Die zuständige Bundesstelle kann auch die kantonale Fachstelle (Art. 25 Abs. 2), die für Naturschutz, Heimatschutz oder Denkmalpflege zuständige kantonale Kommission oder ein anderes vom Kanton zu bezeichnendes Organ um ein Gutachten ersuchen; ausserdem kann sie Organisationen, die im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes oder der Denkmalpflege tätig sind, zur Vernehmlassung auffordern.
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Die Bundesstelle kann kantonale Fachstellen, zuständige kantonale Kommissionen oder sonstige vom Kanton bezeichnete Organe um Gutachten ersuchen und Organisationen des Natur-, Heimat- oder Denkmalsschutzes zur Vernehmlassung auffordern. In der zitierten Rechtssache wurden solche kantonalen Beurteilungen eingeholt und von den Behörden als ausreichend berücksichtigt.
“Entscheid Verwaltungsgericht, 17.03.2022 Baurecht, Gewässerschutzrecht, Natur- und Heimatschutzrecht, (un)mittelbare Anwendbarkeit des ISOS im Baubewilligungsverfahren; Art. 99 PBG (sGS 731.1), 115 PGB, 122 PBG, Art. 2 NHG (SR 451), Art. 3, Art. 5 Art. 6, Art. 7, Art. 9 NHG, Art. 19 Abs. 1 und 2 GSchG (SR 814.2), Art. 27 GSchVG (sGS 752.2), Art. 28 GschVG, 28bis GSchVG (sGS 752.2), Art. 9ter GSchVV (sGS 752.21), Art. 19bis Abs. 1 und 2 (GSchVV). Streitig war ein zonenkonformes Bauvorhaben (Abbruch eines bestehenden Einfamilienhauses und Erstellen von zwei Mehrfamilienhäusern) im Übrigen (Gewässerschutz)Bereich und in der Nähe eines nach kommunaler Schutzverordnung denkmalgeschützten Gebäudes (von kantonaler Bedeutung gemäss provisorische Einstufung). Das Verwaltungsgericht schützte den Entscheid der Vorinstanz, wonach die Erteilung einer Bewilligung nach Art. 28bis GSchVG für Bohrungen und erhebliche Grabungen in den sogenannt übrigen Bereichen nach GSchG keine Bundesaufgabe im Sinn des NHG darstelle, weshalb das ISOS nicht unmittelbar anwendbar sei. Sodann befand das Verwaltungsgericht, dass die Vorinstanzen und die Fachbehörden bei der Anwendung der Schutzvorschriften dem ISOS bei der Beurteilung des Bauvorhabens genügend Rechnung getragen hätten. Ferner beurteilte das Verwaltungsgericht eine mögliche Unterschutzstellung des benachbarten Hauses als Kulturobjekt von kantonaler Bedeutung im konkreten Fall für nicht entscheidwesentlich, weil gestützt auf die schon vorliegenden Beurteilungen keine Beeinträchtigung zu erwarten wäre.”
“Entscheid Verwaltungsgericht, 17.03.2022 Baurecht, Gewässerschutzrecht, Natur- und Heimatschutzrecht, (un)mittelbare Anwendbarkeit des ISOS im Baubewilligungsverfahren; Art. 99 PBG (sGS 731.1), 115 PGB, 122 PBG, Art. 2 NHG (SR 451), Art. 3, Art. 5 Art. 6, Art. 7, Art. 9 NHG, Art. 19 Abs. 1 und 2 GSchG (SR 814.2), Art. 27 GSchVG (sGS 752.2), Art. 28 GschVG, 28bis GSchVG (sGS 752.2), Art. 9ter GSchVV (sGS 752.21), Art. 19bis Abs. 1 und 2 (GSchVV). Streitig war ein zonenkonformes Bauvorhaben (Abbruch eines bestehenden Einfamilienhauses und Erstellen von zwei Mehrfamilienhäusern) im Übrigen (Gewässerschutz)Bereich und in der Nähe eines nach kommunaler Schutzverordnung denkmalgeschützten Gebäudes (von kantonaler Bedeutung gemäss provisorische Einstufung). Das Verwaltungsgericht schützte den Entscheid der Vorinstanz, wonach die Erteilung einer Bewilligung nach Art. 28bis GSchVG für Bohrungen und erhebliche Grabungen in den sogenannt übrigen Bereichen nach GSchG keine Bundesaufgabe im Sinn des NHG darstelle, weshalb das ISOS nicht unmittelbar anwendbar sei. Sodann befand das Verwaltungsgericht, dass die Vorinstanzen und die Fachbehörden bei der Anwendung der Schutzvorschriften dem ISOS bei der Beurteilung des Bauvorhabens genügend Rechnung getragen hätten. Ferner beurteilte das Verwaltungsgericht eine mögliche Unterschutzstellung des benachbarten Hauses als Kulturobjekt von kantonaler Bedeutung im konkreten Fall für nicht entscheidwesentlich, weil gestützt auf die schon vorliegenden Beurteilungen keine Beeinträchtigung zu erwarten wäre.”
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