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Art. 105j

832.102KVVFederal Council Ordinance01.01.1996Originalquelle
  1. Die Revisionsstelle überprüft die Richtigkeit und die Vollständigkeit der Angaben des Versicherers bezüglich:
    1. der Forderungen nach Artikel 64a Absätze 3 und 3bisKVG;
    2. der Bezahlung der Forderungen, die Gegenstand einer Meldung nach Artikel 64a Absätze 3 und 3bisKVG waren;
    3. der Rückerstattungen an den Kanton nach Artikel 64a Absatz 4 KVG und der weiteren Rückerstattungen.
  2. Sie kontrolliert bei Forderungen nach Artikel 64a Absatz 3 KVG, ob:
    1. die Angaben zu den Schuldnerinnen und Schuldnern sowie zu den Versicherten korrekt sind;
    2. das Mahnverfahren nach Artikel 105b eingehalten wurde;
    3. ein Verlustschein oder ein gleichwertiger Rechtstitel vorhanden ist;
    4. das Ausstellungsdatum des Verlustscheins oder des gleichwertigen Rechtstitels im Vorjahr liegt;
    5. der Gesamtbetrag der Forderungen richtig ist;
    6. die Forderung dem Kanton nach Artikel 105f Absatz 1 gemeldet wurde;
    7. der Verlustschein oder der gleichwertige Rechtstitel nicht eine Forderung nach dem VVG1betrifft.
  3. Sie kontrolliert bei Forderungen nach Artikel 64a Absatz 3bisKVG, ob:
    1. die Punkte nach Absatz 2 Buchstaben a, b, e und f erfüllt sind;
    2. angegeben ist, warum der Versicherer keinen Verlustschein oder keinen gleichwertigen Rechtstitel erwirken konnte.
  4. Der Kanton übernimmt die Kosten der Revisionsstelle, wenn er eine andere als die Revisionsstelle nach Artikel 25 KVAG2bezeichnet.

Footnotes

  1. SR 221.229.1

  2. SR 832.12

1 commentary

N1.Prüfung von Zahlungs- und Rückerstattungsangaben

Das Kontrollorgan prüft die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben des Versicherers über die Zahlungen der versicherten Person zur Begleichung rückständiger Forderungen nach Ausstellung des Betreibungsakts sowie über die an den Kanton geleisteten Rückerstattungen.

Parmi les obligations prévues par la loi, la caisse-maladie est tenue d'annoncer à l'autorité cantonale compétente notamment le montant total des créances relevant de l'assurance obligatoire des soins pour lesquelles un acte de défaut de biens ou un titre équivalent a été délivré durant la période concernée et de transmettre l'attestation y relative de l'organe de contrôle (art. 64a al. 3 et 8 LAMal en relation avec les art. 105f et 105j al. 1 OAMal). L'assureur-maladie doit également rétrocéder au canton 50 % du montant versé par l'assuré lorsque celui-ci a payé tout ou partie de sa dette, l'organe de contrôle étant appelé à vérifier l'exactitude et l'exhaustivité des informations des assureurs concernant le paiement des créances arriérées après l'établissement de l'acte de défaut de biens et les remboursements au canton (art. 64a al. 5 et 8 LAMal en relation avec l'art. 105j al. 2 OAMal [dans sa teneur en vigueur à partir du 1er janvier 2018]). De son côté, le canton a l'obligation de prendre en charge 85 % des créances ayant fait l'objet de l'annonce prévue (art. 64 al. 4 LAMal).

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