Als Parteien gelten Personen, die aus der Sozialversicherung Rechte oder Pflichten ableiten, sowie Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung eines Versicherungsträgers oder eines ihm gleichgestellten Durchführungsorgans zusteht.
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Personen, die von einer Verfügung unmittelbar betroffen sind, können nach Art. 34 ATSG als Parteien anerkannt und als angerufene Partei beigezogen werden. In der zitierten Rechtssache wurde etwa die Mutter, an die die Kinderrente direkt ausgerichtet war, als angerufene Partei zugelassen.
“4 let. b LPGA) auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) En l’espèce, la décision de l’office intimé octroie le versement de la rente d’enfant pour D.H.________, d’un montant mensuel de 902 fr. dès le 1er juillet 2021, directement en mains de sa mère B.H.________. La qualité pour recourir au sens de l’art. 59 LPGA doit être reconnue au recourant, car il est atteint par la décision attaquée. Il a ainsi un intérêt digne de protection à ce qu’elle soit annulée ou modifiée. d) L’intervention de B.H.________, en tant qu’appelée en cause, a été ordonnée dès lors qu’elle a qualité de partie au sens de l’art. 13 al. 1 let. b LPA-VD et de l’art. 34 LPGA (Anne-Sylvie Dupont, in : Commentaire romand de la loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, n. 12 ad art 34 LPGA). 2. Le litige porte sur l’attribution de la rente pour enfant dès le 1er juillet 2021, étant précisé que la période antérieure a fait l’objet d’une décision du 29 juillet 2021 qui ne fait pas l’objet du présent recours. 3. a) Conformément à l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. La rente pour enfant est versée comme la rente à laquelle elle se rapporte. Les dispositions relatives à un emploi de la rente conforme à son but (art. 20 LPGA) ainsi que les décisions contraires du juge civil sont réservées. Le Conseil fédéral peut édicter des dispositions spéciales sur le versement de la rente, en dérogation à l’art. 20 LPGA, notamment pour les enfants de parents séparés ou divorcés (art. 35 al. 4 LAI). La rente complémentaire est destinée à l'entretien de l'enfant (ATF 143 V 305 consid.”
Vor einer Drittauszahlung hat die zuständige Kasse der anspruchsberechtigten Person das rechtliche Gehör zu gewähren. Die Kasse klärt die Voraussetzungen für eine Auszahlung an die Drittperson, entscheidet hierüber und erlässt eine Verfügung.
“Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bedürfnisse nicht zwingend in einer Unterhaltsdeckung bestehen müssen, sondern dass gegebenenfalls auch andere Bedürfnisse zu berücksichtigen sind; freilich werden die Unterhaltsbedürfnisse dort im Vordergrund stehen, wo es sich um Familienzulagen handelt, welche ergänzend zu Unterhaltsbeiträgen hinzutreten (dazu Art. 8 FamZG). (…). Die für die Ausrichtung der Familienzulagen zuständige Familienausgleichskasse klärt ab, ob die Voraussetzungen für eine Auszahlung an die (Antrag stellende) Drittperson erfüllt sind. Sie hat mithin zu entscheiden, ob die tatsächliche Verwendung der Familienzulagen die «Bedürfnisse» dieser Person verletzt. Bejaht sie dies, ist die Familienzulage der betreffenden Drittperson auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht gilt das Untersuchungsprinzip (dazu Art. 43 ATSG); es ist der anspruchsberechtigten Person das rechtliche Gehör zu gewähren (dazu Art. 42 ATSG); die Familienausgleichskasse hat eine Verfügung zu erlassen (Art. 49 ATSG; zur Parteistellung der anspruchsberechtigten Person vgl. Art. 34 ATSG; vgl. allgemein KIESER 2009a, Art. 20 N 16 ff.). Zu erinnern ist daran, dass eine Drittauszahlung der Familienzulage allenfalls bestehende Meldepflichten nicht aufhebt (dazu Art. 1 N 76 ff.). Besondere Schwierigkeiten entstehen im Übrigen, wenn nach einer erfolgten Drittauszahlung eine Rückerstattung einer (zu Unrecht bezogenen) Familienzulage erfolgen muss (vgl. dazu Art. 25 ATSG sowie Art. 1 N 72 ff.)." (pag. 169; 174-175) 2.6. Nella presente fattispecie dalla documentazione agli atti emerge che il 27 settembre 2011 il Pretore Aggiunto di __________ ha deciso: " Con effetto immediato RI 1 è obbligato a versare nelle mani di __________ un contributo alimentare mensile per il figlio __________ anticipatamente entro il 5 di ogni mese: - di CHF 800.00 per i mesi ottobre-novembre-dicembre 2011; - di CHF 850.00 per i mesi gennaio-febbraio-marzo 2012; - di CHF 950.00 a partire dal mese di aprile 2012 fino al raggiungimento della maggiore età.”
Parteistellung im Sinne von Art. 34 ATSG erstreckt sich neben den Verfügungsadressaten auch auf Drittpersonen, sofern diese durch die Verfügung bzw. den Entscheid unmittelbar und persönlich berührt sind.
“Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung der betroffenen Person eingreift (BGE 143 V 71 E. 4.1; 132 V 368 E. 3.1). Inhaber des Gehörsanspruchs sind in Sozialversicherungsverfahren die Parteien im Sinne von Art. 34 ATSG. Neben den Verfügungsadressaten haben auch Drittpersonen Parteistellung, wenn sie unmittelbar und persönlich berührt sind (vgl. Ueli Kieser, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, N 6, 14 zu Art. 34).”
Die anspruchsberechtigte bzw. interessierte Person kann gemäss Art. 34 ATSG als Partei auftreten. Die Familienausgleichskasse klärt, ob eine Drittauszahlung gerechtfertigt ist, und entscheidet hierüber unter Anwendung des Untersuchungsprinzips. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist zu gewähren; die Kasse ergeht in der Regel durch eine Verfügung.
“Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bedürfnisse nicht zwingend in einer Unterhaltsdeckung bestehen müssen, sondern dass gegebenenfalls auch andere Bedürfnisse zu berücksichtigen sind; freilich werden die Unterhaltsbedürfnisse dort im Vordergrund stehen, wo es sich um Familienzulagen handelt, welche ergänzend zu Unterhaltsbeiträgen hinzutreten (dazu Art. 8 FamZG). (…). Die für die Ausrichtung der Familienzulagen zuständige Familienausgleichskasse klärt ab, ob die Voraussetzungen für eine Auszahlung an die (Antrag stellende) Drittperson erfüllt sind. Sie hat mithin zu entscheiden, ob die tatsächliche Verwendung der Familienzulagen die «Bedürfnisse» dieser Person verletzt. Bejaht sie dies, ist die Familienzulage der betreffenden Drittperson auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht gilt das Untersuchungsprinzip (dazu Art. 43 ATSG); es ist der anspruchsberechtigten Person das rechtliche Gehör zu gewähren (dazu Art. 42 ATSG); die Familienausgleichskasse hat eine Verfügung zu erlassen (Art. 49 ATSG; zur Parteistellung der anspruchsberechtigten Person vgl. Art. 34 ATSG; vgl. allgemein KIESER 2009a, Art. 20 N 16 ff.). Zu erinnern ist daran, dass eine Drittauszahlung der Familienzulage allenfalls bestehende Meldepflichten nicht aufhebt (dazu Art. 1 N 76 ff.). Besondere Schwierigkeiten entstehen im Übrigen, wenn nach einer erfolgten Drittauszahlung eine Rückerstattung einer (zu Unrecht bezogenen) Familienzulage erfolgen muss (vgl. dazu Art. 25 ATSG sowie Art. 1 N 72 ff.)." (pag. 169; 174-175) 2.6. Nella presente fattispecie dalla documentazione agli atti emerge che il 27 settembre 2011 il Pretore Aggiunto di __________ ha deciso: " Con effetto immediato RI 1 è obbligato a versare nelle mani di __________ un contributo alimentare mensile per il figlio __________ anticipatamente entro il 5 di ogni mese: - di CHF 800.00 per i mesi ottobre-novembre-dicembre 2011; - di CHF 850.00 per i mesi gennaio-febbraio-marzo 2012; - di CHF 950.00 a partire dal mese di aprile 2012 fino al raggiungimento della maggiore età.”
“; STF 2C_105/2009 del 18 settembre 2009; STF E 1/06 del 26 luglio 2007 consid. 4.3. 2.6. In dottrina U. Kieser e M. Reichmuth, in "Bundesgesetz über die Familienlagen". Ed. Dike Verlag AG, Zurigo-San Gallo 2010, a proposito dell’art. 9 LAFam, rilevano in particolare quanto segue: " (…) Die für die Ausrichtung der Familienzulagen zuständige Familienausgleichskasse klärt ab, ob die Voraussetzungen für eine Auszahlung an die (Antrag stellende) Drittperson erfüllt sind. Sie hat mithin zu entscheiden, ob die tatsächliche Verwendung der Familienzulagen die «Bedürfnisse» dieser Person verletzt. Bejaht sie dies, ist die Familienzulage der betreffenden Drittperson auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht gilt das Untersuchungsprinzip (dazu Art. 43 ATSG); es ist der anspruchsberechtigten Person das rechtliche Gehör zu gewähren (dazu Art. 42 ATSG); die Familienausgleichskasse hat eine Verfügung zu erlassen (Art. 49 ATSG; zur Parteistellung der anspruchsberechtigten Person vgl. Art. 34 ATSG; vgl. allgemein KIESER 2009a, Art. 20 N 16 ff.). Zu erinnern ist daran, dass eine Drittauszahlung der Familienzulage allenfalls bestehende Meldepflichten nicht aufhebt (dazu Art. 1 N 76 ff.). Besondere Schwierigkeiten entstehen im Übrigen, wenn nach einer erfolgten Drittauszahlung eine Rückerstattung einer (zu Unrecht bezogenen) Familienzulage erfolgen muss (vgl. dazu Art. 25 ATSG sowie Art. 1 N 72 ff.)." (pag. 174-175) 2.7. L’art. 276 CC, concernente il mantenimento da parte dei genitori, prevede: " 1Il mantenimento consiste nella cura, nell’educazione e in prestazioni pecuniarie. 2 I genitori provvedono in comune, ciascuno nella misura delle sue forze, al debito mantenimento del figlio e assumono in particolare le spese di cura, di educazione, di formazione e delle misure prese a sua tutela. 3 I genitori sono liberati dall’obbligo di mantenimento nella misura in cui si possa ragionevolmente pretendere che il figlio vi provveda da sé con il provento del suo lavoro o con altri mezzi.”
Für die Parteistellung nach Art. 34 ATSG ist erforderlich, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse am Erlass einer anfechtbaren Verfügung hat. Die Zulässigkeit der Opposition bzw. des Rekurses ist in Analogie zur Beschwerdelegitimation (Art. 59 LPGA / Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) auszulegen; damit verläuft die Parteifähigkeit grundsätzlich parallel zur Berechtigung, den Erlass einer anfechtbaren Verfügung zu verlangen.
“Bezogen auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde bedeutet dies, dass zu deren Erhebung legitimiert ist, wer durch das Fehlen einer anfechtbaren Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Erlass hat (BGE 133 V 188 E. 4.1). Der Begriff des schutzwürdigen Interesses für das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist gleich auszulegen wie derjenige nach Art. 89 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) für das Verfahren der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vor dem Bundesgericht (BGE 136 V 7 E. 2.1). Die Beschwerdelegitimation gemäss Art. 59 ATSG und Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG (sowie gleichlautendem Art. 48 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]) und die Berechtigung, den Erlass einer anfechtbaren Verfügung zu verlangen, verlaufen mit Blick auf die Einheit des Prozesses grundsätzlich parallel: Dies ergibt sich aus dem Parteibegriff gemäss Art. 6 VwVG und – für das Sozialversicherungsverfahren – gemäss Art. 34 ATSG. Danach kommt nebst Verfügungsadressaten allen Personen, Organisationen oder Behörden Parteistellung zu, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung – im Sozialversicherungsverfahren: eines Versicherungsträgers oder eines ihm gleichgestellten Durchführungsorgans – zusteht. Die Vorschriften über die Beschwerdelegitimation sind demnach massgebend für die Parteistellung (auch bereits) im erstinstanzlichen Verwaltungsverfahren und somit gegebenenfalls für den Anspruch auf Erlass einer Verfügung als Voraussetzung dafür, die Parteistellung überhaupt wirksam geltend machen zu können. Dies gilt nicht nur für Feststellungsverfügungen im Sinn von Art. 25 VwVG, sondern auch für Leistungs- oder Gestaltungsverfügungen (vgl. zum Ganzen: BGE 133 V 188 E. 4.2 mit Hinweisen).”
“La décision détermine ainsi l’objet de la contestation qui peut être déféré en justice par voie de recours. Si aucune décision n’a été rendue, la contestation n’a pas d’objet et un jugement sur le fond ne peut pas être prononcé. Dans le même sens, les conclusions qui vont au-delà de l’objet de la contestation, tel que défini par la décision litigieuse, sont en principe irrecevables (ATF 144 II 359 consid. 4.3; 142 I 155 consid. 4.4.2 ; 134 V 418 consid. 5.2.1). b) Le litige porte sur le point de savoir si la DGEM était fondée à déclarer irrecevable l’opposition formée par B.________ SA contre la décision d’inaptitude au placement du 21 juillet 2022, singulièrement si B.________ SA a un intérêt digne de protection. Seule est litigieuse la question de l’irrecevabilité. La Cour de céans n’a en revanche pas à se prononcer sur le fond du litige, qui ne fait pas l’objet de la décision sur opposition. La conclusion tendant à ce qu’il soit statué directement sur le fond de la cause est dès lors d’emblée irrecevable. 3. a) Aux termes de l’art. 34 LPGA ont qualité de parties les personnes dont les droits ou obligations résultent des assurances sociales, ainsi que les personnes, organisations ou autorités qui disposent d'un moyen de droit contre la décision d'un assureur ou d'un organe d'exécution de même niveau. b) La qualité pour former opposition n’est définie ni dans la LPGA, ni dans l’OPGA (ordonnance du 11 septembre 2002 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.11). Elle doit être appréciée de manière identique à la qualité pour recourir selon l’art. 59 LPGA. La qualité pour faire opposition n’est pas admise plus largement que ne l’est la qualité pour recourir (ATF 130 V 560 consid. 3.2 ; Valérie Défago Gaudin, in Anne-Sylvie Dupont/Margit Moser-Szeless [édit.], Loi sur la partie générale des assurances sociales, Commentaire romand, Bâle 2018, n° 16 ad art. 52 LPGA ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n° 77 ad art. 1 LACI). Selon l’art. 59 LPGA a qualité pour recourir quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d’être protégé à ce qu’elle soit annulée ou modifiée.”
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