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Bei Architekten wird die Übertragung bzw. Abgeltung von Urheberrechten in der Praxis häufig bereits durch die Honorare abgegolten.
“2 LDA, sont notamment des créations de l'esprit les œuvres à contenu scientifique ou technique, tels que les dessins, les plans (let. d) et les œuvres d'architecture (let. e). L'objet de la protection du droit d'auteur est l'ouvrage architectural tel qu'il a été réalisé ou qu'il est communiqué au moyen de plans et de maquettes. Le critère décisif de la protection réside dans l'individualité, qui doit s'exprimer dans l'oeuvre elle-même. L'individualité se distingue de la banalité ou du travail de routine; elle résulte de la diversité des décisions prises par l'auteur, de combinaisons surprenantes et inhabituelles, de sorte qu'il paraît exclu qu'un tiers confronté à la même tâche ait pu créer une oeuvre identique (ATF 134 III 166 consid. 2.3.1, 2.3.2 et 2.5). L'auteur est la personne physique qui a créé l’œuvre (art. 6 LDA). Une personne morale ne peut pas revêtir la qualité d'auteur au sens de l'art. 6 LDA (arrêt du Tribunal fédéral 4A_317/2022 du 22 novembre 2022 consid. 3). Les droits d'auteur peuvent par contre être cédés par l'auteur à une personne morale (art. 16 al. 1 LDA; arrêt du Tribunal fédéral 4A_317/2022 du 22 novembre 2022 consid. 3). En pratique, la rémunération du transfert des droits d'auteur est comprise dans les honoraires de l'architecte. Les honoraires contractuels rémunèrent aussi bien les efforts effectués par l'architecte dans le cadre de son mandat que le transfert de ses droits d'auteur (Carron, Le transfert contractuel des droits d'auteur de l'architecte et la résiliation anticipée du contrat, DC 2016, p. 325). L'art. 10 al. 1 LDA prévoit que l'auteur a notamment le droit exclusif de décider si, quand et de quelle manière son œuvre sera utilisée (let. a). La personne qui subit ou risque de subir une violation de son droit d'auteur peut demander au juge de l'interdire, si elle est imminente, ou de la faire cesser, si elle dure encore (art. 62 al. 1 let. a et b LDA). Il peut aussi requérir du juge qu'il ordonne les mesures provisionnelles destinées à assurer à titre provisoire la prévention ou la cessation du trouble (art. 65 let. d LDA).”
Urheberrechte können nicht sachenrechtlich übertragen, jedoch langfristig durch Instrumente wie Vermächtnis oder Stiftung kontrolliert werden; daher werden Stiftungen zur dauerhaften Kontrolle genutzt.
“A., 2020, Art. 16 N. 17). Um – angesichts der Schutzdauer – einen Künstlernachlass lang- fristig zu kontrollieren, wird nicht selten eine Stiftung errichtet, an die der Künstler seine Urheberrechte vererbt (D E WERRA, a.a.O., Art. 16 N. 57). Eine sachenrechtliche Übereignung der Urheberrechte ist weder nötig noch möglich, da die Übertragung des Eigentums am Werkexemplar (und selbst am Originalwerk) nicht die Übertragung der Urheberrechte bewirkt (Art. 16 Abs. 3 URG; E GLOFF, a.a.O., Art. 16 N. 15; BGE 117 II 463 E. 3).”
Die Übertragung von Urheberrechten (inkl. Softwarerechten) kann stillschweigend bzw. konkludent erfolgen; in Auftrags- und Werkvertragsverhältnissen besteht keine Formerfordernis.
“Werden Computerprogramme im Rahmen anderer Arten des abhängigen Werkschaffens - etwa in Auftrags- oder Werkvertragsverhältnissen - erzeugt, kommt dagegen grundsätzlich die allgemeine Regel von Art. 16 Abs. 1 URG zur Anwendung, wonach das Urheberrecht übertragbar ist (NEFF/ARN, Urheberrechtlicher Schutz der Software, in: SIWR II/2, 1998, S. 285 f.; WILLI EGLOFF, in: Barrelet/Egloff [Hrsg.], Das neue Urheberrecht, 4. Aufl. 2020, N. 5 zu Art. 17 URG). Die Übertragung der Werknutzungsrechte unterliegt keinem Formerfordernis. Sie kann auch stillschweigend oder konkludent erfolgen (Hilty, a.a.O., Rz. 666). Die Übertragung ("Abtretung") von Urheberrechten hat absolute ("quasi-dingliche") Wirkung und einen Übergang der Rechtsstellung vom Veräusserer auf den Erwerber zur Folge. Sie gibt Letzterem insbesondere die Befugnis, die ihm übertragenen Urheberrechte gerichtlich durchzusetzen (BGE 117 II 463 E. 3; zit. Urteile 4A_317/2022 E. 3.1.1; 4A_527/2021 E. 4.1).”
Juristische Personen können Urheberrechte derivativ erwerben, namentlich durch Rechtsgeschäft.
“Urheber oder Urheberin ist die natürliche Person, die das Werk geschaffen hat (Art. 6 URG). Im schweizerischen Urheberrecht gilt das Schöpferprinzip: Urheberin kann nur eine natürliche Person sein, nämliche jene, die das Werk geschaffen hat (Art. 6 URG; BGE 136 III 225 E. 4.3; 116 II 351 E. 2b; vgl. immerhin Art. 393 Abs. 2 OR betreffend das Urheberrecht des Verlegers). Juristische Personen können nicht in diesem Sinne originäre Urheberinnen sein. Dies bedeutet nicht, dass juristische Personen als Inhaberinnen von Urheberrechten ausscheiden. Sie können solche derivativ erwerben, und zwar namentlich durch Rechtsgeschäft (Art. 16 Abs. 1 URG; Urteile 4A_317/2022 vom 22. November 2022 E. 3.1.1; 4A_527/2021 vom 17. Februar 2022 E. 4.1; 4A_638/2009 vom 1. April 2010 E. 3.3 am Ende, nicht publ. in: BGE 136 III 225).”
Beim Erwerb von Kunstgegenständen trifft den Käufer eine besondere Sorgfalts- bzw. Abklärungspflicht hinsichtlich der tatsächlichen Verfügungsbefugnis des Verkäufers; ein gutgläubiger Erwerb von Urheberrechten kommt nicht in Betracht.
“Insoweit sich die Beklagten zur Bestreitung von Urheberrechtsverletzun- gen auf Sachenrecht und guten Glauben (Art. 3 ZGB) berufen (vgl. act. 10 Rz. 116, 162 f. act. 57 Rz. 85; act. 55 Rz. 56, 105; kl. Bestreitungen: act. 46 Rz. 180, 251, 294; act. 1 Rz. 93) – wobei die Beklagte 2 erklärt, es möge zutref- fen, dass ihre Gutgläubigkeit nicht relevant sei (act. 57 Rz. 155) –, um Urheber- rechtsverletzungen zu bestreiten, ist Folgendes festzuhalten: - 79 - 5.6.5.2. Mangels eines durch Besitz oder Registereintrag begründeten Rechts- scheins können gutgläubig keine Urheberrechte vom nicht oder nicht mehr Be- rechtigten erworben werden (BGE 117 II 463 E. 3). Das Urheberrecht wirkt absolut, d.h. gegenüber jedermann. Es bildet eine Schranke für die Ausübung der Eigentumsrechte (Art. 641 Abs. 1 ZGB). Urheber- rechtliche Befugnisse beschränken die Verwendungsmöglichkeiten des sachen- rechtlichen Inhabers eines Werkexemplars (H ILTY, a.a.O., N. 22). Die Übertragung des Eigentums am Werkexemplar bewirkt nicht die Übertragung der Urheberrech- te (Art. 16 Abs. 3 URG). Sachenrechtliche Argumente, welche nach Ansicht der Beklagten Urhe- berrechtsverletzungen entgegen stehen sollen, greifen daher nicht. 5.6.5.3. Im Übrigen greift auch im Sachenrecht die Vermutung des guten Glau- bens bei der Übertragung einer bewegliche Sache zu Eigentum oder zu einem beschränkten dinglichen Recht (Art. 933 ZGB) nur dann, wenn derjenige, der sich auf den guten Glauben beruft, den Nachweis dafür erbringt, den Umständen ent- sprechend aufmerksam gewesen zu sein (Art. 3 Abs. 2 ZGB). Namentlich wenn konkrete Verdachtsgründe vorliegen sowie beim Handel mit Kunst- und mit Occa- sionsgegenständen trifft den Käufer die Obliegenheit abzuklären, ob der Verkäu- fer auch tatsächlich befugt ist, über die Sache zu verfügen (u.a. BGer Urteil 5A_71/2022 vom 14. September 2022 E. 3.3.2). Vorliegend handelt es sich um Kunstgegenstände. In einem solchen Kontext würde das Vertrauen in eine andere Person, worauf sich die Beklagte 1 beruft (act.”
Das Urheberrecht umfasst vererbbar sowohl Nutzungs- als auch Persönlichkeits- bzw. Urheberpersönlichkeitsrechte.
“A., 2020, Art. 62 N. 4; REHBIN- DER /HAAS/UHLIG, a.a.O., Art. 62 N. 2 ff. , 18, Art. 63 N. 3). Nach Art. 16 Abs. 1 URG ist das Urheberrecht als Ganzes (Nutzungsrechte und Urheberpersönlichkeitsrechte) vererblich, unabhängig davon, ob testamenta- risch oder nach gesetzlicher Erbfolge (D E WERRA, in: MÜLLER/OERTLI [Hrsg.], Stämpfli Handkommentar, Urheberrechtsgesetz (URG),”
Die sachenrechtliche Übereignung des Werkexemplars überträgt nicht die Urheberrechte; Eigentumserwerb an Kunstwerken begründet nicht automatisch Nutzungs- oder Verfügungsrechte an den Urheberrechten.
“A., 2020, Art. 16 N. 17). Um – angesichts der Schutzdauer – einen Künstlernachlass lang- fristig zu kontrollieren, wird nicht selten eine Stiftung errichtet, an die der Künstler seine Urheberrechte vererbt (D E WERRA, a.a.O., Art. 16 N. 57). Eine sachenrechtliche Übereignung der Urheberrechte ist weder nötig noch möglich, da die Übertragung des Eigentums am Werkexemplar (und selbst am Originalwerk) nicht die Übertragung der Urheberrechte bewirkt (Art. 16 Abs. 3 URG; E GLOFF, a.a.O., Art. 16 N. 15; BGE 117 II 463 E. 3).”
“Insoweit sich die Beklagten zur Bestreitung von Urheberrechtsverletzun- gen auf Sachenrecht und guten Glauben (Art. 3 ZGB) berufen (vgl. act. 10 Rz. 116, 162 f. act. 57 Rz. 85; act. 55 Rz. 56, 105; kl. Bestreitungen: act. 46 Rz. 180, 251, 294; act. 1 Rz. 93) – wobei die Beklagte 2 erklärt, es möge zutref- fen, dass ihre Gutgläubigkeit nicht relevant sei (act. 57 Rz. 155) –, um Urheber- rechtsverletzungen zu bestreiten, ist Folgendes festzuhalten: - 79 - 5.6.5.2. Mangels eines durch Besitz oder Registereintrag begründeten Rechts- scheins können gutgläubig keine Urheberrechte vom nicht oder nicht mehr Be- rechtigten erworben werden (BGE 117 II 463 E. 3). Das Urheberrecht wirkt absolut, d.h. gegenüber jedermann. Es bildet eine Schranke für die Ausübung der Eigentumsrechte (Art. 641 Abs. 1 ZGB). Urheber- rechtliche Befugnisse beschränken die Verwendungsmöglichkeiten des sachen- rechtlichen Inhabers eines Werkexemplars (H ILTY, a.a.O., N. 22). Die Übertragung des Eigentums am Werkexemplar bewirkt nicht die Übertragung der Urheberrech- te (Art. 16 Abs. 3 URG). Sachenrechtliche Argumente, welche nach Ansicht der Beklagten Urhe- berrechtsverletzungen entgegen stehen sollen, greifen daher nicht. 5.6.5.3. Im Übrigen greift auch im Sachenrecht die Vermutung des guten Glau- bens bei der Übertragung einer bewegliche Sache zu Eigentum oder zu einem beschränkten dinglichen Recht (Art. 933 ZGB) nur dann, wenn derjenige, der sich auf den guten Glauben beruft, den Nachweis dafür erbringt, den Umständen ent- sprechend aufmerksam gewesen zu sein (Art. 3 Abs. 2 ZGB). Namentlich wenn konkrete Verdachtsgründe vorliegen sowie beim Handel mit Kunst- und mit Occa- sionsgegenständen trifft den Käufer die Obliegenheit abzuklären, ob der Verkäu- fer auch tatsächlich befugt ist, über die Sache zu verfügen (u.a. BGer Urteil 5A_71/2022 vom 14. September 2022 E. 3.3.2). Vorliegend handelt es sich um Kunstgegenstände. In einem solchen Kontext würde das Vertrauen in eine andere Person, worauf sich die Beklagte 1 beruft (act.”
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