréciation de circonstances locales, à l'instar, par exemple, de l'aspect extérieur du bâtiment ou encore de son intégration dans le paysage (cf.”
“Selon la directive ARE 2007, la condition du respect de l’identité, posée à l’art. 42 al. 1 et 3 OAT, s’examine à la lumière de l’agrandissement de la surface utilisée, des modifications du volume construit, des changements d’affectation et des transformations à l’intérieur du volume construit, des modifications de l’aspect extérieur, des extensions des équipements, mais aussi des améliorations du confort et des frais de transformation engagés par rapport à la valeur du bâtiment (point 3.1, p. 8). d. Outre les limites chiffrées imposées par les let. a et b de l’art. 42 al. 3 OAT, la let. c de cette disposition pose, depuis son entrée en vigueur le 1er novembre 2012, une nouvelle condition, mentionnée plus haut et complètement nouvelle. Selon le rapport explicatif établi par l’ARE en octobre 2012 relatif à la révision partielle de l'OAT (ci-après : rapport ARE 2012, qui renvoie également à la directive ARE 2007), la let. c de l'art. 42 al. 3 OAT répond à la volonté que les bâtiments habités de manière temporaire (en été), entrant dans le champ d'application de l'art. 24c LAT, ne puissent pas être transformés en habitations permanentes (occupées à l’année ; rapport ARE 2012 p. 5 et 10). En règle générale, la démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité seulement de manière temporaire devrait conduire à des modifications importantes de l'utilisation. Il en va de même lorsqu'il s'agit d'installer un chauffage dans un bâtiment principalement non chauffé. De même le raccordement d'un bâtiment à l'origine non raccordé au réseau électrique implique des possibilités quasiment illimitées de nouvelles utilisations qui en règle générale ne seraient plus compatibles avec le critère prévu à la let. c de l’art. 42 al. 3 OAT. Il est tenu compte de cette exigence par l'ajout à la let. c d'un nouveau critère précisant que les travaux de transformation entraînant une modification importante de l'utilisation ne permettent pas de respecter l'identité de la construction. Cette formulation générale doit permettre aux autorités chargées des autorisations de développer avec l'expérience une pratique appropriée.”
“La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3, 1ère phrase, OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 127 II 215 consid. 3a; 123 II 256 consid. 4; arrêt 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1). La transformation envisagée doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT - entré en vigueur le 1er novembre 2012 - précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (arrêt 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, ad art. 42 OAT, p. 10; cf. également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n. 33 ad art. 24c LAT).”
Vorgelagerte oder ergänzende Bauteile (z. B. Storen, Carports) können unter Art. 24c Abs. 4 RPG fallen, wenn sie als Volumenerweiterung oder wegen ihrer Wirkung auf das äussere Erscheinungsbild dem Anwendungsbereich der Bestimmung zuzuordnen sind. Die Rechtsprechung betont jedoch, dass Art. 24c Abs. 4 vorab auf Abbruch/Wiederaufbau und Volumenerweiterungen abzielt und Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltungen grundsätzlich nicht erfasst sind; ob ein bestimmtes Bauteil als Erweiterung zu qualifizieren ist, ist nicht ohne Weiteres geklärt.
“a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.[17] Bei der vorliegend strittigen Sonnenstorenkonstruktion handelt es sich zwar nicht um eine eigentliche Volumenerweiterung des altrechtlichen Gebäudes. Dennoch fällt diese Konstruktion in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG, da diese Bestimmung gemäss der erwähnten Rechtsprechung zwar «vorab», aber damit auch nicht ausschliesslich auf Volumenerweiterungen beschränkt ist. Eine solche absolute Beschränkung auf blosse Volumenerweiterungen liesse sich mit dem klaren Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbaren. Nicht darunter fallen zwar nach der erwähnten Rechtsprechung die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung, wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen.”
“Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S. 4). 5.2 Art. 24c Abs. 4 RPG zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen – ist sie hingegen nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2, 1C_572/2020 vom 30.11.2021 E. 7.4, 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 3.3 mit Hinweisen; VGE 2022/192 vom 9.11.2023 E. 4.2.2). Ob der zweiseitig offene Carport eine Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens darstellt und in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG fällt, scheint vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht ohne Weiteres klar. Wie es sich damit verhält, kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen jedoch offenbleiben. In jedem Fall bildet die Wahrung der Identität der Baute die allgemeine Grenze für das mögliche Mass an Veränderungen an altrechtlichen Bauten und Anlagen (Art.”
Veränderungen des äusseren Erscheinungsbilds sind eng auszulegen und nur restriktiv zulässig. Das Erfordernis ist restriktiv auszulegen; zulässig sind nur solche Änderungen, die tatsächlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung, für eine energetische Sanierung oder zur Verbesserung der Einpassung in die Landschaft nötig sind. Die Regelung bezweckt insbesondere, einem schleichenden Verlust des für landwirtschaftlich geprägte Landschaften typischen Charakters durch sichtbare Volumenveränderungen entgegenzuwirken.
“4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art. 24c al. 4 LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (cf. Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539).”
“Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 lit. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art.”
“Même en considérant que le bâtiment initialement sis sur la parcelle no H.________ aurait été construit conformément au droit matériel applicable avant le 1er juillet 1972, le projet doit aussi être refusé. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral et la doctrine, un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ou une modification de l'aspect extérieur du bâtiment ne peuvent être effectués qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé. Ces travaux doivent être nécessaires à la mise aux normes usuelles d'habitation, à l'assainissement énergétique ou à l'amélioration de l'intégration dans le paysage. Eu égard au principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive. Ce régime, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager, dans la zone inconstructible, les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage.11”
Äussere Änderungen können nach Art. 24c Abs. 4 zulässig sein, soweit sie notwendig sind und in ihrem Umfang auf das zur Gewährleistung einer behindertengerechten Wohnnutzung erforderliche Minimum beschränkt bleiben. Soweit nötig, sind zudem die Kriterien von Art. 24c Abs. 4 zu beachten: Die Massnahmen dürfen die aussenbildliche Qualität des Gebäudes nicht beeinträchtigen, wobei ein Objekt ohne besondere ästhetische Schutzwürdigkeit (z. B. Inventarnote 6) weniger schutzwürdig ist; Änderungen, die die Einpassung in die Landschaft verbessern, sind zulässig. Ebenfalls können die vorgesehenen Umbauten der Energiesanierung dienen und so den Heizenergiebedarf vermindern.
“le rapport de diagnostic amiante figurant au dossier de la municipalité). En réalité, la suppression des barrières architecturales existantes ne sera possible qu'à la condition d'augmenter la surface habitable. Les travaux prévus constituent le minimum exigible pour répondre aux besoins du recourant et lui permettre de continuer à vivre décemment sur l'exploitation durant sa retraite, étant rappelé que le volume supplémentaire envisagé reste modeste et prendra place sur la terrasse existante. Il s’ensuit que les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment sont indispensables à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles pour un couple dont l'un des conjoints est en situation de handicap. L'Office AI a lui-même reconnu la nécessité des modifications architecturales prévues, en acceptant de contribuer aux frais de réaménagement du domicile ainsi qu'aux frais d'établissement d'une rampe pour fauteuil roulant (v. les deux communications du 3 avril 2019 produites avec le recours). Sous cet angle déjà, le projet respecte donc l’art. 24c al. 4 LAT. bb) On relève ensuite que le bâtiment à transformer figure au recensement architectural avec la note *6*, soit comme objet sans intérêt. La vision locale a permis de constater que la façade ouest est en mauvais état. Dans ses déterminations du 14 décembre 2020, la DGTL souligne elle-même "l’état vétuste de la véranda". L’extension projetée ne met donc pas en péril l’aspect extérieur de l’immeuble, qui ne présente pas de qualités esthétiques remarquables qui mériteraient d'être préservées. Les modifications apportées permettront au contraire d'améliorer l’apparence de la construction et, ainsi, son intégration dans le paysage au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. cc) Les transformations prévues permettront enfin en principe de diminuer la consommation d'énergie de chauffage du bâtiment, qui ne comporte pas d'isolation au sol (cf. supra,”
Zu Art. 24c Abs. 1 RPG: Änderungen des äusseren Erscheinungsbildes sind unter Bezug auf Art. 24c Abs. 4 zu prüfen; zulässig sind namentlich Anpassungen, die für eine zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung oder zur besseren Einpassung in die Landschaft erforderlich sind. Jede Erneuerung, Teiländerung oder massvolle Erweiterung bleibt in der Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten. In besonderen Fällen des Gutglaubens/Vertrauensschutzes können im Einzelfall angepasste Lösungen erwogen werden, etwa längere Wiederherstellungsfristen oder unter Umständen Entschädigungen.
“En l'espèce, le projet prévoit la modification de la forme du bâtiment en carré, la suppression de l'angle arrondi au sud-est, le remplacement de la toiture en "L" par une toiture à quatre pans et des nouveaux percements, en particulier des baies vitrées sur les façades sud, est et ouest du bâtiment. Dès lors que ces modifications impactent l'aspect extérieur du bâtiment et entraînent un agrandissement du volume, il y a lieu de les examiner sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, étant précisé qu'il n'est pas contesté que le bâtiment ECA n° 2608 bénéficie de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT).”
“Nach Art. 24c Abs. 1 RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, wobei die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung in jedem Fall vorbehalten bleibt (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Dabei legt Art. 42 Abs. 3 RPV quantitative Obergrenzen fest, bei deren Überschreiten dies jedenfalls nicht mehr der Fall ist. Ansonsten ist darauf abzustellen, ob eine Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist (BGE 132 II 21 E. 7.1.1; vgl. aus neuerer Zeit etwa BGer 1C_79/2022 vom”
“Gemäss den Erwägungen des Bundesgerichts in diesem Entscheid kann speziellen Situationen des Vertrauensschutzes mit massgeschneiderten Lösungen im Einzelfall Rechnung getragen werden. War die Bauherrschaft gutgläubig und hat die Baubehörde durch ihr langjähriges Nichteinschreiten (ausnahmsweise) einen Vertrauenstatbestand geschaffen, kann dem durch Ansetzung einer längeren Wiederherstellungsfrist Rechnung getragen werden, bis zur Amortisation getätigter Investitionen oder um Unternehmen Zeit zu geben, ein neues Betriebsgelände in der Gewerbezone zu finden. Unter Umständen kann auch eine Entschädigung für gutgläubig getätigte, nutzlos gewordene Investitionen zugesprochen werden. Stossende Ergebnisse können schliesslich mittels Anpassung des Zonenplans behoben werden. Hätte die Berufungsbeklagte gestützt auf eine vor Erlass der KSV erteilte Baubewilligung ihr Projekt realisiert, so hätte es sich dabei nicht um illegale Bauten gehandelt, sondern um Bauten, die zwar in der Zukunft, nach erfolgter Überprüfung durch die vorerwähnte Arbeitsgruppe womöglich als Folge einer Zonenplanänderung nicht mehr zonenkonform, aber gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt wären. Bauten, die gänzlich ohne rechtmässige Baubewilligung ausserhalb der Bauzone erstellt werden, fallen demgegenüber nicht unter den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG. Damit dürften die in einer Dorfzone erstellten Häuser der Berufungsbeklagten, wäre für sie vor dem 15. Mai 2020 eine Baubewilligung erhältlich gemacht worden, und wären sie somit ohne Verstoss gegen die KSV gebaut worden, Bestandsgarantie geniessen. Mit der am 4. Oktober 2022 in Kraft getretenen PBV-Revision bräuchte die Berufungsbeklagte nicht zu fürchten, die Bauten später wieder zurückbauen zu müssen. Gegen eine echte Rückwirkung mit Anwendung auf bereits rechtskräftig erteilte Baubewilligungen sprach sich selbst die Berufungsbeklagte in der Duplik aus. Bestehende zonenwidrige Bauten können gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Ausserdem bestimmt der am 8. Oktober 2022 in Kraft getretene § 15a Abs.”
“Weiter zu prüfen ist die erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen i.S.v. Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art.”
Reine Wetterschutzverkleidungen ohne dämmende Wirkung sowie rein ästhetische Änderungen erfüllen nach den zitierten Entscheiden nicht die im Art. 24c Abs. 4 RPG geforderte «Notwendigkeit» für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung und sind demnach nicht als «nötig» im Sinne dieser Bestimmung anzusehen.
“Das gewählte Konstrukt mit HPL-Platten und darunterliegendem Holzrost kommt auf der bestehenden Fassade zu liegen. Es stellt daher eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Auch wenn sich diese Erweiterung auf eine Breite von wenigen Zentimetern beschränkt, so fällt das Vorhaben damit dennoch in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Von einer Notwendigkeit dieses Wetterschutzes für die zeitgemässe Wohnnutzung kann nicht gesprochen werden, auch wenn sich die Platten gemäss den Beschwerdeführenden für die dem Wetter ausgesetzte Fassade aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit besonders gut eignen. Ebenso wenig fällt dieses Konstrukt unter den Tatbestand der energetischen Sanierung, da das System mit dem Holzrost der Hinterlüftung dient und keine Dämmfunktion übernimmt, weshalb sich dadurch die Isolation des Gebäudes nicht verbessert. Schliesslich ist das System auch nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG sind damit nicht erfüllt, weshalb auch diesem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern ist.”
“L’agrandissement total ne pouvait alors excéder 30 % ou 100 m², qu’il s’agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptant que pour moitié. Ainsi, une pergola - qui n’impliquait aucun agrandissement de la surface brute de plancher - n’était pas à considérer comme un agrandissement au sens de l’art. 42b al. 3 première phrase OAT, de sorte qu’il n’était pas nécessaire de vérifier d’abord si celle-ci était nécessaire à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique, pour déterminer ensuite si l’identité de la construction était respectée. Au demeurant, il était difficile de comprendre comment une modification de nature purement esthétique pourrait respecter ces conditions puisque, par définition, une telle modification ne permettait jamais de remplir les conditions posées par l’art. 24c al. 4 LAT qui exigeait le caractère utile de la modification. Pourtant, l’art. 42 OAT, précisant la portée de l’art. 24c al. 4 LAT, prévoyait dans sa teneur littérale que les modifications purement esthétiques de l’aspect extérieur d’un bâtiment étaient admissibles si elles respectaient l’identité de la construction. En l’espèce, le DT ne prétendait pas que la pergola ne respecterait pas l’identité de la construction de sorte qu’à ce titre, s’agissant d’une amélioration esthétique répondant aux conditions posées par l’art. 42 OAT, elle aurait dû être admise. Le comportement du département était en outre contradictoire. Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes.”
Fehlt der Nachweis, dass zum massgebenden Zeitpunkt bereits Wohnraum bestanden hat, ist von einer nicht zu schützenden, unbewohnten Scheune o.Ä. auszugehen; in diesem Fall fällt das Bauwerk nicht in den Schutzbereich von Art. 24c RPG (vgl. einschlägige Rechtsprechung).
“Sie hätten keine Indizien, geschweige denn einen Beweis beigebracht, dass am 1. Juli 1972 bereits Wohnraum bestanden habe. Dass die Scheune im Zeitpunkt des Erwerbs im Jahr 2017 bereits mit Strom und Wasser erschlossen gewesen sein soll, bedeute nicht, dass die Hütte vorher schon bewohnbar gewesen sei. Denn gemäss den plausiblen Ausführungen des AGR gebe es im Berner Oberland viele unbewohnte, mit Strom und Wasser erschlossene Scheunen, welche dem Unterbringen von Maschinen oder Tieren oder als Lagerraum für Futter und Heu dienen. Aus einem Strom- bzw. Wasseranschluss vor dem 1. Juli 1972 lasse sich daher nicht ableiten, dass die Hütte zu diesem Zeitpunkt bereits bewohnt gewesen sei. Entsprechend könne auf die von den Beschwerdeführenden verlangte Edition der kommunalen Unterlagen zum Strom- und Wasseranschluss verzichtet werden. Es sei somit davon auszugehen, dass es sich beim Gebäude im massgebenden Zeitpunkt um eine allein stehende, unbewohnte Scheune gehandelt habe, die vom Anwendungsbereich von Art. 24c RPG ausgeschlossen sei. Bei dieser Sachlage habe das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert (angefochtener Entscheid E. 5c). 4.1.2 Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz habe nicht genügend abgeklärt, ob im massgebenden Zeitpunkt Wohnraum vorhanden gewesen sei. Denn die Behörden seien verpflichtet, die Archive nach sachdienlichen Hinweisen zu durchforsten. Die BVD sei deshalb den Anforderungen des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 18 Abs. 1 VRPG nicht ausreichend nachgekommen, indem sie auf das Einholen der Unterlagen zum Strom- und Wasseranschluss verzichtet habe, aus denen «wertvolle Erkenntnisse» hätten gewonnen werden können. Die erforderliche Prüfung sei nachzuholen oder die Streitsache zur Durchführung einer solchen Prüfung an die Vorinstanzen zurückzuweisen (Beschwerde Ziff. 11.3 S. 19). 4.1.3 Gemäss Art. 18 VRPG stellen die Behörden den”
Bestehender Bestandsschutz nach Art. 24c RPG kann entfallen, wenn zuvor verbindlich festgestellte oder festgestellte Unrechtmässigkeiten vorliegen. Nachträgliche (Teil‑)Bewilligungen heilen nicht notwendigerweise die Unrechtmässigkeit des gesamten Bauwerks; sie erfassen grundsätzlich nur die konkret bewilligten Bauteile, und die zuständigen Behörden dürfen bei Änderungs- oder Erweiterungsgesuchen die Rechtmässigkeit des Gesamtbestands nach Art. 24c RPG erneut prüfen und allenfalls Bewilligungen verweigern.
“Aus solchen Feststellungen ergebe sich zum einen die Grundlage für eine im konkreten Verfahren allfällig ergehende materielle Verfügung des AREG, zum andern werde die rechtliche Beurteilungsbasis für künftige Bauprojekte verbindlich festgelegt. Eine Feststellung bilde zudem die Grundlage für eine im gleichen Beschluss allenfalls zu verfügende öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung, die ihrerseits im öffentlichen Interesse stehe und deshalb im Grundbuch angemerkt werde, wozu das AREG als zuständige kantonale Stelle in Art. 44 RPV ausdrücklich ermächtigt werde. Dem angefochtenen Entscheid kann weiter entnommen werden, der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass die Bewilligung vom 3. Januar 1980, mit welcher der Wohnanbau auf dem damaligen Grundstück Nr. 1074 und heutigen Grundstück Nr. 1547 bewilligt wurde, formell und materiell rechtswidrig sei. Ebenso wenig bestreite er, dass die nachfolgenden Bewilligungen aus den Jahren 1993 und 1998, soweit sie Erweiterungen des Wohnteils betrafen, materiell rechtswidrig seien. Nach Ansicht der Vorinstanz erweise sich die Wohnbaute demzufolge als unrechtmässig im Sinn von Art. 24c RPG. Damit könne offenbleiben, ob die Bewilligung vom 3. Januar 1980 nichtig sei. Der Umstand, dass dem Beschwerdeführer in den Jahren 1993 und 1998 Umbauten als Erweiterung des (fälschlicherweise als rechtmässig bestehend angenommenen) Wohntrakts bewilligt worden seien, ändere nichts an der Unrechtmässigkeit des gesamten Wohnteils: Zum einen umfasse die Rechtskraft der Bewilligungen von 1993 und 1998 nur die bewilligten Bauten, zum anderen wären die Behörden bei Vorliegen eines (allfälligen) Änderungsgesuchs ohnehin berechtigt und unter Umständen verpflichtet, die Voraussetzungen von Art. 24c RPG und damit die Rechtmässigkeit des gesamten Gebäudes erneut zu überprüfen. Dies habe zur Folge, dass aufgrund des festgestellten unrechtmässigen Zustands auf dem Grundstück Nr. 1547 Bewilligungen nach Art. 24c RPG, insbesondere Nutzungserweiterungen, bei unveränderter Rechtslage zu verweigern wären. Die Feststellung und das Verbot seien somit rechtens.”
“Mit seinem Einwand, die ursprüngliche Baubewilligung der Wohnbaute sei durch die beiden später bewilligten Erweiterungen der Wohnfläche, im Rahmen derer die kantonalen Ämter mitgewirkt hatten, mitbewilligt worden, macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die bundesrechtlich geforderte Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde sei stillschweigend nachträglich erteilt worden (vgl. BGE 132 II 21 E. 3.2.2; Urteil 1C_260/2021 vom 1. Dezember 2022 E. 6.2). Wie es sich damit verhält, braucht nicht weiter vertieft zu werden: Ungeachtet der Frage, ob die Baubewilligungen bzw. Zustimmungen widerrufen werden könnten (Art. 28 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 [sGS 951.1]; vgl. bereits zitiertes Urteil 1C_260/2021 E. 6.3 f.) oder die ursprüngliche Baubewilligung gar nichtig ist, ergibt sich aus den Erwägungen der kantonalen Instanzen, dass die Feststellung des unrechtmässigen Vorbestands und das Verbot baulicher Nutzungserweiterungen sowie des Wiederaufbaus die Inanspruchnahme der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG ausschliessen sollen. Andere Rechtsgrundlagen sind weder ersichtlich noch werden sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Nachfolgend ist deshalb zu prüfen, ob Art. 24c RPG vorliegend grundsätzlich zur Anwendung gelangen könnte; diesfalls erwiese sich die Rüge als begründet. Dazu müsste der nicht zu landwirtschaftlichen Zwecken errichtete Wohnteil rechtmässig erstellt oder geändert worden sein, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c RPG; Art. 41 Abs. 1 RPV). Stichtag ist dabei grundsätzlich der 1. Juli 1972, also das Datum des Inkrafttretens des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes vom 8. Oktober 1971 (aGSchG; AS 1972 950), mit dem erstmals strikt zwischen Bau- und Nichtbauzone unterschieden wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 mit Hinweisen).”
Im Gewässerraum ist der Besitzstandsschutz enger zu verstehen: Für zonenfremde, ausserhalb der Bauzone liegende Bauten gilt (auch im Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 1 RPG) grundsätzlich Schutz nur für den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt. Erweiterungen und Wiederaufbauten sind im Gewässerraum grundsätzlich unzulässig; Umbauten können nur insoweit gestattet sein, als sie die Funktion des Gewässerraums nicht berühren.
“Bestehende Anlagen im Gewässerraum sind in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt, sofern sie rechtmässig erstellt wurden und bestimmungsgemäss nutzbar sind (Art. 41c Abs. 2 GSchV). Nach neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt der Bestimmung bei zonenfremden Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone auch dann eigenständige Bedeutung zu, wenn Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) anwendbar ist. Denn seinem Wortlaut nach schütze Art. 41c Abs. 2 GSchV altrechtliche Bauten nur «in ihrem Bestand» (wie Art. 24c Abs. 1 RPG), ohne die Änderung, Erweiterung oder den Wiederaufbau zu erwähnen, die nach Art. 24c Abs. 2 RPG gestattet sind, und ohne auf diese Bestimmung zu verweisen. Gegen einen solch erweiterten Besitzstandsschutz spreche der erhöhte Schutz vor Überbauung, den der Gewässerraum im Vergleich zur Landwirtschaftszone geniesse. Mangels gesetzlicher Grundlage für einen erweiterten Besitzstandsschutz im GSchG gelte im Gewässerraum nur (aber immerhin) der aus der Eigentumsgarantie und dem Vertrauensschutz abgeleitete verfassungsrechtliche Besitzstandsschutz. Dieser umfasse den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten. Zulässig dürften, so das Bundesgericht – unter Berücksichtigung des Normzwecks und des Verhältnismässigkeitsprinzips – weiter auch Umbauten sein, welche die Funktion des Gewässerraums nicht berühren. Dagegen dürfen zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzone im Gewässerraum weder erweitert noch wiederaufgebaut werden, weil dadurch der gewässerrechtswidrige Zustand verstärkt und über die Lebensdauer der ursprünglich bewilligten Bauten hinaus perpetuiert würde.”
Ausnutzbarkeit der nach Art. 42 RPV zulässigen Änderungen/Erweiterungen: Die nach Art. 42 RPV konkretisierten Änderungs‑ und Erweiterungsmöglichkeiten können durch frühere Baubewilligungen insgesamt bereits ausgeschöpft sein. Wurden die höchstens zulässigen Erweiterungen bzw. Änderungen bereits genutzt, sind weitere Erweiterungen nicht mehr möglich. Ein von der zuständigen Behörde verfügtes Verbot der baulichen Nutzungserweiterung kann dabei auch Zweckänderungen erfassen.
“Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 44 ff. zu Art. 24c RPG) und die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV vorbehalten. Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Damit soll sichergestellt werden, dass die maximal zulässigen änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten zwar möglicherweise in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal ausgenutzt werden können. Wurden z.B. die nach Art. 42 Abs. 3 RPV höchstens zulässigen Erweiterungsmöglichkeiten durch eine frühere Baubewilligung ausgeschöpft, sind keine zusätzlichen Erweiterungen mehr möglich (vgl.”
“Insgesamt erscheine die vom AREG im Jahr 2018 erteilte Baubewilligung eher grosszügig gewesen zu sein, zumal nicht ersichtlich sei, weshalb ein bescheidenes, nicht ganzjährig bewohnbares Sommerhaus ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erweitert werden musste. Vor diesem Hintergrund sei jedenfalls nicht zu beanstanden, wenn das AREG die änderungsmöglichkeiten nach Art. 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 RPV in der Teilverfügung vom 2. Juli 2018 als vollständig ausgeschöpft beurteilt und ein Verbot, nicht bloss eine Beschränkung der baulichen Nutzungserweiterung verfügt habe, welches selbstredend auch blosse Zweckänderungen mitumfasse. Dieser Argumentation der Vorinstanz ist beizupflichten: Erstens haben die Beschwerdeführer das in der raumplanungsrechtlichen Teilverfügung des AREG vom 2. Juli 2018 (…) gestützt auf Art. 44 Abs. 2 RPV (vgl. dazu BGer 1C_750/2013 vom 28. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen) verfügte Verbot der baulichen Nutzungserweiterung nicht angefochten. Bereits deswegen sind im vorliegenden Fall keine weiteren Zweckänderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG mehr zulässig. Zweitens hat das Bundesgericht im Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 zum Zustand am 1. Juli 1972 festgestellt (E. 4.1), das ersetzte Ferienhaus Assek.-Nr. 0002__ auf Parzelle Nr. 0001__ sei damals vom Ausbaustandard her für einen Erstwohnsitz nicht als taugliche Baute anzusehen gewesen. Es sei zu diesem Zeitpunkt objektiv nicht dazu geeignet gewesen, ganzjährig bewohnt zu werden. Die sichtbaren, 7 cm dicken Holzwände hätten die Grundmauern des Hauses dargestellt, und die Westseite des Hauses und das Dach hätten keinerlei Isolation aufgewiesen. Im Winter seien die Temperaturen im Haus nach Angaben der Beschwerdeführer unter 12 Grad gesunken. Aufgrund der damals bestehenden Warmwasseraufbereitung seien täglich nur maximal 40 Liter warmes Wasser verfügbar gewesen. Es habe sich damit um ein Sommerhaus gehandelt, welches nicht auf dem Stand einer Ganzjahreswohnnutzung gewesen sei. Das Haus habe eine einfache zeittypische Architektur aufgewiesen und sich vom äusseren Erscheinungsbild her nur schlecht in die Landschaft eingepasst.”
Eine sehr starke Flächenvergrösserung — konkret die im Urteil genannte Vergrösserung von 105 m2 auf 650 m2 (mehr als das Sechsfache) — überschreitet die in der Rechtsprechung zugrunde gelegten prozentualen und absoluten Schranken und kann daher nicht als «massvolle Erweiterung» im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG angesehen werden.
“Aus prozessökonomischen Gründen rechtfertigen sich jedoch folgende Ausführungen: BGE 147 II 351 S. 356 Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung ausserhalb der Bauzone nach Art. 24 RPG stellt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) dar (vgl. BGE 136 II 214 E. 3 S. 219 mit Hinweisen; Urteil 1C_231/2011 vom 16. Dezember 2011 E. 1, nicht publ. in: BGE 138 II 23 ). Bei der Erteilung der Ausnahmebewilligung wäre daher im Rahmen der Interessenabwägung gemäss Art. 24 RPG der ISOS-Eintrag der Gemeinde Malans zu beachten (vgl. Art. 6 Abs. 2 NHG). Dieser schliesst vorliegend eine Überbauung im Rebgebiet des Malanser Dorfkerns, wo der Neubau erstellt werden soll, aus (vgl. E. 4.3 hiervor). Eine Ausnahmebewilligung für das geplante Projekt, welches nicht im nationalen Interesse liegt, könnte folglich nicht gestützt auf Art. 24 RPG erteilt werden. Nicht in Betracht fiele auch eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG. Die bestehende Remise mit einer Fläche von 105 m2 soll durch einen Neubau mit einer mehr als sechs Mal grösseren Fläche von 650 m2 ersetzt werden (vgl. nicht publ. E. 2.3). Angesichts dieser massiven Vergrösserung kann das umstrittene Bauprojekt in seiner eingereichten Form mithin nicht als massvolle Erweiterung im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV (SR 700.1) bezeichnet werden, sondern scheitert an den dort statuierten prozentualen und absoluten Schranken. Aus diesem Grund könnte auch keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG erteilt werden. Das Bauvorhaben des Beschwerdegegners kann somit unter keinem Titel bewilligt werden. Die Beschwerde erweist sich als begründet. Ob ein neues, weniger grosses Projekt gestützt auf Art. 24c Abs. 2 RPG in Betracht fallen könnte, braucht an dieser Stelle nicht geprüft zu werden.”
Bei Beurteilungen nach Art. 24c RPG sind praxisrelevante Aspekte zu prüfen: die Nähe zu landwirtschaftlichen Gebäuden und mögliche Immissionen, die Auswirkungen auf die Erschliessung (insbesondere dass keine neuen wesentlichen Erschliessungswirkungen entstehen), sowie Zugänglichkeiten für Feuerwehr und für Personen mit eingeschränkter Mobilität; letztere sind relevant, aber nicht stets entscheidend. Bei Anlagen wie Antennen ist zusätzlich die Standortgebundenheit einschliesslich funktechnischer Parameter zu prüfen.
“8) und das AREG (Stellungnahme vom 18. März 2022, act. 11.12) beantragten (sinngemäss) die Abweisung des Rekurses. Am 25. Januar 2023 führte das BUD einen Augenschein durch (siehe das Protokoll vom 27. Januar 2023 samt Fotografien, act. 11.22), dem ein weiterer Schriftenwechsel folgte (act. 11.27 ff.). Mit Entscheid Nr. 93/2023 vom 27. September 2023 hiess das BUD den Rekurs von B.__ und C.__ gut. Es hob den angefochtenen Beschluss des Gemeinderates vom 17. November 2021 sowie die raumplanungsrechtliche Teilverfügung des AREG vom 4. Dezember 2020 auf; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A.__. Zur Begründung führte es zusammengefasst aus, mit dem umstrittenen Vorhaben solle bestehender landwirtschaftlicher Wohnraum ohne bauliche Massnahmen zu zonenfremdem Wohnraum umgenutzt werden. Auf altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt werden, sei – entgegen der Sichtweise des AREG – nicht Art. 24c RPG, sondern Art. 24a RPG anwendbar. Würde das Wohnhaus abparzelliert, hätte ein Landwirtschaftsbetrieb aufgrund seiner möglichen Grösse ohne Weiteres Anspruch auf einen Neubau (sowohl für eine Ökonomiebaute als auch allenfalls für zusätzlichen Wohnraum) am Standort in Z.__. Ein solches Vorgehen würde insbesondere der raumplanungsrechtlichen Zielsetzung zuwiderlaufen und widerspreche auch dem zentralen Trennungsgrundsatz. Ausserdem führe allein schon die unmittelbare Nähe zwischen (zonenfremdem) Wohnen und der landwirtschaftlichen Nutzung der mit dem Wohnhaus zusammengebauten und teilweise nur durch eine einfache Bretterwand getrennten Scheune mit den verwinkelten Strukturen zu absehbaren Problemen sowohl für die Bewohner des Wohnhauses als auch den Landwirtschaftsbetrieb, etwa hinsichtlich absehbarer Immissionen. Sodann gestalte sich die Erschliessung mit der Zufahrt zur Garage über den Hofbereich sowie der geplanten Abtrennung des Zugangs bei der Scheune (ehemaliger Pferdestall) als problembehaftet.”
“Ob eine Baute, die dem geltenden Recht widerspricht, geändert, erweitert oder wiederaufgebaut werden darf, entscheidet sich nach dem Umfang der ihr zukommenden Besitzstandsgarantie. Der Umfang dieser Garantie ergibt sich für Bauten innerhalb der Bauzone in erster Linie aus dem kantonalen Recht, für Bauten ausserhalb der Bauzone dagegen in erster Linie aus dem Bundesrecht (BGE 113 Ia 119 E. 2a; Urteil 1C_550/2017 vom 6. Februar 2018 E. 3.4.1; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 7 zu Art. 24c RPG; zur verfassungsrechtlichen Besitzstandsgarantie, die lediglich den sog. kleinen Unterhalt erfasst, s. Urteil 1P.418/2002 vom 16. Dezember 2002 E. 3.1.1). Indessen stützt sich das Erschliessungserfordernis in beiden Fällen auf Bundesrecht, nämlich Art. 22 Abs. 2 lit. b und Art. 19 Abs. 1 RPG (vgl. auch ALEXANDER RUCH, in: Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, 2020, N. 22 zu Art. 23 RPG; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, N. 1 zu Art. 23 RPG). Die das Bauen ausserhalb der Bauzone betreffenden Art. 24 ff. RPG regeln den vorliegenden Fall, in dem die Erweiterung einer ungenügend erschlossenen, aber zonenkonformen landwirtschaftlichen Baute zur Diskussion steht, allerdings nicht. Insbesondere lässt sich dafür auch nichts aus Art. 24c i.V.m. Art. 42 Abs. 1 RPV ableiten. Nach der Rechtsprechung zu diesen Bestimmungen ist für die Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung und den Wiederaufbau bestehender zonenwidriger Bauten ausserhalb der Bauzonen erforderlich, dass keine neuen wesentlichen Auswirkungen auf die Erschliessung entstehen (Urteil 1C_179/2013 vom 15.”
“Die Prüfung der Standortgebundenheit nach Massgabe der dargelegten Grundsätze erfolgt nicht lediglich bei erstmaliger Bewilligung einer Baute o- der Anlage ausserhalb der Bauzonen, sondern grundsätzlich auch für jede Änderung oder Erweiterung einer bestehenden, zonenfremden Anlage (BGE 133 II 409, E. 4.1; vgl. zu entsprechenden Anwendungsfällen auch BGr 1C_200/2012 vom 17. Dezember 2012, insb. E. 4; BGr 1C_14/2008 vom 25. Februar 2009, insb. E. 4). Selbst wenn dabei vorausgesetzt würde, dass eine wesentliche Änderung in Frage stehen muss (in diesem Sinn BGE 133 II 409, E. 4.1), wäre eine solche vorliegend zu bejahen. Denn hinsichtlich des Aus- masses der Änderung ist nicht lediglich die Auswirkung auf die äussere Er- scheinung relevant (vgl. zu diesem Aspekt nachstehend E. 4.5). Vielmehr fällt insoweit auch eine veränderte funktechnische Charakteristik der Anten- nenkörper - namentlich bezüglich Frequenzband und Sendeleistung - in Be- tracht, wie das Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Begriff der mass- vollen Erweiterung in Art. 24c RPG (betreffend Besitzstandsgarantie für zo- nenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen) festgehalten hat (BGE 133 II 409, E. 3; BGr 1C_200/2012 vom 17. Dezember 2012, E. 5.2). Nachdem vorliegend eine Veränderung solcher Parameter in Frage steht, setzt der geplante Umbau eine Prüfung der Voraussetzungen von Art. 24 RPG und damit insbesondere der Standortgebundenheit voraus, wovon die Parteien denn auch übereinstimmend ausgehen. Klar ist zunächst, dass es sich nicht um einen Fall absoluter Standortgebun- denheit im Sinne der referierten Rechtsprechung handelt. Weder der Stand- ortbegründung noch den Vorbringen der Rekursgegnerschaft im Rekursver- fahren lässt sich entnehmen, dass der vorgesehene Standort ausserhalb der R2.2021.00138 Seite 12 Bauzonen erforderlich ist, weil eine Deckungs- oder Funklücke aus funktech- nischen Gründen mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzo- nen nicht in genügender Weise beseitigt werden könnte. Dabei ist zunächst bereits fraglich, ob eine entsprechende Lücke überhaupt rechtsgenügend dargetan ist.”
“En l'espèce, le bâtiment en cause n'a pas d'usage agricole. Il n'est habitable qu'une partie de l'année, de mai à octobre environ, et sert d'habitation secondaire. Dès lors, il n'est pas conforme à l'affectation de la zone, ce qui n'est pas contesté. Dans la mesure où l'accès et la place de stationnement litigieux desservent uniquement cette construction, qui est non conforme à l’affectation de la zone agricole et dont l'implantation hors de la zone à bâtir n’est pas imposée par sa destination, ils ne peuvent en principe pas être autorisés sur la base de l’art. 24 LAT. Tout projet constructif le concernant est donc soumis aux conditions des art. 24c LAT, ainsi que 41 et 42 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1). Les recourantes font valoir que le chemin et la place de stationnement seraient imposés par la destination de l'ouvrage dès lors qu'ils seraient nécessaires pour permettre aux personnes à mobilité réduite et aux véhicules de défense incendie d'accéder au chalet, ainsi que pour procéder à la vidange de la fosse septique. Elles ajoutent qu'ils seraient nécessaires à l'agriculteur exploitant le terrain. L'argumentation des recourantes, selon lesquelles l'accès serait nécessaire pour permettre aux véhicules de défense incendie et aux personnes à mobilité réduite d'accéder au chalet ainsi que pour procéder à la vidange de la fosse septique, n'est pas déterminante. De tels motifs ne répondent pas à une fonction agricole et sont dès lors insuffisants à imposer la construction en zone agricole d'un accès en revêtement bitumineux avec place de stationnement et de rebroussement, alors même qu'une place de parc existe en contre-bas de la parcelle des recourantes.”
Identitätserfordernis: Bei der Anwendung von Art. 24c RPG ist zu prüfen, ob die für das Objekt aus raumplanerischer Sicht wesentlichen Züge gewahrt bleiben. Entscheidend sind namentlich das Volumen, das äussere Erscheinungsbild und die Zweckbestimmung sowie das Fehlen neu gehobener Auswirkungen auf Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt. Die Beurteilung hat gesamthaft zu erfolgen und berücksichtigt sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte (insbesondere die nach Rechtsprechung und Richtlinien massgeblich gestellten Grenzen für Vergrösserungen).
“5 Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour que l’identité de la construction soit respectée au sens de l’art. 42 al. 3 OAT, il faut que son volume, son aspect extérieur et sa destination restent largement identiques et que ne soit générée aucune incidence nouvelle accrue sur l’affectation de la zone, l’équipement et l’environnement ; les transformations doivent être d’importance réduite par rapport à l’état existant de la construction (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 ; 127 II 215 consid. 3a ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2). Il n’est pas exigé que l’ancien et le nouveau soient tout à fait semblables. L’identité se réfère aux traits essentiels de la construction, c’est-à-dire dans toutes ses caractéristiques importantes du point de vue de l’aménagement du territoire (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2 ; 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Si la condition de l’identité du bâtiment n’est pas respectée, on est en présence d’une transformation totale et l’octroi d’une autorisation dérogatoire fondée sur l’art. 24c LAT n’entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 précité consid. 5.2). 5.4.6 Selon la directive ARE 2007, la condition du respect de l’identité, posée à l’art. 42 al. 1 et 3 OAT, s’examine à la lumière de l’agrandissement de la surface utilisée, des modifications du volume construit, des changements d’affectation et des transformations à l’intérieur du volume construit, des modifications de l’aspect extérieur, des extensions des équipements, mais aussi des améliorations du confort et des frais de transformation engagés par rapport à la valeur du bâtiment (point 3.1, p. 8). 5.5 Concernant la question de savoir s’il existe un droit à l’obtention d’une dérogation, de l’avis dominant, ce droit existe si les conditions légales sont remplies, même si les articles concernés prévoient qu’une dérogation « peut » (et non « doit ») être accordée. Ainsi, l’autorité compétente doit d’abord déterminer si l’on est en présence de l’un des états de faits visés par les dispositions dérogatoires en vigueur.”
“42 OAT dispose qu'une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique (al. 1). La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances (al. 3 1ère phr.). Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (al. 2), soit généralement celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; TF 1C_489/2022 du 3 août 2023 consid. 5.2.2). L'art. 42 OAT précise la réglementation applicable aux "modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit". L'art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. Comme mentionné ci-avant, la transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l'art. 42 al. 1 et 3 OAT. L'exigence du respect de l'identité doit être examinée en fonction de l'ensemble des circonstances; elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif (TF 1C_489/2022 précité consid. 5.2.2; CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b). Sur le plan quantitatif, l'art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la surface brute de plancher imputable (SBPi) et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part. Dans la première hypothèse, une augmentation de 60% est admise (art.”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour que l'identité de la construction soit respectée au sens de l’art. 42 al. 3 OAT, il faut que son volume, son aspect extérieur et sa destination restent largement identiques et que ne soit générée aucune incidence nouvelle accrue sur l'affectation de la zone, l'équipement et l'environnement ; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 ; 127 II 215 consid. 3a ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2). Il n'est pas exigé que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables ; l'identité se réfère aux traits essentiels de la construction, c'est-à-dire dans toutes ses caractéristiques importantes du point de vue de l'aménagement du territoire (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2 ; 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 précité consid. 5.2). L'identité de la construction n'est en aucun cas respectée si l'ampleur de l'agrandissement est dépassée (art. 42 al. 3 phr. 2 OAT ; Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 277 n. 35 ss ad art. 24c LAT). La jurisprudence a ainsi considéré que l’identité de la construction n’était pas respectée notamment dans le cas de l’aménagement d’un WC/douche et d’un sauna dans une grange (arrêt du Tribunal fédéral 1C_171/2017 du 3 octobre 2017), le remplacement d’une maison d’estive par une maison habitable à l’année (arrêt du Tribunal fédéral 1C_312/2016 du 3 avril 2017), le remplacement d’un chalet traditionnel par une maison individuelle moderne (ATF 140 II 509 ; 1C_786/2013 du 8 octobre 2014), la transformation d’un chenil en maison d’habitation (arrêt du Tribunal fédéral 1C_202/2012 du 8 janvier 2014), la transformation du logement des gérants d’un établissement hôtelier en maison de vacances privée (arrêt du Tribunal fédéral 1C_488/2010 du 8 septembre 2011), le remplacement d’une grange par un chalet (arrêt du Tribunal fédéral 1C_443/2010 du 6 juin 2011), le remplacement d’un chalet par une maison moderne (arrêt du Tribunal fédéral 1C_268/2010 du 25 novembre 2010) ou la transformation d’un rucher en maison de week-end (arrêt du Tribunal fédéral 1A_238/2003 du 17 juin 2004).”
“Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt. Gefordert ist nicht völlige Gleichheit von Alt und Neu; die Identität bezieht sich auf die «wesentlichen Züge», also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt. Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbilds ist entscheidend, ob das geplante Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht. Fehlt es an der Identität, liegt eine vollständige Änderung vor und die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG fällt ausser Betracht (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 3.4, 1C_99/2017 vom 20.6.2017 E. 3.1, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 3.1 f.). 5.4 Der Carport ist als Anbau an der Südostseite der Liegenschaft geplant. Er soll südost- und nordostseitig offen sein und ein Pultdach erhalten (vgl. Baupläne Projektänderung vom 30.9.2021, Akten Gemeinde act. 5D1). Die Beschwerdeführenden haben mit dem Bau des Carports bereits begonnen: Sie haben die zuvor unbefestigte Grünfläche vor dem Gebäude mit Verbundsteinen belegt und auf drei Seiten Abschlussmauern aus Beton sowie in der nordöstlichen Ecke ein Geländer erstellt. Sie nutzen die Fläche als ungedeckten Parkplatz für zwei Fahrzeuge (vgl. Fotos Augenschein Nrn. 51-57; Luftbilder 1972, 2020 und 2021, einsehbar unter: <www.map.geo.admin.ch>, Rubriken «Geokatalog/Grundlagen und Planung/Luft-, Satellitenbilder/SWISSIMAGE Zeitreise»). Gemäss Angaben im Baugesuch weisen die Autoabstellplätze eine Fläche von rund 36,72 m2 auf (vgl.”
Bei topografischen oder konstruktiven Hindernissen (z. B. starker Hang), die ein Ansetzen eines Anbaus verhindern, kann eine räumlich getrennte Garage oder Nebenanlage als zulässige Erweiterung im Sinne von Art. 24c gelten, sofern sie einen engen Bezug zum Hauptbau aufweist und ausschliesslich diesem dient. Solche Ausnahmen sind vom Einzelfall abhängig; ferner dürfen sie die Identität der bestehenden Konstruktion nicht wesentlich beeinträchtigen.
“p. 10). Une autorisation au sens de l ’art. 24c LAT suppose en principe un lien matériel entre le bâtiment principal et l’annexe projetée. On peut déroger à ce principe lorsqu’il est impossible d’envisager un lien matériel entre le bâtiment existant et l’agrandissement projeté et que l’installation annexe a un lien étroit avec la construction principale et ne peut servir qu’à celle-ci. Tel est le cas d'un garage dont la construction attenante est empêchée par la forte pente du terrain (cf. ODT, op. cit., annexe 2, p. 35) Ces modifications des espaces extérieurs ne doivent cependant pas altérer l’identité de la construction et peuvent être prises en compte selon les circonstances (AC.2011.0029 du 13 février 2014 concernant des places de stationnement goudronnées, considérant que la vaste place asphaltée réalisée par le recourant ne respectait plus l'identité de la construction d'origine et qu'il y avait dès lors lieu de confirmer que le nombre de places de parc devait être ramené au nombre de six unités). Le Tribunal a déjà eu l'occasion de se pencher sur la notion de nécessité pour un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art.”
“24c LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). Dans son rapport intitulé "Nouveau droit de l’aménagement du territoire - Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre", au chapitre V intitulé "Autorisations au sens de l’article 24c LAT: modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone" (dans la version du 23 février 2007, actuellement en vigueur), l'Office fédéral du développement territorial (OFDT-ARE) indique qu'en principe un agrandissement extérieur au sens des art. 24c LAT et 42 al. 3 let. b OAT suppose un lien matériel entre le bâtiment principal et l'annexe projetée, mais qu'il est possible de déroger à ce principe lorsqu'il est impossible d'envisager un lien matériel entre un bâtiment existant et l'agrandissement projeté, et que l'installation annexe a un lien étroit avec la construction principale et ne peut servir qu'à celle-ci (p. 10, pt. 3.3.2). Il cite l'exemple d'un garage isolé, qui peut être considéré comme une extension du bâtiment d'habitation lorsque la configuration du terrain et la forte pente empêchent que le garage soit accolé au bâtiment (annexe 2, exemple 4).”
Ausserhalb der Bauzone sind Änderungen, Erweiterungen oder ein Wiederaufbau restriktiver behandelt als Art. 24c Abs. 2 RPG allgemein erscheinen lässt. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist dort in der Regel nur der Bestand, die Weiternutzung und der Unterhalt sowie allenfalls Umbauten zulässig, die die vorhandene Funktion nicht verändern; Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau sind demnach in der Regel ausgeschlossen.
“Ferienhaussiedlung Für Bestimmungen über diesen Bereich ist die Baugesetzgebung massgebend. Die Siedlung darf weder nach Umfang noch Ausnützung erweitert werden. Sie ist soweit notwendig mit einheimischen Büschen und Bäumen einzugrünen. Massgebend ist somit gemäss Ziffer 8 auch Art. 3 BauG. Diese eingeschränkte Besitzstandsgarantie entspricht derjenigen für Anlagen im Gewässerraum gemäss Art. 41c Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201): Auch diese erlaubt nach bundesgerichtlicher Praxis jedenfalls ausserhalb der Bauzone im Unterschied zu Art. 24c Abs. 2 RPG nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten sowie allenfalls Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren, nicht aber Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau (BGE 146 II 304 E. 9.2).”
“Ferienhaussiedlung Für Bestimmungen über diesen Bereich ist die Baugesetzgebung massgebend. Die Siedlung darf weder nach Umfang noch Ausnützung erweitert werden. Sie ist soweit notwendig mit einheimischen Büschen und Bäumen einzugrünen. Massgebend ist somit gemäss Ziffer 8 auch Art. 3 BauG. Diese eingeschränkte Besitzstandsgarantie entspricht derjenigen für Anlagen im Gewässerraum gemäss Art. 41c Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201): Auch diese erlaubt nach bundesgerichtlicher Praxis jedenfalls ausserhalb der Bauzone im Unterschied zu Art. 24c Abs. 2 RPG nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten sowie allenfalls Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren, nicht aber Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau (BGE 146 II 304 E. 9.2).”
Wird geprüft, ob ein Vorhaben unter die Schutzgarantien von Art. 24c fällt, ist sodann eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen; wichtige Anliegen der Raumplanung können deshalb der Erteilung einer Bewilligung entgegenstehen (Art. 24c Abs. 5). Bei dieser Abwägung sind namentlich Ziele und Grundsätze der Raumordnung sowie einschlägige Schutzvorschriften für Landschaft, Wald und Gewässer zu berücksichtigen. Kommunale Planungsentscheidungen (z.B. PDCn 2030) dürfen durch eine Bewilligung nicht schlicht unterlaufen. Schutzmassnahmen müssen jedoch verhältnismässig sein und dürfen nur insoweit gehen, als es dem Schutz des betroffenen Gutes erforderlich ist.
“Cela a pour effet de permettre une transformation du pavillon actuel, excédant les possibilités offertes par l’ancien règlement applicable en 1945 lors de son édification, et ce alors même qu’il a été classé en zone inconstructible et que le département a refusé, dans le cadre de l’élaboration du PDCn 2030 y compris lors de sa mise à jour adoptée en avril 2019, de l’intégrer en zone à bâtir, par la prolongation des zones 4B protégées existantes des noyaux historiques de ______. Le fait que la parcelle en cause ne fasse pas partie des surfaces d’assolement ne change rien aux considérations précitées liées à son affectation et aux lignes directrices sus-évoquées. Permettre la transformation de pavillon originellement en bois, puis classé en zone inconstructible, en habitation durable et permanente, par le biais de l’autorisation dérogatoire de l’art. 24c LAT visant à garantir aux propriétaires la situation acquise avant le classement de leur parcelle en zone non à bâtir, reviendrait non seulement à court-circuiter les options relativement récentes du PDCn 2030 concernant le développement territorial du périmètre en cause, mais surtout à élargir les droits découlant de la garantie de la situation acquise conférés aux propriétaires par l’art. 24c LAT, et ce alors que le principe de séparation entre les parties constructibles et inconstructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT) jouit du rang constitutionnel (art. 75 al. 1 Cst et art. 1 al. 1 LAT ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 16 ad Rem. prélim. art. 24 ss LAT). Sous l’angle du principe de la proportionnalité, l’impact sur la durabilité du pavillon actuel, le caractère inconstructible de la zone agricole dans laquelle il est situé, et ce sans perspective d’être classé en zone à bâtir vu le PDCn 2030 relatif à ce périmètre, ainsi que le dépassement précité des possibilités de construire conformément à l’ancien droit applicable à la parcelle litigieuse, rendent en l’espèce inutile d’envisager, comme mesure moins incisive, l’inscription au registre foncier d’une éventuelle servitude de droit public, au sens de l’art. 44 al. 2 OAT, selon laquelle l’usage du bâtiment devrait impérativement rester occasionnel en dépit des travaux effectués, à l’instar de la proposition – alors refusée – faite par la même commune dans une autre affaire tranchée par le Tribunal fédéral (arrêt 1C_491/2020 précité consid.”
“Les bâtiments habités initialement de manière temporaire font l’objet, en vertu de l’OAT, de restrictions encore plus sévères, puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime. Cet auteur conclut : « L’avenir dira si les autorités compétentes seront en mesure d’appliquer cette exigeante réglementation » (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 49 s ad art. 24c LAT). f. Par ailleurs, si le projet remplit toutes les conditions susmentionnées, il doit encore être examiné sous l’angle de sa compatibilité avec les exigences majeures de l’aménagement du territoire (art. 24c al. 5 LAT, norme existant déjà sous l’ancienne réglementation de la LAT). Cette prescription signifie, en d’autres termes, que la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT est susceptible d’entrer en contradiction avec lesdites exigences. La notion d’exigences majeures de l’aménagement du territoire présente une similitude évidente avec les « intérêts prépondérants » susceptibles de s’opposer à l’octroi d’une dérogation au sens de l’art. 24 let. b LAT. Contrairement à ce dernier cas, dans une affaire relevant de l’art. 24c LAT, on commence par vérifier que les travaux envisagés tombent sous le coup de la garantie étendue de la situation acquise, après quoi seulement on examine si les exigences majeures de l’aménagement du territoire pourraient, dans le cas d’espèce, s’opposer aux prétentions du requérant. Lesdites exigences sont principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement énoncés aux art. 1, 3, 15 et autres LAT, ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent. La notion d’« aménagement du territoire » se réfère ici au droit fonctionnel qui régit cet aménagement (cf. art. 1 OAT ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 44 s ad art. 24c LAT). La méthode à appliquer est celle de la pesée globale des intérêts en présence, telle qu’on la pratique dans le cadre de l’établissement des plans d’affectation, mais aussi dans les cas relevant de l’art. 24 let. b LAT. La réglementation spéciale, par exemple le droit de l’environnement ou celui de la protection de la nature et du paysage, doit également être prise en compte.”
“Auch soweit die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, einer Bewilligung nach Art. 24c RPG stünden wichtige Anliegen der Raumplanung entgegen, hat sie im Ergebnis kein Bundesrecht verletzt. Zwar ist die Bedeutung des Trennungsgrundsatzes mit Blick darauf, dass die Roggenstrasse seit langer Zeit besteht und den Berggasthof seit dessen Bestehen erschliesst, etwas zu relativieren. Auch ist nicht ganz einsichtig, wieso der Juraschutzzone vorliegend im Unterschied zu früheren Fällen, etwa der Sanierung des mittleren Teilstücks der Roggenstrasse oder dem Fall Blüemlismatt, besondere Bedeutung zukommen soll. Mit dem weiteren Ausbau der Roggenstrasse zu einer bis auf das letzte Teilstück betonierten Strasse soll indes auch die Attraktivität des Roggen bzw. des Bergrestaurants als Ausflugsziel gesteigert werden, indem die Zufahrt mit Privatfahrzeugen noch bequemer sowie eine unproblematische Postautoverbindung möglich ist. Die zusätzliche Betonierung der Wald- und früheren Naturstrasse zu (u.a.) diesem Zweck, obschon gemäss der Darstellung der Beschwerdeführerin bereits heute ein nicht unbeachtliches Verkehrsaufkommen bestehen soll und mit dem mittleren Teilstück der steilste und kurvenreichste Strassenabschnitt bereits betoniert ist, steht im Spannungsverhältnis zum wichtigen raumplanerischen Anliegen, die natürlichen Lebensgrundlagen, namentlich Wald und Landschaft, zu schützen (vgl.”
“Nach den vorstehenden Darlegungen ist festzuhalten, dass das geplante Bauvorhaben die gestellten bundesrechtlichen Anforderungen in Bezug auf die Wahrung der Identität und der Wesensgleichheit nicht verletzt. Die Beschwerde ist mithin insofern unbegründet. Zu klären bleiben die weiteren Voraussetzungen. Weitere Voraussetzung ist, dass dem Vorhaben keine wichtigen Anliegen der Raumplanung entgegenstehen (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Hierzu zählen namentlich die Vorschriften zu den Zielen und Grundsätzen in Art. 1 und 3 RPG, wie etwa die Landschaft zu schützen (Art. 1 Abs. 2 lit. b RPG) und sie zu schonen (Art. 1 Abs. 2 Ingress RPG). Siedlungen, Bauten und Anlagen sollen sich insbesondere in die Landschaft einordnen und naturnahe Landschaften und Erholungsräume sollen erhalten bleiben (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. b und d RPG). Gefordert ist eine umfassende Interessenabwägung (vgl. BGer 1C_178/2015 vom 11. Mai 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 115 Ib 472 E. 2e/aa; vgl. auch Muggli in: Aemisegger/ Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 46 zu Art. 24c RPG). Ferner dürfen Bewilligungen nach Art. 24 ff. RPG ausdrücklich nur erteilt werden, wenn keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art. 43a Ingress und lit. e RPV). Nach Art. 3 NHG, der auch bei Landschaften von kantonaler und lokaler Bedeutung zu berücksichtigen ist (vgl. Art. 3 Abs. 3 NHG; vgl. BGE 131 II 545 E. 2.1; BGE 137 II 266 E. 4), sorgen der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone bei der Erfüllung der Bundesaufgaben (wozu auch die Erteilung einer kantonalen Bewilligung für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone gehören) dafür, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten bleiben. Art. 3 NHG verlangt keinen absoluten Schutz der Landschaft; der Eingriff ist jedoch nur gestattet, wo ein überwiegendes allgemeines Interesse dies erfordert (vgl. BGE 137 II 266 E 4.); eine Massnahme darf jedoch nicht weiter gehen, als es der Schutz des Objektes und seiner Umgebung erfordert (Art.”
“3 NHG grundsätzlich zu beachten, auch wenn es sich vorliegend nicht um eine zusätzlich zu erstellende Baute, sondern um einen Ersatzbau, handle. Dieser orientiere sich an der bestehenden Baute und werde im Volumen reduziert, weshalb er in der Landschaft gar weniger stark in Erscheinung treten werde. Die Landschaft prägende Elemente – wie z.B. die südöstlich über der Strasse gelegenen geschützten Hecken bzw. Feldgehölze – würden durch das Bauvorhaben nicht tangiert. Ebenfalls würden keine massgeblichen Terrainveränderungen vorgenommen. Zudem würden mittels Auflagen weitere Massnahmen verfügt, welche die Einfügung der Baute in die Landschaft verbesserten. Vor diesem Hintergrund sei nicht ersichtlich, inwiefern der sorgfältig geplante und kleinere Ersatzbau die geschützte Landschaft bzw. das Landschaftsschutzgebiet beeinträchtigen sollte. Jedenfalls habe auch das fachkundige ANJF gemäss Darstellung der kantonalen Bewilligungsbehörde keinerlei Einwände gegen das Bauvorhaben vorgebracht. Das Schongebot nach Art. 3 NHG sei somit vom Bauvorhaben grundsätzlich nicht betroffen. Selbst wenn dem so wäre, sei vorliegend im Rahmen von Art 24c RPG eine umfassende Interessenabwägung vorgenommen und die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung geprüft worden, wobei auch die Landschaftsschutzinteressen, insbesondere durch den Erlass von Auflagen und Bedingungen sowie den Einbezug von entsprechenden Fachleuten, mitberücksichtigt worden seien. Zudem habe die Unterinstanz im angefochtenen Entscheid Art. 60 BO erwähnt und in Erwägung gezogen. Diesbezüglich habe die städtische Baubewilligungskommission insbesondere auf eine besonders gute Gestaltung geachtet und zu Recht die erhöhten Anforderungen genügende Einordnung der Baute in die Landschaft bejaht. Nach dem Gesagten verletze das Bauvorhaben Art. 3 NHG bzw. die diesbezüglichen Schutzvorschriften nicht. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, zu den wichtigen Anliegen der Raumplanung gehöre auch die Auseinandersetzung mit dem kommunalen Landschaftsschutzgebiet, die schon deshalb zu erhöhten Qualitätsansprüchen führen müssten, weil die entsprechende Schutzzone auch typische Streusiedlungsbauten und damit auch wichtige kulturgeschichtliche Zeugnisse der Kulturlandschaft umfasse.”
“réponse du 28 mars 2018), que l'emplacement du cabanon surplombait le Jorat et offrait aux promeneurs un point de vue exceptionnel sur les Alpes. A cela s'ajoute, comme l'indique à juste titre la DGTL, que la forêt contribue, en tant que telle, à la protection de la nature et du paysage en préservant la flore et la faune, les formations géologiques, les paysages naturels et les écosystèmes (cf. Message du Conseil fédéral du 29 juin 1988 concernant la loi fédérale sur la conservation des forêts et la protection contre les catastrophes naturelles, FF 1988 III ch. 21 p. 172). Enfin, la recourante ne conteste pas, sur le principe, que la protection du paysage constitue l'une des exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT, dont il convient de tenir compte dans le cadre de la pesée complète des intérêts exigées par cette disposition (cf. art. 1 et 3 LAT, en particulier art. 3 al. 2 LAT; voir également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors de la zone à bâtir, 2017, n. 44 s. ad art. 24c LAT et n. 21 ad art. 24 LAT).”
Gerichte können die materielle Vereinbarkeit eines Projekts mit Art. 24c verbindlich feststellen und die Sache für weitergehende Entscheide über übrige kantonale oder kommunale Vorschriften an die zuständigen Behörden zurückweisen. Kantonal vorgesehene Beschränkungen der durch Art. 24c gewährten Erleichterungen sind nach der Rechtsprechung nur insoweit wirksam, als sie auf formellgesetzlicher Grundlage beruhen und durch Ausführungsrecht konkretisiert sind.
“Il résulte des considérants que le recours doit être partiellement admis, que les décisions de refus d'autorisation spéciale et de permis de construire doivent être annulées en tant qu'elles concernent la création d'une baie vitrée et que la cause doit être renvoyée aux autorités intimées pour nouvelles décisions sur la demande d'autorisation spéciale et sur la demande de permis de construire pour le projet de baie vitrée. Ces autorités – la DGTL et la municipalité – devront se prononcer sur l'application des éventuelles autres normes pertinentes (du droit cantonal ou du droit communal autonome – cf. AC.2012.0293 du 2 octobre 2013 consid. 4b), la question de la conformité du projet à l'art. 24c LAT étant déjà tranchée par le présent arrêt. Le refus d'autorisation pour l'avant-toit doit en revanche être confirmé. Il convient de relever que, pour trancher les questions relatives à l'application de l'art. 24c LAT, une inspection locale par le tribunal n'était pas nécessaire, vu les photographies et plans figurant au dossier. Vu le sort du recours, il n'est pas perçu d'émolument judiciaire (art. 49 LPA-VD). Les recourants, qui obtiennent partiellement gain de cause avec l'assistance d'un avocat, ont droit à des dépens réduits, à la charge de l'Etat de Vaud, par la caisse de la DGTL (art. 55 LPA-VD). Par ces motifs la Cour de droit administratif et public du Tribunal cantonal arrête: I. Le recours est partiellement admis. II. Les décisions du 6 mars 2020 du Service du développement territorial et du 6 mai 2020 de la Municipalité de Montreux sont annulées en tant qu'elles refusent l'autorisation spéciale, respectivement le permis de construire pour la création d'une fenêtre en façade. Ces décisions sont confirmées pour le surplus. III. La cause est renvoyée à la Direction générale du territoire et du logement ainsi qu'à la Municipalité de Montreux pour nouvelles décisions au sens des considérants.”
“Secondo l'art. 27a LPT, la legislazione cantonale può prevedere restrizioni alle disposizioni degli articoli 16a cpv. 2, 24b, 24c e 24d LPT. Scopo della norma è quello di consentire ai cantoni di tenere conto delle specificità regionali, facendo uso soltanto in misura limitata, a seconda delle regioni, delle agevolazioni concesse dai citati articoli. Affinché i cantoni possano adottare siffatte limitazioni è tuttavia necessario che il legislatore cantonale abbia emanato delle disposizioni d'esecuzione in tal senso, ancorate in una legge in senso formale (cfr. Muggli, op. cit., ad art. 27a n. 22 e 26; Rudolf Muggli/Jochen Jäger in: Heinz Aemisegger/Pierre Moor/Alexander Ruch/Pierre Tchannen (ed.), Kommentar RPG, Ginevra/Zurigo/Basilea 2010, ad art. 27a n. 18 e 19; cfr. anche infra consid. 10.5). L'art. 27a LPT non menziona esplicitamente l'art. 37a LPT. In considerazione del fatto che quest'ultimo è ritenuto una lex specialis per rapporto all'art. 24c LPT, Muggli e Jäger ritengono nondimeno che esso sia incluso nel campo di applicazione dell'art. 27a LPT (cfr. Muggli, op. cit., ad art. 27a n. 12; Muggli/Jäger, op. cit., ad art. 27a n. 11). La giurisprudenza (vodese) sembra invece ritenere esaustivo l'art. 27a LPT (cfr. Benoit Bovay/Denis Sulliger, Aménagement du territoire, droit public des constructions et permis de construire in: RDAT 2013, pag. 105 segg., pag. 130 lett. c). Posizione, quest'ultima, che appare più convincente a questa Corte per diverse ragioni. Anzitutto, i lavori preparatori in vista dell'introduzione dell'art. 27a LPT non fanno menzione dell'intenzione di includere nel suo campo di applicazione anche l'art. 37a LPT (cfr. in particolare Messaggio del Consiglio federale su una revisione parziale del diritto sulla pianificazione del territorio del 2 dicembre 2005, FF 2005, pag. 6322-6323). Il tenore dell'art. 27a LPT non è stato modificato neppure in seguito, e ciò malgrado che anche nell'ambito della revisione parziale della LPT del 23 dicembre 2011 sia stato adattato.”
Bei sukzessiven Teiländerungen ist eine gesamtheitliche Beurteilung vorzunehmen. Massgeblich ist der Vergleich der Gesamtausdehnung der seit dem Referenzzeitpunkt vorgenommenen Teiltransformationen mit dem Ursprungszustand. Dabei sind namentlich zu prüfen: das äussere Erscheinungsbild, die Natur und der Umfang der Nutzung (einschliesslich Anzahl Wohnungen und Ausstattung), die wirtschaftliche Zweckbestimmung, die Auswirkungen auf Raumordnung und Umwelt sowie die Kosten der Arbeiten. Auch Nebenflächen, etwa Garagen, Heizungsräume, Keller oder ausbaubare Dachgeschosse, sind bei der Bemessung der Ausdehnung zu berücksichtigen. Überschreitet die Gesamtwirkung dasjenige, was nach der Rechtsprechung noch als «massvolle Erweiterung» bzw. als Transformation von geringer Bedeutung gilt, liegt keine zulässige massvolle Erweiterung im Sinne von Art. 24c vor.
“Selon la jurisprudence, l'"agrandissement mesuré" doit être apprécié dans son ensemble, en comparant l'ampleur des transformations partielles successives intervenues depuis la date de référence avec l'état initial de la construction (cf. à ce propos l'art. 42 al. 2 OAT; ATF 127 II 215 consid. 3, 113 Ib 219 consid. 4d, 112 Ib 277 consid.; TF 1A.298/2004 du 5 juillet 2005 consid. 3.4). Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Le fait de satisfaire aux limites de l'agrandissement maximal autorisé ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doive être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la construction est préservée (AC.2019.0123 du 9 octobre 2019 consid. 3b/bb; AC.2018.0034 du 14 février 2019 consid. 2b/bb; AC.2017.0092 du 18 décembre 2017 consid. 3b/bb; Muggli, op. cit., N. 35 s. ad art. 24c LAT). L'art. 24c al. 5 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. L'autorité cantonale, qui examine a posteriori si des travaux de transformation ou de reconstruction déjà réalisés sans autorisation cantonale peuvent être régularisés ou si au contraire un ordre de remise en état ou de démolition doit être prononcé, doit constater les faits pertinents et elle doit examiner d'office la possibilité d'une régularisation (AC.2019.0197 du 5 juin 2020 et les références).”
“La transformation partielle (teilweise Änderung) et l’agrandissement mesuré (massvolle Erweiterung), au sens de l’art. 24c LAT, regroupent les travaux n’équivalant pas à un changement complet d’affectation (selon l’art. 24 LAT). Ils supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation. L'identité de l'ouvrage est préservée lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure de celui-ci et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 et les arrêts cités; Muggli, op. cit., N. 24 ad art. 24c LAT). Selon la jurisprudence, l'"agrandissement mesuré" doit être apprécié dans son ensemble, en comparant l'ampleur des transformations partielles successives intervenues depuis la date de référence avec l'état initial de la construction (cf. à ce propos l'art. 42 al. 2 OAT; ATF 127 II 215 consid. 3, 113 Ib 219 consid. 4d, 112 Ib 277 consid.; TF 1A.298/2004 du 5 juillet 2005 consid.”
“Selon la jurisprudence, l'"agrandissement mesuré" doit être apprécié dans son ensemble, en comparant l'ampleur des transformations partielles successives intervenues depuis la date de référence avec l'état initial de la construction (cf. à ce propos l'art. 42 al. 2 OAT; ATF 127 II 215 consid. 3; 113 Ib 219 consid. 4d; 112 Ib 277 consid. 5; arrêts TF 1A.301/2000 du 28 mai 2001 consid. 5a paru à la ZBl 103/2002 p. 354; 1A.176/2002 du 28 juillet 2003 consid. 5.3.2). Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). Le fait de satisfaire aux limites mentionnées ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doit être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la bâtisse est préservée (cf. arrêt AC.2001.0166 consid. 5a/bb du 10 juin 2002; Muggli, op. cit., n° 35 s. ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Ce qui est déterminant, c'est l'ampleur réelle de l'agrandissement, même si celui-ci consiste dans la réalisation de garages, de locaux de chauffage, de caves, de combles, etc. Dans un arrêt du 7 juin 2005 (1A.289/2004 consid. 2.2.2), le Tribunal fédéral a ainsi jugé que la surface à prendre en considération comprenait non seulement la surface brute de plancher utile, mais également les surfaces annexes existantes, telles que les garages, les locaux de chauffage, les caves et les combles, qui sont reliés directement et par un lien fonctionnel ou matériel au logement servant à un usage non conforme à l'affectation de la zone.”
Bei völliger oder ruinöser Zerstörung entfällt in der Regel der Bestandsschutz; in solchen Fällen wird der anschliessende Wiederaufbau häufig als Neubau behandelt. Ein Abbruch führt grundsätzlich zum Verlust des Besitzstandsanspruchs, sofern nicht ein Wiederaufbau im Rahmen von Art. 24c RPG geltend gemacht wird.
“Le délai pour exercer une voie de droit a ensuite commencé à courir uniquement lorsqu'il a pu prendre connaissance de la décision notifiée irrégulièrement dans son dispositif et ses motifs, à savoir le 9 octobre 2023 (cf. ATF 139 IV 228 consid. 1.3 et 111 V 149 consid. 4c; arrêt 2C_1021/2018 du 26 juillet 2019 consid. 4.2). Dans cette mesure, il n'était pas critiquable pour la juge cantonale d'octroyer un délai supplémentaire de 30 jours à l'intimé pour compléter son recours contre l'autorisation spéciale de la DIME. En revanche, dès lors que le délai (légal) de recours a couru dès la notification effective de la décision, une nouvelle prolongation de ce délai légal, autre qu'un bref délai de trois jours, n'aurait pas dû être octroyée à l'intimé (cf. art. 29 al. 1 et 3 CPJA). Les conséquences de cette problématique peuvent néanmoins demeurer indécises, au vu du sort du recours. En effet, dans la mesure où il peut être confirmé que le permis de construire est devenu sans objet en raison de la destruction de l'immeuble, l'autorisation spéciale l'est également devenue. Dans celle-ci, la DIME, reprenant les conditions posées par le SBC, autorisait une "rénovation et transformation partielle selon l'art. 24c LAT" compte tenu du fait que l'état général des structures porteuses du bâtiment était suffisant pour être assaini et conservé, ce qui n'est manifestement plus possible en raison de l'étendue de la démolition.”
“Elle est progressivement tombée à l'état de délabrement: dans le procès-verbal de l'inspection locale mise en oeuvre dans le cadre de la cause 1C_54/2016, le Tribunal fédéral constatait que "[l]'état du bâtiment s'est dégradé par rapport aux photos figurant au dossier prises en 2008 [...]. La toiture est en partie détruite; les portes et les vitres sont cassées". Dans son jugement, le Tribunal fédéral relevait encore que le chalet d'alpage était "délabré et inutilisable à des fins agricoles". Après cette procédure, le propriétaire a initié des travaux d'entretien sur le bâtiment ECA no 4620, ce qui a amené la DGTL, qui n'avait pas délivré d'autorisation spéciale, à prononcer un ordre d'arrêt des travaux. Les interventions constructives réalisées à cette occasion sur le chalet d'alpage sont importantes: en particulier, la toiture a été entièrement démolie et une nouvelle charpente a été réalisée. Il ne fait pas de doute qu'avant l'exécution de ces travaux, la construction était en ruine. Comme telle, elle ne saurait bénéficier de la garantie de la situation acquise (cf. art. 24c LAT). Aussi, c'est à juste titre que la DGTL a considéré que le projet litigieux consistait en une nouvelle construction, et non pas en la transformation d'un bâtiment existant. On ne saurait cependant en conclure, comme le font les recourants, que le chalet d'alpage n'a pas d'existence juridique: le bâtiment ECA no 4620 a été recensé en note 4, soit un objet bien intégré par son volume, sa composition et souvent sa fonction, participant à l'identité de la localité (cf. art. 8 al. 3 let. d du règlement du 18 mai 2022 sur la protection du patrimoine culturel immobilier [RLPrPCI; BLV 451.16.1]). S'il est vrai que les travaux réalisés en 2017 ont altéré dans une mesure considérable ses qualités patrimoniales, le chalet de l'Aplayau n'en conserve pas moins une importance historique liée au site des Pléiades, ou à tout le moins une certaine valeur mémorielle.”
“Die Beschwerdeführer erklären in ihrer Beschwerde, dass sie allenfalls das altrechtliche, gemäss ihren Angaben seit 1978 gewerblich genutzte Gebäude Nr. J.________ zugunsten der Bewilligungsfähigkeit des erweiterten Stalls (Gebäude Nr. I.________, Pos. C) abbrechen wollen. Allfällige Projektänderungen können der zuständigen Behörde nicht alternativ oder in Form eines Eventualbegehrens eingereicht werden.46 Die Auswirkungen einer solchen Projektanpassung wären nur dann zu beurteilen, wenn die Beschwerdeführer ein entsprechendes formelles Projektänderungsgesuch einreichen. Ohnehin erscheint es zweifelhaft, dass der Abbruch des Gebäudes Nr. J.________ den Anliegen der Beschwerdeführer dienlich wäre. Der Abbruch eines altrechtlichen Gebäudes hat grundsätzlich den Verlust des Besitzstandsanspruchs zur Folge, sofern er nicht im Zusammenhang mit einem Wiederaufbau nach Art. 24c RPG erfolgt. Letzteres wäre beim Szenario, das die Beschwerdeführer in Betracht ziehen, wohl nicht der Fall.”
Art. 24c Abs. 2 RPG gewährleistet Bestandesschutz für ausserhalb der Bauzone rechtmässig erstellte oder geänderte Bauten und Anlagen; auf dieser Grundlage können solche Objekte unter Vorbehalt der Bewilligung erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Nach der Neufassung von Art. 24c (in Kraft seit 1. November 2012) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten mit angebautem Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit auf einer früheren Erlass- oder Umzonierung beruht.
“sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw.”
“sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw.”
Art. 24c Abs. 2 RPG gilt nur für Bauten und Anlagen, die zuvor in materieller Hinsicht rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Eine bloss formelle Rechtswidrigkeit schliesst die Anwendung nicht per se aus; massgeblich ist, ob eine materielle Rechtswidrigkeit vorliegt.
“Jedenfalls ist das Gegenteil nicht erwiesen und trägt der Beschwerdeführer die Folgen davon. Der Umstand, dass die Gemeindebehörden von der Abweichung des errichteten Gebäudes vom Bauplan aus dem Jahr 1947 gewusst haben oder hätten wissen können, ändert daran nichts und vermag eine formelle Baubewilligung nicht zu ersetzen (vgl. VGr, 23. August 2007, VB.2007.00227, E. 5.2). 4.5 Zu prüfen bleibt, ob der Umstand, dass das Dachgeschoss, so wie es ursprünglich errichtet wurde, im Jahr 1948 und auch später (wahrscheinlich) nicht formell bewilligt wurde, für die Bewilligungsfähigkeit des geplanten Ersatzbaus überhaupt von Bedeutung ist. 4.5.1 Art. 24c Abs. 2 RPG bleibt seinem Wortlaut gemäss Bauten und Anlagen vorbehalten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (vgl. auch Art. 41 Abs. 1 RPV). Bei illegal erstellten Bauten ist in erster Linie zu prüfen, ob die Rechtswidrigkeit bloss formaler oder auch materieller Natur ist. Erweist sich die Baute als materiell rechtswidrig, kommt eine Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG von vornherein nicht in Frage. Hingegen schliesst die formelle Rechtswidrigkeit die Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob die Baute auch materiell rechtswidrig erstellt wurde (VGr, 23. August 2007, VB 2007.00227, E. 5.2; BGr, 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2.5; Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug des Bundesamts für Raumentwicklung aus dem Jahr 2000/2001, Teil V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, S. 5 Fussnote 1; anderer Ansicht: Rudolf Muggli in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich etc. 2017, S. 249 Rz. 15). In diesem Sinne hielt Art. 41 RPV in seiner bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung noch ausdrücklich fest, Art. 24c RPG sei anwendbar auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden. Der gegenüber dem früheren Recht vereinfachte Wortlaut von Art.”
“Der Umstand, dass die Gemeindebehörden von der Abweichung des errichteten Gebäudes vom Bauplan aus dem Jahr 1947 gewusst haben oder hätten wissen können, ändert daran nichts und vermag eine formelle Baubewilligung nicht zu ersetzen (vgl. VGr, 23. August 2007, VB.2007.00227, E. 5.2). 4.5 Zu prüfen bleibt, ob der Umstand, dass das Dachgeschoss, so wie es ursprünglich errichtet wurde, im Jahr 1948 und auch später (wahrscheinlich) nicht formell bewilligt wurde, für die Bewilligungsfähigkeit des geplanten Ersatzbaus überhaupt von Bedeutung ist. 4.5.1 Art. 24c Abs. 2 RPG bleibt seinem Wortlaut gemäss Bauten und Anlagen vorbehalten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (vgl. auch Art. 41 Abs. 1 RPV). Bei illegal erstellten Bauten ist in erster Linie zu prüfen, ob die Rechtswidrigkeit bloss formaler oder auch materieller Natur ist. Erweist sich die Baute als materiell rechtswidrig, kommt eine Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG von vornherein nicht in Frage. Hingegen schliesst die formelle Rechtswidrigkeit die Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob die Baute auch materiell rechtswidrig erstellt wurde (VGr, 23. August 2007, VB 2007.00227, E. 5.2; BGr, 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2.5; Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug des Bundesamts für Raumentwicklung aus dem Jahr 2000/2001, Teil V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, S. 5 Fussnote 1; anderer Ansicht: Rudolf Muggli in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich etc. 2017, S. 249 Rz. 15). In diesem Sinne hielt Art. 41 RPV in seiner bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung noch ausdrücklich fest, Art. 24c RPG sei anwendbar auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden. Der gegenüber dem früheren Recht vereinfachte Wortlaut von Art. 41 Abs. 1 RPV beabsichtigte keine inhaltliche Änderung. Massgebend blieb die materielle Rechtmässigkeit (VGr, 9.”
Reine, subjektive Bequemlichkeits‑ oder Komfortgründe (z. B. Wunsch nach einem zusätzlichen Heimbüro) genügen grundsätzlich nicht. Eine Änderung des äusseren Erscheinungsbildes ist nur zulässig, wenn dargelegt und gegebenenfalls bewiesen wird, dass sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung objektiv notwendig ist (etwa weil die vorhandene Bausubstanz oder das bestehende Volumen die Nutzung nicht erlaubt).
“Les recourantes se bornent ensuite à relever que la création d'un bureau (soit d'une pièce supplémentaire) aboutirait à une utilisation plus rationnelle du logement, sans alléguer ni démontrer que le bâtiment existant ne permettrait pas ou plus d'être habité conformément aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT, ni que le projet litigieux serait nécessaire pour assurer une telle utilisation. Comme l'indique à juste titre l'autorité intimée, le bâtiment des recourantes peut être habité en l'état, sans qu'il soit nécessaire d'être agrandi en dehors du volume existant pour y aménager un bureau. En réalité, c'est pour des motifs de convenance personnelle, et non pour des raisons objectives, que les recourantes souhaitent agrandir le rez-de-chaussée du bâtiment pour y aménager un bureau. On ne voit d'ailleurs pas pour quelles raisons ce bureau ne pourrait pas être aménagé à l'intérieur du volume bâti existant. En effet, le rez-de-chaussée du bâtiment, d'une surface de plus de 120 m2 habitables, comprend plusieurs pièces dont l'une pourrait être aménagée – partiellement ou entièrement – en bureau. Si le télétravail a certes connu un intérêt croissant à la suite de la crise sanitaire de la Covid-19, on ne peut cependant pas affirmer que l'agrandissement d'un bâtiment pour y créer un bureau serait désormais devenu nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art.”
“Comme l'indique à juste titre l'autorité intimée, le bâtiment des recourantes peut être habité en l'état, sans qu'il soit nécessaire d'être agrandi en dehors du volume existant pour y aménager un bureau. En réalité, c'est pour des motifs de convenance personnelle, et non pour des raisons objectives, que les recourantes souhaitent agrandir le rez-de-chaussée du bâtiment pour y aménager un bureau. On ne voit d'ailleurs pas pour quelles raisons ce bureau ne pourrait pas être aménagé à l'intérieur du volume bâti existant. En effet, le rez-de-chaussée du bâtiment, d'une surface de plus de 120 m2 habitables, comprend plusieurs pièces dont l'une pourrait être aménagée – partiellement ou entièrement – en bureau. Si le télétravail a certes connu un intérêt croissant à la suite de la crise sanitaire de la Covid-19, on ne peut cependant pas affirmer que l'agrandissement d'un bâtiment pour y créer un bureau serait désormais devenu nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT, au même titre que le seraient une cuisine ou des locaux sanitaires. Si le tribunal de céans comprend que l'agrandissement projeté serait subjectivement utile pour le mari d'une des recourantes, qui indique vouloir travailler une partie de son temps à domicile, il n'est pas pour autant nécessaire pour assurer une utilisation du bâtiment d'habitation au sens de la disposition précitée. Comme évoqué, cette condition implique des exigences relativement élevées (voir consid. 2”
“24a, 24b und 24d RPG könne von vornherein ausgeschlossen werden, da es sich nicht um eine Zweckänderung ohne bauliche Massnahme handle (Art. 24a RPG), kein landwirtschaftlicher Nebenbetrieb vorliege (Art. 24b RPG) und es sich auch nicht um eine vollständige Zweckänderung eines bestehenden geschützten Gebäudes (Art. 24d RPG) handle. Gemäss Art. 24c RPG seien bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen könnten mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (SR 700.1; RPV) präzisiere für Bauvorhaben nach Art. 24c RPG, dass die Änderung einer Baute oder Anlage nur möglich sei, wenn deren Identität einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibe, wobei eine Verbesserung gestalterischer Art zulässig sei (Abs. 1). Weiter lege Art. 24c Abs. 4 RPG einschränkend fest, dass Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein müssten, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Das geplante Bauvorhaben sei für die zeitgemässe Wohnnutzung nicht notwendig, weil der Bedarf rein subjektiver Natur sei. Der streitige Geräteraum diene lediglich einer komfortableren Lösung, angeschaffte Gerätschaften zu lagern. Auch bezwecke das Bauvorhaben keine energetische Sanierung und es sei nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Bereits im Rahmen des Neubaus des Wohnhauses seien die notwendigen und zulässigen Wohn- und Nebenräume bewilligt worden, nach denen ein Bedürfnis bestanden hätte, und auf dem Grundstück seien weitere Nebenbauten ersichtlich, welche zu Einstellzwecken genutzt werden könnten. Die RIMU stellte daher fest, dass das Vorhaben die Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht erfülle und eine entsprechende Baubewilligung ausgeschlossen sei.”
Bei Abbruch und Wiederaufbau ist nach Art. 24c Abs. 4 RPG ein Vergleich des äusseren Erscheinungsbildes vorzunehmen. Eine Reduktion des Gebäudevolumens macht einen Wiederaufbau nicht von vornherein unzulässig; es kann in solchen Fällen entbehrlich sein, jede einzelne Veränderung des Erscheinungsbilds darzulegen. Massgeblich bleibt, ob die Identität des Gebäudes in den wesentlichen Zügen — hierzu zählt auch das äussere Erscheinungsbild (Umfang, Stil, Proportionen) — gewahrt ist; nur dann sind entsprechende Veränderungen zulässig.
“Entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners ist Art. 24c Abs. 4 RPG auf alle Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, anwendbar. Ein Vorbehalt zugunsten von Ferienhäusern ergibt sich weder aus den rechtlichen Grundlagen noch aus der Rechtsprechung. Dem Beschwerdegegner ist jedoch insofern recht zu geben, als die Wahl eines Abbruchs und Neubaus anstelle einer Erneuerung nicht grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstellt. Ein Abbruch und Neubau ist unter Art. 24c RPG vielmehr grundsätzlich zulässig. Entgegen den sinngemässen Vorbringen der Beschwerdeführenden 1 bis 5 setzt daher der Entscheid für eine Neubaute keine Notwendigkeit des Abbruchs für die zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung aus Gründen der Einpassung in die Landschaft voraus. Vielmehr ist auch bei einem Abbruch und Wiederaufbau gestützt auf Art. 24c Abs. 4 RPG ein Vergleich des äusseren Erscheinungsbildes vorzunehmen und zu prüfen, ob die diesbezüglichen Veränderungen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern.”
“Entscheid Verwaltungsgericht, 01.07.2021 Baurecht, Art. 24c RPG (SR 700), Art. 42 RPV (SR 700.1), Art. 176 PBG (sGS 731.1), Art. 115 PBG. Streitig war der Abbruch eines bestehenden zonenfremden Kreuzfirsthauses in der Landwirtschaftszone und dessen Wiederaufbau in geringerem Volumen nach Art. 24c RPG. Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen eines Schutzobjekts nach Art. 115 PBG zu Recht. Weitergehenden Anforderungen wie der Erhalt des Gebäudes oder die Notwendigkeit einer vorgängigen Abklärung der Sanierungsfähigkeit können nicht Inhalt von Art. 24c RPG sein. Sind Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG im Grundsatz zulässig, ist bei einem Abbruch und Wiederaufbau nicht erforderlich, aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen des äusseren Erscheinungsbilds dafür notwendig sind, mindestens dann nicht, wenn das Gesamtvolumen reduziert wird. Weil hier Veränderungen am äusseren Erscheinungsbilds wegen des Alters des Gebäudes und wegen der niedrigen Raumhöhen für eine zeitgemässe Nutzung und die energetische Sanierung notwendig sind, kann die Frage, ob Art. 24c Abs. 4 RPG bei Wiederaufbauten im reduzierten Gebäudevolumen überhaupt einschlägig ist, offengelassen werden. Trotz Änderungen an den Fassaden und der Proportionen ist i.c. die Identität des wiederaufgebauten Gebäudes in den wesentlichen Zügen (noch) gewahrt. Mit den verfügten gestalterischen Auflagen verletzt das Bauvorhaben im zu beurteilenden Fall auch die zu beachtenden Landschaftsschutzvorgaben nicht. Abweisung der Beschwerde (Verwaltungsgericht, B 2020/176). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 12.”
“4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG bei reduziertem Gebäudevolumen nicht näher einzugehen ist. Anzumerken bleibt, dass die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass nach der Auslegung der Vorinstanz bei einer Reduktion des Gebäudevolumens das äussere Erscheinungsbild überhaupt keine Rolle mehr spiele, unzutreffend ist. Denn unabhängig davon, ob bei einem Abbruch und Wiederaufbau einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG gegeben ist oder nicht, bleibt wie oben dargelegt weiterhin erforderlich, dass das Vorhaben die Identität wahrt (vgl. oben E. 3.1 a.E.), wozu auch das äussere Erscheinungsbild (Ausmass, Stil) zählt (dazu nachfolgend E. 6). Zu prüfen bleibt die Frage, ob mit dem Abbruch und Wiederaufbau die geforderte Identität gewahrt ist, was unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen ist. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3; vgl. auch BGer 1C_486/2015 vom 24. Mai 2016 E. 3.2.2; VerwGE 2019/62 vom 26. September 2019 E. 4.1.3), ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist.”
“Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG bei reduziertem Gebäudevolumen nicht näher einzugehen ist. Anzumerken bleibt, dass die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass nach der Auslegung der Vorinstanz bei einer Reduktion des Gebäudevolumens das äussere Erscheinungsbild überhaupt keine Rolle mehr spiele, unzutreffend ist. Denn unabhängig davon, ob bei einem Abbruch und Wiederaufbau einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG gegeben ist oder nicht, bleibt wie oben dargelegt weiterhin erforderlich, dass das Vorhaben die Identität wahrt (vgl. oben E. 3.1 a.E.), wozu auch das äussere Erscheinungsbild (Ausmass, Stil) zählt (dazu nachfolgend E. 6). Zu prüfen bleibt die Frage, ob mit dem Abbruch und Wiederaufbau die geforderte Identität gewahrt ist, was unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen ist. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3; vgl. auch BGer 1C_486/2015 vom 24. Mai 2016 E. 3.2.2; VerwGE 2019/62 vom 26. September 2019 E. 4.1.3), ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a und b S. 218 f.; BGer 1C_281/2015 vom 28. Juni 2016 E. 4.1 und 6.1).”
Ist ein Projekt nach Art. 24c bewilligungsfähig, ist nach der in Lehre und Rechtsprechung entwickelten Methode eine umfassende, «pesée globale» der beteiligten Interessen vorzunehmen. Dabei sind auch durch Spezialgesetze geschützte, wichtige Belange (z. B. Natur‑, Landschafts‑ und Umweltschutz) in die Gesamtabwägung einzubeziehen. Soweit einschlägige Bestimmungen der Spezialgesetzgebung einem Vorhaben unmissverständlich und kategorisch entgegenstehen, wird die Abwägung entbehrlich, denn dann besteht nichts mehr zu gewichten.
“1, 3, 15 et autres LAT, ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent. La notion d’« aménagement du territoire » se réfère ici au droit fonctionnel qui régit cet aménagement (cf. art. 1 OAT ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 44 s ad art. 24c LAT). La méthode à appliquer est celle de la pesée globale des intérêts en présence, telle qu’on la pratique dans le cadre de l’établissement des plans d’affectation, mais aussi dans les cas relevant de l’art. 24 let. b LAT. La réglementation spéciale, par exemple le droit de l’environnement ou celui de la protection de la nature et du paysage, doit également être prise en compte. Si des dispositions relevant de la législation spéciale s’opposent catégoriquement à l’octroi de l’autorisation requise, toute pesée d’intérêts devient superflue, puisqu’il n’y a plus rien à pondérer ni à mettre en balance. Ainsi, la protection constitutionnelle des marais et des sites marécageux prime par exemple toujours la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 46 s ad art. 24c LAT). g. En outre, depuis la révision partielle de 2012 de l’OAT, les conditions générales énoncées à l’art. 43a OAT s’appliquent à toutes les autorisations exceptionnelles de construire hors de la zone à bâtir, hormis celles de l’art. 24a LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., n 31 ad Remarques préliminaires art. 24 à 24e et 37a LAT [ci-après : Rem. prélim. art. 24 ss LAT]). Selon l’art. 43a OAT, des autorisations ne peuvent être délivrées sur la base de la présente section que si les conditions suivantes sont remplies : la construction n’est plus nécessaire à l’utilisation antérieure conforme à l’affectation de la zone ou imposée par sa destination ou le maintien de cette utilisation est assuré (let. a) ; le changement d’affectation n’implique pas une construction de remplacement que n’imposerait aucune nécessité (let. b) ; tout au plus une légère extension des équipements existants est nécessaire et tous les coûts supplémentaires d’infrastructure occasionnés par l’utilisation autorisée sont à la charge du propriétaire (let.”
“En présence d'un projet répondant aux conditions de l'art. 24c LAT (et aux conditions générales de l'art. 24 LAT; cf. MUGGLI, op. cit., n. 14 ad art. 24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid. 3.1; arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; cf. MUGGLI, op. cit., n. 48 ad art. 24c LAT; ZEN-RUFFINEN/GUY-ECABERT, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, n. 614 p. 287).”
“Un nombre de places de parc limité à six unités est suffisant pour un bâtiment comprenant trois logements (AC.2011.0029 du 13 février 2014 consid. 7). La DGTL a émis une "Fiche d'application" intitulée "Construction et installations hors zone à bâtir – Modifications des abords de bâtiments érigés selon l’ancien droit". Une version datant de mai 2022 est disponible sur le site Internet de l'Etat de Vaud (www.vd.ch). Selon cette fiche, les places de stationnement doivent être trouvées sur les surfaces de cour existantes. Une légère extension des surfaces existantes peut être admise si l'aspect extérieur du bâtiment et de ses abords n'est pas modifié. Leur revêtement devra demeurer perméable (gazon stabilisé, grille gazon, tout-venant, etc.) dans la mesure du possible. Un projet d'agrandissement doit encore dans tous les cas remplir les exigences majeures de l'aménagement du territoire. Cette notion présente une similitude évidente avec les intérêts prépondérants susceptibles de s'opposer à l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24 let. b LAT (Muggli, op. cit., art. 24c LAT n° 44; art. 43a let. e OAT). Il convient donc d'effectuer une pesée des intérêts en présence. Les autres intérêts protégés par des lois spéciales – par exemple le droit de l'environnement ou la protection de la nature et du paysage – doivent également être pris en compte dans la pesée globale des intérêts (ATF 134 II 97 consid. 3.1).”
Seitlich offene oder lediglich überdachte Verbindungstrakte (z. B. witterungsgeschützte Gänge, offene Ständerkonstruktionen, durchgehende Vordächer) begründen nicht ohne Weiteres eine einheitliche Zusammenfügung von Wohn- und Ökonomieteil im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG. In den zitierten Entscheiden wurde ausgeführt, dass solche Verbindungsstücke die einzelnen Gebäude — soweit sie selbständig stehen oder wiederaufgebaut werden könnten — nicht zwingend zu einem gemeinsamen Ganzem machen; in solchen Konstellationen ist Art. 24c Abs. 3 RPG nicht anzuwenden.
“3,20 m breiter Verbindungsbau in Richtung Osten zum benachbarten Gebäude bestanden. Das Baurekursgericht liess offen, ob dieses Nachbargebäude teilweise bewohnt ist, weil es dies im Ergebnis als nicht relevant erachtete. Beim erwähnten Verbindungstrakt handelt es sich nach dem Baurekursgericht um die Fortsetzung des Vordachs. Dieser habe einen witterungsgeschützten Gang von der Scheune zum Nachbargebäude und weiter zu einem Drittgebäude ermöglicht, das ein Wohnhaus ist; alle drei Gebäude stehen auf derselben Parzelle. Der Verbindungstrakt bestehe aus einem auf einer Ständerkonstruktion erstellten Giebeldach ohne seitliche Wände. Das Baurekursgericht hat angenommen, dass diese drei Gebäude ohne Weiteres allein bestehen oder wiederaufgebaut werden könnten. Selbst wenn der Verbindungstrakt an die Scheune angebaut gewesen wäre, würde diese keine Einheit mit den anderen Gebäuden wie bei einer klassischen Mehrzweckbaute mit Wohntrakt und Ökonomieteil im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG bilden. Daher könne die Scheune nicht als angebaut im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG gelten. Im Ergebnis bestätigte das Baurekursgericht die erstinstanzlich festgestellte Nichtanwendbarkeit von Art. 24c RPG im konkreten Fall. 2.3 Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können nach Abs. 2 dieser Bestimmung mit Bewilligung der zuständigen Behörde u. a. wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Unter den Begriff des Wiederaufbaus im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt nicht nur ein solcher nach einem freiwilligen Abbruch, sondern auch nach einer (unfreiwilligen) Zerstörung (vgl. Art. 42 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; vgl. zur Beurteilung eines Wiederaufbaugesuchs nach einem Brand gestützt auf Art. 24c RPG BGr, 7. Juni 2021, 1C_163/2020, E. 3.1). Seit der RPG-Revision vom 23. Dezember 2011 gestattet Art. 24c Abs. 3 RPG die Veränderungsmöglichkeiten nach Art.”
“August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone" (BBl 2011 7083 ff.), dass die "angebauten Ökonomiebauten" in Art. 24c Abs. 3 RPG aufgenommen wurden, weil der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bilden und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll ist, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen (BBl 2011 7088). Entgegen der Beschwerdeführerin kann nicht jede irgendwie geartete bauliche Verbindung zwischen Wohnbaute und Ökonomiebaute genügen, damit letztere von Art. 24c Abs. 3 RPG erfasst wird. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat im Erläuternden Bericht zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom 10. Oktober 2012 mit Blick auf Art. 41 Abs. 2 RPV ausgeführt: "Ist ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut, wird das Ganze als eine einheitliche Baute im Sinn von Artikel 24c RPG betrachtet und gilt demnach als (teilweise) bewohnte Baute" (a. a. O., S. 7). Für eine Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 3 RPG müssen folglich Wohn- und Ökonomieteil so zusammengebaut sein, dass sie ein Ganzes bilden; dabei ist weiter vorauszusetzen, dass – zumindest in einem Teilbereich – ein rechtmässiger, altrechtlicher Wohnteil besteht (vgl. auch VGr, 15. Dezember 2022, VB.2022.00030, E. 3.1). 2.5 Im eingereichten Ausweis der Gebäudeversicherung von 2018 wird der Hof auf Kat.-Nr. 01 als Wohnhaus mit Scheune umschrieben. Dieses Dokument erweist sich als zu unbestimmt, um daraus Rückschlüsse auf die bauliche Situation zu ziehen. Die Beschwerdeführerin widerspricht vor Verwaltungsgericht auch nicht konkret der vorinstanzlichen Feststellung, dass die fragliche Scheune unbewohnt war. Für diese Scheune galt die gestützt auf Art. 24a RPG erteilte Bewilligung vom 11. Februar 2013 zur Nutzung für nicht landwirtschaftliche Lager- und Einstellzwecke. Ausserdem bestätigen die aktenkundigen Pläne und Fotografien die Würdigung des Baurekursgerichts, dass die betroffene Scheune baulich höchstens über einen seitlich offenen Verbindungstrakt mit den nebenan stehenden Gebäuden bzw.”
“3,20 m breiter Verbindungsbau in Richtung Osten zum benachbarten Gebäude M.2 (ob es sich hierbei um Ökonomiegebäude handelt, oder ob dieses teilweise bewohnt ist, lässt sich den - 3- Unterlagen nicht entnehmen, erweist sich im Weiteren jedoch auch nicht als relevant). (…) Selbst wenn der Verbindungstrakt an die Scheune angebaut gewesen wäre, würde eine Erweiterung der Besitzstandsgarantie auf eine derart angefügte Ökonomiebaute dem Sinn und Zweck der anzuwendenden Normen widersprechen. Denn die einzelnen Gebäude können ohne Weiteres allein bestehen oder wiederaufgebaut werden und bilden keine Einheit im umschriebenen Sinn. Daran ändert das vom Wohnhaus bis zur Scheune durchgezogene (Vor-)Dach nichts, weshalb die Situation nicht anders zu beurteilen ist, als die vom Bundesgericht in 1C_171/2017 vom 3. Oktober 2017 thematisierte, etwa 14 m vom ehemaligen Bauernhaus entfernte Scheune. Somit kann die umstrittene Scheune nicht als angebaut im Sinne von Art. 24c Abs. 3 RPG gelten bzw. ist deren Einstufung durch die Vorinstanz als allein stehend im Sinne von Art. 41 Abs. 21 RPV nicht zu beanstanden.”
Die Ausdehnung der nicht-landwirtschaftlichen Wohnnutzung in angebrachte Ökonomiebauten ist nach Art. 24c RPG zulässig, jedoch nur innerhalb der durch Art. 42 RPV vorgegebenen Grenzen. Überschreitet das Vorhaben die nach Art. 42 RPV zulässige Bruttogeschossfläche, scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG mit jenen von Art. 24d RPG ist nicht zulässig.
“Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien. Dies läuft auf eine unerlaubte Ku- mulation der Erweiterungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG hinaus. Bei Schutzobjekten grundsätzlich denkbar ist die separate Beurteilung von Zweckänderungen von an landwirtschaftliche Wohnbauten angebauten Öko- nomiebauten nach Massgabe von Art. 24d Abs. 2 RPG, während Bauvorha- ben betreffend den Wohnteil nach Art. 24c RPG beurteilt werden. Eine da- hingehend getrennte Beurteilung des Bauvorhabens scheitert vorliegend da- ran, dass die Wohnungen über ein gemeinsames Treppenhaus mit Lift im Ökonomieteil erschlossen werden.”
Nach der Rechtsprechung gelten die Bestimmungen von Art. 24c RPG auch für landwirtschaftliche Temporärwohnbauten, namentlich für Alphütten.
“Für den Fall, dass das Bauvorhaben als nicht zonenkonform beurteilt wird, beruft sich der Beschwerdeführer auf Art. 24c RPG. Nach dieser Bestimmung werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Diese Bestimmungen gelten auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiegebäude, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). Sie gelten auch für landwirtschaftliche Temporärwohnbauten wie die hier streitige Alphütte. Die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung bleibt vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
Für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 4 RPG ist darzulegen und zu prüfen, dass für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein geeigneter Aufstellort vorhanden ist; dabei ist auch zu prüfen, ob eine Innenaufstellung technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist.
“Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde.”
“Das strittige Aussengerät der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe muss daher gestützt auf diese Bestimmung für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden kann (der dritte Tatbestand fällt ausser Betracht). Von einer Notwendigkeit im Sinne dieser Bestimmung kann jedoch nur gesprochen werden, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden ist (vgl. auch E. 2d). Diese Voraussetzung gilt im Übrigen unabhängig von der Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 4 RPG auch bereits gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung (Art. 75 Abs. 1 BV[34], Art. 1 RPG). Zudem ist auch gestützt auf das lärmrechtliche Vorsorgeprinzip unabhängig von der Einhaltung der Planungswerte zu prüfen, ob die Innenaufstellung einer Wärmepumpe technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, und zwar selbst dann, wenn – wie hier – keine Nachbarn betroffen sind.[35] Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden sind geeignete Raumreserven im Gebäudeinnern vorhanden, wie anlässlich des Augenscheins festgestellt werden konnte. So verfügen die Beschwerdeführenden vorab im Erdgeschoss im Bereich des ehemaligen Ökonomieteils über mehrere bereits als Nebennutzfläche dienende Räume, welche ausreichend Platz für eine rein innenaufgestellte Wärmepumpe bieten.[36] Diese Räumlichkeiten befinden sich auch in genügendem Abstand zum rechtmässigen Wohnteil im östlichen Teil des Gebäudes, womit die Bedenken der Beschwerdeführenden hinsichtlich des Lärms im Falle einer Platzierung im derzeitigen Heizungsraum unbegründet sind.”
Die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit der Baute oder Anlage ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG. Fehlt diese Voraussetzung, steht dem Betroffenen nach der zitierten Rechtsprechung kein Anspruch auf Gleichbehandlung zugunsten einer gesetzwidrigen Bewilligungspraxis (Art. 8 Abs. 1 BV) zu.
“Eine gesetzwidrige Praxis vermag somit nur dann einen Anspruch auf Gleichbehandlung zu begründen, wenn die Sachverhalte vergleichbar sind (vgl. dazu auch Urteil 1C_173/2020 vom 24. März 2021 E. 5.4, in: ZBl 123/2022 S. 380). Da nach dem Ausgeführten die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit der Baute oder Anlage eine unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG darstellt und es an dieser Voraussetzung im vorliegenden Fall fehlt, hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müssen, dass im Kanton Luzern in gesetzeswidriger Weise Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG auch für nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen erteilt worden wären. Dass dies der Fall ist, behauptet er jedoch nicht. Er kann somit nicht gestützt auf 8 Abs. 1 BV eine Gleichbehandlung im Unrecht fordern.”
Art. 24c Abs. 4 nennt drei abschliessende, alternativen Rechtfertigungsgründe für nicht-minime Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds: sie müssen notwendig sein für eine Wohnnutzung nach üblichen Normen, für eine energetische Sanierung oder der Verbesserung der Einpassung in die Landschaft. Jeder Fall ist gesondert zu prüfen. Die Zulässigkeit nach Abs. 4 ist erforderlich, aber nicht ausreichend: zusätzlich ist zu prüfen, ob die Änderung die Identität der Bau- oder Anlage verletzt.
“L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b et les références). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la référence). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 6 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; TF 1C_489/2022 du 3 août 2023 consid. 5.2.2; CDAP AC.2022.0067 précité consid. 2b/bb).”
“S'il est vrai que la surélévation du toit de quelques centimètres et l'augmentation de la SBPI de 2 ou 3 m2 paraissent contraires à l'art. 42 al. 3 OAT, dans la mesure où les possibilités d'agrandissement étaient préalablement épuisées, le projet des recourants ne vise pas à augmenter la hauteur des combles pour la création d'un volume supplémentaire – bien que l'architecte ait admis qu'il en ait résulté de 2 ou 3 m2 supplémentaires –, mais bien la mise en place d'une toiture répondant aux exigences en matière d'isolation du "Programme bâtiment". Il s'agit ainsi d'un assainissement énergétique au sens de l'art. 24c LAT. Comme dans la cause susmentionnée, il s'agit in casu aussi d'examiner si l'agrandissement lié à l'isolation peut être autorisé, malgré l'épuisement des possibilités d'agrandissement, sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, lequel permet des modifications de l’aspect extérieur du bâtiment tant lorsqu'elles sont nécessaires pour assurer un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que pour permettre un assainissement énergétique. Il ressort toutefois des travaux préparatoires relatifs à l'art. 24c LAT qu'un agrandissement du volume visible d'une construction ne peut être apprécié de la même manière qu'une simple modification de l'aspect extérieur de la construction touchant aux fenêtres. En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [...] expressément être admises aussi lorsqu’elles sont nécessaires pour mettre dans un état conforme aux normes usuelles une habitation qui avait à l’origine cette affectation. [...] Il s’agit [..] de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires.”
Bei der Berechnung der zulässigen Höchstgrenzen (30 % bzw. 100 m2) werden Erweiterungen, die innerhalb des bestehenden Bauvolumens vorgenommen werden, nur zur Hälfte angerechnet.
“un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l’agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu’il s’agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié ;”
“; - un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la SBP ou de la surface totale (somme de la SBP et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let.”
Längere Nutzungsunterbrechungen können dazu führen, dass der Bestandsschutz nach Art. 24c entfällt (Beispiel: Stilllegung seit 1993). Die 30‑Jahres‑Frist, innerhalb deren Behörden grundsätzlich die Beseitigung verlangen können, beginnt mit der Fertigstellung der betroffenen Bauteile zu laufen. Für ausserhalb der Bauzone rechtswidrig errichtete Bauten gilt allerdings nach der Rechtsprechung, dass die Beseitigungsbefugnis nicht allein durch Zeitablauf nach 30 Jahren erlischt.
“Il découle cependant de la jurisprudence que, contrairement à ce qui prévaut pour les zones à bâtir, le droit d'exiger le rétablissement d'un état conforme au droit en dehors de la zone à bâtir ne se périme pas (ATF 147 II 309 c. 5.7). 4.2.2 En l'occurrence, le réservoir apparaît déjà sur les cartes topographiques de la région dans le courant des années cinquante (cartes historiques accessibles sur: <https://map.geo.admin.ch/>, onglet cartes affichées/Voyage dans le temps – Cartes [consulté le 9 octobre 2024]). Selon les informations fournies par la Commune, il pourrait même avoir été construit dans les années 1900 (courrier de la Commune du 6 mai 2024) et un permis de construire aurait été délivré fin 1924, début 1925 par la Préfecture (courrier de la Commune du 30 mai 2024). A un degré de vraisemblance prépondérante (voir ATF 147 II 309 c. 5.2), il doit être admis que le réservoir a donc été construit avant le 1er juillet 1972 et, en considérant qu'il servait les intérêts du territoire bâti, notamment en approvisionnant celui-ci en eau, n'est ainsi plus conforme à l'affectation de la zone depuis cette date. Il devrait par conséquent pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise au sens de l'art. 24c LAT pour autant qu'il ait été érigé légalement, ce que les recourants contestent. A ce propos, c'est en principe au maître d'ouvrage qu'il incombe de prouver qu'une construction a fait l'objet d'une autorisation. Celui-ci supporte également les conséquences d'une éventuelle absence de preuve (TF 1C_22/2019 du 6 avril 2020 c. 6.2.1, non publié in ATF 146 II 304). Or, malgré une demande du juge instructeur en ce sens, ni l'intimée, ni la Commune n'ont été en mesure de fournir le permis de construire de cet ancien réservoir. En tout état de cause, indépendamment de la légalité initiale du réservoir, il est établi et non contesté que celui-ci n'est plus utilisé depuis 1993. Son utilisation a pris fin par la mise en service d'un nouveau réservoir destiné à le remplacer (courrier de la Commune du 6 mai 2024). Il y a donc une claire interruption de l'usage et une exclusion d'une nouvelle utilisation future comparable, compte tenu de la construction du nouveau réservoir remplissant les mêmes fonctions que le réservoir en cause.”
“C’est donc bien sous l’angle des art. 24c LAT ainsi que 41 et 42 OAT que la légalité des travaux entrepris sans autorisation par les recourants en 2006 doit être examinée. Le délai de péremption de trente ans du droit pour les autorités d’exiger la démolition d'une installation pour rétablir une situation conforme au droit commence à courir seulement dès l'achèvement du bâtiment ou des parties litigieuses de celui-ci (cf. ATF 136 II 359 consid. 8.3; 107 Ia 121 consid. 1b; voir aussi TF 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.3). A l’ATF 147 II 309 consid. 4 et 5, le Tribunal fédéral a en outre précisé qu'à l'inverse de ce qui prévaut pour les zones à bâtir, l'obligation de rétablir un état conforme au droit ne s'éteint pas après trente ans s'agissant de bâtiments et installations érigés illégalement en dehors de la zone à bâtir. C’est ainsi doublement à tort que les recourants prétendent que ce qui s’est passé entre 1972 et 1990 serait soumis au délai de péremption de trente ans, puisque les travaux litigieux ont été réalisés en 2006 et que le délai de péremption n’est plus applicable en dehors de la zone à bâtir.”
“En l'occurrence, il n'est pas contesté que le recourant n'est pas agriculteur et que les travaux litigieux ne sont pas nécessaires à une exploitation agricole et n'ont pas de vocation agricole, de sorte que ceux-ci ne sont pas conformes à l'affectation de la zone. Partant, il convient d'analyser si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT peut être délivrée. L'examen des conditions des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT peut d'emblée être écarté étant donné qu'il ne s'agit pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a LAT), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b LAT), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1) ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2) et que le bâtiment n'est pas destiné à détenir des animaux (art. 24e). Un pavillon qui sert de lieu pour des rencontres familiales n'est pas non plus imposé en zone agricole par sa destination. 2.3. Contrairement à ce que semble penser le recourant, l'art. 24c LAT ne peut pas non plus entrer en considération. En effet, le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 OAT; ATF 127 II 209 consid. 2c). Or, sur la base des photographies consultables sur le guichet cartographique de la Confédération (cf. https://map.geo.admin.ch, sous swisstopo, carte swissimage voyage dans le temps, consulté le 28 juin 2022), le pavillon litigieux a été érigé après 1972, soit en 1980. Il a été démoli puis reconstruit entre 2015 et 2017. Ni la construction du pavillon d'origine ni celle du nouveau pavillon n'ont été mises au bénéfice d'un permis, de sorte que l'application de l'art. 24c LAT est d'emblée exclue sans qu'il soit nécessaire d'examiner plus avant si, au moment de la reconstruction en 2017, le bâtiment pouvait encore être utilisé conformément à sa destination ou s'il était en ruine, ce qui exclut l'application de l'art.”
Vorherige Bewilligungen sind bei der Beurteilung weiterer Änderungen mitzuberücksichtigen. Zulässige Erweiterungen können stufenweise umgesetzt werden, dürfen jedoch kumulativ die nach Art. 24c RPG (und den dazugehörigen Ausführungsvorschriften) vorgesehenen Höchstmassgrössen nicht überschreiten.
“Nicht von Bedeutung ist, dass es nicht die «Schuld» der Beschwerdeführenden sei, wenn die gesetzlich erlaubte Erweiterung bereits mit den früheren, durch die Behörden bewilligten Umbauten überschritten worden sei. Wie die BVD zutreffend festgehalten hat, können die maximal zulässigen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten allenfalls in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal, ausgenutzt werden (vgl. z.B. BGer 1C_434/2022 vom 25.8.2023 E. 4.1.2, 1C_79/2022 vom 30.9.2022 E. 6.3; Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28 und 34). Die Bewilligungen für die früheren Bauvorhaben sind zwar in Rechtskraft erwachsen und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, jedoch bei der Beurteilung der hier umstrittenen weiteren Änderungen mitzuberücksichtigen (vgl. BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 4.2). 4.3 Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt. 4.4 Im Fall des Bauabschlags entscheidet die Baubewilligungsbehörde zugleich darüber, ob und inwieweit der rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist (Art. 46 Abs. 2 Bst. e BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 46 N. 9 mit weiteren Hinweisen). Die Wiederherstellung kann ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 S. 97 E. 3b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. a). – Gemäss der Wiederherstellungsanordnung haben die Beschwerdeführenden das angebaute Gartenblockhaus abzubrechen, die betreffende Fassade analog den bestehenden Fassaden herzurichten und die Bodenabdeckung entweder entsprechend der Bodenabdeckung des vormaligen Anbaus oder als bekieste oder begrünte Fläche herzustellen (vgl.”
“4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.h. bis zu dem Punkt, an dem die Identität der Gesamtanlage nicht mehr gewahrt ist.60 Die Auffassung der Beschwerdeführerin, eine teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone dürfe nach Art. 24c RPG nur einmal erfolgen, ist demnach unzutreffend.”
In der zitierten Rechtsprechung wurden der Bau eines Schwimmbeckens und die Erweiterung bzw. der Neubau einer Garage abgewiesen, weil die Vorhaben nicht unter die erlaubten Gründe des Art. 24c Abs. 4 RPG fielen. Ausländische Leitfäden (hier: Belgien) konnten im Verfahren den Gesuchstellern nicht zugutekommen, da sie von einer ausländischen Behörde stammen und die streitige Garage nicht als landwirtschaftliches Gebäude qualifiziert werden kann.
“________/Municipalité de Servion, Direction générale du territoire et du logement ZONE AGRICOLE PISCINE GARAGE{CONSTRUCTION} PRINCIPE DE L'IDENTITÉ LAT-24c-4 (01.11.2012)OAT-42 Résumé contenant: Recours des propriétaires d'une parcelle en zone agricole contre le refus de la municipalité d'autoriser sur celle-ci la construction d'une piscine de 16,6 m2 et d'un garage de 50 m2 (après démolition de l'existant de 38 m2), refus fondé sur celui de la DGTL de délivrer une autorisation spéciale pour ces travaux. La construction de la piscine ne pouvant se fonder sur aucun des motifs mentionnés à l'art. 24c al. 4 LAT, elle ne peut pas être autorisée, sans qu'il soit nécessaire d'examiner si l'identité de la construction et de ses abords est préservée. Constat que cette piscine pose quoi qu'il en soit également problème sous cet angle vu sa surface et son volume hors-sol (consid. 2e). L'agrandissement du garage, qui ne répond pas non plus à l'une des conditions de l'art. 24c al. 4 LAT, doit également être refusé, étant précisé que la commune de Servion se situe à une altitude inférieure à celle à partir de laquelle un garage est considéré comme nécessaire pour un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. Cette nouvelle construction, vu l'augmentation de surface et de volume et les aménagements extérieurs qu'elle implique (mur de soutènement), augmenterait de surcroît l'impact sur le paysage (consid. 3d). Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 26 janvier 2022 Composition M. François Kart, président; M. Emmanuel Vodoz, assesseur; Mme Bénédicte Tornay Schaller, assesseure; Mme Nadia Egloff, greffière. Recourants 1. A.________ à ******** 2. B.________ à ******** P_FIN Autorité intimée Municipalité de Servion, à Servion, P_FIN Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement, à Lausanne.”
“et les aménagements extérieurs qu'il implique (mur de soutènement), on doit au contraire reconnaître avec la DGTL que cette nouvelle construction augmentera l'impact sur le paysage. Dans ce contexte, le document "Conseils pour l'intégration paysagère des bâtiments agricoles" auquel se réfèrent les recourants (pièce n° 18 du bordereau annexé au recours) ne leur est d'aucun secours, puisqu'il émane d'une autorité étrangère (Belgique) et que le garage litigieux ne constitue pas un bâtiment agricole. Il s'ensuit que c'est à juste titre que la DGTL a refusé de délivrer l'autorisation spéciale requise pour l'agrandissement du garage, les modifications envisagées ne répondant à aucune des conditions posées par l'art. 24c al. 4 LAT. On peut de surcroît relever que la surface du nouveau garage projeté, de 50 m2, excèderait le maximum de 40 m2 de surface brute admissible au sens de la directive "Constructions et installations hors zone à bâtir – Modifications des abords de bâtiments érigés selon l’ancien droit".”
Ein nahezu vollständiger Wiederaufbau oder eine erhebliche Aufstockung eines vor dem 1.7.1972 rechtmässig errichteten Gebäudes begründet nicht automatisch einen Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG; es ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen dieser Bestimmung vorliegen.
“24 ss LAT fixent les exceptions admissibles hors de la zone à bâtir. En l'espèce, l'art. ccc RF est situé hors de la zone à bâtir. Il n'est pas contesté que les recourants n'exercent pas d'activité agricole et que les travaux entrepris ne sont pas conformes à l'affectation de la zone agricole. De même, il est constant que les travaux réalisés par les recourants sur leur parcelle ont consisté, dans les faits, en la démolition et la reconstruction d'une part très importante du bâtiment, et que cette reconstruction s'est accompagnée d'une surélévation effective de celui-ci (cf. supra consid. 2.1). Dès lors, il s'agit de déterminer si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT, et plus précisément de l'art. 24c LAT, peut être octroyée pour la réalisation de tels travaux, dès lors que le bâtiment a été légalement construit avant le 1er juillet 1972, date à laquelle a été introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). 3.2. Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricole et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al.”
Bei blosser Bewirtschaftung naturnaher Flächen kann von Freizeitlandwirtschaft ausgegangen werden; die Rechtsprechung verlangt zur Abgrenzung Kriterien wie Wirtschaftlichkeit/Existenzfähigkeit des Betriebs. Fehlt die Existenzfähigkeit oder ist eine Massnahme nicht betriebsnotwendig, spricht dies gegen Schutzwürdigkeit nach Art. 24c RPG.
“Entscheid Verwaltungsgericht, 23.11.2021 Bau- und Planungsrecht. Bauen ausserhalb Bauzone. Art. 16a RPG (SR 700) und Art. 35 RPV (SR 701), Art. 24c RPG. Umstritten war der Anbau einer Überdachung an einen bestehenden Stall (mit nachträglich an- bzw. eingebautem Wohnteil) für das Unterstellen landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen sowie die Feststellung, dass auf der Parzelle ein unrechtmässiger Zustand besteht, und die verfügte Grundbuchanmerkung eines Verbots von baulichen Erweiterungen und des Abbruchs/Wiederaufbaus. Besteht die landwirtschaftliche Tätigkeit lediglich aus der Bewirtschaftung naturnaher Flächen, so sind dennoch die von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien, insbesondere die Wirtschaftlichkeit, zur Abgrenzung von der Freizeitlandwirtschaft zu beachten. Im konkreten Fall wurde der Betrieb als Freizeitlandwirtschaft qualifiziert, dem es zudem an der Existenzfähigkeit mangelte. Sodann erwies sich die geplante Überdachung auch nicht als betriebsnotwendig. Ferner war nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz wegen fehlender kantonaler Zustimmung und mangelnder materieller Bewilligungsfähigkeit die Baute (eingebaute Wohnung) zumindest als nicht rechtmässig beurteilte.”
Das Fehlen früher angeordneter Nutzungsbeschränkungen enthebt die Behörden nicht von der materiellen Prüfung eines späteren Gesuchs nach Art. 24c RPG; aus dem Unterlassen einer früheren Beschränkung können die Gesuchstellenden keine günstigere Beurteilung ihres späteren Gesuchs herleiten.
“Da die Vorinstanz das Gesuch materiell geprüft und wie dargelegt bundesrechtskonform abgewiesen hat, ist nicht entscheiderheblich, ob das anlässlich der Bewilligung des Neubaus rechtskräftig verfügte Verbot der baulichen Nutzungserweiterung einem späteren Umnutzungsgesuch entgegengehalten werden kann. Umgekehrt spielt auch keine Rolle, dass mit der im Jahr 2018 erteilten Bewilligung keine explizite Nutzungsbeschränkung als Ferienhaus verfügt wurde: Das spätere Baugesuch hatte im Gegensatz zum früheren ausdrücklich den Bau eines Ferienhauses zum Gegenstand; anlässlich der Schätzung des Gebäudes im Juni 2019 wurde die beschränkte Benützungsdauer als Ferienhaus mitberücksichtigt. Auch wenn die Behörden aufgrund der Vorgeschichte durchaus Anlass gehabt hätten, an der tatsächlichen Nutzung als Ferienhaus zu zweifeln - die Beschwerdeführenden nutzten bereits das alte Ferienhaus als Dauerwohnsitz -, sodass die Anordnung einer entsprechenden Nutzungsbeschränkung angezeigt gewesen wäre, können die Beschwerdeführenden aus deren Fehlen mit Bezug auf die Bewilligungsfähigkeit nach Art. 24c RPG nichts zu ihren Gunsten ableiten. Ebenfalls unbehelflich ist der wiederholte Verweis der Beschwerdeführenden auf das bereits zitierte Urteil 1C_464/2016 vom 7. Juni”
Massnahmen wie der Einbau einer festen Heizungsanlage oder der erstmalige Anschluss an das Stromnetz können als «wichtige/modification importante» Änderung der Nutzung gewertet werden und damit den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG ausschliessen.
“La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3, 1ère phrase, OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 127 II 215 consid. 3a; 123 II 256 consid. 4; arrêt TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1). La transformation envisagée doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT – entré en vigueur le 1er novembre 2012 – précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf.”
“La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 127 II 205 consid. 3a; 123 II 256 consid. 4; arrêt 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1). Les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire (art. 42 al. 3 let. c OAT). Cette disposition répond à la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. L'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée constituent des modifications importantes de l'utilisation du bâtiment (arrêt 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, ad art. 42 OAT, p. 10; cf. également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n. 33 ad art. 24c LAT).”
“24a LAT pourrait entrer en ligne de compte vu qu’il n’y aurait alors pas de nécessité de procéder à des travaux de transformation du pavillon litigieux, contournant ainsi l’exigence de l’art. 42 al. 3 let. c OAT. Dans ces circonstances, les travaux litigieux ont globalement pour conséquences non seulement de modifier de manière importante l’utilisation du pavillon existant en violation de l’art. 42 al. 3 let. c OAT, mais également de permettre la réalisation d’une construction outrepassant, à la fois, les possibilités de construire prévues sous l’ancien droit et la réglementation actuelle relative à la zone agricole, qui est par définition inconstructible (art. 16 al. 1 LAT). Un tel résultat va au-delà de l’objectif poursuivi par la garantie de la situation acquise ancrée à l’art. 24c LAT, et ce bien que son al. 2 prévoit le cas de la reconstruction. En effet, comme le rappelle MUGGLI, le législateur fédéral ne souhaitait pas, pour les bâtiments habités de manière temporaire au 1er juillet 1972, des modifications autres que minimes, vu l’élargissement considérable des changements d’utilisation prévus par l’art. 24c LAT, notamment les démolitions-reconstructions. Si cet auteur ne comprend pas bien pourquoi ces bâtiments, habités de manière temporaire, n’ont pas été exclus du champ d’application de l’art. 24c al. 3 LAT, il conclut que de toute façon, ils ne peuvent être réaffectés, au titre de l’art. 24c LAT, à un usage d’habitation permanent car il s’agirait alors d’un changement complet d’affectation et « sans doute aussi d’une "modification importante de leur utilisation" » (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 33 ad art. 24c LAT). Enfin, l’argument selon lequel les propriétaires sont obligés par la commune de procéder aux raccordements séparatif et électrique, est sans pertinence in casu, puisqu’ils ne font pas partie des éléments susmentionnés ayant conduit la chambre de céans aux conclusions précitées s’agissant de l’application des art. 24c LAT et 42 OAT. Il en va de même concernant la conclusion subsidiaire des propriétaires, excluant l’installation d’un chauffage fixe de la demande d’autorisation litigieuse, étant précisé qu’une telle installation dans un bâtiment principalement non chauffé, comme en l’espèce, est expressément considérée par l’ARE comme une modification importante de son utilisation (rapport ARE 2012, p.”
Vor Erteilung der Ausnahmebewilligung ist — gestützt auf die zu prüfenden Einordnungsaspekte — die am besten passende Ausführung (insbesondere Farbgebung) zu klären. Weicht das eingereichte Projekt hiervon ab, ist dem Bauherrn Gelegenheit zur Projektänderung einzuräumen; nach Klärung/Anpassung ist die konkret festgelegte Ausführung bei der amtlichen Publikation des Vorhabens anzugeben.
“Gestützt auf die in Zusammenarbeit mit der OLK weiterentwickelten Gestaltungsgrundsätze des AGR zur guten Einordnung von Blechdächern kam es zum Ergebnis, dass sich das zu beurteilende Dachmaterial gut in die Gebäudegruppe mit mehrheitlich eternitgedeckten Dächern einfüge und die flachen Dachplatten dem Einordnungsgebot in der konkreten Situation besser entsprächen als wellenförmige. Die am besten passende Farbe lasse sich schliesslich mittels Auflage anordnen. Das Verwaltungsgericht führte im Ergebnis aus (E. 7.1), der Bauabschlag lasse sich nicht damit begründen, dass dem Vorhaben wichtige Anliegen der Raumplanung entgegenstehen, weil das vorgesehen Dachmaterial kaum Patina ansetzen und in der konkreten Situation eine Einordnung nach den kommunalen Ästhetikvorschriften verunmöglichen bzw. dem Planungsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 2 RPG6 widersprechen würde. Andere wichtige Anliegen im Sinn von Art. 24c Abs. 5 RPG seien nicht ersichtlich und habe auch die Vorinstanz nicht erwähnt. Ob die übrigen Voraussetzungen gemäss Art. 24c RPG erfüllt seien, namentlich die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, habe die BVD offengelassen. Ausserdem habe die Gemeinde das Baugesuch wohl mit Blick darauf nicht publiziert, dass sie es abweisen musste, nachdem das AGR die Bewilligung nach Art. 24c RPG verweigert habe. Falls die BVD zum Schluss komme, dass die Ausnahmebewilligung erteilt werden könne, sei die Publikation nachzuholen. Schliesslich gelte es die konkret am besten passende Farbe der Dachplatten zu bestimmen.”
“Sollte dies nicht die gemäss Baugesuch beantragte Farbe «anthrazit» sein, so soll die Gemeinde – vor einer Publikation des Vorhabens – dem Beschwerdegegner Gelegenheit geben, die Farbe mittels Projektänderung anzupassen. Damit kann sichergestellt werden, dass die Farbwahl dem Beschwerdeführer als Bauherr überlassen bleibt. Nach Klärung der am besten passenden Farbe und allfälliger Anpassung des Farbtons mittels Projektänderung durch den Beschwerdegegner wird das Vorhaben (unter Angabe der Farbgebung) sodann sowohl im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde (Art. 26 Abs. 2 BewD) als auch im kantonalen Amtsblatt (Art. 26 Abs. 2 BewD i.V.m. Art. 12b Abs. 1 und 2 NHG7) zu veröffentlichen und bis zum Ablauf der Einsprachefrist bei der Gemeindeverwaltung in physischer und elektronischer Form zu Einsichtnahme aufzulegen sein (Art. 28 Abs. 1 BewD). Allfällige Einsprechende werden in das Verfahren miteinzubeziehen sein. Im Rahmen der materiellen Prüfung wird die Gemeinde schliesslich das AGR als zuständige Bewilligungsbehörde mit einer Beurteilung zu beauftragen haben. Das AGR wird sich dabei im Rahmen seiner neu zu erlassenden Verfügung auch mit den bis anhin noch ungeprüften Voraussetzungen von Art. 24c RPG auseinanderzusetzen haben, vorab mit der Wahrung der Identität und der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit. Unter diesen Umständen ist eine Rückweisung angezeigt. Daher wird der angefochtene Bauentscheid vom 11. Februar 2021 in Gutheissung der Beschwerde aufgehoben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an die Gemeinde Hasliberg zurückgewiesen.”
Im Gewässerraum ist das öffentliche Interesse an Freihaltung, am Hochwasserschutz und am Schutz von Uferlebensräumen besonders zu gewichten. Vor diesem Hintergrund ist der Bestandsschutz nach Art. 24c Abs. 2 RPG enger auszulegen: Bestand, Weiternutzung und Unterhalt bestehender, rechtmässiger Anlagen fallen in der Regel unter den Schutz; Erweiterungen oder Wiederaufbauten, die den Zweck der Gewässerraumfreihaltung oder den gewässerrechtlichen Schutz beeinträchtigen bzw. einen gewässerrechtswidrigen Zustand verfestigen, sind dagegen nicht zulässig.
“1; Urteil des Baurekursgerichts Zürich BRGE II Nr. 0186/2012 vom 20.11.2012). Diese Möglichkeit der unterschiedlichen Handhabung wird in der Lehre zuweilen kritisiert. Sie sei gerade dann sehr weitgehend, wenn das kantonale Recht den Abbruch und den Wiederaufbau zulasse. Diese Rechtsprechung begünstige ohne Not, dass der Gewässerraum in gewissen Kantonen entgegen seinem Zweck langfristig überbaut bleiben werde. Die kantonale Rechtsprechung zeige, dass eine Auslegung von Art. 41c Abs. 2 GSchV im Sinn der bundesverfassungsrechtlichen Bestandesgarantie durchaus möglich und mit Blick auf Sinn und Zweck des Gewässerraums angemessen wäre (vgl. Bähr, a.a.O., S. 41). In BGE 146 II 304 verneinte das Bundesgericht im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone die Geltung der erweiterten Bestandesgarantie. Seinem Wortlaut nach schütze Art. 41c Abs. 2 GSchV altrechtliche Bauten nur in ihrem Bestand, ohne die Änderung, Erweiterung oder den Wiederaufbau zu erwähnen. Gegen einen erhöhten Besitzstandsschutz nach Art. 24c Abs. 2 RPG im Gewässerraum spreche der erhöhte Schutz vor Überbauung, den dieser im Vergleich zur Landwirtschaftszone geniesse. Nach Art. 41c Abs. 1 GSchV genüge die Standortgebundenheit in der Landwirtschaftszone nicht, sondern Bauten und Anlagen müssten auf einen Standort im Gewässer angewiesen sein und im öffentlichen Interesse liegen. Dies belege das gewichtige öffentliche Interesse an der Freihaltung der Gewässerräume, welche die natürlichen Funktionen der Gewässer (Art. 36a Abs. 1 lit. a GSchG) und die für den Hochwasserschutz notwendige Abflusskapazität gewährleisteten (Art. 36a Abs. 1 lit. b GSchG). Uferbereiche seien überdies als wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als Vernetzungskorridor besonders schutzwürdig. Diese Ausführungen galten zwar, wie erwähnt, einem Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone. Das darin erwähnte gewichtige öffentliche Interesse am Schutz des Gewässerraums gilt indessen ohne Weiteres auch für Gewässer innerhalb der Bauzone und ist daher bei entsprechenden Bauvorhaben, mithin auch dem streitbetroffenen, zu berücksichtigen.”
“Bestehende Anlagen im Gewässerraum sind in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt, sofern sie rechtmässig erstellt wurden und bestimmungsgemäss nutzbar sind (Art. 41c Abs. 2 GSchV). Nach neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt der Bestimmung bei zonenfremden Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone auch dann eigenständige Bedeutung zu, wenn Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) anwendbar ist. Denn seinem Wortlaut nach schütze Art. 41c Abs. 2 GSchV altrechtliche Bauten nur «in ihrem Bestand» (wie Art. 24c Abs. 1 RPG), ohne die Änderung, Erweiterung oder den Wiederaufbau zu erwähnen, die nach Art. 24c Abs. 2 RPG gestattet sind, und ohne auf diese Bestimmung zu verweisen. Gegen einen solch erweiterten Besitzstandsschutz spreche der erhöhte Schutz vor Überbauung, den der Gewässerraum im Vergleich zur Landwirtschaftszone geniesse. Mangels gesetzlicher Grundlage für einen erweiterten Besitzstandsschutz im GSchG gelte im Gewässerraum nur (aber immerhin) der aus der Eigentumsgarantie und dem Vertrauensschutz abgeleitete verfassungsrechtliche Besitzstandsschutz. Dieser umfasse den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten. Zulässig dürften, so das Bundesgericht – unter Berücksichtigung des Normzwecks und des Verhältnismässigkeitsprinzips – weiter auch Umbauten sein, welche die Funktion des Gewässerraums nicht berühren. Dagegen dürfen zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzone im Gewässerraum weder erweitert noch wiederaufgebaut werden, weil dadurch der gewässerrechtswidrige Zustand verstärkt und über die Lebensdauer der ursprünglich bewilligten Bauten hinaus perpetuiert würde. Dies würde das Ziel von Art.”
Bei landwirtschaftlichen Nutzungen gelten nach Art. 37 OAT Voraussetzungen für interne Entwicklungen: eine bodenunabhängige Produktionsfläche wird als Teil der internen Entwicklung angesehen, wenn sie 35% der kultivierten Fläche nicht übersteigt und höchstens 5'000 m2 beträgt. Ergänzend regelt Art. 37a LAT Ausnahmen für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone, namentlich für kleine und mittlere Produktionsbetriebe, unter den dort festgelegten Voraussetzungen.
“2 1ère phrase LAT, les constructions et installations qui servent au développement interne d’une exploitation agricole ou d’une exploitation pratiquant l’horticulture productrice sont conformes à l’affectation de la zone. L’art. 37 OAT précise que l’édification de constructions et installations destinées à la culture maraîchère et à l’horticulture selon un mode de production indépendant du sol est réputée développement interne si la surface de production indépendante du sol n’excède pas 35% de la surface maraîchère ou horticole cultivée et n’est pas supérieure à 5000 m2 (al. 1) La production est réputée indépendante du sol s’il n’y a pas de lien suffisamment étroit avec le sol (al. 2). 4.2 L’art. 22 LAT interdit toute construction et transformation sans autorisation de l’autorité compétente (al. 1), qui la délivre si la construction ou l’installation est conforme à l’affectation de la zone (al. 2 let. a) et si le terrain est équipé (al. 1 let. b). Le droit fédéral prévoit des exceptions hors de la zone à bâtir (art. 24 LAT), notamment pour garantir les situation acquises (art. 24c et 37a LAT). Conformément à l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise et leur rénovation peut être autorisée. L’art. 41 al. 1 OAT limite l’application de cette disposition aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées avant l’attribution d’un bien-fonds à un territoire non constructible au sens de l’ancien droit fédéral, soit en premier lieu avant le 1er juillet 1972 (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L’art. 37a LAT, renvoyant aux conditions définies par le Conseil fédéral, s’applique aux constructions et installations à usage commercial sises hors zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone, qui ont été érigées avant le 1er janvier 1980 ou qui sont devenues contraires à l’affectation de la zone en raison d’une modification du plan d’affectation. Sont visées par cette disposition les petites et moyennes entreprises de production (ATF 140 II 509 consid.”
Ist eine kantonale Regelung in der Praxis restriktiver als Art. 24c RPG und damit dem Bundesrecht widersprechend, kann diese kantonale Einschränkung im konkreten Fall aufgehoben werden (Aufhebung der kantonalen Bestimmung wegen Konflikts mit Bundesrecht).
“In concreto l'art. 15 cpv. 2 NAPUC, nella misura in cui si riferisce anche agli edifici che ricadono nel campo di applicazione dell'art. 24c LPT, risulta più restrittivo del diritto federale, poiché vieta, in caso di distruzione accidentale, le ricostruzioni. Di conseguenza, così come avvenuto nell'ambito dei giudizi emanati in data odierna in due procedure parallele (inc. n. 90.2015.28/34 pure con riferimento alla ricostruzione di edifici e impianti che ricadono nel campo di applicazione dell'art. 37a LPT, e inc. n. 90.2015.33), il cpv. 2 della norma viene annullato in quanto contrario al diritto federale.”
Anwendbar sind nur altrechtliche Bauten und Anlagen, die zum Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet materiell rechtmässig (nach dem damals geltenden Recht) errichtet oder verändert worden sind. Als massgeblicher Stichtag wird in den Quellen in der Regel der 1. Juli 1972 genannt. Art. 41 OAT konkretisiert damit den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG.
“Les autres constructions existantes sont régies par les normes de la 5e zone (al. 2). 5.4 Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). 5.4.1 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole au sens de l’art. 24c al. 1 LAT concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non‑constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées. Ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n.”
“En principe, l'autorisation de construire n'est délivrée que si la construction ou l'installation est conforme à l'affectation de la zone (art. 22 al. 2 let. a LAT), soit, s'agissant de la zone agricole, si les constructions et installations sont nécessaires à l'exploitation agricole ou à l'horticulture productrice (art. 16a al. 1 LAT), respectivement, en dérogation à ce principe, si l'implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (art. 24 LAT). L'art. 24c LAT institue cependant une garantie générale de la situation acquise en faveur des constructions hors de la zone à bâtir qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais ne sont plus conformes à l'affectation de la zone (al. 1). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies (al. 5). L'art. 41 al. 1 OAT précise que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit).”
“Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5).”
“Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zusätzlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Abs. 4). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). 3.2 Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Baute und Anlagen; Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 147 II 309 E. 5.4, 129 II 396 E. 4.2.1; BVR 2016 S. 471 E. 3.2 mit Hinweisen). – Unter den Verfahrensbeteiligten ist nicht bestritten, dass es sich bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden um eine rechtmässig erstellte, altrechtliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG handelt. 3.3 Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt (BGer 1C_518/2021 vom 12.6.2023 E. 3.2, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 2.1). So darf innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens die anrechenbare Bruttogeschossfläche (aBGF) nicht um mehr als 60 % erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Bst.”
Material- oder Belagsersatz kann nach Art. 24c RPG zulässig sein. Insbesondere kann der Ersatz bei wenig sichtbaren Flächen als zulässige gestalterische oder strukturelle Verbesserung gewertet werden. Soweit Volumen, Dach, Fassaden und Abgrenzungen im Wesentlichen erhalten bleiben und das äussere Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert wird, ist ein solcher Ersatz häufig als einfache Sanierung im Sinne der Bestandsgarantie einzuordnen.
“4; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3). Le texte français de l'art. 42 al. 1 OAT mentionne, en relation avec l'identité, "les améliorations de nature esthétique". Il n'est pas évident de déterminer si le nouveau revêtement de la place en constitue une amélioration esthétique. Dans ce contexte, il convient plutôt de se référer aux versions en langues allemande ("Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig") et italienne ("Sono ammessi miglioramenti volti a cambiare l’aspetto esterno") de la seconde phrase de l'art. 42 al. 1 OAT pour admettre que le remplacement de la pose d'un nouvel enrobé est une amélioration de la structure ou de l'aspect de cette place. Cette partie de la parcelle étant peu visible, à cause de l'arborisation et des bâtiments existants, on ne voit pas quels motifs d'aménagement du territoire, au sens large, pourraient être invoqués pour refuser l'autorisation spéciale. Il en découle que la décision de la DGTL viole les art. 24c LAT et 42 OAT. Les griefs des recourants sont dès lors fondés.”
“Cette pièce fait partie du dossier FRIAC et a été prise en compte par le service spécialisé dans l'établissement de son préavis du 14 avril 2021. Le descriptif des travaux en faisait d'ailleurs explicitement mention ("le revêtement de la façade pignon est en plaques de fibrociment contenant de l'amiante, comme cela a été relevé dans le «Diagnostic polluants du bâtiment» fourni lors de la mise à l'enquête pour la reconstruction de la partie habitable en 2018 (cf. p. 12 du document ad hoc annexé)"). Ces éléments seront éliminés selon les normes en vigueur pour les déchets de type DTB. Des plaques de fibrociment sans amiante seront installées en remplacement. On ajoute que, contrairement à ce que soutient le recourant, la nature des travaux (remplacement des tuiles, de la gouttière, de la façade) permettait au service de se forger un avis sur un éventuel danger que d'autres matériaux dangereux soient touchés par les travaux. Partant, le grief du recourant est infondé. 5. Le recourant est d'avis que les art. 24c LAT et 42 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1) ne sont pas respectés. Sur ce point également, la Cour de céans ne peut que confirmer la DAEC qui rappelle que les indications figurant dans le dossier, à savoir la confirmation du requérant dans la demande de permis selon laquelle "le volume et l'aspect du bâtiment ne seront aucunement modifiés" et l'indication du choix des matériaux retenus, permettaient d'établir l'étendue des travaux projetés et d'évaluer la conformité de ceux-ci aux dispositions fédérales applicables au cas d'espèce, soit qu'il s'agit d'une simple rénovation sans changement d'affectation tombant dans la garantie de la situation acquise. En effet, le projet – lequel ne comprend pas d'intervention sur les volumes et les ouvertures et prévoit le remplacement des matériaux d'origine par des matériaux similaires – satisfait à ces dispositions. De surcroit, les photographies des travaux effectués avant l'entrée en force de l'autorisation spéciale et du permis de construire, produites par le requérant le 9 octobre 2021, permettent de confirmer l'analyse effectuée par la DAEC lors de l'examen de la demande de permis.”
“Même si on appliquait l’art. 24c LAT, le projet doit être refusé. Vu qu’une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considérée comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel (art. 42 al. 1 OAT) et en complément du mémento A1 – Construire hors de la zone à bâtir, l'OACOT a établi les «principes d’agencement en relation avec l’article 24c LAT – Transformation de bâtiments et d’installations érigés sous l’ancien droit.»14 Lors de l’appréciation d’une construction ou installation, il faut tenir compte de ces recommandations.15 Selon ces principes, en cas de transformation, de même qu’en cas de démolition suivie d’une reconstruction, l'aspect extérieur du bâtiment, que caractérisent trois éléments, à savoir la toiture, les façades et les abords, doit autant que possible rester inchangé. L’OACOT détermine que les caractéristiques des différentes parties du bâtiment (éléments de style) doivent être préservées, mais des améliorations d'ordre esthétique sont possibles.”
Unbewilligte, nachträgliche Erweiterungen gelten nicht als rechtmässig und fallen nicht unter die Bestandesgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG. Massgeblich ist der bewilligte Referenzzustand, nicht ein am Stichtag vorhandener, aber unbewilligter Ausbau.
“Rudolf Muggli argumentiert weiter, dass solche Bauten nicht durch die Änderung der Rechtslage zonenwidrig geworden seien. «Die Zonenwidrigkeit geht vielmehr auf rechtswidriges Verhalten zurück, das nicht durch eine erweiterte Besitzstandsgarantie belohnt werden sollte. Wurde bei einer formell und materiell baurechtswidrigen Baute auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes verzichtet, dann ändert das nichts an ihrer Rechtswidrigkeit, weshalb sie nicht nach Art. 24c RPG geändert werden kann.» Der Status einer rechtmässig bestehenden Baute könne auch nicht durch Zeitablauf «ersessen» werden (vgl. dazu Rudolf Muggli, in: Kommentar RPG, Art. 24c Rz. 11 ff.; Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, S. 43). 9. Die teilweise zu ersetzende Baute wurde unbestrittenermassen vor dem Stichtag erstellt. Hierfür liegt auch eine Baubewilligung vom 18. Juni 1953 mit den entsprechenden Plänen vor. Insofern stünde einem Abbruch und Wiederaufbau der bewilligten Baute gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG nichts - 3- entgegen. Da das Gebäude hingegen damals mit einem grösseren Grundriss erstellt und in der Folge mit einem Anbau versehen wurde, präsentiert sich die Situation so, dass am Stichtag wie auch heute eine gegenüber den bewilligten Plänen abgeänderte Baute besteht und für die vorgenommenen Erweiterungen keine Bewilligung vorliegt. Dass dies gemäss der Praxis der Baudirektion Kanton Zürich nicht dazu führt, dass die gesamte Baute nicht nach Art. 24c RPG geändert oder wiederaufgebaut werden kann, ist nicht zu beanstanden; doch muss mit der Vorinstanz aus der zitierten Lehre geschlossen werden, dass die über keine Bewilligung verfügenden Änderungen bzw. Erweiterungen nicht als rechtmässig erstellt gelten können. Referenzzustand bildet nicht der am 1. Juli 1972 bestehende, sondern der bewilligte Status. Dieser umfasst, wie aus den Plänen ersichtlich wird, einen rechteckigen Grundriss von 9,00 m x 8,20 m ohne Anbauten (…). Die nicht bewilligten Gebäudeteile sind einer erweiterten Bestandesgarantie gemäss Art.”
Ausdehnung der nichtlandwirtschaftlichen Nutzung auf angebrachte Ökonomieteile ist nur als «massvolle Erweiterung» im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG zulässig; dabei ist Art. 42 RPV zu beachten.
“mit Hinweisen; UREK-N, BBl 2011 7088 Ziff. 3; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG; Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 20 zu Art. 24c RPG). Die Ausdehnung der nicht landwirtschaftlichen Wohnnutzung auf den angebauten Ökonomieteil darf nur zu einer massvollen Erweiterung gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 RPV führen (vgl. BGE 145 II 83 E. 5.2.1 S. 89 f.; Bericht UREK-N, BBl 2011 7087 f.).”
Schutzzweck/Voraussetzung: Der Bestandesschutz nach Art. 24c Abs. 2 RPG gilt nur für solche Bauten oder Bauteile, die ursprünglich nach dem früher anwendbaren Recht rechtmässig erstellt oder geändert wurden. Die Zulässigkeit von Erneuerung, teilweiser Änderung, massvoller Erweiterung oder Wiederaufbau erstreckt sich nur auf die Elemente, die unter dem alten Recht valabel bewilligt waren.
“Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage 2022, S. 237). Art. 24a Abs. 1 RPG bestimmt, dass die Bewilligung für die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage, die keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, ausserhalb der Bauzonen zu erteilen ist, wenn (lit. a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw.”
“Il n’est pas non plus contesté qu’en tout cas, avant 1962, le pavillon n’était pas raccordé à l’électricité. Dès lors, il y a lieu d’admettre que l’édification du pavillon a été « légalement » autorisée dans les conditions qui viennent d’être mentionnées, à savoir sans chauffage, sans autre raccordement que celui à la fosse septique et au puits perdu, et pour une utilisation d’habitation exclusivement temporaire, à savoir pour les week-ends sans autre indication expresse liée à la température extérieure. En revanche, la question de savoir si son raccordement à l’électricité, allégué par les propriétaires comme étant intervenu dès 1962, a été valablement autorisé, est contestée par les parties. Cela étant, même si ce raccordement était établi dès 1962, les propriétaires déclarent tout au plus l’existence de chauffage d’appoint et non d’un chauffage fixe. Ainsi, les possibilités de construire offertes par l’art. 24c LAT ne peuvent s’appliquer qu’aux éléments du pavillon valablement autorisés conformément à l’ancien droit applicable. C’est uniquement dans cette limite que la condition de l’art. 24c al. 2 LAT peut être in casu considérée comme remplie. Quant aux deux autres conditions susmentionnées posées par l’art. 24c al. 1 LAT ainsi que celle sus-évoquée de l’art. 42 al. 4 OAT, elles ne posent pas de problème particulier en l’espèce pour les raisons précitées, notamment s’agissant du fait que le pavillon n’est plus conforme à l’affectation de la zone, devenue agricole, c’est-à-dire non constructible (art. 16 al. 1 LAT). b. Le fait que, dans les limites précitées, les conditions de l’art. 24c LAT soient remplies ne permet pas d’emblée de conclure à l’octroi d’une autorisation de construire dérogatoire, et ce indépendamment de l’analyse des conditions relatives aux aspects extérieurs (art. 24c al. 4 LAT et 42 al. 4 phr. 4 OAT). En effet, d’une part, se pose in casu la question – querellée – du respect de l’identité du bâtiment existant au sens de l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Le fait que le projet litigieux vise une reconstruction, et non une transformation, ne change rien à cette exigence limitant l’ampleur des travaux qui ne doivent pas générer d’incidence nouvelle accrue sur l’affectation de la zone, l’équipement et l’environnement (arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid.”
Erweiterungen, die zu einer Erhöhung der Wohnnutzfläche oder zu einem Überschreiten des genehmigten Volumens führen und nicht mit den Bewilligungsunterlagen übereinstimmen, können die nach Art. 24c RPG und den dazugehörigen Ausführungsbestimmungen (vgl. Art. 42 RP‑V / OAT) vorgesehenen quantitativen Grenzen überschreiten. Solche nicht autorisierten Mehrflächen können damit regelungsrechtlich nicht mehr regularisiert werden.
“Seule est donc litigieuse son extension à l'étage et son ouverture sur le séjour, conduisant d'une part à un agrandissement hors volume et d'autre part à une augmentation de la surface brute de plancher habitable. Quant à la salle de bain, il n'est pas contesté que sa création a été autorisée à l'étage et non au rez-de-chaussée, qui ne comportait alors que des surfaces annexes. Quand bien même l'espace désormais occupé par cette salle de bain était déjà équipé d'un bac de douche, il n'était pas considéré comme une surface brute de plancher habitable car il n'était alors pas accessible par l'intérieur du bâtiment mais nécessitait de passer par l'extérieur, l'escalier n'étant auparavant pas fermé. Or sa création nouvelle implique une augmentation de la surface brute de plancher habitable. Force est de constater que ces travaux ne correspondent pas aux travaux mis à l'enquête publique et autorisés par le permis de construire de 2007 et qu'ils conduisent à un dépassement non autorisé de surface brute de plancher habitable, contrevenant ainsi aux limites quantitatives découlant de l'art. 24c LAT et déterminées à l'art. 42 OAT. En ce sens, c'est à juste titre que la DGTL a retenu que ces travaux ne pouvaient être régularisés.”
Temporär genutzte Alp- oder Sömmerungsbauten können unter Art. 24c RPG fallen, wenn sie zum massgeblichen Zeitpunkt bestimmungsgemäss genutzt waren. Eine alleinige ganzjährige Nutzung begründet nicht automatisch Bestandsschutz nach Art. 24c RPG.
“Zu beachten ist schliesslich, dass für die Alphütte noch 1994 ein landwirtschaftlich begründeter Umbau bewilligt wurde und in der Verfügung in Sachen bäuerliches Bodenrecht vom 9. Juli 2018[19] festgehalten wird, gemäss Auskunft des Gesuchstellers (vormaliger Eigentümer) sei die Hütte seit 20 Jahren nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Daraus lässt sich schliessen, dass die Alphütte sogar noch bis in die 90er-Jahre landwirtschaftlich und damit dem ursprünglichen Zweck entsprechend temporär für die Sömmerung genutzt wurde. Erst Recht muss dieser Hauptzweck auch noch im massgebenden Zeitpunkt im Juni 1972 gegolten haben. Zu diesem Zeitpunkt war damit noch immer von einer Temporärwohnbaute auszugehen. Damit steht fest, dass weder die damals vorhandene Ausstattung noch eine allfällige gelegentliche Nutzung als Ferienhaus im Winter etwas daran zu ändern vermögen, dass die Alphütte im Jahr 1972 eine Temporärwohnbaute geblieben ist. Sie fällt damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden fällt damit eine ganzjährige Nutzung nicht unter den Bestandesschutz von Art. 24c RPG.”
“Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art.”
Für die Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 3 RPG müssen Wohn- und Ökonomieteil baulich so zusammengebaut sein, dass sie ein einheitliches Ganzes bilden (ein echter Anbau ist erforderlich). Zudem setzt die Regelung voraus, dass zumindest teilweise ein rechtmässiger (altrechtlicher) Wohnteil besteht.
“Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art. 24c RPG und Art. 41 RPV nicht herleiten, dass für eine einheitliche Betrachtung von Hof bzw. Wohnhaus und Nebengebäude bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang genügen soll, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind (BGr, 23. Juli 2019, 1C_85/2019, E. 3.4 mit Hinweis). 2.4 Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien erläutert, dass Art. 24c Abs. 3 RPG auf teilweise bewohnte Mehrzweckbauten zugeschnitten ist. Wie sie dargelegt hat, steht im Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone" (BBl 2011 7083 ff.), dass die "angebauten Ökonomiebauten" in Art. 24c Abs. 3 RPG aufgenommen wurden, weil der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bilden und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll ist, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen (BBl 2011 7088). Entgegen der Beschwerdeführerin kann nicht jede irgendwie geartete bauliche Verbindung zwischen Wohnbaute und Ökonomiebaute genügen, damit letztere von Art. 24c Abs. 3 RPG erfasst wird. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat im Erläuternden Bericht zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom 10. Oktober 2012 mit Blick auf Art. 41 Abs. 2 RPV ausgeführt: "Ist ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut, wird das Ganze als eine einheitliche Baute im Sinn von Artikel 24c RPG betrachtet und gilt demnach als (teilweise) bewohnte Baute" (a. a. O., S. 7). Für eine Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 3 RPG müssen folglich Wohn- und Ökonomieteil so zusammengebaut sein, dass sie ein Ganzes bilden; dabei ist weiter vorauszusetzen, dass – zumindest in einem Teilbereich – ein rechtmässiger, altrechtlicher Wohnteil besteht (vgl.”
“3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind (BGr, 23. Juli 2019, 1C_85/2019, E. 3.4 mit Hinweis). 2.4 Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien erläutert, dass Art. 24c Abs. 3 RPG auf teilweise bewohnte Mehrzweckbauten zugeschnitten ist. Wie sie dargelegt hat, steht im Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone" (BBl 2011 7083 ff.), dass die "angebauten Ökonomiebauten" in Art. 24c Abs. 3 RPG aufgenommen wurden, weil der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bilden und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll ist, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen (BBl 2011 7088). Entgegen der Beschwerdeführerin kann nicht jede irgendwie geartete bauliche Verbindung zwischen Wohnbaute und Ökonomiebaute genügen, damit letztere von Art. 24c Abs. 3 RPG erfasst wird. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat im Erläuternden Bericht zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom 10. Oktober 2012 mit Blick auf Art. 41 Abs. 2 RPV ausgeführt: "Ist ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut, wird das Ganze als eine einheitliche Baute im Sinn von Artikel 24c RPG betrachtet und gilt demnach als (teilweise) bewohnte Baute" (a. a. O., S. 7). Für eine Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 3 RPG müssen folglich Wohn- und Ökonomieteil so zusammengebaut sein, dass sie ein Ganzes bilden; dabei ist weiter vorauszusetzen, dass – zumindest in einem Teilbereich – ein rechtmässiger, altrechtlicher Wohnteil besteht (vgl. auch VGr, 15. Dezember 2022, VB.2022.00030, E. 3.1). 2.5 Im eingereichten Ausweis der Gebäudeversicherung von 2018 wird der Hof auf Kat.-Nr. 01 als Wohnhaus mit Scheune umschrieben. Dieses Dokument erweist sich als zu unbestimmt, um daraus Rückschlüsse auf die bauliche Situation zu ziehen. Die Beschwerdeführerin widerspricht vor Verwaltungsgericht auch nicht konkret der vorinstanzlichen Feststellung, dass die fragliche Scheune unbewohnt war.”
“Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl. BGE 147 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art. 24c RPG und Art. 41 RPV nicht herleiten, dass für eine einheitliche Betrachtung von Hof bzw. Wohnhaus und Nebengebäude bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang genügen soll, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind (BGr, 23. Juli 2019, 1C_85/2019, E. 3.4 mit Hinweis). 2.4 Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien erläutert, dass Art. 24c Abs. 3 RPG auf teilweise bewohnte Mehrzweckbauten zugeschnitten ist. Wie sie dargelegt hat, steht im Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone" (BBl 2011 7083 ff.), dass die "angebauten Ökonomiebauten" in Art. 24c Abs. 3 RPG aufgenommen wurden, weil der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bilden und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll ist, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen (BBl 2011 7088). Entgegen der Beschwerdeführerin kann nicht jede irgendwie geartete bauliche Verbindung zwischen Wohnbaute und Ökonomiebaute genügen, damit letztere von Art. 24c Abs. 3 RPG erfasst wird. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat im Erläuternden Bericht zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom 10. Oktober 2012 mit Blick auf Art. 41 Abs. 2 RPV ausgeführt: "Ist ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut, wird das Ganze als eine einheitliche Baute im Sinn von Artikel 24c RPG betrachtet und gilt demnach als (teilweise) bewohnte Baute" (a.”
Bei vorwiegend temporärer Nutzung (z. B. Zweitwohnungen) ist bei der Prüfung nach Art. 24c Abs. 4 RPG restriktiver zu prüfen: Ein befestigter Zufahrtsweg, Parkplätze oder weitreichende Aussenanlagen werden häufig nicht als «notwendig» i. S. v. Art. 24c Abs. 4 angesehen. Sachdienliche Umstände wie die geografische Lage (z. B. höhere Lagen mit erhöhtem Schneerisiko) sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen. Zudem dürfen Umgestaltungen nicht zu einer wesentlichen Änderung der ursprünglichen temporären Nutzung führen.
“4 LAT sont remplies; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes); les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié; c. les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire. […]". L'art. 43a OAT prévoit en outre ce qui suit: "Art. 43a Dispositions communes Des autorisations ne peuvent être délivrées sur la base de la présente section que si les conditions suivantes sont remplies: [...] c. tout au plus une légère extension des équipements existants est nécessaire et tous les coûts supplémentaires d’infrastructure occasionnés par l’utilisation autorisée sont à la charge du propriétaire; [...]." La jurisprudence a déjà eu l'occasion de se pencher sur la notion de modifications "nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles" au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. Eu égard au principe de la séparation entre zones constructibles et non constructibles du territoire, cette notion doit être interprétée restrictivement: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses et confortables mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable (cf. TF 1C_76/2019 du 28 février 2020 consid. 5.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5; 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2; CDAP AC.2021.0212 du 12 décembre 2022 consid. 8c; AC.2021.0076 du 26 janvier 2022 consid. 2d/aa et les références citées). Selon la "Fiche d'application – Construction et installations hors zone à bâtir – Modification des abords de bâtiments érigées selon l'ancien droit" de la DGTL (état mai 2022), "les bâtiments éloignés d’un chemin carrossable (public ou privé) et ne disposant pas de place de stationnement et les logements utilisés de manière temporaire ne peuvent pas bénéficier d’un accès carrossable et de place de stationnement" (ch. 6.2). Afin de déterminer si un accès et une place de stationnement sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, il convient ainsi de prendre en considération l'usage du bâtiment en question.”
“En l'occurrence, la propriété des recourantes est une résidence secondaire utilisée de mai à octobre. Il s'agit ainsi d'un logement temporaire qui, selon la fiche d'application de la DGTL, ne peut pas bénéficier d’un accès carrossable et d'une place de stationnement. L'application de cette fiche au cas d'espèce est conforme aux art. 24c LAT et 42 OAT pour les raisons qui suivent. Lorsqu'elles se rendent dans leur résidence secondaire, les recourantes peuvent utiliser une place de parc située en contre-bas de leur chalet, à une cinquantaine de mètres environ. Dès lors, la place de stationnement et l'accès litigieux ne sont pas nécessaires à l'usage de cette résidence secondaire (art. 24c al. 4 LAT). C'est ainsi à juste titre que l'autorité intimée a considéré que le bâtiment était salubre sans ces aménagements. On relèvera aussi que les travaux de transformation de constructions érigées selon l'ancien droit ne doivent pas permettre une modification importante de l’utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire (art. 42 al. 3 let. c OAT). Il y a aussi lieu de constater, avec l'autorité intimée, que la création d'un accès avec un revêtement bitumineux, d'environ 2,5 m de large et 60 m de long, et d'une place de stationnement et de rebroussement en grilles-gazon avec des gravillons s'étendant sur environ 60 m2, a modifié de manière importante l'aspect des abords de la construction, ceci en contradiction avec les exigences de l'art. 42 al. 1 et 3 OAT précitées. Ces aménagements ont eu des effets notables sur l'occupation du sol, l'équipement et de l'environnement. Ils ne sauraient être considérés comme une légère extension des équipements existants au sens de l'art.”
“4 LAT), il n'était pas critiquable de tenir compte de la situation géographique, singulièrement de l'altitude du terrain concerné, comme le faisait la directive "Constructions et installations hors zone à bâtir – Modifications des abords de bâtiments érigés selon l’ancien droit" (CDAP AC.2018.0397 du 23 juillet 2019 consid. 5b; AC.2017.0216 du 9 novembre 2017 consid. 2e). Ainsi, dans l'affaire AC.2017.0216 précitée, qui concernait un refus de permis de construire un garage enterré sur une parcelle de la Commune de Bourg-en-Lavaux sise en zone viticole et incluse dans le périmètre du plan de protection de Lavaux, la CDAP a relevé qu'au bord du lac Léman, à l'altitude de 500 m, il n'était pas fréquent que les conditions hivernales empêchent l'accès à la route depuis une place de parc extérieure et qu'on ne saurait invoquer le risque de devoir régulièrement déblayer la neige. La situation était en revanche différente dans les Préalpes par exemple, ce dont tenait compte ladite directive et la jurisprudence. Elle a considéré que cette interprétation des critères de l'art. 24c al. 4 LAT était compatible avec l'approche restrictive des agrandissements extérieurs pouvant être autorisés hors de la zone à bâtir, voulue par le législateur fédéral. Le refus de l'autorisation spéciale, parce que la création d'un garage enterré ne satisfaisait pas aux conditions de l'art. 24c al. 4 LAT, n'était donc pas critiquable. Dans l'affaire plus récente AC.2018.0397, portant sur un couvert réalisé sans autorisation en zone agricole et dont la DGTL exigeait le démontage, la CDAP a considéré, à l'aune de ce qui précède, que si la commune de Vucherens, située à 678 m d'altitude, était sans doute plus sujette aux chutes de neige que d'autres communes situées au bord du lac Léman, la situation n'était cependant pas comparable avec les communes des Préalpes. Le refus de régulariser le couvert était donc justifié.”
“Il s’agit de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires.13 Selon la pratique bernoise, les constructions annexes suivantes peuvent être nécessaires pour un usage d’habitation répondant aux normes usuelles: un espace pour véhicule couvert, ouvert sur deux côtés au moins; un espace de stockage pour le bois, ouvert sur deux côtés au moins (en cas de passage à un chauffage principal au bois); un balcon ou un autre espace extérieur où s’asseoir (pour autant qu’ils conviennent au type de bâtiment traditionnel en question). Il est précisé que l’espace nécessaire n’est pas évalué de la même manière selon qu’il s’agit de maisons de vacances ou de constructions habitées toute l’année (évaluation plus ou moins restrictive, respectivement). De plus, les constructions concernées ne peuvent être érigées que s’il n’y a pas de place à l’intérieur du volume bâti.14 La jurisprudence du Tribunal fédéral a déjà eu l'occasion d'aborder l'application de l'art. 24c al. 4 LAT. Cette instance a par exemple considéré qu’une terrasse de 8 m2 ne remplit pas la condition de l’usage d'habitation répondant aux normes usuelles ; de plus ses dimensions dénaturent le bâtiment existant (69 m2).15 Dans un cas de maison d’habitation (Wohnhaus) assortie d’un rural (ökonomieteil), le TF a également considéré qu’un abri pour outillage et machines ne répondait pas aux exigences : pour cette autorité, l’entreposage de ces objets ne correspond pas à la notion d’habitation. A cet égard, d’après le TF, l’argument selon lequel l’outillage et les machines serviraient indirectement à l’habitation, notamment en lien avec le chauffage au bois, n’est pas pertinent, car une telle utilité indirecte pourrait être invoquée pratiquement dans tous les cas. De la sorte, la réglementation serait vidée de sa substance.16 La jurisprudence cantonale va dans le même sens. Le Tribunal administratif a refusé, à l'encontre de l'OACOT, un jardin d'hiver de 5,5 m sur 3 m. De même, il a considéré qu'un balcon composé de deux parties (5,7 m x 1,5 m + 6,7 m x 1”
Voraussetzung für den Bestandesschutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG ist, dass die betroffenen Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden. Faktische Zweckänderungen, nicht bewilligte Erweiterungen oder rechtswidrig errichtete Objekte erfüllen dieses Rechtmässigkeitserfordernis nicht und fallen damit nicht unter den Schutz.
“Demgegenüber vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, auf ihr Gesuch sei nicht Art. 24a RPG, sondern Art. 24c RPG (analog) anwendbar (act. 7, Rz 30 ff.). Zu Recht unbestritten ist dabei, dass Art. 24d Abs. 1 RPG auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, weil diese Bestimmung nur für landwirtschaftliche Wohnbauten gilt, die nach dem 1. Juli 1972 erstellt worden sind (P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage 2022, S. 237). Art. 24a Abs. 1 RPG bestimmt, dass die Bewilligung für die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage, die keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, ausserhalb der Bauzonen zu erteilen ist, wenn (lit. a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl.”
“2) umfasst der Begriff "Bauten und Anlagen" im Sinne des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG; LS 700.1) unter anderem Bauten, die im Boden eingelassen oder mit einer gewissen Ortsbezogenheit darauf stehend ihrem Umfang nach geeignet sind, die Umgebung durch Luft- oder Lichtverdrängung, Überlagerung einer freien Bodenfläche oder durch sonstige Einwirkungen zu beeinflussen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf vorausgesetzt werden, dass die grundsätzliche Bewilligungspflicht für Bauvorhaben – erst recht in der Landwirtschaftszone – allgemein bekannt ist (BGr, 23. März 2018, 1C_347/2017, E. 6.3). 2.2 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG; BGE 141 II 245 E. 2.1; BGr, 7. März 2012, 1C_351/2011, E. 7.2). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Bestimmung ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden, durch die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen jedoch zonenwidrig geworden sind. Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E.”
“Aux termes de l'art. 24c al. 1 LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Selon l'art. 24c al. 2 LAT, l'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination et qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 [OAT; RS 700.1]).”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wieder aufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Dabei bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Unter Art. 24c RPG fallen nur jene Bauten und Anlagen, die zum Zeitpunkt der Bewilligung zonenkonform waren und durch Rechtsänderungen – die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen – zonenwidrig geworden sind (Art. 41 RPV). Faktische Zweckänderungen oder illegal erstellte Bauten und Anlagen erfüllen das Rechtmässigkeitserfordernis nicht und sind den von Art. 24c RPG eröffneten Möglichkeiten daher nicht zugänglich (VB.2007.00227, E. 5.3 = BEZ 2007 Nr. 38; Rudolf Muggli, Kommentar RPG, 2010, zu Art. 24c, Rz 11; BGr, 2. Juli 2003, 1A.12/2003, E. 3.2; Bundesamt für Raumentwicklung, Neues Raumplanungsrecht: Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, 2000, Teil I, S.”
“Il exigeait également que les constructions litigieuses qui étaient présentes sur la parcelle depuis plusieurs dizaines d'années (soit environ cinquante, septante, quatre-vingt ou nonante ans) soient maintenues, quand bien même le Tribunal fédéral avait récemment considéré que le délai de péremption de trente ans ne devait en principe pas s'appliquer à la remise en état hors zone à bâtir. Un chargé de pièces comprenant notamment des photographies aériennes de la parcelle en 1932, 1946, 1976, 1983 et 2020 était joint. 9) Le 14 janvier 2022, le DT a conclu au rejet du recours. Mme E______ ne contestait pas que les objets E, F et I étaient soumis à autorisation de construire et qu'ils n'étaient pas conformes aux normes applicables à la zone agricole. Elle soutenait cependant qu'ils tombaient dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Or, en l'espèce, malgré ses recherches, il n'avait trouvé aucune autorisation de construire qui aurait été délivrée pour ces objets dans ses archives. La présence des objets F et I sur les photographies historiques de 1963, voire 1954, ne permettait pas de présumer qu'ils avaient été érigés légalement, l'absence d'autorisation de construire dans les archives tendant au contraire à démontrer qu'ils l'avaient été de manière illicite. Ils ne tombaient dès lors pas dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Quant à l'objet E, il était visible sur la photographie aérienne de 1983 soit postérieurement à l'année de référence (1972) retenue par la jurisprudence. Par ailleurs, le terrain de tennis qu'il aurait remplacé, selon la recourante, était encore visible sur la photographie aérienne de 1972 que Mme E______ produisait. Manifestement érigé après 1972, cet objet ne pouvait donc pas bénéficier de la garantie accordée par l'art. 24c al. 1 LAT. Faute pour les objets E, F et I de pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise, l'ordre de remise en état prononcé était dès lors bien-fondé. Mme E______ considérait que l'ordre prononcé ne respectait ni les critères de l'aptitude et de la nécessité, ni le principe de la proportionnalité au sens étroit. Or, les dérogations aux règles applicables en matière de police des constructions ainsi qu'à l'aménagement du territoire, plus précisément au principe de séparation de l'espace bâti et non bâti étaient majeures. L'intérêt public visé par ce principe était en outre prépondérant et de rang constitutionnel.”
Auflagen der Denkmalpflege können Teil der Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG werden; fachbehördliche Material‑ und Ausführungsauflagen können verbindlich angeordnet werden.
“Il convient en outre de ne pas oublier que des murs existent également dans les environs, notamment sur la propre parcelle du recourant. Les travaux en cause n'induisent enfin pas de mouvements de terre excessifs, qui provoqueraient une aggravation sensible de la situation existante. Les exigences majeures de l'aménagement du territoire sont par ailleurs satisfaites. En effet, malgré la présence du bâtiment n° ECA 552 sis sur la parcelle voisine n° 1036, qui fait l'objet d'une protection particulière, le SIPAL a considéré que les aménagements extérieurs en cause pouvaient être admis, sous condition que les murs soient traités en «pietra rasa». Le tribunal ne voit pas de raisons de s'écarter de l'appréciation de cette autorité, spécialisée en la matière." F. Devenue propriétaire de la parcelle n° 1035, B.________ a déposé une demande d'autorisation pour la transformation du bâtiment litigieux. La DGTL a émis à cet égard un préavis négatif en date du 12 septembre 2019, au motif que les travaux projetés dépassaient le cadre posé par l'art. 24c LAT ainsi que par les art. 39 et 42 OAT. Elle relevait notamment que les travaux autorisés en 2012 avaient transformé de manière importante les abords du bâtiment et que les possibilités de modifier l'apparence s'en trouvaient restreintes. Une nouvelle demande de permis de construire a été déposée le 16 avril 2021. Elle précisait que la surface bâtie existante était de 159 m2 (158 m2 selon le plan de situation du 31 mai 2021) et que la SBPu existante était de 397 m2, dont 397 m2 consacrés au logement. Le projet prévoyait la création de quatre appartements de deux, trois (2x) et quatre pièces. Le projet implique plusieurs modifications du bâtiment, de son équipement et de ses environs, notamment la création de nouvelles canalisations, la création de nouvelles ouvertures et l'agrandissement d'ouvertures existantes, la réfection de la toiture (isolation, surélévation et création de vélux), et la construction de plusieurs escaliers, murs et terrasses en pierres aux abords de la maison. Un deuxième projet, mis à l'enquête du 19 juin au 18 juillet 2021, a suscité une observation et deux oppositions, dont celle de A.”
“Oktober 2020 reichten die Beschwerdeführenden ein nachträgliches Baugesuch für die Erneuerung des Dachs sowie ein Ausnahmegesuch nach Art. 24 ff. RPG2 ein.3 Mit Fachbericht vom 26. November 2020 beantragte die Denkmalpflege des Kantons Bern (KDP), das Bauvorhaben sei mit folgenden Auflagen zu bewilligen: • Ortbrett eingeschnitten, keine Ortgangziegel. Ort- und Traufabschluss im historischen Kontext verjüngt. • Kein Dachabsatz, bei einem Übergang von Unterdach zu Nacktdach ist die Differenz auszuschiften. • Ziegelart Muldenziegel M 72 naturrot. • Schneerückbehalt mit Rohrfänger, keine Schneestopper. • Die im Inventar erwähnten und offenbar 1999 restaurierten Windladen sind integral zu erhalten. • Dacheinbauten gemäss Vorgaben des Amtes für Gemeinden und Raumordnung. Als Hinweis hielt die KDP fest, ausnahmsweise könnten auf dieser Höhenlage auch Bergmuldenziegel verwendet werden, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten.4 Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) erteilte mit Verfügung vom 11. Dezember 2020 die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG und erklärte die Auflagen der KDP gemäss Fachbericht vom 26. November 2020 zum integrierenden Bestandteil der Ausnahmebewilligung. Mit Entscheid (Verfügung) vom 23. Dezember 2020 erteilte die Gemeinde Worb die Baubewilligung. Unter dem Titel «Auflagen» verfügte sie die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes innert 180 Tagen ab Rechtskraft, jedoch spätestens bis am 31. Juli 2021, wie folgt: • Die Bedingungen und Auflagen der Denkmalpflege des Kantons Bern sind in allen Teilen umzusetzen. • Die Ortgangziegel sind zu entfernen und die Ziegel sind im Ortbrett einzuschneiden. • Kein Dachabsatz, bei einem Übergang von Unterdach zu Nacktdach ist die Differenz auszuschiften. • Die Schneestopper sind zu entfernen. Sie können durch einen Rohr-Schneefänger ersetzt werden. • Kamine haben den Dachfirst (Steildach) gestützt auf die LRV um 50 cm zu überragen. 2. Dagegen reichte der Projektverfasser am 19. Januar 2021 eine von den Beschwerdeführenden mitunterzeichnete «Einsprache» bei der Gemeinde ein.”
Die Beurteilung ist einzelfallbezogen: Es ist eine Gesamtwürdigung vorzunehmen, bei der insbesondere das äussere Erscheinungsbild, die Nutzung und deren Umfang, die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umgebung sowie der Kostenaufwand zu berücksichtigen sind. Eine allgemeine Festlegung, wann eine Änderung «geringfügig» ist, ist nicht möglich; massgeblich ist, ob die Identität der Baute einschliesslich ihrer wesentlichen Erscheinungsmerkmale gewahrt bleibt.
“La transformation d'une construction ou d'une installation englobe notamment des modifications notables de l'aspect extérieur d'un immeuble existant dont l'affectation n'est cependant pas remise en cause (Heinz AEMISEGGER/Alfred KUTTLER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.], Commen taire de la loi sur l'aménagement du territoire, 2010, art. 22, p. 18 n. 31). Elle englobe des cas de transformation au sens étroit, d'agrandissement ou d'une rénovation d'une grande ampleur (Jean-Baptiste ZUFFEREY/Isabelle ROMY, La construction et son environnement en droit public, 2010, p. 135). Les simples travaux d'entretien, rénovations, petites réparations ou changements d'affectation de moindre importance ne sont pas soumis à autorisation. En revanche, il apparaît problématique de considérer de manière générale qu'une modification s'avérant particulièrement modeste vue sous l'angle de ses effets sur l'environnement et la planification n'est pas soumise à permis de construire. En effet, on n'aboutit généralement à cette conviction qu'au moment de l'examen concret du projet (Heinz AEMISEGGER/Alfred KUTTLER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.], op. cit., p. 19 n. 35). 5.4.3 L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon l’art. 42 al. 1 OAT, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’al. 2 de l’art. 42 OAT dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. 5.4.4 En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : (a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60%, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; (b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
“Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Le fait de satisfaire aux limites de l'agrandissement maximal autorisé ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doive être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la construction est préservée (AC.2019.0123 du 9 octobre 2019 consid. 3b/bb; AC.2018.0034 du 14 février 2019 consid. 2b/bb; AC.2017.0092 du 18 décembre 2017 consid. 3b/bb; Muggli, op. cit., N. 35 s. ad art. 24c LAT). L'art. 24c al. 5 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. L'autorité cantonale, qui examine a posteriori si des travaux de transformation ou de reconstruction déjà réalisés sans autorisation cantonale peuvent être régularisés ou si au contraire un ordre de remise en état ou de démolition doit être prononcé, doit constater les faits pertinents et elle doit examiner d'office la possibilité d'une régularisation (AC.2019.0197 du 5 juin 2020 et les références).”
“24c LAT, regroupent les travaux n’équivalant pas à un changement complet d’affectation (selon l’art. 24 LAT). Concrètement, l’agrandissement mesuré n’est qu’une transformation partielle, au même titre que le changement partiel d’affectation (Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, op. cit., ch. 602 p. 281). Ils supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation. L'identité de l'ouvrage est préservée lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure de celui-ci et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.1, et les arrêts et références cités; cf. aussi arrêts TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1, 1C_84/2015 du 16 février 2016 consid. 4.2.3; Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 24 ad art. 24c LAT). Selon la jurisprudence, l'"agrandissement mesuré" doit être apprécié dans son ensemble, en comparant l'ampleur des transformations partielles successives intervenues depuis la date de référence avec l'état initial de la construction (cf. à ce propos l'art. 42 al. 2 OAT; ATF 127 II 215 consid. 3; 113 Ib 219 consid. 4d; 112 Ib 277 consid. 5; arrêts TF 1A.301/2000 du 28 mai 2001 consid. 5a paru à la ZBl 103/2002 p. 354; 1A.176/2002 du 28 juillet 2003 consid. 5.3.2). Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). Le fait de satisfaire aux limites mentionnées ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art.”
Art. 24c RPG erfordert, dass die ausserhalb der Bauzone befindlichen Bauten oder Anlagen zum massgeblichen Zeitpunkt rechtmässig erstellt oder verändert worden sind. Fehlt eine solche Rechtmässigung (z. B. fehlende Baubewilligung), begründet dies in der Praxis keinen Bestandesschutz bzw. keine Anspruchsgrundlage für eine nachträgliche Regelung nach Art. 24c RPG.
“Les objets A, B et C n’avaient pas fait l’objet d’une autorisation et n’étaient pas conformes à la zone agricole, puisqu’ils n’étaient manifestement pas nécessaires à l’exploitation agricole ou à l’horticulture productrice. La teneur du courrier de l’OAC du 28 avril 2010 ne permettait nullement de déduire que l’objet A aurait été autorisé, puisqu’il confirmait uniquement que les travaux d’entretien pouvaient être accomplis sans autorisation. L’autorisation n° 5______ du 22 novembre 1978 n’était pas relevante, puisqu’elle concernait la parcelle n° 287, qui avait pour adresse la route C______ 8______. A______ avait échoué dans la preuve que les objets litigieux avaient été autorisés. Il était manifeste que les objets A, B et C ne remplissaient pas les conditions requises pas les art. 24 LAT et 27 LaLAT. Leur implantation n’était pas imposée, par leur destination, hors zone à bâtir. Ils n’étaient dictés par aucune nécessité technique, économique ou inhérente à la nature du sol, propre à justifier une dérogation générale. En particulier, s’agissant de l’objet C, aucun élément n’avait été apporté, mis à part des allégations, pour retenir qu’il servirait à maintenir le terrain. La dérogation de l’art. 24c LAT, précisée par l’art. 42 de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) n’était pas réalisée, puisque les constructions ou installations n’avaient pas été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l’époque. Le département avait ainsi à juste titre refusé d’emblée la demande de régularisation. Les conditions de suppression et de remise en état étaient réalisées. A______, en tant que propriétaire de la parcelle, était le perturbateur. Les objets litigieux n’avaient pas été autorisés selon le droit en vigueur au moment de la construction et n’avaient pas été régularisés par la suite. La question de la prescription trentenaire ne se posait pas, puisque la parcelle se trouvait en zone agricole. L’intérêt public au rétablissement d’une situation conforme au droit – soit la préservation de la zone agricole et la séparation entre espace bâti et non-bâti, l’intérêt à limiter le nombre et la dimension de certaines constructions en zone agricole et le respect du principe d’égalité devant la loi – l’emportait sur l’intérêt privé.”
“Lorsqu'un immeuble sis hors d'une zone à bâtir - et donc susceptible d'être considéré comme agricole - n'est pas approprié à un usage agricole ou horticole, l'art. 84 LDFR permet au propriétaire de faire constater, par l'autorité compétente, que l'immeuble considéré n'est pas soumis au champ d'application de la loi sur le droit foncier rural. Différentes conditions doivent alors être remplies. Une de celles-ci veut que les constructions et installations qui ont été érigées sur la parcelle doivent l'avoir été de manière légale, que ce soit par le biais d'une autorisation au sens des art. 22 et 24 ss de la loi fédérale du 22 juin 1979 sur l'aménagement du territoire (LAT; RS 700), ou qu'elles aient été implantées avant l'entrée en force de cette loi, respectivement lorsque l'immeuble se trouvait dans une zone alors constructible (art. 24c LAT) (ATF 139 III 327 consid. 3.3; dans un cas de morcellement: RNRF 90 2009 270, 5A.2/2007 consid. 3.2 et l'auteur cité). Ainsi, la procédure en matière de droit foncier rural implique une décision en matière de droit des constructions qui est prévue à l'art. 4a ODFR. L'art. 4a ODFR "Coordination des procédures" a la teneur suivante: " 1 Dans la procédure d'octroi d'une dérogation à l'interdiction de partage matériel ou de morcellement de même que dans la procédure d'octroi d'une décision en constatation y relative ou de non-application de la LDFR, l'autorité compétente en matière d'autorisation au sens de cette loi transmet le dossier pour décision à l'autorité cantonale compétente en matière de construction hors de la zone à bâtir (art. 25 al. 2 LAT [RS 700]) lorsqu'une construction ou une installation se trouve sur le bien-fonds concerné et qu'elle est située hors de la zone à bâtir au sens du droit de l'aménagement du territoire. 2 L'autorité compétente en matière d'autorisation au sens de la LDFR ne se prononce alors que s'il existe une décision exécutoire fondée sur le droit de l'aménagement du territoire et constatant la légalité de l'affectation de la construction ou de l'installation.”
Bei einer Wiederaufbauprüfung ist die Lage/Implantation der Baute zentral für das Identitätskriterium; sie darf nur bei objektiv belegten Gründen und grundsätzlich nur geringfügig geändert werden (keine Verlagerung in ein anderes topographisches Teilgebiet, Verlagerungen nur wenn objektive Notwendigkeit vorliegt).
“En matière de reconstruction, un aspect essentiel du critère de l’identité est l’emplacement de la construction, qui ne peut être modifié que si des raisons objectives, et non de simples raisons de commodité personnelle, de qualité de la vue ou de réduction des coûts, l’exigent. Il est possible de combiner reconstruction et transformation partielle, pour autant que l’identité de la construction reste dans l’ensemble préservée et que les restrictions imposées quant aux modifications apportées à son aspect extérieur soient observées (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 39 à 43 ad art. 24c LAT). Selon MUGGLI, l’élargissement du champ d’application de l’art. 24c LAT est contrebalancé par la restriction des possibilités de transformation afin de garantir les buts inscrits dans la Cst. Les bâtiments habités initialement de manière temporaire font l’objet, en vertu de l’OAT, de restrictions encore plus sévères, puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime. Cet auteur conclut : « L’avenir dira si les autorités compétentes seront en mesure d’appliquer cette exigeante réglementation » (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 49 s ad art. 24c LAT). f. Par ailleurs, si le projet remplit toutes les conditions susmentionnées, il doit encore être examiné sous l’angle de sa compatibilité avec les exigences majeures de l’aménagement du territoire (art. 24c al. 5 LAT, norme existant déjà sous l’ancienne réglementation de la LAT). Cette prescription signifie, en d’autres termes, que la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT est susceptible d’entrer en contradiction avec lesdites exigences. La notion d’exigences majeures de l’aménagement du territoire présente une similitude évidente avec les « intérêts prépondérants » susceptibles de s’opposer à l’octroi d’une dérogation au sens de l’art. 24 let. b LAT. Contrairement à ce dernier cas, dans une affaire relevant de l’art. 24c LAT, on commence par vérifier que les travaux envisagés tombent sous le coup de la garantie étendue de la situation acquise, après quoi seulement on examine si les exigences majeures de l’aménagement du territoire pourraient, dans le cas d’espèce, s’opposer aux prétentions du requérant.”
“La garantie de la propriété ne confère au surplus aucun droit à réutiliser à des fins de construction un emplacement où ont déjà été érigés des ouvrages ou à conserver au-delà de sa durée de vie un ouvrage convenablement entretenu. En effet, pour qu'un bâtiment d'habitation puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêt TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.1, et les références citées). En matière de reconstruction, un aspect essentiel du critère de l'identité qu'implique l'art. 24c LAT est l'implantation de la construction, qui ne peut légèrement être modifiée que si des raisons objectives – et non de simples raisons de commodité personnelle ou de réduction des coûts – l'exigent. L'art. 42 al. 4 OAT, dans sa version notamment en vigueur en 2006, implique qu'il est exclu par exemple qu'elle soit reconstruite dans un autre compartiment topographique (Rudolf Muggli, Commentaire LAT, 2010, n° 26 ad art. 24c LAT, et la référence citée). Il est possible de combiner reconstruction et transformation partielle, pour autant que l'identité de la construction reste dans l'ensemble préservée (arrêts AC.2014.0398 du 7 décembre 2015 consid. 9c, et les références citées; Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c LAT).”
Für angebaute Ökonomiebauten im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG genügt es, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten (z. B. die Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs) eingetreten ist. In diesem Fall kommen die in Abs. 2 vorgesehenen Veränderungs‑ und Wiederaufbaumöglichkeiten zur Anwendung, auch wenn die Zonenwidrigkeit nicht auf einer Erlass‑ oder Planänderung beruht.
“Solche Bauten und Anlagen können nach Abs. 2 dieser Bestimmung mit Bewilligung der zuständigen Behörde u. a. wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Unter den Begriff des Wiederaufbaus im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt nicht nur ein solcher nach einem freiwilligen Abbruch, sondern auch nach einer (unfreiwilligen) Zerstörung (vgl. Art. 42 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; vgl. zur Beurteilung eines Wiederaufbaugesuchs nach einem Brand gestützt auf Art. 24c RPG BGr, 7. Juni 2021, 1C_163/2020, E. 3.1). Seit der RPG-Revision vom 23. Dezember 2011 gestattet Art. 24c Abs. 3 RPG die Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG und damit den Wiederaufbau ebenfalls bei landwirtschaftlichen Wohnbauten sowie angebauten Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde. Bei den von Art. 24c Abs. 3 RPG erfassten Bauten hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl. BGE 147 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art. 24c RPG und Art. 41 RPV nicht herleiten, dass für eine einheitliche Betrachtung von Hof bzw. Wohnhaus und Nebengebäude bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang genügen soll, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind (BGr, 23.”
“Daher könne die Scheune nicht als angebaut im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG gelten. Im Ergebnis bestätigte das Baurekursgericht die erstinstanzlich festgestellte Nichtanwendbarkeit von Art. 24c RPG im konkreten Fall. 2.3 Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können nach Abs. 2 dieser Bestimmung mit Bewilligung der zuständigen Behörde u. a. wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Unter den Begriff des Wiederaufbaus im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt nicht nur ein solcher nach einem freiwilligen Abbruch, sondern auch nach einer (unfreiwilligen) Zerstörung (vgl. Art. 42 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; vgl. zur Beurteilung eines Wiederaufbaugesuchs nach einem Brand gestützt auf Art. 24c RPG BGr, 7. Juni 2021, 1C_163/2020, E. 3.1). Seit der RPG-Revision vom 23. Dezember 2011 gestattet Art. 24c Abs. 3 RPG die Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG und damit den Wiederaufbau ebenfalls bei landwirtschaftlichen Wohnbauten sowie angebauten Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde. Bei den von Art. 24c Abs. 3 RPG erfassten Bauten hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl. BGE 147 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art.”
Energetische Sanierungen können eine sichtbare Volumensvergrösserung nach Art. 24c Abs. 4 rechtfertigen, wenn sie für die energetische Massnahme notwendig sind. Dagegen rechtfertigt die Ökologie/Isolierung eine Volumenvergrösserung nicht, wenn das Ausbaupotenzial bereits erschöpft ist oder die Massnahme faktisch eine Zweckänderung (z.B. Lager → Wohnraum) bezweckt; wo möglich sind Isolationsmassnahmen auch ohne Nutzungsänderung durchführbar.
“S'il est vrai que la surélévation du toit de quelques centimètres et l'augmentation de la SBPI de 2 ou 3 m2 paraissent contraires à l'art. 42 al. 3 OAT, dans la mesure où les possibilités d'agrandissement étaient préalablement épuisées, le projet des recourants ne vise pas à augmenter la hauteur des combles pour la création d'un volume supplémentaire – bien que l'architecte ait admis qu'il en ait résulté de 2 ou 3 m2 supplémentaires –, mais bien la mise en place d'une toiture répondant aux exigences en matière d'isolation du "Programme bâtiment". Il s'agit ainsi d'un assainissement énergétique au sens de l'art. 24c LAT. Comme dans la cause susmentionnée, il s'agit in casu aussi d'examiner si l'agrandissement lié à l'isolation peut être autorisé, malgré l'épuisement des possibilités d'agrandissement, sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, lequel permet des modifications de l’aspect extérieur du bâtiment tant lorsqu'elles sont nécessaires pour assurer un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que pour permettre un assainissement énergétique. Il ressort toutefois des travaux préparatoires relatifs à l'art. 24c LAT qu'un agrandissement du volume visible d'une construction ne peut être apprécié de la même manière qu'une simple modification de l'aspect extérieur de la construction touchant aux fenêtres. En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [...] expressément être admises aussi lorsqu’elles sont nécessaires pour mettre dans un état conforme aux normes usuelles une habitation qui avait à l’origine cette affectation. [...] Il s’agit [..] de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires.”
“De nouvelles surfaces annexes ont cependant été réalisées pour atteindre le maximum du potentiel autorisé. Dans l'autorisation spéciale délivrée le 24 mai 1989, il est indiqué que "toute nouvelle demande de permis d'agrandissement ou de constructions nouvelles ne pourrait être admise, les limites autorisées en la matière, concernant cette propriété située hors de la zone à bâtir, étant atteintes". Or, le présent projet prévoit de mettre en conformité des SBPu supplémentaires réalisées sans permis, respectivement d'en ajouter dans le dépôt se situant au rez-de-chaussée. Sans devoir se prononcer sur le droit applicable au moment où les combles ont été rendues habitables, il est patent que les possibilités d'agrandissement ont entièrement été consommées par les différentes transformations ayant eu lieu en 1975 et en 1989 (renvoi est fait à la fiche Construction: Moment de la modification du droit 1.7.1972). La Cour de céans précise encore que les possibilités d'agrandissement ont été élargies dans l'art. 24c LAT actuellement en vigueur, de sorte que l'application de l'art. 42 OAT dans sa teneur actuelle pour l'ensemble du projet n'a pas désavantagé la recourante. Finalement, dans un tel contexte, on ne peut pas justifier la transformation du dépôt en surface habitable par des motifs liés à l'écologie (isolation) comme le soutient la recourante. Celle-ci peut en outre – si elle estime nécessaire d'isoler des conduites etc. – procéder à de telles mesures d'isolation sans devoir changer l'affectation de ce local. C'est ainsi à bon droit que la DIME a considéré que l'entier du potentiel constructible offert par le droit avait été épuisé par les travaux antérieurs et qu'elle n'a par conséquent accordé qu'une autorisation spéciale partielle. 6. Sur le vu de ce qui précède, c'est à juste titre que la DIME a partiellement refusé l'octroi de l'autorisation spéciale et que le préfet a partiellement refusé la délivrance du permis de construire litigieux. Mal fondé, le recours doit être rejeté. 7. Il appartient à la recourante qui succombe de supporter les frais de procédure en application de l'art.”
Sind durch eine rechtskräftige oder nicht angefochtene Verfügung ein generelles Verbot der baulichen Nutzungserweiterung oder entsprechende Erschöpfungsfolgen nach Art. 24c Abs. 2 in Verbindung mit Art. 42 RPV angeordnet, sind nachträgliche Erweiterungen oder Zweckänderungen im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG ausgeschlossen.
“Insgesamt erscheine die vom AREG im Jahr 2018 erteilte Baubewilligung eher grosszügig gewesen zu sein, zumal nicht ersichtlich sei, weshalb ein bescheidenes, nicht ganzjährig bewohnbares Sommerhaus ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erweitert werden musste. Vor diesem Hintergrund sei jedenfalls nicht zu beanstanden, wenn das AREG die änderungsmöglichkeiten nach Art. 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 RPV in der Teilverfügung vom 2. Juli 2018 als vollständig ausgeschöpft beurteilt und ein Verbot, nicht bloss eine Beschränkung der baulichen Nutzungserweiterung verfügt habe, welches selbstredend auch blosse Zweckänderungen mitumfasse. Dieser Argumentation der Vorinstanz ist beizupflichten: Erstens haben die Beschwerdeführer das in der raumplanungsrechtlichen Teilverfügung des AREG vom 2. Juli 2018 (…) gestützt auf Art. 44 Abs. 2 RPV (vgl. dazu BGer 1C_750/2013 vom 28. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen) verfügte Verbot der baulichen Nutzungserweiterung nicht angefochten. Bereits deswegen sind im vorliegenden Fall keine weiteren Zweckänderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG mehr zulässig. Zweitens hat das Bundesgericht im Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 zum Zustand am 1. Juli 1972 festgestellt (E. 4.1), das ersetzte Ferienhaus Assek.-Nr. 0002__ auf Parzelle Nr. 0001__ sei damals vom Ausbaustandard her für einen Erstwohnsitz nicht als taugliche Baute anzusehen gewesen. Es sei zu diesem Zeitpunkt objektiv nicht dazu geeignet gewesen, ganzjährig bewohnt zu werden. Die sichtbaren, 7 cm dicken Holzwände hätten die Grundmauern des Hauses dargestellt, und die Westseite des Hauses und das Dach hätten keinerlei Isolation aufgewiesen. Im Winter seien die Temperaturen im Haus nach Angaben der Beschwerdeführer unter 12 Grad gesunken. Aufgrund der damals bestehenden Warmwasseraufbereitung seien täglich nur maximal 40 Liter warmes Wasser verfügbar gewesen. Es habe sich damit um ein Sommerhaus gehandelt, welches nicht auf dem Stand einer Ganzjahreswohnnutzung gewesen sei. Das Haus habe eine einfache zeittypische Architektur aufgewiesen und sich vom äusseren Erscheinungsbild her nur schlecht in die Landschaft eingepasst.”
Wird eine Ausnahme nach Art. 24c RPG nur für Teile eines Vorhabens gewährt oder geprüft, haben die Behörden zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligungsfähig ist. Lehnt die Behörde einzelne Teile trotz (teilweiser) Ausnahmebewilligung ab, muss sie dies in der Entscheidbegründung erklären.
“Im nachträglichen Baubewilligungsverfahren ist zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Das AGR verweigerte die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht für das gesamte Bauvorhaben, sondern nur für die in Ziffer 1 seiner Verfügung genannten Teile. In Ziffer 2 gewährte das AGR «für die übrigen Projektänderungen» die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Dennoch erteilte die Gemeinde dem gesamten Bauvorhaben den Bauabschlag. Dem Bauentscheid ist nicht zu entnehmen, weshalb die Gemeinde diejenigen Teile des Bauvorhabens, für die das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG gewährte, nicht als bewilligungsfähig beurteilt. Die fehlende Begründung stellt zugleich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG).”
Bewilligte Erweiterungen/Arbeiten können das verbleibende Ausbaupotenzial im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG erschöpfen; in einem entschiedenen Fall wurde deshalb anhand der 2007 erteilten Bewilligung festgestellt, dass weitere Erweiterungen nach Art. 24c Abs. 2 nicht mehr zulässig sind.
“et corrigé le 01.03.2007) ainsi que pour l'extension du séjour à l'emplacement de l'ancienne terrasse sud." Pour rappel, les travaux autorisés en 2007 consistaient notamment à: agrandir à l'étage le séjour en direction du sud par le déplacement de la façade de 191 cm, agrandir la partie nord du bâtiment, créer une salle de douche-WC dans l'angle nord-est et modifier plusieurs galandages intérieurs; au rez-de-chaussée, un sas d'entrée fermé a été autorisé sur la façade est, depuis lequel un escalier fermé latéralement (selon les plans du 1er mars 2007) permettait d'accéder à l'étage devant la salle de douche-WC. Le permis de construire n° P-2004-050-1-E délivré le 11 juin 2007, qui intégrait notamment l'autorisation de l'ancien SAT, est entré en force sans avoir été contesté. Il se justifie ainsi de retenir que le potentiel d'agrandissement (art. 24c al. 2 LAT et art. 42 al. 3 OAT) a été épuisé par les travaux autorisés en 2007 et qu'il n'y a pas lieu de revenir sur les calculs qui n'avaient alors pas été contestés.”
Kleine, an den Wohnteil angebaute Nebenräume (z. B. ein kleiner Holzschopf) können bei der Ermittlung der zulässigen 100 m² Nebenflächen nach Art. 24c RPG (LAT-24c) mitgezählt werden. Ein an das Gebäude angebauter, offene Unterstand, der am Referenzdatum bestanden hat, wird dagegen nicht ohne Weiteres als Nebenfläche angerechnet. Seine nachträgliche Schliessung oder Umnutzung (z. B. zu einer geschlossenen Werkstatt) begründet hingegen ein neues Volumen, das das in Art. 24c vorgesehene Erweiterungspotenzial in Anspruch nehmen kann.
“TF: Nom des parties contenant: A.________/Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Forel (Lavaux) AUGMENTATION{EN GÉNÉRAL} ZONE AGRICOLE SURFACE CONSTRUCTION EXISTANTE CONFORMITÉ À LA ZONE DROIT D'ÊTRE ENTENDU MOTIVATION DE LA DÉCISION Cst-VD-27-2 Cst-29-2 LAT-24c (01.09.2000) LAT-24c-1 (01.09.2000) LAT-24c-2 (01.11.2012) OAT-42-2 (01.11.2012) OAT-42-3-b (01.11.2012) Résumé contenant: Détermination de la surface brute de plancher utile et des surfaces annexes dans le cadre de l'art. 24c LAT. En particulier, un bûcher de taille réduite attenant et servant à l'habitation ainsi qu'un couloir menant à des surfaces annexes peuvent être comptabilisés à ce titre. Un couvert accolé au bâtiment mais ouvert sur ses côtés existant au 1er juillet 1972 ne constitue pas une surface annexe du bâtiment. Sa transformation en atelier mécanique fermé après cette date doit donc être considéré comme un nouveau volume de surfaces annexes qui épuise le potentiel d'agrandissement de 100 m2 prescrit à l'art. 24c LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 7 janvier 2025 Composition Mme Annick Borda, présidente; M. François Kart et M. Alain Thévenaz, juges. Recourant A.________, à ********, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Forel (Lavaux), à Forel. Objet Remise en état Recours A.________ c/ décision de la Direction générale du territoire et du logement du 14 août 2024 ordonnant la remise en état des parcelles nos 724 et 741 de la Commune de Forel (Lavaux) Vu les faits suivants: A. A.________ est propriétaire des parcelles nos 724 et 741 de la commune de Forel (Lavaux) depuis le 7 mars 1983. Il a exercé le métier d'agriculteur, puis, entre les années 1980 et 1990, a petit à petit diversifié son activité et développé un atelier de réparation de machines agricoles. Il a exercé la profession de mécanicien/garagiste jusqu'en décembre 2022.”
Bei altrechtlichen Wohnbauten in der Landwirtschaftszone ist Art. 24c Abs. 1 RPG nicht uneingeschränkt anwendbar. Das Bundesgericht hält fest, dass für eine zeitgemässe (Wohn‑)Nutzung unter Umständen statt einer Nutzungserweiterung nach Art. 24c ein zonenkonformer Neubau in Betracht kommen kann. Jede Ausnahmebewilligung nach Art. 24c muss zudem mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein und darf nicht überwiegenden entgegenstehenden Interessen unterliegen.
“und der Betrieb voraussichtlich längerfristig bestehen kann (Bst. c). Bei der Interessenabwägung nach Art. 34 Abs. 4 Bst. b RPV sind die Ziele und Grundsätze von Art. 1 und Art. 3 RPG zu beachten, insbesondere im Bereich des Ortsbild- und Landschaftsschutzes. Gemäss Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG ist die Landschaft zu schonen. Insbesondere sollen sich Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft einordnen. Dementsprechend sind auch die kommunalen Vorschriften betreffend Ästhetik, Ortsbild- und Landschaftsschutz zu berücksichtigen.8 Nicht zonenkonforme Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone setzen eine Ausnahmebewilligung voraus (vgl. Art. 24 ff. RPG). Art. 24c Abs. 1 RPG schützt bestimmungsgemäss nutzbare, aber zonenwidrig gewordene Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen grundsätzlich in ihrem Bestand. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Das Bundesgericht hat unlängst entschieden, dass Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der eine landwirtschaftliche Wohnnutzung durch die Betriebsleiter oder die abtretende Generation beibehalten wird, nicht anwendbar sei. Ein praktizierender Landwirtschaftsbetrieb sei für eine zeitgemässe (Wohn-) Nutzung nicht auf eine Erweiterung eines altrechtlichen Gebäudes nach Art. 24c RPG angewiesen, sondern könne gegebenenfalls einen in der Landwirtschaftszone zonenkonformen Neubau erstellen.9 Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG muss in jedem Fall mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein und es dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl.”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV5). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art.”
Voraussetzung ist, dass die beantragten Arbeiten die Nutzung ermöglichen, die der ursprünglichen Bestimmung des Bauwerks entspricht. Bei der Prüfung richtet sich die Behörde nach der ursprünglichen Zweckbestimmung bzw. der historischen Bewilligung und der tatsächlichen Nutzung.
“3 Constitue un abus du pouvoir d’appréciation le cas où l’autorité reste dans le cadre fixé par la loi, mais se fonde toutefois sur des considérations qui manquent de pertinence et sont étrangères au but visé par les dispositions légales applicables, ou viole des principes généraux du droit tels que l’interdiction de l’arbitraire et de l’inégalité de traitement, le principe de la bonne foi et le principe de la proportionnalité (ATF 137 V 71 ; ATA/1276/2018 du 27 novembre 2018 consid. 4d ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2e éd., 2018, n. 515) 4.4 En l’espèce, il n’est pas contesté que les conditions générales préalables sont remplies. Les dispositions topiques posent plusieurs conditions spécifiques qu’il convient, en l’espèce, d’analyser avant les conditions générales : la demande de travaux litigieuse porte sur la pose de vitrage dans la galerie (incluant le belvédère) aux fins de la fermer et de l’utiliser comme promenade et orangerie. Cette requête doit donc permettre d’utiliser l’installation querellée conformément à sa destination initiale (art. 24c al. 1 LAT). Cette construction n’est plus conforme à l’affectation de la zone agricole (art. 24c al. 1 LAT). Aucun élément du dossier ne permet de douter que la galerie avait été érigée légalement en 1850 (art. 24c al. 2 LAT). Enfin, les exigences majeures de l’environnement ne s’opposent pas à l’octroi d’une dérogation (art. 24c al. 5 LAT). En effet, l’identité de la construction est respectée (art. 42 al. 1 OAT). Les gabarits sont strictement conformes à ceux de l’époque puisque contenus aux mêmes endroits, à l’intérieur de la galerie. La demande de travaux n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. Seules peuvent éventuellement se poser les questions de matériaux ou de teintes en lien avec la sauvegarde de l'apparence du bâtiment. Or, tous les préavis étaient positifs à l’exception de ceux de la CMNS et du SMS. Les préavis favorables consistaient en ceux de l’OU du 7 août 2023, de la commune du 28 août 2023, de la DAC du 26 septembre 2023 et surtout de l’OCAN du 20 octobre 2023. Dans son premier préavis, daté du 22 mai 2023, la CMNS a relevé que plusieurs documents attestaient la construction d'une galerie‑promenoir au nord-est avec son belvédère.”
“3 OAT, l’office du registre foncier radie d’office les mentions lorsque le bien-fonds est définitivement classé en zone à bâtir. Dans les autres cas, il ne peut radier une mention que lorsque l’autorité compétente a pris une décision constatant que les conditions qui avaient justifié la mention n’existent plus. 7) Le présent litige porte sur une autorisation de construire dérogatoire, en ce sens qu’elle permet, à certaines conditions, une affectation non conforme à la zone agricole, entraînant ainsi une entorse au principe fondamental de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT). a. Cette dérogation est expressément prévue par l’art. 24c LAT et présuppose en premier lieu la réalisation des conditions légales de cette disposition. Parmi celles-ci, figurent l’utilisation du bâtiment « conformément à [sa] destination » (art. 24c al. 1 LAT et 42 al. 4 phr. 1 OAT), le fait que cet usage « ne [soit] plus conforme à l’affectation de la zone » (art. 24c al. 1 LAT) et que le bâtiment existant ait été construit « ou transform[é] légalement » (art. 24c al. 2 LAT), étant précisé qu’il ne s’agit pas d’un bâtiment agricole, ce qui n’est pas contesté. Pour les cas de reconstruction, l’art. 42 al. 4 OAT ajoute que l’utilisation de la construction existante « répond toujours à un besoin » (phr. 1). En l’espèce, les parties ne contestent pas que le pavillon litigieux a été construit en 1945 en respectant le cadre légal de l’époque, l’autorisation de le construire et le permis de l’habiter étant joints au dossier. Ainsi, le TAPI relève, à bon droit, que le pavillon a été autorisé comme « pavillon de week-end » conformément au règlement de quartier du plan d’aménagement n° 21'443 du 16 mars 1945, applicable à la parcelle. Comme l’art. 2 de ce règlement précisait que le « quartier » (issu du morcellement de l’ancienne parcelle n° 1'303) était destiné à la résidence exclusivement et les bâtiments, définis comme des « pavillons dits de week-end », à l’habitation, le TAPI conclut à raison que l’affectation autorisée visait une « villégiature hebdomadaire dans [le pavillon en cause], le week-end ».”
Bei Rückwirkung ist grundsätzlich auf das zur Zeit der Ausführung des Bauvorhabens geltende Recht abzustellen. Neuere Fassungen von Art. 24c Abs. 2 RPG (und korrespondierenden Bestimmungen) werden nur angewendet, wenn sie für die Bauherrschaft günstiger sind oder die Bauherrschaft die Bewilligungspflicht bewusst umgangen hat.
“Die Vorinstanz führte aus, nachträgliche Baugesuche seien grundsätzlich nach dem zur Zeit der Ausführung des Bauvorhabens anwendbaren Recht zu beurteilen. Späteres Recht sei nur anzuwenden, wenn es für die Bauherrschaft günstiger sei oder diese das Baubewilligungserfordernis in der Absicht missachtet habe, dem späteren strengeren Recht zuvorzukommen. Am 1. November 2012 seien die neuen Absätze 2-5 von Art. 24c RPG in Kraft getreten. Die Revision habe bezweckt, den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG auf alle nichtlandwirtschaftlich genutzten Wohnbauten auszudehnen, ohne dabei die übrigen Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung zu erleichtern. Dasselbe gelte für die ebenfalls am 1. November 2012 in Kraft getretene Fassung von Art. 42 Abs. 1 RPV, der die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG näher umschreibe. Das neue Recht sei damit für den Beschwerdeführer nicht günstiger, weshalb die im Zeitpunkt der Bauausführung geltenden alten Fassungen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV zur Anwendung kämen. Die Bewilligungsfähigkeit der vor dem 1. November 2012 erstellten Nebenbauten des Holzunterstands und des Gartenhauses sei daher noch nach altem Recht zu beurteilen.”
In Einzelfällen hat die Rechtsprechung geringfügige Überschreitungen der zulässigen Erweiterungsgrenzen nach Art. 24c RPG zugelassen, wenn sie für ein kleines Bauvorhaben insgesamt unwesentlich sind und durch Kompensationen bzw. durch eine nachweisliche ökologische oder raumplanerische Verbesserung (z. B. Rückbau eines anderswo stehenden Gebäudes oder bessere Gewässer‑Rückversetzung) ausgeglichen werden. Solche Zulassungen sind fallbezogen und folgen einer Abwägung der Gesamtwirkung des Projekts.
“L'autorisation portait « sur l'implantation, la destination, le gabarit, le volume et la dévestiture du projet » (avec une référence à l'art. 5 al. 1 de la loi sur les constructions et les installations diverses du 14 avril 1988 - LCI - L 5 05). Par décision du même jour, le département a délivré l'autorisation de démolir le bâtiment n° 2______. b. Par acte unique du 22 novembre 2011, Monsieur B______ et Madame A______ notamment (ci-après : les voisins), voisins immédiats de la parcelle litigieuse, ont recouru auprès du Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) contre l'autorisation de construire précitée en contestant sa conformité aux art. 15 al. 6 LEaux-GE, 11 al. 2 LForêts et 42 de la loi fédérale sur l’aménagement du territoire du 22 juin l979 (LAT - RS 700), ainsi qu'à l'art. 14 al. 1 LCI. c. Le TAPI a rejeté ce recours par jugement du 7 mai 2012. d. Après avoir effectué un transport sur place, la chambre administrative de la Cour de justice (ci-après : la chambre administrative) a rejeté le recours déposé par les voisins contre ce jugement par arrêt du 10 septembre 2013 (ATA/601/2013). L'art. 24c LAT était applicable. La surface brute de plancher (ci-après : SBP) initiale était de 52 m2 (23 m2 + 29 m2). En prévoyant le remplacement du bâtiment de 23 m2 par un autre de 40 m2, l'agrandissement était de 17 m2 (32,5 % de la SBP), soit un dépassement de surface de 1,4 m2 de surface par rapport aux 30 % susmentionnés (30 % de 52 m2 représentant 15,6 m2). Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.”
Praktische Folge: Sind die Voraussetzungen der Ausnahmetatbestände der Art. 24a, 24b, 24d und 24e offensichtlich nicht erfüllt, kann deren Prüfung entfallen; in solchen Fällen ist vorrangig zu prüfen, ob Art. 24c (gegebenenfalls Art. 24) anwendbar ist.
“En l'occurrence, il n'est pas contesté que les recourants ne sont pas agriculteurs et que les travaux envisagés ne sont pas nécessaires à une exploitation agricole ni n'ont aucune vocation agraire, de sorte que ces travaux ne sont pas conformes à l'affectation de la zone. Partant, il convient d'analyser si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT pourrait être délivrée. A ce stade, l'examen des conditions des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT peut d'emblée être écarté, dès lors qu'il ne s'agit manifestement pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a LAT), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b LAT), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1 LAT) ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2 LAT) et que le bâtiment n'est pas destiné à détenir des animaux (art. 24e LAT). 4.3. Seule peut donc entrer en considération l'application de l'art. 24c LAT (consid. 5), voire celle de l'art. 24 LAT (consid. 6). 5. 5.1. Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone, bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut en autoriser la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction, pour autant qu'elles aient été érigées ou transformées légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments destinés à l'habitation agricole et à l'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage (al.”
“Il ne permet partant pas d’approuver un projet ne répondant aux conditions d’aucun de ces articles, même si la dérogation octroyée devait être limitée dans le temps (cf. Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, 2017, remarques préliminaires relatives aux art. 24 à 24e et 37a LAT, n. 19 s. et 26). En l'occurrence, l'examen des conditions des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT peut d'emblée être écarté, dès lors qu'il ne s'agit manifestement pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a LAT), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b LAT), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1 LAT) ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2 LAT) et que le bâtiment n'est pas destiné à détenir des animaux (art. 24e LAT). Seule peut donc entrer en considération l'application de l'art. 24c LAT (consid. 3.2.), voire celle de l'art. 24 LAT (consid. 3.3). 3.2. 3.2.1. Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone, bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut en autoriser la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction, pour autant qu'elles aient été érigées ou transformées légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments destinés à l'habitation agricole et à l'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage (al.”
Die in Art. 42 OAT vorgesehenen Berechnungs‑ und Definitionselemente gehören zum Bundesrecht und dürfen nicht durch kantonales Recht abgeändert werden; OAT‑Methoden sind bei der Anwendung von Art. 24c verbindlich zu verwenden. Die in den Quellen genannte Einschränkung durch Art. 27a LAT bleibt unberührt.
“3 OAT sont respectées ensuite d’un agrandissement, est donnée par la somme de toutes les surfaces en-dessous et en-dessus du sol de la construction existante qui sont utilisables en permanence pour l’habitation ou le travail; à cela, il faut ajouter la somme des surfaces annexes, comme les caves et les garages (cf. directive ARE, ch. 3.2 et annexe 1). La directive précitée prévoit en outre que la surface de référence permettant d’effectuer les calculs prévus à l’art. 42 al. 3 let. a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins.”
“3 OAT sont respectées ensuite d’un agrandissement, est donnée par la somme de toutes les surfaces en-dessous et en-dessus du sol de la construction existante qui sont utilisables en permanence pour l’habitation ou le travail; à cela, il faut ajouter la somme des surfaces annexes, comme les caves et les garages (cf. directive ARE, ch. 3.2 et annexe 1). La directive précitée prévoit en outre que la surface de référence permettant d’effectuer les calculs prévus à l’art. 42 al. 3 let. a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins.”
In Moorlandschaften sind gemäss Art. 23d NHG der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten zulässig, sofern die für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht beeinträchtigt werden. Dagegen werden Erweiterungen oder der Wiederaufbau von Gebäuden in solchen Schutzgebieten in der Rechtsprechung regelmässig als unzulässig beurteilt.
“Hingegen verbietet die Verfassung nicht den Weiterbestand rechtmässig bestehender Anlagen, jedenfalls nicht derjenigen, die vor dem 1. Juni 1983 erstellt wurden (s. Übergangsbestimmung zu Art. 24sexies aBV sowie Art. 25b NHG). Gemäss Art. 23d Abs. 1 NHG sind die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter dieser Voraussetzung sind insbesondere unter anderem der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen zulässig (Art. 23d Abs. 2 Bst. b NHG). Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
“Hingegen verbietet die Verfassung nicht den Weiterbestand rechtmässig bestehender Anlagen, jedenfalls nicht derjenigen, die vor dem 1. Juni 1983 erstellt wurden (s. Übergangsbestimmung zu Art. 24sexies aBV sowie Art. 25b NHG). Gemäss Art. 23d Abs. 1 NHG sind die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter dieser Voraussetzung sind insbesondere unter anderem der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen zulässig (Art. 23d Abs. 2 Bst. b NHG). Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der normalen Lebensdauer abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
Art. 24c Abs. 3 RPG erstreckt die Besitzstandsgarantie auf landwirtschaftliche Wohnbauten und auf Ökonomiebauten, die an das Wohnhaus angebaut sind. Aus der Praxis und den Erläuterungen folgt, dass für eine einheitliche Betrachtung nicht bereits ein enger räumlicher oder funktionaler Zusammenhang genügt; die Ökonomiebauten müssen angebaut sein, damit sie unter Art. 24c Abs. 3 fallen.
“2 RPG und damit den Wiederaufbau ebenfalls bei landwirtschaftlichen Wohnbauten sowie angebauten Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde. Bei den von Art. 24c Abs. 3 RPG erfassten Bauten hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl. BGE 147 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art. 24c RPG und Art. 41 RPV nicht herleiten, dass für eine einheitliche Betrachtung von Hof bzw. Wohnhaus und Nebengebäude bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang genügen soll, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind (BGr, 23. Juli 2019, 1C_85/2019, E. 3.4 mit Hinweis). 2.4 Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien erläutert, dass Art. 24c Abs. 3 RPG auf teilweise bewohnte Mehrzweckbauten zugeschnitten ist. Wie sie dargelegt hat, steht im Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone" (BBl 2011 7083 ff.), dass die "angebauten Ökonomiebauten" in Art. 24c Abs. 3 RPG aufgenommen wurden, weil der Wohnteil eines Bauernhauses und der angebaute Ökonomieteil ein Ganzes bilden und es häufig nur schwer möglich oder nicht sinnvoll ist, lediglich den Wohnteil zu erneuern, zu ändern oder wiederaufzubauen (BBl 2011 7088). Entgegen der Beschwerdeführerin kann nicht jede irgendwie geartete bauliche Verbindung zwischen Wohnbaute und Ökonomiebaute genügen, damit letztere von Art.”
“Dezember 2011 diese sogenannte "erweiterte Besitzstandsgarantie" auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten aus, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde. Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist. Somit dürfen der Landwirtschaftszone zugewiesene altrechtliche Wohnbauten, deren landwirtschaftliche Wohnnutzung vor oder nach dieser Zuweisung aufgegeben wurde, gemäss Art. 24c RPG verändert werden (BGE 147 II 25 E. 3.2 und 3.5; BGr, 30. November 2021, 1C_572/2020, E. 2.1). 2.3 Für eine einheitliche Betrachtungsweise von Hof und Nebengebäude im Sinn von Art. 24c RPG genügt jedoch nicht bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG ist auf allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen nicht anwendbar (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Rechtsprechung des Bundesgerichts lässt den Ausbau eines frei stehenden Ökonomiegebäudes zu Wohnzwecken gestützt auf Art. 24c RPG nicht zu (vgl. BGr, 3. Oktober 2017, 1C_171/2017, E. 3.4). 3. 3.1 Wie aus den vorstehenden Erwägungen folgt, setzt Art. 24c RPG für einen Einbau von Wohnungen im frei stehenden Gebäude auf Kat.-Nr. 01 voraus, dass dieses – zumindest in einem Teilbereich – als rechtmässig bestehendes, altrechtliches Wohnhaus zu qualifizieren ist. Die Beschwerdegegnerin und ihr folgend die Vorinstanz sind von einem vor dem 1. Juli 1972 erstellten Ökonomiegebäude ohne Anzeichen einer relevanten früheren Wohnnutzung ausgegangen. Die Beschwerdeführenden entgegnen, dass in der Vergangenheit im nordöstlichen Hausteil eine relevante Wohnnutzung bestanden habe.”
“Einen anderen Schluss lässt auch der Erläuternde Bericht des Bundesamtes für Raumentwicklung zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung vom Oktober 2012 nicht zu (file:///C:/Users/B042PHZ/AppData/Local/Temp/erlaeuterungen_zurrevisionderr pvvom10102012.pdf). Auch hier wird von (teilweise) bewohnten Bauten ausgegangen, wenn ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude mit einer Wohnbaute zusammengebaut ist. Entsprechend wird das Ganze als eine einheitliche Baute im Sinne von Artikel 24c RPG betrachtet. Schliesslich hat auch das Bundesgericht in BGr 1C_171/2017 vom 3. Oktober 2017, E. 3.4, festgehalten, dass daraus, dass Art. 24c RPG gemäss Art. 41 Abs. 2 RPV auf allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen nicht anwendbar sei, nicht abgeleitet werden könne, für eine einheitliche Betrachtung von Hof und Nebengebäude genüge bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang. Art. 24c Abs. 3 RPG setze für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut seien. Das Bundesgericht bestätigte in diesem Zusammenhang die Nichtanwendung auf ein eigenständiges Gebäude, welches nicht als Teil dieses Hauses zu betrachten war. 7. Beim abgebrannten Gebäude handelte es sich unbestrittenermassen um eine unbewohnte Scheune. Im Bereich der ehemaligen Südostecke der Scheune führte ein ca. 8 m langer und ca. 3,20 m breiter Verbindungsbau in Richtung Osten zum benachbarten Gebäude M.2 (ob es sich hierbei um Ökonomiegebäude handelt, oder ob dieses teilweise bewohnt ist, lässt sich den - 3- Unterlagen nicht entnehmen, erweist sich im Weiteren jedoch auch nicht als relevant). (…) Selbst wenn der Verbindungstrakt an die Scheune angebaut gewesen wäre, würde eine Erweiterung der Besitzstandsgarantie auf eine derart angefügte Ökonomiebaute dem Sinn und Zweck der anzuwendenden Normen widersprechen. Denn die einzelnen Gebäude können ohne Weiteres allein bestehen oder wiederaufgebaut werden und bilden keine Einheit im umschriebenen Sinn.”
Bei Bauten ausserhalb der Bauzone mit gewerblicher Nutzung zielt der Schutz darauf ab, bestehenden Betrieben die Fortführung, Modernisierung und gegebenenfalls Umstrukturierung zu ermöglichen. Aus dem Schutzzweck folgt in der Regel, dass eine anhaltende betriebliche Nutzung vorliegen muss; dies schliesst zulässige Anpassungen oder Kapazitätserweiterungen ein, erlaubt aber nicht die Umnutzung zu völlig neuen, zuvor nicht bestehenden Unternehmen.
“si la construction ou l'installation a été érigée ou transformée légalement; b. s'il n'en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environ-nement; c. si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale; d. à f. ... 2La surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié. 3Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise." Les art. 37a LAT et 43 OAT ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation. Il s'agit d'une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et la référence citée). Ni l'ordonnance ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.7; TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 précité consid. 2.2 et la référence citée; CDAP AC.2020.0140 du 17 août 2021 consid. 5d; AC.2019.0169 du 6 janvier 2020 consid. 5; AC.”
Bei Anbauten oder Aussennebenbauten ist nach Art. 24c Abs. 5 RPG zu prüfen, ob die wichtigen Anliegen der Raumplanung – insbesondere die massvolle Bodennutzung und die Trennung von baulichen und nichtbaulichen Gebieten – gewahrt bleiben. In der Praxis ist eine Aussenannexe, etwa zum Holzlager, nur dann zulässig, wenn im bestehenden Bauvolumen kein entsprechender Platz vorhanden ist. Zudem sollten Nebenbauten, soweit möglich, an das Hauptgebäude angrenzen, um dem Gebot der massvollen Bodennutzung Rechnung zu tragen.
“L’art. 24c LAT ne permet l’agrandissement mesuré (y compris sous forme d’une construction annexe) de bâtiments érigés avant le 1er juillet 1972 que si les exigences majeures de l’aménagement du territoire sont remplies (art. 24c al. 5 LAT). Au nombre de ces exigences fondamentales figurent l’utilisation mesurée du sol et la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 LAT).24. En application de ces principes, une annexe extérieure destinée au stockage du bois n’est admissible – en cas de chauffage principal au bois – que s’il n’y a pas de place à l’intérieur du volume bâti.25 Au vu de la documentation photographique au dossier, il apparaît que le bâtiment no 43, en tant (probablement) qu’ancienne ferme, offrirait largement de tels espaces au rez-de-chaussée. C’est ce que relève la commune à juste titre dans la décision attaquée (consid. 1.3.2). Le recourant ne le conteste pas. Pour ce qui est du stationnement, le couvert à voitures est en tout cas trop grand, puisqu’il était censé servir aux deux bâtiments ainsi que le relève le recourant. Surtout, de tels bâtiments annexes doivent être dans la mesure du possible contigus au bâtiment principal, toujours dans l’esprit de l’utilisation mesurée du sol.”
Die Schaffung neuer Erschliessungsleitungen (etwa ein zusätzlicher Anschluss an die kommunale Abwasserkanalisation) kann eine Ausweitung der Nutzung bzw. der Ausnützungsintensität darstellen, wenn dadurch eine andere oder intensivere Nutzung des bestehenden Bauwerks ermöglicht wird. Solche Vorhaben können unter Art. 24c RPG unbeachtlich sein, weil sie die Bedeutung des Schutzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet beeinträchtigen. Ein reiner Komfortwunsch (z. B. ein Wasseranschluss zum Reinigen von Werkzeugen), soweit er nicht als für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung notwendig gilt, wurde in der zitierten Rechtsprechung nicht als schützenswerter Bedarf angesehen.
“En outre, si, comme le relèvent les recourants, les travaux projetés ne modifieront pas l'aspect extérieur de ladite cabane puisqu'il s'agit de conduites et de canalisations souterraines, ils ne sont toutefois pas nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Le projet implique en revanche une extension de l'équipement, par la création d'un nouveau raccordement au réseau communal des eaux usées pour la cabane de jardin, permettant une utilisation différente et plus intensive que celle initialement autorisée. A l'évidence, un usage accru de ce bâtiment entraîne forcément des effets sensiblement nouveaux sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement, en ce qui concerne la production et l'évacuation des eaux usées. Pour ce motif déjà, le projet litigieux – qui va à l'encontre de la préservation de la séparation entre le territoire bâti et le territoire non bâti – ne pourrait pas être autorisé sous l'angle de l'art. 24c LAT, de sorte que l'examen des autres exigences de cette disposition s'avère inutile. Au demeurant, le fait que le SAgri a émis un préavis favorable n'y change rien, ce d'autant plus que son appréciation part de la prémisse que les conduites et canalisations prévues se trouvent en zone à bâtir, raison pour laquelle il indique qu'il appartient au SEn de se prononcer sur les aspects liés à la protection des sols. Pour le reste, s'il mentionne que la conduite projetée est située sur un terrain utilisé pour l'agriculture et que l'impact sur l'agriculture sera faible car le projet est de petite emprise, ce service relève cependant que le maintien de la fertilité de cette surface est important et que, partant, toutes les mesures doivent être prises afin de protéger ce terrain. Enfin, ainsi que l'a retenu la DAEC, le souhait des recourants de disposer d'un point d'eau dans la cabane de jardin pour y nettoyer des outils en particulier relève davantage du confort que d'une nécessité, dès lors que le bâtiment d'habitation – situé en zone à bâtir dans le PAZ en vigueur et dans celui en révision – se situe à environ 50 m.”
Art. 24c RPG kommt nur für Bauten und Anlagen in Betracht, die zum massgeblichen Zeitpunkt rechtmässig erstellt oder geändert wurden. Nicht bewilligte bzw. rechtswidrige Erweiterungen oder Änderungen gehören grundsätzlich nicht zum Schutzbereich der erweiterten Bestandesgarantie; als Referenz gilt der bewilligte (rechtmässige) Zustand.
“Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites; que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l’ordonnance du 28 juin 2000 sur l’aménagement du territoire [OAT; RS 700.1]; ATF 127 II 209 consid. 2c). L'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3): que, selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. La destruction peut résulter des forces naturelles ou de la démolition de l'ouvrage, pour autant que cette dernière n'ait pas été la conséquence du rétablissement d'une situation conforme au droit, comme par exemple dans le cas de l'échéance d'une concession (arrêt TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011, consid. 3.1). La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date (arrêt TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid.”
“Da das Gebäude hingegen damals mit einem grösseren Grundriss erstellt und in der Folge mit einem Anbau versehen wurde, präsentiert sich die Situation so, dass am Stichtag wie auch heute eine gegenüber den bewilligten Plänen abgeänderte Baute besteht und für die vorgenommenen Erweiterungen keine Bewilligung vorliegt. Dass dies gemäss der Praxis der Baudirektion Kanton Zürich nicht dazu führt, dass die gesamte Baute nicht nach Art. 24c RPG geändert oder wiederaufgebaut werden kann, ist nicht zu beanstanden; doch muss mit der Vorinstanz aus der zitierten Lehre geschlossen werden, dass die über keine Bewilligung verfügenden Änderungen bzw. Erweiterungen nicht als rechtmässig erstellt gelten können. Referenzzustand bildet nicht der am 1. Juli 1972 bestehende, sondern der bewilligte Status. Dieser umfasst, wie aus den Plänen ersichtlich wird, einen rechteckigen Grundriss von 9,00 m x 8,20 m ohne Anbauten (…). Die nicht bewilligten Gebäudeteile sind einer erweiterten Bestandesgarantie gemäss Art. 24c RPG hingegen wie dargelegt nicht zugänglich. Entgegen der Ansicht des Rekurrenten sieht die Anwendung von Art. 24c RPG keine nachträgliche Überprüfung der Bewilligungsfähigkeit zum Zeitpunkt der Errichtung vor. Wie es sich bei damals nicht bewilligungspflichtigen Bauten und Änderungen verhält, steht hier nicht zur Diskussion, zumal die damalige Neubaute einem Bewilligungsverfahren unterzogen wurde und die Bewilligungspflicht unbestritten war. Ob es die Gemeinde damals mit der Bauabnahme allenfalls weniger genau nahm, ändert nichts am Sachverhalt, dass die Änderungen nicht bewilligt, sondern höchstens geduldet wurden, was ihnen nicht mehr als eine einfache Bestandesgarantie brachte, welche im Übrigen gemäss der neuesten Rechtsprechung auch nicht mehr als gegeben erachtet wird (vgl. BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 5.4/5.5). Daraus folgt, dass das Gebäude nur gemäss den bewilligten Plänen der erweiterten Bestandesgarantie zugänglich ist und dieses Mass den rechtmässigen Zustand als Referenz für die Berechnung des Erweiterungspotenzials ergibt.”
Bei Erweiterungen oder Aufstockungen (sowie bei Abbruch/Wiederaufbau, soweit dadurch das sichtbare Gebäudevolumen vergrössert wird) gilt regelmässig ein strengerer Prüfungsmassstab; Änderungen, die zu einer Vergrösserung des sichtbaren Volumens führen, werden besonders sorgfältig beurteilt und können aufgrund des Schutzzwecks des Art. 24c Abs. 4 RPG problematisch sein.
“En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [...] expressément être admises aussi lorsqu’elles sont nécessaires pour mettre dans un état conforme aux normes usuelles une habitation qui avait à l’origine cette affectation. [...] Il s’agit [..] de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires. [Toutefois], les exigences valables pour l’agrandissement du volume visible du bâtiment seront de fait plus élevées. Cela s’inscrit dans la tendance visant à concentrer les agrandissements en particulier sur les volumes construits existants." (Rapport CEATE-N, op. cit., p. 6540). Ainsi, l'art. 24c al. 4 LAT vise également à rendre plus difficiles les projets d'agrandissement en dehors du volume bâti existant. Ce sont en effet bien les reconstructions et les agrandissements qui sont le plus susceptibles de créer des atteintes au paysage rural (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2; CDAP AC.2020.0139 précité consid. 2d). Dans ce contexte, compte tenu de l'ensemble des éléments susmentionnés, il y a lieu de retenir que la surélévation de la toiture excède de quelque 3 cm celle autorisée et implique une augmentation de la SBPI de l'ordre de 2 à 3 m2. Une interprétation stricte du droit fédéral à la lumière du Rapport CEATE-N conduit à considérer que ces agrandissements du volume bâti sont contraires aux art. 24c LAT et 42 OAT.”
“Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben (nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung, oder darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern), stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs. 3) könnte zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen, insbesondere bei Abbruch und Wiederaufbau (Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22.”
“Im Fall eines – von Gesetzes wegen erlaubten – Abbruchs und Wiederaufbaus eines Gebäudes mit angebautem Ökonomieteil ist es naturgemäss nicht möglich aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nun gerade für die zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung erforderlich sind. Solches ist aber mit Blick auf die rechtliche Regelung des Gesetz- und Verordnungsgebers auch nicht nötig, zumindest dann nicht, wenn – wie vorliegend – das Gebäudevolumen insgesamt reduziert wird. Sind nämlich Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG bei reduziertem Gebäudevolumen nicht näher einzugehen ist. Anzumerken bleibt, dass die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass nach der Auslegung der Vorinstanz bei einer Reduktion des Gebäudevolumens das äussere Erscheinungsbild überhaupt keine Rolle mehr spiele, unzutreffend ist. Denn unabhängig davon, ob bei einem Abbruch und Wiederaufbau einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG gegeben ist oder nicht, bleibt wie oben dargelegt weiterhin erforderlich, dass das Vorhaben die Identität wahrt (vgl.”
Eine beschränkte (moderate) Erweiterung kann bereits ausreichen, um die wirtschaftliche Fortführung des Bestandes zu gewährleisten; es muss nicht erst eine massive oder maximale Nutzungsintensivierung vorliegen, damit der Weiterbestand gerechtfertigt ist.
“Aus- serdem erscheint fraglich, ob dieser Wert dem eingeschränkten Ertragspo- tential, das für die Bewertung entscheidend ist, Rechnung trägt. Schliesslich ist anzumerken, dass der Gesetzgeber in Art. 24c Abs. 2 RPG bezüglich landwirtschaftlicher Wohnbauten mit angebautem Ökonomieteil davon ausgeht, dass mit der gemäss Art. 42 Abs. 3 RPV beschränkt mögli- chen Erweiterung der Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche im Sinne des Bestandesschutzes ein wirtschaftlich sinnvoller Weiterbestand solcher Bauten möglich ist. Im Lichte dieser Vorschrift erscheint es im vorlie- genden Fall in Anwendung von Art. 24d Abs. 2 RPG von vornherein nicht plausibel, dass die Wirtschaftlichkeit erst mit einer massiven und maximalen Nutzungsintensivierung gegeben sein soll. Dies zumal die mit der Unter- schutzstellung verbundenen Mehrkosten nicht derart erheblich zu Buche R4.2021.00152 Seite 26 schlagen und der Rekurrent noch vor der Unterschutzstellung eine Ge- samtsanierung (und keinen Neubau im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG) ge- plant hatte (act. 25.12, Rz. 5). Nach dem Gesagten ist nicht erwiesen und muss ernsthaft bezweifelt wer- den, dass die Erhaltung des streitbetroffenen Gebäudes nicht anders sicher- gestellt werden kann, als mit dem geplanten vollständigen Ausbau.”
Nachträgliche Projektänderungen (z. B. an Grundriss, Fassade oder Material) sind für die Bewilligungsprüfung nach Art. 24c RPG relevant; Behörden können in diesem Zusammenhang ergänzende Unterlagen oder Abnahmeprotokolle verlangen.
“Sachverhalt 1. Das Stafel (Weidhaus) des Beschwerdeführers wurde im Januar 2018 durch einen Sturm beschädigt. Am 18. September 2018 erteilte die Gemeinde dem Beschwerdeführer die Baubewilligung für den Um- und Wiederaufbau des nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Stafels. Zugleich eröffnete sie die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG1 des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR). Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone und im Gewässerschutzbereich Au. 2. Mit Schreiben vom 25. Februar 2020 teilte das Amt für Wasser und Abfall (AWA) der Gemeinde mit, dass dem AWA das Abnahmeprotokoll für die abflusslose Grube noch nicht zugestellt worden sei. Der Beschwerdeführer teilte dem AWA mit, dass nun ein geschlossenes Abwassersystem geplant sei. Auf Aufforderung des AWA und der Gemeinde reichte der Beschwerdeführer am 4. August 2020 bei der Gemeinde eine Projektänderung ein. Auf den Plänen waren nebst den neuen Fäkalientanks diverse weitere Abweichungen vom bewilligten Projekt ersichtlich, welche namentlich Grundrissänderungen mit Vergrösserung des Vorraums im Erdgeschoss und im Dachgeschoss sowie die Fassade (Fenster, Einwandung einer Laube, Türen) betrafen. Auf Aufforderung der Gemeinde reichte der Beschwerdeführer am 4. September 2020 für das geänderte Projekt ein Baugesuch ein (datiert vom 31. August 2020). Am 16. Oktober 2020 reichte er die vervollständigte Eingabe ein (datiert vom 14.”
“1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilligungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art.”
Zur Bestimmung und Berechnung der SBPu/SBPI für Zwecke von Art. 24c RPG gelten die Methoden der OAT als bundesrechtlich verbindlich und dürfen vom Kanton nicht eigenständig abgeändert werden. Fehlen kantonale Regelungen zur SBPI, sind die Empfehlungen des ARE sowie anerkannte Standards (insbesondere ORL‑EPF bzw. SIA‑Normen) heranzuziehen.
“a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op.”
“Selon la jurisprudence et la doctrine, pour déterminer les éléments à prendre en considération dans l'augmentation de la SBPI au sens de l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT – notion qui n'est pas définie dans l'OAT – il convient de se référer aux recommandations de l'Office fédéral du développement territorial (ARE) (cf. TF 1C_572/2020 du 30 novembre 2021 consid. 4.5; 1C_48/2017 du 22 décembre 2017 consid. 4.2; CDAP AC.2015.0199 du 25 septembre 2017 consid. 4b; Muggli, op. cit., n° 30 note 64 ad art. 24c LAT). Celles-ci renvoient aux réglementations cantonales définissant la SBPI, pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL-EPF 514 420 (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire – Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre, Berne 2001, p. 10) ou la norme SIA 421 (cf. Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT). Les recommandations de l'ARE donnent aussi une définition de la SBPI, applicable à défaut de règlementation cantonale (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire op. cit., 2001, p. 10 et Annexe 1). La norme ORL-EPF 514 420 (dont un extrait est reproduit in Bovay et al., Droit fédéral et vaudois de la construction, 4ème éd., 2010, p. 603 ch. 4) définit la surface brute de plancher comme suit: "La surface brute de plancher utile se compose de la somme de toutes les surfaces d'étages en dessous et en dessus du sol, y compris les surfaces des murs et des parois dans leur section horizontale.”
Für die Prüfung eines Wiederaufbaus nach Art. 24c RPG ist auf den Zustand und die rechtmässige Nutzung der Baute vor deren Zerstörung oder Abbruch abzustellen; insbesondere müssen Tragwerk, Böden und Dach zum relevanten Zeitpunkt im Wesentlichen intakt gewesen sein. Zudem verlangt Art. 24c ein ununterbrochenes Interesse an der Weiterbenutzung; längere Nichtbenutzung oder ein erheblicher Zeitablauf zwischen Untergang und Wiederaufbau kann ein Wiederaufbaurecht ausschliessen. Die Beurteilung erfolgt einzelfallgerecht.
“Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. Pour qu'un bâtiment puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid.”
“Mit Bezug auf das ununterbrochene Interesse an der Weiternutzung kommt ein Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG von vornherein nicht in Betracht für über längere Zeit verlassene Bauten (vgl. BUNDESAMT FÜR RAUMENTWICKLUNG, Neues Raumplanungsrecht - Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, 2001, S. 46; Urteil 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003 E. 4.3, in: ZBl 106/2005 S. 158). Am geforderten andauernden Interesse an der Weiternutzung der Baute fehlt es auch, wenn zwischen Abbruch bzw. Zerstörung der Baute und Wiederaufbau allzu viel Zeit verstreicht (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG). In BGE 116 Ib 228 wurde festgehalten, dass eine Besitzstandsgarantie für eine mehr als 20 Jahre vorher abgebrochene Baute offensichtlich nicht besteht (a.a.O., E. 3b S. 234). Gemäss MUGGLI (a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG) muss verlangt werden, dass der Wiederaufbau einer zerstörten Baute nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug an die Hand genommen wird. WALDMANN/HÄNNI (Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N. 23 zu Art. 24c RPG, fünfter Spiegelstrich) halten dafür, der Wiederaufbau müsse innert nützlicher Frist an die Hand genommen werden. MARK GISLER (Das Wiederaufbaurecht - unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kanton Schwyz, 2003, S. 115) spricht sich für eine Einzelfallbeurteilung beim Kriterium des ununterbrochenen Interesses aus, so auch zur hinnehmbaren Zeitspanne zwischen dem Untergang der Baute und der Einreichung des Gesuchs um Wiederaufbau.”
Für die Beurteilung nach Art. 24c Abs. 2 RPG ist die tatsächlich genutzte Fläche massgebend. Dabei sind funktional oder materiell mit der Nutzung verbundene Nebenräume (z. B. Garagen, Heizräume, Keller, Estriche/Dachräume) einzubeziehen. Sowohl die anrechenbare Bruttogeschossfläche (SBP/aBGF) als auch die Gesamtfläche (SBP plus anrechenbare Nebenflächen) sind bei der Abwägung zu berücksichtigen.
“5a paru à la ZBl 103/2002 p. 354; 1A.176/2002 du 28 juillet 2003 consid. 5.3.2). Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). Le fait de satisfaire aux limites mentionnées ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doit être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la bâtisse est préservée (cf. arrêt AC.2001.0166 consid. 5a/bb du 10 juin 2002; Muggli, op. cit., n° 35 s. ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Ce qui est déterminant, c'est l'ampleur réelle de l'agrandissement, même si celui-ci consiste dans la réalisation de garages, de locaux de chauffage, de caves, de combles, etc. Dans un arrêt du 7 juin 2005 (1A.289/2004 consid. 2.2.2), le Tribunal fédéral a ainsi jugé que la surface à prendre en considération comprenait non seulement la surface brute de plancher utile, mais également les surfaces annexes existantes, telles que les garages, les locaux de chauffage, les caves et les combles, qui sont reliés directement et par un lien fonctionnel ou matériel au logement servant à un usage non conforme à l'affectation de la zone. Par contre, les modifications soumises à autorisation des espaces extérieurs (par exemple aménagement de places de stationnement) sont à considérer comme des projets indépendants s’ils n’ont pas un lien matériel avec la construction existante (ODT, Nouveau droit de l’aménagement du territoire. Explications relatives à l'OAT et recommandations pour la mise en œuvre [2000/2001], état février 2007, chap.”
“L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies (al. 5). b. Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique (art. 42 al. 1 OAT). Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (art. 42 al. 2 OAT). Selon l'art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : - à l'intérieur du volume bâti existant, la SBP imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d'une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l'intérieur du volume bâti existant (let. a) ; - un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la SBP ou de la surface totale (somme de la SBP et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let.”
Art. 24c Abs. 2 RPG umfasst auch den Wiederaufbau nach unfreiwilliger Zerstörung (z. B. durch Brand), sofern die übrigen Voraussetzungen des Absatzes erfüllt sind.
“Im Ergebnis bestätigte das Baurekursgericht die erstinstanzlich festgestellte Nichtanwendbarkeit von Art. 24c RPG im konkreten Fall. 2.3 Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können nach Abs. 2 dieser Bestimmung mit Bewilligung der zuständigen Behörde u. a. wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Unter den Begriff des Wiederaufbaus im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt nicht nur ein solcher nach einem freiwilligen Abbruch, sondern auch nach einer (unfreiwilligen) Zerstörung (vgl. Art. 42 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; vgl. zur Beurteilung eines Wiederaufbaugesuchs nach einem Brand gestützt auf Art. 24c RPG BGr, 7. Juni 2021, 1C_163/2020, E. 3.1). Seit der RPG-Revision vom 23. Dezember 2011 gestattet Art. 24c Abs. 3 RPG die Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG und damit den Wiederaufbau ebenfalls bei landwirtschaftlichen Wohnbauten sowie angebauten Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde. Bei den von Art. 24c Abs. 3 RPG erfassten Bauten hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl. BGE 147 II 25 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit, dass die Zonenwidrigkeit auf eine Erlass- oder Planänderung zurückgeht, gilt jedoch weiterhin für alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV in der Fassung vom 10. Oktober 2012; BGE 145 II 83 E. 5.2.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich aus der Regelung von Art.”
Bei Wiederaufbau nach Zerstörung oder Abbruch ist vorausgesetzt, dass die Baute zum Zeitpunkt der Zerstörung/Destruktion bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Beim Wiederaufbau sind die Grenzen für Wahrung der Identität gemäss Art. 42 RPV anzuwenden; Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV (60% für Erweiterungen innerhalb des bestehenden Volumens) findet dabei keine Anwendung. Daraus folgt die Beschränkung auf maximal 30% bzw. 100 m2 Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens (bei entsprechender Anrechnung innerhalb vorhandenen Volumens gelten die in Art. 42 RPV vorgesehenen Regeln). Freiwillige (absichtliche) Demolierung schliesst die in Art. 42 RPV nicht anwendbare 60%-Begünstigung aus.
“Wie ausgeführt (E. 3c) kann gestützt auf die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG eine altrechtliche und rechtmässig erstellte Baute gemäss Art. 42 Abs. 4 RPV abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden, sofern die bestehende Baute im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Dabei ist gemäss dieser Bestimmung zu beachten, dass das Gebäudevolumen nur soweit wieder aufgebaut werden darf, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann, wobei ausdrücklich festgehalten wird, dass Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV nicht anwendbar ist. Damit muss Art. 42 Abs. 3 Bst b RPV beachten werden. Gemäss dieser Bestimmung gilt im Zusammenhang mit der Wahrung der Identität in jedem Fall folgende Regel: Unter den Voraussetzungen von Artikel 24c Absatz 4 RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erfolgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet.”
“L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination (TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011 consid. 3.1). L’exigence du respect de l’identité de la construction est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. Elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif. Sur le plan quantitatif, l’art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la surface brute de plancher imputable (SBPi) et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part. Dans la première hypothèse, une augmentation de 60% est admise (art. 42 al. 3 let. a OAT), tandis que dans la seconde, l'augmentation ne peut pas excéder 30% (art. 42 al. 3 let. b OAT). En cas non pas de transformation mais de reconstruction, l'art. 42 al. 4 OAT précise que l'agrandissement de la SBPi est limité à 30%, puisque l'al. 3 let. a (60%) n'est pas applicable. Dans le "Commentaire pratique" de l'art. 24c LAT (op. cit., N. 42), le commentateur précise qu’il est possible de combiner reconstruction et transformation partielle, pour autant que l'identité de la construction reste dans l'ensemble préservée et que les restrictions imposées quant aux modifications apportées à son aspect extérieur soient observées. Les limites de l'art. 42 al. 3 OAT en matière d'agrandissement sont applicables. D'après l'art. 42 al. 4 phrase 3 OAT, toutefois, le traitement de faveur introduit dans le cadre de la révision partielle de 2007 pour les agrandissements à l'intérieur du volume bâti existant ne s'applique pas aux constructions ayant été (volontairement) démolies. Ne reste donc possible, dans de tels cas, qu'un agrandissement d'au maximum 30 pour cent et 100 mètres carrés de la surface utilisée à des fins non conformes à l'affectation de la zone. L’application de la 3e phrase de l'art. 42 al. 4 OAT aux reconstructions après démolition volontaire est justifiée par le fait qu’un projet n'est dans ce cas pas conçu pour prolonger l'utilisation d'un bâtiment existant, son propriétaire considérant qu’il n’est plus transformable (voir arrêt CDAP AC.”
“Entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners ist Art. 24c Abs. 4 RPG auf alle Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, anwendbar. Ein Vorbehalt zugunsten von Ferienhäusern ergibt sich weder aus den rechtlichen Grundlagen noch aus der Rechtsprechung. Dem Beschwerdegegner ist jedoch insofern recht zu geben, als die Wahl eines Abbruchs und Neubaus anstelle einer Erneuerung nicht grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstellt. Ein Abbruch und Neubau ist unter Art. 24c RPG vielmehr grundsätzlich zulässig. Entgegen den sinngemässen Vorbringen der Beschwerdeführenden 1 bis 5 setzt daher der Entscheid für eine Neubaute keine Notwendigkeit des Abbruchs für die zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung aus Gründen der Einpassung in die Landschaft voraus. Vielmehr ist auch bei einem Abbruch und Wiederaufbau gestützt auf Art. 24c Abs. 4 RPG ein Vergleich des äusseren Erscheinungsbildes vorzunehmen und zu prüfen, ob die diesbezüglichen Veränderungen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Damit ist auch gesagt, dass bei der Prüfung von Art. 24c Abs. 4 RPG das hier vorgesehene unterirdische Volumen durch das neue Untergeschoss – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden 6 bis 10 – nicht von Relevanz ist. Vor dem Hintergrund der strengen Rechtsprechung (vgl. E. 2c) ist das umstrittene Bauvorhaben jedoch trotzdem nicht mit Art. 24c Abs. 4 RPG vereinbar.”
Bei massiven Landschaftsveränderungen (z. B. auffällige Terrassierungen, Blocksteinmauern) kann der Rückbau zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands angeordnet werden; solche Terrainveränderungen wurden in den referenzierten Entscheidungen in der Landwirtschaftszone als unzulässig und unter Art. 24c RPG nicht bewilligungsfähig erachtet.
“Der geforderte Rückbau der Terrassierungen mittels Blocksteinmauern und die Pflicht zur Erstellung von Böschungen in der angefochtenen Verfügung sind geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Insbesondere ist der Vorschlag der Beschwerdeführenden, die Blocksteinmauern zu begrünen und mit Humus zu überdecken nicht geeignet für die Wiederherstellung des baubewilligten Zustands. Einzig der komplette Rückbau der Blocksteinmauern vermag den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass die erstellten Umgebungsgestaltungsmassnahmen in der Landwirtschaftszone unzulässig sind. Die Terrassierung mit den Blocksteinmauern verändert das äussere Erscheinungsbild massiv und in störender Weise, womit auch diese Bauten nicht mit Art. 24c RPG vereinbar sind. Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist das veränderte Bild der Umgebung deutlich zu sehen. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Stöcklis mit seiner Umgebung bleibt offensichtlich nicht gewahrt. Gleiches geht zudem – auch wenn in allgemeiner Form zur Umgebungsgestaltung der Beschwerdeführenden als Ganzes – aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG fallen auch diesbezüglich nicht in Betracht. Interessen, welche dem Rückbau der genannten Umgebungsgestaltungsarbeiten entgegenstünden, bringen die Beschwerdeführenden nicht vor. Dass die finanziellen Folgen der Wiederherstellung nicht ausschlaggebend und die Beschwerdeführenden nicht gutgläubig sind, wurde bereits in Erwägung 5d ausgeführt und gilt hier gleichermassen. Zusammenfassend ist die Wiederherstellung des ordentlichen Zustands den Beschwerdeführenden folglich auch zumutbar, da die gewichtigen öffentlichen Interessen (vgl. Erwägung 4b vorangehend) den privaten Interessen der Beschwerdeführenden am Beibehalten des baurechtswidrigen Zustands in der Landwirtschaftszone vorgehen.”
“Der geforderte Abbruch der Blocksteinmauer und die Pflicht zur Erstellung einer Böschung gemäss bewilligtem Plan in der angefochtenen Verfügung ist geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass die erstelle Blocksteinmauer in der Landwirtschaftszone unzulässig ist. Die Blocksteinmauer ist von weitem erkennbar. Das äussere Erscheinungsbild wird dadurch erheblich verändert. Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist die Terrainveränderung und das veränderte Bild der Umgebung deutlich zu sehen. Die Identität der Baute wird dadurch nicht mehr gewahrt. Es kann auch nicht gesagt werden, die Blocksteinmauer entspricht der natürlichen Umgebung einer Baute im ländlichen Raum, wie es die Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c RPG vorsehen. Vielmehr sind solche Terrainveränderungen mittels Blocksteinmauern durch diese Gestaltungsgrundsätze explizit untersagt. Gleiches geht zudem – auch wenn in allgemeiner Form zur Umgebungsgestaltung der Beschwerdeführenden als Ganzes – aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Die Blocksteinmauer erweist sich damit unter dem Titel von Art. 24c RPG als nicht bewilligungsfähig. Dass die Blocksteinmauer gestützt auf einen anderen Ausnahmetatbestand nach Art. 24 ff. RPG möglich wäre, ist auch hier weder geltend gemacht noch erkennbar. Das Vorbringen der Beschwerdeführenden, die Blocksteinmauer bilde nicht Gegenstand der Umgebungsgestaltung, verfängt zudem nicht. Sie vermögen nicht darzulegen, weshalb die Blocksteinmauer die Funktion einer Stützmauer für die Strasse bilde. Aus den eingeholten Akten zur Strassensanierung der Zufahrtsstrasse I.________ 5-8 ist nicht ersichtlich, dass eine Blocksteinmauer aus statischen Gründen erforderlich wäre, geschweige denn, dass eine solche effektiv geplant war.”
Das Erfordernis der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit kann die Erteilung einer Baubewilligung ausserhalb der Bauzone ausschliessen. Dieses Kriterium steht nicht unter dem Vorbehalt entgegenstehender Interessen der Bauherrschaft und dient der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet.
“Schliesslich ist der Beschwerdeführer der Auffassung, dass die Verweigerung des Ersatzneubaus eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) bedeute. Er macht insbesondere geltend, dass die verbliebene Doppelhaushälfte auf der benachbarten Parzelle nun als Schandfleck erscheine und eine ortsbauliche Lücke entstehe, die dem Landschaftsschutz nicht Rechnung trage. Die Baufreiheit ist Ausfluss der Eigentumsgarantie und schützt die Nutzung eines Grundstücks durch Überbauung (BGE 145 I 56 E. 4.1 mit Hinweis). Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, scheitert die Erteilung einer Baubewilligung hier am Erfordernis der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit. Dieses in Art. 24c Abs. 1 RPG festgelegte Kriterium steht nicht unter dem Vorbehalt entgegenstehender Interessen der Bauherrschaft. Es dient dem für die Raumplanung fundamentalen Prinzip der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (Art. 1 Abs.1 Satz 1 RPG) und bindet das Bundesgericht (Art. 190 BV). Die Erteilung einer Baubewilligung für einen Ersatzneubau anstelle des abgebrochenen Wohnhauses fällt damit ausser Betracht. Mit den angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen (im Wesentlichen die Auffüllung der Baugrube, die Rekultivierung und die Wiederherstellung der Festigkeit der weiter bestehenden Doppelhaushälfte auf der Nachbarparzelle) setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insbesondere macht er nicht geltend, dass diese Massnahmen über das Erforderliche hinausgingen oder unzumutbar seien. Die Vereinbarkeit dieser Massnahmen mit der Eigentumsgarantie ist damit nicht zu prüfen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind nach Art. 24c Abs. 4 RPG nur zulässig, wenn die dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Für solche ausserhalb liegenden Erweiterungen gelten nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV quantitative Obergrenzen: die gesamte Erweiterung darf weder 30 % noch 100 m2 überschreiten (jeweils bezogen auf die anrechenbare Bruttogeschossfläche bzw. die Gesamtfläche). Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden bei dieser Berechnung nur zur Hälfte angerechnet.
“Ausserhalb des bestehenden Gebäudes können Erweiterungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG regelmässig zu einer Erhöhung des Gebäudevolumens führen. Art. 24c Abs. 4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.”
“Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche (BGF) nicht um mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV). Unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erfolgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche [BNF]) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet (Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV). Zur BGF zählen die Nutzflächen, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zu ihrer Erschliessung dienenden Verkehrsflächen. Die BGF resultiert aus der Summe aller entsprechenden Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte. Als BNF gelten die mit der Wohn- oder Arbeitsnutzung baulich und funktional zusammenhängenden Räume wie Keller, Estrich, Waschküche, Heizung, Garagen etc.[6] Für die Definition der anrechenbaren BGF ist vorliegend auf Art. 93 Abs. 2 BauV abzustellen. Die Art. 93 bis 98 BauV wurden zwar im Zusammenhang mit der Inkraftsetzung der BMBV[7] am 25.”
“; - un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la SBP ou de la surface totale (somme de la SBP et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let.”
Änderungen, Erweiterungen oder Wiederaufbauten nach Art. 24c RPG sind nur zulässig, soweit dadurch keine neuen wesentlichen Auswirkungen auf die Erschliessung (z.B. Verkehr, Erschliessungsinfrastruktur) entstehen. Aus der Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG lässt sich kein Anspruch auf eine zeitgemässe oder optimale Erschliessung der ausserhalb der Bauzone gelegenen Bauten ableiten.
“Ob eine Baute, die dem geltenden Recht widerspricht, geändert, erweitert oder wiederaufgebaut werden darf, entscheidet sich nach dem Umfang der ihr zukommenden Besitzstandsgarantie. Der Umfang dieser Garantie ergibt sich für Bauten innerhalb der Bauzone in erster Linie aus dem kantonalen Recht, für Bauten ausserhalb der Bauzone dagegen in erster Linie aus dem Bundesrecht (BGE 113 Ia 119 E. 2a; Urteil 1C_550/2017 vom 6. Februar 2018 E. 3.4.1; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 7 zu Art. 24c RPG; zur verfassungsrechtlichen Besitzstandsgarantie, die lediglich den sog. kleinen Unterhalt erfasst, s. Urteil 1P.418/2002 vom 16. Dezember 2002 E. 3.1.1). Indessen stützt sich das Erschliessungserfordernis in beiden Fällen auf Bundesrecht, nämlich Art. 22 Abs. 2 lit. b und Art. 19 Abs. 1 RPG (vgl. auch ALEXANDER RUCH, in: Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, 2020, N. 22 zu Art. 23 RPG; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, N. 1 zu Art. 23 RPG). Die das Bauen ausserhalb der Bauzone betreffenden Art. 24 ff. RPG regeln den vorliegenden Fall, in dem die Erweiterung einer ungenügend erschlossenen, aber zonenkonformen landwirtschaftlichen Baute zur Diskussion steht, allerdings nicht. Insbesondere lässt sich dafür auch nichts aus Art. 24c i.V.m. Art. 42 Abs. 1 RPV ableiten. Nach der Rechtsprechung zu diesen Bestimmungen ist für die Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung und den Wiederaufbau bestehender zonenwidriger Bauten ausserhalb der Bauzonen erforderlich, dass keine neuen wesentlichen Auswirkungen auf die Erschliessung entstehen (Urteil 1C_179/2013 vom 15.”
Bei Bewilligungen nach Art. 24c ist zu prüfen, ob besondere materielle Schutzvorschriften einschlägig sind (z.B. LPN, LPE, LFo). Diese spezialgesetzlichen Interessen sind bei der in Art. 24c Abs. 5 vorgesehenen Abwägung mitzuberücksichtigen; wenn eine zwingende Bestimmung der Spezialgesetzgebung die Erteilung der Bewilligung ausschliesst, entfällt die Abwägung.
“1, 3, 15 et autres LAT, ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent. La notion d’« aménagement du territoire » se réfère ici au droit fonctionnel qui régit cet aménagement (cf. art. 1 OAT ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 44 s ad art. 24c LAT). La méthode à appliquer est celle de la pesée globale des intérêts en présence, telle qu’on la pratique dans le cadre de l’établissement des plans d’affectation, mais aussi dans les cas relevant de l’art. 24 let. b LAT. La réglementation spéciale, par exemple le droit de l’environnement ou celui de la protection de la nature et du paysage, doit également être prise en compte. Si des dispositions relevant de la législation spéciale s’opposent catégoriquement à l’octroi de l’autorisation requise, toute pesée d’intérêts devient superflue, puisqu’il n’y a plus rien à pondérer ni à mettre en balance. Ainsi, la protection constitutionnelle des marais et des sites marécageux prime par exemple toujours la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 46 s ad art. 24c LAT). g. En outre, depuis la révision partielle de 2012 de l’OAT, les conditions générales énoncées à l’art. 43a OAT s’appliquent à toutes les autorisations exceptionnelles de construire hors de la zone à bâtir, hormis celles de l’art. 24a LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., n 31 ad Remarques préliminaires art. 24 à 24e et 37a LAT [ci-après : Rem. prélim. art. 24 ss LAT]). Selon l’art. 43a OAT, des autorisations ne peuvent être délivrées sur la base de la présente section que si les conditions suivantes sont remplies : la construction n’est plus nécessaire à l’utilisation antérieure conforme à l’affectation de la zone ou imposée par sa destination ou le maintien de cette utilisation est assuré (let. a) ; le changement d’affectation n’implique pas une construction de remplacement que n’imposerait aucune nécessité (let. b) ; tout au plus une légère extension des équipements existants est nécessaire et tous les coûts supplémentaires d’infrastructure occasionnés par l’utilisation autorisée sont à la charge du propriétaire (let.”
“En présence d'un projet répondant aux conditions de l'art. 24c LAT (et aux conditions générales de l'art. 24 LAT; cf. MUGGLI, op. cit., n. 14 ad art. 24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid. 3.1; arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; cf. MUGGLI, op. cit., n. 48 ad art. 24c LAT; ZEN-RUFFINEN/GUY-ECABERT, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, n. 614 p. 287).”
“24c LAT), son autorisation suppose encore que les exigences majeures de l'aménagement du territoire soient satisfaites (art. 24c al. 5 LAT; cf. arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; MUGGLI, op. cit., n. 44 ad art. 24c LAT). Celles-ci sont, de manière générale, définies à la lumière des buts et principes régissant l'aménagement du territoire énumérés aux art. 1 et 3 LAT ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent (cf. arrêts 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; 1A.251/2003 du 2 juin 2004 consid. 3.2 s. publié in RDAF 2006 I p. 625; MUGGLI, op. cit., n. 45 ad art. 24c LAT; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, 2006, n. 22 ad art. 24c LAT). Sont en particulier visés les intérêts majeurs protégés par des législations spéciales, telles que la loi sur la protection de la nature et du paysage du 1er juillet 1966 (LPN; RS 451), la loi sur la protection de l'environnement du 7 octobre 1983 (LPE; RS 814.01) ou encore la LFo (ATF 134 II 97 consid. 3.1; arrêt 1C_446/2010 du 18 avril 2011 consid. 4.3; cf. MUGGLI, op. cit., n. 48 ad art. 24c LAT; ZEN-RUFFINEN/GUY-ECABERT, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, n. 614 p. 287).”
Für den Wiederaufbau ist nach Art. 42 Abs. 4 RPV erforderlich, dass die Baute oder Anlage zum Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse bestand. Massgeblich ist der Zustand und die rechtmässige Nutzung der Baute vor der Zerstörung; dazu gehört, dass durch angemessenen Unterhalt ein fortbestehendes Interesse an der Weiternutzung dokumentiert ist. Die Baute ist danach bestimmungsgemäss nutzbar, wenn sie gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind.
“Vorliegend ist unbestritten, dass die Remise und der Kiesplatz nicht als zonenkonform im Sinne von Art. 16a RPG bewilligt werden können und auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen sind. Der Beschwerdeführer selber hat sich bei seinem nachträglichen Baugesuch nicht auf die Zonenkonformität gestützt, sondern ein Ausnahmegesuch nach Art. 24 ff. RPG eingereicht.10 Ebenso steht fest, dass eine Ausnahmebewilligung nach den Artikeln 24a, 24b, 24d, 24e und 37a RPG von vornherein ausser Betracht fällt. Solches macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend. Näher zu prüfen ist daher einzig Art. 24c RPG. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 41 RPV11 werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden und die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Eine Baute oder Anlage darf nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht (Art. 42 Abs. 4 Satz 1 RPV). Bestimmungsgemäss nutzbar ist eine Baute dann, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch einen angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich darin, dass sie gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind.”
“L’art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, à l'intérieur du volume bâti existant, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. La transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l’art. 42 al. 1 OAT. Il en est de même en cas de reconstruction, qui peut être volontaire (démolition ; voir ATF 127 II 209 consid. 3c) ou involontaire (catastrophe naturelle ou accident); il faut toutefois, dans tous les cas, que la nouvelle construction respecte l'identité de l'ancienne (cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, Genève 2017, art. 24c LAT N. 39). Ne peut être reconstruite que la construction ou l'installation qui pouvait être utilisée conformément à sa destination au moment de sa destruction ou de sa démolition et dont l'utilisation répond toujours à un besoin. L'admissibilité d'un projet de reconstruction est ainsi examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination (TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011 consid.”
“Art. 24c Abs. 1 RPG schützt bestimmungsgemäss nutzbare, aber zonenwidrig gewordene Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen grundsätzlich in ihrem Bestand. Nach Abs. 2 dieser Bestimmung können solche Bauten und Anlagen mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Der Bundesrat hat in Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Gemäss Art. 42 Abs. 4 Satz 1 RPV darf eine Baute oder Anlage nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht.”
Nach Rechtsprechung genügt eine Veränderung des äusseren Erscheinungsbilds Art. 24c Abs. 4 RPG nur, wenn sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung erforderlich ist oder darauf abzielt, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern; fehlt dies, erfüllt das Vorhaben dieses Kriterium nicht.
“Eine Bewilligung würde zudem – sofern nach dem Vorgesagten auf dieses Kriterium bei der geplanten Nebenbaute überhaupt abzustellen ist – auch an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG scheitern. Nach dieser Bestimmung müsste die Veränderung am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern.”
Das Erfordernis der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit (Art. 24c Abs. 1 RPG) kann die Erteilung eines Ersatzneubaus ausschliessen. Dieses Kriterium steht nicht unter dem Vorbehalt entgegenstehender Interessen der Bauherrschaft und dient der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet; es bindet das Bundesgericht.
“Schliesslich ist der Beschwerdeführer der Auffassung, dass die Verweigerung des Ersatzneubaus eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) bedeute. Er macht insbesondere geltend, dass die verbliebene Doppelhaushälfte auf der benachbarten Parzelle nun als Schandfleck erscheine und eine ortsbauliche Lücke entstehe, die dem Landschaftsschutz nicht Rechnung trage. Die Baufreiheit ist Ausfluss der Eigentumsgarantie und schützt die Nutzung eines Grundstücks durch Überbauung (BGE 145 I 56 E. 4.1 mit Hinweis). Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, scheitert die Erteilung einer Baubewilligung hier am Erfordernis der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit. Dieses in Art. 24c Abs. 1 RPG festgelegte Kriterium steht nicht unter dem Vorbehalt entgegenstehender Interessen der Bauherrschaft. Es dient dem für die Raumplanung fundamentalen Prinzip der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (Art. 1 Abs.1 Satz 1 RPG) und bindet das Bundesgericht (Art. 190 BV). Die Erteilung einer Baubewilligung für einen Ersatzneubau anstelle des abgebrochenen Wohnhauses fällt damit ausser Betracht. Mit den angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen (im Wesentlichen die Auffüllung der Baugrube, die Rekultivierung und die Wiederherstellung der Festigkeit der weiter bestehenden Doppelhaushälfte auf der Nachbarparzelle) setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insbesondere macht er nicht geltend, dass diese Massnahmen über das Erforderliche hinausgingen oder unzumutbar seien. Die Vereinbarkeit dieser Massnahmen mit der Eigentumsgarantie ist damit nicht zu prüfen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).”
Die in Art. 24c eingeräumten Gestaltungsoptionen (Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung, Wiederaufbau) können für ein betreffendes Objekt nur einmal in Anspruch genommen werden.
“Les autres constructions existantes sont régies par les normes de la 5e zone (al. 2). 5.4 Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). 5.4.1 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole au sens de l’art. 24c al. 1 LAT concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non‑constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées. Ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n.”
“Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5).”
Die Teilrevision 2011/2012 weitete Art. 24c Abs. 3 dahingehend aus, dass auch landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten erfasst sind, die vor der Einführung der Trennung Bau-/Nichtbaugebiet rechtmässig erstellt wurden und ursprünglich zonenkonform waren, infolge nachfolgender Veränderungen jedoch nicht mehr zonenkonform sind.
“La révision partielle de 2011 de la LAT, entrée en vigueur le 1er novembre 2012, a étendu le champ d'application de l'art. 24c LAT aux constructions agricoles érigées avant l'introduction de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire qui étaient restées conformes à l'affectation de la zone, mais n'étaient désormais plus conformes en raison de mutations subséquentes (voir art. 24c al. 3 LAT). Précédemment, la modification d'un bâtiment qui avait perdu sa vocation agricole après le 1er juillet 1972 devait être appréhendée sous l'angle de la réglementation d'exception de l'art. 24d al. 1 LAT, dont les conditions sont globalement plus restrictives (TF 1C_101/2009 du 11 décembre 2009 consid. 2.3).”
Das Anbringen von Solaranlagen oder Fassaden‑/Balkonmodulen kann das äussere Erscheinungsbild einer altrechtlichen Baute derart verändern, dass deren Identität nicht mehr gewahrt ist. In solchen Fällen können überwiegende ästhetische Interessen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG verhindern, auch wenn durch die Massnahme Nutzungs- oder Belichtungsverbesserungen erzielt würden.
“Aufgrund einer Rückmeldung der Gemeinde stellte der Beschwerdeführer die freistehende Anlage ausserhalb des Waldabstandes auf und weitete das Gesuch auf die am Hauptgebäude angebrachte Solaranlage aus. Diese umfasst acht Module an der Westseite des Hauptgebäudes, davon zwei Module an der Fassade und drei Module am bestehenden Balkon. Zudem befindet sich ein Modul an der auf Stelzen angebauten Terrasse sowie zwei, die den darunterliegenden Teil gegen Westen abschliessen. Letztere bilden zusammen mit einem Modul auf der Südseite eine Art Unterstand, wo der Beschwerdeführer Holz aufbewahrt. An der Südseite sind zudem drei Module am Geländer der Terrasse angebracht. Sämtliche Elemente sind mit unterschiedlichen Winkeln aufgeständert bzw. nicht rechtwinklig angebracht («Unterstand»). Das AGR erwog, durch das Anbringen der Solaranlagen am Balkon und an den Fassaden werde das ursprüngliche Erscheinungsbild des Wohnhauses stark verändert. Nach dieser negativen Stellungnahme des AGR und einer Begehung vor Ort hielt der Beschwerdeführer an seinem Baugesuch fest. Mit Verfügung vom 29. November 2021 verweigerte das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG1. Mit Verfügung vom 25. März 2022 eröffnete die Gemeinde diese Verfügung, hielt fest, die freistehende Solaranlage im Garten sei bewilligungsfrei, erteilte den Bauabschlag für die Montage der an der Fassade montierten Solaranlage und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes an (Abbau der Solaranlage am süd- und westseitigen Balkon). Gleichzeitig drohte sie die Ersatzvornahme und eine Busse bei Nichtbefolgung an. 2. Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 21. April 2022 Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Er stellt folgende Rechtsbegehren: 1. Die Verfügung des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR) vom 29. November 2021 sei aufzuheben und es sei die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu erteilen. 2. Der Bauabschlag und die Wiederherstellungsverfügung der Einwohnergemeinde Schwanden vom 25. März 2022 sei aufzuheben und es sei die Baubewilligung zu erteilen. 3. Eventualiter: Die Verfügung des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR) vom 29.”
“1 Die Vorinstanz kam gestützt auf Art. 24c des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) in Verbindung mit Art. 42 Abs. 3 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV) zum Schluss, dass die Errichtung der geplanten Solaranlage das äussere Erscheinungsbild der bestehenden Baute stark verändern würde, wodurch die Identität der Baute nicht mehr gewahrt sei. Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz habe Art. 18a RPG im Zusammenhang mit Art. 24c RPG zu wenig berücksichtigt und die Vereinbarkeit der Solaranlage mit Art. 24c RPG zu Unrecht verneint. 4.2 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen der fundamentalsten Grundsätze der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 3 Abs. 2 RPG; BGE 141 II 245 E. 2; BGr, 7. März 2012, 1C_351/2011, E. 7.2). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert wurden (Abs. 2). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Bestimmung ist gemäss Art. 41 RPV, dass die Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden, durch die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen jedoch zonenwidrig geworden sind. Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E.”
“24c RPG ist das Merkblatt «Gestaltungsgrundsätze zu Artikel 24c RPG – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen» vom März 2018 einschlägig. Nach diesem sind Verbesserungen der Belichtungsmöglichkeiten zulässig, wenn sie auf das Objekt abgestimmt sind. Verglasungen von bestehenden Öffnungen wie bspw. Tenntoren sind zulässig. Die typischen Gestaltungsmerkmale (Stilelemente) der einzelnen Gebäudeteile müssen dabei aber erhalten bleiben. Die Beschwerdeführenden weisen darauf hin, dass die Tenn-Türen neu Wohnungseingänge seien. Stilistisch sind aber die Gestaltungselemente des Bestehenden massgebend. Die von den Beschwerdeführenden eingereichte Fotografie («Eingang West» vom 9. Juli 2021) zeigt, dass der schmale Türteil Stilelemente aufweist, die nicht der bestehenden Gestaltung der Tenn-Fassade entsprechen. Dadurch wird – auch bei hoher handwerklicher Qualität in der Ausführung – die Identität der altrechtlichen Baute negativ beeinflusst. Somit sprechen ästhetische Interessen gegen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Diese sind abzuwägen gegen das private Interesse der Beschwerdeführenden an der gewählten Ausgestaltung mit von der Tenn-Fassade abweichenden Stilelementen. Zumal diese keine erkennbare Auswirkung auf die Belichtung o.ä. haben, überwiegt hier das ästhetische Interesse. Die Interessenabwägung gemäss Art. 43a RPV ergibt somit, dass überwiegende Interessen gegen eine Ausnahmebewilligung für die gewählte Gestaltungsweise des westlichen Tenn-Eingangs sprechen und die Ausnahmebewilligung daher nicht gewährt werden kann.”
Bei einer möglichen Teilbewilligung ist ein erneuertes Baugesuch mit neuen Plänen vorzulegen, in denen der genaue Standort und die maximale Grundfläche des zu bewilligenden Parkplatzes oder Fahrzeugunterstandes (praxisgemäss: bis 20 m2) konkret bezeichnet sind. Erst mit diesen Unterlagen kann die zuständige Behörde die Zulässigkeit nach Art. 24c RPG prüfen.
“Nicht ausgeschlossen ist, dass ein Teil der realisierten Parkfläche gestützt auf die Praxis des AGR, wonach ein zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Grundfläche von 20 m2 für ein Fahrzeug unter dem Titel des zeitgemässen Wohnens möglich ist, bewilligt werden kann, zumal innerhalb des Gebäudevolumens keine realistische Möglichkeit für einen Parkplatz zu bestehen scheint. Die genaue Prüfung der Voraussetzungen von Art. 24c RPG kann jedoch nicht im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens erfolgen, weshalb die Zulässigkeit eines solchen Bauvorhabens hier offen bleiben muss. Eine allfällige teilweise Bewilligung der bereits realisierten Parkfläche kann erst überprüft werden, wenn die Beschwerdeführenden ihr (teilweise) nachträgliches Baugesuch erneuern und dabei in neuen Plänen den genauen Standort dieses Parkplatzes bzw. eines Fahrzeugunterstandes mit einer maximalen Grundfläche von 20 m2 definieren. Hierzu ist ihnen unter Fristansetzung Gelegenheit zu geben. Nehmen die Beschwerdeführenden diese Gelegenheit wahr, so wird das erneuerte Baugesuch wieder dem AGR vorzulegen sein, welches die Voraussetzungen von Art. 24c RPG im Detail zu prüfen haben wird. Weiter wird die Publikation des Bau- und Ausnahmegesuchs noch vorzunehmen sein, welche bislang unterblieben ist. Erst nach einem Entscheid in der Sache wird abschliessend nochmals über den Umfang der Wiederherstellungsmassnahmen zu befinden sein: Kann ein Parkplatz oder Unterstand mit einer Fläche von 20 m2 bewilligt werden, so wird sich der Rückbau der befestigten und bereits realisierten Parkfläche in den vormaligen Zustand nur ausserhalb des bewilligten Parkplatzes zu prüfen sein. Im Falle eines Bauabschlags oder bei Verstreichen der Gelegenheit zur Erneuerung des Baugesuchs wird hinsichtlich des gesamten Bereichs nochmals über die Wiederherstellung zu befinden sein. Es ist nicht Aufgabe der BVD als Rechtsmittelinstanz, diese Abklärungen und formellen Schritte erstmals vorzunehmen. Die Sache geht daher diesbezüglich mangels Entscheidreife gestützt auf Art. 72 Abs. 1 VRPG zurück an die Vorinstanz zur weiteren Beurteilung im Sinne dieser Erwägungen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass der mit Entscheid der Gemeinde vom 22.”
“Nicht ausgeschlossen ist, dass ein Teil der realisierten Parkfläche gestützt auf die Praxis des AGR, wonach ein zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Grundfläche von 20 m2 für ein Fahrzeug unter dem Titel des zeitgemässen Wohnens möglich ist, bewilligt werden kann, zumal innerhalb des Gebäudevolumens keine realistische Möglichkeit für einen Parkplatz zu bestehen scheint. Die genaue Prüfung der Voraussetzungen von Art. 24c RPG kann jedoch nicht im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens erfolgen, weshalb die Zulässigkeit eines solchen Bauvorhabens hier offen bleiben muss. Eine allfällige teilweise Bewilligung der bereits realisierten Parkfläche kann erst überprüft werden, wenn die Beschwerdeführenden ihr (teilweise) nachträgliches Baugesuch erneuern und dabei in neuen Plänen den genauen Standort dieses Parkplatzes bzw. eines Fahrzeugunterstandes mit einer maximalen Grundfläche von 20 m2 definieren. Hierzu ist ihnen unter Fristansetzung Gelegenheit zu geben. Nehmen die Beschwerdeführenden diese Gelegenheit wahr, so wird das erneuerte Baugesuch wieder dem AGR vorzulegen sein, welches die Voraussetzungen von Art. 24c RPG im Detail zu prüfen haben wird. Weiter wird die Publikation des Bau- und Ausnahmegesuchs noch vorzunehmen sein, welche bislang unterblieben ist. Erst nach einem Entscheid in der Sache wird abschliessend nochmals über den Umfang der Wiederherstellungsmassnahmen zu befinden sein: Kann ein Parkplatz oder Unterstand mit einer Fläche von 20 m2 bewilligt werden, so wird sich der Rückbau der befestigten und bereits realisierten Parkfläche in den vormaligen Zustand nur ausserhalb des bewilligten Parkplatzes zu prüfen sein.”
Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 24c RPG mit denjenigen nach Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Es ist jeweils die für das konkrete Vorhaben günstigste der beiden Regelwerke anzuwenden; der Rahmen der jeweils günstigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen.
“42 RPV zu nicht landwirtschaftlichem Wohnraum umge- nutzt, erweitert und sogar wieder aufgebaut werden. Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien. Dies läuft auf eine unerlaubte Ku- mulation der Erweiterungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG hinaus. Bei Schutzobjekten grundsätzlich denkbar ist die separate Beurteilung von Zweckänderungen von an landwirtschaftliche Wohnbauten angebauten Öko- nomiebauten nach Massgabe von Art. 24d Abs. 2 RPG, während Bauvorha- ben betreffend den Wohnteil nach Art.”
“42 RPV zu nicht landwirtschaftlichem Wohnraum umge- nutzt, erweitert und sogar wieder aufgebaut werden. Ausdrücklich ausge- nommen sind jedoch alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Umnutzung solcher Bauten zu Wohn- zwecken ist nur unter den strengen Voraussetzungen gemäss Art. 24d Abs. 2 und 3 RPG (schutzwürdige Bauten) bzw. Art. 39 Abs. 2-5 RPV (land- schaftsprägende Bauten) zulässig, wobei kumulativ die allgemeinen Bewilli- gungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV zu beachten sind (BGr 1C_62/2018 vom 12. Dezember 2018, E. 5.2.1 = BGE 145 II 83). Vorliegend ist es in Anwendung von Art. 24c Abs. 3 RPG zulässig, die nicht- landwirtschaftliche Wohnnutzung in den angebauten Ökonomieteil auszu- dehnen, dies in den Schranken von Art. 42 RPV. Mit dem streitbetroffenen Projekt wird aber die anrechenbare Bruttogeschossfläche (Wohnfläche) of- fensichtlich und unbestritten über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV zulässige Mass hinaus erweitert. Damit scheidet eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aus. R4.2021.00152 Seite 15 Eine Kumulation der Erweiterungsmöglichkeiten gemäss Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG ist ausgeschlossen. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, kann die für das geplante Vorhaben jeweils günstigste Norm angewandt werden. Der Rahmen der jeweils güns- tigsten Norm bildet die Grenze des Zulässigen (Muggli, Art. 24d Rz. 9). Ab- zulehnen ist daher die Auffassung der Vorinstanz, wonach Abweichungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV geltende Mass hin- ausgehen würden, nur insofern möglich seien, als sie für die Sicherung des Erhalts der Liegenschaft notwendig seien. Dies läuft auf eine unerlaubte Ku- mulation der Erweiterungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG mit denjenigen von Art. 24d RPG hinaus. Bei Schutzobjekten grundsätzlich denkbar ist die separate Beurteilung von Zweckänderungen von an landwirtschaftliche Wohnbauten angebauten Öko- nomiebauten nach Massgabe von Art. 24d Abs. 2 RPG, während Bauvorha- ben betreffend den Wohnteil nach Art.”
Liegt eine ausserhalb angebrachte Anlage im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG vor, ist ihre Bewilligung davon abhängig, dass für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden ist. Gemäss der zitierten Rechtsprechung können vorhandene geeignete Innenraumreserven daher die Erteilung einer Ausnahme nach Art. 24c Abs. 4 RPG ausschliessen.
“Das Aussengerät mit einer Breite von 1,05 m, einer Höhe von 1,02 m und einer Tiefe von 0,48 m wollen die Beschwerdeführenden an der Südwestfassade ihrer Liegenschaft aufstellen, links neben einem bestehenden Signalverstärker des lokalen Telekommunikationsunternehmens (vgl. Baugesuch vom 18.8.2021 mit Beilagen, Akten Gemeinde 5C pag. 1 ff.; Baupläne vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5C1; Fotos Augenschein Nrn. 48-49; Protokoll Augenschein S. 9). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde. Zu berücksichtigen sei auch, dass gemäss Angaben der Gemeinde im ganzen Gemeindegebiet noch kein entsprechendes Gerät im Innenraum einer Liegenschaft aufgestellt worden sei. Sodann habe die Vorinstanz ignoriert, dass an derselben Fassade der Liegenschaft bereits eine andere technische Anlage installiert und damit ein «Präjudiz» vorhanden sei (Beschwerde S.”
“Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde.”
Landschaftsfremde Elemente (z. B. massive Stützmauern, Sichtschutzzäune, Schwimmbecken) sind nur dann zulässig, wenn sie die Einpassung des Bestandes in die Landschaft tatsächlich verbessern. In den zitierten Rechtssachen wurden entsprechende Vorhaben abgelehnt, weil sie den landschaftlichen Charakter nicht verbesserten oder primär Komfortzwecken dienten.
“Die beiden neuen Unterstände sind, auch für sich genommen, nicht bewilligungsfähig. Die baulichen Gegebenheiten erlauben offensichtlich nicht, dass sie bloss teilweise, im Umfang der Ecke der Werkstatt, bewilligt werden könnten. Ein Abbruch und Wiederaufbau des vorbestehenden Werkstattteils wurde von den Beschwerdeführenden nicht beantragt und ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Zwar könnte allenfalls die östliche Stützmauer getrennt beurteilt werden, aber auch diese ist für sich genommen nicht bewilligungsfähig. Als blosser Ersatzbau der alten Mauer aus Eisenbahnschwellen bzw. Bruchsteinen kann sie nicht betrachtet werden, wurde das Interesse an deren Nutzung mit ihrer Entfernung im Jahr 2001 doch lange vor den streitigen baulichen Massnahmen aufgegeben (vorne E. 4.6 betreffend Maissilo). Als neues Element der Umgebungsgestaltung, das keine Volumenerweiterung mit sich bringt, ist zwar wohl Art. 24c Abs. 4 RPG nicht beachtlich; die Wesensgleichheit muss aber gewahrt bleiben (vorne E. 4.2.2). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. Die am höchsten Punkt 2,16 m hohe, gut 6 m lange Betonstützmauer sticht in der hügeligen Wiesenlandschaft stark ins Auge, führt zu einem unnatürlichen Geländeverlauf und stört den landschaftlichen Charakter. Sie erfüllt damit das Identitätserfordernis offensichtlich nicht (vgl. etwa BGer 1C_10/2019 vom”
“Da es sich um ein Objekt in einem BLN-Gebiet handle, sei das Gesuch gemäss Praxis zum Landschaftsschutz ebenfalls durch die Abteilung Orts- und Regionalplanung beurteilt worden. In der Stellungnahme vom 25. Juni 2020 und der Verfügung vom 24. März 2022 führte das AGR aus, es handle sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb gemäss BGBB6. Das Vorhaben betreffe das Bauen in inventarisierten und geschützten Landschaften und sei deshalb auf die Landschaftsverträglichkeit hin zu überprüfen. Einfriedungen in landschaftlich wertvollen und geschützten Gebieten seien, falls überhaupt notwendig, gestalterisch in die Landschaft einzupassen. Der Sichtschutzzaun sprenge den Rahmen von Art. 16a und Art. 24c Abs. 4 RPG und entspreche nicht den Gestaltungsrichtlinien in der Landwirtschaftszone. Die Gemeinde verweist in der Stellungnahme vom 16. September 2022 auf die Begründung in der angefochtenen Verfügung vom 15. Juli 2022, in der sie die Argumentation des AGR wiederholte.”
“En raison du principe de la séparation entre les zones à bâtir et les zones inconstructibles, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de manière restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses, offrant aux occupants un confort appréciable, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable. 3.2. La directive de la DIME du 2 juillet 2018 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone précise en particulier les constructions et installations qui peuvent être autorisées sous l'angle de cette disposition, sous réserve de la légalité du bâtiment principal, du respect pour l'essentiel de son identité et de ses abords, ainsi que des limites d'agrandissements prévus par l'art. 42 al. 1 et 3 let. b OAT. Les piscines naturelles et biotopes, en tant que constructions enterrées ou partiellement enterrées, d'une emprise au sol ne dépassant pas la limite maximale totale de 50 m2 (installations techniques comprises) et pour autant qu'il en résulte une amélioration paysagère, peuvent selon la directive être considérées comme étant nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles à certaines conditions. 3.3. A l'égard de l'art. 24c al. 4 LAT, on ne voit pas comment la construction d'une piscine naturelle pourrait être nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore contribuer à une meilleure intégration de l'habitation dans le paysage. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, l'installation d'une piscine en zone agricole constitue une infraction manifeste aux principes de la préservation des zones non constructibles et de la distinction fondamentale entre espace bâti et non-bâti (cf. arrêt TF 1C_564/2010 du 7 juillet 2011 consid. 2.4). La Haute Cour qualifie les piscines d'installations d'agrément qui ne sont plus autorisées en zone agricole en application du droit actuel (cf. arrêt TF 1C_464/2015 du 14 juin 2016 consid. 2.4). Le Tribunal cantonal s'est en outre déjà étonné de la différence que la DIME opère entre la construction d'une piscine naturelle et celle d'une piscine "ordinaire", dès lors que, de toute évidence, il s'agit dans les deux cas d'une construction nécessitant des travaux sans lien avec l'agriculture (cf.”
“Au contraire, la piscine tend exclusivement à offrir aux propriétaires un confort supplémentaire dans l'usage de leur habitation individuelle. Dans un tel contexte, tous les arguments allégués par la DIME, afin de justifier le projet, relatifs à la biodiversité, aux baignades plus saines ou écologiques, à l'absence de produits chimiques ou à l'intégration réussie dans les alentours du moulin ne sont manifestement pas pertinents. De surcroit, au regard du principe de la séparation des zones constructibles de celles qui ne le sont pas, il n'est pas concevable que l'art. 24d al. 2 LAT autorise, pour une habitation privée, des modifications plus étendues que celles admissibles selon l'art. 24c LAT. Si, comme on l'a vu ci-dessus au consid. 3, l'installation d'une piscine naturelle n'est pas nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles et partant pas admissible en application de la garantie de l'acquis consacrée à l'art. 24c LAT, elle ne peut pas non plus l'être à la lumière de l'art. 24d al. 2 LAT. Dans le contexte de l'art. 24c al. 4 LAT et pour être complet, on ne saurait soutenir que l'intégration du moulin et des bâtiments existants ainsi que la présence d'un jardin potager sont insatisfaisants au regard de leur intégration dans le paysage. Les intimés et la DIME ne peuvent tirer aucun argument du fait que le projet s'intègre bien dans le paysage. Il résulte de tout ce qui précède que ni les autres arguments avancés par les intimés – soit le paiement d'un acompte pour la piscine, les frais de la présente procédure, la tolérance dans le passé d'une piscine hors-sol, la taille de l'installation projetée, la compétence de l'ARE à interjeter des recours ou l'existence d'une directive de la DIME – ni le projet de vie qu'ils invoquent ne peuvent à l'évidence primer sur les règles strictes de la protection de la zone agricole, dont il sied de rappeler que le but primaire ne consiste pas en l'habitation sans lien avec l'agriculture. 4.4. Puisque la DIME semble avoir continué de délivrer des autorisations spéciales pour des piscines naturelles en zone agricole malgré l'arrêt 602 2021 59 du 7 juillet 2021, elle est formellement invitée à adapter sa directive au droit fédéral, ce d'autant plus que, dans son dernier paragraphe, l'autorité a explicitement réservé que le droit fédéral devait primer.”
“Actuellement, le tracteur est stationné sous un abri mobile en matière plastique. La recourante essaie de dire que cet abri dépare le paysage et que le couvert projeté constituerait une amélioration esthétique. Toutefois le projet ne peut pas être considéré comme visant à une meilleure intégration dans le paysage au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Selon la jurisprudence du TF, par « meilleure intégration dans le paysage », il faut entendre que le projet en question améliore l’intégration du bâtiment existant dans son environnement.22 Ce n’est pas le cas en l’espèce, l’abri projeté n’apporterait aucune amélioration esthétique à la maison d’habitation.”
Wo der Bundesrechtsschutz für Moore nach Art. 23d LPN greift, ist der Bestandsschutz enger als Art. 24c Abs. 2 RPG: Teilweise Änderungen, Erweiterungen oder Wiederaufbauten kommen nicht in Betracht. Zulässig sind im Wesentlichen die Erhaltung der Substanz, regelmässiger Unterhalt und Renovationen im Rahmen der notwendigen Massnahmen zum Erhalt und zur Modernisierung innerhalb der normalen Lebensdauer der Bauten.
“La protection fédérale des sites marécageux prime le droit cantonal et les plans d'aménagement cantonaux (art. 49 al. 1 Cst.), même lorsque ceux-ci ont été adoptés sous l'empire de la LAT (ATF 127 II 184 consid. 5b/aa; cf. aussi arrêt 1C_489/2011 du 21 juin 2012 consid. 2.1). Ces règles du droit fédéral s'imposent donc aux cantons qui ne peuvent pas prévoir, dans leur réglementation (loi cantonale, plan d'affectation cantonal ou communal), d'autoriser des constructions dans un site marécageux qui ne correspondraient pas aux exigences de l'art. 23d LPN (art. 46 al. 1 Cst.; ATF 127 II 184 consid. 5b/aa). De la comparaison avec les prescriptions de l'art. 24c al. 2 LAT, il ressort que, dans le cadre de l'art. 23d LPN, n'entrent en considération ni un changement partiel de la construction existante (agrandissement ou modification partielle de son but), ni une reconstruction. La protection des sites marécageux d'une beauté particulière prévoit donc une garantie de la situation acquise plus restreinte que celle de l'art. 24c al. 2 LAT et se limite à la conservation de la substance au moyen de l'entretien (régulier) et de la rénovation (sous forme des mesures nécessaires au maintien de la construction et à sa modernisation dans le cadre de sa durée de vie normale) (Keller, Commentaire LPN, op. cit., n. 14 ad art. 23d LPN).”
“3a/aa) et impérative: elle n'autorise pas à procéder dans chaque cas particulier à une pesée des intérêts entre cette interdiction constitutionnelle et d'autres intérêts. Cela signifie que si un projet est contraire aux objectifs de protection, il est inadmissible indépendamment du poids des autres intérêts en jeu (ATF 138 II 281 consid. 6.2 et 6.5; 127 II 184 consid. 5b, et les références citées; 1C_515/2012 du 17 septembre 2013 consid. 5.4). La protection fédérale des sites marécageux prime le droit cantonal et les plans d'aménagement cantonaux (art. 49 al. 1 Cst.), même lorsque ceux-ci ont été adoptés sous l'empire de la LAT (ATF 127 II 184 consid. 5b/aa; cf. aussi arrêt 1C_489/2011 du 21 juin 2012 consid. 2.1). Ces règles du droit fédéral s'imposent donc aux cantons qui ne peuvent pas prévoir, dans leur réglementation (loi cantonale, plan d'affectation cantonal ou communal), d'autoriser des constructions dans un site marécageux qui ne correspondraient pas aux exigences de l'art. 23d LPN (art. 46 al. 1 Cst.; ATF 127 II 184 consid. 5b/aa). De la comparaison avec les prescriptions de l'art. 24c al. 2 LAT, il ressort que, dans le cadre de l'art. 23d LPN, n'entrent en considération ni un changement partiel de la construction existante (agrandissement ou modification partielle de son but), ni une reconstruction. La protection des sites marécageux d'une beauté particulière prévoit donc une garantie de la situation acquise plus restreinte que celle de l'art. 24c al. 2 LAT et se limite à la conservation de la substance au moyen de l'entretien (régulier) et de la rénovation (sous forme des mesures nécessaires au maintien de la construction et à sa modernisation dans le cadre de sa durée de vie normale) (Keller, Commentaire LPN, op. cit., n. 14 ad art. 23d LPN).”
“La protection fédérale des sites marécageux prime le droit cantonal et les plans d'aménagement cantonaux (art. 49 al. 1 Cst.), même lorsque ceux-ci ont été adoptés sous l'empire de la LAT (ATF 127 II 184 consid. 5b/aa; cf. aussi arrêt 1C_489/2011 du 21 juin 2012 consid. 2.1). Ces règles du droit fédéral s'imposent donc aux cantons qui ne peuvent pas prévoir, dans leur réglementation (loi cantonale, plan d'affectation cantonal ou communal), d'autoriser des constructions dans un site marécageux qui ne correspondraient pas aux exigences de l'art. 23d LPN (art. 46 al. 1 Cst.; ATF 127 II 184 consid. 5b/aa). De la comparaison avec les prescriptions de l'art. 24c al. 2 LAT, il ressort que, dans le cadre de l'art. 23d LPN, n'entrent en considération ni un changement partiel de la construction existante (agrandissement ou modification partielle de son but), ni une reconstruction. La protection des sites marécageux d'une beauté particulière prévoit donc une garantie de la situation acquise plus restreinte que celle de l'art. 24c al. 2 LAT et se limite à la conservation de la substance au moyen de l'entretien (régulier) et de la rénovation (sous forme des mesures nécessaires au maintien de la construction et à sa modernisation dans le cadre de sa durée de vie normale) (Keller, Commentaire LPN, op. cit., n. 14 ad art. 23d LPN).”
Bei mehrstufigen Umbauten können zulässige Änderungen und Erweiterungen allenfalls in mehreren Etappen erfolgen; insgesamt dürfen die nach Art. 24c RPG vorgesehenen Änderung‑ und Erweiterungsmöglichkeiten jedoch nur einmal ausgeschöpft werden. Bei der Beurteilung weiterer Änderungen sind bereits erteilte, in Rechtskraft stehende Bewilligungen zu berücksichtigen.
“Nicht von Bedeutung ist, dass es nicht die «Schuld» der Beschwerdeführenden sei, wenn die gesetzlich erlaubte Erweiterung bereits mit den früheren, durch die Behörden bewilligten Umbauten überschritten worden sei. Wie die BVD zutreffend festgehalten hat, können die maximal zulässigen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten allenfalls in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal, ausgenutzt werden (vgl. z.B. BGer 1C_434/2022 vom 25.8.2023 E. 4.1.2, 1C_79/2022 vom 30.9.2022 E. 6.3; Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28 und 34). Die Bewilligungen für die früheren Bauvorhaben sind zwar in Rechtskraft erwachsen und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, jedoch bei der Beurteilung der hier umstrittenen weiteren Änderungen mitzuberücksichtigen (vgl. BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 4.2). 4.3 Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt. 4.4 Im Fall des Bauabschlags entscheidet die Baubewilligungsbehörde zugleich darüber, ob und inwieweit der rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist (Art. 46 Abs. 2 Bst. e BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 46 N. 9 mit weiteren Hinweisen). Die Wiederherstellung kann ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 S. 97 E. 3b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. a). – Gemäss der Wiederherstellungsanordnung haben die Beschwerdeführenden das angebaute Gartenblockhaus abzubrechen, die betreffende Fassade analog den bestehenden Fassaden herzurichten und die Bodenabdeckung entweder entsprechend der Bodenabdeckung des vormaligen Anbaus oder als bekieste oder begrünte Fläche herzustellen (vgl.”
“Nicht von Bedeutung ist, dass es nicht die «Schuld» der Beschwerdeführenden sei, wenn die gesetzlich erlaubte Erweiterung bereits mit den früheren, durch die Behörden bewilligten Umbauten überschritten worden sei. Wie die BVD zutreffend festgehalten hat, können die maximal zulässigen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten allenfalls in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal, ausgenutzt werden (vgl. z.B. BGer 1C_434/2022 vom 25.8.2023 E. 4.1.2, 1C_79/2022 vom 30.9.2022 E. 6.3; Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28 und 34). Die Bewilligungen für die früheren Bauvorhaben sind zwar in Rechtskraft erwachsen und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, jedoch bei der Beurteilung der hier umstrittenen weiteren Änderungen mitzuberücksichtigen (vgl. BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 4.2). 4.3 Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt. 4.4 Im Fall des Bauabschlags entscheidet die Baubewilligungsbehörde zugleich darüber, ob und inwieweit der rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist (Art. 46 Abs. 2 Bst. e BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 46 N. 9 mit weiteren Hinweisen). Die Wiederherstellung kann ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 S. 97 E. 3b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. a). – Gemäss der Wiederherstellungsanordnung haben die Beschwerdeführenden das angebaute Gartenblockhaus abzubrechen, die betreffende Fassade analog den bestehenden Fassaden herzurichten und die Bodenabdeckung entweder entsprechend der Bodenabdeckung des vormaligen Anbaus oder als bekieste oder begrünte Fläche herzustellen (vgl.”
“24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT ; cf. arrêts 1C_318/2013 du 10 décembre 2013 consid. 4.1.1 ; 1C_660/2012 du 16 octobre 2013 consid. 4.2). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Cette disposition n’est ainsi pas applicable aux constructions qui sont transformées ou érigées illégalement, même si le rétablissement de l’état conforme au droit n’a pas pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu’une construction illicite en zone agricole a été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire est dès lors protégé dans sa bonne foi, empêche également l’application de l’art. 24c LAT et s’oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt du Tribunal fédéral 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.1 et les références citées). 24. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT. Selon son alinéa 1, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’alinéa 2 dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. 25. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : a) à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d’une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l’intérieur du volume bâti existant ; b) un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art.”
Mehrere kumulativ vorgenommene Komfort- und Erschliessungsverbesserungen können zusammen die Identität eines Gebäudes verändern. Nach der zitierten Rechtsprechung können insbesondere der Einbau einer Heizung, der Ausbau des Dachstocks, erweiterte sanitäre Einrichtungen sowie eine erweiterte Erschliessung mit Strom, Wasser und Abwasser in ihrer Gesamtheit eine Nutzungsänderung bewirken, die den Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG überschreitet.
“Bei einer identitätswahrenden Nutzung der Alphütte ist eine frostsichere Temperierung, die hier offenbar für die gesamte kalte Jahreszeit vorgesehen ist, unnötig. Die Einrichtung der Heizung bildet zudem nur eine von zahlreichen seit 1972 erfolgten Komfortsteigerungen, die in ihrer Gesamtheit zu betrachten sind. Gemäss der einschlägigen BSIG-Weisung67 ermöglichen eine energetische Sanierung, der Einbau einer Heizung sowie auch eine erweiterte Erschliessung mit Strom, Wasser und Abwasser eine Nutzungsänderung, welche die Identität als Alphütte sprengt. Vorliegend wurden mehrere solche Veränderungen, nebst weiteren Komfortsteigerungen (Ausbau Dachstock, Einbau WC und weiterer sanitärer Einrichtungen, Parkplätze) vorgenommen. Die Komfortsteigerungen seit 1. Juli 1972 einschliesslich des streitigen Bauvorhabens ermöglichen eine Wohnnutzung auch ausserhalb der Sömmerungszeit und eine Vermietung an Dritte, insbesondere als Ferienwohnung. Die Identität der Alphütte wird damit verändert (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 3 Bst. c RPV) und der Rahmen einer nach Art. 24c Abs. 2 RPG zulässigen Veränderung gesprengt. Das AGR hat zu Recht eine entsprechende Ausnahmebewilligung verweigert. Der Beschwerdeführer beantragt mit seinem Eventualbegehren, es sei eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG zu erteilen. Er legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass die Voraussetzungen einer anderen Ausnahmemöglichkeit nach Art. 24 ff. RPG erfüllt sind.”
Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche um höchstens 60 % vergrössert werden. Das Anbringen einer Aussenisolation gilt dabei als Erweiterung innerhalb des bestehenden Volumens.
“Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt (BGer 1C_518/2021 vom 12.6.2023 E. 3.2, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 2.1). So darf innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens die anrechenbare Bruttogeschossfläche (aBGF) nicht um mehr als 60 % erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Bst. a). Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf sowohl bezüglich der aBGF als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von aBGF und Brutto-Nebenfläche) weder 30 % noch 100 m2 überschreiten, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur halb angerechnet werden (Bst. b). Art. 42 Abs. 4 RPV enthält Vorschriften zum Wiederaufbau von Bauten und Anlagen gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG. Eine Baute oder Anlage darf nur wiederaufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wiederaufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Abs. 3 Bst. a (zur maximal zulässigen Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens) ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. 3.4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern.”
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Bei den Änderungen kann es sich sowohl um innere Umbauten als auch um äussere Erweiterungen oder Zweckänderungen handeln. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 erster Satz RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind fixe quantitative Obergrenzen festgelegt, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche um nicht mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV).59”
“L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies (al. 5). b. Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique (art. 42 al. 1 OAT). Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (art. 42 al. 3 OAT). Selon l'art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées : - à l'intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable (ci-après : SBP) ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d'une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l'intérieur du volume bâti existant (let.”
Erweiterungen oder Zweckänderungen können ausgeschlossen sein, wenn eine frühere Baubewilligung bzw. Teilverfügung ein vollständiges Verbot der baulichen Nutzungserweiterung enthält; ein solches Verbot umfasst nach der zitierten Rechtsprechung auch Zweckänderungen. Ist ein derartiges Verbot nicht angefochten worden, sind nach Art. 24c Abs. 2 RPG keine weiteren Zweckänderungsmöglichkeiten zulässig.
“Insgesamt erscheine die vom AREG im Jahr 2018 erteilte Baubewilligung eher grosszügig gewesen zu sein, zumal nicht ersichtlich sei, weshalb ein bescheidenes, nicht ganzjährig bewohnbares Sommerhaus ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erweitert werden musste. Vor diesem Hintergrund sei jedenfalls nicht zu beanstanden, wenn das AREG die änderungsmöglichkeiten nach Art. 24c RPG in Verbindung mit Art. 42 RPV in der Teilverfügung vom 2. Juli 2018 als vollständig ausgeschöpft beurteilt und ein Verbot, nicht bloss eine Beschränkung der baulichen Nutzungserweiterung verfügt habe, welches selbstredend auch blosse Zweckänderungen mitumfasse. Dieser Argumentation der Vorinstanz ist beizupflichten: Erstens haben die Beschwerdeführer das in der raumplanungsrechtlichen Teilverfügung des AREG vom 2. Juli 2018 (…) gestützt auf Art. 44 Abs. 2 RPV (vgl. dazu BGer 1C_750/2013 vom 28. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen) verfügte Verbot der baulichen Nutzungserweiterung nicht angefochten. Bereits deswegen sind im vorliegenden Fall keine weiteren Zweckänderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG mehr zulässig. Zweitens hat das Bundesgericht im Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 zum Zustand am 1. Juli 1972 festgestellt (E. 4.1), das ersetzte Ferienhaus Assek.-Nr. 0002__ auf Parzelle Nr. 0001__ sei damals vom Ausbaustandard her für einen Erstwohnsitz nicht als taugliche Baute anzusehen gewesen. Es sei zu diesem Zeitpunkt objektiv nicht dazu geeignet gewesen, ganzjährig bewohnt zu werden. Die sichtbaren, 7 cm dicken Holzwände hätten die Grundmauern des Hauses dargestellt, und die Westseite des Hauses und das Dach hätten keinerlei Isolation aufgewiesen. Im Winter seien die Temperaturen im Haus nach Angaben der Beschwerdeführer unter 12 Grad gesunken. Aufgrund der damals bestehenden Warmwasseraufbereitung seien täglich nur maximal 40 Liter warmes Wasser verfügbar gewesen. Es habe sich damit um ein Sommerhaus gehandelt, welches nicht auf dem Stand einer Ganzjahreswohnnutzung gewesen sei. Das Haus habe eine einfache zeittypische Architektur aufgewiesen und sich vom äusseren Erscheinungsbild her nur schlecht in die Landschaft eingepasst.”
Geringfügige Standortverschiebungen sind im Siedlungsgebiet nur von begrenzter Bedeutung. In stark besuchten Gebieten ist bei der Anwendung von Art. 24c RPG eine erneute, zu Gunsten von Natur- und Landschaftsinteressen gewichtete Interessenabwägung angezeigt. Historische Verkehrswege und vergleichbare schutzwürdige Funktionen (z. B. forstliche Belange) können im Einzelfall dazu führen, dass eine Ausnahme nach Art. 24c RPG nicht bewilligt wird.
“Aus der Botschaft zum ZWG ergibt sich der Vorbehalt einer nur geringfügigen Standortverschiebung (vorne E. 7.2). Welche Kriterien abgesehen vom Standort massgebend für die Identität sein sollen, hat das Bundesgericht nicht konkretisiert; namentlich zur Bedeutung des äusseren Erscheinungsbilds hat es sich nicht geäussert. Das Bundesgericht hat aber darauf hingewiesen, dass im Siedlungsgebiet die Platzierung eines weiteren Baukörpers auf derselben Parzelle und damit die bessere bauliche Nutzung derselben anders als beim Wiederaufbau ausserhalb der Bauzone nach Art. 24c RPG erwünscht sei. Diese Überlegung zeigt, dass sich die Voraussetzungen für einen Wiederaufbau gemäss Art. 11 Abs. 2 ZWG von denjenigen nach Art. 24c RPG unterscheiden. Das Urteil des Bundesgerichts ist mithin nur mit Blick auf die Zulässigkeit einer Standortverschiebung praxisbildend; hingegen ergibt sich daraus nicht, dass ein Wiederaufbau nur unter den Voraussetzungen der Identität zulässig wäre, wie sie Art. 24c RPG verlangt (in diesem Sinn auch Zufferey/Grisel Rapin, a.a.O., S. 204 Rz. 10; zu Art. 24c RPG Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 39 i.V.m. N. 27). Hinzu kommt, dass bei den Beratungen des ZWG im Nationalrat ein Antrag zurückgezogen wurde, wonach altrechtliche Zweitwohnungen innerhalb der Bauzone minimal erweitert werden dürfen, «sofern die bauliche Grundstruktur im Wesentlichen unverändert bleibt» (AB N 2015 S. 66 ff., 71 und 73). Zu prüfen ist daher, ob hier noch von einer geringfügigen Standortverschiebung gesprochen werden kann. Weitere Voraussetzungen ergeben sich weder aus dem Gesetzestext noch aus der Botschaft. Entscheidend aus Sicht des ZWG ist denn auch die Nutzung, nicht hingegen die bauliche Ausgestaltung einer Wohnung bzw. Baute mit Wohnungen (vgl. Aron Pfammatter, a.a.O., Art. 11 N. 7 und 9; ferner Bianchi/Gros, Loi sur les résidences secondaires: Questions choisies, in Not@lex 2019 S. 87 ff., 91).”
“b prévoit que le périmètre est inconstructible à l'exception des constructions et installations prévues dans les périmètres particuliers 2 (accessible et aménageable), 3 (point de vue) et 5 (restaurants de montagne et cabane Perrenoud), il ajoute que les constructions et installations réalisées légalement peuvent être entretenues et transformées aux conditions prévues par la LAT (al. 2). Quant à l'article 20 relatif aux périmètres particuliers 5, il mentionne que les bâtiments existants peuvent être transformés à certaines conditions et que des agrandissements mesurés peuvent être réalisés à l'extérieur des volumes existants aux conditions fixées par la LAT. Le rapport de 2017 (p. 49), après avoir expliqué les conditions auxquelles les constructions agricoles et forestières indispensables à l'exploitation pourront être autorisées (art. 11 al. 1 let. c du règlement), indique que les constructions et installations existantes et réalisées légalement pourront être entretenues et faire l'objet de transformations dans les limites fixées par la LAT (notamment art. 24c LAT et 42 OAT) ainsi qu'aux conditions fixées par l'article 11 al. 3 du règlement. C'est dès lors aux autorités compétentes qu'il appartiendra d'examiner si les conditions de ces articles sont réalisées lorsqu'une demande de permis de construire sera déposée et on ne saurait retenir que le PAC viole les dispositions fédérales relatives aux constructions hors zones à bâtir. Comme l'indique le Tribunal fédéral dans la jurisprudence précitée, le décret n'empêche pas l'adoption de plans d'affectation spéciaux prévoyant des installations pour autant que les conditions de l'article 21 al. 2 LAT soient réunies. Or, le rapport démontre que les circonstances ont changé, le site du Creux du Van attirant de plus en plus de visiteurs, ce qui a nécessité une nouvelle pesée des intérêts en présence (nature, agriculture, sylviculture, loisirs et tourisme ; p. 1 du rapport du Conseil d'Etat de 2012). Le rapport 2017 effectue cette nouvelle pesée des intérêts de manière à ce que les qualités naturelles et paysagères du site puissent être préservées et développées (p.”
“Der Charakter des historischen Verkehrsweges würde auf einem weiteren Streckenabschnitt stark beeinträchtigt. Der Umstand, dass es sich nur um ein Zwischenstück einer sonst asphaltierten Strasse handelt, fällt nicht ins Gewicht, denn das Bauvorhaben betrifft immerhin eine Strecke von rund 475 m. Die bessere Befahrbarkeit und die Reduktion der Unfallgefahr vermögen einen solchen Eingriff nicht zu begründen, zumal sich mit befestigten Fahrspuren (wo solche erforderlich sind) diesbezüglich eine Verbesserung erzielen liesse. Nicht ausschlaggebend ist, dass Fahrspuren gegenüber einem vollflächigen Asphaltbelag einen höheren Unterhaltsaufwand verursachen. Dieser Aufwand dürfte gegenüber dem heutigen Zustand immer noch etwas tiefer liegen, sofern die Fahrspuren mit den nach dem Stand der Technik erforderlichen Massnahmen erstellt werden. Die finanziellen Interessen der Gemeinde vermögen die raumplanerischen Interessen und das Gebot der Schonung des historischen Verkehrswegs nicht zu überwiegen. Das AGR hat die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert.”
Für die Beurteilung, ob Änderungen als teilweise bzw. Erweiterungen als massvoll gelten, ist massgeblicher Vergleichszustand der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand; dies ist regelmässig der Zeitpunkt des Inkrafttretens des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes (1. Juli).
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV[11]). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
Art. 24c Abs. 4 RPG richtet sich vorab auf den Abbruch und den Wiederaufbau altrechtlicher Bauten sowie auf Volumenerweiterungen. Für Umgebungs‑ bzw. Gartenumgestaltungen (z. B. Terrainveränderungen, Sitzplätze, Parkplätze) ist die Bestimmung nach der Rechtsprechung regelmässig nicht beachtlich.
“24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.”
“Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S. 4). 5.2 Art. 24c Abs. 4 RPG zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen – ist sie hingegen nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2, 1C_572/2020 vom 30.11.2021 E. 7.4, 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 3.3 mit Hinweisen; VGE 2022/192 vom 9.11.2023 E. 4.2.2). Ob der zweiseitig offene Carport eine Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens darstellt und in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG fällt, scheint vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht ohne Weiteres klar. Wie es sich damit verhält, kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen jedoch offenbleiben. In jedem Fall bildet die Wahrung der Identität der Baute die allgemeine Grenze für das mögliche Mass an Veränderungen an altrechtlichen Bauten und Anlagen (Art.”
“Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zudem seit 1. November 2012 für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG; vgl. AS 2012 S. 5535 ff.). Diese Bestimmung ist hier anwendbar, weil für die Beurteilung nachträglicher Baugesuche auf das zum Zeitpunkt der Ausführung geltende Recht abzustellen ist (BGE 123 II 248 E. 3a/bb; BVR 2011 S. 107 E. 4.2.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 14a mit weiteren Hinweisen) und die fraglichen Bauten frühestens 2013 erstellt wurden (vorne E. 3.2; angefochtener Entscheid E. 4c). Art. 24c Abs. 4 RPG enthält eigenständige Voraussetzungen, die unabhängig vom Identitätserfordernis erfüllt sein müssen (BVR 2016 S. 471 E. 3.3). Die Bestimmung zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie Volumenerweiterungen; für blosse Gartenumgestaltungen ist sie nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom”
In der Landwirtschaftszone ist nach Art. 24c Abs. 2 RPG grundsätzlich nur eine massvolle Erweiterung solcher Bauten und Anlagen zulässig. Massive Steigerungen von Feldstärken oder die Einführung einer neuen Funktechnologie sowie Anlagen mit störender Wirkung auf das Landschaftsbild können demgegenüber unzulässig sein, soweit sie über eine bloss geringfügige Veränderung hinausgehen.
“Der Nachweis für eine Deckungs- oder Kapazitätslücke im geplanten Versorgungsgebiet fehle. Der Grundversorgungsauftrag gemäss Fernmeldegesetz (SR 784.10, FMG) sei erfüllt. Die U.__-Linie werde bereits heute ausreichend durch die Antenne am Bahnhof Z.__ versorgt. Zudem sei das leistungsstärkste Panel gegen Norden ausgerichtet, während die Bahnlinie sich südlich der Antenne befinde. Eine Evaluation für einen Standort innerhalb des Baugebiets habe nicht stattgefunden. Die Vorinstanz habe einfach die Ausführungen der Beschwerdegegnerin übernommen. Die bestehende Anlage werde mit dem anbegehrten Ausbau nicht nur geringfügig verändert, sondern die Feldstärken würden massiv gesteigert, verbunden mit einer neuen Funktechnologie. Die Antenne wirke sich sodann störend auf das Landschaftsbild aus. Das Gebiet rund um die Antenne werde erfahrungsgemäss sehr intensiv als Naherholungsgebiet genutzt, nicht zuletzt wegen der schönen Naturlandschaft. Grundsätzlich sei in der Landwirtschaftszone gestützt auf Art. 24c Abs. 2 RPG lediglich eine massvolle Erweiterung zulässig. Baubewilligungsvoraussetzung ist insbesondere, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen (Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG). Nach Art. 24 RPG können Bewilligungen abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG namentlich zur Errichtung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen erteilt werden, wenn deren Zweck einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert (lit.”
Art. 24c Abs. 2 RPG gilt für ausserhalb der Bauzonen gelegene, bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Die Anwendung setzt voraus, dass die Rechtmässigkeit der Erstellung oder Änderung bereits bestand (in der Regel vor der Zuweisung zum Nichtbaugebiet), und die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung bleibt vorbehalten.
“Weiter zu prüfen ist die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV[14]). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs.”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Gemäss Art. 41 Abs. 1 RPV ist Art. 24c RPG auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Dazu gehören in erster Linie Bauten und Anlagen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Im Übrigen ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts darauf abzustellen, ob eine Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist.”
“Ein negativer Vorentscheid, mit dem die zuständige Behörde die baurechtliche Bewilligung für das konkrete Projekt ablehnt, schliesst das Baubewilligungsverfahren ab und erweist sich als verfahrensabschliessender Endentscheid (vgl. § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a VRG; BGr, 15. November 2018, 1C_391/2018, E. 1.1 mit Hinweisen). 1.3 Die Beschwerdeführenden sind als Eigentümer des Baugrundstücks zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legitimiert (§ 338a PBG). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [RPG; SR 700]; BGE 147 II 309 E. 5.5 mit Hinweisen). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Art. 24c Abs. 2 RPG bestimmt, dass mit Bewilligung der zuständigen Behörde solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Art. 24c RPG ist auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist grundsätzlich der 1. Juli 1972 (BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 03 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 2.2 Art. 24c Abs. 3 RPG dehnt seit der Revision vom 23. Dezember 2011 diese sogenannte "erweiterte Besitzstandsgarantie" auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten aus, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde.”
Sonderregelungen für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone (z. B. Art. 37a und Art. 43 OAT) bestehen. Renovationen und Rekonstruktionen gewerblicher Bauten ausserhalb der Bauzone sind jedoch nach Art. 24c zu prüfen; Art. 37a/43 gelten als spezielle Regelungen für bestimmte gewerbliche Umnutzungen und Erweiterungen. Kantonalregelungen zur Zuteilung neuer Flächen (SBPu) können anwendbar sein, sofern sie sich an den in der einschlägigen Norm (ORL‑514) enthaltenen Grundsätzen orientieren.
“Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art. 42 OAT (ATA/255/2024 du 27 février 2024 consid. 4.7). En tout état de cause, selon l’art. 43a OAT, des autorisations dérogatoires ne peuvent être délivrées que si les conditions suivantes sont remplies : la construction n’est plus nécessaire à l’utilisation antérieure conforme à l’affectation de la zone ou imposée par sa destination ou le maintien de cette utilisation est assuré (let. a) ; le changement d’affectation n’implique pas une construction de remplacement que n’imposerait aucune nécessité (let. b) ; tout au plus une légère extension des équipements existants est nécessaire et tous les coûts supplémentaires d’infrastructure occasionnés par l’utilisation autorisée sont à la charge du propriétaire (let. c) ; l’exploitation agricole des terrains environnants n’est pas menacée (let. d) ; aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose (let. e). 4.3 En l’espèce, le bâtiment n° 4______ concerné par les travaux en cause sert à la culture de champignons dans des tunnels de production sans lien direct avec le sol.”
“Toutes les nouvelles surfaces projetées sont à attribuer soit à la SBPu, soit aux SA, même si elles restent, d’après les indications données par le requérant, inutilisées. Demeurent toutefois réservées les surfaces d’une hauteur inférieure à un mètre (OFDT, op. cit., partie V, Autorisations au sens de l'art. 24c LAT: Modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l'affectation de la zone, ch. 3.3.2, p. 9 et annexe 1). Les réglementations cantonales définissant la SBPu peuvent s'appliquer pour autant qu'elles s'inspirent des principes définis dans la norme ORL 514”
“Selon la jurisprudence et la doctrine, pour déterminer les éléments à prendre en considération dans l'augmentation de la SBPI au sens de l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT – notion qui n'est pas définie dans l'OAT – il convient de se référer aux recommandations de l'Office fédéral du développement territorial (ARE) (cf. TF 1C_572/2020 du 30 novembre 2021 consid. 4.5; 1C_48/2017 du 22 décembre 2017 consid. 4.2; CDAP AC.2015.0199 du 25 septembre 2017 consid. 4b; Muggli, op. cit., n° 30 note 64 ad art. 24c LAT). Celles-ci renvoient aux réglementations cantonales définissant la SBPI, pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL-EPF 514 420 (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire – Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre, Berne 2001, p. 10) ou la norme SIA 421 (cf. Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT). Les recommandations de l'ARE donnent aussi une définition de la SBPI, applicable à défaut de règlementation cantonale (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire op. cit., 2001, p. 10 et Annexe 1). La norme ORL-EPF 514 420 (dont un extrait est reproduit in Bovay et al., Droit fédéral et vaudois de la construction, 4ème éd., 2010, p. 603 ch. 4) définit la surface brute de plancher comme suit: "La surface brute de plancher utile se compose de la somme de toutes les surfaces d'étages en dessous et en dessus du sol, y compris les surfaces des murs et des parois dans leur section horizontale.”
Manifestierte Bauabsichten sind als Aspekt des Vertrauensschutzes in die Interessenabwägung der Verhältnismässigkeitsprüfung gemäss Art. 24c RPG einzubeziehen und gebührend zu gewichten. Dieses Gewicht kann jedoch geringer ausfallen, wenn den Grundeigentümern Rückzonungsabsichten bereits länger bekannt sind oder keine hinreichend konkreten Projektplanungen vorliegen.
“Indessen ist auch darauf hinzuweisen, dass das Kriterium der manifestierten Bauabsichten der Sache nach einen Aspekt des Vertrauensschutzes umfasst. Allfällige bereits erfolgte Überbauungsabsichten resp. auf deren Umsetzung gerichtete Projektierungs- und Realisierungshandlungen von Grundeigentümern sollen in die Interessenabwägung im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung einfliessen und gebührend berücksichtigt und gewichtet werden. In dieser Hinsicht ist festzuhalten, dass den Grundeigentümern die Rückzonungsabsichten der Gemeinde seit über zehn Jahren bekannt sind. Der einzelne von den Beschwerdeführern eingereichte Beleg lässt überdies nicht auf detailliert ausgearbeitete Projektpläne hinsichtlich einer Überbauung des Gebiets schliessen. Die Beschwerdeführer machen denn auch keine substantiierten Angaben zu aktuellen privaten Interessen an der weiteren Überbauung des Gebiets. Hinzu kommt, dass die bereits realisierten Bauten, Anlagen und Nutzungen auf den Grundstücken der Beschwerdeführer Bestandesschutz geniessen (Art. 24c RPG), was bei Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften auch Ausnahmebewilligungen für Erneuerungen, teilweise Änderungen, massvolle Erweiterungen oder den Wiederaufbau umfasst.”
In der Praxis wird bei altrechtlichen Wohnbauten für zulässige Gartengestaltungen regelmässig ein enger Nahbereich angenommen; massgeblich ist ein 7‑m‑Radius um das Wohnhaus. Terrainveränderungen ausserhalb dieses Nahbereichs werden gewöhnlich nicht mehr als zulässige Änderung im Sinn von Art. 24c RPG betrachtet.
“Mit Bewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 RPG). Die teilweise Änderung ist so weit zulässig, als die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer vom Bauwilligen beeinflussbaren Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV]). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). 5.2 Das Wohnhaus neben dem Erdwall geniesst als altrechtliche Baute Bestandesschutz und darf daher im durch Art. 24c RPG festgelegten Rahmen geändert und massvoll erweitert werden. Nach ständiger Praxis ist eine Gartengestaltung einer altrechtlichen Wohnbaute im Sinn von Art. 24c RPG nur in deren Nahbereich zulässig, der sich auf einen 7-m-Radius um das Wohnhaus beschränkt (VGr, 5. Juli 2018, VB.2017.00101, E. 3.3). Der Erdwall befindet sich nach unbestrittener Feststellung der Vorinstanz ausserhalb dieses Nahbereichs. Die Vorinstanz erwog, angesichts der Dimension des Erdwalls falle eine begründete Abweichung von dieser Regel ausser Betracht. Zu berücksichtigen sei zudem die Lage des Erdwalls in der Landschaftsschutzzone und das dort geltende Verbot von Geländeveränderungen und Ablagerungen aller Art, welches der Erteilung einer Ausnahmebewilligung entgegenstehe. Die Beschwerdeführenden bringen hierzu vor, dass die am bestehenden Gartengrundstück vorgenommenen Änderungen von aussen kaum wahrzunehmen seien und keinerlei öffentliche Interessen einer Ausnahmebewilligung des Erdwalls entgegenstünden. Damit blenden sie aus, dass eine Terrainveränderung ausserhalb des 7-m-Radius grundsätzlich nicht mehr als Erweiterung bzw. Änderung der bestehenden altrechtlichen Wohnbaute gelten kann und damit von vornherein keiner Ausnahmebewilligung nach Art.”
Bei Umnutzungsabsichten von einer nur zeitweiligen zu einer dauerhaften Wohnnutzung kommt es auf die Erhaltung der Identität des Gebäudes und auf das Umfangs- bzw. Änderungsmass an. Arbeiten, die darauf abzielen, eine dauerhafte Nutzung zu ermöglichen (z. B. umfassender Wiederaufbau, wesentliche Ausbauten oder erstmalige Installationen, die die Nutzungsintensität erheblich ändern), können dazu führen, dass die Voraussetzungen von Art. 24c RPG (Wahrung der Identität) nicht mehr gegeben sind und eine Bewilligung zu versagen ist. Die Beurteilung richtet sich nach den in Art. 42 Abs. 3 RPV/OAT genannten Kriterien und der Rechtsprechung zur Erhaltung der Wesensgleichheit.
“a e b OPT prevede limiti quantitativi determinati, il cui superamento comporta il mancato rispetto del requisito dell'identità dell'edificio. L'art. 42 cpv. 3 lett. c OPT esige inoltre che i lavori di trasformazione non devono consentire una modifica rilevante dell'utilizzazione di edifici abitati in origine solo temporaneamente. Questa disposizione concerne innanzitutto gli edifici agricoli abitati o abitabili originariamente soltanto durante l'estate (come in particolare i rustici). Le abitazioni secondarie costruite secondo il diritto previgente usate originariamente anche in inverno, che non erano abitate in permanenza, non sono però esplicitamente escluse dal campo di applicazione della norma (sentenza 1C_312/2016, citata, consid. 2.1; rapporto esplicativo dell'Ufficio federale dello sviluppo territoriale [ARE], ottobre 2012, pag. 10). Se l'identità dell'edificio unitamente ai suoi dintorni non viene conservata nei tratti essenziali, la trasformazione è sostanziale e il rilascio di un'autorizzazione eccezionale giusta l'art. 24c LPT non entra in considerazione (sentenze 1C_128/2018 del 28 settembre 2018 consid. 5.3; 1C_312/2016, citata, consid. 3.1). 5.3. In concreto, la ricorrente si limita sostanzialmente a sminuire la rilevanza degli interventi edilizi di ristrutturazione progettati, adducendo ch'essi sarebbero esigui e volti unicamente ad adeguare l'edificio alle esigenze di comodità attuali. Adduce che, nella situazione esistente, la casa in questione sarebbe in pratica già adatta ed abitabile quale abitazione primaria. Le argomentazioni ricorsuali non considerano tuttavia gli accertamenti della Corte cantonale sulle caratteristiche dell'edificio e sulla natura dei lavori di trasformazione progettati, vincolanti per il Tribunale federale (art. 105 cpv. 1 LTF). Certo, la licenza edilizia rilasciata nel 2018 e frattanto rinnovata non è formalmente oggetto della presente impugnativa. Nella fattispecie, i lavori di trasformazione sono tuttavia volti a permettere l'utilizzazione durevole dell'edificio e sono quindi strettamente connessi con il prospettato cambiamento di destinazione da abitazione secondaria in primaria (cfr.”
“Bereits die im Jahr 2018 erteilte Bewilligung, mit der - verglichen mit dem Zustand am 1. Juli 1972 - die Aufwertung des Sommerhauses zu einem ganzjährig nutzbaren Ferienhaus, eine Vergrösserung und die Änderung des äusseren Erscheinungsbildes einhergingen, erwies sich nach dem Dafürhalten des Baudepartements als "eher grosszügig". Das ARE bringt demgegenüber unter Verweis auf Art. 42 Abs. 3 lit. c RPV vor, bereits die Baubewilligung von 2018 verletze das Erfordernis der Wesensgleichheit, da bauliche Veränderungen doch in jedem Fall keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen dürften. Ob mit dem bewilligten Wiederaufbau das höchstzulässige Änderungs- bzw. Erweiterungsmass nach Art. 24c RPG bereits überschritten und die Bewilligung damit in Verletzung von Bundesrecht erteilt wurde (vgl. Art. 42 Abs. 3 lit. c RPV; ARE, Erläuternder Bericht zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, 2012, S. 10), braucht nicht vertieft zu werden. Entscheidend ist, dass mit der anvisierten Zweckänderung eine erhebliche Nutzungsintensivierung einherginge (vgl. zum ersten Baugesuch Urteil 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 4.2), die zu den bewilligten, das zulässige Mass bereits strapazierenden baulichen Änderungen hinzutreten würde. Besitzstandsgeschützt ist nach dem Gesagten nämlich lediglich ein Sommerhaus, das objektiv betrachtet für das ganzjährige Wohnen nicht geeignet war (vorne E. 4.2). Mit dem Vorliegen eines ganzjährig nutzbaren, zeitgemässem Wohnkomfort entsprechenden Ferienhauses, das nun darüber hinaus als Dauerwohnsitz genutzt werden soll, bliebe die Identität der besitzstandsgeschützten Baute eindeutig nicht mehr gewahrt, zumal mit Art. 42 Abs. 3 lit. c RPV wesentliche Nutzungsänderungen gerade verhindert werden sollen (vgl.”
“La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3, 1ère phrase, OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 127 II 215 consid. 3a; 123 II 256 consid. 4; arrêt TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1). La transformation envisagée doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT – entré en vigueur le 1er novembre 2012 – précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf.”
Art. 24c Abs. 3 RPG ist nach der zitierten Rechtsprechung auch auf landwirtschaftliche Temporärwohnbauten (z. B. Alphütten) anwendbar. Die Anwendung steht unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung.
“Für den Fall, dass das Bauvorhaben als nicht zonenkonform beurteilt wird, beruft sich der Beschwerdeführer auf Art. 24c RPG. Nach dieser Bestimmung werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Diese Bestimmungen gelten auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiegebäude, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). Sie gelten auch für landwirtschaftliche Temporärwohnbauten wie die hier streitige Alphütte. Die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung bleibt vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
In Verfahren über Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG entscheiden Gemeinde- oder kantonale Behörden (z. B. AGR). Das Verfahren kann einen Augenschein sowie die Einholung und Prüfung von Vorakten und Stellungnahmen umfassen.
“________, welche sich im Eigentum des von Amtes wegen am Verfahren Beteiligten 1 befindet. Mittlerweilen wurde davon ein Teil abparzelliert und die von Amtes wegen am Verfahren Beteiligten 2 und 3 haben dieses neue Grundstück Nr. B.________ gekauft. Darauf befindet sich ein Haus, welches an die Liegenschaft der Beschwerdeführerin angebaut ist. Die Zufahrtsstrasse gemäss den am 12. Juni 2017 bewilligten Plänen führt heute auch über die Parzelle Nr. B.________ der von Amtes wegen am Verfahren Beteiligten 2 und 3. 3. Am 18. Mai 2018 verfügte die Gemeinde eine Baueinstellung, da die Beschwerdeführerin Fassadenveränderungen (insb. Einbau und Vergrösserung von Fenstern) ohne Baubewilligung vorgenommen hatte. Zudem erliess die Gemeinde vorübergehend ein Benützungsverbot, da häusliches Schmutzabwasser unkontrolliert ins Gelände abgeleitet wurde. Für die Projektänderung bzw. das nachträgliche Baugesuch insbesondere in Bezug auf die Fassadenänderungen verweigerte das AGR am 18. November 2019 die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Die Gemeinde erteilte am 18. Dezember 2019 den Bauabschlag und ordnete die Wiederherstellung an bzw. verlangte die Einreichung einer Projektänderung für die «bauliche Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes». Gleichzeitig hob sie die Baubewilligung für den baubewilligten und noch nicht ausgeführten Ausbau des Anbaus Nord mit Anpassung des Dachs auf, da der Estrich ohne Baubewilligung zu Wohnraum (Bad) ausgebaut worden war (vgl. Ziffer IV.6). Mit Verfügung vom 23. Juli 2020 bewilligte die Gemeinde die Projektpläne für die Umsetzung der Wiederherstellung und hob die Baueinstellung auf. 4. Mit Mail vom 23. Februar 2021 kündigte der Architekt der Beschwerdeführerin an, den Neubau des Weges beginnen zu wollen und teilte mit, dafür sei eine unterirdische Stützmauer nötig, welche als Ersatzbau der Bruchsteinwand diene. Die Masse würden dem geplanten und am 12. Juni 2017 bewilligten Nordanbau entsprechen. Die Gemeinde wies mit Mail vom 26. Februar 2021 insbesondere darauf hin, dass die Bewilligung für den Ausbau des Anbaus Nord mit Wiederherstellungsverfügung vom 18.”
“Den Beschwerdeführern sei die beantragte Ausnahme- und Baubewilligung für das Anbringen eines Wetterschutzes mit HPL-Platten an der Westfassade der Liegenschaft I.________, 3273 Kappelen zu erteilen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen» 6. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet[1], führte den Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Gleichzeitig gab es mit Verfügung vom 26. Januar 2022 bekannt, dass die vier Verfahren dem Antrag der Beschwerdeführenden im vorliegenden Beschwerdeverfahren gestützt auf Art. 17 VRPG[2] vereinigt werden. Mit Stellungnahme vom 3. Februar 2022 beantragt die Gemeinde hinsichtlich des Gartenblockhauses und dem Anbau der Garage die Überprüfung der Verfügungen des AGR auf deren Rechtmässigkeit. Im Falle der Gutheissung der Beschwerde seien allfällige Kosten durch das AGR zu tragen. Hinsichtlich der Wärmepumpe und dem Wetterschutz an der Westfassade beantragt die Gemeinde die Gutheissung der Beschwerde und die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Allfällige Kosten seien durch das AGR zu tragen. Das AGR beantragt mit Eingabe vom 24. Februar 2022 die Abweisung der Beschwerde. 7. Mit Verfügung vom 16. März 2022 bat das Rechtsamt die Gemeinde, sämtliche alten Baubewilligungen inkl. den dazugehörigen Baubewilligungsakten und Plänen zum Gebäude der Beschwerdeführenden sowie zur Umgebung auf Parzelle Kappelen Grundbuchblatt Nr. J.________ einzureichen. Diese Unterlagen gingen am 21. März 2022 ein. 8. Am 12. April 2022 führte das Rechtsamt im Beisein der Verfahrensbeteiligten einen Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch. Die Beteiligten erhielten Gelegenheit, sich zum Augenscheinprotokoll inkl. Fotodokumentation zu äussern und Schlussbemerkungen einzureichen. Mit Stellungnahme vom 9. Mai 2022 hielt das AGR an seinem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Die Beschwerdeführenden reichten Schlussbemerkungen vom 18. Mai 2022 ein und hielten ebenfalls an ihren Anträgen fest. 9. Auf die Rechtsschriften sowie auf das Ergebnis des Augenscheins wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden”
Solaranlagen an der Gebäudehülle, die das betreffende Gebäude mit Energie versorgen sollen, können in der Praxis als für eine energetische Sanierung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG angesehen werden. Demgegenüber werden freistehende Photovoltaik‑Aufständerungen in der zitierten Rechtsprechung nicht als assainissement énergétique oder als auf die bessere Einpassung in die Landschaft gerichtete Massnahme qualifiziert und begründen demnach keinen Ausnahmegrund nach Abs. 4.
“Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1). Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass Art. 24c RPG auf die vorliegend betroffene Wohnbaute, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurde, anwendbar ist. 4.3 Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind nur unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, d. h. die entsprechenden Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Gegenüber dem in Art. 24c Abs. 2 verankerten Erfordernis der Wesensgleichheit bzw. Identität handelt es sich um eine eigenständige, unabhängig davon zu erfüllende Voraussetzung. Dabei bildet Art. 24c Abs. 4 RPG im Allgemeinen regelmässig den strengeren Massstab, weshalb keine Baubewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann, wenn die Voraussetzungen nach dessen Abs. 4 nicht erfüllt sind (vgl. BGr, 16. Juli 2020, 1C_480/2019, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen; Rudolf Muggli, in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich 2017, Art. 24c N. 36). Deshalb erscheint es angezeigt, die Voraussetzungen von Abs. 4 vorab zu überprüfen. Geht es wie vorliegend um die Errichtung von Solaranlagen an der Gebäudehülle des Gebäudes, welches sie mit Energie versorgen sollen, können diese als für eine energetische Sanierung notwendig betrachtet werden, womit die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG erfüllt sind (vgl. VGr, 21. Dezember 2016, VB.2015.00520, E. 4.8.1 f.). Betreffend die weiteren Veränderungen am äusserlichen Erscheinungsbild erscheint es mindestens fraglich, ob diese den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG genügen würden. Sofern diese Änderungen vorliegend aber nicht mehr Streitgegenstand bilden (siehe oben, E.”
“Leur installation – dans la mesure où elle ne se fait pas sur un bâtiment légalisé et existant (cf. pour cette condition, arrêt TF 1C_456/2015 du 8 juin 2016 consid. 5.1) – constitue un élément nouveau, clairement séparé du chalet existant et modifiant l'identité des constructions présentes à cet endroit, augmentant ainsi l'impact de l'affectation non conforme à la zone (cf. pour des panneaux solaires montés sur une clôture, arrêt TF 1C_99/2017 du 20 juin 2017). Elle ne peut pas non plus être qualifiée d’assainissement énergétique ni ne vise à une meilleure intégration de la construction principale dans le paysage. La pose de panneaux solaires sur des supports ne rentre finalement pas non plus dans le cadre de ce qui peut être admis comme étant nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. En effet, le cabanon étant déjà relié au réseau de fourniture électrique, il ne se justifie pas d'augmenter les constructions sur cette parcelle pour ce motif. Aucune des conditions alternatives de l'art. 24c al. 4 LAT n’apparaît donc remplie. Au surplus, le fait que la commune ait invité le recourant à placer les panneaux sur des supports ne peut pas le libérer de l'obligation de disposer d'un permis de construire, et encore moins remplacer l'autorisation spéciale. Or, comme on vient de le voir, les panneaux photovoltaïques sur des supports ne peuvent pas bénéficier d'une autorisation spéciale.”
Wiederaufbau und Bewilligungspflicht: Art. 24c Abs. 2 RPG schützt altrechtliche, rechtmässig erstellte Bauten ausserhalb der Bauzonen und ermöglicht unter den dort genannten Voraussetzungen deren Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung oder Wiederaufbau. Ein solcher Wiederaufbau bleibt dabei baubewilligungspflichtig.
“Der Begriff des Wiederaufbaus ausserhalb der Bauzonen ist bundesrechtlicher Natur; er wurde in der RPG-Revision von 1998 - bzw. beim Erlass von Art. 24c RPG - nicht verändert. Bereits nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG - und damit vor der Präzisierung in Art. 42 Abs. 4 RPV - musste für einen Wiederaufbau u.a. ein ununterbrochenes Interesse an der weiteren Nutzung bestehen (dazu rückblickend Urteil 1C_243/2008 vom 16. Oktober 2008 E. 2.2; vgl. auch EJPD/BRP, Erläuterungen zum Bundesgesetz über die Raumplanung, 1981, N. 44 zu Art. 24 aRPG). Seit der RPG-Revision von 2011 gestattet Art. 24c RPG unter bestimmten Voraussetzungen auch den Wiederaufbau altrechtlicher, vormals landwirtschaftlich genutzter Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen (vgl. die Urteile 1C_301/2016 und 1C_303/2016 vom 4. Januar 2017 E. 2.1; 1C_555/2013 vom 28. März 2014 E. 7.1, in: ZBl 117/2016 S. 261). Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zu Recht nicht, dass ein solcher Wiederaufbau baubewilligungspflichtig ist (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 30 der Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Im angefochtenen Urteil wird unter Hinweis auf § 49 der kantonalen Bauverordnung vom 25. Mai 2011 (SAR 713.121) daran erinnert, dass die Errichtung der umstrittenen Baute selbst in einer Bauzone baubewilligungspflichtig ist. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht konkret (vgl. dazu auch unten E. 4.2).”
“4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 44 ff. zu Art. 24c RPG) und die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art.”
Veränderungen der Umgebung — namentlich grossflächige Versiegelungen (Zufahrten, Parkplätze) oder markante Anbauten — können die Identität einer altrechtlichen Baute und ihres Umfelds beeinträchtigen. Solche Eingriffe sind im Rahmen der Prüfung nach Art. 24c RPG auf ihre Vereinbarkeit mit dem Identitätserfordernis zu berücksichtigen.
“Die neu verlegten Verbundsteine erstrecken sich südlich über die eigentliche Parkplatzfläche hinaus bis zur bestehenden Zufahrt und wurden auch auf dem bestehenden Fusszugang zum Haus verlegt (vgl. Fotos Augenschein Nrn. 51-56). Mit der Vorinstanz ergibt sich aus den Fotoaufnahmen, dass die neu versiegelte Fläche mit den Aussenmauern markant in Erscheinung tritt und das Umgebungsbild auf der südöstlichen Seite der Liegenschaft im Vergleich zu der zuvor bestehenden Grünfläche massgebend verändert. Der landwirtschaftlich geprägte Charakter des in Holz und Stein gehaltenen Gebäudes und der Umgebung erscheinen insbesondere angesichts der Dimension der mit Platten belegten Parkplätze und der betonierten Aussenmauern in erheblichem Mass als beeinträchtigt (vgl. angefochtener Entscheid E. 4e). Dies muss umso mehr gelten für die geplanten Seitenwände und das Pultdach, die den Anbau noch mehr hervorheben würden. Insgesamt wird durch den Carport (in der geplanten Dimension) die Identität der Umgebung und der altrechtlichen Baute nicht mehr gewahrt. Die Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 1 RPV sind nicht erfüllt. Die Vorinstanz hat die Verweigerung der Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht bestätigt. 5.5 Die Beschwerdeführenden beantragen in ihrem Eventualbegehren, ihnen sei die nachträgliche Baubewilligung für den bereits erstellten Parkplatz für zwei Motorfahrzeuge zu erteilen (vgl. vorne Bst. C). Die Behörde hat bei der Beurteilung des nachträglichen Baugesuchs unter anderem zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Ein Autoabstellplatz an einer altrechtlichen Baute in der Landwirtschaftszone ist namentlich mit Blick auf das Identitätserfordernis zu prüfen (vorne E. 5.2). Die vorstehenden Ausführungen zur Gestaltung der bereits erstellten Autoabstellplätze zeigen, dass das Identitätserfordernis auch für den bereits realisierten Teil nicht erfüllt ist, stellt doch die neu mit Platten versiegelte Parkplatzfläche mit den betonierten Aussenmauern insbesondere aufgrund ihrer Grösse von rund 36,72 m2 einen markanten Eingriff in die zuvor bestehende Grünfläche dar und verändert den Charakter der Umgebung und des Gebäudes deutlich.”
“5 Die Beschwerdeführenden beantragen in ihrem Eventualbegehren, ihnen sei die nachträgliche Baubewilligung für den bereits erstellten Parkplatz für zwei Motorfahrzeuge zu erteilen (vgl. vorne Bst. C). Die Behörde hat bei der Beurteilung des nachträglichen Baugesuchs unter anderem zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Ein Autoabstellplatz an einer altrechtlichen Baute in der Landwirtschaftszone ist namentlich mit Blick auf das Identitätserfordernis zu prüfen (vorne E. 5.2). Die vorstehenden Ausführungen zur Gestaltung der bereits erstellten Autoabstellplätze zeigen, dass das Identitätserfordernis auch für den bereits realisierten Teil nicht erfüllt ist, stellt doch die neu mit Platten versiegelte Parkplatzfläche mit den betonierten Aussenmauern insbesondere aufgrund ihrer Grösse von rund 36,72 m2 einen markanten Eingriff in die zuvor bestehende Grünfläche dar und verändert den Charakter der Umgebung und des Gebäudes deutlich. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für den bereits ausgeführten Teil des Bauvorhabens eine Bewilligung nach Art. 24c RPG und folglich eine nachträgliche Teilbaubewilligung verweigert hat. 6. Die Beschwerdeführenden ersuchen weiter um eine Baubewilligung für den Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 6.1 Vorgesehen ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung, d.h. mit einem Aussen- und einem Innengerät. Das Aussengerät mit einer Breite von 1,05 m, einer Höhe von 1,02 m und einer Tiefe von 0,48 m wollen die Beschwerdeführenden an der Südwestfassade ihrer Liegenschaft aufstellen, links neben einem bestehenden Signalverstärker des lokalen Telekommunikationsunternehmens (vgl. Baugesuch vom 18.8.2021 mit Beilagen, Akten Gemeinde 5C pag. 1 ff.; Baupläne vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5C1; Fotos Augenschein Nrn. 48-49; Protokoll Augenschein S. 9). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt.”
Bei nach Art. 24c Abs. 2 RPG zulässigen Erneuerungen, Teiländerungen, massvollen Erweiterungen oder Wiederaufbauten ist auch die Umgebungsgestaltung zu prüfen. Die Verhinderung einer optischen und baulichen Ausweitung der Besiedlung in die Nichtbauzone gehört zu den Zielsetzungen; Änderungen am äusseren Erscheinungsbild sind nur zulässig, wenn sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung oder zur Verbesserung der Einpassung in die Landschaft nötig bzw. darauf gerichtet sind.
“Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern.”
In der Praxis werden Pergolen vielfach nicht als «notwendig» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG angesehen. In der zitierten Rechtssache wurde eine Pergola als allenfalls reine Komfortverbesserung gewertet; es sei nicht dargetan, dass sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung notwendig, Teil einer energetischen Sanierung oder auf die Verbesserung der Landschaftseinpassung gerichtet sei. Deshalb erfülle sie die alternativen Voraussetzungen des Art. 24c Abs. 4 RPG nicht.
“Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art. 24c al. 4 LAT n’est pas critiquable. Cette appréciation justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise, sans qu’il soit nécessaire d’examiner les exigences de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, la condition préalable à la délivrance d'une autorisation dérogatoire fondée sur cette disposition (« si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ») n’étant en l'espèce pas réalisée. Il s'ensuit que la question du respect de l’identité du bâtiment, des limites quantitatives et de l’esthétique de la pergola - soulevée par le recourant - peut également demeurer indécise (art. 42 al. 1 et 42 al. 3 let. b 2ème phrase OAT). 29. Le recourant, se prévalant du préavis favorable de l’OCAN, fait encore valoir que le projet refusé ne porte aucune atteinte à la zone agricole. 30. En l’occurrence, si l’OCAN a certes retenu, que le projet ne portait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains voisins et ne lésait aucun intérêt prépondérant de l’agriculture, ces éléments ne permettent pas encore de retenir que l’installation de la pergola serait conforme aux exigences de l’art. 24c al. 4 LAT. Pour le surplus, le fait que la parcelle en cause ne soit pas utilisée à des fins agricoles et qu’elle soit entourée de zones villas n’est pas déterminant, puisque cela ne change rien au fait qu’elle demeure affectée à la zone agricole et, partant, aux prescriptions applicables à cette zone (ATA/405/2022 précité, consid.”
“Un droit acquis peut être créé dans les mêmes conditions que par la loi par une décision individuelle. On notera à cet égard que le simple octroi d'une autorisation de police comme par exemple une autorisation de construire ne crée pas de droits acquis. En tant que telle, la répétition de décisions successives de contenu identique n'en fait pas non plus des droits acquis. La catégorie la plus importante de droits acquis est constituée de ceux qui sont créés par un contrat entre l'État et les administrés. La stabilité particulière du droit est ici fondée sur le principe pacta sunt servanda (principe de la confiance ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2e éd., p. 266 et 267 ; ATA/1168/2023 du 31 octobre 2023, consid. 6.3) 28. En l’espèce, le projet querellé prévoit la réalisation d’une pergola à l’extérieur du bâtiment, créant un espace supplémentaire de 37.60 m2 venant s’accoler au volume bâti existant. Il s’agit donc d’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment, qui entre dans le champ d’application de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, il n’a pas été démontré que le projet réalisait une des trois hypothèses prévues par cette disposition. En particulier, l’installation d’une pergola extérieure n’apparait pas « nécessaire à un usage d’habitation » répondant aux normes usuelles du logement. Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art.”
“Lors de l’instruction du dossier DD 3______/3, les préavis suivants ont été recueillis : - le 19 juillet 2023, la direction des autorisations de construire (ci-après : DAC) a émis un préavis défavorable précisant que l’installation projetée ne répondait pas aux exigences de l’art. 24c al. 4 de la loi fédérale sur l’aménagement du territoire du 22 juin 1979 (LAT - RS 700), selon lequel les modifications projetées devaient être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique, ce qui n’était pas le cas d’une pergola. De ce fait, une dérogation au sens de l’art. 27c de la loi d'application de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire du 4 juin 1987 (LaLAT - L 1 30) n’était pas justifiée; - le 24 juillet 2023, la commune a émis un préavis favorable, sans observation ; - le 3 août 2023, l’office de l’urbanisme (ci-après : OU) a rendu un préavis défavorable. Le projet ne remplissait pas les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT pour les extensions extérieures au bâtiment existant. De plus, il ne répondait pas aux principes de l’aménagement du territoire, le périmètre du projet étant situé dans la pénétrante de verdure de E______ qui faisait l’objet d’une protection paysagère particulière inscrite dans la fiche C04 du plan directeur cantonal ; - le 21 août 2023, l’office cantonal de l’agriculture et de la nature (ci-après : OCAN) a émis un préavis favorable, avec dérogations, sous conditions : vu les art. 24c LAT, 41 et 42 de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) et 27c LaLAT et attendu que les aménagements projetés, à savoir l’installation d’une pergola, ne portaient pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants, aucun intérêt prépondérant de l’agriculture n’étant lésé. Sous première condition (COD-1), il était précisé que, concernant l’espace rural, les conditions d’application et le respect des seuils fixés aux art. 41 et 42 OAT, notamment la légalité des aménagements d’origine, devaient être appréciés par les autorités compétentes (OU et office des autorisations de construire [ci-après : OAC]) ; 10.”
Sofern das Erweiterungspotenzial bereits ausgeschöpft ist, sind Bewilligungen für weitere Nebenbauten in der Nichtbauzone regelmässig zu verweigern. Die Rechtsprechung verlangt zudem in der Regel einen körperlichen Zusammenhang zur bestehenden Bausubstanz; freistehende, nicht landwirtschaftlich dienende Bauten widersprechen dem raumplanerischen Trennungsinteresse, sodass nur überwiegende besondere Gründe eine Abweichung rechtfertigen können.
“Wie oben dargelegt, schöpft der 1992 erstellte Garagenanbau das Erweiterungspotenzial gestützt auf Art. 24c RPG vollständig aus. Die Baubewilligungen für das Gartenhaus und den Holzunterstand sind daher bereits aus diesem Grund zu verweigern. Sodann müsste nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung für die Inanspruchnahme einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG wie bereits nach Art. 24 Abs. 2 aRPG grundsätzlich ein körperlicher Zusammenhang zwischen der bestehenden Bausubstanz und der beabsichtigten Erweiterung bestehen (VGr, 27. Februar 2003, VB.2002.00496, E. 3b). Dass in der Umgebung ebenfalls viele Hauptbauten mit Nebenbauten stehen und dass die streitgegenständlichen Nebenbauten für den Beschwerdeführer praktisch sind, stellt keinen besonderen Grund dar, um von diesem Grundsatz abzuweichen. Denn die Erstellung einer freistehenden, nicht der Landwirtschaft dienenden Baute inmitten der Landwirtschaftszone widerspricht dem gewichtigen raumplanerischen Interesse an einer Trennung zwischen Bauzonen und Nichtbauzone (VGr, 30. April 2009, VB.2009.00010, E. 4.1). Als besondere Gründe genügen daher nur Interessen, welche dieses Interesse überwiegen.”
Teilweise Erweiterungen ausserhalb der Bauzone können einmal oder in mehreren Schritten vorgenommen werden; insgesamt gelten jedoch die gesetzlichen Obergrenzen (vgl. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV). Zulässig sind sie nur insoweit, als die Identität der Gesamtanlage weiterhin gewahrt bleibt.
“4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.h. bis zu dem Punkt, an dem die Identität der Gesamtanlage nicht mehr gewahrt ist.60 Die Auffassung der Beschwerdeführerin, eine teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone dürfe nach Art. 24c RPG nur einmal erfolgen, ist demnach unzutreffend.”
“4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.h. bis zu dem Punkt, an dem die Identität der Gesamtanlage nicht mehr gewahrt ist.60 Die Auffassung der Beschwerdeführerin, eine teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone dürfe nach Art. 24c RPG nur einmal erfolgen, ist demnach unzutreffend.”
Unzulässige Umgebungsgestaltungen in der Landwirtschaftszone (z. B. Teich samt zugehöriger Technik) können gestützt auf Art. 24c RPG zurückgebaut werden. Ein derartiger Rückbau kann geeignet, erforderlich und zumutbar sein, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen, wenn die Umgebungsgestaltung das äussere Erscheinungsbild erheblich und störend verändert und damit nicht mit Art. 24c vereinbar ist.
“Der geforderte Rückbau des Schwimm- und Koiteichs sowie der dazugehörigen Technik-Anlage und die Pflicht zur Erstellung einer Grünfläche (Weide / Rasen) in der angefochtenen Verfügung sind geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass die erstellten Umgebungsgestaltungsmassnahmen in der Landwirtschaftszone unzulässig sind. Der Teich mit der Technik-Anlage verändert das äussere Erscheinungsbild erheblich und in störender Weise, womit auch diese Bauten nicht mit Art. 24c RPG vereinbar sind. Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist das veränderte Bild der Umgebung deutlich zu sehen. Der ländliche Charakter der Umgebung geht dadurch verloren und die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung wird nicht gewahrt.50 Vielmehr entsprechen diese Bauten einer Gartenanlage in der Bauzone. Gleiches geht zudem – auch wenn in allgemeiner Form zur Umgebungsgestaltung der Beschwerdeführenden als Ganzes – aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG fallen auch diesbezüglich nicht in Betracht. Interessen, welche dem Rückbau der genannten Umgebungsgestaltungsarbeiten entgegenstünden, bringen die Beschwerdeführenden nicht vor. Dass die finanziellen Folgen der Wiederherstellung nicht ausschlaggebend und die Beschwerdeführenden nicht gutgläubig sind, wurde bereits in Erwägung 5d ausgeführt und gilt hier gleichermassen. Zusammenfassend ist die Wiederherstellung des ordentlichen Zustands den Beschwerdeführenden folglich auch zumutbar, da die gewichtigen öffentlichen Interessen (vgl.”
Bei der Prüfung von Ausnahmeanträgen nach Art. 24c RPG wird häufig abgelehnt, wenn die geplante Änderung am äusseren Erscheinungsbild objektiv über das Erforderliche hinausgeht (z. B. durch überdimensionierte oder massiv wirkende Konstruktionen). Ebenso wird nicht als «nötig» im Sinne von Abs. 4 angesehen, wenn es sich primär um Komfortverbesserungen handelt (z. B. Sauna, grossflächige Sitzplätze, Schwimmbad). Pergolen oder überdachte Aussenplätze sind nicht generell ausgeschlossen, müssen aber in einer Gesamtbetrachtung notwendig, nicht überdimensioniert und in die ländliche Architektur bzw. Landschaft einpassbar sein. Die Anforderungen an die Notwendigkeit sind restriktiv zu verstehen.
“einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung im oben erwähnten Sinne dar. Es handelt sich vielmehr um eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im oben erwähnten Sinne und damit um eine «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Mit den Vorgaben dieser Bestimmung steht das Vorhaben sodann nicht im Einklang: Die Metallkonstruktion mit einer Grösse von 30 m2 geht nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch wegen ihrer massiven Bauweise für einen Sonnenschutz deutlich über das objektiv Erforderliche hinaus und stellt vielmehr eine grosszügige und komfortable Lösung dar, welche angesichts der strengen Rechtsprechung nicht unter den Titel des zeigemässen Wohnens subsumiert werden kann. Sie ist sodann weder für eine energetische Sanierung nötig noch ist sie darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG scheitert damit bereits an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dazu kommt, dass mit diesem Vorhaben auch die die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzt wird. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt.[18] Aufgrund der auffälligen und massiven Bauweise tritt die strittige Konstruktion markant in Erscheinung und verändert das Umgebungsbild auf der südwestlichen Seite des Wohnhauses massgebend. Zusammen mit der ausrollbaren Markise/Sonnenstore kann im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht mehr von einer Änderung von untergeordneter Natur gesprochen werden.”
“einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung im oben erwähnten Sinne dar. Es handelt sich vielmehr um eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im oben erwähnten Sinne und damit um eine «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Mit den Vorgaben dieser Bestimmung steht das Vorhaben sodann nicht im Einklang: Die Metallkonstruktion mit einer Grösse von 30 m2 geht nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch wegen ihrer massiven Bauweise für einen Sonnenschutz deutlich über das objektiv Erforderliche hinaus und stellt vielmehr eine grosszügige und komfortable Lösung dar, welche angesichts der strengen Rechtsprechung nicht unter den Titel des zeigemässen Wohnens subsumiert werden kann. Sie ist sodann weder für eine energetische Sanierung nötig noch ist sie darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG scheitert damit bereits an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dazu kommt, dass mit diesem Vorhaben auch die die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzt wird. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt.[18] Aufgrund der auffälligen und massiven Bauweise tritt die strittige Konstruktion markant in Erscheinung und verändert das Umgebungsbild auf der südwestlichen Seite des Wohnhauses massgebend. Zusammen mit der ausrollbaren Markise/Sonnenstore kann im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht mehr von einer Änderung von untergeordneter Natur gesprochen werden.”
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale. 4.3.3. Dans la mesure où non seulement la directive n'en dit rien mais que la DIME n'a pas non plus procédé à un quelconque examen des circonstances prévalant dans le cas d'espèce et que le dossier ne permet pas de juger ce qu'il en est, la Cour de céans ne peut pas trancher le présent recours.”
“4 de la loi fédérale sur l’aménagement du territoire du 22 juin 1979 (LAT - RS 700), selon lequel les modifications projetées devaient être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique, ce qui n’était pas le cas d’une pergola. De ce fait, une dérogation au sens de l’art. 27c de la loi d'application de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire du 4 juin 1987 (LaLAT - L 1 30) n’était pas justifiée; - le 24 juillet 2023, la commune a émis un préavis favorable, sans observation ; - le 3 août 2023, l’office de l’urbanisme (ci-après : OU) a rendu un préavis défavorable. Le projet ne remplissait pas les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT pour les extensions extérieures au bâtiment existant. De plus, il ne répondait pas aux principes de l’aménagement du territoire, le périmètre du projet étant situé dans la pénétrante de verdure de E______ qui faisait l’objet d’une protection paysagère particulière inscrite dans la fiche C04 du plan directeur cantonal ; - le 21 août 2023, l’office cantonal de l’agriculture et de la nature (ci-après : OCAN) a émis un préavis favorable, avec dérogations, sous conditions : vu les art. 24c LAT, 41 et 42 de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) et 27c LaLAT et attendu que les aménagements projetés, à savoir l’installation d’une pergola, ne portaient pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants, aucun intérêt prépondérant de l’agriculture n’étant lésé. Sous première condition (COD-1), il était précisé que, concernant l’espace rural, les conditions d’application et le respect des seuils fixés aux art. 41 et 42 OAT, notamment la légalité des aménagements d’origine, devaient être appréciés par les autorités compétentes (OU et office des autorisations de construire [ci-après : OAC]) ; 10. Par décision du ______ 2023, le département a refusé l’autorisation de construire sollicitée, faisant sien les préavis de la DAC et de l’OU. 11. Par acte du 16 novembre 2023, sous la plume de son conseil, M. A______ a interjeté recours contre cette décision auprès du tribunal administratif de première instance (ci-après : le tribunal), concluant principalement, sous suite de frais et dépens, à son annulation et à l’octroi de l’autorisation de construire DD 3______/3 ; subsidiairement, il a conclu à l’annulation de la décision entreprise et au renvoi de la cause au département pour nouvelles instruction et décision.”
“Eu égard au principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses et confortables, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable dans chacun des trois cas visés (Aemisegger/Moor/ Ruch/Tschannen, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c n. 36). En l'espèce, considérant que la demande porte sur l'aménagement d'une place en dur, d’une surface de 104,7 m2 revêtue d'un radier en béton, qui est, en l'état, fonctionnelle et utilisable, il n'est dès lors pas soutenable de prétendre qu'un tel aménagement remplit les exigences de nécessité et qu'il ne constitue pas uniquement une amélioration pour un plus grand confort des recourants. Les travaux litigieux ne sont pas, en d'autres termes, indispensables. En particulier, il n'est pas établi que le label bio les imposerait, les recourants se bornant à l'affirmer. C'est dès lors à raison que la DIME a estimé que ces derniers ne pouvaient pas se prévaloir de l'art. 24c LAT, sans qu'il ne soit nécessaire d'examiner encore si les autres conditions sont remplies. 4.3. L'art. 24 LAT permet à l'autorité de délivrer des autorisations en dérogation à l'art. 22 al. 2 let. a LAT pour de nouvelles constructions et installations ou pour tout changement d'affectations si l'implantation de ces nouvelles constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination (let. a) et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (let. b), ces conditions étant cumulatives (arrêt TF 1C_131/2019 du 17 juin 2019 consid. 3.4). Selon la jurisprudence, une construction est imposée par sa destination au sens de l'art. 24 let. a LAT lorsqu'elle est adaptée aux besoins qu'elle est censée satisfaire et qu'elle ne peut remplir son rôle que si elle est réalisée à l'endroit prévu: une nécessité particulière, tenant à la technique, aux conditions d'exploitation d'une entreprise, ou encore à la configuration ou à la nature du sol, doit imposer le choix de l'endroit. De même, l'implantation hors de la zone à bâtir peut se justifier si l'ouvrage en question ne peut être édifié à l'intérieur de celle-ci en raison des nuisances qu'il occasionne (Zen-Ruffinen/Guy-Ecabert, Aménagement du territoire, construction, expropriation, 2001, no 575).”
“November 2012 nicht verändert, weshalb für deren Beurteilung auf die oben zitierten Ausführungen im Entscheid der BVE vom 26. Mai 2014 verwiesen werden kann. Hinzu kommt, dass in den oberinstanzlichen Entscheiden des Jahres 2014 noch das alte Recht zur Anwendung kam. Nach heute geltendem und vorliegend für die materielle Beurteilung des Baugesuchs des Beschwerdeführers anwendbaren Art. 24c Abs. 4 RPG ist eine Erweiterung ausserhalb des am 1. Januar 1972 bestehenden Volumens nur zulässig, wenn sie der zeitgemässen Wohnnutzung, der energetischen Sanierung oder der ästhetischen Verbesserung dient. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild bzw. Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind damit enge Grenzen gesetzt. Ausnahmen nach Art. 24c RPG sind diesbezüglich strenger als unter dem bis zur Revision vom 1. November 2012 geltenden Recht zu handhaben.19 Die Umnutzung von BNF in eine Sauna mit Garderobe erfüllt offensichtlich keinen der in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Zwecke, weshalb bereits deswegen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern wäre.”
“b, 1ère phrase OAT qu’un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ne peut être réalisé qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art. 24c al. 4 LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (cf. Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539).”
“Une piscine naturelle ne sert en outre pas non plus à permettre au propriétaire d'assurer, sur le plan économique, la conservation de l'objet protégé. En effet, cela a déjà été rendu possible en autorisant l'affectation de celui-ci à des fins d'habitation. La DIME ne soutient à juste titre pas qu'une piscine se révèle nécessaire pour répondre à l'objectif de protection du moulin à long terme. Au contraire, la piscine tend exclusivement à offrir aux propriétaires un confort supplémentaire dans l'usage de leur habitation individuelle. Dans un tel contexte, tous les arguments allégués par la DIME, afin de justifier le projet, relatifs à la biodiversité, aux baignades plus saines ou écologiques, à l'absence de produits chimiques ou à l'intégration réussie dans les alentours du moulin ne sont manifestement pas pertinents. De surcroit, au regard du principe de la séparation des zones constructibles de celles qui ne le sont pas, il n'est pas concevable que l'art. 24d al. 2 LAT autorise, pour une habitation privée, des modifications plus étendues que celles admissibles selon l'art. 24c LAT. Si, comme on l'a vu ci-dessus au consid. 3, l'installation d'une piscine naturelle n'est pas nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles et partant pas admissible en application de la garantie de l'acquis consacrée à l'art. 24c LAT, elle ne peut pas non plus l'être à la lumière de l'art. 24d al. 2 LAT. Dans le contexte de l'art. 24c al. 4 LAT et pour être complet, on ne saurait soutenir que l'intégration du moulin et des bâtiments existants ainsi que la présence d'un jardin potager sont insatisfaisants au regard de leur intégration dans le paysage. Les intimés et la DIME ne peuvent tirer aucun argument du fait que le projet s'intègre bien dans le paysage. Il résulte de tout ce qui précède que ni les autres arguments avancés par les intimés – soit le paiement d'un acompte pour la piscine, les frais de la présente procédure, la tolérance dans le passé d'une piscine hors-sol, la taille de l'installation projetée, la compétence de l'ARE à interjeter des recours ou l'existence d'une directive de la DIME – ni le projet de vie qu'ils invoquent ne peuvent à l'évidence primer sur les règles strictes de la protection de la zone agricole, dont il sied de rappeler que le but primaire ne consiste pas en l'habitation sans lien avec l'agriculture.”
“al. 1 RPPA). Ce dépassement, de près du double, est important et non pas mineur. On ne voit pas quels motifs d’intérêt public ou quelles circonstances objectives justifieraient un tel dépassement. Les constructeurs ne se trouvent pas non plus dans une situation rigoureuse qui justifierait l'octroi d'une dérogation. Il convient par ailleurs d’être strict à ce propos, dès lors que la parcelle litigieuse est située hors zone à bâtir. C’est en conséquence à tort qu’une dérogation a été octroyée pour la construction d’une cabane de jardin d’une surface de 12 m2, qui ne saurait dès lors être autorisée. Le fait qu’ainsi que l’invoque la municipalité, la surface du cabanon de jardin prévu remplacerait les surfaces cumulées de l’ancien poulailler situé auparavant au sud-ouest du bâtiment n° ECA 61 et de l’ancien cabanon de jardin se trouvant auparavant au sud-est de ce dernier, constructions aujourd’hui démolies, n’est pas déterminant, tant au regard du RPPA que de l’art. 24c LAT, dont on ne voit pas qu’ils pourraient autoriser pour ce motif la construction projetée. Compte tenu de ce qui précède, la question de savoir si, comme le font valoir les recourants, la cabane de jardin projetée serait contraire à l’art.”
Ein frei stehendes Ökonomiegebäude kann nach Art. 24c RPG nur dann für einen Einbau von Wohnungen in Betracht kommen, wenn es zumindest teilweise als rechtmässiges altrechtliches Wohnhaus zu qualifizieren ist. Ein bloss enger räumlicher oder funktionaler Zusammenhang zwischen Wohnhaus und Ökonomiegebäude genügt nicht; Art. 24c Abs. 3 verlangt, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG gilt deshalb nicht für allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten.
“Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist. Somit dürfen der Landwirtschaftszone zugewiesene altrechtliche Wohnbauten, deren landwirtschaftliche Wohnnutzung vor oder nach dieser Zuweisung aufgegeben wurde, gemäss Art. 24c RPG verändert werden (BGE 147 II 25 E. 3.2 und 3.5; BGr, 30. November 2021, 1C_572/2020, E. 2.1). 2.3 Für eine einheitliche Betrachtungsweise von Hof und Nebengebäude im Sinn von Art. 24c RPG genügt jedoch nicht bereits ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang, denn Art. 24c Abs. 3 RPG setzt für eine einheitliche Betrachtungsweise ausdrücklich voraus, dass die Ökonomiebauten an das Wohnhaus angebaut sind. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG ist auf allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen nicht anwendbar (Art. 41 Abs. 2 RPV). Die Rechtsprechung des Bundesgerichts lässt den Ausbau eines frei stehenden Ökonomiegebäudes zu Wohnzwecken gestützt auf Art. 24c RPG nicht zu (vgl. BGr, 3. Oktober 2017, 1C_171/2017, E. 3.4). 3. 3.1 Wie aus den vorstehenden Erwägungen folgt, setzt Art. 24c RPG für einen Einbau von Wohnungen im frei stehenden Gebäude auf Kat.-Nr. 01 voraus, dass dieses – zumindest in einem Teilbereich – als rechtmässig bestehendes, altrechtliches Wohnhaus zu qualifizieren ist. Die Beschwerdegegnerin und ihr folgend die Vorinstanz sind von einem vor dem 1. Juli 1972 erstellten Ökonomiegebäude ohne Anzeichen einer relevanten früheren Wohnnutzung ausgegangen. Die Beschwerdeführenden entgegnen, dass in der Vergangenheit im nordöstlichen Hausteil eine relevante Wohnnutzung bestanden habe. Sie werfen der Vorinstanz eine unrichtige und gehörsverletzende”
Bei Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG können Neben‑ oder Zusatzbauten (z. B. Unterstand, Abstellbau) nicht als «erforderlich» gelten, wenn sie weder für eine energetische Sanierung nötig sind noch darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Die Zweckbindung dieser Ausnahmemöglichkeit ist dabei eng zu prüfen.
“Das gewählte Konstrukt mit HPL-Platten und darunterliegendem Holzrost kommt auf der bestehenden Fassade zu liegen. Es stellt daher eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Auch wenn sich diese Erweiterung auf eine Breite von wenigen Zentimetern beschränkt, so fällt das Vorhaben damit dennoch in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Von einer Notwendigkeit dieses Wetterschutzes für die zeitgemässe Wohnnutzung kann nicht gesprochen werden, auch wenn sich die Platten gemäss den Beschwerdeführenden für die dem Wetter ausgesetzte Fassade aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit besonders gut eignen. Ebenso wenig fällt dieses Konstrukt unter den Tatbestand der energetischen Sanierung, da das System mit dem Holzrost der Hinterlüftung dient und keine Dämmfunktion übernimmt, weshalb sich dadurch die Isolation des Gebäudes nicht verbessert. Schliesslich ist das System auch nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG sind damit nicht erfüllt, weshalb auch diesem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern ist.”
Trotz der in Art. 24c Abs. 1 RPG verwendeten "Kann"-Formulierung besteht nach der zitierten Literaturmeinung ein Anspruch auf Erteilung der Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
“Das Bundesgericht habe im Urteil BGer 1C_464/2016 vom 7. Juni 2017 (E. 3.4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art.”
“Das Bundesgericht habe im Urteil BGer 1C_464/2016 vom 7. Juni 2017 (E. 3.4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art.”
Das verfassungsrechtliche Prinzip der Trennung von Bau- und Nichtbauzonen kann dem Bestandesschutz nach Art. 24c RPG vorgehen, wenn Eingriffe die Identität des Gebäudes wesentlich verändern oder dessen dauerhafte Nutzung ermöglichen. Als relevante Beispiele hat die Rechtsprechung u.a. die Installation einer festen Heizung, den Einbau einer schwimmbeckenartigen Anlage (Pool) sowie umfassende energetische oder komfortsteigernde Aufwertungen genannt, die über übliches Instandhalten hinausgehen. In solchen Fällen verdrängt das raumplanerische Trennungsprinzip die durch Art. 24c gewährte Bestandesgarantie.
“Le projet litigieux consiste en une reconstruction du pavillon existant, soit une démolition de celui-ci et son remplacement par une nouvelle construction entièrement isolée sous l’angle thermique, avec raccordement au réseau séparatif et électrique, l’aménagement d’une salle de douche avec WC et une cuisine ainsi que l’installation d’un chauffage fixe (pompe à chaleur). Limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 let. b OAT respectées. Violation de la condition posée par l’art. 42 al. 3 let. c OAT, selon laquelle les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l’utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire, de sorte que la condition de l’identité n’est pas in casu remplie. Violation de l’art. 24c al. 5 LAT prévoyant que, dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies. Le principe de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT), de rang constitutionnel (art. 75 al. 1 Cst.), l’emporte in casu sur la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. Les travaux litigieux ont différents impacts sur l’utilisation du pavillon habité initialement de manière temporaire : amélioration de l’isolation thermique, du confort et des usages possibles, en particulier celui de l’habiter en permanence, et augmentation de sa durée de vie dans une mesure supérieure à celle d’un entretien convenable usuel du bâtiment existant. En fait En droit RÉPUBLIQUE ET CANTON DE GENÈVE POUVOIR JUDICIAIRE A/155/2021-LCI ATA/974/2022 COUR DE JUSTICE Chambre administrative Arrêt du 27 septembre 2022 3ème section dans la cause COMMUNE DE A______ représentée par Me François Bellanger, avocat contre DÉPARTEMENT DU TERRITOIRE et Madame et Monsieur B______ représentés par Me Mark Muller, avocat _________ Recours contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 (JTAPI/42/2022) EN FAIT 1) Le pavillon en bois litigieux se trouve sur la parcelle n° 1'988, d’une surface de 1'431 m2, sise en zone agricole, dans la commune de A______ (ci-après : la commune), au nord du village, dans le ______, au ______.”
“Il en va de même concernant la conclusion subsidiaire des propriétaires, excluant l’installation d’un chauffage fixe de la demande d’autorisation litigieuse, étant précisé qu’une telle installation dans un bâtiment principalement non chauffé, comme en l’espèce, est expressément considérée par l’ARE comme une modification importante de son utilisation (rapport ARE 2012, p. 10), sans que l’absence d’un tel chauffage ne conduise in casu à la conclusion contraire pour les raisons évoquées plus haut. Par conséquent, le projet litigieux ne respecte pas l’art. 42 al. 3 let. c OAT, de sorte que la condition du respect de l’identité n’est pas remplie, malgré les apparences extérieures semblant relativement similaires entre le bâtiment envisagé et le pavillon actuel ainsi que le respect des limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 let. b OAT comme exposé plus haut. En outre, pour les raisons sus-évoquées et en application de l’art. 24c al. 5 LAT, le principe constitutionnel de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT en lien avec l’art. 75 al. 1 Cst.) l’emporte in casu sur la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. Le recours de la commune doit donc être admis. Le jugement querellé et l’autorisation litigieuse DD 3______ seront annulés. 8) Vu l'issue du litige, un émolument de CHF 1'500.- sera mis à la charge solidaire des propriétaires qui succombent (art. 87 al. 1 LPA). Une indemnité de procédure de CHF 1'500.- sera allouée à la commune, conformément à la jurisprudence constante de la chambre administrative, pour une commune de moins de dix mille habitants qui a dû recourir aux services d'un mandataire (ATA/723/2020 du 4 août 2020 consid. 7 et les références citées). Une moitié sera mise à la charge solidaire des intimés et l'autre à celle de l'État (département du territoire) (art. 87 al. 2 LPA). * * * * * PAR CES MOTIFS LA CHAMBRE ADMINISTRATIVE à la forme : déclare recevable le recours interjeté le 21 février 2022 par la commune de A______ contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; au fond : l'admet ; annule le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; annule la décision du département du territoire DD 3______ du 25 novembre 2020 ; met un émolument de CHF 1'500.”
“La DIME ne soutient à juste titre pas qu'une piscine se révèle nécessaire pour répondre à l'objectif de protection du moulin à long terme. Au contraire, la piscine tend exclusivement à offrir aux propriétaires un confort supplémentaire dans l'usage de leur habitation individuelle. Dans un tel contexte, tous les arguments allégués par la DIME, afin de justifier le projet, relatifs à la biodiversité, aux baignades plus saines ou écologiques, à l'absence de produits chimiques ou à l'intégration réussie dans les alentours du moulin ne sont manifestement pas pertinents. De surcroit, au regard du principe de la séparation des zones constructibles de celles qui ne le sont pas, il n'est pas concevable que l'art. 24d al. 2 LAT autorise, pour une habitation privée, des modifications plus étendues que celles admissibles selon l'art. 24c LAT. Si, comme on l'a vu ci-dessus au consid. 3, l'installation d'une piscine naturelle n'est pas nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles et partant pas admissible en application de la garantie de l'acquis consacrée à l'art. 24c LAT, elle ne peut pas non plus l'être à la lumière de l'art. 24d al. 2 LAT. Dans le contexte de l'art. 24c al. 4 LAT et pour être complet, on ne saurait soutenir que l'intégration du moulin et des bâtiments existants ainsi que la présence d'un jardin potager sont insatisfaisants au regard de leur intégration dans le paysage. Les intimés et la DIME ne peuvent tirer aucun argument du fait que le projet s'intègre bien dans le paysage. Il résulte de tout ce qui précède que ni les autres arguments avancés par les intimés – soit le paiement d'un acompte pour la piscine, les frais de la présente procédure, la tolérance dans le passé d'une piscine hors-sol, la taille de l'installation projetée, la compétence de l'ARE à interjeter des recours ou l'existence d'une directive de la DIME – ni le projet de vie qu'ils invoquent ne peuvent à l'évidence primer sur les règles strictes de la protection de la zone agricole, dont il sied de rappeler que le but primaire ne consiste pas en l'habitation sans lien avec l'agriculture.”
“Hinsichtlich der konkreten Beurteilung der Identität – mit Blick auf die Lage mit dem altrechtlichen Wohn- und Ökonomiegebäude und dessen Umgebung einerseits und den nun streitigen Geräteunterstand anderseits – ist vorab festzuhalten, dass die Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet eines der grundlegendsten Prinzipien des Raumplanungsrechts darstellt (vgl. Art. 75 BV; Art. 1 und 3 RPG; BGE 136 II 359 E. 9; 111 Ib 213 E. 6b). Im Lichte dieses wichtigen raumplanerischen Anliegens ist auch Art. 24c RPG auszulegen (vgl. BGE 127 II 215 E. 3a; 129 II 396 E. 4.2.1).”
Ausnahmebewilligungen gemäss Art. 24c RPG können mit Auflagen verbunden werden. Solche Auflagen können beispielsweise bauliche Ausführungsdetails (etwa Anforderungen an Fensteranordnung oder -montage) oder die verbindliche Erklärung von Betriebskonzepten umfassen.
“Sachverhalt 1. Die Beschwerdegegnerinnen reichten am 9. Juni 2021 bei der Gemeinde Saanen ein Baugesuch ein für den Abbruch eines bestehenden Chalets und den Ersatzneubau eines Einfamilienchalets auf Parzelle Saanen Grundbuchblatt Nr. Q.________. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone. Im Verlaufe des Verfahrens reichten die Beschwerdegegnerinnen zwei Projektänderungen ein, am 13. Dezember 2021 eine «gestalterische Anpassung zwecks Wahrung der Identität (Wesensgleichheit)» und am 12. Januar 2023 «eine Nutzungs- und Fassadenanpassung im EG, eine Reduktion der Nebenflächen im UG, ein Verzicht auf Unterstand und Anpassungen in der Umgebung». Gegen das Bauvorhaben und die Projektänderungen erhoben die Beschwerdeführenden Einsprache. Mit Verfügung vom 16. Januar 2024 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG[1] unter Auflagen. Gestützt auf diese Verfügung erteilte die Gemeinde Saanen mit Gesamtentscheid vom 26. Juli 2024 die Baubewilligung unter diversen Auflagen. Zudem wurde das Grundbuchamt angewiesen, im Grundbuch auf Parzelle Saanen Grundbuchblatt Nr. Q.________ eine Nutzungsbeschränkung «Zweckentfremdungsverbot Wohnen für sämtliche Räume im Untergeschoss gemäss Plan Grundrisse, 3.Ba.2.01, vom 13.12.2021, rev. 11.01.2023, Eingang 12.01.2023» anzumerken. 2. Gegen diesen Gesamtentscheid reichten die Beschwerdeführenden am 29. August 2024 Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie beantragen die Aufhebung des Gesamtentscheids vom 26. Juli 2024 sowie der Verfügung des AGR vom 16. Januar 2024 und die Erteilung des Bauabschlags. In formeller Hinsicht beantragen sie einerseits die Edition der Baubewilligungsakten der in den 1990er-Jahren realisierten Umbauten und Erweiterungen des betreffenden Wohnhauses und die Einsicht in diese Akten. Andererseits beantragen sie die Durchführung eines Augenscheins im bestehenden Gebäude zwecks Aufnahme der Geschossflächen.”
“Damit ist dem ersuchten Umnutzungsvorhaben «kurzfristige touristische Vermietung (ohne Frühstücksangebot) von vier Wohnungen und einem Studio mit neun Betten in den Obergeschossen des Gebäudes B.________, digitale Self-Check-In-Gästeunterkunft ohne bediente Rezeption» die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG sowie die Baubewilligung zu erteilen. Das mit dem Baugesuch eingereichte Betriebskonzept vom 1. Februar 202128 ist als verbindlich und damit massgebend zu erklären, indem es mit dem Stempel des Rechtsamts der BVD mit Entscheiddatum versehen wird. Dieses Betriebskonzept ist in allen Teilen einzuhalten und legt insbesondere auch fest, dass sich die für die kurzfristige touristische Nutzung bewilligten Zimmer im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss des Hauptgebäudes B.________ befinden und nicht die Studios im ersten und zweiten Stock des Anbaus umfassen. Da vorliegend eine Umnutzung ohne bauliche Massnahmen bewilligt wird, sind hierfür keine Pläne mit zu bewilligen. Bei den von der Beschwerdeführerin eingereichten Plänen29 handelt es sich um die Pläne der baulichen Massnahmen, welche mit Gesamtentscheid des Regierungsstatthalteramts vom 6. Mai 2019 (bbew 93/2018) bewilligt wurden; sie müssen vorliegend nicht nochmals verbindlich erklärt werden. Die gemäss Vorinstanz verfügten Kosten (Ziff.”
“Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführenden reichten am 3. Juli 2020 bei der Gemeinde Grossaffoltern ein Baugesuch ein für den Umbau (inkl. neue Lukarne an der Ostseite) und die energetische Sanierung der Liegenschaft auf Parzelle Grossaffoltern Grundbuchblatt Nr. G.________. Sie stellten Ausnahmegesuche betreffend Raumhöhe und für das Bauen ausserhalb der Bauzone. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone. Mit Verfügung vom 31. August 2020 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) dem Vorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG1 unter folgender Auflage: «Damit aussen nicht eine grosse Leibungstiefe entsteht, sind die Fenster aussen auf die bestehende Wand zu montieren».2 Am 17. September 2020 erteilte die Gemeinde Grossaffoltern die Baubewilligung und die Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten der vorgeschriebenen Raumhöhe.3 Am 13. Oktober 2020 reichten die Beschwerdeführenden bei der Gemeinde ein nachträgliches Projektänderungsgesuch ein. Nach diesem sollten im Wohnraum im Erdgeschoss, im westlichen Zimmer im Obergeschoss sowie im Lukarnenzimmer Fassadenöffnungen geschaffen und fest verglast werden. Das AGR stimmte der Projektänderung mit Verfügung vom 20. Oktober 2020 mit folgender Auflage zu: «Da die Lukarne neu erstellt wird, ist es möglich die Dämmung so auszuführen, dass keine übermässig tiefe Leibung entsteht. Die Fenster in der Lukarne sind so auszuführen wie im ordentlichen Baueingabeplan dargestellt (gestempelt durch die Gemeinde 17. September 2020)».4 Die Gemeinde erteilte der nachträglichen Projektänderung mit Bauentscheid vom 26.”
Altrechtliche, nicht zonenkonforme Bauten und Anlagen (in der Regel vor dem 1.7.1972 erstellt) können nach Art. 24c Abs. 2 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie zuvor rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Bestimmungsgemässe Nutzbarkeit kann durch einen angemessenen Unterhalt nachgewiesen werden; massgeblich ist, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen überwiegend intakt sind.
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Gemäss Art. 41 Abs. 1 RPV ist Art. 24c RPG auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Dazu gehören in erster Linie Bauten und Anlagen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Im Übrigen ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts darauf abzustellen, ob eine Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist.”
“Vorliegend ist unbestritten, dass die Remise und der Kiesplatz nicht als zonenkonform im Sinne von Art. 16a RPG bewilligt werden können und auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen sind. Der Beschwerdeführer selber hat sich bei seinem nachträglichen Baugesuch nicht auf die Zonenkonformität gestützt, sondern ein Ausnahmegesuch nach Art. 24 ff. RPG eingereicht.10 Ebenso steht fest, dass eine Ausnahmebewilligung nach den Artikeln 24a, 24b, 24d, 24e und 37a RPG von vornherein ausser Betracht fällt. Solches macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend. Näher zu prüfen ist daher einzig Art. 24c RPG. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 41 RPV11 werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden und die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Eine Baute oder Anlage darf nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht (Art. 42 Abs. 4 Satz 1 RPV). Bestimmungsgemäss nutzbar ist eine Baute dann, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch einen angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich darin, dass sie gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind.”
Änderungen des äusseren Erscheinungsbildes, die eine Vergrösserung des Volumens bewirken, sind nach Art. 24c Abs. 4 RPG zu prüfen. Als Beispiele nennt die Rechtsprechung die Modifikation der Bauform, die Umgestaltung der Dachform sowie neue Fassadenöffnungen (insbesondere grossflächige Verglasungen).
“En l'espèce, le projet prévoit la modification de la forme du bâtiment en carré, la suppression de l'angle arrondi au sud-est, le remplacement de la toiture en "L" par une toiture à quatre pans et des nouveaux percements, en particulier des baies vitrées sur les façades sud, est et ouest du bâtiment. Dès lors que ces modifications impactent l'aspect extérieur du bâtiment et entraînent un agrandissement du volume, il y a lieu de les examiner sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, étant précisé qu'il n'est pas contesté que le bâtiment ECA n° 2608 bénéficie de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT).”
“En l'espèce, le projet prévoit la modification de la forme du bâtiment en carré, la suppression de l'angle arrondi au sud-est, le remplacement de la toiture en "L" par une toiture à quatre pans et des nouveaux percements, en particulier des baies vitrées sur les façades sud, est et ouest du bâtiment. Dès lors que ces modifications impactent l'aspect extérieur du bâtiment et entraînent un agrandissement du volume, il y a lieu de les examiner sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, étant précisé qu'il n'est pas contesté que le bâtiment ECA n° 2608 bénéficie de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT).”
Bei einem gesetzlich zulässigen Abbruch und Wiederaufbau eines Gebäudes genügt es, wenn nachgewiesen ist, dass das Gesamtvolumen reduziert wird; in einem solchen Fall muss nicht für jede einzelne Fassadenänderung gesondert dargelegt werden, welche konkreten Anpassungen für die zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung erforderlich sind.
“176 PBG (sGS 731.1), Art. 115 PBG. Streitig war der Abbruch eines bestehenden zonenfremden Kreuzfirsthauses in der Landwirtschaftszone und dessen Wiederaufbau in geringerem Volumen nach Art. 24c RPG. Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen eines Schutzobjekts nach Art. 115 PBG zu Recht. Weitergehenden Anforderungen wie der Erhalt des Gebäudes oder die Notwendigkeit einer vorgängigen Abklärung der Sanierungsfähigkeit können nicht Inhalt von Art. 24c RPG sein. Sind Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG im Grundsatz zulässig, ist bei einem Abbruch und Wiederaufbau nicht erforderlich, aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen des äusseren Erscheinungsbilds dafür notwendig sind, mindestens dann nicht, wenn das Gesamtvolumen reduziert wird. Weil hier Veränderungen am äusseren Erscheinungsbilds wegen des Alters des Gebäudes und wegen der niedrigen Raumhöhen für eine zeitgemässe Nutzung und die energetische Sanierung notwendig sind, kann die Frage, ob Art. 24c Abs. 4 RPG bei Wiederaufbauten im reduzierten Gebäudevolumen überhaupt einschlägig ist, offengelassen werden. Trotz Änderungen an den Fassaden und der Proportionen ist i.c. die Identität des wiederaufgebauten Gebäudes in den wesentlichen Zügen (noch) gewahrt. Mit den verfügten gestalterischen Auflagen verletzt das Bauvorhaben im zu beurteilenden Fall auch die zu beachtenden Landschaftsschutzvorgaben nicht. Abweisung der Beschwerde (Verwaltungsgericht, B 2020/176). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 12. Juni 2023 gutgeheissen (Verfahren 1C_518/2021). Entscheid vom 1. Juli 2021 Besetzung Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Steiner; Gerichtsschreiber Huber Verfahrensbeteiligte Stiftung X.__, Beschwerdeführerin, gegen Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen, Vorinstanz, sowie A.__, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marc Wolfer, Gründler + Partner Rechtsanwälte AG, Schützengasse 10, Postfach 717, 9001 St.”
“) ergibt sich unschwer aus den Akten, dass das bestehende Gebäude über nicht mehr zeitgemässe Raumhöhen von 1,7 m (Türrahmen) und 1,9 m (vgl. vi.-act. 20 Ziffer A/4, gmde.-act. [Bestandesaufnahmen]; act. AREG 95) sowie über unzweckmässige Grundrisse im Wohngebäude verfügt. Ebenso, dass es aufgrund seines hohen baulichen Alters einer energetischen Ertüchtigung bedarf, weshalb nach Art. 24c Abs. 4 RPV Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild im Grundsatz zulässig sind. Im Fall eines – von Gesetzes wegen erlaubten – Abbruchs und Wiederaufbaus eines Gebäudes mit angebautem Ökonomieteil ist es naturgemäss nicht möglich aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nun gerade für die zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung erforderlich sind. Solches ist aber mit Blick auf die rechtliche Regelung des Gesetz- und Verordnungsgebers auch nicht nötig, zumindest dann nicht, wenn – wie vorliegend – das Gebäudevolumen insgesamt reduziert wird. Sind nämlich Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art.”
Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung, ob die Identität einer Baute oder Anlage gewahrt bleibt, ist der Zustand zum Zeitpunkt der Zuweisung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet; in der Regel ist hierfür der 1. Juli 1972 massgeblich. Spätere Neuerstellungen fallen grundsätzlich nicht unter den Bestandsschutz (Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 RPV).
“Die Baubewilligung vom 31. Januar 2017 sowie die Zusatzbewilligung vom 21. Juni 2018 wurden gestützt auf Art. 24c RPG ausgestellt. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, wobei die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung in jedem Fall vorbehalten bleibt (Abs. 2 und 5). Nach Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 8.”
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV[11]). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art.”
“Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites (al. 5). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite en revanche qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 OAT; cf. ATF 127 II 209 consid. 2c). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; arrêt TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1). En application de l'art. 24c LAT, l'art. 42 al. 1 OAT prévoit qu'une transformation doit être considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation, ainsi que de ses abords, est respectée pour l'essentiel (al. 1 1ère phrase). Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (al. 2). La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (al. 3). Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées: a. à l'intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %, la pose d'une isolation extérieure étant considérée comme un agrandissement à l'intérieur du volume bâti existant; b. un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art.”
“Gemäss Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Solche Bauten können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 5). Richtschnur bei der Beurteilung von Änderungen ist, dass die Identität der Baute in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (vgl. Art. 42 Abs. 1 bis 3 RPV). Dieses Identitätserfordernis steht nach wie vor an erster Stelle. Massgeblicher Vergleichszustand ist der Zustand, in dem sich die Baute im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet (rechtmässig) befand (vgl. Art. 42 Abs. 2 RPV). Stichtag ist in der Regel das Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes[6] am 1. Juli 1972, weil damit erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Ob die Identität der Baute in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, ist gemäss Art.”
Die Beurteilung, ob eine Änderung des äusseren Erscheinungsbilds mit Art. 24c Abs. 4 RPG und der Zonenaffectation vereinbar ist, fällt in den Zuständigkeitsbereich der Ortsplanungsbehörde. Fachliche Vorprüfungen von Stellen wie dem OCAN dienen der Wahrung landwirtschaftlicher Interessen und können die raumplanerische Beurteilung der OU nicht ersetzen; daraus entsteht kein Widerspruch zwischen den Vorprüfen und der anschliessenden raumplanerischen Entscheidung.
“3 al. 2 LAT. Le recourant faisait également valoir que la pergola projetée respecterait l’identité du bâtiment auquel elle venait s’accoler conformément à l’art. 42 al. 1 OAT. Or, ce critère ne pouvait être analysé que s’il était établi qu’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment était admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, tel n’était pas le cas et ce motif justifiait déjà à lui seul le refus. Par ailleurs, les critiques du recourant relatives à la motivation des préavis défavorables de la DAC et de l’OU n’était pas convaincantes. Le recourant prétendait que l’affectation en zone agricole ne serait pas compromise par la construction refusée, citant le préavis de l’OCAN, selon lequel celle-ci ne porterait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants et ne lèserait aucun intérêt prépondérant lié à l’agriculture. Or, il ne s’agissait pas là de conditions permettant de considérer que la pergola serait conforme à la zone d’affectation agricole ni que l’art. 24c al. 4 LAT serait respecté. La conformité de la construction à l’affectation de la zone agricole était en outre une question qui relevait du ressort de l’OU, instance spécialisée en matière d’aménagement du territoire. De son côté, l’OCAN avait pour mission de préserver les terres agricoles et vérifier dans ce cadre que les intérêts liés à l’activité agricole étaient préservés. Il n’y avait donc aucune contradiction entre leurs préavis respectifs. Quand bien même, il n’y aurait pas de violation de l’exigence de coordination consacrée par l’art. 25a LAT, les préavis n’étant pas des décisions. Au surplus, tant l’OU que la DAC avaient énoncé les motifs pour lesquels ils considéraient que l’art. 24c al. 4 LAT n’était pas respecté. Enfin, l’absence de passé agricole de la parcelle, le fait qu’elle ne soit pas assujettie à la loi fédérale sur le droit foncier rural du 4 octobre 1991 (LDFR - RS 211.412.11) ou encore la présence de villas aux alentours ne constituaient pas des arguments permettant d’écarter les normes applicables à la zone agricole, affectation à laquelle la parcelle demeurait assujettie.”
“3 al. 2 LAT. Le recourant faisait également valoir que la pergola projetée respecterait l’identité du bâtiment auquel elle venait s’accoler conformément à l’art. 42 al. 1 OAT. Or, ce critère ne pouvait être analysé que s’il était établi qu’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment était admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, tel n’était pas le cas et ce motif justifiait déjà à lui seul le refus. Par ailleurs, les critiques du recourant relatives à la motivation des préavis défavorables de la DAC et de l’OU n’était pas convaincantes. Le recourant prétendait que l’affectation en zone agricole ne serait pas compromise par la construction refusée, citant le préavis de l’OCAN, selon lequel celle-ci ne porterait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants et ne lèserait aucun intérêt prépondérant lié à l’agriculture. Or, il ne s’agissait pas là de conditions permettant de considérer que la pergola serait conforme à la zone d’affectation agricole ni que l’art. 24c al. 4 LAT serait respecté. La conformité de la construction à l’affectation de la zone agricole était en outre une question qui relevait du ressort de l’OU, instance spécialisée en matière d’aménagement du territoire. De son côté, l’OCAN avait pour mission de préserver les terres agricoles et vérifier dans ce cadre que les intérêts liés à l’activité agricole étaient préservés. Il n’y avait donc aucune contradiction entre leurs préavis respectifs. Quand bien même, il n’y aurait pas de violation de l’exigence de coordination consacrée par l’art. 25a LAT, les préavis n’étant pas des décisions. Au surplus, tant l’OU que la DAC avaient énoncé les motifs pour lesquels ils considéraient que l’art. 24c al. 4 LAT n’était pas respecté. Enfin, l’absence de passé agricole de la parcelle, le fait qu’elle ne soit pas assujettie à la loi fédérale sur le droit foncier rural du 4 octobre 1991 (LDFR - RS 211.412.11) ou encore la présence de villas aux alentours ne constituaient pas des arguments permettant d’écarter les normes applicables à la zone agricole, affectation à laquelle la parcelle demeurait assujettie.”
Verwaltungsverfahren: Gegen Bauentscheide sowie die in einer Art. 24c RPG-Ausnahmebewilligung festgelegten Auflagen kann innert der gesetzlichen Frist (z. B. 30 Tage) mit einer Baubeschwerde bei der zuständigen Instanz (BVD) Beschwerde erhoben werden.
“Die Gemeinde hat im angefochtenen Entscheid nicht nur die (nachträgliche) Baubewilligung erteilt, sondern auch Wiederherstellungsmassnahmen angeordnet. Beim vorinstanzlichen Entscheid handelt es sich daher um einen Bauentscheid im Sinne von Art. 32 ff. BauG6 und um eine Verfügung in einem Baupolizeiverfahren im Sinne von Art. 46 BauG. Bauentscheide und baupolizeiliche Verfügungen können innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 40 und 49 BauG). Die angefochtenen Auflagen wurden überdies in der Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG verbindlich erklärt. Verfügungen des AGR über Ausnahmegesuche nach den Art. 23 ff. RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. Die Beschwerdeführenden sind Baugesuchstellende und Verfügungsadressaten. Die Beschwerdeführerin 2 ist überdies Eigentümerin des von der Wiederherstellung betroffenen Bauernhauses. Die Beschwerdeführenden sind durch den angefochtenen Entscheid in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen und daher zur Beschwerdeführung legitimiert.”
Bei einer dauernden Unterbrechung der Nutzung kann der Bestandsschutz nach Art. 24c entfallen; die Rechtsprechung nennt als Orientierungsgrenze 20 Jahre. Die Möglichkeit, die Wiederherstellung eines rechtmässigen Zustands beziehungsweise den Rückbau von ausserhalb der Bauzone stehenden Bauten zu verlangen, verjährt nach der Rechtsprechung nicht und kann jederzeit angeordnet werden. Die Beweislast für das Vorliegen einer rechtmässigen Errichtung liegt grundsätzlich beim Bauherrn bzw. Eigentümer.
“Celui-ci supporte également les conséquences d'une éventuelle absence de preuve (TF 1C_22/2019 du 6 avril 2020 c. 6.2.1, non publié in ATF 146 II 304). Or, malgré une demande du juge instructeur en ce sens, ni l'intimée, ni la Commune n'ont été en mesure de fournir le permis de construire de cet ancien réservoir. En tout état de cause, indépendamment de la légalité initiale du réservoir, il est établi et non contesté que celui-ci n'est plus utilisé depuis 1993. Son utilisation a pris fin par la mise en service d'un nouveau réservoir destiné à le remplacer (courrier de la Commune du 6 mai 2024). Il y a donc une claire interruption de l'usage et une exclusion d'une nouvelle utilisation future comparable, compte tenu de la construction du nouveau réservoir remplissant les mêmes fonctions que le réservoir en cause. Celui-ci n'a donc plus servi depuis plus de 30 ans, ce qui est largement supérieur à la limite de 20 ans, fixée par la jurisprudence, au-delà de laquelle la protection de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT cesse de s'appliquer. Aucune dérogation ne permettant de justifier la présence de ce réservoir désaffecté en ce lieu, celle-ci découle d'une simple tolérance de la part des autorités. Or, la remise en état conforme à la loi des constructions situées hors de la zone à bâtir n'étant soumise à aucun délai de péremption, elle peut être ordonnée en tout temps si les conditions en sont réunies (voir c. 4.2.1 ci-dessus). 4.3 En l'espèce, l'intimée a retenu comme emplacement pour l'antenne litigieuse le site du réservoir, à l'exclusion de deux variantes en zone à bâtir. Elle a également exclu qu'il y ait d'autres alternatives hors zone à bâtir (voir Justification de site hors zone à bâtir du 13 février 2018 de l'intimée [dos. Préfecture n° 1 23 ss]). A ce propos, la faible emprise au sol de l'antenne litigieuse du fait de sa construction sur le réservoir a été utilisée comme justification dans le choix du site tant par l'intimée (dos. Préfecture n° 1 30) que par l'autorité précédente lors de son examen des conditions de l'art.”
“Il découle cependant de la jurisprudence que, contrairement à ce qui prévaut pour les zones à bâtir, le droit d'exiger le rétablissement d'un état conforme au droit en dehors de la zone à bâtir ne se périme pas (ATF 147 II 309 c. 5.7). 4.2.2 En l'occurrence, le réservoir apparaît déjà sur les cartes topographiques de la région dans le courant des années cinquante (cartes historiques accessibles sur: <https://map.geo.admin.ch/>, onglet cartes affichées/Voyage dans le temps – Cartes [consulté le 9 octobre 2024]). Selon les informations fournies par la Commune, il pourrait même avoir été construit dans les années 1900 (courrier de la Commune du 6 mai 2024) et un permis de construire aurait été délivré fin 1924, début 1925 par la Préfecture (courrier de la Commune du 30 mai 2024). A un degré de vraisemblance prépondérante (voir ATF 147 II 309 c. 5.2), il doit être admis que le réservoir a donc été construit avant le 1er juillet 1972 et, en considérant qu'il servait les intérêts du territoire bâti, notamment en approvisionnant celui-ci en eau, n'est ainsi plus conforme à l'affectation de la zone depuis cette date. Il devrait par conséquent pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise au sens de l'art. 24c LAT pour autant qu'il ait été érigé légalement, ce que les recourants contestent. A ce propos, c'est en principe au maître d'ouvrage qu'il incombe de prouver qu'une construction a fait l'objet d'une autorisation. Celui-ci supporte également les conséquences d'une éventuelle absence de preuve (TF 1C_22/2019 du 6 avril 2020 c. 6.2.1, non publié in ATF 146 II 304). Or, malgré une demande du juge instructeur en ce sens, ni l'intimée, ni la Commune n'ont été en mesure de fournir le permis de construire de cet ancien réservoir. En tout état de cause, indépendamment de la légalité initiale du réservoir, il est établi et non contesté que celui-ci n'est plus utilisé depuis 1993. Son utilisation a pris fin par la mise en service d'un nouveau réservoir destiné à le remplacer (courrier de la Commune du 6 mai 2024). Il y a donc une claire interruption de l'usage et une exclusion d'une nouvelle utilisation future comparable, compte tenu de la construction du nouveau réservoir remplissant les mêmes fonctions que le réservoir en cause.”
Art. 24c schützt vorbestehende, ausserhalb der Bauzonen gelegene, zonenwidrige Bauten und erlaubt unter den dort genannten Voraussetzungen deren Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung und Wiederaufbau. Die Bestimmung kann damit auch die Rekonstruktion historisch rechtmässig erstellter ausserhalb- oder Waldbauten ermöglichen; für den Umfang der zulässigen Eingriffe gilt der vorrangige Rahmen des Bundesrechts.
“Juli 1972 in der heutigen Landwirtschaftszone rechtmässig erstellten nichtlandwirtschaftlichen Baute ist deshalb davon auszugehen, dass das Waldhaus durch Rechtsänderung zonenfremd geworden ist. Im Gegensatz zu Bauten in der Landwirtschafts- zone, die weiterhin auf landwirtschaftlichem Land stehen, können rechtmäs- sig im Wald erstellte zonenfremde Bauten nicht auf Waldboden stehen, zu- mal sie den Waldboden dauernd zweckentfremden. Heute bedürften solche Bauvorhaben einer Rodungsbewilligung und die Fläche müsste damit aus dem Waldareal entlassen werden (Art. 4 WaG), zumal es sich bei einer Grundfläche von ca. 40 m 2 nicht um eine nichtforstliche Kleinbaute handelt. Im Erstellungsjahr 1926 bedurfte die strittige Waldbaute wie dargelegt einer Bewilligung durch den Regierungsrat. Eine weitere Rodungsbewilligung war noch nicht erforderlich. Die Parteien gehen übereinstimmend davon aus, dass sie damals rechtmässig bewilligt wurde. Dies muss dementsprechend implizit zu einer Rodung und dazu geführt haben, dass die überbaute Fläche nicht (mehr) Waldboden bildet. Mangels Zuweisung zu einer anderen Zone gilt sie als ausserhalb der Bauzonen gelegen. Eine Anwendbarkeit von Art. 24c RPG kommt damit wie ausgeführt in Betracht und damit auch ein Wiederaufbau. Dementsprechend ist die strittige Frage dahingehend zu be- antworten, dass die Y grundsätzlich im vorbestehenden Umfang wiederauf- gebaut werden kann. R4.2024.00076 Seite 10 7.1. Zusammenfassend ist der Rekurs somit gutzuheissen. Demgemäss ist Dis- positivziffer I der Verfügung der Baudirektion vom 13. März 2024 dahinge- hend abzuändern, dass für den geplanten Wiederaufbau eine forst- und raumplanungsrechtliche Bewilligung in Aussicht gestellt werden kann. 7.2. Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten der Baudirektion Kanton Zürich aufzuerlegen (§ 13 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG]). Nach § 338 Abs. 1 PBG bzw. § 2 der Gebührenverordnung des Verwaltungs- gerichts (GebV VGr) legt das Baurekursgericht die Gerichtsgebühr nach sei- nem Zeitaufwand, nach der Schwierigkeit des Falls und nach dem bestimm- baren Streitwert oder dem tatsächlichen Streitinteresse fest. Liegt wie hier ein Verfahren ohne bestimmbaren Streitwert vor, beträgt die Gerichtsgebühr in der Regel Fr.”
“Dans la procédure de permis de construire engagée en 2019, il a été constaté que le bâtiment de la recourante pouvait être mis au bénéfice du régime de l'art. 24c LAT. Cette disposition permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, à l'intérieur du volume bâti existant, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. Pour ces travaux, le cadre juridique est fixé uniquement par le droit fédéral. En particulier, les règles du droit cantonal, qui limitent les possibilités de reconstruction de bâtiments existants non conformes aux règles de la zone à bâtir (art. 80 de la loi du 4 décembre 1985 sur l'aménagement du territoire et les constructions [LATC; BLV 700.11]), ne sont pas applicables en zone agricole. L'art. 24c LAT admet la reconstruction d'une construction détruite volontairement (démolition) ou involontairement (catastrophe naturelle ou accident); il faut toutefois, dans tous les cas, que la nouvelle construction respecte l'identité de l'ancienne (art. 42 al. 1 OAT – cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, Genève 2017, art. 24c N. 39).”
Bei sachlich, räumlich oder zeitlich zusammenhängenden bzw. aufeinanderfolgenden Eingriffen ist eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen. Dies gilt sowohl für die Beurteilung der Bewilligungspflicht (insbesondere Art. 22 RPG) als auch für die Prüfung der Bewilligungsfähigkeit auf der Grundlage der Besitzstandsgarantie (Art. 24c RPG). Auch Eingriffe, die einzeln nur geringfügige Nachteile verursachen, sind einer Interessenabwägung zu unterziehen.
“Schwere Eingriffe in ein Schutzziel, die ein Abweichen von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinne der Inventare zur Folge haben, dürfen nur in Erwägung gezogen werden, wenn bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Ist der Eingriff in ein Schutzziel bloss mit einem geringfügigen Nachteil verbunden, ist ebenfalls eine Interessenabwägung vorzunehmen, wobei die Bewilligung des Eingriffs nicht von dessen nationaler Bedeutung abhängt (BGE 127 II 273 E. 4c; vgl. auch Art. 6 Abs. 1 der Verordnung vom 29. März 2017 über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler [VBLN; SR 451.11]). Art. 6 Abs. 3 VBLN präzisiert diese Grundsätze dahingehend, dass auch die Gesamtwirkung auf das Objekt zu beurteilen ist, wenn mehrere Eingriffe, die einzeln als zulässig zu beurteilen sind, sachlich, räumlich oder zeitlich zusammenhängen oder Folgeeingriffe eines zulässigen Eingriffs zu erwarten sind. Dies bedingt sowohl für die Frage der Bewilligungspflicht nach Art. 22 RPG als auch für die Frage der Bewilligungsfähigkeit gestützt auf die Besitzstandsgarantie (Art. 24c RPG) eine Gesamtbetrachtung (vgl. nachfolgend E. 5.6 und 6.5).”
“Schwere Eingriffe in ein Schutzziel, die ein Abweichen von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinne der Inventare zur Folge haben, dürfen nur in Erwägung gezogen werden, wenn bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Ist der Eingriff in ein Schutzziel bloss mit einem geringfügigen Nachteil verbunden, ist ebenfalls eine Interessenabwägung vorzunehmen, wobei die Bewilligung des Eingriffs nicht von dessen nationaler Bedeutung abhängt (BGE 127 II 273 E. 4c; vgl. auch Art. 6 Abs. 1 der Verordnung vom 29. März 2017 über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler [VBLN; SR 451.11]). Art. 6 Abs. 3 VBLN präzisiert diese Grundsätze dahingehend, dass auch die Gesamtwirkung auf das Objekt zu beurteilen ist, wenn mehrere Eingriffe, die einzeln als zulässig zu beurteilen sind, sachlich, räumlich oder zeitlich zusammenhängen oder Folgeeingriffe eines zulässigen Eingriffs zu erwarten sind. Dies bedingt sowohl für die Frage der Bewilligungspflicht nach Art. 22 RPG als auch für die Frage der Bewilligungsfähigkeit gestützt auf die Besitzstandsgarantie (Art. 24c RPG) eine Gesamtbetrachtung (vgl. nachfolgend E. 5.6 und 6.5).”
Bestehende ausreichende Stellplatzkapazität spricht gegen die Bewilligung eines zusätzlichen gedeckten, mindestens zweiseitig offenen Abstellgebäudes. Ebenso kann ein solcher Unterstand nur als "nötig" i.S.v. Art. 24c Abs. 4 RPG gelten, wenn das einzuparkende Fahrzeug in einem direkten, für die Wohnnutzung notwendigen Zusammenhang mit der Wohnung steht.
“Les recourants n'ont pas produit de plans de l'habitation permettant à la DAEC d'établir les SBPu nécessaires au calcul du nombre de places conformes à la directive. De plus, une fermeture de trois côtés ne serait pas possible en application de la directive, de sorte que la construction ne peut pas être légalisée sous l'angle de l'utilisation du bâtiment d'habitation principal. Par ailleurs, en ce qui concerne un éventuel besoin en places de parc pour une utilisation conforme aux normes usuelles, la commune a produit dans la présente procédure un document qui confirme que cela est garanti par la possibilité de stationnement au nord du bâtiment sur la parcelle article fff RF, propriété de la commune (cf. en particulier lettres de la commune des 28 décembre 2001 et 5 novembre 2001). Dans la mesure où même les critères de la directive ne sont pas remplis, la question de savoir si l’édification de couverts à voiture doit être considérée comme nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT peut être laissée ouverte. S’ajoutent à cela enfin les préavis négatifs du SMo du 31 octobre 2019 et du SFN du 29 novembre 2019, qui s'opposent à l'implantation d'un couvert à l'endroit requis. Partant, l'autorisation spéciale ne peut pas se fonder sur cet aspect de l'art. 24c LAT. 6. Finalement, le Tribunal peut également confirmer que le projet n'est pas non plus admissible à la lumière de l'art. 24 LAT, article dont l'application est subsidiaire à celle de l'art. 24c LAT. Selon cette disposition, des nouvelles constructions ou des changements d'affectation non conformes à l'affectation de la zone agricole peuvent être autorisés si l'implantation de ces constructions hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination (let. a) et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (let. b). Ces deux conditions sont cumulatives. En effet, le fait qu’il existe déjà des places de stationnement en suffisance s’oppose à l’implantation de nouvelles places (cf. art. 24 let. b LAT). 7. Au regard de ce qui précède, c'est à juste titre que la DAEC et le préfet ont refusé d'octroyer l'autorisation spéciale et le permis de construire requis.”
“De plus, comme la recourante l’explique elle-même, depuis des années un agriculteur s'occupe déjà de l'entretien de la route (communale) en compagnie du mari de la recourante. En d’autres termes, des solutions peuvent si nécessaire être trouvées auprès de tiers pour le dégagement et l’entretien de la route. Par ailleurs, il résulte de ce qui précède que la situation actuelle est praticable, puisqu’elle dure déjà depuis longtemps. La modification projetée n'est donc induite que par des raisons de confort, non admises hors de la zone à bâtir. Finalement, la recourante ne peut rien tirer à son avantage de Information ISCB no 7/721.0/14.220, laquelle justifierait à son avis l’abri pour le tracteur. D’après ce document, est considéré comme nécessaire pour un usage d’habitation répondant aux normes usuelles un espace pour véhicule couvert, ouvert sur deux côtés au moins. A la lumière de la jurisprudence du TF, il faut comprendre qu’un couvert pour véhicule ne peut être considéré comme nécessaire au sens de l’art. 24c al. 4 LAT que si le véhicule est lui-même « nécessaire pour un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ». Autrement dit, il faut que le véhicule en question soit en lien direct avec l'habitation, c'est-à-dire que seul un véhicule destiné au transport des habitants et habitantes du logement en question peut justifier un abri couvert et ouvert sur deux côtés au moins. En définitive, le critère de la nécessité s’agissant de la mise aux normes usuelles d'habitation n’est pas réalisé.”
Art. 24c Abs. 4 RPG richtet sich vorab auf Abbruch und Wiederaufbau altrechtlicher Bauten sowie auf Volumenerweiterungen. Reine Umgebungs‑ bzw. Gartengestaltungen (z. B. Terrainveränderungen, Sitzplätze, Schaffung oder Vergrösserung von Parkplätzen) sind davon grundsätzlich nicht erfasst. Ob etwa ein zweiseitig offener Carport eine Volumenerweiterung und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 fällt, ist vor dem Hintergrund der Rechtsprechung nicht in jedem Fall ohne Weiteres beantwortet und bedarf gesonderter Prüfung.
“Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S. 4). 5.2 Art. 24c Abs. 4 RPG zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen – ist sie hingegen nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2, 1C_572/2020 vom 30.11.2021 E. 7.4, 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 3.3 mit Hinweisen; VGE 2022/192 vom 9.11.2023 E. 4.2.2). Ob der zweiseitig offene Carport eine Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens darstellt und in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG fällt, scheint vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht ohne Weiteres klar. Wie es sich damit verhält, kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen jedoch offenbleiben. In jedem Fall bildet die Wahrung der Identität der Baute die allgemeine Grenze für das mögliche Mass an Veränderungen an altrechtlichen Bauten und Anlagen (Art. 42 Abs. 1 und 2 RPV; vorne E. 3.3; BGer 1C_518/2021 vom 12.6.2023 E. 3.3, 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 3.1; BVR 2016 S. 471 E. 3.3; VGE 2021/383 vom 13.7.2023 E. 5.3). 5.3 Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden.”
“24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs. 3) könnte zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen, insbesondere bei Abbruch und Wiederaufbau (Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone", BBI 2011 7084, 7087 und 7090; siehe auch Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c RPG N. 36). Der Bundesrat hat bei Erlass der Ausführungsbestimmungen Art. 24c Abs. 4 RPG dementsprechend direkt in den Zusammenhang mit der Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens gestellt (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV; Urteil BGer 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3). Da bei einer Umgebungsgestaltung grundsätzlich keine derartige Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens vorliegt, ist sie nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist (lediglich) zu untersuchen, ob das Identitätserfordernis erfüllt ist (so auch Urteile BGer 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4 betreffend Stützmauern, einen künstlichen Flachwasserteich mit den umgebenden Kiesflächen und Stellriemen in der Landwirtschaftszone; 1C_128/2018 vom 28. September 2018 E. 6 betreffend Hochbeet, Sitzplatz mit Pergola, Gartenplatten und Festkiesbelag als Fussweg, Holzrost als Aussensitzplatz zur Einliegerwohnung, Aussentreppe und Gartenplatten sowie Zierbrunnen und Bodenbefestigungen; 1C_99/2017 vom 20. Juni 2017 E. 3.3 betreffend den Ersatz eines Maschendrahtzauns durch einen verstärkten anthrazitfarbenen Zaun, wobei auf jeder Seite Solarpanels angebracht werden sollten; siehe auch Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3.”
Die Schutzwirkung nach Art. 24c Abs. 1 RPG setzt voraus, dass die betroffenen Bauten zum Zeitpunkt des Gesuchs noch bestimmungsgemäss nutzbar sind. Dies verlangt nach der Rechtsprechung u. a., dass die Bauten in ihrer Substanz bzw. die tragenden Strukturen im Wesentlichen erhalten sind; ein angemessener Unterhalt bzw. ein vom Eigentümer nachgewiesenes Interesse an der Erhaltung kann hierfür relevant sein.
“On peut certes constater à l'instar de l'ARE que le SBC, dans son rapport du 9 juin 2020, s’est fourvoyé en notant que le site est recensé à l’ISOS, mais, comme il a été démontré ci-dessus, cette erreur ne change rien au fait que les bâtiments ont été mis sous protection selon la procédure formelle et que leur conservation se justifie matériellement. 7. Dans un deuxième temps, il y a lieu d'examiner si les bâtiments peuvent encore être utilisés conformément à leur destination. 7.1. L'art. 24d LAT, comme l'art. 24c LAT, vise à garantir la protection des droits acquis découlant de la garantie de la propriété (art. 26 Cst.; cf. arrêt TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.1; Muggli, art. 24c LAT n. 7 et 11). Il présuppose donc que les constructions dont l'affectation ou le but doit être modifié puissent encore être utilisées conformément à leur destination au moment de la requête de changement d'affectation, car ce n'est qu'à cette condition qu'elles bénéficient de la protection des droits acquis (cf. art. 24c al. 1 LAT; arrêts TF 1C_111/2020 du 11 août 2021 consid. 4.2.1; 1C_204/2019 du 8 avril 2020 consid. 2.2; 1C_168/2015 du 11 mai 2016 consid. 3.5.1; 1C_356/2010 du 21 février 2011 consid. 2.2). Cela est exprimé à l'art. 24d al. 1 LAT par le fait que les bâtiments d'habitation agricoles dans lesquels des affectations à des fins d'habitations sans rapport avec l'agriculture peuvent être autorisées doivent être "conservés dans leur substance" (cf. Muggli, art. 24d n. 13). Cette exigence vaut également pour l'al. 2 de cette disposition, puisque les faits constitutifs de l'autorisation découlent de la garantie des droits acquis. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, une construction peut être utilisée conformément à sa destination lorsque le propriétaire a démontré l'intérêt à son maintien par un entretien approprié. Cela se traduit par le fait que la construction est apte à être exploitée conformément à sa destination et que les structures porteuses sont pour la plupart intactes (cf. arrêts TF 1C_204/2019 du 8 avril 2020 consid.”
“Art. 24d RPG dient wie Art. 24c RPG der Gewährleistung des aus der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) abgeleiteten Besitzstandsschutzes (vgl. Urteil 1C_617/2019 vom 27. Mai 2020 E. 5.1; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG, Bd. II: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 7 und 11 zu Art. 24c RPG). Er setzt dementsprechend voraus, dass die Bauten, deren Nutzung oder Zweck geändert werden soll, im Änderungszeitpunkt noch bestimmungsgemäss nutzbar sind, geniessen sie doch nur dann Besitzstandsschutz (vgl. Art. 24c Abs. 1 RPG; Urteile 1C_204/2019 vom 8. April 2020 E. 2.2; 1C_168/2015 vom 11. Mai 2016 E. 3.5.1; 1C_356/2010 vom 21. Februar 2011 E. 2.2). Dies wird in Art. 24d Abs. 1 RPG dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die landwirtschaftlichen Wohnbauten, in denen landwirtschaftsfremde Wohnnutzungen zugelassen werden können, "in ihrer Substanz erhalten" sein müssen (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 13 zu Art. 24d RPG). Dieses Erfordernis gilt auch für Abs. 2 dieser Bestimmung, leiten sich doch auch die Bewilligungstatbestände aus der Besitzstandsgarantie ab.”
Erweiterungen, die das bestehende Bauvolumen verlassen oder ausserhalb der bebaubaren Zone liegen, unterliegen nach Art. 24c RPV in Verbindung mit Art. 42 OAT hohen Anforderungen. Das System tendiert dazu, solche ausserhalb des vorhandenen Volumens liegenden Projekte zu entmutigen; Eingriffe am äusseren Erscheinungsbild sind nur innerhalb enger, sachlich begründeter Grenzen zulässig, um insbesondere den regionaltypischen Landschaftscharakter zu wahren.
“3 OAT sont respectées ensuite d’un agrandissement, est donnée par la somme de toutes les surfaces en-dessous et en-dessus du sol de la construction existante qui sont utilisables en permanence pour l’habitation ou le travail; à cela, il faut ajouter la somme des surfaces annexes, comme les caves et les garages (cf. directive ARE, ch. 3.2 et annexe 1). La directive précitée prévoit en outre que la surface de référence permettant d’effectuer les calculs prévus à l’art. 42 al. 3 let. a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins.”
“Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op.”
“Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Muggli, op.”
Fehlt die für Art. 24c erforderliche Identität der bestehenden Bauwerke (insbesondere in Bezug auf Volumen, äusseres Erscheinungsbild und Nutzung), liegt eine vollständige/totalen Veränderung vor; eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c kommt in diesem Fall nicht in Betracht. Die zuständigen Behörden dürfen eine entsprechende Bewilligung nicht erteilen; bei rechtswidrigen, identitätsverletzenden Änderungen kann gegebenenfalls ein Rückbau oder die Wiederherstellung der früheren Situation angeordnet werden.
“E. 5.2 [betreffend Anbau eines Geräteunterstands]). Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbilds ist zudem entscheidend, ob das Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht. Fehlt es an der Identität, liegt eine vollständige Änderung vor und fällt eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG ausser Betracht (BGer 1C_626/2017 und 1C_628/2017 vom 16.8.2018, in ZBl 2019 S. 336 E. 6.3).”
“Concernant la remise en état des autres aspects, soit le bûcher (ch. 12), la terrasse et le couvert (ch. 13 s.), le recourant se borne pour l'essentiel à reprendre les arguments qu'il a développés en lien avec le respect de l'identité du bâtiment, sans exposer concrètement en quoi son intérêt privé au maintien de ces éléments l'emporterait sur les autres intérêts publics contraires, en particulier l'intérêt public, particulièrement important, lié à la séparation de l'espace bâti et non bâti, summa divisio du droit de l'aménagement du territoire. L'élargissement des avant-toits des lucarnes a modifié l'identité du chalet des Râpes et dépasse dès lors ce qui peut être admis au titre de transformation partielle au sens de l'art. 24c LAT (cf. supra consid. 2d)bb): la DGTL n'avait d'autre choix que d'ordonner le rétablissement d'une situation conforme au droit, compte tenu de l'intérêt public à la limitation des dimensions des constructions hors zone à bâtir. Quant au bûcher, à la terrasse et à la remise, ces aménagements aggravent l'illégalité des modifications effectuées et modifient les abords du chalet. Ils doivent par conséquent être supprimés, l'ordre de remise en état étant proportionné.”
“La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op. cit, n° 10 ad art. 24c LAT). 29. Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2). 30. A la différence de l’art. 24c LAT, les art. 37a LAT et 43 LAT admettent les changements d’affectation non seulement partiels mais aussi dans certaines limites complètes. Tous deux peuvent être combinés, dans les limites de l’art. 24 cLAT, avec un agrandissement. 31. Le fait que les changements complets d'affectation soient autorisés ne signifie toutefois pas qu'une construction à usage commercial puisse être utilisée à n'importe quelle autre fin commerciale (selon le principe: « un commerce reste un commerce »). Ne sont admissibles que les changements d'affectation qui ne génèrent aucun nouvel impact important sur le territoire et l'environnement (art. 43 al. 1 let. b OAT), qui exigent tout au plus une légère extension des équipements existants et qui sont conformes aux exigences majeures de l'aménagement du territoire. Les changements complets d'affectation doivent donc, eux aussi, s'en tenir à l'« empreinte » de la construction existante sur le territoire. Dans la tradition de la jurisprudence relative à l'art.”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour que l'identité de la construction soit respectée au sens de l’art. 42 al. 3 OAT, il faut que son volume, son aspect extérieur et sa destination restent largement identiques et que ne soit générée aucune incidence nouvelle accrue sur l'affectation de la zone, l'équipement et l'environnement ; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 ; 127 II 215 consid. 3a ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2). Il n'est pas exigé que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables ; l'identité se réfère aux traits essentiels de la construction, c'est-à-dire dans toutes ses caractéristiques importantes du point de vue de l'aménagement du territoire (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2 ; 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 précité consid. 5.2). L'identité de la construction n'est en aucun cas respectée si l'ampleur de l'agrandissement est dépassée (art. 42 al. 3 phr. 2 OAT ; Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 277 n. 35 ss ad art. 24c LAT). La jurisprudence a ainsi considéré que l’identité de la construction n’était pas respectée notamment dans le cas de l’aménagement d’un WC/douche et d’un sauna dans une grange (arrêt du Tribunal fédéral 1C_171/2017 du 3 octobre 2017), le remplacement d’une maison d’estive par une maison habitable à l’année (arrêt du Tribunal fédéral 1C_312/2016 du 3 avril 2017), le remplacement d’un chalet traditionnel par une maison individuelle moderne (ATF 140 II 509 ; 1C_786/2013 du 8 octobre 2014), la transformation d’un chenil en maison d’habitation (arrêt du Tribunal fédéral 1C_202/2012 du 8 janvier 2014), la transformation du logement des gérants d’un établissement hôtelier en maison de vacances privée (arrêt du Tribunal fédéral 1C_488/2010 du 8 septembre 2011), le remplacement d’une grange par un chalet (arrêt du Tribunal fédéral 1C_443/2010 du 6 juin 2011), le remplacement d’un chalet par une maison moderne (arrêt du Tribunal fédéral 1C_268/2010 du 25 novembre 2010) ou la transformation d’un rucher en maison de week-end (arrêt du Tribunal fédéral 1A_238/2003 du 17 juin 2004).”
Die Wirtschaftlichkeitspflicht verlangt nicht notwendigerweise eine maximale Nutzungsintensivierung. Im Lichte von Art. 24c Abs. 2 RPG kann bereits eine beschränkte Erweiterung oder eine geplante Gesamtsanierung ausreichen, um den wirtschaftlich sinnvollen Weiterbestand sicherzustellen; ob dies der Fall ist, ist im Einzelfall zu prüfen.
“Aus- serdem erscheint fraglich, ob dieser Wert dem eingeschränkten Ertragspo- tential, das für die Bewertung entscheidend ist, Rechnung trägt. Schliesslich ist anzumerken, dass der Gesetzgeber in Art. 24c Abs. 2 RPG bezüglich landwirtschaftlicher Wohnbauten mit angebautem Ökonomieteil davon ausgeht, dass mit der gemäss Art. 42 Abs. 3 RPV beschränkt mögli- chen Erweiterung der Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche im Sinne des Bestandesschutzes ein wirtschaftlich sinnvoller Weiterbestand solcher Bauten möglich ist. Im Lichte dieser Vorschrift erscheint es im vorlie- genden Fall in Anwendung von Art. 24d Abs. 2 RPG von vornherein nicht plausibel, dass die Wirtschaftlichkeit erst mit einer massiven und maximalen Nutzungsintensivierung gegeben sein soll. Dies zumal die mit der Unter- schutzstellung verbundenen Mehrkosten nicht derart erheblich zu Buche R4.2021.00152 Seite 26 schlagen und der Rekurrent noch vor der Unterschutzstellung eine Ge- samtsanierung (und keinen Neubau im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG) ge- plant hatte (act. 25.12, Rz. 5). Nach dem Gesagten ist nicht erwiesen und muss ernsthaft bezweifelt wer- den, dass die Erhaltung des streitbetroffenen Gebäudes nicht anders sicher- gestellt werden kann, als mit dem geplanten vollständigen Ausbau.”
Art. 24c RPG findet nach der Rechtsprechung keine Anwendung auf Anlagen, die erst nach dem massgeblichen Altrecht geschaffen wurden. Soweit ersichtlich, wurde ein um das Jahr 2003 erstellter Fussweg nicht als altrechtliche Anlage i.S.v. Art. 24c RPG angesehen, sodass eine Ausnahmebewilligung nach dieser Bestimmung ausscheidet.
“Als möglichen Bewilligungstitel nennen die Beschwerdeführenden Art. 24c RPG. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, handelt es sich beim Fussweg nicht um eine altrechtliche Anlage im Sinne dieser Bestimmung (vgl. dazu Urteile 1C_321/2023 vom 12. Juli 2024 E. 3.1; 1C_15/2022 vom 7. August 2023 E. 5.5), wurde er doch unbestrittenermassen um das Jahr 2003 erstellt. Was die Beschwerdeführenden aus der Praxis zu Abbruch und Wiederaufbau von ursprünglich zonenkonformen, nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Wohnhäusern vorliegend zu ihren Gunsten ableiten wollen, ist nicht ersichtlich. Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24c RPG scheidet damit aus.”
“Als möglichen Bewilligungstitel nennen die Beschwerdeführenden Art. 24c RPG. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, handelt es sich beim Fussweg nicht um eine altrechtliche Anlage im Sinne dieser Bestimmung (vgl. dazu Urteile 1C_321/2023 vom 12. Juli 2024 E. 3.1; 1C_15/2022 vom 7. August 2023 E. 5.5), wurde er doch unbestrittenermassen um das Jahr 2003 erstellt. Was die Beschwerdeführenden aus der Praxis zu Abbruch und Wiederaufbau von ursprünglich zonenkonformen, nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Wohnhäusern vorliegend zu ihren Gunsten ableiten wollen, ist nicht ersichtlich. Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24c RPG scheidet damit aus.”
Eine Ausnahme nach Art. 24c Abs. 4 kann entfallen, wenn eine Veränderung des äusseren Erscheinungsbilds deutlich über das objektiv Erforderliche hinausgeht (etwa eine massiv an das Wohnhaus angebaute Metallkonstruktion von erheblicher Grösse), und die Massnahme nicht für eine energetische Sanierung nötig ist oder nicht auf eine Verbesserung der Einpassung in die Landschaft gerichtet ist. Bei der Beurteilung, ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist nach den gesamten Umständen zu prüfen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist; Umfang und massive Bauweise können dazu führen, dass diese Voraussetzung nicht erfüllt ist.
“Eine solche absolute Beschränkung auf blosse Volumenerweiterungen liesse sich mit dem klaren Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbaren. Nicht darunter fallen zwar nach der erwähnten Rechtsprechung die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung, wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild des Hauses, welche zwar keine eigentliche Volumenerweiterung, aber dennoch eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darstellen (wie etwa Balkone oder offene Anbauten / Unterstände), fallen jedoch sehr wohl darunter. Die massive, direkt an das bestehende Wohnhaus angebaute Konstruktion kann nicht mit einer blossen Terrainveränderung bzw. einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung im oben erwähnten Sinne dar. Es handelt sich vielmehr um eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens im oben erwähnten Sinne und damit um eine «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Mit den Vorgaben dieser Bestimmung steht das Vorhaben sodann nicht im Einklang: Die Metallkonstruktion mit einer Grösse von 30 m2 geht nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch wegen ihrer massiven Bauweise für einen Sonnenschutz deutlich über das objektiv Erforderliche hinaus und stellt vielmehr eine grosszügige und komfortable Lösung dar, welche angesichts der strengen Rechtsprechung nicht unter den Titel des zeigemässen Wohnens subsumiert werden kann. Sie ist sodann weder für eine energetische Sanierung nötig noch ist sie darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG scheitert damit bereits an den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG. Dazu kommt, dass mit diesem Vorhaben auch die die Voraussetzung der Identitätswahrung verletzt wird. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist.”
Bauten ohne körperlichen oder räumlich-/örtlichen Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute gelten grundsätzlich nicht als «Erweiterung» im Sinne von Art. 24c RPG, sondern sind als selbständige Bauvorhaben zu prüfen. Ausnahmen sind eng zu fassen und erfordern objektive Gründe, etwa einen funktionalen Zwang (z.B. aufgrund von Zugänglichkeit oder Topografie) oder einen nachgewiesenen engen funktionalen Zusammenhang zwischen der fraglichen Baute und der Hauptbaute.
“Die fragliche Baute ist nicht zonenkonform, da sie weder zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung noch für den produzierenden Gartenbau nötig ist. Die Beschwerdeführerin begründet auch nicht, weshalb die Baute standortgebunden sein sollte und somit die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG rechtfertigen sollte. Ein Gartenhaus erfordert grundsätzlich keinen Standort ausserhalb der Bauzone, weswegen kein Ausnahmegrund nach Art. 24 RPG vorliegt. Auch der Ausnahmegrund nach Art. 24c RPG greift vorliegend nicht: Es ergibt sich aus den Akten nicht, ob das Hauptgebäude auf der Parzelle Worben Grundbuchblatt Nr. E.________ überhaupt in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt, was die Voraussetzung wäre, dass das Gartenhaus als Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG geprüft werden könnte. Ohnehin sind Bauten ohne körperlichen Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute – hier nicht anwendbare Ausnahmefälle vorbehalten – als eigenständige Bauvorhaben zu behandeln und können nicht als Erweiterung einer besitzstandsgeschützten Hauptbaute im Sinne von Art. 24c RPG gelten. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könnte schliesslich auch deshalb nicht erteilt werden, da das 2022 neubauähnlich, vollständig erneuerte Gartenhaus weder für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig ist noch darauf ausgerichtet ist, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Andere Ausnahmetatbestände kommen von vornherein nicht in Betracht. Die umstrittene Baute könnte daher nicht bewilligt werden.”
“Gründe wie Konstruktion oder Topografie, die ausnahmsweise eine Abweichung vom Erfordernis des körperlichen Zusammenhanges erlauben, sind keine ersichtlich. Der Bruder der Beschwerdeführerin 2 wohnt gemäss dem der Beschwerde auszugsweise beigelegten, undatierten Mietvertrag seit dem 1. November 2022 in A.________. Sein Bauwagen soll bis Ende Oktober 2023 auf dem Parkplatz stehen und anschliessend auf einen ausserkantonalen Stellplatz gebracht werden. Es erscheint daher fraglich, ob der Bauwagen räumlich, organisatorisch und konzeptionell überhaupt so angeordnet ist, dass er eindeutig der Hauptbaute zugeordnet ist und nur dieser dienen kann. Dasselbe gilt auch für den Bauwagen, der ab August 2025 ebenfalls auf einem ausserkantonalen Stellplatz zu stehen kommen soll. Aus den genannten Gründen ist die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG zu verneinen. Vielmehr handelt es sich bei den beiden Bauwagen um ein eigenständiges Bauvorhaben, für welches eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erforderlich ist. Selbst wenn Art. 24c RPG anwendbar wäre, bringen die Beschwerdeführerinnen keine objektiven Gründe vor, weshalb das Aufstellen von Bauwagen für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein sollte. Solche Gründe sind denn auch nicht ersichtlich. Die Bauwagen werden nicht durch die Beschwerdeführerinnen selber umgebaut und genutzt. Insbesondere machen sie nicht geltend, dass die Wohn- und Abstellräume innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens zu knapp bemessen sind. Aus objektiver Sicht ist für die zeitgemässe Wohnnutzung nicht erforderlich, dass ein künstlerisches Atelier in einem Bauwagen eingerichtet wird. Hierbei handelt es sich nur um eine individuell bessere Nutzung der Parkplatzfläche. Auch die Abdichtung und Isolierung eines weiteren Bauwagens sind nicht tatsächlich objektiv erforderlich. Vielmehr handelt es sich um eine komfortable Lösung für den Bruder der Beschwerdeführerin 2, dem die Suche nach einem für die Umbauarbeiten des Bauwagens bewilligten Abstellplatz erspart bleibt. Aus den von den Beschwerdeführerinnen eingereichten Fotos und aus den Vorakten geht zudem hervor, dass die bestehende Garage zwei Abstellplätze für Motorfahrzeuge bieten würde.”
“La présence d'un arrêt du train ******** à environ 400 mètres en contrebas, ligne ferroviaire à vocation essentiellement touristique et aux horaires restreints, ne modifie pas cette appréciation. Depuis le domaine public, le chalet concerné bénéficie d'un chemin d'accès goudronné conduisant jusqu'au pied de la parcelle litigieuse; au-delà, aucun chemin asphalté ne mène jusqu'à l'habitation, que l'on rejoint par une bande herbeuse. Dans ces conditions, l'éloignement entre la zone de stationnement et l'habitation qu'elle dessert est conditionnée par les aménagements existants en termes d'accès: cette zone ne peut être raisonnablement aménagée plus près de l'habitation car le chemin n'est pas goudronné plus avant et donc plus difficilement empruntable avec une voiture de tourisme. Même si ces places ne sont pas aux abords directs du chalet, elles disposent donc d'un lien fonctionnel étroit avec lui. Leur emplacement répond à des motifs objectifs, qui justifient par conséquent leur éloignement. Dans ces conditions particulières, et sous réserve de la question de son dimensionnement, les recourants pourraient donc se prévaloir de l'art. 24c LAT pour être autorisés à disposer d'une place de stationnement au pied de leur parcelle.”
Änderungen nach Art. 24c RPG sind nur ausnahmsweise zuzulassen und restriktiv auszulegen. Bei der Anwendung ist die vorrangige Trennung von Bauzone und Nichtbaugebiet zu beachten; Art. 24c ist im Lichte dieses wichtigen raumplanerischen Anliegens auszulegen. Zudem sind die quantitativen Beschränkungen von Art. 42 RPV (insbesondere beim Wiederaufbau und bei Erweiterungen) zu berücksichtigen. Art. 24c stellt eine eng zu prüfende, erweiterte Besitzstandsgarantie dar.
“Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf sowohl bezüglich der aBGF als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von aBGF und Brutto-Nebenfläche) weder 30 % noch 100 m2 überschreiten, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur halb angerechnet werden (Bst. b). Art. 42 Abs. 4 RPV enthält Vorschriften zum Wiederaufbau von Bauten und Anlagen gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG. Eine Baute oder Anlage darf nur wiederaufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wiederaufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Abs. 3 Bst. a (zur maximal zulässigen Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens) ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. 3.4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern. Offenbar gebe es politische Anstrengungen, «um diese Teile […] wieder zu korrigieren» (Beschwerde S. 3). – Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Veränderungen nach Art. 24c RPG einen «landwirtschaftlichen Nutzen» voraussetzen. Die Bestimmung regelt vielmehr den Besitzstand bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, d.h. im Nichtbaugebiet. Solche nicht zonenkonformen Bauten und Anlagen dürfen insbesondere vor dem Hintergrund der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 1 RPG) nur ausnahmsweise, unter den Voraussetzungen von Art. 24c RPG verändert und erweitert werden. Die Beschwerdeführenden können aus ihrer Kritik an der bestehenden Regelung nichts zu ihren Gunsten ableiten.”
“Hinsichtlich der konkreten Beurteilung der Identität – mit Blick auf die Lage mit dem altrechtlichen Wohn- und Ökonomiegebäude und dessen Umgebung einerseits und den nun streitigen Geräteunterstand anderseits – ist vorab festzuhalten, dass die Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet eines der grundlegendsten Prinzipien des Raumplanungsrechts darstellt (vgl. Art. 75 BV; Art. 1 und 3 RPG; BGE 136 II 359 E. 9; 111 Ib 213 E. 6b). Im Lichte dieses wichtigen raumplanerischen Anliegens ist auch Art. 24c RPG auszulegen (vgl. BGE 127 II 215 E. 3a; 129 II 396 E. 4.2.1).”
“E. 4.2; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 2 N. 1). Die Bestandesgarantie als Teilgehalt der Eigentumsgarantie umfasst nur das Recht auf den Weiterbestand der ursprünglich rechtmässig bewilligten Baute, indem sie unterhalten und – damit ihr Wert nicht kontinuierlich abnimmt – erneuert werden darf. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG geht darüber hinaus und lässt wesentlich mehr Änderungen des Bestehenden zu. In diesem Sinn stellen Art. 24c RPG – aber auch Art. 24b, 24d und 24e RPG – Fälle einer aus besonderen Gründen «erweiterten Besitzstandsgarantie» dar (vgl. Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 11). Erfüllt ein Bauvorhaben – wie hier – bereits die Anforderungen nach der erweiterten Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG nicht (vgl. vorne E. 3), kann es somit erst recht nicht gestützt auf die Eigentumsgarantie nach Art. 26 BV und Art. 24 KV bewilligt werden. Die Verweigerung der Baubewilligung stellt demnach keinen (unzulässigen) Eingriff in die Eigentumsgarantie dar.”
Fehlt ein körperlicher Zusammenhang zum Hauptbau, sind freistehende Nebenbauten grundsätzlich nicht als zulässige Erweiterung nach Art. 24c RPG anzusehen, sondern als eigenständiges Bauvorhaben zu behandeln. Ausnahmsweise kann auf den körperlichen Zusammenhang verzichtet werden, wenn ein Direktanbau aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich ist und die Nebenfläche räumlich, organisatorisch und konzeptionell so angeordnet ist, dass sie eindeutig dem Hauptbau zugeordnet ist und nur diesem dient.
“Landwirtschaftszonen dienen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich und sollen entsprechend ihren verschiedenen Funktionen von Überbauungen weitgehend freigehalten werden (Art. 16 Abs. 1 RPG8). In der Landwirtschaftszone erstellte Bauten sind zonenkonform, wenn diese zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Für nicht zonenkonforme Bauten können unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen erteilt werden (Art. 24 ff. RPG). Die fragliche Baute ist nicht zonenkonform, da sie weder zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung noch für den produzierenden Gartenbau nötig ist. Die Beschwerdeführerin begründet auch nicht, weshalb die Baute standortgebunden sein sollte und somit die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG rechtfertigen sollte. Ein Gartenhaus erfordert grundsätzlich keinen Standort ausserhalb der Bauzone, weswegen kein Ausnahmegrund nach Art. 24 RPG vorliegt. Auch der Ausnahmegrund nach Art. 24c RPG greift vorliegend nicht: Es ergibt sich aus den Akten nicht, ob das Hauptgebäude auf der Parzelle Worben Grundbuchblatt Nr. E.________ überhaupt in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt, was die Voraussetzung wäre, dass das Gartenhaus als Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG geprüft werden könnte. Ohnehin sind Bauten ohne körperlichen Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute – hier nicht anwendbare Ausnahmefälle vorbehalten – als eigenständige Bauvorhaben zu behandeln und können nicht als Erweiterung einer besitzstandsgeschützten Hauptbaute im Sinne von Art. 24c RPG gelten. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könnte schliesslich auch deshalb nicht erteilt werden, da das 2022 neubauähnlich, vollständig erneuerte Gartenhaus weder für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig ist noch darauf ausgerichtet ist, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Andere Ausnahmetatbestände kommen von vornherein nicht in Betracht. Die umstrittene Baute könnte daher nicht bewilligt werden.”
“Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.26 Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand. Diese Bauteile dürfen nur erstellt werden, wenn innerhalb des bestehenden Volumens kein Platz vorhanden ist. Die Bauten sind soweit möglich als Anbauten und die Anlagen mit einem körperlichen Zusammenhang zur Hauptbaute auszuführen.27 Fehlt der körperliche Zusammenhang, gelten baubewilligungspflichtige Änderungen in der Umgebung eines besitzstandsgeschützten Gebäudes als eigenständige Bauvorhaben und fallen nicht in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG.28 Ausnahmsweise ist kein körperlicher Zusammenhang vorausgesetzt, wenn ein direktes Anbauen aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich ist. Die Nebenfläche muss diesfalls räumlich, organisatorisch und konzeptionell so angeordnet sein, dass sie eindeutig der Hauptbaute zugeordnet ist und nur dieser dienen kann.29 Die beiden Bauwagen weisen keinen körperlichen Zusammenhang zum Wohngebäude und der Garage auf der Parzelle Nr. F.________ auf und sind in einer Distanz von ca. 26 m zum Wohnhaus aufgestellt. Gründe wie Konstruktion oder Topografie, die ausnahmsweise eine Abweichung vom Erfordernis des körperlichen Zusammenhanges erlauben, sind keine ersichtlich. Der Bruder der Beschwerdeführerin 2 wohnt gemäss dem der Beschwerde auszugsweise beigelegten, undatierten Mietvertrag seit dem 1. November 2022 in A.________. Sein Bauwagen soll bis Ende Oktober 2023 auf dem Parkplatz stehen und anschliessend auf einen ausserkantonalen Stellplatz gebracht werden. Es erscheint daher fraglich, ob der Bauwagen räumlich, organisatorisch und konzeptionell überhaupt so angeordnet ist, dass er eindeutig der Hauptbaute zugeordnet ist und nur dieser dienen kann.”
“29 Die beiden Bauwagen weisen keinen körperlichen Zusammenhang zum Wohngebäude und der Garage auf der Parzelle Nr. F.________ auf und sind in einer Distanz von ca. 26 m zum Wohnhaus aufgestellt. Gründe wie Konstruktion oder Topografie, die ausnahmsweise eine Abweichung vom Erfordernis des körperlichen Zusammenhanges erlauben, sind keine ersichtlich. Der Bruder der Beschwerdeführerin 2 wohnt gemäss dem der Beschwerde auszugsweise beigelegten, undatierten Mietvertrag seit dem 1. November 2022 in A.________. Sein Bauwagen soll bis Ende Oktober 2023 auf dem Parkplatz stehen und anschliessend auf einen ausserkantonalen Stellplatz gebracht werden. Es erscheint daher fraglich, ob der Bauwagen räumlich, organisatorisch und konzeptionell überhaupt so angeordnet ist, dass er eindeutig der Hauptbaute zugeordnet ist und nur dieser dienen kann. Dasselbe gilt auch für den Bauwagen, der ab August 2025 ebenfalls auf einem ausserkantonalen Stellplatz zu stehen kommen soll. Aus den genannten Gründen ist die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG zu verneinen. Vielmehr handelt es sich bei den beiden Bauwagen um ein eigenständiges Bauvorhaben, für welches eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erforderlich ist. Selbst wenn Art. 24c RPG anwendbar wäre, bringen die Beschwerdeführerinnen keine objektiven Gründe vor, weshalb das Aufstellen von Bauwagen für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein sollte. Solche Gründe sind denn auch nicht ersichtlich. Die Bauwagen werden nicht durch die Beschwerdeführerinnen selber umgebaut und genutzt. Insbesondere machen sie nicht geltend, dass die Wohn- und Abstellräume innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens zu knapp bemessen sind. Aus objektiver Sicht ist für die zeitgemässe Wohnnutzung nicht erforderlich, dass ein künstlerisches Atelier in einem Bauwagen eingerichtet wird. Hierbei handelt es sich nur um eine individuell bessere Nutzung der Parkplatzfläche. Auch die Abdichtung und Isolierung eines weiteren Bauwagens sind nicht tatsächlich objektiv erforderlich. Vielmehr handelt es sich um eine komfortable Lösung für den Bruder der Beschwerdeführerin 2, dem die Suche nach einem für die Umbauarbeiten des Bauwagens bewilligten Abstellplatz erspart bleibt.”
Art. 24c Abs. 5 RPG verlangt, dass bei sämtlichen nach Art. 24c bewilligten Massnahmen die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung geprüft bleibt. Dies gilt auch für altrechtliche, ausserhalb der Bauzone geschützte Bauten bei Erneuerung, teilweiser Änderung, massvoller Erweiterung oder Wiederaufbau.
“Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [RPG; SR 700]; BGE 147 II 309 E. 5.5 mit Hinweisen). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Art. 24c Abs. 2 RPG bestimmt, dass mit Bewilligung der zuständigen Behörde solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Art. 24c RPG ist auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist grundsätzlich der 1. Juli 1972 (BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 03 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 2.2 Art. 24c Abs. 3 RPG dehnt seit der Revision vom 23. Dezember 2011 diese sogenannte "erweiterte Besitzstandsgarantie" auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten aus, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde. Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist.”
“Näher zu prüfen ist jedoch Art. 24c RPG. Das Gebäude B.________ auf Parzelle Meiringen Grundbuchblatt Nr. F.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass Gebäude vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“Art. 24c Abs. 1 RPG sieht (sowohl in seiner aktuellen als auch in der alten Fassung) vor, dass bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt werden. Nach Abs. 2 können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Die alte Fassung von Art. 24c Abs. 2 RPG (aArt. 24c RPG, in Kraft seit dem 1. September 2000) hat den gleichen Wortlaut, enthält jedoch in Satz 2 den Zusatz, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibe. Dies entspricht Art. 24c Abs. 5 RPG in der aktuellen Fassung. Der Bundesrat hat bereits unter der Geltung des alten Rechts in Art. 42 RPV (SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von aArt. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Nach Art. 42 Abs. 1 RPV sind Änderungen zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig.”
Voraussetzung für den Schutz nach Art. 24c ist, dass die Bauten oder Anlagen vor der Zuordnung des Grundstücks zum Nichtbaugebiet rechtmässig nach dem damals geltenden materiellen Recht errichtet oder geändert wurden. Teile, die erst nach Inkrafttreten der Nichtbaugebietszuweisung neu erstellt wurden, fallen nicht unter den Schutz nach Art. 24c.
“Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 OAT; RS 700.1). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 147 II 309 consid.”
“Secondo l'art. 24c LPT, fuori delle zone edificabili, gli edifici e impianti utilizzabili in base alla loro destinazione ma non più conformi alla destinazione della zona, sono per principio protetti nella propria situazione di fatto (cpv. 1). Con l'autorizzazione dell'autorità competente, prosegue la norma (cpv. 2), tali edifici e impianti possono essere rinnovati, trasformati parzialmente, ampliati con moderazione o ricostruiti, purché siano stati eretti o modificati legalmente. Lo stesso vale per gli edifici abitativi agricoli e gli edifici annessi utilizzati a scopo di sfruttamento agricolo, eretti o trasformati legalmente prima che il fondo in questione diventasse parte della zona non edificabile ai sensi del diritto federale. Il Consiglio federale, prevede ancora il disposto (cpv. 3), emana disposizioni al fine di evitare ripercussioni negative per l'agricoltura. L'aspetto esterno di un edificio, conclude la norma (cpv. 4), può essere modificato soltanto se ciò è necessario per un'utilizzazione a scopo abitativo conforme agli standard attuali o per un risanamento energetico, oppure per migliorare l'integrazione dell'edificio nel paesaggio.”
“La recourante se prévaut uniquement de la garantie de la situation acquise. Cependant, comme le relève de manière pertinente la DGTL (aussi bien dans sa réponse que dans la synthèse CAMAC), le bâtiment ayant été construit après que le terrain a été classé hors de la zone à bâtir et étant non conforme à l'affectation de la zone, l'atteinte à la zone de non-bâtir ne peut pas être augmentée par une extension des surfaces utiles ou par une intensification de leur utilisation. Cette argumentation est conforme au droit fédéral, en particulier aux art. 24c LAT et 41 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1). L'art. 24c LAT garantit, à son al. 1, la situation acquise des constructions et installations qui, hors de la zone à bâtir, peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone ("constructions et installations existantes sises hors de la zone à bâtir et non conformes à l’affectation de la zone"). L'art. 41 OAT, qui définit le champ d’application de l’art. 24c LAT, précise que la garantie de la situation acquise ne profite qu'aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement "avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible". La présente occurrence a ceci de particulier que l'hôtel-restaurant, bâtiment qui a fait l'objet des travaux litigieux, a été construit après l'adoption du PEC no 4a. Autrement dit, ce plan était déjà en vigueur au moment de la construction de l'hôtel, dans les années 1950: l'hôtel-restaurant a d'ailleurs fait l'objet, à l'époque, d'autorisations exceptionnelles, afin de permettre sa réalisation puis son agrandissement dans l'espace inconstructible défini par le PEC. Les parties empiétant sur la zone de non-bâtir ne peuvent par conséquent pas être considérées comme ayant été érigées avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible, de sorte que les possibilités de transformation ou d'agrandissement offertes par le droit fédéral au titre de la garantie de la situation acquise ne s'appliquent pas.”
Ein vollständiger Ersatz der Dacheindeckung kann das äussere Erscheinungsbild einer Baute erheblich verändern und ist insbesondere dann als bewilligungspflichtiger Eingriff zu betrachten, wenn Material oder Farbton nicht mit dem ursprünglich Bewilligten identisch sind. Dies gilt umso eher für besitzstandsgeschützte zonenfremde Bauten in der Landwirtschaftszone, bei denen die Identität (insbesondere Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung) zu beachten ist.
“Der Beschwerdeführer beabsichtigt, das Eternitdach der Alphütte vollständig durch ein Aluminiumdach zu ersetzen. Ein kompletter Ersatz der Dacheindeckung kann dazu führen, dass sich das äussere Erscheinungsbild einer Baute erheblich verändert, unterscheiden sich die möglichen Bedachungsmaterialien in Struktur und Eigenschaften doch sehr und sind unzählige Farbtöne denkbar. Jedenfalls dann, wenn das neue Dach in Bezug auf Material und Farbton nicht identisch mit dem ursprünglich bewilligten ist, ist deshalb mit der Vorinstanz von einem bewilligungspflichtigen Vorgang auszugehen. Das gilt umso mehr bei besitzstandsgeschützten zonenfremden Bauten in der Landwirtschaftszone, deren Identität es zu wahren gilt (Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom”
“Die Baubewilligungspflicht hat eine präventive Funktion; sie soll vorsorglich verhindern, dass die massgebenden Vorschriften verletzt werden, und muss daher greifen, bevor feststeht, dass dies der Fall ist (BVR 2020 S. 380 E. 6.2, 2015 S. 541 E. 3.3; zum Ganzen VGE 2021/206 vom 21.9.2022 [noch nicht rechtskräftig] E. 4.2 f.). 2.4 Der Beschwerdeführer beabsichtigt, das Eternitdach der Alphütte vollständig durch ein Aluminiumdach zu ersetzen. Ein kompletter Ersatz der Dacheindeckung kann dazu führen, dass sich das äussere Erscheinungsbild einer Baute erheblich verändert, unterscheiden sich die möglichen Bedachungsmaterialien in Struktur und Eigenschaften doch sehr und sind unzählige Farbtöne denkbar. Jedenfalls dann, wenn das neue Dach in Bezug auf Material und Farbton nicht identisch mit dem ursprünglich bewilligten ist, ist deshalb mit der Vorinstanz von einem bewilligungspflichtigen Vorgang auszugehen. Das gilt umso mehr bei besitzstandsgeschützten zonenfremden Bauten in der Landwirtschaftszone, deren Identität es zu wahren gilt (Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilligungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd.”
Art. 24c Abs. 2 setzt voraus, dass die betroffenen Bauten oder Anlagen «rechtmässig errichtet oder verändert» wurden. Bauteile, die nach 1993 nachweislich ohne Bewilligung errichtet wurden und nie rechtlich anerkannt wurden, können daher nach den dargelegten Erwägungen nicht unter den Schutz von Art. 24c Abs. 2 fallen.
“En l'espèce, on relèvera d'abord que "l'ancien mur éboulé" ne ressort ni des plans déposés en 1935 lors de la demande de permis de construire le bâtiment n° ECA 2718 ni des plans subséquents figurant au dossier. On constatera également que lorsque la recourante a déposé la demande de permis de construire du 21 octobre 2016, elle a fourni des plans du 19 octobre 2016 qui figuraient en rouge les murs existants "avant l'achat de la parcelle en 1993 et non cadastré". A l'inverse du mur de soutènement sud, l'ancien mur à l'est n'y est pas indiqué. Il paraît donc avoir été édifié après 1993 et n'a jamais fait l'objet d'une autorisation de construire. La recourante ne peut donc pas se prévaloir de l'art. 24c al. 2 LAT qui permet la reconstruction de bâtiments ou d'installations hors de la zone à bâtir, à condition qu'ils aient été érigés ou transformés légalement.”
Erhebliche Änderungen von Volumen oder Proportionen (z. B. stark vergrösserte Lucarnen, markante Terrainauf- bzw. Abschüttungen, breite Zufahrten, grosse Stützmauern) können zur Verneinung der Identität der Baute führen. In solchen Fällen kann die Zulässigkeit der Änderung nicht allein mit dem Verweis auf eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung im Sinn von Art. 24c Abs. 4 RPG gerechtfertigt werden.
“La DGTL demande ensuite le rétablissement des avant-toits des lucarnes dans les dimensions d'origine (ch. 10). Se déterminant sur le procès-verbal de l'inspection locale, elle a précisé, photographies à l'appui, que cette exigence portait non pas sur les avant-toits latéraux des lucarnes, mais sur ceux devant le vitrage. D'après l'autorité intimée, les nouvelles lucarnes ne respectent pas l'identité du bâtiment: elles entraînent une modification significative de l'aspect extérieur du chalet et ne peuvent être considérées comme une transformation partielle. De son côté, le recourant soutient que cette transformation améliore l'esthétique de la construction tout en respectant son identité historique. Il invoque également l'art. 24c al. 4 LAT, en affirmant que les modifications des lucarnes répondent à un besoin d'usage d'habitation conforme aux normes actuelles et participent à un assainissement énergétique. Le chalet des Râpes est pourvu de deux lucarnes aménagées en toiture, l'une orientée à l'ouest et l'autre à l'est. Les photographies au dossier montrent des lucarnes d'origine sobres, composée de quatre petites fenêtres carrées alignées et surmontées d'un avant-toit discret, sans accroche directe au faîte. Dans le cadre des travaux litigieux, les deux fenêtres centrales ont été fusionnées en un vitrage unique fixe, encadré de part et d'autre par des fenêtres ouvrantes plus petites, d'une largeur de 75 cm chacune. Cette structure est surmontée d'un avant-toit imposant, présenté par le recourant comme une protection contre les intempéries. Par leur volume particulièrement important, les nouvelles lucarnes exercent une emprise considérable sur la toiture, qu'elles déséquilibrent par leur allure massive. Ces transformations s'écartent de la configuration initiale de la toiture et contrastent avec la discrétion des lucarnes d'origine.”
“Dans le cadre des travaux litigieux, les deux fenêtres centrales ont été fusionnées en un vitrage unique fixe, encadré de part et d'autre par des fenêtres ouvrantes plus petites, d'une largeur de 75 cm chacune. Cette structure est surmontée d'un avant-toit imposant, présenté par le recourant comme une protection contre les intempéries. Par leur volume particulièrement important, les nouvelles lucarnes exercent une emprise considérable sur la toiture, qu'elles déséquilibrent par leur allure massive. Ces transformations s'écartent de la configuration initiale de la toiture et contrastent avec la discrétion des lucarnes d'origine. La DGTL était ainsi fondée à considérer que les modifications apportées aux lucarnes excèdent ce qui peut être admis, sous l'angle du respect de l'identité, au titre de la garantie de la situation acquise. Elles ne sont pas régularisables pour ce motif déjà. Il n'y a donc pas lieu de déterminer si ces transformations sont justifiées, comme le prétend le recourant, par un besoin d'usage d'habitation répondant aux normes usuelles, respectivement par un assainissement énergétique (cf. art. 24c al. 4 LAT).”
“Auch dies ist indessen nicht der Fall: Wie die Vorinstanz zu Recht befand, würde der Bau der rund 3 m breiten und 110 m langen Zufahrt namentlich wegen der notwendigen Terrainanpassungen einen markanten Eingriff in den bisher unberührten Hang darstellen. Daran vermögen weder die Wegoberfläche aus sickerfähigem Material noch die Begrünung der Terrainanpassungen etwas zu ändern. Hinzu kommt, dass auch der geplante Wendeplatz mit Autounterstand grössere Terrainveränderungen mit markanten Stützmauern bedingt, welche die Umgebung des Chalets erheblich verändern würden. Folglich wahren weder die neue Zufahrt noch die Terrainveränderungen auf der Parzelle des Beschwerdeführers die Identität des Chalets. Unter diesen Umständen kann offenbleiben, ob die geplanten Bauten für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG notwendig wären. Schliesslich kann der Beschwerdeführer aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 1. Oktober 2004 schon deshalb nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil es vom Bundesgericht aufgehoben worden ist (vgl. VGE 21812 betreffend Erschliessungsstrasse, die überwiegend nichtlandwirtschaftlichen Wohnbauten dient; BGer 1A.256/2004 vom 31.8.2005). Ohnehin hatte das Verwaltungsgericht auch in jenem Fall erwogen, dass die projektierte Strasse nicht als teilweise Änderung betrachtet werden könne und die Wesensgleichheit nicht gewahrt sei (E. 8).”
“Februar 2021 vorbringt, optisch seien die beiden Fahrrinnen mit Grasnarbe in der Mitte in der leichten Hanglage kaum sichtbar. So sind – wie ausgeführt – neben dem eigentlichen Weg – auch Terrainanpassungen nötig. Auch der geplante Wendeplatz, welcher grössere Aufschüttungen nötig macht und markante Stützmauern vorsieht, verändert das Umgebungsbild vor dem Chalet in erheblicher Weise. Bereits eine erhebliche Terrainveränderung kann zur Verneinung der Identität führen.16 Vorliegend plant der Beschwerdeführer nicht nur eine deutlich wahrnehmbare Geländeveränderung, sondern verändert mit der Zufahrt sowie dem Autounterstand mit Wendeplatz auch das äussere Erscheinungsbild in erheblicher Weise. Dies führt dazu, dass die Wesensgleichzeit zu verneinen ist und die Identität der Baute nicht mehr gewahrt bleibt. Das umstrittene Bauvorhaben geht damit unabhängig von den flächenmässigen Beschränkungen nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV über eine Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG hinaus. Ebenso kann offen bleiben, ob das Vorhaben für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig ist, wie dies der Beschwerdeführer mit Verweis auf das erstrittene Notwegrecht geltend zu machen scheint. Denn die Wesensgleichheit – welche vorliegend verneint werden muss – bleibt stets vorbehalten.17”
Die erweiterte Bestandsgarantie gilt für altrechtliche, bestimmungsgemäss nutzbare Bauten ausserhalb der Bauzone, soweit sie rechtmässig erstellt oder geändert wurden und die Bausubstanz sowie die Gebrauchstauglichkeit noch überwiegend intakt sind. Nicht mehr bestimmungsgemässe Bauten bzw. Bauruinen sind vom Bestandsschutz ausgeschlossen.
“Gemäss Art. 24c RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche altrechtlichen Gebäude und Anlagen können mit einer Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung der Besitzstandsgarantie ist, dass das Gebäude noch eine gut erhaltene Bausubstanz aufweist. Nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten geniessen in der Landwirtschaftszone keinen Besitzstand.18 Die Baute muss daher gemessen an ihrer Zweckbestimmung noch gebrauchstauglich sein, die tragenden Konstruktionen müssen mehrheitlich intakt sein. Ein Umbau von Bauruinen zu wieder nutzbaren Bauten bzw. deren Abbruch und Wiederaufbau ist ausgeschlossen.19”
“Das Wohnhaus auf Parzelle Nr. G.________ gehört nicht zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe (vgl. Art. 16a Abs. 1 RPG) und wird daher in der Landwirtschaftszone zonenfremd genutzt. Auf dem Luftbild der Swisstopo von 1970 ist ersichtlich, dass das Gebäude bereits vor dem 1. Juli 1972 bestand. Dieser Zeitpunkt ist raumplanungsrechtlich relevant, weil damals mit Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes17 erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde.18 Das Gebäude (samt seiner Umgebung) fällt daher unter die erweiterte Bestandesgarantie von Art. 24c RPG. Solche altrechtlichen Gebäude und Anlagen können mit einer Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Die zulässigen Änderungen sind in Art. 42 RPV konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand ist der Zustand, in dem sich die Baute im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet (rechtmässig) befand (vgl. Art. 42 Abs. 2 RPV), das heisst der bereits erwähnte Stichtag vom 1. Juli”
Rein ästhetische Änderungen sind nur dann zulässig, wenn die Identität der Bauform erhalten bleibt; rein kosmetische Eingriffe begründen nicht automatisch Eingriffe, die diese Identität verletzen.
“4 LAT étaient remplies avant de pouvoir se demander si l’identité de la construction était préservée, n’était applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment qui impliquaient une augmentation de la surface habitable. L’agrandissement total ne pouvait alors excéder 30 % ou 100 m², qu’il s’agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptant que pour moitié. Ainsi, une pergola - qui n’impliquait aucun agrandissement de la surface brute de plancher - n’était pas à considérer comme un agrandissement au sens de l’art. 42b al. 3 première phrase OAT, de sorte qu’il n’était pas nécessaire de vérifier d’abord si celle-ci était nécessaire à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique, pour déterminer ensuite si l’identité de la construction était respectée. Au demeurant, il était difficile de comprendre comment une modification de nature purement esthétique pourrait respecter ces conditions puisque, par définition, une telle modification ne permettait jamais de remplir les conditions posées par l’art. 24c al. 4 LAT qui exigeait le caractère utile de la modification. Pourtant, l’art. 42 OAT, précisant la portée de l’art. 24c al. 4 LAT, prévoyait dans sa teneur littérale que les modifications purement esthétiques de l’aspect extérieur d’un bâtiment étaient admissibles si elles respectaient l’identité de la construction. En l’espèce, le DT ne prétendait pas que la pergola ne respecterait pas l’identité de la construction de sorte qu’à ce titre, s’agissant d’une amélioration esthétique répondant aux conditions posées par l’art. 42 OAT, elle aurait dû être admise. Le comportement du département était en outre contradictoire. Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes.”
“Il était probable que le chauffage n’ait pas fait l’objet de contrôles réguliers créant un danger pour les habitations voisines. L’autorisation de construire querellée n’était pas conforme à l’art. 24c LAT. La propriétaire a rappelé n’avoir pas mis en œuvre la DP à la demande du département qui souhaitait que le bâtiment soit plus éloigné du ruisseau et aux fins de ne pas conserver une partie de la construction actuelle, peu efficiente d’un point de vue écologique. La DP avait toutefois fait l’objet d’une procédure judiciaire qui avait confirmé son bien-fondé. Or, il était déjà question d’une transformation et agrandissement d’une villa. Le transport sur place avait confirmé l’habitabilité des constructions actuelles à l’année. Le département a rappelé que le projet d’agrandissement avait été abandonné à sa demande afin de permettre l’éloignement de la construction projetée du ruisseau, tout en créant un volume unifié, plus harmonieux que l’ajout d’un agrandissement tel que préalablement projeté. Les modifications apportées étaient conformes à l’art. 24c al. 4 LAT. Elles étaient nécessaires à un usage d’habitation, permettaient un assainissement énergétique et visaient une meilleure intégration dans le paysage, tant par rapport au cours d’eau que par la réalisation d’un volume unifié et rationnel en lieu et place de bâtiments hétéroclites aux pans de toiture divergents. Le projet permettait ainsi notamment la création d’une bande herbeuse en prairie extensive, telle que demandée par l’OCAN. 17) Sur ce, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1) Interjeté en temps utile devant la juridiction compétente, le recours est recevable (art. 132 de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 - LOJ - E 2 05 ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 - LPA - E 5 10). 2) Le litige porte sur la question de savoir si la construction projetée remplit les conditions posées par les art. 24c de la LAT et 42 OAT pour être autorisée à titre dérogatoire (art. 27C de la loi d'application de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire du 4 juin 1987 - LaLAT - L 1 30).”
Art. 24c RPG findet auf eine alleinstehende landwirtschaftliche Nichtwohnbaute keine Anwendung; in diesem Fall ist ihr Wiederaufbau ausgeschlossen.
“Die vorinstanzliche Auffassung, wonach das geänderte Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen nach dem RPG nicht bewilligungsfähig sei, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. Das vom Bundesgericht zur Stellungnahme eingeladene ARE kommt zum gleichen Schluss. Wie die Vorinstanzen zutreffend aufgezeigt haben, sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 34b RPV (SR 700.1) i.V.m. Art. 16a bis RPG nicht erfüllt, da der Betrieb nicht als landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB; SR 211.412.11) eingestuft werden kann. Die Beschwerdeführerinnen setzen sich mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz nicht substanziiert auseinander. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG fällt ebenfalls ausser Betracht. Zwar machen die Beschwerdeführerinnen geltend, das geänderte Bauvorhaben könne allenfalls nach Art. 24c RPG bewilligt werden, wonach bestimmungsgemäss nutzbare altrechtliche Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, unter gewissen Voraussetzungen abgebrochen und wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Art. 24c RPG gelangt jedoch schon deshalb nicht zur Anwendung, da es sich beim inzwischen abgebrochenen Gebäude Nr. 92 um eine alleinstehende landwirtschaftliche Nichtwohnbaute handelte, und somit weder um eine zonenwidrig gewordene Wohnbaute oder ein angebautes Ökonomiegebäude (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV) noch um eine altrechtliche Gewerbebaute (vgl. Urteil 1C_382/2016 vom 6. April 2017 E. 2.2).”
Sind die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und stehen keine überwiegenden Raumplanungsinteressen entgegen, besteht trotz der «Kann»-Formulierung von Art. 24c Abs. 1 RPG ein Anspruch auf Erteilung der erleichterten Ausnahmebewilligung. Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten, sofern die weiteren Voraussetzungen von Art. 24c RPG erfüllt sind.
“Das Bundesgericht habe im Urteil BGer 1C_464/2016 vom 7. Juni 2017 (E. 3.4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art.”
“sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art.”
“Vorliegend ist unbestritten, dass die Remise und der Kiesplatz nicht als zonenkonform im Sinne von Art. 16a RPG bewilligt werden können und auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen sind. Der Beschwerdeführer selber hat sich bei seinem nachträglichen Baugesuch nicht auf die Zonenkonformität gestützt, sondern ein Ausnahmegesuch nach Art. 24 ff. RPG eingereicht.10 Ebenso steht fest, dass eine Ausnahmebewilligung nach den Artikeln 24a, 24b, 24d, 24e und 37a RPG von vornherein ausser Betracht fällt. Solches macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend. Näher zu prüfen ist daher einzig Art. 24c RPG. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG und Art. 41 RPV11 werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die vor dem 1. Juli 1972 erstellt wurden und die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Eine Baute oder Anlage darf nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht (Art.”
“Weiter zu prüfen ist die erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen i.S.v. Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art.”
“Die Liegenschaft der Beschwerdeführenden auf Parzelle Kappelen Grundbuchblatt Nr. H.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass das bestehende Haus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art.”
Bei einer Umnutzung ohne Grundrissänderung liegt nicht automatisch eine Erweiterung der Nebennutzfläche im Sinne von Art. 24c RPG vor; es ist zu prüfen, ob tatsächlich eine physische Vergrösserung gegenüber dem Vorzustand vorliegt.
“% sowohl die relative Grenze gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV von 60 % sowie die relative Grenze gemäss Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV von 30 % leicht überschritten waren. Trotzdem erteilte das AGR dem Vorhaben die Bewilligung nach Art. 24c RPG. Mit anderen Worten war die Erweiterungsmöglichkeit nach Art. 24c RPG bezüglich der Bruttogeschossfläche mit dem Vorhaben im Jahr 2013 offensichtlich ausgeschöpft, wie es das AGR zutreffend auch in seiner Stellungnahme vom 2. September 2021 in vorliegendem Beschwerdeverfahren präzisiert. Für die Nebennutzfläche ist jedoch zu differenzieren. Insofern ging die summarische Einschätzung des Rechtsamts vom 12. August 2021 von falschen Tatsachen («vollständige Ausschöpfung der Erweiterungsmöglichkeiten») aus. Den vorliegenden Bauplänen ist zu entnehmen, dass bei der Umnutzung der Doppelgarage in einen Pferdestall keine Vergrösserung des Grundrisses des Gebäudes B.________ Nr. O.________ vorgenommen wurde,35 mithin liegt keine physische Erweiterung der Nebennutzfläche beim Gebäude Nr. O.________ zum Vorzustand vor.36 Damit wurde insgesamt eine Fläche von”
Bei der Prüfung ist eine umfassende Gesamtbetrachtung der konkreten Umstände vorzunehmen (z. B. Lage, Dimensionen und Einpassung in die Landschaft bzw. regionale Architektur). Im Rahmen dieser Gesamtwürdigung sind überdimensionierte Vorhaben oder eine ersichtliche mangelnde Einpassung in die Landschaft bzw. in die Architektur des Ortes geeignet, eine Bewilligung zu verneinen.
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale.”
“Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op.”
“Même si on appliquait l’art. 24c LAT, le projet doit être refusé. Vu qu’une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considérée comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel (art. 42 al. 1 OAT) et en complément du mémento A1 – Construire hors de la zone à bâtir, l'OACOT a établi les «principes d’agencement en relation avec l’article 24c LAT – Transformation de bâtiments et d’installations érigés sous l’ancien droit.»14 Lors de l’appréciation d’une construction ou installation, il faut tenir compte de ces recommandations.15 Selon ces principes, en cas de transformation, de même qu’en cas de démolition suivie d’une reconstruction, l'aspect extérieur du bâtiment, que caractérisent trois éléments, à savoir la toiture, les façades et les abords, doit autant que possible rester inchangé. L’OACOT détermine que les caractéristiques des différentes parties du bâtiment (éléments de style) doivent être préservées, mais des améliorations d'ordre esthétique sont possibles.”
“4, qui visait à répondre à la crainte que l'élargissement du champ d'application matériel de l'art. 24c LAT aux nombreuses fermes désaffectées n'entraîne la transformation d'une grande partie du paysage rural. Depuis cette révision, les modifications apportées à l'aspect extérieur des bâtiments ne sont admissibles que si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, ou à un assainissement énergétique, ou à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli / Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT). L'al. 4 de l'art. 24c LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). Dans son rapport intitulé "Nouveau droit de l’aménagement du territoire - Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre", au chapitre V intitulé "Autorisations au sens de l’article 24c LAT: modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone" (dans la version du 23 février 2007, actuellement en vigueur), l'Office fédéral du développement territorial (OFDT-ARE) indique qu'en principe un agrandissement extérieur au sens des art.”
Bei Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens ist vom Erfordernis eines körperlichen Zusammenhangs mit dem Bestandsbau nur ausnahmsweise abzuweichen. Eine Abweichung kommt nur in Betracht, wenn ein direktes Anbauen aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich ist und die Nebenbaute für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinn von Art. 24c Abs. 4 RPG erforderlich ist.
“November 2012 in Kraft getretene vierte Absatz von Art. 24c RPG verlangt, dass Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild (von altrechtlichen Bauten) für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein müssen, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen, die einen schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften verhindern sollen, gelten namentlich für Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens (Urteil 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3). Entsprechend führt das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern im Themenblatt A1, Bauen ausserhalb der Bauzonen, sinngemäss aus, bei Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Bauvolumens durch Nebenbauten dürfe nur ausnahmsweise vom Erfordernis des körperlichen Zusammenhangs mit der bestehenden Baute abgewichen werden, wenn ein direktes Anbauen aus konstruktiven oder topografischen Gründen nicht möglich und eine Nebenbaute für das zeitgemässe Wohnen gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG erforderlich sei. Dazu könne bei der Umstellung auf eine Hauptholzheizung ein mindestens zweiseitig offener Holzunterstand nötig sein, wenn innerhalb des Volumens (für die Lagerung des Brennholzes) kein Platz vorhanden sei (S. 3). Diese Voraussetzungen entsprechen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach bezüglich der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 lit. a RPG ein gedeckter Holzunterstand zum Betrieb einer Holzheizung (selbst bei der Bewirtschaftung einer Waldparzelle in einer Distanz von rund 720”
Im Zusammenhang mit Art. 24c RPG: Bei Verfahren nach Spezialrecht (z. B. LDFR) hat die nach der LDFR zuständige Behörde das Dossier gemäss Art. 4a ODFR an die kantonale Behörde für Bau ausserhalb der Bauzone weiterzuleiten, wenn eine auf dem betroffenen Grundstück befindliche Bauanlage ausserhalb der Bauzone liegt. Die LDFR-Behörde entscheidet nur, sofern ein vollstreckbarer raumplanungsrechtlicher Entscheid vorliegt, der die Rechtmässigkeit der Nutzung beziehungsweise der Anlage feststellt.
“Les recourantes reprochent d'abord à l'autorité intimée d'avoir excédé son pouvoir d'examen en se prononçant sur la légalité de la construction présente sur leur parcelle. Elles soutiennent que la procédure prévue par l'art. 4a ODFR n'a pas été respectée. 2.1. Lorsqu'un immeuble sis hors d'une zone à bâtir – et donc susceptible d'être considéré comme agricole – n'est pas approprié à un usage agricole ou horticole, l'art. 84 de la loi du 4 octobre 1991 sur le droit foncier rural (LDFR; RS 211.412.11) permet au propriétaire de faire constater, par l'autorité compétente, que l'immeuble considéré n'est pas soumis au champ d'application de la LDFR. Différentes conditions doivent alors être remplies. Une de celles-ci veut que les constructions et installations qui ont été érigées sur la parcelle doivent l'avoir été de manière légale, que ce soit par le biais d'une autorisation au sens des art. 22 et 24 ss de la loi du 22 juin 1979 sur l'aménagement du territoire (LAT; RS 700), ou qu'elles aient été implantées avant l'entrée en force de cette loi, respectivement lorsque l'immeuble se trouvait dans une zone alors constructible (art. 24c LAT; cf. ATF 139 III 327 consid. 3.3; arrêt TF 2C_458/2021 du 2 décembre 2021 consid. 4.1). Ainsi, la procédure en matière de droit foncier rural implique une décision en matière de droit des constructions, selon l'art. 4a ODFR. D'après l'art. 4a ODFR, dans la procédure d'octroi d'une dérogation à l'interdiction de partage matériel ou de morcellement, de même que dans la procédure d'octroi d'une décision en constatation y relative ou de non-application de la LDFR, l'autorité compétente en matière d'autorisation au sens de cette loi transmet le dossier pour décision à l'autorité cantonale compétente en matière de construction hors de la zone à bâtir (art. 25 al. 2 LAT) lorsqu'une construction ou une installation se trouve sur le bien-fonds concerné et qu'elle est située hors de la zone à bâtir au sens du droit de l'aménagement du territoire (al. 1). L'autorité compétente en matière d'autorisation au sens de la LDFR ne se prononce alors que s'il existe une décision exécutoire fondée sur le droit de l'aménagement du territoire et constatant la légalité de l'affectation de la construction ou de l'installation (al.”
Bei teilweisen Änderungen bzw. in Mise‑en‑conformité‑Verfahren prüfen die kantonalen Behörden (z.B. DIME), ob die Änderungen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung erforderlich sind oder der besseren Einpassung in die Landschaft dienen. Insbesondere kann die teilweise oder vollständige Schliessung zuvor offener Unterstände dazu führen, dass die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG nicht erfüllt werden und die Massnahme als unzulässig beurteilt wird.
“Elle rappelle que le SeCA s'était initialement opposé à la construction de deux garages enterrés, ce qui avait conduit les recourants à modifier leurs plans pour proposer un couvert à voitures ouvert de toutes parts. Elle précise qu'à aucun moment elle n'a autorisé la construction de trois murs en béton dépassant la hauteur d'un simple mur de soutènement. Elle souligne également que le couvert à voitures a été déplacé par rapport au plan initial et fermé sur trois faces. En raison de la nature distincte des objets des deux procédures, la DIME réfute catégoriquement le reproche de comportement contradictoire. En outre, elle relève que le mur de soutènement figurant sur les plans du 5 avril 2016 ne correspond ni aux photographies fournies par les recourants, qui montrent un rehaussement et une partie en bois, ni au plan joint dans le cadre de la procédure de mise en conformité. Elle note également que les recourants ont eux-mêmes admis avoir construit un autre mur en plus du mur de soutènement. Enfin, la DIME constate que, même sans les lambris, le couvert à voitures reste une structure fermée sur deux, voire trois faces, ce qui le rend non conforme à sa directive ainsi qu'à l'art. 24c al. 4 LAT. Par courrier du 17 novembre 2023, la commune renonce à émettre des observations, tout en se ralliant à la décision de la DIME. G. Il sera fait état des arguments développés par les parties à l’appui de leurs conclusions dans les considérants de droit du présent arrêt, pour autant que cela soit utile à la solution du litige. en droit 1. 1.1. Déposé dans le délai et les formes prescrits (art. 79 à 81 du code fribourgeois du 23 mai 1991 de procédure et de juridiction administrative, CPJA; RSF 150.1) – et l'avance des frais de procédure ayant été versée en temps utile – le recours est sur le principe recevable en vertu de l'art. 114 al. 1 let. a et c CPJA. Le Tribunal cantonal peut donc entrer en matière sur ses mérites, sous réserve de ce qui suit (cf. consid. 2.2). 1.2. Selon l'art. 77 al. 1 CPJA, le recours devant le Tribunal cantonal peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation (let. a) et pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (let.”
“Le 13 juillet 2017, la commune a dénoncé à la préfecture l'exécution de travaux non conformes aux autorisations de construire susmentionnées, nécessitant selon elle une procédure de mise en conformité. À la suite de cette dénonciation, les propriétaires ont déposé une demande de permis de construire pour mettre en conformité les transformations intérieures, l'agrandissement des fenêtres, la pose de velux, le box intérieur pour voitures, ainsi que le couvert pour deux voitures. Cette demande a été publiée dans la Feuille officielle (FO) ggg. Le 8 mai 2023, la DIME a délivré une autorisation spéciale pour la mise en conformité de certains travaux effectués en violation des permis de construire de 2015 et 2016. Elle l'a en revanche refusée pour le couvert à voitures. Elle a constaté que ce dernier n'était pas ouvert de toutes parts; qu'il était contraire à sa directive du 2 juillet 2018 relative aux transformations partielles de bâtiments situés hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone et à l'art. 24c al. 4 LAT; et qu'il ne pouvait pas non plus être considéré comme imposé par sa destination au sens de l'art. 24 LAT. Le 10 mai 2023, le SeCA a émis un préavis défavorable concernant la mise en conformité du couvert à voitures, soulignant notamment que cette partie du projet n'était pas conforme à la LAT et à l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1). Par décision du 24 juillet 2023, se fondant sur le refus partiel d'autorisation spéciale de la DIME, le Préfet a refusé de délivrer le permis de construire pour la mise en conformité du couvert pour deux voitures, tout en autorisant la mise en conformité des autres aménagements réalisés. D. Par mémoire du 12 septembre 2023, les propriétaires recourent contre ces décisions auprès du Tribunal cantonal. Ils concluent, sous suite de frais et dépens, principalement, à la délivrance de l'autorisation spéciale et à l'octroi du permis de construire pour la mise en conformité du couvert pour deux voitures, à condition que le lambris en bois soit supprimé, et, subsidiairement, au renvoi de la cause aux autorités intimées pour nouvelles décisions dans le sens des considérants.”
“Concernant les travaux de rénovation, de transformation et d'agrandissement, il s'agissait de vérifier l'application de l'art. 43 OAT. Les dispositions de l'art. 42 OAT étaient aussi applicables. Devant la complexité de ce dossier, le préavis ne se prononçait que sur les modifications ne disposant pas d'une autorisation de construire selon la documentation versée au dossier de la demande. La vérification de la conformité des constructions avec lesdites autorisations n'était pas effectuée. La balustrade Est pouvait être préavisée favorablement en application de l'art. 37a LAT. Quant à la terrasse couverte à l'étage, s'agissant de la fermeture des façades sur une structure de toiture dûment autorisée au ______ 1980, cette modification ne créait pas de nouvelles surfaces. Toutefois, elle portait atteinte à l'identité du site. L'OU s'en remettait à l'avis de la CMNS pour vérifier si les conditions définies par la LAT étaient réunies, à savoir si la modification visait à « une meilleure intégration dans le paysage » (art. 24c al. 4 LAT) et si « l'identité d'origine de la construction et de ses abords est respectée par cette transformation » (art. 42 al. 1 OAT). La verrière avait été autorisée en 1994 et n'était pas étudiée dans le préavis. Les règles pour les extensions extérieures des art. 42 et 43 OAT s'appliquaient par analogie aux aménagements extérieurs. En l'occurrence, les surfaces artificialisées (perméables ou non) ne devaient pas dépasser celles présentes et dûment autorisées au ______ 1980. En l'espèce, selon le document F3, ces surfaces avaient sensiblement augmenté. Il s'agissait dès lors de réduire leur emprise à celle de 1980 et de prévoir une remise en état des sols, y compris leur végétalisation ; - le 23 janvier 2023, l'office cantonal des transports (ci-après : OCT) s'est prononcé favorablement au projet, sans observation ; - le 6 février 2023, la police du feu a requis la production de pièces complémentaires, relevant que le dossier présenté ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie ; - le 6 février 2023, la CMNS a réitéré son préavis du 8 août 2022 et n'est pas entrée en matière sur la mise en conformité de la terrasse du rez inférieur et la fermeture de la pergola à l'étage ; - le 13 mars 2023, reprenant la teneur de ses précédents préavis défavorables, la direction des autorisations de construire (ci-après: DAC) a préavisé défavorablement le projet.”
Die Behörde kann die Unvereinbarkeit eines Vorhabens nicht gestützt auf nicht‑opponierbare kantonale Planungsrichtlinien (z. B. einen PDC ohne Oppositionsrecht) gegenüber Privaten rechtfertigen; massgeblich sind die übergeordneten Raumplanungs‑ und Schutzanliegen nach Bundesrecht.
“En l’espèce, le DT ne prétendait pas que la pergola ne respecterait pas l’identité de la construction de sorte qu’à ce titre, s’agissant d’une amélioration esthétique répondant aux conditions posées par l’art. 42 OAT, elle aurait dû être admise. Le comportement du département était en outre contradictoire. Il était en effet paradoxal de soutenir dans le cadre de la présente procédure qu’une pergola ne serait pas autorisée car elle constituerait une augmentation du volume bâti alors même qu’il avait autorisé par deux fois des augmentations sensibles du volume existant de la maison (DD 3______/1 et DD 3______/2). De la même manière, le département soutenait que l’ajout d’une pergola contreviendrait aux principes posés par la fiche C04 du PDCant 2030 alors qu’il avait considéré que les deux extensions précédentes respectaient lesdits principes. L’argument de l’intérêt public poursuivi devait être rejeté, le PDCant 2030 n’étant pas opposable aux particuliers. Le département ne saurait enfin justifier son refus sur la base de l’art. 24c al. 5 LAT, alors qu’il ressortait des photos aériennes et de la parcelle qu’il produisait, que la pergola envisagée ne contreviendrait nullement à la protection du paysage, telle que souhaitée par l’art. 3 al. 2 LAT. Il a joint un chargé de pièces. 14. Le département a dupliqué en date du 13 mai 2024, persistant dans ses écritures précédentes. L’art. 42 al. 1 OAT ne précisait pas l’art. 24c al. 4 LAT mais indiquait dans quel cas une transformation était considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré, soit des notions évoquées dans cette dernière disposition. Pour le surplus, le recourant ne pouvait être suivi quand il alléguait que le principe selon lequel les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT devaient être réalisées avant d’analyser si l’identité de la construction était préservée, ne serait applicable qu’aux agrandissements d’un bâtiment impliquant une augmentation de la surface habitable. La pergola induisait aussi un agrandissement des surfaces annexes de sorte que le projet entrait bien dans le champ d’application de l’art.”
Offene Überdachungen, die am 1. Juli 1972 bereits bestanden, sind nicht automatisch als anrechenbare Nebenflächen im Sinne von Art. 24c RPG zu qualifizieren. Wird eine solche offene Überdachung nachträglich geschlossen bzw. in einen geschlossenen Werkstatt- oder Aufenthaltsraum umgewandelt, ist dies als neues Volumen von Nebenflächen zu werten und kann das nach Art. 24c zulässige Erweiterungspotenzial (z. B. 100 m2) aufzehren.
“TF: Nom des parties contenant: A.________/Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Forel (Lavaux) AUGMENTATION{EN GÉNÉRAL} ZONE AGRICOLE SURFACE CONSTRUCTION EXISTANTE CONFORMITÉ À LA ZONE DROIT D'ÊTRE ENTENDU MOTIVATION DE LA DÉCISION Cst-VD-27-2 Cst-29-2 LAT-24c (01.09.2000) LAT-24c-1 (01.09.2000) LAT-24c-2 (01.11.2012) OAT-42-2 (01.11.2012) OAT-42-3-b (01.11.2012) Résumé contenant: Détermination de la surface brute de plancher utile et des surfaces annexes dans le cadre de l'art. 24c LAT. En particulier, un bûcher de taille réduite attenant et servant à l'habitation ainsi qu'un couloir menant à des surfaces annexes peuvent être comptabilisés à ce titre. Un couvert accolé au bâtiment mais ouvert sur ses côtés existant au 1er juillet 1972 ne constitue pas une surface annexe du bâtiment. Sa transformation en atelier mécanique fermé après cette date doit donc être considéré comme un nouveau volume de surfaces annexes qui épuise le potentiel d'agrandissement de 100 m2 prescrit à l'art. 24c LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 7 janvier 2025 Composition Mme Annick Borda, présidente; M. François Kart et M. Alain Thévenaz, juges. Recourant A.________, à ********, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Forel (Lavaux), à Forel. Objet Remise en état Recours A.________ c/ décision de la Direction générale du territoire et du logement du 14 août 2024 ordonnant la remise en état des parcelles nos 724 et 741 de la Commune de Forel (Lavaux) Vu les faits suivants: A. A.________ est propriétaire des parcelles nos 724 et 741 de la commune de Forel (Lavaux) depuis le 7 mars 1983. Il a exercé le métier d'agriculteur, puis, entre les années 1980 et 1990, a petit à petit diversifié son activité et développé un atelier de réparation de machines agricoles. Il a exercé la profession de mécanicien/garagiste jusqu'en décembre 2022.”
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2024.0267 Autorité:, Date décision: CDAP, 07.01.2025 Juge: ABR Greffier: Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________/Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Forel (Lavaux) AUGMENTATION{EN GÉNÉRAL} ZONE AGRICOLE SURFACE CONSTRUCTION EXISTANTE CONFORMITÉ À LA ZONE DROIT D'ÊTRE ENTENDU MOTIVATION DE LA DÉCISION Cst-VD-27-2 Cst-29-2 LAT-24c (01.09.2000) LAT-24c-1 (01.09.2000) LAT-24c-2 (01.11.2012) OAT-42-2 (01.11.2012) OAT-42-3-b (01.11.2012) Résumé contenant: Détermination de la surface brute de plancher utile et des surfaces annexes dans le cadre de l'art. 24c LAT. En particulier, un bûcher de taille réduite attenant et servant à l'habitation ainsi qu'un couloir menant à des surfaces annexes peuvent être comptabilisés à ce titre. Un couvert accolé au bâtiment mais ouvert sur ses côtés existant au 1er juillet 1972 ne constitue pas une surface annexe du bâtiment. Sa transformation en atelier mécanique fermé après cette date doit donc être considéré comme un nouveau volume de surfaces annexes qui épuise le potentiel d'agrandissement de 100 m2 prescrit à l'art. 24c LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 7 janvier 2025 Composition Mme Annick Borda, présidente; M. François Kart et M. Alain Thévenaz, juges. Recourant A.________, à ********, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Forel (Lavaux), à Forel. Objet Remise en état Recours A.________ c/ décision de la Direction générale du territoire et du logement du 14 août 2024 ordonnant la remise en état des parcelles nos 724 et 741 de la Commune de Forel (Lavaux) Vu les faits suivants: A.”
Änderungen, die das Aussenbild betreffen und gleichzeitig zu einer Volumenvergrösserung führen, sind unter Art. 24c Abs. 4 RPG zu prüfen. Dazu können — je nach Projektgestalt — auch grossflächige neue Verglasungen oder weitere Fassadenöffnungen gehören, wenn sie Teil der volumenvergrössernden Massnahmen sind.
“En l'espèce, le projet prévoit la modification de la forme du bâtiment en carré, la suppression de l'angle arrondi au sud-est, le remplacement de la toiture en "L" par une toiture à quatre pans et des nouveaux percements, en particulier des baies vitrées sur les façades sud, est et ouest du bâtiment. Dès lors que ces modifications impactent l'aspect extérieur du bâtiment et entraînent un agrandissement du volume, il y a lieu de les examiner sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, étant précisé qu'il n'est pas contesté que le bâtiment ECA n° 2608 bénéficie de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT).”
Art. 24c Abs. 3 RPG erweitert seit der Revision von 2011 die Besitzstandsgarantie auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert wurden, bevor das Grundstück Nichtbaugebiet wurde. Solche Bauten dürfen demnach mit Bewilligung der zuständigen Behörde verändert bzw. erneuert werden. Die Zulässigkeit dieser Veränderungsmöglichkeiten hängt gemäss der zitierten Rechtsprechung nicht davon ab, ob die landwirtschaftliche Nutzung vor oder nach der Zuweisung zur Nichtbauzone aufgegeben wurde.
“1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Art. 24c Abs. 2 RPG bestimmt, dass mit Bewilligung der zuständigen Behörde solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Art. 24c RPG ist auf Bauten und Anlagen anwendbar, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist grundsätzlich der 1. Juli 1972 (BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 03 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 2.2 Art. 24c Abs. 3 RPG dehnt seit der Revision vom 23. Dezember 2011 diese sogenannte "erweiterte Besitzstandsgarantie" auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten aus, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde. Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist. Somit dürfen der Landwirtschaftszone zugewiesene altrechtliche Wohnbauten, deren landwirtschaftliche Wohnnutzung vor oder nach dieser Zuweisung aufgegeben wurde, gemäss Art. 24c RPG verändert werden (BGE 147 II 25 E. 3.2 und 3.5; BGr, 30. November 2021, 1C_572/2020, E. 2.1). 2.3 Für eine einheitliche Betrachtungsweise von Hof und Nebengebäude im Sinn von Art.”
Kleine, angebautte Nebenräume, die dauerhaft nutzbar und dem Wohnen zugeordnet sind (z. B. ein kleiner, an die Wohnung angebauter Bûcher) sowie Erschliessungsflächen wie Korridore können zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche nach Art. 24c RPG zählen. Dies entspricht der kantonalen Entscheidpraxis (AC.2024.0267) und der dogmatischen Abgrenzung der aBGF gegenüber nicht anrechenbaren Nebennutzflächen.
“aperçu avant l'impression N° affaire: AC.2024.0267 Autorité:, Date décision: CDAP, 07.01.2025 Juge: ABR Greffier: Publication (revue juridique): Ref. TF: Nom des parties contenant: A.________/Direction générale du territoire et du logement, Municipalité de Forel (Lavaux) AUGMENTATION{EN GÉNÉRAL} ZONE AGRICOLE SURFACE CONSTRUCTION EXISTANTE CONFORMITÉ À LA ZONE DROIT D'ÊTRE ENTENDU MOTIVATION DE LA DÉCISION Cst-VD-27-2 Cst-29-2 LAT-24c (01.09.2000) LAT-24c-1 (01.09.2000) LAT-24c-2 (01.11.2012) OAT-42-2 (01.11.2012) OAT-42-3-b (01.11.2012) Résumé contenant: Détermination de la surface brute de plancher utile et des surfaces annexes dans le cadre de l'art. 24c LAT. En particulier, un bûcher de taille réduite attenant et servant à l'habitation ainsi qu'un couloir menant à des surfaces annexes peuvent être comptabilisés à ce titre. Un couvert accolé au bâtiment mais ouvert sur ses côtés existant au 1er juillet 1972 ne constitue pas une surface annexe du bâtiment. Sa transformation en atelier mécanique fermé après cette date doit donc être considéré comme un nouveau volume de surfaces annexes qui épuise le potentiel d'agrandissement de 100 m2 prescrit à l'art. 24c LAT. Recours rejeté. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 7 janvier 2025 Composition Mme Annick Borda, présidente; M. François Kart et M. Alain Thévenaz, juges. Recourant A.________, à ********, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement (DGTL), à Lausanne, Autorité concernée Municipalité de Forel (Lavaux), à Forel. Objet Remise en état Recours A.________ c/ décision de la Direction générale du territoire et du logement du 14 août 2024 ordonnant la remise en état des parcelles nos 724 et 741 de la Commune de Forel (Lavaux) Vu les faits suivants: A.”
“Nach dieser Umschreibung resultiert die anrechenbare Bruttogeschossfläche aus der Summe aller Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten genutzt werden können. Nicht angerechnet werden Flächen mit einer lichten Höhe von weniger als 1 m sowie die Nebenflächen (Bruttonebenflächen, umfassend Funktionsflächen und Nebennutzflächen). Zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche zählen die Teile der Nutzfläche eines Gebäudes, die für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zur Erschliessung der entsprechenden Wohn- und Arbeitsräume dienenden Verkehrsflächen (Flure, Korridore, Eingangshallen; Treppen und Rampen; Aufzugsschächte). Nicht an die Bruttogeschossfläche angerechnet werden zu Wohnungen gehörende Keller-, Estrich- und Trockenräume [...]. Demnach sind zu Wohnungen gehörende unbewohnte Nebennutzflächen, wie Kellerräume, nicht zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche zu zählen (Urteil 1C_572/2020 vom 30. November 2021 E. 4.5; RUDOLF MUGGLI, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 31 zu Art. 24c RPG). Wird jedoch beispielsweise ein kalter, d.h. nicht wärmeisolierter Estrich durch das Anbringen einer Isolation und den Einbau von Fenstern zu einem beheizbaren und damit dauerhaft bewohnbaren Raum umgebaut, so ist er der Bruttogeschossfläche anzurechnen (Urteil 1C_572/2020 vom 30. November 2021 E. 4.5 mit Hinweisen; vgl. auch ARE, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungs-verordnung, 2001, S. 46).”
“Per dottrina e giurisprudenza, al riguardo fa stato la definizione data dall'ARE nella pubblicazione del 2001, Nuovo diritto della pianificazione del territorio, Commenti relativi all'ordinanza sulla pianificazione del territorio e raccomandazioni per l'attuazione (cfr. STF 1C_572/2020 del 30 novembre 2021 consid. 4.5 e rimandi; Rudolf Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zurigo 2017, n. 30 ad art. 24c). In base a questa definizione, la SUL risulta dalla somma di tutte le superfici dei piani incluse le superfici dei muri e delle pareti nella loro sezione orizzontale utilizzabili durevolmente per l'abitazione e il lavoro. Fanno altresì parte della SUL le superfici di transito necessarie per l'accesso ai vani d'abitazione e lavoro (ingressi, corridoi, atrii; scale e rampe; pozzi dell'ascensore). Non sono invece computate le superfici con un'altezza inferiore a 1 m e le superfici accessorie (SA), che comprendono le superfici funzionali e le superfici di utilizzazione accessoria, come le cantine, i solai e gli essiccatoi, le lavanderie, i ripostigli, le rimesse di veicoli, ecc. (cfr. ARE, Autorizzazioni in virtù dell'art. 24c LPT, allegato 1).”
Bei Gesuchen um eine Abweichungsbewilligung nach Art. 24c Abs. 5 RPG ist eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen. Dabei sind namentlich die in Art. 1 und 3 RPG enthaltenen Ziele und Grundsätze (z. B. Schutz und Schonung der Landschaft, Einordnung von Siedlungen) zu berücksichtigen. Eine Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn dem keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen.
“4 OAT, elles ne posent pas de problème particulier en l’espèce pour les raisons précitées, notamment s’agissant du fait que le pavillon n’est plus conforme à l’affectation de la zone, devenue agricole, c’est-à-dire non constructible (art. 16 al. 1 LAT). b. Le fait que, dans les limites précitées, les conditions de l’art. 24c LAT soient remplies ne permet pas d’emblée de conclure à l’octroi d’une autorisation de construire dérogatoire, et ce indépendamment de l’analyse des conditions relatives aux aspects extérieurs (art. 24c al. 4 LAT et 42 al. 4 phr. 4 OAT). En effet, d’une part, se pose in casu la question – querellée – du respect de l’identité du bâtiment existant au sens de l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Le fait que le projet litigieux vise une reconstruction, et non une transformation, ne change rien à cette exigence limitant l’ampleur des travaux qui ne doivent pas générer d’incidence nouvelle accrue sur l’affectation de la zone, l’équipement et l’environnement (arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2 ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 39 ad art. 24c LAT). D’autre part, même à considérer par hypothèse que cette condition était remplie, l’art. 24c al. 5 LAT oblige les autorités compétentes, dans le cadre de l’examen des demandes d’autorisation dérogatoires fondées sur l’art. 24c LAT, à s’assurer du respect des « exigences majeures de l’aménagement du territoire » avant d’octroyer de telles dérogations. Cette condition implique, à l’instar de la condition générale prévue à l’art. 43a let. e OAT depuis la révision partielle de 2012, une pesée des intérêts, en particulier entre, d’un côté, la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT, notamment son al. 2, et, de l’autre côté, les exigences majeures de l’aménagement du territoire, principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement (art. 1 et 3 LAT notamment) parmi lesquels le principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire revêt une importance primordiale, comme cela a été exposé plus haut. Dans la présente affaire, cette pesée des intérêts s’inscrit dans le cadre particulier des « bâtiments habités initialement de manière temporaire » au sens de l’art.”
“Eine entsprechende Fachkommission ist auch nicht von Bundesrechts wegen erforderlich. Das Bundesrecht schreibt im Zusammenhang mit dem Bauen ausserhalb der Bauzone einzig eine Bewilligung durch eine kantonale Behörde vor (vgl. Art. 25 RPG), überlässt aber deren Organisation den Kantonen. Letztlich besteht für die kantonal zuständige Fachstelle auch keine Pflicht zum Erlass von gestalterischen Wegleitungen und Richtlinien, selbst wenn solches wünschbar, aber auch aufgrund der regionalen Verschiedenartigkeit der Gebäudeformen ausserhalb der Bauzone im Kanton St. Gallen anspruchsvoll wäre. Nach den vorstehenden Darlegungen ist festzuhalten, dass das geplante Bauvorhaben die gestellten bundesrechtlichen Anforderungen in Bezug auf die Wahrung der Identität und der Wesensgleichheit nicht verletzt. Die Beschwerde ist mithin insofern unbegründet. Zu klären bleiben die weiteren Voraussetzungen. Weitere Voraussetzung ist, dass dem Vorhaben keine wichtigen Anliegen der Raumplanung entgegenstehen (vgl. Art. 24c Abs. 5 RPG). Hierzu zählen namentlich die Vorschriften zu den Zielen und Grundsätzen in Art. 1 und 3 RPG, wie etwa die Landschaft zu schützen (Art. 1 Abs. 2 lit. b RPG) und sie zu schonen (Art. 1 Abs. 2 Ingress RPG). Siedlungen, Bauten und Anlagen sollen sich insbesondere in die Landschaft einordnen und naturnahe Landschaften und Erholungsräume sollen erhalten bleiben (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. b und d RPG). Gefordert ist eine umfassende Interessenabwägung (vgl. BGer 1C_178/2015 vom 11. Mai 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 115 Ib 472 E. 2e/aa; vgl. auch Muggli in: Aemisegger/ Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 46 zu Art. 24c RPG). Ferner dürfen Bewilligungen nach Art. 24 ff. RPG ausdrücklich nur erteilt werden, wenn keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art. 43a Ingress und lit. e RPV). Nach Art. 3 NHG, der auch bei Landschaften von kantonaler und lokaler Bedeutung zu berücksichtigen ist (vgl. Art. 3 Abs. 3 NHG; vgl. BGE 131 II 545 E. 2.1; BGE 137 II 266 E. 4), sorgen der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone bei der Erfüllung der Bundesaufgaben (wozu auch die Erteilung einer kantonalen Bewilligung für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone gehören) dafür, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten bleiben.”
Die in Abs. 4 genannten drei Rechtfertigungsgründe sind abschliessend und stehen zueinander in alternativer Beziehung; das Vorliegen eines einzigen dieser Zwecke genügt für die Anwendung des Absatzes. Die Prüfung nach Abs. 4 ist erforderlich, aber nicht ausreichend: selbst wenn ein genannten Zweck erfüllt ist, ist danach zusätzlich zu prüfen, ob die Änderung die Identität der Konstruktion wahrt.
“Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT dans la révision partielle de la LAT de 2011, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois hypothèses sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“1), une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel, sous réserve des améliorations d'ordre esthétique. La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3 OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; CDAP AC.2022.0067 du 30 novembre 2023 consid. 2b/bb). Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b et les références). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la référence). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art.”
“Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0183 précité consid. 4c; AC.2019.0004 du 10 septembre 2019 consid. 5/cc). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
Selbst wenn einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG erfüllt ist, entfällt damit nicht automatisch die Pflicht, die Identität der Baute (wesentliche Züge) zu wahren. Das Vorliegen von Abs. 4 ist notwendig, aber in der Regel nicht ausreichend; zusätzlich ist zu prüfen, ob durch die Änderung die Wesensgleichheit/Identität erhalten bleibt.
“Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt. Gefordert ist nicht völlige Gleichheit von Alt und Neu; die Identität bezieht sich auf die "wesentlichen Züge", also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts. Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung und die Umwelt. Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbildes ist entscheidend, ob das geplante Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht. Fehlt es an der Identität, liegt eine vollständige Änderung vor und die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG fällt ausser Betracht. Auch wenn einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung, bessere Einpassung in die Landschaft) erfüllt ist, befreit dies im Grundsatz nicht vom Erfordernis der Wesensgleichheit (zum Ganzen Urteil 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.3 mit Hinweisen).”
“La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; CDAP AC.2022.0067 du 30 novembre 2023 consid. 2b/bb). Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b et les références). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la référence). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 6 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; TF 1C_489/2022 du 3 août 2023 consid. 5.2.2; CDAP AC.2022.0067 précité consid. 2b/bb).”
“Comme le Tribunal fédéral l’a rappelé, la règle de base pour tous les projets de construction est que l’identité du bâtiment, y compris son environnement, doit être préservée dans ses caractéristiques essentielles. Même si l’un des critères de l’art. 24c al. 4 LAT est rempli, cela ne dispense en principe pas le bâtiment de l’exigence d’identité. En conséquence, l'OAT prévoit que celle-ci reste primordiale (cf. arrêt TF 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Il convient ainsi tout d'abord de déterminer si la piscine litigieuse altère l'identité de la parcelle et du bâtiment qu'elle abrite. En l'espèce, il ressort des plans produits que le plan d'eau envisagé est de taille modeste (5,9 m x 2,9 m), soit 17,11 m2. Le bassin sera enterré et l'eau affleurera le sol de la parcelle. Le local technique, d'une dimension de 8,7 m2 (3 m x 2,9 m), sera également enterré. Celui-ci se trouvera à 9,4 mètres du bâtiment ECA n° 723 en direction du nord-est, étant précisé que seul le bord sud-ouest de ce local se situera à cette distance, le reste de l'installation (local technique et bassin lui-même) étant prévu dans le prolongement et s'éloignant de la maison. Il convient de concéder aux recourants que le projet a été élaboré de manière à avoir le moins d'impact possible sur la parcelle et le bâtiment ECA n°”
Art. 24c RPG schützt auch altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten. Seit der Neufassung 2012 hängt die Zulässigkeit von Veränderungen an solchen Bauten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit durch eine Plan- oder Erlassänderung oder durch tatsächliches Verhalten (z. B. Aufgabe des Betriebs) herbeigeführt wurde. Zweck der Neuregelung war insbesondere, Veränderungsmöglichkeiten für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone zu eröffnen, deren Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist. Dagegen ist Art. 24c RPG nicht anwendbar, wenn die bestehende Betriebsleiterwohnung beziehungsweise das Altenteil weiterhin als solche genutzt wird.
“Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und”
“Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht oder ob sie durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (BGE 147 II 25 E. 3.1 f.; bestätigt in BGer 1C_518/2021 vom 12. Juni 2023 E. 3.1). Hauptzweck der Neuregelung von Art. 24c RPG war die Einräumung der Veränderungsmöglichkeiten von Art. 24c RPG für altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei denen der Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist und die somit funktionslos geworden sind (BGE 147 II 25 E. 3.5). Hingegen ist Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt wird, nicht anwendbar (BGE 147 II 25 E. 3.9). Die von der abtretenden, ein «Leben lang» in der Landwirtschaft tätig gewesenen Generation (BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.1) wahrgenommene Nutzung eines altrechtlichen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone gilt (weiterhin) als landwirtschaftlicher Verwendungszweck (BGE 147 II 25 E. 3.2 und Regeste; so auch ausdrücklich Art. 34 Abs. 3 der Raumplanungsverordnung, SR 700.1, RPV). Voraussetzung für eine zonenkonforme Nutzung von Wohnraum in der Landwirtschaftszone durch die abtretende Generation bzw. für dieses sogenannte Altenteilrecht (BGer 1C_457/2017, 1C_463/2017 und 1C_471/2017 vom 25. März 2019 E. 4.1) ist ausschliesslich, dass die Anspruchsberechtigten (oder wenigstens ein Ehepartner) zuvor in der Landwirtschaft «ein Leben lang» (siehe auch BGer 1C_227/2014 vom 11. Mai 2016 E.”
Bei Überschreitung der festen quantitativen Obergrenzen (z.B. 30 % / 100 m2 nach RPV) gilt das Identitätserfordernis der altrechtlichen Baute als nicht mehr gewahrt; in diesen Fällen besteht nach der Rechtsprechung kein Ermessensspielraum bei der Ablehnung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG.
“Nicht von Bedeutung ist, dass es nicht die «Schuld» der Beschwerdeführenden sei, wenn die gesetzlich erlaubte Erweiterung bereits mit den früheren, durch die Behörden bewilligten Umbauten überschritten worden sei. Wie die BVD zutreffend festgehalten hat, können die maximal zulässigen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten allenfalls in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal, ausgenutzt werden (vgl. z.B. BGer 1C_434/2022 vom 25.8.2023 E. 4.1.2, 1C_79/2022 vom 30.9.2022 E. 6.3; Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28 und 34). Die Bewilligungen für die früheren Bauvorhaben sind zwar in Rechtskraft erwachsen und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, jedoch bei der Beurteilung der hier umstrittenen weiteren Änderungen mitzuberücksichtigen (vgl. BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020, in ZBl 2021 S. 503 E. 4.2). 4.3 Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt. 4.4 Im Fall des Bauabschlags entscheidet die Baubewilligungsbehörde zugleich darüber, ob und inwieweit der rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist (Art. 46 Abs. 2 Bst. e BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 46 N. 9 mit weiteren Hinweisen). Die Wiederherstellung kann ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 S.”
“Infolge Überschreitung der absoluten quantitativen Grenzen ist das Identitätserfordernis nicht eingehalten, weshalb für den Wiederaufbau des Anbaus bzw. dessen Ersatz durch ein Gartenblockhaus keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden kann. Die Vorinstanz musste die übrigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG nicht prüfen. Sie hat die Verweigerung der Baubewilligung (Bauabschlag) durch die Gemeinde zu Recht bestätigt.”
“Das Bauernhaus ist zwar unbestrittenermassen eine altrechtliche Baute, die in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt (Art. 24c Abs. 3 RPG i.V.m. Art. 41 RPV; BGE 129 II 396 E. 4.2.1; BVR 2018 S. 383 E. 5.2.2; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I/II, 5./4. Aufl. 2020/2017, Art. 81 N. 18 und 20). Anders als bei Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 1 RPV gelten für Erweiterungen gestützt auf Art. 24c RPG aber quantitative Obergrenzen, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 24c N. 19 f.; BGer 1C_312/2016 vom”
“Bei einer Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens müssen die quantitativen Grenzen hinsichtlich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche (BGF) und der Bruttonebenfläche (BNF) eingehalten werden. Zur BGF zählen die Nutzflächen, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zu ihrer Erschliessung dienenden Verkehrsflächen. Die BGF resultiert aus der Summe aller entsprechenden Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte. Als BNF gelten die mit der Wohn- oder Arbeitsnutzung baulich und funktional zusammenhängenden Räume wie Keller, Estrich, Waschküche, Heizung, Garagen etc.10 Bei Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die gesamte Erweiterung sowohl bezüglich der BGF als auch der Gesamtfläche, das heisst der Summe von BGF und BNF, weder 30 % noch 100 m2 überschreiten. Die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf zudem die Möglichkeit, zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone zu vergrössern, nur einmal benützt werden.11 Es ist zwar zulässig, gestützt auf Art. 24c RPG mehrere zeitlich getrennte Änderungen an einem Objekt vorzunehmen, diese dürfen indessen insgesamt das zulässige Änderungsmass nicht überschreiten.”
Kleine Änderungen zur Verbesserung der Wohnqualität — etwa der Ersatz einer Fensteröffnung durch eine Tür, damit mobilitätseingeschränkte Personen direkten Zugang zu einem Wintergarten oder Garten erhalten — können im Rahmen von Art. 24c zulässig sein, sofern sie notwendig sind, um übliche Wohnnormen zu erreichen, und die Identität der baulichen Anlage wahren.
“Lors de l'inspection locale, le tribunal a en effet pu constater que l'appartement du rez-de-chaussée, qui n'était pas encore meublé, constituerait à l'avenir un logement de taille modeste, relativement exigu, dans lequel chaque surface serait utilisée de manière optimale mais sans possibilité d'aménagement alternatif. Situé au rez-de-chaussée de l'immeuble d'habitation, le logement futur du recourant ne disposera que de peu de lumière; l'ouverture sur la véranda permettra d'illuminer le séjour de l'appartement et d'améliorer considérablement les conditions d'habitation en donnant au recourant ‑ qui pourra de moins en moins sortir à l'avenir compte tenu de son état de santé – la possibilité de bénéficier des bienfaits de la lumière directe du soleil sans être exposé au froid et au vent, pénibles à supporter pour les personnes à mobilité réduite. Ainsi, il appert que le remplacement de la fenêtre par une porte-fenêtre à l'ouest de l'habitation avec possibilité d'accéder au jardin d'hiver devrait permettre au recourant et à son épouse de bénéficier de conditions d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c LAT. Le recours doit par conséquent être admis sur ce point.”
Bleibt die Identität bzw. Wesensgleichheit der bestehenden Bauten nicht gewahrt, schliesst dies die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG aus. Als Beispiele, die die Identität erschüttern können, nennt die Rechtsprechung insbesondere das Überschreiten der quantitativen «harten Grenzen» nach Art. 42 Abs. 3 RPV sowie erhebliche Veränderungen des Terrains, des äusseren Erscheinungsbildes, der Nutzung oder das Fehlen eines körperlichen Zusammenhangs zwischen Bestand und Erweiterung.
“Mit dem Zimmer im Dachgeschoss (54 m2) und der nun beantragten Erweiterung des Wohnteils (162 m2) wird die aBGF – unter der Annahme, der ursprüngliche Wohnteil habe wie der Ersatzneubau eine BGF von 220 m2 umfasst – um 216 m2 vergrössert (vgl. Pläne Nachweis BGF bestehend und neu, in Akten Gemeinde 10C pag. 8 f.). Damit überschreitet – entgegen dem angefochtenen Entscheid – bereits die Erhöhung der aBGF die «harten Grenzen» von Art. 42 Abs. 3 RPV und zwar sowohl nach Bst. a als auch nach Bst. b, wobei die Erhöhung der Nebennutzfläche im Keller noch nicht berücksichtigt ist. Das gilt auch, wenn der Abbruch des Schopfs einen Teil der Fläche kompensiert. Denn abgesehen davon, dass die Masse des Anbaus nicht bekannt sind, handelt es sich um Nebennutzfläche, die auf die aBGF keinen Einfluss hat. Folglich wäre mangels Identitätswahrung eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für das Wohnhaus nicht erhältlich, weshalb sie auch für den Carport ausser Betracht fällt, unabhängig davon, ob er als Flächenerweiterung anzurechnen wäre. Ob die zusätzlichen Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG erfüllt wären, kann bei diesem Ergebnis offenbleiben, befreit doch deren Vorliegen nicht von dem in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerten Erfordernis der Wesensgleichheit (BGer 1C_312/2016 vom 3.4.2017, in ZBl 2018 S. 314 E. 3.1, BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom”
“Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben (nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung, oder darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern), stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs.”
“Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wenn er in der Stellungnahme vom 12. Februar 2021 vorbringt, optisch seien die beiden Fahrrinnen mit Grasnarbe in der Mitte in der leichten Hanglage kaum sichtbar. So sind – wie ausgeführt – neben dem eigentlichen Weg – auch Terrainanpassungen nötig. Auch der geplante Wendeplatz, welcher grössere Aufschüttungen nötig macht und markante Stützmauern vorsieht, verändert das Umgebungsbild vor dem Chalet in erheblicher Weise. Bereits eine erhebliche Terrainveränderung kann zur Verneinung der Identität führen.16 Vorliegend plant der Beschwerdeführer nicht nur eine deutlich wahrnehmbare Geländeveränderung, sondern verändert mit der Zufahrt sowie dem Autounterstand mit Wendeplatz auch das äussere Erscheinungsbild in erheblicher Weise. Dies führt dazu, dass die Wesensgleichzeit zu verneinen ist und die Identität der Baute nicht mehr gewahrt bleibt. Das umstrittene Bauvorhaben geht damit unabhängig von den flächenmässigen Beschränkungen nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV über eine Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG hinaus. Ebenso kann offen bleiben, ob das Vorhaben für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig ist, wie dies der Beschwerdeführer mit Verweis auf das erstrittene Notwegrecht geltend zu machen scheint. Denn die Wesensgleichheit – welche vorliegend verneint werden muss – bleibt stets vorbehalten.17”
“Selbst wenn alle dort gelagerten Gegenstände als betrieblich notwendig zu betrachten wären, führte dies allerdings nicht zur Bewilligungsfähigkeit der Container: Mit dem Trennungsgrundsatz, der Verfassungsrang geniesst (VGr, 19. Dezember 2019, VB.2019.00353, E. 3.1), und dem Gebot zur Schonung der Landschaft wäre grundsätzlich nicht zu vereinbaren, auf einer bereits überbauten Parzelle in der Landwirtschaftszone betriebsnotwendige Lagerflächen durch das Aufstellen von einzelnen Containern ohne baulichen Zusammenhang zu bestehenden Gebäuden zu schaffen. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, wäre bei nachgewiesenem Erweiterungsbedarf höchstens eine Erweiterung der bestehenden Gebäude denkbar. Das Versäumnis, im als standortgebunden bewilligten, neuerrichteten Gebäude im westlichen Teil des Grundstücks (ausreichende) Lagerkapazitäten einzuplanen, kann nicht die Errichtung weiterer Kleinbauten auf der ausserhalb der Bauzone liegenden Parzelle ermöglichen. Eine Ausnahmebewilligung der Container als Erweiterung der bestehenden Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt mangels körperlichen Zusammenhangs zwischen der bestehenden Bausubstanz und der Erweiterung von vornherein ausser Betracht (VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00205, E. 4.2). Die Vorinstanz verweigerte den acht Containern demnach zu Recht eine raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung. 2.5 Die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin 1 erachteten den gedeckten Sitzplatz als geeignete Lagerfläche für das bislang in den Containern aufbewahrte Material. Die Baukommission verzichtete deshalb auf die Anordnung einer Rückbauverpflichtung hinsichtlich des unbewilligt erstellten Sitzplatzes und verfügte lediglich, dass die derzeitige Nutzung des Sitzplatzes als Barbetrieb aufgegeben werden müsse und der Unterstand neu als Ersatzlagerfläche (anstelle der zu entfernenden Container) zu nutzen sei. Der Beschwerdeführer rügt, dass er nicht zu einer solchen Nutzung verpflichtet werden dürfe. Dabei verkennt er den Gegenstand der angefochtenen Verfügung: Die Baukommission prüfte, ob ein Rückbau des Unterstands anzuordnen sei, wobei sie (wohl) in Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips davon absah und den Weiterbestand des Unterstands als Lagerfläche erlaubte.”
“Insgesamt ist festzuhalten, dass durch den Bau der Autoabstellplätze die Identität der Umgebung nicht gewahrt würde. Somit sind die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 2 RPG nicht erfüllt: die Ausnahmebewilligung wurde zu Unrecht erteilt. Da die Bundesrechtswidrigkeit des Bauprojekts feststeht, erübrigt es sich, die Frage zu beantworten, ob es auch gegen die BZO Seelisberg und insbesondere dessen Art. 59 Abs. 2 verstösst.”
Grundregel: Bei Erneuerung, teilweiser Änderung, massvoller Erweiterung oder Wiederaufbau muss die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleiben. Gestalterische bzw. ästhetische Verbesserungen sind dabei zulässig. Ob die Identität im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist anhand der gesamten Umstände zu beurteilen.
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV (SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG weiter konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Art. 42 Abs. 1 RPV).”
“Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG weiter konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV).”
“Gemäss Art. 42 RPV gilt im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen. In jedem Fall gelten folgende Regeln (Abs. 3) :”
“Gemäss Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). Die nach Art. 24c Abs. 2 RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) konkretisiert. Als Grundregel für alle Bauvorhaben gilt, dass die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleiben muss, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute oder Anlage muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (vgl.”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind nur unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig. Bei Veränderungen der Umgebung (z. B. Terrainarbeiten, Schaffung oder Vergrösserung von Aussenräumen) ist zusätzlich das Identitätserfordernis der Baute und ihrer Abords zu prüfen. Die Überbauung oder Ausdehnung charakteristischer offen-vegetalisierter Aussenräume in die Nichtbauzone widerspricht im Allgemeinen dem Ziel der Raumplanung und kann daher unzulässig sein.
“4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern.[11] Unter dem Titel des «zeigemässen Wohnens» können gemäss BSIG Nr. 7/721.0/14.2 beispielsweise Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnflächen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Unter Umständen können auch weitere Bauten oder Bauteile unter diesem Titel nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz, ein Balkon oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.”
“- Un projet similaire (extension de la surface habitable par une extension de la cuisine) a été refusé par notre service (première synthèse du dossier CAMAC n° 180408). B. CONTEXTE LÉGAL Comme précédemment précisé (CAMAC n° 180408), tous travaux effectués sur le bâtiment d'habitation doit (sic) être analysés sous l'angle des articles 24c LAT et 42 OAT qui permettent des transformations partielles de constructions et installations sous réserve du respect de l'identité du bâtiment à la date de référence (1er juillet 1972). L'identité du bâtiment se traduit par des caractéristiques propres constituées d'éléments tangibles et identifiables objectivement tels que le volume, la structure, la typologie, l'aspect extérieur et/ou les particularités spécifiques du bâtiment. Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment (extension hors du volume du bâtiment) doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (art. 24c al. 4 LAT) et respecter le critère quantitatif d'extension des surfaces admissible hors volume (30 % de la surface existante au 1er juillet 1972). C. EXAMEN DU PROJET Selon notre décision du dossier CAMAC n° 180408, le potentiel d'extension hors volume restant est d'environ 45.60 m2. Le projet prévoit une extension de la surface habitable d'environ 18.20 m2 par la création d'un bureau hors du volume du bâtiment. Par conséquent, d'un point de vue strictement quantitatif, l'extension de la SPBI entre dans le cadre des dispositions dérogatoires en vigueur (18.20 m2 < 46.50 m2). Toutefois, outre cet aspect purement quantitatif, le projet doit respecter l'identité du bâtiment et celle de ses abords. A cet égard, un projet qui entre dans le cadre "quantitatif" peut tout à fait être refusé si les travaux devaient être jugés comme étant de nature à modifier les caractéristiques du bâtiment et ses abords. A ce sujet, le projet prévoit une extension hors du volume en lieu et place d'un espace ouvert et végétalisé caractéristique du bâtiment.”
Renovationen im Sinn von Art. 24c Abs. 2 sind als grosser, nicht-periodischer Unterhalt zu verstehen, der über den blossen Erhaltungsunterhalt hinausgeht und in der Regel wirtschaftlich zu einer Wertsteigerung führt. Nach einer solchen Renovation ist das Bauwerk in der Regel wie neu, weshalb die konkreten Auswirkungen der Arbeiten auf die Identität und die Aussenerscheinung des Bauwerks entscheidend sein können.
“" Les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone peuvent être entretenues du seul fait de la garantie de la propriété (art. 26 Cst.). Un simple entretien ne requiert pas d'autorisation de construire, la question de la base légale sur laquelle se fonderait une autorisation ne se pose pas (Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, ad art. 24c, let. B, N. 1, p. 269). Par rénovation au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, il faut entendre le "gros" entretien non périodique, allant au-delà d'un entretien courant, que requiert par exemple le maintien d'une construction dans un état conforme aux normes usuelles (adaptation aux besoins actuels). Une rénovation ne sert donc pas seulement, comme l'entretien périodique à assurer le maintien – couvert par la garantie de la propriété – de la valeur de la construction, mais implique en général, du point de vue économique, un accroissement de cette valeur. Après rénovation, une construction est comme neuve, ce qui accroît davantage sa durée de vie que ne le ferait un entretien courant (Muggli, op. cit., ad art. 24c, let. B, N. 2, p. 269). Comme l'art 24c al. 2 LAT autorise les rénovations en vertu de la garantie étendue de la situation acquise, une distinction conceptuelle entre rénovation et entretien courant, ainsi également qu'entre rénovation et transformation partielle n'est pas nécessaire, tous deux étant également admissibles. Peuvent toutefois se révéler déterminantes les incidences concrètes des travaux sur l'identité et l'aspect extérieur de la construction (Muggli, op. cit., let.B, N. 2, ad art. 24c LAT, p. 270).”
Auffällige oder massiv wirkende Anbauten bzw. Volumenänderungen — einschliesslich deutlich sichtbarer Versiegelungen — können die Identität der altrechtlichen Baute beziehungsweise des Umgebungsbildes derart verändern, dass die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht mehr erfüllt sind. Ebenso wurden umfangreiche Umnutzungen mit erheblicher Erhöhung der Wohneinheiten in mehreren Entscheiden abgelehnt, weil sie nachteilig auf Raum und Umwelt wirken und den zulässigen Umfang gemäss bundesgerichtlicher und verwaltungsrechtlicher Praxis deutlich überschreiten.
“Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Die Identität einer Baute wird in massgeblicher Weise durch die Umgebung mitgeprägt.[18] Aufgrund der auffälligen und massiven Bauweise tritt die strittige Konstruktion markant in Erscheinung und verändert das Umgebungsbild auf der südwestlichen Seite des Wohnhauses massgebend. Zusammen mit der ausrollbaren Markise/Sonnenstore kann im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht mehr von einer Änderung von untergeordneter Natur gesprochen werden. Insgesamt hat das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert.”
“Die neu verlegten Verbundsteine erstrecken sich südlich über die eigentliche Parkplatzfläche hinaus bis zur bestehenden Zufahrt und wurden auch auf dem bestehenden Fusszugang zum Haus verlegt (vgl. Fotos Augenschein Nrn. 51-56). Mit der Vorinstanz ergibt sich aus den Fotoaufnahmen, dass die neu versiegelte Fläche mit den Aussenmauern markant in Erscheinung tritt und das Umgebungsbild auf der südöstlichen Seite der Liegenschaft im Vergleich zu der zuvor bestehenden Grünfläche massgebend verändert. Der landwirtschaftlich geprägte Charakter des in Holz und Stein gehaltenen Gebäudes und der Umgebung erscheinen insbesondere angesichts der Dimension der mit Platten belegten Parkplätze und der betonierten Aussenmauern in erheblichem Mass als beeinträchtigt (vgl. angefochtener Entscheid E. 4e). Dies muss umso mehr gelten für die geplanten Seitenwände und das Pultdach, die den Anbau noch mehr hervorheben würden. Insgesamt wird durch den Carport (in der geplanten Dimension) die Identität der Umgebung und der altrechtlichen Baute nicht mehr gewahrt. Die Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 1 RPV sind nicht erfüllt. Die Vorinstanz hat die Verweigerung der Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht bestätigt.”
“Die Schaffung neuer Wohneinheiten ausserhalb der Bauzo- nen sei deshalb nur zulässig, wenn diese innerhalb des bestehenden Volu- mens liegen würden und dadurch keine nachteiligen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstünden. Die geplante massive Erhöhung von einer auf sieben Wohneinheiten bringe sehr grosse Auswirkungen auf Raum und Umwelt mit sich und sei vorliegend nicht mit den übergeordneten Zielen der Raumplanung vereinbar. Aus der Bestandesgarantie könne kein Anspruch auf eine zeitgemässe Erschliessung abgeleitet werden. Art. 43a RPV unter- sage bei sämtlichen Ausnahmebewilligungen ausserhalb der Bauzone einen mehr als geringfügigen Ausbau der bestehenden Erschliessungen. Er- schliessungen, die über punktuelle Strassenausbauten und neue Kanalisati- onen hinausgehen würden, seien somit unzulässig. Schliesslich könne beim geplanten Projekt nicht von einer vollständigen Zweckänderung ausgegangen werden, da ein Teil des bestehenden Gebäu- des bereits zu Wohnzwecken genutzt werde. Das Erweiterungspotential richte sich demnach nach Art. 24c RPG (altrechtliche Wohnbauten). Abwei- chungen, welche über das gemäss Art. 42 Abs. 3 lit. a und b der Raumpla- nungsverordnung (RPV) geltende Mass hinausgehen würden, seien insofern nur möglich, wenn diese nachweislich für die Sicherung des Erhalts der Lie- genschaft notwendig seien. Dies sei vorliegend nicht nachgewiesen worden, R4.2021.00152 Seite 7 weshalb die Wohnraumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfol- gen habe, bisweilen aber im vorliegenden Bauvorhaben nicht eingehalten werde. Zu den Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 24c RPG in Verbin- dung mit Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV erwog die Baudirektion, die Erweite- rung der Wohnnutzfläche übersteige mit 129,9 % respektive 241,8 m 2 den zulässigen Rahmen deutlich, ebenso die neu erstellten zonenwidrigen Flä- chen (Wohn- und Nebennutzflächen insgesamt) mit 134,2% respektive 317,4 m 2 .”
“Im vorliegenden Fall solle das Dachgeschoss des bestehenden Wohnteils sowie der gesamte Ökonomieteil zu sieben Wohneinheiten ausgebaut wer- den. Beim Einbau der vier Wohneinheiten im ehemaligen Ökonomieteil handle es sich nicht um geringfügige Anpassungen. Grosse Teile der Aus- senfassade des Ökonomieteils sowie die komplette Feinerschliessung der Wohnungen, die innenliegenden Wände, Zwischenböden, u.v.m. seien um- bzw. einzubauen. Eine solche Erweiterung überschreite das gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV zulässige Mass deutlich. Deshalb sei geprüft worden, ob das Vorhaben gestützt auf Art. 24d Abs. 2 RPG zum Erhalt des Schutzobjektes bewilligt werden könne. Die entsprechenden Vo- raussetzungen würden jedoch ebenfalls nicht erfüllt. Es habe nicht nachge- wiesen werden können, dass das Gebäude nur erhalten werden könne, wenn der Ökonomieteil vollständig ausgebaut werde, weshalb die Wohn- raumerweiterung nach den für altrechtliche Wohngebäude geltenden Grundsätzen gemäss Art. 24c RPG und Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV und der damit verbundenen ständigen Praxis der Baudirektion zu erfolgen habe.”
Im Nichtbaugebiet (insbesondere in der Landwirtschaftszone) ist die Innenaufstellung von Wärmepumpen grundsätzlich der Aufstellung ausserhalb des Gebäudes vorzuziehen, soweit dies im Einzelfall technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Besteht eine zumutbare Innenlösung, kann vor diesem Hintergrund eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 4 RPG für ein Aussengerät versagt werden.
“In jedem Fall sind der Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie weitere wichtige Anliegen der Raumplanung zu beachten (vgl. Art. 24c Abs. 5 i.V.m. Art. 1 RPG). Nach dem Trennungsgrundsatz stellt die Landwirtschaftszone grundsätzlich Nichtbaugebiet dar. Er bezweckt allgemein die Freihaltung der Landwirtschaftszonen von allen nicht landwirtschaftlichen und nicht standortgebundenen Bauten (BGE 147 II 309 E. 5.5). Insofern ist von Bedeutung, dass Wärmepumpen – wie hier – auch in Innenräumen aufgestellt und damit zusätzliche technische Anlagen ausserhalb von Gebäuden vermieden werden können. Eine Inneninstallation ist im Nichtbaugebiet grundsätzlich vorzuziehen und entspricht dem Ziel, den schleichenden Verlust des landwirtschaftlichen Charakters zu verhindern (vgl. BGer 1C_567/2021 vom 23.1.2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Soweit es im Einzelfall technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, ist es daher bei altrechtlichen Bauten in der Landwirtschaftszone angezeigt, Anlagen für eine Wärmepumpe im Innenraum aufzustellen. Das gilt nicht nur im Kontext von Art. 24c Abs. 4 RPG («nötig», vgl. David Inauen, Bewilligungen nach Art. 24c RPG – unter besonderer Berücksichtigung von Wohnbauten, Diss. St. Gallen 2021, N. 465), sondern ergibt sich nach dem Gesagten letztlich allgemein aus dem raumplanungsrechtlichen Trennungsgrundsatz (vgl. auch Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24c N. 36). Die Beschwerdeführenden bestreiten vor Verwaltungsgericht nicht mehr, dass ihnen die Inneninstallation einer Wärmepumpe zumutbar ist. Mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz setzen sie sich nicht auseinander. Die Voraussetzungen nach Art. 24c RPG sind nicht erfüllt, womit den Beschwerdeführenden auch für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aussengerät keine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. 7. Streitig ist schliesslich die Baubewilligung für die Montage von HPL-Platten an der Westfassade der Liegenschaft. 7.1 Die betroffene Fassade befindet sich in einem schlechten Zustand. Der weisse Verputz ist an mehreren Stellen abgebröckelt, so dass die darunterliegenden Ziegelsteine zum Vorschein kommen (vgl.”
“4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde. Zu berücksichtigen sei auch, dass gemäss Angaben der Gemeinde im ganzen Gemeindegebiet noch kein entsprechendes Gerät im Innenraum einer Liegenschaft aufgestellt worden sei. Sodann habe die Vorinstanz ignoriert, dass an derselben Fassade der Liegenschaft bereits eine andere technische Anlage installiert und damit ein «Präjudiz» vorhanden sei (Beschwerde S. 4). 6.3 Wie gesehen zielt Art. 24c Abs. 4 RPG namentlich auf Volumenerweiterungen; Umgebungsgestaltungen sind hingegen nicht nach dieser Bestimmung zu beurteilen (vorne E. 5.2). Es erscheint fraglich, ob das Aussengerät einer Split-Wärmepumpe, das an der bestehenden Gebäudehülle platziert wird, zusätzliches Gebäudevolumen darstellt. Die Frage kann aber ebenfalls offenbleiben. In jedem Fall sind der Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie weitere wichtige Anliegen der Raumplanung zu beachten (vgl. Art. 24c Abs. 5 i.V.m. Art. 1 RPG). Nach dem Trennungsgrundsatz stellt die Landwirtschaftszone grundsätzlich Nichtbaugebiet dar. Er bezweckt allgemein die Freihaltung der Landwirtschaftszonen von allen nicht landwirtschaftlichen und nicht standortgebundenen Bauten (BGE 147 II 309 E. 5.5). Insofern ist von Bedeutung, dass Wärmepumpen – wie hier – auch in Innenräumen aufgestellt und damit zusätzliche technische Anlagen ausserhalb von Gebäuden vermieden werden können. Eine Inneninstallation ist im Nichtbaugebiet grundsätzlich vorzuziehen und entspricht dem Ziel, den schleichenden Verlust des landwirtschaftlichen Charakters zu verhindern (vgl.”
Ein Wiederaufbau ausserhalb der Bauzone ist baubewilligungspflichtig. Der Begriff und die dafür massgeblichen Voraussetzungen sind bundesrechtlicher Natur, wie Art. 24c Abs. 2 RPG und die Rechtsprechung ausführen.
“Der Begriff des Wiederaufbaus ausserhalb der Bauzonen ist bundesrechtlicher Natur; er wurde in der RPG-Revision von 1998 - bzw. beim Erlass von Art. 24c RPG - nicht verändert. Bereits nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG - und damit vor der Präzisierung in Art. 42 Abs. 4 RPV - musste für einen Wiederaufbau u.a. ein ununterbrochenes Interesse an der weiteren Nutzung bestehen (dazu rückblickend Urteil 1C_243/2008 vom 16. Oktober 2008 E. 2.2; vgl. auch EJPD/BRP, Erläuterungen zum Bundesgesetz über die Raumplanung, 1981, N. 44 zu Art. 24 aRPG). Seit der RPG-Revision von 2011 gestattet Art. 24c RPG unter bestimmten Voraussetzungen auch den Wiederaufbau altrechtlicher, vormals landwirtschaftlich genutzter Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen (vgl. die Urteile 1C_301/2016 und 1C_303/2016 vom 4. Januar 2017 E. 2.1; 1C_555/2013 vom 28. März 2014 E. 7.1, in: ZBl 117/2016 S. 261). Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zu Recht nicht, dass ein solcher Wiederaufbau baubewilligungspflichtig ist (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 30 der Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Im angefochtenen Urteil wird unter Hinweis auf § 49 der kantonalen Bauverordnung vom 25. Mai 2011 (SAR 713.121) daran erinnert, dass die Errichtung der umstrittenen Baute selbst in einer Bauzone baubewilligungspflichtig ist. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht konkret (vgl. dazu auch unten E. 4.2).”
Beim Wiederaufbau oder Ersatzneubau ist die Identität der Konstruktion zu wahren. Dies bedeutet, dass Volumen, äusseres Erscheinungsbild und Nutzung weitgehend identisch bleiben müssen und keine neu erhöhte Auswirkung auf den Zweck der Zone, die Ausstattung/ Erschliessung oder die Umgebung entstehen darf. Wird diese Identität nicht gewahrt (u. a. bei Überschreitung der zulässigen Vergrösserung), liegt eine Totalsanierung/-ersatz vor und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c kommt nicht in Betracht.
“L’art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, à l'intérieur du volume bâti existant, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. La transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Il en est de même en cas de reconstruction, qui peut résulter d'une démolition volontaire ou involontaire (catastrophe naturelle ou accident); la nouvelle construction doit alors respecter l'identité de l'ancienne (cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, Genève 2017, n° 39 ad art. 24c LAT; CDAP AC.2022.0183 du 20 mars 2023 consid. 4c). Cette exigence du respect de l’identité doit être examinée en fonction de l'ensemble des circonstances. Elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif. Sur le plan quantitatif, l’art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la surface brute de plancher imputable (SBPI) et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part.”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour que l'identité de la construction soit respectée au sens de l’art. 42 al. 3 OAT, il faut que son volume, son aspect extérieur et sa destination restent largement identiques et que ne soit générée aucune incidence nouvelle accrue sur l'affectation de la zone, l'équipement et l'environnement ; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 ; 127 II 215 consid. 3a ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2). Il n'est pas exigé que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables ; l'identité se réfère aux traits essentiels de la construction, c'est-à-dire dans toutes ses caractéristiques importantes du point de vue de l'aménagement du territoire (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2 ; 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 précité consid. 5.2). L'identité de la construction n'est en aucun cas respectée si l'ampleur de l'agrandissement est dépassée (art. 42 al. 3 phr. 2 OAT ; Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 277 n. 35 ss ad art. 24c LAT). La jurisprudence a ainsi considéré que l’identité de la construction n’était pas respectée notamment dans le cas de l’aménagement d’un WC/douche et d’un sauna dans une grange (arrêt du Tribunal fédéral 1C_171/2017 du 3 octobre 2017), le remplacement d’une maison d’estive par une maison habitable à l’année (arrêt du Tribunal fédéral 1C_312/2016 du 3 avril 2017), le remplacement d’un chalet traditionnel par une maison individuelle moderne (ATF 140 II 509 ; 1C_786/2013 du 8 octobre 2014), la transformation d’un chenil en maison d’habitation (arrêt du Tribunal fédéral 1C_202/2012 du 8 janvier 2014), la transformation du logement des gérants d’un établissement hôtelier en maison de vacances privée (arrêt du Tribunal fédéral 1C_488/2010 du 8 septembre 2011), le remplacement d’une grange par un chalet (arrêt du Tribunal fédéral 1C_443/2010 du 6 juin 2011), le remplacement d’un chalet par une maison moderne (arrêt du Tribunal fédéral 1C_268/2010 du 25 novembre 2010) ou la transformation d’un rucher en maison de week-end (arrêt du Tribunal fédéral 1A_238/2003 du 17 juin 2004).”
Bei der Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 ist der Schutz von Natur und Landschaft als eines der wichtigen Anliegen zu berücksichtigen. In der Praxis kann ein zunehmender Besucherandrang die Abwägung zugunsten des Landschafts- und Naturschutzes verstärken.
“réponse du 28 mars 2018), que l'emplacement du cabanon surplombait le Jorat et offrait aux promeneurs un point de vue exceptionnel sur les Alpes. A cela s'ajoute, comme l'indique à juste titre la DGTL, que la forêt contribue, en tant que telle, à la protection de la nature et du paysage en préservant la flore et la faune, les formations géologiques, les paysages naturels et les écosystèmes (cf. Message du Conseil fédéral du 29 juin 1988 concernant la loi fédérale sur la conservation des forêts et la protection contre les catastrophes naturelles, FF 1988 III ch. 21 p. 172). Enfin, la recourante ne conteste pas, sur le principe, que la protection du paysage constitue l'une des exigences majeures de l'aménagement du territoire réservées par l'art. 24c al. 5 LAT, dont il convient de tenir compte dans le cadre de la pesée complète des intérêts exigées par cette disposition (cf. art. 1 et 3 LAT, en particulier art. 3 al. 2 LAT; voir également RUDOLF MUGGLI, in Commentaire pratique LAT: Construire hors de la zone à bâtir, 2017, n. 44 s. ad art. 24c LAT et n. 21 ad art. 24 LAT).”
“b prévoit que le périmètre est inconstructible à l'exception des constructions et installations prévues dans les périmètres particuliers 2 (accessible et aménageable), 3 (point de vue) et 5 (restaurants de montagne et cabane Perrenoud), il ajoute que les constructions et installations réalisées légalement peuvent être entretenues et transformées aux conditions prévues par la LAT (al. 2). Quant à l'article 20 relatif aux périmètres particuliers 5, il mentionne que les bâtiments existants peuvent être transformés à certaines conditions et que des agrandissements mesurés peuvent être réalisés à l'extérieur des volumes existants aux conditions fixées par la LAT. Le rapport de 2017 (p. 49), après avoir expliqué les conditions auxquelles les constructions agricoles et forestières indispensables à l'exploitation pourront être autorisées (art. 11 al. 1 let. c du règlement), indique que les constructions et installations existantes et réalisées légalement pourront être entretenues et faire l'objet de transformations dans les limites fixées par la LAT (notamment art. 24c LAT et 42 OAT) ainsi qu'aux conditions fixées par l'article 11 al. 3 du règlement. C'est dès lors aux autorités compétentes qu'il appartiendra d'examiner si les conditions de ces articles sont réalisées lorsqu'une demande de permis de construire sera déposée et on ne saurait retenir que le PAC viole les dispositions fédérales relatives aux constructions hors zones à bâtir. Comme l'indique le Tribunal fédéral dans la jurisprudence précitée, le décret n'empêche pas l'adoption de plans d'affectation spéciaux prévoyant des installations pour autant que les conditions de l'article 21 al. 2 LAT soient réunies. Or, le rapport démontre que les circonstances ont changé, le site du Creux du Van attirant de plus en plus de visiteurs, ce qui a nécessité une nouvelle pesée des intérêts en présence (nature, agriculture, sylviculture, loisirs et tourisme ; p. 1 du rapport du Conseil d'Etat de 2012). Le rapport 2017 effectue cette nouvelle pesée des intérêts de manière à ce que les qualités naturelles et paysagères du site puissent être préservées et développées (p.”
Im Rahmen von Bewilligungen nach Art. 24c RPG können Nebenbestimmungen konkrete Nutzungsbeschränkungen oder Zweckänderungsverbote vorsehen. Solche Auflagen können etwa das dauerhafte Wohnen untersagen, die Nutzung auf bestimmte Jahreszeiten beschränken oder gewerbliche Zweckentfremdung verbieten. In einzelnen Fällen hat die Behörde die Sicherstellung dieser Auflagen durch eine Anmerkung im Grundbuch verlangt.
“Mit der Verfügung vom 17. August 2022 beurteilte das AGR die von den Beschwerdeführenden mittels nachträglichem Baugesuch ersuchten, bereits realisierten Bauvorhaben (Schliessen des offenen Unterstandes, Nutzung als Lagerraum; Verzicht auf die Verbindungstüre Schopf zu Sennerei; Schweinestall: Zeitweise Nutzung als Lagerraum; Eingangstüre auf der Süd- statt Nordfassade; Einbau einer Schere zur Verstärkung der Konstruktion; Einbau Dachflächenfenster auf der nach Südwesten ausgerichteten Dachhälfte anstelle Nordost) gestützt auf Art. 24c RPG als zulässig und erteilte die entsprechende Ausnahmebewilligung. Gleichzeitig verfügte es in den Nebenbestimmungen erstens ein Zweckänderungsverbot bzw. eine Wiederherstellung / einen Rückbau, indem es vorschrieb, dass die als Bühne und Lagerraum bezeichneten Räume im Obergeschoss nicht zu Wohnzwecken genutzt werden dürfen, die Schlafräume zurückgebaut werden müssen und der Schopf im Erdgeschoss nicht zu Wohnzwecken genutzt werden dürfe. Zweitens verfügte es eine Nutzungseinschränkung, wonach das Gebäude nicht ganzjährig als Ferienhaus oder Dauerwohnsitz verwendet werden, sondern lediglich temporär und nur in den schneefreien Monaten von Mai bis Oktober genutzt werden dürfe. Hierzu führte das AGR aus, die hier interessierende Alphütte sei ursprünglich erstellt worden, um landwirtschaftliche Zwecke zu erfüllen. Es gelte die traditionellen Ensembles von temporär genutzten Weidhäusern und Alphütten in Hasliberg zu erhalten und zu verhindern, dass diese in attraktive Ferienwohnungen umgewandelt würden.”
“Die Aussenisolation wird zur Verbesserung der Wärmedämmung von 8 auf 12 cm verstärkt. Die bestehenden Eternitplatten an der Fassade werden durch Holzschindeln (Naturfarbe) ersetzt.» Mit Verfügung vom 15. April 2019 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) die Ausnahmebewilligung nach Art. 37a RPG1 für den «Einbau 24h Food & Beverage Lounge (Selbstbedienungskiosk mit Aufenthaltsraum); Gastgewerbebetrieb mit 22 Sitzplätzen im Erdgeschoss. Öffnungszeiten täglich bis 00:30 Uhr. Erteilen der Betriebsbewilligung B gemäss Art. 6 Abs. 2 Gastgewerbegesetz (öffentlicher Gastgewerbebetrieb ohne Alkoholausschank). Erstellen von drei Parkplätzen auf der Parzelle gemäss Baugesuchsplan Parkplatz B.________ 1:200 vom 20. August 2018». Für die «Fassadensanierung: Ersatz von Eternitplatten. Zimmersanierung mit neuer Wohnraumaufteilung und Einbau von Bädern im 1., 2. und 3. Obergeschoss gemäss den Grundrissplänen vom 1. Juni 2018. Nutzung: Wohnen (unverändert)» erteilte das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Dabei verfügte das AGR weiter ein Zweckentfremdungsverbot. Die Nutzung der Räume im 1., 2. und 3. Obergeschoss zu gewerblichen Zwecken sei verboten. Dieses Zweckentfremdungsverbot sei für das Wohngebäude Nr. B.________ auf der Parzelle Nr. F.________ sicherzustellen und beim Grundbuchamt anmerken zu lassen. Als Begründung führte das AGR aus, durch die gewerbliche Nutzung dieser Geschosse würde das Gebäude eine vollständige Zweckänderung von einem Wohnhaus mit einem Gewerbebetrieb (Selbstbedienungskiosk) im Erdgeschoss zu einem vollständigen Gewerbebetrieb (Hotelbetrieb) erfahren, was nicht zulässig sei. Gestützt auf die Verfügung des AGR vom 15. April 2019 erteilte das Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli mit Gesamtentscheid vom 6. Mai 2019 die Baubewilligung. Unter Ziff. 3.4 «Zweckentfremdungsverbot nach Artikel 39 BauG» erliess die Vorinstanz Folgendes: «Das Amt für Gemeinden und Raumordnung hat seine Verfügung vom 15. April 2019 mit folgender Nebenbestimmung bzw. Zweckentfremdungsverbot verknüpft: «Die Nutzung der Räume im 1.”
Die Frage, ob eine Änderung des äusseren Erscheinungsbilds mit der Zonenausweisung vereinbar ist, fällt in den Zuständigkeitsbereich der zuständigen Orts-/Planungsstelle (OU). Fachstellen und Vorababklärungen (z. B. OCAN) haben andere Prüfaufgaben und Schutzziele; ihre Vorprüfungen oder Vorentscheide begründen für sich genommen keine automatische Konformität mit der Zonenvorschrift und stellen keine Entscheide dar.
“L’importance des pénétrantes de verdure avait été reconnue vers 1930 dès les premiers plans d’urbanisme. Selon la carte A03 du PDCant 2030, la parcelle du recourant entrait aussi dans le périmètre d’un corridor biologique/corridor à enjeux selon la fiche C06. Ainsi, la construction projetée s’inscrivait dans un contexte paysager qui devait être préservé de toute pression de l’urbanisation. Or, elle ne ferait qu’augmenter le tissu bâti, ce qui contreviendrait à la préservation du paysage. À ce titre, son refus se justifiait également sur la base de l’art. 24 al. 5 LAT, dès lors que la préservation du paysage était un des principes régissant l’aménagement conformément à l’art. 3 al. 2 LAT. Le recourant faisait également valoir que la pergola projetée respecterait l’identité du bâtiment auquel elle venait s’accoler conformément à l’art. 42 al. 1 OAT. Or, ce critère ne pouvait être analysé que s’il était établi qu’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment était admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, tel n’était pas le cas et ce motif justifiait déjà à lui seul le refus. Par ailleurs, les critiques du recourant relatives à la motivation des préavis défavorables de la DAC et de l’OU n’était pas convaincantes. Le recourant prétendait que l’affectation en zone agricole ne serait pas compromise par la construction refusée, citant le préavis de l’OCAN, selon lequel celle-ci ne porterait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants et ne lèserait aucun intérêt prépondérant lié à l’agriculture. Or, il ne s’agissait pas là de conditions permettant de considérer que la pergola serait conforme à la zone d’affectation agricole ni que l’art. 24c al. 4 LAT serait respecté. La conformité de la construction à l’affectation de la zone agricole était en outre une question qui relevait du ressort de l’OU, instance spécialisée en matière d’aménagement du territoire. De son côté, l’OCAN avait pour mission de préserver les terres agricoles et vérifier dans ce cadre que les intérêts liés à l’activité agricole étaient préservés.”
“3 al. 2 LAT. Le recourant faisait également valoir que la pergola projetée respecterait l’identité du bâtiment auquel elle venait s’accoler conformément à l’art. 42 al. 1 OAT. Or, ce critère ne pouvait être analysé que s’il était établi qu’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment était admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, tel n’était pas le cas et ce motif justifiait déjà à lui seul le refus. Par ailleurs, les critiques du recourant relatives à la motivation des préavis défavorables de la DAC et de l’OU n’était pas convaincantes. Le recourant prétendait que l’affectation en zone agricole ne serait pas compromise par la construction refusée, citant le préavis de l’OCAN, selon lequel celle-ci ne porterait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains avoisinants et ne lèserait aucun intérêt prépondérant lié à l’agriculture. Or, il ne s’agissait pas là de conditions permettant de considérer que la pergola serait conforme à la zone d’affectation agricole ni que l’art. 24c al. 4 LAT serait respecté. La conformité de la construction à l’affectation de la zone agricole était en outre une question qui relevait du ressort de l’OU, instance spécialisée en matière d’aménagement du territoire. De son côté, l’OCAN avait pour mission de préserver les terres agricoles et vérifier dans ce cadre que les intérêts liés à l’activité agricole étaient préservés. Il n’y avait donc aucune contradiction entre leurs préavis respectifs. Quand bien même, il n’y aurait pas de violation de l’exigence de coordination consacrée par l’art. 25a LAT, les préavis n’étant pas des décisions. Au surplus, tant l’OU que la DAC avaient énoncé les motifs pour lesquels ils considéraient que l’art. 24c al. 4 LAT n’était pas respecté. Enfin, l’absence de passé agricole de la parcelle, le fait qu’elle ne soit pas assujettie à la loi fédérale sur le droit foncier rural du 4 octobre 1991 (LDFR - RS 211.412.11) ou encore la présence de villas aux alentours ne constituaient pas des arguments permettant d’écarter les normes applicables à la zone agricole, affectation à laquelle la parcelle demeurait assujettie.”
Die historische Sichtbarkeit eines Bauwerks auf Fotografien begründet nicht ohne Weiteres dessen Legalität nach Art. 24c Abs. 1 RPG. Fehlt in den Akten ein Nachweis einer erteilten Baubewilligung, legt dies nach den zitierten Entscheidungen vielmehr nahe, dass das Bauwerk rechtswidrig errichtet wurde; in einem solchen Fall kommt der Schutz von Art. 24c Abs. 1 nicht zum Zug.
“Le principe de la proportionnalité exigeait que les objets E, F et I soient mis au bénéfice du principe de la garantie de la situation acquise, au besoin par le truchement de l'allègement du fardeau de la preuve prévu par la jurisprudence. Il exigeait également que les constructions litigieuses qui étaient présentes sur la parcelle depuis plusieurs dizaines d'années (soit environ cinquante, septante, quatre-vingt ou nonante ans) soient maintenues, quand bien même le Tribunal fédéral avait récemment considéré que le délai de péremption de trente ans ne devait en principe pas s'appliquer à la remise en état hors zone à bâtir. Un chargé de pièces comprenant notamment des photographies aériennes de la parcelle en 1932, 1946, 1976, 1983 et 2020 était joint. 9) Le 14 janvier 2022, le DT a conclu au rejet du recours. Mme E______ ne contestait pas que les objets E, F et I étaient soumis à autorisation de construire et qu'ils n'étaient pas conformes aux normes applicables à la zone agricole. Elle soutenait cependant qu'ils tombaient dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Or, en l'espèce, malgré ses recherches, il n'avait trouvé aucune autorisation de construire qui aurait été délivrée pour ces objets dans ses archives. La présence des objets F et I sur les photographies historiques de 1963, voire 1954, ne permettait pas de présumer qu'ils avaient été érigés légalement, l'absence d'autorisation de construire dans les archives tendant au contraire à démontrer qu'ils l'avaient été de manière illicite. Ils ne tombaient dès lors pas dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Quant à l'objet E, il était visible sur la photographie aérienne de 1983 soit postérieurement à l'année de référence (1972) retenue par la jurisprudence. Par ailleurs, le terrain de tennis qu'il aurait remplacé, selon la recourante, était encore visible sur la photographie aérienne de 1972 que Mme E______ produisait. Manifestement érigé après 1972, cet objet ne pouvait donc pas bénéficier de la garantie accordée par l'art. 24c al. 1 LAT. Faute pour les objets E, F et I de pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise, l'ordre de remise en état prononcé était dès lors bien-fondé.”
“Elle soutenait cependant qu'ils tombaient dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Or, en l'espèce, malgré ses recherches, il n'avait trouvé aucune autorisation de construire qui aurait été délivrée pour ces objets dans ses archives. La présence des objets F et I sur les photographies historiques de 1963, voire 1954, ne permettait pas de présumer qu'ils avaient été érigés légalement, l'absence d'autorisation de construire dans les archives tendant au contraire à démontrer qu'ils l'avaient été de manière illicite. Ils ne tombaient dès lors pas dans le champ d'application de l'art. 24c al. 1 LAT. Quant à l'objet E, il était visible sur la photographie aérienne de 1983 soit postérieurement à l'année de référence (1972) retenue par la jurisprudence. Par ailleurs, le terrain de tennis qu'il aurait remplacé, selon la recourante, était encore visible sur la photographie aérienne de 1972 que Mme E______ produisait. Manifestement érigé après 1972, cet objet ne pouvait donc pas bénéficier de la garantie accordée par l'art. 24c al. 1 LAT. Faute pour les objets E, F et I de pouvoir bénéficier de la garantie de la situation acquise, l'ordre de remise en état prononcé était dès lors bien-fondé. Mme E______ considérait que l'ordre prononcé ne respectait ni les critères de l'aptitude et de la nécessité, ni le principe de la proportionnalité au sens étroit. Or, les dérogations aux règles applicables en matière de police des constructions ainsi qu'à l'aménagement du territoire, plus précisément au principe de séparation de l'espace bâti et non bâti étaient majeures. L'intérêt public visé par ce principe était en outre prépondérant et de rang constitutionnel. Son application stricte justifiait dès lors pleinement les éventuels dommages subis par Mme E______, dont l'importance n'était d'ailleurs pas démontrée. Le désassujettissement de la parcelle en question à la LDFR ne changeait rien au fait qu'elle demeurait affectée à la zone agricole et, partant, aux prescriptions applicables à cette zone et le fait que la décision fasse référence, dans une note de bas de page, aux surfaces d'assolement n'avait qu'une valeur indicative qui visait à illustrer les critères d'aptitudes d'un sol naturel.”
Massgeblicher Referenzstichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972. Ob eine bereits bestehende Bau- oder Anlagenlage vom Schutz nach Art. 24c RPG erfasst ist, richtet sich grundsätzlich nach der Rechtmässigkeit der Errichtung oder Änderung zum Zeitpunkt dieser Errichtung/Änderung; neuere Rechtsänderungen können demnach eine Prüfung nach dem damals geltenden materiellen Recht erforderlich machen.
“Les autres constructions existantes sont régies par les normes de la 5e zone (al. 2). 5.4 Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.1 et les références citées). L’art. 41 al. 1 OAT précise qu’il s’agit de constructions et installations « érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral ». Les possibilités offertes par l'art. 24c LAT ne peuvent être utilisées qu'une seule fois (arrêt du Tribunal fédéral 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). 5.4.1 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole au sens de l’art. 24c al. 1 LAT concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non‑constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées. Ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n.”
“Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites." Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT, dans sa teneur antérieure au 1er novembre 2012). La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque. La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de l'ancienne loi fédérale du 6 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution (RO 1972 I 958) – abrogée par la loi fédérale du 24 janvier 1991 sur la protection des eaux (LEaux; RS 814.20) – qui a pour la première fois introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 p. 666). L’art. 24c LAT est concrétisé par l’art. 42 OAT, dont la teneur applicable jusqu’au 31 octobre 2012 (RO 2000 2061 et RO 2007 3643) est la suivante: "Art. 42 Modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone 1 Les constructions et installations pour lesquelles l’art. 24c LAT est applicable peuvent faire l’objet de modifications si l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. 2 Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de la modification de la législation ou des plans d’aménagement. 3 La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées: a. à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %; b.”
“2 Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de la modification de la législation ou des plans d’aménagement. 3 La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances. Les règles suivantes doivent en tout cas être respectées: a. à l’intérieur du volume bâti existant, la surface brute de plancher imputable ne peut pas être agrandie de plus de 60 %; b. lorsqu’un agrandissement n’est pas possible ou ne peut pas être exigé à l’intérieur du volume bâti existant, il peut être réalisé à l’extérieur; l’agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone ni 100 m2; les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié. 4 [...] Il n'est pas nécessaire, dans le présent arrêt, de citer les art. 24c LAT et 42 OAT dans leur teneur mise en vigueur le 1er novembre 2012, étant donné que dans une telle procédure de régularisation, la question de la légalité matérielle de la construction litigieuse s'examine en principe selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués, en l'occurrence en automne 2011 (cf. arrêts TF 1C_102/2022 du 9 juillet 2024 consid. 2.1 et 7.2.1; 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.1).”
“2 L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. 3 Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture. 4 Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies." L'art. 41 al. 1 OAT précise que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L'art. 42 OAT précise la réglementation applicable aux "modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit". Il a la teneur suivante: "Art. 42 Modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit 1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel.”
Art. 24c RPG stellt eine «erweiterte Besitzstandsgarantie» dar, die weitergehende Änderungen des Bestehenden zulässt als die einfache Bestandesgarantie. Die Gewährung von Änderungen nach Art. 24c ist jedoch an die gesetzlichen Voraussetzungen gebunden; werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, begründet dies keinen verfassungsrechtlich zwingenden Anspruch auf Bewilligung gestützt auf die Eigentumsgarantie.
“E. 4.2; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, Art. 2 N. 1). Die Bestandesgarantie als Teilgehalt der Eigentumsgarantie umfasst nur das Recht auf den Weiterbestand der ursprünglich rechtmässig bewilligten Baute, indem sie unterhalten und – damit ihr Wert nicht kontinuierlich abnimmt – erneuert werden darf. Die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG geht darüber hinaus und lässt wesentlich mehr Änderungen des Bestehenden zu. In diesem Sinn stellen Art. 24c RPG – aber auch Art. 24b, 24d und 24e RPG – Fälle einer aus besonderen Gründen «erweiterten Besitzstandsgarantie» dar (vgl. Rudolf Muggli, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 11). Erfüllt ein Bauvorhaben – wie hier – bereits die Anforderungen nach der erweiterten Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG nicht (vgl. vorne E. 3), kann es somit erst recht nicht gestützt auf die Eigentumsgarantie nach Art. 26 BV und Art. 24 KV bewilligt werden. Die Verweigerung der Baubewilligung stellt demnach keinen (unzulässigen) Eingriff in die Eigentumsgarantie dar.”
Fehlt ein räumlich-körperlicher Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute, kommt eine Behandlung als Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG grundsätzlich nicht in Betracht; freistehende Bauten sind als eigenständige Bauvorhaben zu beurteilen.
“Landwirtschaftszonen dienen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich und sollen entsprechend ihren verschiedenen Funktionen von Überbauungen weitgehend freigehalten werden (Art. 16 Abs. 1 RPG8). In der Landwirtschaftszone erstellte Bauten sind zonenkonform, wenn diese zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Für nicht zonenkonforme Bauten können unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen erteilt werden (Art. 24 ff. RPG). Die fragliche Baute ist nicht zonenkonform, da sie weder zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung noch für den produzierenden Gartenbau nötig ist. Die Beschwerdeführerin begründet auch nicht, weshalb die Baute standortgebunden sein sollte und somit die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG rechtfertigen sollte. Ein Gartenhaus erfordert grundsätzlich keinen Standort ausserhalb der Bauzone, weswegen kein Ausnahmegrund nach Art. 24 RPG vorliegt. Auch der Ausnahmegrund nach Art. 24c RPG greift vorliegend nicht: Es ergibt sich aus den Akten nicht, ob das Hauptgebäude auf der Parzelle Worben Grundbuchblatt Nr. E.________ überhaupt in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt, was die Voraussetzung wäre, dass das Gartenhaus als Erweiterung im Sinne von Art. 24c RPG geprüft werden könnte. Ohnehin sind Bauten ohne körperlichen Zusammenhang zur bestehenden Hauptbaute – hier nicht anwendbare Ausnahmefälle vorbehalten – als eigenständige Bauvorhaben zu behandeln und können nicht als Erweiterung einer besitzstandsgeschützten Hauptbaute im Sinne von Art. 24c RPG gelten. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könnte schliesslich auch deshalb nicht erteilt werden, da das 2022 neubauähnlich, vollständig erneuerte Gartenhaus weder für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig ist noch darauf ausgerichtet ist, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Andere Ausnahmetatbestände kommen von vornherein nicht in Betracht. Die umstrittene Baute könnte daher nicht bewilligt werden.”
Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds können zulässig sein, wenn sie auf eine bessere Integration in die Landschaft gerichtet sind. Beurteilungskriterien sind u. a. die Reduktion des Kontrasts zum Umfeld (etwa Materialwahl und Farbgebung), die Volumetrie bzw. Massstäblichkeit und die Wahrung der Identität des Gebäudes; Änderungen ohne landschaftliche Integrationswirkung oder ohne Bezug zu einer energetischen Sanierung bzw. zu einer zeitgemässen Wohnnutzung erfüllen die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 nicht.
“m). Qui plus est, le tribunal a pu constater lors de l'inspection locale que l'impact de cet élément sur l'aspect extérieur de la construction est négligeable et même que l'aménagement réalisé au niveau du sas conduit à une meilleure intégration du bâtiment sous l'angle esthétique sans exercer d'emprise supplémentaire sur la zone, sous réserve évidemment de l'augmentation de la surface brute de plancher relevée ci-dessus. A ce titre, cet aménagement répond à l'exigence posée à l'art. 24c al. 4 LAT, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent viser à une meilleure intégration dans le paysage. La très légère modification extérieure induite, par rapport au projet autorisé, n'est pas susceptible d'altérer l'identité du bâtiment: ainsi, elle sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement, même s'il est exact qu'elle ne respecte pas les chiffres fixés par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT (cf. TF 1C_162/2019 du 25 novembre 2019 consid. 3.1).”
“14 RPGA se référait, pour le calcul de la surface brute de plancher utile, aux normes de l'EPFZ, lesquelles ne comprenaient pas dans le calcul les terrasses couvertes et ouvertes pour autant qu'elles ne servent pas de coursive. Ainsi, en application de cette disposition, la création d'une terrasse au premier étage du club-house ne devait pas influer sur la surface brute de plancher utile. Concernant l'aspect qualitatif, la recourante a fait valoir que le projet représentait une amélioration de nature esthétique au sens de l'art. 42 OAT, dès lors qu'il visait à rénover un bâtiment vétuste, dans un état déplorable et ne présentant aucun intérêt architectural par un bâtiment répondant aux exigences modernes de construction sur le plan énergétique et esthétique. En outre, le bâtiment s'intègrerait très bien dans son environnement bâti et naturel. Dans sa réponse du 29 janvier 2020, le SDT a conclu au rejet du recours et à la confirmation de la décision attaquée. Il a relevé que dès lors que l'aspect extérieur du bâtiment était modifié par le projet – ce que la recourante ne contestait pas - l'art. 24c al. 4 LAT était applicable, qui soumettait de telles modifications à trois critères alternatifs. Comme les deux premiers critères était à exclure d'emblée, seul le troisième critère devait être examiné. Or, le projet ne visait pas une meilleure intégration dans le paysage. En effet, avec l'art. 24c al. 4 LAT, le législateur avait cherché à réduire autant que possible l'impact dans le paysage des constructions non conformes à la zone agricole. Ce but pouvait notamment être atteint par la réduction du contraste entre la construction et son environnement ou encore par la réduction de sa volumétrie. Par ailleurs, le contraste d'un bâtiment d'une volumétrie donnée était notamment défini par sa matérialisation et les teintes utilisées. Dans le cas d'espèce, en ce qui concernait le contraste, il convenait de constater que le nouveau bâtiment en créerait bien davantage que l'ancien car ses façades plus hautes, recouvertes de crêpi, détonneraient dans l'environnement naturel de la forêt en arrière-plan. En revanche, le bâtiment existant avec son toit à deux pans recouvert de tuiles foncées s'intégrait nettement mieux dans cet environnement.”
“On peut encore souligner à cet égard que si la terrasse ou l'abri du jacuzzi ne suppriment pas un espace qui pourrait servir à l'agriculture puisqu'ils s'implanteraient sur un terrain en dur ou caillouteux, ils contribuent néanmoins à accentuer le caractère résidentiel des abords du bâtiment. La recourante ne conteste pas non plus le calcul du potentiel constructible offert par le régime dérogatoire des art. 24 ss LAT effectué par le SDT. Le tribunal de céans n'a aucune raison de s'en écarter, étant précisé que les questions de savoir si en tant qu'aménagements extérieurs, les constructions projetées doivent entrer ou non dans le calcul du potentiel d'agrandissement et si elles l'épuisent ou non peuvent rester indécises, le projet ne respectant de toute façon pas les autres conditions légales, comme on le verra ci-après. En l'espèce, la maison en question, construite en 1968, est isolée au milieu de champs, à proximité de la forêt. Elle bénéficie d'un accès goudronné et d'une place en dur. Le projet litigieux prévoit la création d'une terrasse d'environ 65 m2 en élévations sud-ouest et sud-est, et l'installation d'un jacuzzi, son abri et son accès. Ces constructions constituent des modifications de l'aspect extérieur de la maison (art. 24c al. 4 LAT) et doivent respecter les conditions posées par cet article. Ce n'est pas le cas en l'occurrence. On ne voit pas en quoi cette terrasse – d'une surface atteignant plus de la moitié du bâtiment – ou le jacuzzi pourraient servir à une meilleure intégration dans le paysage. La modification de l'aspect extérieur du bâtiment qui en résulterait ne pourrait donc être considérée comme anodine, ce d'autant que la terrasse paraît surdimensionnée par rapport à la maison. Les photographies figurant au dossier permettent de constater également que l'abri du jacuzzi déjà construit ne respecte pas l'identité des abords de la maison. Il est relativement important et son intégration est discutable par rapport à son environnement. Ces éléments n'ont pas non plus un but d'assainissement énergétique, ce que n'allègue d'ailleurs pas la recourante. Se pose encore la question de la nécessité de ces modifications à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles. Comme évoqué, cette condition implique des exigences relativement élevées (cf.”
“Le tribunal de céans, qui examine avec retenue la question de l'esthétique des constructions, n'a pas constaté, lors de l'inspection locale du 30 juillet 2020, que le bâtiment, à son angle ouest, présenterait un décrochement qui pourrait être qualifié de "disgracieux", comme le soutiennent les recourantes. Au contraire, la construction actuelle est intégrée dans le paysage et on ne voit pas en quoi une extension qui fermerait le volume actuel du bâtiment pourrait servir à une meilleure intégration au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. A tout le moins, les recourantes n'ont pas été en mesure de démontrer que l'agrandissement projeté participerait à l'amélioration de l'intégration du bâtiment existant dans le paysage. C'est enfin à juste titre que les recourantes n'allèguent pas que leur projet serait nécessaire à un assainissement énergétique du bâtiment.”
“Concernant les travaux de rénovation, de transformation et d'agrandissement, il s'agissait de vérifier l'application de l'art. 43 OAT. Les dispositions de l'art. 42 OAT étaient aussi applicables. Devant la complexité de ce dossier, le préavis ne se prononçait que sur les modifications ne disposant pas d'une autorisation de construire selon la documentation versée au dossier de la demande. La vérification de la conformité des constructions avec lesdites autorisations n'était pas effectuée. La balustrade Est pouvait être préavisée favorablement en application de l'art. 37a LAT. Quant à la terrasse couverte à l'étage, s'agissant de la fermeture des façades sur une structure de toiture dûment autorisée au ______ 1980, cette modification ne créait pas de nouvelles surfaces. Toutefois, elle portait atteinte à l'identité du site. L'OU s'en remettait à l'avis de la CMNS pour vérifier si les conditions définies par la LAT étaient réunies, à savoir si la modification visait à « une meilleure intégration dans le paysage » (art. 24c al. 4 LAT) et si « l'identité d'origine de la construction et de ses abords est respectée par cette transformation » (art. 42 al. 1 OAT). La verrière avait été autorisée en 1994 et n'était pas étudiée dans le préavis. Les règles pour les extensions extérieures des art. 42 et 43 OAT s'appliquaient par analogie aux aménagements extérieurs. En l'occurrence, les surfaces artificialisées (perméables ou non) ne devaient pas dépasser celles présentes et dûment autorisées au ______ 1980. En l'espèce, selon le document F3, ces surfaces avaient sensiblement augmenté. Il s'agissait dès lors de réduire leur emprise à celle de 1980 et de prévoir une remise en état des sols, y compris leur végétalisation ; - le 23 janvier 2023, l'office cantonal des transports (ci-après : OCT) s'est prononcé favorablement au projet, sans observation ; - le 6 février 2023, la police du feu a requis la production de pièces complémentaires, relevant que le dossier présenté ne permettait pas de juger du respect des prescriptions de protection incendie ; - le 6 février 2023, la CMNS a réitéré son préavis du 8 août 2022 et n'est pas entrée en matière sur la mise en conformité de la terrasse du rez inférieur et la fermeture de la pergola à l'étage ; - le 13 mars 2023, reprenant la teneur de ses précédents préavis défavorables, la direction des autorisations de construire (ci-après: DAC) a préavisé défavorablement le projet.”
Fehlen die für die Beurteilung erforderlichen Pläne (z. B. zum Nachweis der nach der Richtlinie nötigen Parkplätze) oder können für die Direktivkriterien (etwa eine dreiseitige Schliessung) die Voraussetzungen nicht erfüllt werden, rechtfertigt Art. 24c Abs. 4 RPG unter den vorliegenden Umständen keine Legalisierung von Parkdeck-/Carport-Anbauten. Subsidiär ist eine Prüfung nach Art. 24 LAT vorzunehmen.
“Les recourants n'ont pas produit de plans de l'habitation permettant à la DAEC d'établir les SBPu nécessaires au calcul du nombre de places conformes à la directive. De plus, une fermeture de trois côtés ne serait pas possible en application de la directive, de sorte que la construction ne peut pas être légalisée sous l'angle de l'utilisation du bâtiment d'habitation principal. Par ailleurs, en ce qui concerne un éventuel besoin en places de parc pour une utilisation conforme aux normes usuelles, la commune a produit dans la présente procédure un document qui confirme que cela est garanti par la possibilité de stationnement au nord du bâtiment sur la parcelle article fff RF, propriété de la commune (cf. en particulier lettres de la commune des 28 décembre 2001 et 5 novembre 2001). Dans la mesure où même les critères de la directive ne sont pas remplis, la question de savoir si l’édification de couverts à voiture doit être considérée comme nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT peut être laissée ouverte. S’ajoutent à cela enfin les préavis négatifs du SMo du 31 octobre 2019 et du SFN du 29 novembre 2019, qui s'opposent à l'implantation d'un couvert à l'endroit requis. Partant, l'autorisation spéciale ne peut pas se fonder sur cet aspect de l'art. 24c LAT. 6. Finalement, le Tribunal peut également confirmer que le projet n'est pas non plus admissible à la lumière de l'art. 24 LAT, article dont l'application est subsidiaire à celle de l'art. 24c LAT. Selon cette disposition, des nouvelles constructions ou des changements d'affectation non conformes à l'affectation de la zone agricole peuvent être autorisés si l'implantation de ces constructions hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination (let. a) et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (let. b). Ces deux conditions sont cumulatives. En effet, le fait qu’il existe déjà des places de stationnement en suffisance s’oppose à l’implantation de nouvelles places (cf. art. 24 let. b LAT). 7. Au regard de ce qui précède, c'est à juste titre que la DAEC et le préfet ont refusé d'octroyer l'autorisation spéciale et le permis de construire requis.”
Bei Materialänderungen an altrechtlichen Bauten in der Landwirtschaftszone ist regelmässig eine Bewilligung zu bejahen; die Identität der Baute ist dabei insbesondere hinsichtlich Fassade, Dach und Umgebung zu beurteilen.
“1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilligungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilligung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich das AGR (Art.”
Art. 24c schützt in der Praxis bestehende ausserhalb der Bauzone liegende Bauten und Anlagen, soweit sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Für altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten (inkl. angebauter Ökonomiebauten) ist nach der neueren Rechtsprechung und Lehre unerheblich, ob die landwirtschaftliche Nutzung vor oder nach der Zuweisung zur Nichtbauzone aufgegeben wurde; in solchen Fällen bleibt ein Änderungsspielraum bestehen. Für die Beurteilung der Wesensgleichheit/Identität ist Art. 42 RPV massgeblich: Massgeblicher Vergleichszustand ist der Zustand bei der Zuweisung des Grundstücks zur Nichtbauzone, und die Frage, ob die Identität im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist nach Art. 42 Abs. 3 RPV unter Würdigung aller Umstände zu prüfen.
“3 Les objets qui peuvent bénéficier de la garantie de la situation acquise en zone agricole concernent trois périodes successives : (1) ceux qui sont construits avant le 1er juillet 1972, à savoir la date d’entrée en vigueur de l’ancienne législation sur la protection des eaux contre la pollution qui établissait la première séparation officielle entre les secteurs constructibles et non-constructibles ; (2) les ouvrages construits jusqu’au 1er janvier 1980, date d’entrée en vigueur de la LAT ; (3) les ouvrages construits depuis lors. Lors de chacune de ces périodes, les règles applicables à la zone agricole ont été modifiées ; ne bénéficient de la garantie de la situation acquise que les ouvrages qui à chaque fois ont été érigés dans le respect des prescriptions du moment. Les constructions illicites sont donc soustraites à toute garantie, même si un rétablissement de l’état conforme au droit n’a jamais pu être effectué pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de préemption, même si dite construction a été détruite volontairement ou par accident et même si le registre foncier ne fait pas état de la situation (Jean-Baptiste ZUFFEREY, Droit public de la construction, 2024, n. 465). L’art. 24c LAT appréhende aussi le changement d’affectation partielle, à savoir l’utilisation d’une construction à d’autres fins que celles initialement autorisées, mais qui ne diverge pas fondamentalement de l’ancien et qui n’implique pas une destination économique entièrement nouvelle (Jean-Baptiste ZUFFEREY, op. cit, n° 465). 5.4 L’art. 42 de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) complète l’art. 24c LAT. Selon l’art. 42 al. 1 OAT, une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique. L’al. 2 de l’art. 42 OAT dispose que le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible. En vertu de l’art. 42 al. 3 OAT, la question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances.”
“42 RPV ist massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Erlass- oder Planänderung befand. Ob die Identität der Baute oder Anlage schliesslich gewahrt bleibt, ist nach Abs. 3 von Art. 42 RPV unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (BGr, 20. Juni 2017, 1C_99/2017, E. 3). Erfolgt die Erweiterung einer Baute ganz oder teilweise ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens, ist die Identität jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn die anrechenbare Bruttogeschossfläche oder die Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) um mehr als 30 % oder um mehr als 100 m² erweitert wird (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV, wonach Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zur Hälfte angerechnet werden, ist vorliegend nicht anwendbar, weil eine bestehende Baute abgebrochen und wieder aufgebaut werden soll (vgl. Art. 42 Abs. 4 Satz 3 RPV). 3.3 Seit der Revision von Art. 24c RPG vom 23. Dezember 2011 hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute durch die Zuweisung in eine Nichtbauzone oder durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist. Somit dürfen der Landwirtschaftszone zugewiesene altrechtliche Wohnbauten, deren landwirtschaftliche Wohnnutzung vor oder nach dieser Zuweisung aufgegeben wurde, gemäss Art. 24c RPG verändert werden (BGE 147 II 25 E. 3.2 S. 28 und E. 3.5 S. 29 f.; BGr, 30. November 2021, 1C_572/2020, E. 2.1; VGr, 24. August 2023, VB.2022.00704, E. 2.3). 4. 4.1 In ihrer Verfügung vom 12. Juli 2021 stellte die Beschwerdegegnerin 2 dem geplanten Ersatzneubau für die Beurteilung der Wesensgleichheit bzw. der Identität das Gebäude gegenüber, welches auf den vom Beschwerdeführer selber eingereichten Plänen vom Oktober 1947 ersichtlich ist. Die Beschwerdegegnerin 2 stellte fest, gewisse Räume seien zwar anders ausgeführt und genutzt worden als auf den eingereichten Plänen ersichtlich.”
“4) ferner festgehalten, es sei widersprüchlich, einerseits die Erstellung eines ganzjährig bewohnbaren Wohnhauses zu bewilligen, andererseits aber die Bewilligung zur Nutzung als Erstwohnsitz zu verweigern. Ein solches Nutzungsverbot könne auch gar nicht durchgesetzt werden. Im Übrigen lasse die in der Baubewilligung vom 15. Januar 2018 verfügte Auflage "Verbot der baulichen Nutzungsweiterung" eine Nutzung als Dauerwohnsitz zu. Des Weiteren seien sie in ihr Vertrauen in den Liegenschaftsbeschrieb gemäss Grundstückskaufvertrag vom 20. Juli 2010 zu schützen. Laut Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.”
Für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone erweitert die Rechtsprechung und Literatur die Besitzstandsgarantie des Art. 24c insofern, als den Kantonen ein grösserer Spielraum für Modernisierungen, Umstrukturierungen und notwendige Anpassungen zur Erhaltung der Betriebsfähigkeit und von Arbeitsplätzen eingeräumt wird. Voraussetzung ist, dass die Bauwerke rechtmässig bestehen und jedenfalls einen wesentlichen Teil des Betriebs beherbergen; es geht nicht darum, dauerhaft leerstehende gewerbliche Bauten für ganz andere Nutzungen zu öffnen oder die Ansiedlung völlig neuer Unternehmen in der Zone zu ermöglichen.
“Aux termes de l’art. 43 OAT, les changements d’affectation et les agrandissements de constructions et installations artisanales ou commerciales devenues contraires à l’affectation de la zone peuvent être autorisés (al. 1) : si la construction ou l’installation a été érigée ou transformée légalement (let. a) ; s’il n’en résulte aucun nouvel impact important sur le territoire et l’environnement (let. b) ; et si la nouvelle utilisation ne contrevient à aucune autre loi fédérale (let. c). La surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone peut être agrandie de 30%, les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié (al. 2). Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3).”
“43 al. 2 OAT). Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise (art. 43 a. 3 OAT). 16. Le Tribunal fédéral a eu l'occasion de préciser que le principe contenu à l'art. 43 al. 1 let. a OAT se justifie dans la mesure où il n'y a « aucune raison d'étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiés illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises » (arrêt 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid 3.2). 17. Ces dispositions ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation. Il s'agit d'une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (arrêts du Tribunal fédéral 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 ; 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid 3.1 ; Bernhard WALDMANN/Peter HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a ; Rudolf MUGGLI in Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN (éd.), Commentaire de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire, 2010, n° 2 et 4 ad. art. 37a). 18. Ni l'ordonnance, ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives (arrêt du Tribunal fédéral 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 ; Rudolf MUGGLI, op. cit, n° 16). Il ne s’agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents (idem), ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (arrêt 1C_176/2010 précité consid.”
“Art. 37a RPG ist eine Sonderregelung der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c RPG für gewerbliche Bauten ausserhalb der Bauzone. Der Gesetzgeber beabsichtigte damit zusätzlichen Spielraum für Modernisierungen und Umstrukturierungen von altrechtlichen Gewerbebauten zu schaffen.15 Gewerbebetriebe, die 1980 bereits bestanden, sollen sich am bestehenden Standort in gewissem Masse weiterentwickeln können.”
“Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art. 42 OAT (ATA/255/2024 du 27 février 2024 consid. 4.7). En tout état de cause, selon l’art. 43a OAT, des autorisations dérogatoires ne peuvent être délivrées que si les conditions suivantes sont remplies : la construction n’est plus nécessaire à l’utilisation antérieure conforme à l’affectation de la zone ou imposée par sa destination ou le maintien de cette utilisation est assuré (let. a) ; le changement d’affectation n’implique pas une construction de remplacement que n’imposerait aucune nécessité (let. b) ; tout au plus une légère extension des équipements existants est nécessaire et tous les coûts supplémentaires d’infrastructure occasionnés par l’utilisation autorisée sont à la charge du propriétaire (let. c) ; l’exploitation agricole des terrains environnants n’est pas menacée (let. d) ; aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose (let. e). 4.3 En l’espèce, le bâtiment n° 4______ concerné par les travaux en cause sert à la culture de champignons dans des tunnels de production sans lien direct avec le sol.”
Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (z. B. HPL‑Platten) sowie schmale, nur hinterlüftete Vorhangsaufbauten werden in den genannten Entscheiden als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens qualifiziert. In den entschiedenen Fällen erfüllten solche Aufbauten die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG nicht, weshalb keine Ausnahmebewilligung erteilt wurde.
“Als einzige nachhaltige Option seien ihnen die HPL-Platten empfohlen worden (Beschwerde S. 4 f.). 7.3 Mauer- und Wandquerschnitte zählen nach den Vollzugsempfehlungen des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) betreffend Bewilligungen nach Art. 24c RPG zur aBGF und sind Teil des Gebäudevolumens (Vollzugshilfe des ARE, Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug, Bern 2001, Anhang 1, S. 21, einsehbar unter: <www.are.admin.ch>, Rubriken «Raumentwicklung und Raumplanung/Raumplanungsrecht/Bauen ausserhalb der Bauzonen/Erläuterungen zur RPV und Empfehlungen für den Vollzug [2000/2001]»). Gemäss Bundesgericht ist die Umschreibung des ARE massgeblich für den Begriff der aBGF (vgl. BGer 1C_590/2021 vom 13.2.2023 E. 7.7.1 mit weiteren Hinweisen). Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (vgl. dazu Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV) wie die hier vorgesehenen HPL-Platten sind daher Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG geprüft. Die entsprechenden Erwägungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Sie werden von den Beschwerdeführenden nicht substanziiert bestritten (vgl. E. 7.2 hiervor). Ihr unbegründetes und nicht belegtes Vorbringen, dass die HPL-Platten die «einzige nachhaltige Lösung» für die Erneuerung der Fassade seien, vermag am Ergebnis der Vorinstanz nichts zu ändern. Damit ist auch für die Erweiterung der Fassade mit den HPL-Platten keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu erteilen. 8. 8.1 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde in allen Teilen als unbegründet und ist abzuweisen, ohne dass zur Klärung des rechtserheblichen”
“Das gewählte Konstrukt mit HPL-Platten und darunterliegendem Holzrost kommt auf der bestehenden Fassade zu liegen. Es stellt daher eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Auch wenn sich diese Erweiterung auf eine Breite von wenigen Zentimetern beschränkt, so fällt das Vorhaben damit dennoch in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Von einer Notwendigkeit dieses Wetterschutzes für die zeitgemässe Wohnnutzung kann nicht gesprochen werden, auch wenn sich die Platten gemäss den Beschwerdeführenden für die dem Wetter ausgesetzte Fassade aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit besonders gut eignen. Ebenso wenig fällt dieses Konstrukt unter den Tatbestand der energetischen Sanierung, da das System mit dem Holzrost der Hinterlüftung dient und keine Dämmfunktion übernimmt, weshalb sich dadurch die Isolation des Gebäudes nicht verbessert. Schliesslich ist das System auch nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG sind damit nicht erfüllt, weshalb auch diesem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern ist.”
Wer eigenmächtig Beweismittel vernichtet oder ohne Bewilligung eine Demolition‑Reconstruction vornimmt, kann sich nach der zitierten Rechtsprechung nicht auf den Bestandsschutz nach Art. 24c RPG berufen.
“Ce dernier invoque enfin les préavis favorables des différents services et instances consultés lors de la demande de permis de construire pour la mise en conformité de la construction et le fait que le four à pain était en mauvais état à cause du précédent locataire, qui n’aurait pas entretenu correctement le bâtiment. Ces préavis favorables ne changent rien au fait que la construction doit être qualifiée de ruine, au vu de l’état avancé de délabrement qu’elle présentait. De même, le conflit régnant entre le recourant et le précédent locataire de la construction n’a pas d’influence sur cette qualification. Au vu de ce qui précède, il apparaît que la construction ne permettait manifestement plus une utilisation conforme à sa destination et que son utilisation ne répondait plus à un besoin. Cela étant, à supposer qu'il y ait eu un doute sur l'état de la construction, celui-ci n'aurait pas pu profiter à celui qui a lui-même décidé de détruire les moyens de preuve en procédant sans autorisation à une démolition-reconstruction (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.3; 1C_136/2009 du 4 novembre 2009 consid. 5.2). Dans ces circonstances, la construction ne saurait bénéficier de la garantie de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT. Il n’est donc pas nécessaire d’examiner les autres conditions de l’art. 24c LAT. On peut malgré tout relever que l’identité de la construction n’a pas été respectée puisque, comme l’a constaté la DIME dans ses observations du 14 juin 2022, hormis le socle en béton, il ne reste rien de l’ancien four à pain. 3.3. 3.3.1. L’art. 24e al. 1 LAT prévoit que des travaux de transformation sont autorisés dans les bâtiments et les parties de bâtiments inhabités et conservés dans leur substance s’ils permettent aux personnes qui habitent à proximité d’y détenir des animaux à titre de loisir dans des conditions respectueuses. L’exigence d’un bâtiment conservé dans sa substance vise à empêcher que des ruines ne soient transformées pour y détenir des animaux à titre de loisir (cf. arrêt TF 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid. 5; Muggli, art. 24e LAT n. 9). 3.3.2. En l’espèce, le recourant expose dans ses contre-observations du 12 septembre 2022 qu’il a réaménagé la construction et qu’il y détient des poules.”
“Ces préavis favorables ne changent rien au fait que la construction doit être qualifiée de ruine, au vu de l’état avancé de délabrement qu’elle présentait. De même, le conflit régnant entre le recourant et le précédent locataire de la construction n’a pas d’influence sur cette qualification. Au vu de ce qui précède, il apparaît que la construction ne permettait manifestement plus une utilisation conforme à sa destination et que son utilisation ne répondait plus à un besoin. Cela étant, à supposer qu'il y ait eu un doute sur l'état de la construction, celui-ci n'aurait pas pu profiter à celui qui a lui-même décidé de détruire les moyens de preuve en procédant sans autorisation à une démolition-reconstruction (arrêts TF 1C_125/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.3; 1C_136/2009 du 4 novembre 2009 consid. 5.2). Dans ces circonstances, la construction ne saurait bénéficier de la garantie de la situation acquise prévue par l'art. 24c LAT. Il n’est donc pas nécessaire d’examiner les autres conditions de l’art. 24c LAT. On peut malgré tout relever que l’identité de la construction n’a pas été respectée puisque, comme l’a constaté la DIME dans ses observations du 14 juin 2022, hormis le socle en béton, il ne reste rien de l’ancien four à pain. 3.3. 3.3.1. L’art. 24e al. 1 LAT prévoit que des travaux de transformation sont autorisés dans les bâtiments et les parties de bâtiments inhabités et conservés dans leur substance s’ils permettent aux personnes qui habitent à proximité d’y détenir des animaux à titre de loisir dans des conditions respectueuses. L’exigence d’un bâtiment conservé dans sa substance vise à empêcher que des ruines ne soient transformées pour y détenir des animaux à titre de loisir (cf. arrêt TF 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid. 5; Muggli, art. 24e LAT n. 9). 3.3.2. En l’espèce, le recourant expose dans ses contre-observations du 12 septembre 2022 qu’il a réaménagé la construction et qu’il y détient des poules. Au vu des photographies produites à l’appui de ses contre-observations, il n’est pas contesté que le recourant a réaménagé un espace de la construction pour y détenir des poules.”
Umgebungsgestaltungen (z. B. Terrainveränderungen, Schaffung oder Vergrösserung von Sitzplätzen oder Parkplätzen, Gartenanlagen) sind in der Regel nicht nach Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Für solche Eingriffe ist stattdessen zu prüfen, ob das Identitätserfordernis erfüllt ist.
“Art. 24c Abs. 4 RPG zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen – ist sie hingegen nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom”
“4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern.[11] Unter dem Titel des «zeigemässen Wohnens» können gemäss BSIG Nr. 7/721.0/14.2 beispielsweise Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnflächen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Unter Umständen können auch weitere Bauten oder Bauteile unter diesem Titel nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz, ein Balkon oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.”
Die Prüfung der «Identität» erfolgt sowohl quantitativ wie qualitativ. Quantitativ sind die in Art. 42 Abs. 3 OAT vorgesehenen Grenzen (insbesondere zur erhebbaren Zunahme der imputierbaren Bruttogeschossfläche/SBPI) massgeblich. Qualitativ sind Erscheinungsbild, Volumen und Nutzungseinordnung (u. a.) zu berücksichtigen. Das Überschreiten der quantitativen Grenzen oder erhebliche qualitative Änderungen führen dazu, dass die Identität nicht mehr gewahrt ist.
“2 L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. 3 Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture. 4 Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies." A teneur de l'art. 41 al. 1 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1), l'art. 24c LAT est applicable aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). Il n’est en revanche pas applicable aux constructions et installations agricoles isolées et inhabitées (art. 41 al. 2 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, moment où le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti a été consacré dans la législation fédérale (cf. notamment ATF 129 II 396 consid. 4.2). L'art. 42 OAT, disposition d'exécution de l'art. 24c LAT, précise ce qui suit: "Modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l’ancien droit 1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique.”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour que l'identité de la construction soit respectée au sens de l’art. 42 al. 3 OAT, il faut que son volume, son aspect extérieur et sa destination restent largement identiques et que ne soit générée aucune incidence nouvelle accrue sur l'affectation de la zone, l'équipement et l'environnement ; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (ATF 132 II 21 consid. 7.1.1 ; 127 II 215 consid. 3a ; arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2). Il n'est pas exigé que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables ; l'identité se réfère aux traits essentiels de la construction, c'est-à-dire dans toutes ses caractéristiques importantes du point de vue de l'aménagement du territoire (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2 ; 1C_312/2016 du 3 avril 2017 consid. 3.1). Si la condition de l'identité du bâtiment n'est pas respectée, on est en présence d'une transformation totale et l'octroi d'une autorisation dérogatoire fondée sur l'art. 24c LAT n'entre pas en considération (arrêt du Tribunal fédéral 1C_617/2019 précité consid. 5.2). L'identité de la construction n'est en aucun cas respectée si l'ampleur de l'agrandissement est dépassée (art. 42 al. 3 phr. 2 OAT ; Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 277 n. 35 ss ad art. 24c LAT). La jurisprudence a ainsi considéré que l’identité de la construction n’était pas respectée notamment dans le cas de l’aménagement d’un WC/douche et d’un sauna dans une grange (arrêt du Tribunal fédéral 1C_171/2017 du 3 octobre 2017), le remplacement d’une maison d’estive par une maison habitable à l’année (arrêt du Tribunal fédéral 1C_312/2016 du 3 avril 2017), le remplacement d’un chalet traditionnel par une maison individuelle moderne (ATF 140 II 509 ; 1C_786/2013 du 8 octobre 2014), la transformation d’un chenil en maison d’habitation (arrêt du Tribunal fédéral 1C_202/2012 du 8 janvier 2014), la transformation du logement des gérants d’un établissement hôtelier en maison de vacances privée (arrêt du Tribunal fédéral 1C_488/2010 du 8 septembre 2011), le remplacement d’une grange par un chalet (arrêt du Tribunal fédéral 1C_443/2010 du 6 juin 2011), le remplacement d’un chalet par une maison moderne (arrêt du Tribunal fédéral 1C_268/2010 du 25 novembre 2010) ou la transformation d’un rucher en maison de week-end (arrêt du Tribunal fédéral 1A_238/2003 du 17 juin 2004).”
“42 OAT dispose qu'une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique (al. 1). La question de savoir si l’identité de la construction ou de l’installation est respectée pour l’essentiel est à examiner en fonction de l’ensemble des circonstances (al. 3 1ère phr.). Le moment déterminant pour l’appréciation du respect de l’identité est l’état de la construction ou de l’installation au moment de l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (al. 2), soit généralement celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; TF 1C_489/2022 du 3 août 2023 consid. 5.2.2). L'art. 42 OAT précise la réglementation applicable aux "modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit". L'art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. Comme mentionné ci-avant, la transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l'art. 42 al. 1 et 3 OAT. L'exigence du respect de l'identité doit être examinée en fonction de l'ensemble des circonstances; elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif (TF 1C_489/2022 précité consid. 5.2.2; CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b). Sur le plan quantitatif, l'art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la surface brute de plancher imputable (SBPi) et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part. Dans la première hypothèse, une augmentation de 60% est admise (art.”
Fehlt der Nachweis, dass die betroffene Bau- oder Anlagenanlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist (in der Regel vor dem einschlägigen Stichtag), liegt keine Anspruchsgrundlage für einen Wiederaufbau oder die erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG vor.
“Zusammenfassend durfte die Vorinstanz gestützt auf die Aktenlage willkürfrei zum Schluss kommen, die nichtlandwirtschaftliche Nutzung des Gebäudes Assek.-Nr. 265c vor dem 1. Juli 1972 sei nicht nachgewiesen. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass sie einen Anspruch auf Wiederaufbau der abgebrannten Garage/des Abstellraums gestützt auf Art. 24c Abs. 2 RPG verneint und die verweigerte (nachträgliche) Ausnahmebewilligung des ARV geschützt hat.”
“Weiter zu prüfen ist die erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen i.S.v. Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen.”
Die in der zitierten Rechtssache betroffene Umnutzung einer ehemals temporär bewohnten Alphütte in einen Dauerwohnsitz konnte nach Art. 24c RPG nicht bewilligt werden; das Vorbringen eines Sicherheitskonzepts änderte daran nichts.
“Insgesamt steht damit fest, dass weder die Umnutzung der noch 1972 als Temporärwohnbaute geltenden Alphütte in eine dauerhaft bewohnbare Wohnbaute bzw. einen Dauerwohnsitz noch der vorgenommene Umbau der als Bühne und Lagerraum bezeichneten Räume im nördlichen Teil des Obergeschosses zu Schlafräumen nach Art. 24c RPG oder nach Art. Art. 24 RPG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 RPV bewilligt werden können; andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG sind zudem unbestrittenermassen ausgeschlossen. Aus diesem Grund und gestützt auf die bisherigen Ausführungen steht somit einerseits fest, dass das umstrittene, mittels Nutzungseinschränkung verfügte Nutzungsverbot des Gebäudes im Winter rechtmässig ist, und zwar unabhängig von den Vorbringen der Beschwerdeführenden, wonach durch Einreichung eines genügenden Sicherheitskonzepts eine solche Winternutzung möglich sei, ändert dies doch nichts an der fehlenden Bewilligungsfähigkeit einer solchen Nutzung nach der Raumplanungsgesetzgebung. Andererseits steht damit auch fest, dass der vorgenommene Umbau der als Bühne und Lagerraum bezeichneten Räume im nördlichen Teil des Obergeschosses zu Schlafräumen, welcher nicht Teil des nachträglichen Baugesuchs war, nicht nur formell rechtswidrig ist (fehlende Bewilligung), sondern auch materiell rechtswidrig (fehlende Bewilligungsfähigkeit).”
Unterhalt und Erneuerung bestehender Bauten sind zulässig; jedenfalls bei vor dem 1. Juni 1983 rechtmässig erstellten Gebäuden schützt die geltende Rechtsprechung die laufende Erneuerung bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer. Erweiterungen oder Wiederaufbauten sind hiervon abzugrenzen und werden in der zitierten Rechtsprechung als nicht zulässig bezeichnet (wobei die Rechtsprechung Art. 24c RPG als abweichenden Rahmen erwähnt).
“Als Ergebnis ist festzuhalten, dass Unterhalt und Erneuerung bestehender Bauten nach NHG zulässig sind (BGE 123 II 248 E. 3a/cc). Jedenfalls bei vor dem 1. Juni 1983 rechtmässig erstellten Gebäuden kann das blosse Weiterbestehen der Baute nicht als Schutzzielwidrigkeit betrachtet werden, die dazu führen könnte, eine nach Art. 23d Abs. 2 Bst. b zulässige Unterhalts- oder Erneuerungstätigkeit mit dem Hinweis auf Art. 23d Abs. 1 NHG zu untersagen. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann daher nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der «normalen Lebensdauer» abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
“Als Ergebnis ist festzuhalten, dass Unterhalt und Erneuerung bestehender Bauten nach NHG zulässig sind (BGE 123 II 248 E. 3a/cc). Jedenfalls bei vor dem 1. Juni 1983 rechtmässig erstellten Gebäuden kann das blosse Weiterbestehen der Baute nicht als Schutzzielwidrigkeit betrachtet werden, die dazu führen könnte, eine nach Art. 23d Abs. 2 Bst. b zulässige Unterhalts- oder Erneuerungstätigkeit mit dem Hinweis auf Art. 23d Abs. 1 NHG zu untersagen. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer, deren oder dessen Baute rechtmässig erstellt wurde, kann daher nach der geltenden Rechtslage nicht verwehrt werden, diese laufend zu unterhalten und dadurch deren Nutzungsdauer bis zum Ablauf der normalen Lebensdauer zu erstrecken. Eine laufende Erneuerung, die auf eine Ausnutzung der «normalen Lebensdauer» abzielt, ist zulässig (BGer 1C_601/2022 vom 9.7.2024, in URP 2024 S. 640 E. 5.4). Unzulässig ist jedoch – anders als etwa im Rahmen von Art. 24c RPG – eine Erweiterung oder der Wiederaufbau von Gebäuden (BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013, in URP 2013 S. 707 E. 5.6,”
Bei einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens sind notwendige technische oder gestalterische Anpassungen des äusseren Erscheinungsbildes nach Art. 24c Abs. 4 RPG grundsätzlich zulässig. Zu prüfen bleibt, ob das Vorhaben die geforderte Identität wahrt.
“Im Fall eines – von Gesetzes wegen erlaubten – Abbruchs und Wiederaufbaus eines Gebäudes mit angebautem Ökonomieteil ist es naturgemäss nicht möglich aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nun gerade für die zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung erforderlich sind. Solches ist aber mit Blick auf die rechtliche Regelung des Gesetz- und Verordnungsgebers auch nicht nötig, zumindest dann nicht, wenn – wie vorliegend – das Gebäudevolumen insgesamt reduziert wird. Sind nämlich Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG bei reduziertem Gebäudevolumen nicht näher einzugehen ist. Anzumerken bleibt, dass die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass nach der Auslegung der Vorinstanz bei einer Reduktion des Gebäudevolumens das äussere Erscheinungsbild überhaupt keine Rolle mehr spiele, unzutreffend ist. Denn unabhängig davon, ob bei einem Abbruch und Wiederaufbau einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG gegeben ist oder nicht, bleibt wie oben dargelegt weiterhin erforderlich, dass das Vorhaben die Identität wahrt (vgl.”
“) ergibt sich unschwer aus den Akten, dass das bestehende Gebäude über nicht mehr zeitgemässe Raumhöhen von 1,7 m (Türrahmen) und 1,9 m (vgl. vi.-act. 20 Ziffer A/4, gmde.-act. [Bestandesaufnahmen]; act. AREG 95) sowie über unzweckmässige Grundrisse im Wohngebäude verfügt. Ebenso, dass es aufgrund seines hohen baulichen Alters einer energetischen Ertüchtigung bedarf, weshalb nach Art. 24c Abs. 4 RPV Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild im Grundsatz zulässig sind. Im Fall eines – von Gesetzes wegen erlaubten – Abbruchs und Wiederaufbaus eines Gebäudes mit angebautem Ökonomieteil ist es naturgemäss nicht möglich aufzuzeigen, welche einzelnen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nun gerade für die zeitgemässe Wohnnutzung oder die energetische Sanierung erforderlich sind. Solches ist aber mit Blick auf die rechtliche Regelung des Gesetz- und Verordnungsgebers auch nicht nötig, zumindest dann nicht, wenn – wie vorliegend – das Gebäudevolumen insgesamt reduziert wird. Sind nämlich Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art.”
“Sind nämlich Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild nach einem der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, so muss dies auch (und gerade) für Veränderungen gelten, die in einer markanten Reduktion des Gebäudevolumens bestehen, was schon aus den Berichten der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) zum vom geltenden Gesetzestext abweichenden Vorentwurf vom 4. April 2011 und zum Entwurf vom 20. August 2011 des im Jahr 2011 revidierten Art. 24c RPG folgt. Dort wird ausgeführt: Anders als bei Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens, für die faktisch mit Art. 24c Abs. 4 RPG (künftig) strengere Anforderungen gelten, erscheint hingegen "mit dieser Bestimmung die Reduktion des Gebäudevolumens, verbunden allenfalls mit notwendigen gestalterischen Anpassungen, problemlos möglich, was natürlich erwünscht ist" (vgl. Bericht der UREK-N vom 20. August 2011, BBL 2011 7077 ff, S. 7090, zweitletzter Absatz; so schon Bericht der UREK-N vom 4. April 2011 Ziffer 3 S. 6). Das streitige Bauvorhaben steht somit in Einklang mit Art. 24c Abs. 4 RPG, weshalb auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Auslegung zur Nicht-Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG bei reduziertem Gebäudevolumen nicht näher einzugehen ist. Anzumerken bleibt, dass die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass nach der Auslegung der Vorinstanz bei einer Reduktion des Gebäudevolumens das äussere Erscheinungsbild überhaupt keine Rolle mehr spiele, unzutreffend ist. Denn unabhängig davon, ob bei einem Abbruch und Wiederaufbau einer der Tatbestände von Art. 24c Abs. 4 RPG gegeben ist oder nicht, bleibt wie oben dargelegt weiterhin erforderlich, dass das Vorhaben die Identität wahrt (vgl. oben E. 3.1 a.E.), wozu auch das äussere Erscheinungsbild (Ausmass, Stil) zählt (dazu nachfolgend E. 6). Zu prüfen bleibt die Frage, ob mit dem Abbruch und Wiederaufbau die geforderte Identität gewahrt ist, was unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen ist. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3; vgl. auch BGer 1C_486/2015 vom 24.”
Behörden können unter Art. 24c RPG Nutzungsrevers bzw. öffentlich-rechtliche Eintragungen anordnen; in den zitierten Entscheidungen wurde damit festgelegt, dass das zulässige Mass für teilweise Änderungen gemäss Art. 24c RPG als vollständig ausgeschöpft gilt und spätere Erweiterungen zonenwidriger Flächen nicht mehr zulässig sind.
“Daran baute der Bauherr eine Doppelgarage an, die vom Gemeinderat Schönenberg mit Beschluss vom 23. Juni 1992 gestützt auf eine Ausnahmebewilligung der Direktion der öffentlichen Bauten des Kantons Zürich bewilligt worden war. B. Nachdem der Bauherr dazu noch von der Gemeinde Schönenberg aufgefordert worden war, stellte er am 28. Februar 2019 bei der Gemeinde Wädenswil bezüglich der Erstellung einer Remise am Ende der privaten Zufahrtsstrasse, eines Gartenhäuschens in der Nord-Ecke der Bauparzelle und und des Einbaus einer 1-Zimmer-Einliegerwohnung im Untergeschoss des bestehenden Gebäudes ein nachträgliches Baugesuch. Mit Gesamtverfügung vom 4. November 2019 erteilte die Baudirektion des Kantons Zürich dem Bauherrn für den Einbau der Einliegerwohnung nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700). Dies unter der Auflage, dass im Grundbuch zu Lasten des Baugrundstücks als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung eingetragen wird, das zulässige Mass für teilweise Änderungen im Sinne von Art. 24c RPG und Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) sei beim Wohnhaus Assek.-Nr. 7584 vollständig ausgeschöpft; namentlich Erweiterungen der zonenwidrigen Flächen (Wohn- und Nebennutzflächen) seien nicht mehr möglich. Für die beiden Nebengebäude (Gartenhaus und Remise) verweigerte die Baudirektion nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24e bzw. Art. 37a RPG. Mit Beschluss vom 16. Januar 2020 erteilte die Baukommission der Stadt Wädenswil dem Bauherrn die baurechtliche Bewilligung für die Einliegerwohnung unter Auflagen und forderte ihn auf, den rechtmässigen Zustand betreffend die beiden Nebengebäude innert 90 Tagen ab Rechtskraft des Beschlusses wiederherzustellen und dazu diese Gebäude vollständig, inklusive Bodenplatten und Fundamente, zurückzubauen. Nach dem Rückbau seien die überbauten Flächen zonenkonform zu begrünen. Der Bauherr focht diesen Beschluss der Baukommission und die ihm gleichzeitig mitgeteilte Gesamtverfügung der Baudirektion vom 4. November 2019 mit Rekurs an.”
“Juni 2022 Mitwirkend: Abteilungspräsident André Moser (Vorsitz), Verwaltungsrichter Daniel Schweikert, Ersatzrichter Arthur Brunner, Gerichtsschreiberin Eva Heierle. In Sachen 1. A, 2. B, beide vertreten durch RA C, Beschwerdeführende, gegen Bauausschuss Unterengstringen, vertreten durch RA D, Beschwerdegegner, und Baudirektion des Kantons Zürich, Mitbeteiligte, betreffend Bezugsbewilligung, hat sich ergeben: I. A. Mit Gesamtverfügung vom 14. März 2017 erteilte die Baudirektion A und B unter Nebenbestimmungen eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700) für den Ersatzneubau des Wohngebäudes E-Weg 01 (Assek.-Nr. 02) samt Doppelgarage auf dem in der Landwirtschaftszone liegenden Grundstück Kat.-Nr. 03, Gebiet F (Gemeinde Unterengstringen). Mit der Ausnahmebewilligung wurde unter anderem ein Nutzungsrevers verknüpft, wonach das zulässige Mass für teilweise Änderungen im Sinn von Art. 24c RPG beim Wohngebäude inklusive Garage vollständig ausgeschöpft sei; Erweiterungen der zonenwidrigen Flächen, seien es Wohn- oder Nebenflächen, seien demnach nicht mehr möglich. Die Bewilligung wurde ausserdem mit der Nebenbestimmung versehen, dass die geplante Doppelgarage erst erstellt werden dürfe, wenn sämtliche Nebenbauten und Anlagen auf dem Baugrundstück rückgebaut worden seien. Die Verfügung der Baudirektion vom 14. März 2017 wurde A und B zusammen mit dem Beschluss des Gemeinderats Unterengstringen (als örtlicher Baubehörde) vom 10. April 2017 eröffnet; im Beschluss des Gemeinderats wurde dabei unter anderem angeordnet, dass die Nebenbestimmungen der Verfügung der Baudirektion vor Erteilung der Baufreigabe zu erfüllen seien. Der Beschluss des Gemeinderats vom 10. April 2017 und die Verfügung der Baudirektion vom 14. März 2017 erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Am 29. April 2020 erteilte der Bauausschuss Unterengstringen die Baufreigabe für den Ersatzneubau des Einfamilienhauses, nicht jedoch den Neubau der Doppelgarage, weil ein Rückbau der Nebenbauten noch nicht vollständig erfolgt sei.”
Bei Anwendung von Art. 24c ist eine einzelfallbezogene Gesamtwürdigung vorzunehmen; die Anforderungen an eine Bewilligung sind rigorer als bei anderen Ausnahmetatbeständen.
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale. 4.3.3. Dans la mesure où non seulement la directive n'en dit rien mais que la DIME n'a pas non plus procédé à un quelconque examen des circonstances prévalant dans le cas d'espèce et que le dossier ne permet pas de juger ce qu'il en est, la Cour de céans ne peut pas trancher le présent recours.”
Erneuerung oder Wiederaufbau nach Art. 24c darf nicht dazu führen, dass durch erhebliche Lebensdauerverlängerungen oder substanzielle Umgestaltungen die Zwecksetzungen eines geltenden PDC/PDCn oder die Trennung zwischen Bau- und Nichtbauzonen faktisch unterlaufen werden. Arbeiten, die über die durch die Bestandsschutzgarantie gedeckten Möglichkeiten hinausgehen und so Planungsvorgaben aushöhlen oder die Rechtsstellung der Eigentümer über das in Art. 24c Geschützte hinaus erweitern, sind nicht angezeigt.
“La reconstruction du pavillon actuel a également un impact évident sur sa durabilité en augmentant incontestablement sa durée de vie, au-delà des possibilités découlant d’un entretien convenable usuel de ce type de bâtiment. Cela a pour effet de permettre une transformation du pavillon actuel, excédant les possibilités offertes par l’ancien règlement applicable en 1945 lors de son édification, et ce alors même qu’il a été classé en zone inconstructible et que le département a refusé, dans le cadre de l’élaboration du PDCn 2030 y compris lors de sa mise à jour adoptée en avril 2019, de l’intégrer en zone à bâtir, par la prolongation des zones 4B protégées existantes des noyaux historiques de ______. Le fait que la parcelle en cause ne fasse pas partie des surfaces d’assolement ne change rien aux considérations précitées liées à son affectation et aux lignes directrices sus-évoquées. Permettre la transformation de pavillon originellement en bois, puis classé en zone inconstructible, en habitation durable et permanente, par le biais de l’autorisation dérogatoire de l’art. 24c LAT visant à garantir aux propriétaires la situation acquise avant le classement de leur parcelle en zone non à bâtir, reviendrait non seulement à court-circuiter les options relativement récentes du PDCn 2030 concernant le développement territorial du périmètre en cause, mais surtout à élargir les droits découlant de la garantie de la situation acquise conférés aux propriétaires par l’art. 24c LAT, et ce alors que le principe de séparation entre les parties constructibles et inconstructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT) jouit du rang constitutionnel (art. 75 al. 1 Cst et art. 1 al. 1 LAT ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 16 ad Rem. prélim. art. 24 ss LAT). Sous l’angle du principe de la proportionnalité, l’impact sur la durabilité du pavillon actuel, le caractère inconstructible de la zone agricole dans laquelle il est situé, et ce sans perspective d’être classé en zone à bâtir vu le PDCn 2030 relatif à ce périmètre, ainsi que le dépassement précité des possibilités de construire conformément à l’ancien droit applicable à la parcelle litigieuse, rendent en l’espèce inutile d’envisager, comme mesure moins incisive, l’inscription au registre foncier d’une éventuelle servitude de droit public, au sens de l’art.”
“Sous l’angle du principe de la proportionnalité, l’impact sur la durabilité du pavillon actuel, le caractère inconstructible de la zone agricole dans laquelle il est situé, et ce sans perspective d’être classé en zone à bâtir vu le PDCn 2030 relatif à ce périmètre, ainsi que le dépassement précité des possibilités de construire conformément à l’ancien droit applicable à la parcelle litigieuse, rendent en l’espèce inutile d’envisager, comme mesure moins incisive, l’inscription au registre foncier d’une éventuelle servitude de droit public, au sens de l’art. 44 al. 2 OAT, selon laquelle l’usage du bâtiment devrait impérativement rester occasionnel en dépit des travaux effectués, à l’instar de la proposition – alors refusée – faite par la même commune dans une autre affaire tranchée par le Tribunal fédéral (arrêt 1C_491/2020 précité consid. 2.5.4). En effet, d’une part, l’impact du projet litigieux ne se limite pas à modifier de manière importante l’affectation initialement temporaire du pavillon existant, mais augmente aussi sa durée de vie dans une mesure notablement plus importante que celle découlant d’un entretien convenable usuel pour un pavillon en bois, ce qui va au-delà de la protection offerte par la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. D’autre part, dans les circonstances précitées du cas d’espèce, notamment s’agissant de l’évolution territoriale prévue dans le PDCn 2030, il n’est pas sûr qu’une telle servitude permettrait d’assurer à terme le respect du principe constitutionnel de séparation des parties constructibles et inconstructibles, dans la mesure où, après une durée de dix ans d’interdiction de changement d’affectation comme suggérée par la directive ARE 2007 (point 5.3.2, p. 17), un changement d’affectation au sens de l’autorisation dérogatoire de l’art. 24a LAT pourrait entrer en ligne de compte vu qu’il n’y aurait alors pas de nécessité de procéder à des travaux de transformation du pavillon litigieux, contournant ainsi l’exigence de l’art. 42 al. 3 let. c OAT. Dans ces circonstances, les travaux litigieux ont globalement pour conséquences non seulement de modifier de manière importante l’utilisation du pavillon existant en violation de l’art. 42 al. 3 let. c OAT, mais également de permettre la réalisation d’une construction outrepassant, à la fois, les possibilités de construire prévues sous l’ancien droit et la réglementation actuelle relative à la zone agricole, qui est par définition inconstructible (art.”
“Sous l’angle du principe de la proportionnalité, l’impact sur la durabilité du pavillon actuel, le caractère inconstructible de la zone agricole dans laquelle il est situé, et ce sans perspective d’être classé en zone à bâtir vu le PDCn 2030 relatif à ce périmètre, ainsi que le dépassement précité des possibilités de construire conformément à l’ancien droit applicable à la parcelle litigieuse, rendent en l’espèce inutile d’envisager, comme mesure moins incisive, l’inscription au registre foncier d’une éventuelle servitude de droit public, au sens de l’art. 44 al. 2 OAT, selon laquelle l’usage du bâtiment devrait impérativement rester occasionnel en dépit des travaux effectués, à l’instar de la proposition – alors refusée – faite par la même commune dans une autre affaire tranchée par le Tribunal fédéral (arrêt 1C_491/2020 précité consid. 2.5.4). En effet, d’une part, l’impact du projet litigieux ne se limite pas à modifier de manière importante l’affectation initialement temporaire du pavillon existant, mais augmente aussi sa durée de vie dans une mesure notablement plus importante que celle découlant d’un entretien convenable usuel pour un pavillon en bois, ce qui va au-delà de la protection offerte par la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. D’autre part, dans les circonstances précitées du cas d’espèce, notamment s’agissant de l’évolution territoriale prévue dans le PDCn 2030, il n’est pas sûr qu’une telle servitude permettrait d’assurer à terme le respect du principe constitutionnel de séparation des parties constructibles et inconstructibles, dans la mesure où, après une durée de dix ans d’interdiction de changement d’affectation comme suggérée par la directive ARE 2007 (point 5.3.2, p. 17), un changement d’affectation au sens de l’autorisation dérogatoire de l’art. 24a LAT pourrait entrer en ligne de compte vu qu’il n’y aurait alors pas de nécessité de procéder à des travaux de transformation du pavillon litigieux, contournant ainsi l’exigence de l’art. 42 al. 3 let. c OAT. Dans ces circonstances, les travaux litigieux ont globalement pour conséquences non seulement de modifier de manière importante l’utilisation du pavillon existant en violation de l’art. 42 al. 3 let. c OAT, mais également de permettre la réalisation d’une construction outrepassant, à la fois, les possibilités de construire prévues sous l’ancien droit et la réglementation actuelle relative à la zone agricole, qui est par définition inconstructible (art.”
Die in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten drei Rechtfertigungsgründe sind abschliessend und stehen zueinander als Alternativen. Die Erfüllung eines dieser Gründe ist erforderlich, aber nicht bereits ausreichend: Zusätzlich ist zu prüfen, ob durch die Änderung die Identität der Baukonstruktion gewahrt bleibt.
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'.uipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT dans la révision partielle de la LAT de 2011, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois hypothèses sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“également Rudolf Muggli, in Heinz Aemisegger, Pierre Moor, Alexander Ruch, Pierre Tschannen [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l'art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli /Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l'art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, Commentaire pratique, op. cit., n. 36 ad art. 24c LAT).”
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0183 précité consid. 4c; AC.2019.0004 du 10 septembre 2019 consid. 5/cc). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
Art. 24c Abs. 2 schützt auch landwirtschaftliche Wohnbauten mit angebautem Ökonomieteil, sofern diese rechtmässig erstellt oder geändert worden sind; in diesem Fall sind Erneuerung, teilweise Änderungen, massvolle Erweiterungen und Wiederaufbau mit Bewilligung möglich. Für die in den Quellen beschriebenen Fälle genügt es, dass die nachträgliche Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten (z. B. Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs) eingetreten ist; eine solche Sachlage beeinträchtigt nicht die Voraussetzungen des Bestandesschutzes.
“Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage 2022, S. 237). Art. 24a Abs. 1 RPG bestimmt, dass die Bewilligung für die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage, die keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, ausserhalb der Bauzonen zu erteilen ist, wenn (lit. a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw.”
“Das Baurekursgericht hat angenommen, dass diese drei Gebäude ohne Weiteres allein bestehen oder wiederaufgebaut werden könnten. Selbst wenn der Verbindungstrakt an die Scheune angebaut gewesen wäre, würde diese keine Einheit mit den anderen Gebäuden wie bei einer klassischen Mehrzweckbaute mit Wohntrakt und Ökonomieteil im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG bilden. Daher könne die Scheune nicht als angebaut im Sinn von Art. 24c Abs. 3 RPG gelten. Im Ergebnis bestätigte das Baurekursgericht die erstinstanzlich festgestellte Nichtanwendbarkeit von Art. 24c RPG im konkreten Fall. 2.3 Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können nach Abs. 2 dieser Bestimmung mit Bewilligung der zuständigen Behörde u. a. wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Unter den Begriff des Wiederaufbaus im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG fällt nicht nur ein solcher nach einem freiwilligen Abbruch, sondern auch nach einer (unfreiwilligen) Zerstörung (vgl. Art. 42 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; vgl. zur Beurteilung eines Wiederaufbaugesuchs nach einem Brand gestützt auf Art. 24c RPG BGr, 7. Juni 2021, 1C_163/2020, E. 3.1). Seit der RPG-Revision vom 23. Dezember 2011 gestattet Art. 24c Abs. 3 RPG die Veränderungsmöglichkeiten nach Art. 24c Abs. 2 RPG und damit den Wiederaufbau ebenfalls bei landwirtschaftlichen Wohnbauten sowie angebauten Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde. Bei den von Art. 24c Abs. 3 RPG erfassten Bauten hängt die Zulässigkeit der Veränderungsmöglichkeiten nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw. Planänderung zurückgeht; es genügt, dass die Zonenwidrigkeit durch tatsächliches Verhalten wie insbesondere die Aufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs bewirkt worden ist (vgl.”
Art. 24c Abs. 2 RPG ist auf altrechtliche Landwirtschaftsbauten nicht vorbehaltlos anwendbar; das Bundesgericht hat ausgeführt, dass bei Zumutbarkeit eines zonenkonformen Neubaus eine Anwendung von Art. 24c nicht in Betracht fallen kann. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c muss mit den übergeordneten Zielen der Raumplanung (insbesondere Art. 1 und Art. 3 RPG) vereinbar sein und es dürfen keine überwiegenden entgegenstehenden Interessen bestehen.
“und der Betrieb voraussichtlich längerfristig bestehen kann (Bst. c). Bei der Interessenabwägung nach Art. 34 Abs. 4 Bst. b RPV sind die Ziele und Grundsätze von Art. 1 und Art. 3 RPG zu beachten, insbesondere im Bereich des Ortsbild- und Landschaftsschutzes. Gemäss Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG ist die Landschaft zu schonen. Insbesondere sollen sich Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft einordnen. Dementsprechend sind auch die kommunalen Vorschriften betreffend Ästhetik, Ortsbild- und Landschaftsschutz zu berücksichtigen.8 Nicht zonenkonforme Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone setzen eine Ausnahmebewilligung voraus (vgl. Art. 24 ff. RPG). Art. 24c Abs. 1 RPG schützt bestimmungsgemäss nutzbare, aber zonenwidrig gewordene Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen grundsätzlich in ihrem Bestand. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Das Bundesgericht hat unlängst entschieden, dass Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der eine landwirtschaftliche Wohnnutzung durch die Betriebsleiter oder die abtretende Generation beibehalten wird, nicht anwendbar sei. Ein praktizierender Landwirtschaftsbetrieb sei für eine zeitgemässe (Wohn-) Nutzung nicht auf eine Erweiterung eines altrechtlichen Gebäudes nach Art. 24c RPG angewiesen, sondern könne gegebenenfalls einen in der Landwirtschaftszone zonenkonformen Neubau erstellen.9 Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG muss in jedem Fall mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein und es dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art. 1, 3 und 24c Abs. 5 RPG sowie Art. 43a Bst. e RPV).”
Das Adjektiv «nötig/nécessaire» ist eng auszulegen: zulässig sind im Regelfall nur objektiv unabdingbare Änderungen, die erforderlich sind, um ein Gebäude an übliche Wohnstandards oder an notwendige energetische Sanierungen anzupassen (z. B. Anbau für Küche oder sanitäre Anlagen). Reine Komfortverbesserungen genügen regelmässig nicht. Unter engen Voraussetzungen können jedoch auch ästhetische Verbesserungen zulässig sein, insbesondere wenn das Erscheinungsbild mangelhaft ist; dies bleibt aber der restriktiven Zweckauslegung unterstellt.
“Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18). Il ne saurait pour autant être question à ce titre de mettre aux normes usuelles d'un usage d'habitation à l'année une construction dans laquelle quelqu'un a dormi quelques nuits par le passé. Il s'agit plutôt de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires (Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national [CEATE-N], Initiative cantonale "Constructions hors des zones à bâtir", Rapport explicatif, FF 2011 6533 ss, spéc. p. 6540; ci-après: Rapport CEATE-N). Au vu des travaux préparatoires, une interprétation restrictive de la notion en cause se justifie donc. Ne peuvent être considérés comme nécessaires au sens de l'art. 24c al. 4 LAT que les travaux destinés à rendre le bâtiment conforme au niveau de confort actuel (comme la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires). La disposition doit en tout cas être interprétée à l'aune du critère de l'identité: une modeste maison paysanne ne saurait être transformée en une villa de luxe (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, op. cit., p. 18, et la réf. cit.).”
“4 […]" D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage. Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT (ATF 127 II 215 consid. 3a et 3b p. 218 s.; 123 II 256 consid. 4 p. 261; TF 1C_401/2018 du 24 septembre 2019 consid. 3.1; 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1). L'exigence de maintien de l'identité du bâtiment ne va toutefois pas jusqu'à empêcher d'effectuer, dans le cadre des transformations autorisées, des améliorations esthétiques sur des constructions ou installations dont l'aspect esthétique n'était pas satisfaisant (TF 1C_335/2012 du 19 mars 2013 consid. 5.1). Il découle de l’art. 42 al. 3 let. b, 1ère phrase OAT qu’un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ne peut être réalisé qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art.”
“La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (al. 3, 1ère phrase). D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêt TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Les exigences valables pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment sont en outre devenues plus élevées, ce qui s'inscrit dans la tendance visant à concentrer les agrandissements en particulier sur les volumes construits existants (cf. rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011, FF 2011 p. 6540). En ce qui concerne plus précisément l'art. 24c al. 4 LAT, des constructions sont admissibles si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore si elles visent une meilleure intégration dans le paysage. En raison du principe de la séparation entre les zones à bâtir et les zones inconstructibles, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de manière restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses, offrant aux occupants un confort appréciable, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable. 3.2. La directive de la DIME du 2 juillet 2018 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone précise en particulier les constructions et installations qui peuvent être autorisées sous l'angle de cette disposition, sous réserve de la légalité du bâtiment principal, du respect pour l'essentiel de son identité et de ses abords, ainsi que des limites d'agrandissements prévus par l'art.”
“Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art. 24c al. 4 LAT n’est pas critiquable. Cette appréciation justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise, sans qu’il soit nécessaire d’examiner les exigences de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, la condition préalable à la délivrance d'une autorisation dérogatoire fondée sur cette disposition (« si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ») n’étant en l'espèce pas réalisée. Il s'ensuit que la question du respect de l’identité du bâtiment, des limites quantitatives et de l’esthétique de la pergola - soulevée par le recourant - peut également demeurer indécise (art. 42 al. 1 et 42 al. 3 let. b 2ème phrase OAT). 29. Le recourant, se prévalant du préavis favorable de l’OCAN, fait encore valoir que le projet refusé ne porte aucune atteinte à la zone agricole. 30. En l’occurrence, si l’OCAN a certes retenu, que le projet ne portait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains voisins et ne lésait aucun intérêt prépondérant de l’agriculture, ces éléments ne permettent pas encore de retenir que l’installation de la pergola serait conforme aux exigences de l’art. 24c al. 4 LAT. Pour le surplus, le fait que la parcelle en cause ne soit pas utilisée à des fins agricoles et qu’elle soit entourée de zones villas n’est pas déterminant, puisque cela ne change rien au fait qu’elle demeure affectée à la zone agricole et, partant, aux prescriptions applicables à cette zone (ATA/405/2022 précité, consid.”
Der Begriff «nötig» in Art. 24c Abs. 4 ist restriktiv auszulegen; nur objektiv unabdingbare Massnahmen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für energetische Sanierungen kommen in Betracht. Bestehende Raumreserven (z. B. Keller) können daher die Notwendigkeit eines zusätzlichen Bauwerks in der Landwirtschaft ausschliessen.
“La recourante critique aussi le refus de la DGTL d'autoriser la réalisation d'un abri-tunnel. Elle expose que cet abri-tunnel répondra à un usage d'habitation et qu'il n'aura aucun impact sur l'identité du chalet. Pour les mêmes motifs que la serre évoquée ci-dessus, force est toutefois de constater que cet abri-tunnel n'est absolument pas nécessaire pour répondre à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles au sens de l'art. 24c al. 4 LAT. C'est d'autant plus le cas que le chalet dispose déjà d'une cave qui permet le stockage de certains objets. La recourante ne saurait prétendre à l'édification d'un abri-tunnel en zone agricole. La décision de la DGTL doit dès lors être confirmée sur ce point également.”
“En raison du principe de la séparation entre les zones à bâtir et les zones inconstructibles, l'adjectif "nécessaire" doit être interprété de manière restrictive: il ne s'agit pas d'autoriser des solutions généreuses, offrant aux occupants un confort appréciable, mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable. 3.2. La directive de la DIME du 2 juillet 2018 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone précise en particulier les constructions et installations qui peuvent être autorisées sous l'angle de cette disposition, sous réserve de la légalité du bâtiment principal, du respect pour l'essentiel de son identité et de ses abords, ainsi que des limites d'agrandissements prévus par l'art. 42 al. 1 et 3 let. b OAT. Les piscines naturelles et biotopes, en tant que constructions enterrées ou partiellement enterrées, d'une emprise au sol ne dépassant pas la limite maximale totale de 50 m2 (installations techniques comprises) et pour autant qu'il en résulte une amélioration paysagère, peuvent selon la directive être considérées comme étant nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles à certaines conditions. 3.3. A l'égard de l'art. 24c al. 4 LAT, on ne voit pas comment la construction d'une piscine naturelle pourrait être nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore contribuer à une meilleure intégration de l'habitation dans le paysage. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, l'installation d'une piscine en zone agricole constitue une infraction manifeste aux principes de la préservation des zones non constructibles et de la distinction fondamentale entre espace bâti et non-bâti (cf. arrêt TF 1C_564/2010 du 7 juillet 2011 consid. 2.4). La Haute Cour qualifie les piscines d'installations d'agrément qui ne sont plus autorisées en zone agricole en application du droit actuel (cf. arrêt TF 1C_464/2015 du 14 juin 2016 consid. 2.4). Le Tribunal cantonal s'est en outre déjà étonné de la différence que la DIME opère entre la construction d'une piscine naturelle et celle d'une piscine "ordinaire", dès lors que, de toute évidence, il s'agit dans les deux cas d'une construction nécessitant des travaux sans lien avec l'agriculture (cf.”
Umnutzungen, die eine vollständige Zweckänderung oder eine erhebliche Nutzungsintensivierung bewirken, fallen nicht unter Art. 24c RPG und sind im Regelfall nicht bewilligungsfähig. Voraussetzung für Art. 24c ist, dass die Wesensgleichheit bzw. Identität der bestehenden Baute gewahrt bleibt; liegt eine vollständige Zweckänderung oder eine markante Intensivierung der Nutzung vor, ist die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c auszuschliessen.
“Die BVD hat erwogen, dass das Gebäude unbestrittenermassen nicht landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Zwecken diene und auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen sei, wobei einzig eine solche nach Art. 24c RPG in Betracht falle. Die Umnutzung eines Geräteraums zu einem Wohnraum bzw. Freizeitlokal stelle allerdings eine vollständige Zweckänderung dar, mit welcher die Wesensgleichheit der Baute nicht mehr gewahrt bleibe; sie sprenge daher den Rahmen von Art. 24c RPG und wäre nicht bewilligungsfähig (angefochtener Entscheid E. 4c). Diese Ausführungen treffen zu und bestreitet die Beschwerdeführerin auch nicht. Die Umnutzung des Geräteraums zu Wohnraum bzw. in ein Freizeitlokal erweist sich damit als formell und materiell rechtswidrig.”
“Entscheidend ist, dass mit der anvisierten Zweckänderung eine erhebliche Nutzungsintensivierung einherginge (vgl. zum ersten Baugesuch Urteil 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 4.2), die zu den bewilligten, das zulässige Mass bereits strapazierenden baulichen Änderungen hinzutreten würde. Besitzstandsgeschützt ist nach dem Gesagten nämlich lediglich ein Sommerhaus, das objektiv betrachtet für das ganzjährige Wohnen nicht geeignet war (vorne E. 4.2). Mit dem Vorliegen eines ganzjährig nutzbaren, zeitgemässem Wohnkomfort entsprechenden Ferienhauses, das nun darüber hinaus als Dauerwohnsitz genutzt werden soll, bliebe die Identität der besitzstandsgeschützten Baute eindeutig nicht mehr gewahrt, zumal mit Art. 42 Abs. 3 lit. c RPV wesentliche Nutzungsänderungen gerade verhindert werden sollen (vgl. Urteile 1C_491/2020 vom 10. Mai 2021 E. 2.2; 1C_464/2016 vom 7. Juni 2017 E. 3.3; RUDOLF MUGGLI, Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, N. 33 zu Art. 24c RPG; KARIN SCHERRER REBER, Besprechung des Urteils 1C_312/2016, in: ZBl 119/2018 S. 321). Eine Bewilligung der Umnutzung nach Art. 24c RPG fällt damit ausser Betracht.”
“24a und 37a RPG von vornherein ausser Betracht fällt, da mit der Zweckänderung sehr wohl neue Auswirkungen auf den Raum entstehen, führt doch die vollständige Zweckänderung eines früheren traditionellen kleingewerblichen Sägereibetriebs in ein Lager eines Unternehmens, das in der Gebäudetechnik tätig ist, zweifelsfrei zu einer nichtlandwirtschaftlichen Nutzungsinsel bedeutenden Ausmasses mit entsprechend langfristigen Folgen (vgl. Muggli, in Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Rz. 12 zu Art. 24a). Dies ist namentlich deshalb von Relevanz, da sich der Betrieb einer traditionellen Sägerei in der Landwirtschaftszone auf die Raumplanung resp. das Landschaftsbild bedeutend weniger störend auswirkt als das Lager eines Sanitärunternehmens, zumal die gelagerten Materialien und Maschinen nicht nur im, sondern teilweise auch ausserhalb des Gebäudes gelagert werden und deshalb auch von ausserhalb des Gebäudes gut sichtbar sind. Der vom Beschwerdeführer ebenfalls angerufene Art. 24c RPG wiederum fällt ausser Betracht, weil der Beschwerdeführer die Sägerei nicht erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut, sondern mit der vollzogenen Zweckänderung die Identität der Anlage wesentlich verändert hat und damit etwas komplett Neues entstanden ist (vgl. zuvor E. 4.1.3; Muggli, Praxiskommentar RPG, Rz. 24 ff. zu Art. 24c).”
“Sodann dürfe eine Zweckänderung keine vollständige neue Nutzung er- möglichen und zu keinen wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nut- zungsordnung, Erschliessung oder Umwelt führen. Das Bauwerk, das an- ders genutzt werden soll, müsse mindestens zum Teil für einen Zweck ge- schaffen worden sein, welcher der neuen Nutzung in seinen Auswirkungen nahestehe. Durch den vollständigen Umbau des Ökonomieteils könne auch diesem Aspekt nicht Rechnung getragen werden. Eine nachträgliche Aus- nahmebewilligung nach Art. 24c RPG falle somit ausser Betracht. Zusammengefasst werde das Projekt viel mehr von der Zielsetzung der ma- ximalen Ausnutzung des Raumangebots geleitet als von der Absicht, mit möglichst zurückhaltenden Massnahmen genau so viel verwertbare Mehrnutzung zu generieren, wie es die langfristige Instandhaltung des Ge- bäudes als Baudenkmal ausserhalb der Bauzone erfordere. Die Vorausset- zungen gemäss Art. 24d Abs. 2 RPG seien nicht erfüllt. Das Projekt führe zu einer überhöhten Ausnutzung des Schutzobjektes sowie zu einer markanten Veränderung des Erscheinungsbildes und somit des spezifischen Zeugnis- wertes. Auch eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG falle ausser Be- tracht, da die geplanten Erweiterungen das zulässige Mass überschreiten würden. 3. Es wird die Durchführung eines Augenscheins beantragt (vgl. § 7 des Ver- waltungsrechtspflegegesetzes [VRG]). Das Baurekursgericht hat unbesehen von Parteianträgen nur dann einen Augenschein durchzuführen, wenn die Verhältnisse vor Ort zwar entscheidrelevant, auf Grund der Akten aber noch R4.2021.00152 Seite 8 unklar sind. Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erfüllt, so dass kein Augenschein durchzuführen war. 4.1. Der Rekurrent macht zunächst geltend, gemäss Rubrum sowie Überschrift zu Litera A der Erwägungen des angefochtenen Entscheids sei die "Lage in der Landwirtschaftszone sowie im Geltungsbereich überkommunaler Schutzanordnung" beurteilt worden. Beim streitbetroffenen Objekt handle es sich jedoch um ein kommunales Schutzobjekt. Es sei daher nicht Sache des Amtes für Landschaft und Natur, und auch nicht der kantonalen Denkmal- pflege, die erfolgten Schutzanordnungen zu überprüfen.”
Für die Beurteilung von Erweiterungen nach Art. 24c Abs. 2 RPG gilt als Referenz die bisher genutzte Fläche. Nach Art. 42 Abs. 3 OAT/RPV ist die zulässige Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens sowohl relativ als auch absolut begrenzt: sie darf weder 30 % der Referenzfläche noch 100 m2 überschreiten. Erweiterungen, die im bestehenden Gebäudevolumen vorgenommen werden, werden bei der Berechnung nur zu 50 % angerechnet.
“On considérera notamment l'agrandissement de la surface utilisée, les modifications du volume construit, les changements d'affectation et les transformations à l'intérieur du volume construit, les modifications de l'aspect extérieur, les extensions des équipements, mais aussi les améliorations du confort et les frais de transformation en comparaison avec la valeur du bâtiment en tant que tel (Office fédéral du développement territorial (OFDT), Nouveau droit de l'aménagement du territoire, Berne 2001, partie I, Explications relatives à l'OAT, ch. 2.4.4, p. 44 [ci-après: la directive OAT]). L'art. 24c al. 2 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. La jurisprudence a précisé que de telles exigences doivent être définies, d'une manière générale, à la lumière des art. 1er et 3 LAT: il s'agit, le plus souvent, de la protection du paysage, de la lutte contre l'éparpillement des constructions ou encore de la cohérence de la zone agricole (arrêt CDAP AC.2009.0226 du 17 août 2010 consid. 4b et les réf. cit.). L’art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Cette disposition prévoit un agrandissement maximal relatif de 30% ainsi qu’une limite maximale absolue de 100 m2 (les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié). Ces seuils doivent être respectés tant par la surface brute de plancher utile (SBPu) que par la surface totale (somme de la SBPu et des surfaces annexes (SA)). La SBPu ajoutée ne peut dépasser le potentiel tiré de la SBPu de référence (arrêt CDAP AC.2013.0367 du 24 septembre 2015 consid. 3c). Le décompte des surfaces susmentionnées est calculé selon la norme ORL 514”
“D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (ATF 127 II 215 consid. 3a et 3b). Pour déterminer si l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel, il y a lieu de procéder à une appréciation globale prenant en considération tous les facteurs donnés. On considérera notamment l'agrandissement de la surface utilisée, les modifications du volume construit, les changements d'affectation et les transformations à l'intérieur du volume construit, les modifications de l'aspect extérieur, les extensions des équipements, mais aussi les améliorations du confort et les frais de transformation en comparaison avec la valeur du bâtiment en tant que tel (Office fédéral du développement territorial (OFDT), Nouveau droit de l'aménagement du territoire, Berne 2001, partie I, Explications relatives à l'OAT, ch. 2.4.4, p. 44 [ci-après: la directive OAT]). L'art. 24c al. 2 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. La jurisprudence a précisé que de telles exigences doivent être définies, d'une manière générale, à la lumière des art. 1er et 3 LAT: il s'agit, le plus souvent, de la protection du paysage, de la lutte contre l'éparpillement des constructions ou encore de la cohérence de la zone agricole (arrêt CDAP AC.2009.0226 du 17 août 2010 consid. 4b et les réf. cit.). L’art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Cette disposition prévoit un agrandissement maximal relatif de 30% ainsi qu’une limite maximale absolue de 100 m2 (les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant comptant pour moitié). Ces seuils doivent être respectés tant par la surface brute de plancher utile (SBPu) que par la surface totale (somme de la SBPu et des surfaces annexes (SA)).”
“Ausserhalb des bestehenden Gebäudes können Erweiterungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG regelmässig zu einer Erhöhung des Gebäudevolumens führen. Art. 24c Abs. 4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.”
Beim Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG gelten strengere quantitative Grenzen als bei einer reinen Transformation: Erhöhungen der anrechenbaren Bruttogeschossfläche ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens sind auf höchstens 30% bzw. 100 m2 begrenzt; die im Fall von Transformationen innerhalb des bestehenden Volumens zulässige Erhöhung um bis zu 60% ist beim Wiederaufbau nicht anwendbar.
“L’art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, à l'intérieur du volume bâti existant, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. La transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Il en est de même en cas de reconstruction, qui peut résulter d'une démolition volontaire ou involontaire (catastrophe naturelle ou accident); la nouvelle construction doit alors respecter l'identité de l'ancienne (cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, Genève 2017, n° 39 ad art. 24c LAT; CDAP AC.2022.0183 du 20 mars 2023 consid. 4c). Cette exigence du respect de l’identité doit être examinée en fonction de l'ensemble des circonstances. Elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif. Sur le plan quantitatif, l’art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la surface brute de plancher imputable (SBPI) et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part. Dans la première hypothèse, une augmentation de 60% est admise (art. 42 al. 3 let. a OAT), tandis que dans la seconde, l'augmentation ne peut excéder ni 30% ni 100 m2 (art. 42 al. 3 let. b OAT). En cas non pas de transformation mais de reconstruction, l'art. 42 al. 4 OAT précise que l'agrandissement de la SBPI est limité à 30% et 100 m2, puisque l'al. 3 let. a (qui permet une augmentation de 60%) n'est pas applicable. Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'.”
“Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf sowohl bezüglich der aBGF als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von aBGF und Brutto-Nebenfläche) weder 30 % noch 100 m2 überschreiten, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur halb angerechnet werden (Bst. b). Art. 42 Abs. 4 RPV enthält Vorschriften zum Wiederaufbau von Bauten und Anlagen gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG. Eine Baute oder Anlage darf nur wiederaufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wiederaufgebaut werden, dass es die nach Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Fläche umfassen kann. Abs. 3 Bst. a (zur maximal zulässigen Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens) ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder ‑anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. 3.4 Die Beschwerdeführenden führen vorab aus, dem Kaufvertrag vom 7. Dezember 1988 sei zu entnehmen, dass ihre Liegenschaft nie mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfe. Art. 24c RPG «verweigere diesen Liegenschaften jegliche Veränderungen, welche keinen landwirtschaftlichen Nutzen aufweisen». Dieser Widerspruch und die juristische Umsetzung des Zwecks des RPG lasse Eigentümer an wichtigen Unterhaltsarbeiten an ihren Liegenschaften scheitern. Offenbar gebe es politische Anstrengungen, «um diese Teile […] wieder zu korrigieren» (Beschwerde S. 3). – Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Veränderungen nach Art. 24c RPG einen «landwirtschaftlichen Nutzen» voraussetzen. Die Bestimmung regelt vielmehr den Besitzstand bestehender, nicht mehr landwirtschaftlich genutzter Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, d.h. im Nichtbaugebiet. Solche nicht zonenkonformen Bauten und Anlagen dürfen insbesondere vor dem Hintergrund der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 1 RPG) nur ausnahmsweise, unter den Voraussetzungen von Art. 24c RPG verändert und erweitert werden. Die Beschwerdeführenden können aus ihrer Kritik an der bestehenden Regelung nichts zu ihren Gunsten ableiten.”
“L’art. 24c LAT permet non seulement la rénovation et la transformation des bâtiments concernés, à l'intérieur du volume bâti existant, mais également leur agrandissement mesuré et leur reconstruction. La transformation partielle et l'agrandissement mesuré, au sens de l'art. 24c al. 2 LAT, supposent le respect de l'identité de la construction ou de l'installation, tel que le prévoit l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Il en est de même en cas de reconstruction, qui peut résulter d'une démolition volontaire ou involontaire (catastrophe naturelle ou accident); la nouvelle construction doit alors respecter l'identité de l'ancienne (cf. Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: construire hors zone à bâtir, Genève 2017, n° 39 ad art. 24c LAT; CDAP AC.2022.0183 du 20 mars 2023 consid. 4c). Cette exigence du respect de l’identité doit être examinée en fonction de l'ensemble des circonstances. Elle comporte un aspect quantitatif et un aspect qualitatif. Sur le plan quantitatif, l’art. 42 al. 3 OAT fixe des limites à l'agrandissement de la SBPI et pose des règles différentes en cas de transformation à l'intérieur du volume bâti existant, d'une part, et d'agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant, d'autre part. Dans la première hypothèse, une augmentation de 60% est admise (art. 42 al. 3 let. a OAT), tandis que dans la seconde, l'augmentation ne peut excéder ni 30% ni 100 m2 (art. 42 al. 3 let. b OAT). En cas non pas de transformation mais de reconstruction, l'art. 42 al. 4 OAT précise que l'agrandissement de la SBPI est limité à 30% et 100 m2, puisque l'al. 3 let. a (qui permet une augmentation de 60%) n'est pas applicable. Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement.”
Nach bundesgerichtlicher bzw. AGR‑Praxis gilt bei Anwendung von Art. 24c Abs. 4 RPG praxisgemäss pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand als für eine zeitgemässe Wohnnutzung notwendig; die übliche Obergrenze liegt bei maximal ca. 20 m2 pro Wohnung.
“Zudem ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die Beschwerdeführenden hinsichtlich des ohne Baubewilligung erstellten Gartenblockhauses mit Betonboden als gutgläubig gelten würden, was ebenfalls dagegen spricht, teilweise auf die Wiederherstellung zu verzichten. Wie schon die Vorinstanz erwogen hat, ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Gemeinde in der Wiederherstellungsverfügung zur Anordnung, den vormaligen Boden wiederherzustellen, als Alternative festgehalten hat, den Boden zu begrünen oder mit Kies zu befestigen. 4.5 Die Vorinstanz hat folglich auch die angeordnete Wiederherstellungsmassnahme zu Recht bestätigt. Die von der Gemeinde angesetzte Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens abgelaufen (vorne Bst. A). Es ist daher eine neue Frist anzusetzen (Art. 46 Abs. 3 Bst. e BauG). 5. Für den Carport gilt Folgendes: 5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Carport stelle eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar, weshalb eine Ausnahmebewilligung nur erteilt werden könne, sofern dieser für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig sei (Art. 24c Abs. 4 RPG; vorne E. 3.1). Die Praxis des AGR, wonach pro Wohnung ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand mit einer Fläche von 20 m2 als für zeitgemässes Wohnen nötig gelte, sei angesichts der strengen Rechtsprechung und dem wichtigen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht zu beanstanden. Der beantragte Carport mit zwei Abstellplätzen und einer Grundfläche von ca. 36,72 m2 für eine Wohnung gehe über das praxisgemäss zulässige Mass hinaus, weshalb das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu Recht verweigert habe (angefochtener Entscheid E. 4d). Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass für eine Liegenschaft mit mehr als 200 m2 Wohnfläche nur ein Parkplatz bewilligt werde, zumal die nächste Bushaltestelle 750 m entfernt sei und seit 1988 immer zwei Autos auf der Grünfläche vor dem Haus abgestellt worden seien. Für die Praxis des AGR bestehe keine gesetzliche Grundlage; sie gründe auf einem Erfahrungswert (Beschwerde S.”
“Mit Verfügung vom 6. Dezember 2021 verweigerte das AGR auch diesem Vorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Es führte dabei Folgendes aus: «[…] Das AGR hat zu den Abstellplätzen folgende Praxis entwickelt: Als zum zeitgemässen Wohnen gehörend wird 1 Abstellplatz/Wohnung in einem einfachen, mindestens zweiseitig offenen Unterstand angesehen. Pro Wohnung max. 20 m2. Hierbei handelt es sich nicht um eine gesetzliche Grundlage, sondern um eine Praxisanwendung des AGR. Durch diese Praxisbildung ist es erst wieder möglich geworden, dass ausserhalb Bauten erstellt werden können, die nicht fix als Erweiterung ausserhalb dem bestehenden Volumen betrachtet werden müssen. Das vorliegende Bauvorhaben übersteigt die maximal zulässigen Masse und sprengt somit den Rahmen von Art. 24c Abs. 4 RPG.»”
Fehlt eine landwirtschaftliche Tätigkeit bzw. ein landwirtschaftlicher Betrieb im Sinne der einschlägigen Terminologie, ist das Grundstück nicht an eine landwirtschaftliche Nutzung gebunden; in solchen Fällen kann die Behörde die Errichtung einer baulichen Anlage nicht anhand der von Art. 24c Abs. 4 LAT genannten Rechtfertigungsgründe (zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung, bessere Eingliederung in die Landschaft) als zonenkonform anerkennen und damit die Anwendung der LAT-Sonderregelungen ablehnen.
“Or, en l'espèce, il n'est pas contesté que la recourante n'exploite pas une entreprise agricole au sens de l'art. 2 de l'Ordonnance sur la terminologie agricole et la reconnaissance des formes d’exploitation du 7 décembre 1998 (OTerm; RS 910.91). La parcelle n° 4495 n'est donc pas liée à une exploitation agricole, quoi qu'en dise la recourante, qui n'a d'ailleurs produit aucun contrat de bail à ferme en faveur de l'exploitant voisin. La recourante ne peut donc pas invoquer que la réalisation de ce couvert à moutons serait conforme à l'affectation de la zone. C'est dès lors à juste titre que la DGTL a examiné si le couvert à mouton pouvait être régularisé, respectivement autorisé à l'aune des dispositions dérogatoires de la LAT (art. 24 ss LAT). Or, en l'espèce, la recourante ne prétend pas que l'adjonction d'un couvert à moutons au bâtiment n° ECA 2718 serait nécessaire pour répondre aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (art. 24c al. 4 LAT). Elle ne prétend pas non plus qu'elle pourrait bénéficier de l'art. 24e LAT qui permet la transformation d'un ancien bâtiment pour la détention d'animaux à titre de loisir mais non l'aménagement d'un nouvel édifice. On rappellera que la ratio legis de l'art. 24e LAT est de permettre que des bâtiments agricoles devenus sans utilité puissent toujours être utilisés. Il ressort ainsi de cette règlementation que la détention d’animaux qu’elle autorise doit s’effectuer d’abord dans des bâtiments agricoles désaffectés. Ce n’est qu’ensuite, et à certaines conditions, que de nouvelles installations extérieures peuvent être autorisées en lien avec la détention d’animaux dans un bâtiment agricole inutilisé (CDAP AC.2021.0260 du 30 juin 2022 consid. 4c). On ne se trouve manifestement pas dans un tel cas en l'espèce. En d'autres termes, la recourante ne peut se prévaloir d'aucune disposition dérogatoire qui lui aurait permis de réaliser le couvert à moutons. Dans ces conditions, c'est à juste titre que la DGTL a refusé la régularisation du couvert à moutons.”
Art. 24c kann nicht zugunsten einer Legalisierung herangezogen werden, wenn dies den durch zwingende öffentliche Schutzinteressen verfolgten Zielen zuwiderliefe. Ziele des Gewässerschutzes, des Natur- und Heimatschutzes sowie die Freihaltung von Ufern und ähnlichen landschaftlichen Schutzinteressen sind als "wichtige Anliegen der Raumplanung" (Art. 24c Abs. 5 RPG) zu berücksichtigen und können daher der Erteilung einer Bewilligung entgegenstehen. Weiter gilt, dass die Besitzstandsgarantie des Art. 24c keine rechtswidrigen Bauten oder Umbauten umfasst, insoweit die Rechtsprechung für Bereiche wie Gewässerschutz, Natur- und Denkmalsschutz eine restriktive Anwendung verlangt.
“La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire, OAT; RS 700.1; cf. ég. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; 127 II 209 consid. 2c), soit avant le 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). En revanche, l'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (cf. arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3). 4.2. Lorsqu'une autorisation formelle faisait défaut au moment de la réalisation des travaux, une autorisation ne peut être octroyée dans la procédure de légalisation que si la construction n'est pas matériellement illégale. Cette question s'examine, en principe, selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués, sauf si le droit en vigueur au moment où l'autorité statue est plus favorable au propriétaire ou si des intérêts publics exigent une application des dispositions actuelles (cf. ATF 127 II 209 consid. 2b; 123 II 248 consid. 3a; arrêt TF 1C_139/2014 du 17 mars 2015 consid. 2.1). Il ressort de la jurisprudence plus récente que cette pratique ne peut pas s'appliquer dans le domaine de la protection des eaux, de la nature, du patrimoine et de l'environnement, en raison d'intérêts publics impératifs (cf. ATF 135 II 384 consid. 2.3). Il en va notamment des modifications de l'ordonnance du 28 octobre 1998 sur la protection des eaux (OEaux; RS 814.”
“Nuovamente, il ricorrente non si confronta con tale accertamento e non sostanzia arbitrio alcuno. Alla luce dell'entità di questo ampliamento, non è dato di vedere per quali ragioni la Corte cantonale avrebbe violato l'art. 42 OPT ritenendo che il pontile a sud non rispettava il requisito dell'identità. 5. 5.1. Ad ogni modo, a prescindere dalla questione di sapere se i precedenti pontili siano stati edificati legalmente o meno, rispettivamente se quelli ricostruiti rispettino o meno il requisito dell'identità, la Corte cantonale ha in concreto negato il rilascio di un'autorizzazione eccezionale siccome l'intervento edilizio era incompatibile con le importanti esigenze della pianificazione territoriale giusta l'art. 24c cpv. 5 LPT. Questa disposizione presuppone, analogamente all'art. 24 lett. b LPT, una ponderazione degli interessi (sentenza 1C_43/2015 del 6 novembre 2015 consid. 7.3 e rinvii; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, n. 44 e 46 all'art. 24c LPT). Al riguardo, il diritto pianificatorio prevede che devono essere protette le basi naturali della vita, come il suolo, l'aria, l'acqua, il bosco e il paesaggio (art. 1 cpv. 2 lett. a LPT). Secondo l'art. 3 cpv. 2 LPT, il paesaggio deve essere rispettato; in particolare occorre tenere libere le rive dei laghi e dei fiumi ed agevolarne il pubblico accesso e percorso (lett. c), nonché conservare i siti naturali e gli spazi ricreativi (lett. d). I laghi e le loro rive devono di principio essere attribuiti a una zona protetta (art. 17 cpv. 1 lett. a LPT) o tutelati mediante altre misure adatte (art. 17 cpv. 2 LPT). L'art. 18 cpv. 1bis LPN prevede inoltre che devono essere segnatamente protette le zone ripuali. Da quanto esposto risulta quindi che le superfici e le rive dei laghi devono di principio essere mantenute libere da costruzioni (sentenza 1C_43/2015, citata, consid. 7.5; sentenza 1C_634/2013 del 10 marzo 2014 consid. 5.4, in: URP 2014 pag. 663). Come rettamente rilevato dalla Corte cantonale, lo scopo delle citate disposizioni non è soltanto quello di evitare che le rive dei laghi e dei fiumi vengano ulteriormente edificate, ma anche quello di riportarle nel corso del tempo al loro stato naturale (sentenze 1A.”
“RPG), wird jedoch nicht erläutert. Insbesondere wäre darzulegen, inwiefern die in Art. 24c Abs. 2 RPG geregelte erweiterte Besitzstandsgarantie in zulässiger Weise durch die kantonale Gesetzgebung (vgl. Art. 27a RPG) eingeschränkt worden ist. Dabei lässt sich fragen, ob eine kantonale Verordnung dazu eine ausreichende gesetzliche Grundlage darstellt, selbst wenn sie wie vorliegend vom kantonalen Gesetzgeber erlassen worden ist (vgl. MUGGLI/JÄGER, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 26 zu Art. 27a RPG). Zudem wäre auch präzise aufzuzeigen, wie sich die Zweckbestimmung von Art. 2 Abs. 3 VNH/AI, wonach Anordnungen so zu treffen sind, dass die Rechte der Eigentümerschaft nicht mehr als notwendig beschränkt werden, mit der vorgenommenen Auslegung von Art. 10 Abs. 2 VNH/AI in Einklang bringen liesse. In Zusammenhang mit der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201) hat das Bundesgericht festgehalten, es sei nicht davon auszugehen, dass die Besitzstandesgarantie nach Art. 24c RPG auf Verordnungsstufe eingeschränkt werde. Jedoch seien die in der GSchV verfolgten Ziele als öffentliches Interesse anzuerkennen und dementsprechend gemäss Art. 24c Abs. 5 RPG als wichtige Anliegen der Raumplanung einzubeziehen (vgl. Urteile 1C_43/2015 vom 6. November 2015 E. 7.3; 1C_345/2014 vom 17. Juni 2015 E. 4.1.3). So wäre grundsätzlich auch mit den vorliegend einschlägigen Zielsetzungen des Natur- und Heimatschutzes umzugehen, auf welche sich Art. 1 VNH/AI bezieht (vgl. dazu bspw. Urteile 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4 und 1C_79/2022 vom 30. September 2022 E. 4 und 6 betreffend ein Grundstück, welches zusätzlich vom Perimeter eines im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung [BLN] verzeichneten Objekts erfasst war).”
Planungs‑ oder Projektierungsfehler rechtfertigen nicht, dass eine ursprünglich allenfalls notwendige Erhöhung nachträglich deutlich überschritten wird. Eine aufgrund eines Fehlers entstandene zusätzliche Höhenerhöhung lässt sich nicht als «nötig» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG geltend machen.
“2), il n'appartient pas à la Cour de céans de déterminer les circonstances exactes de cette erreur, ni d'établir les responsabilités de chacun. En particulier, la question de la bonne foi des recourants et celle de savoir si l'autorité aurait pu identifier plus tôt l'erreur commise par l'auteur des plans sont sans incidence. La seule question qui se pose est celle de savoir si, en l'état, l'augmentation de la hauteur de 1,23 m effectivement réalisée peut être justifiée au regard de l'art. 24c al. 4 LAT. Ainsi, même à admettre que l'augmentation initialement prévue de 40 cm fût nécessaire pour garantir un usage du bâtiment d'habitation répondant aux normes usuelles – ce qui est d'ailleurs sujet à caution, dès lors que l'ancienne ferme remplissait déjà ces conditions –, une erreur dans l'élaboration du projet ayant entraîné une surélévation supplémentaire d'environ 80 cm ne saurait en aucun cas être justifiée par ce motif. 3.4.2. Les considérations qui précèdent s'appliquent également aux autres conditions alternatives prévues à l'art. 24c al. 4 LAT. A supposer même que les plans initialement déposés prévoyaient une hauteur supplémentaire de 40 cm et que cette augmentation pût être justifiée par un assainissement énergétique du bâtiment ou une meilleure intégration dans le paysage, l'erreur commise par l'auteur des plans lors de l'élaboration du projet, laquelle a conduit à tripler l'augmentation initialement souhaitée par ce dernier (passant de +40 cm à +1.23 m), ne saurait pour sa part être considérée comme nécessaire à l'assainissement énergétique ou à une meilleure intégration paysagère. En tout état de cause, les recourants se bornent à alléguer qu'une augmentation de la hauteur de 40 cm sur chevrons permettait d'améliorer le rendement énergétique du bâtiment par rapport à l'ancienne ferme qui était mal isolée. Or, dès lors qu'il s'agit désormais de régulariser un volume plus important encore en raison de l'erreur commise par l'auteur des plans, il est difficile de concevoir en quoi ce rendement énergétique serait amélioré. Par ailleurs, aucun élément du dossier ne permet de remettre en cause le constat de l'autorité intimée et il convient de confirmer que la surélévation de 1,23 m du bâtiment n'est pas nécessaire à son assainissement énergétique.”
“En effet, par courrier du 21 avril 2022, l'auteur des plans a précisé, sur ce point, que les plans devaient prévoir une hauteur supplémentaire de 40 cm sur chevronnage. Il a toutefois reconnu avoir commis une erreur de l'ordre de 80 cm dans la détermination de l'altitude de référence lors de la phase d'étude conceptuelle du projet, ce qui a conduit à la situation actuelle, à savoir une surélévation totale de 1,23 m, laquelle n'a été constatée qu'après que les ouvriers en charge de la charpente ont été amenés à réaliser les divers éléments du projet. Comme considéré (cf. supra consid. 2.2), il n'appartient pas à la Cour de céans de déterminer les circonstances exactes de cette erreur, ni d'établir les responsabilités de chacun. En particulier, la question de la bonne foi des recourants et celle de savoir si l'autorité aurait pu identifier plus tôt l'erreur commise par l'auteur des plans sont sans incidence. La seule question qui se pose est celle de savoir si, en l'état, l'augmentation de la hauteur de 1,23 m effectivement réalisée peut être justifiée au regard de l'art. 24c al. 4 LAT. Ainsi, même à admettre que l'augmentation initialement prévue de 40 cm fût nécessaire pour garantir un usage du bâtiment d'habitation répondant aux normes usuelles – ce qui est d'ailleurs sujet à caution, dès lors que l'ancienne ferme remplissait déjà ces conditions –, une erreur dans l'élaboration du projet ayant entraîné une surélévation supplémentaire d'environ 80 cm ne saurait en aucun cas être justifiée par ce motif. 3.4.2. Les considérations qui précèdent s'appliquent également aux autres conditions alternatives prévues à l'art. 24c al. 4 LAT. A supposer même que les plans initialement déposés prévoyaient une hauteur supplémentaire de 40 cm et que cette augmentation pût être justifiée par un assainissement énergétique du bâtiment ou une meilleure intégration dans le paysage, l'erreur commise par l'auteur des plans lors de l'élaboration du projet, laquelle a conduit à tripler l'augmentation initialement souhaitée par ce dernier (passant de +40 cm à +1.23 m), ne saurait pour sa part être considérée comme nécessaire à l'assainissement énergétique ou à une meilleure intégration paysagère.”
Erfüllt ein Vorhaben die in Art. 24c Abs. 4 geregelten Alternativkriterien nicht, rechtfertigt dies nach der zitierten Rechtsprechung allein die Verweigerung der Bewilligung; eine weitergehende Prüfung anderer Voraussetzungen einer Ausnahmeregelung ist dann nicht erforderlich.
“Un droit acquis peut être créé dans les mêmes conditions que par la loi par une décision individuelle. On notera à cet égard que le simple octroi d'une autorisation de police comme par exemple une autorisation de construire ne crée pas de droits acquis. En tant que telle, la répétition de décisions successives de contenu identique n'en fait pas non plus des droits acquis. La catégorie la plus importante de droits acquis est constituée de ceux qui sont créés par un contrat entre l'État et les administrés. La stabilité particulière du droit est ici fondée sur le principe pacta sunt servanda (principe de la confiance ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2e éd., p. 266 et 267 ; ATA/1168/2023 du 31 octobre 2023, consid. 6.3) 28. En l’espèce, le projet querellé prévoit la réalisation d’une pergola à l’extérieur du bâtiment, créant un espace supplémentaire de 37.60 m2 venant s’accoler au volume bâti existant. Il s’agit donc d’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment, qui entre dans le champ d’application de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, il n’a pas été démontré que le projet réalisait une des trois hypothèses prévues par cette disposition. En particulier, l’installation d’une pergola extérieure n’apparait pas « nécessaire à un usage d’habitation » répondant aux normes usuelles du logement. Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art.”
“La catégorie la plus importante de droits acquis est constituée de ceux qui sont créés par un contrat entre l'État et les administrés. La stabilité particulière du droit est ici fondée sur le principe pacta sunt servanda (principe de la confiance ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2e éd., p. 266 et 267 ; ATA/1168/2023 du 31 octobre 2023, consid. 6.3) 28. En l’espèce, le projet querellé prévoit la réalisation d’une pergola à l’extérieur du bâtiment, créant un espace supplémentaire de 37.60 m2 venant s’accoler au volume bâti existant. Il s’agit donc d’une modification de l’aspect extérieur du bâtiment, qui entre dans le champ d’application de l’art. 24c al. 4 LAT. Or, il n’a pas été démontré que le projet réalisait une des trois hypothèses prévues par cette disposition. En particulier, l’installation d’une pergola extérieure n’apparait pas « nécessaire à un usage d’habitation » répondant aux normes usuelles du logement. Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art. 24c al. 4 LAT n’est pas critiquable. Cette appréciation justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise, sans qu’il soit nécessaire d’examiner les exigences de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, la condition préalable à la délivrance d'une autorisation dérogatoire fondée sur cette disposition (« si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ») n’étant en l'espèce pas réalisée.”
Bestandsschutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG gilt für ausserhalb der Bauzone liegende, bestimmungsgemäss nutzbar gewesene Bauten und Anlagen; sie sind grundsätzlich in ihrem Bestand geschützt. Mit Bewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten.
“1417 des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (Lützelsee – Seeweidsee – Uetziker Riet) und in der Landschaftsschutzzone III A gemäss der (kantonalen) Verordnung zum Schutz des Lützelseegebiets vom 11. November 1997 (ABl 1997 S. 1447 ff.) liegen. Gemäss Ziff. 5 der Schutzverordnung sind in dieser Zone alle Bauten und Anlagen, Vorkehren und Einrichtungen verboten, welche im Landschaftsbild in Erscheinung treten oder den Wert des Schutzgebiets beeinträchtigen könnten. Insbesondere sind Geländeveränderungen und Ablagerungen aller Art verboten (vgl. auch § 13 der Verordnung zum Schutze des Lützelsees, des Seeweidsees und des Uetzikerrietes vom 1. Dezember 1966; LS 702.422). Als derartige Geländeveränderung bzw. Ablagerung ist der streitgegenständliche Erdwall zu betrachten. Gegen dessen Bewilligungsfähigkeit sprechen somit Vorschriften des Landschaftsschutzes. Die darin zum Ausdruck kommenden Landschaftsschutzinteressen überwiegen das private Interesse an der Vermeidung von unter jeglichen Grenzwerten liegenden Immissionen deutlich. 5. 5.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Bewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 RPG). Die teilweise Änderung ist so weit zulässig, als die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer vom Bauwilligen beeinflussbaren Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV]). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art.”
Bei der Prüfung von Ausnahmebewilligungen kann die konkrete Gestaltung, namentlich das Dachmaterial und die Farbe der Dachplatten, für die Abwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG entscheidungsrelevant sein. Verfahrensrechtlich sind gegebenenfalls noch zu beachtende Publikationspflichten zu prüfen.
“Nach dem Gesagten lässt sich der Bauabschlag nicht damit begründen, dass dem Vorhaben wichtige Anliegen der Raumplanung entgegenstehen, weil das vorgesehene Dachmaterial kaum Patina ansetzen und in der konkreten Situation eine Einordnung nach den kommunalen Ästhetikvorschriften verunmöglichen bzw. dem Planungsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 2 RPG widersprechen würde. Andere wichtige Anliegen im Sinn von Art. 24c Abs. 5 RPG sind nicht ersichtlich und hat auch die Vorinstanz nicht erwähnt. Der angefochtene Entscheid überzeugt insoweit nicht und ist aufzuheben. Ob die übrigen Voraussetzungen gemäss Art. 24c RPG erfüllt sind, namentlich die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, hat die BVD offengelassen. Ausserdem hat die Gemeinde das Baugesuch wohl mit Blick darauf nicht publiziert, dass sie es abweisen musste, nachdem das AGR die Bewilligung nach Art. 24c RPG verweigert hatte (vgl. Art. 24 BewD). Sollte die BVD zu Schluss kommen, dass die Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, wäre die Publikation nachzuholen (vgl. Art. 27 Abs. 5 Bst. c BewD, Art. 12 Abs. 1 i.V.m. Art. 12b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz [NHG; SR 451]; BGE 147 II 351 E. 4.4). Und schliesslich gilt es die konkret am besten passende Farbe der Dachplatten zu bestimmen (vorne E. 6.5.4). Aus all diesen Gründen ist die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen.”
Art. 24c Abs. 1 schützt grundsätzlich den Bestand bestimmungsgemäss nutzbarer Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen. Anwendbar ist die Bestimmung nur auf altrechtliche Objekte, das heisst auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert wurden, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets wurde (vgl. Art. 41 RPV).
“Lag der Standort ursprünglich im Wald, konnten solche Bauten und Anlagen – jedenfalls in neuerer Zeit – nur mit einer Rodungsbe- willigung rechtmässig verwirklicht werden. Wurde die Fläche rechtmässig mittels einer Rodungsbewilligung aus dem Waldareal entlassen und an- schliessend überbaut, handelt es sich bei der bebauten Fläche nicht mehr um Wald im Rechtssinn, weshalb erleichterte Ausnahmebewilligungen nach den genannten Vorschriften des Raumplanungsgesetzes nicht ausgeschlos- sen werden können (Rz 477). Während der verfassungsrechtliche Schutz des bisherigen Bestandes alt- rechtlicher Bauten entfällt, wenn der Wert der früheren baulichen Investition durch periodischen Unterhalt und zeitgemässe Erneuerung nicht mehr auf- rechterhalten werden kann, hat der Bundesgesetzgeber in Art. 24c RPG die verfassungsrechtliche Besitzstandsgarantie stark ausgeweitet, indem er über die Aufrechterhaltung des bisherigen Bestands auch gewisse Verände- rungen und Erweiterungen sowie den Wiederaufbau zulässt ("erweiterte Be- sitzstandsgarantie"; Bernhard Waldmann/Peter Hänni, Raumplanungsge- setz, Bern 2006, Art. 24c). Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen kön- nen mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig er- stellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Voraussetzung für die Anwend- R4.2024.00076 Seite 9 barkeit dieser Bestimmung ist gemäss Art. 41 der Raumplanungsverordnung (RPV) vom 28. Juni 2000, dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstim- mung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (vgl.”
Rechtswidrig errichtete Bauten fallen nicht unter den Schutz von Art. 24c RPG. Eine widerrechtlich erstellte oder geänderte ausserhalb der Bauzone stehende Anlage kann nach der Rechtsprechung zwar unter gewissen Voraussetzungen weiterhin zuunterhalten sein, nicht jedoch durch erlaubnispflichtige Arbeiten (z. B. Renovation, teilweise Umgestaltung, Erweiterung oder Wiederaufbau) legalisiert werden. Eine widerrechtlich errichtete, später zerstörte oder abgebrochene Anlage darf nicht wiederaufgebaut werden.
“Le propriétaire d'une construction érigée illégalement hors de la zone à bâtir, qui doit être tolérée en vertu de la protection de la bonne foi, peut entretenir celle-ci pour autant que les travaux nécessaires ne requièrent pas d'autorisation. Il ne peut en revanche pas prétendre la rénover, la transformer partiellement, l'agrandir ou la reconstruire en exécutant des travaux soumis à autorisation (cf. TF 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5; 1C_558/2018 du 9 juillet 2019 consid. 4.3; 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1A.17/2004 du 19 mai 2004 consid. 2 publié in ZBl 106/2005 p. 384 avec une note d'Arnold Marti; Rudolf Muggli, Commentaire LAT, 2010, n.11 s. ad art. 24c LAT, et les références citées). Une construction illégale détruite volontairement ou accidentellement ne peut être rebâtie (cf. TF 1C_196/2016 du 13 février 2017 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.1.2). La garantie constitutionnelle de la propriété (art. 26 Cst.) ne protège que l’exercice de la propriété privée conforme au droit (TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.3, et les références citées). Le caractère illicite d’une construction tolérée exclut en conséquence l’application de l’art. 24c LAT (cf. CDAP AC.2018.0163 du 26 juillet 2019 consid. 7a). Un propriétaire ne saurait ainsi invoquer l’art. 662 CC – même par analogie – pour obtenir par la suite des avantages supplémentaires, en dérogation aux règles sur l’aménagement du territoire et les constructions, par exemple en agrandissant le bâtiment concerné ou en en changeant l’affectation. Admettre le contraire aurait pour conséquence que l’ensemble des restrictions de droit public à la construction ne s’appliqueraient plus après un délai de trente ans (cf. TF 1C_2/2020 du 13 mai 2020 consid. 2.2).”
Energetische Sanierungen können eine Änderung des äusseren Erscheinungsbilds rechtfertigen. Gemäss Rechtsprechung sind solche Änderungen jedoch nur zulässig, wenn sie tatsächlich objektiv erforderlich sind und die Identität der Baute in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Art. 24c Abs. 4 RPG zielt dabei insbesondere auf Abbruch/Wiederaufbau und Volumenerweiterungen.
“Conformément à l'art. 24c al. 4 LAT, l'aspect extérieur de la construction peut aussi être modifié si un assainissement énergétique se révèle nécessaire. Un assainissement énergétique doit être possible, même s'il implique une modification de l'aspect extérieur (Rapport CEATE-N p. 6540).”
“24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.”
“1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398; BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 6.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 3.2 Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art möglich sind. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Gemäss Abs. 2 von Art. 42 RPV ist massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Erlass- oder Planänderung befand. Ob die Identität der Baute oder Anlage schliesslich gewahrt bleibt, ist nach Abs. 3 von Art. 42 RPV unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (BGr, 20. Juni 2017, 1C_99/2017, E. 3). Erfolgt die Erweiterung einer Baute ganz oder teilweise ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens, ist die Identität jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn die anrechenbare Bruttogeschossfläche oder die Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) um mehr als 30 % oder um mehr als 100 m² erweitert wird (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV, wonach Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zur Hälfte angerechnet werden, ist vorliegend nicht anwendbar, weil eine bestehende Baute abgebrochen und wieder aufgebaut werden soll (vgl.”
Für die Beurteilung der zulässigen Nutzung bzw. der Identität einer Baute ist als Massstab der Zustand heranzuziehen, in dem sich die Baute zum Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (namentlich 1. Juli 1972). Soweit später eine diesbezügliche Bewilligung erteilt wurde, ist stattdessen der Zustand im Zeitpunkt dieser Bewilligung massgebend.
“Es erwog, wie alle anderen Notrechte (z.B. Notwegrecht, Notbrunnenrecht) setze der gesetzliche Anspruch auf Durchleitung eine Notlage voraus. Eine solche liege vor, wenn die Durchleitung für die bestimmungsgemässe Nutzung des Grundstücks erforderlich sei und das Grundstück sonst nicht oder nur mit unverhältnismässigen Kosten erschlossen werden könne. Was zur bestimmungsgemässen Nutzung des Grundstücks erforderlich sei, beurteile sich aufgrund der konkreten Beschaffenheit, der Lage und des herkömmlichen, öffentlich-rechtlich zulässigen Gebrauchs der Liegenschaft. Zu blossen Luxuszwecken könne die Durchleitung nicht beansprucht werden. Die Liegenschaft der Beschwerdegegner liege in der Landwirtschaftszone, in der die Erstellung von Bauten und Anlagen zu reinen Wohnzwecken untersagt sei (Art. 16 ff. RPG). Das Einfamilienhaus der Beschwerdegegner sei indes unbestrittenermassen vor der am 1. Juli 1972 erfolgten Trennung der Bauzonen von den Nichtbauzonen rechtmässig erstellt worden, weshalb es unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 1 RPG eine erweiterte Besitzstandsgarantie geniesse. Soweit die Beschwerdeführerin wiederholt einwende, das Einfamilienhaus befinde sich in einem (äusserst) baufälligen Zustand und könne zweifelsohne nicht mehr bewohnt bzw. bestimmungsgemäss genutzt werden, was die Beschwerdegegner ihrerseits bestritten, sei ihr entgegenzuhalten, dass im vorliegenden Zivilverfahren (vorerst) einzig relevant sei, was die bestimmungsgemässe Nutzung des beschwerdegegnerischen Einfamilienhauses darstelle. Massgebend hierfür sei der Zustand am 1. Juli 1972 bzw. im Zeitpunkt einer allenfalls später ausgestellten Bewilligung betreffend Nutzungsänderung. Ob die bestimmungsgemässe Nutzung angesichts des baulichen Zustands überhaupt noch möglich und die Erschliessung durch die Erstellung der geplanten Wasserleitung öffentlich-rechtlich zulässig sei, werde gegebenenfalls im Baubewilligungsverfahren zu prüfen sein. Die Parteien hätten sich bereits im erstinstanzlichen Verfahren über den Umfang der bestimmungsgemässen Nutzung gestritten.”
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können gemäss Abs. 2 mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Eine teilweise Änderung im Sinne dieser Vorschrift muss die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen wahren (vgl. Art. 42 Abs. 1 RPV). Dies setzt voraus, dass die "Wesensgleichheit" der Baute hinsichtlich des Umfangs, der äusseren Erscheinung sowie der Zweckbestimmung gewahrt bleibt und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen werden (BGE 127 II 215 E. 3a; Urteil 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E. 2.5.2 mit Hinweis; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 27). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art.”
Wenn die übrigen Ausnahmetatbestände der Art. 24a, 24b, 24d und 24e nicht in Betracht kommen, kann die Anwendung von Art. 24c in Erwägung gezogen werden.
“En l'occurrence, il n'est pas contesté que les recourants ne sont pas agriculteurs et que les travaux envisagés ne sont pas nécessaires à une exploitation agricole ni n'ont aucune vocation agraire, de sorte que ces travaux ne sont pas conformes à l'affectation de la zone. Partant, il convient d'analyser si une autorisation exceptionnelle au sens des art. 24 ss LAT pourrait être délivrée. A ce stade, l'examen des conditions des art. 24a, 24b, 24d et 24e LAT peut d'emblée être écarté, dès lors qu'il ne s'agit manifestement pas d'un changement d'affectation ne nécessitant pas de travaux de transformation (art. 24a LAT), qu'il n'est pas question d'une activité accessoire à une exploitation agricole (art. 24b LAT), qu'il ne s'agit ni d'un bâtiment d'habitation agricole (art. 24d al. 1 LAT) ni d'une construction ou installation jugée digne d'être protégée (art. 24d al. 2 LAT) et que le bâtiment n'est pas destiné à détenir des animaux (art. 24e LAT). 4.3. Seule peut donc entrer en considération l'application de l'art. 24c LAT (consid. 5), voire celle de l'art. 24 LAT (consid. 6). 5. 5.1. Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination, mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone, bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut en autoriser la rénovation, la transformation partielle, l'agrandissement mesuré ou la reconstruction, pour autant qu'elles aient été érigées ou transformées légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments destinés à l'habitation agricole et à l'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage (al.”
Auch bei ausgeschöpften Ausbaureserven kann eine geringfügige Volumenveränderung als Bestandteil einer energetischen Sanierung im Sinne von Art. 24c zugelassen werden, wenn sie der Erreichung der erforderlichen Verbesserung der Gebäudehülle (z. B. Erfüllung von Isolationsanforderungen) dient. Dabei ist zu prüfen, ob die Volumenveränderung tatsächlich notwendig ist und inwieweit gleichzeitig eine verbesserte Einpassung in die Landschaft verlangt werden kann.
“La présente cause soulève des questions similaires. S'il est vrai que la surélévation du toit de quelques centimètres et l'augmentation de la SBPI de 2 ou 3 m2 paraissent contraires à l'art. 42 al. 3 OAT, dans la mesure où les possibilités d'agrandissement étaient préalablement épuisées, le projet des recourants ne vise pas à augmenter la hauteur des combles pour la création d'un volume supplémentaire – bien que l'architecte ait admis qu'il en ait résulté de 2 ou 3 m2 supplémentaires –, mais bien la mise en place d'une toiture répondant aux exigences en matière d'isolation du "Programme bâtiment". Il s'agit ainsi d'un assainissement énergétique au sens de l'art. 24c LAT. Comme dans la cause susmentionnée, il s'agit in casu aussi d'examiner si l'agrandissement lié à l'isolation peut être autorisé, malgré l'épuisement des possibilités d'agrandissement, sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, lequel permet des modifications de l’aspect extérieur du bâtiment tant lorsqu'elles sont nécessaires pour assurer un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que pour permettre un assainissement énergétique. Il ressort toutefois des travaux préparatoires relatifs à l'art. 24c LAT qu'un agrandissement du volume visible d'une construction ne peut être apprécié de la même manière qu'une simple modification de l'aspect extérieur de la construction touchant aux fenêtres. En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [.”
Die Rechtsprechung verlangt enge Voraussetzungen für zulässige Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild: Solche Änderungen müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder auf die Verbesserung der Einpassung in die Landschaft gerichtet sein. Erlaubt wird nur das tatsächlich objektiv Erforderliche; grosszügige Komfortlösungen sind nicht Ziel der Regelung. Konkretisierung und Prüfung der Wahrung der Identität der Baute in den wesentlichen Zügen erfolgen nach Art. 42 RPV.
“24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall nicht mehr als gewahrt gilt. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen. Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.”
“1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398; BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 6.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 3.2 Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art möglich sind. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Gemäss Abs. 2 von Art. 42 RPV ist massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Erlass- oder Planänderung befand. Ob die Identität der Baute oder Anlage schliesslich gewahrt bleibt, ist nach Abs. 3 von Art. 42 RPV unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (BGr, 20. Juni 2017, 1C_99/2017, E. 3). Erfolgt die Erweiterung einer Baute ganz oder teilweise ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens, ist die Identität jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn die anrechenbare Bruttogeschossfläche oder die Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) um mehr als 30 % oder um mehr als 100 m² erweitert wird (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV, wonach Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zur Hälfte angerechnet werden, ist vorliegend nicht anwendbar, weil eine bestehende Baute abgebrochen und wieder aufgebaut werden soll (vgl.”
“Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zudem seit 1. November 2012 für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG; vgl. AS 2012 S. 5535 ff.). Diese Bestimmung ist hier anwendbar, weil für die Beurteilung nachträglicher Baugesuche auf das zum Zeitpunkt der Ausführung geltende Recht abzustellen ist (BGE 123 II 248 E. 3a/bb; BVR 2011 S. 107 E. 4.2.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 14a mit weiteren Hinweisen) und die fraglichen Bauten frühestens 2013 erstellt wurden (vorne E. 3.2; angefochtener Entscheid E. 4c). Art. 24c Abs. 4 RPG enthält eigenständige Voraussetzungen, die unabhängig vom Identitätserfordernis erfüllt sein müssen (BVR 2016 S. 471 E. 3.3). Die Bestimmung zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie Volumenerweiterungen; für blosse Gartenumgestaltungen ist sie nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom”
Art. 24c Abs. 4 RPG richtet sich vorab auf Abbruch/Wiederaufbau und Volumenerweiterungen, ist aber nicht ausschliesslich darauf beschränkt. Demnach können auch an das Gebäude angebaute bauliche Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Volumens (z.B. Balkone, offene Anbauten, Unterstände oder ähnliche an das Haus angebaute Konstruktionen) unter den Anwendungsbereich fallen. Umgebungs‑ bzw. Gartenumgestaltungen (z.B. Terrainveränderungen, Schaffung oder Vergrösserung von Sitzplätzen oder Parkplätzen) werden hingegen nach der erwähnten Rechtsprechung nicht vom Art. 24c Abs. 4 RPG erfasst.
“Angesichts des Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sollen nicht grosszügige und komfortable Lösungen, sondern bloss das tatsächlich objektiv Erforderliche erlaubt werden.[15] Unter dem Titel der zeitgemässen Wohnnutzung können zum Beispiel Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnräumen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Es können auch weitere Bauten oder Bauteile für die zeitgemässe Wohnnutzung nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.[16] Gemäss Rechtsprechung zielt Art. 24c Abs. 4 RPG vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie auf Volumenerweiterungen; für die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung – wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen –ist sie hingegen nicht beachtlich.[17] Bei der vorliegend strittigen Sonnenstorenkonstruktion handelt es sich zwar nicht um eine eigentliche Volumenerweiterung des altrechtlichen Gebäudes. Dennoch fällt diese Konstruktion in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG, da diese Bestimmung gemäss der erwähnten Rechtsprechung zwar «vorab», aber damit auch nicht ausschliesslich auf Volumenerweiterungen beschränkt ist. Eine solche absolute Beschränkung auf blosse Volumenerweiterungen liesse sich mit dem klaren Wortlaut der Bestimmung nicht vereinbaren. Nicht darunter fallen zwar nach der erwähnten Rechtsprechung die Umgebungs- bzw. Gartenumgestaltung, wozu etwa Terrainveränderungen und die Schaffung bzw. Vergrösserung eines Sitzplatzes oder von Parkplätzen zählen. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild des Hauses, welche zwar keine eigentliche Volumenerweiterung, aber dennoch eine bauliche Erweiterung des Gebäudes ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens darstellen (wie etwa Balkone oder offene Anbauten / Unterstände), fallen jedoch sehr wohl darunter. Die massive, direkt an das bestehende Wohnhaus angebaute Konstruktion kann nicht mit einer blossen Terrainveränderung bzw. einer Vergrösserung eines Sitzplatzes verglichen werden und stellt entsprechend keine Umgebungs- bzw.”
“Das gewählte Konstrukt mit HPL-Platten und darunterliegendem Holzrost kommt auf der bestehenden Fassade zu liegen. Es stellt daher eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. Auch wenn sich diese Erweiterung auf eine Breite von wenigen Zentimetern beschränkt, so fällt das Vorhaben damit dennoch in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Von einer Notwendigkeit dieses Wetterschutzes für die zeitgemässe Wohnnutzung kann nicht gesprochen werden, auch wenn sich die Platten gemäss den Beschwerdeführenden für die dem Wetter ausgesetzte Fassade aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit besonders gut eignen. Ebenso wenig fällt dieses Konstrukt unter den Tatbestand der energetischen Sanierung, da das System mit dem Holzrost der Hinterlüftung dient und keine Dämmfunktion übernimmt, weshalb sich dadurch die Isolation des Gebäudes nicht verbessert. Schliesslich ist das System auch nicht darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Die Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG sind damit nicht erfüllt, weshalb auch diesem Bauvorhaben die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu verweigern ist.”
Bei bestehender landwirtschaftlicher Wohnnutzung, die ohne bauliche Massnahmen in zonenfremden Wohnraum umgenutzt werden soll (z. B. Nutzung der vorhandenen Betriebsleiterwohnung oder des Altenteils), ist nach dem zitierten Entscheid des BUD auf diesen Sachverhalt Art. 24a RPG anzuwenden; Art. 24c RPG greift in solchen Fällen nicht.
“8) und das AREG (Stellungnahme vom 18. März 2022, act. 11.12) beantragten (sinngemäss) die Abweisung des Rekurses. Am 25. Januar 2023 führte das BUD einen Augenschein durch (siehe das Protokoll vom 27. Januar 2023 samt Fotografien, act. 11.22), dem ein weiterer Schriftenwechsel folgte (act. 11.27 ff.). Mit Entscheid Nr. 93/2023 vom 27. September 2023 hiess das BUD den Rekurs von B.__ und C.__ gut. Es hob den angefochtenen Beschluss des Gemeinderates vom 17. November 2021 sowie die raumplanungsrechtliche Teilverfügung des AREG vom 4. Dezember 2020 auf; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A.__. Zur Begründung führte es zusammengefasst aus, mit dem umstrittenen Vorhaben solle bestehender landwirtschaftlicher Wohnraum ohne bauliche Massnahmen zu zonenfremdem Wohnraum umgenutzt werden. Auf altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt werden, sei – entgegen der Sichtweise des AREG – nicht Art. 24c RPG, sondern Art. 24a RPG anwendbar. Würde das Wohnhaus abparzelliert, hätte ein Landwirtschaftsbetrieb aufgrund seiner möglichen Grösse ohne Weiteres Anspruch auf einen Neubau (sowohl für eine Ökonomiebaute als auch allenfalls für zusätzlichen Wohnraum) am Standort in Z.__. Ein solches Vorgehen würde insbesondere der raumplanungsrechtlichen Zielsetzung zuwiderlaufen und widerspreche auch dem zentralen Trennungsgrundsatz. Ausserdem führe allein schon die unmittelbare Nähe zwischen (zonenfremdem) Wohnen und der landwirtschaftlichen Nutzung der mit dem Wohnhaus zusammengebauten und teilweise nur durch eine einfache Bretterwand getrennten Scheune mit den verwinkelten Strukturen zu absehbaren Problemen sowohl für die Bewohner des Wohnhauses als auch den Landwirtschaftsbetrieb, etwa hinsichtlich absehbarer Immissionen. Sodann gestalte sich die Erschliessung mit der Zufahrt zur Garage über den Hofbereich sowie der geplanten Abtrennung des Zugangs bei der Scheune (ehemaliger Pferdestall) als problembehaftet.”
“8) und das AREG (Stellungnahme vom 18. März 2022, act. 11.12) beantragten (sinngemäss) die Abweisung des Rekurses. Am 25. Januar 2023 führte das BUD einen Augenschein durch (siehe das Protokoll vom 27. Januar 2023 samt Fotografien, act. 11.22), dem ein weiterer Schriftenwechsel folgte (act. 11.27 ff.). Mit Entscheid Nr. 93/2023 vom 27. September 2023 hiess das BUD den Rekurs von B.__ und C.__ gut. Es hob den angefochtenen Beschluss des Gemeinderates vom 17. November 2021 sowie die raumplanungsrechtliche Teilverfügung des AREG vom 4. Dezember 2020 auf; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A.__. Zur Begründung führte es zusammengefasst aus, mit dem umstrittenen Vorhaben solle bestehender landwirtschaftlicher Wohnraum ohne bauliche Massnahmen zu zonenfremdem Wohnraum umgenutzt werden. Auf altrechtliche Wohnbauten in der Landwirtschaftszone, bei der die vorhandene Betriebsleiterwohnung oder das vorhandene Altenteil als solche genutzt werden, sei – entgegen der Sichtweise des AREG – nicht Art. 24c RPG, sondern Art. 24a RPG anwendbar. Würde das Wohnhaus abparzelliert, hätte ein Landwirtschaftsbetrieb aufgrund seiner möglichen Grösse ohne Weiteres Anspruch auf einen Neubau (sowohl für eine Ökonomiebaute als auch allenfalls für zusätzlichen Wohnraum) am Standort in Z.__. Ein solches Vorgehen würde insbesondere der raumplanungsrechtlichen Zielsetzung zuwiderlaufen und widerspreche auch dem zentralen Trennungsgrundsatz. Ausserdem führe allein schon die unmittelbare Nähe zwischen (zonenfremdem) Wohnen und der landwirtschaftlichen Nutzung der mit dem Wohnhaus zusammengebauten und teilweise nur durch eine einfache Bretterwand getrennten Scheune mit den verwinkelten Strukturen zu absehbaren Problemen sowohl für die Bewohner des Wohnhauses als auch den Landwirtschaftsbetrieb, etwa hinsichtlich absehbarer Immissionen. Sodann gestalte sich die Erschliessung mit der Zufahrt zur Garage über den Hofbereich sowie der geplanten Abtrennung des Zugangs bei der Scheune (ehemaliger Pferdestall) als problembehaftet.”
Für Aussenvergrösserungen gelten strenge Anforderungen: Die Identität des Gebäudes ist im Wesentlichen zu wahren (Wahrung von Volumen und Erscheinungsbild; Transformationen müssen gegenüber dem Bestand von geringer Bedeutung und in den Ziffernbegrenzungen von Art. 42 Abs. 3 OAT zu bleiben). Eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens ist nur zulässig, wenn eine der in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Voraussetzungen erfüllt ist (notwendige Anpassung an zeitgemässe Wohnnutzung, energetische Sanierung oder Verbesserung der Einpassung in die Landschaft). Das Erfordernis der «Notwendigkeit» ist restriktiv auszulegen.
“4 […]" D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage. Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT (ATF 127 II 215 consid. 3a et 3b p. 218 s.; 123 II 256 consid. 4 p. 261; TF 1C_401/2018 du 24 septembre 2019 consid. 3.1; 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1). L'exigence de maintien de l'identité du bâtiment ne va toutefois pas jusqu'à empêcher d'effectuer, dans le cadre des transformations autorisées, des améliorations esthétiques sur des constructions ou installations dont l'aspect esthétique n'était pas satisfaisant (TF 1C_335/2012 du 19 mars 2013 consid. 5.1). Il découle de l’art. 42 al. 3 let. b 1ère phrase OAT qu’un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ne peut être réalisé qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art.”
“4 […]" D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage. Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT (ATF 127 II 215 consid. 3a et 3b p. 218 s.; 123 II 256 consid. 4 p. 261; TF 1C_401/2018 du 24 septembre 2019 consid. 3.1; 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.2; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1). L'exigence de maintien de l'identité du bâtiment ne va toutefois pas jusqu'à empêcher d'effectuer, dans le cadre des transformations autorisées, des améliorations esthétiques sur des constructions ou installations dont l'aspect esthétique n'était pas satisfaisant (TF 1C_335/2012 du 19 mars 2013 consid. 5.1). Il découle de l’art. 42 al. 3 let. b, 1ère phrase OAT qu’un agrandissement à l'extérieur du volume bâti existant ne peut être réalisé qu'à la condition préalable que l'un des critères alternatifs de l'art. 24c al. 4 LAT soit réalisé: les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent ainsi être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art.”
“4 LAT ; Rudolf MUGGLI, Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, ad. art. 24c LAT n. 7 et 10). 18. Selon l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l’affectation de la zone, bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al. 3). 19. A teneur de l’art. 24c al. 4 LAT, les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard au principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, l’adjectif « nécessaire » doit être interprété de façon restrictive : il ne s’agit pas d’autoriser des solutions généreuses et confortables mais seulement ce qui se révèle objectivement indispensable dans chacun des trois cas visés (Rudolf MUGGLI, op. cit., ad art. 24c LAT n° 36). Ce régime, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager, dans la zone inconstructible (cf. art. 24 al. 1 LAT), les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. arrêts du Tribunal fédéral 1C_247/2015 consid. 4.”
“S'agissant du local à citerne, il ressort du dossier de la cause que la recourante a procédé à un agrandissement de la surface couverte de 5 m2. Elle expose que cet agrandissement serait licite dans la mesure où la surface du local n'a augmenté que de 25 %. Se faisant, la recourante paraît se prévaloir de l'art. 42 al. 3 OAT. Il convient toutefois de rappeler que l'art. 42 al. 3 OAT ne confère pas un droit inconditionnel d'agrandir le volume du bâti existant. En effet, avant d'examiner les conditions de l'art. 42 OAT, qui servent à évaluer si l'identité de la construction est préservée, la recourante aurait dû démontrer que les modifications apportées à l'aspect extérieur du local à citerne étaient nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (art. 24c al. 4 LAT; cf. Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT). Or dans le cas d'espèce, la modification de l'aspect extérieur du local à citerne ne répond manifestement à aucune de ces hypothèses. Tout au plus, la recourante aurait pu couvrir le local à citerne pour favoriser une meilleure intégration dans le paysage mais en aucun cas l'agrandir comme elle admet l'avoir fait. Dans ces conditions, c'est à juste titre que la DGTL a refusé de régulariser les travaux d'agrandissement du local à citerne.”
“Es liege keiner der drei Spezialfälle – zeitgemässes Wohnen, energetische Sanierung oder ästhetische Verbesserung – vor, welche ausnahmsweise eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens zuliessen. Durch die Volumenerweiterung für das Pelletlager [Baubewilligungsverfahren Saanen Nr. 2020-132] sei im Übrigen der Grund der energetischen Sanierung bereits als «konsumiert» zu betrachten. Weiter begründe der Beschwerdeführer auch nicht, weshalb er jährlich vor Ort 4 m3 Holz benötige, verfüge er doch über eine bewilligte Pelletheizung mit Pelletlagerraum. Einhergehend mit den Vorinstanzen und der geltenden Rechtsprechung ist darauf hinzuweisen, dass seit dem 1. November 2012 höhere Anforderungen an die Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens gelten.22 Ausnahmen nach Art. 24c RPG sind diesbezüglich strenger als unter dem bis zur Revision vom 1. November 2012 geltenden Recht zu handhaben. Die Notwendigkeit einer Erweiterung für das zeitgemässe Wohnen ist sodann von der Gesuchstellerin oder dem Gesuchsteller zu belegen.23 Inwiefern der fragliche Anbau bzw. dessen Erweiterung zu einem Unterstand mit Betonboden für eine zeitgemässe Wohnnutzung notwendig im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG ist, vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen. Eine solche Notwendigkeit ist auch mit Blick auf das Vorbringen, die Liegenschaft verfüge über zu wenig Nebenräume, nicht gegeben. Diese Behauptung ist weder belegt noch aus den in den Akten sich befindlichen Plänen ersichtlich. Zudem verfügt der Beschwerdeführer über eine Pelletheizung mit Pelletlager, mithin ist die Lagerung der von ihm geltend gemachten 4 m3 Holz fürs Heizen im Sinne eines zeitgemässen Wohnens ohnehin nicht notwendig. Die beiden anderen in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Gründe werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und liegen auch nicht vor. Für die energetische Sanierung verweist das AGR in seiner Stellungnahme vom 6. September 2021 zu Recht auf das Bauvorhaben für die Pelletheizung mit Pelletlager, welches seinerseits eine Volumenerweiterung mit sich brachte und im nachträglichen Baubewilligungsverfahren bewilligt wurde.24 Dass die Volumenerweiterung vorliegend nicht darauf ausgerichtet ist, die Einpassung des Wohnhauses in die Landschaft zu verbessern, ergibt sich von selbst.”
Offen ausgeführte Bauteile (z. B. offene Autounterstände, Balkone, Terrassen) gelten in der Regel als eigenständige Vorhaben, sofern kein materieller Zusammenhang mit der bestehenden Konstruktion besteht, und werden nicht automatisch in die Vergleichsflächen nach Art. 24c RPG einbezogen. Neu errichtete offene Bauteile dürfen die Identität der bestehenden Konstruktion nicht verfälschen; bei der Bewilligungswürdigkeit sind Zweck und Grösse der Anlage massgeblich zu prüfen.
“10): · Les modifications soumises à autorisation des espaces extérieurs (par exemple aménagement de places de stationnement) sont en règle générale à considérer comme des projets indépendants s'ils n'ont pas un lien matériel avec la construction existante […]. · Les limites quantitatives fixées à l'article 42, alinéa 3 lettres a et b OAT sont fondées sur l'hypothèse selon laquelle les modifications par rapport à l'état de référence consistent principalement en un agrandissement. Si d'autres aspects importants de l'identité de la construction sont modifiés, on réduira en conséquence la mesure de l'agrandissement admissible. · Les constructions ouvertes nouvellement réalisées (par ex. balcon, abri pour voitures, terrasse, etc.) ne sont pas incluses dans la comparaison des surfaces au sens de l'article 42, alinéa 3 lettres a et b OAT; mais elles ne doivent pas altérer l'identité de la construction et peuvent être prises en compte de la même manière que dans le point précédent […]. Il ressort de la jurisprudence du Tribunal fédéral que l'office fédéral (ARE) s'est référé en 2010 à ce passage de ses "explications" à propos de l'application de l'art. 24c LAT pour justifier l'autorisation de construire un couvert pour autos (Autounterstand) de 22 m2, ouvert sur deux côtés (arrêt TF 1C_268/2010 du 25 novembre 2010 consid. 4.3). Dans un arrêt rendu le 13 octobre 2015 (1C_350/2014), le Tribunal fédéral a également cité ce passage, s'agissant du régime juridique applicable aux constructions ouvertes adossées à des bâtiments en zone agricole (offene Bauteile; consid. 5.3). Cette règle concernant les constructions ouvertes a encore été rappelée dans un arrêt 1C_102/2022 du 9 juillet 2024, avec l'indication qu'elle s'appliquait par exemple aux abris pour voitures ouverts sur deux côtés (consid. 7.2.3, zweiseitig offene Autounterstände). Il y est par ailleurs fait référence dans des arrêts de la CDAP (AC.2013.0367 du 24 septembre 2015 consid. 3c, AC.2012.0007 du 26 septembre 2012 consid. 4d). Dans le cas particulier, il y a lieu d'appliquer cette règle. L'ouvrage litigieux est une construction ouverte sur trois côtés, dont les dimensions correspondent à celles d'un couvert ordinaire pour une voiture, avec une extension pour abriter le passage menant à un local du 1er étage (accès aménagé dans la pente entre deux murs de soutènement).”
Art. 24c schützt nur Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die zum massgeblichen Zeitpunkt materiell rechtmässig erstellt oder verändert worden sind. Fehlt eine formelle Bewilligung zur Erstellungszeit, kann eine spätere Bewilligung nur in Betracht fallen, wenn die Baute materiell nicht rechtswidrig war; die materielle Rechtmässigkeit ist grundsätzlich nach dem damals anwendbaren Recht zu prüfen.
“L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire, OAT; RS 700.1; ATF 127 II 209 consid. 2c), avant le 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). En revanche, l'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (cf. arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3). Lorsqu'une autorisation formelle faisait défaut au moment de la réalisation des travaux, une autorisation ne peut être octroyée dans la procédure de légalisation que si la construction n'est pas matériellement illégale. Cette question s'examine, en principe, selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués, sauf si le droit en vigueur au moment où l'autorité statue est plus favorable au propriétaire ou si des intérêts publics exigent une application des dispositions actuelles (cf.”
“L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et aux installations sises hors de la zone à bâtir, qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire, OAT; RS 700.1; cf. ég. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; 127 II 209 consid. 2c), soit avant le 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (cf. ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). En revanche, l'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (cf. arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3). 4.2. Lorsqu'une autorisation formelle faisait défaut au moment de la réalisation des travaux, une autorisation ne peut être octroyée dans la procédure de légalisation que si la construction n'est pas matériellement illégale. Cette question s'examine, en principe, selon le droit applicable au moment où les travaux ont été effectués, sauf si le droit en vigueur au moment où l'autorité statue est plus favorable au propriétaire ou si des intérêts publics exigent une application des dispositions actuelles (cf.”
“15). In diesem Sinne hielt Art. 41 RPV in seiner bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung noch ausdrücklich fest, Art. 24c RPG sei anwendbar auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden. Der gegenüber dem früheren Recht vereinfachte Wortlaut von Art. 41 Abs. 1 RPV beabsichtigte keine inhaltliche Änderung. Massgebend blieb die materielle Rechtmässigkeit (VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00205, E. 3.2; Erläuternder Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung vom Oktober 2012 zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, S. 8). Von der Konstellation der formell rechtswidrigen, aber in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht errichteten Baute oder Anlage zu unterscheiden ist die Konstellation, in welcher bei einer materiell unrechtmässigen Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verzichtet wurde und die Anwendung von Art. 24c RPG ausgeschlossen ist (BGr, 6. Juni 2012, 1C_514/2011, E. 5.4; 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2; Muggli, S. 249 Rz. 15). 4.5.2 Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid – ohne zwischen formeller und materieller Rechtmässigkeit zu unterscheiden – aus, illegal erstellte Bauten und Anlagen würden das Rechtmässigkeitserfordernis nach Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 Abs. 1 RPV nicht erfüllen. Sie stellte fest, dass das Dachgeschoss des bestehenden Gebäudes formell baurechtswidrig errichtet worden sei (vgl. E. 4.4 hiervor). Daraus folgerte sie, das Gebäude sei nicht im Sinne dieser Bestimmungen rechtmässig erstellt oder geändert worden und die illegal erstellte Wohnfläche dürfe für die Berechnung der zulässigen Erweiterung keine Rolle spielen. Entscheidend ist nach der dargelegten Rechtsprechung jedoch, ob das Dachgeschoss, so wie es im Jahr 1949 bzw. jedenfalls vor dem 1. Juli 1972 tatsächlich errichtet wurde (vgl. E. 4.3 hiervor), in Übereinstimmung mit dem damals geltenden materiellen Recht erstellt wurde.”
“Bei illegal erstellten Bauten ist in erster Linie zu prüfen, ob die Rechtswidrigkeit bloss formaler oder auch materieller Natur ist. Erweist sich die Baute als materiell rechtswidrig, kommt eine Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG von vornherein nicht in Frage. Hingegen schliesst die formelle Rechtswidrigkeit die Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob die Baute auch materiell rechtswidrig erstellt wurde (VGr, 23. August 2007, VB 2007.00227, E. 5.2; BGr, 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2.5; Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug des Bundesamts für Raumentwicklung aus dem Jahr 2000/2001, Teil V Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, S. 5 Fussnote 1; anderer Ansicht: Rudolf Muggli in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich etc. 2017, S. 249 Rz. 15). In diesem Sinne hielt Art. 41 RPV in seiner bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung noch ausdrücklich fest, Art. 24c RPG sei anwendbar auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden. Der gegenüber dem früheren Recht vereinfachte Wortlaut von Art. 41 Abs. 1 RPV beabsichtigte keine inhaltliche Änderung. Massgebend blieb die materielle Rechtmässigkeit (VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00205, E. 3.2; Erläuternder Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung vom Oktober 2012 zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, S. 8). Von der Konstellation der formell rechtswidrigen, aber in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht errichteten Baute oder Anlage zu unterscheiden ist die Konstellation, in welcher bei einer materiell unrechtmässigen Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verzichtet wurde und die Anwendung von Art. 24c RPG ausgeschlossen ist (BGr, 6. Juni 2012, 1C_514/2011, E. 5.4; 19. Mai 2004, 1A.17/2004, E. 2.2; Muggli, S. 249 Rz. 15).”
“Aux termes de l'art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; arrêt 1C_162/2019 du 25 novembre 2019 consid. 3.1 et les références citées).”
Die Zulässigkeit eines Wiederaufbaus nach Art. 24c richtet sich nach dem Zustand und der rechtmässigen, vor der Zerstörung vorhandenen Nutzung des Gebäudes; eine Wiederaufbauerlaubnis kommt nur in Frage, wenn das Bauwerk vor der Zerstörung noch bestimmungsgemäss nutzbar war. In den Entscheiden und der Verwaltungsleitlinie werden für das Fehlen der bestimmungsgemässen Nutzung schwerer Verfall oder Unbrauchbarkeit (z. B. zerstörte Tragstrukturen, durchbrochene Decken, stark degradierte Aussenmauern, fehlende sanitäre Installationen) als massgebliche Anzeichen genannt.
“a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021 consid. 2.2; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination.”
“En effet, pour qu'un bâtiment d'habitation puisse être utilisé conformément à sa destination, il faut, entre autres, que les structures porteuses, les sols et le toit soient en majeure partie intacts (arrêts du Tribunal fédéral 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5. 1 ; 1C_589/2017 du 16 novembre 2018 consid. 2.1, 1C_207/2015 du 9 septembre 2015 consid. 4.2 et 1C_215/2012 du 30 octobre 2012 consid. 2.1 et les références citées). La condition de l’art. 24c al. 1 LAT exigeant l’utilisation du bâtiment « conformément à [sa] destination » n'est pas remplie lorsque celui-ci cumule les éléments suivants : délabrement très avancé démontré par des photographies ; mauvais état technique du bâtiment, attesté par des rapports ; des planchers en partie percés ; des structures porteuses intérieures en grande partie détruites ; des murs extérieurs considérablement dégradés ; l’inexistence d’installations sanitaires, de chauffage et d’installation de cuisine (arrêt du Tribunal fédéral 1A.76/1993 du 24 janvier 1994 consid. 4b, cité par la directive ARE 2007, point 2.3, p. 7). En outre, le but de l’art. 24c LAT est d’atténuer les effets des restrictions des possibilités de transformer et d’agrandir des bâtiments situés sur des bien-fonds qui ont été classés en zone non constructible. On ne saurait donc autoriser en vertu de cette disposition des transformations ou des agrandissements excédant les possibilités qui existaient avant la modification déterminante du droit (directive ARE 2007, point 3.4, p. 10). Par ailleurs, concernant l’autorisation au sens de l’art. 24a LAT (permettant, à certaines conditions, le changement d’affectation hors de la zone à bâtir lorsque des travaux de transformation ne sont pas nécessaires), la directive ARE 2007 souligne que s’il semble, dès l’octroi d’une autorisation fondée sur l’art. 24c LAT, que des travaux de transformation sont effectués en vue d’un changement d’affectation ultérieur, il convient de statuer une interdiction de changement d’affectation, une durée de dix ans semblant raisonnable (point 5.3.2, p. 17). e. L’art. 42 OAT complète l’art. 24c LAT.”
“Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites; que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations sises hors de la zone à bâtir et qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone à la suite d'un changement de réglementation. La garantie de la situation acquise ne profite ainsi qu'aux constructions érigées ou transformées de manière conforme au droit matériel en vigueur à l'époque (art. 41 de l’ordonnance du 28 juin 2000 sur l’aménagement du territoire [OAT; RS 700.1]; ATF 127 II 209 consid. 2c). L'art. 24c LAT n'est pas applicable aux constructions qui ont été transformées ou érigées illégalement, même s'il n'y a pas lieu d'ordonner le rétablissement de l'état conforme au droit pour des raisons de proportionnalité, de prescription ou de péremption. Le fait qu'une construction illicite en zone agricole ait été tolérée pendant longtemps par les autorités et que le propriétaire soit dès lors protégé dans sa bonne foi n'impose pas l'application de l'art. 24c LAT et s'oppose tout au plus à une remise en état des lieux (arrêt TF 1A.190/2006 du 11 juin 2007 consid. 10.3): que, selon l'art. 42 al. 4 OAT, l'admissibilité d'un projet de reconstruction est examinée en fonction de l'état et de l'utilisation légale de cette construction avant sa destruction. L'autorisation de reconstruire n'est envisageable que si la construction ou l'installation en question était, avant sa destruction ou démolition, encore utilisable conformément à sa destination. La destruction peut résulter des forces naturelles ou de la démolition de l'ouvrage, pour autant que cette dernière n'ait pas été la conséquence du rétablissement d'une situation conforme au droit, comme par exemple dans le cas de l'échéance d'une concession (arrêt TF 1C_497/2010 du 30 mai 2011, consid. 3.1). La protection de la situation acquise ne s'étend pas aux bâtiments en ruine, inutilisables et prêts à s'écrouler, ni aux utilisations périmées de longue date (arrêt TF 1A.250/2002 du 16 mai 2003 consid.”
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für Ferienhaussiedlungen die Baugesetzgebung massgebend; die Siedlung darf weder nach Umfang noch nach Ausnützung erweitert werden. Ausserhalb der Bauzone sind demnach nur Bestand, Weiternutzung und Unterhalt sowie allenfalls Umbauten zulässig; Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau sind nicht erlaubt (im Unterschied zu dem, was Art. 24c Abs. 2 RPG ermöglicht).
“Ferienhaussiedlung Für Bestimmungen über diesen Bereich ist die Baugesetzgebung massgebend. Die Siedlung darf weder nach Umfang noch Ausnützung erweitert werden. Sie ist soweit notwendig mit einheimischen Büschen und Bäumen einzugrünen. Massgebend ist somit gemäss Ziffer 8 auch Art. 3 BauG. Diese eingeschränkte Besitzstandsgarantie entspricht derjenigen für Anlagen im Gewässerraum gemäss Art. 41c Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201): Auch diese erlaubt nach bundesgerichtlicher Praxis jedenfalls ausserhalb der Bauzone im Unterschied zu Art. 24c Abs. 2 RPG nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten sowie allenfalls Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren, nicht aber Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau (BGE 146 II 304 E. 9.2).”
“Ferienhaussiedlung Für Bestimmungen über diesen Bereich ist die Baugesetzgebung massgebend. Die Siedlung darf weder nach Umfang noch Ausnützung erweitert werden. Sie ist soweit notwendig mit einheimischen Büschen und Bäumen einzugrünen. Massgebend ist somit gemäss Ziffer 8 auch Art. 3 BauG. Diese eingeschränkte Besitzstandsgarantie entspricht derjenigen für Anlagen im Gewässerraum gemäss Art. 41c Abs. 2 GSchV: Auch diese erlaubt nach bundesgerichtlicher Praxis jedenfalls ausserhalb der Bauzone im Unterschied zu Art. 24c Abs. 2 RPG nur den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten sowie allenfalls Umbauten, welche die Funktionen des Gewässerraums nicht berühren, nicht aber Änderung, Erweiterung oder Wiederaufbau (BGE 146 II 304 E. 9.2).”
Zahlreiche oder stark gestaltete Garten‑ und Umfeldanlagen können in ihrer Summe den ländlichen Charakter erheblich beeinträchtigen und von den Behörden als beträchtliche Störung des Landschaftsbildes qualifiziert werden. In solchen Fällen kann dies die Anwendung der Ausnahme nach Art. 24c RPG verhindern. Ob und in welchem Umfang die Umgebungsgestaltung zu prüfen ist, hängt vom Einzelfall ab; ist ein Vorhaben bereits aus anderen Gründen mit Art. 24c RPG unvereinbar, kann eine zusätzliche Prüfung der Umgebungsgestaltung entbehrlich sein.
“Aufgrund der vorzunehmenden Gesamtbetrachtung führen die zahlreichen im Garten der Beschwerdeführerin künstlich geschaffenen Umgebungs- und Gestaltungselemente zumindest in ihrer Summe zu einer erheblichen Beeinträchtigung des ländlichen Charakters der Umgebung des Hauses; von einer untergeordneten Änderung kann, entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, daher keine Rede sein. Das Verwaltungsgericht durfte die stark gestaltete Gartenanlage als beträchtliche Störung des Landschaftsbildes einstufen, die sich schlecht in die weitgehend von künstlichen Bauten freigehaltene Umgebung einfügt, in welcher Wiesen, Acker- und Rebbauflächen sowie freistehende Bäume und Waldstücke das Landschaftsbild dominieren. Die Beschwerdeführerin vermag nicht rechtsgenügend darzulegen, weshalb diese Feststellung der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich unrichtig sein sollen. Auch in rechtlicher Hinsicht ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht die streitgegenständliche Umgebungs- und Gartengestaltung als bauliche Veränderung qualifiziert, welche sich nicht mit der Wahrung der Identität der Umgebung vereinbaren lässt, und damit die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG verweigert.”
“Der Begründungspflicht ist Genüge getan, wenn sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. Dagegen wird nicht verlangt, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 146 II 335 E. 5.1, 142 II 49 E. 9.2). Beim fraglichen Anbau folgt aus den Bauplänen, dass dieser sich im Verhältnis zum Erdgeschoss gleichsam auf der Höhe eines im Hang vorgelagerten, zweiten Untergeschosses befindet. Er ist gebäudeintern durch eine aus dem (ersten) Untergeschoss hinabführende Treppe erschlossen und weist einen externen Zugang auf. Der Anbau soll als Veloraum sowie für die Lagerung von Gartengeräten und Brennholz dienen. Das Baurekursgericht hat unter Bezugnahme auf diese Sachumstände dargelegt, weshalb es den Anbau als bundesrechtswidrig erachtet und inwiefern es eine Neuplanung der Untergeschosse für nötig gehalten hat (vgl. oben E. 2.1). Wenn das Bauprojekt bereits wegen der geplanten Ausgestaltung der Untergeschosse nicht mit Art. 24c RPG vereinbar ist, so war im angefochtenen Entscheid keine Überprüfung der Bundesrechtskonformität bei der geplanten Umgebungsgestaltung mehr erforderlich (vgl. VGr, 22. August 2019, VB.2018.00809, E. 3.7). Der angefochtene Entscheid setzt sich entgegen der Meinung der Beschwerdeführenden in genügender Weise mit ihren Rügen auseinander. Der Vorwurf einer Gehörsverletzung geht fehl. 2.4 Inhaltliche oder formale Mängel eines Bauvorhabens können und müssen gemäss § 321 Abs. 1 PBG unter bestimmten Voraussetzungen mittels Statuierung entsprechender Nebenbestimmungen in der Baubewilligung behoben werden. Dieses Vorgehen ist Ausfluss des verfassungsrechtlichen Verhältnismässigkeitsprinzips, welches verlangt, dass staatliche Massnahmen zwecktauglich und notwendig sein müssen, wobei Notwendigkeit bedeutet, dass eine Massnahme in ihrer konkreten Ausgestaltung über das zur Erreichung ihres Ziels Notwendige nicht hinausgehen darf (Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV). Das Interesse der Bauherrschaft am Fortbestand der Baubewilligung ist als gewichtig einzustufen.”
Behörden können im Rahmen von Art. 24c RPG einschränkende Auflagen anordnen (z. B. zeitliche Nutzungsbeschränkungen oder Verbote der Zweckänderung einzelner Räume), wenn diese geeignet erscheinen, eine schleichende, ohne Bewilligung herbeigeführte Umnutzung von ursprünglich nur zeitweise bewohnten in ganzjährig nutzbare Bauten zu verhindern. Solche Beschränkungen sind mit Blick auf die Wahrung der planerischen Entscheidungsfreiheit und mögliche spätere, restriktivere Reglementierungen als zulässig beurteilt worden.
“Zwar haben die Beschwerdeführenden mit ihrem nachträglichen Baugesuch nicht um eine Umnutzung von einer landwirtschaftlichen Nutzung zu einer zonenfremden Nutzung ersucht. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die 1972 noch als landwirtschaftliche Temporärwohnbaute geltende Alphütte danach schleichend und ohne Bewilligung zu einer dauerhaft bewohnbaren Baute für nichtlandwirtschaftliche Zwecke umgenutzt und diese ganzjährige, landwirtschaftsfremde Nutzbarkeit durch die baulichen Veränderungen – wie etwa den Ausbau des als «Bühne und Lagerraum» bezeichneten nördlichen Teils des Übergeschosses zu neu getäferten und isolierten Schlafzimmern, aber auch die vorgenommene Verstärkung der Konstruktion – ermöglicht oder zumindest begünstigt wurde. Dass die Umnutzung des nördlichen Teils des Obergeschosses in Schlafräume nicht Teil des von den Beschwerdeführenden beantragten nachträglichen Baugesuchs waren, ändert nichts daran, dass es sich dabei um bauliche Veränderungen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV handelt. Um sicherzustellen, dass es nur bei der (nach Art. 24c RPG zulässigen) Zweckänderung von landwirtschaftlicher Wohnnutzung zu nichtlandwirtschaftlicher Wohnnutzung bleibt und nicht zusätzlich zu der durch die baulichen Massnahmen ermöglichten, nach Art. 24c i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV unzulässigen Umnutzung von der ursprünglich bloss zeitweise bewohnten Baute zu einer ganzjährig bzw. dauerhaft bewohnbaren Baute kommt, hat das AGR zu Recht die Nutzungseinschränkung auf die schneefreien Monate von Mai bis Oktober erlassen. Ebenso gerechtfertigt ist das für die als Bühne und Lagerraum bezeichneten Räume im Obergeschoss erlassene Zweckänderungsverbot zu Wohnzwecken. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz wurden diese Räume mit Täfer ausgekleidet und es wurden Elektroinstallationen montiert, ein neuer Riemenboden verlegt, eine neue Trennwand eingezogen und höchstwahrscheinlich wurden die Räume auch isoliert.[20] Dieser Ausbau des Obergeschosses zu vollwertigen Schlafräumen – nebst dem vorhandenen, altrechtlich bestehenden Schlafraum – steht in Widerspruch zur zulässigen Nutzung der nichtlandwirtschaftlichen Temporärnutzung und ist auf eine intensivere, ganzjährige Nutzung als Ferienhaus ausgerichtet.”
“Pour les mêmes motifs, on peut comprendre que, à l'art. 3 al. 1 RZR, on ait limité les rénovations, transformations et agrandissements de bâtiments existants en exigeant que celles-ci n'augmentent pas les surfaces habitables de façon disproportionnée. On peut ainsi comprendre qu'on ne se soit pas contenté d'interdire la création de logements supplémentaires comme le voudrait le recourant. La réglementation des rénovations, transformations et agrandissements de bâtiments existants prévue à l'art. 3 al. 1 RZR, qui ne porte qu'une atteinte très limitée aux intérêts des propriétaires des villas concernées compte tenu notamment de son caractère provisoire, se justifie entre autre par le fait que les constructions existantes pourraient être soumises à l'avenir à un régime plus restrictif en ce qui concerne les possibilités de transformation et d'agrandissement (art. 24c LAT si les parcelles supportant ces constructions sont sorties de la zone à bâtir et 80 LATC si elles sont maintenues en zone à bâtir mais non conformes aux nouvelles règles régissant le secteur). Dans l'attente de ces choix qui devront être effectués par les autorités de planification, il apparaît ainsi judicieux de limiter provisoirement les possibilités de transformations et d'agrandissements. On peut ainsi suivre la DGTL lorsqu'elle soutient que l'inconstructibilité prévue est nécessaire pour garantir aux autorités de planification la liberté de planifier et de décider dont elles ont besoin (marge de manœuvre) et que des transformations peuvent poser problème à cet égard même sans création d'un nouveau logement (création de nouvelles surfaces habitables hors des volumes existants dans des secteurs que la Commune n'entend pas densifier).”
Im Verfahren über Um- oder Ausbau kann der bauhistorische Nachweis (z. B. notarieller Kaufakt, Belege zur Nutzung vor den massgeblichen Stichtagen) für die Beweiswürdigung und damit für die Feststellung der Anwendbarkeit von Art. 24c relevant sein. Solche Urkunden können zusammen mit anderen Beweismitteln, etwa Luftbildern, herangezogen werden.
“Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli/Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Rudolf Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, Genève/Zurich/Bâle 2017, n° 36 ad art. 24c LAT). En prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, l’art. 24c al. 4 LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (cf. Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). b) Il n'est pas contesté en l'espèce que le bâtiment d'habitation du recourant entre dans le champ d'application de l'art. 24c LAT, dès lors qu'il a été construit et utilisé à des fins d'habitation avant la date déterminante du 1er juillet 1972. Dès lors que le projet vise à transformer et agrandir l’appartement du rez-de-chaussée, il convient d’examiner si l’identité de la construction est maintenue. c) La décision attaquée indique que l'agrandissement envisagé respecte les limites chiffrées posées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. La DGTL a ensuite changé de position en soutenant, dans ses déterminations du 14 décembre 2020, que le potentiel d'agrandissement hors volume aurait été épuisé lors de la construction de l'appartement du rez-de-chaussée, qui daterait de 1990 selon les précisions fournies par le recourant à l'inspection locale. Elle en conclut que les travaux litigieux ne peuvent, pour ce motif déjà, pas être autorisés en vertu de l'art. 24c LAT. La DGTL ne saurait toutefois être suivie sur ce point. Avec ses déterminations du 15 janvier 2021, le recourant a produit un extrait de l'acte de vente notarié établi à l'occasion du rachat du domaine en 1986.”
Für die Anwendung von Art. 24c Abs. 2 RPG gilt, dass eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll angesehen werden, wenn die Identität der Baute in ihren wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Massstab ist der Zustand beim Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet. Die Beurteilung erfolgt nach Würdigung der gesamten Umstände.
“Die Liegenschaft der Beschwerdeführenden auf Parzelle Kappelen Grundbuchblatt Nr. H.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass das bestehende Haus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV[5]). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1.”
“24 LAT, des autorisations peuvent être délivrées pour des nouvelles constructions ou installations ou pour tout changement d'affectation si l'implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose. Ces conditions cumulatives sont reprises par l'art. 27 LaLAT. Selon la jurisprudence, l'implantation d'une construction était imposée par sa destination si elle était justifiée par des motifs objectifs, comme des raisons d'ordre technique, liées à l'économie d'une entreprise ou découlant de la configuration du sol (arrêt du Tribunal fédéral 1C_383/2010 du 11 avril 2011 consid. 4.1) c. Hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (art. 24c al. 1 LAT). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (art. 24c al. 2 LAT). Cette réglementation est reprise à l'art. 27C LaLAT. Cette dérogation facilitée s'applique aux constructions ou installation qui ont été érigées conformément au droit matériel avant l'introduction, le 1er juillet 1972, de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire (entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, abrogée depuis le 1er novembre 1992) ; ou qui ont été érigées en zone à bâtir après le 1er juillet 1972, mais qui ont par la suite été affectées à la zone de non-bâtir. À contrario, la garantie étendue de la situation acquise conférée par l'art. 24c LAT ne bénéficie pas aux constructions et installations érigées en zone de non-bâtir, au titre de constructions conformes à l'affectation de la zone, après le 1er juillet 1972, c'est-à-dire, selon « le nouveau droit » (Rudolf MUGGLI, dans : Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN [éd.], Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, ad art.”
Die Wahrung der Identität der Baukonstruktion ist unabhängig von der Prüfung nach Art. 24c Abs. 4 RPG separat zu prüfen. Diese qualitative Prüfung richtet sich darauf, ob in den wesentlichen Zügen (»wesentliche Züge«) — namentlich Abmessungen und äusseres Erscheinungsbild — das bestehende Gebäude erhalten bleibt und ob die Änderung keine neuen, erheblichen Auswirkungen auf Nutzung, Erschliessung oder Umfeld bewirkt.
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits et aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et les réf. cit.). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques: les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et les réf. cit.). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la réf. cit.).”
“Ziehen die Mängel aber wesentliche Projektänderungen nach sich, können sie nicht mittels einer Nebenbestimmung behoben werden (VGr, 19. Juli 2018, VB.2017.00830, E. 5.1, 26. Januar 2011, VB.2010.00440, E. 2; RB 1983 Nr. 112 = BEZ 1984 Nr. 5). Ausserdem können nach der Rechtsprechung auch bei Vorliegen verschiedener, für sich allein betrachtet kleinerer Mängel unter Umständen viele verschiedene Möglichkeiten der Mängelbehebung gegeben sein, sodass nicht klar ist, welche konkreten baulichen Änderungen die nebenbestimmungsweise Behebung der Mängel zur Folge haben wird. Auch in diesen Fällen fällt eine auflageweise Behebung der Mängel ausser Betracht (VGr, 27. März 2020, VB.2018.00696, E. 9.2, 16. Juli 2015, VB.2015.00120, E. 3.3 ff. = BEZ 2015 Nr. 46). 2.5 Bei der Beantwortung der Frage, ob Mängel eines Bauvorhabens mit einer Nebenbestimmung geheilt werden können oder ob eine Bauverweigerung auszusprechen ist, kommt der Vorinstanz als Fachgericht ein gewisser Beurteilungsspielraum zu (VGr, 11. Februar 2021, VB.2020.00759, E. 3.4.2). Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild der Baute für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben, stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (BGr, 3. April 2017, 1C_312/2016, E. 3.1). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (BGr, 16. Juli 2020, 1C_480/2019, E. 3.3 mit Hinweisen). Zu Recht stellen die Beschwerdeführenden nicht in Abrede, dass der fragliche Anbau in der geplanten Ausgestaltung die Anforderungen von Art. 24c Abs. 4 RPG nicht erfüllt und daher nicht bewilligungsfähig ist. Selbst bei einem ersatzlosen Verzicht auf den Anbau müsste die Inneneinteilung des Gebäudes umgestaltet werden, weil diesfalls die Treppe zwischen dem Anbau und dem (ersten) Untergeschoss entfiele.”
Art. 24c RPG ist restriktiv auszulegen: Wird die Identität der rechtmässig erstellten oder geänderten Bauten aufgehoben (vollständige Abweichung vom prägenden Erscheinungsbild) oder liegt eine markante Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens vor, fällt das Vorhaben nicht mehr unter Art. 24c. Darunter können – wie die Rechtsprechung zeigt – auch Aufbauten an der Fassade ohne Dämmeffekt, neu versiegelte Aussenflächen etwa Parkplätze oder sonstige Eingriffe ausserhalb des bisherigen Volumens fallen. Umfangreiche Änderungen, die das Identitätserfordernis verletzen oder das zulässige Erweiterungsmass überschreiten, sind somit nicht vom Ausnahmeregime des Art. 24c gedeckt.
“E. 5.2 [betreffend Anbau eines Geräteunterstands]). Bei der Beurteilung des äusseren Erscheinungsbilds ist zudem entscheidend, ob das Bauprojekt bezüglich Gebäudeform, Stil und Gestaltung wesentlich vom bestehenden Gebäude abweicht. Fehlt es an der Identität, liegt eine vollständige Änderung vor und fällt eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG ausser Betracht (BGer 1C_626/2017 und 1C_628/2017 vom 16.8.2018, in ZBl 2019 S. 336 E. 6.3).”
“E. 7.7.1 mit weiteren Hinweisen). Aufbauten an der Aussenfassade ohne Isolationswirkung (vgl. dazu Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV) wie die hier vorgesehenen HPL-Platten sind daher Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die Voraussetzungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG geprüft. Die entsprechenden Erwägungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Sie werden von den Beschwerdeführenden nicht substanziiert bestritten (vgl. E. 7.2 hiervor). Ihr unbegründetes und nicht belegtes Vorbringen, dass die HPL-Platten die «einzige nachhaltige Lösung» für die Erneuerung der Fassade seien, vermag am Ergebnis der Vorinstanz nichts zu ändern. Damit ist auch für die Erweiterung der Fassade mit den HPL-Platten keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG zu erteilen.”
“5 Die Beschwerdeführenden beantragen in ihrem Eventualbegehren, ihnen sei die nachträgliche Baubewilligung für den bereits erstellten Parkplatz für zwei Motorfahrzeuge zu erteilen (vgl. vorne Bst. C). Die Behörde hat bei der Beurteilung des nachträglichen Baugesuchs unter anderem zu prüfen, ob das Bauvorhaben wenigstens teilweise bewilligt werden kann (Art. 46 Abs. 2 Bst. c BauG). Ein Autoabstellplatz an einer altrechtlichen Baute in der Landwirtschaftszone ist namentlich mit Blick auf das Identitätserfordernis zu prüfen (vorne E. 5.2). Die vorstehenden Ausführungen zur Gestaltung der bereits erstellten Autoabstellplätze zeigen, dass das Identitätserfordernis auch für den bereits realisierten Teil nicht erfüllt ist, stellt doch die neu mit Platten versiegelte Parkplatzfläche mit den betonierten Aussenmauern insbesondere aufgrund ihrer Grösse von rund 36,72 m2 einen markanten Eingriff in die zuvor bestehende Grünfläche dar und verändert den Charakter der Umgebung und des Gebäudes deutlich. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für den bereits ausgeführten Teil des Bauvorhabens eine Bewilligung nach Art. 24c RPG und folglich eine nachträgliche Teilbaubewilligung verweigert hat. 6. Die Beschwerdeführenden ersuchen weiter um eine Baubewilligung für den Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 6.1 Vorgesehen ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung, d.h. mit einem Aussen- und einem Innengerät. Das Aussengerät mit einer Breite von 1,05 m, einer Höhe von 1,02 m und einer Tiefe von 0,48 m wollen die Beschwerdeführenden an der Südwestfassade ihrer Liegenschaft aufstellen, links neben einem bestehenden Signalverstärker des lokalen Telekommunikationsunternehmens (vgl. Baugesuch vom 18.8.2021 mit Beilagen, Akten Gemeinde 5C pag. 1 ff.; Baupläne vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5C1; Fotos Augenschein Nrn. 48-49; Protokoll Augenschein S. 9). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt.”
“Zusammenfassend überschreitet das strittige Bauvorhaben die zulässigen Erweiterungsmöglichkeiten nach Art. 42 Abs. 4 i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV, womit die Identität nicht mehr als gewahrt gilt. Das AGR hat daher dem Vorhaben zu Unrecht eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt. Dass andere Ausnahmebestimmungen von Art. 24 ff. RPG zur Anwendung gelangen könnten, ist weder erkennbar noch geltend gemacht. Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführenden einzugehen. Insgesamt ist dem Bauvorhaben in Gutheissung der Beschwerde der Bauabschlag zu erteilen. Der angefochtene Gesamtentscheid der Gemeinde vom 26. Juli 2024 und die Verfügung des AGR vom 16. Januar 2024 sind aufzuheben.”
“a et b OAT est définie par la somme des surfaces habitables et des surfaces annexes déjà existantes au moment de la modification déterminante du droit (cf. directive ARE, ch. 3.2). L'annexe 2 de la directive de l'ARE donne des exemples de calcul pour l'application de l'art. 42 al. 3 OAT ainsi qu'un modèle de feuille de calcul à copier. Les méthodes de calcul de l'OAT relèvent du droit fédéral et ne peuvent être ni modifiée, ni précisées par le droit cantonal, à la seule réserve de l'art. 27a LAT. (Rudolf MUGGLI, in op. cit., p. 274 s., n. 31 ad art. 24c LAT). 28. En tant que dérogation aux principes fixés à l'art. 24 LAT, l'art. 24c LAT ne saurait être interprété extensivement, voire avec souplesse. L'art. 42 OAT pose au contraire des limites claires aux modifications qui peuvent être apportées aux constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise (arrêts du Tribunal fédéral 1C_321/2012 du 25 février 2013 consid. 4.1 ; 1C_333/2010 du 2 février 2011 consid. 5.1). Ainsi que le relève le Tribunal fédéral, le régime prévu par les art. 24c LAT et 42 OAT, en prévoyant des exigences élevées pour l'agrandissement du volume visible du bâtiment, tend principalement à décourager – dans la zone inconstructible – les projets s'inscrivant à l'extérieur du volume bâti existant, dans l'optique de préserver le caractère typique régional du paysage (cf. TF 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 4.2). La doctrine souligne que le principe constitutionnel de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire impose de n'admettre que les transformations nécessaires à la conservation des constructions à long terme et à leur adaptation à l'évolution des besoins. Aussi convient-il de faire la distinction entre ce que les propriétaires considèrent comme souhaitable et ce que tolère le droit constitutionnel: les constructions bénéficiant de la garantie de la situation acquise doivent, pour l'essentiel, rester identiques, les modifications apportées à leur aspect extérieur étant soumises à des limites strictes (Rudolf MUGGLI, op.”
Bei Gebäuden, die ursprünglich nur temporär bewohnt waren, sind nach Art. 24c in Verbindung mit Art. 42 Abs. 3 OAT nur solche Arbeiten zulässig, die das Bauwerk in seinen wesentlichen Merkmalen und seiner Nutzung nicht wesentlich verändern; der Umfang der Veränderungen muss gering bleiben. Massnahmen, die eine wesentliche Nutzungsänderung bewirken (z. B. Abbruch‑Neubau, erstmalige Installation einer festen Heizung oder erstmaliger Anschluss an Elektrizität), sind nach der Rechtsprechung nicht mit dem Schutzauftrag von Art. 24c vereinbar.
“24c LAT, à s’assurer du respect des « exigences majeures de l’aménagement du territoire » avant d’octroyer de telles dérogations. Cette condition implique, à l’instar de la condition générale prévue à l’art. 43a let. e OAT depuis la révision partielle de 2012, une pesée des intérêts, en particulier entre, d’un côté, la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT, notamment son al. 2, et, de l’autre côté, les exigences majeures de l’aménagement du territoire, principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement (art. 1 et 3 LAT notamment) parmi lesquels le principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire revêt une importance primordiale, comme cela a été exposé plus haut. Dans la présente affaire, cette pesée des intérêts s’inscrit dans le cadre particulier des « bâtiments habités initialement de manière temporaire » au sens de l’art. 42 al. 3 let. c OAT. Cette condition nouvellement introduite en novembre 2012 a pour but d’éviter que ce type de bâtiments ne puisse, par le biais des possibilités offertes par l’art. 24c LAT, se transformer en habitations permanentes (rapport ARE 2012, p. 5 et 10). Dès lors, comme le relève MUGGLI, les bâtiments habités initialement de manière temporaire subissent des restrictions encore plus sévères puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 49 ad art. 24c LAT). À cela s’ajoute la jurisprudence susmentionnée du Tribunal fédéral, selon laquelle la garantie de la propriété ne confère aucun droit à conserver, au-delà de sa durée de vie, un ouvrage convenablement entretenu. Par ailleurs, la directive ARE 2007 rappelle que le but de l’art. 24c LAT est d’atténuer les effets des restrictions des possibilités de transformer et d’agrandir des bâtiments situés sur des bien-fonds classés en zone inconstructible, mais non d’autoriser des constructions excédant les possibilités existantes avant la modification déterminante du droit (point 3.4, p. 10). c.”
“En effet, d’une part, se pose in casu la question – querellée – du respect de l’identité du bâtiment existant au sens de l’art. 42 al. 1 et 3 OAT. Le fait que le projet litigieux vise une reconstruction, et non une transformation, ne change rien à cette exigence limitant l’ampleur des travaux qui ne doivent pas générer d’incidence nouvelle accrue sur l’affectation de la zone, l’équipement et l’environnement (arrêt du Tribunal fédéral 1C_491/2020 précité consid. 2.2 ; Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 39 ad art. 24c LAT). D’autre part, même à considérer par hypothèse que cette condition était remplie, l’art. 24c al. 5 LAT oblige les autorités compétentes, dans le cadre de l’examen des demandes d’autorisation dérogatoires fondées sur l’art. 24c LAT, à s’assurer du respect des « exigences majeures de l’aménagement du territoire » avant d’octroyer de telles dérogations. Cette condition implique, à l’instar de la condition générale prévue à l’art. 43a let. e OAT depuis la révision partielle de 2012, une pesée des intérêts, en particulier entre, d’un côté, la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT, notamment son al. 2, et, de l’autre côté, les exigences majeures de l’aménagement du territoire, principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement (art. 1 et 3 LAT notamment) parmi lesquels le principe de séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire revêt une importance primordiale, comme cela a été exposé plus haut. Dans la présente affaire, cette pesée des intérêts s’inscrit dans le cadre particulier des « bâtiments habités initialement de manière temporaire » au sens de l’art. 42 al. 3 let. c OAT. Cette condition nouvellement introduite en novembre 2012 a pour but d’éviter que ce type de bâtiments ne puisse, par le biais des possibilités offertes par l’art. 24c LAT, se transformer en habitations permanentes (rapport ARE 2012, p. 5 et 10). Dès lors, comme le relève MUGGLI, les bâtiments habités initialement de manière temporaire subissent des restrictions encore plus sévères puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime (Rudolf MUGGLI, op.”
“La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (art. 42 al. 3, 1ère phrase, OAT). Tel est le cas lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 127 II 215 consid. 3a; 123 II 256 consid. 4; arrêt TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1). La transformation envisagée doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L'art. 42 al. 3 let. c OAT – entré en vigueur le 1er novembre 2012 – précise encore que "les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire". Cette dernière disposition s'inscrit dans la volonté d'éviter que les bâtiments habités de manière temporaire soient réaffectés, au titre de l'art. 24c LAT, à un usage d'habitation permanent. La démolition-reconstruction d'un bâtiment initialement habité de manière temporaire entraîne une modification importante de son utilisation, de même que l'installation d'un chauffage dans une construction jusque-là non chauffée ou le raccordement au réseau électrique d'une construction précédemment non raccordée (cf. arrêt TF 1C_118/2018 du 12 mars 2019 consid. 2.4; Office fédéral du développement territorial, Rapport explicatif en lien avec la révision partielle de l'OAT, octobre 2012, art. 42 OAT, p. 10; cf. également Muggli, Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 33). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf.”
Bei der a‑posteriori‑Prüfung, ob bereits ohne kantonale Bewilligung ausgeführte Um- oder Wiederaufbauarbeiten regelisierbar sind, muss die zuständige Behörde die relevanten tatsächlichen Verhältnisse feststellen und von Amtes wegen prüfen, ob eine nachträgliche Regularisierung möglich ist; andernfalls ist u. U. ein Rückbau‑ oder Abbruchbefehl zu prüfen. Diese Prüfpflicht ist im Zusammenhang mit Art. 24c Abs. 5 RPG zu beachten, der gleichzeitig die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten lässt.
“Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Le fait de satisfaire aux limites de l'agrandissement maximal autorisé ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doive être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la construction est préservée (AC.2019.0123 du 9 octobre 2019 consid. 3b/bb; AC.2018.0034 du 14 février 2019 consid. 2b/bb; AC.2017.0092 du 18 décembre 2017 consid. 3b/bb; Muggli, op. cit., N. 35 s. ad art. 24c LAT). L'art. 24c al. 5 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. L'autorité cantonale, qui examine a posteriori si des travaux de transformation ou de reconstruction déjà réalisés sans autorisation cantonale peuvent être régularisés ou si au contraire un ordre de remise en état ou de démolition doit être prononcé, doit constater les faits pertinents et elle doit examiner d'office la possibilité d'une régularisation (AC.2019.0197 du 5 juin 2020 et les références).”
“Il s'agit de procéder à un examen global qui doit notamment prendre en compte l'aspect extérieur de la construction, la nature et l'ampleur de son utilisation, le nombre de logements qu'elle comporte, son équipement, sa vocation économique, les incidences de la transformation sur l'organisation du territoire et l'environnement ainsi que le coût des travaux, qui reflète souvent l'ampleur de l'intervention (Muggli, op. cit., n° 28 ad art. 24c). L'art. 42 al. 3 OAT retient la surface utilisée pour un usage non conforme à la zone comme point de référence s'agissant d'apprécier si un agrandissement est ou non mesuré au regard de l'art. 24c al. 2 LAT. Le fait de satisfaire aux limites de l'agrandissement maximal autorisé ne signifie pas encore qu'une autorisation en application de l'art. 24c LAT doive être accordée: il n'en va ainsi que si l'identité de la construction est préservée (AC.2019.0123 du 9 octobre 2019 consid. 3b/bb; AC.2018.0034 du 14 février 2019 consid. 2b/bb; AC.2017.0092 du 18 décembre 2017 consid. 3b/bb; Muggli, op. cit., n° 35 s. ad art. 24c). L'art. 24c al. 5 LAT dispose en outre que, dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être respectées. L'autorité cantonale, qui examine a posteriori si des travaux de transformation ou de reconstruction déjà réalisés sans autorisation cantonale peuvent être régularisés ou si au contraire un ordre de remise en état ou de démolition doit être prononcé, doit constater les faits pertinents et elle doit examiner d'office la possibilité d'une régularisation (AC.2019.0197 du 5 juin 2020 et les références).”
Bei ausserhalb der Bauzone überbauten Grundstücken eignet sich die Vergleichsmethode häufig nicht; bei solchen komplexen Objekten wird in der Praxis oft eine pluralistische oder individuelle Bewertungsweise bevorzugt bzw. erforderlich.
“Diese setzt allerdings voraus, dass sich das Schätzungsobjekt überhaupt mit anderen Grundstücken vergleichen lässt, was bei überbauten Liegenschaften aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Eigenschaften oft schwerfällt (Zweifel et al., § 10 N. 98, auch zum Folgenden). Die Rechtsprechung zur Grundstückgewinnsteuer favorisiert bei komplexen Objekten eine pluralistische Bewertung, wonach mehrere Methoden gleichrangig oder zumindest subsidiär angewendet werden (Richner et al., § 220 N. 141). Bestehen schon bei überbauten Grundstücken in einer Bauzone erhebliche Bedenken zur Tauglichkeit der Vergleichsmethode, so gilt dies noch verstärkt für ausserhalb der Bauzonen gelegene Objekte. Dabei gilt es zu beachten, dass ein solches Grundstück neben der Landwirtschaftszone auch einer Schutzzone gemäss Art. 17 Abs. 1 RPG zugeordnet sein kann oder als Wald im Sinn von Art. 2 des Waldgesetzes vom 4. Oktober 1991 (SR 921.0) gilt. Denn zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sind zwar in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt, dürfen jedoch nur nach Massgabe von Art. 24c Abs. 2 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Betrifft die formelle Teilenteignung – wie hier – einen kleinen Landstreifen eines grossen Grundstücks, so liegt ein ausgesprochen individueller”
Nutzungsänderungen, die zu einer intensiveren Dauernutzung führen und dadurch neue Auswirkungen auf Raum, Erschliessung oder Umwelt begründen (z. B. vermehrte Nutzung gegenüber der ursprünglich bewilligten Zweckbestimmung oder neue Infrastrukturanschlüsse), können die Zulässigkeit unter Art. 24c RPG ausschliessen.
“Der Beschwerdegegner und das ARE sind der Ansicht, die Beschwerdeführenden würden eine unzulässige Kumulation von Art. 24a und Art. 24c RPG verlangen. Wie es sich diesbezüglich verhält, kann offenbleiben. Nutzungsänderungen ohne bauliche Massnahmen können nämlich wie gesehen unter dem Titel von Art. 24a RPG nur bewilligt werden, wenn keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen. Vergleichsmassstab ist vorliegend gestützt auf die im Jahr 2018 erteilte Baubewilligung - trotz Fehlens einer ausdrücklichen Nutzungsbeschränkung - die Nutzung der Baute als Ferienhaus. Die Beschwerdeführenden sind diesbezüglich auf ihr Baugesuch zu behaften (vgl. vorne E. 4.5). Es ist offensichtlich, dass mit der angestrebten Nutzung als Dauerwohnsitz gegenüber der bewilligten Zweckbestimmung als Ferienhaus neue Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt einhergingen. Daran ändert nichts, dass den Beschwerdeführenden ihrer Ansicht nach nicht vorgeschrieben werden könne, wie oft sie ihr Ferienhaus aufsuchen dürfen - würden sie ihr Domizil effektiv verlegen, könnte das Ferienhaus auch bei regem Besuch offensichtlich nicht mehr gleich intensiv genutzt werden wie bisher.”
“En outre, si, comme le relèvent les recourants, les travaux projetés ne modifieront pas l'aspect extérieur de ladite cabane puisqu'il s'agit de conduites et de canalisations souterraines, ils ne sont toutefois pas nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Le projet implique en revanche une extension de l'équipement, par la création d'un nouveau raccordement au réseau communal des eaux usées pour la cabane de jardin, permettant une utilisation différente et plus intensive que celle initialement autorisée. A l'évidence, un usage accru de ce bâtiment entraîne forcément des effets sensiblement nouveaux sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement, en ce qui concerne la production et l'évacuation des eaux usées. Pour ce motif déjà, le projet litigieux – qui va à l'encontre de la préservation de la séparation entre le territoire bâti et le territoire non bâti – ne pourrait pas être autorisé sous l'angle de l'art. 24c LAT, de sorte que l'examen des autres exigences de cette disposition s'avère inutile. Au demeurant, le fait que le SAgri a émis un préavis favorable n'y change rien, ce d'autant plus que son appréciation part de la prémisse que les conduites et canalisations prévues se trouvent en zone à bâtir, raison pour laquelle il indique qu'il appartient au SEn de se prononcer sur les aspects liés à la protection des sols. Pour le reste, s'il mentionne que la conduite projetée est située sur un terrain utilisé pour l'agriculture et que l'impact sur l'agriculture sera faible car le projet est de petite emprise, ce service relève cependant que le maintien de la fertilité de cette surface est important et que, partant, toutes les mesures doivent être prises afin de protéger ce terrain. Enfin, ainsi que l'a retenu la DAEC, le souhait des recourants de disposer d'un point d'eau dans la cabane de jardin pour y nettoyer des outils en particulier relève davantage du confort que d'une nécessité, dès lors que le bâtiment d'habitation – situé en zone à bâtir dans le PAZ en vigueur et dans celui en révision – se situe à environ 50 m.”
Nach der Rechtsprechung kommen für eine Ausnahme nach Art. 24c RPG nur Massnahmen in Betracht, die als tatsächliche energetische Sanierung («assainissement énergétique proprement dit») zu werten sind. Bauwerke oder Einrichtungen mit lediglich indirektem Bezug zur Energie (z. B. ein reiner Holzlagerraum, wenn das Wohnhaus nicht überwiegend mit Holz beheizt wird) genügen diesem Erfordernis in der Regel nicht.
“Le couvert projeté par la recourante est aussi destiné au stockage de bois. Un espace de stockage pour le bois ne peut être considéré comme nécessaire à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que si la maison d’habitation est principalement chauffée au bois (cf. consid. 4b ci-dessus). La recourante ne l’invoque pas. Au surplus, les mesures de construction qui sont nécessaires dans le cadre d’un assainissement énergétique sont notamment sont par exemple les suivantes : une isolation extérieure des façades, une modification des ouvertures ou la réalisation d’une construction annexe destinée à l’approvisionnement en énergie (p. ex. pompe à chaleur air-eau). Selon la jurisprudence du TF, seules les mesures d’assainissement énergétique proprement dites sont susceptibles d’obtenir une dérogation sur la base de l’art. 24c LAT. Cette disposition n’est pas applicable aux constructions et installations qui n’ont qu’indirectement un « caractère énergétique ».21 A juste titre, la recourante n’invoque pas ce critère.”
“Le couvert projeté par la recourante est aussi destiné au stockage de bois. Un espace de stockage pour le bois ne peut être considéré comme nécessaire à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que si la maison d’habitation est principalement chauffée au bois (cf. consid. 4b ci-dessus). La recourante ne l’invoque pas. Au surplus, les mesures de construction qui sont nécessaires dans le cadre d’un assainissement énergétique sont notamment sont par exemple les suivantes : une isolation extérieure des façades, une modification des ouvertures ou la réalisation d’une construction annexe destinée à l’approvisionnement en énergie (p. ex. pompe à chaleur air-eau). Selon la jurisprudence du TF, seules les mesures d’assainissement énergétique proprement dites sont susceptibles d’obtenir une dérogation sur la base de l’art. 24c LAT. Cette disposition n’est pas applicable aux constructions et installations qui n’ont qu’indirectement un « caractère énergétique ».21 A juste titre, la recourante n’invoque pas ce critère.”
Bei Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG ist die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung zu prüfen. Anwendbar sind insoweit Bauten und Anlagen, die rechtmässig vor der Zuweisung zum Nichtbaugebiet erstellt oder geändert wurden (altrechtliche Bauten). Änderungen und Erweiterungen sind nur zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Zudem bleiben die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen (vgl. namentlich Art. 43a RPV) vorbehalten.
“Wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor, das Bauvorhaben hätte von der Beschwerdegegnerin 2 als zonenkonforme oder als ausserhalb der Bauzonen standortgebundene Baute bewilligt werden müssen. Er macht aber geltend, die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG seien erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 eine solche nicht hätte verweigern dürfen. 3. 3.1 Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1), dass die Bauten und Anlagen rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (sogenannt altrechtliche Bauten und Anlagen). Als solche gelten in erster Linie Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398; BGr, 28. April 2021, 1C_469/2019, E. 6.2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 147 II 309). 3.2 Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art möglich sind.”
“Nicht anwendbar ist Art. 24c RPG auf alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 41 RPV). Trotz der verwendeten "Kann"-Formulierung besteht ein Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/ Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 33 zu Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Als Wohnbauten gelten insbesondere auch Bauten, die mit zeitgemässem Komfort zu Ferienzwecken genutzt werden (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen, in: ZBl 2018, S. 314 ff. [mit Kommentar von K. Scherrer Reber]). In jedem Fall bleiben die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung (vgl. dazu Art. 24c Abs. 5 RPG und Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 44 ff. zu Art. 24c RPG) und die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 43a RPV vorbehalten. Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Abs. 1). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen (vgl. dazu BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Damit soll sichergestellt werden, dass die maximal zulässigen änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten zwar möglicherweise in mehreren Etappen, insgesamt aber nur einmal ausgenutzt werden können.”
Bei Einbauten oder dem Schliessen offener Fassaden (z. B. Velobox, Verglasungen unter Balkonen) ist zu prüfen, ob die Massnahme die Landschaftseinpassung beeinträchtigt. Kleinere Eingriffe können zulässig sein, wenn sie die Integration nicht verschlechtern; eine Verbesserung der Einpassung spricht ebenfalls für die Bewilligungsfähigkeit. Ebenso sind die wohnlichen Verbesserungen (z. B. Barrierefreiheit) als abwägenswerte Umstände zu berücksichtigen.
“Nach den Akten präsentiert sich Sachverhalt bezüglich des umstrittenen Autounterstands auf der Parzelle Nr. M.________ wie folgt: Für den fraglichen Autounterstand erteilte die Gemeinde Sigriswil mit Bauentscheid vom 1. September 2006 die Baubewilligung und das Amt für Gemeinden und Raumordnung mit Verfügung vom 20. Juli 2006 die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone und in einem Gefahrengebiet mit mittlerer Gefährdung (sog. blaue Gefahrengebiete). Gemäss dem Kommentar zu Art. 241 GBR35 gelten die Baugestaltungsvorschriften von Art. 411 ff. GBR auch für die Landwirtschaftszone. Gemäss Art. 411 Abs. 1 GBR sind Bauten und Anlagen so zu gestalten, dass zusammen mit ihrer Umgebung eine gute Gesamtwirkung entsteht. Nach den Plänen ist ein Autounterstand bewilligt, dessen sichtbare Seitenfassaden (Nordwest- und Südostfassade) zu ca. zwei Dritteln, was einer Fläche von rund 4 m2 entspricht, offen sind.36 Es ist unbestritten, dass die Parzelle Nr. M.________ in der Landwirtschaftszone und damit ausserhalb der Bauzone liegt. Die Landwirtschaftszone umfasst gemäss Art. 16 Abs. 1 Bst. a und b RPG Land, das sich für die landwirtschaftliche Nutzung oder den Gartenbau eignet oder im Gesamtinteresse landwirtschaftlich genutzt werden soll. Durch den Einbau der Velobox aus grauem Aluminiumblech wurde die bewilligte, zu zwei Dritteln offene Nordwestfassade (linke Garagenseite), vollständig geschlossen.”
“Au regard de l'art. 24c LAT, en particulier de l'al. 4 de cette disposition, le fait de fermer par un vitrage l'espace situé sous le balcon ne constituera qu'une modification minime de l'aspect extérieur du bâtiment, sans que l'identité du bâtiment n'en soit affectée, cette surface apparaissant à ce jour déjà comme une surface couverte et aménagée; elle ne péjorera en aucun cas l'intégration dans le paysage, voire l'améliorera en créant une unité visuelle avec le jardin d'hiver existant sur le balcon du 1er étage. Enfin, cette surface protégée du vent et du froid, à laquelle le recourant pourra accéder aisément avec son fauteuil roulant, représentera une amélioration considérable des conditions d'habitation du recourant et de son épouse. Lors de l'inspection locale, le tribunal a en effet pu constater que l'appartement du rez-de-chaussée, qui n'était pas encore meublé, constituerait à l'avenir un logement de taille modeste, relativement exigu, dans lequel chaque surface serait utilisée de manière optimale mais sans possibilité d'aménagement alternatif.”
Die Rechtsprechung verlangt nicht ausdrücklich gesetzlich die Fortführung der gewerblichen Tätigkeit; sie zieht jedoch aus dem Zweck von Art. 24c und den spezialgesetzlichen Regelungen die Folge, dass der Schutz primär bestehenden, fortgeführten gewerblichen oder handwerklichen Betrieben zugutekommen soll. Deshalb werden leerstehende oder nicht mehr fortgeführte Nutzungen nicht ohne Weiteres als schutzwürdig behandelt und eine rein historische Nutzung (z. B. einstige Imkerei), die heute nicht mehr besteht, genügt in der Praxis nicht für Schutz oder Bewilligung.
“43 al. 2 OAT). Si l'agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l'affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s'il est indispensable au maintien de l'entreprise (art. 43 a. 3 OAT). 16. Le Tribunal fédéral a eu l'occasion de préciser que le principe contenu à l'art. 43 al. 1 let. a OAT se justifie dans la mesure où il n'y a « aucune raison d'étendre la garantie de la situation acquise aux bâtiments qui ont été édifiés illégalement ou qui ont été construits légalement, puis transformés sans avoir obtenu les autorisations requises » (arrêt 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid 3.2). 17. Ces dispositions ont pour objectif de permettre aux entreprises commerciales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d'orientation. Il s'agit d'une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (arrêts du Tribunal fédéral 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 ; 1A.12/2003 du 2 juillet 2003 consid 3.1 ; Bernhard WALDMANN/Peter HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Berne 2006 n° 3 ad art. 37a ; Rudolf MUGGLI in Heinz AEMISEGGER/Pierre MOOR/Alexander RUCH/Pierre TSCHANNEN (éd.), Commentaire de la loi fédérale sur l'aménagement du territoire, 2010, n° 2 et 4 ad. art. 37a). 18. Ni l'ordonnance, ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives (arrêt du Tribunal fédéral 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 ; Rudolf MUGGLI, op. cit, n° 16). Il ne s’agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents (idem), ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (arrêt 1C_176/2010 précité consid.”
“Ni l'ordonnance ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à la continuité de l'activité commerciale. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.7; TF 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 précité consid. 2.2 et la référence citée; CDAP AC.2020.0140 du 17 août 2021 consid. 5d; AC.2019.0169 du 6 janvier 2020 consid. 5; AC.2015.0148 du 6 octobre 2016 consid. 3d). Avec cette réglementation spéciale, le législateur fédéral entendait donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (Rudolf Muggli, in Heinz Aemisegger, Pierre Moor, Alexander Ruch, Pierre Tschannen [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 1 ad art. 37a LAT; TF 1C_53/2022 du 15 mai 2023 consid. 2.2.2).”
“24c LAT) en faveur des constructions à usage commercial (arrêts 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et la référence citée). Ni l'ordonnance ni la loi ne posent expressément d'exigence quant à sa continuité. Celle-ci découle toutefois clairement des buts de la réglementation, qui est d'accorder aux entreprises commerciales ou artisanales existantes la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin en termes d'augmentation de capacité et d'adaptation des processus de production, pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s'agit donc en aucun cas d'ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages tout différents, ou de permettre l'installation en zone agricole d'entreprises entièrement nouvelles (ATF 140 II 509 consid. 2.7; arrêts 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; 1C_176/2010 du 30 juillet 2010 consid. 2.2 et la référence citée). Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l'art. 24c LAT pour toutes les autres constructions (arrêt 1C_557/2021 du 28 mars 2023 consid. 4.2; MUGGLI, IN AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [éds], Commentaire pratique LAT : Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 1 ad. art. 37a LAT). 8.4 En l’espèce, il a été démontré par ce qui précède que les trois constructions dont le département a exigé la démolition puis la remise en état du terrain, n’étaient pas autorisées. Le recourant ne prétend pas que ces constructions serviraient un but commercial ou artisanal et que leur destruction empêcherait une telle activité. Le fait qu’elles auraient servi – sans que cela ne soit au demeurant démontré – à la production de miel à une certaine époque n’y change rien, puisque le recourant n’indique pas que ce serait encore le cas aujourd’hui. Ce grief doit être rejeté. Par conséquent, le recours, mal fondé, sera rejeté. 9. Vu l’issue du litige, un émolument de CHF 1'000.- est mis à la charge du recourant (art. 87 al. 1 LPA) et aucune indemnité de procédure n’est allouée (art.”
Im Gewässerraum besteht nach der Rechtsprechung kein gesetzlicher Erweiterungsschutz über den reinen Bestand hinaus. Verfassungsrechtlich geschützt sind Bestand, Weiternutzung und Unterhalt zonenwidriger, bestimmungsgemäss nutzbarer Bauten ausserhalb der Bauzone. Unter Berücksichtigung von Zweck und Verhältnismässigkeit sind ferner Umbauten zulässig, soweit sie die Funktion des Gewässerraums nicht berühren. Eine Erweiterung oder ein Wiederaufbau zonenwidriger Anlagen im Gewässerraum ist nicht zulässig, weil damit der gewässerrechtswidrige Zustand verstärkt würde.
“Bestehende Anlagen im Gewässerraum sind in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt, sofern sie rechtmässig erstellt wurden und bestimmungsgemäss nutzbar sind (Art. 41c Abs. 2 GSchV). Nach neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt der Bestimmung bei zonenfremden Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone auch dann eigenständige Bedeutung zu, wenn Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) anwendbar ist. Denn seinem Wortlaut nach schütze Art. 41c Abs. 2 GSchV altrechtliche Bauten nur «in ihrem Bestand» (wie Art. 24c Abs. 1 RPG), ohne die Änderung, Erweiterung oder den Wiederaufbau zu erwähnen, die nach Art. 24c Abs. 2 RPG gestattet sind, und ohne auf diese Bestimmung zu verweisen. Gegen einen solch erweiterten Besitzstandsschutz spreche der erhöhte Schutz vor Überbauung, den der Gewässerraum im Vergleich zur Landwirtschaftszone geniesse. Mangels gesetzlicher Grundlage für einen erweiterten Besitzstandsschutz im GSchG gelte im Gewässerraum nur (aber immerhin) der aus der Eigentumsgarantie und dem Vertrauensschutz abgeleitete verfassungsrechtliche Besitzstandsschutz. Dieser umfasse den Bestand, die Weiternutzung und den Unterhalt von Bauten. Zulässig dürften, so das Bundesgericht – unter Berücksichtigung des Normzwecks und des Verhältnismässigkeitsprinzips – weiter auch Umbauten sein, welche die Funktion des Gewässerraums nicht berühren. Dagegen dürfen zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzone im Gewässerraum weder erweitert noch wiederaufgebaut werden, weil dadurch der gewässerrechtswidrige Zustand verstärkt und über die Lebensdauer der ursprünglich bewilligten Bauten hinaus perpetuiert würde.”
Art. 24c Abs. 5 RPG stellt klar, dass Änderungen, Erweiterungen oder äussere Anpassungen nach Art. 24c nur zulässig sind, soweit sie mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sind; dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden raumplanerischen Interessen entgegenstehen.
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
“Nach Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurden, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Sie dürfen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG, Art. 42 Abs. 1 RPV18). Die gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG zulässigen Änderungen und Erweiterungen wurden vom Bundesrat in Art. 42 RPV konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Abs. 1). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild sind unter anderem dann zulässig, wenn sie darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Dem Vorhaben dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a Abs. e RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Diese Zuweisung erfolgte in aller Regel mit dem Inkrafttreten des ersten Gewässerschutzgesetzes19 am 1. Juli”
“Eine Änderung einer altrechtlichen Baute oder Anlage gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV). Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV); dabei dürfen bauliche Veränderungen keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen (Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
Durch Planungsfehler entstandene Überhöhungen oder durch fehlerhafte Pläne verursachte Volumenmehrungen sind nicht ohne Weiteres als energetische Sanierung im Sinne von Art. 24c zu qualifizieren. Zugleich lässt die Rechtsprechung zu, dass bei tatsächlich der energetischen Verbesserung dienenden Massnahmen geringfügige sichtbare Volumenzunahmen (z. B. rund 2–3 m2 oder nur wenige Zentimeter Erhöhung der Dachhöhe) zulässig sein können. Solche Fälle sind jedoch strenger zu prüfen als rein äussere Anpassungen; erforderlich ist ein tatsächlicher Zusammenhang mit der Verbesserung der energetischen Leistung sowie eine eingehende Beurteilung der Eingriffsauswirkungen auf das Erscheinungsbild.
“23 m), ne saurait pour sa part être considérée comme nécessaire à l'assainissement énergétique ou à une meilleure intégration paysagère. En tout état de cause, les recourants se bornent à alléguer qu'une augmentation de la hauteur de 40 cm sur chevrons permettait d'améliorer le rendement énergétique du bâtiment par rapport à l'ancienne ferme qui était mal isolée. Or, dès lors qu'il s'agit désormais de régulariser un volume plus important encore en raison de l'erreur commise par l'auteur des plans, il est difficile de concevoir en quoi ce rendement énergétique serait amélioré. Par ailleurs, aucun élément du dossier ne permet de remettre en cause le constat de l'autorité intimée et il convient de confirmer que la surélévation de 1,23 m du bâtiment n'est pas nécessaire à son assainissement énergétique. Il en va de même de la condition relative à une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Si les recourants contestent l'appréciation négative de l'autorité intimée, ils considèrent tout au plus que le résultat de cette appréciation devrait être neutre. Or, aux termes de l'art. 24c LAT, seule une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage peut être admise, et aucun élément du dossier ne permet à la Cour de conclure en ce sens. On voit d'ailleurs mal comment l'agrandissement du volume d'un bâtiment en zone agricole pourrait satisfaire ce critère. Dans ce contexte, il convient de rappeler que la toiture de la façade située à l'est a été réalisée en dérogation au permis de construire initialement délivré, lequel imposait le maintien de la demi‑croupe. Selon la DIME, cette demi-croupe constituait un élément caractéristique du bâtiment d'origine, de sorte que, de ce point de vue, il peut être admis que la façade située à l'est s'intègre moins bien dans le paysage. Les recourants ont d'ailleurs accepté de rétablir une situation conforme au droit sur ce point, ce qui permet de conclure qu'ils ne s'opposent pas à ce qu'il soit constaté que cette façade ne peut non plus pas être légalisée en l'état. 3.4.3. Il s'ensuit qu'aucune des trois conditions alternatives prévues à l'art.”
“S'il est vrai que la surélévation du toit de quelques centimètres et l'augmentation de la SBPI de 2 ou 3 m2 paraissent contraires à l'art. 42 al. 3 OAT, dans la mesure où les possibilités d'agrandissement étaient préalablement épuisées, le projet des recourants ne vise pas à augmenter la hauteur des combles pour la création d'un volume supplémentaire – bien que l'architecte ait admis qu'il en ait résulté de 2 ou 3 m2 supplémentaires –, mais bien la mise en place d'une toiture répondant aux exigences en matière d'isolation du "Programme bâtiment". Il s'agit ainsi d'un assainissement énergétique au sens de l'art. 24c LAT. Comme dans la cause susmentionnée, il s'agit in casu aussi d'examiner si l'agrandissement lié à l'isolation peut être autorisé, malgré l'épuisement des possibilités d'agrandissement, sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, lequel permet des modifications de l’aspect extérieur du bâtiment tant lorsqu'elles sont nécessaires pour assurer un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que pour permettre un assainissement énergétique. Il ressort toutefois des travaux préparatoires relatifs à l'art. 24c LAT qu'un agrandissement du volume visible d'une construction ne peut être apprécié de la même manière qu'une simple modification de l'aspect extérieur de la construction touchant aux fenêtres. En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [...] expressément être admises aussi lorsqu’elles sont nécessaires pour mettre dans un état conforme aux normes usuelles une habitation qui avait à l’origine cette affectation. [...] Il s’agit [..] de pouvoir, par exemple, adapter aux besoins modernes les hauteurs sous plafond, les fenêtres et équipements similaires.”
In der zitierten Entscheidung wurde ein gedeckter Stellplatz abgelehnt, weil er nicht von allen Seiten offen ausgeführt war und damit nicht mit Art. 24c Abs. 4 RPG vereinbar erschien. Ein geschlossener Carport kann demnach wegen verminderter Offenheit die geforderte Einpassung in die Landschaft beeinträchtigen und zur Ablehnung führen.
“Le 13 juillet 2017, la commune a dénoncé à la préfecture l'exécution de travaux non conformes aux autorisations de construire susmentionnées, nécessitant selon elle une procédure de mise en conformité. À la suite de cette dénonciation, les propriétaires ont déposé une demande de permis de construire pour mettre en conformité les transformations intérieures, l'agrandissement des fenêtres, la pose de velux, le box intérieur pour voitures, ainsi que le couvert pour deux voitures. Cette demande a été publiée dans la Feuille officielle (FO) ggg. Le 8 mai 2023, la DIME a délivré une autorisation spéciale pour la mise en conformité de certains travaux effectués en violation des permis de construire de 2015 et 2016. Elle l'a en revanche refusée pour le couvert à voitures. Elle a constaté que ce dernier n'était pas ouvert de toutes parts; qu'il était contraire à sa directive du 2 juillet 2018 relative aux transformations partielles de bâtiments situés hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone et à l'art. 24c al. 4 LAT; et qu'il ne pouvait pas non plus être considéré comme imposé par sa destination au sens de l'art. 24 LAT. Le 10 mai 2023, le SeCA a émis un préavis défavorable concernant la mise en conformité du couvert à voitures, soulignant notamment que cette partie du projet n'était pas conforme à la LAT et à l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1). Par décision du 24 juillet 2023, se fondant sur le refus partiel d'autorisation spéciale de la DIME, le Préfet a refusé de délivrer le permis de construire pour la mise en conformité du couvert pour deux voitures, tout en autorisant la mise en conformité des autres aménagements réalisés. D. Par mémoire du 12 septembre 2023, les propriétaires recourent contre ces décisions auprès du Tribunal cantonal. Ils concluent, sous suite de frais et dépens, principalement, à la délivrance de l'autorisation spéciale et à l'octroi du permis de construire pour la mise en conformité du couvert pour deux voitures, à condition que le lambris en bois soit supprimé, et, subsidiairement, au renvoi de la cause aux autorités intimées pour nouvelles décisions dans le sens des considérants.”
Nach der zitierten Rechtsprechung kann die Neuerstellung eines Zufahrtsweges von über ca. 100 m Länge sowie die Anlage einer Parkplatzfläche von mehr als 100 m2 nicht als "massvolle Erweiterung" im Sinne von Art. 24c angesehen werden und kann deshalb abgelehnt werden.
“Referenz: R 23 40 Im BAB-Entscheid vom 2. März 2023 erteilte das ARE die BAB- Bewilligung für das Bauvorhaben a). Das ARE kam gestützt auf die Stellungnahme des ALG vom 5. Januar 2023 zum Schluss, dass nur die Erstellung eines Bewirtschaftungswegs im steileren Abschnitt auf einer Länge von ca. 40 m (Bauvorhaben a) landwirtschaftlich begründet werden könne. Der restliche Abschnitt der temporar erstellten Baupiste (Bauvorhaben b) sei gemäss ALG nicht landwirtschaftlich begründet. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG könne nicht erteilt werden. Zum Referenzzeitpunkt von 1972 habe keine Erschliessung der ehemaligen landwirtschaftlichen Temporärwohnbaute bestanden. Die Neuerstellung eines Zufahrtsweges von über 100 m könne nicht mehr als geringfügige Erweiterung im Sinne der Raumplanungsverordnung angesehen werden. Die nachträgliche BAB-Bewilligung für das Bauvorhaben b) wurde deshalb nicht erteilt.”
“- Rejet du grief des recourants relatif au contrôle préjudiciel du PGA communal. Se prévalant d'une erreur qui aurait affecté dès l’origine le PGA, ils ne font pas valoir une modification des circonstances (consid. 2). - Les autorisations communales délivrées pour les installations litigieuses étant nulles, les recourants ne peuvent, sur ce point, se prévaloir de leur bonne foi (consid. 3). - Au vu de sa surface (de plus de 100 m2), la place de stationnement ne peut être autorisée en tant qu'agrandissement mesuré au sens de l'art. 24c LAT, tel qu'en vigueur en 2006; à cela s'ajoute qu'elle ne respecte pas l'identité des abords du bâtiment. L'aménagement d'une surface de stationnement de plus de 100 m2, à proximité d'un village, n'est pas non plus imposé par sa destination en zone agricole au sens de l'art. 24 LAT (consid. 9). - Le remplacement de l’ancien bûcher par un nouveau en 2006 ne saurait être considéré comme une reconstruction, voire une reconstruction combinée à une transformation partielle conforme à l'art. 24c LAT. Le nouveau bûcher n'est pas non plus imposé par sa destination hors de la zone à bâtir au sens de l'art. 24 let. a LAT (consid. 10). - Quoi qu’il soit de la question de la bonne foi des intéressés en lien avec la surface de stationnement, et le bûcher, l’ordre de remise en état de ces ouvrages doit être confirmé (consid. 13). Recours rejeté dans la mesure où il est recevable. TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 21 janvier 2022 Composition M. Pascal Langone, président; Mme Pascale Fassbind-de-Weck et Mme Silvia Uehlinger, assesseures; Mme Valérie Duvanel-Donzel, greffière. Recourants 1. A.________ à ******** 2. B.________ à ******** tous deux représentés par C.________, à ********, Autorité intimée Direction générale du territoire et du logement, Service juridique, Autorité concernée Municipalité de Belmont-sur-Yverdon, représentée par Me Léonie SPRENG, avocate à Lausanne, Objet Remise en état Recours A.”
Art. 24c RPG begründet kein absolutes Erhaltungsgebot. Nach der Rechtsprechung kann statt des Erhalts der Abriss und der Wiederaufbau zulässig sein, sofern die für die Beurteilung massgeblichen Voraussetzungen (insbesondere zur Identität der Baute, zur Nutzung und zum Umfang) erfüllt sind und gestalterische oder nutzungsbedingte Anpassungen im Rahmen eines Wiederaufbaus zulässig erscheinen.
“So blieben die Nutzungsart und die wirtschaftliche Zweckbestimmung gleich und das Nutzungsmass verringere sich durch den Wegfall einer Wohneinheit sogar. Darüber hinaus würden an der Erschliessung keine und an der Umgebung gemäss den Plänen und entsprechenden Auflagen nur unwesentliche Änderungen vorgenommen. So seien diesbezüglich keine Stützmauern oder andere nachteilige Aussenraumgestaltungen vorgesehen. Auch folge der Neubau dem gewachsenen Terrain und vermindere durch die Verkleinerung der zonenfremden Wohnnutzung die Auswirkungen auf Raum und Umwelt. Weiter hielt die Vorinstanz fest, die auf den Erhalt ausgerichteten Vorbringen der Beschwerdeführerin seien unter dem Gesichtspunkt der Identität der Baute mangels Schutzwürdigkeit nicht massgebend. Auch wenn die Rekurrentin vorliegend zumindest den teilweisen Erhalt der bestehenden Baute bevorzugen würde, bestehe im Rahmen von Art. 24c RPG keine Pflicht, den Altbau zu erhalten und zu optimieren. Im Gegenteil gewähre die erweiterte Bestandesgarantie gemäss Art. 24c RPG das Recht, nicht mehr zonenkonforme, aber bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen abzubrechen und wiederaufzubauen. Die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin würden hauptsächlich Detailabweichungen in der Gestaltung betreffen, welche nicht die wesentlichen Elemente der Gesamtbeurteilung der Identität der Baute betreffen würden. Es treffe zwar zu, dass die Befensterung und der Kontrast der Süd- zur Nordseite etwas vom Bestehenden abweichen. Dies sei im Rahmen eines Wiederaufbaus jedoch zulässig, zumal der Kontrast weiterhin erkennbar sei und mit der Schindel- statt Eternitfassade eine gestalterische Verbesserung erzielt werden könne. Zudem sei aufgrund der geringen Raumhöhen sowie der unzweckmässigen Zimmeranordnung eine Anpassung für die zeitgemässe Wohnnutzung angezeigt, zumal sich diese nach objektiven Kriterien bemesse. Die im Bestand nicht vorhandene optische Abtrennung zwischen Wohnhaus und Scheune werde durch die verfügte Auflage überspielt bzw. abgeschwächt. Inwiefern der Neubau die Dachvorsprünge ungenügend aufnehme, begründe die Rekurrentin nicht.”
Bei der Bewilligungsprüfung ist eine Gesamtbetrachtung der Umstände vorzunehmen; zu prüfen sind namentlich Ausdehnung/Dimension des Volumens sowie die Einpassung in die rurale bzw. regionstypische Architektur und Landschaft. Insbesondere kann die Zulässigkeit von Überdachungen oder Pergolen davon abhängen, dass sie nicht überdimensioniert sind und sich in die örtliche Architektur einfügen.
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale.”
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale.”
“Cela étant, il reste à vérifier, en fonction de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, si une place couverte, respectivement une pergola, peut être autorisée dans le cas concret sur la base de certains critères, à savoir notamment s'il n'existe pas déjà différents espaces extérieurs couverts protégeant contre les intempéries (cf. arrêt TF 1C_238/2021 du 27 avril 2022 précité), si la construction envisagée n'est pas surdimensionnée (cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 précité) et si elle s'intègre dans l'architecture rurale du lieu. Or, dans sa directive relative aux habitations agricoles et bâtiments ruraux hors zone à bâtir, la DIME n'a toutefois posé aucun critère de la sorte, permettant de déterminer si la construction de places couvertes ou de pergolas peut être autorisée au sens des art. 16a LAT et 34 OAT. A cet égard, la Cour relève d'ailleurs que la directive précitée a, contre toute attente, un contenu semblable à la directive du 2 juillet 2018 / 28 février 2023 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (art. 24c LAT). Toutefois, l'octroi d'une autorisation sur la base de l'art. 16a LAT ne peut pas s'examiner selon les mêmes critères que ceux prévalant pour l'octroi d'une dérogation au sens de l'art. 24c LAT, régime par nature exceptionnel, dont l'appréciation globale des circonstances se doit d'être plus rigoureux. En particulier, cette dernière disposition impose une condition supplémentaire, à savoir que les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Eu égard à ce qui précède, la DIME ne peut pas simplement interdire les places couvertes, respectivement les pergolas, mais se doit d'examiner les circonstances de manière globale ("Gesamtbetrachtung", cf. arrêt TF 1C_439/2018 du 13 mars 2020 consid. 4.2) pour déterminer si une construction peut être autorisée, notamment en fonction de sa dimension et de son intégration dans l'architecture rurale.”
Die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit ist eine notwendige Voraussetzung für den Schutz nach Art. 24c RPG. Liegt diese Nutzbarkeit nicht mehr vor (z. B. aufgrund baufälligen Zustands) und wurde nicht durch angemessenen Unterhalt dokumentiert, entfällt der Schutz. Fehlt die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit, kann daraus kein Anspruch auf Gleichbehandlung gestützt auf Art. 8 Abs. 1 BV hergeleitet werden.
“Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass das Weidhaus nach Massgabe dieser Kriterien vor Beginn der ab 2001 ausgeführten Umbauarbeiten nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar war (vgl. angefochtener Entscheid E. 4b), zumal der gemauerte Sockelbereich gemäss den eigenen Schilderungen des Beschwerdegegners grosse Risse aufwies, der Holzaufbau auf diesem Sockel talwärts verschoben und das Gebäude bergseitig sogar eingestürzt war (Akten BVD pag. 17 mit Hinweis auf die Fotografien im Weidhausrichtplan, Objektblatt Nr. 2________; vgl. auch vorne E. 2.1). Es kann daher nicht gesagt werden, das Weidhaus sei vor dem Umbau gemessen an seiner Zweckbestimmung noch nutzbar und die tragenden Konstruktionen seien mehrheitlich intakt gewesen. Der Beschwerdegegner macht zudem nicht geltend, er habe durch angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung des Gebäudes dokumentiert. Die Vorinstanz hat angesichts des baufälligen Zustands des Weidhauses somit zu Recht die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit verneint und im Rahmen der summarischen Prüfung folgerichtig festgehalten, die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24c RPG bzw. aArt. 24c RPG in der ursprünglichen Fassung vom 20. März 1998, der im Zeitpunkt der Bauausführung in Kraft war (AS 2000 S. 2042, 2044), seien nicht erfüllt.”
“Eine gesetzwidrige Praxis vermag somit nur dann einen Anspruch auf Gleichbehandlung zu begründen, wenn die Sachverhalte vergleichbar sind (vgl. dazu auch Urteil 1C_173/2020 vom 24. März 2021 E. 5.4, in: ZBl 123/2022 S. 380). Da nach dem Ausgeführten die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit der Baute oder Anlage eine unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG darstellt und es an dieser Voraussetzung im vorliegenden Fall fehlt, hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müssen, dass im Kanton Luzern in gesetzeswidriger Weise Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG auch für nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen erteilt worden wären. Dass dies der Fall ist, behauptet er jedoch nicht. Er kann somit nicht gestützt auf 8 Abs. 1 BV eine Gleichbehandlung im Unrecht fordern.”
Erweiterungen, die das bestehende Gebäudevolumen überschreiten, sind nur unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig; Art. 42 Abs. 3 RPV verweist insoweit auf diese Voraussetzungen. Veränderungen der baulichen Umgebung (z. B. Terrainveränderungen, Sitzplätze) erhöhen das Gebäudevolumen nicht und sind nicht nach Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen; sie sind vielmehr hinsichtlich des Identitätserfordernisses (Wesensgleichheit) zu prüfen. Deutliche Umgebungsveränderungen können die Identität verneinen.
“Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern.”
“Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 lit. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist (vgl. Urteil 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3 mit Hinweisen). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern (Urteil 1C_443/2018 vom 3.”
“Das in Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV verankerte Erfordernis der Wahrung der Identität bzw. Wesensgleichheit und die in Art. 24c Abs. 4 RPG aufgezählten drei Tatbestände, die eine Veränderung am äusseren Erscheinungsbild erlauben (nötig für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung, oder darauf ausgerichtet, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern), stellen eigenständige, unabhängig voneinander zu erfüllende Voraussetzungen dar (Urteil BGer 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Art. 24c Abs. 4 RPG bildet dabei regelmässig den strengeren Massstab (Urteile BGer 1C_415/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.6 mit Hinweisen; 1C_575/2014 vom 4. Januar 2016 E. 4.3). Diese Bestimmung ist indessen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht auf bauliche Umgebungsgestaltungen ausgerichtet. So geht doch aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes hervor, dass die Befürchtung bestand, die Erweiterung des Anwendungsbereichs von Art. 24c RPG auf landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten (Abs.”
“Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wenn er in der Stellungnahme vom 12. Februar 2021 vorbringt, optisch seien die beiden Fahrrinnen mit Grasnarbe in der Mitte in der leichten Hanglage kaum sichtbar. So sind – wie ausgeführt – neben dem eigentlichen Weg – auch Terrainanpassungen nötig. Auch der geplante Wendeplatz, welcher grössere Aufschüttungen nötig macht und markante Stützmauern vorsieht, verändert das Umgebungsbild vor dem Chalet in erheblicher Weise. Bereits eine erhebliche Terrainveränderung kann zur Verneinung der Identität führen.16 Vorliegend plant der Beschwerdeführer nicht nur eine deutlich wahrnehmbare Geländeveränderung, sondern verändert mit der Zufahrt sowie dem Autounterstand mit Wendeplatz auch das äussere Erscheinungsbild in erheblicher Weise. Dies führt dazu, dass die Wesensgleichzeit zu verneinen ist und die Identität der Baute nicht mehr gewahrt bleibt. Das umstrittene Bauvorhaben geht damit unabhängig von den flächenmässigen Beschränkungen nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV über eine Erweiterung im Sinn von Art. 24c Abs. 2 RPG hinaus. Ebenso kann offen bleiben, ob das Vorhaben für eine zeitgemässe Wohnnutzung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig ist, wie dies der Beschwerdeführer mit Verweis auf das erstrittene Notwegrecht geltend zu machen scheint. Denn die Wesensgleichheit – welche vorliegend verneint werden muss – bleibt stets vorbehalten.17”
Nach Art. 24c Abs. 4 RPG sind Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds auch zulässig, wenn eine energetische Sanierung dies als notwendig erscheinen lässt; eine Sanierung kann insoweit auch Eingriffe in die Fassade umfassen.
Änderungen des äusseren Erscheinungsbilds sind nach Art. 24c Abs. 4 RPG nur in drei abschliessenden, alternativ zu erfüllenden Fällen zulässig: wenn sie notwendig sind für eine zeitgemässe Wohnnutzung, für eine energetische Sanierung oder zur besseren Einpassung in die Landschaft. Die Auslegung des Erfordernisses «nötig» ist restriktiv und die Rechtsprechung verlangt hohe Anforderungen. Zudem ist die Erfüllung von Abs. 4 notwendig, aber nicht ausreichend; es muss zusätzlich geprüft werden, ob durch die Änderung die Identität des Bauwerks im Wesentlichen gewahrt bleibt.
“Sur le plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels les dimensions ainsi que l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'.uipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (cf. ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a et 3b; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.2; CDAP AC.2020.0139 du 29 avril 2021 consid. 2d et les références citées). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), soit ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit., n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT dans la révision partielle de la LAT de 2011, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois hypothèses sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT).”
“Sur la plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels non seulement les dimensions mais aussi l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5; 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1; CDAP AC.2015.0045 du 29 août 2016 consid. 3c et les arrêts cités). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau bâtiment soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), à savoir ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, in Heinz Aemisegger, Pierre Moor, Alexander Ruch, Pierre Tschannen [éds], Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, n° 27 ad art. 24c LAT). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l'art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli /Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l'art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Muggli, Commentaire pratique, op.”
“Sur la plan qualitatif, la jurisprudence fédérale retient que l'identité de la construction est respectée pour l'essentiel lorsque la modification projetée sauvegarde dans ses traits essentiels non seulement les dimensions mais aussi l'apparence extérieure du bâtiment et qu'elle n'entraîne pas d'effets nouveaux notables sur l'affectation du sol, l'équipement et l'environnement. La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5. ; 11C_486/2015 précité consid. 3.3.1; AC.2015.0045 du 29 août 2016 consid. 3c et les arrêts cités). Le droit fédéral n'exige pas que l'ancien et le nouveau soient tout à fait semblables; l'identité se rapporte bien plutôt aux traits ou aux éléments essentiels de l'ouvrage (en allemand: "die wesentlichen Züge"), ceux qui revêtent une certaine importance pour l'aménagement du territoire (TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_128/2018 du 28 septembre 2018 consid. 5.3; cf. également Rudolf Muggli, op. cit. , art. 24c LAT N. 27). L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il n’est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment que dans trois cas spécifiques. Ces modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives et doivent être alternativement remplies (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (Rudolf Muggli, Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 14 et 18). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’alinéa 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (Rudolf Muggli, op.”
“4, qui visait à répondre à la crainte que l'élargissement du champ d'application matériel de l'art. 24c LAT aux nombreuses fermes désaffectées n'entraîne la transformation d'une grande partie du paysage rural. Depuis cette révision, les modifications apportées à l'aspect extérieur des bâtiments ne sont admissibles que si elles sont nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, ou à un assainissement énergétique, ou à une meilleure intégration dans le paysage. Des modifications peuvent être qualifiées de nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles lorsqu'elles sont requises pour rendre les locaux d'habitation conformes aux standards modernes et au niveau de confort actuel, comme par exemple la construction d'une annexe abritant cuisine ou locaux sanitaires (Rudolf Muggli / Michael Pflüger, Bâtiments d'habitation existants sis hors de la zone à bâtir, Territoire et Environnement, janvier n° 1/13, VLP-ASPAN, p. 18 et 19). L’adjectif "nécessaire" doit être interprété de façon restrictive (Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT). L'al. 4 de l'art. 24c LAT vise en particulier à empêcher la disparition latente du caractère typique des paysages à la suite de la démolition de constructions traditionnelles et de leur remplacement par des bâtiments d'un caractère visiblement différent (Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir, in FF 2011 6533, p. 6539). Dans son rapport intitulé "Nouveau droit de l’aménagement du territoire - Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre", au chapitre V intitulé "Autorisations au sens de l’article 24c LAT: modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone" (dans la version du 23 février 2007, actuellement en vigueur), l'Office fédéral du développement territorial (OFDT-ARE) indique qu'en principe un agrandissement extérieur au sens des art.”
“Weiter zu prüfen ist die erleichterte Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen i.S.v. Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. F.________ vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Hinsichtlich der Garage erscheint dies fraglich. Die Gemeinde hat in ihren Schlussbemerkungen ausgeführt, dass diese 1975 bewilligt worden sei. Ob die Garage unter Art. 24c RPG fällt, kann mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen jedoch offengelassen werden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an diese Voraussetzungen.”
Die Rechtsprechung nimmt wiederholt den 1. Juli 1972 als massgeblichen Stichtag an und macht Art. 24c RPG grundsätzlich nur auf nach altem Recht rechtmässig errichtete oder geänderte Bauten und Anlagen anwendbar.
“2 L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. 3 Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture. 4 Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies." A teneur de l'art. 41 al. 1 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1), l'art. 24c LAT est applicable aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). Il n’est en revanche pas applicable aux constructions et installations agricoles isolées et inhabitées (art. 41 al. 2 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, moment où le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti a été consacré dans la législation fédérale (cf. notamment ATF 129 II 396 consid. 4.2). L'art. 42 OAT, disposition d'exécution de l'art. 24c LAT, précise ce qui suit: "Modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l’ancien droit 1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l’identité de la construction ou de l’installation et de ses abords est respectée pour l’essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique.”
“1 LAT), respectivement, en dérogation à ce principe, si l'implantation de ces constructions ou installations hors de la zone à bâtir est imposée par leur destination et si aucun intérêt prépondérant ne s'y oppose (cf. art. 24 LAT). L'art. 24c LAT institue au demeurant une garantie générale de la situation acquise en faveur des constructions hors de la zone à bâtir qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais ne sont plus conformes à l'affectation de la zone (al. 1). L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (al. 4). Dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies (al. 5). L'art. 41 al. 1 OAT précise que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1 p. 398). L'art. 42 OAT définit de façon qualitative et quantitative la transformation partielle et l'agrandissement mesuré au sens de l'art. 24c al. 2 et 3 LAT. Cette disposition a la teneur suivante: "1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel. Sont admises les améliorations de nature esthétique.”
“2 L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. 3 Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture. 4 Les modifications apportées à l'aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies." L'art. 41 al. 1 OAT précise que le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral (constructions et installations érigées selon l'ancien droit). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 8 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit expressément le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1). L'art. 42 OAT précise la réglementation applicable aux "modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit". Il a la teneur suivante: "Art. 42 Modifications apportées aux constructions et installations érigées selon l'ancien droit 1 Une transformation est considérée comme partielle et un agrandissement est considéré comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation et de ses abords est respectée pour l'essentiel.”
“2 L’autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. 3 Il en va de même des bâtiments d’habitation agricoles et des bâtiments d’exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l’agriculture. 4 Les modifications apportées à l’aspect extérieur du bâtiment doivent être nécessaires à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage. 5 Dans tous les cas, les exigences majeures de l’aménagement du territoire doivent être remplies." L'art. 41 al. 1 de l'ordonnance du 28 juin 2000 sur l'aménagement du territoire (OAT; RS 700.1) précise le champ d'application de l’art. 24c LAT: il s'agit des constructions et installations qui ont été érigées ou transformées légalement avant l’attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Dans cette partie de la commune de Jorat-Mézières, il faut partir du principe que la date déterminante est le 1er juillet 1972, moment où le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti a été consacré dans la législation fédérale (cf. notamment ATF 129 II 396 consid. 4.2; TF 1C_337/2020 du 10 février 2021 consid. 2.1). En l'occurrence, la maison est largement antérieure à cette date et la place aménagée par un ancien propriétaire date de quelques années avant”
“1 Die Beschwerdeführenden nutzen das ehemalige Bauernhaus in der Landwirtschaftszone zonenfremd und benötigen für die verschiedenen bereits durchgeführten oder geplanten baulichen Veränderungen unbestrittenermassen eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG. Sie berufen sich auf die Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG. Danach werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zusätzlich für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Abs. 4). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). 3.2 Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (altrechtliche Baute und Anlagen; Art. 41 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]). Stichtag ist in der Regel der 1. Juli 1972, d.h. das Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 S. 950), das erstmals Bau- und Nichtbaugebiet klar trennte (BGE 147 II 309 E. 5.4, 129 II 396 E. 4.2.1; BVR 2016 S. 471 E. 3.2 mit Hinweisen). – Unter den Verfahrensbeteiligten ist nicht bestritten, dass es sich bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden um eine rechtmässig erstellte, altrechtliche Baute im Sinn von Art. 24c RPG handelt. 3.3 Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs.”
Kann bei einem Konflikt zwischen der Bestandsgarantie nach Art. 24c und dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbauzonen das öffentliche Interesse der Raumplanung überwiegen, so kann dies nach der Rechtsprechung zur Versagung oder Aufhebung einer Ausnahmebewilligung führen (vgl. ATA/974/2022).
“Enfin, l’argument selon lequel les propriétaires sont obligés par la commune de procéder aux raccordements séparatif et électrique, est sans pertinence in casu, puisqu’ils ne font pas partie des éléments susmentionnés ayant conduit la chambre de céans aux conclusions précitées s’agissant de l’application des art. 24c LAT et 42 OAT. Il en va de même concernant la conclusion subsidiaire des propriétaires, excluant l’installation d’un chauffage fixe de la demande d’autorisation litigieuse, étant précisé qu’une telle installation dans un bâtiment principalement non chauffé, comme en l’espèce, est expressément considérée par l’ARE comme une modification importante de son utilisation (rapport ARE 2012, p. 10), sans que l’absence d’un tel chauffage ne conduise in casu à la conclusion contraire pour les raisons évoquées plus haut. Par conséquent, le projet litigieux ne respecte pas l’art. 42 al. 3 let. c OAT, de sorte que la condition du respect de l’identité n’est pas remplie, malgré les apparences extérieures semblant relativement similaires entre le bâtiment envisagé et le pavillon actuel ainsi que le respect des limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 let. b OAT comme exposé plus haut. En outre, pour les raisons sus-évoquées et en application de l’art. 24c al. 5 LAT, le principe constitutionnel de la séparation des parties constructibles et non constructibles du territoire (art. 1 al. 1 phr. 1 LAT en lien avec l’art. 75 al. 1 Cst.) l’emporte in casu sur la garantie de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT. Le recours de la commune doit donc être admis. Le jugement querellé et l’autorisation litigieuse DD 3______ seront annulés. 8) Vu l'issue du litige, un émolument de CHF 1'500.- sera mis à la charge solidaire des propriétaires qui succombent (art. 87 al. 1 LPA). Une indemnité de procédure de CHF 1'500.- sera allouée à la commune, conformément à la jurisprudence constante de la chambre administrative, pour une commune de moins de dix mille habitants qui a dû recourir aux services d'un mandataire (ATA/723/2020 du 4 août 2020 consid. 7 et les références citées). Une moitié sera mise à la charge solidaire des intimés et l'autre à celle de l'État (département du territoire) (art. 87 al. 2 LPA). * * * * * PAR CES MOTIFS LA CHAMBRE ADMINISTRATIVE à la forme : déclare recevable le recours interjeté le 21 février 2022 par la commune de A______ contre le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; au fond : l'admet ; annule le jugement du Tribunal administratif de première instance du 19 janvier 2022 ; annule la décision du département du territoire DD 3______ du 25 novembre 2020 ; met un émolument de CHF 1'500.”
Die Aufstellung aussenliegender Technik (z. B. Luft‑Wasser‑Wärmepumpe) kann im Einzelfall als ‚nötig‘ für eine energetische Sanierung i. S. v. Art. 24c Abs. 4 RPG anerkannt werden, wenn im konkreten Fall keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen, die Anlage bau‑ und umweltrechtlich zulässig ist, sich emissions‑, lärmschutz‑ und gesamtkostenbezogen besser eignet als Alternativen und das äussere Erscheinungsbild in seinen Grundzügen gewahrt bleibt.
“Zusammenfassend ergibt sich, dass der strittigen aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen. Sie entspricht vollumfänglich den bau- und umweltrechtlichen Vorschriften und ist für die energetische Sanierung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig. Ebenso bleibt das äussere Erscheinungsbild des bestehenden Gebäudes in seinen Grundzügen gewahrt. Die geplante Wärmepumpenanlage ermöglicht es der Beschwerdegegnerschaft, ihre durch Besitzstand geschützte Wohnnutzung im bisherigen Umfang weiterzuführen, was dem Sinn und Zweck von Art. 24c RPG entspricht und auch mit dem Trennungsgrundsatz von Bau- und Nichtbaugebiet vereinbar ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist der Lärmschutz durch die Aussenaufstellung der strittigen Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft am besten gewährleistet (vgl. Erwägung 8). Andere alternative, erneuerbare Heizsysteme, die im Innern des Gebäudes installiert werden könnten, sind nicht besser geeignet. Die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass die Lärmimmissionen der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe bezogen auf ihr Gebäude als störend oder lästig empfunden werden, ist unbegründet. Vielmehr werden die Geräusche der geplanten Wärmepumpenanlage nach der schlüssigen Beurteilung des AUE beim Wohnteil der Beschwerdeführerin nachts nicht oder kaum hörbar sein.”
“Dies erfordert unter Umständen einen Anbau ausserhalb des Gebäudes. Damit wäre aus Sicht des Raumplanungsrechts verglichen mit einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe nichts gewonnen. Zu beachten ist weiter, dass bei der Verbrennung von Pellets – wenn auch in geringem Mass – Stickoxide und Feinstaub entstehen, welche die Luft belasten können, wohingegen die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe keine derartigen Emissionen verursacht. Schliesslich sprechen auch die Gesamtkosten gegen eine Pelletheizung. Diese sind aufgrund der höheren Betriebs- und Unterhaltskosten über eine Lebensdauer der Heizsysteme von 20 Jahren betrachtet um rund 17 Prozent höher als bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dies zeigt die Berechnung mit dem öffentlich zugänglichen Programm «Heizkostenrechner für kleine Gebäude» von energieschweiz.68 Die Aufstellung der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft erweist sich damit der Beurteilung des AGR folgend für die energetische Sanierung als nötig im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden.”
Nachträgliche Erweiterungen der befestigten Fläche (z. B. Aufbringen von Teer) gelten ohne Verbesserung der landschaftlichen Einpassung in der Regel nicht als bewilligungsfähige Änderung nach Art. 24c RPG und können zur Ablehnung der Bewilligung bzw. zu einer Rückbauverpflichtung führen.
“________ ont déposé une demande de permis de construire pour l'ouvrage suivant (selon la rubrique 10 du formulaire officiel): "Rénovation de la place devant la maison. Evacuation de l'ancien revêtement (goudron et béton) et pose d'un nouvel enrobé". Un plan ou croquis était joint à la demande, qui figure la surface concernée. La demande a été transmise à la Direction générale du territoire et du logement (DGTL), compétente pour délivrer l'autorisation spéciale requise, étant donné que le terrain se trouve en zone agricole. La DGTL a d'emblée constaté que les travaux avaient déjà été réalisés, les propriétaires demandant en définitive une autorisation pour la régularisation ou la mise en conformité de l'ouvrage. Ceux-ci ont alors admis avoir fait exécuter les travaux au printemps 2020. C. La DGTL a ensuite rendu une décision de refus de l'autorisation spéciale requise. Cette décision, incluse dans la synthèse CAMAC no 196861 du 15 mars 2022, retient en conclusion que le projet "n'est pas conforme aux exigences légales en raison du non-respect de l'identité du bâtiment et de ses abords pour l'essentiel (art. 24c LAT et 42 OAT)". Dans la motivation, au ch. 3 ("Examen des travaux litigieux"), cette décision retient ce qui suit: "La place goudronnée, qui fait l'objet de la présente demande de mise en conformité, n'aurait pas été admise par notre direction. Seuls des travaux de strict entretien de la place autour du bâtiment ECA no 68, sans modification de l'assiette ou du revêtement auraient pu être effectués. A titre indicatif, peuvent être considérés comme stricts travaux d'entretien uniquement les travaux visant à maintenir l'ouvrage dans son état, en réparant les atteintes dues au temps sans en modifier sa nature ni son affectation. En effet, une modification plus importante telle que réalisée peut uniquement être envisagée si elle concourt à une meilleure intégration de cette place dans le paysage au sens de l'article 24c alinéa 4 LAT. Dans le cas d'espèce, les travaux de goudronnage et d'agrandissement de la place autour de l'habitation ont un impact important sur la propriété considérée. En effet, ils ne respectent pas l'identité du bâtiment existant et celle de ses abords, et ne concourent pas à une meilleure intégration paysagère de ladite place.”
“Der geforderte Rückbau der Terrassierungen mittels Blocksteinmauern und die Pflicht zur Erstellung von Böschungen in der angefochtenen Verfügung sind geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Insbesondere ist der Vorschlag der Beschwerdeführenden, die Blocksteinmauern zu begrünen und mit Humus zu überdecken nicht geeignet für die Wiederherstellung des baubewilligten Zustands. Einzig der komplette Rückbau der Blocksteinmauern vermag den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass die erstellten Umgebungsgestaltungsmassnahmen in der Landwirtschaftszone unzulässig sind. Die Terrassierung mit den Blocksteinmauern verändert das äussere Erscheinungsbild massiv und in störender Weise, womit auch diese Bauten nicht mit Art. 24c RPG vereinbar sind. Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist das veränderte Bild der Umgebung deutlich zu sehen. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Stöcklis mit seiner Umgebung bleibt offensichtlich nicht gewahrt. Gleiches geht zudem – auch wenn in allgemeiner Form zur Umgebungsgestaltung der Beschwerdeführenden als Ganzes – aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Andere Ausnahmetatbestände nach Art. 24 ff. RPG fallen auch diesbezüglich nicht in Betracht. Interessen, welche dem Rückbau der genannten Umgebungsgestaltungsarbeiten entgegenstünden, bringen die Beschwerdeführenden nicht vor. Dass die finanziellen Folgen der Wiederherstellung nicht ausschlaggebend und die Beschwerdeführenden nicht gutgläubig sind, wurde bereits in Erwägung 5d ausgeführt und gilt hier gleichermassen. Zusammenfassend ist die Wiederherstellung des ordentlichen Zustands den Beschwerdeführenden folglich auch zumutbar, da die gewichtigen öffentlichen Interessen (vgl. Erwägung 4b vorangehend) den privaten Interessen der Beschwerdeführenden am Beibehalten des baurechtswidrigen Zustands in der Landwirtschaftszone vorgehen.”
“Der geforderte Abbruch der Blocksteinmauer und die Pflicht zur Erstellung einer Böschung gemäss bewilligtem Plan in der angefochtenen Verfügung ist geeignet und erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Mildere Massnahmen, mit denen dasselbe Ziel erreicht werden könnte, sind hier nicht ersichtlich. Eine summarische Prüfung ergibt schliesslich, dass die erstelle Blocksteinmauer in der Landwirtschaftszone unzulässig ist. Die Blocksteinmauer ist von weitem erkennbar. Das äussere Erscheinungsbild wird dadurch erheblich verändert. Auf den Fotos in der Beschwerdeantwortbeilage 4 ist die Terrainveränderung und das veränderte Bild der Umgebung deutlich zu sehen. Die Identität der Baute wird dadurch nicht mehr gewahrt. Es kann auch nicht gesagt werden, die Blocksteinmauer entspricht der natürlichen Umgebung einer Baute im ländlichen Raum, wie es die Gestaltungsgrundsätze des AGR zu Art. 24c RPG vorsehen. Vielmehr sind solche Terrainveränderungen mittels Blocksteinmauern durch diese Gestaltungsgrundsätze explizit untersagt. Gleiches geht zudem – auch wenn in allgemeiner Form zur Umgebungsgestaltung der Beschwerdeführenden als Ganzes – aus der Stellungnahme des AGR vom 22. September 2021 hervor. Die Blocksteinmauer erweist sich damit unter dem Titel von Art. 24c RPG als nicht bewilligungsfähig. Dass die Blocksteinmauer gestützt auf einen anderen Ausnahmetatbestand nach Art. 24 ff. RPG möglich wäre, ist auch hier weder geltend gemacht noch erkennbar. Das Vorbringen der Beschwerdeführenden, die Blocksteinmauer bilde nicht Gegenstand der Umgebungsgestaltung, verfängt zudem nicht. Sie vermögen nicht darzulegen, weshalb die Blocksteinmauer die Funktion einer Stützmauer für die Strasse bilde. Aus den eingeholten Akten zur Strassensanierung der Zufahrtsstrasse I.________ 5-8 ist nicht ersichtlich, dass eine Blocksteinmauer aus statischen Gründen erforderlich wäre, geschweige denn, dass eine solche effektiv geplant war.”
Für die Berechnung der SBPI in Dachgeschossen gilt in der Bauzone die kantonale Mindesthöhe (z. B. Waadt: 1,30 m). Liegt die Bauparzelle ausserhalb der Bauzone, enthält Art. 24c keine Vorbehaltsregel zugunsten kantonalen Rechts; die Bestimmung der im Dachgeschoss zu zählenden Flächen richtet sich deshalb nach dem Bundesrecht und den Empfehlungen der ARE.
“C'est pourquoi le tribunal de céans a déjà eu l'occasion de relever, s'agissant de constructions situées en zone à bâtir, que la surface brute de plancher dans les combles ne devait compter qu'à partir d'une hauteur minimale d'1,30 sous le plafond ou les chevrons (CDAP AC.2010.0017 du 11 août 2010 consid. 6d et les références citées). La situation est toutefois différente lorsque la construction se trouve hors de la zone constructible; le tribunal fédéral a déjà jugé que l'art. 24c LAT ne contenait aucune réserve en faveur du droit cantonal, de sorte que la faculté de transformer partiellement une construction bénéficiant de la situation acquise relevait exclusivement du droit fédéral, y compris pour déterminer la SBPI dans les combles. Le fait que les normes ORL ou SIA ne donnent aucune indication sur la manière dont il convient de calculer cette surface au niveau des combles ne signifie pas que les cantons disposent d'une marge de manœuvre en la matière (cf. TF 1A.10/2005 du 13 juillet 2005 consid. 3.3; Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT). Au contraire, vu le silence de ces normes, il convient de se référer aux recommandations de l'ARE. Dans ce contexte, les recourants ne peuvent rien tirer de la hauteur d'1,30 m prévue aux art. 25 et 27 RLATC. Cette question n'a toutefois guère de portée en l'espèce, dès lors que la paroi séparant le réduit non isolé des pièces habitables est d'une hauteur largement supérieure à 1,30 m, selon les plans du 9 octobre”
“S'agissant de la question de savoir si la SBPI doit être calculée, dans les combles, à partir d'une hauteur d'1 m ou d'1,30 m, il est vrai que les recommandations de l'ARE renvoient aux réglementations cantonales définissant la SBPI, pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL-EPF 514 420 (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire, op. cit., p. 10) ou la norme SIA 421 (cf. Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT), dont il ressort que le vide d'étage inférieur à la valeur minimale légale n'entre pas dans ce calcul (ch. 4.4; cf. ég. CDAP AC.2020.0102 du 31 mars 2021 consid. 3b). Or c'est le droit cantonal qui définit la valeur minimale du vide d'étage. En droit vaudois, les dispositions relatives à la salubrité des constructions la fixent à 1,30 m, dans les combles (cf. art. 25 et 27 al. 2 du règlement du 19 septembre 1986 d'application de la loi sur l'aménagement du territoire et les constructions [RLATC; BLV 700.11.1]). C'est pourquoi le tribunal de céans a déjà eu l'occasion de relever, s'agissant de constructions situées en zone à bâtir, que la surface brute de plancher dans les combles ne devait compter qu'à partir d'une hauteur minimale d'1,30 sous le plafond ou les chevrons (CDAP AC.2010.0017 du 11 août 2010 consid. 6d et les références citées). La situation est toutefois différente lorsque la construction se trouve hors de la zone constructible; le tribunal fédéral a déjà jugé que l'art.”
“C'est pourquoi le tribunal de céans a déjà eu l'occasion de relever, s'agissant de constructions situées en zone à bâtir, que la surface brute de plancher dans les combles ne devait compter qu'à partir d'une hauteur minimale d'1,30 sous le plafond ou les chevrons (CDAP AC.2010.0017 du 11 août 2010 consid. 6d et les références citées). La situation est toutefois différente lorsque la construction se trouve hors de la zone constructible; le tribunal fédéral a déjà jugé que l'art. 24c LAT ne contenait aucune réserve en faveur du droit cantonal, de sorte que la faculté de transformer partiellement une construction bénéficiant de la situation acquise relevait exclusivement du droit fédéral, y compris pour déterminer la SBPI dans les combles. Le fait que les normes ORL ou SIA ne donnent aucune indication sur la manière dont il convient de calculer cette surface au niveau des combles ne signifie pas que les cantons disposent d'une marge de manœuvre en la matière (cf. TF 1A.10/2005 du 13 juillet 2005 consid. 3.3; Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT). Au contraire, vu le silence de ces normes, il convient de se référer aux recommandations de l'ARE. Dans ce contexte, les recourants ne peuvent rien tirer de la hauteur d'1,30 m prévue aux art. 25 et 27 RLATC. Cette question n'a toutefois guère de portée en l'espèce, dès lors que la paroi séparant le réduit non isolé des pièces habitables est d'une hauteur largement supérieure à 1,30 m, selon les plans du 9 octobre”
“S'agissant de la question de savoir si la SBPI doit être calculée, dans les combles, à partir d'une hauteur d'1 m ou d'1,30 m, il est vrai que les recommandations de l'ARE renvoient aux réglementations cantonales définissant la SBPI, pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL-EPF 514 420 (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire, op. cit., p. 10) ou la norme SIA 421 (cf. Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT), dont il ressort que le vide d'étage inférieur à la valeur minimale légale n'entre pas dans ce calcul (ch. 4.4; cf. ég. CDAP AC.2020.0102 du 31 mars 2021 consid. 3b). Or c'est le droit cantonal qui définit la valeur minimale du vide d'étage. En droit vaudois, les dispositions relatives à la salubrité des constructions la fixent à 1,30 m, dans les combles (cf. art. 25 et 27 al. 2 du règlement du 19 septembre 1986 d'application de la loi sur l'aménagement du territoire et les constructions [RLATC; BLV 700.11.1]). C'est pourquoi le tribunal de céans a déjà eu l'occasion de relever, s'agissant de constructions situées en zone à bâtir, que la surface brute de plancher dans les combles ne devait compter qu'à partir d'une hauteur minimale d'1,30 sous le plafond ou les chevrons (CDAP AC.2010.0017 du 11 août 2010 consid. 6d et les références citées). La situation est toutefois différente lorsque la construction se trouve hors de la zone constructible; le tribunal fédéral a déjà jugé que l'art.”
Gelegentliche oder historische Winternutzung begründet nicht automatisch Bestandesschutz für eine ganzjährige Nutzung. Massgebend für den Besitzstand nach Art. 24c RPG ist der Zustand am 1. Juli 1972; entscheidend ist, ob das Gebäude damals als Dauerwohnsitz genutzt oder entsprechend bewilligt war. Die Beweislast für den Besitzstand liegt grundsätzlich bei der Bauherrschaft; fehlender Nachweis kann zu den entsprechenden rechtlichen Folgen führen.
“Aus dem Umstand, dass bereits damals (und wohl auch schon ursprünglich) eine Küche und eine Heizung sowie eine Schlafmöglichkeit bestand, kann somit nicht abgeleitet werden, dass die Alphütte bereits damals für eine ganzjährige Nutzung oder eine Dauernutzung ausgelegt war. Zu beachten ist schliesslich, dass für die Alphütte noch 1994 ein landwirtschaftlich begründeter Umbau bewilligt wurde und in der Verfügung in Sachen bäuerliches Bodenrecht vom 9. Juli 2018[19] festgehalten wird, gemäss Auskunft des Gesuchstellers (vormaliger Eigentümer) sei die Hütte seit 20 Jahren nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Daraus lässt sich schliessen, dass die Alphütte sogar noch bis in die 90er-Jahre landwirtschaftlich und damit dem ursprünglichen Zweck entsprechend temporär für die Sömmerung genutzt wurde. Erst Recht muss dieser Hauptzweck auch noch im massgebenden Zeitpunkt im Juni 1972 gegolten haben. Zu diesem Zeitpunkt war damit noch immer von einer Temporärwohnbaute auszugehen. Damit steht fest, dass weder die damals vorhandene Ausstattung noch eine allfällige gelegentliche Nutzung als Ferienhaus im Winter etwas daran zu ändern vermögen, dass die Alphütte im Jahr 1972 eine Temporärwohnbaute geblieben ist. Sie fällt damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden fällt damit eine ganzjährige Nutzung nicht unter den Bestandesschutz von Art. 24c RPG.”
“der BSIG-Information[14], worin unter dem Titel «bei bestehenden, ganzjährig bewohnbaren Ferienhäusern» ausgeführt wird, dass bei altrechtlichen Alphütten ausserhalb des Siedlungsgebiets, welche «vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig bewilligt zu nichtlandwirtschaftlichen Wohnzwecken als Ferienhäuser genutzt wurden» die Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG uneingeschränkt anwendbar ist. Gestützt auf die Materialien zu Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV und die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. E. 2c, letzter Abschnitt) ist jedoch diese Aussage in der BSIG-Information insofern zu präzisieren, als auch altrechtliche Ferienwohnungen und -häuser in der Landwirtschaftszone als Temporärwohnbauten gelten, wenn sie kein Dauerwohnsitz waren und nur sporadisch bewohnt wurden. Massgebender Referenzzustand für den Besitzstand nach Art. 24c RPG ist der 1. Juni 1972, wobei sich der Besitzstand nur auf rechtmässig erstellte oder geänderte Bauten bezieht (Art. 41 RPV). Entscheidend für die Qualifizierung als Temporärwohnbaute ist somit, ob das Gebäude im Referenzzeitpunkt vom 1. Juli 1972 ein (bewilligter) Dauerwohnsitz war oder nur sporadisch bewohnt wurde (vgl. E. 2c). Dieser Nachweis obliegt grundsätzlich der Bauherrschaft; diese trägt auch die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit (vgl. Art. 8 ZGB[15]).[16] Wenn die Beschwerdeführenden aus den angeblichen Umständen, dass die strittige Alphütte schon immer ganzjährig nutzbar gewesen und auch schon vor 1972 im Winter als Feriendomizil genutzt worden sei, abzuleiten versuchen, dass eine ganzjährige Nutzung oder eine Dauernutzung vom Besitzstand gemäss Art. 24c RPG umfasst sei, so kann ihnen nicht gefolgt werden. Vorab ist festzuhalten, dass sich die von ihnen eingereichten Bestätigungsschreiben von ehemaligen Mietern primär auf die Zeit ab 1972 beziehen, welche nach dem Gesagten für den Besitzstand nach Art.”
“Für die Abwasserentsorgung musste ein Kanalisationsanschluss an die Gemeindeleitung erstellt werden.22 Das Frischwasser wird gemäss Angaben der Beschwerdeführer aus einer eigenen Quelle zugleitet. Nach Angaben der Beschwerdeführer wurde der Wohnteil des Weidhauses mit dem Umbau von 1969 ganzjährig bewohnbar. Das Weidhaus werde seither mehrmals pro Jahr, auch im Winter, als Ferienwohnung genutzt. Das Gebäude erfuhr mit dem Umbau eine gewisse Komfortsteigerung, insbesondere durch den Holzofen und die neue Toilette. Das Weidhaus wurde aber auch nach dem Umbau von 1969 nur sporadisch bewohnt. Es war weder ein Dauerwohnsitz im Sinne einer Erstwohnung noch liegt dafür eine entsprechende Bewilligung vor. Im Gegenteil war in der Baubewilligung von 1968 immer noch von einem Anbau (…) "an der Scheune mit Weidhaus" die Rede. Weder der verbesserte Wohnkomfort noch die Nutzung als Ferienwohnung vermögen etwas daran zu ändern, dass das Weidhaus eine Temporärwohnbaute geblieben ist. Es fällt in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV.”
Auch nicht als Geschoss nutzbare Volumen bzw. nach aussen angebrachte Körper (z. B. ein Aussengerät einer Wärmepumpe) können als «Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG gelten und damit unter den Anwendungsbereich der Bestimmung fallen.
“Vorab stellt sich die Frage, ob das strittige Aussengerät der geplanten Wärmepumpe unter den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG fällt. Das Bundesgericht präzisierte den Anwendungsbereich dieser Bestimmung – wie ausgeführt (E. 2d) – insofern, als entgegen deren Wortlaut nicht jede «Veränderung am äusseren Erscheinungsbild» darunterfällt, sondern es sich gestützt auf Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV um eine «Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens» handeln muss, was etwa bei einer blossen Terrainveränderung oder der Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen nicht der Fall sei.[33] Entgegen der Meinung der Beschwerdeführenden beschränkt sich der Anwendungsbereich jedoch nicht auf «Erweiterungen der Geschossfläche». Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen / ein nicht als Geschossfläche nutzbarer Körper eine «Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens» (bzw. dem Wortlaut von Art. 42 Abs. 3 Bst. c RPV folgend noch klarer eine «Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens») dar. Das Aussengerät der Wärmpumpe fällt damit unter den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG.”
Erschöpfung des Transformationspotenzials: Ergibt sich, wie im zitierten Entscheid, dass das dem Art. 24c RPG zugeteilte Transformationspotenzial erschöpft ist, sind nach dieser Rechtsprechung lediglich strikte Erhaltungsarbeiten zulässig. Die Behörde kann in diesem Zusammenhang Registervermerke, Fristen zur Wiederherstellung sowie Auflagen für Rückbau oder Remedierung anordnen.
“Pour les travaux de remise en état visés par les chiffres 8 à 14 ci-dessus, les éléments dont ils sont constitués, ou auxquels ils sont liés, doivent être ôtés et acheminés vers des lieux appropriés pour leur recyclage et pour les éléments extérieurs, le terrain naturel doit être reconstitué de manière à retrouver l'aspect de pâturage. D. Autres mesures 17. Un délai au 30 octobre 2025 est imparti au propriétaire pour procéder aux mesures de remise en état ordonnées sous lettre A et C, ci-dessus. 18. Une mention inscrite au Registre foncier indiquera le statut illicite mais toléré de l'ouvrage mentionné sous lettre B chiffre 7. La mention précisera le statut illicite mais toléré de l'accroche au faîte des lucarnes des pans est et ouest de la toiture, et qu'en cas de démolition volontaire ou accidentelle, les lucarnes devront être reconstruites selon leur état d'origine (art. 44 OAT). 19. Une mention inscrite au Registre foncier précisera que le bâtiment ECA no 2448 est un chalet de week-end qui ne peut être habité à l'année. Le potentiel de transformation alloué par l'art. 24c LAT est épuisé, seuls des travaux de strict entretien de ce bâtiment peuvent être réalisés (art. 44 OAT). 20. Une séance de constat sera fixée ultérieurement. Le propriétaire devra être présent ou se faire représenter. Cette séance sera conduite par l'autorité communale, laquelle rendra compte à la DGTL de ce qu'elle aura constaté, en joignant des photographies à son rapport. La DGTL ne sera pas représentée lors de cette séance de constat." La décision (ch. IV) fixe en outre un émolument de 4'160 fr. à supporter par son destinataire. Elle prévoit (ch. V) l'éventualité d'une exécution par substitution ainsi que d'une dénonciation pénale et elle statue que l'inscription d'une hypothèque légale en garantie des frais engagés – en cas d'exécution par substitution – serait requise sur la parcelle no 4520 conformément à la législation cantonale sur l'aménagement du territoire et les constructions. G. Agissant le 22 février 2024 par la voie du recours de droit administratif, B.”
“Concernant la remise en état des autres aspects, soit le bûcher (ch. 12), la terrasse et le couvert (ch. 13 s.), le recourant se borne pour l'essentiel à reprendre les arguments qu'il a développés en lien avec le respect de l'identité du bâtiment, sans exposer concrètement en quoi son intérêt privé au maintien de ces éléments l'emporterait sur les autres intérêts publics contraires, en particulier l'intérêt public, particulièrement important, lié à la séparation de l'espace bâti et non bâti, summa divisio du droit de l'aménagement du territoire. L'élargissement des avant-toits des lucarnes a modifié l'identité du chalet des Râpes et dépasse dès lors ce qui peut être admis au titre de transformation partielle au sens de l'art. 24c LAT (cf. supra consid. 2d)bb): la DGTL n'avait d'autre choix que d'ordonner le rétablissement d'une situation conforme au droit, compte tenu de l'intérêt public à la limitation des dimensions des constructions hors zone à bâtir. Quant au bûcher, à la terrasse et à la remise, ces aménagements aggravent l'illégalité des modifications effectuées et modifient les abords du chalet. Ils doivent par conséquent être supprimés, l'ordre de remise en état étant proportionné.”
Für einen Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG ist ein ununterbrochenes Interesse an der weiteren Nutzung erforderlich. Ein solcher Wiederaufbau kommt nicht von vornherein in Betracht bei über längere Zeit verlassenen Bauten; fehlt das fortbestehende Interesse — etwa weil zwischen Untergang/Abbruch und Wiederaufbau eine zu lange Zeit verstrichen ist — entfällt der Anspruch auf Wiederaufbau. Nach der Rechtsprechung ist der Wiederaufbau nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug bzw. innert nützlicher Frist an die Hand zu nehmen; die konkrete Beurteilung der Dauer ist einzelfallabhängig.
“Der Begriff des Wiederaufbaus ausserhalb der Bauzonen ist bundesrechtlicher Natur; er wurde in der RPG-Revision von 1998 - bzw. beim Erlass von Art. 24c RPG - nicht verändert. Bereits nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG - und damit vor der Präzisierung in Art. 42 Abs. 4 RPV - musste für einen Wiederaufbau u.a. ein ununterbrochenes Interesse an der weiteren Nutzung bestehen (dazu rückblickend Urteil 1C_243/2008 vom 16. Oktober 2008 E. 2.2; vgl. auch EJPD/BRP, Erläuterungen zum Bundesgesetz über die Raumplanung, 1981, N. 44 zu Art. 24 aRPG). Seit der RPG-Revision von 2011 gestattet Art. 24c RPG unter bestimmten Voraussetzungen auch den Wiederaufbau altrechtlicher, vormals landwirtschaftlich genutzter Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen (vgl. die Urteile 1C_301/2016 und 1C_303/2016 vom 4. Januar 2017 E. 2.1; 1C_555/2013 vom 28. März 2014 E. 7.1, in: ZBl 117/2016 S. 261). Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zu Recht nicht, dass ein solcher Wiederaufbau baubewilligungspflichtig ist (vgl. Art. 24c Abs. 2 RPG; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 30 der Vorbemerkungen zu den Art.”
“Mit Bezug auf das ununterbrochene Interesse an der Weiternutzung kommt ein Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG von vornherein nicht in Betracht für über längere Zeit verlassene Bauten (vgl. BUNDESAMT FÜR RAUMENTWICKLUNG, Neues Raumplanungsrecht - Erläuterungen zur Raumplanungsverordnung, 2001, S. 46; Urteil 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003 E. 4.3, in: ZBl 106/2005 S. 158). Am geforderten andauernden Interesse an der Weiternutzung der Baute fehlt es auch, wenn zwischen Abbruch bzw. Zerstörung der Baute und Wiederaufbau allzu viel Zeit verstreicht (vgl. MUGGLI, a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG). In BGE 116 Ib 228 wurde festgehalten, dass eine Besitzstandsgarantie für eine mehr als 20 Jahre vorher abgebrochene Baute offensichtlich nicht besteht (a.a.O., E. 3b S. 234). Gemäss MUGGLI (a.a.O., N. 40 zu Art. 24c RPG) muss verlangt werden, dass der Wiederaufbau einer zerstörten Baute nach den erforderlichen Abklärungen ohne Verzug an die Hand genommen wird. WALDMANN/HÄNNI (Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N. 23 zu Art. 24c RPG, fünfter Spiegelstrich) halten dafür, der Wiederaufbau müsse innert nützlicher Frist an die Hand genommen werden. MARK GISLER (Das Wiederaufbaurecht - unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kanton Schwyz, 2003, S. 115) spricht sich für eine Einzelfallbeurteilung beim Kriterium des ununterbrochenen Interesses aus, so auch zur hinnehmbaren Zeitspanne zwischen dem Untergang der Baute und der Einreichung des Gesuchs um Wiederaufbau.”
“Wie aus den vorstehenden Erwägungen hervorgeht, hat die Vorinstanz die besonderen Umstände des konkreten Falls genügend abgeklärt und gewürdigt. Die Rüge der ungenügenden Tatsachenfeststellung und Gehörsverletzung geht fehl. Gestützt auf den massgeblichen Sachverhalt durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Art. 42 Abs. 4 RPV den Schluss ziehen, es fehle ein ununterbrochenes Interesse an der weiteren Nutzung des früheren Schopfs. Ein solches ununterbrochenes Interesse ist auch bezüglich der Betonsockelplatte des früheren Schopfs nicht gegeben (vgl. oben E. 2.6). Demzufolge handelt es sich bei der Errichtung der umstrittenen Baute nicht um einen Wiederaufbau im Sinne von Art. 24c RPG. Das nachträgliche Baugesuch für diese Baute ist einer Bewilligung gestützt auf diese Bestimmung nicht zugänglich. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz bei diesem Ergebnis nicht abschliessend beurteilt hat, ob die weiteren Anforderungen von Art. 24c RPG an die Zulässigkeit eines Wiederaufbaus erfüllt sind.”
Art. 24c Abs. 2 ist nach der zitierten Rechtsprechung auch auf landwirtschaftliche Temporärwohnbauten (z. B. Alphütten) anwendbar. Ihre Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung oder Wiederaufbau bleibt dabei der Bewilligung durch die zuständige Behörde unter Vorbehalt der Vereinbarkeit mit wichtigen raumplanerischen Anliegen vorbehalten.
“Für den Fall, dass das Bauvorhaben als nicht zonenkonform beurteilt wird, beruft sich der Beschwerdeführer auf Art. 24c RPG. Nach dieser Bestimmung werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Diese Bestimmungen gelten auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiegebäude, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 RPG). Sie gelten auch für landwirtschaftliche Temporärwohnbauten wie die hier streitige Alphütte. Die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung bleibt vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).”
Zonenwidrige Bauten in Dorf- bzw. Kleinsiedlungen können Bestandsschutz geniessen, sofern sie rechtmässig und mit Bewilligung erstellt wurden (z. B. vor dem in den Quellen genannten Stichtag 15.5.2020). Bauten, die gänzlich ohne rechtmässige Baubewilligung ausserhalb der Bauzone erstellt wurden, fallen nicht unter Art. 24c RPG.
“Hätte die Berufungsbeklagte gestützt auf eine vor Erlass der KSV erteilte Baubewilligung ihr Projekt realisiert, so hätte es sich dabei nicht um illegale Bauten gehandelt, sondern um Bauten, die zwar in der Zukunft, nach erfolgter Überprüfung durch die vorerwähnte Arbeitsgruppe womöglich als Folge einer Zonenplanänderung nicht mehr zonenkonform, aber gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt wären. Bauten, die gänzlich ohne rechtmässige Baubewilligung ausserhalb der Bauzone erstellt werden, fallen demgegenüber nicht unter den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG. Damit dürften die in einer Dorfzone erstellten Häuser der Berufungsbeklagten, wäre für sie vor dem 15. Mai 2020 eine Baubewilligung erhältlich gemacht worden, und wären sie somit ohne Verstoss gegen die KSV gebaut worden, Bestandsgarantie geniessen. Mit der am 4. Oktober 2022 in Kraft getretenen PBV-Revision bräuchte die Berufungsbeklagte nicht zu fürchten, die Bauten später wieder zurückbauen zu müssen. Gegen eine echte Rückwirkung mit Anwendung auf bereits rechtskräftig erteilte Baubewilligungen sprach sich selbst die Berufungsbeklagte in der Duplik aus. Bestehende zonenwidrige Bauten können gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Ausserdem bestimmt der am 8. Oktober 2022 in Kraft getretene § 15a Abs. 1 PBV, dass bestehende Bauten in Erhaltungszonen im Sinn von Art. 33 RPV erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder umgenutzt werden dürfen, wenn die Charakteristik der Gebäude im Wesentlichen erhalten bleibt. Selbst wenn die Baubewilligung allenfalls in einem zukünftigen Verfahren für formell und materiell rechtswidrig oder gar als nichtig erkannt worden wäre, so wäre zu beachten gewesen, dass die Behörden nicht nur durch blosses (langjähriges) Nichteinschreiten einen Vertrauenstatbestand geschaffen hätten, sondern dadurch, dass sie (insbesondere mit Wissen der kantonalen Behörde) eine Baubewilligung erteilten, auf welche sie später zurückkommen. In der Tat ist es höchst unplausibel, dass sämtliche Bauten, die in den letzten Jahren in den mehr als hundert nun nicht der Bauzone zugeteilten Kleinsiedlungen erstellt wurden, von einem Rückbau bedroht wären.”
“Hätte die Berufungsbeklagte gestützt auf eine vor Erlass der KSV erteilte Baubewilligung ihr Projekt realisiert, so hätte es sich dabei nicht um illegale Bauten gehandelt, sondern um Bauten, die zwar in der Zukunft, nach erfolgter Überprüfung durch die vorerwähnte Arbeitsgruppe womöglich als Folge einer Zonenplanänderung nicht mehr zonenkonform, aber gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt wären. Bauten, die gänzlich ohne rechtmässige Baubewilligung ausserhalb der Bauzone erstellt werden, fallen demgegenüber nicht unter den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG. Damit dürften die in einer Dorfzone erstellten Häuser der Berufungsbeklagten, wäre für sie vor dem 15. Mai 2020 eine Baubewilligung erhältlich gemacht worden, und wären sie somit ohne Verstoss gegen die KSV gebaut worden, Bestandsgarantie geniessen. Mit der am 4. Oktober 2022 in Kraft getretenen PBV-Revision bräuchte die Berufungsbeklagte nicht zu fürchten, die Bauten später wieder zurückbauen zu müssen. Gegen eine echte Rückwirkung mit Anwendung auf bereits rechtskräftig erteilte Baubewilligungen sprach sich selbst die Berufungsbeklagte in der Duplik aus. Bestehende zonenwidrige Bauten können gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Ausserdem bestimmt der am 8. Oktober 2022 in Kraft getretene § 15a Abs. 1 PBV, dass bestehende Bauten in Erhaltungszonen im Sinn von Art. 33 RPV erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder umgenutzt werden dürfen, wenn die Charakteristik der Gebäude im Wesentlichen erhalten bleibt. Selbst wenn die Baubewilligung allenfalls in einem zukünftigen Verfahren für formell und materiell rechtswidrig oder gar als nichtig erkannt worden wäre, so wäre zu beachten gewesen, dass die Behörden nicht nur durch blosses (langjähriges) Nichteinschreiten einen Vertrauenstatbestand geschaffen hätten, sondern dadurch, dass sie (insbesondere mit Wissen der kantonalen Behörde) eine Baubewilligung erteilten, auf welche sie später zurückkommen. In der Tat ist es höchst unplausibel, dass sämtliche Bauten, die in den letzten Jahren in den mehr als hundert nun nicht der Bauzone zugeteilten Kleinsiedlungen erstellt wurden, von einem Rückbau bedroht wären.”
Bei Ersatzinstallationen (z. B. Austausch einer Ölheizung durch eine Split‑Wärmepumpe) kann die Aussenaufstellung nach Art. 24c Abs. 4 RPG einer Bewilligungspflicht unterliegen, weil das Aussengerät als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens gelten kann. Eine Ausnahme kommt nur in Betracht, wenn die Innenaufstellung für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Volumens technisch nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist. Der blosse Hinweis auf höhere Kosten genügt nach der zitierten Rechtsprechung nicht ohne Weiteres.
“Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für den bereits ausgeführten Teil des Bauvorhabens eine Bewilligung nach Art. 24c RPG und folglich eine nachträgliche Teilbaubewilligung verweigert hat. 6. Die Beschwerdeführenden ersuchen weiter um eine Baubewilligung für den Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 6.1 Vorgesehen ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung, d.h. mit einem Aussen- und einem Innengerät. Das Aussengerät mit einer Breite von 1,05 m, einer Höhe von 1,02 m und einer Tiefe von 0,48 m wollen die Beschwerdeführenden an der Südwestfassade ihrer Liegenschaft aufstellen, links neben einem bestehenden Signalverstärker des lokalen Telekommunikationsunternehmens (vgl. Baugesuch vom 18.8.2021 mit Beilagen, Akten Gemeinde 5C pag. 1 ff.; Baupläne vom 18.8.2021, Akten Gemeinde 5C1; Fotos Augenschein Nrn. 48-49; Protokoll Augenschein S. 9). 6.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde.”
Nach Art. 24c Abs. 2 RPG sind in der Landwirtschaftszone grundsätzlich nur massvolle Erweiterungen zulässig; diese müssen mit Blick auf Zweck und Landschaftsverträglichkeit begründet sein und eine erhebliche Aufweitung der Nutzung nicht rechtfertigen.
“Der Nachweis für eine Deckungs- oder Kapazitätslücke im geplanten Versorgungsgebiet fehle. Der Grundversorgungsauftrag gemäss Fernmeldegesetz (SR 784.10, FMG) sei erfüllt. Die U.__-Linie werde bereits heute ausreichend durch die Antenne am Bahnhof Z.__ versorgt. Zudem sei das leistungsstärkste Panel gegen Norden ausgerichtet, während die Bahnlinie sich südlich der Antenne befinde. Eine Evaluation für einen Standort innerhalb des Baugebiets habe nicht stattgefunden. Die Vorinstanz habe einfach die Ausführungen der Beschwerdegegnerin übernommen. Die bestehende Anlage werde mit dem anbegehrten Ausbau nicht nur geringfügig verändert, sondern die Feldstärken würden massiv gesteigert, verbunden mit einer neuen Funktechnologie. Die Antenne wirke sich sodann störend auf das Landschaftsbild aus. Das Gebiet rund um die Antenne werde erfahrungsgemäss sehr intensiv als Naherholungsgebiet genutzt, nicht zuletzt wegen der schönen Naturlandschaft. Grundsätzlich sei in der Landwirtschaftszone gestützt auf Art. 24c Abs. 2 RPG lediglich eine massvolle Erweiterung zulässig. Baubewilligungsvoraussetzung ist insbesondere, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen (Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG). Nach Art. 24 RPG können Bewilligungen abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG namentlich zur Errichtung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen erteilt werden, wenn deren Zweck einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert (lit.”
“und 25.12, Rz. 24). Dieser Wert kann indes nicht unbesehen übernommen werden. Mit einer Fläche von 7'722 m 2 geht das in der Landwirtschaftszone gelegene Grundstück weit über einen angemessenen Umschwung des streitbetroffenen Gebäudes hinaus. Aus- serdem erscheint fraglich, ob dieser Wert dem eingeschränkten Ertragspo- tential, das für die Bewertung entscheidend ist, Rechnung trägt. Schliesslich ist anzumerken, dass der Gesetzgeber in Art. 24c Abs. 2 RPG bezüglich landwirtschaftlicher Wohnbauten mit angebautem Ökonomieteil davon ausgeht, dass mit der gemäss Art. 42 Abs. 3 RPV beschränkt mögli- chen Erweiterung der Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche im Sinne des Bestandesschutzes ein wirtschaftlich sinnvoller Weiterbestand solcher Bauten möglich ist. Im Lichte dieser Vorschrift erscheint es im vorlie- genden Fall in Anwendung von Art. 24d Abs. 2 RPG von vornherein nicht plausibel, dass die Wirtschaftlichkeit erst mit einer massiven und maximalen Nutzungsintensivierung gegeben sein soll. Dies zumal die mit der Unter- schutzstellung verbundenen Mehrkosten nicht derart erheblich zu Buche R4.2021.00152 Seite 26 schlagen und der Rekurrent noch vor der Unterschutzstellung eine Ge- samtsanierung (und keinen Neubau im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG) ge- plant hatte (act. 25.12, Rz. 5). Nach dem Gesagten ist nicht erwiesen und muss ernsthaft bezweifelt wer- den, dass die Erhaltung des streitbetroffenen Gebäudes nicht anders sicher- gestellt werden kann, als mit dem geplanten vollständigen Ausbau.”
Geschlossene Loggien sind in die SBPI einzurechnen. Dass eine solche Loggia unbeheizt ist, ändert an dieser Einrechnungsnotwendigkeit nichts. Ebenso bleibt die Fläche anzurechnen, wenn eine innere Wand aus statischen Gründen angeordnet wurde und dadurch ein entlang der Fassade liegendes, sonst kaum anders nutzbares Raumsegment entstand.
“Il s'agit donc d'une loggia fermée dont la surface doit compter dans la SBPI. Le fait que qu'une paroi "intérieure" ait dû être créé à l'aplomb du mur en maçonnerie du rez-supérieur pour des raisons de statique du bâtiment ou pour supporter le poids de la toiture, en créant ainsi un espace tout le long de la façade difficilement utilisable autrement que comme loggia, n'y change rien. Il en va de même du fait que cette surface ne soit pas chauffée. On relèvera encore que l'autorité cantonale (alors le SDT) avait informé les recourants, dans son préavis du 14 octobre 2016 déjà, qu'un jardin d'hiver à l'étage des combles ne pouvait être autorisé. Dès lors que la surface en question doit être comptée dans la SBPI et que le potentiel d'extension offert par le droit dérogatoire avait déjà été largement épuisé par les travaux antérieurs – ce dernier point n'étant au demeurant pas contesté – les aménagements effectués par les recourants dans les combles, sur la surface prévue pour le réduit, sont contraires aux art. 24c LAT et 42 OAT, comme le retient à juste titre l'autorité intimée.”
“A cet égard, il convient de préciser que le réduit qui, d'après les plans du 28 octobre 2020, serait maintenu dans la partie sud-est des combles, à la hauteur du séjour, ne peut pas être exclu de la SBPI. En effet, à cet endroit, il est prévu de supprimer la paroi entre le réduit et le séjour. Seules des armoires sépareraient ces deux espaces. Il ne s'agit donc plus d'un réduit fermé et non habitable. Selon les recourants, ces modifications n'impliqueraient toutefois aucun agrandissement puisqu'une surface de 12,60 m2, quasiment équivalente à celle de l'entier du réduit prévu initialement, aurait été aménagée en une loggia non chauffée au sud, qui, selon eux, ne compterait pas dans la SBPI. L'argumentation des recourants ne peut être suivie. Il découle de la jurisprudence susmentionnée que la DGTL a retenu à juste titre que l'extension de chambre 4 et du séjour, sur la surface dévolue au réduit selon les plans de 2018, ne pouvait être compensée par la création d'une loggia fermée. Comme l'ont expliqué les recourants, il ressort des façades du 17 septembre 2020 que la création de celle-ci n'implique aucun changement de la façade, lequel serait au demeurant prohibé par l'art. 24c LAT. Il s'agit donc d'une loggia fermée dont la surface doit compter dans la SBPI. Le fait que qu'une paroi "intérieure" ait dû être créé à l'aplomb du mur en maçonnerie du rez-supérieur pour des raisons de statique du bâtiment ou pour supporter le poids de la toiture, en créant ainsi un espace tout le long de la façade difficilement utilisable autrement que comme loggia, n'y change rien. Il en va de même du fait que cette surface ne soit pas chauffée. On relèvera encore que l'autorité cantonale (alors le SDT) avait informé les recourants, dans son préavis du 14 octobre 2016 déjà, qu'un jardin d'hiver à l'étage des combles ne pouvait être autorisé. Dès lors que la surface en question doit être comptée dans la SBPI et que le potentiel d'extension offert par le droit dérogatoire avait déjà été largement épuisé par les travaux antérieurs – ce dernier point n'étant au demeurant pas contesté – les aménagements effectués par les recourants dans les combles, sur la surface prévue pour le réduit, sont contraires aux art.”
“Il s'agit donc d'une loggia fermée dont la surface doit compter dans la SBPI. Le fait que qu'une paroi "intérieure" ait dû être créé à l'aplomb du mur en maçonnerie du rez-supérieur pour des raisons de statique du bâtiment ou pour supporter le poids de la toiture, en créant ainsi un espace tout le long de la façade difficilement utilisable autrement que comme loggia, n'y change rien. Il en va de même du fait que cette surface ne soit pas chauffée. On relèvera encore que l'autorité cantonale (alors le SDT) avait informé les recourants, dans son préavis du 14 octobre 2016 déjà, qu'un jardin d'hiver à l'étage des combles ne pouvait être autorisé. Dès lors que la surface en question doit être comptée dans la SBPI et que le potentiel d'extension offert par le droit dérogatoire avait déjà été largement épuisé par les travaux antérieurs – ce dernier point n'étant au demeurant pas contesté – les aménagements effectués par les recourants dans les combles, sur la surface prévue pour le réduit, sont contraires aux art. 24c LAT et 42 OAT, comme le retient à juste titre l'autorité intimée.”
“A cet égard, il convient de préciser que le réduit qui, d'après les plans du 28 octobre 2020, serait maintenu dans la partie sud-est des combles, à la hauteur du séjour, ne peut pas être exclu de la SBPI. En effet, à cet endroit, il est prévu de supprimer la paroi entre le réduit et le séjour. Seules des armoires sépareraient ces deux espaces. Il ne s'agit donc plus d'un réduit fermé et non habitable. Selon les recourants, ces modifications n'impliqueraient toutefois aucun agrandissement puisqu'une surface de 12,60 m2, quasiment équivalente à celle de l'entier du réduit prévu initialement, aurait été aménagée en une loggia non chauffée au sud, qui, selon eux, ne compterait pas dans la SBPI. L'argumentation des recourants ne peut être suivie. Il découle de la jurisprudence susmentionnée que la DGTL a retenu à juste titre que l'extension de chambre 4 et du séjour, sur la surface dévolue au réduit selon les plans de 2018, ne pouvait être compensée par la création d'une loggia fermée. Comme l'ont expliqué les recourants, il ressort des façades du 17 septembre 2020 que la création de celle-ci n'implique aucun changement de la façade, lequel serait au demeurant prohibé par l'art. 24c LAT. Il s'agit donc d'une loggia fermée dont la surface doit compter dans la SBPI. Le fait que qu'une paroi "intérieure" ait dû être créé à l'aplomb du mur en maçonnerie du rez-supérieur pour des raisons de statique du bâtiment ou pour supporter le poids de la toiture, en créant ainsi un espace tout le long de la façade difficilement utilisable autrement que comme loggia, n'y change rien. Il en va de même du fait que cette surface ne soit pas chauffée. On relèvera encore que l'autorité cantonale (alors le SDT) avait informé les recourants, dans son préavis du 14 octobre 2016 déjà, qu'un jardin d'hiver à l'étage des combles ne pouvait être autorisé. Dès lors que la surface en question doit être comptée dans la SBPI et que le potentiel d'extension offert par le droit dérogatoire avait déjà été largement épuisé par les travaux antérieurs – ce dernier point n'étant au demeurant pas contesté – les aménagements effectués par les recourants dans les combles, sur la surface prévue pour le réduit, sont contraires aux art.”
Vorab ist zu prüfen, ob eine Änderung des äusseren Erscheinungsbildes nach Art. 24c Abs. 4 zulässig ist; das Fehlen dieser Voraussetzung rechtfertigt allein die Ablehnung des Baugesuchs. Ist die Änderung zulässig, folgt die anschliessende Prüfung, ob die Identität des Bauwerks nach Art. 42 Abs. 3 OAT gewahrt bleibt und ob die dort vorgesehenen zahlenmässigen Grenzen eingehalten sind.
“3, la question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances. 21. A teneur de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, un agrandissement peut être réalisé à l'extérieur du volume bâti existant si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié (let. b) ; les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire (let. c). Concernant la marche à suivre, il convient donc d’abord d’examiner si une modification de l’aspect extérieur du bâtiment est admissible au sens de l’art. 24c al. 4 LAT puis, si tel est le cas, d’évaluer dans un deuxième temps si l’identité de la construction est préservée au sens de l’art. 42 al. 3 let. b OAT. A l’inverse, l’appréciation selon laquelle les conditions définies par l’art. 24c al. 4 LAT ne sont pas réalisées justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_247/2015 du 14 janvier 2016 consid. 3.2). 22. Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être remplies (24c al. 5 LAT). 23. Lorsque la loi autorise l'autorité administrative à déroger à l'une de ses dispositions, notamment en ce qui concerne les constructions admises dans une zone, elle confère à cette dernière un pouvoir d'appréciation qui n'est limité que par l'excès ou l'abus, les juridictions de recours n'ayant pas compétence pour apprécier l'opportunité des décisions prises (art. 61 al. 2 LPA ; ATA/45/2019 du 15 janvier 2019 consid. 5c; ATA/1273/2017 du 12 septembre 2017 consid. 11b ; ATA/659/2017 du 13 juin 2017 consid.”
“La transformation doit être d'importance réduite par rapport à l'état existant de l'ouvrage (ATF 132 II 21 consid. 7.1.2; 127 II 215 consid. 3a; TF 1C_418/2021 du 10 mars 2022 consid. 2.2; CDAP AC.2022.0067 du 30 novembre 2023 consid. 2b/bb). Elle doit en particulier respecter les limites chiffrées fixées par l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT. L’appréciation du respect de l’identité de la construction s’est complexifiée avec l’introduction de l’art. 24c al. 4 LAT, qui prévoit désormais qu’il est possible de modifier l’aspect extérieur d’un bâtiment dans trois cas spécifiques; les modifications doivent être nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles ou à un assainissement énergétique ou encore viser une meilleure intégration dans le paysage. Ces trois conditions sont exhaustives, mais alternatives (TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.5). L'alinéa 4 s'applique chaque fois que l'on apporte à l'aspect extérieur du bâtiment des modifications autres que minimes (CDAP AC.2022.0424 du 5 septembre 2023 consid. 4b et les références). Le respect de l’art. 24c al. 4 LAT est nécessaire, mais n’est pas suffisant. Si une modification de l’aspect extérieur est admissible en vertu de l’al. 4, il faut encore examiner si la modification ne porte pas atteinte à l’identité de la construction (CDAP AC.2022.0424 précité consid. 4b et la référence). Le champ d'application de l'art. 24c LAT est restreint aux constructions et installations qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (art. 41 OAT). La date déterminante est en principe celle du 1er juillet 1972, date de l'entrée en vigueur de la loi fédérale du 6 octobre 1971 sur la protection des eaux contre la pollution, qui a introduit le principe de la séparation du territoire bâti et non bâti (ATF 129 II 396 consid. 4.2.1; TF 1C_489/2022 du 3 août 2023 consid. 5.2.2; CDAP AC.2022.0067 précité consid. 2b/bb).”
Für die Beurteilung, ob die Identität einer baulichen Anlage gewahrt bleibt, ist als massgeblicher Vergleichszustand der Zustand der Anlage und ihrer Umgebung im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet heranzuziehen.
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV[11]). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
“Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV), d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli”
Art. 24c Abs. 1 RPG gewährleistet für ausserhalb der Bauzonen gelegene, bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich Bestandesschutz (Garantie der Situation).
“Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Der Bundesrat hat in Art. 42 RPV (SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG weiter konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Art. 42 Abs. 1 RPV).”
“Art. 24c Abs. 1 RPG sieht (sowohl in seiner aktuellen als auch in der alten Fassung) vor, dass bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt werden. Nach Abs. 2 können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Die alte Fassung von Art. 24c Abs. 2 RPG (aArt. 24c RPG, in Kraft seit dem 1. September 2000) hat den gleichen Wortlaut, enthält jedoch in Satz 2 den Zusatz, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibe. Dies entspricht Art. 24c Abs. 5 RPG in der aktuellen Fassung. Der Bundesrat hat bereits unter der Geltung des alten Rechts in Art. 42 RPV (SR 700.1) die zulässigen Änderungen im Sinne von aArt. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert. Nach Art. 42 Abs. 1 RPV sind Änderungen zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig.”
“Aux termes de l'art. 24c al. 1 LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Selon l'art. 24c al. 2 LAT, l'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination et qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 [OAT; RS 700.1]).”
Die Erforderlichkeit einer Erweiterung ist anhand des objektiv notwendigen Beitrags zur rationellen Betriebsführung zu beurteilen; bloss praktische oder bequeme Gründe genügen nicht. Ein Erweiterungsbedarf ist nur dann gegeben, wenn er nach dem Entwicklungsplan des Betriebs objektiv notwendig erscheint. Das Ausmass der zulässigen Erweiterung wird zudem durch die Wahrung der Identität des Bauwerks begrenzt.
“, n° 2, 3, 12 et 18 ad art. 37a). 19. Par ailleurs, le cadre défini par le droit constitutionnel commande de ne pas prendre à la légère le critère de la nécessité de l'agrandissement pour le maintien de l'entreprise. Il ne suffit pas que l'agrandissement envisagé soit pratique ou commode. Eu égard aux intentions du législateur, il faut en toute logique admettre qu’un agrandissement n'est indispensable au maintien de l’entreprise que dans la mesure où il apparaît, d’après le plan de développement de cette dernière, objectivement nécessaire à une exploitation rationnelle et conforme aux exigences actuelles. Cette notion juridique indéterminée ne fournit cependant aucune limite supérieure chiffrée ; elle ne fait qu’exclure les agrandissements dont la nécessité ne peut être établie. L’ampleur maximale des agrandissements est toutefois limitée par le critère du respect de l’identité des constructions, critère qui s’applique ici du simple fait que les agrandissements s’appuient sur l’art. 24c LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., 2010, n° 14 ad art. 37a, citant en particulier l'arrêt du Tribunal fédéral 1A.227/2004 du 6 avril 2005 consid. 3.2). 20. Aux termes de l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al.”
Reine ästhetische Änderungen sowie Anlagen mit überwiegendem Freizeit‑/Komfortcharakter (z. B. Pergola, Schwimmbad, rein vorgesehene Vorbauten) werden in der Praxis regelmässig nicht als «notwendig» im Sinn von Art. 24c Abs. 4 RPG angesehen. Solche Vorhaben dienen meist lediglich dem Komfort und begründen weder ein energetisches Sanierungsziel noch eine bessere Einpassung in die Landschaft; sie können daher abgelehnt werden.
“Or, il n’a pas été démontré que le projet réalisait une des trois hypothèses prévues par cette disposition. En particulier, l’installation d’une pergola extérieure n’apparait pas « nécessaire à un usage d’habitation » répondant aux normes usuelles du logement. Comme justement relevé par le département et admis par le recourant, cette réalisation constituerait tout au plus une amélioration de confort, étant rappelé que l’art. 24c al. 4 LAT et la notion de ce qui est « nécessaire », à savoir indispensable au sens de cette disposition, doivent être interprétés de manière restrictive (cf. supra consid. 20). Par ailleurs, il n’est pas contesté que l’installation projetée n’a pas vocation à réaliser un assainissement énergétique. Enfin, l’ajout d’une pergola, soit d’un volume supplémentaire à la façade existante, ne favorise pas - et n’a d’ailleurs pas comme but - une meilleure intégration du bâtiment dans le paysage. Compte tenu de ce qui précède, l’appréciation de l’autorité selon laquelle le projet litigieux ne répond à aucun des critères alternatifs définis par l’art. 24c al. 4 LAT n’est pas critiquable. Cette appréciation justifie à elle seule le refus de l'autorisation requise, sans qu’il soit nécessaire d’examiner les exigences de l’art. 42 al. 3 let. b OAT, la condition préalable à la délivrance d'une autorisation dérogatoire fondée sur cette disposition (« si les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT sont remplies ») n’étant en l'espèce pas réalisée. Il s'ensuit que la question du respect de l’identité du bâtiment, des limites quantitatives et de l’esthétique de la pergola - soulevée par le recourant - peut également demeurer indécise (art. 42 al. 1 et 42 al. 3 let. b 2ème phrase OAT). 29. Le recourant, se prévalant du préavis favorable de l’OCAN, fait encore valoir que le projet refusé ne porte aucune atteinte à la zone agricole. 30. En l’occurrence, si l’OCAN a certes retenu, que le projet ne portait pas atteinte à l’exploitation agricole des terrains voisins et ne lésait aucun intérêt prépondérant de l’agriculture, ces éléments ne permettent pas encore de retenir que l’installation de la pergola serait conforme aux exigences de l’art.”
“En l'espèce, la réalisation de la piscine litigieuse ne répond également pas aux exigences de l'art. 24 c al. 4 LAT. Sous l’angle de l’art. 24c al. 4 LAT, on ne voit tout d’abord pas qu’une piscine – que le Tribunal fédéral a qualifiée d’installation d’agrément, cf. TF 1C_464/2015 du 14 juin 2016 consid. 2.2 – pourrait être nécessaire à un usage d’habitation répondant aux normes usuelles. Il est en effet manifeste que l'habitation des recourants peut continuer d'être occupée sans qu'il soit nécessaire d'y adjoindre une piscine extérieure. On ne saurait au surplus considérer que la piscine projetée est nécessaire à un assainissement énergétique ou encore contribue à une meilleure intégration de l’habitation dans le paysage, ce que ne prétendent d’ailleurs pas les recourants.”
“Le projet de création d'un avant-toit n'est en revanche pas conforme à l'art. 24c al. 4 LATC car cette adjonction n'est pas nécessaire à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles; en effet l'utilisation du jardin, devant la maison, est objectivement possible sans cet élément constructif permanent (l'ombre peut être procurée par un parasol, par exemple). L'avant-toit ne vise pas non plus à une meilleure intégration de la ferme dans le paysage et, à l'évidence, il ne s'agit pas d'une mesure d'assainissement énergétique. L'avant-toit est une modification clairement perceptible de l'aspect extérieur du bâtiment et, comme l'admettent les recourants, il en augmente la projection au sol. Dès lors que les conditions de l'art. 24c al. 4 LAT ne sont pas remplies pour cet ouvrage, la question du respect de l'identité n'a pas à être examinée (cf. Muggli, op. cit., N. 36 ad art. 24c LAT). Sur ce point, la décision attaquée est donc conforme au droit fédéral. Il convient de relever que l'argumentation du recours est brève au sujet de l'avant-toit, les recourants se déclarant prêts à renoncer à cet ouvrage s'il devait être considéré comme un agrandissement.”
Motorfahrzeuggaragen bzw. Abstellplätze in Untergeschossen werden nicht zu den SBPu gerechnet und sind bei der Berechnung der zulässigen 30%-Erweiterung nicht einzubeziehen. Für die genaue Flächenberechnung sind aussagekräftige Unterlagen/Pläne erforderlich; liegen solche nicht vor, kann die Behörde die einschlägigen Flächen nicht feststellen.
“Dans la présente procédure, il a relevé que, même à retenir qu’il en ferait partie, hypothèse la plus favorable au recourant, les 30 % étaient dépassés. Conformément à la jurisprudence citée par l’autorité intimée, la construction d’un garage, nouveau, sous le bâtiment existant doit être qualifié de construction en dehors du volume bâti (arrêt du Tribunal fédéral 1C_559/2010 du 18 mai 2011, consid. 3.3). La surface ne peut en conséquence pas compter uniquement pour moitié (art. 43 al. 2 in fine). e. La comparaison de l’art. 43 al. 2 et 3 OAT se base sur les surfaces brutes de plancher, utilisées à des fins contraires à l’affectation de la zone. Elles sont définies dans la norme SIA 416 (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 20 ad art. 37a LAT). Or, si certaines surfaces en sous-sol entrent dans les SBPu, à l’instar des couloirs, corridors, escaliers ou rampes notamment, les garages pour les véhicules à moteur ne font pas partie des SBPu (par analogie aux surfaces utiles secondaires au sens de la norme SIA 416 [1993] ; ARE, « Autorisation au sens de l’art. 24c LAT : modification apportée aux constructions et installations devenues contraires à l’affectation de la zone », p. 21). Dans ces conditions, il est probable qu’une partie des 992 m² de sous-sol, partiellement affectés à des places de stationnement, ne doive pas être comprise dans les 30 % de l’art. 43 al. 2 OAT. Le recourant n’a cependant pas donné les documents nécessaires au département, malgré les demandes de celui-ci, afin de pouvoir calculer précisément les surfaces concernées. Il n’a pas non plus fourni les schémas explicatifs. À teneur du recours, l’emprise au sol du bâtiment prévu dans le projet serait de 1'994 m². La chambre de céans a considéré, dans son arrêt du 30 août 2022, qu’un bâtiment de 1’599 m² existait à la date pertinente du 1er janvier 1980 (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 13 ad art. 37a LAT). Un agrandissement de 30 % correspond à 479 m². Or, l’augmentation de l’emprise au sol au rez-de-chaussée représente déjà 395 m². Ne restent, sur les 992 m2 prévus, que 84 m² sur l’entier de l’aménagement du sous-sol pour respecter les 30 % de l’art.”
Nach den Empfehlungen des ARE sind neu projektierte Flächen bei der Ermittlung der SBPu bzw. der Flächenannexe zuzuweisen, auch wenn sie nach Angaben des Projektierenden ungenutzt bleiben. Flächen mit einer lichten Höhe unter 1 m bleiben ausser Betracht. Kantonale Regelungen zur Definition der SBPu können angewendet werden, sofern sie sich an den in der ORL‑Norm (ORL‑EPF 514.420) bzw. den ARE‑Prinzipien vorgesehenen Grundsätzen orientieren.
“Toutes les nouvelles surfaces projetées sont à attribuer soit à la SBPu, soit aux SA, même si elles restent, d’après les indications données par le requérant, inutilisées. Demeurent toutefois réservées les surfaces d’une hauteur inférieure à un mètre (OFDT, op. cit., partie V, Autorisations au sens de l'art. 24c LAT: Modifications apportées aux constructions et installations devenues contraires à l'affectation de la zone, ch. 3.3.2, p. 9 et annexe 1). Les réglementations cantonales définissant la SBPu peuvent s'appliquer pour autant qu'elles s'inspirent des principes définis dans la norme ORL 514”
“Outre les pièces produites par la commune devant la chambre de céans le 23 juin 2022, le dossier du TAPI comporte le recours de la commune, tamponné avec la date du 11 janvier 2021, dont aucune des parties ne conteste qu’il s’agissait du dernier jour du délai pour recourir devant cette juridiction. 5) La commune se plaint de la prise en compte de la surface de 2,97 m2 dans le calcul relatif à la limite de 30 % posée par l’art. 42 al. 3 let. b OAT, applicable en de cas de reconstruction par renvoi de l’art. 42 al. 4 OAT. a. Selon l’art. 42 al. 3 let. b OAT, un agrandissement peut être réalisé à l’extérieur du volume bâti existant si les conditions de l’art. 24c al. 4 LAT sont remplies ; l’agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu’il s’agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes) ; les agrandissements effectués à l’intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié. b. Pour ce calcul, l’office fédéral du développement territorial (ci-après : ARE) a émis des explications et recommandations relatives à la mise en œuvre [2000/2001] de l’autorisation au sens de l’art. 24c LAT, du 23 février 2007 [ci-après : la directive ARE 2007). À l’instar du Tribunal fédéral (arrêt du Tribunal fédéral 1C_429/2014 du 17 juillet 2015 consid. 3.3), l’ARE fait référence à la notion de surface brute de plancher utile (ci-après : SBPu). Selon la directive ARE 2007, les réglementations cantonales définissant la SBPu peuvent s’appliquer pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL 514.420. À défaut, la définition suivante fait foi : la SBPu « se compose de la somme de toutes les surfaces des étages en-dessous et en-dessus du sol, y compris les surfaces des murs et des parois dans leur section horizontale, utilisables en permanence pour l’habitation ou le travail. N’entrent toutefois pas en considération les surfaces d’une hauteur inférieure à 1 m ainsi que les surfaces annexes (englobant les surfaces fonctionnelles et accessoires) » (annexe 1, p. 21). Concernant l’application des limites chiffrées de l’art. 42 al. 3 OAT, la directive ARE 2007 prévoit que toutes les nouvelles surfaces projetées sont à attribuer soit à la SBPu, soit aux surfaces annexes, même si elles restent, d’après les indications données par le requérant, inutilisées.”
“Selon la jurisprudence et la doctrine, pour déterminer les éléments à prendre en considération dans l'augmentation de la SBPI au sens de l'art. 42 al. 3 let. a et b OAT – notion qui n'est pas définie dans l'OAT – il convient de se référer aux recommandations de l'Office fédéral du développement territorial (ARE) (cf. TF 1C_572/2020 du 30 novembre 2021 consid. 4.5; 1C_48/2017 du 22 décembre 2017 consid. 4.2; CDAP AC.2015.0199 du 25 septembre 2017 consid. 4b; Muggli, op. cit., n° 30 note 64 ad art. 24c LAT). Celles-ci renvoient aux réglementations cantonales définissant la SBPI, pour autant qu’elles s’inspirent des principes définis dans la norme ORL-EPF 514 420 (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire – Explications relatives à l’ordonnance sur l’aménagement du territoire et recommandations pour la mise en œuvre, Berne 2001, p. 10) ou la norme SIA 421 (cf. Muggli, op. cit., n° 30 ad art. 24c LAT). Les recommandations de l'ARE donnent aussi une définition de la SBPI, applicable à défaut de règlementation cantonale (cf. ARE, Nouveau droit de l’aménagement du territoire op. cit., 2001, p. 10 et Annexe 1). La norme ORL-EPF 514 420 (dont un extrait est reproduit in Bovay et al., Droit fédéral et vaudois de la construction, 4ème éd., 2010, p. 603 ch. 4) définit la surface brute de plancher comme suit: "La surface brute de plancher utile se compose de la somme de toutes les surfaces d'étages en dessous et en dessus du sol, y compris les surfaces des murs et des parois dans leur section horizontale.”
Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung, ob die Identität einer Baute bei teilweiser Änderung, massvoller Erweiterung oder Wiederaufbau gewahrt bleibt, ist der Zustand zum Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet. In der RPV sind zudem feste quantitative Obergrenzen vorgesehen; bei deren Überschreiten gilt die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt.
“Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Art. 42 Abs. 1 RPV[11]). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs.”
Voraussetzung für den Schutz nach Art. 24c Abs. 1 RPG ist, dass die Baute zum Zeitpunkt des Begehrens noch bestimmungsgemäss nutzbar ist. Dies setzt voraus, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind. Das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung ist durch angemessenen Unterhalt nachzuweisen.
“On peut certes constater à l'instar de l'ARE que le SBC, dans son rapport du 9 juin 2020, s’est fourvoyé en notant que le site est recensé à l’ISOS, mais, comme il a été démontré ci-dessus, cette erreur ne change rien au fait que les bâtiments ont été mis sous protection selon la procédure formelle et que leur conservation se justifie matériellement. 7. Dans un deuxième temps, il y a lieu d'examiner si les bâtiments peuvent encore être utilisés conformément à leur destination. 7.1. L'art. 24d LAT, comme l'art. 24c LAT, vise à garantir la protection des droits acquis découlant de la garantie de la propriété (art. 26 Cst.; cf. arrêt TF 1C_617/2019 du 27 mai 2020 consid. 5.1; Muggli, art. 24c LAT n. 7 et 11). Il présuppose donc que les constructions dont l'affectation ou le but doit être modifié puissent encore être utilisées conformément à leur destination au moment de la requête de changement d'affectation, car ce n'est qu'à cette condition qu'elles bénéficient de la protection des droits acquis (cf. art. 24c al. 1 LAT; arrêts TF 1C_111/2020 du 11 août 2021 consid. 4.2.1; 1C_204/2019 du 8 avril 2020 consid. 2.2; 1C_168/2015 du 11 mai 2016 consid. 3.5.1; 1C_356/2010 du 21 février 2011 consid. 2.2). Cela est exprimé à l'art. 24d al. 1 LAT par le fait que les bâtiments d'habitation agricoles dans lesquels des affectations à des fins d'habitations sans rapport avec l'agriculture peuvent être autorisées doivent être "conservés dans leur substance" (cf. Muggli, art. 24d n. 13). Cette exigence vaut également pour l'al. 2 de cette disposition, puisque les faits constitutifs de l'autorisation découlent de la garantie des droits acquis. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, une construction peut être utilisée conformément à sa destination lorsque le propriétaire a démontré l'intérêt à son maintien par un entretien approprié. Cela se traduit par le fait que la construction est apte à être exploitée conformément à sa destination et que les structures porteuses sont pour la plupart intactes (cf. arrêts TF 1C_204/2019 du 8 avril 2020 consid.”
“Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die wie das Weidhaus dem Zonenzweck nicht (mehr) entsprechen, gelten grundsätzlich als materiell baurechtswidrig (vgl. Art. 22 Abs. 2 Bst. a RPG). Ist eine Baute nicht mehr zonenkonform, aber noch bestimmungsgemäss nutzbar, ist sie nach Art. 24c Abs. 1 RPG allerdings grundsätzlich in ihrem Bestand geschützt und gilt insofern als rechtmässig. Bestimmungsgemäss nutzbar ist eine Baute, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer durch angemessenen Unterhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich darin, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind. Ein Umbau von Bauruinen zu wieder nutzbaren Bauten bzw. deren Abbruch und Wiederaufbau ist ausgeschlossen (BGE 1C_111/2020 vom”
Wurden vor der Einführung quantitativer Grenzen (bis August 2000) bereits genehmigte Vergrösserungen vorgenommen, kann dadurch die nach geltendem Recht noch mögliche Gesamtvergrösserung bereits ausgeschöpft sein; in solchen Fällen ist ein weiterer Ausbau grundsätzlich nicht möglich. Fehlen hierfür Belege, ist dies bei der Ermessens- und Gesetzmässigkeitsprüfung zu berücksichtigen.
“4, LAT sont remplies; l'agrandissement total ne peut alors excéder ni 30 % ni 100 m2, qu'il s'agisse de la surface brute de plancher imputable ou de la surface totale (somme de la surface brute de plancher imputable et des surfaces brutes annexes); les agrandissements effectués à l'intérieur du volume bâti existant ne comptent que pour moitié; c. les travaux de transformation ne doivent pas permettre une modification importante de l'utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire." 4.3. D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêt TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Comme il n'existait encore aucune limite quantitative sous le régime de l'art. 24 al. 2 aLAT (c'est-à-dire jusqu'en août 2000), on peut imaginer que les limites définies à l'art. 42 al. 3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Dans la pratique, la question se pose de savoir comment procéder lorsqu'on ne dispose pas de preuves suffisantes attestant que la construction était utilisée à des fins non agricoles avant le 1er juillet 1972.”
Art. 24c Abs. 4 RPG enthält eigenständige Voraussetzungen, die zusätzlich und unabhängig vom Identitätserfordernis zu prüfen sind. Die Bestimmung ist insbesondere auf Abbruch und Wiederaufbau altrechtlicher Bauten sowie auf Volumenerweiterungen ausgerichtet und findet für blosse Gartenumgestaltungen keine Anwendung.
“Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen zudem seit 1. November 2012 für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG; vgl. AS 2012 S. 5535 ff.). Diese Bestimmung ist hier anwendbar, weil für die Beurteilung nachträglicher Baugesuche auf das zum Zeitpunkt der Ausführung geltende Recht abzustellen ist (BGE 123 II 248 E. 3a/bb; BVR 2011 S. 107 E. 4.2.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 14a mit weiteren Hinweisen) und die fraglichen Bauten frühestens 2013 erstellt wurden (vorne E. 3.2; angefochtener Entscheid E. 4c). Art. 24c Abs. 4 RPG enthält eigenständige Voraussetzungen, die unabhängig vom Identitätserfordernis erfüllt sein müssen (BVR 2016 S. 471 E. 3.3). Die Bestimmung zielt vorab auf den Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Bauten sowie Volumenerweiterungen; für blosse Gartenumgestaltungen ist sie nicht beachtlich (zum Ganzen BGer 1C_567/2021 vom”
Durch früher erteilte und ausgeführte Bewilligungen kann das nach Art. 24c RPG (i.V.m. Art. 42 Abs. 3 RPV) zulässige Erweiterungspotential bereits vollständig ausgeschöpft sein. Ist dies der Fall, sind weitere Erweiterungen im Rahmen von Art. 24c RPG grundsätzlich nicht mehr bewilligungsfähig.
“Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_491/2020 du 10 mai 2021; 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Comme il n'existait encore aucune limite quantitative sous le régime de l'art. 24 al. 2 aLAT (c'est-à-dire jusqu'en août 2000), on peut imaginer que les limites définies à l'art. 42 al. 3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Il est ici encore relevé que la loi fédérale de 1971 sur la protection des eaux (RO 1972 958; cf. art. 20 LPEP) et l'ordonnance correspondante (cf. art. 25 OGPEP), qui introduisaient au niveau national la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire, comprenaient déjà des règles régissant les modifications dont pouvaient faire l'objet les constructions sises hors du périmètre du plan directeur des égouts (PDE). Selon ces dispositions, une transformation était encore considérée comme partielle et ne requérait donc pas que fût démontrée l'existence d'un besoin objectivement fondé, si les locaux utilisés à des fins contraires à l'affectation de la zone étaient agrandis d'au maximum un quart, ou si on ne les utilisait à d'autres fins que dans les mêmes proportions. Par la suite, la loi fédérale de 1979 sur l'aménagement du territoire (cf. art. 24 al. 2 aLAT) permettait aux cantons, dans un cadre juridique fédéral qui comprenait en particulier les notions de rénovation, de transformation partielle et de reconstruction, d'autoriser les modifications qui préservaient la substance et l'identité des constructions concernées.”
“D'après la jurisprudence, l'identité du bâtiment est maintenue lorsque les modifications projetées sauvegardent pour l'essentiel le volume et l'apparence de la construction et n'ont pas d'effets sensiblement nouveaux du point de vue de l'occupation du sol, de l'équipement et de l'environnement; les transformations doivent être d'importance réduite par rapport à l'état existant de la construction (cf. arrêt TF 1C_486/2015 du 24 mai 2016 consid. 3.3.1 et les réf. cit.). Pour déterminer si l'identité de la construction ou de l'installation est préservée, il s'agit de comparer son état au moment de l'attribution du bien-fonds à la zone de non-bâtir avec celui que vise à réaliser la demande d'autorisation de construire (cf. Muggli, in Commentaire pratique LAT: Construire hors zone à bâtir, 2017, art. 24c LAT n. 26). Des transformations partielles peuvent être effectuées d'un coup ou par étapes, pour autant que leur somme reste en deçà de la limite supérieure fixée par la loi, à savoir du point où l'identité de l'installation dans son ensemble n'est plus respectée (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 28; cf. également arrêts TF 1C_480/2019 du 16 juillet 2020 consid. 4.1; 1C_49/2019 du 11 novembre 2019 consid. 5 et les réf. cit.). Comme il n'existait encore aucune limite quantitative sous le régime de l'art. 24 al. 2 aLAT (c'est-à-dire jusqu'en août 2000), on peut imaginer que les limites définies à l'art. 42 al. 3 OAT aient déjà été atteintes dans le cadre d'agrandissements autorisés antérieurement à leur introduction. Dans de tels cas, aucun nouvel agrandissement n'est plus possible (cf. Muggli, art. 24c LAT n. 34; arrêts TF 1C_776/2013 du 3 mai 2016 consid. 4; 1C_347/2014 du 16 janvier 2015 consid. 3.5). Dans la pratique, la question se pose de savoir comment procéder lorsqu'on ne dispose pas de preuves suffisantes attestant que la construction était utilisée à des fins non agricoles avant le 1er juillet 1972. Selon le principe inquisitoire prévalant dans les procédures de droit public, le fardeau de la preuve incombe aux autorités, qui doivent donc rechercher dans leurs archives des indications probantes.”
“Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Vorbringen gegen die Ausführungen der Vorinstanz nicht durch. Auch diesbezüglich setzt er sich über weite Strecken nur ungenügend mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander und bringt wiederholt Sachverhaltsergänzungen vor, ohne darzulegen, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung von Art. 95 BGG erfolgt ist (vgl. vorne E. 3.4). In der Sache lässt er insbesondere ausser Acht, dass es sich vorliegend nicht um das erste Gesuch um die Änderung der bestehenden zonenwidrigen Baute ausserhalb der Bauzone handelt. Vielmehr sind bereits mehrere solcher Änderungsgesuche eingereicht und teilweise auch bewilligt worden. Dabei ist im Jahre 2005 rechtskräftig entschieden worden, dass das zulässige Mass an Erweiterungen gemäss Art. 24c RPG auf dem betroffenen Grundstück bereits vollständig ausgeschöpft ist. Entsprechend kann gestützt auf Art. 24c RPG grundsätzlich keine Ausnahmebewilligung mehr erteilt werden. Weshalb dies vorliegend anders sein soll, legt der Beschwerdeführer weder dar noch ist dies ersichtlich. Dass die vorgenommenen Änderungen im und um das Wohnhaus bewilligungspflichtig wären, sollten sie sich als nicht zonenkonform erweisen, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Umnutzung und die verschiedenen baulichen Massnahmen nicht bewilligt hat.”
“Beim Haupthaus auf der Parzelle Grindelwald Grundbuchblatt Nr. I.________ handelt es sich um ein Gebäude, das vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt worden und gemäss Art. 24c RPG grundsätzlich bestandesgeschützt ist. Das AGR führt in seiner Stellungnahme vom 23. September 2020 detailliert und nachvollziehbar aus, dass das nach Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 RPV zulässige Erweiterungspotential ausserhalb des Gebäudevolumens ausgeschöpft und sogar deutlich überschritten worden ist. Sowohl die BGF als auch die Gesamtfläche dürfen um nicht mehr als 30 % bzw. 100 m2 erweitert werden (Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV). Mit den bereits zahlreich erteilten und ausgeführten Bewilligungen wurde vorliegend die BGF alleine um”
Übergangsrecht: Auf Bauten, die vor dem 1. November 2012 erstellt wurden, ist die damals geltende ältere Fassung von Art. 24c Abs. 2 RPG (und die entsprechende ältere Fassung von Art. 42 Abs. 1 RPV) anzuwenden. Das spätere Recht kommt nur zur Anwendung, wenn es für die Bauherrschaft günstiger ist.
“24c RPG auf alle nichtlandwirtschaftlich genutzten Wohnbauten auszudehnen, ohne dabei die übrigen Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung zu erleichtern (vgl. Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative Bauen ausserhalb der Bauzone, BBl 2011 7088 ff.; vgl. auch BGr, 15. März 2012, 1C_187/2011, E. 3.3, in: ZBI 113/2012 S. 610). Dasselbe gilt für die ebenfalls am 1. November 2012 in Kraft getretene Fassung von Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV), welche wie bisher die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG näher umschreibt (Fassung gemäss Ziff. I der Verordnung vom 10. Oktober 2012; AS 2012 5537; vgl. auch erläuternder Bericht des ARE zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, Oktober 2012, S. 8 ff.). Das neue Recht ist damit für die Beschwerdeführer nicht günstiger, weshalb die im Zeitpunkt der Bauausführung geltenden alten Fassungen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV zur Anwendung kommen (vgl. zum Ganzen BGr, 15. August 2013, 1C_179/2013, E. 1.2). Für die Beurteilung des Holzunterstands und des Gartenhäuschens, welche unbestrittenermassen bereits vor dem 1. November 2012 gebaut wurden, kommt daher noch das alte Recht zur Anwendung. Dass die Einliegerwohnung ebenfalls vor 2012 gebaut wurde, wird nicht geltend gemacht und es bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, weshalb Fragen im Zusammenhang mit der Einliegerwohnung nach neuem Recht zu beurteilen sind.”
“Späteres Recht ist nur anzuwenden, wenn es für die Bauherrschaft günstiger ist oder wenn die Bauherrschaft das Baubewilligungserfordernis in der Absicht missachtet hat, dem späteren strengeren Recht zuvorzukommen (BGE 123 II 248 E. 3a/bb S. 251 f.). Am 1. November 2012 sind die neuen Absätze 2–5 von Art. 24c RPG in Kraft getreten (Fassung gemäss Ziff. I des Bundesgesetzes vom 23. Dezember 2011; AS 2012 5535). Die Revision bezweckte, den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG auf alle nichtlandwirtschaftlich genutzten Wohnbauten auszudehnen, ohne dabei die übrigen Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung zu erleichtern (vgl. Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 22. August 2011 zur Standesinitiative Bauen ausserhalb der Bauzone, BBl 2011 7088 ff.; vgl. auch BGr, 15. März 2012, 1C_187/2011, E. 3.3, in: ZBI 113/2012 S. 610). Dasselbe gilt für die ebenfalls am 1. November 2012 in Kraft getretene Fassung von Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV), welche wie bisher die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG näher umschreibt (Fassung gemäss Ziff. I der Verordnung vom 10. Oktober 2012; AS 2012 5537; vgl. auch erläuternder Bericht des ARE zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung, Oktober 2012, S. 8 ff.). Das neue Recht ist damit für die Beschwerdeführer nicht günstiger, weshalb die im Zeitpunkt der Bauausführung geltenden alten Fassungen von Art. 24c Abs. 2 RPG und Art. 42 Abs. 1 RPV zur Anwendung kommen (vgl. zum Ganzen BGr, 15. August 2013, 1C_179/2013, E. 1.2). Für die Beurteilung des Holzunterstands und des Gartenhäuschens, welche unbestrittenermassen bereits vor dem 1. November 2012 gebaut wurden, kommt daher noch das alte Recht zur Anwendung. Dass die Einliegerwohnung ebenfalls vor 2012 gebaut wurde, wird nicht geltend gemacht und es bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, weshalb Fragen im Zusammenhang mit der Einliegerwohnung nach neuem Recht zu beurteilen sind.”
Die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller muss die Notwendigkeit einer Änderung oder Volumenerweiterung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung darlegen und belegen. Fehler bei Planung oder Ausführung begründen nach den zitierten Entscheiden keine nachträgliche Rechtfertigung für eine darüber hinausgehende Volumenüberschreitung.
“November 2012 höhere Anforderungen an die Erweiterung des sichtbaren Gebäudevolumens gelten.22 Ausnahmen nach Art. 24c RPG sind diesbezüglich strenger als unter dem bis zur Revision vom 1. November 2012 geltenden Recht zu handhaben. Die Notwendigkeit einer Erweiterung für das zeitgemässe Wohnen ist sodann von der Gesuchstellerin oder dem Gesuchsteller zu belegen.23 Inwiefern der fragliche Anbau bzw. dessen Erweiterung zu einem Unterstand mit Betonboden für eine zeitgemässe Wohnnutzung notwendig im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG ist, vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen. Eine solche Notwendigkeit ist auch mit Blick auf das Vorbringen, die Liegenschaft verfüge über zu wenig Nebenräume, nicht gegeben. Diese Behauptung ist weder belegt noch aus den in den Akten sich befindlichen Plänen ersichtlich. Zudem verfügt der Beschwerdeführer über eine Pelletheizung mit Pelletlager, mithin ist die Lagerung der von ihm geltend gemachten 4 m3 Holz fürs Heizen im Sinne eines zeitgemässen Wohnens ohnehin nicht notwendig. Die beiden anderen in Art. 24c Abs. 4 RPG genannten Gründe werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und liegen auch nicht vor. Für die energetische Sanierung verweist das AGR in seiner Stellungnahme vom 6. September 2021 zu Recht auf das Bauvorhaben für die Pelletheizung mit Pelletlager, welches seinerseits eine Volumenerweiterung mit sich brachte und im nachträglichen Baubewilligungsverfahren bewilligt wurde.24 Dass die Volumenerweiterung vorliegend nicht darauf ausgerichtet ist, die Einpassung des Wohnhauses in die Landschaft zu verbessern, ergibt sich von selbst.”
“En effet, par courrier du 21 avril 2022, l'auteur des plans a précisé, sur ce point, que les plans devaient prévoir une hauteur supplémentaire de 40 cm sur chevronnage. Il a toutefois reconnu avoir commis une erreur de l'ordre de 80 cm dans la détermination de l'altitude de référence lors de la phase d'étude conceptuelle du projet, ce qui a conduit à la situation actuelle, à savoir une surélévation totale de 1,23 m, laquelle n'a été constatée qu'après que les ouvriers en charge de la charpente ont été amenés à réaliser les divers éléments du projet. Comme considéré (cf. supra consid. 2.2), il n'appartient pas à la Cour de céans de déterminer les circonstances exactes de cette erreur, ni d'établir les responsabilités de chacun. En particulier, la question de la bonne foi des recourants et celle de savoir si l'autorité aurait pu identifier plus tôt l'erreur commise par l'auteur des plans sont sans incidence. La seule question qui se pose est celle de savoir si, en l'état, l'augmentation de la hauteur de 1,23 m effectivement réalisée peut être justifiée au regard de l'art. 24c al. 4 LAT. Ainsi, même à admettre que l'augmentation initialement prévue de 40 cm fût nécessaire pour garantir un usage du bâtiment d'habitation répondant aux normes usuelles – ce qui est d'ailleurs sujet à caution, dès lors que l'ancienne ferme remplissait déjà ces conditions –, une erreur dans l'élaboration du projet ayant entraîné une surélévation supplémentaire d'environ 80 cm ne saurait en aucun cas être justifiée par ce motif. 3.4.2. Les considérations qui précèdent s'appliquent également aux autres conditions alternatives prévues à l'art. 24c al. 4 LAT. A supposer même que les plans initialement déposés prévoyaient une hauteur supplémentaire de 40 cm et que cette augmentation pût être justifiée par un assainissement énergétique du bâtiment ou une meilleure intégration dans le paysage, l'erreur commise par l'auteur des plans lors de l'élaboration du projet, laquelle a conduit à tripler l'augmentation initialement souhaitée par ce dernier (passant de +40 cm à +1.23 m), ne saurait pour sa part être considérée comme nécessaire à l'assainissement énergétique ou à une meilleure intégration paysagère.”
Bei Anwendung von Art. 24c Abs. 5 RPG ist zunächst zu prüfen, ob die erweiterte Bestandsgarantie greift (insbesondere Identität der Baute und zulässiger Umfang der Änderungen). Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist sodann zu prüfen, ob wichtige Anliegen der Raumplanung dem Vorhaben entgegenstehen. Als mögliche Schranken werden in der Praxis insbesondere die in den Zielen und Grundsätzen der Raumplanung verankerten Interessen (vgl. Art. 1, 3, 15 ff. LAT) sowie deren kantonale Konkretisierungen genannt.
“Il est possible de combiner reconstruction et transformation partielle, pour autant que l’identité de la construction reste dans l’ensemble préservée et que les restrictions imposées quant aux modifications apportées à son aspect extérieur soient observées (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 39 à 43 ad art. 24c LAT). Selon MUGGLI, l’élargissement du champ d’application de l’art. 24c LAT est contrebalancé par la restriction des possibilités de transformation afin de garantir les buts inscrits dans la Cst. Les bâtiments habités initialement de manière temporaire font l’objet, en vertu de l’OAT, de restrictions encore plus sévères, puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime. Cet auteur conclut : « L’avenir dira si les autorités compétentes seront en mesure d’appliquer cette exigeante réglementation » (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 49 s ad art. 24c LAT). f. Par ailleurs, si le projet remplit toutes les conditions susmentionnées, il doit encore être examiné sous l’angle de sa compatibilité avec les exigences majeures de l’aménagement du territoire (art. 24c al. 5 LAT, norme existant déjà sous l’ancienne réglementation de la LAT). Cette prescription signifie, en d’autres termes, que la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT est susceptible d’entrer en contradiction avec lesdites exigences. La notion d’exigences majeures de l’aménagement du territoire présente une similitude évidente avec les « intérêts prépondérants » susceptibles de s’opposer à l’octroi d’une dérogation au sens de l’art. 24 let. b LAT. Contrairement à ce dernier cas, dans une affaire relevant de l’art. 24c LAT, on commence par vérifier que les travaux envisagés tombent sous le coup de la garantie étendue de la situation acquise, après quoi seulement on examine si les exigences majeures de l’aménagement du territoire pourraient, dans le cas d’espèce, s’opposer aux prétentions du requérant. Lesdites exigences sont principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement énoncés aux art. 1, 3, 15 et autres LAT, ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent.”
“Il est possible de combiner reconstruction et transformation partielle, pour autant que l’identité de la construction reste dans l’ensemble préservée et que les restrictions imposées quant aux modifications apportées à son aspect extérieur soient observées (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 39 à 43 ad art. 24c LAT). Selon MUGGLI, l’élargissement du champ d’application de l’art. 24c LAT est contrebalancé par la restriction des possibilités de transformation afin de garantir les buts inscrits dans la Cst. Les bâtiments habités initialement de manière temporaire font l’objet, en vertu de l’OAT, de restrictions encore plus sévères, puisque les travaux envisagés ne doivent permettre aucune modification importante de leur utilisation et doivent donc rester d’une ampleur minime. Cet auteur conclut : « L’avenir dira si les autorités compétentes seront en mesure d’appliquer cette exigeante réglementation » (Rudolf MUGGLI, op. cit., n. 49 s ad art. 24c LAT). f. Par ailleurs, si le projet remplit toutes les conditions susmentionnées, il doit encore être examiné sous l’angle de sa compatibilité avec les exigences majeures de l’aménagement du territoire (art. 24c al. 5 LAT, norme existant déjà sous l’ancienne réglementation de la LAT). Cette prescription signifie, en d’autres termes, que la garantie étendue de la situation acquise conférée par l’art. 24c LAT est susceptible d’entrer en contradiction avec lesdites exigences. La notion d’exigences majeures de l’aménagement du territoire présente une similitude évidente avec les « intérêts prépondérants » susceptibles de s’opposer à l’octroi d’une dérogation au sens de l’art. 24 let. b LAT. Contrairement à ce dernier cas, dans une affaire relevant de l’art. 24c LAT, on commence par vérifier que les travaux envisagés tombent sous le coup de la garantie étendue de la situation acquise, après quoi seulement on examine si les exigences majeures de l’aménagement du territoire pourraient, dans le cas d’espèce, s’opposer aux prétentions du requérant. Lesdites exigences sont principalement décrites dans les buts et principes de l’aménagement énoncés aux art. 1, 3, 15 et autres LAT, ainsi que dans les nombreuses dispositions et plans de droit fédéral et cantonal qui les concrétisent.”
Geringfügige Überschreitungen können mit Bewilligung in Betracht gezogen werden, wenn das Gesamtprojekt durch Ersatz‑ oder Kompensationsmassnahmen (z. B. Rückversetzung der Neu‑ oder Ersatzbauten vom Gewässer, Abbruch näher gelegener Bauten) die nach Gewässer‑ und Forstrecht verfolgte Schutzwirkung spürbar verbessert. In einem solchen Fall wurde die Erweiterung als «massvoll» bzw. «leicht» im Sinne von Art. 24c Abs. 2 LAT / RPG und verwandter Vorschriften qualifiziert.
“Ce léger dépassement était toujours contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la LEaux et la loi fédérale sur les forêts du 4 octobre 1991 (LFo - RS 921.0), ainsi que par leurs lois d'application, dont les buts sont respectivement de protéger les cours d'eau et les rives (titre II LEaux-GE) et de protéger les forêts en tant que milieu naturel (art. 1 LFo). C’était ce que la commission des monuments, de la nature et des sites (ci-après : CMNS) avait à nouveau retenu dans son préavis favorable du 20 mars 2018. En outre, tous les autres préavis rendus dans le cadre de l’instruction de la demande par les services spécialisés étaient favorables, avec l’octroi des dérogations demandées, notamment ceux de la commission consultative de la diversité biologique (ci-après : CCDB), de la direction générale de l’agriculture et de la nature (ci-après : DGAN) et de l’office cantonal de l’eau (ci-après : OCEau). L'agrandissement devait ainsi être considéré comme « mesuré » au sens des art. 24c al. 2 LAT et 15 al. 6 LEaux-GE, ou encore « léger » au sens de l'art. 11 al. 2 LForêts. Le département n’avait donc pas violé la loi. Les inconvénients liés à l'exécution d'un chantier, du fait de la configuration du rond-point d’accès et de la largeur du chemin, n'étaient ni graves, ni durables en application de la jurisprudence. 10) Par acte du 26 avril 2021, les voisins ont recouru devant la chambre administrative. Ils ont conclu à l’annulation du jugement précité et de la DD 9______. Préalablement, un transport sur place devait être ordonné, la violation de plusieurs dispositions légales constatée et il devait être dit que la construction ne pourrait pas comporter d’étages hors sol. L’art. 42 de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire du 28 juin 2000 (OAT - RS 700.1) n’était applicable qu’à des bâtiments qui étaient habités à l’année, ce qui n’était pas le cas en l’espèce. L’art. 42 al. 3 let. c OAT exigeait que les travaux de transformation ne permettent pas une modification importante de l’utilisation de bâtiments habités initialement de manière temporaire.”
“Ce dépassement devait être admis, d'une part, parce qu'il se rapportait à une construction de petite taille et que si un dépassement de 2,5 % pouvait porter à conséquence dans le cas d'un bâtiment plus grand, il apparaissait minime en l'espèce (1,4 m2). D'autre part, ce léger dépassement était contrebalancé par le fait que le projet, en prévoyant la destruction du bâtiment n° 2______ situé à seulement 6 m du ruisseau ______ et l'implantation de la nouvelle construction en retrait de ce dernier (plus de 10 m), améliorait de manière sensible la protection recherchée par la foi fédérale sur la protection des eaux du 24 janvier 1991 (LEaux - RS 814.20) et la loi fédérale sur les forêts du 4 octobre 1991 (LFo – RS 921.0), ainsi que par leurs lois d'application, dont les buts étaient respectivement de protéger les cours d'eau et les rives (titre II LEaux-GE) et de protéger les forêts en tant que milieu naturel (art. 1 LFo). L'agrandissement devait ainsi être considéré comme « mesuré » au sens des art. 24c al. 2 LAT et 15 al. 6 LEaux-GE, ou encore « léger » au sens de l'art. 11 al. 2 LForêts. 5) a. Mme C______ a déposé, le 18 décembre 2015, une demande d’autorisation de construire portant sur la construction d’une villa et d’un couvert à voitures (DD 7______) ainsi qu’une demande d’autorisation de démolir les deux bâtiments nos 3______ et 2______ (M 8______) sis sur la parcelle n° 1______. La future SBP indiquée dans le formulaire de demande d’autorisation était de 134 m2. b. Le 27 juin 2016, le DT a délivré l’autorisation de construire DD 7______ et l’autorisation de démolir M 8______. c. Par acte du 31 août 2016, Monsieur et Mme A______, et M. B______ ont recouru contre ces deux autorisations auprès du TAPI, concluant préalablement à ce qu’une entreprise spécialisée dans la détection d’amiante soit mandatée et établisse un rapport et, au fond, à l’annulation de l’autorisation de construire, impliquant implicitement aussi l’autorisation de démolir. d. Par jugement du 1er mars 2017, le TAPI a admis partiellement le recours.”
Für Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c Abs. 4 RPG ist zu prüfen, ob für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens geeignete Raumreserven vorhanden sind. Nur wenn solche Reserven fehlen, kann eine ausserhalb liegende Erweiterung als «nötig» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG angesehen werden. Diese Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung des Gebots der haushälterischen Bodennutzung.
“Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde. Zu berücksichtigen sei auch, dass gemäss Angaben der Gemeinde im ganzen Gemeindegebiet noch kein entsprechendes Gerät im Innenraum einer Liegenschaft aufgestellt worden sei. Sodann habe die Vorinstanz ignoriert, dass an derselben Fassade der Liegenschaft bereits eine andere technische Anlage installiert und damit ein «Präjudiz» vorhanden sei (Beschwerde S.”
Bei reinen Umgebungsgestaltungen ist Art. 24c Abs. 4 RPG in der Regel nicht anwendbar. Vielmehr ist zu prüfen, ob die Identität der Umgebung gewahrt bleibt; die Veränderung darf insbesondere den ländlich geprägten Charakter bzw. die Wesensgleichheit der Umgebung nicht zerstören.
“Die Justizdirektion beurteilte das Bauvorhaben nach Art. 24c Abs. 4 RPG. Wäre diese Bestimmung tatsächlich anwendbar, wären die geplanten Autoabstellplätze klarerweise nicht bewilligungsfähig: Drei Autoabstellplätze sind weder für eine zeitgemässe Wohnnutzung noch für eine energetische Sanierung oder für die bessere Einpassung in die Landschaft notwendig. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung führt die Umgebungsgestaltung - zu welcher die vorliegend geplanten Autoabstellplätze gezählt werden müssen - jedoch nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen (Urteile 1C_572/2020 vom 30. November 2021 E. 7.4; 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3 mit Hinweisen). Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat (vgl.”
“4 RPG müssen Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Diese Voraussetzungen sollen gemäss der Zielsetzung des Gesetzgebers verhindern, dass Veränderungen am Erscheinungsbild von nicht mehr zonenkonformen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die gemäss Art. 24c Abs. 2 und 3 RPG erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, zu einem schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften führen. Die Erweiterungen von Bauten im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG führen zu einer Erhöhung des Bauvolumens. Entsprechend sieht Art. 42 Abs. 3 lit. a RPV vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur unter den Voraussetzungen von Art. 24 c Abs. 4 RPG zulässig sind. Die Umgebungsgestaltung durch Terrainveränderungen oder die Schaffung bzw. Vergrösserung von Sitzplätzen führt nicht zu einer Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens und ist deshalb nicht nach den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zu beurteilen. Vielmehr ist bei solchen Veränderungen zu untersuchen, ob in Bezug auf die Umgebung das Identitätserfordernis erfüllt ist (vgl. Urteil 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3 mit Hinweisen). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. So widerspricht gemäss der Rechtsprechung die Ausdehnung einer Gartenanlage in die Nichtbauzone dem Ziel der Raumplanung, eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone zu verhindern (Urteil 1C_443/2018 vom 3. Juli 2019 E. 4.5). Entsprechend nahm das Bundesgericht an, durch eine im betroffenen Gebiet unübliche Terrassierung und die Errichtung eines Flachwasserteichs mit Kiesflächen gehe der ländliche Charakter der Umgebung verloren, womit die Identität der Umgebung nicht gewahrt werde (Urteil 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 4.5; vgl. auch Urteil 1C_168/2020 vom 27.”
“Die beiden neuen Unterstände sind, auch für sich genommen, nicht bewilligungsfähig. Die baulichen Gegebenheiten erlauben offensichtlich nicht, dass sie bloss teilweise, im Umfang der Ecke der Werkstatt, bewilligt werden könnten. Ein Abbruch und Wiederaufbau des vorbestehenden Werkstattteils wurde von den Beschwerdeführenden nicht beantragt und ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Zwar könnte allenfalls die östliche Stützmauer getrennt beurteilt werden, aber auch diese ist für sich genommen nicht bewilligungsfähig. Als blosser Ersatzbau der alten Mauer aus Eisenbahnschwellen bzw. Bruchsteinen kann sie nicht betrachtet werden, wurde das Interesse an deren Nutzung mit ihrer Entfernung im Jahr 2001 doch lange vor den streitigen baulichen Massnahmen aufgegeben (vorne E. 4.6 betreffend Maissilo). Als neues Element der Umgebungsgestaltung, das keine Volumenerweiterung mit sich bringt, ist zwar wohl Art. 24c Abs. 4 RPG nicht beachtlich; die Wesensgleichheit muss aber gewahrt bleiben (vorne E. 4.2.2). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zielsetzung, den schleichenden Verlust des Charakters landwirtschaftlich geprägter Landschaften zu verhindern, auch bezüglich der Umgebungsgestaltung zu gelten hat. Die am höchsten Punkt 2,16 m hohe, gut 6 m lange Betonstützmauer sticht in der hügeligen Wiesenlandschaft stark ins Auge, führt zu einem unnatürlichen Geländeverlauf und stört den landschaftlichen Charakter. Sie erfüllt damit das Identitätserfordernis offensichtlich nicht (vgl. etwa BGer 1C_10/2019 vom”
Nach der DIME‑/kantonalen Richtlinie im Anwendungsbereich von Art. 24c RPG kann die Schaffung von Stellplätzen bewilligt werden, sofern die übrigen Voraussetzungen (insbesondere Wahrung der Identität der Baute und ihrer Umgebung sowie die Abstände) erfüllt sind. Massgeblich ist in der Regel eine Quote von einem Stellplatz pro 100 m2 SBPu (surface brute de plancher utile; Bruttogeschossfläche), mindestens jedoch ein Stellplatz pro Wohnung; vorhandene Stellplätze sind anzurechnen. Die Schaffung ist nur möglich, wenn eine Innenlösung aus objektiven Gründen nicht möglich ist. Stellplätze dürfen überdacht werden, sofern der Unterstand allseitig offen ist; bei Anbau an eine bestehende Baute müssen alle Seiten offen bleiben, ausser jener zur angrenzenden Baute.
“Dans tous les cas, les exigences majeures de l'aménagement du territoire doivent être satisfaites (al. 5). Selon l'art. 42 al. 1 OAT, une transformation doit être considérée comme partielle et un agrandissement comme mesuré lorsque l'identité de la construction ou de l'installation, ainsi que de ses abords, est respectée pour l'essentiel (al. 1, 1ère phrase). Le moment déterminant pour l'appréciation du respect de l'identité est l'état de la construction ou de l'installation au moment de l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible (al. 2). La question de savoir si l'identité de la construction ou de l'installation est respectée pour l'essentiel est à examiner en fonction de l'ensemble des circonstances (al. 3, 1ère phrase). La directive de la DIME du 2 juillet 2018 sur les transformations partielles de bâtiments sis hors de la zone à bâtir et devenus non conformes à l'affectation de la zone (état au 28 février 2023) précise, en particulier, la nature des constructions et installations qui peuvent être autorisées sous l'angle de l'art. 24c LAT, sous réserve de la légalité du bâtiment principal, du respect pour l'essentiel de son identité et de ses abords, ainsi que des limites d'agrandissements prévus par l'art. 42 al. 1 et 3 let. b OAT. La directive prévoit notamment que la création de places de stationnement peut être envisagée, en raison d'une place par tranche de 100 m2 de surface brute de plancher utile (SBPu), mais au minimum une par logement, s'il est démontré que leur réalisation à l'intérieur du bâtiment n'est pas possible pour des motifs objectifs. Les places de stationnement existantes doivent être déduites. Il est précisé, en outre, que les places peuvent être couvertes, pour autant que l'abri soit ouvert de toutes parts. S'il est accolé à une construction existante, toutes les faces, à l'exception de celles donnant contre la construction, doivent être ouvertes. 5.2. En l'espèce, le couvert à voitures litigieux a été réalisé suite à l'obtention d'une autorisation spéciale et d'un permis de construire le 27 juin 2016 et le 6 juillet 2016.”
Bei der Beurteilung von Gesuchen nach Art. 24c RPG können der bauliche Zustand des Bestands und Luftbilder neueren Datums (z. B. ab ca. 1980) erheblich sein; im erwähnten Entscheid wurden diese Beweismittel zur Begründung einer Ablehnung herangezogen.
“Oktober 2022 verweigerte das AGR dem strittigen Vorhaben (Remise, Kiesplatz) die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG5. Es führte aus, dass der Zustand des Gebäudes Nr. A.________ sehr schlecht gewesen sei und dieses ohne grössere bauliche Massnahmen (überwiegender Ersatz von tragenden Konstruktionsteilen) nicht mehr gefahrlos und bestimmungsgemäss genutzt werden könne. Bezüglich des Kiesplatzes hielt das AGR fest, Luftbilder neueren Datums (ca. ab 1980) würden deutlich zeigen, dass der Bereich nördlich des Gebäudes Nr. A.________ begrünt sei. Der Nachweis, dass der Lagerplatz mit Kiesbelag Anspruch auf Besitzstand habe bzw. eine Umgestaltung der Umgebung nördlich des Gebäudes Nr. A.________ zu einem Parkplatz rechtmässig bewilligt worden sei, habe nicht erbracht werden können. Eine Nutzung des vorerwähnten Bereichs als Parkplatz für die angrenzende Arbeitszone sei nicht zulässig. Eine Begründung, wieso neue Parkplätze erforderlich seien, sei nicht vorgebracht worden. Auch dafür könne die erforderliche Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht erteilt werden. Gestützt auf die Verfügung des AGR erteilte das Regierungsstatthalteramt den Bauabschlag.”
Bei der Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG ist nach der Rechtsprechung zu berücksichtigen, dass aussen aufgestellte Luft‑Wasser‑Wärmepumpen als förderungswürdige Klimaschutztechnologie gelten und das Bundesgericht keine völlige Gleichheit des Bestandsgebäudes verlangt. Deshalb kann bei solchen Anlagen – namentlich wenn Lage, Abmessungen und Umfeld ihre optische Wirkung begrenzen und das Ortsbild nicht besonders empfindlich ist – eher angenommen werden, dass die Identität des Gebäudes und seiner Umgebung nicht erheblich beeinträchtigt wird.
“Auch bleibt die Identität des bestehenden Wohngebäudes der Beschwerdegegnerschaft einschliesslich seiner Umgebung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe gewahrt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Bundesgericht keine völlige Gleichheit verlangt. Zu beachten ist auch, dass die Installation von Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Erreichung der Klimaziele als Schlüsseltechnologie angesehen und finanziell gefördert wird. Daher ist bei der Installation einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe mit grösserer Zurückhaltung als bei anderen Änderungen davon auszugehen, die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung werde erheblich beeinträchtigt. Diesem Gedanken ist auch bei der Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG Rechnung zu tragen (vgl. Erwägung 10g). Vorliegend befindet sich das Wohnhaus der Beschwerdegegnerschaft in einer optisch wenig sensiblen und heterogenen Umgebung. Das Wohnhaus liegt weder in einem geschützten Ortsbild noch in einem Landschaftsschutzgebiet, wie dem Zonenplan entnommen werden kann. Auch steht das Gebäude der Beschwerdegegnerschaft nicht unter Denkmalschutz. Aufgrund seiner Dimensionen (143 cm breit, 68 cm tief und 114 cm hoch) und seiner Lage auf der Nordseite ist die optische Wirkung des Aussengeräts begrenzt und wird höchstens aus kurzer Distanz erkennbar. Die Aussenanlage wird daher das Erscheinungsbild des Hauptgebäudes und die Aussenraumgestaltung kaum beeinflussen. Sie wird optisch auch nicht als Erweiterung des Gebäudevolumens wahrgenommen. In Bezug auf das bestehende Gebäude und die Umgebung ist die Änderung daher von untergeordneter Bedeutung. Die streitgegenständliche Luft-Wasser-Wärmepumpe befindet sich zudem auf der Nordseite und beeinträchtigt daher nicht die für das Gebäude charakteristische südseitige Giebelfassade, die aus einer Holzfassade mit gemauertem Sockel besteht.”
Bei Abbruch und Wiederaufbau ist das äussere Erscheinungsbild mit dem Bestand zum massgeblichen Zeitpunkt zu vergleichen. Das für das Vorhaben vorgesehene unterirdische Volumen (neues Untergeschoss) ist für diese Vergleichsprüfung grundsätzlich unbeachtlich.
“Entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners ist Art. 24c Abs. 4 RPG auf alle Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, anwendbar. Ein Vorbehalt zugunsten von Ferienhäusern ergibt sich weder aus den rechtlichen Grundlagen noch aus der Rechtsprechung. Dem Beschwerdegegner ist jedoch insofern recht zu geben, als die Wahl eines Abbruchs und Neubaus anstelle einer Erneuerung nicht grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstellt. Ein Abbruch und Neubau ist unter Art. 24c RPG vielmehr grundsätzlich zulässig. Entgegen den sinngemässen Vorbringen der Beschwerdeführenden 1 bis 5 setzt daher der Entscheid für eine Neubaute keine Notwendigkeit des Abbruchs für die zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung aus Gründen der Einpassung in die Landschaft voraus. Vielmehr ist auch bei einem Abbruch und Wiederaufbau gestützt auf Art. 24c Abs. 4 RPG ein Vergleich des äusseren Erscheinungsbildes vorzunehmen und zu prüfen, ob die diesbezüglichen Veränderungen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Damit ist auch gesagt, dass bei der Prüfung von Art. 24c Abs. 4 RPG das hier vorgesehene unterirdische Volumen durch das neue Untergeschoss – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden 6 bis 10 – nicht von Relevanz ist. Vor dem Hintergrund der strengen Rechtsprechung (vgl. E. 2c) ist das umstrittene Bauvorhaben jedoch trotzdem nicht mit Art. 24c Abs. 4 RPG vereinbar. So können insbesondere die vorgesehenen Balkone im geplanten Umfang nicht mehr als für eine zeitgemässe Wohnnutzung nötig betrachtet werden. Der Neubau sieht auf Höhe des Obergeschosses einen über die ganze Fassadenlänge verlaufenden Balkon (12.04 m lang,”
“Entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners ist Art. 24c Abs. 4 RPG auf alle Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, anwendbar. Ein Vorbehalt zugunsten von Ferienhäusern ergibt sich weder aus den rechtlichen Grundlagen noch aus der Rechtsprechung. Dem Beschwerdegegner ist jedoch insofern recht zu geben, als die Wahl eines Abbruchs und Neubaus anstelle einer Erneuerung nicht grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstellt. Ein Abbruch und Neubau ist unter Art. 24c RPG vielmehr grundsätzlich zulässig. Entgegen den sinngemässen Vorbringen der Beschwerdeführenden 1 bis 5 setzt daher der Entscheid für eine Neubaute keine Notwendigkeit des Abbruchs für die zeitgemässe Wohnnutzung, eine energetische Sanierung aus Gründen der Einpassung in die Landschaft voraus. Vielmehr ist auch bei einem Abbruch und Wiederaufbau gestützt auf Art. 24c Abs. 4 RPG ein Vergleich des äusseren Erscheinungsbildes vorzunehmen und zu prüfen, ob die diesbezüglichen Veränderungen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern.”
Aussen aufgestellte Geräte (z.B. Luft‑Wasser‑Wärmepumpe) können als «nötig» im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG anerkannt werden, wenn innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein geeigneter Raum vorhanden ist und keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen; zudem ist auf die Einhaltung von Lärm‑ und Erscheinungsbildsvorgaben abzustellen.
“Die Vorinstanz hat erwogen, das Aussengerät der Wärmepumpe stelle eine Erweiterung (ausserhalb) des bestehenden Gebäudevolumens dar und falle damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG. Eine Erweiterung der Geschossfläche sei nicht vorausgesetzt. Gemäss Art. 24c Abs. 4 RPG müsse das Aussengerät für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden könne. Notwendig in diesem Sinn sei eine Baute oder Anlage jedoch nur, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden sei. Dies gelte unabhängig von Art. 24c Abs. 4 RPG auch gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung. Am Augenschein habe sich gezeigt, dass im Innern der Liegenschaft der Beschwerdeführenden geeignete Raumreserven vorhanden seien. Es erscheine technisch möglich und wirtschaftlich tragbar, die Wärmepumpe innen aufzustellen. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführenden, dass dies teurer sei, ändere nichts. Somit könne für die Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden (angefochtener Entscheid E. 5d-f). Die Beschwerdeführenden halten dem entgegen, es sei schwer nachvollziehbar, dass ein technisches Gerät als Gebäudevolumenerweiterung betrachtet werde.”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass der strittigen aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen. Sie entspricht vollumfänglich den bau- und umweltrechtlichen Vorschriften und ist für die energetische Sanierung im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig. Ebenso bleibt das äussere Erscheinungsbild des bestehenden Gebäudes in seinen Grundzügen gewahrt. Die geplante Wärmepumpenanlage ermöglicht es der Beschwerdegegnerschaft, ihre durch Besitzstand geschützte Wohnnutzung im bisherigen Umfang weiterzuführen, was dem Sinn und Zweck von Art. 24c RPG entspricht und auch mit dem Trennungsgrundsatz von Bau- und Nichtbaugebiet vereinbar ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist der Lärmschutz durch die Aussenaufstellung der strittigen Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft am besten gewährleistet (vgl. Erwägung 8). Andere alternative, erneuerbare Heizsysteme, die im Innern des Gebäudes installiert werden könnten, sind nicht besser geeignet. Die Befürchtung der Beschwerdeführerin, dass die Lärmimmissionen der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe bezogen auf ihr Gebäude als störend oder lästig empfunden werden, ist unbegründet. Vielmehr werden die Geräusche der geplanten Wärmepumpenanlage nach der schlüssigen Beurteilung des AUE beim Wohnteil der Beschwerdeführerin nachts nicht oder kaum hörbar sein.”
Ist innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens geeigneter Raum vorhanden, kann eine aussen angebrachte Anlage die Vorgaben von Art. 24c Abs. 4 RPG verletzen. Unabhängig von einer möglichen Betroffenheit von Nachbarn ist zudem lärmrechtlich zu prüfen, ob eine Innenaufstellung technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist.
“Mit Stellungnahme vom 15. September 2021 führte das AGR aus, dass das Aufstellen einer Wärmepumpe als Erweiterung ausserhalb des bestehenden Volumens gelte. Im Raum neben der Waschküche sei genügend Platz vorhanden, so dass eine Wärmepumpe nicht aussen aufgestellt werden müsse. Die aussen aufgestellte Wärmepumpe sprenge damit den Rahmen von Art. 24c Abs. 4 RPG. In seiner negativen Verfügung vom 27. Oktober 2021 kam das AGR sodann zu folgenden Schlüssen: «[…] Die Stellungnahme des Gesuchstellers vom 21. September 2021 vermag keine Ausnahme nach Art. 24c RPG zu begründen. Dass ein Signalverstärker westlich der Liegenschaft erstellt wurde, kann nicht als Begründung für das Aufstellen einer Wärmepumpe herangezogen werden. Der Standortvorschlag in der Rückweisung erfolgte anhand des Erdgeschossgrundrissplanes. Auf diesem Plan sind keine Schlafräume erkennbar. Im Grundriss sind aber noch andere Nebenräume eingezeichnet, welche als mögliche Standorte für eine Wärmepumpe in Frage kommen. Das Rechtsamt BVD (vormals BVE) hat im Entscheid RA Nr. 110/2016/174 vom 30. Mai 2017 folgendes festgehalten: Es trifft zu, dass die geplante Umgebungsgestaltung mit Autounterstand, Terrasse etc. erheblich dazu beiträgt, dass das heutige Wohnhaus nicht mehr mit dem früher bestehenden Wohnhaus vergleichbar ist. Das Gleiche trifft auf den Balkon und die Wärmepumpe zu.”
“Das strittige Aussengerät der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe muss daher gestützt auf diese Bestimmung für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig sein, damit es bewilligt werden kann (der dritte Tatbestand fällt ausser Betracht). Von einer Notwendigkeit im Sinne dieser Bestimmung kann jedoch nur gesprochen werden, wenn für die beabsichtigte Nutzung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens kein Platz vorhanden ist (vgl. auch E. 2d). Diese Voraussetzung gilt im Übrigen unabhängig von der Anwendbarkeit von Art. 24c Abs. 4 RPG auch bereits gestützt auf das Gebot der haushälterischen Bodennutzung (Art. 75 Abs. 1 BV[34], Art. 1 RPG). Zudem ist auch gestützt auf das lärmrechtliche Vorsorgeprinzip unabhängig von der Einhaltung der Planungswerte zu prüfen, ob die Innenaufstellung einer Wärmepumpe technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, und zwar selbst dann, wenn – wie hier – keine Nachbarn betroffen sind.[35] Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden sind geeignete Raumreserven im Gebäudeinnern vorhanden, wie anlässlich des Augenscheins festgestellt werden konnte. So verfügen die Beschwerdeführenden vorab im Erdgeschoss im Bereich des ehemaligen Ökonomieteils über mehrere bereits als Nebennutzfläche dienende Räume, welche ausreichend Platz für eine rein innenaufgestellte Wärmepumpe bieten.[36] Diese Räumlichkeiten befinden sich auch in genügendem Abstand zum rechtmässigen Wohnteil im östlichen Teil des Gebäudes, womit die Bedenken der Beschwerdeführenden hinsichtlich des Lärms im Falle einer Platzierung im derzeitigen Heizungsraum unbegründet sind.”
Art. 24c Abs. 1 RPG ermöglicht Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten im Rahmen der normalen Lebensdauer einer Baute, soweit Umfang, Erscheinung, Bestimmung und Wert der Anlage unverändert bleiben. Nicht darunter fallen namentlich Eingriffe zur Komfortsteigerung oder Verschönerung (z.B. Verbesserung der Belichtung, Anschluss von Bürogeräten).
“Wie weiter oben erwähnt, ergibt sich die Möglichkeit, rechtmässig errichtete Bauten und Anlagen - im Rahmen der normalen Lebensdauer - in ihrem Bestand zu erhalten und die dafür nötigen Unterhaltsarbeiten vorzunehmen, aus der verfassungsrechtlichen Bestandesgarantie des Eigentums (Art. 26 BV). Mit deren Inhalt hatte sich das Bundesgericht auch im Zusammenhang mit Art. 24c Abs. 1 RPG zu befassen. Diese Bestimmung erlaubt - neben anderen, weitergehenden Tatbeständen - ebenfalls Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten im Rahmen der normalen Lebensdauer einer Baute. Darunter fallen nach der Rechtsprechung sämtliche Arbeiten zur Instandhaltung (Reparaturen) und Modernisierung (Renovationen), soweit Umfang, Erscheinung, Bestimmung und Wert der Anlage unverändert bleiben. Nicht darunter fallen dagegen namentlich Massnahmen zur Steigerung des Komforts bzw. der Verschönerung der Räume, zur Verbesserung der Belichtung oder zum Anschluss von Bürogeräten (Urteil 1C_283/2017 vom 23. August 2017 E. 3.1; BERNHARD WALDMANN in: Griffel/Liniger/Rausch/Thurnherr, Öffentliches Baurecht, 2016, N.”
“Wie weiter oben erwähnt, ergibt sich die Möglichkeit, rechtmässig errichtete Bauten und Anlagen - im Rahmen der normalen Lebensdauer - in ihrem Bestand zu erhalten und die dafür nötigen Unterhaltsarbeiten vorzunehmen, aus der verfassungsrechtlichen Bestandesgarantie des Eigentums (Art. 26 BV). Mit deren Inhalt hatte sich das Bundesgericht auch im Zusammenhang mit Art. 24c Abs. 1 RPG zu befassen. Diese Bestimmung erlaubt - neben anderen, weitergehenden Tatbeständen - ebenfalls Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten im Rahmen der normalen Lebensdauer einer Baute. Darunter fallen nach der Rechtsprechung sämtliche Arbeiten zur Instandhaltung (Reparaturen) und Modernisierung (Renovationen), soweit Umfang, Erscheinung, Bestimmung und Wert der Anlage unverändert bleiben. Nicht darunter fallen dagegen namentlich Massnahmen zur Steigerung des Komforts bzw. der Verschönerung der Räume, zur Verbesserung der Belichtung oder zum Anschluss von Bürogeräten (Urteil 1C_283/2017 vom 23. August 2017 E. 3.1; BERNHARD WALDMANN in: Griffel/Liniger/Rausch/Thurnherr, Öffentliches Baurecht, 2016, N.”
Die Möglichkeit, zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzone zu vergrössern, kann einmalig oder in mehreren Schritten genutzt werden; gesamthaft darf die Erweiterung jedoch nur bis zur gesetzlichen Obergrenze erfolgen.
“Ob die so verstandene Identität noch gewahrt wird, beurteilt sich unter Würdigung aller raumrelevanten Gesichtspunkte in ihrem Zusammenwirken. In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b RPV sind allerdings feste quantitative Obergrenzen verankert, bei deren Überschreiten die Identität der Baute in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche (BGF) nicht um mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt (Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV). Unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erfolgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche (BNF)) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet (Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV). Zur BGF zählen die Nutzflächen, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten bestimmt sind bzw. genutzt werden sowie die zu ihrer Erschliessung dienenden Verkehrsflächen. Die BGF resultiert aus der Summe aller entsprechenden Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte. Als BNF gelten die mit der Wohn- oder Arbeitsnutzung baulich und funktional zusammenhängenden Räume wie Keller, Estrich, Waschküche, Heizung, Garagen etc.6 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf die Möglichkeit, zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone zu vergrössern, nur einmal benützt werden.”
“Ausserhalb des bestehenden Gebäudes können Erweiterungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG regelmässig zu einer Erhöhung des Gebäudevolumens führen. Art. 24c Abs. 4 RPG sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.”
Äussere Änderungen sind nur zulässig, wenn sie für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung notwendig sind. Unter diesen Voraussetzungen können beispielhaft auch Balkone, gedeckte Sitzplätze oder ähnliche Bauteile bewilligt werden, sofern die Identität der Baute und ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt.
“Zu prüfen bleibt Art. 24c RPG, wonach bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert wurden (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 3 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Art. 42 Abs. 1 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Beim Tatbestand der zeitgemässen Wohnnutzung sind Änderungen am äusseren Erscheinungsbild grundsätzlich nur zulässig, wenn sie nötig sind, um die ursprüngliche Wohnnutzung auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. So können beispielsweise Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnflächen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Unter Umständen können auch weitere Bauten oder Bauteile unter diesem Titel nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein Balkon oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.30 Eine Ausnahmebewilligung gemäss Art.”
“Zu prüfen bleibt Art. 24c RPG, wonach bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone, die nicht mehr zonenkonform sind, erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert wurden (Art. 24c Abs. 1 und 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 3 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Art. 42 Abs. 1 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). Beim Tatbestand der zeitgemässen Wohnnutzung sind Änderungen am äusseren Erscheinungsbild grundsätzlich nur zulässig, wenn sie nötig sind, um die ursprüngliche Wohnnutzung auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. So können beispielsweise Raumhöhen und Belichtung von bestehenden Wohnflächen unter grösstmöglicher Wahrung des Erscheinungsbildes den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Unter Umständen können auch weitere Bauten oder Bauteile unter diesem Titel nötig sein, etwa ein Aussensitzplatz oder ein Balkon oder ein gedeckter, mindestens zweiseitig offener Fahrzeugunterstand.30 Eine Ausnahmebewilligung gemäss Art.”
Die Teilrevision 2011 (in Kraft am 1. November 2012) erweiterte Art. 24c Abs. 3 dahingehend, dass er auch landwirtschaftliche Gebäude erfasst, die vor der Einführung der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet errichtet worden waren und damals zonenkonform waren, aber durch nachfolgende Änderungen nicht mehr zonenkonform geworden sind.
“La révision partielle de 2011 de la LAT, entrée en vigueur le 1er novembre 2012, a étendu le champ d'application de l'art. 24c LAT aux constructions agricoles érigées avant l'introduction de la séparation entre les parties constructibles et non constructibles du territoire qui étaient restées conformes à l'affectation de la zone, mais n'étaient désormais plus conformes en raison de mutations subséquentes (voir art. 24c al. 3 LAT). Précédemment, la modification d'un bâtiment qui avait perdu sa vocation agricole après le 1er juillet 1972 devait être appréhendée sous l'angle de la réglementation d'exception de l'art. 24d al. 1 LAT, dont les conditions sont globalement plus restrictives (TF 1C_101/2009 du 11 décembre 2009 consid. 2.3).”
Der Gesuchsteller muss darlegen und nachweisen, dass die Änderung des äusseren Erscheinungsbilds notwendig ist für eine zeitgemässe Wohnnutzung, für ein energetisches Sanierungsvorhaben oder zur besseren Einpassung in die Landschaft; pauschale oder unbewiesene Behauptungen genügen nicht.
“S'agissant du local à citerne, il ressort du dossier de la cause que la recourante a procédé à un agrandissement de la surface couverte de 5 m2. Elle expose que cet agrandissement serait licite dans la mesure où la surface du local n'a augmenté que de 25 %. Se faisant, la recourante paraît se prévaloir de l'art. 42 al. 3 OAT. Il convient toutefois de rappeler que l'art. 42 al. 3 OAT ne confère pas un droit inconditionnel d'agrandir le volume du bâti existant. En effet, avant d'examiner les conditions de l'art. 42 OAT, qui servent à évaluer si l'identité de la construction est préservée, la recourante aurait dû démontrer que les modifications apportées à l'aspect extérieur du local à citerne étaient nécessaires à un usage d'habitation répondant aux normes usuelles, ou à un assainissement énergétique ou encore viser à une meilleure intégration dans le paysage (art. 24c al. 4 LAT; cf. Muggli, op. cit., n° 36 ad art. 24c LAT). Or dans le cas d'espèce, la modification de l'aspect extérieur du local à citerne ne répond manifestement à aucune de ces hypothèses. Tout au plus, la recourante aurait pu couvrir le local à citerne pour favoriser une meilleure intégration dans le paysage mais en aucun cas l'agrandir comme elle admet l'avoir fait. Dans ces conditions, c'est à juste titre que la DGTL a refusé de régulariser les travaux d'agrandissement du local à citerne.”
“La présente cause soulève des questions similaires. S'il est vrai que la surélévation du toit de quelques centimètres et l'augmentation de la SBPI de 2 ou 3 m2 paraissent contraires à l'art. 42 al. 3 OAT, dans la mesure où les possibilités d'agrandissement étaient préalablement épuisées, le projet des recourants ne vise pas à augmenter la hauteur des combles pour la création d'un volume supplémentaire – bien que l'architecte ait admis qu'il en ait résulté de 2 ou 3 m2 supplémentaires –, mais bien la mise en place d'une toiture répondant aux exigences en matière d'isolation du "Programme bâtiment". Il s'agit ainsi d'un assainissement énergétique au sens de l'art. 24c LAT. Comme dans la cause susmentionnée, il s'agit in casu aussi d'examiner si l'agrandissement lié à l'isolation peut être autorisé, malgré l'épuisement des possibilités d'agrandissement, sous l'angle de l'art. 24c al. 4 LAT, lequel permet des modifications de l’aspect extérieur du bâtiment tant lorsqu'elles sont nécessaires pour assurer un usage d’habitation répondant aux normes usuelles que pour permettre un assainissement énergétique. Il ressort toutefois des travaux préparatoires relatifs à l'art. 24c LAT qu'un agrandissement du volume visible d'une construction ne peut être apprécié de la même manière qu'une simple modification de l'aspect extérieur de la construction touchant aux fenêtres. En effet, le Rapport explicatif de la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil national du 22 août 2011 relatif à l'initiative cantonale Constructions hors des zones à bâtir (FF 2011 6533; ci-après: Rapport CEATE-N), expose que "[d']une part, un assainissement énergétique doit être possible même s’il implique une modification de l’aspect extérieur. Il faut aussi toutefois, d’autre part, qu’une meilleure intégration dans le paysage puisse être exigée. [...] Les modifications de l’aspect extérieur doivent [.”
Art. 24c Abs. 2 gestattet eine Erneuerung, teilweise Änderung, massvolle Erweiterung oder den Wiederaufbau nur für Bauten und Anlagen, die rechtskonform erstellt oder geändert worden sind. Anwendbar ist die Bestimmung auf jene, die zwar bestimmungsgemäss nutzbar bleiben, aber ihre Zonenkonformität infolge von Gesetzes‑ oder Planänderungen verloren haben.
“Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage 2022, S. 237). Art. 24a Abs. 1 RPG bestimmt, dass die Bewilligung für die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage, die keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, ausserhalb der Bauzonen zu erteilen ist, wenn (lit. a) dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen und (lit. b) sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinn des Bundesrechts wurde (Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG). Wie bereits aus dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 1 RPG hervorgeht, regelt diese Bestimmung den Bestandesschutz und somit eine (erweiterte) Besitzstandsgarantie für ursprünglich rechtskonform erstellte sowie rechtskonform genutzte Bauten und Anlagen, die infolge der am 1. Juli 1972 in Kraft getretenen Rechtsänderung nachträglich ihre Zonenkonformität verloren haben (vgl. BGE 147 II 309 [= 1C_469/2019] E. 5.2 und E. 5.4 mit Hinweis auf die nicht publizierte E. 6.2 mit Hinweis auf BGer 1C_665/2015 vom 16. November 2016 E. 2). Aufgrund der Neufassung von Art. 24c RPG (in Kraft seit 1. November 2012; vgl. AS 2012 5535) hängt die Zulässigkeit von Veränderungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Wohnbauten samt einem angebauten Ökonomieteil jedoch nicht mehr davon ab, ob die Zonenwidrigkeit der Baute auf eine Erlass- bzw.”
“Aux termes de l'art. 24c al. 1 LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise. Selon l'art. 24c al. 2 LAT, l'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement. Le champ d'application de l'art. 24c LAT est ainsi restreint aux constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination et qui ont été érigées ou transformées conformément au droit matériel en vigueur à l'époque, mais qui sont devenues contraires à l'affectation de la zone à la suite d'une modification de la législation ou des plans d'aménagement (cf. art. 41 de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire du 28 juin 2000 [OAT; RS 700.1]).”
Ein freiwilliger Abbruch und Wiederaufbau ist nach Art. 24c Abs. 4 RPG grundsätzlich zulässig. Aus Art. 24c Abs. 4 RPG (und gestützt durch die entschiedene Praxis) folgt keine Pflicht, vorher eine Sanierungsprüfung unter Beizug eines befähigten Architekten nachzuweisen oder einen Nachweis der Notwendigkeit eines Totalabbruchs zu erbringen.
“m beträgt. Solle diese Mindesthöhe mit der zusätzlichen Isolation jedoch bestehen bleiben, führe dies automatisch zu einer Volumenerhöhung. Die Hauptnutzfläche werde im Vergleich zum heutigen Zustand sogar leicht reduziert. Die Balkone würden die bestehende ausladende Seitenlaube ersetzen, welche optisch wenig ansprechend sei. Die Balkone würden daher auch eine gestalterische Verbesserung darstellen. Die Auffassung, wonach die Wahl eines Abbruch- und Neubauprojekts anstelle einer Erneuerung grundsätzlich eine Verletzung von Art. 24c Abs. 4 RPG darstelle, sei systemwidrig. Art. 24c RPG lasse den freiwilligen Abbruch und Wiederaufbau ausdrücklich und bedingungslos zu.”
“In Bezug auf die weiteren zu berücksichtigenden bundesgerichtlichen Kriterien ist festzustellen, dass mit dem Bauvorhaben gerade keine zusätzlichen Volumina geschaffen werden. Die Nutzungsart ändert ebenfalls nicht und das Nutzungsmass wird mit dem Verzicht auf eine zweite Wohneinheit gar reduziert. Es sind ferner keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt ersichtlich. Im Gegenteil, mit dem Verzicht auf eine zweite Wohneinheit wird das zu erwartende Verkehrsaufkommen verringert. Im Weiteren übernimmt der Neubau im Wesentlichen auch die in der Umgebung vorherrschenden Gebäudeformen; jedenfalls setzt er sich nicht in einen unverträglichen Gegensatz dazu (siehe hierzu oben E. 4.5.2 und E. 7 hernach). In Würdigung sämtlicher Umstände sind die mit dem Bauvorhaben verbundenen Änderungen von untergeordneter Natur und ist die Wesensgleichheit gegeben. Die übrigen Vorbringen der Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang vermögen daran nichts zu ändern. Weder aus Art. 24c Abs. 4 RPG noch aus Art. 42 Abs. 1 RPV kann eine Pflicht abgeleitet werden, statt eines Ersatzbaus vorgängig eine Sanierung des Wohngebäudes unter Beizug eines befähigten Architekten zu prüfen. Es besteht auch keine gesetzliche Handhabe dafür, einen Nachweis für die Notwendigkeit eines (Total-) Abbruchs zu verlangen. Ist die Identität gewahrt und sind auch die weiteren Voraussetzungen erfüllt, steht einem Abbruch und Wiederaufbau in dieser Hinsicht nichts entgegen. Daran ändert nichts, dass andere Lösungen auch möglich oder – wenigstens aus Sicht der Beschwerdeführerin – gar besser wären. Schliesslich hilft der Beschwerdeführerin der Hinweis auf die Regelung im Kanton Appenzell I.Rh. nicht weiter. Bei der erwähnten Bestimmung handelt es sich um eine generelle Ästhetikklausel (konkret: Einordnungsgebot) des Rechts des Kantons Appenzell I.Rh.. Mithin geht es darin – anders als die Beschwerdeführerin meint – nicht um eine Konkretisierung des bundesrechtlich geregelten Identitätserfordernisses. Eine solche oder eine ähnliche Regelung kennt das PBG des Kantons St.”
Wichtige Schutzinteressen, insbesondere der Gewässerschutz, können eine Bewilligung oder Regularisierung einer Nutzung ausserhalb der Bauzone verhindern. Dies kann — wie in der zitierten Rechtsprechung — auch zur Folge haben, dass bestehende Parkplätze demontiert werden müssen und das Parkieren auf dem betroffenen Grundstück untersagt wird.
“Les recourants estiment qu'une remise des lieux en état serait contreproductive puisque les véhicules se parqueraient alors directement en pleine terre. Comme le rappelle la DGE, tout parcage de véhicule est interdit en zone S2. Au vu des enjeux en matière de protection des eaux, un démantèlement de la place de stationnement litigieuse implique également l'obligation de s'abstenir de l'utilisation du terrain en cause pour stationner des véhicules. Au final, que ce soit dans le cadre de la pesée des intérêts nécessitée par l'art. 24c LAT dans le cadre de l'examen de régularisation de la place litigieuse en tant qu'aménagement situé hors zone à bâtir ou sur la base des exigences de la LEaux, et en particulier de l'art. 31 al. 2 let. b OEaux, qui prévoit un démantèlement des installations menaçant un captage, la place de parc litigieuse ne saurait être autorisée et tout stationnement de véhicules dans cette zone doit être prohibée. Les exigences majeures de l'aménagement du territoire, tel que mentionnées à l'art. 24c al. 5 LAT, singulièrement la protection des eaux de captage, conduisent à dénier le droit aux recourants à une régularisation de la place de parc existante au sud de la parcelle no ********.”
“Les recourants estiment qu'une remise des lieux en état serait contreproductive puisque les véhicules se parqueraient alors directement en pleine terre. Comme le rappelle la DGE, tout parcage de véhicule est interdit en zone S2. Au vu des enjeux en matière de protection des eaux, un démantèlement de la place de stationnement litigieuse implique également l'obligation de s'abstenir de l'utilisation du terrain en cause pour stationner des véhicules. Au final, que ce soit dans le cadre de la pesée des intérêts nécessitée par l'art. 24c LAT dans le cadre de l'examen de régularisation de la place litigieuse en tant qu'aménagement situé hors zone à bâtir ou sur la base des exigences de la LEaux, et en particulier de l'art. 31 al. 2 let. b OEaux, qui prévoit un démantèlement des installations menaçant un captage, la place de parc litigieuse ne saurait être autorisée et tout stationnement de véhicules dans cette zone doit être prohibée. Les exigences majeures de l'aménagement du territoire, tel que mentionnées à l'art. 24c al. 5 LAT, singulièrement la protection des eaux de captage, conduisent à dénier le droit aux recourants à une régularisation de la place de parc existante au sud de la parcelle no ********.”
Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Volumens, die mehr als 100 m2 betragen, sind nur zulässig, wenn sie objektiv als unabdingbar für den Erhalt oder die notwendige Umstrukturierung des Betriebs erscheinen; die Notwendigkeit ist nach betrieblichen Erfordernissen bzw. dem Entwicklungsplan zu prüfen. Eine pauschale prozentuale Obergrenze (z.B. 30%) ist in den Quellen nicht ausgewiesen; das Ausmass der Erweiterung ist zudem durch den Erhalt der Identität der Bauten begrenzt.
“Si l’agrandissement de la surface utilisée pour un usage non conforme à l’affectation de la zone en dehors du volume bâti existant excède 100 m2, il ne pourra être autorisé que s’il est indispensable au maintien de l’entreprise (al. 3). Ces dispositions consacrent une extension de la garantie de la situation acquise (art. 24c LAT) afin de permettre aux entreprises commerciales ou artisanales sises hors de la zone à bâtir de maintenir leur activité, de se moderniser et de se restructurer afin de préserver les emplois, le cas échéant en changeant d’orientation, en leur accordant la flexibilité dont elles peuvent avoir besoin pour pouvoir demeurer compétitives. Il ne s’agit donc en aucun cas d’ouvrir des bâtiments commerciaux ou artisanaux désaffectés à des usages entièrement différents, ou de permettre l’installation en zone agricole d’entreprises entièrement nouvelles. Par cette réglementation spéciale, le législateur fédéral a entendu donner aux autorités cantonales une marge de manœuvre plus importante que celle octroyée à l’art. 24c LAT pour toutes les autres constructions. Pour pouvoir bénéficier du régime privilégié de l’art. 37a LAT, il faut que les constructions à usage commercial abritent à tout le moins une partie importante de l’entreprise (arrêt du Tribunal fédéral 1C_557/2021 du 28 mars 2023 condid. 3). L’art. 37a LAT et l’art. 43 OAT constituent des lois spéciales par rapport à l’art. 24c LAT et à l’art. 42 OAT. En adoptant l’art. 37a LAT, les chambres fédérales ont voulu permettre aux entreprises commerciales sises hors zone à bâtir d’effectuer les restructurations indispensables au maintien de leur compétitivité. Dans une telle situation, il va de soi que les agrandissements correspondant à de tels objectifs doivent aussi faire l’objet de cette réglementation spéciale. L’art. 43 OAT traite uniquement des changements d’affectation et des agrandissements. Les rénovations et les reconstructions de constructions à usage commercial sises hors de la zone à bâtir sont à examiner à la lumière de l’art. 24c LAT et de l’art.”
“, n° 2, 3, 12 et 18 ad art. 37a). 19. Par ailleurs, le cadre défini par le droit constitutionnel commande de ne pas prendre à la légère le critère de la nécessité de l'agrandissement pour le maintien de l'entreprise. Il ne suffit pas que l'agrandissement envisagé soit pratique ou commode. Eu égard aux intentions du législateur, il faut en toute logique admettre qu’un agrandissement n'est indispensable au maintien de l’entreprise que dans la mesure où il apparaît, d’après le plan de développement de cette dernière, objectivement nécessaire à une exploitation rationnelle et conforme aux exigences actuelles. Cette notion juridique indéterminée ne fournit cependant aucune limite supérieure chiffrée ; elle ne fait qu’exclure les agrandissements dont la nécessité ne peut être établie. L’ampleur maximale des agrandissements est toutefois limitée par le critère du respect de l’identité des constructions, critère qui s’applique ici du simple fait que les agrandissements s’appuient sur l’art. 24c LAT (Rudolf MUGGLI, op. cit., 2010, n° 14 ad art. 37a, citant en particulier l'arrêt du Tribunal fédéral 1A.227/2004 du 6 avril 2005 consid. 3.2). 20. Aux termes de l’art. 24c LAT, hors de la zone à bâtir, les constructions et installations qui peuvent être utilisées conformément à leur destination mais qui ne sont plus conformes à l'affectation de la zone bénéficient en principe de la garantie de la situation acquise (al. 1). L'autorité compétente peut autoriser la rénovation de telles constructions et installations, leur transformation partielle, leur agrandissement mesuré ou leur reconstruction, pour autant que les bâtiments aient été érigés ou transformés légalement (al. 2). Il en va de même des bâtiments d'habitation agricoles et des bâtiments d'exploitation agricole qui leur sont contigus et ont été érigés ou transformés légalement avant l'attribution du bien-fonds à un territoire non constructible au sens du droit fédéral. Le Conseil fédéral édicte des dispositions pour éviter les conséquences négatives pour l'agriculture (al.”
Art. 24c RPG ist nicht auf alleinstehende landwirtschaftliche Nichtwohnbauten anwendbar. Für altrechtliche Landwirtschaftsbauten, bei denen eine landwirtschaftliche Nutzung fortbesteht, kann statt einer Erweiterung nach Art. 24c RPG gegebenenfalls ein in der Landwirtschaftszone zonenkonformer Neubau in Betracht kommen.
“Das vom Bundesgericht zur Stellungnahme eingeladene ARE kommt zum gleichen Schluss. Wie die Vorinstanzen zutreffend aufgezeigt haben, sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 34b RPV (SR 700.1) i.V.m. Art. 16a bis RPG nicht erfüllt, da der Betrieb nicht als landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB; SR 211.412.11) eingestuft werden kann. Die Beschwerdeführerinnen setzen sich mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz nicht substanziiert auseinander. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG fällt ebenfalls ausser Betracht. Zwar machen die Beschwerdeführerinnen geltend, das geänderte Bauvorhaben könne allenfalls nach Art. 24c RPG bewilligt werden, wonach bestimmungsgemäss nutzbare altrechtliche Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, unter gewissen Voraussetzungen abgebrochen und wiederaufgebaut werden können, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Art. 24c RPG gelangt jedoch schon deshalb nicht zur Anwendung, da es sich beim inzwischen abgebrochenen Gebäude Nr. 92 um eine alleinstehende landwirtschaftliche Nichtwohnbaute handelte, und somit weder um eine zonenwidrig gewordene Wohnbaute oder ein angebautes Ökonomiegebäude (vgl. Art. 41 Abs. 2 RPV) noch um eine altrechtliche Gewerbebaute (vgl. Urteil 1C_382/2016 vom 6. April 2017 E. 2.2).”
“Bei der Interessenabwägung nach Art. 34 Abs. 4 Bst. b RPV sind die Ziele und Grundsätze von Art. 1 und Art. 3 RPG zu beachten, insbesondere im Bereich des Ortsbild- und Landschaftsschutzes. Gemäss Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG ist die Landschaft zu schonen. Insbesondere sollen sich Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft einordnen. Dementsprechend sind auch die kommunalen Vorschriften betreffend Ästhetik, Ortsbild- und Landschaftsschutz zu berücksichtigen.8 Nicht zonenkonforme Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone setzen eine Ausnahmebewilligung voraus (vgl. Art. 24 ff. RPG). Art. 24c Abs. 1 RPG schützt bestimmungsgemäss nutzbare, aber zonenwidrig gewordene Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen grundsätzlich in ihrem Bestand. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Das Bundesgericht hat unlängst entschieden, dass Art. 24c RPG auf eine altrechtliche Wohnbaute in der Landwirtschaftszone, bei der eine landwirtschaftliche Wohnnutzung durch die Betriebsleiter oder die abtretende Generation beibehalten wird, nicht anwendbar sei. Ein praktizierender Landwirtschaftsbetrieb sei für eine zeitgemässe (Wohn-) Nutzung nicht auf eine Erweiterung eines altrechtlichen Gebäudes nach Art. 24c RPG angewiesen, sondern könne gegebenenfalls einen in der Landwirtschaftszone zonenkonformen Neubau erstellen.9 Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG muss in jedem Fall mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein und es dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art. 1, 3 und 24c Abs. 5 RPG sowie Art. 43a Bst. e RPV).”
Art. 24c Abs. 1 schützt bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die durch nachträgliche Rechts- oder Planänderungen nicht mehr zonenkonform sind. Die Bestimmung findet Anwendung auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit rechtmässig erstellt oder geändert worden sind; dies betrifft in der Regel Bauten, die vor dem 1. Juli 1972 materiell rechtmässig erstellt oder geändert wurden.
“Weiter zu prüfen ist die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24c RPG können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Art. 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde, d.h. in der Regel beim Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (vgl. Art. 41 Abs. 1 RPV[14]). Es ist unbestritten, dass das Wohnhaus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Die nach Art. 24c RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV weiter konkretisiert. Danach gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, wobei Verbesserungen gestalterischer Art zulässig sind (Abs.”
“Näher zu prüfen ist jedoch Art. 24c RPG. Das Gebäude B.________ auf Parzelle Meiringen Grundbuchblatt Nr. F.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass Gebäude vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 RPV). Die Veränderungen können sowohl in inneren Umbauten als auch in äusseren Erweiterungen sowie in Zweckänderungen bestehen. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Art.”
“Die Liegenschaft der Beschwerdeführenden auf Parzelle Kappelen Grundbuchblatt Nr. H.________ liegt in der Landwirtschaftszone und wird zu Wohnzwecken genutzt. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Vorliegend ist unbestritten, dass das bestehende Haus der Beschwerdeführenden vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt. Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG). Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art.”
“Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet stellt einen fundamentalen Grundsatz der Raumplanung in der Schweiz dar (vgl. Art. 3 Abs. 2 RPG; BGE 141 II 245 E. 2.1; BGr, 7. März 2012, 1C_351/2011, E. 7.2). Gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschaftszonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich. Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Mit Ausnahmebewilligung der zuständigen Behörde können solche Bauten und Anlagen erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 2 und 5 RPG). Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Bestimmung ist gemäss Art. 41 RPV, dass die Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden, durch die nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen jedoch zonenwidrig geworden sind. Als solche gelten in erster Linie Bauten, die in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht vor dem 1. Juli 1972 erstellt oder geändert wurden, als mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde (BGE 129 II 396 E.”
Art. 24c Abs. 2 RPG kann erweiterte kommunale Besitzstandsgarantien beinhalten. Soweit die Rechtsprechung zeigt, umfasst dies auch Regelungen, die über den kantonalrechtlichen Besitzstand hinausgehen und etwa Abbruch und Wiederaufbau ermöglichen.
“Das schliesst nicht aus, das Reglement in einem Anwendungsfall inzident auf seine Vereinbarkeit mit übergeordnetem Recht zu überprüfen. – Art. 3 Abs. 4 BauG erlaubt kommunalrechtliche Besitzstandsgarantien für «besondere Fälle des Gemeindebaurechts». Ausgeschlossen sind damit vom kantonalen Recht abweichende generelle Besitzstandsregeln für das ganze Gemeindegebiet (BVR 2009 S. 514 E. 3.3; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 3 N. 8). Art. 23 Abs. 3 GBR gilt für nur Hotelzonen, Ortsbildschutzgebiete und im Perimeter der Kernzone Lauterbrunnen, aber nicht für das ganze Gemeindegebiet. Weitergehende Einschränkungen für die kommunalen Regelungen lassen sich dem Gesetz nicht entnehmen. Insbesondere schliesst der Begriff der Besitzstandsgarantie nicht aus, auch den Abbruch und Wiederaufbau von Gebäuden zu ermöglichen. Ein solcher erweiterter Besitzstand geht zwar über den kantonalrechtlichen Besitzstand von Art. 3 Abs. 1 und 2 BauG hinaus (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 3 N. 3b), kommt aber in anderen Besitzstandsregelungen durchaus vor (z.B. Art. 24c Abs. 2 RPG; vgl. BGE 127 II 209 E. 3; ferner etwa BGer 1C_415/2014 vom 1.10.2015, in ZBl 2016 S. 323 E. 3.7 f., 1C_317/2019 vom”