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Bei nachgewiesener Indigenz kann die Verfahrensgebühr bzw. die Kosten von der Verwaltungsinstanz deutlich unter den gesetzlichen Normwert/Maximalbetrag reduziert werden.
“0) si evince che il 14 luglio 2020 sono state interrogate quattro persone tenute a fornire informazioni, mentre l'interrogatorio del reclamante (come imputato) ha avuto luogo il mattino del 15 luglio 2020 e quello di un coimputato il pomeriggio dello stesso giorno. Complessivamente non si evince, né per durata né per contenuto, un dispendio lavorativo al di sopra di un'ordinaria inchiesta amministrativa. Il dispendio è da considerarsi medio-basso. L'inchiesta amministrativa, fino all'emanazione della decisione penale del 21 agosto 2024, ha incluso l'esame dell'opposizione, l'esame dell'incarto, la corrispondenza con il difensore e la decisione penale (v. act. 4.0). Anche per quanto riguarda questo procedimento non è stato indicato e neppure si evince un dispendio lavorativo al di sopra di un'ordinaria indagine amministrativa. Esso è da considerarsi a sua volta medio-basso. Visto il tetto legale di fr. 10'000.–, la tassa da cui partire per il calcolo è dunque di fr. 3'000.– 3.4.3 Preso atto dell'accertata indigenza del reclamante (v. act. 1.1, pag. 29; v. anche Taormina/Wüst, Commentario basilese, 2020, n. 5 e segg. ad art. 95 DPA; Domeisen, Commentario basilese, 3a ediz. 2023, n. 3 e seg. ad art. 425 CPP; Griesser, Commentario zurighese, 3a ediz. 2020, n. 1a ad art. 425 CPP; cfr. anche art. 16a dell'ordinanza sulle tasse e spese DPA), ulteriormente aggravatasi negli ultimi tempi (egli dispone di un reddito imponibile nullo ed è attualmente al beneficio di prestazioni di aiuto sociale: v. act. 3.10-3.11 nonché act. 1, pag. 2, e act. 1.3), e ricordato che le spese processuali addossate a quest'ultimo, come ammesso dalla stessa CFCG (v. act. 1.1, pag. 29), non devono costituire una sanzione accessoria (v. Fontana, Commentario romando, 2a ediz. 2019, n. 1 ad art. 425 CPP; Moreillon/Parein-Reymond, Code de procédure pénale, 2a ediz. 2016, n. 3 ad art. 425 CPP), questa Corte ritiene la tassa fissata nella decisione impugnata chiaramente eccessiva. Essa va fissata, tenuto conto di quanto sopra, a fr. 1'500.–. Per quanto riguarda la tassa di stesura, fissata dalla CFCG a fr. 920.– (92 pagine effettive concernenti svariati atti del procedimento precisati in sede di risposta; v.”
Die Kostenauflage/-last darf nur auf unbestrittene oder klar nachgewiesene Tatsachen gestützt/beruhen.
“Dabei darf sich die Kostenauflage in tatsächlicher Hinsicht nur auf unbestrittene oder bereits klar nachgewiesene Umstände stützen. Zwischen dem nicht strafrechtlich vorwerfbaren Verhalten und den durch die Untersuchung entstandenen Kosten muss ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Das Sachgericht muss darlegen, inwiefern die beschuldigte Person durch ihr Handeln in zivilrechtlich vorwerfbarer Weise gegen eine Verhaltensnorm klar verstossen hat (Urteile des Bundesgerichts 6B_792/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2; 6B_170/2016 vom 5. August 2016 E. 1.1; je mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung). Die Haftung der beschuldigten Person darf nicht weiter gehen, als der Kausalzusammenhang zwischen dem ihr vorgeworfenen fehlerhaften Verhalten und den Kosten verursachenden behördlichen Handlungen reicht (BGE 120 la 147 E. 3b; 119 la 332 E. 1b; 116 la 162 E. 2c–e; Urteile des Bundesgerichts 6B_181/2013 vom 29. August 2013 E. 1.3, 6B_614/2013 vom 29. August 2013 E. 2.4; 1B_180/2012 vom 24. Mai 2012 E. 2; TPF 2012 70 E. 6.3.1/6.4.2; 2009 151 E. 2.1; 2005 101 E. 2; s.a. Taormina/Wüst, Basler Kommentar, 2020, Art. 95 VStrR N. 13 ff.).”
Bei Billigkeit kann vollständige oder partielle Kostenbefreiung gewährt werden; dabei sind Barauslagen (z.B. Untersuchungshaft- und Verteidigungskosten) massgeblich zu berücksichtigen.
“Gemäss Verwaltungsstrafrecht bestehen die Kosten des Verfahrens der Verwaltung in den Barauslagen, mit Einschluss der Kosten der Untersuchungshaft und der amtlichen Verteidigung, in einer Spruchgebühr und in den Schreibgebühren (Art. 94 Abs. 1 VStrR). Im Entscheid der Verwaltung werden die Kosten in der Regel dem Verurteilten auferlegt; aus Gründen der Billigkeit kann er von ihnen ganz oder teilweise befreit werden (Art. 95 Abs. 1 VStrR). Wird das Verfahren eingestellt, so können dem Beschuldigten Kosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn er die Untersuchung schuldhaft verursacht oder das Verfahren mutwillig wesentlich erschwert oder verlängert hat (Art. 95 Abs. 2 VStrR). Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens und deren Verlegung bestimmen sich, vorbehältlich Art. 78 Abs. 4, nach den Artikeln 417–428 StPO (Art. 97 Abs. 1 VStrR). Art. 78 Abs. 4 VStrR bestimmt, dass bei Rückzug der Strafverfügung oder des Begehrens um gerichtliche Beurteilung die Kosten die Partei trägt, die einen Rückzug erklärt.”
Kostenauferlegung bei Einstellung möglich, insbesondere wenn die Kosten schuldhaft verursacht wurden oder durch mutwillige Verfahrensverzögerung entstanden sind; dies kann ausdrücklich auch Untersuchungshaft und amtliche Verteidigung umfassen.
“Gemäss Verwaltungsstrafrecht bestehen die Kosten des Verfahrens der Verwaltung in den Barauslagen, mit Einschluss der Kosten der Untersuchungshaft und der amtlichen Verteidigung, in einer Spruchgebühr und in den Schreibgebühren (Art. 94 Abs. 1 VStrR). Im Entscheid der Verwaltung werden die Kosten in der Regel dem Verurteilten auferlegt; aus Gründen der Billigkeit kann er von ihnen ganz oder teilweise befreit werden (Art. 95 Abs. 1 VStrR). Wird das Verfahren eingestellt, so können dem Beschuldigten Kosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn er die Untersuchung schuldhaft verursacht oder das Verfahren mutwillig wesentlich erschwert oder verlängert hat (Art. 95 Abs. 2 VStrR). Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens und deren Verlegung bestimmen sich, vorbehältlich Art. 78 Abs. 4, nach den Artikeln 417–428 StPO (Art. 97 Abs. 1 VStrR). Art. 78 Abs. 4 VStrR bestimmt, dass bei Rückzug der Strafverfügung oder des Begehrens um gerichtliche Beurteilung die Kosten die Partei trägt, die einen Rückzug erklärt.”
Bei Verurteilung werden die Gerichts- und Verwaltungskosten im Urteil konkret beziffert und dem Verurteilten auferlegt.
“Verfahrenskosten Die Kosten des Verwaltungsstrafverfahrens trägt die beschuldigte Person, wenn sie verurteilt wird (Art. 95 Abs. 1 VStrR). Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens und deren Auferlegung bestimmen sich gemäss Art. 97 Abs. 1 VStrR nach den Regeln der StPO, wobei gemäss Art. 97 Abs. 2 VStrR im Urteil des Gerichts die Verfahrenskosten der Verwaltung gleich wie die gerichtlichen Kosten verlegt werden können. Wird die beschuldigte Person verurteilt, so trägt sie die Verfahrenskosten (Art. 426 Abs. 1 StPO). Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung (Art. 428 Abs. 1 und 3 StPO). Die Beschuldigte wird verurteilt und hat deshalb die erst- und oberinstanzlichen Verfahrenskosten wie auch die Kosten des Verwaltungsstrafverfahrens zu tragen. Diese belaufen sich für das erstinstanzliche Verfahren auf CHF 5'780.00, sich zusammensetzend aus den Kosten des Verwaltungsstrafverfahrens von CHF 4'360.00 (pag. 62) und den Kosten des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens von CHF 1'420.”
Art. 95 Abs. 2 VStrR ist inhaltlich gleichwertig zu Art. 426 Abs. 2 StPO; Auslegung, Rechtsprechung und Praxis zu Art. 426 Abs. 2 StPO sind daher auf Art. 95 Abs. 2 VStrR übertragbar.
“Wird das Verfahren eingestellt, so können gemäss Art. 95 Abs. 2 VStrR dem Beschuldigten Kosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn er die Untersuchung schuldhaft verursacht oder das Verfahren mutwillig wesentlich erschwert oder verlängert hat. Trotz etwas anderer Formulierung ist die Tragweite dieser Bestimmung identisch mit derjenigen von Art. 426 Abs. 2 StPO, welche im ordentlichen Strafverfahren Anwendung findet. Es kann deswegen auf die Literatur und Rechtsprechung zu dieser Bestimmung zurückgegriffen werden (Beschluss des Bundesstrafgerichts BK.2011.4 vom 22. August 2011 E. 2.1; vgl. Eicker/Frank/Achermann, Verwaltungsstrafrecht und Verwaltungsstrafverfahrensrecht, Bern 2012, S. 285 Fn. 991).”
Bei mehreren Beschuldigten werden die Verfahrenskosten nach konkreter Beteiligung und dem Urteilsspruch verteilt.
“Titulaire d’une licence en droit, d’un brevet d’avocat et d’un brevet d’expert fiscal, B.________ a travaillé pendant plusieurs années comme conseiller fiscal dans l’un des principaux cabinets d’audit et de conseil fiscal de Suisse. Actif dans le domaine du droit fiscal depuis les années 1980, il a notamment œuvré en qualité de partner auprès d’Y.________ SA entre 1994 et 2016. Il est retraité depuis 2021. Les faits qui lui sont reprochés ayant été commis il y a plus de huit ans et B.________ s’étant bien comporté dans l'intervalle, l'intérêt à le punir a sensiblement diminué en raison de l’écoulement du temps. Les conditions de l’art. 48 let. e CP sont ainsi remplies et justifient une atténuation de la peine. Compte tenu de l’ensemble des éléments ci-dessus, le montant de l’amende sera fixé à 8’000 francs. 11. 11.1 L’appelante conclut à ce que les frais de la procédure pénale administrative et les frais de la procédure judiciaire soient mis à la charge des intimés. 11.2 11.2.1 Aux termes de l’art. 95 DPA, en règle générale, dans la décision de l’administration, les frais sont mis à la charge du condamné ; pour des motifs d’équité, ils peuvent lui être remis en tout ou en partie (al. 1). S’il y a plusieurs inculpés, ils répondent solidairement des frais, à moins que le mandat de répression ou le prononcé pénal n’en dispose autrement (al. 3). 11.2.2 En vertu de l’art. 426 al. 1 CPP, applicable par renvoi de l’art. 97 al. 1 DPA, le prévenu supporte les frais de la procédure pénale s'il est condamné. 11.3 En l’espèce, S.________ est condamné pour soustraction d’impôt et B.________ pour instigation à soustraction d’impôt. Il y a dès lors lieu de mettre les frais de première instance à leur charge, chacun d’eux supportant sa part des frais de la procédure pénale administrative, à raison de 2'960 fr. à la charge de S.________ et de 3'060 fr. à la charge de B.________, ainsi que la moitié des frais de la procédure pénale de première instance, arrêtés à 2'800 fr. au total. 12. Dès lors que les intimés sont condamnés pour soustraction d’impôt, respectivement instigation à soustraction d’impôt, aucune indemnité ne leur est allouée (art.”
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