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Die freiwillige (fakultative) Versicherung setzt einen schriftlichen Versicherungsvertrag voraus; das versicherte Einkommen ist vertraglich zu vereinbaren, gilt aber nicht automatisch als tatsächlich erzieltes Einkommen.
“L'assicurazione facoltativa contro gli infortuni è regolata dagli artt. 4 e 5 LAINF, nonché dagli artt. 134 ss. OAINF. Ai sensi dell’art. 4 LAINF possono assicurarsi a titolo facoltativo le persone esercitanti un’attività lucrativa indipendente domiciliate in Svizzera, come pure i loro familiari collaboranti nell’impresa e non assicurati d’obbligo (cpv. 1). Sono esclusi dall’assicurazione facoltativa i datori di lavoro senza attività lucrativa che occupano solo personale domestico (cpv. 2). Inoltre, secondo l’art. 5 LAINF, le disposizioni sull’assicurazione obbligatoria si applicano per analogia all’assicurazione facoltativa (cpv. 1). Il Consiglio federale emana prescrizioni completive sull’assicurazione facoltativa. Ne regola segnatamente l’affiliazione, la dimissione, l’esclusione ed il calcolo dei premi (cpv. 2). Ai sensi dell’art. 136 OAINF, nel caso dell’assicurazione facoltativa, il rapporto assicurativo si fonda su contratto scritto. Esso regola segnatamente l’inizio, la durata minima e la fine dell’assicurazione. Infine, l’art.”
“____________ che nel suo rapporto 29 marzo 2024 considera giustificata un’incapacità del 100% per un professionista che richiede la posizione eretta e la deambulazione mentre per una professione sedentaria nessuna incapacità lavorativa è giustificata. Ad. 8 – Correttamente la convenuta ha rifiutato il versamento di prestazioni. Ad. 9 e 10 – Con decisione 3 giugno 2024 CO 1 ha rifiutato l’assunzione del sinistro poiché l’assicurato non ha dimostrato un reddito da attività lavorativa per il calcolo dell’indennità giornaliera oltre che non giustificata per un’attività sedentaria un’incapacità lavorativa. Con opposizione 6 giugno il qui ricorrente produce un bilancio 2023 dove risulta un “ricavo da attività precedente” di CHF 250'000.-, importo che il qui ricorrente ha dichiarato aver guadagnato dalla vendita del suo studio dentistico. Ad oggi il signor RI 1 risulta ancora iscritto all’Ordine dei medici dentisti del Canton Ticino e figura ancora sul sito internet del suo studio. Come rilevato anche dal ricorrente ai sensi dell’art. 4 LAINF possono assicurarsi a titolo facoltativo le persone esercitanti un’attività lucrativa indipendente domiciliate in Svizzera. La base di calcolo per le prestazioni in contanti è il guadagno assicurato. Per il calcolo delle indennità giornaliere è considerato guadagno assicurato l’ultimo salario riscosso prima dell’infortunio; per il calcolo delle rendite quello riscosso durante l’anno precedente l’infortunio. Per l’assicurazione facoltativa i premi e le prestazioni in contanti sono calcolati secondo il guadagno assicurato, il cui importo, pattuito alla conclusione del contratto, potrà essere modificato all’inizio di ogni anno civile. Come correttamente rilevato dalla convenuta, questo non significa comunque che le prestazioni LAINF sono automaticamente calcolate sul guadagno fisso convenuto nella polizza. In effetti secondo il Tribunale federale, la sola stipula di una polizza assicurativa non significa che il reddito previsto sia stato effettivamente realizzato (cfr. STC 8C_797/2014 del 18 febbraio 2015).”
Der Bundesrat regelt praktisch Beitritt, Rücktritt, Ausschluss und Prämienbemessung für die freiwillige Versicherung.
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung gelten sinngemäss für die freiwillige Versicherung (Art. 5 Abs. 1 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung, wobei er namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung ordnet. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (BGE 148 V 286 E. 7.1). Eine freiwillige Versicherung kann auch abschliessen, wer teilweise als Arbeitnehmer tätig ist (Art. 134 Abs. 1 UVV)”. Il Tribunale federale, in quel caso, ha, poi, ribadito che: " Dazu kommt, dass die Prämien und Geldleistungen gemäss Art. 138 UVV im Rahmen von Art. 22 Abs. 1 UVV nach dem versicherten Verdienst zu bemessen sind, der bei Vertragsabschluss vereinbart wird und jeweils auf Beginn eines Kalenderjahres angepasst werden kann. Dieser Verdienst darf bei Selbstständigerwerbenden nicht weniger als 45 Prozent und bei Familienmitgliedern nicht weniger als 30 Prozent des Höchstbetrags des versicherten Verdienstes betragen.”
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung gelten sinngemäss für die freiwillige Versicherung (Art. 5 Abs. 1 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung, wobei er namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung ordnet. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (BGE 148 V 286 E. 7.1). Eine freiwillige Versicherung kann auch abschliessen, wer teilweise als Arbeitnehmer tätig ist (Art. 134 Abs. 1 UVV).”
Selbständigerwerbende ohne obligatorischen UVG-Schutz können ergänzende private Unfallpolicen für Heilungskosten weltweit abschliessen.
“Der Kläger war im streitigen Zeitpunkt des massgebenden Ereignisses als selbständigerwerbender Bergführer nicht obligatorisch nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) versichert; auch verfügte er über keine freiwillige UVG-Unfallversicherung nach Art. 4 Abs. 1 UVG (vgl. Urk. 7/3 S. 1, Urk. 11/3, Urk. 11/8). Deshalb war er nach dem KVG obligatorisch unfallversichert (vgl. Eugster, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum KVG, 2. Auflage, Zürich 2018, Art. 8 Rz. 1), und zwar für die gleichen Leistungen wie in einem Krankheitsfall (Art. 28 KVG). Gemäss Versicherungspolice (Urk. 7/3) sowie den anwendbaren AVB und Zusatzbedingungen (ZB), Ausgabe 2013 (Urk. 11/1 S. 12 f. und 24 ff.), war der Kläger über die Einzel-Unfallversicherung INFORTUNA in Ergänzung zur obligatorischen Krankenversicherung für nicht von dieser gedeckte Heilungskosten (Art. 7 ZB) mit freier Arzt- und Spitalwahl auf der ganzen Welt (Art. 13 ZB) versichert. Deckung bestand insbesondere auch für die Kosten der privaten Spitalabteilung (Art. 7 lit. b ZB).”
Die freiwillige Versicherung ist inhaltlich weitgehend der obligatorischen gleichgestellt; für ihre Vertragsbedingungen gelten die Vorschriften der obligatorischen Versicherung sinngemäss.
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Nach Art. 5 Abs. 1 UVG gelten die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung sinngemäss für die freiwillige Versicherung. Zwar entsprach es nicht dem Willen des Gesetzgebers, freiwillig und obligatorisch Versicherte durchwegs gleichzustellen (SVR 2000 UV Nr. 9 S. 29, U 358/98 E. 4a mit Hinweis). Doch soll die freiwillige Versicherung nach Art. 5 UVG grundsätzlich derjenigen der obligatorischen Versicherung gleichwertig sein (VOLKER PRIBNOW, BSK UVG, a.a.O., N. 1 zu Art. 5 UVG; RKUV 1994 Nr. U 183 S. 49, U 59/92 E. 5a; vgl. auch GEHRING, a.a.O., N. 2 zu Art. 5 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung. Er ordnet namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (SVR 1997 UV Nr. 83 S. 299, U 167/95 E. 5a; GEHRING, a.a.O., N. 3 zu Art. 5 UVG).”
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung gelten sinngemäss für die freiwillige Versicherung (Art. 5 Abs. 1 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung, wobei er namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung ordnet. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (BGE 148 V 286 E. 7.1). Eine freiwillige Versicherung kann auch abschliessen, wer teilweise als Arbeitnehmer tätig ist (Art. 134 Abs. 1 UVV)”. Il Tribunale federale, in quel caso, ha, poi, ribadito che: " Dazu kommt, dass die Prämien und Geldleistungen gemäss Art. 138 UVV im Rahmen von Art. 22 Abs. 1 UVV nach dem versicherten Verdienst zu bemessen sind, der bei Vertragsabschluss vereinbart wird und jeweils auf Beginn eines Kalenderjahres angepasst werden kann. Dieser Verdienst darf bei Selbstständigerwerbenden nicht weniger als 45 Prozent und bei Familienmitgliedern nicht weniger als 30 Prozent des Höchstbetrags des versicherten Verdienstes betragen.”
“Selon l'art. 6 al. 1 LAA, les prestations d'assurance sont allouées en cas d'accident professionnel, d'accident non professionnel et de maladie professionnelle. Si l'assuré est invalide (art. 8 LPGA [RS 830.1]) à 10 % au moins ensuite d'un accident, il a droit à une rente d'invalidité, pour autant que l'accident soit survenu avant l'âge ordinaire de la retraite (art. 18 al. 1 LAA). Selon l'art. 4 al. 1 LAA, les personnes exerçant une activité lucrative indépendante et domiciliées en Suisse, ainsi que les membres de leur famille qui collaborent à l'entreprise, peuvent s'assurer à titre facultatif, s'ils ne sont pas assurés à titre obligatoire. Selon l'art. 5 LAA, les dispositions sur l'assurance obligatoire s'appliquent par analogie à l'assurance facultative (al. 1); le Conseil fédéral édicte des prescriptions complémentaires sur l'assurance facultative (al. 2, première phrase); il réglemente notamment l'adhésion, la démission et l'exclusion ainsi que le calcul des primes (al. 2, seconde phrase). Le Conseil fédéral a fait usage de cette compétence en édictant les art. 134 à 140 OLAA (RS 832.202). Dans l'assurance facultative, le rapport d'assurance se fonde sur un contrat écrit qui fixe notamment le début, la durée minimale et la fin du rapport d'assurance (art. 136 OLAA). Il s'agit d'un contrat d'assurance de droit public qui doit être interprété, dans le cadre des limites fixées par la loi, de la même manière qu'un contrat de droit privé, à savoir selon la réelle et commune intention des parties, respectivement selon le principe de la confiance (arrêt 8C_200/2017 du 2 mars 2018 consid.”
Freiwillig Versicherte (z. B. Selbständigerwerbende, Familienmitglieder) müssen Mindestversicherungsgrade beachten (Selbständigerwerbende 45%, Familienmitglieder 30%).
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung gelten sinngemäss für die freiwillige Versicherung (Art. 5 Abs. 1 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung, wobei er namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung ordnet. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (BGE 148 V 286 E. 7.1). Eine freiwillige Versicherung kann auch abschliessen, wer teilweise als Arbeitnehmer tätig ist (Art. 134 Abs. 1 UVV)”. Il Tribunale federale, in quel caso, ha, poi, ribadito che: " Dazu kommt, dass die Prämien und Geldleistungen gemäss Art. 138 UVV im Rahmen von Art. 22 Abs. 1 UVV nach dem versicherten Verdienst zu bemessen sind, der bei Vertragsabschluss vereinbart wird und jeweils auf Beginn eines Kalenderjahres angepasst werden kann. Dieser Verdienst darf bei Selbstständigerwerbenden nicht weniger als 45 Prozent und bei Familienmitgliedern nicht weniger als 30 Prozent des Höchstbetrags des versicherten Verdienstes betragen.”
Bei teilweiser Erwerbstätigkeit als Arbeitnehmer bleibt der freiwillige Beitritt möglich; Details dazu regelt Art. 134 Abs. 1 UVV bzw. die dazu ergangene Rechtsprechung.
“In der Schweiz wohnhafte Selbstständigerwerbende und ihre nicht obligatorisch versicherten mitarbeitenden Familienglieder können sich gemäss Art. 4 Abs. 1 UVG freiwillig versichern. Die Bestimmungen über die obligatorische Versicherung gelten sinngemäss für die freiwillige Versicherung (Art. 5 Abs. 1 UVG). Nach Art. 5 Abs. 2 UVG erlässt der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung, wobei er namentlich den Beitritt, den Rücktritt und den Ausschluss sowie die Prämienbemessung ordnet. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 134 bis 140 UVV Gebrauch gemacht (BGE 148 V 286 E. 7.1). Eine freiwillige Versicherung kann auch abschliessen, wer teilweise als Arbeitnehmer tätig ist (Art. 134 Abs. 1 UVV).”
Fehlt eine freiwillige Versicherung, besteht für die selbständige Tätigkeit kein UVG-Schutz (insbesondere keine Berufsunfalldeckung).
“Nach Auffassung des BAG kann der Unfall vom 12. Juli 2020 nicht als Berufsunfall nach UVG der selbstständigen Tätigkeit taxiert werden, da für diese keine freiwillige UVG-Versicherung gemäss Art. 4 UVG abgeschlossen worden sei. Ein Berufsunfall nach UVG könne lediglich bei Tätigkeiten vorliegen, die eine UVG-Deckung aufweisen würden. Hätte die Versicherte ihre selbstständige Tätigkeit freiwillig versichert, würde ein Berufsunfall im Bereich des Möglichen liegen. Da hier aber die selbstständige Tätigkeit nicht freiwillig versichert worden sei, könne bei der Ausübung der selbstständigen Tätigkeit kein Unfall eintreten, der als Berufsunfall nach UVG zu qualifizieren wäre.”
Die kontextbezogene Anwendung: Ein als selbständigerwerbender Bergführer Tätiger war nicht freiwillig nach Art. 4 Abs. 1 UVG versichert.
“Der Kläger war im streitigen Zeitpunkt des massgebenden Ereignisses als selbständigerwerbender Bergführer nicht obligatorisch nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) versichert; auch verfügte er über keine freiwillige UVG-Unfallversicherung nach Art. 4 Abs. 1 UVG (vgl. Urk. 7/3 S. 1, Urk. 11/3, Urk. 11/8). Deshalb war er nach dem KVG obligatorisch unfallversichert (vgl. Eugster, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum KVG, 2. Auflage, Zürich 2018, Art. 8 Rz. 1), und zwar für die gleichen Leistungen wie in einem Krankheitsfall (Art. 28 KVG). Gemäss Versicherungspolice (Urk. 7/3) sowie den anwendbaren AVB und Zusatzbedingungen (ZB), Ausgabe 2013 (Urk. 11/1 S. 12 f. und 24 ff.), war der Kläger über die Einzel-Unfallversicherung INFORTUNA in Ergänzung zur obligatorischen Krankenversicherung für nicht von dieser gedeckte Heilungskosten (Art. 7 ZB) mit freier Arzt- und Spitalwahl auf der ganzen Welt (Art. 13 ZB) versichert. Deckung bestand insbesondere auch für die Kosten der privaten Spitalabteilung (Art. 7 lit. b ZB).”
Selbständig Erwerbende, die sich fakultativ bei der SUVA versichern, gelten nicht als obligatorisch unfallversichert; deren Beiträge sind keine öffentlich-rechtlichen Forderungen und können im Konkurs eingezogen bzw. gepfändet werden.
“le recouvrement d'impôts, contributions, émoluments, droits, amendes ou autres prestations de droit public dues à une caisse publique ou à un fonctionnaire; 1bis. le recouvrement de primes de l'assurance-accident obligatoire. Que les cotisations d'assurance-maladie ne sont pas des créances de droit public, dues à une caisse publique au sens de l'art. 43 ch. 1 LP (ATF 139 III 288 consid. 2.1.1, JdT 2014 II 233; ATF 125 III 250 consid. 2, JdT 1999 II 80). Que les cotisations d'assurance-accident facultatives au sens de l'art. 4 LAA ou subsidiaires au sens de l'art. 1a al. 2 let. b, 8 et ss LAMal ne le sont pas non plus (Acoccella, Basler Kommentar, SchKG, n° 6 ad art. 43 LP). Que seul le recouvrement des cotisations de l'assurance-accident obligatoire pour les travailleurs, chômeurs et bénéficiaires de mesures AI, au sens de l'art. 1a al. 1 LAA, permet d'exclure la continuation de la poursuite par voie de faillite au sens de l'art. 43 ch. 1bis LP. Qu'en l'espèce, le débiteur est poursuivi pour des primes d'assurance-accident qui ne tombent pas sous le coup de l'art. 43 ch. 1 bis LP compte tenu de son statut d'architecte indépendant, assuré contre les accidents facultativement par l'assurance-accident (art. 4 LAA) ou subsidiairement par l'assurance-maladie (art. 1a et 8 LAMal). Que la poursuite en recouvrement de ces primes se continue par conséquent par la voie de la faillite. Que la plainte sera rejetée. Que la procédure de plainte est gratuite (art. 20a al. 2 ch. 5 LP; art. 61 al. 2 let. a OELP) et ne donne pas lieu à l'allocation de dépens (art.”
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