Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen.
32 commentaries
Prämienforderungen können mehrere mitversicherte Familienmitglieder betreffen; in der Praxis werden die Forderungen dabei auch getrennt nach einzelnen versicherten Personen ausgewiesen.
“Sempreché la presente legge non preveda eccezioni, l'assicuratore riscuote dai propri assicurati premi uguali. L’art. 64 cpv. 1 LAMal prevede che gli assicurati partecipino ai costi delle prestazioni ottenute. Secondo l’art. 64 cpv. 2 LAMal la partecipazione ai costi comprende (let. a) un importo fisso per anno (franchigia) e (let. b) il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 3. In concreto CO 1 chiede all’assicurato RI 1 il pagamento dei premi per i mesi di settembre, ottobre, novembre e dicembre 2019, personali del signor RI 1, della moglie __________ e del figlio __________, nato nel 1992, e quindi ampiamente maggiorenne.”
“Sempreché la presente legge non preveda eccezioni, l'assicuratore riscuote dai propri assicurati premi uguali. L’art. 64 cpv. 1 LAMal prevede che gli assicurati partecipino ai costi delle prestazioni ottenute. Secondo l’art. 64 cpv. 2 LAMal la partecipazione ai costi comprende (let. a) un importo fisso per anno (franchigia) e (let. b) il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 3. In concreto CO 1 chiede all’assicurato RI 1 il pagamento dei premi per i mesi di settembre, ottobre, novembre e dicembre 2019, personali del signor RI 1, della moglie __________ e del figlio __________, nato nel 1992, e quindi ampiamente maggiorenne.”
Wird eine Police mit Rückwirkung erlassen, begründet dies für den rückwirkend festgelegten Zeitraum die Pflicht zur Zahlung der dafür geschuldeten Prämien (z. B. rückwirkend ab 1.1.2016).
“Oktober 2021 des in anderer Sache mandatierten Anwaltes des Beschwerdeführers eher zufällig von dessen Wohnsitz Kenntnis erhielt, erliess sie umgehend die Versicherungspolice vom 7. Oktober 2021 mit der rückwirkend per 1. Januar 2016 geltenden obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Diese wurde auf Intervention des Beschwerdeführers am 6. Dezember 2021 mit dem Ausschluss der Unfallversicherung angepasst (act. II 11, 14) und von diesem stillschweigend akzeptiert. Demnach verzichtete die Beschwerdegegnerin – offensichtlich mit Blick auf die fünfjährige Frist der Festsetzungsverwirkung gemäss Art. 24 Abs. 1 ATSG – auf die Durchsetzung von Prämien für die Zeit vor 2016 (vgl. E. 2.5 hiervor), mithin lägen solche Forderungen ausserhalb des vorliegenden Streitgegenstandes und erübrigen sich hierzu Weiterungen. Zusammengefasst war der Beschwerdeführer im hier zu beurteilenden Zeitraum von 2016 bis 2021 aufgrund der rechtsgültigen, rückwirkend per 1. Januar 2016 in Kraft gesetzten Police vom 7. Oktober 2021 bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch krankenpflegeversichert und somit verpflichtet, die sich daraus ergebenden Prämienforderungen zu begleichen (Art. 90 KVV; vgl. E. 2.2 hiervor und act. II 11 f., 14).”
Vorauszahlungspflicht: Nach Art. 90 KVV sind die Prämien im Voraus zu bezahlen. Gemäss der zitierten Rechtsprechung und der neueren Darstellung in Eugster fällt das Fälligkeitsdatum der Prämienforderung auf den letzten Tag des Monats, der dem Leistungsmonat vorausgeht; mangels anders lautender Regelung ist als spätester Termin der 1. Tag desjenigen Monats genannt, für den die Prämie geschuldet ist. Die Quellen betonen damit die Vorauszahlungspflicht und nennen den letztgenannten Fälligkeitshorizont.
“um die Bemessung des Zahlungsintervalls gehe, nicht um den Zeitpunkt der Zahlung. Zudem bestätige das Bundesgericht in E. 4.3.1 die Vorauszahlungspflicht. Auch der Hinweis auf Eugster (Gebhard Eugster, Bundesgesetz über die Krankenversicherung, zitiert in der 1. Aufl. 2010, Art. 61 KVG Rz. 8) sei aus dem Zusammenhang gerissen. Vielmehr nenne jener die «im Voraus» zu leistende Zahlung ausdrücklich. So schreibe Eugster im SBVR in der Auflage aus dem Jahr 2016 (Gebhard Eugster, Krankenversicherung, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [nachfolgend: SBVR Krankenversicherung], Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, Rz. 1317) denn auch: «Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 Abs. 1 KVV). [...] Da die Prämie im Voraus zu begleichen ist (Art. 90 KVV), fällt das Fälligkeitsdatum der Forderung auf den letzten Tag des Monats, welcher dem Monat, für den die Prämie geschuldet ist, vorausgeht.» Hingegen habe Eugster in der Vorauflage noch geschrieben: «Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 Abs. 1 KVV). Da das KVG und die KVV darüber hinaus zu den Zahlungsmodalitäten nichts normieren, bleibt Raum für autonome reglementarische Detailgestaltung durch die Versicherer. [...] Die Versicherer können in den Versicherungsbedingungen die Fälligkeit der Prämien autonom regeln. Fehlt eine Vorschrift, so ist die Prämie aufgrund des Vorauszahlungsgebots gemäss Art. 90 Abs. 1 KVV bis spätestens am Ersten des Monats zu entrichten, für welchen die Prämie geschuldet ist.» Er stütze mit der Änderung in der späteren Auflage die Ansicht, dass es keinen Spielraum hinsichtlich Fälligkeitstermin der Prämien gebe. Auch der Hinweis auf Kieser (Ueli Kieser, KVG UVG Kommentar, Zürich 2018, Art. 61 KVG Rz. 7) sei unbeachtlich, da dieser an zitierter Stelle die Frage der Zulässigkeit der Gewährung von Skonti bei Vorauszahlung behandle, aber auf den Fälligkeitszeitpunkt der Prämienforderung nicht eingehe.”
“um die Bemessung des Zahlungsintervalls gehe, nicht um den Zeitpunkt der Zahlung. Zudem bestätige das Bundesgericht in E. 4.3.1 die Vorauszahlungspflicht. Auch der Hinweis auf Eugster (Gebhard Eugster, Bundesgesetz über die Krankenversicherung, zitiert in der 1. Aufl. 2010, Art. 61 KVG Rz. 8) sei aus dem Zusammenhang gerissen. Vielmehr nenne jener die «im Voraus» zu leistende Zahlung ausdrücklich. So schreibe Eugster im SBVR in der Auflage aus dem Jahr 2016 (Gebhard Eugster, Krankenversicherung, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [nachfolgend: SBVR Krankenversicherung], Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, Rz. 1317) denn auch: «Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 Abs. 1 KVV). [...] Da die Prämie im Voraus zu begleichen ist (Art. 90 KVV), fällt das Fälligkeitsdatum der Forderung auf den letzten Tag des Monats, welcher dem Monat, für den die Prämie geschuldet ist, vorausgeht.» Hingegen habe Eugster in der Vorauflage noch geschrieben: «Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 Abs. 1 KVV). Da das KVG und die KVV darüber hinaus zu den Zahlungsmodalitäten nichts normieren, bleibt Raum für autonome reglementarische Detailgestaltung durch die Versicherer. [...] Die Versicherer können in den Versicherungsbedingungen die Fälligkeit der Prämien autonom regeln. Fehlt eine Vorschrift, so ist die Prämie aufgrund des Vorauszahlungsgebots gemäss Art. 90 Abs. 1 KVV bis spätestens am Ersten des Monats zu entrichten, für welchen die Prämie geschuldet ist.» Er stütze mit der Änderung in der späteren Auflage die Ansicht, dass es keinen Spielraum hinsichtlich Fälligkeitstermin der Prämien gebe. Auch der Hinweis auf Kieser (Ueli Kieser, KVG UVG Kommentar, Zürich 2018, Art. 61 KVG Rz. 7) sei unbeachtlich, da dieser an zitierter Stelle die Frage der Zulässigkeit der Gewährung von Skonti bei Vorauszahlung behandle, aber auf den Fälligkeitszeitpunkt der Prämienforderung nicht eingehe.”
Bei der Verzugszinsberechnung wird in der Praxis die gängige Zinsusanz herangezogen (insbesondere die 30/360‑Methode). Die zugrunde liegenden Forderungszeiträume und die konkrete Rechenweise sind nachvollziehbar aufzuschlüsseln.
“Im Weiteren fordert die Beschwerdegegnerin einen Verzugszins von 5 % seit Fälligkeit der einzelnen Forderungen. Der geforderte Verzugszinssatz von 5 % entspricht dem in Art. 105a KVV genannten Verzugszinssatz und ist daher ab Forderungsfälligkeit grundsätzlich gerechtfertigt. Als Fälligkeitstermin wird in den quartalsweise erhobenen Versicherungsprämienrechnungen jeweils der erste Tag des Quartals genannt. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung in Art. 90 KVV, wonach Prämien im Voraus zu bezahlen sind. Eine detaillierte Aufstellung der geltend gemachten Verzugszinsen enthält weder die Verfügung vom 7. März 2023 (vgl. KV-act. 95) noch der Einspracheentscheid vom 11. Mai 2023 (vgl. KV-act. 98). Auch die Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2023 (act. G6) und die Duplik vom 13. Februar 2024 (act. G15) enthalten keine Aufstellung der Verzugszinsen. Die durchgeführte Überprüfung des geforderten 5%igen Verzugszinses ab Fälligkeit der einzelnen Forderungen (Versicherungsprämien und Kostenbeteiligungen) anhand der gängigen Schweizer Zinsusanz (30/360 Methode) hat ergeben, dass die in Rechnung gestellten Verzugszinsen gerechtfertigt und damit vom Beschwerdeführer ebenso geschuldet sind. Anzufügen ist, dass die Betreibungskosten von Fr.”
“In concreto CO 1 può quindi esigere il versamento di spese amministrative ma, da nessuna parte nei suoi scritti, motiva ragione precisa ed entità di tali importi. Solo le diffide trasmesse al debitore prevedono, complessivamente, una richiesta di CHF 100. Per il resto la somma non è motivata e non può, conseguentemente, essere assecondata (apparendo in ogni caso eccessiva e sproporzionata rispetto all’entità del credito e in rapporto all’attività svolta per l’incasso: v. doc. 8, 9, 10 e 12). A cosa siano da ricondurre le ulteriori spese di CHF 150 non è indicato: si tratta di scritturazioni (quali alla luce degli atti?) o della formazione e gestione di un dossier specifico? (ciò che non è sostenuto). Appare qui giustificato riconoscere quindi l’importo di CHF 100 siccome giustificato dalle ingiunzioni intimate al debitore mentre per il resto la pretesa deve essere respinta. 9. Con la decisione su opposizione impugnata l’assicuratore ha condannato l’insorgente anche al pagamento degli interessi di mora al 5% sui premi dovuti. Secondo l’art. 90 OAMal i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti (in consonanza anche con l'art. 26 cpv. 1 LPGA) è del 5% annuo. Ne segue che il prelevamento degli interessi di mora va confermato. RI 1 deve quindi versare all’assicuratore l’importo di CHF 3'148,80, oltre a CHF 100 a titolo di spese amministrative. Sui premi, per i seguenti importi, sono dovuti interessi al 5% per i periodi specificati: · per il premio del mese di giugno 2023 è dovuto un interesse al 5% dal 1° giugno al 30 giugno 2023 su CHF 788.50; · per i premi maturati al 1° luglio 2023 per CHF 1'577 (CHF 788.5 x 2) l’interesse corre dal 1° luglio al 31 luglio 2023; · per i premi maturati al 1° agosto 2023 pari a CHF 2'365,50 (ossia: CHF 788.5 x 3) l’interesse è dovuto dal 1° al 31 agosto 2023; · sull’importo complessivo dei premi, ossia CHF 3'148,80, è dovuto un interesse dal 1° settembre 2023. 10.”
Nach Auffassung der Aufsichtsbehörde (BAG) ist Art. 90 KVV eine klare Ausführungsbestimmung; der Wortlaut zur Vorauszahlungspflicht ist eindeutig. Soweit der Text keine Auslegungs- oder Ausübungsspielräume lässt, rechtfertigt dies keine eigenständige Ermessenspraxis der Versicherer. Die Aufsichtsbehörde sorgt für eine einheitliche Anwendung des Art. 90 KVV durch die Versicherer.
“Dies sei gemäss der Literatur zu bejahen, weil die Kündigungsfristen im Interesse der Versicherer aufgestellt worden seien. Eine Versicherungsgesellschaft, in deren Interesse die Kündigungsfrist stehe, könne eine verspätete Kündigung trotzdem auf den gesetzlichen Termin akzeptieren und auf die ihr zustehende Kündigungsfrist verzichten. Der Krankenversicherer bestehe darauf, dass er eine verspätete Kündigung annehmen dürfe. Falls das BAG diese Praxis als rechtswidrig erachte, ersuche er um einen rechtsmittelfähigen Entscheid, um diese Frage, die bisher noch nicht entschieden worden sei, gerichtlich zu klären (BAG-act. 12, S. 8 f.). B.e Am 13. März 2018 teilte das BAG dem Krankenversicherer betreffend die Fälligkeit der Prämien zusammengefasst mit, bei Art. 90 KVV handle es sich um eine Ausführungsbestimmung, welche der Bundesrat gestützt auf die Delegationskompetenz erlassen habe. Der Wortlaut der Bestimmung sei bezüglich der Vorauszahlungspflicht klar und bedürfe keiner Interpretation. Die Widerhandlung gegen Art. 90 KVV falle auch unter die Strafnorm von Art. 54 Abs. 3 Bst. c und f des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung vom 26. September 2014 (KVAG; SR 832.12). Im Übrigen sei es Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Versicherern Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts zu erteilen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Das BAG setze als Aufsichtsbehörde die einheitliche Anwendung von Art. 90 KVV bei allen Versicherern gleichermassen durch. Das Anliegen, bestimmte partikuläre Interessengruppen von Versicherten in ihrem Portfolio unterschiedlich zu behandeln, könne nicht berücksichtigt werden. Zur Argumentation zur ökonomischen Evidenz sei festzuhalten, dass auch unter Beachtung der Vorauszahlungs-pflicht nur ein einziger Mahnlauf notwendig sei. Eine Praxis könne nur dort bestehen, wo das Gesetz oder die Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum offenlasse. Das BAG allein sei befugt, eine solche Praxis festzusetzen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Wo bereits der Wortlaut des Gesetzes oder der Verordnung klar sei, bestehe ein solcher Spielraum nicht.”
Hinweise auf Zahlungsfristen auf Rechnungen und Mahnungen sind relevant. Wird die Prämienfälligkeit (Art. 90 KVV) klar ausgewiesen, vermag das Nichterbringen einer substanziierten Begründung durch den Versicherten die Nichtzahlung nicht zu rechtfertigen; Verzugszinsen und deren Beginn können anhand der Fälligkeit (erstes Tag des Monats) berechnet werden.
“Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
“) réclamé par l'intimée à titre de frais administratifs n'apparaît ni disproportionné, ni arbitraire (RAMA 2001 n° KV 151 p. 117 ; RAMA 1988 n° K 789 p. 431 consid. 2c). Les griefs du recourant en lien avec ce poste peuvent en conséquence être écartés. c) Se prévalant d’une jurisprudence ancienne qui prévoyait qu’en principe aucun intérêt de retard n’était dû dans le domaine des assurances sociales (RAMA 1999 n° KV 88 p. 440 consid. 2a et les références citées), le recourant estime que l’intimée n’est pas légitimée à lui facturer des intérêts moratoires. Cette jurisprudence n’est cependant plus d’actualité à la suite de l’adoption par le législateur des art. 26 al. 1 LPGA, 7 al. 1 OPGA et 105a OAMal (cf. également le rapport de la Commission de la sécurité sociale et de la santé du Conseil national du 26 mars 1999 relatif à une « Initiative parlementaire, Droit des assurances sociales », FF 1999 4168, pp. 4425 ss). L’intimée a appliqué un intérêt moratoire conforme au taux légal, en tenant compte d’une exigibilité de la créance au premier jour de chaque mois conformément à l’art. 90 OAMal et à l’art. 5.2 des conditions d’assurance de sorte que les intérêts calculés ne sont pas critiquables. d) En définitive, il y a lieu de confirmer la décision sur opposition du 29 juin 2020, étant précisé que c’est à juste titre que l’intimée avait réformé sa décision de mainlevée du 24 janvier 2020 en retirant le poste « frais de contentieux ». En effet, les frais de poursuite suivent le sort de la poursuite (art. 68 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite [LP ; RS 281.1] ; cf. TFA K 88/05 du 1er septembre 2006 consid. 5) et ne peuvent donc pas faire l'objet de la décision de mainlevée. 5. a) Sur le vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté et la décision sur opposition du 29 juin 2020 confirmée. b) Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires, la procédure étant gratuite (art. 61 let. a LPGA dans sa teneur en vigueur jusqu’au 31 décembre 2020, applicable conformément à l’art. 83 LPGA), ni d’allouer de dépens, dès lors que le recourant – au demeurant non représenté – n’obtient pas gain de cause (art.”
Art. 90 KVV bestimmt, dass die Prämien im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen sind. Soweit anwendbar trifft die obligatorisch versicherten Personen die Prämienzahlungspflicht (vgl. Art. 61 KVG; Art. 89 ff. KVV).
“Die obligatorisch Versicherten trifft nach Art. 61 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) und Art. 89 ff. der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) eine Prämienzahlungspflicht. Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Die obligatorisch Versicherten beteiligen sich an den Kosten der für sie erbrachten Leistungen. Diese Kostenbeteiligung besteht aus einem festen Jahresbetrag (Franchise) und zehn Prozent der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt; Art. 64 Abs. 1-2 KVG in Verbindung mit Art. 103 ff. KVV).”
Das Gericht stellte fest, dass die Rechnungen sowie Mahnungen und Zahlungsaufforderungen Zahlungsfristen enthielten und dass der Beschwerdeführer diese Schreiben erhalten und somit Kenntnis von der Zahlungsfrist gehabt habe; dies diente der Begründung für die Gewährung der Rechtsöffnung betreffend die Prämienforderungen (Art. 90 KVV).
“April 2021 von der Beschwerdegegnerin erhalten hat, ansonsten hätte er nicht fristgemäss Einsprache und Beschwerde erheben können. Aus diesen Umständen wird deutlich, dass der Beschwerdeführer an der obenstehend genannten Adresse erreichbar ist. Zudem ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit vorliegender Beschwerde sämtliche Prämienrechnungen, Kostenbeteiligungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen eingereicht hat (BB 2 bis BB 28). Der Beschwerdeführer hat die entsprechenden Schreiben somit zweifellos zu welchem Zeitpunkt auch immer erhalten und hat folglich Kenntnis davon. Daran vermag auch die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin grundsätzlich beweisbelastet wäre, nichts ändern. 5.3. Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Art. 90 KVV als klar ausgestaltet bezeichnet und erklärt, die Vorauszahlungspflicht sei entsprechend einheitlich anzuwenden. Das BAG erteilt Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts und setzt diese nach eigenem Ermessen durch; Widerhandlungen nannte es als potenziell sanktionierbar (vgl. Art. 54 Abs. 3 Bst. c und f KVAG).
“Falls das BAG diese Praxis als rechtswidrig erachte, ersuche er um einen rechtsmittelfähigen Entscheid, um diese Frage, die bisher noch nicht entschieden worden sei, gerichtlich zu klären (BAG-act. 12, S. 8 f.). B.e Am 13. März 2018 teilte das BAG dem Krankenversicherer betreffend die Fälligkeit der Prämien zusammengefasst mit, bei Art. 90 KVV handle es sich um eine Ausführungsbestimmung, welche der Bundesrat gestützt auf die Delegationskompetenz erlassen habe. Der Wortlaut der Bestimmung sei bezüglich der Vorauszahlungspflicht klar und bedürfe keiner Interpretation. Die Widerhandlung gegen Art. 90 KVV falle auch unter die Strafnorm von Art. 54 Abs. 3 Bst. c und f des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung vom 26. September 2014 (KVAG; SR 832.12). Im Übrigen sei es Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Versicherern Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts zu erteilen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Das BAG setze als Aufsichtsbehörde die einheitliche Anwendung von Art. 90 KVV bei allen Versicherern gleichermassen durch. Das Anliegen, bestimmte partikuläre Interessengruppen von Versicherten in ihrem Portfolio unterschiedlich zu behandeln, könne nicht berücksichtigt werden. Zur Argumentation zur ökonomischen Evidenz sei festzuhalten, dass auch unter Beachtung der Vorauszahlungs-pflicht nur ein einziger Mahnlauf notwendig sei. Eine Praxis könne nur dort bestehen, wo das Gesetz oder die Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum offenlasse. Das BAG allein sei befugt, eine solche Praxis festzusetzen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Wo bereits der Wortlaut des Gesetzes oder der Verordnung klar sei, bestehe ein solcher Spielraum nicht. Man halte vollumfänglich an der Weisung fest und bitte darum, bis zum 15. April 2018 über die eingeleiteten Massnahmen zu informieren. Weiter führte das BAG aus, was zu Art. 90 KVV im Zusammenhang mit der Weisung zur Vor-auszahlungspflicht ausgeführt worden sei, sei auch bezüglich der Weisung zu den Kündigungsfristen zu beachten. Die entsprechenden massgeblichen Bestimmungen seien klar und unmissverständlich.”
“Dies sei gemäss der Literatur zu bejahen, weil die Kündigungsfristen im Interesse der Versicherer aufgestellt worden seien. Eine Versicherungsgesellschaft, in deren Interesse die Kündigungsfrist stehe, könne eine verspätete Kündigung trotzdem auf den gesetzlichen Termin akzeptieren und auf die ihr zustehende Kündigungsfrist verzichten. Der Krankenversicherer bestehe darauf, dass er eine verspätete Kündigung annehmen dürfe. Falls das BAG diese Praxis als rechtswidrig erachte, ersuche er um einen rechtsmittelfähigen Entscheid, um diese Frage, die bisher noch nicht entschieden worden sei, gerichtlich zu klären (BAG-act. 12, S. 8 f.). B.e Am 13. März 2018 teilte das BAG dem Krankenversicherer betreffend die Fälligkeit der Prämien zusammengefasst mit, bei Art. 90 KVV handle es sich um eine Ausführungsbestimmung, welche der Bundesrat gestützt auf die Delegationskompetenz erlassen habe. Der Wortlaut der Bestimmung sei bezüglich der Vorauszahlungspflicht klar und bedürfe keiner Interpretation. Die Widerhandlung gegen Art. 90 KVV falle auch unter die Strafnorm von Art. 54 Abs. 3 Bst. c und f des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung vom 26. September 2014 (KVAG; SR 832.12). Im Übrigen sei es Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Versicherern Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts zu erteilen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Das BAG setze als Aufsichtsbehörde die einheitliche Anwendung von Art. 90 KVV bei allen Versicherern gleichermassen durch. Das Anliegen, bestimmte partikuläre Interessengruppen von Versicherten in ihrem Portfolio unterschiedlich zu behandeln, könne nicht berücksichtigt werden. Zur Argumentation zur ökonomischen Evidenz sei festzuhalten, dass auch unter Beachtung der Vorauszahlungs-pflicht nur ein einziger Mahnlauf notwendig sei. Eine Praxis könne nur dort bestehen, wo das Gesetz oder die Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum offenlasse. Das BAG allein sei befugt, eine solche Praxis festzusetzen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Wo bereits der Wortlaut des Gesetzes oder der Verordnung klar sei, bestehe ein solcher Spielraum nicht.”
Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Aus den in der Praxis ausgestellten Rechnungen und den darauf angegebenen Zahlungsfristen sowie aus Mahnungen und Zahlungsaufforderungen kann sich der Hinweis auf diese Vorauszahlungspflicht ergeben.
“27 del 12 luglio 2021 nota al ricorrente. Per l’art. 61 cpv. 1 LAMal, l'assicuratore stabilisce l'ammontare dei premi dei propri assicurati. Sempreché la presente legge non preveda eccezioni, l'assicuratore riscuote dai propri assicurati premi uguali. Per l’art. 64 cpv. 1 LAMal gli assicurati partecipano inoltre ai costi delle prestazioni ottenute come stabiliti in base all’art. 64 cpv. 2 LAMal. In base all’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Per l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente mentre per l’art. 105a OAMal il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 8. In concreto il quesito da risolvere è l’obbligo, o meno, dell’assicurato di versare i premi e i costi amministrativi, oltre agli accessori indicati dall’assicuratore, pretesi con la decisione su opposizione.”
“April 2021 von der Beschwerdegegnerin erhalten hat, ansonsten hätte er nicht fristgemäss Einsprache und Beschwerde erheben können. Aus diesen Umständen wird deutlich, dass der Beschwerdeführer an der obenstehend genannten Adresse erreichbar ist. Zudem ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit vorliegender Beschwerde sämtliche Prämienrechnungen, Kostenbeteiligungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen eingereicht hat (BB 2 bis BB 28). Der Beschwerdeführer hat die entsprechenden Schreiben somit zweifellos zu welchem Zeitpunkt auch immer erhalten und hat folglich Kenntnis davon. Daran vermag auch die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin grundsätzlich beweisbelastet wäre, nichts ändern. 5.3. Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
Für die in Art. 90 KVV geregelte Prämienfälligkeit besteht nach der Rechtsprechung kein Raum für die Einführung «individueller Rückvergütungen» mittels privatautonomer Vereinbarungen, sofern keine konkrete gesetzliche Grundlage dafür besteht. Die Grundsätze der Prämienfestsetzung sind durch Art. 61 ff. KVG und die Ausführungsbestimmungen (Art. 89 ff. KVV) vorgegeben, weshalb entsprechende AVB‑Gestaltungen ausserhalb dieser Regelungsautonomie unzulässig sein können.
“AVB ausserhalb der ihr zustehenden Regelungsautonomie setzten. Der Gesetzgeber habe die Grundsätze der Prämienfestsetzung in Art. 61 ff. KVG geregelt, und der Bundesrat habe dazu Verordnungsbestimmungen erlassen (Art. 89 ff. KVV). Damit sei der Rahmen für die Autonomie bei der Prämienfestsetzung abgesteckt. Da sich die dortigen Beschwerdeführerinnen auf keine konkrete gesetzliche Grundlage berufen konnten, welche ihnen eine entsprechende Regelungsautonomie einräume, bestand kein Raum für die Einrichtung einer «individuellen Rückvergütung» mittels «privatautonomer Vereinbarung» (vgl. Urteil C-5896/2011 insbes. E. 5.3 m.w.H.; Urteil C-5897/2011 insbes. E. 4.3 m.w.H.). Diese Urteile wurden sodann durch das Bundesgericht bestätigt (Urteile des BGer 9C_878/2013 vom 14. Oktober 2014 und 9C_8/2014, 9C_9/2014 vom 14. Oktober 2014; vgl. auch das Urteil des BVGer C-5124/2014 vom 4. Juli 2016 E. 4.3 f. und 6.4). Es besteht denn vorliegend kein Grund, von dieser Rechtsprechung in Bezug auf die in Art. 90 KVV geregelte Prämienfälligkeit abzuweichen (vgl. auch E. 5.4.4 hiervor).”
“AVB ausserhalb der ihr zustehenden Regelungsautonomie setzten. Der Gesetzgeber habe die Grundsätze der Prämienfestsetzung in Art. 61 ff. KVG geregelt, und der Bundesrat habe dazu Verordnungsbestimmungen erlassen (Art. 89 ff. KVV). Damit sei der Rahmen für die Autonomie bei der Prämienfestsetzung abgesteckt. Da sich die dortigen Beschwerdeführerinnen auf keine konkrete gesetzliche Grundlage berufen konnten, welche ihnen eine entsprechende Regelungsautonomie einräume, bestand kein Raum für die Einrichtung einer «individuellen Rückvergütung» mittels «privatautonomer Vereinbarung» (vgl. Urteil C-5896/2011 insbes. E. 5.3 m.w.H.; Urteil C-5897/2011 insbes. E. 4.3 m.w.H.). Diese Urteile wurden sodann durch das Bundesgericht bestätigt (Urteile des BGer 9C_878/2013 vom 14. Oktober 2014 und 9C_8/2014, 9C_9/2014 vom 14. Oktober 2014; vgl. auch das Urteil des BVGer C-5124/2014 vom 4. Juli 2016 E. 4.3 f. und 6.4). Es besteht denn vorliegend kein Grund, von dieser Rechtsprechung in Bezug auf die in Art. 90 KVV geregelte Prämienfälligkeit abzuweichen (vgl. auch E. 5.4.4 hiervor).”
Das BAG hat in dem zugrunde liegenden Verfahren angekündigt, seine Dienstanweisungen zur Prämienfakturierung (Art. 90 KVV) auch ungeachtet allfällig gestellter Feststellungsbegehren umzusetzen. In der Praxis wurden solche Weisungen mit Anträgen auf Widerruf bzw. mit Gesuchen um Erlass anfechtbarer Verfügungen angefochten.
“Man erwarte einen sehr ausführlich, umfassend und stringent dargelegten Antrag und mache darauf aufmerksam, dass ungeachtet eines allfällig gestellten Feststellungsbegehrens die Weisungen durchgeführt würden (BAG-act. 16, S. 3 und 4). B.f Im Rahmen des Schreibens vom 13. April 2018 machte der Krankenversicherer im Wesentlichen geltend, er würde zufolge der unterschiedlich-en Rechtsauffassung betreffend die Prämienfälligkeit und die Kündigungsfristen die nötigen verfahrensrechtlichen Schritte einleiten, dass diese Angelegenheit geklärt werden könne (BAG-act. 18). B.g Nachdem das BAG betreffend Fälligkeit der Prämien und Kündigungsfristen in seinem Schreiben vom 24. Mai 2018 erneut vollumfänglich an den Weisungen festgehalten und vom Krankenversicherer die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verlangt hatte (BAG-act. 21), liess der Krankenversicherer, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. iur. Tomas Poledna und Ralph Trümpler, in seiner Eingabe an das BAG vom 13. Juni 2018 den Antrag stellen, es sei umgehend eine anfechtbare Verfügung zu erlassen mit dem Inhalt, dass das BAG seine Dienstanweisungen betreffend die Prämienfakturierung (Art. 90 KVV) und die Kündigungsfristen in Bezug auf einen Wechsel von einer besonderen Versicherungsform in die OKP sowie bei einer Reduktion der Jahresfranchise (Art. 94 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 3 KVV in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 2 KVG) widerrufe und künftig keine solchen Weisungen mehr erlasse. Im Weiteren sei zu prüfen, ob die Ausstandsregelung von Art. 10 Abs. 1 Bst. d VwVG (SR 172.021) betreffend die bisher beteiligten Amtspersonen greife (BAG-act. 22 [Beilage Nr. 7]). B.h Mit Schreiben vom 13. Juli 2018 wurde der Krankenversicherer im Rahmen des rechtlichen Gehörs eingeladen, sich bis zum 27. Juli 2018 zum beiliegenden Verfügungsentwurf zu äussern (BAG-act. 25). Daraufhin liess er dem BAG am 24. Juli 2018 mitteilen, er halte an seinem Standpunkt fest, und verwies auf die bisherigen Ausführungen (BAG-act. 26). B.i In der Folge erliess das BAG am 6. August 2018 eine Verfügung, mit welcher auf das Gesuch um Ausstand der Abteilung Versicherungsaufsicht des BAG nicht eingetreten wurde. Ebenfalls trat das BAG auf den Antrag auf umgehenden Erlass einer anfechtbaren Verfügung gemäss Art.”
“Man erwarte einen sehr ausführlich, umfassend und stringent dargelegten Antrag und mache darauf aufmerksam, dass ungeachtet eines allfällig gestellten Feststellungsbegehrens die Weisungen durchgeführt würden (BAG-act. 16, S. 3 und 4). B.f Im Rahmen des Schreibens vom 13. April 2018 machte der Krankenversicherer im Wesentlichen geltend, er würde zufolge der unterschiedlich-en Rechtsauffassung betreffend die Prämienfälligkeit und die Kündigungsfristen die nötigen verfahrensrechtlichen Schritte einleiten, dass diese Angelegenheit geklärt werden könne (BAG-act. 18). B.g Nachdem das BAG betreffend Fälligkeit der Prämien und Kündigungsfristen in seinem Schreiben vom 24. Mai 2018 erneut vollumfänglich an den Weisungen festgehalten und vom Krankenversicherer die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verlangt hatte (BAG-act. 21), liess der Krankenversicherer, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. iur. Tomas Poledna und Ralph Trümpler, in seiner Eingabe an das BAG vom 13. Juni 2018 den Antrag stellen, es sei umgehend eine anfechtbare Verfügung zu erlassen mit dem Inhalt, dass das BAG seine Dienstanweisungen betreffend die Prämienfakturierung (Art. 90 KVV) und die Kündigungsfristen in Bezug auf einen Wechsel von einer besonderen Versicherungsform in die OKP sowie bei einer Reduktion der Jahresfranchise (Art. 94 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 3 KVV in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 2 KVG) widerrufe und künftig keine solchen Weisungen mehr erlasse. Im Weiteren sei zu prüfen, ob die Ausstandsregelung von Art. 10 Abs. 1 Bst. d VwVG (SR 172.021) betreffend die bisher beteiligten Amtspersonen greife (BAG-act. 22 [Beilage Nr. 7]). B.h Mit Schreiben vom 13. Juli 2018 wurde der Krankenversicherer im Rahmen des rechtlichen Gehörs eingeladen, sich bis zum 27. Juli 2018 zum beiliegenden Verfügungsentwurf zu äussern (BAG-act. 25). Daraufhin liess er dem BAG am 24. Juli 2018 mitteilen, er halte an seinem Standpunkt fest, und verwies auf die bisherigen Ausführungen (BAG-act. 26). B.i In der Folge erliess das BAG am 6. August 2018 eine Verfügung, mit welcher auf das Gesuch um Ausstand der Abteilung Versicherungsaufsicht des BAG nicht eingetreten wurde. Ebenfalls trat das BAG auf den Antrag auf umgehenden Erlass einer anfechtbaren Verfügung gemäss Art.”
Bei vorausbezahlter, in der Regel monatlicher Prämienrechnung entsteht der Anspruch auf Verzugszinsen jeweils ab dem ersten Tag des betreffenden Fälligkeitsmonats (bzw. des in der Prämienrechnung angegebenen Monats‑/Quartalsbeginns). Die Zinsberechnung erfolgt monatlich und ist für die einzelnen Monatsansprüche gesondert zu berechnen.
“Im Weiteren fordert die Beschwerdegegnerin einen Verzugszins von 5 % seit Fälligkeit der einzelnen Forderungen. Der geforderte Verzugszinssatz von 5 % entspricht dem in Art. 105a KVV genannten Verzugszinssatz und ist daher ab Forderungsfälligkeit grundsätzlich gerechtfertigt. Als Fälligkeitstermin wird in den quartalsweise erhobenen Versicherungsprämienrechnungen jeweils der erste Tag des Quartals genannt. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung in Art. 90 KVV, wonach Prämien im Voraus zu bezahlen sind. Eine detaillierte Aufstellung der geltend gemachten Verzugszinsen enthält weder die Verfügung vom 7. März 2023 (vgl. KV-act. 95) noch der Einspracheentscheid vom 11. Mai 2023 (vgl. KV-act. 98). Auch die Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2023 (act. G6) und die Duplik vom 13. Februar 2024 (act. G15) enthalten keine Aufstellung der Verzugszinsen. Die durchgeführte Überprüfung des geforderten 5%igen Verzugszinses ab Fälligkeit der einzelnen Forderungen (Versicherungsprämien und Kostenbeteiligungen) anhand der gängigen Schweizer Zinsusanz (30/360 Methode) hat ergeben, dass die in Rechnung gestellten Verzugszinsen gerechtfertigt und damit vom Beschwerdeführer ebenso geschuldet sind. Anzufügen ist, dass die Betreibungskosten von Fr.”
“Per tale ragione queste spese non fanno correttamente parte del rigetto dell'opposizione. La pretesa non può quindi qui essere ammessa. Il ritiro della procedura esecutiva da parte dell’assicuratore pendente causa non consente a questa Corte di confermare (almeno in parte) come sarebbe invece stato il caso se l’esecuzione non fosse stata ritirata, il rigetto dell’opposizione previsto nella decisione resa su opposizione. 12. Con la decisione la Cassa ha chiesto il versamento di interessi di ritardo sui premi LAMal non pagati da RI 1 per tutto il 2022 e i primi due mesi del 2023. Gli interessi al 5% sono chiesti a contare dal 22 luglio 2022 (anche per i premi successivi a tale periodo), e questo senza una motivazione. 13. Gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi, che di principio vanno pagati in anticipo e di regola mensilmente (art. 90 OAMal). Per l'art. 26 cpv. 1 LPGA i crediti di contributi dovuti o di contributi indebitamente riscossi sottostanno rispettivamente a interessi di mora o rimunerativi. Il Consiglio federale può prevedere eccezioni per importi esigui e termini di breve durata. Il tasso per gli interessi di mora sui premi scaduti ai sensi dell'articolo 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno (art. 105a OAMal, art. 7 cpv. 1 OPGA). Inoltre, secondo l'art. 7 cpv. 2 OPGA, l'interesse di mora è calcolato ogni mese sulle prestazioni spettanti al beneficiario sino alla fine del mese precedente. Il suo decorso inizia il primo giorno del mese in cui ne è insorto il diritto e cessa alla fine del mese in cui è stato emesso l'ordine di pagamento. In specie, sui premi LAMal da gennaio a dicembre 2022 fatturati mensilmente, gli interessi del 5% sarebbero dunque dovuti dall'inizio della decorrenza di ogni mese e ciò esclusivamente per i premi del signor RI 1.”
“Per questa ragione la pretesa dell’assicuratore va respinta, questo nonostante quanto indicato genericamente nella decisione su opposizione al punto 4 a pagina 2, che non ha trovato conferma mediante la consegna agli atti delle condizioni d’assicurazione. L’affermazione contenuta nella decisione su opposizione non è infatti sufficiente. Va poi evidenziato che le spese esposte, anche se il loro carico all’assicurato ricorrente fosse stato possibile, non sarebbero state confermate nel loro ammontare. Da un lato gli atti prodotti contemplano 4 diffide (doc. 7.2 e 7.4., coeve e inviate con un unico scritto; doc. 9.2, 12.2 e 14.1). La diffida per la partecipazione ai costi non potrebbe essere ritenuta, in assenza di diritto a pretendere detto importo (v. sopra), così come una spesa amministrativa per la diffida. Le spese amministrative complessive (CHF 260) sarebbero in ogni modo state sproporzionate all’importanza del credito ed agli sforzi della Cassa. 13. Con la decisione su opposizione impugnata l’assicuratore ha condannato l’insorgente anche al pagamento degli interessi di mora al 5% sui premi dovuti, e questo a partire dal 16 ottobre 2019. Secondo l’art. 90 OAMal i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% annuo. Ne segue che il prelevamento degli interessi di mora va confermato, ma non nelle modalità e per il periodo ritenuti dalla Cassa. Gli interessi sono postulati dal 16 ottobre 2019 per i premi di settembre e ottobre 2019, ma non possono essere esatti sull’intera somma dei premi pretesi siccome i premi di novembre e dicembre 2019 non ancora giunti a maturazione in quel momento. Sui premi 09.2019 e 10.2019 (da cui deve essere dedotta la differenza tra i premi effettivi del periodo e la pretesa riconosciuta qui pari a CHF 4'272 – 3'798,25 = 473,75) ossia su CHF 1'662,25 (CHF 534 x 4 – 473,25) va riconosciuto un interesse al 5% e questo per il periodo corrente dal 16 ottobre al 31 ottobre 2019. Per il periodo corrente dal 1° novembre 2019 (scadenza dei premi di novembre 2019) ed il 30 novembre 2019 l’interesse del 5% è da riconoscere sull’importo di CHF 2'730,25 (CHF 1662,25 + [2 X CHF 534]), mentre dal 1.”
“In conclusione, l'importo ancora da pagare, chiesto entro il termine di perenzione di 5 anni (si veda a questo proposito la sentenza K 82/02 del 17 giugno 2003 e sentenza K 114/03 del 22 luglio 2005, nonché art. 24 LPGA), trova conferma negli atti prodotti dalla Cassa malati ed è pertanto dovuto dalla ricorrente, che non ha dimostrato il suo pagamento. La procedura esecutiva che la Cassa malati ha avviato il 3 giugno 2020 (doc. 226 dell'inc. n. 36.2022.14) nei confronti dell'assicurata per recuperare il credito residuo di Fr. 13'669,25 per premi LAMal non corrisposti per i mesi da aprile 2015 ad agosto 2019, sfociata nel precetto esecutivo n. __________ del 5 giugno 2020 (doc. 227 dell'inc. n. 36.2022.14), è pertanto corretta e l'opposizione ad esso interposta dall'interessata deve perciò essere levata. 13. Con il predetto PE la Cassa malati ha chiesto il versamento di interessi di ritardo di Fr. 2'102,95 sui premi LAMal non pagati dall'assicurata da aprile 2015 ad agosto 2019. Gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi, che di principio vanno pagati in anticipo e di regola mensilmente (art. 90 OAMal). Per l'art. 26 cpv. 1 LPGA i crediti di contributi dovuti o di contributi indebitamente riscossi sottostanno rispettivamente a interessi di mora o rimunerativi. Il Consiglio federale può prevedere eccezioni per importi esigui e termini di breve durata. Il tasso per gli interessi di mora sui premi scaduti ai sensi dell'articolo 26 capoverso 1 LPGA è del 5% all'anno (art. 105a OAMal, art. 7 cpv. 1 OPGA). Inoltre, secondo l'art. 7 cpv. 2 OPGA, l'interesse di mora è calcolato ogni mese sulle prestazioni spettanti al beneficiario sino alla fine del mese precedente. Il suo decorso inizia il primo giorno del mese in cui ne è insorto il diritto e cessa alla fine del mese in cui è stato emesso l'ordine di pagamento. Nella decisione su opposizione dell'8 febbraio 2022 la Cassa malati ha osservato che il ritardo nel pagamento dei premi è iniziato alla scadenza delle fatture con cui ha reclamato ciascun premio. Essa ha inoltre spiegato che con la domanda di esecuzione ha in un primo momento riportato gli interessi dovuti fino alla data dell'introduzione della procedura esecutiva in funzione della data di scadenza di ogni fattura.”
“) réclamé par l'intimée à titre de frais administratifs n'apparaît ni disproportionné, ni arbitraire (RAMA 2001 n° KV 151 p. 117 ; RAMA 1988 n° K 789 p. 431 consid. 2c). Les griefs du recourant en lien avec ce poste peuvent en conséquence être écartés. c) Se prévalant d’une jurisprudence ancienne qui prévoyait qu’en principe aucun intérêt de retard n’était dû dans le domaine des assurances sociales (RAMA 1999 n° KV 88 p. 440 consid. 2a et les références citées), le recourant estime que l’intimée n’est pas légitimée à lui facturer des intérêts moratoires. Cette jurisprudence n’est cependant plus d’actualité à la suite de l’adoption par le législateur des art. 26 al. 1 LPGA, 7 al. 1 OPGA et 105a OAMal (cf. également le rapport de la Commission de la sécurité sociale et de la santé du Conseil national du 26 mars 1999 relatif à une « Initiative parlementaire, Droit des assurances sociales », FF 1999 4168, pp. 4425 ss). L’intimée a appliqué un intérêt moratoire conforme au taux légal, en tenant compte d’une exigibilité de la créance au premier jour de chaque mois conformément à l’art. 90 OAMal et à l’art. 5.2 des conditions d’assurance de sorte que les intérêts calculés ne sont pas critiquables. d) En définitive, il y a lieu de confirmer la décision sur opposition rendue le 28 septembre 2020, étant précisé que c’est à juste titre que l’intimée avait réformé sa décision de mainlevée du 31 août 2020 en retirant le poste « frais de contentieux ». En effet, les frais de poursuite suivent le sort de la poursuite (art. 68 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite [LP ; RS 281.1] ; cf. TFA K 88/05 du 1er septembre 2006 consid. 5) et ne peuvent donc pas faire l'objet de la décision de mainlevée. 5. a) Sur le vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté et la décision sur opposition du 28 septembre 2020 confirmée. b) Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires, la procédure étant gratuite (art. 61 let. a LPGA dans sa teneur en vigueur jusqu’au 31 décembre 2020, applicable conformément à l’art. 83 LPGA), ni d’allouer de dépens, dès lors que le recourant – au demeurant non représenté – n’obtient pas gain de cause (art.”
Das BAG stellte im Audit fest, dass bei ESR- und E‑Rechnungen die Fakturierung unregelmässig und verzögert erfolgte, wodurch die Fälligkeit nicht der in Art. 90 KVV vorgesehenen Vorauszahlung entsprach. Der Krankenversicherer wurde angewiesen, bei der Prämienfakturierung die Zahlungsfrist gemäss Art. 90 KVV zu beachten und die Fakturierung bezüglich ESR- und E‑Rechnungen entsprechend anzupassen.
“April 2017 kündigte das Bundesamt für Gesundheit (nachfolgend: BAG, Aufsichtsbehörde oder Vorinstanz) der B._______ an, vom 14. bis 22. Juni 2017 bei ihr ein Audit mit zahlreichen Prüfgebieten - unter anderem die Bereiche Prämienkonformität und Versicherungspflicht - durchzuführen (Akten der Vorinstanz gemäss Aktenverzeichnis vom 12. November 2018 [nachfolgend: BAG-act.] 5). Als Prüfungsergebnis im Bereich Prämienkonformität wurde im Auditbericht vom 5. Oktober 2017 (nachfolgend: Auditbericht 2017) in Ziffer 2.4 Bst. B hinsichtlich der Fälligkeit der Prämien festgestellt, bei ESR- und E-Rechnungen erfolge die Fakturierung unregelmässig und verzögert, was sich auf die Fälligkeit auswirke. Damit entspreche die Fälligkeit nicht der Bestimmung von Art. 90 der Verordnung über die Krankenversicherung vom 27. Juni 1995 (KVV; SR 832.102), gemäss welcher die Prämien im Voraus zu bezahlen seien. Der Krankenversicherer wurde deshalb angewiesen, bei der Prämienfakturierung die Zahlungsfrist gemäss den gesetzlichen Vorschriften (Art. 90 KVV) zu beachten und in Bezug auf ESR- und E-Rechnungen die nötigen Anpassungen vorzunehmen. Das BAG sei über die eingeleiteten Massnahmen zu informieren. Zudem sei anhand einer aktuellen Prämienabrechnung sowie eines Screenshots aus dem entsprechenden elektronischen Versichertendossier die korrekte Fälligkeit der Monatsprämie zu belegen (BAG-act. 7, S. 22). Betreffend die Kündigungsfristen wurde in Ziffer 2.5 Bst. A des Auditberichts 2017 festgestellt, wünsche eine versicherte Person einen Wechsel von einem Alternativmodell mit eingeschränkter Arztwahl zum Modell STANDARD (Obligatorische Krankenpflegeversicherung [nachfolgend: OKP] mit freier Arztwahl), könne dies dem Krankenversicherer zurzeit bis spätestens 31. Dezember gemeldet werden. Ebenso ermögliche der Krankenversicherer eine Reduktion der Jahresfranchise bis zum 31. Dezember. Dies entspreche nicht den Bestimmungen in Art. 94 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 3 KVV in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18.”
“April 2017 kündigte das Bundesamt für Gesundheit (nachfolgend: BAG, Aufsichtsbehörde oder Vorinstanz) der B._______ an, vom 14. bis 22. Juni 2017 bei ihr ein Audit mit zahlreichen Prüfgebieten - unter anderem die Bereiche Prämienkonformität und Versicherungspflicht - durchzuführen (Akten der Vorinstanz gemäss Aktenverzeichnis vom 12. November 2018 [nachfolgend: BAG-act.] 5). Als Prüfungsergebnis im Bereich Prämienkonformität wurde im Auditbericht vom 5. Oktober 2017 (nachfolgend: Auditbericht 2017) in Ziffer 2.4 Bst. B hinsichtlich der Fälligkeit der Prämien festgestellt, bei ESR- und E-Rechnungen erfolge die Fakturierung unregelmässig und verzögert, was sich auf die Fälligkeit auswirke. Damit entspreche die Fälligkeit nicht der Bestimmung von Art. 90 der Verordnung über die Krankenversicherung vom 27. Juni 1995 (KVV; SR 832.102), gemäss welcher die Prämien im Voraus zu bezahlen seien. Der Krankenversicherer wurde deshalb angewiesen, bei der Prämienfakturierung die Zahlungsfrist gemäss den gesetzlichen Vorschriften (Art. 90 KVV) zu beachten und in Bezug auf ESR- und E-Rechnungen die nötigen Anpassungen vorzunehmen. Das BAG sei über die eingeleiteten Massnahmen zu informieren. Zudem sei anhand einer aktuellen Prämienabrechnung sowie eines Screenshots aus dem entsprechenden elektronischen Versichertendossier die korrekte Fälligkeit der Monatsprämie zu belegen (BAG-act. 7, S. 22). Betreffend die Kündigungsfristen wurde in Ziffer 2.5 Bst. A des Auditberichts 2017 festgestellt, wünsche eine versicherte Person einen Wechsel von einem Alternativmodell mit eingeschränkter Arztwahl zum Modell STANDARD (Obligatorische Krankenpflegeversicherung [nachfolgend: OKP] mit freier Arztwahl), könne dies dem Krankenversicherer zurzeit bis spätestens 31. Dezember gemeldet werden. Ebenso ermögliche der Krankenversicherer eine Reduktion der Jahresfranchise bis zum 31. Dezember. Dies entspreche nicht den Bestimmungen in Art. 94 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 3 KVV in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18.”
Das Gericht stellte fest, dass die Versichererin den Versicherten jeweils mit Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie in den rechtlichen Hinweisen auf Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hingewiesen hat; vorliegend führte dies dazu, dass die behauptete Unkenntnis der Zahlungsfrist als nicht glaubhaft angesehen wurde.
“April 2021 von der Beschwerdegegnerin erhalten hat, ansonsten hätte er nicht fristgemäss Einsprache und Beschwerde erheben können. Aus diesen Umständen wird deutlich, dass der Beschwerdeführer an der obenstehend genannten Adresse erreichbar ist. Zudem ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit vorliegender Beschwerde sämtliche Prämienrechnungen, Kostenbeteiligungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen eingereicht hat (BB 2 bis BB 28). Der Beschwerdeführer hat die entsprechenden Schreiben somit zweifellos zu welchem Zeitpunkt auch immer erhalten und hat folglich Kenntnis davon. Daran vermag auch die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin grundsätzlich beweisbelastet wäre, nichts ändern. 5.3. Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
“Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
Nach der Auslegung des BAG lässt Art. 90 KVV keinen Ermessensspielraum für die Ausdehnung der gesetzlich geregelten Fälligkeit der Prämien. Die Verwaltung bzw. der Versicherer darf daher nicht einseitig einzelnen Versicherten aus Kulanz längere Zahlungsfristen gewähren; dies stünde auch im Widerpruch zur Pflicht zur Gleichbehandlung der Versicherten.
“Da er die KVG-Kostenbeteiligungen in den VVG-Produkten anrechne, würden die Kunden eine Gesamtprüfung und -disposition vornehmen. Die kundenzentrierte Lösung helfe somit, die Zufriedenheit der Versicherten zu begünstigen sowie den Administrationsaufwand und somit die Verwaltungskosten tief zu halten. Die vom BAG zitierten Bestimmungen in Gesetz und Verordnung verstehe man als Schutzbestimmungen für die Versicherten. Man erachte diese jedoch nicht als zwingend und somit zu Gunsten der Versicherten abänderbar. Die Ausdehnung der Fristen erfolge in jedem Fall zu Gunsten der Versicherten, da diesen mehr Zeit für die Entscheidung eingeräumt werde. Es bestehe im Kontext der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für ihn keine Veranlassung, eine von Versicherten gewünschte Anpassung unter Hinweis auf eine verpasste Frist zu verweigern. In diesem Sinne werde dem BAG beantragt, die Weisung zu Ziffer 2.5 Bst. A ersatzlos zu streichen und die gültige Praxis als rechtskonform anzuerkennen (BAG-act. 8, S. 13). B.c In seinem Schreiben vom 8. Dezember 2017 führte das BAG zur Fälligkeit der Prämie zusammengefasst aus, die in Art. 90 KVV verordnete Verpflichtung lasse keinen Interpretationsspielraum offen. Unter Berück-sichtigung des Versicherungsprinzips (Art. 117 BV) seien Prämien immer mit Blick auf eine künftige Periode geschuldet, in welcher das versicherte Risiko eintreten könne. Art. 90 KVV halte lediglich das fest, was für alle Versicherungen ohnehin gelte. Versicherer könnten eine per Gesetz oder Verordnung festgelegte Frist nicht erstrecken. Weiter würden die Versicherer in Art. 61 der Verordnung betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung vom 18. November 2015 (KVAV; SR 832.121) angehalten, die Gleichbehandlung der Versicherten zu gewährleisten. Bei der praktizierten Vorgehensweise werde ausschliesslich einem bestimmten Kreis von Versicherten und primär aus Kulanz eine längere Zahlungsfrist gewährt, diese Notwendigkeit sei weder ökonomisch evident noch rechtlich zulässig. Weiter führte das BAG aus, betreffend die erwähnten Kündigungsfristen seien Gesetz und Verordnung im Wortlaut eindeutig und liessen keinen Interpretationsspielraum offen.”
“Die vom BAG zitierten Bestimmungen in Gesetz und Verordnung verstehe man als Schutzbestimmungen für die Versicherten. Man erachte diese jedoch nicht als zwingend und somit zu Gunsten der Versicherten abänderbar. Die Ausdehnung der Fristen erfolge in jedem Fall zu Gunsten der Versicherten, da diesen mehr Zeit für die Entscheidung eingeräumt werde. Es bestehe im Kontext der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für ihn keine Veranlassung, eine von Versicherten gewünschte Anpassung unter Hinweis auf eine verpasste Frist zu verweigern. In diesem Sinne werde dem BAG beantragt, die Weisung zu Ziffer 2.5 Bst. A ersatzlos zu streichen und die gültige Praxis als rechtskonform anzuerkennen (BAG-act. 8, S. 13). B.c In seinem Schreiben vom 8. Dezember 2017 führte das BAG zur Fälligkeit der Prämie zusammengefasst aus, die in Art. 90 KVV verordnete Verpflichtung lasse keinen Interpretationsspielraum offen. Unter Berück-sichtigung des Versicherungsprinzips (Art. 117 BV) seien Prämien immer mit Blick auf eine künftige Periode geschuldet, in welcher das versicherte Risiko eintreten könne. Art. 90 KVV halte lediglich das fest, was für alle Versicherungen ohnehin gelte. Versicherer könnten eine per Gesetz oder Verordnung festgelegte Frist nicht erstrecken. Weiter würden die Versicherer in Art. 61 der Verordnung betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung vom 18. November 2015 (KVAV; SR 832.121) angehalten, die Gleichbehandlung der Versicherten zu gewährleisten. Bei der praktizierten Vorgehensweise werde ausschliesslich einem bestimmten Kreis von Versicherten und primär aus Kulanz eine längere Zahlungsfrist gewährt, diese Notwendigkeit sei weder ökonomisch evident noch rechtlich zulässig. Weiter führte das BAG aus, betreffend die erwähnten Kündigungsfristen seien Gesetz und Verordnung im Wortlaut eindeutig und liessen keinen Interpretationsspielraum offen. Die Grundsätze der Gegenseitigkeit und der Gleichbehandlung seien umzusetzen; die Versicherten seien rechtsgleich und ohne Willkür zu behandeln. Generell hielt das BAG an seinen Weisungen gemäss Ziffer 2.4 Bst. B und Ziffer 2.”
Die Praxis kennt Fälle, in denen die Versicherungspolice trotz bestehender Prämienrückstände rückwirkend wieder eingesetzt wurde. Die in Art. 90 KVV verankerte Pflicht zur Vorauszahlung der Prämien schliesst eine solche rückwirkende Wiedereinsetzung nicht zwingend aus; ob sie erfolgt, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.
“), zumal darüber hinaus aktenkundig ist, dass er das Versicherungsverhältnis mit der Beschwerdegegnerin nie gekündigt hatte und er solches auch nicht geltend macht. Unter diesen Umständen steht nach dem massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. hierzu BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429) fest, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich seit 1. Januar 1996 ununterbrochen in einem Versicherungsverhältnis der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit der Stiftung Assura, Kranken- und Unfallversicherung, bzw. der Beschwerdegegnerin steht (vgl. act. II 2). Insofern liegt kein verspäteter Versicherungsbeitritt vor und steht damit weder ein späterer Versicherungsbeginn noch die Übernahme zuvor entstandener Krankheitskosten noch ein Prämienzuschlag zur Debatte (vgl. Art. 5 Abs. 2 KVG). Demnach unterstand der Beschwerdeführer in der vorliegend relevanten Zeit (1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2021) der Versicherungspflicht gemäss Art. 3 Abs. 1 KVG (vgl. E. 2.1 hiervor und Eugster, Soziale Sicherheit, S. 419 N. 32 f.). Nachdem der Beschwerdeführer seiner Zahlungspflicht für die Prämien für Juni 2014 i.S.v. Art. 90 KVV (vgl. E. 2.2 hiervor) unbestritten nicht mehr nachgekommen war, leitete die Beschwerdegegnerin am 31. Juli 2014 eine Betreibung ein (act. II 4), welche infolge des unbekannten Aufenthaltsortes des Beschwerdeführers zurückgewiesen wurde (act. II 5 f., 7). Weshalb die Beschwerdegegnerin danach keine weiteren Schritte unternahm, um den Wohnsitz des Beschwerdeführers ausfindig zu machen und damit ihre offenen Prämienforderungen bzw. das Versicherungsobligatorium durchzusetzen, braucht hier nicht weiter erörtert zu werden. Indem sie offenkundig ohne eigenes Dazutun auf eine E-Mail-Anfrage vom 4. Oktober 2021 des in anderer Sache mandatierten Anwaltes des Beschwerdeführers eher zufällig von dessen Wohnsitz Kenntnis erhielt, erliess sie umgehend die Versicherungspolice vom 7. Oktober 2021 mit der rückwirkend per 1. Januar 2016 geltenden obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Diese wurde auf Intervention des Beschwerdeführers am 6. Dezember 2021 mit dem Ausschluss der Unfallversicherung angepasst (act.”
Art. 90 KVV verlangt die Vorauszahlung der Prämien und sieht als Regel eine monatliche Zahlung vor. Aus dem Ausdruck «in der Regel» folgt, dass vom monatlichen Zahlungsintervall abgewichen werden kann (z. B. quartalsweise, halbjährlich, jährlich) — etwa durch Reglementsbestimmungen oder nach Absprache zwischen Versicherer und versicherter Person. Solche Abweichungen sind zulässig, soweit die Möglichkeit einer monatlichen Zahlung weiterhin gewährleistet bzw. angeboten bleibt.
“Zur Prämienfälligkeit ist zunächst festzustellen, dass diese nicht auf Gesetzesstufe, sondern in Art. 90 KVV geregelt wird. Diese Verordnungsbestimmung trägt den Titel «Prämienbezahlung» und lautet wie folgt: «Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen.» «Les primes doivent être payées à l'avance et en principe tous les mois.» «I premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente.» Aus dem Wortlaut der Bestimmung lässt sich demnach keine explizite Regelungsautonomie der Versicherer in Bezug auf die Vorauszahlungspflicht ableiten. Die Stellung der Wortverbindung «in der Regel» im Satz - wobei der französische und italienische Wortlaut diesbezüglich deckungsgleich sind - lässt vielmehr darauf schliessen, dass lediglich in Bezug auf das monatliche Zahlungsintervall abweichende Reglementsbestimmungen möglich sind. Solche sind denn auch gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts zulässig (vgl. Urteil des BGer 9C_317/2019 vom 24. September 2019 E. 8.1).”
“Mai 2023) und ihr Stillschweigen somit nicht als Einverständnis hätte gewertet werden dürfen. Diesem Einwand ist nicht zu folgen. Aus den Akten geht hervor, dass mit Zahlungsbefehl (Betreibung Nr. [...]) vom 16. August 2021 die Prämien für das gesamte Jahr 2021 (Dezember 2020 bis Dezember 2021) in der Höhe von Fr. 7'467.35 eingefordert wurden. Der vorgenannte Zahlungsbefehl wurde der Beschwerdeführerin am 7. September 2021 zugestellt und die Beschwerdeführerin erhob innert Frist keinen Rechtsvorschlag (AB 3). Spätestens im Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls am 7. September 2021 wusste die Beschwerdeführerin darüber Bescheid, dass die Prämien in Form einer Jahresprämie erhoben worden sind. Es ist daher vor diesem Hintergrund für die Frage, ob die Beschwerdeführerin betreffend die Prämien für das Jahr 2022 um die Jahresprämie wusste, unerheblich, ob sie den Brief vom 6. Dezember 2020 tatsächlich erhalten hat. Der Einwand der Beschwerdeführerin ist daher nicht zielführend. Wie zuvor dargelegt, steht Art. 90 KVV einer jährlichen Abrechnung nicht entgegen, sofern der Krankenversicherer die Möglichkeit monatlicher Prämienzahlung nach wie vor einräumen (vgl. E. 3.1. hiervor). Dies trifft vorliegend zu. Nachdem die Beschwerdeführerin die Umstellung des Zahlungsintervalls in ihrer Einsprache vom 30. November 2022 beanstandet hatte, stellte die Beschwerdeführerin die Zahlungsperiodizität am 20. Dezember 2022 wieder auf monatlich um (AB 12). Schliesslich ist in Bezug auf die Höhe der geltend gemachten Jahresprämie für das Jahr 2021 festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin diese im Rahmen ihrer Replik zu Recht nicht weiter beanstandet. Die im Rahmen der Beschwerde noch vorhandenen Beanstandungen hinsichtlich des Umfanges der Forderung waren auf die Rücknahme des bei Jahresprämien gewährten Skontos zurückzuführen. Es erübrigen sich daher diesbezügliche Weiterungen. 4.3. Die infrage stehende Umstellung der Zahlungsperiodizität der Prämienrechnung von monatlich auf jährlich ist daher als rechtmässig zu erachten.”
“Gemäss Art. 61 Abs. 1 Satz 1 KVG legt der Versicherer die Prämien fest. Die Prämien sind gemäss Art. 90 KVV im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Nach Absprache zwischen der versicherten Person und dem Krankenversicherer können die Prämien auch quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder in einem anderen Intervall bezahlt werden (vgl. Gebhard Eugster, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer [Hrsg.], 3. Aufl., Basel/Genf/München, 2016, E. Krankenversicherung, S. 800 Rz 1319). Für Versicherte, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Island oder in Norwegen wohnen, sind die Prämien je Wohnsitzstaat zu berechnen. Der Bundesrat erlässt Vorschriften, wie die Prämien dieser Versicherten und das Inkasso zu gestalten sind (Art. 61 Abs. 4 KVG). Gemäss Art. 92a KVV erhebt der Versicherer bei Versicherten mit Wohnort in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Island oder in Norwegen die Prämien in Schweizer Franken oder in Euro. Der Versicherer kann die Prämien ohne Zustimmung der versicherten Person quartalsweise erheben.”
In der zitierten Entscheidung begründete eine rückwirkend ausgestellte Police (vom 7. Oktober 2021, rückwirkend auf 1. Januar 2016) die obligatorische Krankenpflegeversicherung und damit die Prämienpflicht für den Zeitraum 2016–2021. Die Durchsetzbarkeit solcher Prämien kann durch festsetzungsrechtliche Fristen (insbesondere die Festsetzungsverwirkung nach Art. 24 ATSG) begrenzt sein.
“Oktober 2021 des in anderer Sache mandatierten Anwaltes des Beschwerdeführers eher zufällig von dessen Wohnsitz Kenntnis erhielt, erliess sie umgehend die Versicherungspolice vom 7. Oktober 2021 mit der rückwirkend per 1. Januar 2016 geltenden obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Diese wurde auf Intervention des Beschwerdeführers am 6. Dezember 2021 mit dem Ausschluss der Unfallversicherung angepasst (act. II 11, 14) und von diesem stillschweigend akzeptiert. Demnach verzichtete die Beschwerdegegnerin – offensichtlich mit Blick auf die fünfjährige Frist der Festsetzungsverwirkung gemäss Art. 24 Abs. 1 ATSG – auf die Durchsetzung von Prämien für die Zeit vor 2016 (vgl. E. 2.5 hiervor), mithin lägen solche Forderungen ausserhalb des vorliegenden Streitgegenstandes und erübrigen sich hierzu Weiterungen. Zusammengefasst war der Beschwerdeführer im hier zu beurteilenden Zeitraum von 2016 bis 2021 aufgrund der rechtsgültigen, rückwirkend per 1. Januar 2016 in Kraft gesetzten Police vom 7. Oktober 2021 bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch krankenpflegeversichert und somit verpflichtet, die sich daraus ergebenden Prämienforderungen zu begleichen (Art. 90 KVV; vgl. E. 2.2 hiervor und act. II 11 f., 14).”
Prämien können bereits erhoben werden, bevor dem Versicherer eine allfällige Individuelle Prämienverbilligung (IPV) bekannt ist; im entschiedenen Fall war dem Versicherer zum Zeitpunkt der Prämienerhebung keine IPV für das betreffende Jahr bekannt (vgl. Art. 90 KVV).
“Februar 2020 aufzuheben, dass sich - so die Vorinstanz im Weiteren - die von der Beschwerdegegnerin in Rechnung gestellten Mahnkosten sowohl dem Grundsatze nach als auch in Bezug auf deren Höhe ebenfalls als bundesrechtskonform erwiesen, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe nichts anführt, was darauf schliessen liesse, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG, soweit überhaupt beanstandet, qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG), dass er sich vielmehr zur Hauptsache auf den Hinweis beschränkt, die Beschwerdegegnerin sei spätestens Mitte Mai 2020 im Besitz des ihm zustehenden Jahresbetrags der Individuellen Prämienverbilligung (IPV) gewesen und habe diese Tatsache absichtlich verschwiegen, "um sicherzustellen, die bisher wohlwollende Behandlung ihrer "Spesenproblematik" nicht zu gefährden", dass die Beschwerdegegnerin, worauf im angefochtenen Entscheid hingewiesen und in der Beschwerde mit keinem Wort Bezug genommen wird, weder im Zeitpunkt der Erhebung der betreffenden Prämien - diese erfolgt im Voraus und in der Regel monatlich (Art. 90 KVV) - noch bei Erlass des in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich massgeblichen Einspracheentscheids am 4. Februar 2020 (u.a. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S 220 mit Hinweisen) respektive der vorinstanzlichen Beschwerdeantwort (vom 31. März 2020) Kenntnis einer allfälligen IPV für das Jahr 2019 hatte, dass es sich ferner bei der erneut vorgebrachten Rüge des Beschwerdeführers, die Geltendmachung von (Mahn-) Gebühren an sich wie auch deren Höhe sei unrechtmässig, um unzulässige appellatorische Kritik handelt (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266), dass an der unzureichenden Beschwerdebegründung schliesslich die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen, dass die Beschwerde den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen somit nicht genügt, dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs.”
Zu Art. 90 KVV: In Verbindung mit Art. 64a KVG und den einschlägigen Bestimmungen der Verordnung (OAMal) ist zu beachten, dass bei Nichtbezahlung der fälligen Prämien der Versicherer nach mindestens einer schriftlichen Mahnung eine Zahlungsaufforderung zustellen muss, dem Versicherten eine Nachfrist von 30 Tagen zu gewähren und ihn auf die Folgen des Zahlungsverzugs hinzuweisen. Zahlt die versicherte Person innert dieser Frist nicht, hat der Versicherer die Einleitung des Betreibungsverfahrens zu veranlassen. Die Quellen nennen zudem Regelungen zu Verzugszinsen und formellen Anforderungen an die Mahnung.
“1 OR in Verbindung mit Art. 2 WZG handelt, für welches eine Annahmepflicht seitens der Beschwerdegegnerin bestünde (Art. 3 WZG; vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2003, 5A_579/2023, E. 4, und vom 10. November 2016, 2C_705/2016, E. 4.3.2), und dass dieses "Verrechnungsangebot" von der Beschwerdegegnerin gemäss Aktenlage auch nie als Zahlungsmittel zur Tilgung der zuvor genannten Prämienforderung akzeptiert wurde. Folglich wurde der Prämienausstand mit der zugesandten Erklärung vom 18. Dezember 2022 nicht getilgt. Der Beschwerdeführer blieb somit der Beschwerdegegnerin die Versicherungsprämie für die Versicherungsperiode vom 23. November bis 31. Dezember 2022 schuldig. Im Folgenden ist der Bestand bzw. die Rechtfertigung, der von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Forderungen gemäss Zahlungsbefehl vom 10. August 2023 (act. G 4.1.16) und Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2023 (act. G 4.1.19) zu prüfen. Nach Art. 61 Abs. 1 Satz 1 KVG legt der Versicherer die Prämien fest. Diese sind nach Art. 90 KVV im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht, so hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftlichen Mahnung, eine Zahlungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzuges hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG). Bezahlt die versicherte Person trotz Zahlungsaufforderung die Prämien, Kostenbeteiligungen und Verzugszinsen nicht innert der gesetzten Frist, so muss der Versicherer die Betreibung anheben (Art. 64a Abs. 2 KVG). Die Krankenversicherer haben die Befugnis, einen im Betreibungsverfahren erhobenen Rechtsvorschlag analog zu Art. 79 Abs. 1 SchKG zu beseitigen (vgl. BGE 121 V 109; Art. 54 Abs. 2 ATSG). Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht (Art.”
“il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). A norma dell'art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno una diffida scritta, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l'art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L'art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell'art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal).”
“il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). Per maggiore completezza occorre qui porre in evidenza, alla luce delle motivazioni del ricorrente (per cui non gli sarebbero state notificati richiami e diffide di pagamento), come, in base alle norme dell’Ordinanza (OAMal), i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente (art.”
“2 GOG ist die Sozialversicherungsgerichtspräsidentin berechtigt, einfache Fälle wie den vorliegenden als Einzelrichterin zu entscheiden. 4. 4.1. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz für Krankenpflege versichern. Die versicherten Personen haben ihrer Krankenversicherung eine vom Versicherer festgelegte Prämie zu entrichten (vgl. Art. 61 KVG). Die Versicherten beteiligen sich überdies an den Kosten für die erbrachten Leistungen (Art. 64 Abs. 1 KVG), wobei die Kostenbeteiligung aus einem festen Jahresbetrag (Franchise) und 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt) besteht (Art. 64 Abs. 2 KVG, vgl. auch Art. 103 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung [KVV], SR 832.102). Ausserdem haben versicherte Personen einen Beitrag an die Kosten des Aufenthalts im Spital zu leisten (Art. 64 Abs. 5 KVG und Art. 104 Abs. 1 KVV). 4.2. Krankenversicherungsprämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht, hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftlichen Mahnung und spätestens drei Monate ab Fälligkeit der Prämien bzw. Kostenbeteiligungen, eine Zahlungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzugs hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG, vgl. dazu auch Art. 105b Abs. 1 KVV). Bezahlt die versicherte Person trotz Zahlungsaufforderung die Prämien, Kostenbeteiligungen und Verzugszinsen nicht innert der gesetzten Frist, so muss der Versicherer die Betreibung anheben (Art. 64a Abs. 2 KVG). 4.3. Wird eine Betreibung eingeleitet, erlässt das Betreibungsamt nach Empfang des Betreibungsbegehrens den Zahlungsbefehl (Art. 69 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG]; SR 281.1). Wird vom Schuldner im Sinne von Art. 74 und 75 SchkG Rechtsvorschlag erhoben, so kann der Gläubiger seinen Anspruch im Zivil- oder Verwaltungsverfahren geltend machen, um einen Entscheid zu erwirken, mit welchem der Rechtsvorschlag beseitigt wird (Art.”
Prämien sind gemäss Art. 90 Abs. 1 KVV im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Bei Prämienrückstand kann – gestützt auf Art. 64a KVG – ein Wechsel des Versicherers bis zur vollständigen Begleichung der rückständigen Prämien (inkl. Zinsen und Verfolgungskosten) ausgeschlossen sein.
“En cas de changement d'assureur dans l'assurance obligatoire de soins, une double assurance est exclue, dès lors que le rapport d'assurance auprès du nouvel assureur ne peut débuter que lorsque l'ancien prend fin (ATF 130 V 448 consid. 4). L'établissement d'une nouvelle relation d'assurance est soumis à une condition suspensive, à savoir l'obligation de résilier l'ancienne dans les délais (cf. art. 7 al. 1 à 3 LAMal et ATF 126 V 480) et la notification (ATF 130 V 448 consid. 4.7) de la poursuite de l'assurance par le nouvel assureur maladie (art. 7 al. 5, première phrase, LAMal ; TF 9C_930/2010 du 22 décembre 2010 consid. 2.3, publié in SVR 2011 KV n° 8 p. 37). d) L'obligation de payer des cotisations (ou primes) découle de l'art. 61 LAMal. Elle constitue notamment la conséquence juridique et impérative de l'affiliation valide à une caisse-maladie et s'étend à toute la durée de celle-ci. L'assureur fixe lui-même le montant des primes à payer par ses assurés (art. 61 al. 1 LAMal). Selon l'art. 90 al. 1 OAMal (ordonnance sur l'assurance-maladie du 27 juin 1995 ; RS 832.102), les primes doivent être payées à l'avance et en principe tous les mois. Selon l'art. 64a LAMal, lorsque l'assuré n'a pas payé des primes ou des participations aux coûts échues, l'assureur lui envoie une sommation, précédée d'au moins un rappel écrit; il lui impartit un délai de trente jours et l'informe des conséquences d'un retard de paiement (al. 1). Si, malgré la sommation, l'assuré ne paie pas dans le délai imparti les primes, les participations aux coûts et les intérêts moratoires dus, l'assureur doit engager des poursuites (al. 2 première phrase). En dérogation à l'art. 7, l'assuré en retard de paiement ne peut pas changer d'assureur tant qu'il n'a pas payé intégralement les primes et les participations aux coûts arriérées ainsi que les intérêts moratoires et les frais de poursuite. L'art. 7 al. 3 et 4, est réservé (al. 6). 4. a) Dans le cas présent, le recourant a résilié son contrat auprès de l’intimée pour le 31 décembre 2017, ce que l’intimée a refusé en février 2018 car il n’avait pas réglé toutes ses primes et participations arriérées (art.”
Bei unverschuldeten oder sonstigen Zahlungsschwierigkeiten können Versicherte bei der kantonalen Ausgleichskasse eine Prämienreduktion (RIPAM) beantragen. Die Prämien bleiben jedoch grundsätzlich geschuldet; bei Zahlungsverzug können Verzugszinsen sowie angemessene Mahn- oder Administrationskosten geltend gemacht werden, sofern diese dem Versicherten anzulasten sind.
“La circostanza che l'assicurato si sia ritrovato, non per colpa sua, a non essere in grado di fare fronte al pagamento dei suoi premi LAMal non può essere ritenuta, anche se, come evidenziato negli altri giudizi a lui relativi, umanamente comprensibile. I premi sono comunque dovuti e le difficoltà economiche non costituiscono un’esimente dal loro versamento. Le subentrate difficoltà economiche possono far nascere, in specie per il futuro, un diritto alla riduzione dei premi (RIPAM) che l’assicurato deve semmai richiedere alla Cassa cantonale di compensazione. L’assicurato è nuovamente invitato a volere valutare questo passo. La Cassa malati ha chiesto il versamento di interessi di ritardo sui premi LAMal non pagati dall'assicurato (doc. 16) nella decisione formale confermata con la decisione su opposizione (doc. A). Gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi, che di principio vanno pagati in anticipo e di regola mensilmente (art. 90 OAMal). Per l'art. 26 cpv. 1 LPGA i crediti di contributi dovuti sottostanno a interessi di mora. Il Consiglio federale può prevedere eccezioni per importi esigui e termini di breve durata. Il tasso (art. 26 cpv. 1 LPGA) è del 5% all'anno (art. 105a OAMal, art. 7 cpv. 1 OPGA). Per l'art. 7 cpv. 2 OPGA, l'interesse di mora è calcolato ogni mese sulle prestazioni spettanti al beneficiario sino alla fine del mese precedente. La pretesa della Cassa è quindi corretta ed è stata (nei fatti) riconosciuta dall’assicurato che l’ha soluta. 9. CO 1 ha chiesto anche il rimborso di spese amministrative per avere dovuto sollecitare, diffidare ed escutere il debitore. Il ricorrente non ha contestato come tali queste pretese ed anzi le ha saldate durante la pendenza della causa. Come ricordato nella STCA 36.2021.27 del 12 luglio 2021, già nella DTF 125 V 276 il Tribunale federale ha ricordato che pure sotto l'imperio della nuova LAMal un assicuratore contro le malattie può esigere il pagamento in adeguata misura delle spese di diffida così come di spese supplementari cagionate da mora dell'assicurato al momento del versamento dei premi e della partecipazione ai costi, in quanto tali spese (alle quali si sarebbe ovviato in caso di versamento tempestivo) siano addebitabili a colpa dell'interessato e le disposizioni generali sui diritti e gli obblighi degli assicurati contemplino una regolamentazione al riguardo.”
Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu entrichten. Kommt es zu Nichtzahlung, gelten die in den Quellen zu Art. 64a LAMal beschriebenen Verfahrensregeln: nach mindestens einem schriftlichen Hinweis hat der Versicherer dem Versicherten eine Nachfrist von 30 Tagen anzusetzen und die Rechtsfolgen der Zahlungsrückstände anzugeben; erfolgt binnen dieser Frist keine Zahlung, hat der Versicherer die Betreibung zu veranlassen.
“il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). Per maggiore completezza occorre qui porre in evidenza, alla luce delle motivazioni del ricorrente (per cui non gli sarebbero state notificati richiami e diffide di pagamento), come, in base alle norme dell’Ordinanza (OAMal), i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente (art.”
“Sempreché la legge non preveda eccezioni, l'assicuratore riscuote dai propri assicurati premi uguali. L’art. 64 cpv. 1 LAMal prevede che gli assicurati partecipino ai costi delle prestazioni ottenute. Secondo l’art. 64 cpv. 2 LAMal la partecipazione ai costi comprende (let. a) un importo fisso per anno (franchigia) e (let. b) il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 3. Nel caso concreto a RI 1 CO 1 chiede il pagamento sia di premi propri, sia di quelli della coniuge e delle figlie (per __________ siano al mese in cui è divenuta maggiorenne). L’importo postulato dall’assicuratore appare in sé corretto e, come tale, non è contestato dall’assicurato.”
“Sempreché la presente legge non preveda eccezioni, l'assicuratore riscuote dai propri assicurati premi uguali. L’art. 64 cpv. 1 LAMal prevede che gli assicurati partecipano ai costi delle prestazioni ottenute. Secondo l’art. 64 cpv. 2 LAMal la partecipazione ai costi comprende (let. a) un importo fisso per anno (franchigia) e (let. b) il 10 per cento dei costi eccedenti la franchigia (aliquota percentuale). Secondo l’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Giusta l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente. A norma dell’art. 105a OAMal, il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5 per cento all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicurato-re può riscuotere adeguate spese amministrative, se una misura siffatta è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 3. Il diritto delle assicurazioni sociali non disciplina la responsabilità sussidiaria di un coniuge nei confronti dell'altro. La soluzione giuridica del tema in discussione va quindi ricercata nel diritto privato, nella misura in cui tale normativa sia compatibile con quella del diritto delle assicurazioni sociali, nel caso di specie con la LAMal (DTF 119 V 19 consid.”
Bei abweichender Periodizität (z. B. quartalsweise) gilt als Fälligkeitstag der in der Rechnung angegebene Beginn der Periode (z. B. erster Tag des Quartals). Der in der Rechtsprechung geprüfte Verzugszinssatz entspricht dem in Art. 105a KVV genannten Satz (5 %) und die Verzugszinsberechnung kann nach der üblichen Schweizer Zinsusanz (30/360) erfolgen.
“Im Weiteren fordert die Beschwerdegegnerin einen Verzugszins von 5 % seit Fälligkeit der einzelnen Forderungen. Der geforderte Verzugszinssatz von 5 % entspricht dem in Art. 105a KVV genannten Verzugszinssatz und ist daher ab Forderungsfälligkeit grundsätzlich gerechtfertigt. Als Fälligkeitstermin wird in den quartalsweise erhobenen Versicherungsprämienrechnungen jeweils der erste Tag des Quartals genannt. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung in Art. 90 KVV, wonach Prämien im Voraus zu bezahlen sind. Eine detaillierte Aufstellung der geltend gemachten Verzugszinsen enthält weder die Verfügung vom 7. März 2023 (vgl. KV-act. 95) noch der Einspracheentscheid vom 11. Mai 2023 (vgl. KV-act. 98). Auch die Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2023 (act. G6) und die Duplik vom 13. Februar 2024 (act. G15) enthalten keine Aufstellung der Verzugszinsen. Die durchgeführte Überprüfung des geforderten 5%igen Verzugszinses ab Fälligkeit der einzelnen Forderungen (Versicherungsprämien und Kostenbeteiligungen) anhand der gängigen Schweizer Zinsusanz (30/360 Methode) hat ergeben, dass die in Rechnung gestellten Verzugszinsen gerechtfertigt und damit vom Beschwerdeführer ebenso geschuldet sind. Anzufügen ist, dass die Betreibungskosten von Fr.”
“Gemäss Art. 61 Abs. 1 Satz 1 KVG legt der Versicherer die Prämien fest. Die Prämien sind gemäss Art. 90 KVV im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Nach Absprache zwischen der versicherten Person und dem Krankenversicherer können die Prämien auch quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder in einem anderen Intervall bezahlt werden (vgl. Gebhard Eugster, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer [Hrsg.], 3. Aufl., Basel/Genf/München, 2016, E. Krankenversicherung, S. 800 Rz 1319). Für Versicherte, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Island oder in Norwegen wohnen, sind die Prämien je Wohnsitzstaat zu berechnen. Der Bundesrat erlässt Vorschriften, wie die Prämien dieser Versicherten und das Inkasso zu gestalten sind (Art. 61 Abs. 4 KVG). Gemäss Art. 92a KVV erhebt der Versicherer bei Versicherten mit Wohnort in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Island oder in Norwegen die Prämien in Schweizer Franken oder in Euro. Der Versicherer kann die Prämien ohne Zustimmung der versicherten Person quartalsweise erheben.”
Bei verspäteter Prämienzahlung können — vorausgesetzt eine entsprechende Regelung ist in den allgemeinen Versicherungsbedingungen enthalten und die Auslagen sind auf das Verschulden der Versicherten zurückzuführen — angemessene administrative Mahnspesen bzw. Bearbeitungsgebühren erhoben werden (vgl. Art. 105b KVV). Die Gerichtspraxis hält in konkreten Fällen pauschale Mahnspesen von etwa CHF 50 (z. B. aufgeteilt in CHF 20 Erinnerungs- und CHF 30 Mahnspesen) bzw. rund CHF 60 je Mahnung für verhältnismässig; die Angemessenheit ist jedoch fallabhängig.
“und 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt; lit. b). In Art. 41 Abs. 4 und Art. 62 KVG wird den Versicherern ermöglicht, besondere Versicherungsformen mit höherer Kostenbeteiligung oder eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers anzubieten, in denen die Versicherungsprämien entsprechend reduziert sind. Zu diesen besonderen Versicherungsformen gehört die Versicherung mit einer wählbaren Franchise, die in Art. 93-95 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) näher geregelt ist. Die versicherte Person kann danach gegen eine Prämienreduktion eine Franchise wählen, die höher ist als diejenige von Fr. 300.--, wie sie in Art. 103 Abs. 1 KVV gesetzlich festgelegt ist. Gemäss Art. 90 KVV sind die Prämien im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen sind nach Art. 64a Abs. 1 und Abs. 2 KVG sowie Art. 105b KVV zu mahnen und in Betreibung zu setzen. Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer gemäss Art. 105b Abs. 2 KVV angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht. Des Weiteren ist nach Art. 26 Abs. 1 ATSG und Art. 105a KVV auf fälligen Prämien ein Verzugszins von 5 % im Jahr geschuldet.”
“Cette jurisprudence est très restrictive, en ce sens qu'il suffit que l’omission de l'assuré ait obligé la caisse à entamer une procédure de recouvrement pour que celui-ci soit réputé en faute. S’agissant des dépenses causées à l'assureur par la faute de l'assuré au sens de l'art. 105b OAMal, hors frais de poursuite, le Tribunal fédéral a notamment considéré comme proportionnés des frais administratifs globaux de 50 fr. constitués de 20 fr. de frais de rappel et de 30 fr. de frais de sommation pour une poursuite (TF 9C_88/2014 du 24 février 2014 consid. 3.1). c) Selon l’art. 26 al. 1 LPGA, les créances de cotisations échues sont soumises à la perception d’intérêts moratoires, le taux d’intérêt moratoire étant de 5 % (art. 7 al. 1 de l’ordonnance du 11 septembre 2002 sur la partie générale du droit des assurances sociales [OPGA ; RS 830.11] et 105a OAMal). Le dies a quo de l'intérêt moratoire est fixé au lendemain de l'échéance de la prime mensuelle concernée, étant rappelé que selon l'art. 90 OAMal, les primes doivent être payées d'avance et en principe tous les mois (art. 7 al. 2 OPGA). 4. a) En l’occurrence, la poursuite n° [...] se rapporte à des factures de primes relatives aux mois de septembre à décembre 2018 et d’avril à août 2019. Le recourant admet être débiteur de ces primes mais conteste les frais de rappel et intérêts mis à sa charge. b) Sur ce premier point, il y a lieu de constater que les conditions cumulatives autorisant la perception de frais administratifs sont réalisées : les primes litigieuses ont fait l'objet de rappels et sommations et les conditions d’assurance pour l’assurance obligatoire des soins conformément à la LAMal du 1er janvier 2014 du [...] (ci-après : les conditions d’assurance), dont T.________ fait partie, prévoient, à leur art. 5.5, que les frais résultant du retard dans l’acquittement des primes vont à la charge de la personne assurée. Le montant de 540 fr. (9 x 60 fr.) réclamé par l'intimée à titre de frais administratifs n'apparaît ni disproportionné, ni arbitraire (RAMA 2001 n° KV 151 p.”
“Cette jurisprudence est très restrictive, en ce sens qu'il suffit que l’omission de l'assuré ait obligé la caisse à entamer une procédure de recouvrement pour que celui-ci soit réputé en faute. S’agissant des dépenses causées à l'assureur par la faute de l'assuré au sens de l'art. 105b OAMal, hors frais de poursuite, le Tribunal fédéral a notamment considéré comme proportionnés des frais administratifs globaux de 50 fr. constitués de 20 fr. de frais de rappel et de 30 fr. de frais de sommation pour une poursuite (TF 9C_88/2014 du 24 février 2014 consid. 3.1). c) Selon l’art. 26 al. 1 LPGA, les créances de cotisations échues sont soumises à la perception d’intérêts moratoires, le taux d’intérêt moratoire étant de 5 % (art. 7 al. 1 de l’ordonnance du 11 septembre 2002 sur la partie générale du droit des assurances sociales [OPGA ; RS 830.11] et 105a OAMal). Le dies a quo de l'intérêt moratoire est fixé au lendemain de l'échéance de la prime mensuelle concernée, étant rappelé que selon l'art. 90 OAMal, les primes doivent être payées d'avance et en principe tous les mois (art. 7 al. 2 OPGA). 4. a) En l’occurrence, la poursuite n° [...] se rapporte à des factures de primes relatives aux mois de septembre à novembre 2019. Le recourant admet être débiteur de ces primes mais conteste les frais de rappel et intérêts mis à sa charge. b) Sur ce premier point, il y a lieu de constater que les conditions cumulatives autorisant la perception de frais administratifs sont réalisées : les primes litigieuses ont fait l'objet de rappels et sommations et les conditions d’assurance pour l’assurance obligatoire des soins conformément à la LAMal du 1er janvier 2014 du [...] (ci-après : les conditions d’assurance), dont R.________ SA fait partie, prévoient, à leur art. 5.5, que les frais résultant du retard dans l’acquittement des primes vont à la charge de la personne assurée. Le montant de 180 fr. (3 x 60 fr.) réclamé par l'intimée à titre de frais administratifs n'apparaît ni disproportionné, ni arbitraire (RAMA 2001 n° KV 151 p.”
“È indubbio che l’assicurato sia debitore dei tre mesi di premi relativi al periodo da ottobre a dicembre 2020, egli stesso non lo nega e non lo contesta, egli ha in effetti – nelle more della procedura - soluto il suo debito. L’importo di CHF 881,55 era quindi senz’altro dovuto. La circostanza che l'assicurato si sia ritrovato, non per colpa sua, a non essere in grado di fare fronte al pagamento dei suoi premi LAMal non può essere ritenuta, anche se umanamente comprensibile. I premi sono comunque dovuti e le difficoltà economiche non costituiscono un’esimente dal loro versamento. Le subentrate difficoltà economiche possono far nascere, in specie per il futuro, un diritto alla riduzione dei premi (RIPAM) che l’assicurato deve semmai richiedere alla Cassa cantonale di compensazione. La Cassa malati ha chiesto il versamento di interessi di ritardo sui premi LAMal non pagati dall'assicurato richiamando la decisione formale e specifiche motivazioni in sede di argomentazione (doc. A). Gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi, che di principio vanno pagati in anticipo e di regola mensilmente (art. 90 OAMal). Per l'art. 26 cpv. 1 LPGA i crediti di contributi dovuti sottostanno a interessi di mora. Il Consiglio federale può prevedere eccezioni per importi esigui e termini di breve durata. Il tasso (art. 26 cpv. 1 LPGA) è del 5% all'anno (art. 105a OAMal, art. 7 cpv. 1 OPGA). Per l'art. 7 cpv. 2 OPGA, l'interesse di mora è calcolato ogni mese sulle prestazioni spettanti al beneficiario sino alla fine del mese precedente. La pretesa della Cassa è quindi corretta ed è stata (nei fatti) riconosciuta dall’assicurato che l’ha soluta. 12. CO 1 ha chiesto anche CHF 200 a titolo di spese amministrative per avere dovuto sollecitare, diffidare ed escutere il debitore. Il ricorrente non ha contestato come tali queste pretese ed anzi le ha saldate durante la pendenza della causa. Come ricordato nella STCA 36.2021.27 del 12 luglio 2021, già nella DTF 125 V 276 il Tribunale federale ha ricordato che pure sotto l'imperio della nuova LAMal un assicuratore contro le malattie può esigere il pagamento in adeguata misura delle spese di diffida così come di spese supplementari cagionate da mora dell'assicurato al momento del versamento dei premi e della partecipazione ai costi, in quanto tali spese (alle quali si sarebbe ovviato in caso di versamento tempestivo) siano addebitabili a colpa dell'interessato e le disposizioni generali sui diritti e gli obblighi degli assicurati contemplino una regolamentazione al riguardo.”
Nach den Entscheiden werden die Prämien im Voraus und in der Regel monatlich erhoben; die Fälligkeit der Prämien richtet sich danach. Daraus folgt aus den vorliegenden Entscheidungen, dass der Umstand, ob eine individuelle Prämienverbilligung (IPV) der Versicherten der Kasse oder der Versicherten bekannt war, die primäre Prämienforderung nicht aufhebt. Gegenstand von Auseinandersetzungen kann hingegen die Zuordnung eingehender Zahlungen auf bestimmte Monatsprämien bzw. die Frage sein, welchem Zeitraum eine Zahlung zugeordnet wird.
“Februar 2020 aufzuheben, dass sich - so die Vorinstanz im Weiteren - die von der Beschwerdegegnerin in Rechnung gestellten Mahnkosten sowohl dem Grundsatze nach als auch in Bezug auf deren Höhe ebenfalls als bundesrechtskonform erwiesen, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe nichts anführt, was darauf schliessen liesse, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG, soweit überhaupt beanstandet, qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG), dass er sich vielmehr zur Hauptsache auf den Hinweis beschränkt, die Beschwerdegegnerin sei spätestens Mitte Mai 2020 im Besitz des ihm zustehenden Jahresbetrags der Individuellen Prämienverbilligung (IPV) gewesen und habe diese Tatsache absichtlich verschwiegen, "um sicherzustellen, die bisher wohlwollende Behandlung ihrer "Spesenproblematik" nicht zu gefährden", dass die Beschwerdegegnerin, worauf im angefochtenen Entscheid hingewiesen und in der Beschwerde mit keinem Wort Bezug genommen wird, weder im Zeitpunkt der Erhebung der betreffenden Prämien - diese erfolgt im Voraus und in der Regel monatlich (Art. 90 KVV) - noch bei Erlass des in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich massgeblichen Einspracheentscheids am 4. Februar 2020 (u.a. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S 220 mit Hinweisen) respektive der vorinstanzlichen Beschwerdeantwort (vom 31. März 2020) Kenntnis einer allfälligen IPV für das Jahr 2019 hatte, dass es sich ferner bei der erneut vorgebrachten Rüge des Beschwerdeführers, die Geltendmachung von (Mahn-) Gebühren an sich wie auch deren Höhe sei unrechtmässig, um unzulässige appellatorische Kritik handelt (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266), dass an der unzureichenden Beschwerdebegründung schliesslich die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen, dass die Beschwerde den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen somit nicht genügt, dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs.”
“90 par voie électronique de la prime LAMal du mois de juin 2019, l’intéressée avait utilisé le bulletin de versement du mois de juin de manière reconnaissable. La décision sur opposition du 14 janvier 2020, et avec elle la poursuite n° [...], devaient être annulées, l’assureur ne pouvant admettre que le paiement en question devait être affecté au paiement de la prime du mois de mars 2019 impayée à cette date (CASSO AM 7/20 – 27/2020 du 27 août 2020, consid. 4). 5. Cela étant, il convient d’examiner si les agissements reprochés à l’intimée sont constitutifs d’un acte illicite pour fonder la prétention en réparation au sens où l’entend la jurisprudence (cf. supra consid. 3c). a) Le financement de l’assurance-maladie sociale repose sur les assurés et les pouvoirs publics. Il dépend donc étroitement de l’exécution de leurs obligations pécuniaires par les assurés. Ces derniers sont ainsi légalement tenus de s’acquitter du paiement des primes (art. 61 LAMal) et des participations aux coûts (art. 64 LAMal). Selon l’art. 90 OAMal (ordonnance du 27 juin 1995 sur l’assurance-maladie ; RS 832.102), les primes doivent être payées à l’avance et en principe tous les mois. Conformément à l’art. 64a al. 1 et 2 LAMal, lorsque l’assuré n’a pas payé des primes ou des participations aux coûts échues, l’assureur lui envoie une sommation, précédée d’au moins un rappel écrit ; il lui impartit un délai de trente jours et l’informe des conséquences d’un retard de paiement (al. 1). Si, malgré la sommation, l’assuré ne paie pas dans le délai imparti les primes, les participations aux coûts et les intérêts moratoires dus, l’assureur doit engager des poursuites. Le canton peut exiger que l’assureur annonce à l’autorité cantonale compétente les débiteurs qui font l’objet de poursuites (al. 2). b) En l’occurrence, il est constant que pour l’année 2019, l’intimée avait comptabilisé onze primes LAMal sur douze. Conformément à la procédure de recouvrement prévue par l’art. 64a al. 1 et 2 LAMal, l’assureur était tenu de transmettre à l’assurée des rappels et sommations puis d’engager des poursuites pour récupérer la prime toujours manquante.”
Art. 90 KVV steht einer jährlichen Prämienabrechnung nicht entgegen, sofern der Versicherer die Möglichkeit zur monatlichen Zahlung weiterhin einräumt. Ferner kann dem Versicherten durch die Zustellung eines Zahlungsbefehls bzw. der Jahresabrechnung Kenntnis über die Erhebung einer Jahresprämie verschafft werden.
“Mai 2023) und ihr Stillschweigen somit nicht als Einverständnis hätte gewertet werden dürfen. Diesem Einwand ist nicht zu folgen. Aus den Akten geht hervor, dass mit Zahlungsbefehl (Betreibung Nr. [...]) vom 16. August 2021 die Prämien für das gesamte Jahr 2021 (Dezember 2020 bis Dezember 2021) in der Höhe von Fr. 7'467.35 eingefordert wurden. Der vorgenannte Zahlungsbefehl wurde der Beschwerdeführerin am 7. September 2021 zugestellt und die Beschwerdeführerin erhob innert Frist keinen Rechtsvorschlag (AB 3). Spätestens im Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls am 7. September 2021 wusste die Beschwerdeführerin darüber Bescheid, dass die Prämien in Form einer Jahresprämie erhoben worden sind. Es ist daher vor diesem Hintergrund für die Frage, ob die Beschwerdeführerin betreffend die Prämien für das Jahr 2022 um die Jahresprämie wusste, unerheblich, ob sie den Brief vom 6. Dezember 2020 tatsächlich erhalten hat. Der Einwand der Beschwerdeführerin ist daher nicht zielführend. Wie zuvor dargelegt, steht Art. 90 KVV einer jährlichen Abrechnung nicht entgegen, sofern der Krankenversicherer die Möglichkeit monatlicher Prämienzahlung nach wie vor einräumen (vgl. E. 3.1. hiervor). Dies trifft vorliegend zu. Nachdem die Beschwerdeführerin die Umstellung des Zahlungsintervalls in ihrer Einsprache vom 30. November 2022 beanstandet hatte, stellte die Beschwerdeführerin die Zahlungsperiodizität am 20. Dezember 2022 wieder auf monatlich um (AB 12). Schliesslich ist in Bezug auf die Höhe der geltend gemachten Jahresprämie für das Jahr 2021 festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin diese im Rahmen ihrer Replik zu Recht nicht weiter beanstandet. Die im Rahmen der Beschwerde noch vorhandenen Beanstandungen hinsichtlich des Umfanges der Forderung waren auf die Rücknahme des bei Jahresprämien gewährten Skontos zurückzuführen. Es erübrigen sich daher diesbezügliche Weiterungen. 4.3. Die infrage stehende Umstellung der Zahlungsperiodizität der Prämienrechnung von monatlich auf jährlich ist daher als rechtmässig zu erachten.”
Bei rückständigen Prämien sind Verzugszinsen von 5% p.a. geschuldet (vgl. Art. 26 Abs. 1 LPGA i.V.m. Art. 105a KVV). Nach Mahnung kann der Versicherer zudem — sofern in den allgemeinen Bestimmungen vorgesehen — angemessene Bearbeitungsgebühren verlangen (Art. 105b KVV).
“und 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt; lit. b). In Art. 41 Abs. 4 und Art. 62 KVG wird den Versicherern ermöglicht, besondere Versicherungsformen mit höherer Kostenbeteiligung oder eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers anzubieten, in denen die Versicherungsprämien entsprechend reduziert sind. Zu diesen besonderen Versicherungsformen gehört die Versicherung mit einer wählbaren Franchise, die in Art. 93-95 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) näher geregelt ist. Die versicherte Person kann danach gegen eine Prämienreduktion eine Franchise wählen, die höher ist als diejenige von Fr. 300.--, wie sie in Art. 103 Abs. 1 KVV gesetzlich festgelegt ist. Gemäss Art. 90 KVV sind die Prämien im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen sind nach Art. 64a Abs. 1 und Abs. 2 KVG sowie Art. 105b KVV zu mahnen und in Betreibung zu setzen. Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer gemäss Art. 105b Abs. 2 KVV angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht. Des Weiteren ist nach Art. 26 Abs. 1 ATSG und Art. 105a KVV auf fälligen Prämien ein Verzugszins von 5 % im Jahr geschuldet.”
“105a OAMal il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se tale misura è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 4. In concreto oggetto della lite non sono i premi siccome soluti, ma gli interessi e le spese ad essi relativi. Come indicato nel punto precedente gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi. I premi vanno soluti, di principio, in anticipo e di regola mensilmente (art. 90 OAMal) e il tasso applicabile in caso di ritardo è stabilito dall’art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% annuo (art. 105a OAMal). 5. La Cassa malati ha chiesto il versamento di interessi di ritardo sui premi LAMal non pagati dall'assicurato. Gli stessi sono dovuti siccome il calcolo degli stessi, operato dalla Cassa, appare corretto e non è stato revocato in dubbio dal ricorrente che neppure pone in discussione (argomentandolo) il diritto dell’assicuratore di percepire gli interessi al 5% sulle somme dovute dalla loro scadenza. L’importo preteso appare corretto e deve essere qui ammesso. L’assicurato deve quindi versare all’assicuratore sociale, successore in diritto di AA 1, ossia CO 1, CHF 32,45. 6. AA 1 ha chiesto anche il rimborso di spese amministrative per avere dovuto sollecitare e diffidare il debitore. A tal proposito, nella DTF 125 V 276, il Tribunale federale ha ricordato che anche sotto l’egida della LAMal un assicuratore contro le malattie può esigere il pagamento, in adeguata misura, delle spese di diffida così come di spese supplementari cagionate da mora dell'assicurato al momento del versamento dei premi e della partecipazione ai costi, in quanto tali spese (alle quali si sarebbe ovviato in caso di versamento tempestivo) siano addebitabili a colpa dell'interessato e le disposizioni generali sui diritti e gli obblighi degli assicurati contemplino una regolamentazione al riguardo.”
“Per il rilievo che si riverbera anche sull’aspetto delle spese va ricordata la regolamentazione legale relativa al pagamento dei pre-mi LAMal, come recentemente esposto nella STCA 36.2021.27 del 12 luglio 2021. In base all’art. 61 LAMal l'assicuratore fissa l’importo dei premi dei propri assicurati e, in assenza di eccezioni o specificità legali, percepisce premi uguali. Per l’art. 64 cpv. 1 LAMal gli assicurati partecipano inoltre ai costi delle prestazioni ottenute come stabiliti in base all’art. 64 cpv. 2 LAMal. In base all’art. 64a cpv. 1 LAMal, se l'assicurato non paga premi o partecipazioni ai costi entro la scadenza prevista, l'assicuratore, dopo almeno un sollecito scritto, deve diffidarlo assegnandogli un termine supplementare di 30 giorni e indicandogli le conseguenze della mora (cpv. 2). Per l’art. 64a cpv. 2 LAMal se, nonostante la diffida, l'assicurato non paga i premi, le partecipazioni ai costi e gli interessi di mora entro il termine assegnato, l'assicuratore deve richiedere l'esecuzione. Il Cantone può esigere che l'assicuratore comunichi all'autorità cantonale competente il nome dei debitori escussi. L’art. 90 OAMal dispone che i premi devono essere pagati in anticipo e di regola mensilmente mentre per l’art. 105a OAMal il tasso degli interessi di mora sui premi scaduti secondo l'art. 26 cpv. 1 LPGA è del 5% all'anno. In caso di mancato pagamento dei premi e delle partecipazioni ai costi, l'assicuratore invia la diffida al più tardi entro tre mesi dall'esigibilità degli stessi. Egli la presenta separatamente da eventuali altri pagamenti in arretrato (art. 105b cpv. 1 OAMal). Se l'assicurato causa per propria colpa spese che avrebbero potuto essere evitate con un pagamento tempestivo, l'assicuratore può riscuotere adeguate spese amministrative, se tale misura è prevista dalle disposizioni generali sui diritti e sugli obblighi dell'assicurato (art. 105b cpv. 2 OAMal). 4. In concreto oggetto della lite non sono i premi siccome soluti, ma gli interessi e le spese ad essi relativi. Come indicato nel punto precedente gli interessi sono dovuti quando l'assicurato è in ritardo con il pagamento dei premi.”
“Cette jurisprudence est très restrictive, en ce sens qu'il suffit que l’omission de l'assuré ait obligé la caisse à entamer une procédure de recouvrement pour que celui-ci soit réputé en faute. S’agissant des dépenses causées à l'assureur par la faute de l'assuré au sens de l'art. 105b OAMal, hors frais de poursuite, le Tribunal fédéral a notamment considéré comme proportionnés des frais administratifs globaux de 50 fr. constitués de 20 fr. de frais de rappel et de 30 fr. de frais de sommation pour une poursuite (TF 9C_88/2014 du 24 février 2014 consid. 3.1). c) Selon l’art. 26 al. 1 LPGA, les créances de cotisations échues sont soumises à la perception d’intérêts moratoires, le taux d’intérêt moratoire étant de 5 % (art. 7 al. 1 de l’ordonnance du 11 septembre 2002 sur la partie générale du droit des assurances sociales [OPGA ; RS 830.11] et 105a OAMal). Le dies a quo de l'intérêt moratoire est fixé au lendemain de l'échéance de la prime mensuelle concernée, étant rappelé que selon l'art. 90 OAMal, les primes doivent être payées d'avance et en principe tous les mois (art. 7 al. 2 OPGA). 4. a) En l’occurrence, la poursuite n° [...] se rapporte à des factures de primes relatives aux mois de septembre à décembre 2018 et d’avril à août 2019. Le recourant admet être débiteur de ces primes mais conteste les frais de rappel et intérêts mis à sa charge. b) Sur ce premier point, il y a lieu de constater que les conditions cumulatives autorisant la perception de frais administratifs sont réalisées : les primes litigieuses ont fait l'objet de rappels et sommations et les conditions d’assurance pour l’assurance obligatoire des soins conformément à la LAMal du 1er janvier 2014 du [...] (ci-après : les conditions d’assurance), dont T.________ fait partie, prévoient, à leur art. 5.5, que les frais résultant du retard dans l’acquittement des primes vont à la charge de la personne assurée. Le montant de 540 fr. (9 x 60 fr.) réclamé par l'intimée à titre de frais administratifs n'apparaît ni disproportionné, ni arbitraire (RAMA 2001 n° KV 151 p.”
Das BAG erteilt als Aufsichtsbehörde Weisungen zur einheitlichen Anwendung von Art. 90 KVV und setzt diese gegenüber den Versicherern durch. Im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Vorauszahlung hält das BAG fest, dass in der Regel nur ein Mahnlauf erforderlich ist. Eine vom Regelfall abweichende Praxis kommt nur in Betracht, wenn Gesetz oder Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum lassen; ist der Wortlaut klar, besteht kein solcher Ermessensspielraum.
“Im Übrigen sei es Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Versicherern Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts zu erteilen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Das BAG setze als Aufsichtsbehörde die einheitliche Anwendung von Art. 90 KVV bei allen Versicherern gleichermassen durch. Das Anliegen, bestimmte partikuläre Interessengruppen von Versicherten in ihrem Portfolio unterschiedlich zu behandeln, könne nicht berücksichtigt werden. Zur Argumentation zur ökonomischen Evidenz sei festzuhalten, dass auch unter Beachtung der Vorauszahlungs-pflicht nur ein einziger Mahnlauf notwendig sei. Eine Praxis könne nur dort bestehen, wo das Gesetz oder die Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum offenlasse. Das BAG allein sei befugt, eine solche Praxis festzusetzen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Wo bereits der Wortlaut des Gesetzes oder der Verordnung klar sei, bestehe ein solcher Spielraum nicht. Man halte vollumfänglich an der Weisung fest und bitte darum, bis zum 15. April 2018 über die eingeleiteten Massnahmen zu informieren. Weiter führte das BAG aus, was zu Art. 90 KVV im Zusammenhang mit der Weisung zur Vor-auszahlungspflicht ausgeführt worden sei, sei auch bezüglich der Weisung zu den Kündigungsfristen zu beachten. Die entsprechenden massgeblichen Bestimmungen seien klar und unmissverständlich. Damit das BAG eine beschwerdefähige Verfügung erlassen könne, müssten die Begriffsmerkmale der Verfügung erfüllt sein. Mit einer Verfügung könnten nur Rechte und Pflichten von Privaten im Einzelfall geregelt werden. Verfügungen könnten dort erlassen werden, wo ein hoheitliches Verhältnis des Staates gegenüber Privaten bzw. wenigstens ein Privaten gegenüber ähnliches Rechtsverhältnis bestehe. Dies sei bei Krankenversicherern in denjenigen Fällen möglich, wo das Gesetz die notwendige Privatautonomie einräume. Aufgrund des klaren Wortlauts könne das BAG gegenüber dem Krankenversicherer keine rechtsgestaltende Verfügung erlassen. Auch der Anspruch auf eine Feststellungsverfügung sei erst erfüllt, wenn das BAG über den Bestand, den Nichtbestand oder den Umfang öffentlich-rechtlicher Rechte und Pflichten auf Begehren hin verfügen könnte.”
“Im Übrigen sei es Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Versicherern Weisungen zur einheitlichen Anwendung des Bundesrechts zu erteilen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Das BAG setze als Aufsichtsbehörde die einheitliche Anwendung von Art. 90 KVV bei allen Versicherern gleichermassen durch. Das Anliegen, bestimmte partikuläre Interessengruppen von Versicherten in ihrem Portfolio unterschiedlich zu behandeln, könne nicht berücksichtigt werden. Zur Argumentation zur ökonomischen Evidenz sei festzuhalten, dass auch unter Beachtung der Vorauszahlungs-pflicht nur ein einziger Mahnlauf notwendig sei. Eine Praxis könne nur dort bestehen, wo das Gesetz oder die Verordnung einen zu konkretisierenden Spielraum offenlasse. Das BAG allein sei befugt, eine solche Praxis festzusetzen (Art. 34 Abs. 3 KVAG). Wo bereits der Wortlaut des Gesetzes oder der Verordnung klar sei, bestehe ein solcher Spielraum nicht. Man halte vollumfänglich an der Weisung fest und bitte darum, bis zum 15. April 2018 über die eingeleiteten Massnahmen zu informieren. Weiter führte das BAG aus, was zu Art. 90 KVV im Zusammenhang mit der Weisung zur Vor-auszahlungspflicht ausgeführt worden sei, sei auch bezüglich der Weisung zu den Kündigungsfristen zu beachten. Die entsprechenden massgeblichen Bestimmungen seien klar und unmissverständlich. Damit das BAG eine beschwerdefähige Verfügung erlassen könne, müssten die Begriffsmerkmale der Verfügung erfüllt sein. Mit einer Verfügung könnten nur Rechte und Pflichten von Privaten im Einzelfall geregelt werden. Verfügungen könnten dort erlassen werden, wo ein hoheitliches Verhältnis des Staates gegenüber Privaten bzw. wenigstens ein Privaten gegenüber ähnliches Rechtsverhältnis bestehe. Dies sei bei Krankenversicherern in denjenigen Fällen möglich, wo das Gesetz die notwendige Privatautonomie einräume. Aufgrund des klaren Wortlauts könne das BAG gegenüber dem Krankenversicherer keine rechtsgestaltende Verfügung erlassen. Auch der Anspruch auf eine Feststellungsverfügung sei erst erfüllt, wenn das BAG über den Bestand, den Nichtbestand oder den Umfang öffentlich-rechtlicher Rechte und Pflichten auf Begehren hin verfügen könnte.”
Praktischer Hinweis: In der Rechtsprechung begründen der nachgewiesene Erhalt von Prämienrechnungen sowie wiederholte Mahnungen/Zahlungsaufforderungen regelmässig die Gewährung der Rechtsöffnung. Es kommt vor, dass Betreibungen später radiert werden, wenn die Krankenkasse die Kosten übernimmt.
“April 2021 von der Beschwerdegegnerin erhalten hat, ansonsten hätte er nicht fristgemäss Einsprache und Beschwerde erheben können. Aus diesen Umständen wird deutlich, dass der Beschwerdeführer an der obenstehend genannten Adresse erreichbar ist. Zudem ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit vorliegender Beschwerde sämtliche Prämienrechnungen, Kostenbeteiligungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen eingereicht hat (BB 2 bis BB 28). Der Beschwerdeführer hat die entsprechenden Schreiben somit zweifellos zu welchem Zeitpunkt auch immer erhalten und hat folglich Kenntnis davon. Daran vermag auch die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin grundsätzlich beweisbelastet wäre, nichts ändern. 5.3. Seinen Einwand, die Prämien von Mai bis September 2020 seien nicht geschuldet, begründet er nicht. Es ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb dem so sein sollte. Es dürfte als allgemein bekannt gelten, dass jede im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz versicherte Person Prämien an den Versicherungsträger zu entrichten hat. Diese sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Darauf wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer jeweils mit der Nennung der Zahlungsfrist auf den Rechnungen sowie den rechtlichen Hinweisen auf den Mahnungen und Zahlungsaufforderungen hin. Die Prämien für die Monate Mai bis September 2020 waren nicht die ersten, die der Beschwerdeführer zu bezahlen hatte zumal das Gericht bereits im Urteil KV.2020.15 unter anderem zu beurteilen hatte, ob er die Prämien von Oktober bis Dezember 2019 zu Recht nicht bezahlt hatte. Es ist somit nicht nachvollziehbar worauf der Beschwerdeführer sich abstützt bei der Annahme, die genannten Prämien seien nicht geschuldet. Er macht sodann auch nicht geltend, dass er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin nach KVG versichert sei. Im Weiteren bestreitet der Beschwerdeführer sodann weder Bestand noch Höhe der in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass diese unrechtmässig erfolgt wären. Nach dem Gesagten ist sowohl für die in Betreibung gesetzten Prämienrechnungen als auch für die Kostenbeteiligungen Rechtsöffnung zu gewähren.”
“b) Il convient de relever en particulier que la recourante n’a plus d’intérêt digne de protection à recourir contre la décision sur opposition du 4 décembre 2020 dans la mesure où la procédure de poursuite n°[...][...] a été radiée auprès de l’office compétent le 16 octobre 2020 et les frais y relatifs pris à la charge de l’assureur. 4. S’agissant du commandement de payer n° [...] (figurant sous pièce n° 3 de la duplique du 1er mars 2021), qui a été notifié à l’assurée le 15 janvier 2021 par C.________ au motif de non-paiement de sa prime LAMal du mois d’octobre 2019, outre que cette poursuite ne fait pas l’objet de la décision sur opposition attaquée (cf. consid. 2 supra), elle a, au demeurant, été annulée le 22 janvier 2021 par l’intimée à la suite du jugement du 27 août 2020 de la juge unique de la Cour de céans (CASSO AM 7/20 – 27/2020). 5. a) La LAMal régit l'assurance-maladie sociale (art. 1a al. 1 LAMal). Celle-ci comprend l'assurance obligatoire des soins et une assurance facultative d'indemnités journalières. Selon l’art. 90 OAMal (ordonnance du 27 juin 1995 sur l'assurance-maladie ; RS 832.102), les primes doivent être payées à l’avance et en principe tous les mois. b) Conformément l'art. 64a LAMal, lorsque l'assuré n'a pas payé des primes ou des participations aux coûts échues, l'assureur lui envoie une sommation, précédée d'au moins un rappel écrit. Il lui impartit un délai de trente jours et l'informe des conséquences d'un retard de paiement (al. 1). Si, malgré la sommation, l'assuré ne paie pas dans le délai imparti les primes, les participations aux coûts et les intérêts moratoires dus, l'assureur doit engager des poursuites. Le canton peut exiger que l'assureur annonce à l'autorité cantonale compétente les débiteurs qui font l'objet de poursuites (al. 2). L’art. 105b al. 1 OAMal précise que l’assureur envoie la sommation en cas de non-paiement des primes et des participations aux coûts dans les trois mois qui suivent leur exigibilité. Il l’adresse séparément de toute sommation sur d’autres retards de paiement éventuels.”
Bei der in Art. 90 KVV vorgesehenen in der Regel monatlichen Zahlungspraxis sieht die Regelung vor, dass bei Nichtzahlung innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit eine Mahnung/Zahlungsaufforderung zuzustellen ist; bleibt die Zahlung weiterhin aus, hat der Versicherer die Betreibung einzuleiten.
“30 LPGA ; art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; RSV 173.36]), et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) Vu la valeur litigieuse inférieure à 30'000 fr., la cause est de la compétence du juge unique (art. 94 al. 1 let. a LPA-VD). 2. Le présent litige a pour objet le bien-fondé de la décision sur opposition rendue le 21 septembre 2019 par W.________, prononçant la mainlevée de l’opposition au commandement de payer n° ...] [...] d’un montant de 961 fr. 20 (3 x 320 fr. 40) pour les primes échues de l'assurance-maladie obligatoire des mois d’avril à juin 2019. 3. a) La LAMal régit l'assurance-maladie sociale (art. 1a al. 1 LAMal), qui comprend notamment l'assurance obligatoire des soins. L’assureur fixe le montant des primes à payer par ses assurés (art. 61 al. 1, première phrase, LAMal). Les primes doivent être payées à l’avance et en principe tous les mois (art. 90 OAMal [ordonnance du 27 juin 1995 sur l’assurance-maladie ; RS 832.102]). Les assurés participent aux coûts des prestations dont ils bénéficient (art. 64 al. 1 LAMal). b) Conformément l'art. 64a LAMal, lorsque l'assuré n'a pas payé des primes ou des participations aux coûts échues, l'assureur lui envoie une sommation, précédée d'au moins un rappel écrit. Il lui impartit un délai de trente jours et l'informe des conséquences d'un retard de paiement (al. 1). Si, malgré la sommation, l'assuré ne paie pas dans le délai imparti les primes, les participations aux coûts et les intérêts moratoires dus, l'assureur doit engager des poursuites. Le canton peut exiger que l'assureur annonce à l'autorité cantonale compétente les débiteurs qui font l'objet de poursuites (al. 2). L’art. 105b al. 1 OAMal précise que l’assureur envoie la sommation en cas de non-paiement des primes et des participations aux coûts dans les trois mois qui suivent leur exigibilité. Il l’adresse séparément de toute sommation sur d’autres retards de paiement éventuels.”
“c) Vu la valeur litigieuse de 1'040 fr., largement inférieure à 30’000 fr., la cause est de la compétence du juge unique (art. 94 al. 1 let. a LPA-VD). 2. Le litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition du 5 décembre 2023 prononçant la mainlevée de l’opposition dans le cadre de la poursuite relative à des impayés de primes et de décomptes de prestations de l'assurance-maladie courant de juillet 2021 à février 2023, en tant qu'elle retient des frais administratifs de 1'040 francs. 3. a) Aux termes de l'art. 1a al. 1 LAMal, la présente loi régit l'assurance-maladie sociale. Celle-ci comprend l'assurance obligatoire des soins et une assurance facultative d'indemnités journalières. Son financement repose sur les assurés et les pouvoirs publics. Il dépend donc étroitement de l'exécution de leurs obligations pécuniaires par les assurés. Ces derniers sont ainsi légalement tenus de s'acquitter du paiement des primes (art. 61 LAMal) et des participations aux coûts (art. 64 LAMal). Selon l'art. 90 OAMal (ordonnance du 27 juin 1995 sur l'assurance-maladie ; RS 832.102), les primes doivent être payées à l'avance et en principe tous les mois. b) Conformément l'art. 64a al. 1 et 2 LAMal, lorsque l'assuré n'a pas payé des primes ou des participations aux coûts échues, l'assureur lui envoie une sommation, précédée d'au moins un rappel écrit. Il lui impartit un délai de trente jours et l'informe des conséquences d'un retard de paiement (al. 1). Si, malgré la sommation, l'assuré ne paie pas dans le délai imparti les primes, les participations aux coûts et les intérêts moratoires dus, l'assureur doit engager des poursuites. Le canton peut exiger que l'assureur annonce à l'autorité cantonale compétente les débiteurs qui font l'objet de poursuites (al. 2). L’art. 105b al. 1 OAMal précise que l’assureur envoie la sommation en cas de non-paiement des primes et des participations aux coûts dans les trois mois qui suivent leur exigibilité. Il l’adresse séparément de toute sommation sur d’autres retards de paiement éventuels.”
“2 GOG ist die Sozialversicherungsgerichtspräsidentin berechtigt, einfache Fälle wie den vorliegenden als Einzelrichterin zu entscheiden. 4. 4.1. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz für Krankenpflege versichern. Die versicherten Personen haben ihrer Krankenversicherung eine vom Versicherer festgelegte Prämie zu entrichten (vgl. Art. 61 KVG). Die Versicherten beteiligen sich überdies an den Kosten für die erbrachten Leistungen (Art. 64 Abs. 1 KVG), wobei die Kostenbeteiligung aus einem festen Jahresbetrag (Franchise) und 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt) besteht (Art. 64 Abs. 2 KVG, vgl. auch Art. 103 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung [KVV], SR 832.102). Ausserdem haben versicherte Personen einen Beitrag an die Kosten des Aufenthalts im Spital zu leisten (Art. 64 Abs. 5 KVG und Art. 104 Abs. 1 KVV). 4.2. Krankenversicherungsprämien sind im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht, hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftlichen Mahnung und spätestens drei Monate ab Fälligkeit der Prämien bzw. Kostenbeteiligungen, eine Zahlungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzugs hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG, vgl. dazu auch Art. 105b Abs. 1 KVV). Bezahlt die versicherte Person trotz Zahlungsaufforderung die Prämien, Kostenbeteiligungen und Verzugszinsen nicht innert der gesetzten Frist, so muss der Versicherer die Betreibung anheben (Art. 64a Abs. 2 KVG). 4.3. Wird eine Betreibung eingeleitet, erlässt das Betreibungsamt nach Empfang des Betreibungsbegehrens den Zahlungsbefehl (Art. 69 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG]; SR 281.1). Wird vom Schuldner im Sinne von Art. 74 und 75 SchkG Rechtsvorschlag erhoben, so kann der Gläubiger seinen Anspruch im Zivil- oder Verwaltungsverfahren geltend machen, um einen Entscheid zu erwirken, mit welchem der Rechtsvorschlag beseitigt wird (Art.”
Nutzen Sie die aktuelle Seite als Kontext für Recherche, Zusammenfassungen, Vergleiche und Entwürfe.